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Anderson, Keith - three chord country and american rock & roll [2005]
Tolles Debut eines der größten, neuen Talente in Nashville! Der in Oklahoma aufgewachsene Keith Anderson, seit über 10 Jahren in den Clubs rund um Nashville aktiv, steht für die neue, einen gewissen rauen, wilden und rebellischen Charme verbreitende, junge Country-Generation, die in Music City zur Zeit ordentlich für Furore sorgt. Der Albumtitel "Three chords country and Americna Rock & Roll" könnte seine Musik kaum besser beschreiben. Anderson gelingt es in beeindruckender Manier Elemente traditioneller Countrymusic mit denen der jungen, modernen, aber auch klassischen amerikanischen Rockbewegung zu paaren, was schließlich in einer Art "modern rockin' New Country" mündet. Musikalisch bedeutet das "big drums", knackige, gut nach vorne gehende Rhythmen und jede Menge "loud guitars"! "This Country music rocks and boogie" - auch dieses Statement trifft es eindeutig! Doch trotz der rockigen Note bilden eindeutig die Countryelemente die musikalische Basis. Es ist und bleibt Country! Wir hören Banjos, Steelguitars, Mandolinen, Dobro, Klavier... - alles, was das Countryherz begehrt, doch dominiert wird der Sound von den massiven E-Gitarren und den kraftvollen Rhythmen. Toll, wenn sich, wie beispielsweise bei dem großartigen Titelstück, zwirbelnde Rock-Gitarren mit schreienden Country-Fiddles duellieren, und dann im Text noch gesungen wird "Crankin' everything from Brooks & Dunn to Aerosmith, out here in the country that's the way we get our kicks"! Sagt doch mehr als eindeutig, wo's lang geht! Auch als Songwriter hat sich Keith Anderson in Nashville längst fest etabliert. Im Jahre 2002 gewann er den renommiertene "10th annual Jim Beam Country Band Search"-Contest, im selben Jahr nahmen George Jones und Garth Brooks das von ihm mit-komponierte Duett "Beer run" auf, welches sogar eine Grammy-Nominierung nach sich zog und im letzten Jahr wählte Gretchen Wilson für ihr mega-erfolgreiches Debutalbum "Here for the party" mit "The bed" ebenfalls eine Keith Anderson co-written Nummer aus. So verwundert es kaum, daß er auch sämtliche Stücke seines eigenen Albums (mit)geschrieben hat, und zwar zusammen mit solch angesagten, in Nashville für das rockige "young Country" zuständigen Songwritern wie Tom Hambridge, Big & Rich's John Rich oder Jeffrey Steele, der das Album zudem produzierte. Sehr stark beispielsweise das riffige, mit klasse im Hintergrund agierendem Banjo angereicherte, ungemein knackige, satte New Country-Stück "Podunk" mit seiner tollen Melodie und der schönen Kombination aus dezenter Steel und fetten Lead Gitarren. Geht prima ins Ohr, rockt und wird gleichzeitig der (Line)Dance-Fraktion gefallen! Oder der lustige Party-Heuler und Stimmungsmacher "Wrap around", der wohl sämtliche Roadhouses und Truckstops der Nation ordentlich in Schwung bringen sollte. Ein/zwei verdiente Feierabend-Biere intus und diese Mucke... - wer dann nicht mitgrölt, ist definitiv eine Spaßbremse! Toll auch die, wiederum sehr knackige, von fetten E-Gitarren und treibendem Schlagzeug gut in Fahrt gebrachte, rockin' New Country-Nummer "XXL", die ein gewisses Honky Tonk-/ Southern-/ Boogie-Flair nicht leugnen kann, ebenso wie die rockige, wieder schön satt instrumentierte Midtempo New Country-Nummer "Pickin' wildflowers". Banjo und Mundorgel bilden hier eine willkommene Ergänzung zu den massiven E-Gitarren und der jederzeit spürbaren "Young and Wld"-Atmosphäre. Weitere Knüller: Das etwas lockerere, mit frischer Mandoline und schöner Steel angereicherte, sehr melodische "Every time I hear your name", der wieder richtig Stimmung machende "Beer-drinkin"" New Country-Rocker "Stick it" mit seiner klasse Melodie, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, voller herrlicher Slide-Gitarren steckende, an der Schnittstelle Brooks & Dunn / Montgomery Gentry angesiedelte, leicht southern-getränkte Countryrocker "Plan B", usw., usw.! Moderne, den Nerv der Zeit treffende, erstklassige, etwas raue, die junge, rockende Country-Generation repräsentirende, kräftige Country-Sounds, etwa in der Schnittmenge Big & Rich, Keith Urban und Montgomery Gentry liegend. Hat Biß, Drive und Tradition! Stark!

Art-Nr.: 3268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Bellamy Brothers - angels and outlaws vol. 1 [2005]
Endlich ein brandneues Werk der Bellamy Brothers! Doch eigentlich ist es gar kein "richtiges" Bellamys-Album, sondern vielmehr "a Star-studded tribute, featuring Country Music's Top-Artists performing the Bellamy's most recognizable hits"! "Angels & outlaws Vol. 1" ist also eine Huldigung einiger der größren Countrystars an eines der erfolgreichsten Country-Duos der Country-Geschichte! Und liebe Bellamy Brothers- und Country-Fans: Es ist ein klasse Tribute geworden! Künstler wie beispielsweise Alan Jackson, Montgomery Gentry, Tanya Tucker, Willie Nelson, George Jones, Pat Green oder Dolly Parton haben zusammen mit den Bellamy Brothers einige derer größten Hits neu aufgenommen, wobei diese Gäste weitgehend den Lead-Gesang übernommen haben und den Tracks somit deutlich ihren eigenen Stempel aufdrücken. David und Howard Bellamy halten sich überwiegend im Hintergrund, steuern lediglich kürzere Lead-Passagen oder nur Background-Gesang bei. Herausgekommen sind überaus gelungene Neuaufnahmen (den alten "Schinken" wird richtig neues Leben eingehaucht) von Bellamy-Evergreens im zeitgemäßen, dennoch lupenreinen Country-/New Country-Sound! Allein wenn die ersten Töne des Eröffnungsstückes aus den Lautsprechern drängen, haben die Bellamys eigentlich schon gewonnen und sich wieder die Herzen der Countryfreunde erobert. Es handelt sich dabei um eine neue, wirklich traumhafte Version von "You ain't just whistlin' dixie", die einfach runter geht wie Öl! Lead-Gesang: Mr. ALAN JACKSON! Das Stück ist nun praktisch eine Alan Jackson-Nummer mit lediglich gelegentlichen Gesangseinlagen der Bellamy Brothers in dessen typischem, traditionellem Stil! Herrlicher Midtempo-Country mit tollen Gitarren, wunderbarer Steelguitar und frischer Mundharmonika, produziert, wie alle Alan Jackson-Sachen, von Keith Stegall! Weiter geht's mit, unter anderem, einer klasse, schön flockigen, aber dennoch knackigen Neuauflage von "Old hippie" mit MONTGOMERY GENTRY (schönes Outlaw-Flair), einer äußerst interessanten Version von "If I said you had a beautiful body" mit DOLLY PARTON, dem knackigen "Redneck girl" mit PAT GREEN, "Dancin' cowboys" mit TRINI TRIGGS, "Guardian angel" mit WILLIE NELSON, "Reggae cowboy" mit TANYA TUCKER und DAVID ALLAN COE, "Kids of the baby boom" mit CHARLIE DANIELS und BOBBY BARE, oder "Alligator alley" mit JOHN ANDERSON! Die lebende Legende GEORGE JONES präsentiert eine starke Version von "Sugar Daddy", die großartigen CHRIS HILLMAN und HERB PEDERSEN sind ebenfalls mit von der Partie und stimmen zusammen mit RHONDA VINCENT eine glänzende, neue Version von "Crazy from the heart" an, mit tollem Banjo und herrlicher Mandoline, in allerbester Desert Rose Band-Manier, und sogar der unsterbliche Evergreen "Let your love flow" bekommt mit HAL KETCHUM und LISA BROKOP neuen Glanz. Das Album heißt ja "Angels & outlaws Vol. 1"... - sollte also irgendwann ein zweiter Teil folgen, und sollte der zudem entsprechend gelungen sein wie dieser erste, dann dürfen sich die Fans jetzt schon darauf freuen...

Art-Nr.: 3097
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Black, Clint - drinkin' songs and other logic [2005]
Purer, klassischer Traditional Country ohne jeden Schnörkel, frei von jeglichen "Mode-Trends"! Sagte man Clint Black in der jüngeren Vergangenheit schon mal einen leichten Durchhänger nach, so ist festzustellen, daß er dieses "Tief" (wenn es denn je eins war...) mit seinem neuen Album "Drinkin' songs and other logic" endgültig überwundern hat. 16 Jahre ist es her: Viele erinnern sich sicher noch an Black's großartiges Erstlings-Werk "Killin' time" mit Hits wie z.B. "A better man". Wie ein Blitz schlug er damals in der seinerzeit aktuellen Riege der sogenannten Neo-Traditionalisten ein. Es war der Beginn einer Serie von erstklassigen Alben und jeder Menge toller, überaus erfolgreicher Country-Hits! Die Fans der traditionellen Countrymusic lagen ihm zu Füßen. Genau dort ist er jetzt wieder angelangt. "Drinkin' songs and other logic" erscheint einem fast wie der direkte Nachfolger zu seinem damaligen Debut. 12 neue Songs, davon 8 geschrieben mit seinem alten Weggefährten Hayden Nicholas, 3 von Black allein, und einer zusammen mit Tim Nichols, hat er mit seiner eigenen, langjährigen Band (im übrigen sind das weitgehend die gleichen Bandmitglieder, die er auch schon vor 16 Jahren im Schlepptau hatte), ohne die allgemein übliche Nashville Studio-Clique, eingespielt und beschert den Fans lupenreiner, purer, klassischer Honky Tonk Country-Musik damit einen Leckerbissen nach dem nächsten. Akustische Gitarren, elektrisches Country-Picking, Fiddles und Steelguitars beherrschen die Szenerie und thematisch geht es, dem Albumtitel entsprechend, um solch typische, clichéhafte, aber immer wieder gern gehörte, klassiche Themen wie "Memories", "Cowboys", "Heartaches", "Honky Tonks", "Bars", Jukeboxes", "Bottles" und "drinkin'"... - "pure and simple" Country eben! Los geht's mit dem Titelstück, einer flotten, honky-tonkin' Roadhouse Country-Nummer mit toller, prägnanter Country E-Gitarre, inklusive eines prächtigen Lead-Spiels von Gast-Gitarrist Steve Wariner, gefolgt von dem als lupenreiner Waltz beginnenden, sich dann aber zu einem klassischen "cheatin'" Honky Tonker mit dezentem Texas Swing-Flair entwickelnden "Heartaches", bestehend aus einem feinen Fiddle-/Gitarren-/Steel-Kombinationsspiel. "Code of the west" ist eine, die typische Western-Romantik ala John Wayne behandelnde, viel Wild West"-Flair austrahlende Country-Nummer, während "Rainbow in the rain" wunderbar knackig, flott, melodisch und sehr traditionell, umgeben von einem feinen Gewand aus Fiddle, Steel, Gitarre und Piano, aus den Lautsprechern "reitet". So geht das weiter! Ob das schöne Fiddle-driven "Undercover cowboy", das jede Menge Outlaw-Flair ausstrahlende, recht knackige "Too much Rock", der mit feiner Baritone Gitarre und schöner Steel begleitete Barrom Countrysong "A big one" das Johnny Cash-like "Thinkin' of you" oder der abschließende, deftige Roadhouse Honky Tonker "Longnecks & rednecks" - die Traditionalisten werden an dem gesamten Album ihre helle Freude haben. Clint Black ist zurück und wieder ganz der alte!

Art-Nr.: 3602
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drinkin' songs & other logic
Heartaches
Code of the west
Rainbow in the rain
Thinkin' of you

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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bullens, Cindy - dream # 29 [2005]
Fantastisches, neues Album der großartigen Singer/Songwriterin, mit dem sie in prächtiger Manier den 2001 auf "Neverland" eingeschlagenen Weg fortführt: Kerniger, erdiger, von einem grandiosen Songwriting geprägter Rootsrock, /Americana-Rock, dessen Spannbreite von bluesigen Klängen zum Alternate Country bis hin zu krachenden Heartland Rockern reicht, durchzogen von faszinierender Melodik! Dynamisch, intensiv, kraftvoll und doch voller Gefühl besticht Cindy mit 11 neuen Songs, die sich vorwiegend durch einen von schön satten E-Gitarren dominierten, rohen Sound auszeichnen. Da gibt es sehr rockige Titel, bei denen die Stones als Einfluß unüberhörbar sind, dann erleben wir Songs in bester Steve Earle- oder John Hiatt-Manier, hören funkig, bluesige Grooves, wie auch traumhaft schöne Balladen, denen aber neben den wunderbaren Melodien dennoch nie der rootsige "Dreck" und schon gar nicht Cindy's natürliche, raue Energie fehlt, die einfach in ihrem "Rock'n Roll"-Blut steckt. Immer mehr "erholt" sie sich von ihrem schweren Schicksalsschlag aus dem Jahre 1996, dem Verlust ihrer 11-jährigen Tochter, und man spürt in ihrer Musik zunehmend die wiedergewonnene positive und optimistische Lebenseinstellung. Unterstützt wird Bullens von einer Crew erstklassiger Musiker, wie George Marinelli (Bonnie Raitt, Bruce Hornsby) an der Gitarre, Dennis Burnside an den Keyboards, Gary Tallent (E-Street Band) am Bass, der tollen Drummerin Ginger Cote, sowie ein paar Gästen, wie Dlbert McClinton und Elton John, mit dem sie, seit sie vor x Jahren mal in dessen Touring Band arbeitete, eine innige Freundschaft verbindet. Das Titelstück ist es, bei dem dieser Sir Elton John mit wirklich tollem Klavier-"Gehämmer" auftaucht, ein herrlicher, ungemein dreckiger, rauer Groove-, /Blues-, /Honky Tonk-, /Boogie-Rocker, der einen richtig "packt"! Unvorstellbar, wie rau der noch spielen kann, wenn man ihn mal läßt! Als Opener des Albums hat Cindy allerdings das bärenstarke "Oriental silk" ausgewählt: Wundervolle, vielschichtig eingesetzte, parallel gespielte E-Gitarren, ein trockenes E-Piano in Verbindung mit einem leicht psychedelisch wirkenden Mellotron, ein herrlich knackiger Background aus direktem, exakt auf den Punkt gebrachtem Drumming und groovenden Basslinien schrauben sich in einem gepflegten Midtempo und der Kombination aus staubigem Rootsflair und prächtiger Melodik tief und nachhaltig in unsere Sinne! Im Anschluß daran gleich der nächste "Hit": "Jellico highway" ist eine wahrhaft traumhafte, rootsige Americana,- /Alternate Country-Nummer in bester Chris Knight-/Steve Earle-Tradition, bei der man neben der großartigen Melodie und dem lockeren Rhythmus den "texanischen Staub" zu jeder Sekunde zu spüren glaubt, ehe mit dem lauten, kantigen, ungemein rauen "Boy of broken hearts" ein tierischer, voller Stones-Riffs steckender Gitarren Rootsrock-Kracher aus den Boxen schallt, der Biß hat und richtig "knallt"! Toll! Wie auch die sehr frische, mit wundervoller, etwas halliger, "vollsoundiger" Slide/Steel angereicherte, durchaus knackige, Americana Rock-Ballade "Paper & glass", das entspannte, semi-akustische, fast ein wenig hymnische "Mockingbird hill", der abgehende, mit toller Mundharmonika und satten E-Gitarren ausgestattete, fetzige Rootsrocker "7 days", das wunderbar bluesig dreckige, groovende "This ain't love" mit Gastsänger Delbert McClinton, wie auch das ruhigere, gediegene "Too close to the sun"! Produziert wurde das Album, wie schon der Vorgänger, von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy und Cindy selbst! 51 1/2 Minuten lang erstklassiger, schnörkelloser, knackiger Roots-/Americana-Stoff, wie ihn die Genre-Fans lieben. Was hat diese Frau für ein Potential!

Art-Nr.: 3372
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jellico highway
Box of broken hearts
Paper & glass
Dream 29 (One true love)
7 days

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Carter, Deana - the story of my life [2005]
Der berühmte Chicago Tribune charakterisiert Deana Carter wie folgt: "She is noted for her singular voice, which manages to be strong, soft and sultry at the same time". Welch wahre Worte! Denn auch nach ihrer Babypause, diversen privaten und beruflichen Turbulenzen (Scheidung und zwei Labelwechsel), hat die 39-jährige Tochter von Fred Carter jr., einem namhaften Session-Gitarristen, der mit berühmten Persönlichkeiten wie Elvis Presley, Simon & Garfunkel oder Roy Orbinson zusammenarbeitete, nichts von ihrer musikalischen Faszination verloren. Nein, im Gegenteil! Der Wechsel zu ihrem neuen Label hat ihr scheinbar ungeheure Motivation verliehen. Denn diesmal gibt es auf ihrem neuen Album "The Story Of My Life" fast eine "One-(Wo)Man-Deana-Carter-Show" vom Allerfeinsten. Sie hat sämtliche Songs geschrieben, singt, spielt diverse Instrumente und hat das Werk auch noch eigenständig produziert. Dazu hat sie ein paar wenige, auserwählte, mit ihr wunderbar harmonierende, Instrumentalisten (überragend Lead-Gitarrist Jeff Carter) mit ins Boot genommen. Was hat sich nun gegenüber ihrer Vorgänger-CD "I’m Just A Girl" von 2003 geändert, die trotz sehr ansprechender Leistung (sh. auch unter "Stöbern") mit nur 82.500 abgesetzten Exemplaren, nicht mehr an die Traum-Zahlen ihrer zwei ersten Alben anknüpfen konnte, obwohl ihr Debüt natürlich mit über drei Millionen verkaufter CDs einen nicht erwarteten, grandiosen (wahrscheinlich auch nicht zu wiederholenden) Erfolg gebracht hatte? Zum einen zeigt schon das Cover, dass Deana das äußerliche Image eines modelartigen
"Sunny-Girls" abgelegt hat. Vielmehr wirkt sie viel fraulicher und introvertierter, ja fast verträumt, wobei sicherlich auch die Geburt ihrer Tochter dabei eine wesentliche Rolle spielen dürfte. Auch ihre Musik kommt dementsprechend gereifter daher. Die Gute-Laune-Nummern und auch der Countrygehalt reduzieren sich auf die Single "One Day At A Time", ein locker, flockig ins Ohr gehender Midtempo-Song und "Getting Over You", ein rhythmischer Akustikpiano-getränkter Popsong mit leichtem Southern-Flair, auch dank Deana’s vorzüglich eingebrachtem Stratocaster-Spiel. So spielt sich das Ganze also weitgehend im nur noch dezent Country- und leicht Americana-infizierten, modernen Singer/Songwriter-Pop-Rock-Bereich ab (zuweilen liegt auch ein Vergleich zu Sheryl Crow nahe), das allerdings auf einem Top-Niveau mit tollen Songs, prima Melodien und viel musikalischer Kompetenz. So richtig die Post geht beim Opener "The Girl You Left Me For" ab, ein leocht psychedelisch angehauchtes Pop-Rock-Knaller, wo leichte Reminiszenzen in Richtung Avril Lavigne unweigerlich aufflackern. Der Rest sind relativ ruhig gehaltene, dennoch oft durchaus knackige, sich meist mit Beziehungsstress auseinandersetzende, nachdenkliche Nummern, die aber wunderschön instrumental in Szene gesetzt wurden und durch Deana’s zarte, fast verletzlich klingende Stimme voll zur Entfaltung kommen. Excellent dabei "Ordinary" (herrliche Hammondbegleitung, tolle Breaks, klasse Gitarre) und das bluesartige "Sunny Day" (schöne E-Fills, Solo und Abschlusspart durch Gitarrist Jeff Carter, im Stile von Peter Green). Insgesamt ein schönes, in sich schlüssiges Gesamtwerk, mit geschmackvoller Covergestaltung, die natürlich alle Texte beinhaltet. Deana Carter zeigt mit ihrem neuen Album einmal mehr, dass mit ihrem Namen weiterhin große Qualität verbunden ist, weshalb wohl auch eine, für ein Independent-Label ungewöhnliche, fast Major-mäßig, groß angelegte Promotionkampagne in den USA gestartet wurde. Ob sie verkaufstechnisch damit wieder an alte Erfolgstage anknüpft, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Aus unserer Sicht spricht absolut nichts dagegen! Qualitätsmäßig jedenfalls präsentiert sie sich in blendender Verfassung! Und das ist das Wichtigste! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3095
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The girl you left me for
One day at a time
Ordinary
Atlanta & Birmingham
Sunny day

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Chesney, Kenny - be as you are (songs from an old blue chair) [2005]
"A Kenny Chesney album like no other", heßt es auf dem Sticker zu Kenny's neuem Longplayer! In der Tat ist er mit seinen letzten Werken nur ansatzweise vergleichbar. Doch das macht gar nichts, denn "Be as you are" zeigt einen ganz wunderbaren Kenny Chesney mit großartigen, sehr persönlichen Songs - mit herrlicher, entspannter Countrymusic, die die andere "Welt" des Superstars zum Thema haben: Palmen, blauer Himmel, endlose Strände, Boote, der Ozean! "I have always been drawn to the ocean", erklärt Kenny Chesney in einem im Cover abgedruckten Statement seine Beziehung zum Meer, was er dann musikalisch äußerst gelungen und sehr beeindruckend umsetzt. Das ist nicht unbedingt der so mega-erfolgreiche, ohne Frage auch sehr gut gemachte, New Country-Pop-/Rock, mit dem er in den vergangenen Jahren viele Millionen Alben verkauft hat, sondern Kenny geht hier neue Wege und gewährt mit diesem wunderschönen, recht ruhigen Album einen intimen Einblick in sein Herz und seine Seele, indem er uns (im übertragenen Sinne) am Ozeanstrand in seinem "Old Blue Chair" sitzend, die ein oder andere persönliche Anekdote erzählt. Diese Geschichten verpackt er in ein ungemein frisch wirkendes, entspanntes musikalisches Gewand voller prächtiger Melodien. Wie eine perfekte Mischung aus Jimmy Buffett und James Taylor, zu der man die nötige Portion Country-Tradition addiert, und zu der Kenny seine eigenen Songwriter-Ideen (er hat sämtliche Songs selbst komponiert, einige mit Co-Autoren!) und seine unverwechselbare, großartige Stimme liefert. Es entsteht eine herrlich relaxte Atmosphäre! Dabei erscheint es überflüssig einzelne Lieder herauszuheben, denn das gesamte Album ist gleichbleibend stark. Ob "Old blue chair", "Be as you are", "Island boy", "Something sexy about the rain" oder das traumhafte, flockige "French kissing life", alle überzeugen sie voll und ganz in einem kristallklaren, lockeren Midtempo- oder Balladen-Gewand mit einer von spürbarer Ozeanfrische durchzogenen Instrumentierung aus transparenten Acoustic Gitarren, hin und wieder mal einem Piano, zurückhaltenden E-Gitarren, Mundharmonika und lockerer Percussion, inklusive Steeldrums! Dieser beruhigende Groove und diese wunderbaren Melodien fließen leicht und locker aus den Lautsprechern. Einzig etwas schwungvoller fällt der prächtige, viel Gute Laune verbreitende und zum Tanzen am Urlaubsstrand einladende Karibik-Reggae-Countrysong "Guitars and Tiki Bars" aus! Dennoch wirkt diese Musik niemals schmalzig! Das sind schlichtweg sehr schöne, lockere Countrysongs, textlich und musikalisch im "Ocean-Flair" gehalten! Auch damit werden seine vielen Fans hundertprozentig zufrieden sein! Zählt zu dem besten, was Mr. Chesney bis heute zustande gebracht hat! Hut ab, Kenny!

Art-Nr.: 3017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Dean, Billy - let them be little [2005]
Billy Dean kann in der Country-Szene seit seinem Debütalbum "Young Man" von 1990 auf mittlerweile ziemlich erfolgreiche 15 Jahre zurückblicken, sein letztes, "richtiges" Studiowerk (diverse Sampler ausgeklammert) liegt allerdings schon sieben Jahre zurück. Jetzt kehrt er mit "Let Them Be Little" zurück und sofort wieder spektakulär, denn der Titelsong ist bereits in den Billboard Country-Singles-Charts unter den Top Ten notiert. Die vergangene Zeit nutzte Billy um sein Leben umzukrempeln. Vom einstigen, unpersönlichen Gehabe eines Stars, kam die Wandlung nach seiner Scheidung zum Menschen wie du und ich. Er zog in eine normale Wohngegend, kümmerte sich eifrig um seine zwei Kinder und lernte mit Stephanie Paisley eine neue Partnerin kennen, die ihn in seinem kreativen musikalischen Dasein zur Seite steht (Co-Writerin bei "Good Love Gone Bad"). Diese Umstände scheinen den 1962 in Quincy, Florida geborenen Sänger und Songwriter
regelrecht zu beflügeln. Entscheidend für seine "neue" Musik ist sicher auch der neue Plattenkontrakt mit Curb Records, einem Label, das als Synonym für frischen, modernen New Country steht. So straft er dann mit seiner neuen CD auch seine schärfsten Kritiker Lügen, bei denen er oftmals als "Weichspüler" abgestempelt wurde, denn wir hören neben einigen feinen Balladen (selbstverständlich sind auch diese wieder vertreten) auch einige richtig knackige, peppige Uptempo-Nummern.
Zum Auftakt gibt es mit "This Is The Life" und "Eyes" direkt zwei fröhliche, unbefangene, mit herrlicher Banjobegleitung untermalte Countrysongs, die richtig gute Laune verbreiten. Und dann folgt mit dem Remake des alten John-Denver-Klassikers "Thank God I’m A Country Boy" gar ein richtiger Feger. Mit der positiven Ausstrahlung eines Keith Urban, knackigem, modernem Rhythmus, sirenenartigen Fiddeln, sowie herrlichem Honkytonk-Pianospiel von John Jarvis entwickelt sich der Song zu einem echten Kracher, stark! Seine Vorliebe für Balladen kommt dann, wie bereits erwähnt, auch zum Vorschein und findet ihren Höhepunkt im
bereits anfangs zitierten Titelstück, das Billy zusammen mit Lonestar-Sänger Richie McDonald komponiert hat, und das auch auf deren letztem Album "Let’s Be Us Again" (sh. unter "Stöbern") umgesetzt wurde. Da der Song von Lonestar nie als Single ausgekoppelt wurde und Billy jetzt wieder einen Plattendeal hatte, spielte Richie den Ball zu passender Zeit zurück. Ein gut gewählter Moment, wie der starke Charteinstieg der Single beweist. Mit "Good Love Gone Bad" und "Race To The Bottom" folgen zwei weitere, sehr Dean-untypische Stücke, aber im positiven Sinne. Ersteres leicht psychedelisch angehaucht, mit kleinem Fiddle/E-Gitarren-Duell und herrlichen weiblichen Background-Vocals, letzteres, als eine Art Mischung aus Anthony Smith und Trace Adkins, erreicht durch eingesetzte Stimmeffekte, kantiges Banjospiel, heulende Fiddel (inkl. tollem Solo von Stuart Duncan) und wunderbare Mandoline ein "cooles" Swamp-Flair. Als Bonustracks gibt es dann noch mit "Somewhere In My Broken Heart" und "Billy The Kid" zwei von Mr. Dean's größten Hits als neu eingespielte Versionen auf technisch aktuellem Niveau. 40 Minuten fliegen im Nu an einem vorüber, und man ist sofort geneigt die Repeat-Taste zu drücken. Ein erstaunlich gutes Comeback von Billy Dean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Fairchild, Shelly - ride [2005]
Nashville's Mädels sind wieder eine Macht! Schon lange nicht mehr war weiblicher Country so präsent wie in diesen Tagen! Gut so! Noch bedeutender ist jedoch die Tatsache, daß sich die "neue" Damenbewegung wieder klipp und klar zum Country bekennt, statt sich mit überzogenen, oft allzu bombastischen Pop-Strömungen zu beschäftigen. "Back to the roots" und dennoch modern, heißt die Devise! Neuestes Paradebeispiel dynamischer Nashville-Frauenpower ist die äußerst attraktive Shelly Fairchild mit ihrem überragenden Debut "Ride"! Fantastische, sehr frische, gleichzeitig duckvolle, von der Southern-Schwüle des Mississippi Deltas durchsetzte, wunderbar melodische New Country-/Countrymusic mit durchaus traditioneller Basis, immer leicht angerockt und mit einem dezent rootsigen Touch versehen. Herzhafte E-Gitarren vereinen sich mit herrlichen Acoustic Gitarren, Dobros, Mandolinen, Fiddles, Steelguitars und einer immer knackigen Rhythmussektion. Das hat richtig Würze! Dazu besitzt Shelly eine ganz wunderbare, ungemein kraftvolle, voller Energie steckende, klare Stimme, fast wie eine powernde Kombination von Trisha Yearwood, Pam Tillis und Patty Loveless, aber mit dem Feuer ihres "Mississippi-Delta"-Blutes. Das Shelly Fairchild sich selbst voller Bescheidenheit als ein "simple, small-town Misssissippi girl" charakterisiert, spricht für ihren Charme. Immerhin hat sie es sofort geschafft, ist aber auch kein Wunder bei ihrer Klasse, direkt für ihre erste CD einen Major-Label-Deal zu ergattern, von den etablierten Songwritern der Szene sofort mit vollstem Vertrauen und dementsprechend gutem Songmaterial bedacht zu werden, ganz zu schweigen von den vielen in das Werk involvierten erstklassigen Musikern. Diese Entwicklung kommt allerdings auch nicht ganz zufällig. Shelly stammt aus einer musikbegeisterten Familie. Bereits in der High School sammelte sie erste Bühnenerfahrungen,
gefolgt von Anstellungen im Theater, sowie in großen Musicals, was letztendlich in einer fundierten Ausbildung ihrer Stimme mündete. Auch großes kompositorisches Talent darf man Mrs. Fairchild attestieren, was sie bei vier der insgesamt elf Songs dieses Silberlings eindrucksvoll beweist. Durchaus interessant vielleicht auch, daß die berühmte Motorrad-Marke Harley Davidson sie mittlerweile als Werbeträgerin an sich gebunden hat, was absolut nachbollziehbar ist. Mit ein wenig Verzögerung ist ihr großartiger Erstling (die Veröffentlichung wurde mehrere Male verschoben) mit dem zum gerade geschilderten Sachverhalt passenden Titel "Ride" nun endlich erhältlich. Schon ab der ersten Note des mit einer sexy-bluesigen Stimme vorgetragenen Openers "Kiss Me" spürt man förmlich, wie es in diesem feurigen schwarzhaarigen Vulkan brodeln muß, bis er letztendlich seine heiße Song-Lava eruptionsartig in die musikalische New-Country-Landschaft ablassen kann. Eine glühende, voller Southern Soul steckende, unter die Haut gehende, angerockte Ballade mit tollem Banjo- und Dobro-Picking, aber auch schön satten E-Gitarren und einer wunderbaren Melodie. Ein klasse Sound! Ihre Produzenten, Country-Veteran Buddy Cannon (Kenny Chesney, Reba McEntire, George Jones) sowie Kenny Greenberg (Edwin McCain, Allison Moorer, The Mavericks), im übrigen einer der gefragtesten Studio-Gitarristen der Szene und hier natürlich mit an Bord, haben ein sehr atmosphärisches, lockeres, und doch ungemein knackig abgemischtes Gesamtwerk hinbekommen. Man spürt oft die heiße, schwüle Luft des Mississippi-Deltas durch die Songs strömen. Sehr stark sind beispielsweise die temporeichen Stücke wie "Ready To Fall" (ein klasse New Country-Rocker) oder ihre
erste Single "You Don’t Lie Here Anymore" (voller Biker-Flair steckender Counmtryrock mit frischer Mandoline und herzhaften E-Gitarren), wo Shelly mit einer rotzfrechen "Röhre", sehr angenehm eine Art zurückhaltende Aggressivität versprüht. Toll! Herausragend auch ihr "dreckiger" Vortrag bei "Down Into The Muddy Water" mit glühender Slide, rockigen Rhythmusgitarren, Honkytonk-Piano, fetzigen Drums und fetten, aber nie nervenden Bläsereinsätzen, sowie einem filigranen Greenberg-E-Gitarren-Solo. Genial auch dieser locker, flockige Southern-Honkytonk-Blues "I’m Goin’ Back", ein rhythmischer Footstomper mit herrlichen Harmonika-Fills. Das sie es auch etwas ruhiger beherrscht, zeigen solch brillante Stücke wie die zweite Single "Tiny Town" (wunderbar melodischer, sehr satt instrumentierter New Country mit toller Steel, Fiddle, fetter E-Gitarre und kraftvollem Rhythmus), "Eight Crazy Hours" oder "Fear Of Flying" (herrlich frische, kraftvolle Country-Ballade im 3/4-Takt), wobei ihre innere Power dennoch stets gewahrt bleibt. Ein Vulkan eben! An den sinnbildlichen Vergleich anknüpfend, kann man nur auf viele weitere musikalische Nachbeben dieses Niveaus hoffen! Dafür: Good luck, Shelly! Dein Debut jedenfalls ist ein Knüller! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3250
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Forty5South - we're country so we can [2005]
Bereits das zweite, tolle New Country-/Country-/Countryrock-Independent-Album einer Band von fünf jungen Burschen, die sich nach dem Highway benannt haben, der mitten durch ihre Heimatstadt Jackson, Tennessee verläuft, diesmal produziert von einem der schillerndsten Rocksänger der 80er Jahre, Bret Michaels, Frontmann von Poison, deren Hits wie "Every Rose Has Ist Thorn" oder "Somethin’ To Believe In" sicher noch vielen geläufig sein dürften! "Unser größter Fan von Anfang an, war die Polizei" konstatieren die Jungs um Ashley Bowers, Sänger und Komponist fast aller Lieder. "Wir probten anfangs im Wohnzimmer
meiner Junggesellenbude 6-7 Nächte in der Woche durch, so dass wir nach einer gewissen Zeit mit allen Gesetzeshütern per Du waren". Der Grund, warum man sich für Countrymusic entschieden hatte, ist relativ einfach. In Jackson gab es keine Band, die sich diesem Genre verschrieben hatte. Ihre musikalischen Einflüsse umreißen Forty5South aber eher weitläufig, von B. B. King, Kenny Chesney bis zu Guns’N’Roses. Dank ihrer packenden Live-Shows haben sie sich sehr schnell einen Namen gemacht, und so wurden sie beispielsweise bereits 2003 vom "Armed Forces Entertainment" für 28 Gigs, innerhalb von 40 Tagen, als Performer für die amerikanischen Übersee-Truppen quer durch Asien gebucht. Ein regelrechter "On-The Road-Crash-Kurs" für eine so relativ junge Combo. Aber die Jungs stecken voller Energie und meisterten die Aufgabe mit Bravour. Auch bei ihrem aktuellen Werk "We're Country So We Can" gelang es, sicher auch ein Verdienst von Bret Michaels, diese Energie mit ins Studio zu übertragen, denn Michaels sorgte für einen wirklich dynamischen, frischen und modernen Sound, hauptsächlich
basierend auf knackigen Drumlinien und präzise gespielten Gitarrenläufen. Allerdings wurden jede Menge country-typische Elemente wie Banjo, Fiddle, Steel oder Mandoline in die relativ kurz gehaltenen Songs (nur einer überschreitet vier Minuten) sehr feinfühlig und filigran integriert, wobei einige bekannte Gastmusiker wie Larry Franklin, Glen Duncan oder Dan Dugmore Glanzlichter setzen. Alle Songs sind überaus melodisch und haben dank ihres hohen Wiedererkennungswertes durchweg Single-Charakter, so dass es ungemein schwer fällt überhaupt einen explizit herauszuheben. Plattenfirma und Band entschieden sich bezüglich der ersten Single jedenfalls für das abschließende, gleichnamige Titelstück, einen leicht southern-infizierten Countrysong mit kratzigen E-Gitarren, tollen Dobro-Fills und einem herrlichen Telecaster-Solo, dazu ein dezent Hip-Hop-verdächtiges, kurzes Sprechgesangsbreak, das aber überhaupt nicht stört, und "Mr. Poison" sogar zum Gastauftritt im dazu produzierten Video animierte. Herrlich auch die Honkytonk-Nummer "Li’l Red Riding Hood", mit viel Banjo, Steel und Fiddle, die aber diesmal ohne das ansonsten typische Piano-Geklimper auskommt. Der Kracher des Albums aber ohne Zweifel "Smoke If You Got Them" eine Southern-infizierte Nummer
mit einem stampfenden, genretypischen Gitarrenriff, heulender Orgel und klimperndem Klavier. Erinnert ein wenig an Chris Cagle’s "The Chicks Dig It", am Ende mit einem atmosphärischen Orgel/Piano-Finish. Die restlichen Uptemponummern und die zwei, drei eingepassten, knackigen Balladen gehen runter wie Öl. Man sieht mit dem geistigen Auge die Jungs an einem sonnigen Abend mit einem riesigen, offenen Oldtimer-Cabrio an einer Eisdiele in Jackson vorfahren, die Mädels einladen, danach den 45-South runterbrettern, um dann mit ihren Songs und diversen Six-Packs irgendwo an einem abgelegenen Seeufer Party zu machen. Peppige Musik mit hohem Spaßfaktor für Freunde von den jungen New Country-Acts der Marke Warren Brothers, Hilljack, Rascal Flatts, Blue County, Emerson Drive oder aber auch zum Teil vom bereits erwähnten Chris Cagle! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3331
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The stuff I grew up on
I've been there too
Li'l red riding hood
Taste of class
We're country so we can

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Great Divide, The - under your own sun [2005]
Grund zum Feiern für die Countryrock-Freunde: The Great Divide aus Stillwater/Oklahoma sind zurück mit einem tollen Comeback-Album! Nach dem Ausstieg ihres charismatischen, stilprägenden Aushängeschildes, Gitarrist, Songwriter und Sänger Mike McClure, der inzwischen mit seiner eigenen Combo, der Mike McClure Band Großartiges leistet, war die weitere Existenz der Band sehr fraglich. Als man sich dann entschloß weiter zu machen, stellte sich schnell die Frage, wie die Band wohl den schmerzlichen Verlust eines solch entscheidenden Mannes verkraften würde. Ja, konnten sie ihn überhaupt verkraften? Die Antwort lautet "Ja", wenngleich sich natürlich einiges verändert hat. "Ja" für: Sie sind wieder da und legen mit "Under your own sun" ein prächtiges Album vor, mit dem sie grundsätzlich ihrem gewohnten Stil treu bleiben und die Reihe erstklassiger Werke aus der Vergangenheit gekonnt fortsetzen. Einmal mehr spielen sie einen von traumhaften Melodien geprägten, frischen, gleichzeitig aber auch den trockenen Oklahoma-Staub spührenden, herrlich Gitarren orientierten, schön knackigen New Country/Countryrock, der sich mit seinen harmonischen Strukturen schnell und nachhaltig in unseren Ohren festsetzt. Die goldenen Zeiten des Countryrocks sind allgegenwärtig! Veränderungen für: Sie haben mit Micah Aills einen neuen, wieder sehr guten Lead Gitarristen und ebenso starken Sänger verpflichtet, der zum einen eine völlig andere Stimme als Mike McClure hat (doch das empfinden wir als durchaus in Ordnung - eine Kopie von McClure wäre fatal gewesen), und zum zweiten wohl nicht über dessen Songwriter-Potential verfügt (wenngleich kurioserweise das von ihm komponierte "Scared of heights" eines der besten Stücke des Albums überhaupt ist). Die Folge ist, man greift überwiegend (bis auf 2 Songs) auf Fremdkompositionen zurück, doch diese Auswahl ist mehr als gelungen! Und so paßt es wieder! Wir hören wunderbare, dynamische Uptempo Countryrocker, feine, jedoch ebenso knackig gehaltene Midtempo-Nummern, sowie die ein oder andere, ganz wundervolle Ballade - alles im typischen Great Divide-Sound gehalten, aus klaren, satten, zuweilen leicht rootsig und "Red Dirt"-mäßig, kratzig klingenden, aber immer frisch wirkenden Gitarren und diesen herrlichen Melodien! Oft ergänzt man das transparente Gitarren-Klangbild durch eine geschickt integrierte Pedal oder Lap Steel-, sowie eine äußerst angenehme Orgel. Als Parallelen fallen einem immer wieder Bands der Sorte Restless Heart oder gar Poco ein, allerdings texanischer und rootsiger klingend, mit Ansätzen solcher Leute wie Cross Canadian Ragweed & Co.! Nach wie vor schlagen sie eine tolle Brücke zwischen Nashville-tauglichem New Country(rock) und den staubigen, rootsigen Texas-"Red Dirt"-Americana-Anlagen! "Crazy in California", mit dem das Album startet, ist gleich ein ganz großartiger, mit einem gewissen, dem Songtitel entsprechenden Westcoast-/California-Flair ausgestatteter Midtempo-Countryrocker, dessen tolle Melodie einem sofort die Angst nimmt, Great Divide könne nicht mehr an frühere Glanzleistungen anknüpfen. Sattes, zuweilen ein wenig an Tom Petty's Heartbreakers erinnerndes, trockenes Lead Gitarren-Spiel, im Hintergrund eine dezent agierende Steelguitar, knackiger Rhythmus und ein hervorragend singender Micah Aills sind der Garant für eine klasse Auftaktnummer. Doch das Album scheint nach hinten hin immer besser zu werden. Nehmen wir beispielsweise das ebenfalls im mittleren Tempo gehaltene, von tollen Acoustic Gitarren, knackigem Drumming, dezenten Steel-Tupfern, wohliger Hammond Orgel und einmal mehr einer wunderbaren Melodie geprägte "The plan" mit seinem tollen E-Gitarren-Solo, oder den traumhaften, voller Drive abgehenden und gut im Saft stehenden, dynamischen, herrlich rootsigen, leicht angedreckten, aber dennoch sehr frischen Countryrocker "Just another day", der mit seiner Kombination aus Steelguitar, dezent rauen E-Gitarren und wundervollen Gesangsharmoniern gar an die guten alten Sachen der Eagles erinnert, wie auch die schon erwähnte Traumballade "Scared of heights" die mit ihrer tollen Melodie in wundervoller Art und Weise zwischen verhaltenen und kraftvollen Momenten hin- und her pendelt, inklusive großartiger Lap Steel-Passagen. Sehr stark auch der flockige, melodische Countryrocker "Can't call it cheatin'" mit seinen tollen Gitarren, das herrliche aus Steel, Baritone Gitarre und satten E-Gitarren instrumentierte "She's leavin' this town" und die abgehende, rootsige Chris Knight-Nummer "Love and gasoline" mit ihrem staubigen Texas-Drive! Und was machen sie zum Schluß? Sie covern eine alte Phil Lynott-/Thin Lizzy-Nummer! Riffig, leicht dreckig und schön rockig lassen sie den "Cowboy song" vom Stapel! Klasse! Die "neuen" Great Divide (nur Mike McClure ist nicht mehr dabei, die restliche Besetzung ist unverändert) sind anders und trotzdem immer noch unverkennbar sie selbst. Eine neue Stimme, aber ihren musikalischen Weg voller traumhaft schöner Countryrock-Songs haben sie beibehalten! Genau richtig! Glückwunsch, Jungs - ihr habt diese sicher nicht ganz leicht zu nehmende Kurve bravourös gemeistert.

Art-Nr.: 3287
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crazy in California
Just another day
Scared of heights
She's leavin' this town
Love and gasoline

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Hiatt, John - master of disaster [2005]
Für sein neues Album hat John Hiatt diesmal den "Goners" um Sonny Landreth den Rücken gekehrt und sich zum einen nach vielen Jahren einmal wieder mit Produzent Jim Dickinson zusammen getan (man erinnere sich an die grandiosen "Across the borderline"-Tage mit Ry Cooder), und sich zum anderen den Dienst von dessen Söhnen, den North Mississippi Allstars-Köpfen Luther (Gitarren) und Cody (Drums) Dickinson gesichert, die zusammen mit Muscle Shoals-Bassmann David Hood und "East Memphis Slim" (dahinter verbirgt sich Jim Dickinson selbst) an den Keyboards heuer Hiatt's Begleitband stellen. "Master of disaster" ist wieder einmal ein ganz großes, glanzvolles Album geworden! Etwas anders, als zuletzt mit den "Goners", vor allem nicht ganz so straight rockend, aber immens vielseitig und voller Seele steckend! Wann hat er schon einmal so retro geklungen? Jim Dickinson sorgt für einen sehr ursprünglichen, unverfälschten Sound, der eine wunderbar charmante, leicht rohe, naturbelassene (Live)Atmosphärezaubert, fernab von jeglicher Studio-Sterilität, entstehen läßt! "I wanted a little different flavor, a dirfferent vibe with this recording", sagt Hiatt zu den Aufnahmen. "This session had a great old school feeling, yet it was also the most incredible, honest sound quality and reproduction that I've ever heard doing a recording", ergänzt er. Und dennoch ist es durch und durch ein "echtes" Hiatt-Album geowrden, das von dessen unverwechselbarer Stimme und grenzenloser, mannigfaltiger Songwriter-Kunst lebt. Aber auch von der ausgebufften, fantastischen Musikalität der Begleitmusiker, allen voran dem lässigen, gefühlvollen Spiel der Dickinson-Brüder, die den Sound mit ihrem großartigen "Hill Country"-Jam-Flair nachhaltig prägen. Herausgekommen ist eine hinreißende, weitgehend entspannte Mischung aus Roots, Rock, Americana, Folk, Delta-Blues und Alternate Country in einem ausgewogenen, groovigen Electric-/Acoustic-Klangbild, mit klasse Melodien, etwas Memphis-Flair und, wie gesagt, viel Retro-Feeling. Das Album startet gleich mit einem Knüller: "Master of disaster", also das Titelstück, ist ein wundervoller, staubiger, knackiger, flotter Rootsrocker, voller klasse Gitarrenhooks, einer prima Melodie und herrlichem Schlagzeugspiel von Cody Dickinson. Ergänzt wird das Ganze durch prächtige Saxophon-Einlagen, nie zu aufdringlich und immer ideal hinzu passend. Dezente Bläser tauchen im übrigen auch sonst hier und da mal auf, doch sie sind nie aufdringlich oder gar störend. Und dann folgt ein klasse Song dem nächsten: Ob das semi-akustische, folkige "Howlin' down the cumberland", seine flockige, von lockerem, jammigem "Hill Country"-Flair und dezent keltischen Strömungen geprägte Hommage an den Ford "Thunderbird", der schwungvolle, lockere Old Time-Swing-Country-Blues "Wintertime Blues", der kernige Gitarren Rootsrocker "Love's not where we thought we left it" mit seinem durch eine prima Fiddle erzeugten "Mountain Jam"-Feeling, die an "The Band" erinnernde, mit schöner Mundharmonika angereicherte, Retro-Roots-Ballade "When my love crosses over", oder der 5 1/2-minütige, voller wunderbarem Southern Soul steckende und mit Luther's großartiger Slide-Gitarre angereicherte, ungemein gefühlvolle Delta-Roots-Blues "Ain't ever goin' back", John Hiatt präsentiert einen vermeintlichen Klassiker nach dem anderen. Ihm werden die guten Songs wohl nie ausgehen! Gute 50 Minuten Hiatt in Bestform! Schöne Digipack-Aufmachung mit allen Texten! Kleines Plus am Rande: die CD ist zusätzlich auch in einer 5.1 Surround-Version für SACD-Player genießbar!

Art-Nr.: 3311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Master of disaster
Thunderbird
Wintertime blues
When my love crosses over
Ain't ever goin' back

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Hill, Faith - fireflies [2005]
In Sachen Faith Hill können wir mit zwei Nachrichten aufwarten: Einer Guten und noch einer Guten. Zum einen ist der weibliche Superstar (fünf Mehrfach-Platin-Alben, neun Nr. 1 Hits , mehrfache Grammy Gewinnerin) von ihrem Ausritt in bombastische Pop-Gefilde endlich wieder in heimatliche, "richtige" (New)Country-Gefilde zurückgekehrt, zum anderen ist ihr nach fast dreijähriger Pause mit ihrem sechsten Silberling "Fireflies" dabei auch noch eine solch starke Scheibe gelungen (vielleicht ist es sogar ihr bestes Album bis dato überhaupt), die zweifellos jede Menge Fans, die sich erbost von ihr abgewendet hatten, wieder zurück ins Boot holen wird. Produziert hat Faith einmal mehr mit Dann Huff, mit dabei am Mischpult aber auch der etatmäßige Weggefährte ihres Ehemanns Tim McGraw, Byron Gallimore! Beim Durchblättern des umfangreichen Bookletts (mit allen Texten) fällt sofort auf, dass Faith bei der Auswahl der vielen exzellenten Songschreiber (u.a. The Warren Brothers, Rivers Rutherford, Darrell Scott, Craig Wiseman) diesmal insbesondere auf zwei Komponisten gesetzt hat: Mit John Rich (Part des angesagten und im Moment mega erfolgreichen Duos Big & Rich) und der zierlichen Americana-Singer/Songwriterin Lori McKenna wurden fast die Hälfte der 14 neuen Stücke abgedeckt, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze wunderbar ins Gesamtgefüge des Albums integrieren. Rich ist naturgemäß mehr für die lockere Gangart der Lieder verantwortlich, während McKenna der textlich anspruchsvolleren Note Genüge tut, aber auch erstaunlich schöne Melodien damit verbindet. Dazu sind sämtlich Songs, ob knackiger New Country oder traditionell verwurzelte, herrlich dahin fließende, entspannte Nummern in wunderbare, reine Arrangements verpackt. Das ist logischerweise nicht zuletzt ein Verdienst der, wie immer, überragend agierenden Musiker. Bis in die kleinsten Ecken, und gleich mehrfach, ist jedes Instrument mit den absoluten Könnern des Genres besetzt worden. Wenn man sich allein die Liste der Background-Sängerinnen und -Sänger einmal anschaut, wird einem ganz flau im Magen: Vom Vulkan Bekka Bramlett, über Wes Hightower, Rhonda Vincent, Kelly Willis, Bret Warren, Perry Coleman, Lisa Cochran und einigen anderen, bis hin zu ihrem Gatten Tim McGraw reicht die Liste - alles absolute Hochkaräter. Letztgenannter "haucht" bei der romantischen, aber kraftvollen Ballade "Like We Never Loved Before" (aus der Feder von John Rich) so unnachahmlich dazwischen, dass dieser Song durchaus die Nachfolge des einst so erfolgreichen Duetts der beiden "It’s Your Love" antreten könnte. Als erste Single wurde jedoch "Mississippi Girl" ausgewählt, auf "Fireflies" nach dem, wie es der Titel schon verspricht, flockigen Sommersong "Sunshine and Summertime" (getragen von einem relaxten Banjospiel), der das Werk mit angenehmer Temperatur eröffnet, als zweiter Song platziert. "Mississippi Girl", ist ein knackiger, flotter Song mit leichtem Southern-Flair, durchsetzt von den schönen, rockigen Gitarrenriffs eines Tom Bukovacs, klasse Mandolinen-Begleitung von Darrell Scott, einem kleinen E- und Steel- Gitarren-Schlagabtausch der Herren Huff und Dugmore, dazu dezente Akkordeon-Untermalung von Tim Lauer! Das Stück hat bereits zurecht Platz vier der Country-Billboard-Charts mit Blick nach oben erklommen. Wird wohl Faith's nächste Nummer 1 werden! Die allerletzten Zweifel der Countrygemeinde, daß Faith wieder auf die richtigen Pfade zurückgefunden hat, dürfte dann das großartige "Dearly Beloved" vom Tisch wischen, wo richtig traditionell mit herzerfrischendem Gefiddel die Post abgeht, und so manche Squaredance-Truppe vor eine neue Aufgabe gestellt werden dürfte. Erwähnenswert, wie gesagt, aber auch die drei McKenna-Stücke "Stealing Kisses", der wunderbare Titeltrack "Fireflies" (mit toller Akustikgitarren- Mandolinen- und Dobroarbeit), sowie "If you Ask", die dem Gesamtwerk viel Tiefe vermitteln und Faith’s ganze Gesangsklasse offenbaren. Aufgepeppt wird die Geschichte dann mit tollen Gute-Laune-Nummern wie zum Beispiel "The Lucky One", geschrieben von den Warren Brothers, allerdings nicht zu verwechseln mit deren Stück "The Lucky", oder dem von einer kratzigen Mandoline geführten, leicht rootsigen "We’ve Got Nothing But Love To Prove", das sogar ein kleines überraschend angedeutetes Steel-Reggae-Break enthält, auch ein kleines Indiz für die spürbare Spielfreude der beteiligten Akteure. Auffällig ist, wie mit zunehmender Spieldauer solche den ursprünglichen Country-Traditionen zuzuordnenden, typischen Intrumente wie Mandoline, Dobro, Fiddle, Akkordeon neben den allseits brillant dargebotenen Akustik- und E-Gitarrenparts von Bukovac, Huff, Greenberg und Co. für immer mehr Akzente sorgen. Die mit gut 57 Minuten Spielzeit recht üppig ausgestatte CD lässt von vorn bis hinten keine Wünsche offen! Der "Back-To-The-Roots-Trip" der immer noch blendend aussehenden Faith Hill macht richtig Spaß! Das ist die Faith Hill, die die Countryfans hören wollen! Kompliment, Mrs.Hill, und die alten Sünden sind verziehen! Übrigens: Sollte in Europa wieder eine nachträglich poppig eingefärbte Extra-Ausgabe dieses Albums erscheinen, bei uns gibt's immer die Original US-Country-Ausgabe!! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3422
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Keen, Robert Earl - what i really mean [2005]
Der aus Houston, Texas stammende Troubadour mit seinem elften Album! Robert Earl Keen ist seit 1984 mit seinem Debüt "No Kinda Dancer", damals noch mit 4.500 Dollar eigenfinanziert, im Geschäft, und steht seitdem mit seinem Namen in regelmäßigen Abständen für qualitativ hochwertige Ware im texanischen Alternativ-Country/Roots-Rock-/Singer-Songwriter-Bereich. Mittlerweile bei Koch Records Nashville ansässig, liefert er mit "What I Really Mean" sein bislang vielleicht bestes und ausgeglichenstes Album ab. Zur Seite als Produzent stand ihm einer der vielleicht am meisten unterschätzten Gitarristen, Rich Brotherton, der natürlich auch maßgeblich mit in die Saiten griff. Die CD startet mit dem starken Opener "For Love", ein locker dahin fließender, mit schönen Akustik-, Steel- und E-Gitarren unterlegter Midtempo-Country(rock)-Song, der zudem ein klasse E-Solo beinhaltet. Das folgende, Fabel-artige "Mr.Wolf And Mamabear", mit leichtem Tex-Mex-Flair, überzeugt durch seine Rhythmik, das wunderbare Titelstück "What I Really Mean" glänzt mit knackigen Akustikgitarren, tollem Banjo, wobei die dezenten Saxophon-Tupfer dem Song sogar ein leichtes Van Morrison-Flair verleihen. Über eine "Barroom-Talk"-artige Hank-Williams-Persiflage ("The Great Hank") , der eingängigen, Steel-dominierten Uptempo-Nummer "The Wild Ones", gelangt man zu zwei weiteren, absoluten Höhepunkten des Werkes: "Long Chain", beginnend mit einem glänzenden Akustikgitarren-Mandolinen-Intro, entwickelt sich mit einsetzender Banjo-Dominanz zu einer atmosphärischen, mitreißenden Western-Bluegrass-Nummer, wobei großartiger, weiblicher Background-Gesang und satte E-Gitarren das Vergnügen komplettieren. Sehr stark! Ebenfalls reichhaltig Banjo zu genießen gibt es bei "Broken End Of Love", ein wunderbar melodischer Roots-Song der Marke John Hiatt/Pat Green, knackiges E-Gitarren-Solo inklusive. Bei "A Border Tragedy" verschachtelt Keen einen eigens komponierten Song mit diversem mexikanischen Traditions-Liedgut, wobei die Honky Tonk-Legende Ray Price in einer Strophe mit dem Lead Gesang betraut wurde. Der schöne, relaxte Countrysong "Ride" mit klarer Akustikgitarre, heulenden Fiddels, sowie netten Dobrofills lässt noch einmal Robert's warme, weiche Stimme voll zur Entfaltung kommen und beschließt ein geschmackvoll zusammengestelltes, interessantes Gesamtwerk mit klasse Texten eines echten Storytellers, das von vorne bis hinten fasziniert. 48 Minuten "Robert Earl Keen at his best"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3323
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Kendall, Jeannie - all the girls i am [2005]
Zweites Solo-Projekt von Jeannie Kendall, den meisten Country-Experten sicher noch ein Begriff als Part des Vater/Tochter-Duos "The Kendalls", das mit "Heaven’s Just A Sin Away" wohl seinen größten Hit erzielte; ein Lied, das immerhin unter den 100 wohl besten, jemals geschriebenen Country-Songs gelistet wird. Nach dem tragischen Tod ihres Vaters Royce im Alter von nur 63 Jahren, brachte Jeannie ihr Debüt 2003 im Country-Bluegrass-Stil als reines Akustik-Album heraus und erntete dafür verdientermaßen hervorragende Kritiken von allen Seiten. Jeannie und ihre Produzenten Brien Fisher und Mike Stults entschieden sich beim jetzt vorliegenden, wieder sehr gelungenen Nachfolger "All The Girls I Am" allerdings für eine recht vielseitige Scheibe mit allem "Drum und Dran". Wobei man dem Independant Label "CbuJ Entertainment" eine erstaunliche Bereitschaft attestieren muss, in Sachen Personal, Technik und Gestaltung zu investieren.Unglaublich, welcher Aufwand hier betrieben wurde. Sehr interessant vor allem die im Booklet von Stults detailgetreue Wiedergabe der Entstehung dieser CD aus Sicht eines Co-Produzenten, wo zum Teil ziemlich aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Nett gemacht! Ziel der neuen Scheibe war es allerdings auch, einmal phasenweise aus den traditionellen Bahnen auszubrechen, und die eine oder andere nicht unbedingt countrytypische Note einzuflechten, ohne insgesamt die Countryroots aufzugeben. So hat das eröffnende Titelstück durch ein hier als "Penny Whistle" bezeichnetes (Flöten-)Instrument, gespielt von Harmonika-Koryphäe Jim Hoke (laut Liner Notes rannte er, als er das Demo zu hören bekam, mal eben zwei Blocks nach Hause, holte die Flöte, und fügte nach Rückkehr ins Studio seine Ideen in den Song ein, und alle waren restlos begeistert) ein wunderbar keltisches Flair. Ein sehr atmosphärisches Stück, wobei sich Jeannie’s dünne, helle Stimme irgendwo zwischen Dolly Parton und Cyndi Lauper einzupendeln scheint. Komponiert übrigens von der australischen Opern Sängerin Amanda Colliver, die auch den Harmonie-Gesang beisteuerte. Oder "Keep Us Warm", das unter dem Motto "Country meets Melodic Pop-Rock" stehen könnte. Geschrieben und eingespielt von einem schwedischen Trio (Malmberg/Johansson/Axelsson), wobei Jeannie’s Gesang in Nashville aufgenommen und beifügt wurde. Die Bänder wanderten einige Male zwischen den Staaten und Europa hin und her. Stults bezifferte allein den Aufwand für die Abmischerei mit 80 Stunden Arbeit. Ein toller, moderner Song mit leichtem Stevie-Nicks-Flair und feinen E-Gitarren. "(Somewhere Between) Heaven & Mexiko", eigentlich für Interpreten wie Bobby Bare oder Mark Chesnutt gedacht, hatte laut Meinung der Macher, dann doch eher "Girl-Charakter", und gab Jeannie Gelegenheit sich mit einer zum Titel passenden spanischen Horn-Section auseinander zu setzen. Herausgekommen ist eine großartige, lupenreine, locker flockige und melosische Countrynummer voller herrlichem Tex-Mex-Feeling! Dann die wunderbare, entspannte und flüssige Country-Ballade "Wild honey" im semi-akustischen Gewand mit schönen Dobro-, Fiddle,- und Steel-Klängen! Also jede Menge "Spielereien", dennoch immer in sich geschlossen wirkend, ein toller, klarer Sound... - das heißt: Experiment eindrucksvoll gelungen! Die traditionelle Seite wurde aber, wie gesagt, nicht wirklich vernachlässigt. Dazu konnten sich jede Menge erstklassiger Instrumentalisten auf dem Werk austoben, wobei Sonny Garrish am Steel und Larry Beaird an der Akustik-Gitarre, Mandoline und Banjo zu den auffälligsten Akteuren zählen. Ein Genuß auch immer wieder den brillanten Brent Mason an der E-Gitarre zu hören, der bei Stücken, wie "Just A Memory" (eine Nummer vom Debütalbum, diesmal als "Electric Version") oder "It Always Rains" einmal mehr beweist, warum er in Nashville zu den absoluten "Giganten" der Gitarrenspieler gezählt wird. Sehr schön auch die Neueinspielung des Kendalls-Stückes "Make A Dance", bei dem die Harmonievocals ihres verstorbenen Vaters mit eingebracht wurden. Insgesamt ein tolles Jeannie Kendall-Album, das wunderbar den Bogen vom traditionellen Country zum modernen Country-Pop spannt, und sicher für Verfechter beider Ausrichtungen bestens geeignet sein dürfte. Und bei allen Mädels, die Jeannie laut Titel in sich vereint, ist eines sicher: Sie ist ein klasse singendes Girl! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3244
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
(Somewhere between) Heaven & Mexico
Wild honey
Keep us warm
Just a memory
It always rains

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