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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bunzow, John - darkness and light [2002]
John Bunzow - hmm, vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft. Und all ihr Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Freunde, all ihr Buddy Miller, Steve Earle und Chris Knight-Anhänger: "Darkness and light" wird einen Ehrenplatz in eurer CD-Sammlung neben den genannten Herren einnehmen. Ein großartiges Album, mit dem wir John Bunzow hoch erfreut im erlauchten Kreis der Rootsrock-Helden willkommen heißen. "The most exciting new singer/songwriter I've heard in years", sagt zum Beispiel Dwight Yoakam's Gitarrist und Produzent Pete Anderson über Bunzow. Tatsächlich ist er ein begnadeter Songwriter, dessen Titel schon Patty Loveless, die Nitty Gritty Dirt Band oder auch Jack Ingram aufgenommen haben. Aber er ist auch ein ebenso starker Sänger mit einer "staubigen", etwas kehligen, erdigen, aber höchst angenehmen Stimme und ein grandioser Gitarrenspieler, dessen ein oder anderes rasantes Solo zeigt, daß er sein Handwerk wirklich versteht. Zuletzt hat er in den Touring-Bands von Chris Knight und Allison Moorer die Lead-Gitarre gespielt. Ohnehin hat er schon unzählige Jahre "on the road" auf dem Buckel. Und das Merkt man! "Darkness and light" vermittelt trotz der Studio-Aufnahme viel Live-Flair. An den Songs scheint kaum mit technischem Schnickschnack gearbeitet worden zu sein, so direkt und ursprünglich roh klingen sie. Der Sound ist erdig, staubig, trocken und "schwül", herrlich rootsig eben! Bunzow's rockiger, Alternate Country kommt dem eines Buddy Miller und Chris Knight sehr nahe, doch drei/vier seiner Songs haben eine dezente, bluesige Note, die das Rootselement zusätzlich betont. Dazu hat er ein Händchen für die richtigen Melodien. Das paßt alles wunderbar zusammen. Mit dem riffigen, rhythmischen, voller Swamp-Country-Groove ausgestatteten Americana-Rocker "Love is the only rescue", tolles E-Gitarrensolo inbegriffen, startet das Album. Anschließend eröffnen feinste, flüssige Riffs aus Acoustic- und dezenten E-Gitarren das lässige, herrliche "Long gone leavin' train", dessen tolle Melodie sofort ins Ohr geht. Als dann noch das schnelle, knochentrockene Schlagzeug einsetzt, befinden wir uns in einem traumhaften, foltten Vorzeige-Rootsrocker, der keine Wünsche offen läßt. Tolle Percussion (Shaker) und eine klasse Orgel runden die Sache ab. Nach der klasse Midtempo Rootsrock-/Alternate Country-Nummer "Straight into the sun" mit starkem Gitarrensolo am Ende, dem bluesigen "Muddy water under the bridge", der gefühlvollen Ballade "Pieces on the ground" (Allison Moorer - background vocals), kommt mit "Desolation road" eine wahre Knüller-Nummer. Gnadenlos guter Geradeaus-Rootsrock/Countryrock, der richtig "kracht" und abgeht, was das Zeug hält. Eine antastische Melodie, starker Gesang und tolle, dreckig rotzige, satte Gitarrensoli, bei denen Bunow zeigt, was er kann, machen den Song zu einer echten "Granate". Steve Earle und Buddy Miller dürfen da ruhig applaudieren. Die Nummer ist schon fast allein das Geld für die Scheibe wert. Aber keine Angst, auch der noch folgende Rest kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den Musikern: Chad Cromwell: drums, Richard Bennett: zusätzliche Gitarren, Tim Lauer: keyboards, Dan Dugmore: steel usw.! Ein Rootsrock/Alternate Country/Americana-Rock-Album der Kategorie 1, das einen John Bunzow präsentiert, der zu einem der ganz Großen des Genres werden könnte. Das Potential dazu scheint er zu haben. Stark!

Art-Nr.: 1433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Straight into the sun
Desolation road

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Casady, Jack - dream factor [2003]
Bassist Jack Casady, einer der ganz Großen der Hippiekultur, Mitbrgründer von Jefferson Airplane und Hot Tuna, zu den Pionieren des extrovertierten Bass-Spielens zählend, jemand der als einer der ersten die ganzen Möglichkeiten dieses Instrumentes (ob ungeheurer Drive oder innovative Melodienbögen) in die Rockmusik einbrachte, runde 40 Jahre im Geschäft - und jetzt kommt er mit einem Soloalbum! Verrückt! Doch das Überraschendste ist das Resultat: Das Album ist ein wahrer Knüller, ein Meisterwerk, eine geradezu famose Ansammlung erstklassiger Rocksongs an der Schnittstelle Classic Rock, Southern Rock (jawohl!!), Bluesrock, Westcoast-Rock, Jam-Rock, unter Einbeziehung von swampigen, funkigen, und einigen wunderbar country-orientierten Elementen. Mal locker, dann aber wieder nur so vor purer Kraft und Energie strotzend! Durchweg liegt in der Musik ein ungeheurer Groove! Jack Casady, der hier "lediglich" Bass und mal eine Acoustic Gitarre spielt, hat sich zur Verwirklichung dieses Albums eine illustre, hochkarätige Musikertruppe an Land gezogen, die es wahrlich in sich hat! Auch den Gesang (es gibt nur ein Instrumental) überläßt er anderen! Als da wären: Paul Barrere (Little Feat - Gesang, Slide Gitarre), Warren Haynes (Lead Gitarre auf 2 Tracks), Matt Abts (Gov't Mule) & Steve Gorman (Black Crowes) teilen sich die Drum-Parts, Jorma Kaukonen (Hot Tuna - Gitarre), Doyle Bramhall II (Gitarre), Ivan Neville (Hammond B3 und Gesang), Jim Brunberg und Jeff Pehrson von der Rootsrock Band "Box Set" (Gesang, Gitarre, Mandoline), Fee Waybill (Tubes - Gesang)... usw.! Casady läßt diesen namhaften Gästen viel Freiraum. Er "unterwirft" sich mit Vergnügen deren, ihren Hausbands entsprechenden, ursprünglichen musikalischen Neigungen. Man merkt, welchen Respekt er diesen Musikern entgegen bringt. Trotz der vielen Stilarten, die die Jungs tangieren, verzettelt man sich niemals, ganz im Gegenteil! Das Album wirkt in sich ungemein geschlossen! Das Songmaterial ist absolut erstklassig, steckt voller Frische! Keine Ausfälle! Was hier geboten wird, hätte auf so manchen Alben von Little Feat, Gov't Mule oder den Almman Brothers einen Ehrenplatz! Ein paar Beispiele: Es geht los mit dem herrlich groovenden, knackigen Midtempo-Rocker "Paradise" gesungen von Little Feat's Paul Barrere, der auch die großartige Slide-Gitarre beisteuert. Tolle Melodie! Stark, wie es den beteiligten Musikern gelingt, ein gewisses, flockiges Westcoast-Flair mit einem dezenten Little Feat-mäßigen Funk-/Swamp-Feeling zu vereinen. Flockig und locker schließt sich der semi-akustische Westcoast Countryrocker "Water from a stone"an, geprägt von herrlichen Mandolinen. Gesang: Box Set's Jeff Pehrson! Druckvoll, schwül, voller Energie und herrlich groovend geht es mit dem fetten Bluesrock-Knüller "Trust somebody" weiter. Tolle Hammond und sehr inspirierter Gesang von Ivan Neville, dazu großartige Blues Lead-Gitarre von Doyle Bramhall! "Listen to the wind", wieder gesungen von Paul Barrere, ist ein prächtiger, frischer, melodischer Southern Groove-Blues mit tollen Gitarrenpassagen von Jorma Kaukonen und Barrere. Danach das brodelnde Instrumental "Outside" mit 3 Gitarren, u.a. Lead-Gitarre Warren Haynes! Viel Jamrock-Feeling! Tolle Songstruktur - kein Chaos! Super Gitarren! Guter Drive und feinster Lead-Bass von Casady! Auch "Who you are" (Gesang: Jeff Pehrson) ist ein fulminater Classic Rocker mit fettem Southern-Flair in bester Allmans-/Mule-Tradition, "Dead letter box" ist ein wahrhaft traumhafter Blues-Jam-Southern-Rocker mit 3 Gitarren (Paul Barrere: Slide & Gesang, Doyle Bramhall II: Lead guitar, Steve Fister: Rhythm guitar), und mit einem absoluten Höhepunkt schließt das Album dann! "Sweden" heißt diese saustarke Nummer, gesungen von Fee Waybill! Ein lupenreiner, rauschender, mit einem irren Jam-Groove versehener, bluesiger Retro-Southern-Classic-Rocker voller Power, aber dennoch wunderbar fließend. 3 Gitarristen, davon zweimal Lead-Gitarre (Warren Haynes & Jorma Kaukonen) duellieren sich mit Wahnsinns-Soli! Umwerfend!! Die pure, inspirierte Jamrock-Spielfreude! Dampft gut! Wäre ein absoluter "Hit" auf dem letzten Allmans- oder Mule-Album gewesen! Tja, wer hätte solch ein Album von dem alten Airplane-Haudegen erwartet! Grandios!! Knapp 55 Minuten lassen einen aus dem Staunen kaum mehr rauskommen...

Art-Nr.: 2001
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Clark, Terri - pain to kill [2003]
Respekt, Respekt, sie wird einfach immer besser! Auf grandiose Art und Weise verkörpert Terri Clark gleichzeitig sowohl das Image des wilden, powernden Hi-Energy Cowgirls, das auch schon mal über die Stränge hinausschießt, als auch das der reifen, klugen, starken, selbstbewußten Frau, die ganz genau weiß, wo's lang geht, und die klipp und klar sagt, was sie denkt. Begab sie sich mit ihrem letzten, ebenfalls ganz großartigen Album "Fearless" noch auf eine etwas introvertiertere Reise, so gibt die Kanadierin, im übrigens seit 3 Jahren hintereinander jeweils die gefeierte Gewinnerin der Rubrik "Entertainer of the year" der Canadian Country Music Association, mit "Pain to kill" wieder deutlich mehr Gas. Das ist kraftvoller, überaus knackiger, lupenreiner Country/New Country von ganz großer Klasse, bei dem die Energie und die Power von vorn bis hinten spürbar sind. Und das tolle: sie läßt sich nicht von den allgemeinen Nashville-Trends verleiten, sondern spielt kosequent popfreien Country, zwar mit einer rockigen Note, aber eben schnörkellosen, astreinen "straight-up" Country, wie wir ihn in den heutigen Tagen gerne viel öfter hören würden. So muß astreiner New Country heute klingen! Darüberhinaus hat sie mal wieder ein absolut geschicktes Händchen bei der Songauswahl bewiesen. Wirklich alle 12 Tracks stecken voller Substanz, haben prächtige Melodien und sind auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Alle Stücke scheinen ihr geradezu auf den Leib geschnitten sein. Keinerlei Ausfälle! Und immer kommt es wunderbar rüber, diese Feuer, welches sie ausstrahlt, gleichzeitig verbunden mit einer Menge Gefühl. Selbst die wenigen Balladen oder das ein oder andere nicht ganz so elektrisch gespielte Stück, bei dem akustische Instrumente, wie Mandoline oder Banjo vorherrschen, stecken voller Kraft und sind betont knackig in Szene gesetzt. Sehr stark dazu bei trägt das großartige, knochentrocken gespielte, sehr variable Schlagzeug von Nashville-Maestro Lonnie Wilson. Ein Paradebeispiel für solch eine semi-akustische Nummer ist das geradzu traumhafte "I just called to say goodbye", angereichert mit einer herrlichen Steel und einem kurzen, kernigen E-Gitarrensolo. Mit dem Opener "I just wanna be mad", einem Fiddle und Gitarren getränkten Uptempo-New Country-Knüller, ist Terri bereits unterwegs Richtung Spitze der US Billboard Country-Single-Charts. Was haben wir da für tolle Stücke auf diesem Album, wie z.B. den leicht rootsigen, staubtrockenen, mit dezentem Cajun-Flair angereicherten Midtempo-Song "Three Mississippi", mit seiner tollen Melodie und den herrlichen Gitarren, Mandolinen und Banjo. Oder die beiden rockigen, furiosen Uptempo-Heuler "Pain to kill" und "I wanna do it all", das herrliche, wieder so knackige "Working girl" und und und...! Wie gesagt, es ist müßig einzelne Songs herauszuheben, denn hier jagt ein "Hit" den nächsten. Immer wieder verschmelzen sich traditionelle Countryinstrumente, wie Mandoline, Fiddle, Akustik-Gitarre, Banjo und Steel mit satten, rockigen E-Gitarren, den klasse Melodien und Terri's großartigem Gesang (ihre Stimme war nie besser) zu einer wunderbaren musikalischen Einheit. Produziert, zu je der Hälfte, haben dieses Album im übrigen keine Geringeren als die Nashville Star Sound-Schmiede Byron Gallimore (z.B. Tim McGraw) und Keith Stegall (z. B. Alan Jackson). Schon zu Beginn des Jahres 2003 ein echtes Highlight aus Music City! Toll! Keine Frage, diese Dame bringt die Cowboys auf Trab. Terri Clark keeps it country! 100%ig!

Art-Nr.: 1717
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Dixie Chicks - an evening with the dixie chicks ~ dvd [2003]
Laßt euch verzaubern! Traumhafte Live-DVD der Dixie Chicks! Am 15. und 16. August 2002, kurz vor der Veröffentlichung ihres großartigen Albums "Home", spielten die Dixie Chicks zwei Konzerte in dem neuen, wunderschönen Kodak Theatre von Los Angeles, das fast wie eine moderne Ausgabe der Grand Ol' Opry wirkt. Der zweite Abend wurde für ein TV-Special des US-Fernsehsenders NBC mitgeschnitten. Und genau von diesem zweiten Abend gibt es nun auch diesen außergewöhnlich schönen Konzertmitschnitt der Chicks, der allerdings 7 Stücke mehr enthält, als die amerikanische TV-Übertragung. Sekunden nach dem Start der DVD haben euch die Mädels bereits in ihren Bann geschlossen. Natalie Maines' Stimme ist auch live ein Knüller. Kraftvoll, variabel, ausdrucksstark und glasklar zugleich! Dann diese wunderbaren Harmonien! Herrlich! Entsprechend den Aufnahmen von "Home" spielen die Chicks ein (fast) komplett akustisches Konzert. Das ist ein absoluter Hochgenuß, eine fantastische Live-Performance allerfeinster Bluegrass orientierter Acoustic Countrymusic, von der man gar nicht genug bekommen kann. Natalie spielt neben dem Singen noch akustische Gitarre, Emily Robison (übrigens hoch schwanger) spielt ein wunderbares Dobro und Banjo, und Martie Maguire überzeugt mit großartigem Fiddle- und Mandolinenspiel. Darüber hinaus haben die Mädels eine begnadete Band von weiteren 6 excellenten Musikern dabei, allen voran Natalie's Vater, die Texas Country-/Countryrock-Legende Lloyd Maines. Aufgelockert werden die Stücke immer wieder durch die immense Instrumentenvielfalt. Neben den Gitarren, Mandolinen und vfgFiddles hören und sehen wir auch mal dezente Percussion, ein Akkordeon, eine Flöte usw.! Zunächst präsentieren die Chicks das komplette "Home"-Album live. Großartig die Dynamik bei dem Titelstück "Home", traumhaft schön der Auftritt bei "Landslide" oder dem grandiosen "Travelin' soldier", unglaublich, mit welcher Anmut Natalie das von einer so wunderbaren Melodie geprägte "Godspeed" interpretiert, unterstützt von einem ganz zurückhaltenden Drumming (John Gardner) und einer ebenso dezenten Baritone E-Gitarre (Lloyd Maines). Anschließend gibt es, als Sahnehäubschen sozusagen, noch vier ältere Hits im bluegrassigen Acoustic-Sound. Natürlich das fantastische "Wide open spaces", eine herrliche Version von "Cowboy take me away", bei dem der komplette Saal, wie ein gewaltiger Chor mitsingt, das rasant abgehende "Goodbye Earl", bei dem die Mädels und das Publikum vollends zur Höchsform auflaufen, und das schöne "Sin wagon". Die Show dauert gut 90 Minuten! Sound und Bild der DVD sind perfekt! Laßt euch anstecken von der Begeisterung des Publikums, von der großartigen Musik dieser zauberhaften Damen. Lehnt euch zurück, genießt dieses Konzert und ihr habt das Gefühl, ihr seid mitten drin. Ein traumhafter Augen- und Ohrenschmaus! Was strahlen die Mädels für eine Sympathie aus. Ein fabelhaftes Konzert! Die DVD kommt in einer tollen Digipack-Aufmachung und beinhalted ein feines Booklet mit schönen Fotos und interessanten Liner-Notes. Sie ist auf allen herkömmlichen DVD-Spielern abspielbar, ein besonderer "Code free"-Player ist nicht nötig.

Art-Nr.: 1820
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Drive-By Truckers - live from austin tx ~ cd & dvd [2009]
CD & DVD-Set! Super Auftritt der Drive-By Truckers, aufgenommen während der "Brighter than creation's dark"-tour am 26. September 2008 in den KLRU-Studios von Austin/Texas im Rahmen der "Austin City Limits"-Veranstaltungsreihe. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit, mit welcher Spielfreude und Souveränität die Band auch das "Handicap" dieses relativ konservativen Rahmens eines Fernsehstudios mit relativ wenig Publikum und zeitlich begrenzter Auftrittsdauer wegsteckt und geradezu hingebungsvoll aus sich herrausgeht. Es scheint völlig egal zu sein, wo die Band auftritt - sie lebt und zelebriert ihre Musik voller Herz und Seele. Andererseits, sagt Patterson Hood, habe es sich die Band schon lange gewünscht einmal im Rahmen von "Austin City Limits" zu spielen - und dementsprechend gut sind sie eben auch drauf. Den Weggang von Jason Isbell hat man prima verkraftet. Steeler John Neff ist schon seit einiger Zeit wieder vollwertiges Mitglied der "Truckers" und greift neben seinen herausragenden Pedal Steel Guitar-Passagen immer mehr zur elektrischen Gitarre, teils mit exzellentem Solo-Spiel. Wenn Patterson Hood, Mike Cooley und John Neff ihre E-Gitarren zeitgleich einsetzen, entsteht einfach dieser unwiderstehliche Sound der Drive-By Truckers, der ihren von sägenden Gitarren überzogenen, dreckigen, rotzigen, jammigen Roots-/Americana-/New Southern Rock so einzigartig macht. Die Truppe aus Athens besticht bei diesem Auftritt mit einer tollen Setlist. Neben einigen Tracks ihres aktuellen Albums erleben wir auch prächtige Live-Versionen solcher Fan-Favorites wie "Zip city" und "Let there be rock" aus dem begnadeten "Southern Rock Opera"-Album, "Marry me" aus "Decoration day" oder eine fantastische, über 11-minütige Fassung von "18 wheels in love" aus dem frühen "Gangstabilly"-Werk. Ein absolut starker Auftritt, der ihren Status als "the boldest and baddest Southern band in the land" eindrucksvoll belegt. Die CD und DVD enthalten jeweils die komplette Show, die Tracklists sind also identisch. Dennoch läuft die DVD (etwa 80 Minuten) etwas länger als die CD (ca. 72 Minuten), da man bei der CD zwischen den Songs ein wenig von der Publikums-Konversation herasugeschnitten hat. Die DVD (dts Digital Surround 5.1 | 48/24) aber ist absolut vollständig! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist (CD & DVD):

1 Perfect Timing - 3:14   
2 Heathens - 5:17   
3 A Ghost to Most - 4:50   
4 The Righteous Path - 4:33   
5 I'm Sorry Huston - 3:39   
6 3 Dimes Down - 2:54   
7 Puttin' People on the Moon - 7:08   
8 Space City - 4:57   
9 The Living Bubba - 6:21   
10 Zip City - 5:17   
11 18 Wheels of Love - 11:47   
12 Let There Be Rock - 5:27   
13 Marry Me - 5:52

Art-Nr.: 6471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drive-By Truckers - the dirty south [2004]
Ist denn diese Band nicht zu stoppen? Unbeirrt gehen sie ihren Weg und legen mit "The dirty south" (welch ein passender Titel) einen neuen Meilenstein ihrer Karriere vor. Völlig zu Recht ist die Truppe aus Athens/Georgia, die im übrigen in Bassistin Shonna Tucker ein neues Mitglied in ihren Reihen hat, sowohl bei Kritikern und Fans in aller Munde. Und sie werden immer besser! Mit drei Gitarristen an der Front begeben sie sich auf eine raue dreckige, rotzige und deftige Reise durch den "dreckigen Süden", wobei die Songs insgesamt etwas eingängiger und melodischer wirken, als beim Vorgänger, ohne dabei auch nur annähernd an Power, Energie und ursprünglicher Ungezähmtheit zu verlieren. Wir hören vielschichtige, fette und röhrende Gitarren überall. Das ist mal ungehobelt laut, zuweilen geht mächtig die Post ab, dann wird's herrlich locker und flockig, auch die ein oder andere Ballade, sogar mal akustisch gehalten, fehlt nicht, aber immer ist's ungemein dreckig und roh! Ehrlicher, rauer, kratzender, voller fetter Gitarren steckender, jammiger Rootsrock, Southern Rock, southern-fueled Rootsrock, Roots-flavored Southern Rock... - wie immer man es bezeichnen mag, wie ihn nur die Drive-By Trucker spielen! Unverkennbar! Nicht nur musiklalisch ist der Süden erneut das Thema, auch textlich beleuchtet man wieder äußerst bissig die Probleme des "dirty south"! Erstmalig aufgenommen in den legendären Muscle Shoals Studios von Alabama, produziert von David Barbe (sehr bekannt und geschätzt im Widespread Panic-Umfeld) versprühen sie auf über 70 Minuten Länge (14 Songs) unbeschwerte Spielfreude. Das beginnt mit dem durchaus an klassischen Genre-Traditionen angelehnten, sehr atrken, dreckigen Southernrocker "Where the devil don't stay", mit seinen herrlich satten, rauen und interessanten Riffs, seiner fetten Slide und der tollen Gitarrenschlacht mit mehreren Leads am Ende, geht weiter mit der großartigen, mit einem gewissen Jam-Flair ausgestatteten Southern-/Roots-Ballade "Tornadoes", voller roher, rootsiger Gitarren, über den lockeren, gut abgehenden, auf einem breit angelegten, transparenten Gitarrensound basierenden southern-flavored Rootsrocker "The day John Henry died", das ebenso gefällige, melodische, wie dreckige, würzige "Carl Perkins' cadillac" mit seinem starken Gitarrensolo, das charmant rumpelnde, rootsige, wieder mit fetten Gitarren angereicherte "The boys from Alabama", das Neil Young-/Crazy Horse-like "The Buford stick", die akustische Ballade "Cottonseed", den puren, ultra dreckigen, mit sich die Saiten schier zerreißenden, quietschenden Gitarrenläufen vollgepackten Southernrocker "Lookout mountain", bis das Album schließlich mit dem wunderbaren, melodischen, ungemein frisch wirkenden, lässigen Retro-Countryrocker "Goddamn lonely love" schließt. Natürlich sind in diesem Songüberblick nicht alle Tracks erwähnt, was den Rest nicht minder stark erscheinen lassen soll. "The dirty south" ist vielleicht mehr als "Decoration day", als der legitime Nachfolger zur "Southern Rock Opera" zu betrachten. Eine sehr starke Leistung, die die Drive-By Truckers in der Szene noch mehr etablieren dürfte. Imposant, wie sie ihre Linie durchziehen! Ungeschliffene, dreckige, raue, mit 3 klasse E-Gitarren vollgepackte Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., die am besten kommt, wenn man den Lautstärkeregler schon mal ein bischen weiter aufdreht. Klasse Stoff! Kommt, wie üblich, im schönen Digipack mit einem sämtliche Texte enthaltenden, dicken Booklet!

Art-Nr.: 2704
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where the devil don't stay
Tornadoes
Carl Perkins' cadillac
The boys from Alabama
Lookout mountain

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Gov't Mule - live at roseland ballroom ~ new expanded edition [2007]
Neuauflage des legendären, längst gestrichenen 1996iger Mule Live-Albums über Warren Haynes' eigenes "Evilteen"-Label, jetzt mit neuen Cover-Artwork und auf eine satte Spielzeit von 72 1/2 Minuten ausgedehnt."This New Year's Eve 1995 show and is old school Gov't Mule at it's very best"! Und ob! Bärenstarker, knochenharter Auftritt von Haynes, Matt Abts und Original-Bassist Allen Woody zum Jahreswechsel 1995/1996 aus dem Roseland Ballroom von New York City, vollkommen authentisch eingefangen ohne "Overdubs" und sonstigen "Schnickschnack"! Toller Sound! Einer der Höhepunkte ist sicher die 16 1/2-minütige Version von "Trane". Enthält zudem das recht rare John Kay-Cover "Don't step on the grass Sam"! Diese Wiederveröffentlichung ist aber auch für all die Mule-Heads interessant, die bereits die ursprüngliche Ausgabe besitzen, denn enthalten ist ein Bonustrack, der es wahrlich in sich hat: Eine bis dato unveröffentlichte, 15 1/2-minütige Wahnsinns-Fassung des Jimi Hendrix-Klassikers "Voodoo chile" in einem tierischen, kochenden Bluesrock-Gewand, mitgeschnitten am 18.10.2001, ebenfalls im New Yorker Roseland Ballroom! Verstärkt wurden Haynes und Abts an diesem Abend (man war nach Allen Woody's Tod ja noch ohne festen Basisten unterwegs) von Jack Casady am Bass (spannend und historisch zugleich, denn der wirkte seinerzeit auch bei der Originalaufnahme von "Voodoo chile" mit) und dem in Jamrock- und Southern-Kreisen hoch verehrten Tastenfuchs Chuck Leavell! Enthält neben Haynes' fulminanten Gitarrenausflügen ein tolles Orgel-Solo von Leavell! Da gilt nur eines, frei nach dem von der Band im Booklet vorgegebenen Motto: "Play it loud - we did!... How 'bout now!!!!" Ein tolles Reissue!

Art-Nr.: 4920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hermann, John - smiling assassin [2001]
John Hermann, Keyboarder einer der größten und etabliertesten, aktuellen Southern/Jam-Rock-Bands, Widespread Panic, mit seinem nicht minder starken Solodebut! Der Cover-Aufkleber der Plattenfirma verspricht einen Mix aus Tom Petty und Wilco. Da ist sicher auch was dran, doch das ist insgesamt einfach zu banal umrissen. Hermann gelingt ein ausgezeichnetes, kompaktes Album, voller gefälliger, flotter Songs, bei dem er ausgiebig seine Mississippi-Roots mit einem großartigen Southern/Country/Roots/Rock/Pop/Blues/Dixie-Gemisch auslebt. Dazu hat er noch eine hochkarätige Band zusammengetrommelt: seine guten Kumpels aus alten Tagen, das jetzige "North Mississippi Allstars"-Gerippe Luther und Cody Dickinson an Gitarre und Schlagzeug, sowie Bassist Paul "Grumpy" Edwards. Das Finale des Albums bildet das Doc Pomus-Cover "Lonely avenue" mit der etatmäßigen "Panic"-Stimme John Bell als Gastsänger, ein scharfer, southern angehauchter Blues mit feinem E-Piano und einem herrlichen Slidegitarren-Solo. Klasse Stoff! Digipack-Aufmachung!

Art-Nr.: 1180
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Smiling assassin
Don't throw it away

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Indigenous - things we do [1998]


Art-Nr.: 2242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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