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30db - one man show [2010]
Exzellente neue All Star-Band, oder soll man es als ein Sideprojekt bezeichnen, aus gestandenen Musikern, die ihre "Brötchen" ansonsten allesamt in zentralen Positionen heiss verehrter und geliebter Bands der Rock-, Grass- und Jamrock-Szene verdienen. Iniziiert wurde das Ganze von dem Sänger, Songwriter und Mandolinen-Spieler der Yonder Mountain String Band, Jeff Austin, und dem Sänger, Songwriter und Gitarristen von Umphrey's McGee, Brendan Bayliss. Mit an Bord für dieses großartige Projekt haben sie ihre Freunde Mick Foster (Gitarrist von Hot Rice), Eric Thorn (Bassist von Open Road) und den grandiosen Trommler der North Mississippi Allstars, Cody Dickinson, geholt. Herausgekommen ist ein ganz wunderbares, relaxtes, dabei sehr engagiertes Album mit herausragendem Songmaterial, das sich leicht und locker auf dem Roots-/Rock-/Pop-/Folk und Newgrass-Countryrock-Terrain bewegt und dabei stets ein ungezwungenes, von musikalischer Freiheit und Spielfreude geprägtes, herrliches Jam-Feeling offeriert. Die Arrangements der Stücke bestehen zumeist aus einer wunderbaren Verschmelzung von unaufdringlichen, teils aber durchaus würzigen, elektrischen Lead-Gitarren und akustischen Instrumenten, wie Acoustic Gitarre und Mandoline. Hier sind 5 aussergewöhnlich gute Musiker mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten am Werk - das spürt man zu jeder Sekunde. Railroad Earth, The Band, String Cheese Incident, Grateful Dead, Wilco, The Jayhawks, Little Feat - alle hinterlassen sie mal dezente Spuren, doch 30db klingen dabei einfach nur wie sie selbst. Und sie klingen frisch! Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 One Man Show - 4:31   
2 Always Up - 2:55   
3 Susanah - 3:38   
4 Liar - 3:55   
5 Backfire - 3:25   
6 Automatic - 3:58   
7 Lick #6 - 3:57   
8 Grave - 4:48   
9 Return Item - 1:53   
10 Instrumental in D - 2:00   
11 Get In Line - 4:19   
12 One More - 3:06   
13 Wadmala - 1:40

Art-Nr.: 6949
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One man show
Susanah
Backfire
Automatic
Lick #6
Grave

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Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

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Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Black Crowes, The - warpaint [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Mit Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars als zweitem Gitarristen. Die Black Crowes mit einem kleinen Meisterwerk dreckiger Retro Rock-Musik voller inspirierter, intensiver Songs, die die Robinson-Brüder genußvoll und mit viel Seele aus einem schwülen und würzigen Gebräu diversester Roots-, Southern-, Blues-, Psychedelic-, Americana-, und Jam-Zutaten anrühren. Hat das einen "Spirit"! Phantastisch! Die Truppe ist in einer famosen Verfassung!

Art-Nr.: 5497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Blindside Blues Band - generator [2012]
"Come on, ride your guitars, guys"! Michael Oneskos fulminante Bluesrock-Formation, die Blindside Blues Band, bläst zur nächsten Gitarren-Attacke. "Generator" heißt das neue Studiowerk - und was produziert solch ein "Generator"? Na klar, Power - und zwar gewaltige Power! Inzwischen wieder zu ihrem einstigen "Blues Bureau"-Label zurückgekeht (die "Grooveyard"-Jahre sind also vorüber), präsentieren Gitarren-Irrwisch Michael Onesko und seine großartigen, für das mächtige Rhythmus-Fundament verantwortlichen Mitstreiter Kier Staeheli am Bass und Emery Ceo am Schlagzeug gleich auch noch einen absolut prominenten Neuzugang im Line-Up: Ex "Grooveyard" Labelkollege und Gitarrenhexer Jay Jesse Johnson, der auch schon auf dem 2011er "Smokehouse Sessions 2 - The Blues Is Evil" bei 3 Tracks mit an Bord war, ist jetzt festes Mitglied der Blindside Blues Band. Was die beiden "Wahnsinns-Axtschwinger" nun gemeinsam auf diesem neuen Album veranstalten, dürfte jedem Gitarren-Enthusiasten klar sein: Ein mörderisches, alle Dämme brechendes Lead Gitarren-Feuerwerk ohne Ende. Immer wieder ballern sich die beiden Meister-"Gitarreros" (Johnson brilliert zudem mit glühender Slide-Arbeit) wahre Gitarrensalven um die Ohren. Leidenschaftlich, enthsuiastisch, wild, hart, schnell, laut, voller "Spirit", voller Feuer, Power und Biss treiben sie sich gegenseitig nach vorn. Was für ein "Guitar Thunderstorm"! "Generator" rockt "wie die Sau", hat aber auch den Blues" Der Begriff "Bluesrock", genauer gesagt "Heavy Bluesrock" wird hier nach allen Regeln der Kunst ausgereizt und gelebt. Die Spuren solcher Helden wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Mountain, Leslie West, Pat Travers, Johnny Winter, Led Zeppelin und vor allem auch Cream sind nicht zu überhören, doch diese Combo vereint all diese Einflüsse zu ihrem eigenen "Ding". Was für eine Kraft! "This is a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault". Dem ist nicht hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1. Generator (4.36)
2. Power Of The Blues (4.52)
3. Slowdown (5.30)
4. Bluesin’ (4.42)
5. Going Crosstown (6.04)
6. Genevieve (6.01)
7. Wandering Man (8.03)
8. Gravy Train (4.51)
9. Loving You (4.55)
10. I’m Gonna Leave This Town (5.57)
11. Bonus Jam (9.35)

Art-Nr.: 7855
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gravy train
Generator
Bluesin'
Goin' crosstown
Genevieve
Slow down
Wandering man

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Brandos, The - over the border [2006]
Große Freude im Rootsrock-Lager! Die gerade hierzulande so außerordentlich beliebten und geschätzten Brandos aus New York um den fantastischen Sänger, Songwriter und Gitarristen Dave Kincaid sind zurück und begeistern nach rund 10 Jahren Albumpause ihre Fans (und die, die es endlich noch werden wollen) auf der ganzen Linie mit einer neuen Pracht-Scheibe! Es ist schon erstaunlich, wie selbstverständlich Kincaid & Co. (der Kern der Brandos besteht nur noch aus ihm und Ur-Bassist Ernie Mendillo) an die gewohnten Tugenden anknüpfen, ohne dabei jedoch auch nur einen "Funken" an Kreativität und künstlerischer Frische einzubüssen. Im Gegenteil, sie strotzen nur so vor Elan! Alles, was wir je an ihnen liebten, ist wieder da: Der ungemein knackige, saftige Power-Rootsrock, Kincaid's mitreißender, teilweise ein wenig an John Fogerty erinnernder Gesang, die wunderbaren Harmonien, ertklassige Songs mit starken Texten und unwiderstehlichen Melodien, die fetten Gitarren, Kincaid's brillantes, virtuoses, dreckiges, würziges, sattes Lead-Gitarrenspiel und diese herrliche Balance zwischen rau wehendem Wüstenflair und dezent irischen Einflüssen! Schon mit dem ersten Song, dem Titelstück, legt die Band los wie "geschmiert": Nach einem großartigen, "mexikanischen" Intro aus landestypischen Acoustic- und E-Gitarren entwickelt sich ein treibender Gitarren-Rootsrocker wie aus einem Guß, durchzogen einer traumhaften Melodie, tollen Harmonie-Gesängen im Refrain und ungemein fingerfertigen, würzigen, feurigen, satten Gitarrensoli! Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wird einem sofort klar: Ein neuer Brandos-Klassiker ist geboren! Ebenso packend geht es mit dem trockenen, rhythmischen, melodischen, von herrlich transparenten Gitarren umgarnten "Walking home" weiter, ehe ein "sperriger", rauer, riffiger, gar etwas funkig groovender "Classic-Kracher" folgt, dessen markantes Drumming vom legendären Free- und Bad Company-"Schlagwerker" Simon Kirke beigesteuert wird. Weitere Höhepunkte sind die 7-minütige, toll arrangierte Hymne "The triangle fire", bei der sich Kincaid's E-Gitarren und irisch angehauchte "pipes" und "whistles" ein großartiges Duell liefern, der satte, riffige, von dezenter Surf-Rhythmik geprägte Rocker "She's the one", eine starke Coverversion von "Dino's song" der alten Sixties-/Seventies-San Francisco-Psychedelic-Heroen Quicksilver Messenger Service, das raue "He's waiting", das erneut irisch angehauchte, mit schönen Mandolinen garnierte "The New York volunteer" und eine entspannte, feine Version des Evergreens "Guantanamera"! The Brandos sind wieder da - und es macht Spaß wie eh und je ihnen zuzuhören! 20 Jahre dynamische, frische Rootsrock-Energie ohne jede Abnutzungserscheinungen - einfach klasse!

Art-Nr.: 4648
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Over the border
Walking home
She's the one
The triangle fire
Dino's song

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Curfman, Shannon - what you're getting into [2010]
Viele Bluesrock- und Gitarrenfreunde werden sich erinnern: "Loud Guitars, Big Suspicions" heisst das sensationelle Debut, mit der sich 1999 die damals erst 14-jährige Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Shannon Curfman in die Blues-, Roots-, und Gitarrenrock-Szene katapultierte. Die ganze Welt feierte die aus Fargo, North Dakota stammende Teenagerin, wie den aus dem gleichen Ort kommenden Jonny Lang, als das neue weibliche Wunderkind des Bluesrocks. Heute, elf Jahre später, Curfman wird in 5 Monaten 25, legt sie ihr neues Album "What you're getting into" vor - und wieder wird sie von der Musikpresse und den Fans gleichermassen bejubelt. "Smokin' hot", "Phenomenal all the way through", "Barn burnin' blistering Blues'n Twang" oder "This young lady can rock the blues with her vocals and guitar work, and is second to none", sind nur einige der unzähligen anerkennenden Zitate über Shannon und ihr neues Album. Absolut nachvollziehbar, denn Shannon ist in der Tat eine erneute Meisterleistung gelungen. Was wir hören, ist erstklassig in Szene gesetzter, fetter, dampfender Blues-based Rock und. Rockin' Blues mit klassischen Wurzeln, aber ungemein zeitgemäss und durchaus modern umgesetzt. Fleischige, laute Gitarrenriffs, glühende, furiose Soli und großartige Grooves bestimmen das Geschehen. Da ist richtig Feuer im Gebälk! Shannon Curfman ist gereift, als Persönlichkeit, wie auch als Gitarristin (immer wieder streut sie vorzügliche, raue, majestätische, handwerklich überaus bemerkenswerte Soli ein) und als Sängerin (ihre, voller Intensität steckende, kraftvolle "Röhre" ist wie gemacht für den Blues und den Rock), doch ihre jugendliche Leidenschaft ist geblieben. Ihre Einflüsse reichen von Robert Johnson, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Bonnie Raitt, Sheryl Crow und Led Zeppelin, bis hin zur jungen Bluesrock-Generation der Marke Joe Bonamassa & Co.. Und genau jener, zur Zeit (völlig zu Recht) gewaltig abgefeierte Bluesrock-Held Joe Bonamassa ließ es sich nicht nehmen, die junge Dame bei deren großartiger, druckvoller Coverversion von Eric Clapton's "The core", sowohl gesanglich im Duett, als auch gitarrentechnisch (brillantes, wieselflinkes, furioses Solo) zu unterstützen. Starke Sache! Neben zwei weiteren Coverversionen, einer tierischen Fassung von Peter Green's "Oh well", das sie voller Inbrunst vorträgt und mit rauen Gitarrenritten würzt, sowie Brian May's (Queen) "Dragon attack", aus dem sie einen drückenden Gitarren-Bluesrocker macht, hat Curfmann alle weiteren Nummern zusammen mit diversen Co-Autoren selbst komponiert. Das Songmaterial besticht durch Kompaktheit, straighte, direkte Riffs, mächtige Gitarrenwände und viel Power. Die immer wieder eingestreuten Soli sind einfach klasse und zeigen das ganze Talent dieses "female guitarslingers". Klasse auch das teils hervorragende, viel Dampf produzierende Slide-Gitarrenspiel. Los geht's mit dem starken, kochenden, lauten und straighten Bluesrock-Kracher "What you're getting into", der eingepackt ist in massive, fette E-Gitarren-Riffs und glühende Slides. Das kernige Solo im Break bedeutet pures Gitarrenfeuer. Bleibt, wie das gesamte Songmaterial, prima hängen. Eine grollende Hammond Orgel im Hintergrund, effektvoll eingesetzte E-Gitarren, ein funky groovender, swampiger Southern-fueled Rhythmus, in der Mitte ein fettes, heisses E-Gitarren-Solo, viel Biss, erstklassiger, intensiver Gesang - das sind die Zutaten des anschliessenden, mit viel Schärfe gewürzten, brodelnden Blues-/Groove-Rockers "Free your mind" - und so folgt eine klasse Nummer der nächsten. Beste Beispiele: Das fetzig rockende "All I have" mit seinem melodischen Refrain, das die Swamps des Südens mit der schwüler Slide-Gitarre ordentlich aufwühlende "Heaven is in your mind" , das einerseits lockere, andererseits sehr intensive, rhythmische, wieder ein wenig Southern-Esprit verbreitende "Curios", oder der das Album abschliessende Volldampf-Bluesrocker "Strange"! "Loud Guitars, Big Suspicions" war gestern, "What you're getting into" ist heute - und wieder ist das Ergebnis "top-shelf"! Gratulation an Shannon Curfman zu diesem tollen Album! "That girl keeps rockin' the Blues"... - Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1 What You're Getting Into - 3:25   
2 Free Your Mind - 3:04   
3 The Core - 6:21   
4 Heaven is In Your Mind - 3:28   
5 All I Have - 3:54   
6 Curious - 3:36   
7 Oh Well - 5:10   
8 What Would Mama Say - 3:26   
9 Dragon Attack - 3:37   
10 Strange - 4:53

Art-Nr.: 6805
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you're getting into
Free your mind
The core
Heaven is in your mind
All I have
Strange

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Dirty Streets - blades of grass [2013]
Schon das Cover dieses prächtigen Albums erregt bei seinem Anblick sofort erhöhte Aufmerksamkeit, wirkt es doch in seinem tollen Retro-Design wie die Hülle eines raren Hippie Rock-Rohdiamanten aus den späten Sechzigern, frühen Siebzigern. Yeah, und wie das passt! Genau da, in den "good old days of soulful Blues-and Boogie-Rock" ist sie auch angesiedelt, diese "geile Mugge" der großartigen Dirty Streets aus Memphis/Tennessee. Die Liebe zu solch klassischen Acts wie Humble Pie, Cream und Led Zeppelin brachte im Jahre 2006 drei hoch talentierte, junge Musiker zusammen: Justin Toland (guitar/vocals), Thomas Storz (bass), and Andrew Denham (drums), die es sich zum Ziel setzten, die Musik dieser Ära, verbunden mit ihren eigenen Ideen, möglichst authentisch in die heutige Zeit zu transportieren. Es gelingt ihnen vorzüglich, denn trotz dieses ungemein "echten" Retro-Sounds, dieser klar in den "Late Sixties/Early Seventies" verankerten musikalischen Philossophie sprühen die Dirty Streets nur so vor jugendlichem Elan, Unbekümmertheit und Frische. Man spürt regelrecht ihre Leidenschaft, die sie dieser Musik entgegenbringen. Da steckt ihr Schweiß drin, ihre Seele. Zu der wunderbar kraftvollen, dreckigen, schön bluesigen Classic Rock-Basis, weht durch die Songs immer wieder eine leichte Southern Soul-Brise und ein Hauch von Sixties Hippie-Psychedlia. Das klingt herrlich! Neben den oben bereits genannten Einflüssen findet man somit auch Spuren solcher klassischen Kollegen wie Free, Taste, Blue Cheer, Jefferson Airplane und, gehen wir mal in die Gegenwart, vereinzelt auch The Black Crowes. Das passt alles großartig zusammen, zumal die Burschen exzellente Musiker sind und Frontmann Justin Toland nicht nur mit vorzüglicher Gitarrenarbeit (einige sehr starke, zündende Soli), sondern auch mit erstklassigem, drückendem, "soulful singing" glänzt. Aufgenommen in den berühmten Ardent.Studios von Memphis, gibt's gleich zu Anfang des Albums ein absolutes Highlight, das die musikalische Richtung der Band klar definiert. Unterlegt mit einem schweren, unbeirrt nach vorn rollenden, druckvollen Retro Hardrock-Groove und viel Southern Soul, hören wir einen tollen Blues-/Classic Rock-Song voller fetter, kochender Gitarrenriffs. Ergnzt wird das Ganze mit dem klimperndem Pianospiel des Gastmusikers Rick Steff, der die schwüle Atmosphäre dieses Songs wunderbar auflockert, ohne der Nummer auch nur ansatzweise die Power zu nehmen. Klasse auch das tierische, glühende Gitarrensolo zum Ende hin. Ein toller Auftakt, der mit dem brodelnden "Talk" seine adäquate Fortsetzung findet. Saustark auch das zündende, von schön dreckigen Gitarrenlinien durchzogene, zuweilen klar an Led Zeppelin erinnernde "No need to rest". Im zweiten Teil bringen die Dirty Streets hier ihren Hang zu psychedelischen Klängen wunderbar zum Ausdruck, indem sie ein paar herrliche, Hippie-mässige Soundspielereien zum Besten geben. Leicht psychedelisch angehaucht geht es auch in der sehr schönen, etwas ruhigeren Retro-Ballade "Movements #2" zu, bei der feine Acoustic-Riffs und dezent schwebende, elektrische Gitarrenlicks vorzüglich miteinander harmonieren. Dann nimmt die Power wieder zu. "Try harder", ein toller, fetter Classic Bluesrocker spielt mit Reminiszensen an solche Bands wie beispielsweise Paul Rodgers' Free. Feurige Gitarrenmomente werden von einer schön im Hintergrund agierenden Orgel unterstützt. Insgesamt macht die Nummer viel Druck und Dampf. So ziehen die Dirty Streets ihr Ding bis zum Ende des Albums unbeirrt durch. Es ist immer wieder eine große Freude, solche jungen, neuen Bands zu entdecken, die sich mit Leib und Seele klassischen Rock-Klängen verschreiben, ungeachtet irgendwelcher mainstreamiger Trends. Sie folgen einfach ihrem Herzen. "The Dirty Streets put out one hell of an album from start to finish", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem kann man nur vorbehaltlos zustimmen!

Das komplette Tracklisting:

1. Stay Thirsty - 3:28
2. Talk - 3:48
3. No Need to Rest - 3:23
4. Movements #2 - 3:05
5. Try Harder - 3:36
6. Blades of Grass - 3:44
7. Keep an Eye Out - 3:17
8. Heart of the Sky - 3:52
9. Truth - 4:34
10. Twice - 2:45
11. I Believe I Found Myself - 3:25

Art-Nr.: 8229
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Stay thirsty
No need to rest
Movements #2
Try harder
Keep an eye out
Heart of the sky
Truth

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Dixie Peach - blues with friends [2013]
Der Bandname lässt schon vermuten, was einen hier erwartet: Jawohl, Musik, verwurzelt in den amerikanischen Südstaaten. Genauer gesagt spielen Dixie Peach, dies verrät der Albumtitel, Blues - und zwar rühren sie ein ungemein "wohlschmeckendes" Southern Blues-/Bluesrock-Gebräu an, teils schön jammig, vollgepackt mit bemerkenswerter, bärenstarker Gitarrenarbeit, die nicht selten nachhaltig von dem legendären Duane Allman beeinflusst ist. Das Quintett aus Dayton/Ohio formierte sich bereits im Jahre 1972, spielte jede Menge aufsehenerregende Gigs von Buffalo bis New York und Tampa, veröffentlichte 1974 ihr erstes Album, zerbrach dann aber kurz danach, vor allen Dingen wegen des ewigen, kräftezehrenden Tourstresses. Dann, viele Jahre später, in 1998, reformierte sich die Band plötzlich wieder. Alle Originalmitglieder waren mit an Bord, bis auf den Drummer - der wurde durch Steve Benson ersetzt. Die übrign Akteure sind (die Besetzung ist heute noch aktuell): Ira Stanley - lead & slide guitars, lead vocals; Tony Paulus - keyboards, guitar, vocals; Mike Rousculp - bass, vocals und Steve Williams - keyboards, vocals. Im Jahre 2002 veröffentlichte die Band ihr zweites Album "Butta" und nun liegt das dritte vor - ein absolutes Pracht-Teil! Wie "Blues with friends" verrät, haben sich die 5 Musiker, allesamt selbst schon exzellente Künstler (vor allem Ira Stanley ist ein fabelhafter Gitarrist), mit einer ganzen Anzahl von Freunden "verstärkt" - und die haben es in sich. Da haben wir zuerst einmal die beiden Gitarrenmonster Jack Pearson (ehemals The Allman Brothers Band) und Lee Roy Parnell (sein "göttliches" Slide-Spiel ist hinlänglich bekannt), zudem die weiteren, hervorragenden Gitarristen Scotty Bratcher und Lee Swisher, sowie die famose Blues- und Soul-Sängerin Etta Britt (Dave & Sugar), die bei zwei Stücken zum Duett mit Ira Stanley antritt. Wenn man diese Besetzungsliste liest, ist es wenig verwunderlich, dass bei diesem großartigen Southern-/Blues-Album vor allen Dingen fantastische Gitarrenarbeit geboten wird. Zum Teil tritt man mit 3 Gitarristen an, zuweilen sogar mit 3 Slidegitarren gleichzeitg. Das klingt einfach wunderbar! Trotz der allgegenwärtigen, drückenden Südstaaten-Atmosphäre herrscht während des kompletten Albums stets eine ungemein angenehm rüberkommende Lockerheit. Zudem spürt man die Inspiration, den Spirit und den "Soul", mit dem alle Akteure am Werk sind. Das Album startet gleich mit einem richtigen Knaller: "Too much trouble" ist ein mit tollen, swampigen Slide-Riffs und -Licks gespickter, stark groovender, southern-rockin' Blues, dessen vorzügliches Gitarrengewand mit feinen Orgel- und Piano-Klängen geschickt ergänzt wird. Da hört man Spuren von Little Feat, vielleicht auch von den North Mississippi Allstars und von Delta Moon, doch diese Musik hat ihre eigene Originalität, klingt einfach nur nach Dixie Peach. Enthält ein exzellentes Slide-Solo von Ira Stanley, der zudem hervorragend singt (schöne, kratzige, raue Stimme). Ganz stark auch der dezent jazzig angehauchte, sehr emotionale, hinreissende Bar-Blues "Night ride", erneut getragen von einem tollen, balladesken, lockeren Groove und durchzogen von einer fantastischen Lead Gitarre, gespielt von Jack Pearson. Sein Solo im Break ist von aussergewöhnlicher Virtuosität, unterstreicht die ganze Klasse dieses phänomenalen Ausnahmegitarristen. Schön auch der melodische Refrain! Nach dem semi-akustischen Southern Roots-Blues "Coming home today" (wechselt zur Hälfte von einem schönen "Front Porch Stompin'"-Rhythmus in ein herrlich lockeres, country-infused, Allmans-like Jamming), geht die Band wieder etwas mehr in Richtung Little Feat und präsentiert mit "Don't want to wait" einen prächtigen, erdigen, voller Southern-Soul und -Gospel steckenden Dixie-Blues mit klimperndem Piano und dreckiger Slide (Lee Roy Parnell). Klasse hier der Duett-Gesang von Stanley mit Etta Britt! Baumstark auch das das Herz der Gitarrenenthusiasten höher schlagen lassende Southern Blues-Instrumental "Bottle hymn of the republic", das ein herrliches The Allman Brothers Band-Feeling offenbart. Hier treffen sich die 3 Gitarristen Ira Stanley, Jack Pearson und Lee Roy Parnell zu einem hinreissend schönen, lockeren "Slide"-Fest. Es entseht ein lässiges, swampiges Southern Boogie-Ambiente, bei dem die Drei groß aufspielen, zum Teil sogar parallel. Ist das klasse! Wie auch das flockig groovende, jammige, wieder von tollen Gitarrenläufen durchzogene "Trouble with love", bei dem erneut Etta Britt mit von der Partie ist. Diexie Peach liefern ein baumstarkes Album ab. Man kann nur hoffen, dass diese großartigen Musiker nicht wieder eine so lange Zeit verstreichen lassen, bis das nächste Werk erscheint. Diese prächtige Musik macht regelrecht heiß auf einen baldigen Nachschlag. Das ist rootsiger, jammiger Southern-Blues/-Bluesrock par excellence!

Das komplette Tracklisting:

1. Too Much Trouble - 5:03
2. Pork Chop Blues - 4:15
3. Night Ride - 4:51
4. Coming Home Today - 5:22
5. Don't Want to Wait - 5:05
6. Bottle Hymn of the Republic - 4:25
7. Trouble With Love - 5:21
8. It's Crying Time - 5:24
9. Wait a Minute - 4:08
10. Rick's Shuffle - 2:44

Art-Nr.: 8756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Too much trouble
Night ride
Coming home today
Don't want to wait
Bottle hymn of the republic
Trouble with love
Wait a minute

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Elston Band, Jay B. - same [2000]
Alligator Stew Sänger Gary Jeffries brachte uns mit einer Empfehlung auf die Fährte der Jay B. Elston Band aus Slidell/Louisiana! Natürlich sind wir der Sache nachgegangen, haben recherchiert, schließlich Kontakt mit Mr. Elston aufgenommen und somit den nächsten absoluten Southernrock-Knüller entdeckt! Festtagsstimmung für die Southernrock-Gemeinde und auch die Bluesrock-Fraktion: Das Debut der Jay B. Elston Band aus dem Jahre 2000 ist eine wahre Demonstration bärenstarken schwülen, bluesigen, rohen, puren Southernrocks aus den Sümpfen Louisisana's - da brodeln die Bayous! Geprägt wird die Musik selbstverständlich von Jay B. Elston selbst, der zum einen als hervorragender Sänger mit einen dezent "Whiskey gegerbten" Organ, irgendwo zwischen Steppenwolf's John Kay und Hatchet's Danny Joe Brown liegend, überzeugt, und zum anderen ein begnadeter, furioser Guitarslinger mit unter anderem glühendem Bottleneck Slide-Gitarrenspiel ist, der seine Gitarre mal schreien und mal weinen läßt, und ein rasantes Solo nach dem nächsten aus den Saiten zaubert. Längst zählt er in seiner Heimat, das bescheinigt man ihm aller Orten, zu den ganz großen Gitarreros der Szene. Überhaupt ist der Gitarrensound wunderbar transparent! Doch auch die beiden anderen Musiker verstehen ihr Handwerk und liefern eine großartige, treibende, groovige Rhythmusarbeit: Rory Faciane an den Drums und Scott Womack am Bass! Mit über 65 Minuten Spielzeit gibt's 17 excellente Songs ohne Ausfälle. Klar hören wir hier auch wieder die Parallelen zu Allmans-like Jammings, zu dem Boogie-Rock von Molly Hatchet und den Riffs von Lynyrd Skynyrd, doch das gehört einfach dazu! Ansonsten spielen die Jungs um Jay B. Elston ihren ganz eigenen unverbrauchten Stil, der das Genre erneut in neuem Glanz erstrahlen läßt! Der musikalische Süden lebt! Arrangements und Strukturen der Songs sind klasse. Von sehr bluesigen slide-getränkten Nummern, bis zu stampfendem Boogie-Stoff - die gesamte Southernrock-Palette haben sie drauf. Doch eines ist allgegenwertig: "the sounds of the swamps"! Ein paar Songbeispiele: Swampige Blues-Slide und Dobro bilden das Intro zu "The rambler". Pulsierendes, "heißes", trockenes Schlagzeug setzt ein, eine herrliche Blues-Harp, die Drums werden schneller, fangen an zu rotieren und schon wird der Song zu einem astreinen driving Lousiana Southern-Bluesrocker mit tollen Gitarrensoli! Abgehenden Southern-Boogie mit herrlichem Bottleneck-Spiel bis die Saiten glühen gibt's auf "Motor run", Skynyrd- und Hatchet-Riffs rocken bei "Come on in and boogie" um die Wette, inklusive tollem Jam-Feeling durch großartige Percussion-Arbeit und scharfen Slide-Soli. Puren Southernrock wie aus einem Guß mit feurigen Gitarrenläufen hören wir auf "Can't win for losin', während "Wake'n bake" mit seiner zwirbelnden Slide-Gitarre, der herrlichen Lead-Gitarre und dem virtuosen bluesy Picking (Clarence "Gatemouth" Brown" als Gast), angetrieben von schweißtreibendem Bass, wieder eine dieser Louisiana Southern-Boogie-Blues-Vorzeige-Nummern ist. Die Jay B. Elston Band ist zweifellos ein neues absolutes Genre-Highlight, das das Herz eines jeden Southernrock-Fans höher schlagen läßt! Gitarrenzauber aus dem Voodooland! "Ballsy Southern Rockin' Blues from the Swampland"! Heiß - scharf - "geil"!

Art-Nr.: 1120
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Erickson, Craig - big highway [2007]
Zwei der größten Gitarrengötter aller Zeiten, Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix, gelten als seine maßgeblichen Einflußgeber. Doch längst zählt "Saitenmagier" Craig Erickson aus Cedar Rapids im US-Bundesstaat Iowa, wenngleich vielen Genre-Fans noch weitgehend unbekannt, selbst zu den ganz Arrivierten der Bluesrock-Szene, der seinerseits nun selbst vielen Musiker-Kollegen als mit überaus großem Respekt behaftetes Vorbild dient und somit ein immens hohes Standing in der Branche genießt. So ist der Mann aufgrund seiner vielfältigen Spielkunst beispielsweise Dauergast im renommierten amerikanischen "Guitar-Magazine". "Big highway" ist bereits das sechste Studioalbum dieses "Outstanding Blues-/Rock-Axeslingers", und es demonstriert voller Nachdruck, welch ein Klasse-Mann hier seine musikalische Visitenkarte aus den Lautsprechern "schleudert" - ein Pracht-Album! Erickson ist wahrhaft ein "Hexenmeister" an den 6 Saiten, der es zum einen versteht sich mit massiven, höllischen "heavy" Ausflügen vor seinen Helden zu verbeugen, zum anderen aber sowohl mit herrlich Southern-lastigen, feurigen Slide-Ritten, als auch mal mit etwas relaxteren, sehr virtuosen, "lässigen" Läufen zu brillieren. Vor allem aber legt er darüber hinaus großen Wert auf das Songmaterial und die Melodik, und ist zudem ein klasse Sänger. Das Material steckt neben allem Druck und Gitarrenfeuer voller eingängiger, gut hängen bleibender Strukturen. Ein großes Plus dieses phantastischen Musikers, dessem Songs zumeist vom Tempo her keine "Speed-Rekorde" brechen, was der kochenden, harten Blues-Basis jedoch keinen Abbruch tut. Los geht's mit dem von dampfenden und glühenden Lead-Attacken geprägten, jede Menge Boogie-Flair versprühenden, satten Uptempo-Bluesrocker "River keeps on rollin'", der, dem Songtitel entsprechend", nur so voller Drive über den"Highway des Südens" zu "rollen" scheint. Klasse Melodie, tierisches "Saiten-Gezerre" voller Würze und Feuer! Von ähnlichem Kaliber ist das folgende, starke, wieder von satten, eleganten Licks geprägte, fett rockende "Take me home", dessen feine Stevie Ray-Spuren den Song wunderbar veredeln. "Heiße" Soli, inklusive fulminanter, zum Teil regelrecht "fiebriger" Slide-Attacken lassen's ordentlich brodeln. Ein tolles Southern-Flair steckt in dem anschließenden, von saftigen Slide-Gitarren und fleischigen Riffs geprägten, tollen Retro-/Roots-/Blues-Rocker "Big highway", der in der zweiten Hälfte mittels eines klasse Tempowechsels noch einmal zusätzlich Fahrt aufnimmt, inklusive mächtiger Gitarren-(Wah-Wah)-Exkursionen. Etwas entspannter geht's dann bei dem großartigen, rootsigen "Matter of time" zu. Trotz der spürbaren Energie und des nach wie vor knackigen Charakters vermag Erickson allein durch den Einsatz einer transparenten Acoustic-Gitarre eine gewisse Lockerheit einfließen zu lassen, zu der die herrlich swampige Electric Slide einen prächtigen Gegenpart bildet. Hat irgendwie etwas von nicht so "wild aufgelegten" Black Crowes! Klasse! So geht das voller erstklassiger Nummern weiter, bis Erickson schließlich mit dem "verrückten" Höllen-Gitarren-Instrumental-Ritt "Stratus" dem legendären Gitarristen Tommy Bolin Tribut zollt. Das Album wird die Bluesrock-Fans von Jimi bis Stevie Ray, von Joe Bonamassa bis Robin Trower, von Indigenous bis zur Blindside Blues Band, aber durchaus auch die Liebhaber von Free bis zu Deep Purple begeistern. In einm Fazit seiner Plattenfirma heißt es: "With twin barrels burning and a six-string shotgun full of groove, take a ride with Craig Erickson down the 'Big Highway' of life". This is one outstanding bluesy heavy guitar trip you won’t soon forget." Damit ist wirklich alles gesagt! Ein toller, knapp 60-minütiger, kochender "Ritt", Mr. Erickson!!

Art-Nr.: 4927
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
River keeps on rollin'
Take me home
Big highway
In the sky
Midnight light
Driverless train
Blue horizon

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Fogerty, John - comin' down the road ~ the concert at royal albert hall~ dvd [2009]
24. Juni 2008! John Fogerty kehrt nach über 37 Jahren in die alt ehrwürdige Royal Albert Hall von London zurück und spielt mit seiner grandiosen Band ein absolut mitreissendes Konzert! Die Power und Energie, die die Truppe ausstrahlt ist geradezu greifbar! Spielfreude pur! Miit u.a 3 Gitarristen und dem famosen Drummer Kenny Aronoff blasen John Fogerty & Co. zum Rock'n Roll-Frontalangriff auf die Herzen des Publikums und erobern es im Sturm. Die alten Credence-Hits, jede Menge Material seiner Solo-Album, zum Beispiel von "Revival", aber auch bereits ein toller Ausblick auf das country-orientierte "Blue Ridge Rangers rides again"-Projekt zeigen Fogerty in der Live-Form seines Lebens. Enthält zudem das bislang unveröffentlichte, brandneue Stück "Comin' down the road", ein Wahnsinns-Knaller in allerbester alter Credence Clearwater Revival-Manier! Besgeisternd! Die DVD (gut 100 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Comin' Down the Road
2 Born on the Bayou
3 Lookin' Out My Backdoor
4 Rambunctious Boy
5 Don't You Wish It Was True
6 My Toot Toot
7 Commotion
8 Creedence Song   
9 Ramble Tamble
10 Gunslinger
11 I Will Walk With You
12 Somebody Help Me
13 Broken Down Cowboy
14 Keep on Chooglin'
15 Southern Streamline
16 Blue Ridge Mountain Blues
17 Almost Saturday Night
18 Rock and Roll Girls
19 Down on the Corner
20 Hey Tonight
21 Up Around the Bend   
22 Old Man Down the Road
23 Fortunate Son
24 Travelin' Band   
25 Rockin' All Over the World
26 Proud Mary

Art-Nr.: 6680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Foley, Sue - live in europe ~ dvd [2006]
Die aus dem kanadischen Ottawa stammende, fantastische Bluesrock-Gitarristin und Sängerin Sue Foley, die längst in der ersten Liga der "Bluerock-Gitarren-Göttinen" angekommen ist, bzw. dort eine dominierende Rolle einnimmt, begeistert ihre, wie auch die Genre-Fans im Allgemeinen, nun mit der Veröffentlichung einer prächtigen Live-DVD! Wer sie einmal live gesehen hat, ist von ihr fasziniert! Fulminantes, ungemein virtuoses, dreckiges, melodisches, fettes, gefühlvolles, variables und kreatives Gitarrenspiel (es gibt sicher nur wenige Damen in der Szene, die das Spiel auf den 6 Saiten so beherrschen wie Sue) und ihre einrigartige, unverkennbare, etwas rootsig,. "verrucht" wirkende Stimme paaren sich mit einer überaus ausstrahlungsträchtigen Bühnen-Präsenz voller "Feuer"! Aufgenommen am 6. Dezember 2005 im "Underground" von Köln, erleben wir Sue und ihre 3 Mitstreiter (Graham Guest - Keyboards; Michael Turenne - Bass und Tom Bona - Drums) bei einer fimtechnisch und soundmäßig brillant (5.1 Dolby Digital, Stereo, DTS 5.1) in Szene gesetzten, großartigen Performance, die vor allen Dingen die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Hauptaktuerin in einer mächtig Eindruck hinterlassenden Art und Weise demonstriert. Es ist eine Wonne zu sehen, wie sie über die 6 Saiten "fliegt" und ihrem, im übrigen sehr schön designten Instrument, wunderbare Melodienbögen, kochende Riffs und fulminante, glühende Soli entlockt! Sehr transparenter Gitarrensound! Es klingt zuweilen, als seinen mindestens 2 Gitarristen auf der Bühne, so exzellent läßt sie Riffs und das Lead-Spiel miteinander verschmelzen, doch sie schafft das ganz alleine. Klar, daß man dazu eine kompetente Band benötigt, aber die hat sie zweifelsohne! Das Tracklisting: "The snake" (ein überaus schwungvoller Instrumental-/Uptempo-/Rock'n Roll-Boogie voller erfrischender, spielfreudiger Gitarrenläufe), "Queenbee" (fantastischer, shuffeliger Retro-Bluesrock mit satten Gitarrenlinien, toller Gesang), "Hooked on love" (großartiges, recht entspannt workendes Instrumental mit wunderbar melodischen Gitarrenläufen), "Me and my chauffeur" (toller, sehr flotter Party-Shuffle-Bluesrock-Boogie), "Fool me good" (tierischer, rootsiger, rockin' Country-Blues, sehr texanisch, dreckig, mit dezentem Rockabilly-Touch), "same thing" (sehr kraftvoll gespielter, aber durchaus emotionaler, entspannter, traumhafter Slow-Blues voller furioser, glühender Gitarrenausflüge), "Hooker thing" (klasse Instrumental-Tribute an ihren Gitarrenhelden Earl Hooker), "Mediterranean breakfast" (großartiger Latino-Groove), "Found my love" (vom starken, aktuellen Album "New used car"), "Absolution" (ebenfalls von aktuellen Werk, ein hinreißender, verhalten rockender, ungemein gefühlsbetonter, leicht angejazzter Slow-Jam-Blues, voller grandioser, minutenlanger, variabler und spielfreudiger, würziger, quirliger Gitarrenarbeit), "Change your mind" (flockig, lässig, klasse), "New used car" voller Drive, knackig, erdig - ein genauso klassischer wie moderner Uptempo-Bluesrocker, der einfach nur Laune macht), und "Gone blind" (eine grandiose Solo-Nummer, nur Sue und ihre E-Gitarre - toller, lupenreiner Blues)! Das Konzert hat eine Spieldauer von rund 75 Minuten, doch die DVD enthält neben ein paar Interviews noch einen tollen Live-Nachschlag, nämlich rund 48 Minuten "Live in Amsterdam 2005"! Dort, mit einer anderen, aber ebenso starken Band im Rücken, erleben wir zusätzlich 8 großartige Live-Tracks, wovon sich 4 Songs nicht mit der Setlist des Kölner Konzertes überschneiden. Das sind "Careless love" (hervorragender, swingender Retro Slow-Bar-Blues), "Change" (Sue solo), "Doggie treats" (voller Power, rockig, knackig) und "Shake that thing" (starker, abgehender Bluesrock-Boogie)! Sehr starke DVD! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Sue, "please let the guitar do the talkin'"...

Art-Nr.: 4437
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Gomes, Anthony - live [2008]
Anthony Gomes, aus Toronto/Kanada stammend, gehört schon seit Jahren zu den ganz heiß gehandelten "jungen Wilden" des kanadischen und amerikanischen Bluesrock-Circuits - völlig zu Recht. 2 Jahre nach dem großartigen "Music is the medicine" kommt er mit seinem ersten Live-Album - und hier ist der vitale "guitarslinger" und mit einer ordentlichen Röhre ausgestattete Sänger erst richtig in seinem Element. Die Luft brennt am 27. Februar 2007 im kleinen "Triple Door"-Club von Seattle, an dem die Aufnahmen mitgeschnitten wurden, denn Gomes und seine Mannen entfachen ein dynamisches und explosive Feuerwerk, das sowohl der Band als auch dem Publikum eine Menge Freude bereitet. Das ist deutlich spürbar. Der Bursche ist ein hervorragender Entertainer, der das Publikum prima in seine Show involviert. Der Sound ist druckvoll und dicht, die Atmosphäre kommt bestens rüber. Klar ist, das Gomes mit seiner starken Stimme und vor allen Dingen seinem heißen, "wilden", glühendem, von großen Fähigkeiten geprägten Gitarrenspiel im Mittelpunkt des Geschehens steht, doch niemals, und das kommt richtig gut, allzu dominant. Vielmehr werden seine 3 Mitstreiter Todd Hamric (Orgel, Piano), Denis Palatin (Drums) und Biscuit Miller (Bass) nahezu gleichberechtigt eingebunden, was einen sehr kompakten Bandsound ergibt. Hamric's klasse Orgel- und Klavierarbeit verleiht den ausgelassenen Gitarrenexkursionen von Gomes zusätzliche Fülle und die Rhythmusfraktion sorgt für einen exzellenten, teils schön funkigen, überaus rhythmischen Groove, der jederzeit dazu beiträgt, die Temperatur in dem Schuppen weiter anzuheizen. Das Material des gut 61-minütigen Mitschnitts stammt neben insgesamt 5 Songs aus "Music is the medicine" (diese allerdings erhalten durch ihre dampfenden Instrumentalpassagen, bei denen sich neben Gomes auch alle anderen Bandmitglieder ordentlich austoben dürfen, und die ausgedehnte Performance ein völlig neues Gesicht), auch aus einigen Songs aus Gomes' früheren Werken und einer starken Coverversion des Led Zeppelin-Klassikers "Heartbreaker"! Eine erstklassige Rock-/Funk-/Groove-/Blues-/Power-Show voller Drive und aufgeheizter Spielfreude. Ein Mitarbeiter, dessen Zitat im Innenteil des Booklets abgedruckt ist, schreibt über den Besuch dieses Konzertes: "The place was packed, they came from all around, there was a buzz in the air, the lights went down, Gomes came out, and he was the Sh*t. He could play guitar like there was no tomorrow. When he started to sing, I was floored". Na dann, lass es krachen, Anthony...

Die komplette Tracklist:
1. Countdown - 0:15   
2. Up 2 Zero - 3:31   
3. Bluebird - 7:44   
4. Heartbreaker - 5:30   
5. Prelude in Blues - 1:50   
6. When the Right Woman Does You Wrong - 8:29   
7. Falling - 3:32   
8. War on War - 7:04   
9. Won't Let You Down - 6:45   
10. Music Is the Medicine - 6:15   
11. Wings of a Song - 5:40   
12. Testify - 4:38

Art-Nr.: 5553
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up 2 zero
When the right woman does you wrong
War on war
Wings of a song
Testify

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