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Anderson, John - easy money [2007]
Bravouröses "Comeback" des beliebten Neo-Outlaw-Honky Tonkers John Anderson, der uns einst mit Hits wie "Chicken truck", dem legendären "Swingin'" oder "Straight Tequila night" unvergeßliche Country-Evergreens bescherte. Obwohl es Mitte der Neunziger und zu Beginn des neuen Jahrtausends eher ruhiger um den aus Apopka/Florida stammenden Country-Veteranen wurde (Nashville hatte sich, da Anderson konsequent seiner musikalischen Linie treu blieb, aufgrund aktueller Chart-Trends immer mehr von ihm abgewandt), konnte er sich zu jeder Zeit einer immens großen und sehr loyalen Fan-Gemeinde sicher sein. Vereinzelt erschienen in den vergangenen Jahren immer mal wieder großartige Alben von ihm, zuletzt das klasse 2001er-Werk "Nobody's got it all", doch was er jetzt mit "Easy money" abliefert toppt alles und ist das mit Abstand beste Album, das Anderson seit ewigen Zeiten veröffentlichte. Niemand anderes als Nashville's derzeitiger Starproduzent John Rich vom angesagten Duo Big & Rich (Rich hat nicht nur produziert, sondern auch etliche Songs mitkomponiert) hat sich seiner angenommen. Den beiden, Rich und Anderson, ist es auf beeindruckende Weise gelungen, eine exzellente Brücke zwischen Anderson's Honky Tonk-Wurzeln, puren Country-Traditionen und kraftvollen, knackigen, sehr zeitgemäßen, "jungen" Country-Tendenzen zu schlagen. Das durch und durch hervorragende Songmaterial und die entsprechenden musikalischen Vorträge stecken voller Inspiration, Vitalität, Spielwitz und voller Chart-Potenzial. Das spricht sowohl die "alten" Anderson-Fans, als auch die junge Country-Generation an. Nichts wirkt aufgesetzt und gekünstelt, sondern alles wirkt überaus authentisch, ehrlich und vor allen Dingen immer richtig "country"! John's Stimme ist noch immer unverwechselbar, ist einem sofort wieder vertraut und bestens in Form. Mit dem lebendigen, von würzigen E-Gitarren und klasse Fiddle dominierten "rowdy-rockin'" Roadhouse-/Honky Tonk-Fetzer "Easy money" startet das Album gleich voll durch. Tolle Nummer, die in etwa auf der Schiene solch "junger Wilder" wie Jason Aldean, Keith Anderson, Jake Owen, Eric Church & Co. daherkommt. Enthält ein kurzes, aber gewaltig kochendes, furioses E-Gitarren-Solo von Keith Urban! Es folgt die schöne, von John Rich, Vicky McGehee und Julie Roberts geschriebene Ballade "A woman knows", arrangiert mit großartiger Gitarren-/Piano-/Fiddle- und Steelguitar-Begleitung. Der Song, gleichzeitig die erste Single des Albums, ist auf dieser "enhanced CD" zusätzlich als Video-Clip enthalten. Ein prächtiges, kräftiges, fettes Southern-Falir versprüht der anschließende, kernige Countryrocker "Funky Country"! Kommt mit satten E-Gitarren-Riffs, einem tollen Dixie-Groove, brodelnden Slide-/Lead Gitarren-Läufen und einer großartigen, unterschwelligen Banjo-Untermalung! Hank Williams jr., Van Zant und Montgomery Gentry lassen grüßen! Klasse! Dann ein Traum von einer modernen Country-Ballade: Komponiert von Jon Anderson und Troy (Cowboy Troy) Coleman bahnt sich das wunderbar melodische "Bonnie Blue" unwiderstehlich seinen Weg in unsere Country-Ohren, begleitet von herrlichen Mandolinenklängen, Fiddle, heulender Steelguitar und einem angenehmen, ungemein wohltuenden, gleichzeitg durchaus knackigen, kräftigen Rhythmus! Toll! Einen ordentlichen Drive, klasse E-Gitarren-Licks und abermals ein feines Southern-Feeling versprüht im Anschluß daran der dynamische, gut tanzbare Roadhouse Country-Knaller "If her lovin' don't kill me" (klasse Slides), ehe Anderson mit dem lockeren und entspannten, aber durchaus flotten "Something to drink about" einen total traditionellen "Honky Tonk-/Barroom-Weeper" in allerbester Jones-/Haggard-Manier zum Besten gibt (großartige Fiddle-/Steelguitar-Begleitung)! Hervorragend auch die sehr abwechslungsreich und klug arrangierte, wunderbar melodische, einem einen herrlichen Southern-Duft um die Nase wehende, durchaus knackige, kraftvolle Ballade "Weeds" mit ihren tollen, rurückhaltenden Gitarren und dem exquisiten Fiddle-/Steel-Wechselspiel, das feine, traditionelle George Jones-Tribute "Brown liquor", oder der das Album abschließende, genauso urige, wie gefühlvolle, exzellente, ruhige Honky Tonk-/Swing-/Country-Blues "Willie's guitar" (klasse Acoustic Gitarren-Solo), bei dem ihm zwei seiner "Heroes", die legendären Merle Haggard und Willie Nelson, als großartige Duett-Partner gerne zur Seite stehen! "This album is definitely a winner", heißt es in einem US-Statement! Dem muß man ohne jede Einschränkung von vorn bis hinten zustimmen! John Anderson ist musikalisch wieder ganz oben! Eine Meisterleistung!

Art-Nr.: 4943
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bentley, Dierks - same [2003]
Ein weiterer neuer, sehr vielversprechender Name, der in Nashville von sich reden macht und sich anschickt mitzuhelfen, wieder mehr "richtige" Countrymusic in den Charts zu etablieren. Dierks Bentley heißt der junge, aus Phoenix/Arizona stammende Mann, mit aktuellem Wohnsitz in Nashville. Es wirkt ungemein sympathisch, wenn einem der Lockenkopf mit seinem "netter Junge von nebenan"-Image vom Frontcover entgegenblickt, und genau das transportiert er in seine bestens gelungene Musik. Frischer, ehrlicher, schön knackiger, traditionsbewußter Country/New Country, der richtig Freude macht! Im Gegensatz zu vielen Kollegen hat Bentley beispielsweise nicht bereits im Alter von 5 Jahren im Kirchenchor gesungen, oder war mit 10 das Aushängeschild der Familien-Country-Band, in der er aufwuchs - nein, "everything I learned musically, I learned on my own. My country music education has consisted of listening to a lot of records and spending a lot of time listening and playing in Nashville bars and clubs", sagt er selbst. Er ist durch und durch ein Countryfan und hat so lange an sich gearbeitet, bis er schließlich selbst im Rampenlicht steht. Beeinflußt von Leuten wie George Jones und Vince Gill spielt er eine knackige, aber auch lockere, astreine Country-/New Countrymusic, bei der manchmal auch Erinnerungen an den guten Steve Wariner (auch stimmlich) zu dessen besten 'Life's highway"-Zeiten wach werden. Auch die Texte sind richtig country! 13 klasse Songs, von denen er 10 mitkomponiert oder gar alleine geschrieben hat. Die Instrumentierung hat alles, was das Countryherz begehrt. Mandolinen, Banjo, Dobro, Fiddles, Steelguitar und jede Menge Gitarren - akustische und elektrische. Immer wieder hören wir satte Gitarrenriffs vor einem knackigen Backbeat aus Bass und Drums. Bentley kommt vollkommen ohne Streichorchester und gekünstelt wirkende Pop-Spielereien aus. Das Eröffnungsstück "What was I thinkin'" entpuppt sich, und das völlig verdient, dann auch gleich zum ersten großen Hit für den Newcomer. Steht zur Zeit auf Nr. 4 der Billboard Country-Singles-Charts, mit Pfeil nach oben, Richtung Nr. 1! Ist ja auch ein prächtiger, knackiger, gut abgehender New Country-Song voller dicker Gitarrenriffs, durchzogen von einer klasse Melodie, und begleitet von herrlicher Mandoline und sehr virtuosem Lead-Dobro-Spiel. Geht gut in die Beine. Doch das Album steckt voller weiterer potentieller Hits! Zum Beispiel, das lockere, frische, sehr melodische "Wish it would break" mit seiner schönen Baritone Gitarre, der Fiddle und den wimmernden Steel-Passagen, die flotte, wieder sehr knackige, erneut mit feiner E-Gitarre und Steel instrumentierte Countrynummer "Forget about you", zu der die Cowboys in so manchem Saloon das Tanzbein schwingen werden, das wunderschöne "I can only think of one", die fetzige Roadhouse-/Honky Tonk-Nummer "Bartenders stc...", oder die tolle Coverversion von Buddy und Julie Miller's "My love will follow you"! Zum Ausklang des Album wagt er sich dann auch noch, ebenfalls absolut gelungen, mit "Train travellin'" an eine lupenreine Bluegrass-Nummer heran. Mit Dierks Bentley scheint ein neuer Stern am Nashville Country-Himmel aufzugehen. Das wird einer! Dicke Konkurrenz für Brad Paisley, Alan Jackson, Vince Gill & Co.! Ein klasse Debut!

Art-Nr.: 2061
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Black, Clint - spend my time [2004]
Clint Black ist wieder da - endlich - und zwar auf seinem eigenen Label! Über 4 Jahre hat er sich für sein neues Studioalbum Zeit gelassen, aber es hat sich gelohnt. Der Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger als einer der wichtigsten Neo-Traditionalisten, und damit oftmals in einem Atemzug mit Garth Brooks genannte, Clint Black hat nichts von seiner Klasse verloren. Ganz im Gegenteil - seiner Songs sind vielleicht noch reifer geworden. Er knüpft damit nahtlos an seine besten Zeiten an und präsentiert auf seinem neuen Album eine gesunde, ausgewogene Mischung aus ausschließlich von ihm selbst geschriebenen oder mitkomponierten, überzeugenden Uptempo- und Midtempo-Countrynummern, ergänzt durch einige feine Balladen. Manchmal, das kennt man ja von ihm, hat er die Neigung ein paar dezente, seine Musik durchaus bereichernde Blues-, Jazz- oder Funk-Elemente einzustreuen, doch im Endeffekt ist "Spend my time" natürlich ein lupenreines Countryalbum. Die ersten Charterfolge stellen sich auch schon wieder ein. So klettert die erste Single, das Titelstück "Spend my time", eine sehr schöne Ballade über veränderte Prioritäten jenseits des Alters von Vierzig, stetig in Richtung Top 10 der Billboard Singles Country-Charts. Aber darüber hinaus enthäklt das Album noch jede Menge weiterer Songs mit Hitpotential. Man denke nur an die knackige New Country-Ballade "She's leavin'", mit ihrer feinen Melodie, der schönen Steel und der klasse E-Gitarre, das ebenso knackige "A mind to", der klasse, rasante Uptempo-Country-Ritt "Everything I need" mit tollem Drive, seinen Fiddles und den prächtigen Gitarren.Licks, die mit jaulender Steel und feinem Klavier instrumentierte, romantische Ballade "Just like you and me", oder der vielleicht beste Countrysong auf der CD, die kernige, aber sehr eingängige, rhythmische Shuffle-Boogie-Riff-Roadhouse-Honky Tonk-Nummer "The Boogie man", die die Cowboys und Cowgirls sicher scharenweise auf die (Line Dance)Tanzfläche ziehen dürfte. Unter den Musikern: Hayden Nicholas, Eddie Bayers, John Robinson, Paul Franklin, Glenn Worf, Matt Rollings, Stuart Duncan... usw.! Überzeugende Vorstellung, Mr. Black!

Art-Nr.: 2259
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Cannon, Melonie - same [2004]
Ein neuer, hell leuchtender Stern am Bluegrass-/Acoustic Country-Himmel mit einem traumhaft schönen Debutalbum! Als der ehemalige Lead-Sänger der bekannten Bluegrass-Truppe "Lonesome River Band", Ronnie Bowman, für Melonie Cannon (übrigens die Tochter von Nashviille's bekanntem Produzenten Buddy Cannon) eines Tages ein paar Session-Aufnahmen mit der ersten Garde von Nashville's Bluegrass-Musikern organisierte, die wenig später in die Hände von Ricky Skaggs fielen, war dieser schlichtweg begeistert und verpflichtete sie umgehend für sein "Skaggs Family"-Label. Diese Euphorie kann man nur teilen! Melonie liefert ein ganz wundervolles, hinreißend schönes, reines, vollkommen antspanntes, traditionelles Acoustc Country-/Bluegrass-Album ab, das nicht zuletzt ein wenig an die Whites erinnert, vor allen Dingen aber eine genauso angenehme, willkommene, wie hochklassige Alternative zu Künstlerinnen wie Alison Krauss, einer bluegrassigen Patty Loveless oder Rhonda Vincent darstellt. Ihre klare und kräftige Stimme strahlt jede Menge Wärme aus. Die Songs sind nie hektisch. Vielmehr hören wir herrlich frische, sehr entspannte und äußerst genußvolle Nummern reinster, von bestechender Melodik bestimmter, traditioneller Countrymusic, instrumentiert mit Dobros, Mandolinen, Banjos, Fiddles, Acoustic Gitarren, Acoustic Bass und zurückhaltender Percussion. Auf elektrische Instrumente wird vollkommen verzichtet! Zuweilen sprudelt die Musik so ruhig und angenehm aus den Lautsprechern, wie ein dahinplätscherndes, sauberes Bächlein in der unberührten Natur von Tennessee. Der Reigen beginnt mit der recht flotten, voller Southern-Soul und Mountain-Flair steckenden Bluegrass-Nummer "Nothing to lose", inklusive excellenter Banjo- und Mandolinen-Einlagen. Einfach wunderschön, rein und klar, voller Wärme und Harmonie, bahnt sich das anschließende "Tennessee road" unbeirrt seinen Weg in unser Acoustic Country-Harz! Welch eine herrliche Melodie! Sehr relaxtes Arrangement mit großartigem Dobrospiel von Jerry Douglas, tollem Gitarrenpicking von Dan Tyminski, großartiger Fiddle von Stuart Duncan, zurückhaltender Percussion von Eric Darken und feinstem Background-Harmonies von Dan Tyminski und Ronnie Bowman. Traumhaft! Es folgt das frische, lockere, wieder von einer herrlichen Melodie geprägte "I feel you everywhere", diesmal mit den Dobrokünsten von Rob Ickes! Hingebungsvoll schön, genauso wie der wunderbare Waltz "What took you so long", das rhythmische, Banjo-driven "Westbound trains", die tolle, pure Acoustic Country-Ballade "Sweeter than sugarcane" mit einmal mehr einer traumhaften Melodie und einem herrlich lockeren Feeling ausgestattet, das traurige, aber wunderschöne "Whiskey lullaby" oder das fröhliche, eingängige "Separate ways"! Melonie Cannon bezaubert uns mit einem wundervollen Acoustic Country-Album von ursprünglicher Schönheit und Tradition! Sehr eindrucksvoll! Diese Musik ist wie Balsam für die Seele!

Art-Nr.: 2715
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee road
I feel you everywhere
Sweeter than sugarcane
Separate ways

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Clark, Terri - greatest hits [2004]
Nach rund 10 Jahren im Geschäft (der Untertitel der CD heißt deshalb auch "1994-2004") und immerhin schon 5 klasse Alben, legt die großartige, beliebte und überaus erfolgreiche kanadische Country-Interpretin Terri Clark nun ihr erstes "Greatest Hits"-Package vor. Das Werk enthält nicht weniger als 6 Nummer 1-Hits, sowie etliche weitere Top 10-Erfolge, darunter beispielsweise "Better things to do", "Poor poor pitiful me", "When boy meets girl", "Now that I found you", "A little gasoline" und "I just wanna be mad"! Neben der sehr gelungenen Zusammenstellung von 11 bekannten Stücken gibt es darüber hinaus auch noch eine großartige Live-Version des Songs "No fear" aus ihrem Album "Fearless", mitgeschnitten am 26. September 2003 in Duluth/Georgia, sowie 2 brandneue Studiotracks! Und diese beiden Nummern sind so stark, daß sie schon für sich alleine ein sehr gutes Kaufargument für dieses Album bedeuten. Da haben wir zunächst den tollen Uptempo Country-/New Country-Fetzer "Girls lie too", der mit seinem klasse Drive dem viel zitierten "Hi Energy Cowgirl"-Image von Terri einmal mehr voll und ganz gerecht wird. Hat richtig Pep! Besticht durch eine wunderbare Melodie und eine großartige, schmissige Instrumentierung aus Gitarren, Fiddles und Steel! Kein Wunder, daß Terri auch mit dieser Nummer schon wieder Richtung Top-Position der Billboard Country Singles-Charts unterwegs ist. Fast noch stärker ist der zweite neue Song, das knackige, wunderbar angerockte "One of the guys"! Was für eine herrliche Country(rock)-Nummer! Tolle Fiddle, großartige Gitarrenriffs, ein grooviger Rhythmus, ein gewisses Westcoast-Flair und einmal mehr eine wunderbare Melodie lassen vermuten, daß auch dieser, im übrigen gut tanzbare Titel ein Chartbreaker werden wird. Erinnert ein wenig an alte Countryrock-Zeiten der großen Linda Ronstadt! Ein schönes Album, das die Wartezeit auf Terri's nächste, "reguläre" Scheibe angenehm verkürzt!

Art-Nr.: 2551
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Goodwin, Carly - same [2004]
Wunderschöne, reine Countrymusic! Wir hatten es ja an anderer Stelle bereits erwähnt: Das ablaufende Jahr 2004 bescherte uns eine stattliche Anzahl ungemein vielversprechender, neuer Country-Talente, vor allen Dingen bei den "Mädels"! Diesem Trend folgend setzt die hübsche Carly Goodwin mit ihrem herrlichen Debut-Album nun nochmal ein vakantes Ausrufezeichen! So muß "pure female Country" einfach klingen! Schon im zarten Alter von 7 Jahren wurde das früh erkannte Talent der in Glens Falls/New York geborenen und in Los Angeles aufgewachsenen Carly durch professionellen Gesangsunterricht gefördert. Von da an trat sie immer wieder bei öffentlichen Veranstaltungen auf und entwickelte sich schnell zu einer viel beachteten Performerin. Früh entdeckte sie ihre Liebe zur Countrymusic! Sie selbst bezeichnet ihre Einflüsse als sehr weitreichend und nennt solch illustre Künstler wie die Beatles, die Eagles, Bonnie Raitt, Sheryl Crow, wie auch Patty Loveless, Garth Brooks, Trisha Yearwood und die Dixie Chicks als diejenigen, die sie am meisten beeindrucken. Über die Stationen Utah, Montana und Michigan landete Carly schließlich vor rund 2 Jahren in Nashville, wo sie ein Freund ihrer Großeltern mit mehreren etablierten Songwriter-Größen bekannt machte. Einer davon war der in der Szene höchst beliebte und geschätzte "alte Hase" Carl Jackson, der von ihr schlichtweg begeistert war und sofort mit ihr zusammenarbeiten wollte. Gesagt, getan! Jackson produzierte nicht nur Carly's hinreißendes Debut, er tritt auch als Musiker und Songwriter in Erscheinung! Was wir hören sind anspruchsvolle, frische, unverfälschte, von einer unwiderstehlichen Melodik und Lockerheit geprägte, mit einem gewissen Appalachian-/Mountain-Feeling versehene, wundervolle, pure Countrysongs, eingepackt in einem großartigen, semi-akustischen Full Band-Arrangement, die zuweilen etwas an die aktuelle Patty Loveless oder an eine sehr traditionell ausgerichtete Sara Evans (wie zu Zeiten deren ersten Albums) erinnern. Neben der Basis aus knackigen Drums und Bass bestimmen Dobros, Banjos, Steelguitars, Fiddles und Akustik Gitarren das Geschehen, immer mal wieder ergänzt durch ein feines Piano oder recht unaufdringlich agierende E-Gitarren - alles dargeboten von ausgezeichneten Musikern, wie z.B. Randy Kohrs (Dobro), Mike Johnson (Steel), Chris Wood (Drums), Catherine Marx (Piano), Aubrey Haney (Fiddle), Jeff King (E-Gitarre), usw. - und eben Carl Jackson (Akustik Gitarre, Banjo, Background Gesang)! Carly erfährt in den USA, vor allem auch unter den Musikerkollegen, bereits eine große Anerkennung. Das demonstrieren nicht nur die beiden klasse Duette mit Willie Nelson, mit dem sie dessen Klassiker "Crazy" in einer äußerst gelungenen Neufassung präsentiert, und ex-Nash Rambler Jon Randall bei der lupenreinen Honky Tonk-Nummer "Until then"! Das Album startet mit dem flotten, von großartigem Banjo und Dobro dominierten "Just another mountain" und läßt anschließend gleich einen richtigen Knüller folgen. "New night dawning" besticht durch eine wunderbare Frische, dieses bereits angesprochene Mountain-Flair und eine schier traumhafte Melodie. Was für eine feine, lockere, flotte "Pure Country"-Nummer! Tolle, dezent grassige Instrumentierung mit schöner Fiddle, Dobro und klasse Akustik-Gitarren - dazu Carly's herrlicher Gesang! "Beautiful way" ertönt in bester Patty Loveless, bzw. traditonell orientierter Martina McBride-Manier - knackig, frisch, mit feiner Baritone-E-Gitarre, toller Steel und wieder einer großartigen Melodie! Sehr stark auch der traditionelle, Steelguitar-getränkte Waltz "Was it as hard to be together", eine Carl Jackson/Rebecca Lynn Howard-Nummer (erinnert gar ein wenig an die frühen Tage von Emmylou Harris), das locker flockige, wie ais einer reinen, klaren Bergquelle entsprungenes Bächlein aus den Lautsprechern fließende "High on a mountain", das sehr knackige, mit einem guten Drive und klasse E-Gitarren-Picking ala früher Hot Band oder Vince Gill/Rodney Crowell versehene, traditionelle Uptempo-Stück "Destination heartache", das von herrlicher Steel dominierte, pure, wunderschöne "Still too blue" oder auch die prächtige Country-Ballade "Baby come back home"! Carly Goodwin liefert gleich mit ihrem ersten Album ein kleines Country-Meisterwerk ab, und das ohne Major-Label. Wünschen wir ihr den best möglichen Erfolg, denn genau das ist der musikalische Rahmen, den Nashville bräuchte um wieder in traditionellere Bahnen zurück zu finden, ohne dabei auf einen gewissen Pep verzichten zu müssen. Excellent, Carly, ein super Debut!

Art-Nr.: 2952
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New night dawning
Beautiful way
High on a mountain
Still too blue
Baby come back home

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Green, Pat - lucky ones [2004]
Drittes Majorlabel-Release von Texas-Hero Pat Green! Wieder ein klasse Album! Nach den Erfolgen seiner beiden Vorgängerwerke und den Riesenhits "Carry on" und "Wave on wave" hat sich Green mittlerweile auch über die Grenzen von Texas hinaus tief in die Herzen der Country-/New Country-Gemeinde gespielt. Mit "Lucky ones" macht er grundsätzlich da weiter, wo er bei "Wave on wave" aufgehört hat, wenngleich die Tracks insgesamt noch radiotauglicher wirken als zuvor. Das möchten wir aber keinesfalls als Negativum verstanden wissen, ganz im Gegendteil! Er hat sich seine Texas-Roots bewahrt und versteht es perfekt, die Schnittstelle zwischen knackigem Nashville New Country und seiner ihm angeborenen, natürlichen texanischen Ursprünglichkeit zu treffen. In einer US-Besprechung ist etwas von einer Kombination aus Kenny Chesney, Guy Clark, Willie Nelson und John Mellencamp zu lesen... - addiert man noch ein wenig Radney Foster und Keith Urban hinzu, so kommt das in etwa hin! Tatsächlich hört man zuweilen so ein gewisse "John Mellencamp goes Country"-Feeling ala "Small town" (kein Wunder sind doch Mellencamp's ex-Musiker David Grissom an der Gitarre und Lisa Germano an der Fiddle bei fast allen Tracks dabei), was sich aber fanz großartig in dem knackigen, sehr Gitarren orientierten, saftigen New Country-Sound einfügt. Die Songs stecken durchweg voller Frische, Schwung und prächtiger, gut hängen bleibender Melodien! Es wäre nicht verwunderlich, wenn für den guten Pat bei "Lucky ones" eine ganze Reihe Hits abfallen würden. Nehmen wir beispielsweise den immens gute Laune verbreitenden, knackigen Opener "Baby doll" mit seinem schwungvollen Fiddle-/Gitarren-Drive, die großartige, von Radney Foster geschriebene Midtempo Country-Nummer "Lucky ones", die mit ihrer schönen Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Kombination und ihrer Struktur an beste Foster & Lloyd-Zeiten erinnert, den wundervoll flüssigen, frischen, die Sonne ins Herz lassenden, knackigen Countryrocker "Somewhere between Texas and Mexico" mit den satten, klaren Gitarren, der feinen Mandoline und der klasse Melodie, wie auch der zusammen mit Wade Bowen geschriebene Texas-Midtempo-Countryrocker "Don't break my heart again" - alles Titel, die eine gute Chartposition allemal verdient hätten. Sehr stark auch die lupenreine, traditionell verwurzelte, mit tollen Gitarrenlinien, herrlichen Banjo- /Mandolinen-/ und Steel-Licks ausgestattete, peppige Countrynummer "College", geschrieben von Pat und Brad Paisley, der hier nicht nur sein excellentes Gitarrenspiel beisteuert, sondern auch als Duett-Partner fungiert! Weitere "Hits": Eine fantastische, wie geschmiert abgehende, von tollen Gitarren und einem ordentlichen Roots-Flair begleitete Version von Jack Ingram's Countryrock-Feger "One thing", die schöne, so viel Frische ausstrahlende, reine Texas Midtemp-Countrynummer "Long way to go (headed home)", die Steel- und Gitarren-getränkte, voller Americana-Feeling steckende, wundervolle Ballade "Temporary angel" und das semi-akustische, sehr rootsige, an Steve Earle erinnernde "Sweet revenge" (Co-Autor: Ray Wiley Hubbard)! Der Mann aus Waco und seine Pat Green Band, mit der er das Album, bis auf die oben erwähnten Gäste, weitgehend eingespielt hat, haben wieder einen tollen Job gemacht. Erwähnenswert ist noch, dass der große Herb Pederson (Dillards / Desert Rose Band / Hillman-Pederson) bei einigen Tracks den Background-Gesang übernahm. Ein prima Album, das von vorn bis hinten Freude bereitet!

Das komplette Tracklisting:

1. Baby Doll - 3:38
2. Lucky Ones - 3:28
3. Somewhere Between Texas and Mexico - 2:58
4. Don't Break My Heart Again - 4:48
5. My Little Heaven 3:34
6. College - 3:39
7. One Thing - 3:28
8. Over and Over - 2:52
9. Long Way To Go (Headed Home) - 3:57
10. Temporary Angel - 4:11
11. It's Time - 3:49
12. Sweet Revenge - 3:24

Art-Nr.: 2888
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Haggard, Merle - 40 No.1 hits [2004]


Art-Nr.: 2964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 24,90

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Hilljack - stand-up [2004]
Hinter Hilljack verbirgt sich ein Quartett von erstklassigen Musikern, die sich in Nashville beim Co-Songwriting für andere Künstler kennen gelernt hatten und nach einigen Erfolgen entschieden, dass es sinnvoll wäre, ihre Ideen zu bündeln und in eine eigene Band einfließen zu lassen. Welch guter Gedanke, denn ihr Debütwerk "Stand-Up" kann man ohne Übertreibung schlichtweg als einen kleinen New Country-/Countryrock-/-pop-Geniestreich bezeichnen. Paul Jefferson (Vocals, Acoustic guitar), Porter Howell (Guitars, Dobro, Vocals), John Putman (Bass) und John Riffe ( Drums, Vocals zaubern da 14 peppige und frische Stücke, die auch noch von ihnen selbst produziert oder co-produziert wurden, aus dem Ärmel, daß es eine wahre Freude ist - ohne jeden Aussetzer! Da gibt es Songs, die mit ihrem leicht southern-angehauchtem Drive ein wenig an die tolle Musik der Südstaaten erinnern, wie "This Could Get Good" (überragende, rhythmische Uptemponummer
mit starkem E-Gitarren-Solo), "Luv Sux" (wahrscheinlich ein echter Live-Kracher) oder das rockige, Dobro-getränkte "Loud Enough". Atmosphärische Balladen und Midtempo-Nummern, wunderbar melodisch, mit schöner Akustikgitarre unterlegt, wie "Bigger Than Dallas", sogar mal leicht alternativ-düster amgehaucht, und doch so schön, wie das Titelstück "Stand Up", oder herrlich Westcoast-orientiert mit klasse Harmoniegesang, wie bei "How Many Hearts Like Mine" und "In California", sind regelrechte Ohrwürmer. Nein, nicht nur die, sondern einfach alle Songs setzen sich mit ihren tollen Melodien schnell in den Gehörgängen fest. "I Kissed Miss Mississippi" (was für ein Schwung, was für eine eine Melodiik - traumhaft), glänzt durch seine humorvolle Art in Sachen Text und Darbietung, "Dead And Gone" ist eine etwas andere Hommage an die Countrymusik, die einen durch ihre differenzierte Betrachtungsweise, ähnlich wie bei Travis Tritt's "Country Ain’t Country" gefangen nimmt, und das abschließende "Throw-down Hoe-down" kommt als völlig abgedrehte und durchgeknallte Uptemponummer der Marke Big & Rich! Fast alle Lieder sind mit knackigen E-Gitarren-Soli des überragenden Porter Howell durchzogen. Die angenehme, klare Stimme von Paul Jefferson ähnelt zum Teil der von Lonestar-Frontmann Richie McDonald. Cool, hip, knackig, wunderbar melodisch, klar, frisch und dennoch immer "country", sich angenehm abhebend von vielen Standardwerken; Hilljack sind eine echte Belebung für Nashville! Man ist fast geneigt zu sagen, dass der, der dieses Werk nicht besitzt, ein Loch, "bigger than Dallas" in seiner
New Country-CD-Sammlung hat, um es mal in Hilljack's metaphorischer Art und Weise auszudrücken. Ach ja, da bliebe noch die Klärung des Bandnamens: Ein "Hilljack" ist ein ländlicher Gentleman, der geneigt ist, zu glauben, dass er etwas besseres darstellt, als der normale Landbewohner, im Volksmund als "Hillbilly" (Hinterwäldler) belächelt. Auch wenn die Wahl des Namens sicher einen gehörigen Schuss Selbstironie beinhaltet, ist es den vier Burschen bei einem solch genialen Album ruhig gestattet, die Nase mal kurz hoch zu halten. Wirklich phänomenal!
Das Label Crop Circle Records hat hier einen dicken Fisch an der Angel. Gebt den Jungs eine Chance, es lohnt sich! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2909
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bigger than Dallas
I kissed Miss Mississippi
Dead and gone
Not Susan
The day Katherine Gregory died

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Jackson, Alan - the greatest hits video collection ~ dvd [2004]
1995 in den USA als VHS-Kassette veröffentlicht, gibt's diese, immerhin die stattliche Anzahl von 18 Songs umfassende Video-Ansammlung des Country-Superstars nun endlich auch als DVD! Diese DVD ist nicht zu verwechseln mit den beiden 6-Clip-DVDs "Greatest Hits Vol. 1" und "Vol. 2"! Es gibt keinerlei Überschneidungen! Bei der hier vorliegenden DVD werden die Jahre 1989 bis 1995 abgedeckt, aus denen auch die Sings von Alan's früherer, erster "Graetest Hits"-CD stammten. Das beginnt mit dem Video zu "Blue blooded woman" (1989) und endet mit "Tall tall trees" (1995)! Dazwischen sehen wir wunderbare Clips von beispielsweise "Chasin' that neon rainbow", "Don't rock the jukebox", "Midnight in Montgomery", "She's got the rhythm", "Chattahoochee", "Summertime blues", "Livin' on love", "Gone country", "I don't even know your name", usw.! Eine tolle Kollektion - von insgesamt immerhin fast 75 Minuten Spieldauer!

Art-Nr.: 2839
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Kelley, Irene - thunderbird [2004]
Herrliches neues Album der in Nashville zur allerersten Songwriter-Garde zählenden (hat schon große Hits für z. B. die Whites, Trisha Yearwood und Alan Jackson geschrieben) Irene Kelley, mit dem sie in beeindruckender Manier nahtlos an ihr vor 3 Jahren veröffentlichtes Meisterwerk "Simple path" anknüpft. "Thunderbird" besticht mit 11 zeitlos traditionellen, wunderbar reinen und klaren, sehr locker, flüssig und gleichzeitig entspannt vorgetragenen, ungemein frischen Countrysongs, deren durchweg traumhaft schöne Melodien den puren, unverfälschten Country-Genuß bedeuten! Obwohl das Album sehr persönlich ist, vermitteln die Songs einerseits eine wunderbar flockige Sommerfrische, sodaß man sie sich hervorragend als idealen Begleiter für einen lässigen "Cabrio-Cruise" durch das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" vorstellen kann, andererseits eignen sie sich aber auch perfekt zum für Geist und Seele entspannenden, gepflegten Zuhören in der Obhut eines vor klirrend kalten Winterabenden schützenden, wohltuend warmen Kaminfeuers. So zauberhaft schön und rein kann Countrymusic sein! Die Lieder strahlen trotz ihrer flüssigen, zumeist durchaus flotten Arrangements eine ungemein relaxte Atmosphäre aus. Dabei bestimmt eine großartige, semi-akustische Instrumentierung die Szenerie! Die Basis besteht aus wundervoll harmonierenden akustischen Instrumenten wie Akustik Gitarren, Mandoline, Dobro und Fiddle, in die sich neben der lockeren Rhythmik aus Bass und Schlagzeug immer mal wieder eine unaufdringliche, dennoch deutlich wahrnehmbare E-Gitarre, wie sogar auch mal eine würzige Lap-Steel, mischt! Der Sound ist glasklar, genau wie Irene's wunderbare Stimme! Will man einen Vergleich heranziehen, so scheint es am ehesten, als brächte Miss Kelley die Stilrichtungen solcher Künstler wie Alison Krauss, Nanci Griffith, der frühen Emmylou Harris, einer jungen Trisha Yearwood und Suzy Bogguss unter einen Hut! Dabei schleichen sich in die traditionellen Wurzeln immer mal wieder leichte New Country-, wie auch dezente Folk-Splitter ein. Das Songmaterial mit seinen unwiderstehlichen Melodien ist durchweg allererste Sahne. So wird das von großartigem Dobro- und Fiddlespiel, aber auch von einer klasse E-Gitarre geprägte, flockige, herrlich melodische Eröffnungsstück "Highway" beispielswqeise von einem sehr frischen California-/Westcoast-Touch begleitet, gefolgt von der flotten, erneut sehr melodischen, "Pure Traditional"-Countrynummer "If I had any strength at all", bei der Rodney Crowell die Background Vocals beisteuert. Ideal, denn der Song würde perfekt in die Ära einer Emmylou Harris zu deren großen Hot Band-Zeiten passen. Kristallklar sprudelt anschließend die von sehr schönen Akustik-Gitarren, Fiddle, Mandoline und lässiger E-Gitarre begleitete, hinreißende Midtempo-Nummer "Cold all the time" aus den Lautsprechern, ehe sie das auf einem schwungvollen, flockigen Rhythmus basierende, prachtvolle, mit einer klasse Lap-Steel aufgepeppte "Somebody let the water in" anstimmt. So folgt ein großartiger Song dem nächsten, wie z. B. das folkige "Thunderbird", die ungemein frische, Mandolinen- und Fiddle-getränkte Ballade "My sun & moon", die flotte, an Trisha oder Suzy Bogguss erinnernde Uptempo-Nummer "Comin' back from the moon", bis hin zu der gemeinsam mit Billy Yates komponierten Ballade "I pray"! Begleitet wird Irene Kelley von excellenten Musikern wie Bob Mummert, Mike Chapman, Scott Neubert, Stuart Duncan, Jon Randall usw.! Zeitlos schöne, frische Countrymusic - traditionell, rein, klar! Einfach eine Wohltat!

Das gesamte Tracklisting:

1. Highway - 3:51
2. If I Had Any Strength At All (feat. Rodney Crowell) - 3:16
3. Cold All the Time - 4:18
4. Somebody Let the Water In - 3:40
5. Thunderbird - 3:29
6. My Sun and Moon - 2:26
7. Big Girl Now - 4:55
8. Burn Down the House - 3:28
9. Might Unbreak My Heart - 2:50
10. Comin' Back From the Moon - 2:24
11. I Pray - 3:23

Art-Nr.: 3015
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Krauss, Alison & Union Station - lonely runs both ways [2004]
Sie bleibt auch mit ihrem neuen Album das Maß aller Dinge in Sachen Traditional Acoustic Country/Bluegrass! Alison Krauss, mit ihrer unverwechselbaren wie hinreißenmden, klaren, fragilen Stimme und ihre überragende Band "Union Station" begeistern einmal mehr mit 15 neuen, wunderbar reinen, sauberen, von ausnahmslos herrlichen Melodien durchzogenen, weitgehend sehr entspannten Liedern, deren Kompatibilität zwischen puren Country-Traditionen, einer gewissen Singer/Songwriter-Mentalität und zeitgemäßen Acoustic-Klängen einzigartig ist. Wohltuend, geschmeidig und voller Wärme bahnen sich die Songs ihren Weg in die Gehörgänge der faszinierten Zuhörer. Charisma und außergewöhnliches Können zeichnen alle Beteiligten aus. So haben Jerry Douglas (Dobro), Dan Tyminski (Gitarre) und Ron Block (Banjo) bei Solo-Ausflügen wieder ausreichend Gelegenheit ihre musikalischen Künste in Szene zu setzen, nicht zu vergessen die prächtige Arbeit von Barry Bales am Bass. Bei den meisten Stücken verstärkt ihr alter Bekannter Larry Atamanuik die Band mit seinem dezenten, wunderbaren Schlagzeug- und Percussion-Spiel, was dem Gesamtsound einen zusätzlichen, höchst angenehmen "Pep" verleiht! Herrliche, klare Acoustic-Gitarren, ein relaxtes, ganz lockeres Drumming, eine wohlige, von Alison gespielte Viola, Jerry Douglas' vorzügliches Dobrospiel, und eine traumhafte Melodie vereinen sich gleich zu Beginn der Scheibe bei dem Eröffnungsstück "Gravity" zu einem absoluten Hörgenuß! Etwas flotter, aber immer noch total locker und auf höchstem Niveau spielt man sich bei der folgenden, wunderbar frischen, von tollen Dobro- und Mandolinen-Rhythmen geprägten, reinen Countrynummer "Restless" endgültig in Hochform! So wunderbar kann akustische Countrymusic klingen! Und das geht bis zum Ende so weiter! Eine Traumnummer folgt der nächsten! Zum Beispiel das von einem sehr breiten, transparenten Acoustic Gitarren-/Dobro-Sound bestimmte und mit tollem Percussionspiel angereicherte, fantastische "Goodbye is all we have", das floclige, wie ein klares Bächlein dahin plätschernde "Wouldn't be so bad" (im übrihgen eine Gillian Welch/David Rawlings-Nummer), der herrliche Cox Family-Titel "Borderline", das herausragende, rhythmische, aber niemals hektische, sehr melodische, folkige Bluegrass-Stück "My poor old heart" mit seinem feinen Banjo-Drive, oder das überragende, sehr frische, von einer umwerfend schönen Melodie und hinreißenden, voller Charme, Wärme und Fragilität, gleichzeitig aber auch voller kraftvoller Energie steckenden Gesangsleistungen geprägte "Doesn't have to be this way" mit seinen schönen Gitarren, dem Dobro und der großartigen Fiddle! Zwischendurch läßt Alison auch, wie man das von den vergangenen Alben kennt, immer mal wieder Dan Tyminski die Lead Vocal-Parts übernehmen, wie etwa bei dem von ihr selbst geschriebenen, flotten Bluegrass-Heuler "This sad song", dem großartigen Del McCoury-Song "Rain please go away", oder der bewegenden Interpretation von Woody Guthrie's "Pastures of plenty", bei dem er gesanglich ein wenig an Buddy Miller erinnert. Alison Krauss & Union Station haben wieder ein Album abgeliefert, das untermauert, welch eine Ausnahmestellung diese Musiker in der Szene einnehmen. Acoustic Country und relaxter Bluegrass in Perfektion! Unvergleichlich schön! Faszinierend!

Art-Nr.: 2866
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravity
Restless
Rain please go away
Wouldn't be so bad
Doesn't have to be this way

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Malibu Storm - same [2004]
Hoch talentiertes, sehr vielversprechendes, junges, sowohl traditionell veranlagtes, als auch modernes, zeitgemäßes, Bluegrass-rooted Acoustic Country-Trio um die Zwillingsschwestern Dana Burke und Lauren Mills, sowie ihren Bruder Michael Alden! Aufgewachsen in Los Angeles, nahe dem Malibu Strand (daher der Name), haben sie schon sehr früh ihre Liebe zur Bluegrass- und Countrymusic entdeckt ("From the first time we heard the fiddle and Banjo together we were hooked on Country and Bluegrass", sagt Dana) und festgestellt, daß dies ihr Lebensinhalt ist. Sie sind alles andere als Retortenmusiker, tingeln schon seit Jahren in der Bluegrass-Szene zwischen Californien und Nashville durch die Lande und erzielten mit ihrem in Eigenregie veröffentlichten Debutalbum "Duality" von 1996 viel Aufmerksamkeit und durchaus einen Achtungserfolg auf lokaler Ebene. Jetzt hat sich Nashville's Produzenten-Ass Mark Bright (u.a. Rascal Flatts, Jo Dee Messina) ihrer angenommen, unter dessen Regie sie nun ihr großartiges neues Werk vorlegen! Wunderbarer, facettenreicher, bluegrassiger, zumeist recht knackig in Szene gesetzter Acoustic Country im Full-Band-Arrangement, sehr geschickt und zielsicher zwischen Traditon und Moderne hin und her balancierend, voller beeindruckend schöner Gesangsharmonien, irgendwo angesiedelt auf der Schiene zwischen Nickel Creek, Allison Krauss, den Larkins, Dixie Chicks und vermeintlich akustisch orientierter SheDaisy! Bis auf ein Instrumental (die fetzige Bluegrass-Nummer "Clover") und das entspannte "Light in your eyes (hier singt Michael), übernimmt Dana mit ihrer wundervollen, klaren, reinen, präzisen und kräftigen Stimme den Lead-Gesang! Darüber hinaus sind die 3 hervorragende Musiker, die ihre Instrumente beherrschen und auch auf dem Album keineswegs von Nashville's Studioelite ersetzt werden. Dana ist eine ausgezeichnete Banjo-Spielerin, Lauren bedient die Fiddle und Michael spielt den Bass! Unterstützt werden sie ansonsten von den hochkarätigen Musikern Rob Ickes (Dobro), Bryan Suttan (Acoustic Guitar), Adam Steffey (Mandolin) und Steve Brewster (Drums)! Nur ganz selten wird auch mal eine unaufdringliche E-Gitarre (Troy Lancaster) eingesetzt, ansonsten dominieren die erwähnten akustischen Instrumente in Verbindung mit Bass und Schlagzeug! Die gro0artige Songauswahl mit einigen prächtigen Coverversionen (z. B. ist die erste Single "Photograph" ein von wunderschönen Harmonien bestimmtes, erstklassioges, interessantes Remake eines Achtziger Jahre-Hits der Hardrocker von Def Leppard, dann erwecken sie den Allen Toussaint-Klassiker "Working in a coal mine" zu neuem Leben, und präsentieren eine knackig frische, mit dezenten E-Gitarren angereicherte Version von Radney Foster's Countryrocker "Hammer and nails"), und die herrlichen Melodien runden die ganze Angelegenheit schließlich zu einem vollends gelungenen Gesamtwerk ab. Weitere "Sahne"-Nummern sind das schön frische, entspannte, von einem tollen Dobro begleitete, sehr melodische Midtempo-Stück "The bird song", das rhythmische, knackige, etwas folkige Banjo- und Dobro-driven "I'd be with you", das temporeiche "Long way to fall", das traumhaft schöne, wie ein klares, unberührtes Bächlein dahin fließende, frische, entspannende, mit excellenter Fiddle, wunderbaren Acoustic Gitarren und feinstem Dobro instrumentierte, lockere "Give me a little more", wie auch das traditionelle, sehr schwungvolle und flotte, von einem froh gelaunten Rhythmus geprägte, gut tanzbare "Old hickory lake", das sehr beeindruckend das fröhliche Treiben während eines ausgelassenen Festes nach getaner Erntearbeit auf irgendeiner amerikanischen Farm zu symbolisieren scheint. Malibu Storm bedeuten eine höchst angenehme, wie musikalisch versierte Bereicherung für das Acoustic Country-Genre! Ein wunderbares Album!

Art-Nr.: 2669
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bird song
Photograph
I'd be with you
Give me a little more
Old hickory lake

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McBride, Martina - waking up laughing [2007]
Martina McBride's achtes Album (sieht man mal von der "Geatest Hits" und einer Weihnachts-CD ab) ist da! Von Anfang an, seit ihrer 1992iger Veröffentlichung "The time has come" bürgt sie mit ihrer Musik für eine enorme Qualität, hat nie ein schwaches Album abgeliefert. Auch "Waking up laughing" macht da keine Ausnahme, reiht sich nahtlos an ihre bisherigen Großtaten an! Starke Scheibe! Im Gegensatz jedoch zum Vorgänger "Timeless", als sie ganz puristisch eine bravouröse CD ausschließlich mit traditionellen, "zeitlosen" Country-Klassikern einspielte, erleben die Fans nun wieder die "gewohnte" Martina auf der Schiene solcher Werke wie "Emotion" oder "Martina": Emotionale, durchaus intelligente und auf prächtiges Songmaterial zurückgreifender New Country/Contemporary Country/Country-Pop, veredelt durch ihre mitreißende, wunderbar kraftvolle Stimme und nahezu perfekt inszeniert von der 1A-Garde unter Nashville's Studio-Ästheten (u.a. Brent Mason, Paul Worley, Dann Huff, J.T.Corenflos - electric guitar, Dan Dugmore - electric guitar/steel/dobro, Bryan Suttan - acoustic guitar/mandolin, Gordon Mote - Piano, Glenn Worf - bass, Matt Chamberlain - drums, u.s.w.)! Produziert hat, wie schon zuletzt, Martina höchst selbst! Auffällig ist, daß das Material zwar durchaus knackig und "strong" dargeboten werden, dies jedoch weitestgehend im Midtempo- und Balladenbereich! Fulminante, temperamentvolle Uptempo-Feger fehlen gänzlich. Die Songs wirken sehr "gepflegt", zuweilen entspannt, erregen sehr viel Drang zum "aufmerksamen Zuhören", was jedoch keinesfalls bedeutet, daß sie an Power und Intensität verloren haben. Dafür sorgt allein schon Martina's mächtiges Organ! Alles wirkt sehr frisch, insbesondere durch den fortwährenden Einsatz von schönen Mandolinenklängen, Pedal Steel und sauberen Acoustic-Gitarren, die dann immer wieder durch würzige, teils sehr satte E-Gitarren-Einsätze ergänzt werden. Sehr stark beispielsweise der knackige Opener "If I had your name", eine überaus rhythmische, gar etwas rootsig angehauchte, von tollen Gitarren- und Mandolinenriffs geprägte New Country-Nummer (kernige Lead-Gitarren in der Mitte), das flockig frische, ebenfalls schön knackige "Cry cry ('til the sun shines)" mit seiner tollen Melodie und dem herrlichen, "positiven Vibe", der hier rüber kommt ((klasse E-Gitarren-Solo), die gefühlvolle, gewaltige Power-Ballade "Anyway" mit ihren voluminösen Streicher-Parts, gegen die auf der anderen Seite eine mächtige Gitarrenfront aufzieht (ist bereits auf dem Vormarsch in die Top-Positionen der Billboard Country Singles-Charts mit allen Chancen zur No.1), das lockere, wunderbar melodische "Beautiful again" mit seinem lässigen Rhythmus und dem schönen Mandolinen-/Gitarren-/Steel-/Orgel-Background, oder die von feiner Klavierbegleitung und dezenten Acoustic Gitarren getragene Ballade "Love land", die gegen Ende noch mit edlen Steelguitar-Tupfer aufwartet. Hervorragend auch die herrliche, kraftvolle, gut ins Ohr gehende Ballade "Tryin' to find a reasen", bei der sie ein andere Superstar des Genres sehr gerne mit seinen klasse Harmonies und einem exzellenten, satten Gitarrensolo unterstützt, nämlich Keith Urban! Martina McBride hält während des kompletten Albums ihr hohes Niveau und dokumentiert einmal mehr eindrucksvoll, warum sie zu den ganz Großen der modernen Countrymusic gehört. Keine Frage, "'Waking up laughing"' is a winner", wie es ein amerikanischer Journalist ausdrückt!

Art-Nr.: 4763
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Parton, Dolly - live and well [2004]
2 CD-Set! Das entsprechende Doppelalbum zur gleichnamigen DVD! Das über 100-minütige Konzert wurde bei zwei Shows am 12. und 13. Dezember 2002 im Celebrity Theater in Dollywood (Pigeon Forge/Tennessee) aufgenommen, während Dolly's "Halos and horns"-Tour. Über 10 Jahre hatte sie nicht mehr getourt, doch, der Album-Titel trifft es hundertprozentig, sie ist wirklich "live and well"! Wir hören ein bravouröses Konzert einer bestens gelaunten Dolly Parton, die sich prächtig mit dem Publikum verständigt und es immer wieder mit in das Showgeschehen einbezieht. Beeindruckend demonstriert sie, daß ihre Stimme auch live noch große Klasse ist - klar, rein und sauber. Wie ihre Musik! Mit ihrer 8-köpfigen, hervorragenden Band "The Blueniques" (u.a. Randy Kohrs am Dobro, Brand Truitt an der Mandoline, Gary Davis an der akustischen Gitarre und am Banjo und Steve Turner an den Drums) präsentiert sie 23 wunderbare Songs, entsprechend ihrer letzten drei "Back to the roots"-Alben in allerbestem Acoustic Country-/Bluegrass-/Mountain Music-Stil! Sie und ihre Musiker bestechen durch excellente Musikalität. Die Songauswahl, selbstverständlich mit vielen Titeln aus ihren letzten drei Alben "The grass is blue", "Little sparrow" und "Halos and horns", aber auch mit vielen Klassikern und einigen tollen Coverversionen, ist einfach klasse! Nach dem Intro von "Orange Blossom Special" und der Shorty Medlocke-Nummer "Train, Train" hören wir eine klasse Version von "The grass is blue", gefolgt von einer betörend schönen, sehr langen Fassung von "Mountain angel", eine wundervolle, entspannte, von einer hinreißenden Melodie durchzogene, reine Acoustic Country-/Mountain-Nummer mit tollem Dobro, starker Fiddle, glasklaren Gitarren und lockerem Drumming. Weiterhin stehen tolle Versionen von u.a. folgenden Songs auf dem Programm: "Little sparrow", "Shine" (ein tolles Cover des Hits von den US-Rockern "Collective Soul"), "My Tennessee Mountain home", "Coat of many colors", "Jolene" (diese beiden Klassiker natürlich auch im Bluegrass-Gewand), "Rocky Top", "Dagger through the heart", "Applejack", ein wunderbares Cover von Neil Young's "After the goldrush", ein prächtiges A-Cappella-Medley mit u.a. "Islands in the stream", usw.! Und auch live ergehen sich Dolly und ihre Band in einer mitreißenden 7 1/2-minütigen, fulminanten Fassung des Led Zeppelin-Klassikers "Stairway to heaven"! Hut ab, das ist eine klasse Vorstellung! Dolly pur, Dolly live - ein tolles Konzert!

Art-Nr.: 2741
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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