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Gov't Mule - live at roseland ballroom ~ new expanded edition [2007]
Neuauflage des legendären, längst gestrichenen 1996iger Mule Live-Albums über Warren Haynes' eigenes "Evilteen"-Label, jetzt mit neuen Cover-Artwork und auf eine satte Spielzeit von 72 1/2 Minuten ausgedehnt."This New Year's Eve 1995 show and is old school Gov't Mule at it's very best"! Und ob! Bärenstarker, knochenharter Auftritt von Haynes, Matt Abts und Original-Bassist Allen Woody zum Jahreswechsel 1995/1996 aus dem Roseland Ballroom von New York City, vollkommen authentisch eingefangen ohne "Overdubs" und sonstigen "Schnickschnack"! Toller Sound! Einer der Höhepunkte ist sicher die 16 1/2-minütige Version von "Trane". Enthält zudem das recht rare John Kay-Cover "Don't step on the grass Sam"! Diese Wiederveröffentlichung ist aber auch für all die Mule-Heads interessant, die bereits die ursprüngliche Ausgabe besitzen, denn enthalten ist ein Bonustrack, der es wahrlich in sich hat: Eine bis dato unveröffentlichte, 15 1/2-minütige Wahnsinns-Fassung des Jimi Hendrix-Klassikers "Voodoo chile" in einem tierischen, kochenden Bluesrock-Gewand, mitgeschnitten am 18.10.2001, ebenfalls im New Yorker Roseland Ballroom! Verstärkt wurden Haynes und Abts an diesem Abend (man war nach Allen Woody's Tod ja noch ohne festen Basisten unterwegs) von Jack Casady am Bass (spannend und historisch zugleich, denn der wirkte seinerzeit auch bei der Originalaufnahme von "Voodoo chile" mit) und dem in Jamrock- und Southern-Kreisen hoch verehrten Tastenfuchs Chuck Leavell! Enthält neben Haynes' fulminanten Gitarrenausflügen ein tolles Orgel-Solo von Leavell! Da gilt nur eines, frei nach dem von der Band im Booklet vorgegebenen Motto: "Play it loud - we did!... How 'bout now!!!!" Ein tolles Reissue!

Art-Nr.: 4920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hagar, Sammy & The Waboritas - livin it up! in st. Louis ~ live ~ dvd [2007]
Was für eine, die pure Lebensfreude austrahlende, farbenfrohe, ausgelassene, "laute" Rock'n Roll-Sommerparty des "Red Rockers" und seiner großartigen "Wabos"! Prächtige Live-DVD eines überschwenglichen Auftritts, mitgeschnitten am 25. Juli 2006 während der "Livin' it up"-Tour im mit Tausenden von feiernden Zuschauern besetzten Open Air-Arreal des "UMB Pavilion" von Maryland Heights bei St. Louis/Missouri! Es ist ein lauer, wunderbarer Sommerabend, draußen in Maryland Heights, als sich vor der erwartungsvollen Menge langsam der mit dem "Livin' it up"-Cover designte Vorhang vor der riesigen Bühne öffnet. Ein tolles, buntes Bühnenbild mit einer Unmenge von Karibik-/"Cabo Wabo"-Schnickschnack kommt zum Vorschein (die "Cabo Wabo Cantina" ist Hagar's Club in Cabo San Lucas, "Cabo Wabo" der Name des hauseigenen Tequilas), inklusive einer im Hintergrund wohl der Clubeinrichtung nachgebauten "Bar" mit jeder Menge Boys und Bikini-Girls als Gäste. Die Band betritt die Bühne, Sammy feuert erstmal eine überdimensionale Konfetti-Kanone ab, lässt sich von einer spärlich bekleideten Schönheit einen "Cabo Wabo" bringen und legt mit seinen Freunden los, daß es die pure Freude ist! Prost, "Mas Tequila", die Party ist in vollem Gange! Ein bestens aufgelegter, fast aufgedrehter Hagar und seine nicht minder gut gelaunten Wabos (verstärkt durch den zusätzlichen Percussion-Spieler John Douglas) stecken das Publikum sofort an. Der Funke springt über, die Menge feiert frenetisch mit! Als Hagar am Ende des ersten Songs dann mit seiner Gitarre auch noch eine riesige, imaginäre Tequilaflasche aus Pappe zerschlägt und damit einen erneuten Konfettiregen auslöst, ist die Stimmung bereits zu Anfang auf dem Sidepunkt. So geht das pausenlos weiter! Tolle Show, aber auch ein toller Set! Großartige Musiker, die über jeden Zweifel erhaben sind. Immer wieder holt neben Hagar (ebenfalls ein großartiger Gitarrist), der sich die Seele aus dem Hals röhrt auch Gitarrist Vic Johnson zu klasse Slide-Attacken und fulminanten Soli aus. Es wird gerockt und gerockt! Neben einigen Songs von neuen "Livin' it up"-Album, die hier wesentlich härter als im Studio gespielt werden, gibt's eine klasse Auswahl von Stücken aus Sammy's rund 30-jähriger Karriere, inklusive Montrose- und Van Halen-Material! Apropos Van Halen: Deren Original-Bassist Michael Anthony, mit dem Hagar das Projekt "The Other Half" am Laufen hat, ist für gut 40 Minuten ebenfalls mit von der Partie!

Hier die komplette Setlist:
1.Mas Tequila
2.Mexico
3.There's Only One Way to Rock
4.Rainy Day Women #13 & #35 (Everybody Must Get Stoned)
5.The Girl Gets Around
6.Rock Candy
7.I'll Fall in Love Again
8.I'll Take You There
9.Sam I Am
10.Little White Lie
11.I Can't Drive 55
12.Heavey Metal
13.Good Enough
14.Summer Nights
15.Right Now
16.Finish What You Started
17.Best of Both Worlds
18.Fight for Your Right
19.Cabo Wabo

Das Konzert dauert knapp zwei Stunden! Hervorragend gefilmt, großartiger Sound (Digital DTS Surround, 5.0 Surround, Dolby Digital, 2.0 Stereo)! Zudem enthält die DVD jede Menge Bonus-Matreial, wie beispielsweise die beiden offiziellen Musikvideos zu "Sam I am" und "Tropic of capricorn", Interviews mit Sammy und den Wabos, "Scenic Cabo footage" und vieles mehr! "That's the way we like to party", sagt Sammy über solche Shows, und wir sagen: "Yeah Sammy, that's the way WE like to party too"! Leute, macht das Laune!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 21,90

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Kendall, Jeannie - same [2003]
"Jeannie Kendall carries on the tradition", heißt es zusammenfassend in einem Artikel eines US-Country-Journalisten über das Debutalbum von Mrs. Kendall. Jawohl, das tut sie - 100%ig! Kendall, Kendall... der Name kommt euch irgendwie bekannt vor.. - klar: Jeannie Kendall ist die eine Hälfte des in den 70iger und 80iger Jahren so erfolgreichen und Grammy-ausgezeichnteten, berühmten Country -Vater/Tochter-Duo's "The Kendalls". Wer erinnert sich nicht an Hits wie "Heaven's just a sin away", "Pittsburgh stealers", I'm already blue"oder "Thank God for the radio"! Niemlas zuvor hat Jeannie Kendall ein eigenes Album veröffentlicht. Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1998, die Aufnahmen zu einem akustisch orientierten Album der Kendalls hatten bereits begonnen, machte Jeannie erst einmal eine lange Pause, bis sie schließlich jetzt die damalige gemeinsame Idee wieder aufgriff. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Debut von großer musikalischer Klasse. Traditioneller, purer, Bluegrass-orientierter Acoustic-Country, herrlich frisch und rein, voller bestechend schöner Melodien, vollkommen entspannt und locker dargeboten. Damit bewegt sie sich in etwa in den musikalischen Gefilden von Alison Krauss, der aktuellen Dolly Parton oder der Stevens Sisters. Und sie kann mit diesen Leuten locker mithalten. Niemals war ihre Stimme besser! "She sings like an angel", schwärmt man in Amerika. Eine wunderbare Instrumentenvielfalt aus akustischen Gitarren, Mandolinen, Dobros, Fiddles, Acoustic Bass und dezenter Percussion bestimmt das Geschehen und erzeugt einen glasklaren Sound. Kein Wunder, bei diesen Musikern! Mit dabei z. B. die kompletten Union Station-Musiker von Alison Krauss auf 4 Tracks, Dan Tyminski, Ron Block, Rob Ickes, Stuart Duncan, Larry Franklin, Barry Bales, Adam Steffrey, Kenny Malone...usw.! Immer wieder hören wir neben Jeannie's brillanter Lead-Stimme auch traumhafte Harmonien, bei denen sie unterstützt wird von Leuten, wie Rhonda Vincent, Alison Krauss, Carl Jackson, Ricky Skaggs, Allison Moorer, DeAnna Cox, und auf zwei Stücken auch ihrem Vater Royce Kendall, dessen Passagen, wie oben erwähnt, bereits 1998 eingespielt wurden. Bei der absoluten Traumnummer "Timeless and true love", einem fantastischen, puren Acoustic Honky Tonk-Stück, hat es sich sogar Superstar Alan Jackson nicht nehmen lassen, mit ihr ein Duett zu singen. Was für ein herrliches Stück, was für eine Melodie. Sowohl Jeannie als auch Alan Jackson singen je eine Strophe solo, um sich dann bei dem Refrain wunderbar zu ergänzen. Ihre Stimmen passen prächtig zusammen. Allein dieser Track ist schon das Geld für die CD wert, doch das Album bietet auch ansonsten keinerlei Schwächen. So zum Beispiel das wunderbare, rhythmische Eröffnungsstück "That's what your love does to me", der herrliche Country-Waltz "Love chooses you" mit seinen tollen Gitarrenpassagen, das frische, locker flockige "I wonder where you are tonight" mit seinem transparenten Zusammensoiel aus Gitarren und Mandoline, das Dobro-getränkte Laurie Lewis-Stück "Old friend", oder die traurige Country & Western-Nummer "Just a memory"! Alle Tracks sind sehr relaxt und bewegen sich zumeist im Midtempo-Bereich. Hektisches Bluegrass-Geschrammel gibt es nicht! Jeannie Kendall erzeugt mit ihrer sauberen Stimme und ihrer Musik ein wunderbar behagliches Gefühl. Ein gutes Gläschen Wein, am Kaminfeuer sitzen, von den Traditionen Amerikas träumen, und Jeannie Kendall zuhören - das ist es! Traditioneller Acoustic-Country vom Allerfeinsten! Zum Geniessen...

Art-Nr.: 1837
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Timeless and true love
Old friends

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McCain, Edwin - messenger [1999]


Art-Nr.: 1250
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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McCain, Edwin - scream & whisper [2004]
Den Major-Deal los, ist Edwin McCain gut ein Jahr nach seinem großartigen Acoustic-Album "The Austin sessions" zurück und präsentiert sich auf seinem neuen Werk "Scream & whisper", diesmal wieder mit seiner 6-köpfigen Edwin McCain Band, in blendender Verfassung, ja als habe ihn die neue Unabhängigkeit regelrecht beflügelt. McCain gilt in den Staaten sowohl bei seiner riesigen Fanschar, als auch bei Kollegen (er ist bekanntermaßen ein guter Freund von Gov't Mule's Warren Haynes, auf dessen "Christmas jams" er gelegentlich auftritt) als ausgesprochen starker Musiker, Songwriter, Poet und Storyteller. Große kommerzielle Erfolge mit Hits wie "I'll be" sind unvergessen! Dennoch, trotz aller Radiotauglichkeit seiner Songs, hat er sich des Erfolges wegen nie "verbogen"! "It's not about chart positions or record sales or anything like that, it just has to do with people coming together and sharing a moment in a small club or bar, where the music, that's coming off the stage, is much more than the players and much more than the audience. .Something happens and you're sitting there and your hair stands up. That's it, man", sagt er zu diesem Thema. Das Albumcover von "Scream & whisper" zeigt jeweils den halben Gitarrenkörper einer elektrischen und einer akustischen Gitarre, was optisch eine prima Darstellung des musikalischen Inhalts bedeutet. Semi-akustisch/elektrischer, ausgesprochen melodischer, lockerer, gefälliger, radiotauglicher (dies meinen wir im absolut positiven Sinne) Roots-/Heartland-/Pop-Rock, bei dem sich feinste Acoustic Gitarren und dezent rootsige, nie allzu aggressiv eingesetzte E-Gitarren wunderbar ergänzen und zusammen mit dem Rest der eingesetzten Instrumente (Mandoline, Keyboards, mal ein ganz zurückhaltendes Saxophon, Bass und Drums) ein wunderbar entspanntes, aber zuweilen auch durchaus knackiges Klangbild ergeben, das herrlich frisch rüberkommt und voll auf der Höhe der Zeit ist. Die ausgewogenen Mischung aus flotten, schwungvollen Uptempo-Nummern, gefälligen Midtempo-Tracks und ein paar wunderbaren Balladen stimmt hundertprozentig! McCain's leicht kratzige, heißere Stimme wirkt jederzeit ausgesprochen angenehm. Zuweilen verspürt man, allein schon durch McCain's Herkunft bedingt (er kommt aus South Carolina), in den Songs einen dezenten Southern-Esprit. So zum Beispiel auch bei dem fantastischen Opener "Coming down"! Welch eine herrliche Melodie zieht sich durch dieses flotte, lockere, rhythmische Stück, dessen leichtes "Southern-Jam-Feeling" vor allem durch die wunderbar rootsige, elektrische Lead-Gitarre erzeugt wird. Klasse auch der wiederum schön rootsige, flockige, sehr melodische Gitarren-Pop-Rock-Song "Shooting stars", das tolle, in etwa in der Schnittmenge zwischen Sheryl Crow und den frühen, starken Hootie & the Blowfish agierende "Say anything" (die Duett-Sängerin dort ist Maia Sharp), das riffige, frische "Turning around" , die voller Southern-Soul steckende, wunderschöne Ballade "Good enough", der knackige, froh gelaunte Uptempo-Rocker "Farewell to Tinkerbell", oder das hinreißende, textlich engagierte, ruhige, letztendlich ein wenig traurige, mit toller Percussion und feinen Gitarren instrumentierte "White crosses", eine prachtvolle, über 6-minütige Singer/Songwriter-Nummer über einen mexikanischen Einwander, der in Amerika sein Glück versucht um seine Familie über die Runden zu bringen. Zum Schluß wagen sich die Jungs gar noch an eine Coverversion des alten Rod Stewart-Heulers "Maggie May" - und auch die macht mit der Edwin McCain Band nochmal richtig Spaß! Ein klasse Album! Feinster, eingängiger American Roots-Pop-Rock voller Frische aus South Carolina!

Art-Nr.: 2541
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Coming down
Turning around
Day will never come
White crosses

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McCain, Edwin - tinsel & tap shoes ~ live ~ dvd & bonus cd [2004]
DVD & 5-Track Bonus CD! Singer/Songwriter und Warren Haynes-Kumpel Edwin McCain samt seiner großartigen, 5-köpfigen Band mit einer wundervollen Live-DVD! McCain ist mit seinem gefälligen, so herrlich melodischen, zuweilen von einer frischen Southern-Brise umhüllten Midwestern-/Heartland-/Roots-Rock-Pop in den Staaten längst kein Geheimtipp mehr. Gerade bei seinen Konzerten erfreut er sich einer immer größer werdender Beliebtheit. Zurecht! Eindrucksvoll dokumentiert wird das Ganze jetzt mit dieser tollen Live-DVD (+ Bonus-CD mit fünf Live-Stücken), die im House Of Blues in Myrtle Beach, seinem Heimatstaat South Carolina, während der aktuellen "Scream & whisoper"-Tour aufgenommen wurde.Nicht nur das anwesende, sehr textsichere Publikum ist schier begeistert, nein, auch als Heim-Betrachter dieses Werkes kommt man voll auf seine Kosten und ist sicher stark beeindruckt. Diese locker und völlig unverkrampft vorgetragenen, herrlichen Songs, mit ihren Wahnsinns-Melodien erzeugen eine absolut angenehme Stimmung. Trotz einer hohen Anzahl von Besuchern verbreitet sich im Saal so etwas wie Wohnzimmer-Atmosphäre, und das nicht nur wegen der auf der Bühne ausgelegten, orientalischen Teppiche. Die Burschen präsentieren ihre musikalischen Arrangements mit nahezu blindem Verständnis. Auch wenn Edwin McCain und sein exzellenter Lead-Gitarrist Larry Chaney die dominierenden Persönlichkeiten des Abends darstellen, muss man hier von einer glänzenden Mannschaftsleistung sprechen. Ein kleiner Einblick in die Setlist: Vom leicht psychedelisch-angehauchten Opener „My Mystery“ an, jagt in der Folgezeit ein Ohrwurm den nächsten. "Coming Down" mit seinem hinreißenden, flüssigen Southern-Feeling, "Shooting Stars" mit so etwas wie James Taylor meets U2-Flair, "Couldn’t Love You More" als liebevolle Widmung an die Ehefrau, "Say Anything", eine prächtige semi-akkustische Ballade, bei der sich Edwin's Stimme voll entfalten kann, bis hin zu ihrem größten Hit "I’ll Be", der das Hauptprogramm abschließt. Da bleiben keine Wünsche offen. Zwischendurch macht der Frontmann seinem Ruf als Storyteller immer wieder alle Ehre und gibt die ein oder andere Anekdote zum Besten. Ganz stark auch "Sign The Door", ein Slow-Blues mit phantastischen Sax- und E-Gitarrenparts oder "Beautiful Life", ein Midtemposong, in dem sich der zweite Gitarrist Pete Railey einmal richtig ausleben kann, und wo sogar am Ende in Thin-Lizzy-Manier mit Larry Chaney zweistimmig agiert wird. Als Zugabe gibt es den Rod-Stewart-Klassiker „Maggie Mae“, der Edwin McCain mit seiner sanft-kratzigen Röhre natürlich gesangstechnisch auf den Leib geschnitten ist. Ein wirklich glänzendes, 90-minütiges Konzert in einer durchweg entspannten Atmpsühäre (viele, allerdings knackige Balladen) - ein Auftritt, der aufgrund seiner variablen musikalischen Darbietung vollends überzeugt. Von Blues-, Heartland-, Pop-, Southern- Roots, bis Jam-Rock-Pop-Elementen wird ein recht breites Spektrum abgedeckt. Als Bonusmaterial gibt es noch ein paar Statements aller beteiligten Musiker, sowie einen Einblick in den Tourbus "The Black Pearl" vom Meister persönlich, wie auch eine klasse 5-Track Bonus-CD vom gleichen Konzert, wobei zwei Stücke dort ("Sorry to the friend" und "Solitude") nicht auf der DVD enthalten sind! Bild und Tonqualität sind hervorragend! Dazu kommt das Set in einer klasse Digipack-Verpackung, nicht im länglichen DVD-, sondern im CD-Format! Die DVD ist "code free" und somit auf allen gängigen Geräten abspielbar! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2998
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Speedbuggy - cowboys & aliens [2000]
Country goes Punk! Wildes, lautes, gnadenlos schnelles, manchmal fast brachiales Cowpunk-Quartett, das aber dennoch nie chaotisch oder konzeptlos wirkt. Die Songs sind durchdacht und haben ein bemerkenswertes Potential, mit zum Teil hochinteressanter Instrumentierung, wie zum Beispiel die Verbindung von Steel-Guitar mit den atemberaubend schnell rockenden E-Gitarren und Drums. Das ist schon Countrymusik, aber total punkig, rockig! Klasse, klarer Sound - tolle Produktion! Starke Gitarren! Wenn man sich das Teil "reingezogen" hat, ringt man erst mal nach Luft. Nur Track 10 ist eine Ballade! Jason & the Scorchers wirken da wie Waisenknaben! Verrückt!

Art-Nr.: 1331
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Wolfe - delaware crossing [2003]
Welch eine Gitarren-Pracht! Wie soll man es nun bezeichnen? Als Bluesrock, rocking Blues, High Energy Gitarren Retro-Rock, Jam-Rock?... - egal, auf jeden Fall ist es ROCK, und zwar gewaltiger Rock! Ein phänomenales Gitarren-Rock-Gewitter auf allerhöchstem Niveau. Ehrlich, schweißtreibend, von bestechender musikalischer Brillanz! "Delaware crossing" ist nach einer Live-Scheibe und dem Studiodebut von 2001 das dritte Album des Bluesrock-Quartetts Wolfe um den begnadeten Gitarren-Hexer Todd Wolfe, der seine Sporen zwischen 1993 und 1998 als Lead-Gitarrist in Sheryl Crow's Band verdiente. Doch, wie gesagt, es ist weit mehr als "nur" Bluesrock. Mit beachtlicher Selbstverständlichkeit und ausgesprochener musikalischer Klasse baut er eine Brücke, die die legitime Verbindung zwischen einem frühen Eric Clapton, klassischem Texas-Bluesrock, den Black Crowes, den Allman Brothers und den Jam Rock-Intentionen der heutigen Gov't Mule herstellt. Wolfe sind tatsächlich so variabel, wie sich das anhört. Das klingt mal nach Hendrix, mal nach Clapton, da hören wir Stevie Ray Vaughan inspirierte Läufe oder Stones-Riffs, klassischer anglo-amerikanischer Rock ist allgegenwärtig, genauso wie Blues-Licks ala Buddy Guy, dazu herrliche Heartland-Rock-Passagen, ungemein viel Jam-Feeling, weiches Dickey Betts-like Gitarrenspiel und jede Menge Southern-Rock-Esprit ala Allman Brothers oder Gov't Mule, großartige Swamp-Delta-Blues-Tupfer, bis hin zu rasantem Boogie-Rock. Verrückt! Dabei hat Wolfe soviel Potential und eigene Ideen daß die erwähnten Größen sich schon mal ganz artig verneigen dürfen. Er ist mit Herz und Seele dabei. Und was er auf der Gitarre zaubert, ist unglaublich. Da brennen die Saiten. Ein fulminantes, inspiriertes, fingerfertiges, dampfendes Solo jagt das nächste. Spielfreude pur! Doch diese herzhaften, gewaltig rockenden, außerordentlich versierten Gitarrensalven sind nicht alles, denn Todd Wolfe ist darüberhinaus ein prächtiger Sänger voller "Soul" in der Stimme und hat zudem eine erstklassige Backing-Band im Rücken. Alles paßt zusammen. Dazu perfektes Songwriting. Die Songs sind immer kompakt, niemals verliert man sich in orientierungslosem Gedudel. Alles hat Hand und Fuß! Schwächen sucht man auf "Delaware crossing" vergeblich. 68 Minuten lang zeigen die Musiker ihre ganze Extra-Klasse. Ein paar Beispiele: Ein sattes Wah-Wah-Feuerwerk und rauchende Texas-Blues-Riffs mit mächtig antreibenden Drums bringen Musiker und Zuhörer gleich bei dem kochenden Opener "Stranger blues" auf die amtliche Betriebstemperatur. Glühende, laute Gitarrensoli besorgen den Rest. Ein Hammer-Track zum Anfang! Weiter geht's mit dem staubtrockenen bluesigen Heartland-Rocker "No returns, no exchanges", der mit viel Drive, herzhaften Gitarrenläufen und einer gediegenen Portion Desert- und Southern-Flair erneut auf der ganzen Linie überzeugt. Dann mit "See what love can do" eine wunderbar entspannte Version dieses Jerry Williams-Klassikers, an der sich auch schon mal Clapton auf seinem "Behind the sun"-Album versucht hat. Doch dazwischen liegen musikalische Welten zugunsten der Version von Wolfe. Herrlich, wie gefühlvoll er diese Nummer rüberbringt, wunderbar dieses dezente Southern-Feeling, die weichen Dickey Betts-like E-Gitarrenläufe und das Zusammenspiel mit dem swampigen Dobro. Krachenden Power-Rock voller Stones-Riffs, mit Blues Traveler's John Popper als Gast, der eines seiner verrückten Mundharmonika-Soli beisteuert, dröhnt bei "Tumblin' down" aus den Boxen, "One last love" ist eine herrliche Blues-Ballade mit einem gepflegten Schuß Southern-Soul, "Black hearted woman" klingt nach einer prächtigen Groove-Kombination aus Hendrix und Cream, und das über 9-minütige "Love gone bad" läßt einen nun endgültig mit staunendem, offenen Mund zurück. Was für eine dreckige, brodelnde Bluesrock-Nummer. Ein über 6-minütiges Gitarren-Höllenritt von Wolfe, bei dem die Bandbreite von lauten, glühenden Passagen über lässiges Spiel, bis wieder zu einem fulminanten Finale reicht. Herrlich auch die wunderbare 7-minütige "Wolfe jam", eine Live-Aufnahme aus Allentown, die wie die Allman Brothers zu ihren besten Zeiten klingt, und der Boogie Knaller "Crowded in my soul", der, voller Southern-Esprit, auch von Molly Hatchet zu deren besten Tagen stammen könnte. Usw., usw.! Ein unglaublich variables, krachendes und dampfendes Bluesrock-/Rock-/Gitarren-Spektakel mit viel Jam-Flair und einer Menge Southernrock-Feeling, kantig und ständig die musikalischen Grenzen auslotend. Die Jungs rocken und grooven, was das Zeug hält. Die Gitarren-Enthusiasten werden ob Todd Wolfe's gnadenloser Gitarrenläufe aus dem Häuschen sein. Einfach begeisternd! Ein echtes "Killer"-Album! Das Rock-Feuer brennt, und wie....

Art-Nr.: 1843
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stranger blues
See what love can do
Love gone bad
Crowded in my soul

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