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Allman Brothers Band, The - american university 12/13/70 ~ live [2005]
Rare, fantastische Live-Aufnahmen von zwei Konzerten der Allman Brothers vom 13.12.1970 an der "American University" von Washington D.C! Dies ist einer der unzähligen in den bandeigenen Archiven schlummernden, historischen Mitschnitte, die den Fans normalerweise auf ewig verschlossen bleiben. Doch nach und nach veröffentlichen die Allman Brothers nun, zumeist lediglich im Eigenvertrieb über ihre Homepage, das ein oder andere solcher Konzerte. Auch "Anmerican University" gab es zunächst nur recht beschwerlich und nicht ganz preiswert über die Website der Allmans zu erwerben. Dann lizensierte man das Teil ausschließlich für den fernen Osten und es folgte der noch teurere Japan-Import. Jetzt, nach fast 3 Jahren, erscheint das Album endlich auch ganz "offiziell" und "normal" in den Staaten, und nun stimmt auch der Preis! Das Teil ist ein "Muß" für die Allmans-Gemeinde! Natürlich noch im Original Line-Up, also mit Duane Allman, spielt man einen großartigen, unbekümmerten Set voller Feuer und Leidenschaft. Duane's Gitarrensolo bei "Stormy Monday" ist Weltklasse! Enthält zudem eine tolle, über 20-minütige Fassung von "Whipping post" und eine gut 15 1/2-minütige Version von "You don't love me" Die weiteren Tracks: "Statesboro blues", "Trouble no more", "Don't keep me wonderin'", und "Leave my blues at home". Spielzeit: gut 60 Minuten! Im Booklet finden sich hoch interessante Linernotes des späteren Managers der Band, Bert Holman, der einiges zu diesem Konzert (nur am Rande: der Ticketpreis für diese Show betrug seinerzeit sagenhafte US$ 3,25) zu erzählen hat. Sehr charmanter, ursprünglicher, der damaligen Zeit entsprechender Sound von den Original Analog-Tapes. Der linke Kanal kommt von Soundboard, der rechte entspringt einer extrem guten Mikrophon-Aufnahme, aus denen man jetzt den nacghträglichen "Stereo"-Mix "gezaubert" hat. Klingt astrein und sehr authentisch! Das dezente Grundrauschen stört überhaupt nicht! Ein für die "Gemeinde" unverzichtbares, historisches Live-Dokument! Hoffen wir, daß noch weitere Archiv-Schätze der Allman Brothers auf diesem Weg ihren Zugang zu den Fans finden...

Art-Nr.: 3386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ashton, Gwyn - prohibition [2006]
Gnadenlos starke neue Scheibe des australischen Gitarren-"Monsters" Gwyn Ashton, der mit "Prohibition" sein bis dato vielleicht bestes Werk vorlegt! Bärenstarker, raubeiniger Bluesrock, voller Dreck, Würze und Stil! Prachtvolles Songmaterial, das seine immense Vielseitigkeit von Einflüssen (Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Mississippi-Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock) voller elektrisierender Emotionen unter einen Hut bringt! Unglaublich direkt aufgenommen, baut diese Musik mächtig Druck auf und geht direkt in die Knochen! Jede Menge raue, kochende Slide-Läufe, aber auch fulminante, powernde und sehr virtuose, zuweilen sogar herrlichen Southern-Charme verbreitende E-Gitarren-Soli sorgen für ein dermaßen intensives Saiten-Feuerwerk, wie man es in einer solchen Inbrunst und Klasse wahrlich nicht "an jeder Straßenecke" geboten bekommt! "Every element of the blues is encapsulated here and played with amazing dexterity and power. Old Strats, Teles, National resonators, Fender tweed amps, fuzz boxes and his ancient Echoplex are driven to the extreme, guaranteed to satisfy the most discriminating taste in guitar-led blues", schreibt das Label zu "Prohibition" und bringt damit diese vielschichtige, massive und ungemein dominante Gitarren-Präsenz des Meisters hervorragend zum Ausdruck! Fast überflüssig zu erwähnen, daß Gwyn's Gesangsleistungen (rau, dreckig, intensiv, klar, sympathisch und melodisch zugleich) hinter seinen Gitarrenfähigkeiten kaum zurückstehen! Dazu hat der Bursche wieder einmal fantastische Mitstreiter an Bord, wie u.a. Ted McKenna (Ian Gillan, Alex Harvey, Rory Gallagher) an den Drums, Chris Glen am Bass und Don Airey (heute Deep Purple) an den Keyboards! Es passt einfach alles! 58 1/2 Minuten "rougher", krachender Gitarren Blues-Rock'n Roll liegen vor uns, aber schon diese "Granate" zum Auftakt mit dem Titel "Ball & chain" bringt den geneigten Fan ob seiner Würze, seiner unwiderstehlichen Slide-Vehemenz, einfach seiner ganzen Klasse, schier um den Verstand: Ein prächtiger, aus großartigen Drums- und Bass-Rhythmen angetriebener "Blues-Motor" als herrlich groovende Basis, in die sich nach ca. 30 Sekunden eine ungemein massive, laute und dreckige Slide-Gitarre regelrecht "hineinsägt", um mit ihrer gnadenloser Kraft, ihrer Schwüle und ihrer knorrigen Härte diesem famosen, "roughen" Swamp-Blues-Groove-Rock-Hammer ihren unbarmherzigen Stempel aufzudrücken. Dazu Ashton's bärenstarke, klare, raue, dreckige "Röhre" und als Ergänzung im Hintergrund zuweilen eine bestens integrierte Bluesharp! Selten hört man eine dermaßen intensive und "monströs brüllende" Slide, und dennoch bleibt der Song nicht nur in den Knochen stecken, sondern auch auf angenehmste Weise in den Gehörgängen hängen! Welch ein Knüller! Weiter geht's mit "Ain't my style", einem exzellenten, durchaus melodischen, dennoch voller Ecken und Kanten steckenden, rohen Shuffle-Boogie-Bluesrocker, der einmal mehr mit grandiosen Gitarrenläufen aufwartet, gefolgt von dem klassischen, sehr dynamischen Uptempo-Bluesrocker "Get up, get over it", dessen gewaltige, vielschichteige Gitarren-Dominanz (neben der kochenden Slide sorgen Baritone-Klänge gar für ein gewisses Sixties Surf-Flair) den Genre-Liebhaber erneut in einen berauschenden Taumel der musikalische Freude stürzt. Ein ganz dezenter Bo Diddley-Rhythmus in Verbindung mit schön dreckigen Southern-Swamp-Blues-Indikatoren bestimmen das Geschehen des wieder prächtig groovenden Titelsongs "Prohibition"! Klasse Bluesharp, roher, verzerrter Gesang, krachendes Schlagzeug, treibender Bass und "thunderous" Slide bilden eine ebenso elektrisierende wie raue, aber durchaus eingängige Einheit. Hat mächtig Biß! Das anschließende "The road is my religion", eine sehr melodische, voller Roots- und Classic Southern Rock-Flair steckende "On The Road"-Ballade, beschreibt in beeindruckender und geradezu photographisch authentischer Weise das Leben unterwegs. Eine quasi autobiographische Preisung des Musikerlebens und des Tourings, das nicht nur für Gwyn Ashton das tägliche Lebenselexier bedeutet. Grandiose, fette, glühende Lead Gitarre mit viel Southern-Charme! Irre stark! Genau wie die beherzte Coverversion des Rory Gallagher-Klassikers "Secret agent", der von einem fulminanten Gitarren-Donnerwetter geprägte Retro-Bluesrocker "Come on/Don't walk, run", die zweite herrliche, mit schönen Acoustic-Riffs und toller Piano-Untermalung beginnende, im Verlauf sich aber immer elektrischer und kraftvoller entwickelnde, mit würzigen E-Gitarren-Läufen durchzogene Bluesrock-Ballade "Castaway", der straighte, direkte und krachende, von AC/DC-like Riffs gesteuerte Blues-/Rock-Boogie-Feger "Back to you", bis hin zu der seeligen Stevie Ray Vaughan-Verbeugung "Rest in paradise (for Stevie)" zum Ausklang dieses Pracht-Werkes! Abschließendes Fazit, kurz und bündig: Das Teil ist ein Hammer!!!

Art-Nr.: 4076
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ball & chain
Ain't my style
Prohibition
The road is my religion
Come on/Don't walk,run!
Back to you

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Benatar, Pat - synchronistic wanderings [1999]
3 CD deluxe Box-Set! The definitive Pat Benatar collection from 1979 to 1999! Incl. 9 unreleased and 7 soundtrack & compilation rarities! All digitally remastered! 56 page booklet with rare photos and archival material!

Art-Nr.: 1022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,51

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Big Wu, The - tool for evening [2004]
Viertes Studioalbum der großartigen Jamrock-Band aus Minneapolis mit der sie sich im Genre zwischen all den Deadheads, Phishheads, Moe.- und String Cheese Incident-Fans weiter etablieren dürften. Wie schon bei ihrem tollen Vorgänger "Spring reverb" bauen sie in die typische Jamband-Philosophie eine Vielzahl von tollen Melodien ein, die prächtig in den Ohren hängen bleiben. Doch diesmal verlassen sie dabei etwas mehr die Dead-ähnlichen Pfade. "Tool for evening" hat nicht diesen krstallklar frischen Sound des vorigen Werkes, sondern gibt sich deutölich rockiger, kantiger, ruppiger, vielfältiger, ja vielleicht auch etwas experimentierfreudiger. Doch, wie gesagt, dabei verlieren sie nie ihre bekanntermaßen hervorragenden Melodien und schon gar nicht ihre musikalischen Spannungsbögen oder immensen handwerklichen Fähigkeiten. Sie strahlen eine wunderbare Unbekümmertheit aus und strotzen nur so vor Spielfreude. Immer wieder hören wir ausgedehnte, sehr variantenreiche, herzhafte Gitarrensoli von Chris Castino oder auch mal die ein oder andere klasse Piano-/Keyboard-Einlage von Al Oikari - alles vor dem Hintergrund einer prächtig groovenden Rhythmus-Sektion um Basssmann Padre Pienbique und den sehr starken Drummer Terry VanDeWalker. Alle vier sind zudem excellente Sänger! Ein kurzer Überblick über die 10 Tracks: Es beginnt mit einer richtigen Spaßnummer. "Texas fireball" ist ein furioser Uptempo Rock'n Roller voller Party-Rock-Flair, sowohl mit tollem Klavier- als auch gro0artigem E-Gitarrensolo. Bei dem mit schöner Mandoline begleiteten, auf einem recht eingängigen, leicht poppigen Rhythmus basierenden "Stole my girlfriend" kommt die moderne Folkrock-Ader der Band zum Vorschein, während "Dog's dead" als dezent swampiger, sehr rootsiger Jamrocker aus den Boxen schallt, dessen feuriges, wahrhaft glühendes Slidegitarren-Solo die Gitarrenfreaks einfach nur begeistern wird. Dann das riffige, rotzige, fast hektisch fetzige "Middle of nowhere" mit seiner zollen Orgel-/Gitarren-Kombination, dessen dreckiges Gitarrensolo einen ordentlichen Southern-Drive aufzuweisen hat. "Ray Charles can see" wied von einem klasse, mit feinen Keyboard-Einlagen geprägten, Latin-/Reggae-Groove bestimmt, erneut angereichert mit einem hervorragenden, erdigen, ausgedehnten Gitarrensolo, während das über 7-minütige, lässige "Jazz 88", dem Titel entsprechend, von einem ellenlangen, herrlich lockeren, ungemein versierten "Grateful Dead meets Jazz"-like Gitarren-Jamming durchzogen ist. "Black rain" hat etwas Psychedelisches, das kurze, lustige "Kings of bass" steckt sogar voller "Bad ass-Rap"-Flair, ehe man anschließend, in völligem Gegensatz dazu, mit "I'm cryin'" einen herrlichen, mit wunderbarer Steelguitar getränkten, astreinen California-Retro-Countryrocker mit einer tollen Melodie anstimmt, um das Album schließlich mit dem starken, rootsigen "Lowdown" zu beenden. Sie haben in den USA bereits eine riesige Fanbase, die ihnen von Konzert zu Konzert folgt. Mit "Tool for evening" bestätigen sie auch im Studio einmal mehr ihre großen Fähigkeiten., die ihre Fanschar auch hierzulande stetig anwachsen lassen wird. Ein klasse Album! Allerbester Jamrock für die große "Bonnaroo"-Gemeinde? Haben sie auf diesem Festival eigentlich schon einmal gespielt?...- wenn nicht, wird's Zeit!....

Art-Nr.: 2576
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Texas fireball
Dog's dead
Middle of nowhere
Jazz 88
I'm cryin'

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Collie, Mark - book of my blues [2021]
Mark Collie ist zurück - und er rockt! "Book of my Blues" heißt sein bärenstarkes, neues Album - erst sein sechstes überhaupt und das erste mit neuem Studiomaterial seit 15 Jahren. Und dann solch ein Auftritt - wow! Mark Collie, in den Neunzigen einer der vielversprechendsten New Country-Künstler Nashville's, war schon damals für seinen kraftvollen, knackigen Stil bekannt, in dem er, seinen sowohl im klassischen Country, als auch im Rockabilly verwurzelten Einflüssen entsprechend, traditionelle Country-Elemente mit viel rockigen Flair verband. Es sprangen seinerzeit durchaus einige Hits heraus, die ihren Weg in die Top 10 der damaligen Billboard Country-Charts fanden (einige werden sich sicher noch an das herrliche "Even the Man in the Moon Is Cryin’" aus dem Jahre 1992 erinnern, das es zum Beispiel bis auf Platz 5 schaffte), doch der ganz große Durchbruch blieb ihm unverständlicherweise verwährt. Seine Majorlabel-Verträge war er demzufolge schnell wieder los und es wurde ruhiger um ihn, zumal er mit einer schweren Diabetes zu kämpfen hatte. Dennoch trat er von Zeit zu Zeit immer wieder live auf, trat aber auch mit einigen Schauspiel-Engagements in Erscheinung. Seine große Liebe zur Musik hat er nie verloren und so veröffentlicht er gut 30 Jahre nach dem Erscheinen seines Debutalbums nun dieses fantastische, neue Werk. "Book of my Blues" ist vom Thema her ein reines Konzeptalbum, angelehnt an die graphische Novelle "Rockabilly Hitman", eine Zusammenarbeit zwischen Collie und dem Filmregisseur Jonathan Hensleigh (u. a. die 2004er Verfilmung von "The Punisher", bei der Mark Collie auch mitspielte). Sie handelt von die Heldentaten des Rockabilly-Sängers Jesse Wayne Hardin, der nachts ein Rächer des Bösen ist, während er die ungemütlichen Nebenstraßen von Muscle Shoals nach Memphis und dem Mississippi-Delta nach Music City bereist. Großartig angepasst an diese Thematik ist die musikalische Umsetzung. "Book of my Blues" ist ein Knaller von einem satten Gitarren-dominierten Country-/Countryrock-Album, das nicht nur die Countryfans, sondern auch die Rock-, Rootsrock-, Southern- und Heartland Rock-Gemeinde, bzw. die Liebhaber, die all diese Stilarten miteinander kombiniert mögen, begeistern dürfte - straight, lean, retro, weitab vom Mainstream, dreckig, rau, unbeschwert, kompromißlos, voller urwüchsiger, leidenschaftlicher Energie. Traditionelle, erdige, reine (Outlaw) Honky Tonk-Nummern, aber auch die haben durchaus Biß und einen rockigen Drive, paaren sich mit kraftvollen Gitarren-Rootsrockern, dass es die wahre Pracht ist. Collie, der bis auf 3 Coverversionen (Carl Perkins' "Matchbox", "Hey Boba Lou" - geschrieben Ronnie Hawkins, Jacqueline Magill und The Band's Robbie Robertson sowie den Roy Acuff Klassiker "Night Train to Memphis" - geschrieben von Owen Bradley, Marvin Hughes und Beasley Smith) alle Tracks komponiert, bzw. mitkomponiert hat, wird von einer Mannschaft herausregender Nashville-Veteranen begleitet, wie zum Beispiel dem Ausnahme-Gitarrist Kenny Greenberg und Drummer-Urgestein Chad Cromwell, die das Album gemeinsam mit Collie auch produzierten, sowie Dan Dugmore (electric guitar, pedal steel), Mike Rojas (keyboards), Jimmy Carter (bass), Steve Hinson (pedal steel), und so weiter. Los geht's mit dem Titelstück "Book of my dreams" (im übrigen komponiert von Collie und seinem Freund Billy Bob Thornten, der hier auch im Background mitsingt), einem tatsächlich durchaus bluesigen, energiegeladenen, satten Rocker, vollgepackt mit fetten, brodelnden Gitarren und kernigen Drums. Die Basis ist herrlich dreckig und rootsig. Die (Slide)Gitarren glühen und brennen, die Band macht ordentlich Druck. Mark Collie hat eingestöpselt - super "geil"! Die Energie bleibt auch mit dem folgenden, straight und fetzig stampfenden Outlaw Countryrock-Kracher "Born ready" hoch, die Band ist weiterhin "on fire". Cromwell trommelt wie ein pochendes Uhrwerk, die Gitarren fetzen und eine Steelguitar jault im Hintergrund. Enthält ein tolles Baritone Guitar-Solo. Auch die Melodie ist klasse. Mit dem wunderbaren "On the wings of your love" schließt sich die erste Ballade an. Das ist erstklassiger, ungemein melodischer, reiner Outlaw Country in bester Waylon Jennings-Tradition. Obwohl es ein wenig ruhiger zugeht, als bei den ersten beiden Nummern, spielen die Musiker (u. a. starke Pedal Steel Guitar) herrlich ungezwungen und zwanglos, mit einem unterschwellig rockigen Vibe, schön rau, fernab jeden glattgebügelten Nashville-Mainstreams. Dann wird wieder gerockt. "Right or wrong" erinnert in seiner Dynamik gar an den Heartland Rock eines Bob Seger, während wir mit dem prächtigen "Holly Springs" allerbesten, knackigen, southern-fried Swamp-Countryrock serviert bekommen, begleitet von cool und lässig gezupften Banjo-Klängen, kochenden Gitarrenriffs und einem kernigen, satten E-Gitarren-Solo im Break. Fantastischen, zwanglosen, von viel Energie getragenen Honky Tonk, durchaus Johnny Cash-like und wieder mit wunderbar rockiger Note, bietet das von einem ordentlich dreckig satten Gitarrengewand (inkl. Pedal Steel) umgebene "Walk the floor, kill the lights". Große Klasse auch der von glühender Slidegitarre durchzogene und dezenten Orgelklängen begleitete, leicht bluesige Rootsrock-, Rock-, Countryrock-Knaller "A little every day" (toller Drive und Groove), der erneut von starken (Slide)Gitarren und eine klasse Melodie bestimmte, kernige Southern-/Memphis-Rocker "The son of a gun", oder das mit hallenden, saftigen, vielschichtigen Gitarren vollgepackte, zünftige Western-Opus "Hey Boba Lou". Mark Collie selbst bezeichnet die Musik des Albums als Roadhouse Rock, Southern Gothic, Americana, Country und das Album in seine Gänze als "pretty loud and rockin’ in places". Passt alles! Vor allem aber steht eins fest: Mark Collie, seine zünftig rockenden Mitsreiter und dieses prächtige Album machen einfach mächtig Laune. Tolles, furioses Comeback, Mr. Collie!

Das komplette Tracklisting:

1. Book of My Blues - 3:29
2. Born Ready - 2:55
3. Wings of Your Love - 3:31
4. Right This Wrong - 4:27
5. Matchbox - 1:48
6. Holly Springs - 3:46
7. Unfinished Hurting - 3:10
8. Queen of a Hungry Heart (The Wager) - 4:17
9. Sinking Sand - 4:14
10. Hey Boba Lou - 3:16
11. Put the Gun Down - 2:54
12. Walk the Floor, Kill the Lights, Slam the Door - 3:01
13. A Little Everyday - 3:02
14. The Son of a Gun - 3:42
15. Night Train to Memphis - 2:22

Art-Nr.: 10342
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Book of my Blues
Born ready
On the wings of your love
Holly Springs
Walk the floor, kill the lights, slam the door
A little every day
The son of a gun
Hey Boba Lou

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Gov't Mule - the deepest end ~ live in concert ~ 2cds + dvd [2003]
2 CD/1 DVD-Set! Der 7. Oktober. 2003 - Veröffentlichung der "The deepest end"-Box von Gov't Mule! Über 2 1/2 Stunden live auf 2 CDs und über 3 Stunden live auf DVD! Ein Feiertag für die Mule-Fraktion, ein Festtag für den Rock'n Roll! Nach dem Tod von Original-Bassist Allen Woody, der die Band mitten ins Herz traf, stand man zunächst am Scheideweg, bis man sich entschloß angespornt von unzähligen Freunden der Band, allen voran Widespread Panic's Dave Schools, im Sinne von Woody Allen weiterzumachen. Gitarren-Großmeister Warren Haynes, zwischenzeitlich engagiert in 3 Bands (Mule, Allman Brothers, Phil Lesh & Friends) und Schagzeuger Matt Abts gingen wieder auf Tour, und zwar mit wecheselnden Bassisten. Darüber hinaus spielte man zu Ehren von Allen Woody zwei bärenstarke Studioalben (The deep end Vol.1 und Vol.2) ein, auf denen eine Unmenge von Gast-Bassisten mitwirkten, die Allen Woody zu seinen Lieblings-Kollegen zählte. Diese Würdigungen und Ehrungen an Woody gipfelten dann schließlich in diesem Jahr in ihrem absoluten Höhepunkt, als man das Ganze dann auch noch live auf die Bühne brachte. Was dann geschah, kann man mit Fug und Recht als einen historischen Moment des Rock bezeichnen. Warren Haynes und Matt Abts inszenierten während des New Orleans Jazz and Heritage Festivals am 3. Mai 2003 im Saenger Theatre zu New Orleans ein geradezu gigantisches, weit über 4 1/2 Stunden (mit Pause sogar 5 1/2 Stunden!!!)) dauerndes Live-Spektakel, das bereits jetzt schon von der Musikwelt als "legendär" bezeichnet wird. Und dieses CD/DVD-Set enthält die komplette Show!!! Mit dabei waren wieder jede Menge Gast-Bassisten (u.a. Les Claypool, Dave Schools, Mike Gordon, Roger Glover, Jack Casady, Victor Wooten, Rob Wasserman, Jason Newsted usw.), aber auch etliche weitere, hochkarätige Gäste, wie Slide-Wizzard Sonny Landreth, Los Lobos' David Hidalgo, Banjo-Guru Bela Fleck, Keyboarder Danny Louis, Fred Wesley, die Dirty Dozen Brass Band usw.! Die Setlist ist überragend! Haynes & Co spielen mit einer ungeheuren Intensität und Spielfreude. Was hören und sehen wir für fantastische Gitarrensoli. Was für Musiker auf der Bühne. Leidenschaft pur! Dabei strotzen sie auch noch vor Spontanität, denn etliches ist völlig anders arrangiert, als man es von den Studioversionen her kennt, wie z.B. "Blindman in the dark" (auf der CD und DVD) in einer gestreckten 15 1/2-Minuten-Version, "Lay of the sunflower" (CD/DVD) mit Bela Fleck am Banjo, oder "Beautifully broken" (CD/DVD) mit seinen fast 10 Minuten. Dazu gibt es Tracks, die sie live bislang nur äußerst selten spielten, wie z.B.die Allen Toussaint-Nummer "On your way down" (nur auf DVD), Freddie King's "Goin' down" (nur auf CD), oder "I shall return" (CD) vom "Dose"-Album, das die Allman Brothers ein paar mal spielten. Sogar absolute Live-Premieren gab es, wie die grandiose 16 1/2 Minuten-Version von Herbie Hancock's "Chameleon" (DVD) und eine völlig ungeplante, spontane, von Warren Haynes solo intepretierte Version der Eagles-Nummer "Wasted time" (DVD)! Die CDs und die DVD der Box überschneiden sich nur bei 7 Tracks, der Rest der Show ist entweder nur auf den CDs (13 Songs) oder auf der DVD (14 Songs) zu finden. Insgesamt enthalten die CDs somit 20 Songs, die DVD 21 Stücke! Weitere Tracks, nur auf den CDs sind z.B. "Game face", "Larger than life", "Fool's moon", "Patchwork quilt", "32/20-Blues", "Drivin' rain", usw. - nur auf der DVD hören und sehen wir z.B. "Voodoo chile", Black Sabbath's "Sweet leaf" und "War pigs", "Mule", Cream's "Politician", usw. - und sowohl auf CD und DVD gibt's noch z.B. "Banks of the deep end", "John the revelator", "Bad little doggie"...usw.! Wie gesagt, alles in allem ist die komplette Show enthalten. Ein spektakuläres, grandioses Rock-/Blues-/Southern-/Jam-Spektakel, festgehalten in einer fantastischen CD/DVD-Box. Endlich gibt's auch eine Live-DVD von Gov't Mule, werden viele sagen... - und dann gleich solch ein Teil. Sensationell! Enthält auch ein schönes, 24-seitiges Booklet mit umfangreichen Informationen zu den Songs. Die DVD ist "Code free" und somit auf allen DVD-Spielern abspielbar!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1 Bad Little Doggie - 4:04   
2 Game Face - 8:36   
3 Larger Than Life - 6:11   
4 Blindman in the Dark - 15:38   
5 Which Way Do We Run? - 6:56   
6 Fool's Moon - 6:11   
7 Sco-Mule - 8:56   
8 Patchwork Quilt - 6:06   
9 Lay of the Sunflower - 7:35   
10 John the Revelator - 6:59   

Disc 2
1 Beautifully Broken - 9:49   
2 Time to Confess - 8:27   
3 Banks of the Deep End - 6:45   
4 32/20 Blues - 12:10   
5 Goin' Down - 5:58   
6 Slow Happy Boys - 7:29   
7 I Shall Return - 7:29   
8 Trying Not to Fall - 5:48   
9 Drivin' Rain - 5:03   
10 Soulshine - 7:41   

Disc 3
1 Bad Little Doggie [DVD]   
2 Blindman in the Dark [DVD]   
3 Sco-Mule [DVD]   
4 Lay of the Sunflower [DVD]   
5 John the Revelator [DVD]   
6 Chameleon [DVD]   
7 Beautifully Broken [DVD]   
8 Mule [DVD]   
9 Banks of the Deep End [DVD]   
10 On Your Way Down [DVD]   
11 Down and Out in New York City [DVD]   
12 Maybe I'm a Leo [DVD]   
13 Voodoo Chile [DVD]   
14 Politician [DVD]   
15 Guitar Solo - Drum Solo [DVD]   
16 Sweet Leaf [DVD]   
17 War Pigs [DVD]   
18 Greasy Granny's Gopher Gravy, Pts. 1-2 [DVD]   
19 Wasted Time [DVD]   
20 Thorazine Shuffle [DVD]

Art-Nr.: 2070
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Jackson, Alan - greatest hits volume II [2003]
Rund 8 Jahre nach seiner ersten "Greatest Hits"-Sammlung, kommt nun der zweite Sampler dieser Art. Im Gegensatz zu manch anderen Künstlern, bei denen alle Naselang eine "Greatest Hits"-Compilation erscheint, ist das hier aber auch nötig, den Alan Jackson produziert Countryhits, wie am Fließband. Er ist und bleibt einer der ganz Großen der Countrymusic! Das Album enthält 18 Titel, davon 16 Top-Hits, alle aus der Zeit nach 1995, wie z.B. "Little bitty", "Gone crazy", "Pop a top", "www.memory", "It must be love" und natürlich "Where were you when the world stopped turning", aber auch 2 brandneue Tracks! Einer davon, "It's five o'clock somewhere", ein Duett mit Jimmy Buffett, ist bereits schon wieder seit 2 Wochen die Nr. 1 der Billboard Country-Singles-Charts! Es sieht so aus, als sollte dieser flotte, flockige, sonnige, mit einem dezenten Karibik-Twang versehene (kein Wunder, wenn Jimmy Buffett mit dabei ist) Countrysong, mit seinen schönen Gitarren und der großartigen Melodie, der Country-Sommer-Party-Hit der Saison in den USA werden. Ebenfalls neu: die schöne Ballade "Remember when" über die (weisen) Gedanken eines älter werdenden Ehepaares an frühere Zeiten. Die CD ist mit einer Spielzeit von rund 70 1/2 Minuten schön vollgepackt.

Art-Nr.: 2032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lynyrd Skynyrd - gimme back my bullets ~ deluxe edition ~ cd & dvd [2006]
CD & Live-DVD! Code free! Was für ein Leckerbissen für die Fans dieser Southernrock-Heroen! 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung des vierten Lynyrd Skynyrd-Albums "Gimme back my bullets", erscheint dieser Klassiker nun in einer fantastischen, edlen "Deluxe-Edition", die das Volk schlichtweg begeistern wird! Inhalt: 1.) Das komplette Album remastered in einem großartigen, bislang noch nicht da gewesenen Sound; 2.) 6 rare Bonus-Tracks, die die CD auf 60 Minuten Spielzeit ausdehnen, davon 3 bislang nie veröffentlichte Live-Tracks; 3.) Und das ist die absolute Sensation, eine Live-DVD ihres legendären Auftritts für die englische BBC in den Shepherds Bush Studios vom 11. November 1975 für die berühmte TV-Live-Show "The Old Grey Whistle Test"! Na, wenn das kein Inhalt ist, der die Fans elektrisiert! Im einzelnen: 1976 erschienen, wird "Gimme back my bullets" unter den Skynyrd-Kennern zuweilen als das vielleicht unspektakulärste Werk der 5 Studioalben im Line-Up mit Ronnie van Zant, also der Ära vor der tragischen Flugzeugkatastrophe, beschrieben. In erster Linie dafür verantwortlich ist sicher die Tatsache, daß hier mit Allen Collins und Gary Rossington nur noch zwei, anstatt der bisherigen 3 Gitarristen am Werk waren. Dennoch, -und insofern ist diese vermeintliche Einstufung völlig fehl am Platz-, ist und bleibt das Album ein absolutes Southernrock-Highlight von zeitloser Substanz und Qualität, wie es andere Bands in ihrer gesamten Karriere nie hinbekommen haben und auch nie hinbekommen werden! Eine wunderbar ausgewogene Songauswahl, Ronnie's charismatische, unvergeßliche Stimme und ein Feeling, wie es eben nur die damaligen Lynyrd Skynyrd erzeugen konnten, bereiten uns heute, in dieser remasterten Top-Soundqualität noch mehr Freude, als sie es seit jeher eh schon taten. Man denke nur an solch herrliche Songs wie den harten, rauen, riffigen Rocker "Gimme back my bullets", das wunderbar entspannte, lockere, von einer tollen Melodie durchzogene, leicht countryinfizierte "Every mother's son" mit den prächtigen Gitarrenläufen von Allen Collins und den wunderbaren Piano-Einlagen von Billy Powell, die brodelnde, ja irgendwie sogar rotzige, dreckige Version von JJ Cale's "I got the same old blues" (tolle, glühende Slide und großartiges Klavier), der im Knast entstandene (Ronnie's und Gary's Drogenkonsum bescherte den beiden schon den ein oder anderen Aufenthalt hinter "schwedischen Gardinen"...), kantige Rocker "Double trouble", das riffig, raue, southern-bluesige "Cry for the bad man" und vor allen Dingen die traumhafte, mit tollen Dobro-, Mandolinen-, und Geigen-Fills ausgestattete, Southern-Ballade "All I can do is write about it", eine großartige Hommage an das (ländliche) Leben in den Südstaaten Amerika's (,,,"did you ever see the beauty of the hills of Carolina, or the sweetness of the grass of Tennessee"...)! Bei den 6 Bonustracks handelt es sich um eine Live-Version von "Double trouble" aus Cardiff von 4.11.1975 (gab's schon mal in der 1991iger Box), ebenfalls live aus dem gleichen Konzert, "I got the same old blues" (bislang unveröffentlicht), je eine Alternate-Version von "All I can do is write about it" und "Double trouble", sowie zwei bislang unveröffentlichte Live-Tracks aus den Archiven von Bill Graham, mitgeschnitten am 7. März 1976 im Winterland Theater von San Francisco/Californien! Ja, und der absolute Knüller ist natürlich die Live-DVD des eingangs schon erwähnten Konzertes für die BBC-Fernsehshow "Old Grey Whistle Test" vom 11. November 1975, dem gerademal rund 100 beinharte Skynyrd-Fans beiwohnen durften! Lynyrd Skynyrd, 42 Minuten live, in der damaligen Besetzung mit Ronnie van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Billy Powell. Leon Wilkeson und Artimus Pyle! Herrlich, nochmal ein Konzert mit Ronnie auf DVD! Pure Magie! Filmtechnisch ist das Ganze, vor allem, wenn man bedenkt, daß über 30 Jahre vergangen sind, in tollen Bildern und exzellenter Qualität eingefangen worden, und auch der Sound stimmt hundertprozentig! Die Tracklist: "Double trouble", "I ain't the one", "Call me the breeze", "I got the same old blues", "Every mother's son", "Sweet home Alabama" und natürlich eine rauschende Fassung von "Free bird"! Baumstark! Edles 4-fach aufklappbares Digipack mit feinem Schuber und einem 24-seitigen Booklet voller informativer und interessanter Liner-Notes über die Entstehung des Albums und über die als DVD enthaltene Live-Show! Ein historisches, wunderbares und unverzichtbares Southernrock-Highlight! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3999
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 25,90

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Lynyrd Skynyrd - one more from the road ~ deluxe edition [2001]
2 CD-Set! Ein neues Highlight für alle Lynyrd Skynyrd-Fans! Das legendäre Live-Album der Band vom July 1976 aus dem Fox-Theatre in Atlanta als neue Doppel-CD "25th-anninversary deluxe-edition"! Was wird geboten: kompletttes Remastering, exklusive "deluxe-edition" Digipack-Verpackung, Erweiterung der Musik auf über 140 Minuten!!! Das sind im Vergleich zur alten Ausgabe 8 bislang unveröffentlichte, alternative Bonustracks mit weit über 50 Minuten Spielzeit aus den damals 3-tägigen Sessions! Dazu gibt es die kompletten Ansagen und Trackeinführungen der Band zu den einzelnen Stücken. Klasse gemacht und hochinteressant!

Art-Nr.: 1236
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Lynyrd Skynyrd - street survivors ~ expanded and remastered edition [2001]
Auch wenn es nicht in die chronologische Reihenfolge der Originalveröffentlichungen paßt, so hat man sich bei MCA entschlossen, zunächst als zweites Album der tollen "Skynyrd remastered and expanded editions" deren fünftes Werk "Street survivors" aus dem Jahre 1977 auszuwählen. Und wieder gilt: herausragender Klang, prima neues Coverartwork mit den gleichmaßen interessanten Linernotes sowie 5 Bonustracks! Mittlerweile war Steve Gaines für Ed King bei der Band eingestiegen. Wie "Pronounced" gilt auch "Street survivors" zu den historischen Schätzen des Southern-Rock! "What's your name", "That smell", "One more time" und und und.... ertönen jetzt im allerbesten Sound! Die Bonusstücke: "Georgia peaches" und "Sweet little misery", die später auf "Legends" veröffentlicht wurden, sowie 3 unveröffentlichte Alternativ-Versionen von "You got that right", "I never dreamed" und "Honky Tonk night time man". Dieser Merle Haggard-Track heißt jetzt "Jacksonville kid", denn Ronnie van Zant hat dem Titel einen neuen Songtext verpaßt.

Art-Nr.: 1238
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,80

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Lynyrd Skynyrd - thirty ~ 30th anniversary collection ~ limited edition [2003]
2 CD-Set! 3 Dekaden Lynyrd Skynyrd! Bekannterweise begeht die große Southernrock Band dieses Jahr ihr 30-jähriges Bandjubiläum - und da gibt es schließlich einiges zu feiern. Zuerst das neue Studioalbum "Vicious cycle", dann die ausgedehnte Welt-Tournee, und jetzt die neuer "30th anniversary collection" (offenbar sind noch weitere Veröffentlichungen geplant)! Schon wieder ein neuer Skynyrd-Sampler, werden viele sagen, aber dieses mit (logischerweise) 30 Songs und gut 2 1/2 Stunden Musik vollgepackte Doppel-Album ist in vielerlei Hinsicht doch wieder sehr interessant und gehört somit eigentlich in jede gut sortierte Skynyrd-Sammlung. 1.) Das Teil ist limitiert! 2.) Die DoCD ist außerordentlich aktuell und umfasst die gesamte Karriere der Band, egal bei welchem Label sie gerade unter Vertrag waren. Es gibt Tracks von jedem Skynyrd-Album, auch den selteneren. Das geht von "Pronounced" über "Collectybles", das 1991iger Reunion-Album, "Endangered species" bis zu einem Stück von "Vicious cycle". 3.) Enthält neben vielen Klassikern jede Menge interessanter, recht rarer, Live-Tracks, z.B. 3 Stücke von dem 1988iger "Southern by the grace of God"-Album ("Comin' home", "Swamp music" und "Gimme back my bullets"). 4.) Und als absoluten Höhepunkt gibt es einen bislang unveröffentlichten Track, und zwar eine über 10-minütige Blues-Jam aus dem Jahre 1970, aufgenommen in der Besetzung Ronnie van Zant (vocals), Allen Collins, Gary Rossington (guitars), Larry Junstrom (bass) und Bob Burns (drums)! Ein großartiges, ordentlich Southern-getränktes "Blues Medley", aus den Stücken "Sweet little angel" (B.B. King), "How blue can you get" und dem Traditional "I got a mind to give up living", mit tollen, endlos langen, wirbelnden Gitarren-Passagen. Na, wenn das nichts ist! Unter den übrigen Tracks sind z.B. "Sweet home Alabama", "Need all my friends", "Down south jukin'", "Tuesday's gone", "The ballad of Cutis Loew", "All I can do is write about it", "That smell", "I know a little", "Smokestack lightnin'", "The last rebel" und "Workin'"! Alle Stücke sind remastered!

Art-Nr.: 2035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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McCain, Edwin - tinsel & tap shoes ~ live ~ dvd & bonus cd [2004]
DVD & 5-Track Bonus CD! Singer/Songwriter und Warren Haynes-Kumpel Edwin McCain samt seiner großartigen, 5-köpfigen Band mit einer wundervollen Live-DVD! McCain ist mit seinem gefälligen, so herrlich melodischen, zuweilen von einer frischen Southern-Brise umhüllten Midwestern-/Heartland-/Roots-Rock-Pop in den Staaten längst kein Geheimtipp mehr. Gerade bei seinen Konzerten erfreut er sich einer immer größer werdender Beliebtheit. Zurecht! Eindrucksvoll dokumentiert wird das Ganze jetzt mit dieser tollen Live-DVD (+ Bonus-CD mit fünf Live-Stücken), die im House Of Blues in Myrtle Beach, seinem Heimatstaat South Carolina, während der aktuellen "Scream & whisoper"-Tour aufgenommen wurde.Nicht nur das anwesende, sehr textsichere Publikum ist schier begeistert, nein, auch als Heim-Betrachter dieses Werkes kommt man voll auf seine Kosten und ist sicher stark beeindruckt. Diese locker und völlig unverkrampft vorgetragenen, herrlichen Songs, mit ihren Wahnsinns-Melodien erzeugen eine absolut angenehme Stimmung. Trotz einer hohen Anzahl von Besuchern verbreitet sich im Saal so etwas wie Wohnzimmer-Atmosphäre, und das nicht nur wegen der auf der Bühne ausgelegten, orientalischen Teppiche. Die Burschen präsentieren ihre musikalischen Arrangements mit nahezu blindem Verständnis. Auch wenn Edwin McCain und sein exzellenter Lead-Gitarrist Larry Chaney die dominierenden Persönlichkeiten des Abends darstellen, muss man hier von einer glänzenden Mannschaftsleistung sprechen. Ein kleiner Einblick in die Setlist: Vom leicht psychedelisch-angehauchten Opener „My Mystery“ an, jagt in der Folgezeit ein Ohrwurm den nächsten. "Coming Down" mit seinem hinreißenden, flüssigen Southern-Feeling, "Shooting Stars" mit so etwas wie James Taylor meets U2-Flair, "Couldn’t Love You More" als liebevolle Widmung an die Ehefrau, "Say Anything", eine prächtige semi-akkustische Ballade, bei der sich Edwin's Stimme voll entfalten kann, bis hin zu ihrem größten Hit "I’ll Be", der das Hauptprogramm abschließt. Da bleiben keine Wünsche offen. Zwischendurch macht der Frontmann seinem Ruf als Storyteller immer wieder alle Ehre und gibt die ein oder andere Anekdote zum Besten. Ganz stark auch "Sign The Door", ein Slow-Blues mit phantastischen Sax- und E-Gitarrenparts oder "Beautiful Life", ein Midtemposong, in dem sich der zweite Gitarrist Pete Railey einmal richtig ausleben kann, und wo sogar am Ende in Thin-Lizzy-Manier mit Larry Chaney zweistimmig agiert wird. Als Zugabe gibt es den Rod-Stewart-Klassiker „Maggie Mae“, der Edwin McCain mit seiner sanft-kratzigen Röhre natürlich gesangstechnisch auf den Leib geschnitten ist. Ein wirklich glänzendes, 90-minütiges Konzert in einer durchweg entspannten Atmpsühäre (viele, allerdings knackige Balladen) - ein Auftritt, der aufgrund seiner variablen musikalischen Darbietung vollends überzeugt. Von Blues-, Heartland-, Pop-, Southern- Roots, bis Jam-Rock-Pop-Elementen wird ein recht breites Spektrum abgedeckt. Als Bonusmaterial gibt es noch ein paar Statements aller beteiligten Musiker, sowie einen Einblick in den Tourbus "The Black Pearl" vom Meister persönlich, wie auch eine klasse 5-Track Bonus-CD vom gleichen Konzert, wobei zwei Stücke dort ("Sorry to the friend" und "Solitude") nicht auf der DVD enthalten sind! Bild und Tonqualität sind hervorragend! Dazu kommt das Set in einer klasse Digipack-Verpackung, nicht im länglichen DVD-, sondern im CD-Format! Die DVD ist "code free" und somit auf allen gängigen Geräten abspielbar! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2998
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Montana, Tim - long shots [2021]
"This man is a ball of energy". Tim Montana's (richtiger Name ist Tim Pasquinzo) ganz großartiges, aktuelles Werk "Long shots" ist, im wahrsten Sinne des Wortes, ein "Kracher" von einem Album - explosiv, rau, roh, voller Power, phasenweise geradezu wuchtig, aber, gemeint im absolut positivsten Sinn, auch durchaus radiotauglich und sehr melodisch. Auf dem Cover blickt uns ein langhaariger, bärtiger, etwas finster dreinschauender, derb den Stinkefinger zeigender, rebellischer Biker-Outlaw entgegen - und genau so wirkt auch seine Musik. Kerniger, ordentlich Druck entwickelnder Outlaw Country mit massiver Rock-Gitarrendominanz, oft krachend nach vorne rockend, aber, bei den etwas zurückgenommeneren Stücken, auch mit herrlich eingängigen, sich tief in den Gehörgängen einnistenden, "catchy" New Country-Strukturen, die zum Cabrio-Cruisen einladen. Geboren in Kalispell und aufgewachsen in Butte/Montana lebt Tim heute, über den Umweg Los Angeles, wo er Musik studierte, mit seiner Familie in Nashville, wo er sich längst als erfolgreicher Songwriter einen bedeutenden Namen gemacht hat. Mit "Long shots" sollte nun der Weg ins Rampenlicht, auch als Perfromer, richtig Fahrt aufnehmen. Dazu bietet dieses klasse Album alle Voraussetzungen. Tim Montana, übrigens sehr gut befreundet mit u. a. Billy Gibbons (ZZ Top) und Kid Rock, ist bei jedem Song kompositorisch eingebunden, zum Teil mit etablierten Songwriter-Kollegen, wie etwa David Lee Murphy, Josh Thompson, Micah Wilshire und anderen. Erstklassig produziert hat Michael Knox (u. a. Jason Aldean) in einem mächtig fetten, satten Sound. Los geht's mit dem sehr dynamischen, fett, tight und knackig nach vorn rockenden Outlaw-Kracher "Do it fast", dominiert von powerndem Drumming, satten Gitarren überall und einfach jeder Menge rauem Countryrock-Drive. Bleibt trotz aller Vehemenz klasse hängen. Die Nummer dürfte so manche Party in ein ausgelassenes Feuerwerk verwandeln. Macht total Laune! War dieser Auftakt schon sehr rockig, so legt Montana mit dem folgenden, starken "Get em up" nochmal eine Schippe drauf. Was für ein wuchtiger Outlaw Countryrocker, hauptsächlich im Refrain! Tolle Instrumentierung aus vielschichtigen Gitarren. Trotz des "Lärms" stimmt auch hier die Melodie auf ganzer Linie. Mit der traumhaft melodischen, wirklich wunderbaren, von großartigen Gitarrenklängen, inkl. Pedal Steel, bestimmten, sehr harmonischen, lockeren New Country-Nummer "Bar Band" schaltet Montana schließlich etwas runter. Ähnlich melodisch bleibt es auch bei dem riffigen, erdigen, von einem feinen Westcoast-Flair durchzogenen Countryrocker "Doing everything right", dem eine gewisse Tom Petty-Inspiration anzuhören ist. Stark hier die schönen Slideguitar-Licks und das ordentlich zündende Gitarrensolo im Break. Southernrockige Züge entnehmen wir dem famosen Titelstück "Long shots", ein kerniger, höchst melodischer, zündender Countryrocker, vollgepackt mit satten E- und Slidegitarren, inkl. zweier feuriger Kurz-Soli. Wie eine Mischung aus Jason Aldean und The Cadillac Three klingt der sehr cool mit einer klasse Banjo-Untermalung arrangierte Midtempo-Countryrocker "Cars on blocks", während der Protagonist Euren Lautsprecchern bei dem hammerstarken, wuchtigen "Be a cowboy" noch einmal alles abverlangt. Outlaw-Raubein Tim Montana gelingt mit "Long shots" ein fulminantes Countryrock-Poweralbum voller erstklassiger, musikalisch exzellent dargebotener Songs. Der Albumtitel "Long shots" ist eine Anspielung auf den harten Weg, den Tim Montana gehen musste, um an dem jetzigen Punkt seiner Karriere anzukommen. Wie aussichtslos seine Amitionen auch schienen, er hat sich allen harten Widrigleiten zum Trotz durchgekämpft - und das auf seine ganz eigene Art und Weise. Dreckige, harte Arbeit zahlt sich aus, das verkörpert Tim Montana. "Rock your Country loud, Tim" - starker Auftritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Do It Fast - 3:18
2. Get Em Up - 3:05
3. Bar Band - 3:25
4. River Kids - 3:30
5. Doing Everything Right - 3:04
6. Don't Wait Up On Me - 3:34
7. Gone Looks Better - 2:47
8. Stronger Than You - 3:08
9. Long Shots - 3:28
10. Cars On Blocks - 3:09
11. Be A Cowboy - 3:20
12. To An End - 3:48

Art-Nr.: 10347
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do it fast
Do it fast
Get em up
Bar Band
Doing everything right
Stronger than you
Long shots
Cars on blocks
Be a cowboy

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My Morning Jacket - z [2005]
"My Morning Jacket takes it's Southern-tinged Rock'n Roll to new and exciting places on it's fourth Studio album 'Z'", schreibt der amerikanische Billboard! Und sie haben recht! Geheimnisvoll, manchmal geradezu mysteriös anmutend, experimentell, und doch (oder gerade deswegen) so voller Faszination steckend, hören wir 10 wundervolle neue, zum Teil von hypnotisch schönen Melodien getragene Nummern dieser jungen, rotzigen, so unbeschwert aufspielenden, langhaarigen, bei ihren Live-Auftritten immer so herrlich "headbangenden" New Southern-/Psychedelic-/Jam-/Roots-/Country-Rock-Formation aus Louisville/Kentucky, die sowohl die Fans als auch die Kritiker in den letzten Jahren mit ihren Alben und ihren beherzten Auftritten bei den legendären "Bonnaroo"-Festivals so begeisterte. Seit ihrem letzten Album "It still moves" hat sich einiges getan. Mit zwei neuen Leuten an Bord (Bo Koster - Keyboards und Carl Broemel - Gitarre) machte Jim James, als die Aufnahmen zu "Z" begannen, von Anfang an deutlich, daß man den Sound der vergangenen Jahre etwas erweitern möchte. Er unterstrich dies, als er zudem Produzent John Leckie für das Album engagierte, der bislang für solche Bands wie Radiohead oder New Order arbeitete. Klar, dass somit den Keyboards eine größere Bedeutung zukam. Ohne sie ganz zu verlieren (das geht auch gar nicht, denn das ist einfach ihre Basis), treten auf "Z" die gewohnten "New Southern Rock"-Elemente etwas mehr in den Hintergrund, wirken die früher schon mal getroffenen Adaptionen zu Lynyrd Skynyrd doch etwas überholt. Geblieben sind die Jam-Veranlagung, das fantastische Songmaterial, und diese wunderbare, für My Morning Jacket so einzigartige und stilprägende, psychedelische Note. Vor allem Jim James sorgt mit seinem unverwechselbaren, so herrlich mit einem pathetischen Hall unterlegten Gesang (okay, Vergleiche zu Neil Young's Stimme sind durchaus legitim, aber Jim James singt dennoch wie kein anderer), für dieses unvergleichliche, wunderbare Sixties-/Seventies-Psychedelic-Jam-Feeling. Ja, und trotz der eingesetzten elektronischen Spielereien und der stärker zur Geltung kommenden Keyboards sind natürlich die rockenden Gitarren nicht vollkommen vom Tisch. Es paßt schon klasse zusammen! Höhepunkte sind beispielsweise das elektronisch verzierte, leicht funkige, Keyboard-lastige "Wordless chorus" mit seinen psychedelischen "Aaaaahs" und "Ooooohs" im Refrain, das hymnische, wundervoll melodische, spacige "Gideon", das riffige, einerseits Reggae-rhythmische, andererseits aber auch sowohl leicht southern-, als auch britisch-infizierte "Off the record", dessen Instrumentalteil gar Fragmente des Stones-Titels "Can't you hear me knockin' beinhaltet, der psychedelische Country-Waltz "Into the woods", der traumhaft melodische, southern-fueled, psychedelische Roots-/Americana-Rocker "Lay low", wie auch die kraftvoll rockenden "What a wonderful man" und "Anytime", die wieder an die früheren Tage der Band erinnern. Eine klasse Album einer großartigen, innovativen Band, die es wie kaum eine andere versteht die psychedelische Hippie-Kultur aus den Sixties und Seventies in die heutige Zeit zu transportieren. Jammiger Psychedelic-Rootsrock für die Bonnaroo-Generation!

Art-Nr.: 3717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - a few stars apart [2021]
Neil Young's Compañeros, die famosen Promise Of The Real um Lukas Nelson, Willie Nelson's Sohn, die mit Mr. Young in den vergangenen Jahren intensiv tourten und zusammenarbeiteten, kommen mit ihrem wunderbaren, neuen Album "A few stars apart". Der Entwicklunsgprozess dieser großartigen Formation kennt keinen Stillstand. Sie werden immer variabler, immer besser. Haben sie in der Vergangenheit zuweilen ordentlich gerockt, sich durchaus auch Anerkennung in der Jam-Szene erspielt, wandeln sie mit dem neuen Album noch mehr auf Roots- und Americana-Pfaden, als je zuvor, lassen ihren natürlichen Einflüssen, wie denen vom "Old Neil" und eben Willie Nelson, freien Lauf. Diese neuen Songs, aufgenommen und abgemischt während der Pandemie im historischen RCA Studio A und exzellent produziert von dem umtriebigen, hoch angesehenen Dave Cobb (u. a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Marcus King Band, Blackberry Smoke) handeln nach vielen Jahren unermüdlichen Tourens und des Lebens "on the road" (nach eigenen Angaben war Lukas Nelson in den letzten rund 10 Jahren nie länger als 3 Monate an einem Ort) von Heimkehr, Heimat, Familie und Ruhe. Dementsprechend wenig aggressiv ist das Album. Man bewegt sich bis auf wenige Ausnahmen in recht ruhigen, sehr angenehmen, klar und filigran instrumentierten, harmonischen, wunderbar ins Ohr gehenden Americana-Gefilden, mit Stücken, die Lukas Nelson's exzellente Singer/Singwriter-Qualitäten noch einmal auf's Deutlichste herausstellen. Schon Track Nr. 1, "We'll be alright", ist eine geradezu hinreißende, exquisite Americana-Ballade voller wunderbarer Acoustic (Lead)Gitarren und Steelguitar-Fills, mit dezenten Bongos und durchzogen von einer unvergleichlichen, natürlich fließenden Leichtigkeit. Der Groove ist herrlich locker, die Melodie geht angenehm ins Ohr. Der Einfluß von Lukas' Vater Willie ist nicht zu leugnen. Große Singer-Songwriter(Americana-Kunst einer außergewöhnlich talentierten Band. Es folgt das traumhaft melodische, wunderbar frische und lockere, dennoch durchaus knackig rockende "Perennial bloom (Back to you)", ein grandioser Retro Roots/Countryrocker voller Seventies-Referenzen und diesem unbeschwerten Feeling, wie es die frühen Eagles so unwiderstehlich drauf hatten. Klasse auch hier wieder die lässig gespielten Bongos, die gar ein Hauch von Jam-Feeling suggerieren. Geniale Nummer! So geht das mit einem wunderbaren Song nach dem nächsten weiter. Die Band hält das hohe Niveau bis zum Schluß ohne Einschränkungen durch. Zum Beispiel mit der toll ins Ohr gehenden Americana-Ballade "Throwin' away your love", dem saustarken, ein wenig an die frühen, semi-akustischen Neil Young-Klassiker der "Harvest"-Ära erinnernden "Leave 'em behind" (klasse Banjo-Picking, feines "Love is a rose"-Riff), dem flotten, ein wenig Tom Petty-Flair versprühenden, mit klasse Gitarren in Szene gesetzten, dynamischen, abermals herrlich melodischen Rootsrocker "Wildest dream", dem entspannten, dennoch schön rootsigen "Giving you away", oder auch der wunderbar countrylastigen Ballade "Hand me a light". Lukas Nelson & Promise Of The Real mit einer weiteren Glanzvorstellung. Diese Jungs werden uns auch in Zukunft noch viel Freude bereiten, denn ihr Potential scheint grenzenlos zu sein...

Das komplette Tracklisting:

1. We'll Be Alright - 5:01
2. Perennial Bloom (Back To You) - 3:16
3. Throwin’ Away Your Love - 3:11
4. A Few Stars Apart - 3:08
5. No Reason - 2:42
6. Leave ‘em Behind - 3:25
7. Wildest Dream - 2:49
8. Giving You Away - 3:36
9. Hand Me A Light - 3:35
10. More Than We Can Handle - 2:49
11. Smile - 3:40

Art-Nr.: 10329
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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