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Bates, Jeff - rainbow man [2003]
Neuer Stern am Nashville Mainstream Country-Himmel! Der in Mississippi aufgewachsene Jeff Bates gilt als ein Riesentalent in Sachen Country, ist er doch mit einer dem legendären Conway Twitty sehr ähnlichen, tiefen Baritone-Stimme voller Power ausgestattet, mit der er in seinen Songs gleichzeitig auf sehr angenehme Art und Weise sowohl Kraft als auch emotionale Wärme erzeugen kann. Und wie sagt es ein US-Kritiker: Er hat die gleiche Art "Darlin'" oder "Baby" in dieser vertrauten Tonlage zu singen, mit der einst der große Conway Twitty die Frauen verrückt machte. Wie dem auch sei, mit "Rainbow man" gelingt Jeff Bates ein vielversprechendes Debut bester, purer, klassischer Mainstream Countrymusic auf der Schiene John Michael Montgomery, Tracy Byrd, Mark Chesnutt, Darryl Worley, Blake Shelton & Co.! Immer wieder ist auch ein dezenter Outlaw-Touch zu hören. Gutes Songmaterial (Bates hat sämtliche Stücke mitkomponiert), bei dam alle auf ihre Kosten kommen - die Trucker, die Cowboys, die Linedancer, die Balladen-Liebhaber und auch die Freunde herzhafter Uptempo-Nummern. Die Instrumentierung ist typisch country, der Sound immer recht knackig und kraftvoll, auch bei den Balladen. Die Pop-Elemente bleiben außen vor, denn Jeff Bates bekennt sich (auch textlich) voll und ganz zu seiner Musik - und das ist eben unkomplizierter, reiner (New)Country! Zu den Höhepunkten zählen der dynamische Opener "Country enough", eine knackige, astreine Trucker-Country-Nummer, die die Cowboys gleich zum Tanzen einläd und ein Plädoyer für die Countrymusic darstellt, die flotte, flockige, wiederum schön knackige "Pure Country"-Nummer "Lovin' like that" mit ihrer schönen Fiddle, den tollen Twin E-Gitarren und der prima Melodie, die Ballade "I wanna make you cry", die klasse, gleichzeitig entspannend und kräftig rüberkommende Midtempo-Nummer "Your lovin' talks to me", das autobiografisch erscheinende, gefühlvolle "My Mississippi" , bei dem er über seinen musikalischen Werdegang erzählt, wie auch der klassische Outlaw/Honky Tonk-Heuler "My inlaws are outlaws" in bester Waylon/Hank jr.-Tradition. Die erste Single "The love song", eine kraftvolle Country-Ballade, die neben eingestzten Streichern auch von fetten E-Gitarren und einer feinen Steel geprägt ist, bewegt sich bereits in den oberen Regionen der Billboard Country Singles-Charts. Doch von diesem Album werden wohl noch weit mehr Hits abfallen. Um nochmal den Eröffnungssong zu zitieren: Ja, Mr. Bates, das ist "country enough"!

Art-Nr.: 1886
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Bunzow, John - darkness and light [2002]
John Bunzow - hmm, vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, doch der Bursche ist ein "alter Hase" im Geschäft. Und all ihr Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Freunde, all ihr Buddy Miller, Steve Earle und Chris Knight-Anhänger: "Darkness and light" wird einen Ehrenplatz in eurer CD-Sammlung neben den genannten Herren einnehmen. Ein großartiges Album, mit dem wir John Bunzow hoch erfreut im erlauchten Kreis der Rootsrock-Helden willkommen heißen. "The most exciting new singer/songwriter I've heard in years", sagt zum Beispiel Dwight Yoakam's Gitarrist und Produzent Pete Anderson über Bunzow. Tatsächlich ist er ein begnadeter Songwriter, dessen Titel schon Patty Loveless, die Nitty Gritty Dirt Band oder auch Jack Ingram aufgenommen haben. Aber er ist auch ein ebenso starker Sänger mit einer "staubigen", etwas kehligen, erdigen, aber höchst angenehmen Stimme und ein grandioser Gitarrenspieler, dessen ein oder anderes rasantes Solo zeigt, daß er sein Handwerk wirklich versteht. Zuletzt hat er in den Touring-Bands von Chris Knight und Allison Moorer die Lead-Gitarre gespielt. Ohnehin hat er schon unzählige Jahre "on the road" auf dem Buckel. Und das Merkt man! "Darkness and light" vermittelt trotz der Studio-Aufnahme viel Live-Flair. An den Songs scheint kaum mit technischem Schnickschnack gearbeitet worden zu sein, so direkt und ursprünglich roh klingen sie. Der Sound ist erdig, staubig, trocken und "schwül", herrlich rootsig eben! Bunzow's rockiger, Alternate Country kommt dem eines Buddy Miller und Chris Knight sehr nahe, doch drei/vier seiner Songs haben eine dezente, bluesige Note, die das Rootselement zusätzlich betont. Dazu hat er ein Händchen für die richtigen Melodien. Das paßt alles wunderbar zusammen. Mit dem riffigen, rhythmischen, voller Swamp-Country-Groove ausgestatteten Americana-Rocker "Love is the only rescue", tolles E-Gitarrensolo inbegriffen, startet das Album. Anschließend eröffnen feinste, flüssige Riffs aus Acoustic- und dezenten E-Gitarren das lässige, herrliche "Long gone leavin' train", dessen tolle Melodie sofort ins Ohr geht. Als dann noch das schnelle, knochentrockene Schlagzeug einsetzt, befinden wir uns in einem traumhaften, foltten Vorzeige-Rootsrocker, der keine Wünsche offen läßt. Tolle Percussion (Shaker) und eine klasse Orgel runden die Sache ab. Nach der klasse Midtempo Rootsrock-/Alternate Country-Nummer "Straight into the sun" mit starkem Gitarrensolo am Ende, dem bluesigen "Muddy water under the bridge", der gefühlvollen Ballade "Pieces on the ground" (Allison Moorer - background vocals), kommt mit "Desolation road" eine wahre Knüller-Nummer. Gnadenlos guter Geradeaus-Rootsrock/Countryrock, der richtig "kracht" und abgeht, was das Zeug hält. Eine antastische Melodie, starker Gesang und tolle, dreckig rotzige, satte Gitarrensoli, bei denen Bunow zeigt, was er kann, machen den Song zu einer echten "Granate". Steve Earle und Buddy Miller dürfen da ruhig applaudieren. Die Nummer ist schon fast allein das Geld für die Scheibe wert. Aber keine Angst, auch der noch folgende Rest kann sich wahrlich sehen lassen. Unter den Musikern: Chad Cromwell: drums, Richard Bennett: zusätzliche Gitarren, Tim Lauer: keyboards, Dan Dugmore: steel usw.! Ein Rootsrock/Alternate Country/Americana-Rock-Album der Kategorie 1, das einen John Bunzow präsentiert, der zu einem der ganz Großen des Genres werden könnte. Das Potential dazu scheint er zu haben. Stark!

Art-Nr.: 1433
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

In folgende Titel können Sie reinhören:
Straight into the sun
Desolation road

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Cary, Caitlin - i'm staying out [2003]
Caitlin Cary, ex Mitstreiterin von Ryan Adams und Whiskeytown-Mitglied (Violine, Gesang) legt nun nach ihrem vielbeachteten letztjährigen Debut mit "I'm staying out" ihren zweiten kompletten Longplayer vor! Und wieder ist die US-Presse voll des Lobes! Zu recht! Es ist ein ganz großartiges Singer-Songwriter/ Americana/ Alternate Country/ Rootsrock/ Rootspop-Album geworden, das man mit seinen dezente Folkeinflüssen und einem ganz seichten, im Gegensatz zum ersten Album deutlich zurückgefahrenen, britischen Retro-Pubrock-Flair ala Nick Lowe, in der Schiene Kim Richey, Rosanne Cash, Tift Merritt, Mary Chapin Carpenter, Wilco & Co ansiedeln muß. Vor allen Dingen die musikalischen und stimmlichen Parallelen zu den Songs einer Mary Chapin Carpenter, die im übrigen auch bei 3 Stücken als Background-Sängerin mitwirkt, sind zuweilen unverkennbar. MIt dem neuen Album hat sich Caitlin Cary endgültig als Solokünstlerin bzw. Frontfrau einer eigenen Band etabliert. Nach dem ersten Album war sie unermüdlich mit ihrer Truppe auf Tour. Und während dieser Tour sind unter dem Eindruck und den Erlebnissen der gesamten "Bandfamilie" nahezu alle Songs "on the road" entstanden. Dementsprechend verspürt man auf "I'm staying out" auch jederzeit die Harmonie einer eingespielten Band, zu der neben den beiden Gitarristen Dave Bartholomew und Brian Dennis, Keyboarder Jen Gunderman und Drummer Jan Wurster auch der allseits bekannte Soundtüftler und Produzent Don Dixon (R.E.M., Marshall Crenshaw etc.) am Bass zählt. Alles wirkt live eingespielt. Cary ist eine excellente Songwriterin und Geschichtenerzählerin, immer wieder mit dem Gespür für die richtigen Melodien. Ihre sich zumeist im recht knackigen Midtempo-Bereich befindlichen Songs wirken immer locker, sind durchtränkt von einer charmant entspannten Atmosphäre. Die Instrumentierung aus all möglichen Gitarren, Mandoline, auch mal einem Dobro oder einer Steel, Orgel, klassischem, wie auch dezent funky wirkendem elektrischem Klavier, Caitlin's Geige und dem gediegenen Background aus Drums und Bass kommt sehr transparent, vielschichtig und variabel rüber. Passt alles prächtig zusammen! Das beweist auch sofort der Eröffnungssong "Empty rooms", eine aus satter Orgel, variantenreichem Klavierspiel, sowie akustischen und elektrischen Gitarren, sehr breitgefächert instrumentierte Midtempo Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer. Wirkt mit ihrer herrlichen Melodie ungemein gefällig. Enthält ein schönes Violinensolo von Caitlin, und Mary Chapin Carpenter unterstützt sie mit ihrem vorzüglichen dazu passenden Background-Gesang. Voller sonnigem Folk- und Pop-Flair steckt die wieder sehr reichhaltig instrumentierte und wunderbar entspannte Singer-Songwriter-Nummer "Sleepin' in on Sunday" in bester Shawn Colvin-Tradition, während die tolle Uptempo Pop-Rock-Nummer "You don't have to hide" einfach nur gute Laune pur versprüht. "The next one" ist dann wieder herrlicher, rootsiger, countryinfizierter Singer-Songwriter-Stoff, angereichert mit einer tollen elektrischen Slide und durchzogen von einer wunderbaren Melodie. Kommt rüber wie eine überaus gelungene Mischung aus Mary Chapin Carpenter und einem weiblichen Jackson Browne! Klasse auch die langsame, etwas bluesige, angeswingte Countrynummer "Please break my heart" (Patsy Cline läßt grüßen...), der fetzige Uptempo-Roots-Pop-Rocker "Cello girl", das sehr flockige, Mandolinen getränkte, etwas folkige New Country-Stück "Beauty fades away", die herrlich melodische semi-akustische Countrynummer "I'm staying out" wieder mit dieser vielseitigen Instrumentierung, und schließlich auch das gelungene Cover des Continental Drifters Tracks "I want to learn to waltz with you". Für die klasse Produktion zeichnet Chris Stamey verantwortlich! Ganz klar, Ryan Adams ist nicht das einzige außergewöhnlicheTalent, das aus den Reihen von Whiskeytown hervorgegangen ist. Caitlin Cary ist auf dem Weg eine ganz Große zu werden. Ein excellentes Album, ein Genuß für die Genre-Fans!

Art-Nr.: 1929
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Empty rooms
You don't have to hide
The next one
I'm staying out

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Chesney, Kenny - no shoes, no shirt, no problems [2002]
Kenny Chesney hat es endgüötig geschafft! Er ist ganz oben! Ein massenkompatibler Megastar, längst eingereiht in die Riege der Alan Jacksons und Tim McGraws! So galoppierte "No shoes, no shirt, no problems" in den USA auch umittelbar und schnurstracks mit rund 250.000 verkauften Exemplaren innerhalb einer Woche nicht nur in den Countrycharts, sondern auch in den allgemeinen Billboard Top 200 Album-Charts, von 0 auf Platz 1! Gratulation! Er hat es wirklich verdient, denn auf seinem neuen Album präsentiert er einmal mehr verdammt gut gemachte Mainstream-New Country-Musik. Mit einer perfekten Songauswahl, peppig modern arrangiert, teils rockig, teils wunderbar ruhig und träumerisch, nie schmalzig, trifft er exakt den Zahn der Zeit, begeistert jung und alt gleichermaßen, ist einfach "hip" bei allen Altersstufen. In seinen Liedern scheint er vornehmlich einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen, das am Ende seiner wilden jugendlichen Jahre angekommen ist und nun mit beiden Beinen im Erwachsenenleben steht. Dies reflektiert er beispielsweise sehr beeindruckend in seinem neuen Top-Hit "Young", einem herrlichen, modernen Countryrock-Track, der sich im Ohr festbeißt! Das Album steckt voller potentieller Hits, wie z.B. der träumerisch, relaxten Ballade "A lot of things different", dem melodischen, mit feinen rhythmischen Akustik-Gitarrenriffs und toller E-Gitarre, Fiddle und Steel angereicherten Midtempo-Song "I remember", dem fetzigen, gut tanzbaren Rocker "Big star", der auch auf einem Brooks & Dunn-Album gut käme, dem wunderbar flockig, lockeren, mit viel "Traditional Countryflair" voller Fiddle und Banjo, versehenen "Never gonna feel like that again", oder dem "sonnigen", rhythmischen, tropisch angehauchten Titelstück. Mit "One step up" gelingt ihm sogar auch noch eine sehr ansprechende Coverversion eines alten Springsteen-Klassikers. Die vorliegende Ausgabe gibt es mit einem Bonustrack, und zwar einer akustischen Version von "I can't go there", bei dem zum Schluß für ein paar Takte Tim McGraw den Duett-Gesang übernimmt. Rund 49 1/2 Minuten moderne, peppige New Country-Musik, die einfach angenehm rüberkommt. Hut ab, Kenny!

Art-Nr.: 1449
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Eddie,John - who the hell is john eddie? [2003]
Großartiges, neues Rootsrock-/Americana-Album des aus Virginia stammenden Singer-Songwriters, dessen durchaus schon recht lange währende, turbulente Karriere bislang mehr von Downs als Ups gezeichnet war. Unverständlicherweise eigentlich, denn in John Eddie steckt ein Riesentalent mit allen Voraussetzungen in den erlauchten Kreis der etablierten Genre-Garde aufgenommen zu werden. Seit Mitte der 80iger Jahre lebt John Eddie in New Jersey, wo es nicht lange dauerte, bis er einem gewissen Bruce Springsteen über den Weg lief, der sofort von Eddie's Fähigkeiten überzeugt war. Seitdem sind die beiden gut befreundet, nd noch immer kommt es sehr häufig dazu, daß der Boss bei John Eddie's regelmäßigen Auftritten im Stone Pony/Asbury Park spontan auf die Bühne springt um mit seinem Kumpel ein paar von dessen excellenten Songs zu spielen. Seitdem rechnet man ihn zu dem erweiterten Dunstkreis von Springsteen, was auch immer wieder zu entsprechenden Vergleichen führt. Doch, ohne daß er die Einflüsse des Boss ganz leugnen kann, spielt John Eddie ganz klar sein eigenes Ding. Seine musikalische Nähe zu Memphis war immer größer als die zu Asbury Park/New Jersey. So ist er auch bei seinem neuen, in der Szene so beliebten, Label "Lost Highway" bestens aufgehoben und in guter Gesellschaft. "Who the hell is John Eddie" ist eine prächtig gelungene, ausgesprochen starke Singer-Songwriter-/ Rootsrock-/ Americana- /Alternate Country-Scheibe geworden, deren allesamt hervorragend strukturierten und mit ausgezeichneten Melodien versehenen Songs voller Substanz und songwriterischer Kompetenz stecken. Sehr beeindruckend und geschickt verarbeitet er alle Genre-Merkmale, spielt seine Songs staubig und rootsig, mal federleicht und locker fließend, mal folkig, mal herrlich country-infiziert, dann aber auch oft sehr fetzig, roh und dreckig rockend. Die in John's Musik einfließende Bandbreite scheint sich von Ryan Adams, über John Mellencamp, die Stones, John Prine, Chris Knight, Steve Earle, Dan Baird bis hin zu den Replacements zu erstrecken, wobei er, wie gesagt, eine dezente Nähe zu einem countrylastigen Springsteen nicht leugnen kann. Er besitzt eine angenehme, weiche, aber dennoch leicht staubig, heisere Stimme, die astrein zur Musik paßt. Und die Band ist vom Feinsten: Kenny Vaughn und P.K. Lavengood an den Gitarren, Kenny Aaronson am Bass, der fantastische Kenny Aronoff an den Drums und der große Jim Dickinson, der auch produzierte, an den Keyboards! Gäste u.a.: Tift Merritt und Luther Dickinson! Ein paar Song-Beispiele: Es beginnt mit dem wunderbaren, sehr lockeren, schön dahin fließenden, leicht folkigen, von frischen Acoustic Giitarren begleiteten "If you're here when I get back", gefolgt von dem ähnlich entspannten, wie eine Mischung aus Ryan Adams und Springsteen klingenden "Let me down here". Ganz klasse kommt die energische, kräftige, gut abgehende Alternate Countryrock-Nummer "Family tree" rüber, die mit ihren drivin' Acoustic Riffs und der herzhaften, dreckigen Lead Electric-Gitarre etwas an Steve Earle's "Guitar town" erinnert. Noch dreckiger und rauher wird's dann bei "Low life", einem dampfenden Rootsrocker vom Feinsten, der mit seinen fetten Riffs einer Stones/Georgia Satellites-Session sehr nahe zu kommen scheint. Ähnlich dynamisch und roh kommt das derbe "Forty" daher (Dan Baird läßt grüßen - klasse Gitarrensolo), in dem mit schöner Slide begleiteten , knackigen Roots-/Countryrocker kommt sogar ein wenig Kentucky Headhunters-like Southernflair auf, während er dann bei dem melodischen, flockigen, mit schönen, transparenten Gitarren arrangierten Singer-Songwriter-Stück "Everything"wieder einen Gang zurückschaltet! Großartig auch das autobiografische "Play some Skynyrd" über einen Musiker, der in irgendwelchen Bars spielt, wo die Leute aber nicht ihn, sondern viel lieber Bob Seger, Tom Petty oder Lynyrd Skynyrd hören wollen. Offiziell hat die Scheibe 12 Tracks, doch es gibt noch 2 saustarke "Hidden Tracks", die alles andere als Füller sind. Zunächst der dreckige Uptempo-Rootsrocker "Complicated individual" mit rotzigen Riffs und viel Staub im Sound, danach dann das ruhige, balladeske, excellente "Worlds apart". Rund 57 1/2 Minuten klasse Roots-Stoff von "Who the hell is John Eddie", der durchweg richtig Freude macht. Auf jeden Fall wird jeder nach dem Genuß dieses Albums wissen, wer zur Hölle nochmal dieser John Eddie ist - nämlich ein richtig guter Roots-/Americana-Rocker und Singer-Songwriter.

Art-Nr.: 1920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Let me down hard
Family tree
Shithole bar

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Landreth, Sonny - the road we're on [2003]
Der Magier der Slide-Gitarre ist zurück! Und wie! Umwerfend! Was hat der nochmal Kraft und Energie getankt! Noch nie hat der langjährige John Hiatt-Sideman (erst letztes Jahr noch lieferte er mit Hiatt und den Goners eine bravouröse Europa-Tour ab) auch nur ein annähernd schwächelndes Album abgeliefert, doch was er heuer mit "The road we're on" präsentiert, verschlägt einem fast die Sprache! Ein phänomenales Album, mit dem er die hohen Erwartungen an seine Musik noch einmal übertroffen hat. Voller ausgelassener Spielfreude präsentiert er mit seinen Kumpels Dave Ranson am Bass und Brian Brignac an den Drums ein gigantisches, kochendes "high-energy/ high-volume hard-edged/ driving Blues/ Cajun/ Zydeco/ Rock"-Festival, das einen nicht mehr losläßt! Perfekte Songs und wirklich keinerlei schwache Momente zeichnen dieses Album aus. Sein Gesang war nie besser! Und dann diese Power! Der Schwerpunkt liegt diesmal eindeutig auf energischem, durchaus lautem, brodelndem Bluesrock oder rocking Blues! Seine Musik ist intensiver und satter rockend, als jemals zuvor. Trotz dieser Intensität stecken in den Songs großartige Melodien und wunderbare Strukturen. Ach ja, sein Gitarrenspiel: nie war es satter und direkter als heute - einfach explosiv! Ein mächtiges E-Gitarren-/Slide-Spektakel eines wahren Künstlers! Diese rockenden Gitarren lassen die Sümpfe von Louisiana überkochen! In jedem Song steckt ein ausgedehntes Solo von unübertrefflicher Klasse. Immer ist die Musik von dieser Louisiana-/Swamp-Schwüle durchtränkt, doch Landreth verarbeitet zudem in seinem Gebräu diesmal auf angenehmste Art und Weise das ein oder andere Element klassischen (Texas)Bluesrocks, verbunden mit einer gediegenen Portion Southern-Würze! Okay, drücken wir mal die Start-Taste unseres CD-Spielers: Sonny intoniert mit wunderbarem Gesang das erste Stück, nach ein paar Sekunden folgen swampige Acoustic-Riffs. Und dann, 30 Sekunden später, die prächtige Rhythmus-Sektion aus Power-Bass und fetten Drums setzt ein, "knallen" die Jungs richtig los. "True blue" heißt dieser von einer gewaltigen, rockenden Electric Slide durchzogene, fantastische, brodelnde "heavy" rocking Blues, der sowohl die Musiker, als auch die Zuhörer sofort auf die richtige Betriebstemperatur bringt, die während des gesamten Albums mühelos gehalten wird. Eine klasse Melodie und ein feuriges, dreckiges Solo machen den Titel vollends zum Genuß! Weiter geht es mit dem fetten Uptempo-Bluesrocker "Hell at home", inklusive toller "straight rockin'" Drums, wunderbarem Dobro-Spiel und fiebriger Cajun-Bottleneck-Electric-Slide-Guitar, gefolgt von dem groovigen, sich unaufhaltsam einen Weg durch das Mississippi-Delta bahnenden, Voodoo-Bluesrocker "All about you", bei dem Sonny einmal mehr eine elektrisierende Slide-Demonstartion abliefert. Nach dem herrlichen Electric Slow-Blues "A world away" mit einer wohligen Hammond-Orgel, folgt das schnelle, wunderbar lockere und flockige Country-/Cajun/-Rock'n Roll-Stück "Gone Pecan" mit feinster Percussion und klasse Gitarrenläufen, ehe es bei dem dreckigen Southern-Boogie-Rocker "Natural world" wieder mit Volldampf weiter geht. "The promise land" schließlich ist ein Hochgenuß von einem flotten, "heißen", rhythmischen Slide-Gitarren Zydeco-Rocker, während "Ol Lady Luck" ein Traum von einer herrlichen, melodischen Bluesrock-Ballade darstellt, geprägt von einem wunderbaren Zusammenspiel aus einer groovenden Hammond-Orgel und einer herrlich, dreckigen E-Gitarre. Man bekommt Gänsehaut! Wie gesagt, es gibt bei den 12 Tracks keinen Ausfall! Perfekt produziert von Sonny und R.S.Field! Schöne Digipack-Aufmachung! Es scheint, als sei Sonny Landreth in der Form seines Lebens! Ein fesselndes Slide-/Gitarren-/Bluesrock-/Swamp-Feuerwerk eines begnadeten Musikers. Laß die Saiten glühen, Sonny....

Art-Nr.: 1759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Last Hombres, The - redemption [2003]
Herrlich! Da ist er wieder, dieser ach so geliebte, glorreiche Rootsrock-/Countryrock-Sound vergangener Tage, als Bands wie die New Riders of the Purple Sage, die Byrds oder The Band auf dem Zenit ihrer schöpferischen Kunst waren und ihre Fans in den frühen Siebzigern mit wunderbarer Americana-Rockmusik beglückten, als dieser Begriff noch gar nicht erfunden war. Und wie aktuell, kreativ und inspiriert kann man eine solche Musik auch in der heutigen Zeit noch zelebrieren, mit welcher Frische und Kraft kann man einer solchen Retro-Mucke wieder zu neuem Glanz verhelfen. Toll! Wer dieses Kunststück fertigbringt? The Last Hombres aus Long Island! Und wer sitzt bei denen am Schlagzeug? Jawohl, kein geringerer als der begnadete Levon Helm, ex-Drummer der legendären "Band"! Michael Meehan (bass, vocals), Paul Schmitz (guitars, dobro, harmonica, vocals) und Russ Seeger (guitars, dobro, vocals), 3 großartige Musiker, Sänger und Songwriter, und seit annnähernd 15 Jahren gestandene lokale Rootsrock-Größen, spielten Ende der 90iger Jahre einen Gig im Vorprogramm von Levon Helm, als man sich spontan zu einigen Jammings zusammensetzte und sofort merkte, welch eine Chemie unter den Musikern herrschte. Man war vom gegenseitigen Können und den gemeinsamen musikalischen Vorstellungen dermaßen begeistert, daß man spontan beschloß zusammenzuarbeiten. Das Resultat: Ein knackiges, trockenes Rootsrock-/Countryrock-Prachtalbum, "that really kicks up dust", wie es in einer US-Besprechung heißt. Ja, dreckig, staubig und erdig klingt dieses Roots-Meisterwerk, doch trotz dieses rauhen Charmes stecken die Songs voller grandioser Melodien, sind mal laut und roh, dann wieder wunderbar harmonisch, schön und locker. Die Musik der Hombres ist sehr gitarrenorientiert! Ein breiter, vielschichtiger Sound aus herrlichen Acoustic- und E-Gitarren, immer wieder unterbrochen durch rootsige, kratzende, dreckige E-Gitarrensoli, auch mal angereichert mit klimperndem Piano, vollmundigen Hammond-Klängen oder Mandoline und Steelguitar, vor dem Hintergrund von Levon Helm's einzigartigem, unverwechselbaren Schlagzeugspiel versetzt die Genre-Fans erst in Erstaunen und dann in wahre Begeisterung. Für den Part der Steel hat man im übrigen, das paßt einfach wunderbar, auch noch den legendären Steeler der New Riders, Buddy Cage, gewinnen können. Alle Musiker der Hombres beherrschen ihr Handwerk auf oberstem Niveau. Großartiger Gesang! Perfektes Songwriting! Die Songs stecken voller Herz und Seele. Man beackert das gesamte Roots-Genre von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Nicht nur die Einflüsse der bereits erwähnten Acts von den Byrds bis zu The Band sind spürbar, sondern auch Parallelen zu Gram Parsons, Warren Zevon, Tom Petty, Bob Dylan, Grateful Dead, den Stones und Steve Earle sind ebenso nachvollziehbar, wie auch ein gewisses Southern-Flair nicht zu leugnen ist. Und alles paßt zusammen, wie aus einem Guß! Schwache Songs sucht man auf dieser Scheibe vergebens. Ein paar Beispiele: Mit "King of Memphis" geht es gleich mit einem echten Knüller los. Mit ordentlichem Drive, einem tollen Shuffle-ähnlichen Rhythmus, einer klasse Melodie, einem Schuß Southern-Soul und einem unwiderstehlichen Zusammenspiel verschiedenster Gitarren bohrt sich dieser prächtige Uptempo-Rootsrocker in die Gehörgänge. Das rauhe "It's alright Norma" steckt voller dreckiger Stones-Riffs, unterstüzut von großartigem Piano-Geklimper und fetten E-Gitarren, während "Saint Estephe" einfach nur ein Traum von einem staubigen Retro-Texas-Border-Countryrocker ist. Hier herrscht eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Tolle Melodie! Welch ein transparenter Acoustic-Gitarren-Sound, gekoppelt mit herrlichen, glasklaren, Steel-Passagen von Buddy Cage. "Humble enough" ist eine wunderbare, trockene Ballade zwischen Neil Young, Dylan und The Band angesiedelt, während mit "Cadillac" ein satt dampfender Boogie-Retro-Rootsrock-Knaller aus den Boxen tönt. So jagt ein toller Song den nächsten. The Last Hombres legen mit "Redemption" ein absolutes Rootsrock-Highlight vor, das zu keinem Moment an musikalischem Reiz verliert. Eine tolle Truppe, der sich Levon Helm da angeschlossen hat. Möglicherweise würden "The Band" in einer Top-Form heute genau so klingen. Ein wirklich famoses Album!

Art-Nr.: 1834
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,40

In folgende Titel können Sie reinhören:
King of Memphis
It's alright Norma
Swoon

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Lonestar - greatest hits ~ from there to here [2003]
Erste Greatest Hits-Compilation der US Megaseller in Sachen Nashville Mainstream Country-Pop! Neben einer Vielzahl von Nr.1- und Top 10-Hts, wie z.B. "Tequila talkin'", "Runnin' away with my heart", "You walked in", "Amazed", "Tell her" oder "I'm already there", gibt es auch 3 brandneue, extra für dieses Album eingespielte Tracks. Einer davon, die schwungvolle, melodische, knackige, mit Banjo, Akkordeon, Fiddle und klasse E-Gitarre begleitete Uptempo New Country-Nummer "My front porch looking in" ist bereits wieder auf dem Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts! Ebenfalls neu: die poppige Ballade "I pray" und eine Coverversion des Marc Cohn-Hits "Walking in Memphis". Als Bonustrack ist dann schließlich auch noch eine Alternativ-Version von "I'm already there" mit dem Untertitel "Message from home" enthalten, in die immer wieder Ausschnitte diverser Telefongespräche, eben "Messages from home", eingearbeitet wurden. Mit fast 65 Minuten Spielzeit und insgesamt 17 Tracks werden die Lonestar-Fans bestens bedient.

Art-Nr.: 1888
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Mahan, Steff - same [2002]
Die Kritiker in und rund um Music City Nashville sind sich einig: die in Arkansas geborene und aufgewachsene, jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin, Gitarristin und Sängerin Steff Mahan ist eine der "hottest unsigned artists" im Country-Circuit. In der Tat, es ist wirklich erstaunlich, daß sie noch keinen Major-Deal hat, aber die großen Plattenfirmen werden sicher bald Schlange stehen, denn alle Kritiker-Euphorie ist mehr als berechtigt. Ihr Debut-Album ist eine wahre Perle, ein trextlich und musikalisch ganz herrliches New Country-Werk voller unbekümmerter Frische, gleichzeitig aber auch beeindruckender Reife, wie wir es schon lange nicht mehr gehört haben. Hochkarätige Songs, im übrigenm allesamt von ihr selbst komponiert, gespickt mit einer traumhaften Melodie nach der nächsten, frei von jeglichem hyper-modernen Schnickschnack, musikalisch immer auf den Punkt gebracht, lassen das Album von vorn bis hinten zu einem Hochgenuß werden. Steff hat eine wunderbar klare, kräftige Stimme. Sofort spürt man, wie sie sich mit ihren Songs identifiziert, mit welcher Seele sie singt. Unbekümmert, beherzt, gefühlvoll, aber wunderbar locker, und mit dem zielsicheren Gespür für das passende Songwriting und die richtigen Songs, trägt sie ihre kleinen New Country Meisterwerke vor. Ob knackig, dezent rockig, schwungvoll oder twangy, ob im gediegenen Midtempo-Bereich oder bei den fantastischen Balladen - es stimmt einfach alles! Dazu hören wir eine höchst angenehme, sehr transparente Instrumentierung aus akustischen und elektrischen Gitarren, Mandoline, Fiddle, Piano, Orgel, Bass und Schlagzeug. Das ist astreiner New Country, auch wenn man spürt, daß gewisse Folk-Roots vorhanden sind. Americana- und Countryrock-Einflüsse sind ebenfalls spürbar. Vielleicht tritt sie einmal in die Fußstapfen einer Mary Chapin Carpenter zu ihren besten Zeiten. In dieser Richtung ist ihre Musik anzusiedeln. Addiert man dann noch ein paar Nuancen einer frühen Rosanne Cash, einer Holly Dunn und einer jungen Trisha Yearwood dazu, so kommt man dem Steff Mahan-Sound schon sehr nahe. Gleich der zu selten. Und dieses Niveau hält sie bei allen Songs bis zum Ende durch. Herrlich auch die wunderschöne Ballade "I tend to lose things" mit toller Baritone-Gitarre, das zuerst ganz leicht, locker und ruhig beginnende, dann aber mit feiner E-Gitarre knackig in Szene gesetzte Midtempo-Stück "All we never had", die locker flockige, zum Cabriofahren geeignete, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge schraubende, wie Öl runtergehende Uptempo-New Country-Nummer "Love me enough", die energische, schnelle Country-Tanznummer "Finally fine" mit rasanter Banjo-Begleitung, die feine Ballade "When I understood love", oder schließlich der großartige Finaltrack "State of the heart", nochmals eine Traumnummer, bei der Steff Mahan ihr ganzes Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt. Eine wunderbare Ballade - nur Acoustic Gitarre und Gesang, aber welch eine Melodie. Was für eerste Song "I don't wanna know" ist ein Knüller! Relaxte Percussion und excellente, melodische Gitarrenriffs bilden das Intro, dann setzt Steff's wunderbarer, sauberer Gesang ein, und schließlich bilden schwungvolle Drums, Bass und lockere E-Gitarren den musikalischen Mantel eines herrlich ins Ohr gehenden, lässigen New Country-Traumstückes. Leider hört man so etwas im heutigen Nashville viel in Songwriting! Faszinierend, welch ein wunderschöner Melodienbogen, und welch eine Spannung man mit einem solch sparsam instrumentierten Song erzeugen kann. Das hat richtig Klasse! Steff Mahan ist ein außergewöhnliches Talent, keine Frage! Sie hat das Zeug eine ganz Große zu werden. Wir drücken ihr dazu beide Daumen! Prächtiger New Country, der die Genre-Fans begeistern sollte. Ein absoluter Hochgenuß!

Art-Nr.: 1804
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I don't wanna know
Love me enough
Finally fine
State of the heart

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Messina, Jo Dee - greatest hits [2003]
Nach den überaus großen Erfolgen ihrer ersten drei Alben legt die feurige "Red Queen of Power New Country-Pop" nun ihre erste "Greatest Hits"-Ansammlung vor. Enthalten sind neben 11 ausgewählten Chartbreakern (z. B. "Heads Carolina, tails California", "Bye-Bye", "Lessons in leavin'", "That's the way", "Downtime", "Burn"...) auch 4 brandneue Titel! All diese neuen Tracks sind bestens gelungen. Jeder einzelne hat absolutes Hitpotential. Obwohl keine rasanten Uptempo-Nummer dabei ist (3 Songs im Midtempo-Bereich und eine Ballade) ist ihre so charakteristische Kraft und Energie immer spürbar. Die Tracks sind äußerst knackig und stecken voller Power! "Was that my life" ist die erste Single und bereits auf dem Weg in höchste Chart-Regionen. Eine klasse, knackige, sehr moderne New Country-Pop-Nummer, mit dem sie wieder zielsicher den Zahn der Zeit des aktuellen Nashville Mainstream Country trifft. "Wishing well", ebenfalls im Midtempo-Bereich, ist, mit seiner schönen Mandoline und der Steel, allerbester, satter New Country im Stil ihrer ersten beiden Alben, "You belong in the sun" überzeugt mit der Kombination aus elektrischer Slide, einer Steel und einer klasse Melodie, sowie kraftvoller Energie einerseits und lässiger Lockerheit andererseits, und "I wish" ist eine moderne, mit feiner Steel angereicherte, satt produzierte New Country Power-Ballade! Feines Album, das die Wartezeit bis zum nächsten komplett neuen Longplayer angenehm verkürzt.

Art-Nr.: 1887
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Miller, Scott & The Commonwealth - upside downside [2003]
Klasse Album, das zweite mit seiner neuen Band Commonwealth, des aus Shenandoah Valley/Virginia stammenden ex-Frontmannes und Kopfes der damals in Genre-Kreisen, auch durch ihre Verbindung zu Steve Earle, sehr respektierten Rootsrock-Band "V-Roys". Scott Miller ist ein excellenter Songwriter, was er mit "Upside downside" einmal mehr bestätigt. Die neue Platte klingt wesentlich roher und ungeschliffener als der Vorgänger, was seiner staubigen Roots-Musik sehr zugute kommt. Das Album ist ungeheuer variabel. Miller besticht durch seine weitreichende   Mannigfaltigkeit, mit der er, wie selbstverständlich, einen großen Bogen über das gesamte Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Terrain spannt. Das geht von brodelnden, druckvollen Heartland Roots- Rock'N Roll-Krachern, über wunderbar entspannten Alternate Country-Nummern bis hin zu gefühlvollen Singer/Songwriter-Titeln mit einer Menge Texas-Flair. Ein paar Beispiele: Der Opener "It didn't take too long" ist ein fulminanter Roadhouse-Rock-Kracher mit Chuck Berry-like Riffs, irgendwo an der Schnittstelle zwischen Rockpile und NRBQ mit satter E-Gitarre und quirliger Orgel (da wird auch die Georgia Satellites-/Dan Baird-Fraktion ihren Spaß haben). Auch der Nachfolger, das fetzige, rotzige "Raised by the graves", mit seinen dreckigen E-Gitarren, geht ab, wie geschmiert, ehe er mit dem großartigen "The way" erstmals etwas leiser wird. Eine dezent, aber mit voller Band, bestehend aus Drums, schöner Acoustic Gitarre, Harp und einer im Hintergrund agierenden Hammond, instrumentierte, staubige Singer/Songwriter-/Americana-Nummer, scheinbar angesiedelt Kreuzungsbereich eines Ryan Adams und Chris Knight. Den Harmoniegesang bestreitet Patty Griffin! Dann haben wir da noch solch interessante Titel, wie den schnellen, kanckigen Power-Roots-Pop-Rocker "Second chnace", mit satter E-Gitarre, die herrlich flockige, melodische, relaxte Country-Nummer "Amtrak crescent" mit Tim O'Brien an der Mandoline, den großartigen Bluegrass-Titel "Ciderville Saturday night", wieder mit Tim O'Brien, den schwer dampfenden Heavy Heartland-Rocker "Pull your load", der mit seinem bluesigen, southern-angehauchten Ambiente fast klingt, als sei George Thorogood bei den Georgia Satellites eingestiegen (wilde Slide inklusive), das groovige, lustige Instrumental "Chill, relax, now", oder die beiden wunderbaren, semi-akustischen, stripped down Roots-/Americana-Rock-Balladen "I've got a plan" und "Angels dwell", letzterer erneut mit Patty Griffin. Scott Miller genießt in Roots- und Americana-Kreisen bereits eine hohe Anerkennung. Diesen Ruf wird er mit "Upside downside" weiter festigen - gar keine Frage. Ein prächtiges Werk voller Kraft, Inspiration, Gefühl, Dreck und Spaß zugleich, das die Anhänger der Hiatt- / Chris Knight-/ Jack Ingram-/ Mellencamp-/ Ryan Adams-/ Earle-Liga begeistern sollte. Wir gratulieren, Jungs!

Art-Nr.: 1978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It didn't take too long
Second chance
Amtrak crescent
Angels dwell

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Montgomery Gentry - tattoos & scars [1999]
Gut eingeschlagenes, neues Duo zwischen Honky Tonk u. "Southern" Country Rock. Der Vergleich zu Brooks & Dunn liegt nahe....!

Art-Nr.: 1572
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Parnell, Lee Roy - tell the truth [2001]
Gitarrero Parnell, ein ebenso wunderbarer Sänger, wird noch immer in die Country-Riege plaziert. Doch immer mehr entfernt er sich davon und besinnt sich seiner Roots, dem Blues und Rhythm & Blues. So sind auf dem neuen Album nur noch wenige Countrymomente zu hören, was den Country-Puristen sicher ein paar Schwierigkeiten bereiten könnte. Aber wer dieser Musik offener gegenübersteht, bekommt hier ein absolutes Spitzen-Album mit einem Parnell, der nie besser in Form war, präsentiert. Das ist Blues/Bluesrock-Country oder Country-Blues/Bluesrock, wie immer man das bezeichnen mag, mit einer gehörigen Portion Boogie-Woogie, Soul und Southern-Soul. Dabei zeigt Parnell gesanglich und auch auf der Gitarre seine ganze Klasse. Herrliche Slide-Gitarren-Soli bis zum Abwinken. Aufgenommen ist das Ganze in den legendären Muscle Shoals-Studios, wo für ihn vor Jahren alles begann. Nach der Trennung von Arista Nashville spielt er nun völlig zwanglos "seine" Musik, was sich auch in dem Albumtitel "Tell the truth" widerspiegelt. "Croosin' over" beispielsweise ist ein treibender Roadhouse Blues/Bluesrock mit Ohrwurm-Charakter und Slide-Gitarren Spiel bis die Saiten glühen. "Breaking down slow", ein Duett mit der großartigen Bonnie Bramlett, ist eine wunderschöne, voller Leidenschaft gesungene, southern-soulige Blues-Ballade mit schönen, unaufdringlichen Bläsern, die Gänsehaut erzeugt. Mit einem weiteren Duettpartner, Delbert McClinton, gelingt ihm mit "South by southwest" ein rockiger, derber Texas-Blues erster Sahne, um auf dem gefühlvollen Titelstück "Tell the truth" wieder mit einer herrlichen Ballade und feinstem National-Stell-Slide-Spiel zu überzeugen. Ein weiteres Duett gibt es mit Keb' Mo' bei "I declare". Hin und wieder hört man auch einen Gospel- oder Jazz-Touch. Nicht nur etwas für Mark Selby oder Scott Holt-Fans. Gediegener "Sahne"-Rhythm & Blues (Rock) für Kenner! Musik, die einem unweigerlich ein Finger-Schnippen oder Fuß-Wippen entlockt. Herrlich!

Art-Nr.: 1292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Reckless Kelly - under the table & above the sun [2003]
Austin und seine Musiker! Es ist immer wieder faszinierend, welch großartige Bands sich aus dieser schier unerschöpflichen Austin-Szene herauskristallisieren und fortan zu den nicht mehr wegzudenkenden Eckpfeilern ihres entsprechenden Genres gehören. So ist das auch mit dem unter den Fans längst kultigen Quintett Reckless Kelly um die Gebrüder Cody und Willy Braun, die mit ihrem dritten Studioalbum "Under the table & above the moon" erneut ein absolutes Knüllerteil in Sachen Rootsrock/Americana-Rock/Alternate Country-Rock vorlegen. 3 Jahre in Folge gewannen sie, und das ist absolut nachvollziehbar, den "Best Roots Rock Band"-Award des renommierten Austin Chronicle! Waren die letzten Alben schon klasse, so etablieren sie sich mit ihrem neuen Werk endgültig in der Spitze des Genres. Zu dem erweiterten Dunstkreis solcher Künstler wie Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram, Great Divide, Steve Earle, Buddy Miller, Robert Earl Keen und Radney Foster zählend verarbeiten sie in ihrer zündenden Rootsrock-/Alternate Country-Rock-Musik genau deren charakteristischen Merkmale mit ihren ganz eigenen Ideen, um somit den typischen Reckless Kelly-Sound zu kreieren. Ein herrlicher Sound, immer satt, von transparenten und vielschichtigen Gitarrenriffs und -soli begleitet, aber auch immer wieder einmal angereichert mit wunderbar dazupasenden Mandolinen oder unaufdringlicher Fiddle, sehr knackig und kraftvoll, staubig, auch roh, aber gleichzeitig von einer völlig unbeschwerten Lockerheit getragen. Dazu Willy Braun's warmer, aber auch irgendiwe rotzig wirkender Gesang, vom Timbre her irgendwo zwischen Steve Earle und Radney Foster liegend, und diese sich unwiderruflich in den Gehörgängen festsetzenden, fantastischen Melodien, die sich von vorn bis hinten unnachahmlich durch alle Songs ziehen. Beeindruckend dieses Songwriting, faszinierend mit welcher Leichtigkeit sie diese Melodien aus dem Ärmel zu schütteln scheinen, egal ob es sich um fetzige Uptempo-Rocker, herrliche Midtempo-Nummern oder wunderbare, satte, Balladen handelt. Und großartige Musiker sind es natürlich auch., allen voran Lead-Gitarrist David Abeyta! Flott, rockig, knackig und rootsig legen sie mit dem starken "Let's just fall" voller Drive los! Toller Gitarrensound, klasse Gesang, eine tolle Melodie und der immer spürbare Staub versetzen einen sofort in die richtige "Americana-Rock"-Stimmung. Genauso elanvoll und melodisch, geprägt von herrlichen Gitarren, geht es mir der astreinen Countryrock-Nummer "Nobody's girl" weiter, ehe sie mit dem überragenden "Desolation angels" einen Traum von einem balladesken Americana-Track präsentieren. Auf beeindruckende Weise kombinieren sie hier die Leichtigkeit von flockigen, lockeren Mandolinen, einer Fiddle und Acoustic Gitarren, inclusice Lead Acoustic im Mittelteil, mit herrlich melodischem, aber energischem Gesang und knackigen, vollen, satten Rhythmen aus Drums, Bass und Riffs von elektrischen Gitarren. Welch ein Genuß! Toll auch die lässige, semi-akustische Americana-Nummer "Everybody", der riffige Uptempo Roots-/Countryrocker "I saw it coming", das krachende "You don't want me around", oder das wunderschöne, trotz aller Einfachkeit aber auch von excellenter songschreiberischer Finesse geprägte, fantastische, countrylastige "Willamina", mit seinen effektvollen Gitarren. Ein absoluter "Hit" ist auch die von fetten E-Gitarren begleitete, mit feiner Mandoline angereicherte, wunderbar kraftvolle Roots-Vorzeige-Ballade "Vancouver", inklusive großartiger Slide-Gitarre, natürlich einer prächtigen Melodie und einer dezenten Prise Southern-Flair! "They're sounding like the catchiest bar band ever", heißt es in einem US-Review! Das kann man so stehen lassen! Aber Reckless Kelly ist noch viel mehr: Red Dirt Texas Roots Americana-/Alternate Country-Rock pur, voller musikalischer Kompetenz, Unbekümmertheit und Professionalität gleichermaßen! Ein herausragendes Album für die Fraktion von Buddy Miller, Steve Earle bis Cross Canadian Ragweed, Radney Foster, Jack Ingram, Chris Knight, und auch Uncle Tupelo, übrigens produziert von Ray Kennedy! Wir sind begeistert!

Art-Nr.: 1921
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Rossington Collins Band - the best of ~ 20th century masters, the millenium collection [2003]
Gute, neue Compilation der zwei Jahre nach dem Flugzeugabsturz, der die Karriere von Lynyrd Skynyrd auf so tragische Weise zunächst einmal beendete, von den überlebenden Gitarristen Gary Rossington und Allen Collins gegründeten Nachfolge-Band. Mit an Bord waren auch Skynyrd's Billy Powell an den Keyboards und Leon Wilkinson am Bass, den Gesang übernahm Gary Rossington's spätere Gattin Dale Krantz. Ihre Stimme war rauh und voller Energie, mit einer ordentlichen Portion Soul im Organ. Manchmal wurden Erinnerungen an Janis Joplin wach. Leider hielt diese Formation auch nur 2 Alben lang, aber auf denen spielten sie einen prima Southernrock mit 3 Gitarristen in bester Skynyrd-Tradition. Diese "Best of" enthält je 5 Titel ihres ersten Albums "Anytime, anyplace, anywhere" (unter anderem die starken Nummern "Prime time", "Don't misunderstand me" und "Sometimes you can put it out") und des Nachfolgewerkes "This is the way" (unter anderem die überragende Ballade "Tashauna", sowie "Pine box" und "Next phone call"). Zu diesen 10 Titeln gibt es darüber hinaus, und das ist sehr interessant, noch zwei Songs aus den nicht mehr erhältlichen Alben "Here, there and back" von 1983 der Allen Collins Band ("Just trouble"), und "Love your man" von 1988 der Rossington Band ("Don't let the city make you crazy"). Zudem gibt es informative Liner-Notes zur Historie im Booklet.

Hier bekommen Sie weitere Informationen.

Art-Nr.: 1868
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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