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Bellamy Brothers - redneck girls forever [2002]
Da haben die Bellamys-Fans lange drauf warten müssen, doch jetzt endlich ist sie da, die neue Scheibe. Zunächst war wohl, wie in alten Zeiten, wieder eine Veröffentlichung über das Curb-Label geplant, doch letztendlich kommt das Album nun über ihr eigenes Label "Bellamy Brothers Records". Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich freuen, den sie bekommen ein mit 18 Tracks und über 65 Minuten Countrymusic in allerbester Bellamys-Tradition prallgefülltes Album präsentiert. Als sei die Zeit stehen geblieben. Alles, was die Leute jemals an ihnen gemocht haben, kommt auch bei der neuen CD wieder voll zu Tragen. Die ersten beiden Singles ""Let's roll America" und "Over the line" feiern bei einigen US-Radiostationen bereits Achtungserfolge. Enthält unter anderem eine Neueinspielung von "Redneck girl". Wer jemals auf die Bellamy Brothers und Songs wie "Let your love flow", "Kids of the baby boom", "Lovers live longer" und was auch immer abgefahren ist, der wird auch mit dem neuen Teil voll und ganz zufrieden sein.

Art-Nr.: 1419
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Brooks & Dunn - it won't be christmas without you [2002]
Aktuelles Weihnachtsalbum von 2002!

Art-Nr.: 1730
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Chambers, Kasey - the captain [2000]
Ein herrliches Album voller eindrucksvoller rootsiger Countryrock/Pop-Songs mit tollen Melodien der Australierin, das in ihrer Heimat bereits ein Hit ist. Als Frontfrau der australischen Country-Formation "Dead Ringer Band" ist sie vielleicht auch hierzulande dem ein oder anderen ein Begriff. Ansonsten gilt es, sie zu "entdecken". Ein absoluter Hit für alle, die ihren Geschmack irgendwo bei Julie Miller oder Lucinda Williams wiederfinden. Knackig, frisch, frech, flockig! Frischer Wind für's Countryrock-Genre. Fantastisch!

Art-Nr.: 1071
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Dixie Chicks - home [2002]
Wunderbares neues Album der Chicks! Natalie Maines, Martie Maguire und Emily Robison spielten dieses Album völlig unabhängig von ihrer Plattenfirma ein, mit der sie monatelang im Clinch lagen, ehe man sich dann doch wieder einigte, alledings mit einem eigenen Unterlabel der Chicks namens "Open Wide Records"! Die Aufnahmen entstanden erstmals nicht in Nashville, sondern in ihrer texanischen Heimatstadt Austin. Sie waren völlig frei, niemand redete ihnen rein, sie haben alles selber finanziert und machten die Musik, die sie zu diesem Zeitpunkt unbedingt machen wollten. Sie genossen die Aufnahmezeit in vollen Zügen, hatten unendlich viel Spaß, konnten in einer Unbekümmertheit arbeiten, die sie bei künftigen Aufnahmen wohl nie wieder vorfinden werden. Herausgekommen ist ein herrliches Bluegrass orientiertes Acoustic Country-Album voller Texas-Roots. Natalie's kraftvolle, manchmal etwas rauhe Sopran-Stimme ist wieder überragend, die Harmonien sind wunderschön! Das Spektrum der großartigen Songs reicht von herrlichen Balladen, wie z. B. eine tolle Coverversion von Fleetwood Mac's (Stevie Nicks) "Landslide", das traumhafte "More love" oder Radney Foster's "Godspeed", bei dem Emmylou Harris zusätzlichen Harmoniegesang beisteuert, über rhythmische Uptempo-Nummern, wie der erste Hit "Long time gone", bis hin zu flotten Bluegrass-Nummern, wie die klasse Eigenkomposition "White trash wedding". Mandolinen, Dobros, akustische Gitarren, Banjos, Fiddle, akustischer Bass, Akkordeon und dezente Percussion bestimmen die Szenerie. Und das Bemerkenswerte: die Mädels spielen unzählige dieser Instrumente selbst, womit sie einmal mehr beweisen, welch großartige Musikerinnen sie sind, und was sie so außergewöhnlich macht. Herausragend auch die Coverversion von "Traveling soldier", eine traumhafte Komposition von Emily's Schwager und Kelly Willis' Ehemann Bruce Robison. Unter den Gastmusikern: Chris Thile (Nickel Creek), Glenn Fukunaga, Bryan Sutton und Natalie's Vater Lloyd Maines, der das Album auch zusammen mit den Chicks produzierte. Ein exquisites Texas Roots / Acoustc Country / Bluegrass-Album der Dixie Chicks, mit dem sie sich selbst ein neues Karriere-Highlight setzen. Bravo!

Art-Nr.: 1477
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Landreth, Sonny - the road we're on [2003]
Der Magier der Slide-Gitarre ist zurück! Und wie! Umwerfend! Was hat der nochmal Kraft und Energie getankt! Noch nie hat der langjährige John Hiatt-Sideman (erst letztes Jahr noch lieferte er mit Hiatt und den Goners eine bravouröse Europa-Tour ab) auch nur ein annähernd schwächelndes Album abgeliefert, doch was er heuer mit "The road we're on" präsentiert, verschlägt einem fast die Sprache! Ein phänomenales Album, mit dem er die hohen Erwartungen an seine Musik noch einmal übertroffen hat. Voller ausgelassener Spielfreude präsentiert er mit seinen Kumpels Dave Ranson am Bass und Brian Brignac an den Drums ein gigantisches, kochendes "high-energy/ high-volume hard-edged/ driving Blues/ Cajun/ Zydeco/ Rock"-Festival, das einen nicht mehr losläßt! Perfekte Songs und wirklich keinerlei schwache Momente zeichnen dieses Album aus. Sein Gesang war nie besser! Und dann diese Power! Der Schwerpunkt liegt diesmal eindeutig auf energischem, durchaus lautem, brodelndem Bluesrock oder rocking Blues! Seine Musik ist intensiver und satter rockend, als jemals zuvor. Trotz dieser Intensität stecken in den Songs großartige Melodien und wunderbare Strukturen. Ach ja, sein Gitarrenspiel: nie war es satter und direkter als heute - einfach explosiv! Ein mächtiges E-Gitarren-/Slide-Spektakel eines wahren Künstlers! Diese rockenden Gitarren lassen die Sümpfe von Louisiana überkochen! In jedem Song steckt ein ausgedehntes Solo von unübertrefflicher Klasse. Immer ist die Musik von dieser Louisiana-/Swamp-Schwüle durchtränkt, doch Landreth verarbeitet zudem in seinem Gebräu diesmal auf angenehmste Art und Weise das ein oder andere Element klassischen (Texas)Bluesrocks, verbunden mit einer gediegenen Portion Southern-Würze! Okay, drücken wir mal die Start-Taste unseres CD-Spielers: Sonny intoniert mit wunderbarem Gesang das erste Stück, nach ein paar Sekunden folgen swampige Acoustic-Riffs. Und dann, 30 Sekunden später, die prächtige Rhythmus-Sektion aus Power-Bass und fetten Drums setzt ein, "knallen" die Jungs richtig los. "True blue" heißt dieser von einer gewaltigen, rockenden Electric Slide durchzogene, fantastische, brodelnde "heavy" rocking Blues, der sowohl die Musiker, als auch die Zuhörer sofort auf die richtige Betriebstemperatur bringt, die während des gesamten Albums mühelos gehalten wird. Eine klasse Melodie und ein feuriges, dreckiges Solo machen den Titel vollends zum Genuß! Weiter geht es mit dem fetten Uptempo-Bluesrocker "Hell at home", inklusive toller "straight rockin'" Drums, wunderbarem Dobro-Spiel und fiebriger Cajun-Bottleneck-Electric-Slide-Guitar, gefolgt von dem groovigen, sich unaufhaltsam einen Weg durch das Mississippi-Delta bahnenden, Voodoo-Bluesrocker "All about you", bei dem Sonny einmal mehr eine elektrisierende Slide-Demonstartion abliefert. Nach dem herrlichen Electric Slow-Blues "A world away" mit einer wohligen Hammond-Orgel, folgt das schnelle, wunderbar lockere und flockige Country-/Cajun/-Rock'n Roll-Stück "Gone Pecan" mit feinster Percussion und klasse Gitarrenläufen, ehe es bei dem dreckigen Southern-Boogie-Rocker "Natural world" wieder mit Volldampf weiter geht. "The promise land" schließlich ist ein Hochgenuß von einem flotten, "heißen", rhythmischen Slide-Gitarren Zydeco-Rocker, während "Ol Lady Luck" ein Traum von einer herrlichen, melodischen Bluesrock-Ballade darstellt, geprägt von einem wunderbaren Zusammenspiel aus einer groovenden Hammond-Orgel und einer herrlich, dreckigen E-Gitarre. Man bekommt Gänsehaut! Wie gesagt, es gibt bei den 12 Tracks keinen Ausfall! Perfekt produziert von Sonny und R.S.Field! Schöne Digipack-Aufmachung! Es scheint, als sei Sonny Landreth in der Form seines Lebens! Ein fesselndes Slide-/Gitarren-/Bluesrock-/Swamp-Feuerwerk eines begnadeten Musikers. Laß die Saiten glühen, Sonny....

Art-Nr.: 1759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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McBride & The Ride - amarillo sky [2002]
Eine stattliche Anzahl Hits konnten sie Anfang der neunziger Jahre verbuchen. Denken wir zurück an z. B. "Heart on the run", "Just one night" und vor allem "Sacred ground"! Jetzt haben sich McBride & the Ride in ihrer 93iger Besetzung mit Ray Herndon (Gitarre), Billy Thomas (Drums) und natürlich Terry McBride reformiert und bringen 9 Jahre später (zwischenzeitlich gab's in 1995 noch ein Album in abweichender Besetzung unter dem Namen Terry McBride & the Ride) mit "Amarillo sky" ein gelungenes Comeback-Album heraus. Terry McBride besticht nach wie vor mit seiner hervorragenden, angenehmen Tenor-Stimme - und ein großartiger Songwriter ist er sowieso. Zwischenzeitlich entsprangen Hits für Größen wie Brooks & Dunn oder George Strait aus seiner Feder. McBride & the Ride sind ihrem Stil weitgehend treu geblieben. Vielleicht ist der Sound etwas moderner geworden, doch das ist völlig okay. Sie haben sich dem Country-Zeitgeist nicht verschlossen, haben aber ihre Tradition gewahrt und auf aufgetakelte Pop-Spielereien weitgehend verzichtet. "Amarillo sky" bietet gelungenen, Mainstream New Country, bei dem rockige Uptempo-Tracks, knackige Midtempo-Nummern und ein paar feine Country-Balladen eine gesunde Mischung bilden. Dabei sind ihnen ein paar richtig starke Songs geglückt, wie z. B. das vom Leben auf dem Land erzählende Titelstück, das bei seinem Einstieg gar ein wenig an Steve Earle's "Copperhead road" erinnert, sich dann aber zu einem tollen, rockigen, knackigen "echten" New Country-Hit mit einer feinen Melodie und starker Instrumentierung, inklusive einer prima Steel, entwickelt. Oder das ebenso knackige, von Banjotönen begleitete Midtempo-Stück "Sure feels like it", die Steel-getränkte Ballade "Anything that touches you", wie auch das ganz großartige, karibisch/mexikanisch angehauchte, sehr fröhliche, sommerliche, gut rockende, mit einer tollen elektrischen Slide-Gitarre versehene "Hasta Luego"! Erwähnenswert ist auch die lustige Coverversion von The Who's "Squeeze box"! 10 neue Songs von McBride & the Ride, die sie an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten.

Art-Nr.: 1553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Amarillo sky
Hasta luego

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McGraw, Tim - tim mcgraw and the dancehall doctors [2002]
Nach 19 Number One-Hits und über 25 Millionen verkaufter Alben könnte sich Tim McGraw eigentlich erst einmal genüßlich zurücklehnen, doch genau das ist es, was er nicht tut. Der Superstar sprüht vor Ehrgeiz! So geht er mit seinem neuen Album auch einen für Nashville-Verhältnisse völlig ungewöhnlichen Weg, läßt den üblichen "Clan" der Sessionmusiker komplett außen vor und spielt sein achtes Werk, bis auf ein paar ganz vereinzelt auftauchende Gäste (z.B. Don Henley und Tim Schmit von den Eagles bei "Illegal"), praktisch ausnahmslos mit seiner Live Band, den "Dancehall Doctors" ein. Herausgekommen ist prima Album, von dem McGraw selbst sagt, es sei sein bestes. "I feel pretty confident in saying that this is the best record I've ever done. It has every element I've always wanted to have in my music. It sounds real and it sound soulful, and it's a lot more me than any record I've ever made", bekennt er. Da ist in der Tat etwas dran! Klar, daß durch das Einspielen der Songs mit seiner eigenen Band eine andere Chemie zwischen den Musikern herrscht, von der die musikalische Inspiration profitiert. Zudem beweist McGraw einmal mehr sein goldenes Händchen für die richtigen Songs, denn die Auswahl der Stücke ist bestens gelungen. 15 abwechslungsreiche Songs zwischen astreinem New Country und modernem Pop-Country. Selbstverständlich ist auch der McGraw-Country mit klassischen und modernen Pop-Rock-Elementen angereichert, doch das wird nicht übertrieben. Die Countryroots sind immer spürbar. Von dem lupenreinen Pop-Bombast seiner Ehefrau Faith Hill auf deren neuestem Album "Cry" ist er Lichtjahre entfernt. McGraw's Songs sind kräftig, stecken voller knackiger Gitarrenarrangements, immer wieder bereichert durch Fiddle, Mandoline, Banjo und auch Steelguitar. Einige Tracks sind sehr pianogetränkt, wirken fast wie eine Countryausgabe von Billy Joel- oder Elton John-Material. So zum Beispiel, das melodische, sehr schöne "Tickin' away", eine herrlich knackige Powerballade, das dezent bluesige "That's why God made Mexico" und schließlich die bestens gelungene Coverversion des Elton John-Klassikers "Tiny dancer", der schon seit ewigen Zeiten zum festen Live-Repertoire der Tim McGraw-Shows zählt. Das Album eröffnet mit dem kräftigen, aber dennoch äußerst flüssigen und locker wirkenden "Comfort me", mit einem satten Arrangement aus interessantem Schlagzeug, Fiddle, schönen Mandolinen und jeder Menge "big guitars". Dazu gibt es eine ganze Anzahl "echter" New Country-Nummern, wie das lässige, flotte "Home" mit seinem frischen Drive aus Banjo, Fiddle und Steel, die erste Single"Red Ragtop", die bereits in Riesenschritten Richtung Chartspitze hechtet, der Countryrocker "Sing me home" mit seinen tollen Gitarren und der wimmernden Steel, und die rockige Outlaw-Country-Nummer "Real good man" mit Banjo und Slideguitar. Dazwischen jede Menge ordentliches Pop-Country Material, durchsetzt mit ein paar Ballasden, jeweils in vollmundigem Sound. 66 Minuten lang beste Unterhaltung! Tim McGraw und seine Freunde machen einen prima Job!

Art-Nr.: 1706
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Travis, Randy - trail of memories ~ the randy travis anthology [2002]
2 CD-Set! Wunderbare, von Rhino liebevoll zusammengestellte Retrospektive über die gesamte Karriere eines der wichtigsten Neo-Traditionalisten der 80iger und 90iger Jahre. Beinhalted alle 15 Nummer 1-Hits von Travis und unzählige Top 10-Erfolge, sowie etwas rarere Duette mit George Jones, Tammy Wynette, Merle Haggard und B.B. King! Enthält 44 Songs mit eine gesamten Spielzeit von rund 2 Stunden und 20 Minuten, darunter "Diggin' up bones", "I told you so" , "Forever and ever Amen", "Honky Tonk moon", "Deeper than the holler", "Hard rock bottom of your heart", "Heroes and friends", "Point of light", "Cowboy boogie", "Too gone to long" usw.! Sehr exklusive, aufwendige Digipack-Verpackung mit einem 40-seitigen Booklet, inklusive schöner Fotos und einer ausführlichen Biographie über Randy Travis von Robert K. Oermann! Die ultimative Randy Travis Anthologie!

Art-Nr.: 1652
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Twain, Shania - up! [2002]
2 CD-Set! Das ist sie nun, die von so vielen Leuten so sehnlichst herbeigewünschte, neue Shanaia-CD! Und eines ist klar: Sie erfüllt mit Sicherheit alle Erwartungen! Das Album gibt es gleich in drei Versionen, einer Pop-Ausgabe, mit chartkompatiblen Pop-Beats und Dance-Rhythmen versehen, einer World-Version mit exotischem, orientalischem Anstrich, und natürlich der Country-Version, die wohl auch getrost als Original-Version bezeichnet werden darf. Bei Bärchen Records gibt es "UP!" als Doppel-CD. Beide CDs haben exakt die gleichen Stücke, die rote CD beinhaltet die Pop-Versionen und die grüne die Country-Versionen! Wir konuentrieren uns in unserem kurzen Abriß selbstverständlich auf das Country-Album! Und damit, das ist keine Frage, macht sie dort weiter, wo sie mit "Come on over" aufgehört hat! Pop-orientierter, pfiffiger, kraftvoller, dynamischer Mainstream New Country, der die Top-Plätze der Charts wohl erst einmal blockieren dürfte. Gut zum Tanzen geeignet! Klar, daß auch bei der ursprünglichen Countryversion die Fun-Pop-Elemente im Vordergrund stehen, doch einige Stücke klingen noch erstaunlich country. Da hören wir mal eine Fiddle, Mandolinen, Banjo und auch Steel-Guitar. Damit dürfte ihr weiterhin niemand die Vorreiter-Stellung des modernen Nashville Mainstream Pop-Country streitig machen. Das Songmaterial ist locker und flüssig melodisch. Zu den Höhepunkten zählen das fetzige Titelstück mit schöner Fiddle und Banjo, die sehr country klingenden, melodischen Nummern "She's not a pretty face" mit prima Steel und Mandoline, sowie "Forever and for always" und die gelungene Ballade "I'm jealous"! Shania bietet was für's Geld. 19 neue Tracks mit satten 73 Minuten Spielzeit. Und das, wie gesagt auch gleich nochmal als Pop-Ausgabe. Doch die Country-Ausgabe ist die weitaus gelungenere!

Art-Nr.: 1705
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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