Artikel 1 bis 13 von 13 gefundenen...

[1-15]

 
Allman Brothers Band, The - stand back: the anthology [2004]
2 CD-Set! Die Allman Brothers gelten unbestritten als die Pioniere des Southern Rocks, ohne deren Eindluß sich diese Musik wohl hätte nie so entwickeln können, wie sie es tat. Zum einen erlebt dieses Genre momentan eine Art Re-Vitalisierung, zum anderen, auch das bestätigt diese These, agieren die Allman Brothers zur Zeit so lebendig und frisch, wie schon lange nicht mehr. Ein passender Zeitpunkt also für die Veröffentllichung einer neuen Anthology, und zwar der ersten, die ihre komplette, 35-jährige, alle Labels umfassende Karriere abhandelt, vom 1969iger Debut bis zum aktuellen Studiowerk "Hittin' the note"! Die erste CD handelt die frühen Jahre, bis 1972 ab, die zweite CD den Rest bis zur Gegenwart! Sehr gut ausgewählte Titelauswahl von insgesamt 32 Songs mit einer Spielzeit von deutlich über 2 1/2 Stunden! Ein Auszug der Tracklist: "It's not my cross to bear", "Trouble no more", "Dreams", "Revival", "Midnight rider", "Hoochie Coochie man", Melissa", "Stand back", "Blue sky", "Wasted words", "Ramblin' man", "Southbound", "Can't lose what you never had", "Crazy love", "Hell & high water", "Seven turns", "End of the line", "High cost of low living" und viele andere! Alle Songs sind "newly remastered"! Enthält ein 24-seitiges Booklet mit interessanten Liner-Notes zur Band-Geschichte von Scott Schinder! Klasse Teil! Für die Fans sowieso Pflicht, und für die, die es noch werden wollen gibt es keinen idealeren Einstieg!

Art-Nr.: 2483
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - had to cry today [2004]
Atemberaubend! Blues-/Bluesrock-Gitarrenakrobat Joe Bonamassa eilt von Höhepunkt zu Höhepunkt! Die Stärken dieses Knaben scheinen unbegrenzt zu sein! Gerade mal ein Jahr nach dem grandiosen "Blues deluxe" läßt er mit "Had to cry today" den nächsten, absoluten Knüller folgen! Man hat ihm schon bei den vorigen Werken attestiert, das Steigerungen kaum noch möglich seien, doch dieser unglaubliche "Guitarslinger" belehrt uns einmal mehr eines besseren. Noch reifer geworden (vor allen Dingen in gesanglicher Hinsicht war seine Leistung nie besser) besticht Bonamassa auf 11 herausragenden, für ihn typischen, von elektrisierenden und enthusiastischen Gitarrenläufen geprägten Blues-/Bluesrock-Nummern, die einen nicht mehr loslassen! Geprägt von den Einflüssen seiner großen Vorbilder, wie B.B. King, John Lee Hooker, Albert Collins, Robert Johnson oder Stevie Ray Vaughan, bereichert er seinen Stil diesmal mit wunderbaren Chicago-, Delta-, und auch British-Blues-/Rock-Bezügen, ebenso wie mit dem aus früheren Werken schon bekannten Southern-Flair. Sogar ein paar Roots-/Americana- und Country-Einflüsse fehlen nicht (zuweilen hören wir faszinierendes Acoustic-Gitarren-Spiel), was die Platte insgesamt sehr abwechslungsreich macht. Auch die bisweilen eingesetzte Hammond-Orgel macht den Sound angenehm transparent. Ein Sound der auf den Punkt genau, knackig produziert ist (Bob Held), der mal kocht, mal brodelt, mal regelrecht explodiert, druckvoll und sehr intensiv ist, höllisch rockt, zuweilen aber auch mal Raum für ruhigere und entspanntere Momente läßt! Begleitet wird Bonamassa, wie schon bei seinen drei Vorgängeralben auch, von dem fantastischen Drummer Kenny Kramme und dem ebenso starken Bassisten Eric Czar! Los geht's mit dem satt und hart rockenden, powernden, sehr rhythmischen, von rauen, leicht Southern eingefärbten Riffs geprägten, groovenden Uptempo-Knüller "Never make your move too soon", dessen glühendes Gitarrensolo sowohl Musiker als auch Zuhörer schnell auf die richtige Betriebstemperatur bringen. Doch mit der nächsten Nummer, "Travellin' south", gehen die Jungs noch einen Schritt weiter. Jetzt ist der Sidepunkt erreicht! Vollgas bis zum Anschlag heißt die Devise! Ein überschäumender, southern-fried, von einem gewaltigen Slide-Gewitter geprägter Bluesrock-Boogie/Blues Rock'n Roller, der einen fast aus dem Musikzimmer bläst. Was Bonamassa auf der Slide abliefert, ist schichtweg Weltklasse! Der Mann ist ja nicht zu bremsen! "This one is best when played loud driving down the freeway", sagt er selbst über dieses Stück, das manche vieleicht noch von Albert Collins kennen. Anschließend der nächste Knüller, eine hinreißende, fast 7-minütige Version des Lowell Fulson Blues-Klassikers "Reconsider Baby"! Diese Midtempo-Nummer enthält ein fulminantes, rund 2 1/2 Minuten langes, messerscharfes, genauso virtuoses, wie energisches Gitarrensolo, das die Gitarrenfraktion wieder einmal in staunendes Entzücken versetzen dürfte. Wie koordiniert dieser Bursche nur seine Finger? Tolles Drumming und eine prächtige Melodie begleiten das wunderbar locker und lässig beginnende, schön southern- und countryinfizierte, mit transparenten Acoustic-Riffs ausgestattete "Around the bend", das sich, ohne die Lockerheit zu verlieren, von der Kraft her ständig steigert, bis hin zu einem ungemein fetten Gitarrensolo in der Mitte, um schließlich zum Ende hin wieder etwas bedächtiger auszuklingen. Tolles Arrangement! Mit dem Instrumental "Revenge of the 10 gallon hat", einem klasse, melodischen Countryrocker, zollt Joe Bonamassa solchen Gitarrengrößen wie Danny Gatton, James Burton und Clarence White Tribut, ehe er nach der frischen, mit herrlichen Gitarrenspielereien durchsetzten Ballade "When she dances" zum Titelstück "Had to cry today" ausholt: eine fulminante, 6 1/2-minütige, inspirierte, kochende Version der alten Blind Faith-Nummer, mit rauen Retro-Riffs und einem mörderischen Gitarrensolo! Da können Winwood und Clapton nur staunen! Swampig und akustisch beginnt das folgende "The river", ehe donnernde, laute Riffs einsetzen und das Ganze zu einem prachtvollen, krachenden, sehr southern geprägten, kantigen Bluesrocker mutieren lassen. Was für eine Kraft! Eine dreckige Bluesharp und ein qualmendes Slide-Solo tun ein übriges. Hier brennt die Luft! Wie gesagt, der Spielfreude, der Klasse und Virtuosität dieses Joe Bonamassa scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein! "Had to cry today" ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden, nicht mehr und nicht weniger! Begeisternder, leidenschaftlicher Bluesrock eines jetzt schon ganz Großen seiner Zunft!!

Art-Nr.: 2664
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Duarte Group, Chris - infinite energy [2010]
Bärenstarkes, neues Studioalbum des texanischen"guitarslingers". Meisterhafter, erdiger, zündender Gitarren-Bluesrock - überaus abwechslungsreich, spieltechnisch brillant, dreckig, voller erstklassiger Songs und packender Gitarrenausflüge. Duarte kann machen, was er will. Dem Mann aus San Antonia, der seinen Wohnsitz mittlerweile in Atlanta/Georgia hat, gehen weder die erstklassigen Songs aus (alle Titel stammen aus seiner Feder), noch verliert sein famoses Gitarrenspiel je an Virtuosität, Kreativität und Spannung. "Infinite energy" ist ein Musterbeispiel für diese These. Wenn dieser Bursche seine "Strat" unter Strom setzt, ist auch der Zuhörer elektrisiert. Duarte betont, dass er mit dem neuen Werk seiner Bewunderung für den legendären Jimi Hendrix Ausdruck verleihen möchte. Das ist durchaus erkennbar, denn einigen Stücken merkt man deutlich Hendrix-kompatible Riffs und Licks an. Doch Duarte ist viel zu sehr er selbst, als dass er sich mit einem kompletten "Hendrix-Tribute" zufrieden gäbe. Nein, das ist durch und durch trockener, dreckiger, zündender texanischer Bluesrock, der insgesamt mehr an seinen ganz großen Hero Stevie Ray Vaughan erinnert, als an Hendrix, und der in vielen Stücken ein würziges, Duarte's jetziger Heimat gezolltes Southern-Flair beinhaltet. So beispielsweise bei dem grandiosen Opener "Ridin'", der seinem Titel alle Ehre macht und mit viel Dampf durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks galoppiert. Besticht mit mächtigen, Hendix-ähnlichen Riffs, hat aber einen tollen, southern-fried Shuffle-/Boogie-Groove. Der folgende, über 8-minütige, kochende, dreckige Midtempo-Blues "City life Blues" wird die Gitarren-Enthusiasten zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Zwischen den klasse Gesangsparts holt der "Strat-Magier" zu zwei fulminanten, vor Spielfreude nur so strotzenden, asugedehnten Gitarrensoli aus, einmal rund 2 Minuten, einmal rund 3 Minuten, die genauso lässig und cool, wie kraftvoll und intensiv über uns hereinbrechen. Duarte spielt sich in einen "Rausch" - toll! Mit dem anschliessenden, ungemein locker rüberkommenden "Cross my heart" spannt Duarte dann einen Bogen vom Blues und Rock, zu Latino- und Jazz-Einflüssen, verbunden mit einer wunderbar ins Ohr gehenden Melodie und phänomenalen Gitarrenlinien. Enthält ein grandioses, virtuoses Solo, das einen nur noch in ehrfurchtsvollem Staunen zurücklässt. Allein diese 3 Anfangsstücke belegen die große Abwechslung dieses Albums, dessen Songmaterial zu keiner Minute nachlässt und das während seiner gesamten, knapp 65 Minuten Spielzeit nicht den Hauch von Durchhänger oder gar Langeweile aufkommen lässt. Weitere absolute Highlights sind beispielsweise der schwere, massive, geradezu hypnotische Bluesrocker "Sundown Blues" (wieder ein gewisses Hendrix-Feeling, irre Power. geradezu unter Starkstrom stehende Gitarrenlinien) und der von furiosen, glühenden Gitarrenausflügen begleitete, satte Retro Heavy-Psychedelic-Bluesrocker "Purple gloaming" mit seinem fetten Groove und dem leichten "Cream"-vibe. "Infinite energy" ist ohne jeden Zweifel der nächste Meilenstein in der Karriere eines der besten Bluesrock-Gitarristen und -Performer der heutigen Zeit. Die Chris Duarte Group in grandioser Verfassung!

1 Ridin' - 4:07   
2 City Life Blues - 8:06   
3 Cross My Heart - 3:42   
4 Waiting On You - 4:02   
5 Sundown Blues - 6:28   
6 Cold Cold Day - 6:56   
7 My Heart Don't Want to Let You Go - 6:10   
8 Killing Time - 8:27   
9 Purple Gloaming - 6:19   
10 Me All Me - 6:15   
11 Hamra St. - 3:57

Art-Nr.: 7138
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ridin'
City life Blues
Cross my heart
Waiting on you
Sundown Blues
Killing time
Purple gloaming

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gov't Mule - deja voodoo [2004]
Das von den Fans heiß herbei gesehnte vierte Studioalbum (sieht man mal von den "Deep end"-Projekten ab, die man auf Grund der vielen Gast-Bassisten wohl nicht als richtige Bandprojekte einstufen sollte) von Gov't Mule ist da! Neben dem neuen Mann am Bass, Andy Hess, ist die Band mit den lagjährigen Weggefährten Danny Louis mittlerweile zum Quartett angewachsen, was die Spannung bezüglich der neuen Scheibe weiter vergrößerte, zumal sämtliche enthaltenen Songs, entgegen früherer Gepflogenheiten, noch nie live präsentiert wurden! Fazit vorab: Das Teil ist erneut eine Meisterleistung! Warren Haynes sagte im Vorfeld über die Scheibe: "It sounds like Gov't Mule, but it doesn't sound like anything we've already done. It has the same muscle and the same influences and character. But the fact is that it's a new band interpreting, and I'm writing songs for the sound of the new band." Ein Staement, das es hundertprozentig trifft! "Déjà voodoo" ist ein typisches Gov't Mule-Album, das einmal mehr eine gewaltige Kraft ausstrahlt, wobai aber eindeutig die Band an sich in ihrer ganzen Kompaktheit im Vordergrund steht. Vor allem Tastenmann Danny Louis bringt sich mit herrlichem E-Piano- und Orgelspiel sehr gewinnbringend in den Bandsound ein und läßt Warren Haynes trotz seiner zentralen Bedeutung eher als ein "normales" Bandmitglied erscheinen. Weiterhin fällt auf, daß neben ein paar dampfenden Krachern auch eine ganze Anzahl ruhigere Songs enthalten sind, die jedoch deshalb nichts von der gewohnten "Mule"-Intensität eingebüßt haben. Dir Songs sind sehr klug und ausgewogen strukturiert. Prächtige Riffs treffen auf mitreißende Soli! Warren Haynes' Gesang strotzt einmal mehr vor Kraft und Energie! Jeder einzelne Song vermittelt, über welch außergewöhliche Qualitäten die Musiker verfügen und wie selbstverständlich sie diese Fähigkeiten in den Bandsound einbringen. "Bad man walking" heißt das Eröffnungsstück, ein knackiger, messerscharf auf den Punkt gebrachter, trockener, prägnanter Retro-Classic-Rocker mit einer dezenten Prise Funk, allein schon ausgelöst durch das wunderbar im Hintergrund agierende E-Piano. Satte, raue Gitarrenriffs, dazu ein tolles Zusammenspiel zwischen Orgel und großartiger Wah-Wah Lead-Gitarre, inklusive grandiosem Solo! Haynes in Topform! Matt Abts trommelt himmlisch! Bleibt richtig gut hängen! Weiter geht's mit dem über 8-minütigen, wunderbar groovenden Bluesrocker "About to rage", der sich in der Mitte, nach relativ verhaltenem Beginn, vor prächtigen Drum-Rhythmen in ein explodierendes Gitarrensolo steigert, um gegen Ende schön jammig auszuklingen. Toller Gesang von Warren Haynes! "Perfect shelter", das nächste Stück, ist ein harter, schwergängiger, aber sehr angenehm strukturierter, inspirierter, bluesiger Rocker, und mit "Little toy brain" spielen sie eine für ihre Verhältnisse zwar von trockenen Rhythmen geprägte, dennoch sehr weiche, Blues-/Bluesrock-Nummer, die angenehm ins Ohr geht. Dann der wie unter Starkstrom stehend präsentierte, dreckige, raue, funky Boogie-Rocker "Slackjaw jezebel" mit tollen Gitarrenläufen, der getragene, sehr southern angehauchte, Allman Brothers-like, von herrlichen Gitarren- und Slide-Hooks begleitete, bluesige Rocker "Wine and blood", das von fetten Led Zeppelin-like Riffs geprägte, satte, von elektrisierender Lead-Gitarre bestimmte "Lola leave your light on", das knapp 11-minütige, von klasse Gitarrenspielereien und tollem E-Piano-Solo durchzogene, rhythmisch sehr wechselhafte, mit einem gewissen Seventies-Jam-Flair ausgestattete "Silent scream", usw., usw.! Das Album bedeutet von vorn bis hinten einen weiteren, überragenden Output der Fähigkeiten von Warren Haynes & Co.! Knapp 76 Minuten lang meisterlicher, rauer, groovender, zuweilen mit einer gewissen Hippie-Mentalität ausgestatteter, Seventies-Classic-Blues-Jam-Rock voller Intensität und Kraft, wie ihn eben nur Gov't Mule in der Lage sind zu spielen. Superb!

Art-Nr.: 2612
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Leftover Salmon - same [2004]
Prachtvolles, neues Studioalbum, das erste seit 5 Jahren, der begnadeten Rock'n Grass Jam-Band um den famosen Songwriter, Mandolinen-, Fiddle-, Gitarrenspieler und Sänger Drew Emmitt! In der Tradition solch legendärer Bands, wie Grateful Dead, Phish, den Allman Brothers und den "Newgrass"-Veteranen New Grass Revival, präsentiert das Sextett aus Colorado einmal mehr seine hinreißende, so unwiderstehliche Mixtur aus Rock, Roots, Bluegrass, Country, Folk und Blues, die sie einst selbst einmal mit der verrückten Bezeichnung "polyethnic cajun slamgrass" umschrieben haben. Einfacher ausgedrückt heißt das: "Rootsy Rock in a Bluegrass instrumentation", eingebunden in herrlich, spielfreudige, innovative Jam-Arrangements. Ihr Standing und ihre Fanbase im Jam-Band-Circuit ist ob ihrer grandiosen, musikalischen Fähigkeiten und ihrer mitreißenden Live-Shows immens. Die Songs auf dem neuen Album sind zu zwei Drittel grassig, akustisch arrangiert, wobei die Kombination aus Acoustic-Picking von Gitarre, Banjo, Mandoline, oder auch das Fiddle-Spiel, sich hervorragend mit dem dynamischen Schlagzeug von Jose Martinez und dem großartigen Tasten-Spiel von Bill McKay (Klavier und Orgel) ergänzen. Auf einem Drittel des Albums wird dann ordentlich elektrisch gerockt. Das Songmaterial ist vorzüglich! Wunderbare, jammige Bluegrass-Nummern, Folkrocker , Country- und Countryrock-Titel treffen auf erstklassiges Roots- und Blues-orientiertes Material, wie auch mal auf eine waschechte, fette Southernrock-Nummer. Die Virtuosität und das außergewöhnliche Können der Musiker zeigt sich immer wieder in ihren großartigen, in den Songs integrierten, jammigen Soli. Ebenso excellent ist der Gesang, denn die Band verfügt neben Drew Emmitt mit dem zweiten Gitarristen Vince Hermann und Bassist Greg Garrison noch über zwei weitere, hervorragende Sänger. Mit der starken, akustischen, schön flott, mit lässigem Drumming auf Trab gehaltenen Folk-/Gras-Nummer "Down in the hollow" startet das Album. Klasse Gesang und wunderbare Soli von Mandoline, Acoustic Gitarre und Banjo bestimmen die Szenerie. Es folgt mit "Mountain top" eine herrlich melodische, flott flockig lockere, klasse Bluegrass-angehauchte Countryrock-Nummer, die durch eine prächtige Instrumentierung aus Fiddle, Mandoline, Acoustic Gitarre, Banjo, Bass und Drums besteht, zu der sich eine zum Teil richtig fette,dynamische Orgel gesellt. Das anschließende "Delta queen", elektrisch arrangiert, hingegen ist ein toller, gediegener Country-Blues voller Southern-Soul, der mit seinem tollen E-Gitarren-Solo sowohl etwas Flair von den Dead oder den Allmans, aber auch das von Little Feat ausstrahlt. Nach dem fetzigen Bluegrass/Newgrass/Jam-Instrumental "Lincoln at Nevada" mit tollem Picking einer Vielzahl von akustischen Instrumenten, dem starken Roots-/Folk-Rocker "Woody Guthrie", dem keltisch angehauchten "Fayetteville line" und der dezent funkigen Grass-/Jam-Nummer "Everything is round", folgt die fast 9-minütige Jim Messina-Nummer "Whispering waters", ein flotter Countryrocker voller Drive, während dem sich die Jungs in ein ausgedehntes, kurzphasig fast ein wenig spacig anmutendes, Banjo-/Klavier-Jamming (am zweiten Klavier sitzt Little Feat's Bill Payne, der im übrigen das Album auch produzierte) verlieren. Völlig gegensätzlich dazu dann der entspannte, elektrische Rootsrocker "Last days of autumn", und vor allem der fast brodelnde, sehr knackige, satte, richtig schön groovende, bluesig-funkig wirkende, Allman Brothers-like Southernrock-Titel "Just keep walkin'" mit seinem fetten E-Gitarren-Solo und der herrlichen Orgel, ehe das Album nach gut 55 Minuten mit der sehr schönen, ruhigen, melodischen Acoustic Country-Ballade "Weary traveler" endet! Fazit: Eine fantastische, nahezu "süchtig" machende Americana/Bluegrass/New Grass/ Roots/Folk/Country/Blues/Rock-Jam-Demonstration von sechs außergewöhnlichen Musikern, deren Begabung und Klasse wohl keine Grenzen kennt. Faszinierend! Die CD bietet übrigens einen exklusive Zugang für ein "Free Live Concert Download"!

Art-Nr.: 2379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in the hollow
Mountain top
Delta queen
Just keep walkin'
Weary traveler

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Los Lobos - ride this ~ the covers ep [2004]
7-Track EP! Dieses Jahr werden die Los Lobos-Fans wirklich verwöhnt! Ist ja auch okay, denn schließlich zelebriert die Band ihr 30-jähriges Zusammensein - und wie kann man das gebührender feiern, als mit ein paar großartigen Veröffentlichungen. Erst kürzlich erschien ihr 12. Studioalbum "The ride" mit vielen musikalischen Gästen, später in diesem Jahr wird noch ein Live-Album folgen, doch jetzt gibt's es erst einmal eine klasse Zugabe zu "The ride", nämlich die EP "Ride this"! Enthalten sind 7 ausgesuchte Coverversionen (knapp 30 Minuten Spielzeit) namhafter Kollegen, denen die Jungs aus East Los Angeles unmißverständlich ihren Stempel aufdrücken. Eingespielt wurden die Stücke während der "The ride"-Sessions! Das beginnt mit einer klasse, von herrlicher Percussion getragenen Version von Tom Waits' "Jockey full of Bourbon", aus dem sie einen excellenten, von heißen Samba-Rhythmen begleiteten Latino-Rocker machen, gefolgt von Bobby Womack's "More than I can stand", das wunderbar funkig, mit einem dezenten Reggae-Flair aus den Boxen tönt, und einer tollen riffigen, schwülen, dezent swampigen, von dreckig rockenden Gitarren bestimmten Version von Elvis Costello's "Uncomplicated"! Weitere Tracks: die wunderschöne, in spanisch gesungene Ruben Blades-Nummer "Patria" (toller Rhythmus, tolle Melodie, klasse Gitarren), Richard Thompson's Klassiker "Shoot out the lights" in einer kantig, satt und dreckig rockenden, von rauen Gitarren bestimmten Fassung, das schöne "It'll never be over for me" (Thee Midnighters) und zum Finale eine gut abgehende Live-Aufnahme des von Dave Alvin geschriebenen Blasters-Rock'n Roll-Heulers "Marie, Marie", mitgeschnitten am 26.8.1999 im Aladdin Theater zu Portland/Oregon! Wie gesagt, eine feine Zugabe zum letzten Album, sozusagen das "Sahnehäubchen"!

Art-Nr.: 2642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Los Lobos - the town and the city [2006]
East LA's Los Lobos mit einem neuen Meisterwerk! Dieser Band gehen die Ideen einfach nicht aus! Über 30 Jahre sind seit ihrer Gründung vergangen, doch auch nach so langer Zeit ist aber auch gar nichts von einem "Kreativitätsstau" der Herren Hidalgo, Rosas, Pérez, Lozano und Berlin zu spüren - im Gegenteil! "The town and the city" ist ein Album geworden, das erneut die außerordentlichen Fähigkeiten einer der besten Rootsrock-Bands Amerikas auf das Eindrucksvollste offenbart. Mit aller Freiheit und mit all dem Raum, der ihre Vielseitigkeit zuläßt, begeben sie sich auf eine unwiderstehliche musikalische Reise, die zwischen solchen Karrierehöhepunkten wie "How will the wolf survive?", "Kiko" und der Gegenwart hin und her zu pendeln scheint. Doch wie selbstverständlich basteln sie daraus eine vollkommen neue, untrennbare Einheit, deren Resultat schließlich erneut etwas ganz Besonderes zum Vorschein bringt! Die Power von beispielsweise "Good morning Aztlán" etwas zurückschraubend, erleben wir ein wunderbar entspanntes neues Album, das neben all seiner natürlichen Spielfreude nahezu perfekt die Schnittstelle zwischen "erdig" und "harmonisch" trifft. Der Sound ist sehr trocken, gleichzeitig aber ungemein warm und geschmeidig produziert worden. Subtile Klänge und eine herrlich vielschichtige Instrumentierung (David Hidalgo's Lead Gitarren-Spiel ist umwerfend, genauso wie sein unverkennbarer Gesang) bauen eine gleichzeitig entspannte, wie auch geradezu knisternde Spannung erzeugende, hypnotische und äußerst angenehme Atmosphäre aus fantastisch ineinander fließendem Picking, unaufdringlichen Keyboard-Tupfern, exzellenter Percussion und wunderbaren Melodien auf. Die Arrangements wirken experimentell und vertraut zugleich. Sie nehmen den Zuhörer gefangen und "zwingen" ihn regelrecht zuzuhören. Faszinierend! Bei alledem spürt man auch immer wieder den Hang der Musiker ihren instrumentellen Künsten freien Lauf zu lassen, was der Band auch in Jam-Kreisen ein hohes Standing einbrachte. Vielseitige, ruhige, gleichzeitig rootsig zerrige, wie auch überaus klare Gitarrenlinien ziehen sich durch den wundervollen Opener "The valley", gebettet auf einem schön relaxten, einen magisch anziehenden Groove aus trockener Percussion und tiefem Bass. Die über 54 Minuten währende Aneinanderreihung eines musikalischen Höhepunktes an den nächsten hat begonnen. Auch bei dem großartigen von mexikanischen Acoustic Gitarren begleiteten "Hold on" bildet ein herrlich trockener Percussion-Groove die Basis, ehe sie mit dem überragenden "The road to Gila Bend" einen absoluten Traum von einem erdigen Rootsrocker abliefern. Ein lässiger, schwungvoller Drive, sehr flüssiger Rhythmus, prächtige, schön raue, rotzige, verzerrte "rusty" E-Gitarren-Linien in bester Neil Young & Crazy Horse-Tradition, Hidalgo's fantastischer Gesang - alles verpackt und harmonisch miteinander verschmolzen zu einer hinreißenden Melodie. Bärenstark! Darüber hinaus bietet der Song ungemein viel Freiraum für lockere Jammings, was die Band live sicher, vor allem im Rahmen der Gitarrenparts, genüßlich ausnutzen wird. Mit "Chuco's cumbia" folgt der erste von drei spanisch gesungenen Mexican-/Latino-Nummern (klasse Percussion, starke, transparente Gitarren, zuweilen ein großartiges "Spaghetti Western"-Flair, sowie ein exzellentes, unaufdringliches Saxophon erzeugen die fiktive Vorstellung von rhythmisch und temperamentvoll tanzenden Senoritas in einer heißen, mexikanischen "Cantina"), ehe mit dem exquisiten "If you were only here tonight" eine erneut überaus melodische Ballade folgt, deren lässige, lockere E-Gitarren-Begleitung ebenso retro wie zeitgemäß klingt. Man glaubt Spuren der legendären Grateful Dead zu entdecken, genauso wie die solch junger Bands wie My Morning Jacket! Sehr stark auch der raue, würzige Roots-Blues "Two dogs and a bone", der mit toller Orgel, Piano und E-Gitarre garnierte, etwas nostalgisch anmutende, recht knackige Rootsrocker "Little things", der ein gewisses Psychedelic-Feeling mit sonniger, kalifornischer Frische und einer klasse Melodie vereint, das bluesige, dezent jazzig swingende, Finger schnippende "Free up", wie auch die grandiose, herrlich staubige, countrylastige Roots-/Americana-Nummer "The town"! All das bedeutet außergewöhnliche musikalische Klasse auf höchstem Niveau! Nach über 3 Dekaden setzen Los Lobos mit diesem Album das nächste Ausrufezeichen in ihrer vielseitigen Karriere und schaffen es noch immer sich weiterzuentwickeln. "An exciting and emotionally powerful experience that grows with each listen"! Wir erwähnten es bereits eingangs: Ein Meisterwerk! Kommt in einem feinen Digipack mit einem alle Texte umfassenden, 20-seitigen Booklet!

Art-Nr.: 4461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Miller, Buddy & Julie - written in chalk [2009]
Ein gemeinsames Album der Millers! Großartig! Amaricana-Held Buddy Miller und seine Gattin begeistern mit einem meisterhaften, ungemein vielseitigen, staubtrockenen Werk höchster und feinster Americana-Kultur zwischen Folk, Blues, Jazz, Gospel und Alternate Country. Zumeist sehr sparsam instrumentiert und eingespielt mit ein paar der genialen Weggefährten der Millers (Stuart Duncan, Brady Blade, Gurf Morlix, Byron House, Larry Campbell, Russ Pahl, Patty Griffin, Emmylou Harris...) erweist sich Buddy vor allem als grandioser Musiker (Gitarrist) und Sänger, während Julie durch faszinierendes Songwriting glänzt (auch sie übernimmt bei einigen Tracks den Lead-Gesang). Buddy war ja zuletzt fast ausschließlich mit der Band von Alison Krauss und Robert Plant auf deren "Raising sand"-Tour unterwegs. So überrascht es keineswegs, dass auf dem Album mit der Coverversion des großartigen Swamp Country-Blues "What you gonna do Leroy" von Mel Tillis auch ein exzellentes Duett zwischen Miller und Plant enthalten ist, bei dem der ehemalige Led Zeppelin-Frontmann mit einer tollen Performance überzeugt. "Written in chalk" wird dem hohen Anspruch, den die Millers an sich selbst, als auch dem, den die Fans an sie stellen, voll und ganz gerecht. Pure, unverfälschte Roots-/Americana-Musik der Extraklasse! Außergewöhnlich! Authentisch! Handwerklich brillant!

Die komplette Tracklist:

1 Ellis County - 3:51   
2 Gasoline and Matches - 3:14   
3 Don't Say Goodbye (with Patty Griffin) - 5:10   
4 What You Gonna Do Leroy (with Robert Plant) - 3:45   
5 Long Time - 4:13   
6 One Part, Two Part (with regina & Ann McCrary) - 3:43   
7 Chalk (with Patty Griffin) - 3:40   
8 Everytime We Say Goodbye - 4:34   
9 Hush, Sorrow (with Regina McCrary) - 4:02   
10 Memphis Jane - 6:16   
11 June - 4:15   
12 The Selfishness in Man (with Emmylou Harris) - 4:20

Art-Nr.: 6273
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ellis County
Don't say goodbye
What you gonna do Leroy
Chalk
Everytime we say goodbye
The selfishness in man

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Montoya, Coco - can't look back [2002]
Klasse neues Soloalbum des Gitarrenzauberes Coco Montoya, der lange Jahre in den Bands von Albert Collins und John Mayall seine Stratocaster auf Touren brachte. Mit "Can't look down" ist ihm eine wunderbar frische, sehr gefühlvolle Rock/Blues/Bluesrock-Scheibe gelungen, die sich an der Schnittstelle des L.A./Memphis-Sounds mit einer gehörigen Portion Texas-Bluesrock-Flair befindet. Montoya ist ein klasse Sänger mit viel Seele in der Stimme und sein Gitarrenspiel ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Ein virtuoses Solo jagt das nächste. Seine quirlige Spielweise, beeinflußt von Albert Collins, über Duane Allman bis hin zum typischen Texas-Blues, ist voller Power, aber gleichzeitig wunderbar fließend, locker und frisch.
Die Songs stecken voller klasse Melodien und sind überwiegend rockig ausgerichtet, ohne das der Blues zu kurz kommt. Das dürfte nicht nur die Fangemeinde von Stephen Bruton, über Scott Holt bis hin zu Mark Selby begeistern. Wer auf fließenden, rhythmischen, manchmal dezent funky angehauchten, auch mal mit leichtem Southernflair angereicherten Bluesrock mit tollen Gitarrensoli und einem ordentlichen Groove steht, ist hier richtig! Bei 5 der 13 Songs werden auch mal Sax und/oder Trompete eingesetzt, die aber relativ unaufdringlich sind und den Gesamtsound eher bereichern denn stören. Das paßt schon gut zusammen. Unter den Musikern sind L.A. Bass-Ikone Bob Glaub (u.a. Jackson Browne), Drummer Tony Braunagel, Tommy Eyre an den Keyboards und Chuck Kirkpatrick an der zweiten Gitarre. Und die harmonieren prächtig miteinander! Das Album wird mit dem sehr starken "Wish I could be that strong" eröffnet, ein Texas-style Bluesrocker, wunderbar flockig, aber dennoch mit gutem Drive, mit einer tollen Melodie und einem excellenten Gitarrensolo, bei dem Montoya gleich zu Beginn allle Register zieht. Das scheint wie eine Kreuzung aus Duane Allman und Stevie Ray zu klingen. Das traurige "Running away from love" mit seiner schönen Hammond B3-Begleitung, dem dezenten Reggae-Feeling und dem leicht funky angehauchten Rhythmus, besticht erneut mit herrlich lockeren, flinken Gitarrensoli und einem herrlichen Groove. Nach dem gut abgehenden Hollan/Dozier/Holland-Heuler "Something about you" ertönt das tolle, lääsig lockere, mit einem feinen southernmäßigen Intro versehene "I won't beg". Fließende Gitarren, wie aus dem Handgelenk geschüttelt, überall. Mit "Trip, stumble and fall" folgt ein satter, melodischer Texas-Bluesrocker, danach mit "Can't see the streets for my tears" ein waschechter, emotioneller, trockener Slow-Blues! So geht es weiter, bis zu dem klasse Finaltrack "Free", nochmal ein satter Bluesrock-Paradesong voller Herz und Seele. Coco Montoya's "Can't look back": das ist astreine Bluesrock-Mucke für die erste Liga, frisch, klassisch und modern zugleich! Macht richtig Laune!

Art-Nr.: 1266
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't beg
Free

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Railroad Earth - same [2010]
Die einzigartigen Railroad Earth zählen seit knapp 10 Jahren zu den absoluten Aushängeschildern in der Roots-/Jamrock-Szene. Warum dies so ist, warum sich Fans und Kritiker gleichermassen immer wieder zu geradezu überschwänglichen Begeisterungsstürmen hinreissen lassen, warum diese aussergewöhliche Musik so fasziniert, das beweist einmal mehr ihr neuestes Meisterwerk, das dieses famose Sextett aus Stillwater/New Jersey schlicht nach dem Bandnamen "Railroad Earth" betitelt hat. Der ehemalige Frontmann der seinerzeit in Fachkreisen ebenfalls hoch geschätzten Band "From Good Homes", Todd Sheaffer, und seine Freunde brillieren erneut mit einer hinreissenden Synthese aus Roots-, Bluegrass-, Celtic-, Jazz-, Folk-, Americana-, Country- und Rock-Elementen und kanalisieren das Ganze in einer unwiderstehlichen, ungemein lebendigen und spielfreudigen, von exquisiter Musikalität geprägten, faszinierenden "Roots-/Grass-/Jamrock-Mugge", bestehend aus einer unwiderstehlichen Kombination von akustischen Instrumenten, wie beispielsweise Mandoline, Fiddle, Acoustic Gitarre und Banjo, und elektrischen Gitarren, unterlegt mit tollen Grooves aus Bass und knackigen Drums. Das ist pure Magie! Eine Musik, wie sie in Jam-Kreisen nicht alltäglich ist, in Szene gesetzt von absoluten Ausnahmekönnern. Das neue Album wirkt insgesamt etwas rockiger als die Vorgänger, wobei die elektrischen Parts mehr in den Vordergrund rücken als zuletzt. Das bekommt der Band sehr gut. Das geht von herrlichen, knackigen, vitalen Countryrockern über sich in faszinierenden Jammings verlierenden Instrumental-Passagen, bis hin zu wundervollen Waltzes und heissem "Stringband-Funk". Vergleiche zu Leftover Salmon und The String Cheese Incident werden immer wieder bemüht, auch zu den legendären New Grass Revival, der Yonder Mountain String Band oder Grateful Dead. Beim neuen Werk darf man sicher auch noch The Band, Wilco oder gar Widespread Panic nennen, doch Railroad Earth kombinieren alle vermeintlichen Spuren dieser Kollegen zu einem eigenen Sound, wie er einzigartiger nicht sein kann. Die Songs sind zudem gespickt mit hervorragenden Melodien und klasse Texten. Shaeffer ist ein toller Songwriter, Sänger und Storyteller, der sich mit seinen Bandkollegen nahezu perfekt ergänzt. Großartig beispielsweise der ungemein melodische, voller Retro-Feeling steckende, knackige Countryrocker "Long walk home" (starkes, flüssiges E-Gitarren-Solo im Break), wie auch der wundervolle, semi-akustische Grass-/Folk-/Jamrocker "The jupiter & the 119" mit seinen kernigen Drums und der bestechenden Mandolinen-/Fiddle-/Banjo-.Instrumentierung, das phantastische, kraftvolle, sehr jammige "Black elk speaks" (schlägt eine Brücke vom dezent psychedelischen Countryrock der legendären Byrds zu ihrer "Eight miles high"-Phase bis hin zu dem heutigen Roots-/Jamrock von Widespread Panic - toller Groove, saustarke E-Gitarrenlinien und -läufe), der traumhafte Old-School Country-Waltz "On the banks" (faszinierende, ursprüngliche Schönheit, sehr rootsig, tolles Southern-/Grass-Flair), der dynamische Folkrocker "Potter's field" (kommt wie eine Mischung aus Celtic-Rock und The Band), oder auch das leicht psychedelisch angehauchte, mit tollem Gitarren-, Mandolinen-Picking, starker Fiddle, dezenten E-Gitarren-Fills und starkem Drumming performte Celtic-/Folk-/Jam-Instrumental "Spring-heeled Jack"! Railroad Earth in ihrem Element - und die Fans werden sie zu Recht feiern! Ein grandioses Werk! Bärenstarker Roots-/Americana-/Grass-/Country-/Folk-/Jam-Rock, wie ihn nur diese Band zelebrieren kann. Wir wiederholen es gerne: Einzigartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Long Walk Home - 4:40   
2 The Jupiter & the 119 - 7:57   
3 Black Elk Speaks - 5:40   
4 Day On the Sand - 4:10   
5 Lone Croft Farewell - 5:18   
6 Too Much Information - 4:50   
7 Spring-Heeled Jack - 11:28   
8 On the Banks - 4:58   
9 Potter's Field - 6:12

Art-Nr.: 7141
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long walk home
The jupiter & the 119
Black elk speaks
Spring-heeled Jack
On the banks
Potter's field

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Reckless Kelly - reckless kelly was here ~ live ~ 2 cds / 1 dvd [2006]
2 CDs +1 DVD! Opulentes 3er-Live Package (plus 2 neue Studio-Tracks) der famosen Texas "Red Dirt"/Country-/Roots-Vorzeigerocker! Begeisternd! Aufgenommen am 31.03.2006 in Marcia Ball's urigem, an diesem Abend selbstverständlich ausverkauftem Club "La Zona Rosa" in Austin/Texas, also vor heimischer Kulisse, laufen Willy und Cody Braun mit ihren Freunden zur absoluten Bestform auf und brennen ein geradezu unwiderstehliches "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Feuerwerk ab, daß jeden Genre-Fan mitreißen wird! Das ist mal wieder eines jener Live-Alben, von denen es nur ganz wenige gibt. Eines, auf dem alles stimmt, das tatsächlich in der Lage ist, diese einzigartige Live-Atmosphäre fesselnd und vollkommen authentisch bis ins heimische Musikzimmer zu transportieren. Das gilt gleichermaßen für die CDs als auch für die DVD! Alles kommt rüber: Die ganze Energie der Band, ihre unbestreitbare musikalische Klasse, das Feeling, die Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit des Live-Sounds, diese wunderbaren Melodien, das ganze Feuer! Publikum und Band sind sofort voll da, bilden eine wunderbare Einheit - und man hat das Gefühl mittendrin zu sein! Herrlich! Satte, rootsige Gitarren (Lead-Gitarrist David Abeyta ist ein Meister seines Fachs), Willy's unverwechselbarer, staubiger Gesang, dazu Cody's großartige Fiddle-, Mandolinen-, und Hamonica-Ergänzungen, sowie der punktgenaue Backbeat von Drummer Jay Nazz und Bassmann Jimmy McFeeley sorgen, verbunden mit traumhafter Melodik, in dem Schuppen für richtig Dampf unddie pure Freude. Das Tracklisting (die CDs umfassen 16 Live-Nummern sowie zwei brandneue Studio-Tracks, die Live-DVD enthält 73 Minuten des Konzertes ohne jede Breaks, sowie einen 30-minütigen "Behind the scenes"-Film) setzt sich aus hervorragenden Live-Versionen von Nummern ihrer bisherigen 4 Studioalben, sowie ein paar erstklassiger Coverversionen zusammen. Los geht's beispielsweise mit einer fulminanten, abgehenden, Slideguitar-getränkten, rauen Fassung des prachtvollen Rootsrock-Krachers "Sixgun" vom "Wicked twisted road"-Album, bei dem sowohl die Band, als auch das Publikum in Windeseile ihre Betriebstemperatur erreichen, gefolgt von einer ebenso stark nach vorn rockenden, bis dato unveröffentlichten, großartigen Coverversion von Alejandro Escovedo's "Castanets" (toller Groove, starke Lead-Gitarre von Abeyta in Zusammenspiel mit Cody Braun's herrlicher elektrischer Mandoline, wunderbare Melodie), und dem traumhaften, voller lockerem Elan steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Countryrocker "Motel Cowboy Show" mit tollen Gitarren, klasse Fiddle, erneut einer prächtigen Melodie und lässig Gas gebenden Drums! Es gibt partout keine schwachen Nummern, bzw. schwachen Momente während des Konzertes! Die weiteren Tracks: "I still do" (tolle Countrynummer von ihrem ersten Studioalbum "Milican"), "1952 Vincent Black Lightning" (wundervolles Richard Thompson-Cover, auch bis dato von Reckless Kelly nicht veröffentlicht), "Seven nights on Eire", "Break my heart tonight", "Nobody's girl", "Hey say no/Guacamole", "Vancouver" (irre starke Ballade, dezentes Southern-Flair), "Wiggles & ritalin" (bis dato unveröffentlicht), "Wild Western Windblown Band", "Babys gone Blues", "Wicked twisted road", "Crazy Eddie's last Hurrah" (inklusive sehr emotionaler Vorstellung der Bandmitglieder von Willy Braun - tolles Mitgrölen des Publikums), und schließlich "Revolution"! Ja genau, der Beatles-Klassiker, aus der sie eine Traum-Version basteln: Fette Bluesrock-Rhythmen mit dreckiger, feuriger Bluesgitarre bilden das dampfende 2 1/2-minütige Intro, um aus dieser Nummer schlöießlich eine fast 10-minütige Pracht-Fassung allerfeinsten, dezent bluesigen Texas-Gitarren-Rootsrocks zu zaubern! Groß! Die beiden neuen Studiotracks, die sie im übrigen auch live präsentieren, sind ebenfalls ein Hammer! Das ist zunächst der kräftige, voller saftiger E-Gitarren steckende, traumhaft melodische Midtempo-"Red Dirt"-Countryrocker "Break my heart tonight", gefolgt von dem mit viel Drive abrockenden Texas-Riff-Roots-Boogie-Country-Feger "Wiggles & ritalin" (klingt fast wie eine Texas-Ausgabe der Georgia Satellites)! Die Live-DVD ist von der Songauswahl völlig identisch, es fehlt (leider) nur das Beatles-Cover von "Revolution" (und natürlich die Studio-Tracks)! Auch filmtechnisch ist das Konzert ganz großartig in Szene gesetzt worden. Die Atmosphäre kommt herrlich rüber! Toller 5.1 Surround Sound! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Wow! Was für ein Live-Paket! Grandios! Ein Konzert wie aus einem Guß!

Art-Nr.: 4330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Rogers Band, Randy - rollercoaster [2004]
Das Potential in Texas an außergewöhnlich starken Countryrock-Bands scheint unerschöpflich zu sein! Die aus der Gegend um Sam Marcos im Südwesten des Lonestar State's stammende Randy Rogers Band ist in der Texas Americana-Szene in aller Munde und wird dort bereits als das nächste "große Ding" gehandelt. Die Fanbase wächst wie im Fluge! Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn in der Tat beweist das Quintett auf ihrem bereits zweiten Studioalbum "Rollercoaster" auf ebenso eindrucksvolle wie gekonnte Art und Weise, daß die Riege um solche Bands wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84, Chris Knight, die Mike McClure Band, Jack Ingram, Radney Foster & Co. (im übrigen kennt und schätzt man sich in dieser Clique eh schon seit langem) einen neuen, wichtigen und kompetenten Namen in ihren Reihen begrüßen darf: Randy Rogers und seine Freunde! Das ist mitreißender, herrlicher, schön staubiger, gleichzietig aber von wunderbaren Melodien geprägter, rootsiger "Red Dirt" Texas Countryrock in seiner ganzen Pracht! Bärenstark! Kein Wunder, daß es sich ein gewisser Radney Foster nicht hat nehmen lassen die Jungs unter seine Fittiche zu nehmen und das Album produktionstechnisch zu betreuen. Die hervorragende, lässige und etwas angeraute Stimme von Frontmann und Songwriter Randy Rogers liegt exakt im Grenzbereich zwischen Chris Knight, Steve Earle und Cody Canada (Cross Canadian Ragweed) und seine Songs sind durchweg von ähnlicher Klasse! Der satte, transparente, volle und immer staubig wirkende, rockige Sound wird dominiert von knackigen Rhythmen, würzigen, erdigen E-Gitarren und einer prächtig dazu passenden, niemals zu aufdringlich wirkenden Fiddle. Die Songs wirken rootsig, verlieren dabei aber nie ihre deutlichen Countrybezüge, versprühen zuweilen einen gewissen "Waylon"-like Outlaw-Charme, beinhalten oft eine herrliche "Highway"-Symbolik und charakteriesieren eindrucksvoll dieses "Red Dirt"-Countryrock-Feeling, wie es eben nur solche großartigen Bands aus Texas und Oklahoma zustande bringen. Wunderbar groovendes Schlagzeug und klasse E-Gitarren-Licks sind die Basis für die excellente Eröffnungsnummer "Down and out", einen astreinen, satten, staubigen, vollsoundigen, mit rotziigen, dreckigen Riffs durchsetzten, aber gleichzeitig höchst melodischen, flüssigen Midtempo-Co8ntryrocker, der sofort unmißverständlich die Klasse dieser jungen Truppe erkennen läßt und bereits nach dem ersten Stück klar macht, daß im Laufe dieses Albums überhaupt nichts mehr schief gehen kann. Und geanu so kommt es dann ja auch! Ein toller Song jagt den nächsten! In allerbester Chris Knight-Manier geht es mit dem knackigen, wieder von einer wunderbaren Melodie geprägten Roots-/Countryrocker "Somebody take me home" (im übrigen, wie 3 weitere Tracks eine Gemeinschaftskomposition von Randy Rogers und Radney Foster) weiter, der erneut einen prächtigen Gitarrensound offenbart, unterstützt von der klasse Fiddle von Brady Black! Eine absolute Killer-Nummer steht nun mit "This time around" auf dem Programm: Herrlicher Drive und eine herausragende Melodie prägen diesen traumhaften, staubigen, rootsigen "Red Dirt"-Vorzeige-Countryrocker, der wie geschmiert rockend aus den Lautsprechern tönt. Tolle Fiddle-Passagen ergänzen sich mit klasse Lead-Gitarrenläufen, inklusive energischer, fetter, dynamischer Wah-Wah-Spielereien. Das ist Texas-Countryrock voller Saft und Dynamik, wie ihn die Fans lieben! Co-Autor dieser Nummer ist übrigens Cross Canadian Ragweed's Cody Canada! Saustark! Weiter geht's mit der wunderschönen, von klasse Gitarren begleiteten, entspannten Americana-/Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Love must follow you around", dem tollen, riffigen, an der Schnittstelle von Steve Earle, Chris Knight und Radney Foster agierenden Midtempo-Countryrocker "Lay it all on you" und dem frischen, flockigen, mit klasse E-Gitarren und einer tollen Melodie ausgestatteten New Country-Stück "Tonight's not the night", daß an alte, beste Foster & Lloyd-Tage erinnert. Sehr stark auch die Version der Randy Rogers Band von Cross Canadian Ragweed's "Again" in schön dreckiger und riffiger, rauer Ausprägung, die ganz traumhafte, hinreißende, von einem staubigen Outlaw-/Southern-Flair durchzogene Country(rock)-Ballade "They call it the hill country" (welch eine tolle Melodie, welch ein klasse Arrangement aus Gitarren und Fiddle) und das Waylon-like, wieder voller Outlaw-Countryfeeling steckende "Ten miles deep"! Enthält zusätzlich einen klasse "hidden track"! Ein "Hoch" auf die Randy Rogers Band! Willkommen im Kreis der texanischen Countryrock-Größen! Das sind 51 1/2 wundervolle, knackige, erdige, staubige, melodische, lebendige Roots-/Americana-/Countryrock-Minuten, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen. Da blüht das Countryrock-Herz auf!

Art-Nr.: 2711
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down and out
This time around
Tonight's not the night
They call it the hill country
Ten miles deep

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Trower, Robin - living out of time [2004]
Bluesrock Gitarren-Veteran Robin Trower ist zurück mit einem neuen Album! Ein klasse Teil! "Living out of time" vereint ihn wieder mit den Musikern, mit denen er auch schon in den achtziger Jahren zusammengearbeitet hat, nämlich mit den großartigen Rhythmus-Leuten Pete Thompson am Schlagzeug und Dave Bronze am Bass, vor allem aber auch mit dem hervorragenden Sänger Davey Pattison. Das Resultat: Prächtiger, typischer Trower'scher Retro-Bluesrock, der sich nahtlos in die Reihe seiner starken Alben aus den siebziger Jahren einreiht. Da ist sie wieder, diese sicher zu Recht oft mit Hendrix vergleichbare, dennoch aber für ihn so typische, einzigartige, glühende "bluesy-psychedelic-fueled", heavy Gitarrenarbeit mit den tollen Riffs und Soli, getränkt mit herrlichem Wah-Wah-Einlagen und dem für ihn bekannten, wohl kontrollierten Feedback-Spiel. Noch immer entfacht er das Feuer auf seiner Fender-Strat! Klasse Songmaterial, bestehend aus einer Vielzahl von schön groovenden. powernden, fleischigen Bluesrockern, immer mal wieder aufgelockert durch ein paar großartige Balladen. Sein Hang zur gelungenen Melodie ist nach wie vor unverkennbar. Klar, die Roots dieser Musik liegen eindeutig in den Siebzigern, alles wirkt sehr retro, dennoch gelingt es der Band problemlos eine zeitlose Frische rüberzubringen und so manchem Song eine zeitgemäße Rock-Attitüde ala Joe Bonamassa oder Kenny Wayne Shepherd zu verpassen. Zum Beispiel bei dem wunderbar abgehenden, satten Rocker "You still come back" mit seiner klasse Melodie. Ganz hervorragend gelungen sind unter anderem auch der Eröffnungs-Track "What's your name", ein toller Upbeat Gitarren-Bluesrocker, die herrliche Bluesrock-Ballade "Another time, another place, getragen von Trower's ungeheuer bluesigen, satten Gitarre, das flotte "Sweet angel" mit seinen glühenden Soli, das prächtig groovende, satte, rockige "Living out of time", wie auch der über 10-minütige Abschluß-Song "I want to take you with me", eine tierische Bluesrock-Ballade - zwar langsam im Tempo, aber mit fetten, effektvollen Gitarren-Spielereien und -Soli, klasse Gesang und einer tollen Songstruktur ungemein kraftvoll und elektrisierend in Szene gesetzt. Robin Trower hat es noch, das Bluesrock-Feuer, keine Frage! "Living out of time" kann sich wirklich sehen lassen. Die "alten" Haudegen wie er haben's einfach drauf... - und verlernen es auch nicht! Gut so!

Art-Nr.: 2378
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another time, another place
Please tell me
Living out of time
You still came back

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!