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Bonamassa, Joe - blues deluxe [2003]
"Blues deluxe" ein Albumtitel, dem man erstmal gerecht werden muß! Meistert er diesen Anspruch? Und wie er ihn meistert - auf beängstigend starke Art und Weise! Drittes Album dieses grandiosen Gitarren-Wunderknaben, der mit seinen schier wahnwitzigen Gitarrenritten die Blues- und Bluesrock-Welt, sowie die Enthusiasten elektrisierender, endloser, kochender Soli auf den 6 Saiten, einmal mehr in Verzückung versetzen dürfte. Nach zwei klassischen Bluesrock-Alben, bei denen der Rock ein leichtes Übergewicht gegenüber dem Blues hatte, ist es diesmal genau umgekehrt. 2003 wurde zum "Jahr des Blues" erklärt, zu dem der am 8. Mai 1977 geborene Bonamassa (an diesem Tag wurde der große Robert Johnson 66 Jahre alt) mit diesem fantastischen Album seinen ultimativen Beitrag gibt. "Blues deluxe" ist eine Hommage an die Großen des Blues, an all die Bluesveteranen, die ihn beeinflußt und geprägt haben. Angefangen von B.B. King, der ihn seinerzeit im Alter von 12 Jahren entdeckte, über John Lee Hooker, Elmore James, Albert Collins, bis hin zu besagtem Robert Johnson. Mit begnadeten Coverversionen und einigen eigenen Songs verneigt er sich vor seinen Vorbildern. Dabei ist er auf dem Weg sebst einer der ganz Großen zu werden. Wieder mit seiner, aus den beiden Vorgängeralben und der Live-DVD bekannten, großartigen Band um Eric Czar am Bass und Kenny Kramme am Schlagzeug im Rücken, und den beiden zusätzlichen Musikern Benny Harrison (Hammond B3) und Jon Paris (Harmonica), spielt Bonamassa den Blues mit einer unglaublichen Authentizität, Intensität und Leidenschaft, aber auch voller Gefühl. Obwohl der Blues eindeutig dominiert, wird natürlich auch gewaltig gerockt. Bonamassa's Art den Blues zu spielen, ist immer rockig. "Pure Blues" hin, "Pure Blues" her - die rockige Note ist immer vorhanden - er kann gar nicht anders! Und Leute, wie das an manchen Stellen rockt und dampft - "irre"! Apropos "irre": Bonamassa's Gitarrenspiel ist ein purer "Höllenritt" auf den 6 Saiten. Mal erzeugt er ganz klare und messerscharfe Läufe, dann maltretiert er sein Instrument zu wilden, brodelnden und glühenden Slide-Orgien, um sich anschließend wieder in ganz gefühlvollen Spielereien zu verlieren, ehe er einmal mehr in ekstatischen Bluesrock-Soli regelrecht explodiert. Und mit welch einer Virtuosität, Gewandheit und Fingerfertigkeit das geschieht - atembaraubend! Zuweilen scheint er über sein "Brett" zu fliegen. Dazu seine rauhe, kehlige Stimme - es paßt einfach alles! Los geht's mit einer großartigen Coverversion von B.B.King's "You upset me Baby", gefolgt von einer Wahnsinns-Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell"! Da stockt einem der Atem! Ein flammender, elektrisierender, unaufhörlich abgehender, fast 7-minütiger Boogie-Blues-Rock-Kracher, vollgestopft mit einem fulminanten Slide-Feuerwerk, dem eine dreckige Bluesharp noch die richtige Würze gibt. Wow, das dampft! Anschließend das Titelstück, eine herrliche alte, von Rod Stewart (als der noch mit Jeff Beck zusammenspielte) geschriebene Blues-Nummer. Recht ruhig beginnend, mit klar abgegrenzten, flinken Gitarrenläufen, äußerst intensivem, gefühlvollen Gesang, spielt sich Bonamassa im Zentrum des Stücks mit schier endlos wirkenden Soli in ein regelrechtes Rock-Gewitter, ehe das Ganze wieder in den Slow-Blues-Rhythmus zurückfällt. Was für eine Gitarrenarbeit. Ob der kraftvolle, riffige, leicht country-fried funky wirkende Rocker "Man of many worlds", das akustische "Woke up dreaming", bei dem er ein atemberaubend schnelles Delta-inspired Acoustic-Picking demonstriert, der dampfende, swampige Shuffle-Boogie-Blues "Wild about you, Baby", der groovende T-Bone Walker-Slow-Blues "Long distance blues", wieder mit grandiosen, quirligen, zwischendrin ungemein rockigen, Gitarrenläufen, oder der trocken qualmende, mit glühender, röhrender Slide-Gitarre und drückender Harp gespickte Blues-Rocker "Walking Blues", ein Robert Johnson-Klassiker, von dem ZZ Top nur träumen können, das sie so etwas nochmal hinkriegen... - alles Nummern, die einem in Mark und Knochen gehen. Joe Bonamassa ist bereits mit seinen 25 Jahren eine Institution in Sachen Blues/Bluesrock, die seinesgleichen sucht! 51 1/2 Minuten "Blues deluxe" des Gitarren-Magiers - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein absolutes Highlight des "Year of Blues"!

Art-Nr.: 2050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Bonamassa, Joe - had to cry today [2004]
Atemberaubend! Blues-/Bluesrock-Gitarrenakrobat Joe Bonamassa eilt von Höhepunkt zu Höhepunkt! Die Stärken dieses Knaben scheinen unbegrenzt zu sein! Gerade mal ein Jahr nach dem grandiosen "Blues deluxe" läßt er mit "Had to cry today" den nächsten, absoluten Knüller folgen! Man hat ihm schon bei den vorigen Werken attestiert, das Steigerungen kaum noch möglich seien, doch dieser unglaubliche "Guitarslinger" belehrt uns einmal mehr eines besseren. Noch reifer geworden (vor allen Dingen in gesanglicher Hinsicht war seine Leistung nie besser) besticht Bonamassa auf 11 herausragenden, für ihn typischen, von elektrisierenden und enthusiastischen Gitarrenläufen geprägten Blues-/Bluesrock-Nummern, die einen nicht mehr loslassen! Geprägt von den Einflüssen seiner großen Vorbilder, wie B.B. King, John Lee Hooker, Albert Collins, Robert Johnson oder Stevie Ray Vaughan, bereichert er seinen Stil diesmal mit wunderbaren Chicago-, Delta-, und auch British-Blues-/Rock-Bezügen, ebenso wie mit dem aus früheren Werken schon bekannten Southern-Flair. Sogar ein paar Roots-/Americana- und Country-Einflüsse fehlen nicht (zuweilen hören wir faszinierendes Acoustic-Gitarren-Spiel), was die Platte insgesamt sehr abwechslungsreich macht. Auch die bisweilen eingesetzte Hammond-Orgel macht den Sound angenehm transparent. Ein Sound der auf den Punkt genau, knackig produziert ist (Bob Held), der mal kocht, mal brodelt, mal regelrecht explodiert, druckvoll und sehr intensiv ist, höllisch rockt, zuweilen aber auch mal Raum für ruhigere und entspanntere Momente läßt! Begleitet wird Bonamassa, wie schon bei seinen drei Vorgängeralben auch, von dem fantastischen Drummer Kenny Kramme und dem ebenso starken Bassisten Eric Czar! Los geht's mit dem satt und hart rockenden, powernden, sehr rhythmischen, von rauen, leicht Southern eingefärbten Riffs geprägten, groovenden Uptempo-Knüller "Never make your move too soon", dessen glühendes Gitarrensolo sowohl Musiker als auch Zuhörer schnell auf die richtige Betriebstemperatur bringen. Doch mit der nächsten Nummer, "Travellin' south", gehen die Jungs noch einen Schritt weiter. Jetzt ist der Sidepunkt erreicht! Vollgas bis zum Anschlag heißt die Devise! Ein überschäumender, southern-fried, von einem gewaltigen Slide-Gewitter geprägter Bluesrock-Boogie/Blues Rock'n Roller, der einen fast aus dem Musikzimmer bläst. Was Bonamassa auf der Slide abliefert, ist schichtweg Weltklasse! Der Mann ist ja nicht zu bremsen! "This one is best when played loud driving down the freeway", sagt er selbst über dieses Stück, das manche vieleicht noch von Albert Collins kennen. Anschließend der nächste Knüller, eine hinreißende, fast 7-minütige Version des Lowell Fulson Blues-Klassikers "Reconsider Baby"! Diese Midtempo-Nummer enthält ein fulminantes, rund 2 1/2 Minuten langes, messerscharfes, genauso virtuoses, wie energisches Gitarrensolo, das die Gitarrenfraktion wieder einmal in staunendes Entzücken versetzen dürfte. Wie koordiniert dieser Bursche nur seine Finger? Tolles Drumming und eine prächtige Melodie begleiten das wunderbar locker und lässig beginnende, schön southern- und countryinfizierte, mit transparenten Acoustic-Riffs ausgestattete "Around the bend", das sich, ohne die Lockerheit zu verlieren, von der Kraft her ständig steigert, bis hin zu einem ungemein fetten Gitarrensolo in der Mitte, um schließlich zum Ende hin wieder etwas bedächtiger auszuklingen. Tolles Arrangement! Mit dem Instrumental "Revenge of the 10 gallon hat", einem klasse, melodischen Countryrocker, zollt Joe Bonamassa solchen Gitarrengrößen wie Danny Gatton, James Burton und Clarence White Tribut, ehe er nach der frischen, mit herrlichen Gitarrenspielereien durchsetzten Ballade "When she dances" zum Titelstück "Had to cry today" ausholt: eine fulminante, 6 1/2-minütige, inspirierte, kochende Version der alten Blind Faith-Nummer, mit rauen Retro-Riffs und einem mörderischen Gitarrensolo! Da können Winwood und Clapton nur staunen! Swampig und akustisch beginnt das folgende "The river", ehe donnernde, laute Riffs einsetzen und das Ganze zu einem prachtvollen, krachenden, sehr southern geprägten, kantigen Bluesrocker mutieren lassen. Was für eine Kraft! Eine dreckige Bluesharp und ein qualmendes Slide-Solo tun ein übriges. Hier brennt die Luft! Wie gesagt, der Spielfreude, der Klasse und Virtuosität dieses Joe Bonamassa scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein! "Had to cry today" ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden, nicht mehr und nicht weniger! Begeisternder, leidenschaftlicher Bluesrock eines jetzt schon ganz Großen seiner Zunft!!

Art-Nr.: 2664
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crosby Nash - same [2004]
2 CD-Set! Es ist tatsächlich wahr! 29 Jahre nach "Wind on the water" und 28 Jahre nach "Whistling down the wire" veröffentlichen die beiden legendärren Singer/Songwriter Graham Nash und David Crosby ein neues Studioalbum als Duo! Zum Resultat sagt Graham Nash ganz locker: "It was so easy. I felt like we'd just carried on where we'd left off 28 years ago"! In der Tat ist das Album typisch für die beiden, wenngleich sie damit keine Bäume ausreißen. Das konnte man aber sicher auch nicht erwarten. Okay ist das Material dennoch! Zumeist hören wir recht entspannte, semi-akustisch/elektrische Songs, mal mehr, mal weniger knackig, geprägt von Gitarren und dem guten Pianospiel des Keyboarders James Reymond. Für die Gitarrenarbeit sind Dean Parks und Jeff Pevar zuständig, während für die Rhythmussektion die legendären Lee Sklar am Bass und Russell Kunkel am Schlagzeug verantwortlich zeichnen. Warum man das Ganze auf eine Doppel-CD gepackt hat, ist in Anbetracht der Gesamtspieldauer von rund 75 Minuten allerdings völlig unklar!

Art-Nr.: 2667
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Dayton, Jesse - country soul brother [2004]
Einen hervorragenden Ruf, nicht nur bei den Kritikern, hat sich der aus Beaumont, Texas stammende Jesse Dayton bereits mit seinen drei ersten Alben "Raisin’ Cain" (1995), "Tall Texas Tales" (2000), und "Hey Nashvegas" (2001) erspielt. Auch im Umfeld vieler anerkannter Größen der Marke Cash, Jennings, Haggard & Co. gilt der junge Gitarrist und Sänger als Ausnahmetalent. So verpflichtete ihn Waylon Jennings beispielsweise für sein Werk "Right For The Time"als Lead-Gitarristen und ließ es sich auch nicht nehmen, mit Jesse einige Gigs zu absolvieren. Nach dreijähriger Kreativpause liegt nun sein viertes Werk "Country Soul Brother" vor. Wieder ist ihm eine klasse, äußerst abwechslungsreiche Scheibe gelungen. Ein bunter Mix aus traditionellem Country, mit zum Teil leicht mexikanischer Note, sowie texanischem Roadhouse Rock, Blues und diesmal recht
sparsam gehaltenen Rockabilly-Elementen. Das eröffnende Titelstück fegt dann direkt mit hohem Tempo los, fast wie ein wild gewordener Hengst, der durch die Prärie heizt. "Country Soul Brother" ist in toller, feuriger Countryrocker mit kraftvollen Breaks, klasse E-Solo und einsetzendem Banjospiel im zweiten Teil des Songs. Nach dem fröhlich tanzbaren, von Akkordeon und Steelgitarre dominierten Tex-Mex Countrysong "All Because Of You", folgen drei recht ruhige und leicht ins Ohr fließende Countrynummern (darunter das Cars-Cover "Just What I Needed"), die trotz ihrer Eingängigkeit nie ihren Alternate Country-/Independent-Touch einbüßen. Überragend davon das rootsig gehaltene, aber umwerfend melodische "Ain’t Grace Amazing", mit wunderbar heulender Mundharmonika, seichter Banjo- und Akustikgitarrenuntermalung. "Jesus Pick Me Up" löst als temperamentvoller Hillbilly Blues unweigerlich das berühmte Wippen des Cowboystiefels aus. Ein flotter Song mit Spielraum für viele Soli, der im Studio aber nicht bis auf's Letzte ausgereizt wurde.
Unaufdringliche und das Gesamtbild gut ergänzende Bläsereinsätze, die jedoch eher in Richtung Memphis, denn gen Nashville anmuten, findet man bei "It Won’t Always Be Like This", "Just To Get You Off My Mind" und dem recht rockig geratenen Stück "Talkin’ Bobby Dale’s Hard Luck Blues". Fazit: 12 Songs, bis auf zwei, alle selbst geschrieben, mit kaum einem Schwachpunkt. Man spürt regelrecht, wie sich der Texaner mit Leib und Seele in seine Musik reinhängt. Seine Stimme ist variabel, das Gitarrenspiel klar und auf den Punkt gebracht. Dem Burschen umschwebt bereits, dank seines nicht alltäglichen Schaffens, ein Hauch von Kult. Und wenn er sich bei "Tall Walkin’ Texas Trash" mit den Sätzen "All I need is an amplifier and a warm little Whiskey glass" outet, dann klingt das aus der Stimme dieses Vollblutmusikers glaubwürdig und absolut authentisch. Jesse Dayton ist eben ein wahrer "Country Soul Brother"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2924
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Country soul brother
All because of you
Ain't grace amazing
Tall walkin' Texas trash
One of them days

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Los Lobos - ride this ~ the covers ep [2004]
7-Track EP! Dieses Jahr werden die Los Lobos-Fans wirklich verwöhnt! Ist ja auch okay, denn schließlich zelebriert die Band ihr 30-jähriges Zusammensein - und wie kann man das gebührender feiern, als mit ein paar großartigen Veröffentlichungen. Erst kürzlich erschien ihr 12. Studioalbum "The ride" mit vielen musikalischen Gästen, später in diesem Jahr wird noch ein Live-Album folgen, doch jetzt gibt's es erst einmal eine klasse Zugabe zu "The ride", nämlich die EP "Ride this"! Enthalten sind 7 ausgesuchte Coverversionen (knapp 30 Minuten Spielzeit) namhafter Kollegen, denen die Jungs aus East Los Angeles unmißverständlich ihren Stempel aufdrücken. Eingespielt wurden die Stücke während der "The ride"-Sessions! Das beginnt mit einer klasse, von herrlicher Percussion getragenen Version von Tom Waits' "Jockey full of Bourbon", aus dem sie einen excellenten, von heißen Samba-Rhythmen begleiteten Latino-Rocker machen, gefolgt von Bobby Womack's "More than I can stand", das wunderbar funkig, mit einem dezenten Reggae-Flair aus den Boxen tönt, und einer tollen riffigen, schwülen, dezent swampigen, von dreckig rockenden Gitarren bestimmten Version von Elvis Costello's "Uncomplicated"! Weitere Tracks: die wunderschöne, in spanisch gesungene Ruben Blades-Nummer "Patria" (toller Rhythmus, tolle Melodie, klasse Gitarren), Richard Thompson's Klassiker "Shoot out the lights" in einer kantig, satt und dreckig rockenden, von rauen Gitarren bestimmten Fassung, das schöne "It'll never be over for me" (Thee Midnighters) und zum Finale eine gut abgehende Live-Aufnahme des von Dave Alvin geschriebenen Blasters-Rock'n Roll-Heulers "Marie, Marie", mitgeschnitten am 26.8.1999 im Aladdin Theater zu Portland/Oregon! Wie gesagt, eine feine Zugabe zum letzten Album, sozusagen das "Sahnehäubchen"!

Art-Nr.: 2642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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McEntire, Reba - reba #1's [2005]
2 CD-Set! Reba McEntire, ein Synonym neuzeitlicher Countrymusic, eine der ganz Großen des Genres, bei der Qualität und überwältigender Erfolg stets einhergingen! Das neue, vorliegende Doppel-Album "#1's" bietet nun einen hervorragenden Querschnitt ihrer nunmehr rund 23 Jahre andauernden Karriere mit einer Zusammenfassung, der Titel der CD sagt es schon, ihrer sämtlichen Nummer 1-Hits, plus 2 brandneue Titel! 33 Mal stand sie bis dato an der Spitze der Country-Charts, angefangen in 1982 mit "Can't even get the blues", bis zum Jahre 2004 mit "Somebody"! Dazwischen liegen solche Hits wie "How blue", "Whoever's in New England", "Little Rock", "One promise too late", "New fool at an old game", "Cathy's clown", "For my broken heart", "The greatest man I never knew", "The heart is a lonely hunter", "How was I to know", usw., usw.! Klasse auch die beiden neuen Songs, jeweils im typischen Reba-Stil! Das ist zum einen die sehr melodische, getragene, von klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Steel und unaufdringlichen Streichern geprägte Country-Ballade "You're gonna be", sowie das recht kraftvolle, leicht bluesige, honky-tonkige, mit schönen Fiddeln instrumentierte "Love needs a holiday"! Ein klasse, 35 Songs umfassender, über 2-stündiger Überblick aller "Reba #1's"!

Art-Nr.: 3828
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Tedeschi, Susan - hope and desire [2005]
Prächtiges neues Album der immer besser werdenden (und das, wo sie bereits zwei Grammy-Nominierungen vorweisen kann), fantastischen Blues-Singer-/Songwriterin und -Gitarristen Susan Tedeschi, im übrigen die Gattin des Allman Brothers-Gitarrenvirtuosen Derek Trucks! "Hope and desire" ist ein Album, ausschließlich mit Coverversionen geworden. Sowohl diese Tatsache (immerhin schätzt die Branche Susan als hervorragende Songwriterin), als auch der Verzicht auf jegliches Gitarrenspiel (Susan ist eine begnadete Gitarristin) dürfte bei so manchem erst einmal zu leichten Irritationen führen, doch hat man diese Scheibe erst einmal im CD-Spieler liegen, verfliegt jegliche Skepsis bereits nach Sekunden und verwandelt sich in höchste Anerkennung und Zufriedenheit! Vielleicht ist es gar ihr bestes, sicher aber ihr inspiriertestes Werk bis zum heutigen Tag geworden. Von der Basis her betrachtet ist die aus Massachusetts stammende Künstlerin natürlich eine Blueserin, doch ihre Einflüsse reichen weit über die Grenzen des Genres hinaus in den Soul (Aretha Franklin ist beispielsweise eine ihrer Heldinnen), den Gospel, die Musik des Südens, den klassischen Rock, Jazz, bis hin zu Folk-orientierten Singer/Songwriter-Material. Aus diesem Grund bezeichnet sie ihr Material auch gerne als "American Roots Music"! So hat sich Susan für "Hope and desire" schließlich 12 höchst interessante Songs namhafter, klassischer Songwriter herausgepickt, die sie allesamt in irgend einer Weise zutiefst berühren, und hat sie mit geradezu bestechender Ausdrucksstärke und mitreißender Sangeskunst (was für eine kraftvolle, Soul-getränkte, exakt den Schnittpunkt zwischen heiser und sehr klar treffende, wunderbare Stimme), voller Inspiration und Herz nach ihren Vorstellungen interpretiert. Sie streift alle oben erwähnten Genres und verpasst den Songs eine ungemein frische Blues-/Soul-/Roots-Note - mal sehr gediegen, dann wieder ziemlich schwungvoll, doch immer voller sprühender Energie und mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Unterstützt wird sie dabei von exzellenten Musikern, unter ihnen natürlich auch Gatte Derek Trucks an der Slide und am Dobro, Eric Clapton's derzeitiger zweiter Gitarrist Doyle Bramhall II an der E-Gitarre, David Palmer am Klavier und an der Orgel, sowie der großartige Drummer Jay Bellerose, usw.! Hier ein kurzer Abriß über ein paar Songs, doch von vorn bis hinten bewegt sich Susan ohne Ausnahme auf einem verdammt hohen Niveau: Nehmen wir beispielsweise die fantastische Version der alten Rolling Stones-Nummer "You got the silver", den sie herrlich rootsig, in einem wunderbaren Midtempo vorträgt, vollgepackt mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem gepflegten Blues-Esprit. Sehr stark hier Derek Trucks' geniales, southern-swampiges, höchst melodisch eingebrachtes Slide-Gitarrenspiel! Hat man das gehört, möchte man das Stones-Original eigentlich vergessen. Fantastisch auch das mit tollen Piano-, Orgel- und Gitarren-Verzierungen garnierte, relaxt groovende, aber die pure gesangliche Energie Susan's aufzeigende "Soul of a man", die ihren Kindern gewidmete wundervolle, semi-akustische, mit viel Southern-/Southern-Gospel-Soul angereicherte, dezent swampige Fassung von Bob Dylan's "Lord protect my child" (großartiges Dobro-Spiel von Derek Trucks), ihre tolle Interpretation von Iris Dement's wunderbarer Ballade "Sweet forgiveness", das Ray Charles-Cover "Tired of my tears", das locker groovende, herrlich melodische "Loving you is sweeter than ever", oder die knackige, schwungvolle Fassung des Otis Redding-/Etta James-Klassikers "Security"! Gegen Ende des rhythmischen, souligen, powernden Bluesrockers "Evidence" schreit sie sich dann in bester Janis Joplin-Manier fast die Seele aus dem Hals, um sich bei der entspannten, von einer tollen Frische umgebenen, wunderschönen Ballade "Follow" wieder in einer traumhaften Melodie zu aalen. Großartig auch die von einer rauen, elektrischen "garbage-can" Blues-Slide-Gitarre, dreckig und swampig dargebotene Fassung von Percy Mayfield's "The danger zone"! Susan Tedeschi's "Hope and desire" bietet nicht den von ihren früheren Werken her bekannten "tough barrelhouse Blues(rock)", sondern vielmehr eine glanzvolle, voller Inspiration, Gefühl und Herz steckende, wunderbare Southern-Soul-Roots-Blues-Musik in einem gediegenen, genußvollen, musikalisch und gesanglich höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Rahmen - erstklassig produziert von Joe Henry! Eine musikalische Delikatesse, wie sie, bei allem Respekt, eine Bonnie Raitt schon lange nicht mehr gelungen ist!

Art-Nr.: 3776
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You got the silver
Lord protect my child
Evidence
Security
Loving you is sweeter than ever

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Trucks Band, Derek - songlines live ~ dvd [2006]
Die faszinierende Musik der Derek Trucks Band mit all ihrer Magie auf einer Live-DVD - herrlich! Zu sehen und zu hören gibt es das komplette Konzert aus dem "Park West" in Chicago/Illinois vom 28. Januar 2006! In einer wunderbaren Atmosphäre (klasse Location, prächtig besuchte Show) mit einem großartigen Bühnenbild im "Songlines"-Design erleben wir den Allman Brothers-Gitarrenzauberer und seine Freunde, Todd Smallie (Bass & Vocals), Mike Mattison (Vocals), Kofi Burbridge (Keyboards, Flute, Vocals), Count W. Butu (Congas & Percussion) und Yonrico Scott (Drums, Percussion, Vocals), mit einer hingebungsvollen Vorstellung voller Inspiration, Lockerheit, Spielfreude und Frische, die den Spirit ihrer musikalischen Philosophie fast noch besser rüber bringt als das gleichnamige Studioalbum! Rock, Funk, Blues, Latin, afrikanischen Rhythmen, Soul, Jazz, Southern, Reggae und Roots werden zu einem großartigen musikalischen "World"-Groove-Jam-Trip vereint, der trotz aller Vielseitigkeit zu keiner Minute seine Geschlossenheit verliert. Große individuelle Künstler bringen sich in der Band ein und produziren ein nie von irgendwelchen Allüren geprägtes Zudsammenspiel, des seinesgleichen sucht! Ungeheuer sympathisch! Zu hören sind 20 Tracks mit ca. 135 Minuten Spielzeit (auf der DVD sind 120 Minuten angegeben, doch allein das Konzert ist deutlich länger - mal abgesehen von den Bonus-Features), bei denen natürlich das "Songlines"-Album eine zentrale Rolles spielt. Aber wir hören auch ältere Songs aus "Joyful noise" und "Soul serenade", wie auch jede Menge unveröffentlichte Titel, die die Jungs lediglich im Live-Repertoire haben. Die Setlist: 1. "Joyful Noise" (unglaublich losgelöste, 8-minütige Fassung mit tollen Tempowechsel und mitreißenden Slide-Läufen des Meisters - prächtiger Groove), 2. "Crow Jane", 3. "Sahib Teri Bandi/Maki Madni", 4. "Volunteered Slavery", 5. "I'll Find My Way" (was für ein funkiger Groove, was für lockere Gitarrenläufe), 6. "I Wish I Knew (How It Would Feel To Be Free)", 7. "Key To The Highway" (toller, sehr kraftvoller, von viel Southern-Soul geprägter, rockender Blues mit großartigen Slidegitarren-Läufen), 8. "I'd Rather Be Blind, Crippled and Crazy", 9. "All I Do", 10. "Mahjoun/ Greensleeves", 11. "Sailing On"(sehr gefühlvoller Gesang von Mike Mattison - schönes Southern-Gospel-Flair, hinreißende Gitarrenlinien), 12. "Chevrolet", 13. "Soul Serenade", 14. "For My Brother", 15. "Feel So Bad" (klasse, knackige Fassung dieses Lightnin' Hopkins-Klassikers mit hingebungsvollem Gesang, tollem Klaviersolo und atemberaubender Slide-Arbeit), 16. "Let's Go Get Stoned", 17. "Voices Inside", 18. "Anyday" (herrliche, kräftige Soul-Blues-Fassung dieser Eric Clapton/Bobby Whitlock-Nummer), 19. "Maybe Your Baby" (tolles Stevie Wonder-Cover), 20. "Up above my head"! Das Bonusmaterial umfasst noch diverse Interviews mit den Bandmitgliedern und Filmsplitter unter dem Motto "Inside the Derek Trucks Band", "Recording songlines" und "Working overtime"! Eine großartiges Konzert, super gefilmt, im perfekten Sound! Lassen wir uns treiben von diesen wunderbaren "Songlines"! Ein Genuß! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4233
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Vassar, Phil - american child [2002]
Rund zwei Jahre nach seinem gleichnamigen Debut, das sich schließlich als Riesenerfolg entpuppte, legt Phil Vassar nun mit "American child" einen Nachfolger vor, mit dem der "Billy Joel des Country" (Vassar ist wie Joel ein großartiger Pianist) gekonnt und nahtlos an den Vorgänger anknüpft und dabei durchaus noch einen Schritt nach vorn macht. Das Songmaterial ist sehr ausgewogen, die Auswahl geschickt gewählt. An allen Stücken ist Vassar als Co-Autor beteiligt. "American child" bietet modernen, guten Nashville Mainstream-New Country mit der entsprechenden Poprock-Note, der auf das Clientél Tim McGraw, Kenny Chesney und Co. schielt. Nicht verwunderlich, denn McGraw's Hausproduzent Byron Gallimore, der u.a. auch für Faith Hill und Jo Dee Messina an den Reglern sitzt, zeichnet für den Sound verantwortlich. Natürlich ist das Klavier eines der Hauptinstrumente in Phil's Musik, doch es ist nicht zu dominant. Fette, satte Gitarren, Mandolinen, Steel, Fiddle usw. bilden eine typische, gut aufeinander abgestimmte New Country-Poprock-Instrumentierung. Die Songs sind allesamt kräftig und knackig in Szene gesetzt, haben zum Teil einen ordentlich rockigen Touch, befinden sich aber zumeist in einem kraftvollen, satt klingenden Midtempo-Bereich. Auch die ein oder andere Power-Ballade mit etwas Bombast, wie etwa "I'm already gone" darf selbstverständlich nicht fehlen. Alle Tracks haben eine positive Grundstimmung und am Ende steht immer so etwas wie ein "Happy End". Phil Vassar wird weiter in der Erfolgsspur bleiben. Das Album wird wieder genug Hits abwerfen. Der erste ist bereits auf dem Weg an die Spitze der Billboard Country-Single-Charts: Das Titelstück! Eine autobiografische, leicht patriotische (das muß wohl in diesen Tagen so sein), sehr gelungene, mit tollem New Country-Feeling ausgestattete Midtempo-Nummer, deren schöne Melodie von einer prima Instrumentierung aus Mandoline, Akkordeon, Steel und Gitarren geprägt ist. Erwähnenswert auch noch das sehr knackig rockende "Athens grease", mit seinen fetten Gitarren, deren Riffs klingen als kämen die Dire Straits aus dem Süden der USA, das ebenfalls rockige "Forgettin's so long", die Ballade "I thought I never would forget" und die lockere, Piano-getränkte Midtempo New Country-Nummer "Baby, you're right".

Art-Nr.: 1663
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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