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Asleep At The Wheel - the very best of asleep at the wheel [2001]
Seit mehr als drei Jahrzehnten gelten Asleep At The Wheel wohl als die Überbringer der Western-Swing-Tradition in die moderne Countrymusic schlechthin. Ray Benson und seine Freunde präsentieren zu Beginn ihrer vierten Dekade erneut ein "Best of"-Album, voll von Klassikern des Genres. Von purerm Honky Tonk ("The letter that Johnny Walker read"), über Louis Jordan's Swing-Klassiker "Choo Choo Ch-Boogie", Lee Roy Prestens rockiges "My Baby thinks she's a train" bis hin zu den Bob Wills-Standards. Auch ein paar neuere Titel, wie "Dance with who brung you" und "Texas me and you" sind enthalten. Das Beste an der neuen Compilation ist allerdings, daß die meisten der Standards neu eingespielt wurden. Dazu wirken bei diesen Neuaufnahmen wieder zahlreiche interessante Gäste mit, wie z. B. Eliza Gilkyson, Huey Lewis, Mandy Barnett und Brad Paisley! Sie sind und sie bleiben das Maß aller Dinge in Sachen Western Swing!

Art-Nr.: 1413
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Bering Strait - same [2003]
Verrückte Geschichte! Sechs junge, klassisch ausgebildete, aber völlig Country- und Bluegrass-besessene Musiker (2 Mädels, 4 Jungs) aus Russland (!!) machen sich auf den Weg nach Nashville, sorgen dort schnell für eine Mege Rummel, werden innerhalb von 4 Jahren bei 5 verschiedenen Plattenfirmen "durchgereicht", um nun schließlich ihr lang ersehntes Major-Debut vorzulegen. Urteil vorweg: eine klasse CD! Die klingen nicht, als seien sie in Obninsk, sondern irgendwo auf einer amerikanischen Farm aufgewacshsen. Herzerfrischender, zumeist flotter, lockerer New Country mit einem dezenten Schuß Pop, wobei aber Country die eindeutige Marschrichtung vorgibt. Die Sechs sind allesamt ganz ausgezeichnete, hochbegabte Musiker, die das Album komplett selbst eingespielt haben. Man hat hier völlig auf die Mitwirkung der sonst üblichen Nashville Studiogarde verzichtet. Lediglich einen Song hat Vince Gill mit seinem himmlischen Background-Gesang veredelt. Das fast 6-minütige Instrumental "Baering straight", ein fantastischer Husarenritt zwischen Vollgas und langsameren Passagen, bei denen die einzelnen Bandmitglieder ihre ganzen musikalischen Künste mit tollen Soli (Gitarre, Mandoline, Steel, Dobro usw.) ausspielen, ist ob ihrer großen Fähigkeiten bereits für einen Grammy nominiert. Drums, Bass, Keyboards, Gitarren (akustisch und elektrisch), Fiddle, Mandoline, Dobro, Banjo, Steel, sind die Instrumente, die den von Nshville-Haudegen Brent Maher (The Judds) auf den Punkt genau produzierten, klaren Sound ausmachen, doch die großartige Lead-Sängerin (auf allen Stücken, außer dem erwähnten Instrumental) Natasha Borzilova setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Was hat dieses Mädel für eine angenehme, kräftige und reine Stimme. Liegt irgendwo auf der Schiene zwischen Martina McBride, Carolyn Dawn Johnson und Jenai, manchmal hört man sogar einen ganz entfernten Heather Nova-Vibe. Die Songs sind geschickt und clever ausgewählt, haben zumeist einen schneidigen, flockigen Drive und gehen gut ins Ohr. Kein Wunder, waren doch einige von Nashville's Top-Songwritern beteiligt, wie z. B. Kevin Welch, Billy Montana, Mary Ann Kennedy, Pam Rose und Caroly Dawn Johnson, um nur einige zu nennen. So gibt es unter den Tracks dann auch ein paar richtige Highlights, wie z. B. "What is it about you", eine herrliche Midtempo-New Country-Nummer mit einer tollen Melodie, wunderbarer Steel, knackigen Gitarren- und dynamischen Fiddle-Einlagen, dazu Natasha's klarer, bezaubernder Gesang, mit dem sie den Zuhörer schnell in ihren Bann zieht. Oder das wie geschmiert abgehende, total lässige, lockere, von einem coolen Rhythmus und einer Mark Knopfler-like E-Gitarre, die, wie auch die Steel, mit einem leichten Hall aufgenommen wurde, begleitete Uptempo-Stück "Tell me tonight". Klasse auch ihre Interpretation von "Jagged edge of a broken heart", das seinerzeit schon die gute Gail Davies aufgenommen hatte. Natürlich darf auch eine russische Squaredance-Polka nicht fehlen, doch das ist ein lustiger, kultureller Tupfer. Am Ende gibt's noch eine klasse Live-Aufnahme der schönen New Country-Midtempo-Nummer "Like a child". Ein rundum bestens gelungenes, modernes, pfiffiges New Country-Album einer engagierten Band versierter Musiker mit einer tollen Sängerin! Junge Russen musizieren in Nashville. Beeindruckend, wie gut das funktioniert. Da dürfte der ein oder andere Hit schon drin sein.

Art-Nr.: 1790
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tell me tonight

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Cantrell, Laura - when the roses bloom again [2002]
Tolle, in Nashville geborene Singer/Songwriterin aus New York, übrigens mit einer eigenen Radioshow beim New Yorker Sender WFMU, die an der US-Ostküste längst in aller Munde ist und mittlerweile in der gesamten US-Alternate Countryszene als eines der größten, neuen Talente gefeiert wird. Die Kritiker sind voll des Lobes. "She has the sort of east Tennessee accent that seems to keep your coffee warm", schreibt die New York Times. Man kann es kaum besser ausdrücken. Laura Cantrell's Musik "has an old-timey quality that sounds as fresh as today, simple and beautiful", ist an anderer Stelle in den US-Medien zu lesen. Ihre Stimme klingt wunderbar unverbraucht, rein und weich. Man stelle sich ein Meer von Blumen, eingehüllt in warme Sonnenstrahlen vor. Laura's Songs orientieren sich stark an der "alten", traditionellen Countrymusic, die sie in ihren Liedern immer wieder thematisiert. Diese Tatsache wird nachhaltig mit einer herrlichen Coverversion des A.P. Carter Klassiker's "When the roses bloom again" belegt, der dem Album schlußendlich auch seinen Namen gab. Diesem permanenten, charmanten "Old school"-Retro-Feeling verleiht Laura mit ihrer Unbekümmertheit jedoch eine ungemeine Frische. Die Musik ist völlig schnörkellos, die Produktion wunderbar "holprig". Alle Ecken und Kanten sind geblieben, nichts ist "Nashville-like" glatt geschliffen. Und doch strahlt das Album eine wunderbare Harmonie, eine wohltuende Wärme aus. Da werden Erinnerungen an die junge Lucinda Williams wach, wie auch an die frühen Tage einer Emmylou Harris oder Nanci Griffith. Tolle Songs! Prima Melodien. Einfach schön! Nie wirkt die Musik aufpeitschend, immer unaufdringlich und locker. Wenn die CD läuft, so erweckt sie zuweilen den Eindruck, als hätten Laura und ihre Band in eurem Wohnzimmer ihre Instrumente ausgepackt und spielten vollkommen zwanglos drauflos. Das meinen wir im absolut positiven Sinn, denn so unverfälscht kommt alles rüber. Wir hören einen transparenten Gitarrensound und viele schöne Steel- und Mandolinenpassagen. Ein solch herrliches Steelguitar-Solo kann man dann auch gleich im Mittelteil des ersten Stückes "Too late for tonight" genießen, einer wunderbar melodischen Countrynummer, die einen mit ihrer flotten und lockeren Unbeschwertheit gleich richtig auf das gesamte Album einstimmt Was folgt sind knackige Uptempo-Nummern, wie "All the same to you", mit einem lässigen Spät-60iger-Byrds-Touch, das wieder mit toller Steel angereicherte "Don't break the heart" oder das herrliche "Vaguest idea" mit seiner tollen Melodie. Dazwischen ertönt dann mal eine richtige Old School Country-Nummer, wie "Early days", das einen dezenten Gram Parsons-Touch aufweist, oder ein herrlicher Acoustic-Country-Titel mit dezentem Bluegrass-Feeling, wie das sehr schöne "Mountain fern", aber auch mal eine waschechte Honky Tonk-Nummer, wie "Broken again". 12 großartige Songs! Laura Cantrell's Rosen blühen, und sie blühen in ihrer vollen Pracht. Hat sie mit ihrem Debut vor zwei Jahren schon voll überzeugt, so wird sie mit ihrem nun vorliegenden zweiten Werk die Herzen vieler Alternate Country-Anhänger endgültig erobern - da sind wir ganz sicher. Musik, wie der Duft frischer Rosen.... - herrlich!

Art-Nr.: 1766
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Too late for tonight
Mountain fern
Vaguest idea

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Earle, Steve - live at montreux 2005 ~ dvd [2006]
Endlich auch als DVD: Großartiger Mitschnitt eines triumphalen Solo-Auftritts (Earle allein auf der Bühne, ohne die Dukes, nur mit seiner Acoustic Gitarre, seiner Mandoline und seiner Harmonica ausgestattet) aus dem Stravinsky Auditorium während des Montreux Jazz Festivals vom Juli 2005! Es ist faszinierend mit welcher Ausstrahlung der Meister seine Songs rüber bringt, er die Zuhörer in seinen Bann zieht! Alles klingt, obwohl "nur" solo dargeboten, ungemein transparent, wunderbar strukturiert, melodisch und dreckig zugleich (wie man das eben von Earle erwartet), abwechslungsreich, überaus unterhaltsam - schlichtweg packend! Die Songs verlieren aber auch gar nichts von ihrer Spannung! In Gegenteil, es ist faszinierend, sie auch einmal in diesem Gewand zu hören! Das Material zieht sich, wenngleich die meisten der 14 Tracks (56 1/2 Minuten Spielzeit) aus seinem aktuellen Album "The revolution starts now" stammen im Prinzip durch seine gesamte Karriere, wobei ein paar recht seltene Titel auf dem Programm stehen, was einen zusätzlichen Reiz ausübt (beispielsweise eine fantastische Version von "Ellis unit one" aus dem "Dead man walking"-Soundtrack)! Ein paar herausragende Beispiele des Sets sind das wunderbar melodische "Jerusalem", mit dem das Konzert beginnt, der herrlich dynamisch und sehr rhythmisch angestimmte, genauso frisch wie dreckig und rotzig rüber kommende Fan-Favorite "The devil's right hand", das nachdenkliche "Rich man's war", die beiden, etwas düsteren, schwermütigen, sehr persönlichen Songs vom "I feel alright"-Album, "South Nashville Blues" und "CCKMP (Cocaine Cannot Kill My Pain)", das seinerzeit das Comeback-Album nach seinem Drogen-Entzug darstellte (seine Einleitung der Songs mit den Worten "Welcome to my nightmare" sagt alles...), die beiden Mandolinen-geprägten "Dixieland" (wunderbar rhythmisch, melodisch) und "The mountain" von dem 1999iger Album, das er damals gemeinsam mit Bluegrass-Maestro Del McCoury einspielte, das akustisch noch emotionaler rüber kommende, "rockige" "The revolution starts now", das Calypso-mäßige "Condi Condi", das auch akustisch überragende, nichts von seiner Energie einbüßende "Copperhead road", wie auch das bewegende "Christmas in Washington"! Was für eine Bühnen-Präsenz! Charismatisch! Filmtechnisch und soundmäßig exzellent in Szene gesetzt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD erhältlich!

Art-Nr.: 4465
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 8,90

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Ennis Sisters - it's not about you [2003]
Erste US-Veröffentlichung der Ennis Sisters aus Neufundland/Kanada, die in ihrer Heimat aus der dortigen Countryszene nicht mehr wegzudenken sind, ja bereits regelrechten Starstatus genießen. Und das völlig zu recht! Erst im vergangenen Jahr haben sie einen Juno gewonnen, das ist die kanadische Ausgabe des Grammy's! Ihr Countryfreunde, die ihr euch gerne von weichen, lieblichen, von natürlicher Schönheit geprägten, ausgefeilten, weiblichen 3-stimmigen Harmoniegesängen verzaubern laßt - dann sind die Ennis Sisters euer Ding! Maureen (die auch alle Songs mitkomponiert hat und zumeisr die Lead-Stimme stellt), Karen und Teresa Ennis "sing like angels"! Herrlich! "It's now about you" ist ein wunderschönes, modernes, geschickt zwischen akustischen und elektrischen Arrangements hin und her balancierendes New Country-Album. Ein paar poppige Elemente sind hin und wieder gegeben, auch hören wir immer mal wieder dezente Folk-Einflüsse, doch nichts wirkt überladen oder "überzichtet". Die Musik klingt ursprünglich und rein. Nicht nur durch den großartigen Gesang der Mädels wirken ihre Songs so harmonisch - nein, sie stecken auch voller wunderbarer Melodien. Sie ertönen, trotz eines kompakten, transparenten Sounds, in einem frischen, lockeren, fließenden Gewand und zeichnen sich durch eine immer spürbare Wärme und Behaglichkeit aus. Gleichzeitig fehlt es nie an dem nötigen Pep! Auch die knackigen Momente sind vorhanden! Die Instrumentierung besteht neben dem Drums- und Bass-Background aus vielschichtigen Gitarren aller Art, durchsetzt mit Fiddles, Mandolinen, schönem Klavier und auch mal einer feinen Steel. Vielleicht kann man es sich wie eine gelungene Mischung aus nicht so poppigen SheDaisy, stark countryorientierten Wilson Phillips und nicht so bluegrassigen Whites vorstellen. Genau in diese Schnittstelle paßt beispielsweise auch der recht knackige Opener "Turn up the radio", eine flotte, leicht angepoppte New Coutry Midtempo-Nummer mit großartiger elektrischer Slide-Gitarre, einem klasse Rhythmus, rootsiger Mundharmonika, einer herrlichen Melodie und fantastischen Gesangsharmonien. Toll auch die Fiddle-angetriebene, richtig peppige, moderne Mainstream Country-Pop-Nummer "Knocks me off my feet", oder auch die wunderbar entspannte Ballade "Somebody somewhere". Mit "All over again" gibt es dann eine lupenreine, traditionelle Countrynummer im 3/4 Takt, während sie bei "Kiss him" sogar mal leicht rocken, ehe bei dem großartigen, ruhigen "If only" einen der reine Sound von frischen Mandolinen wieder ins Träumen geraten läßt. Von welch einer herrlichen Melodie ist dann auch wieder "Without you" geprägt! Was für wunderschöne Stimmen ziehen sich durch diesen knackigen, von breitem Gitarrensound getragenen Song. Wiederum großartig arrangierte Harmonien bilden den Mittelpunkt von "Leaving on my mind", eine ganz wunderbar entspannte, lockere semi-akustischen Countrynummer, die mit ihrem dezenten Alison Krauss-Flair dahinplätschert, wie ein reines, frisches Bächlein. Über 55 Minuten lang beglücken uns die Ennis Sisters mit 15 excellenten Songs und ihrem wunderschönen "Engelsgesang". Es wäre ihnen wirklich zu gönnen, wenn sie auch in den USA den Durchbruch schafften. Das Potential dazu haben sie allemal!

Art-Nr.: 1881
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

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Turn up the radio
I'd never walk away
Leaving on my mind

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Foley, Sue - where the action is [2002]
Keine Frage, das neue Album "Where the action is" läßt keinen Zweifel aufkommen: Sue Foley ist endgültig eine der ganz großen Damen des Bluesrocks! Fantastische, feurige Gitarrenpower, eine "scharfe", coole, sexy Stimme, herausragende Songwriter-Qualitäten und viel viel Gefühl sind die ausgeprägten Fähigkeiten der Gitarristin aus Kanada, für die Austin/Texas inzwischen zur zweiten Heimat wurde. Ihr Stil ist unheimlich tough, roh und erdig, die Gitarren sind laut, dreckig und teilweise ordentlich verzerrt, doch alles klingt wunderbar kompakt und einfach, ist total auf den Punkt gebracht. Immer wieder überzeugen die Songs mit knackigen Riffs und sehr gelungenen Melodien. Energie, Druck, Dreck, Gefühl, Intensität, Leidenschaft und Melodie - all das vereint sie in unnachahmlicher Weise, gepaart mit dem ein oder anderen glühenden Husarenritt auf ihrer Fender-Telecaster. Mit dem Titelstück, einer riffigen, melodischen Power-Bluesrock-Nummer, die in die Beine geht, startet das Album, eingebettet in eine dezent nostalgische Orgel und dreckige, satte E-Gitarren. Gleich danach geht es mit sehr viel Gefühl weiter. Musikalische Schwüle und atmosphärische Dichte mit druckvollen Drums domienieren bei dem Louisiana-touched "Verrtigo Blues", einem "schweren" Shuffle-Blues mit tollem Gesang und herrlich elektrisch verzerrter Gitarre und Slide. Lockeren driving Bluesrock, wieder mit scharfen, zerrigen Gitarren ohne Ende und einer feinen Melodie hören wir auf "Love disease", während "Two bluebirds" eine wahre Killer-Nummer ist. Wunderbarer Texas-infizierter Slow-Bluesrock mit einem Mördergroove und großartigen Gitarren. Da werden sogar kurzzeitig Erinnerungen an Stevie Ray wach. Anschließend folgt das erste Coverstück, eine klasse, abgehende Version des Stones-Knallers "Stupid girl". Außerdem versucht sie sich höchst beeindruckend an dem Traditional "Down the big road blues", wobei wir uns in tiefsten Acoustic-Delta-Blues-Gefilden befinden und an einer tollen Version von Etta James' "Roll with me Henry". Nochmal sehr Stones-lastig wird es bei derm flockigen "Baby where are you" und zum Finale gibt es mit dem rasanten "Gotta keep moving" nochmal ein regelrechtes Rock'n Roll-Feuerwerk, bei dem Mrs. Foley's das Gaspedal bis zum Anschlag durchdrückt und die Gitarrensaiten regelrecht zum Glühen bringt. Das Album ist überwiegend live im Studio eingespielt. Auch das ein Grund dafür, wie wunderbar direkt und intensiv die Musik rüberkommt. "Tough, sexy blues-tinged Rock" sagt die Plattenfirma. Stimmt, aber der hat die Güteklasse 1a! Ein prächtiges Album! "Where the action is", is Sue Foley...

Art-Nr.: 1133
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where the action is
Two bluebirds

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Haggard, Merle - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal drehen wir die Zeit über 20 Jahre zurück - wir schreiben den 30. Oktober 1985! Kein Geringerer als der große Merle Haggard und seine Band "The Strangers" betreten die "Austin City Limits"-Bühne und verwöhnen das begeisterte Countrypublikum mit einem großartigen, schwungvollen, sehr traditionellen Auftritt allerbester "Merle-Country-Klassiker"! Haggard wirkt sehr frisch und bietet aus seinem reichhaltigen Repertoire einen bunten Querschnitt dessen, was das Publikum von ihm erwartet: Hits wie "Okie from Muskogee's coming home" (erfrischende Bläser-Sätze), "Mama tried" (tolle Steel), "Take me back to Tulsa" (ein wunderbarer Honky Tonk-Swing, bei dem Merle selbst die Geige auspackt), "I knew the moment I lost you (Steel-getränkter Old School Barroom-Country), "Silver wings", "I think I'll just stay here and drink", usw. stehen auf dem Programm! Rund eine dreiviertel Stunde Merle live - ein blendend gefilmtes und vom Sound her erstklassiges Country-Dokument von zeitloser Klasse! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Auch als CD lieferbar (haben wir nicht extra, bzw.zusätzlich, in der Neuheiten-Sektion aufgeführt, ist aber bestellbar über das "reguläre" CD-Programm)!

Art-Nr.: 3953
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Hanson, Jennifer - same [2003]
Klasse Debutalbum von Jennifer Hanson! Ein neuer Name und ein neues (hübsches) Gesicht, das man sich merken sollte, denn sie bringt mit ihrem überwiegend recht rockigen Sound frischen Wind in die Szene. Jennifer ist alles andere als ein musikalischer Neuling. Schon durch ihre familiären Bindungen war und ist sie immer ein Teil des "Country-Zirkus". Zum einen ist sie verheiratet mit dem bekannten Nashville-Songwriter Mark Nesler und zum anderen war ihr Vater Larry Hanson lange Jahre der Touring-Gitarrist der Country-Superstars von Alabama. Bezeichnenderweise posiert Jennifer dann auch auf einigen Fotos des Booklets und auf dem Backcover mit einer E-Gitarre umhängend und einem Alabama-T-Shirt bekleidet, was ihre Verbindungen und ihren Hang zum knackigen, elektrischen Sound wohl verdeutlichen soll. So sind die meisten ihrer 11 Songs, von denen Sie übrigens 9 mitkomponiert hat, dann auch tatsächlich von einer wunderbar knackigen Natur, mit einer rockigen Basis ausgestattet, und von einem äußerst kraftvollen Sound bestimmt. Wir hören rockige Arrangements mit satten Drums und fetten Gitarren, die Vergleiche zu einer fetzigen Martina McBride, Rosanne Cash, aber auch zu einer Countryrock-orientierten Sheryl Crow zulassen. Passend zur Musik hat Jennifer eine kräftige, sehr angenehme Stimme, wirkt dabei aber immer lässig. Keine Frage, sie ist eine klasse Sängerin. Klar wirken diese Arrangements durch ihre poppig-rockige Art radiotauglich und auch mainstreamig, aber das muß in diesem Fall als äußerst positiv gewertet werden, denn die Songs und Jennifer haben allemal genug Potential um sich von der Country-Pop Clon-Masse angenehm abzusondern. Lediglich 2 Balladen wirken etwas aufgesetzt, doch das verzeihen wir ihr, denn ihre starken Momente bei den excellenten Losgeh-Nummern sind einfach so klasse, daß es eine Freude ist, Jennifer's frischer New Country-/Poprock-Mucke zu lauschen. So startet die Scheibe dann auch gleich mit einem richtigen Knüller-Song, der den verdienten Weg in die Billboard-Country-Single-Charts auch schon gefunden hat. "Beautiful goodbye" ist nicht, wie der Titel vielleicht vermuten lassen könnte, eine Schnulze, sondern eine traumhafte, wunderbar ins Ohr gehende, pulsierende, kraftvolle Midtempo-Countryrock-Nummer, die auch einer Sheryl Crow bestens zu Gesicht stünde. Dezentes E-Piano, eine tolle Hammond-Orgel, rotzig rockende E-Gitarrenriffs, knackiges, Drumming, satte Gitarrenläufe und großartiger Gesang mit herrlichen Harmonien im Refrain bestimmen die Szene. Der eingeschlagene Weg wird mit dem fetzigen Banjo-driven, modern Countryrocker "Just one of those days" dann auch gleich fortgesetzt, bei dem wir fette, elektrische Slide-Gitarren hören. Satter Sound! Es folgt der herrlich abgehende, groovende, rockin' Uptempo-Country-Boogie "Half a heart tattoo" mit einer tollen Melodie, prächtigem Druminng und fettem Gitarrensound. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das voluminöse "Get yourself back", mit seinen Stones-/Shreyl Crow-like Riffs, das entspannte, lockere "Baby I was wrong", mit seiner schönen Mundharmonika und den vielschichtigen Gitarren, sowie das flotte, mit toller Percussion versehene New Country-Stück "Travis", bei dem infolge des frischen Sounds und der wunderbaren Melodie sogar Erinnerungen an so verehrte Westcoast Countryrock-Ikonen wie Wendy Waldman, Karla Bonoff oder Linda Ronstadt wach werden. Insgesamt ein Debut, das sich wahrlich sehen lassen kann. Auch für den großartigen Sound zeichnet Jennifer noch selbst mit verantwortlich, hat sie doch ihr eigenes Album zusammen mit Greg Droman auch noch selbst produziert. Knackiger, frischer, moderner New Country-Rock-Pop, der richtig Spaß macht. Sie trifft eindeutig den Zahn der Zeit! Kompliment, Miss Hanson!

Art-Nr.: 1816
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Beautiful goodbye
Travis

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Ketchum, Hal - the king of love [2003]
Was ist denn mit dem guten Hal Ketchum passiert? Hat der eine Frischzellenkur hinter sich? Gratulation, ein solch starkes Album hätte man ihm kaum noch zugetraut. "The king of love" strotzt nur so vor erstklassigen Songs! Vergessen ist die Schwächephase der letzten Jahre, wo er doch mit dem ein oder anderen Album etwas "daneben" lag, sich mit seiner Musik doch etwas zu verzetteln schien, und sich zu oft in allzu seichten Ergüssen verlor. Dabei weiß man doch, was er drauf hat. Anfang der Neunziger hat er sich mit seiner tollen Stimme und seiner herzerfrischenden Countrymusic, man denke nur an Hits wie "Small town Saturday night", in die Herzen der Fans gespielt. Darüber hinaus, auch das ist bekannt, ist er ein hervorragender Songwriter, dessen Songs in der Szene hoch geachtet sind. Und jetzt ist er wieder da! Und wie! Besser als je zuvor ruft er sein gesamtes Potential mit all seinen Qualitäten ab. "The king of love" ist ein fantastisches New Country-Album,. bei dem es Herrn Ketchum in absolut überzeugender Manier gelingt, immens viele Elemente angrenzender Musikrichtungen in "seine" Countrymusic zu integrieren. Ganz klar, es ist immer "country", doch die vielen Verbindungen zum Rock, Blues, Singer/Songwriter-Genre, zum Americana, die vielen rootsigen Elemente, sogar dieser auf einmal vorhandene, zuweilen doch recht ausgeprägt zu Tage tretende Southern-Einfluß... - all das erzeugt bei seiner neuen Platte eine ungeheure Spannung. Alles klingt herrlich frisch, die Songs, zumeist im Midtempo-Bereich, sind rockig, knackig und kraftvoll, weit weg von jeglichem Schmalz. Sehr Gitarren-orientierte Instrumentierung, durchsetzt mit herrlichem Schlagzeug- und Percussion-Spiel, sowie großartigen Piano- und Orgel-Einsätzen. Sehr häufig hören wir eine ausgeprägte, satte elektrische Slide-Gitarre, die dieses gewisse Swamp-/Southern-Flair natürlich noch fördert. Und über all dem sind Hal Ketchum diesmal Melodien gelungen, die einem nicht mehr aus den Ohren weichen. Der Eröffnungstrack des Albums, das lockere, etwas poppige "Everytime I look in your eyes" ist schon eine prima Nummer, doch danach dreht er dann richtig auf! "Run Loretta run" ist eine absolute Pracht-Nummer! Ein energiegeladener. Little Feat-inspirierter, kraftvoller Countryrock-/ Blues-/ Swamprock-Song mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem herrlichen, rhythmischen, funky Groove. Als hätte er diesen Song mit Lowell George geschrieben! Und welch eine Melodie! Dazu eine kraftvolle Instrumentierung aus schwüler, fetter, elektrischer Slide, rhythmischem Piano und exquisitem Acoustic-Picking. Doch die nächste Hammer-Nummer folgt sogleich: "As long as you love me" ist im Stil zwar ganz anders, doch auch dieser Song hat es in sich. Voller Lockerheit und Leichtigkeit, übrigens im Duett mit Jonell Mosser, die ebenfalls eine tolle Stimme hat, scheint einem dieser glückselige New Country-Song wie eine leichte, frische Sommerbrise durch das Haar zu streichen. Dabei hören wir einen federleichten Rhythmus aus unaufdringlicher Percussion, eine wundervolle Steel und die so angenehme Kombination aus Piano, sowie akustischer und elektrischer Gitarre. Mit dem Titelstück "The king of love" folgt dann wieder ein fetziger, bluesiger Countryrocker mit einem an Bo Diddley erinnernden Rhythmus, inklusive dampfender Slide-Gitarre, ehe sich das hochmelodische, knackige New Country-Stück "On her own time" anschließt. So haben alle Nummern der CD ihren Reiz. Besonders herausstellbar sind vielleicht noch die rootsige Texas-Country Ballade "The carpenter's way", ein Duett mit Guy Clark, mit klasse Fiddle-/Dobro-Zusammenspiel, der ungemein Southern-getränkte New Country-Titel "Evangeline", der tief in den Mississippi-Deltas entstanden zu sein scheint, wieder mit toller Melodie und großartiger Slide, sowie die irisch angehauchte Country-Nummer "The skies over Dublin". Eine klasse CD von vorn bis hinten, voller würziger, abwechslungsreicher New Country Musik! Und seine Stimme war nie besser! Über 53 Minuten lang ist das der beste Hal Ketchum seit vielen Jahren, vielleicht sogar der beste Hal Ketchum, den es je gab....

Art-Nr.: 1860
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Sawyer Brown - can you hear me now [2002]
Zu ihrem 20. Bandjubiläum liefern Sawyer Brown mit ihrem 18. Werk "Can you hear me now" wohl eines ihrer stärksten ab. "Country's rowdy twentysomething party boys" der 80iger und frühen 90iger Jahre sind reifer und älter, vielleicht sogar etwas ernster, nachdenklicher und sentimentaler geworden. Das spiegelt sich positiv in der Auswahl ihrer Songs wider. Natürlich gibt es immer noch die fetzigen, fröhlichen, gut losgehenden, voller Clichès steckenden, typischen Sawyer Brown-Country-Party-Pop-Rocker, doch sie schlagen auch hin und wieder, vor allem textlich, etwas bedächtigere Töne an. Musikalisch geht es überwiegend flott zu Werke. Basis ist ein gitarrenorientierter Sound, aus dem Mark Miller's typischer Gesang hervorsticht, unterstützt von breitem, mehrstimmigem Harmoniegesang. Das Songmaterial (bei 5 Tracks hat Dave Loggins als Autor mitgewirkt) ist sehr gelungen, gespickt mit ein paar Highlights, die die Jungs an alte Erfolge anknüpfen lassen sollten. Zum Beispiel das Titelstück, eine sehr flockige, melodische, frische Nummer mit feinem Gitarrendrive und prächtigem Harmoniegesang, das ganz typische, pop-rockige, fröhliche "I need a girlfriend", die lockere, akustisch orientierte, flotte Single "Circles", die knackige Ballade "Where was I", die lässige, frische, sofort ins Ohr gehende New Country-Nummer "When the sun don't always shine", begleitet von feiner Fiddle und Steel, oder der NRBQ-like Boogie Countryrocker "Hard hard world" mit seinen nachdenklichen Lyriks! "Can you hear me now" zeigt einen deutlichen Formanstieg bei Sawyer Brown. Sehr erfreulich! Ein dem Jubiläum würdiges Album!

Art-Nr.: 1616
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Travis, Randy - rise and shine [2002]
Sehr gelungenes Follow-up zu dem 2000er-Werk "Inspirational journey". Erneut überzeugt Randy Travis mit einem starken "Gospel"-Album, wobei sich das "Gospel" nicht so sehr auf die Musik, sondern vielmehr auf die religiösen Texte bezieht - ähnlich, wie es auch bei den letzten Alben seines freundes Paul Overstreet der Fall ist. "Rise and shine" ist ein wunderbares Album allerbester traditioneller Countrymusic, wie sie die Fans von Randy Travis hören wollen. Lupenreine Countrysongs, mal schnell, mal langsam, mit tollen Melodien und der ihm typischen Instrumentierung aus Gitarren, Fiddles, viel Steelguitar, Piano und allem, was zum "pure Country" dazugehört. Das Album überzeugt auf der ganzen Linie! 13 klasse Songs, wovon ein paar richtige kleine Knüller dabei sind, die an seine besten Zeiten anknüpfen. Zum Beispiel das Titelstück "Rise and shine": Fetziger, auf akustischer Basis instrumentierter, aber mit dezenten elektrischen Zutaten versehener Roadhouse-/Dancehall-Country mit schnellem Drumming, einer tollen Melodie, feiner Steel und prima Gitarren. Oder die schöne Country-Ballade "When Mama prayed", der knackige Honky Tonker "I'm ready", bis zu dem herrlich flockigen "Three wooden crosses", das an beste "Forever and ever Amen"-Zeiten erinnert. Nicht zu vergessen die flotte, gut abgehende und tanzbare Nummer "Pray for the fish", ein potentieller Chartbreaker. Randy Travis at his best!

Art-Nr.: 1749
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Various Artists - lonesome, on'ry and mean ~ a tribute to waylon jennings [2003]
Welche Bedeutung und vor allen Dingen auch welchen Einfluß der große "Rambling man" Waylon Jennings auf die Countrymusic-Szene, speziell den Texas Outlaw Country hatte und immer noch hat, ist unbestritten. Wieder unter der Regie von Chuck Mead und Dave Roe (von BR5-49), die auch schon das Johnny Cash-Tribute "Dressed in black" organisierten, fanden sich eine Menge "verwandter Seelen" ein, um Waylon ihre musikalische Ehre zu erweisen. Herausgekommen ist ein klasse Tribute, bei dem die verschiedenen Künstler sowohl von Jennings geschriebene Stücke, als auch wichtige, von ihm zu Hits gemachte Songs anderer, interpretieren. Dabei drücken sie den Songs durchaus ihren eigenen Stempel auf, ohne daß man die eindeutige Waylon-Herkunft leugnen kann. Das gelingt sehr grut! Mit dabei sind überwiegend Künstler aus der Roots-/Americana-/Texas-Szene, aus dem Country- und Alternate Country-Bereich, aber auch ein paar wenige aus dem Pop-/Rock-Sektor, wie zum Beispiel die momentan so angesagte Norah Jones mit einer wunderschönen, leicht jazzig, bluesig angehauchten, zurückhaltenden Version von "Wurlitzer price (I don't want to get over you)" voller Atmosphäre, intrumentiert lediglich mit Stand-up Bass, akustischer Gitarre und Norah's Piano, durchzogen von ihrem tollen Gesang, und der lauten, krachenden Version des Titelstücks "Lonesome, on'ry and mean", durch keinen Geringeren als Metal-/Rock-/Krawallo Henry Rollins, dem es hier allerdings in ausgezeichneter Weise gelingt, Countryelemente und lauten, punkigen, treibenden und "bösen" Metal-Rhythmen zu kombinieren. Das Album startet aber eher bedächtig im texanischen Singer/Songwriter-Stil mit einer knochentrockenen Full Band Acoustic-Version von "Good hearted woman", vorgetragen von der Texas-Legende Guy Clark. Da hören wir prächtige Acoustic Gitarren, kombiniert mit tollen Dobro-Einlagen! Ganz hervorragend gelungen sind auch Dave Alvin's herrlich rootsige, staubige Americana-Version von "Amanda" mit wunderbarer Steel- und Akkordeon-Begleitung, Robert Earl Keen's rootsrockige Version von "Are you sure Hank done it this way" mit klasse E-Gitarren oder auch die seelige, so gefühlvolle Fassung von "Storms never last" der fantastischen Allison Moorer. Was ist das für eine tolle Sängerin. Begleitet wird sie von einer unaufdringlich agierenden Band mit dezenten Drums und E-Gitarre, dazu eine überaus angenehme Steel. Dann hören wir auch nach ewigen Zeiten mal wieder etwas Neues von Carlene Carter! Sie bringt eine gelungene Version von "I've always been crazy" in ihrer typischen, abgehenden Uptempo-/"Straight forward"-/"countryrocking"-Art! Mit u.a. Will Kimbrough an der Gitarre! Ein absoluter Höhepunkt ist auch die traumhafte Interpretation von "Luckenbach, Texas" durch den großartigen Radney Foster, der zusammen mit Texas-Kollege Roger Creager diesem Stück nochmal neues Leben einhaucht. Toller Gesang, tolle Instrumentierung mit melodischen Slideguitar-Einlagen und viel Countryfeeling! Ein Hit! Weiterhin gibt's noch Tracks von Nanci Griffith, Cowboy Jack Clement mit Pam Tillis, von John Doe, Kris Kristofferson, Alejandro Escovedo und den Crickets! Auf über 50 Minuten mit 15 Songs eine klasse Huldigung an den guten alten Waylon Jennings!

Art-Nr.: 1880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Vincent, Rhonda - one step ahead [2003]
Die aus Missouri stammende Rhonda Vincent legt mit ihrem neuen Album "One step aheaf" ein weiteres Bluegrass-Meisterwerk vor. Im Stil ihrer beiden letzten Alben (Ende der Neunziger machte sie ja auch einmal mit ein paar starken Traditional Mainstream Country-Alben auf sich aufmerksam), gelingt ihr in der Tradition von Alison Krauss und der letzten Aufnahmen von Patty Loveless eine ganz ausgezeichnete Mischung aus flotten Uptempo-Nummern, lockeren Midtempo-Tracks und ein paar wunderbaren Balladen, alles in bester Kentucky-Acoustic Country-, Mountain-, Bluegrass-Manier! Die Songauswahl aus eigenen, neuen Nummern und Traditonals stimmt 100%ig! Mit ihrer sauberen, klaren und sehr kräftigen Stimme gehört sie neben Alison Krauss wohl zu den herausragenden und angesehensten weiblichen Interpretinnen dieses Genres. Ihre Musik ist immer sehr angenehm, wirkt auch bei den fetzigen Stücken permanent locker und fließend. Überdrehtes Bluegrass-Gedudel im Geschwindigkeitsrausch gibt's hier nicht. Gleich der Opener "Kentucky borderline", dem Titel entsprechend eine lupenreine, sehr flotte Kentucky Bluegrass-Nummer mit viel Drive zeigt, mit welcher Klasse die Musiker zu Werke gehen. Mit an Bord sind unter anderem Aubrie Haynie (Mandoline), Bryan Sutton (Gitarre), Stuart Duncan (Fiddle) und erneut ihr Bruder Darrin Vincent (übrigens Mitglied von Ricky Skaggs' Band Kentucky Thunder) am Bass, der auch zusammen mit Rhonda für die ausgezeichnete Produktion der Scheibe verantwortlich zeichnet. Als Gastsängerin mit dabei: Alison Krauss! Klasse auch die wunderschöne, herrlich frische und klare Ballade "You can't take it with you when you go" mit ihrer schönen Melodie, dem sauberen Gesang und dem feinen Zusammenspiel aus Fiddle und Mandoline. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch das tolle "Missouri moon", während es bei dem Banje getränkten "One step ahead of the blues" wieder deutlich flotter zur Sache geht. Zwischendurch gibt es mit dem alten Webb Pierce-Klassiker "Pathway of teardrops" auch mal einen waschechten Country-Waltz! Ganz klar, "one step aheaf", ein weiterer Schritt nach vorn für die Bluegrass-Diva Rhonda Vincent. Klasse!

Art-Nr.: 1882
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Welch, Gillian - soul journey [2003]
Nach einer Reihe von brillanten Albem fügt Amerika's gefeierte neue Singer-Songwriter Ikone Gillian Welch mit "Soul journey" ein weiteres hinzu! Erneut präsentiert sie 10 wunderbare Songs an der Schnittstelle Neo-Traditional Folk, Americana und Alternate Country, mit denen sie einmal mehr ihre geistige Verbindung zu den musiklischen Philosophien von Leuten wie beispielsweis Nanci Griffith, Tom Russell, Steve Earle, Townes van Zandt oder auch Neil Young demonstriert, dabei aber nie ihre Liebe zu den ursprünglichen Traditionen amerikanischer Musik vergißt. Wieder hat sie das Album, wie auch schon "Time (the revelator)", überwiegend mit ihrem Partner David Rawlings eingespielt, doch diesmal sind, zumindest einige Songs, etwas "kräftiger" ausgefallen, was dort vor allen Dingen an der Einbeziehung eines doch recht deutlichen Drummings liegt. Das bekommt dem Gesamtbild der Platte sehr gut. Wir hören somit eine gesunde Mischung aus Solostücken, Duo-Songs und einigen "Full Band"-Arrangements. Doch insegesamt bewahrt sie natürlich die gewohnte ruhige, warme, zurückhaltende, sehr intime Atmosphäre. Bei den mit Schlagzeug "aufgemotzten" Tracks ist die musikalische Nähe zu einem Neil Young in der Art seiner "Harvest"-Tage deutlich erkennbar. Die gesamte Musik des Albums klingt sehr ursprünglich. Produktsionstechnisch wurde auf jeglichen Firlefanz verzichtet. Alles klingt, als sei es live eingespielt worden. Das Album beginnt mit dem großartigen, langsamen Americana-Song "Look at Miss Ohio", bei dem zunächst Gillian's Gesang lediglich von einer dezenten Acoustic-Gitarre und einem Dobro (spielt Greg Leisz) begleitet wird., Nach knapp 2 Minuten setzt dann, das bereits zitierte, robuste, recht rauhe Schlahzeug ein. Ein toller Song mit einer prima Melodie in einem herrlich rootsrockigen Rahmen. Die erwähnten Parallelen zu "good ole Neil" sind unverkennbar. Es folgen die feine, fragile Solo Singer-Songwriter-Nummer "Make me a pallet on your floor" und die wunderbar melodische, lockere Alternate Country-Nummer "Wayside/back in time", bei der man sich leicht vorstellen kann, daß sie früher oder später von irgendwelchen Nashville-Größen gecovert werden wird. Der Song hat ein schönes, unaufdringliches Arrangement aus Harmonica, Fiddle, Gitarren, Bass (den spielt Son Volt's Jim Boquist), Orgel und Schlagzeug. Sehr traditionell klingt das akustische "I had a real good mother and father, gefolgt von dem rohen "One monkey" (Ryan Adams läßt grüßen) und dem bluegrassigen, folkig angehauchten Countrytitel "No one knows my name". Wieder mit Drums, wie eine Kreuzung aus Dave Alvin und Neil Young, erklingt dann die rootsige Alternate Country-Nummer "Lowlands" aus den Lautsprechern, gefolgt von den zwei entspannenden, ruhigen, folkigen, spartanisch instrumentierten, Americana-Nummern "One little song" und "I made a lovers prayer", und schließlich dem rootsigen Finaltrack "Wrecking ball" (nicht die Neil Young-Nummer), bei der sogar eine E-Gitarre eingesetzt ist, die ein dezentes Grunge/Crazy Horse-Feeling vermittelt. Gillian Welch gehört mit ihren tiefsinnigen Songs inzwischen zu den angesehensten und vielbeachtetsten Songwriterinnen und Interpretinnen der Americana-Szene - und das stellt sie auch mit "Soul journey" einmal mehr unter Beweis!

Art-Nr.: 1953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
Look at Miss Ohio
Wayside/Back in time
One little song

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