Artikel 1 bis 9 von 9 gefundenen...

[1-15]

 
Church, Eric - & (and) [2022]
Jetzt, nach weit über einem Jahr, ist endlich auch das dritte Album der exzellenten "Heart & Soul"-Trilogie mit dem Titel "&" als CD erhältlich!!!

Spektakuläre Veröffentlichung einer neuen Album-Trilogie namens "Heart & Soul" von Eric Church! Das mittlere Werk, schlicht "&" betitelt, ein 6 Songs umfassendes, nur auf Vinyl erhältliches Album, ist ausschließlich den Mitgliedern des Eric Church-Fanclubs "Church Choir" vorbehalten und kann von uns somit leider nicht angeboten werden (BIS JETZT - nun, mit 16-monatiger Verspätung, ist auch das "mittlere" Album der Trilogie als CD erhältlich), während die aus jeweils 9 fantastischen Songs bestehenden Werke "Heart" und "Soul" nun im Handel sind. Und die (das gilt nun auch für "&", also alle 3 CDs) haben es wirklich in sich! Eric Church ist ein absolutes Ausnahmetalent des Country, ein voller großartiger Ideen steckender, kreativer Freigeist, wie es in Nashville keinen zweiten gibt. Das konnte man schon bei seinen beiden grandiosen Vorgängeralben "Mr. Misunderstood" und "Desperate man" bewundern, und diese Entwicklung setzt sich nun mit "Heart" "&" "Soul" auf beeindruckendste Weise nahtlos fort. Eric Church liebt Country und er spielt Country. Doch seine Inspirationen gehen weit darüber hinaus. Rootsmusic, Blues, Soul, Southern Rock, Classic Rock, Folk und vieles mehr gehört dazu. All das lässt er in seine wunderbaren Songs prägend und deutlich hörbar einfließen - und unterm Strich ist es insgesamt doch wieder echter, vielschichtiger, moderner, ohne opulenten Schickschnack arrangierter, straight auf den Punkt gebrachter, unaufgeblähter, würziger, zündener Country voller Feuer und voller Herz. Innovativ, kreativ und auf höchstem Niveau! Eric Church hat sich mit seiner Touring Band, einigen zusätzlichen Musikern, seinem langjährigen Produzenten Jay Joyce und ein paar weiteren, arrivierten Songschreibern für die Aufnahem 28 Tage lang in ein Studio in der einsamen Bergwelt von North Carolina zurückgezogen, wo dieses prächtige Songmaterial entstand. Immmer wieder schaffen es Church und seine großartigen Musiker, die eh schon großen Spannungsbögen der Songs durch raffinierte instrumentelle Finessen und Arrangements (z. B nicht unbedingt zu erwartende Tempowechsel) zusätzlich zu erhöhen, ohne dabei aber den jeweiligen roten Faden der exzellenten Songstrukturen auch nur ansatzweise zu verlieren. Im Gegenteil, wir hören einfach hinreißende Grooves und Melodien, die genüßlich in unsere Gehörgänge drängen. Nehmen wir zum Beispiel mal

- vom Album "Heart"
den kernigen, knackigen, erdig rauen Roots-/Country-/Heartland Rocker "Heart on fire" mit seinem Drive, den zündenden E-Gitarren und der tollen Melodie (Church's Einfluß von einem seinegr großen Helden, Bob Seger, ist hier deutlich spürbar), die schöne, lockere, ebenfalls sehr melodische Midtempo Countrynummer "Heart of the night" (geschickter Tempowechsel zu einem herrlich nostalgischen Pop-Groove), den satten, ungemein variablen Counryrocker "Russian roulette", den energetischen, tollen, zwischen zurückgenommenen und krachend lauten Passagen hin und her schwankenden Countryrock-Knaller "Stick that in your Country Song" (live sicher ein Hammer), die hochmelodische, frische, voller Soul steckende, knackige New Country-Nummer "Never break heart", die wunderschlne, lockere, harmonische Ballade "Crazyland", oder die ungemein viel positive Energie versprühende, herrliche New Country-Nummer "Love shine down" (tolle Baritone Gitarre), sowie

- vom Album "&"
die umwerfende, von einer fantastischen Melodie und herrlichen, rockigen Vibes (großartig hier, die erdigen Gitarrenlicks) durchzogene, durch den tollen Chorus geradezu hymnisch anmutende New Country-/Countryrock-Nummer "Through my Ray-Bans", den schön lockeren, abermals auf einer klasse Melodie basierenden, ein lässiges, frisches Southern-Feeling ausstrahlenden New Country-Song "Doing life with me", das sehr kraftvoll gespielte, voller Classic Rock-Elemente steckende, aber auch mit wunderbaren, modernen Grooves unterlegte, fetzige "Do side", der zunächst recht verhalten startende, am Ende aber regelrecht explodierende New Country-Rocker "Mad man", oder die voller ruhiger Momente, im Refrain aber voller Power steckende, southern-fueled und dezent gospelinspirierte Outlaw-Ballade "Lone wolf", sowie

- vom Album "Soul"
die dezent autobiographisch angehauchte, hingebungsvolle, herrlich locker und lässig groovende, ungemein cool wirkende, wunderbar melodische, rootsig bluesige Countrynummer "Rock & Roll found me", das satt instrumentierte, etwas nostalgisch wirkende, soulige "Look good and you know it", den mit einem tollen "steady Drive" ausgetatteten, sehr modernen, kraftvollen Outlaw-Countryrocker "Break it kind og guy", den traumhaft melodischen, mit schönem Piano und erdigen Gitarren inszenierten, in einem knackigen Midtempo gehaltenen Countryrocker "Hell of a view" (klasse Heartland-Flair), das wunderbare, vorwiegend akustisch gehaltene "Jenny", den höllisch groovenden, saucoolen, erdigen, viel Southern Rock-Staub aufwirbelnden, Slideguitar-getränkten Countryrock-Kracher "Bad mother trucker", wie auch die ruhige, wunderschöne, voller Herz und Emotion dargebotene, bewegende Ballade "Lynyrd Skynyrd Jones" über einen jungen Mann, dessen Eltern beinharte Lynyrd Skynyrd-Fans waren/sind, was ihm in seine Gene mitgegeben wurde. Herrlich!

Eric Church untermauert mit diesen beiden Prachtalben seine absolute Ausnahmestellung in Nashville. Seine Magie ist ungebrochen. Moderner, ungemein vielseitiger New Country und Countryrock des 21. Jahrhunderts vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Through My Ray-Bans - 4:33
2. Doing Life With Me - 3:15
3. Do Side - 3:34
4. Kiss Her Goodbye - 3:52
5. Mad Man - 3:58
6. Lone Wolf - 3:40

Art-Nr.: 10663
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Coffis Brothers, The - turn my radio up [2022]
Die Natürlichkeit ubekümmerten "rootsy California Rock'n Rolls" zeichnet die großartigen, aus Santa Cruz stammenden Coffis Brothers aus, die sich mit ihrer wunderbaren Musik nun schon seit einigen Jahren unter den Fans des in den Sechzigern und Siebzigern verwurzelten, typisch californischen Bay Area-Sounds größter Beliebtheit erfreuen. Nun legt die Band um die beiden Brüder Jamie (vocals, kexboards) und Kellen Coffis (vocals, guitars) mit "Turn my radio up" ihr nunmehr schon 5. Album vor, im übrigen erstklassig produziert von Bay Area-Legende und The Mother Hips-Frontmann Tim Bluhm, dessen 11 herrliche Songs auf beeindruckende Art und Weise zeigen, wie zeitlos und aktuell man lässigen, zwanglosen und sprudelnden, klassischen, amerikanischen Westcoast-Rock auch in den 2020iger Jahren präsentieren kann. Einfach herrlich, wie dessen angenehmen Klänge einem dieses einzigartige California-Feeling stilecht, ja geradezu zum "Inhalieren" ins heimische Musikzimmer bringen. "It's all-American music. There's rock, blues, acoustic folk, and country in there. As music fans, we go all the way back to the beginning - to pioneers like Buddy Holly and the Everly Brothers - but we also look to artists like the Eagles and Tom Petty for influence. That's our playbook", verrät Kellen Coffis treffend über das Album. In der Tat hört man den Einfluß der Eagles und Tom Petty klar heraus, aber auch den der guten, alten Byrds, der New Riders Of The Purple Sage und, um mal eine aktuelle Band zu nennen, den von Lukas Nelson & Promise Of The Real, zumal Kellen Coffis' großartiger Lead Gesang dezent an den von Lukas Melson erinnert. Alles klingt wunderbar retro. Neben diesem hinreißend frischen, fluffigen California-Feeling, erzeugt die Band auch ein schönes, unauffälliges, authentisches Hippie-Flair, wie es vor allem in der San Francisco Bay Area der Siebziger Jahre vorherrschte. Unbeschwerte, sonnige Rhythmen, flockige, zuweilen aber auch schön knackige, rockige Grooves, ein Hauch von Country-Feeling, wundervolle Melodien, flüssige, fließende Harmonien und "jangling guitars" überall. Das Album startet mit dem umwerfend melodischen, genauso lockeren wie knackigen, frischen, fantastischen Retro-Rootsrocker "One that got away", der durchzogen ist von vielschichtigen, klangvollen Gitarren und lässigem Pianospiel. Herrlich hier die führenden Slideguitar-Licks und die feinen Baritone Guitar-Klänge. Das eingangs schon mehrfach zitierte California-Feeling zieht einen sofort magisch in seinen Bann. Genüßliche Tom Petty-Spuren vervollstandigen diesen prächtigen Opener, auf den eine weitere Top-Nummer nach der nächsten folgen - ohne Ausnahme. Wie etwa das voller Byrds- und Petty-Flair steckende, flotte, knackige, herrlich retro und melodisch gehaltene Titelstück "Turn my radio up", der mit tollen Gitarren inszenierte, rootsige, lockere Anericana-/Countryrocker "Ramona", der waschechte, Slideguitar-getränkte Blues "Crying shame" (auch den haben sie in ihrem wunderbaren Westcoast-Sound erstklassig drauf), der abemals ein wenig an die alten Byrds erinnernde, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistende Retro Hippie-/Countryrocker "Two of a kind", das dezent funky und schön steady rockende, würzige, erdige, ein wenig an die Eagles zu ihrer "On the border/One of these nights"-Phase erinnernde "Good enough" (klasse Gitarrenarbeit mit kernigem, kurzem 2 Gitarren-Solo), die traumhaft melodische Americana-/California Rock-Ballade "Every now and then" (erstklassiges Klavierspiel), der toll groovende, Stones-lastige ("Exile"-Ära) Rocker "It's so easy", und so weiter. Selten haben wir eine Band gehört, die den beschriebenen Bay Area-Sound in der heutigen Zeit so authentisch und stark rüberbringt, wie die Coffis Brothers - handwerklich top, ohne jede Effekthascherei, auf den Punkt, voller Hingabe und Seele. Allerbester, glanzvoller California Roots-, Americana-, und Countryrock in vollster Blüte und von exzellenter, zeitloser Qualität.

Das komplette Tracklisting:

1. One That Got Away - 3:10
2. Turn My Radio Up - 3:05
3. Ramona - 3:51
4. Crying Shame - 4:13
5. Two of a Kind - 2:58
6. Good Enough - 4:54
7. Every Now and Then - 4:41
8. Find Out the Hard Way - 3:09
9. It's So Easy - 4:18
10. Learn the Lesson - 5:31
11. Feel This Free - 2:33

Art-Nr.: 10642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One that got away
Turn my radio up
Ramona
Two of a kind
Good enough
Every now and then
It's so easy
Learn the lesson

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dailey & Vincent - let's sing some country! [2022]
Wie wunderschön kann echte, zeitlose Countrymusic sein! "Let's sing some Country", sagten sich die Bluegrass-Ikonen Jamie Dailey, der viele Jahre mit Doyle Lawson zusammenspielte und sein kongenialer Partner Darrin Vincent (Rhonda Vincent's Bruder), rund zehn Jahre lang Mitglied von Ricky Skaggs' bekannter Formation Kentucky Thunder, für ihr neues Album - und sie setzten es in geradzu faszinierender Art und Weise um. Was wir hören sind 11 exzellente, Bluegrass-freie, traditionelle, prächtige, ewig junge Countrysongs, vorwiegend komponiert in den Achtziger und Neunziger Jahren, herrlich umgesetzt von einigen der besten Studiomusiker Nashville's mit einer glasklaren, edlen, fein abgestimmten, von größter handwerklicher Kunst bestimmten Instrumentierung und hinreissenden Gesangsleistungen der beiden Protagonisten Dailey & Vincent (die Harmonies sind schlicht Weltklasse). Es ist nicht ein schwacher Song auf dem Album zu finden - das ist schlicht der vollendete Countrygenuß. Schon der Album-Opener, das traumhaft melodische "I'll leave my heart in Tennnessee" mit seiner erwärmenden, wunderschönen Harmonie, den klaren Gitarren, der schönen Fiddle und dem knackigen Schlagzeug, sowie dem unwiderstehlich reinen Gesang der beiden, fängt einen mit seiner Magie ein und lässt einen bis zum letzten Ton des Albums nicht mehr los. Großartige Gäste, wie zum Beispiel Vince Gill, der im übrigen hier mit 3 Kompositionen vertreten ist, Alison Krauss, Jimmy Fortune von den Statler Brothers und Rhonda Vincent, ließen es sich nicht nehmen bei dem Alnum mitzuwirken. Enthalten ist zum Beispiel auch eine herrliche Coververison des alten Steve Earle-Titels "Hillbilly higjway" aus dessen berühmtem "Guitar town"-Album, sowie eine absolut fantastische Version des Bill Monroe-Klassikers "Those memories of you", den in der Vergangenheit zum Beispiel auch solche Leute wie Pam Tillis, LeAnn Rimes, sowie Dolly Parton mit Linda Ronstadt und Emmylou Harris für ihr legendäres "Trio"-Album aufgenommen hatten. Wie gesagt, mit "Let's sing some Country" haben Dailey & Vincent ein geradezu umwerfendes, klassisches Country-Album kreiert, das in einem zeitlosen Raum existiert, in dem ansonsten nur solche Größen wie etwa Vince Gill, Alan Jackson, George Strait und Marty Stuart ihren Platz haben. Die Musik fühlt sich so wunderbar leicht und angenehm an, weit entfernt von der Hektik der modernen Mainstream-Country-Industrie. Das ist die pure Country-Wonne und -Qualität!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Leave My Heart In Tennessee - 4:01
2. You Rescued Me - 3:45
3. Hillbilly Highway - 3:49
4. Colder Than Winter - 4:12
5. Those Memories Of You - 3:48
6. Dig A Little Deeper In The Well - 2:52
7. Closer To You - 3:50
8. Feels Like That Again - 2:41
9. Young Man's Town - 4:08
10. Message From The Farm - 3:22
11. If I Die A Drinkin' - 3:50

Art-Nr.: 10688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Daniels, Charlie and Friends - volunteer jam 1 - 1974: the legend begins [2022]
Am 4. Oktober 1974 veranstaltete Country- und Southern Rock-Pionier Charlie Daniels mit seiner Charlie Daniels Band und einigen hoch angesehenen Genre-Gästen (Toy Caldwell und Paul Riddle von der The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band Gitarrenheld Dickey Betts, sowie Percussion und Conga-Player Jamie Nichol) im War Memorial Auditorium von Nashville/Tennessee ein Live-Event der ganz besonderen Art: The Volunteer Jam. Es wurde ein fantastisches Konzert, wie man es selten erlebt hat, eines, dass das Publikum geradeu magisch in seinen Bann zog, denn die Musiker spielten sich mit ihrer zwanglosen, unbändigen Spielfreude in einen wahren Rausch, der alle mitnahm. Es wurde ein regelrechtes Southern Rock-Happening und war der Beginn einer einzigartigen Konzertreihe, die Charlie Daniels von nun an regelmässig veranstaltete. Die legendären Volunteer Jams waren geboren. Diese erste Volunteer Jam vom 4. Oktober 1974, und das ist einfach großartig, erscheint nun, fast 50 Jahre sspäter, erstmalig auf CD, und zwar in einem richtig guten, nein erstklassigen Sound, wenn man bedenkt, wie alt diese Aufnahmen sind. Was die Charlie Daniels Band und ihre Gäste an diesem Abend auf die Bühne des War Memorial Auditoriums zauberten war herausragend. Sie spielten und jammten frei von allen Zwängen. Einige Tracks, gerade der frühen Charlie Daniels Band, lassen viele Vergleiche zu den Allman Brothers zu. Die Songs und Jams sind tief verwurzelt im Blues und definieren nahezu alle Trademarks des Southern Rocks der frühen Siebziger, inklusive prächtiger Twin Gitarren. All das zelebrieren die Musiker hier auf beeindruckende Art und Weise. Ein herausregendes Beispiel dafür ist das rund 11 1/2-minütige, großartige, bluesige, angejazzte und southernrockige "No place to go" mit seinen starken, ausufernden Gitarren- und Keyboard-Läufen. Aber nicht nur diese Nummer, sondern die komplette Show ist ein wahres Fest. Das Sothern Rock-Feuer brennt von Beginn an. Nach dem knapp 1 1/2-minütigen Intro "Tennessee waltz" geht es mit dem starken "Whiskey" voller brodelnder Power los. Das ist kochender, bluesiger, klassischer, jammiger Southern Rock in allerbester The Allman Brothers Band-Reinkultur - und dennoch auch ganz typisch für die Charlie Daniels Band der damaligen Zeit. Man höre nur auf die packenden Grooves und die prächtige Dual Gitarren-/Orgel-Inszenierung. Voller Energie und Kraft geht es mit dem fetten "Way down younder" weiter, einem seeligen, jammigen Southern-/Bluesrocker voller spürbarer Spielfreude und Hingabe. Großartig auch hier wieder die furiose Gitarrenarbeit, inkl. eines prächtigen Solos, wir auch die exzellente, markante Percussionarbeit, aus der der unwiderstehliche Groove resultiert. Sehr stark auch die feine Interpretation ihres Klassikers "Long haired country boy", ebenso wie das mit herrlichen Twin Guitar-Passagen und großartigen Dual Guitar-Soli bestückte, mexikanisch angehauchte, energetische, jammige, staubige Southern Rock-Opus "Caballo Diablo". Anschließend spielt die Charlie Daniels Band (Charlie diesmal nicht an der E-Gitarre sondern an der Fiddle) zusammen mit Marshall Tucker's Toy Caldwell an der Pedal Steel eine fröhliche, stimmungsvolle Version des Country Klassieker "Jambalaya", eingebettet in einen schönen, jammigen Southern-Groove. Mit dem unsterblichen Southern Rock-Evergreen "The south's gonna do it (again)" lassen die Jungs daann ihrer sprühenden Energie und Power wieder freien Lauf (zündende Gitarrenläufe). Wie gesagt, es war ein ausgelassenes Fest an diesem Abend, eine Sternstunde der Charlie Daniels Band und des gesamten Southern Rocks - für immer verbrieft in der reichhaltigen Historie dieser wunderbaren Musik.

Die komplette Setlist:

1. Tennessee Waltz - 1:24
2. Whiskey - 5:48
3. Way Down Yonder - 3:47
4. Long Haired Country Boy - 4:06
5. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:37
6. Caballo Diablo - 5:01
7. Jambalaya - 4:06
8. Stay All Night (Stay a Little Longer) - 2:28
9. No Place To Go - 11:26
10. The South's Gonna Do It (Again) - 4:08
11. Orange Blossom Special - 3:02
12. Don't You Lie to Me - 4:47

Art-Nr.: 10665
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Whiskey
Way down yonder
Long haired country boy
Caballo Diablo
Jambylaya
No place to go
The south's gonna do it (again)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fuchs, Dana - borrowed time [2022]
Die in New Jersey geborene, aber bereits seit ihrer frühen Kindheit in Florida lebende, so vielseitig talentierte, "with a dirty Joplin howl" gesegnete Bluesrock-Röhre Dana Fuchs (u. a. porträtierte sie die legendäre Janis Joplin in dem höchst erfolgreichen, berühmten Musical "Love, Janis" und trat in dem "Golden Globe"-nominierten Beatles-Film "Across the universe" in Erscheinung, um den Beatles-Klassiker "Helter Skelter" zu singen) präsentiert sich mit ihrem neuen Album "Borrowed Time" in neuen musikalischen Höhen und damit in der bisherigen Form ihres Lebens. Sie ist eine großartige Songwriterin und ein wahrer Rock-, Blues-, und Soul-Vulkan, impelmentiert in den Songs ihres neuen Album, sicherlich bedingt durch ihre Verbundenheit zu Florida und ihrer in ländlicher Umgebung verbrachten Kindheit und Jugend, jedoch zusätzlich noch eine deutlich wahrnehmbare Portion rootsigen Southern Rocks, was ihrer Musik verdammt gut tut. Erdig, rau, voll purer Leidenschaft und Energie, auch bei den Balladen, umgibt Fuchs ihre durchweg großartigen, von erstklassigen Melodien bestimmten Songs mit einem herrlich satten, dreckigen, bluesigen, southernfried Gitarrensound (dei beiden prächtig aufgelegten Gitarristen Jon Diamond und Kenny Tudrick sorgen immer wieder für kernige Riffs und zündende, voller Feuer steckende Soli), angetriben von der Inspiration solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Led Zeppelin, The Black Crowes und den Stones. Und Dana Fuchs' baumstarke, Whiskey-resistente Reibeisenstimme passt zu diesem Sound wie die sprichwörtliche "Faust auf's Auge". Protagonistin und Band (neben den beiden genannten Gitarristen sind das noch Jordan Champion an den Keyboards, Jack Daley am Bass und Todd Glass an den Drums) bilden eine untrennbare Einheit und lassen ihrem musikalischen Spirit, ihrer Spielfreude und Dynamik freien Lauf, sodass der Funke von der ersten Minute an auf den Zuhörer überspringt. Einfach stark! Dana verschwendet keinerlei Zeit und tritt gleich bei dem ersten Song des Albums mächtig auf's Gaspedal. "Double down on wrong" ist ein dampfender, von der Band ordentlich nach vorn gepeitschter, rauer, riffiger Bluesrock-Kracher, voller Drive, aber auch absolut melodisch. Die Gitarren, inklusive der furiosen Soli, zünden sofort. Das Feuer brennt! Es folgt der von wunderbar atmosphärischen Klängen und einem unwiderstehlichen Southern-Feeling durchzogene Swamp-Bluesrocker "Blue mist road", dessen musikalische Grundausrichtung voller Seele und eher verhalten angelegt ist, im Mittelteil allerdings wie ein Urknall unterbrochen, von einem lauten, fetten, quirligen E-Gitarren-Solo. Das ist einfach toll arrangiert und umgesetzt. Ruhiger und lockerer wird's dann bei der wunderschönen, musikalisch und textlich bewegenden Ballade "Call my name", die ein herrliches, "gritty" Americana-Flair und viel Southern Soul ziert, ehe das großartige, schön funky und groovy inszenierte "Save me" (klasse E-Gitarren-Solo) wieder deutlich mehr Power generiert. Das wunderbar rootsige, erdige, steady rockende "Hard road" ist eine von straighten, Stones-verwandten Riffs begleitete, bluesige Southern Rock-Nummer vom Allerfeinsten. Satte E-Gitarren (feuriges, kerniges Solo inklusive) in Verbindung mit dreckigen Slideguitar-Licks (ganz großartiges Slide-Intro zu Beginn) bestimmen das Geschehen, bei dem die The Black Crowes spürbar ihren Einfluß hinterlassen haben. So geht das munter bis zum Ende weiter, ohne jede schwächere Nummer. Im Gegenteil: Große Klasse beweisen beispielsweise auch der hinreißend melodische, von einem dezenten nostalgischen Touch begleitete, mit tollen Keyboards (Piano/Orgel) und exzellenten Gitarrenlicks (dazu ein tolles Solo) gespickte, fantastische, southernrockig angehauchte Slow Blues "Nothing you own", der mächtig Dampf produzierende, Stones-lastige Kracher "Not another second on you", das bluesige, dezent jammige, gleichzeitig auch straighte, Black Crowes-affine "Last to know" (massive Gitarren-Präsenz, zündende, Wah Wah-untertützte Soli), wie auch das laute, das Album wuchtig abschließende, von glühenden, mächtigen Gitarrenläufen bestimmte "Star". Dana Fuchs und ihre fantastische Begeleitband machen einfach einen herausragenden Job. Das ist das wohl reifeste, ausgewogendste, musikalisch versierteste und qualitativ hochwertigste Album in der bisherigen Karriere von Dana Fuchs. Wirklich sehr beeindruckend! Und es macht einfach tierisch Laune, diese Songs zu hören.

Das komplette Tracklisting:

1. Double Down on Wrong - 4:15
2. Blue Mist Road - 5:32
3. Call My Name- 5:06
4. Save Me - 3:24
5. Curtain Close - 3:45
6. Hard Road - 4:31
7. Borrowed Time - 2:44
8. Nothing You Own - 5:00
9. Not Another Second on You - 3:59
10. Lonely Lie - 2:49
11. Last to Know - 4:40
15. Star - 5:28

Art-Nr.: 10591
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Double down on wrong
Blue mist road
Call my name
Save me
Hard road
Nothing you own
Not another second on you
Last to know

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hoge, Will - wings on my shoes [2022]
Nashville's first class Singer-Songwriter Will Hoge markiert mit seinem nunmehr 12. Album "Wings on my shoes" einen neuen Meilenstein in seiner Karriere. Der Mann ist mal wieder in bestechender Fiorm! Für die Aufnahmen hat sich Hoge mit seiner erstklassigen, 4-köpfigen Touring Band (Thom Donovan - guitars; Josh Grange - guitars, lap steel, pedal steel, keyboards; Christopher Griffiths - bass und Allen Jones - drums) für eine Woche in den Emporium Studios von Nashville eingenistet, wo die Band das durchweg erstklassige Songmaterial überwiegend live eingspielt hat. Man verzichtete auf jegliche Studiotricks, wie Hoge es ausdrückte, was schließlich zu einem ungemein erfrischenden, kernigen, authentisch erdigen, nie zu glatt geschliffenen, von herrlichen Melodien durchzogenen, ja geradezu meisterhaften Rootsrock-/Americana-Erlebnis führte, oftmals tangiert von einem schönen Heartland-, Southern-, und/oder Countryrock-Feeling, das Hoge und seine Band längst auf eine Stufe mit solchen Kollegen wie Stve Earle & The Dukes oder Jason Isbell and the 400 Unit stellen. Abwechslungsreich, kreativ und mit höchster Qualität gelingt ihm eine sehr ausgewogene Balance zwischen richtig zünftigen, rohen, dreckigen und "rotzigen" Rockern, herrlich knackigen Midtempo-Nummern und der ein oder anderen hinreißend schönen, klar und frisch instrumentierten, klangvollen Ballade. Die Songauswahl ist geradezu perfekt. Los geht's mit dem von ordentlich fetten Gitarrenriffs und "crashing drums" begleiteten, powernden Rootsrocker "John Prine's Cadillac", in dem Hoge von einer Begegnung mit dem großen John Prine erzählt, der eines Tages zufällig im Auto neben ihm an einer Ampel stand. "I look over and Mr. Prine was next to me in his Cadillac, shades on, music loud enough you could kinda hear it through the window", sagte Hoge in einem Statement. "He was just grinning, bobbing his head. I stared and really wondered what the fuck song(s) is that motherfucker playing that’s bringing him that kind of joy? It’s one of the great unsolved mysteries of my life". Schöne Anekdote, prächtig umgesetzt in dieser tollen Nummer, die Hoge spontan nach dem Ableben von Prine schrieb. Der Song hat richtig Feuer, gipfelnd in einem klasse Gitarrensolo. Ähnlich kraftvoll und schmissig, dazu veredelt mit herrlich satten Gitarren, geht es mit dem hoch melodischen, schön retro wirkenden, leicht Heartland Rock- und Countryrock-infizierten Rootsrocker "It's just you" weiter. Die Spuren eines Tom Petty sind hier durchaus wahrnehmbar. Erneut hören wir ein wunderbares, "saftiges" Gitarrensolo. Bei dem folgenden, exzellenten "Queenie" handelt es sich um eine wundervoll lockere, abermals toll ins Ohr gehende, balladeske Americana-Nummer, deren großartiges Klangbild aus diversesten Gitarren ein unwiderstehliches Hörvergnügen bedeutet. Will Hoge singt exzellent. Mit dem erdigen, kräftigen, einmal mehr von vielschichtigen Gitarren geprägten Rootsrocker "You are the place" (die grandios soundenden, markanten, ein schönes Southern-Feeling ausstrahlenden Dual Lead Gitarren-Licks während des Refrains sind der "Hammer") wird es wieder kerniger und rockiger (zündendes Gitarrensolo, psychedelisch angehauchtes Intermezzo inklusive), bevor die Jungs mit dem kochenden, fast schon ein wenig punkigen "All I can take" einen fulminanten, richtig dreckigen, rotzigen Volldampf-Kracher raushauen. Auch die sehr soulful dargebodene Midtempo Americana-Nummer "Ain't how it used to be" (großartiges Wurlitzer Piano, velseitge Gitarren), das umwerfend melodische, mit toller E-Gitarre, Baritone Guitar und Pedal Steel veredelte "Birmingham", sowie die schön staubig erzählte, abermals von wunderbar variablen Gitarren begleitete, fast schon ein wenig cineastisch und episch wirkende Americana-Blaade "Dead man's hand" sind schlicht grandios. Es gibt auf dem kompletten Album nicht eine einzige schwächelnde Nummer. "Wings on my shoes" ist ein famoses, ja meisterhaftes Werk geworden, das Hoge's Ruf als einer der besten und profiliertesten Roots- und Americana-Singer/Songwriter der heutigen Zeit noch einmal massiv festigen dürfte. Der Mann ist jetzt seit zwei Dekaden "im Geschäft", hat trotz seiner immensen Qualität unverständlicherweise noch immer nicht den ganz großen Durchbruch geschafft, "brennt" aber auch mit Album Nr. 12 noch immer für seine Musik, als wäre es sein erstes. Seine musikalischen Ideen und sein Songwriting kennt keine Grenzen. Album für Album hat man das Gefühl, als sei es noch einmal etwas stärker ausgefallen, als der jeweilige Vorgänger, aber auch schon Album Nr. 1 war bereits ein "Killer"-Teil. Will Hoge wird wohl nie einen Durchhänger haben - ganz im Gegenteil. Was für ein prächtiges Rootsrock-/Americanarock-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. John Prine's Cadillac - 3:22
2. It's Just You - 2:53
3. Queenie - 3:43
4. You Are the Place - 4:10
5. The Last One to Go - 3:53
6. All I Can Take - 2:45
7. Ain't How It Used to Be - 3:35
8. Birmingham - 3:24
9. Dead Man's Hand - 6:40
10. Whose God is This - 5:14

Art-Nr.: 10664
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
John Prine's Cadillac
It's just you
Queenie
You are the place
All I can take
Ain't how it used to be
Birmingham
Dead man's hand

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
King, Marcus - young blood [2022]
Zweites Solo-Album des Namensgebers der Marcus King Band, dem phänomenalen Gitarristen, Sänger und Songwriter Marcus King, wie der Grammy-nominierte Vorgänger "El Dorado" erneut erstklassig produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und eingespielt in dessen" Easy Eye Studios" in Nashville. Was der heute gerade einmal 25-jährige King hier mit "Young blood" abliefert, ist nicht mehr und nicht weniger, als ein absolutes Meisterwerk. Weitaus rockiger, rauer und intensiver als beim Vorgänger leben King und seine exzellente Begleittruppe ihre tiefen Bluesrock-, Southern Rock- und Classic Rock-Inspirationen voller Hingabe und Seele voll und ganz aus - und die Betonung liegt auf "Rock". Das Songmaterial ist grandios. King singt "soulful" wie immer, mit unglaublicher Ausdrucksstärke, und sein variables, zündendes Gitarrenspiel ist so außergewöhnlich wie brillant. Was für ein Feuer! Bläser sind diesmal nicht involviert, es dominieren ausschließlich die Gitarren. Es gibt auf dem kompletten Album nicht die Spur einer schwächelnden Nummer. Ein absolutes "Killer"-Teil!

Hier eine passende, zu Recht begeisterte Original U.S.-Kritik zu diesem Knüller-Album:

Marcus King cuts loose on his new album Young Blood with high-voltage blues rocking tracks and a serious nod to the best of 70s rock. Given that King’s stellar guitar playing was minimized on his last album, El Dorado, thankfully the virtuosic player is back and in fine form. King comes alive on this scorcher with fiery guitar, smoldering vocals and a new rock & roll swagger.
Young Blood is surely Marcus King’s best effort to date. The 26-year-old Grammy nominated vocalist, guitarist and songwriter reveals 11 blistering songs with influences from The Jimi Hendrix Experience, ZZ Top, Grand Funk Railroad and The Allman Brothers, but with his own modern twist. This isn’t a throwback album, but one that’s powered with the speed and torque of a V8.
Produced by The Black Keys frontman Dan Auerbach, King strove for a classic rock power trio sound with his ’59 Les Paul and vintage amp, sequestering himself in Auerbach’s Easy Eye Sound studio for six days. Marcus says, “We cut everything live, including vocals and guitar.”
Honest about having gone through a challenging time, the fourth generation South Carolina native opened a vein on many of the soul-shaking tracks, co-written with a variety of writers including Dan Auerbach, Desmond Child, Greg Cartwright, and Angelo Petraglia. King admits, “I was going through a lot during the album with addictions, breakups and addictions because of breakups.”
Marcus King transformed a rough passage in his life into the record of his career.
A smoking hot album opener, “It’s Too Late” is a rocking breakup song of love and respect for a woman he’s about to lose. With tremendous groove, King’s virtuosic guitar riffs and husky vocals reach new heights. Full throttle with soul and rhythm, it’s the kind of song we’ve been waiting for. It kicks open the gates for Marcus King to go all out.
Another standout, “Lie Lie Lie” is anchored by a catchy guitar riff, tight bass and drums and a synced interconnection between the band members. King’s guitar flies and cries, stutters with a Billy Gibbons tone. He sings, “I’m the fire baby, you know you’re my gasoline.” The track transitions to a side break of jam-band sensibility including flute and another rhythm alltogether.
The band includes Marcus King (lead vocals, guitar), Chris St. Hilaire (drums, percussion), Nick Movshon (bass), and Andy Gabbard (guitar, background vocals.)
I can’t think of any artist today who’s remotely similar to Marcus King. He has something special beyond guitar virtuosity, soulful vocals, and well-written songs. He has so much soul combined with technique, you simply cannot turn away. Almost a Ray Charles mixed with Hendrix-like guitar innovation and skill.
Young Blood might be described as a 70s blues/rock album, but there isn’t anyone who is creating albums this fresh. Perhaps it Auerbach’s guiding hand, in addition to the mentors/producers who came before him. Warren Haynes is the first champion of Marcus King, and produced his second LP The Marcus King Band in 2016 when King was only 20 years old. Five albums and EPs later, you can still hear hints of Haynes and Gov’t Mule.
Among the meaty blues rockers with catchy guitar licks and grooves, there’s tales of despair and darkness. Even those are buoyed by exquisite musicianship and songcraft. “Pain” is one of them, jacked up by memorable guitar riffs and rhythms. The Hendrix-influenced “Aim High” has one of the most compelling guitar hooks I’ve heard.
“Blood On The Tracks,” co-written with Desmond Child (Aerosmith), seeps a Creedence Clearwater Revival vibe. King’s vocals couldn’t be more soulful, his guitar extra gritty. Marcus shares, “’Blood On The Tracks’ symbolizes getting on the train and leaving everything behind—or jumping in front of the train and leaving everything behind. Either way, it’s an escape.”
Don’t miss the rock & roll “Hard Working Man” and the riff-based blues rocker “Aim High,” a favorite on the album. On the latter you can almost see King, Auerbach and the band in the studio cutting the track with crisp drumming and bass, heads nodding in unison to the deep rhythm.
“Blues Worse Than I Ever Had” closes out the album, a country/rock number that’s soulful in a way that shoots straight for the heart.
Young Blood by Marcus King is a five-star record. Highly recommended.
(Martine Ehrenclou / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. It's Too Late - 2:56
2. Lie Lie Lie - 3:36
3. Rescue Me - 4:46
4. Pain - 4:22
5. Good and Gone - 3:21
6. Blood on the Tracks - 3:59
7. Hard Working Man - 3:37
8. Aim High - 5:14
9. Dark Cloud - 3:45
10. Whisper - 3:39
11. Blues Worse Than I Ever Had - 3:32

Art-Nr.: 10666
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pardi, Jon - mr. saturday night [2022]
Jon Pardi, höchst erfolgreich und inzwischen fest etabliert in Nashville's Country-Elite, gilt als einer der Wegbereiter der aktuellen, jungen Neo Taditionalisten-Bewegung. Der gebürtige Kalifornier steht für durch und durch reine, echte Countrymusic - zeitlos und modern zugleich. Tief in den Traditionen verwurzelter Country zwischen Haggard und Strait ist seine Passion. Er bringt die Fiddle, die Steelguitar und den Twang nicht nur zurück in die Countrymusic, sondern auch in die Charts. Und er macht damit mit seinem neuen Album "Mr. Saturday Night" genau dort weiter, wo er mit seinem Vorgängerwerk "Heartache medication" aufgehört hatte. Wunderbar! Solche Leute braucht die Countrymusic! "Mr. Saturday Night" enthält 14 großartige, neue Songs ohne jeden Ausfall, die die Freunde echter, traditioneller Countrymusic ohne aufgesetzten Schnickschnack lieben werden. Nicht nur solche Tracks, wie etwa die knackige, mit schönen Gitarren und toller Fiddle intonierte, angerockte, absolut traditionell verwurzelte Countrynummer "Last night lonely" (Pardi's neuer Top 10-Hit), der herrliche, wieder von prächtigen Fiddleklängen und erdigen E-Gitarrenriffs bestimmte, schwungvoller Honky Tonker "Fill 'er up", das mit vielen Verweisen auf die goldene Neunziger Jahre Country-Ära kommende "Neon light speed", das mit wunderbaren, frischen California Country-Vibes spielende, knackige, toll groovende und melodische "Santa Cruz", der knackige, zusammen mit Midland performte (ist auch auf deren "The last resort"-Album veröffentlicht), traumhaft melodische, flockge "pure Eagles-like" Countryrocker "Longneck way to go" (exzellentes Duett von Mark Wystrach und Jon Pardi, lässig gezupftes Banjo in Hintergrund, starke Pedal Steel, tolle Gitarren, frisches, flüssiges "Lyin' eyes-/Take it easy"-Flair), die fantastische Desert Country-/Western Outlaw-Nummer "Hung the moon" mit der tollen Pedal Steel (feines Solo), oder auch die das Album vorzüglich beendende, lockere, flockige Countryballade "Reserve cowgirl" beweisen das auf's Eindrucksvollste. Der amerikanische Rolling Stone attestierte Pardi's Musik schon vor einigen Jahren "a state-of-the-art blend of traditional instrumentation and progressive grooves, that points to country's future". Dem ist nichts hinzuzufügen. "Mr. Saturday Night" bietet von vorn bis hinten erstklassige Countrymusic, mit der Mr. Pardi eindrucksvoll aufzeigt, dass reiner, ehrlicher, schnörkelloser, Pop-freier Country sehr wohl eine goldene Zukunft hat. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Mr. Saturday Night - 3:07
2. Fill 'Er Up - 2:49
3. Last Night Lonely - 3:02
4. Neon Light Speed - 3:07
5. New Place To Drink - 3:54
6. Your Heart Or Mine - 2:41
7. Santa Cruz - 3:17
8. Longneck Way To Go (Midland & Jon Pardi) - 3:08
9. Raincheck - 3:32
10. Workin' On A New One - 2:50
11. Hung The Moon - 3:38
12. The Day I Stop Dancin' - 3:17
13. Smokin' A Doobie - 2:56
14. Reverse Cowgirl - 3:27

Art-Nr.: 10686
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Whiskey Myers - tornillo [2022]
Southern Rock erlebt dieser Tage seinen x-ten Höhenflug, wobei 3 Vertreter dieses Genres im Moment den Ton angeben. Blackberry Smoke, Robert Jon & The Wreck und die Texaner von Whiskey Myers. Letztere trumpfen nun mit ihrem neuen, bereits 6. Album "Tornillo" einmal mehr ganz groß auf. Erneut ziehen sie ihr raues, dreckiges, ungemein authentisches Southern Rock-Ding unbeirrt durch, stagnieren aber nicht, sondern entwickeln sich stetig weiter. Aufgenommen in den berühmten Studios der sehr weitläufigen Sonic Ranch vor den Toren der texanisch/mexikanischen Grenzstadt Tornillo, nach der das Album benannt wurde, haben Whiskey Myers bei einem Großteil der Songs dieses Mal sehr geschickt eine fette Bläser-Section integriert, um ihrer eh schon kraftvollen Musik noch mehr Dampf und Druck zu verpassen. Das kommt richtig gut. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und allen Zutaten, die klassischen Southern Rock ausmachen. Brodelnden, powernden Rockern, wie etwa dem rassigen, treibenden "John Wayne" (tolle, bluesige Mundharmonika, dampfende Bläser-Fills, zündendes, mit Wah-Wahs veredeltes Gitarrensolo), dem abgehenden, total an Lynyrd Skynyrd erinnernden "Feet's" (schöner "Workin' for MCA"-Groove), dem erneut Bläser-unterstützten, von tollen, fetten, dynamischen Riffs angetriebenen und mit fulminanten, feurigen Gitarrenritten aufwartenden "The wolf", oder dem funky angehauchten, bluesigen, kochenden "Bad medicine", stehen die ein oder andere hinreißende, typische Southern Rock-Ballade, wie zum Beispiel das herrlich melodische, von weiblichen Background-Gesängen unterstützte und mit wunderbaren Slideguitar-Linien bestückte, kraftvolle "For the kids", das fantastische, rootsige, erdige, voller Soul steckende, ein wenig an eine southern inspirierte "Exile"-Stonesphase erinnernde, wunderschöne "Heavy on me", oder das voller massiver Gitarren steckende, starke "Other side" gegenüber. So soll Southern Rock sein! Whiskey Myers stehen voll im Saft und hauen mit "Tornillo" einmal mehr ein echtes, fettes, baumstarkes Southern-Pfund raus. Ganz großes Kompliment!

Das komplette Tracklisting:

1. Tornillo - 0:47
2. John Wayne - 4:55
3. Antioch - 4:05
4. Feet's - 4:34
5. Whole World Gone Crazy - 3:04
6. For the Kids - 5:38
7. The Wolf - 5:37
8. Mission to Mars - 3:50
9. Bad Medicine - 5:12
10. Heavy on Me - 4:37
11. Other Side - 4:47
12. Heart of Stone - 4:25

Art-Nr.: 10653
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!