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Bentley, Dierks - modern day drifter [2005]
Künstler im Country-/New Country-Business werden an ihren Erfolgen gemessen, insbesondere dann, wenn sie mit einem Major-Kontrakt ausgestattet sind. Wer kann es einem jungen Performer wie Dierks Bentley aufgrund dieser Tatsache also verdenken, wenn er mit seinem neuen Album "Modern Day Drifter" am Grundprinzip des super erfolgreichen, selbstbetiteltem Debüts festhält, das es immerhin zu Platin-Ehren gebracht hat. Das mag zwar nicht allzu mutig erscheinen, ist aber durchaus nachvollziehbar. Vor allen Dingen dann, wenn es so gekonnt gemacht wird und ein solch klasse Ergebnis dabei heraus kommt! Dierks und sein Produzent Brett Beavers, mit dem er auch diesmal einen erheblichen Anteil des Songwritings übernommen hat (interessanterweise zumeist im Tourbus), haben im letzten Jahr, als Bentley an die 300 Gigs quer durch’s ganze Land absolvierte, genau die Reaktionen der Fans beobachtet und ein feines Gefühl dafür entwickelt, in welche Richtung der Weg gehen sollte. Letztendlich siegte der Entschluss das Bewährte fortzuführen, allerdings mit noch etwas ausgefeilteren Kompositionen und einer noch satteren Produktion. Die Musiker sind fast identisch, das Studio ebenfalls! Die Songs, mit ihren klugen, pointierten, zum Teil autobiografischen Texten, mal im Uptempo-, mal im Balladen-Gewand, werden sehr traditionell und doch zeitgemäß knackig dargeboten. Der Sound ist klar und sauber, auf Piano wurde erneut komplett verzichtet. Klasse, dass es auch diesmal wieder ein herrliches Acoustic Country-/Bluegrass-Stück ("Good man like me") im Zusammenspiel mit der Del McCoury Band, wobei der Unterschied diesmal ist, dass das Lied aus der Feder von Del McCoury stammt. Der Nachfolger des Smash-Hits "What was I thinkin'" aus dem Erstling heißt diesmal "Lot Of Leavin’ Left To Do", ein flotter, humorvoller, flockig melodischer, reiner Countrysong mit viel Banjo und Steelelementen, klasse Gitarren und kleinem Instrumentalfinish, der viel über Dierks momentane Lebenssituation berichtet. Sein Statement dazu: „It’s hard to have a relationship with a girl when you’re leaving town every night. When I go back to Nashville, I don’t even have a house. I have a hotel room. Hopefully, there’ll be a time when I settle down a little bit and have a regular schedule like everybody else does.” Ehrlichkeit eines jungen Burschen, die scheinbar ankommt! Denn der Song kratzt schon
ganz schwer an den Top-Ten der Billboard-Charts. Wunderschön seine atmosphärisch, kraftvollen Balladen wie "Come Get A Little Closer", "Settle For A Slowdown" oder "Good Things Happen", letztgenanntes mit einzigartigem Background-Gesang von der wunderbaren Allison Krauss! Für den erhöhten Gute Laune-Pegel sind Nummern wie "Cab Of My Truck", "Domestic, Light And Cold“ (Pendant zu "Bartenders, etc." vom Debüt) oder "So So Long", das an die temperamentvollen Stücke eines David Lee Murphy erinnert, zuständig - natürlich mit reichhaltigen Feinheiten in Sachen Steelguitar, Banjo, Dobro und Fiddle bestückt, nicht zu vergessen die tollen Akustik- und E-Gitarren, bedient von Könnern wie Bryan Sutton und J.T. Corenflos. Das bunt bebilderte Booklet enthält alle Texte, Infos und als kleine Zugabe noch einen schönen Aufkleber. Der Kombination Dierks Bentley und Produzent Brett Beavers ist einmal mehr ein klasse Teil gelungen. Großartige, moderne, aber immer traditionell verwurzelte Country-/New Country-Musik, die man einfach mögen muß! Wünschen wir beiden, dass ihnen der Erfolg treu bleibt! Unseren Segen haben sie... (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3255
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Boland & The Stragglers, Jason - somewhere in the middle [2004]
Ehrlicher, handgemachter, beherzter, ganz großartiger Texas-Country/Countryrock voller Twang und erdigem Outlaw-Feeling - Oklahoma's Jason Boland & the Stragglers melden sich 3 Jahre nach "Truckstop diaries" mit einem tollen, neuen Album zurück! Auch Jason Boland (klasse Stimme, starker Songwriter) zählt in der Texas/Oklahoma-Szene längst zur ersten Garde der Country-/Countryrock-Interpreten, die in ihrer Heimat bereits so etwas wie "Stars" sind, einem breiteren Publikum bishar aber weitgehend verborgen blieben. Das wird und muß sich ändern! Schließlich liefern Boland und seine großartige Band "The Stragglers" mit "Somewhere in the middle" nochmals eine Steigerung zum schon sehr guten Vorgänger ab und zeigen so manchem etablierten Kollegen, wie man authentische, staubige, unbeschwerte, die natürlichen, urigen Texas-Roots nie verleugnende Musik ohne unnötigen, aufgesetzten Firlefanz spielt. Das geht von purem, lupenreinem Outlaw-Country in bestem Waylon-Stil, über knackige, von fetten E-Gitarren dominierte Countryrocker voller für die Gegend und das Genre so typischem, herrlichem "Red Dirt"-Flair, wie auch locker entspannte, schön frisch rüberkommende, semi-akustisch gehaltene Midtempo-Nummern, bis hin zu feinen, herrlich melodischen Retro-Country-Balladen, voller Johnny Cash-Feeling steckender traditioneller Countrysongs, sowie unverfälschten Barroom/Honky Tonk-Heulern! Ein vielseitiges Spektrum, das die Band in knapp 60 Minuten Spielzeit absolut kompetent und voller spürbarem Herzblut gekonnt abarbeitet. Toll, wie sich, basierend auf einem schön knackigen Rhythmus, immer wieder die klaren Acoustic Gitarren, mit den sehr würzigen und satten E-Gitarren ergänzen, mal unterstützt von einer wunderbaren Fiddle, dann wieder von einer herrlichen Steelguitar oder einem prächtigen Dobro. Mit einer wunderbaren Widmung an "alte" Countrygrößen wie Hank Williams & Co. geht es los: "Hank" heßt diese klasse Nummer, eingepackt in ein prächtiges, an Texas-Hero Waylon Jennings erinnerndes, pures, ursprünglich wirkendes Outlaw-Gewand, das sogar ein gewisses "Ghost Town"-Flair versprüht. Tolle Fiddle, tolle Steel und eine prima Melodie tun ein übriges! Nach noch so einem starken Cash-/Waylon-like Outlaw-"Stomper" ("When I'm stoned") folgt dann mit dem Titelstück "Somewhere in the middle" ein richtiger, satter Uptempo "Red Dirt"-Countryrock-Knaller voller Drive und einer fetten E-Gitarrenfront (zwei an der Zahl, plus eine "slidig" und schön dreckig klingende Lap Steel)! Cross Canadian Ragweed lassen grüßen! Produziert in den Texas-Roadhouses sicher ordentlich Dampf, dieser Ritt! Deutlich entspannter und schön locker geht es dann mit dem von feinen, schön transparenten Acoustic Gitarren und Dobro begleiteten, semi-akustischen "If you want to hear a love song" weiter, das ein gewisses Roots-/Americana-Flair nicht leugnen kann, gefolgt von einer klasse Coverversion des bekannten Texas-Songwriters Bob Childers: "Back to you" ist flotter, melodischer, frischer, zeitlos schöner, klassischer Texas-Country in einem großartigen Gitarren-/Fiddle-/Dobro-Arrangement! Apropos Coverversionen: Das Album enthält eine fantastische, furiose, von einem glühenden E-Gitarrensound geprägte, voller Southern-Outlaw-Feeling steckende Fassung von Billy Joe Shaver's Klassiker "Thunderbird wine", bei der Shaver zudem als Duett-Partner mit an Bord ist! Sehr stark! Wie auch das lockere, voller Cash/Kristofferson-"Highwaymen"-Fleeling steckende, melodische "Stand up to the man" mit wunderbarer Steel, der lupenreine Honky Tonker "Oz. curls" oder die wunderschöne, von einem tollen E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Zusammenspiel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Mary"! Das ist, durchweg und ohne Ausfälle, allerbeste, reine, knackige, twangy Texas-Country-/Outlaw-Country-/Countryrock-Unterhaltung, die Produzent Lloyd Maines (was er anfaßt, hat einfach Hand und Fuß) einmal mehr punktgenau und voller natürlicher Ursprünglichkeit in Szene gesetzt hat! Das hat Qualität! Starke Scheibe!

Art-Nr.: 2801
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hank
Somewhere in the middle
Back to you
Mary
Thunderbird wine

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Boland & The Stragglers, Jason - the bourbon legend [2006]
"This is the record we have always wanted to make,” sagt Jason Boland. “It is the right record at the right time and we really just let it flow.” Okay, ein solches Statement hört man von den Künstlern anläßlich einer Neurveröffentlichung des öftteren, doch im Falle der großartigen Truppe aus Oklahoma kommt der Stolz dieser Aussage, der Stolz auf die eigene Musik bezüglich des neuen Werkes prächtig rüber! "The Bourbon legend" ist ein klasse Album geworden! Jason Boland & the Stragglers" sind so etwas wie "modern day traditionalists" oder "modern day country outlaws"! In puncto Reife erneut einen Schritt nach vorn gemacht präsentieren sie uns eine Ansammlung elf erstklassiger, neuer Songs, die eine überaus talentierte, kompetente und exzellent aufeinander abgestimmte Band offenbaren, die mit ihrer ehrlichen, reinen, von einem feinen Twang durchzogenen Mischung aus traditionellem Honky Tonk, Texas "to the bone" Outlaw-Country, rootsigem "Red Dirt"-Countryrock-Flair und einem Hauch von Bakersfield-/Westcoast-Feeling auf der ganzen Linie überzeugen. Letzteres kommt nicht von ungefähr, denn mit dem "Grammy-Award"-Gewinner Pete Anderson, jahrelang u.a. Dwight Yoakam's Hausproduzent und Hausgitarrist, heuerten sie einen absoluten "Starproducer" an, der es schaffte, voller Authentizität diese "Lockerheit des Westens" mit der erdigen, texanischen Outlaw-Mentalität und reinsten Honky Tonk-/"Barroom"-Kulturen zu verbinden. Die Bandsound ist sehr kompakt, die Arrangements bestehen aus einer dichten, trockenen, erdigen, gleichzeitig aber sehr angenehmen, flüssigen, warmen Instrumentierung aus Gitarren, immer präsenter Pedal Steel, Fiddle und einem herzhaft groovenden Rhythmen. Es herrscht eine wunderbare, unterschwellige Live-Atmosphäre vor, die den Zuhörer trotz aller Studiozwänge wie selbsteverständlich das Gefühl vermittelt, mitten in einem urigen, verräucherten, "Bier und Whiskey"-getränktem Honky Tonk-Schuppen zu weilen, auf dessen Bühne gerade eine völlig zwanglos und unbekümmert aufspielende Country-Truppe namens Jason Boland & the Stragglers, in ihrer Musik aufgehend, das Publikum begeistert. Klasse Songmaterial, wobei Boland alle Songs selbst komponierte, zum Teil unter der Mitwirkung von Pete Anderson oder etablierten Texas "Red Dirt"-Helden wie Bob Childers oder Mike McClure! Los geht's mit dem flotten, flockigen, gleich hervorragend die Schnittstelle zwischen würzigen Texas-Roots und lockerem Bakersfield-Flair treffenden, von toller Steelguitar und feinen E-Gitarren dominierten, tollen Countryrocker "Last Country song", dessen lässiger Drive unweigerlich für gute Laune und freudigen Schwung sorgt. Starkes Steel-/E-Gitarren-Wechselspiel im Break! Es folgen der astreine, pure, sehr traditionelle "drinkin'" Barroom-Honky Tonker "The Bourbon legend", die in bestem Waylon Jennings-Stil gehaltene (auch David Allan Coe läßt grüßen), von kantigem, sehr starken E-Gitarren-Picking und einem prächtig tanzbaren Rhythmus geprägte Outlaw Country-Nummer "No one left to blame" (im übrigen die erste Single, die in der Texas-/Oklahoma-Region bereits für ordentlich Furore sorgt), der ein gewisses Johnny Cash-Flair ausstrahlende, entspannte Country-Waltz "Jesus and Ruger", ehe bei dem lockeren, erfrischenden, von tollen Gitarren, herrlichen Steelguitar-Läufen und dezenter Banjountermalung geprägten "Up and gone" erneut ein "sonniges" Westcoast Country-Feeling aufkommt. Enthält ein baumstarkes, herrlich "angerautes" Baritone E-Gitarren-Solo von Pete Anderson, der neben seiner Produzenten-Tätigkeit auch hin und wieder als Gastmusiker in Erscheinung tritt (spielt hier beispielsweise auch das Banjo). Klasse auch die rootsige, wieder mit tollen Steel-/E-Gitarren-Momenten verzierte Texas Border-Country-Nummer "Baby that's just me" oder der von klimperndem Piano, starkem Gitarrenpicking und wimmernder Steelguitar gekennzeichnete Honky Tonk-"Schwofer" "Can't tell if I drink"! So geht die Scheibe kontinuierlich mit großartigen Nummern weiter, bis sie schließlich mit dem sehr schönen, leicht rootsigen, melodischen, lockeren, entspannten "Everyday life" endet! In ihrer Heimat längst hoch angesehen, wird es Zeit, daß sie von einem breiteren Publikum, vielleicht sogar auch von Nashville, entdeckt werden und den Erfolg ernten, den sie längst verdienen. Der mit Dwight Yoakam wirklich viel erlebte und erfahrene (u.a. auch Buck Owens und Lucinda Williams) Produzent Pete Anderson sagt in einem Statement über das Album: “Working with Jason and his band on 'Bourbon Legend' was a dream situation.. Jason and I shared a clear vision to make a real modern-day country album – and I feel we accomplished just that. I’m proud of Jason and I’m proud to have worked with him on this record.”! Dem kann man sich nur anschließen! Bester, ehrlicher, traditionell verwurzelter, rootsiger (Outlaw)-Country, wie er (nicht nur) in den Honky Tonks von Texas und Oklahoma für Furore sogrt. Diese Band "hat's einfach drauf"!

Art-Nr.: 4639
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last Country song
No one left to blame
Up and gone
Can't tell if I drink
Everyday life

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Carroll, Jason Michael - waitin' in the country [2007]
Welch ein Pracht-Debut! Jason Michael Carroll setzt gleich mit seinem ersten Album im noch jungen Jahr ein musikalisches Ausrufezeichen in Nashville! Von Null auf Eins katapultiert er sich an die Spitze der Billboard Country Album-Charts (das schaffte zuletzt Billy Ray Cyrus mit seinem 1992iger-Werk "Some gave all") - und das vollkommen zu Recht! "Waitin' in the country" ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Countrymusic heute klingen sollte: Auf der einen Seite in den reinen Traditionen verankert und den Honky Tonks verwurzelt, auf der anderen Seite ausgestattet mit der jugendlichen Unbekümmertheit und Frische der den rockigeren Klängen nicht abgeneigten jungen Wilden Nashville's! Diesen Schnittpunkt trifft der Sohn eines Priesters aus North Carolina mit außergewöhnlicher Kompetenz! Dabei wirkt der Anblick des Coverfotos des imerhin bereits 28-jährigen jungen Mannes zunächst einmal doch etwas "trügerisch": Sehr brav, verklärt und "unschuldig" dreinschauend blickt uns ein mit langer, blonder Mähne ausgestatteter, smarter "Schönling" entgegen, der wie eine Kreuzung aus einem Model, einem Vorzeige- Frontmann einer von kreischenden Mädchen angehimmelten Boygroup, einem Künstler der amerikanischen "Contemporary Christian"-Szene und einem Unterwürfigen von Leuten wie Trace Adkins & Co wirkt, vermeintlich ausgestattet mit einer "zarten", engelshaften Stimme - doch was dann folgt, ist das totale Gegenteil, ja haut den geneigten Countryfan regelrecht aus den Cowboystiefeln! Was für ein großartiger Sänger mit einer wirklich phantastischen, meisterhaften, sehr sehr tiefen Baritone Country-Stimme, die einen von der ersten Sekunde an fasziniert und einen gewaltigen Eindruck hinterlässt! Einfach toll! Ob Kollegen wie Josh Turner, Darryl Worley, Brad Paisley, Tracy Lawrence, Jake Owen, Jason Aldean, Trace Adkins, Toby Keith - wie immer sie auch heißen mögen, Jason Michael Carroll geht ans Werk, als wolle er alle darauf einschwören: "Hey Jungs, mit mir müßt ihr rechnen" - und liebe Countryfans, wir müssen, das ist sicher! Knackige, satte E-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Honky Tonk-Piano, Mandolins und Banjos begleiten eine ausgewogene, erstklassige Ansammlung riffiger, herzhafter Countryrocker, herrlicher, purer Traditionals, prächtiger Outlaw-Countrysongs, rowdy Honky Tonker und der ein oder anderen gefühlvollen Ballade! Unter den Musikern finden wir Nashville's absolute Elite, wie beispielsweise Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), J.T.Corenflos (Electric Guitar), John Hobbs (Keyboards), Dan Dugmore (Steel), Larry Franklin (Fiddle) usw.! Carroll ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, der immerhin fünf Tracks mitkomponierte (die erste, sehr erfolgreiche Single "Alyssa lies" stammt sogar aus seiner alleinigen Feder), ansonsten aber auf arrivierte Songwriter wie Craig Wiseman, Rivers Rutherford, Jeffrey Steele, Casey Beathard und andere vertraut. Besonders erwähnenswert ist die traumhaft schöne, voller Westernflair steckende, von toller Mandoline, klasse Steelguitar und saftigen E-Gitarren begleitete, herrlich ins Ohr gehende Midtempo Countryrock-/pop-Nummer "No good in goodbye", die er nicht nur zusammen mit der wunderbaren Neo Folk-/Americana-/Pop-Ikone Jewel (Kilcher) geschrieben hat, sondern die er auch zusammen mit ihr im Duett vorträgt. Jason Michael und Jewel singen einfach großartig zusammen! Weitere Highlights sind der knackige, angerockte, sehr traditionell verwurzelte, von tollen Fiddle-Banjo- und E-Gitarren-Klängen geprägte Country-Stomper "Waitin' in the country", der schwungvolle, ordentlich Drive entwickelnde, mit schöner Baritone-Guitar und klasse Fiddle instrumentierte Country-Feger "I can sleep when I'm dead", die wunderbar melodische, aber vom Text her sehr nachdenkliche Ballade über die Problematik eines mißhandelten Kindes und des gleichzeitigen Wegschauens der Umwelt, "Alyssa lies", die kraftvolle, wieder von einer tollen Melodie durchzogene und mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel aufwartende New Country-Ballade "Livin' our love song", der knackige, gut tanzbare "Blue Collar" Countryrocker "Anywhere USA", der von satten E-Gitarren-Riffs geprägte, roughe Outlaw-Honky Tonker "Honky Tonk friends", usw.! Die Scheibe ist einfach durchweg ein "Hit"! Produziert hat das Album übrigens Don Gehman, in erster Linie bekannt für seine Arbeiten mit solchen Acts wie Hootie & The Blowfish (deren Mega-Hit "Cracked rear view" entstand unter seiner "Regie") oder John Mellencamp! Toller New Country mit wohl ausbalancierten Anteilen aus knackigen "Arena Rock-Riffs" und ausgeprägtem "New traditional swagger" - immer "real country"! Es scheint, als sei die Zeit reif für außergewöhnliche "country vocalists with deep rich voices". Die Zeit ist reif für Jason Michael Carroll! Der Mann hat eine große Zukunft!

Art-Nr.: 4680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ely, Joe - happy songs from rattlesnake gulch [2007]
In der Woche seines sechzigsten (!) Geburtstages veröffentlicht Joe Ely sein nunmehr 12. Studioalbum in 30 Jahren - und es ist mal wieder ein starkes geworden! Weitestgehend begibt er sich damit wieder mehr auf die rockigere Pfade und setzt auf einen kantigen, würzigen Sound aus sattem "guitar-driven, country-inflected bluesy roots-rock with a Southwestern sensibility". Alles klingt straight und kraftvoll, rau, dynamisch - eben typisch Ely! Neben den knackige Gitarren, die immer mal wieder durch schöne Orgel-Klänge oder auch mal ein Akkordeon ergänzt werden, sorgen bei fünf von isgesamt elf Tracks (alles Eigenkompositionen, außer dem staubigen "Firewater", das von seinem "Flatlanders"-Kumpel Butch Hancock geschrieben wurde) eine klug und effektvoll, aber nie zu übertrieben eingesetzte "Horn-Section" für zusätzlichen "Pfiff"! Unter der Vielzahl von großartigen Musikern, die mit an Bord sind, befinden sich solche Namen wie Rob Gjersoe, David Grissom und David Holt (alle E-Gitarre), Reese Wynans (Keyboards, Glen Fukunaga (Bass), Donald Lindley, Little Johnny Fader (beide Drums), und viele mehr! Prächtig rüber kommen beispielsweise solche Nummern, wie der einerseits jede Menge gute Laune verbreitende, andererseits aber die Folgen des Hurricanes "Katrina" zum Thema habende, von satten Riffs, prägnanten Orgel-Tupfern und knackigen Bläser-Einsätzen geprägte Texas Roots-Rock'n Roller "Baby needs a new pair of shoes", der gut abgehende, voller Neo-Rockabilly-Flair steckende, honky-tonkin' Roadhouse-Countryrocker "Sue me sue", der melodische, dynamische Heartland-Rocker "Hard luck saint", das wohl als Fortsetzung seines Klassiker "Me and Billy the kid" gedachte, von fetten Wah Wah-Gitarren und kraftvollen Acoustic-Riffs umsäumte "Miss Bonnie and Mister Clyde", der mit einem gepflegten Tex Mex-Flair und Cajun-ähnlichen Klängen durchsetzte Countryrocker "Little blossom" (schöner Tempowechsel), der "düstere", schwefällige, von starken E-Gitarren-Licks dominierte Roots-Blues "July Blues", der kantige, aber melodische, voller Western-Flair steckende Texas-Roots-/Americana-Rocker "Up a tree" mit seinen gelungenen Bläser-Ergänzungen, das dreckige "So you wanna be rich", usw.! "This all new recording finds him still rockin’ hard at age sixty" heißt es in einem U.S.-Review! Dem ist nicht hinzuzufügen! Die "Happy songs from rattlesnake gulch" zeigen einen Joe Ely in bester Verfassung!

Art-Nr.: 4727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Griffin, Patty - children running through [2007]
Wundervolles, neues Album der einst aus der Boston/Cambridge-Folkszene hevorgegangenen, faszinierenden Singer/Songwriterin, die mittlerweile zu den wohl bedeutendsten, angesagtesten und vor allen Dingen besten Vertreterinnen der aktuellen Americana-Landschaft gehört. Kolleginnen und Ikonen wie Emmylou Harris, Julie Miller, Lucinda Williams, Gillian Welch and andere schauen zu ihr auf und zählen zu ihren besten Freundinnen. Sie diente in der jüngeren Vergangenheit mit ihren großartigen Kompositionen immer wieder als "Hit-Fabrik" für jede Menge Künstler aus dem Americana- und Country-Bereich, auch für die Nashville-Elite. Doch nichts geht über ihre eigenen Interpretationen ihrer eigenen Stücke! "Children running through" bietet ein Dutzend brandneue Griffin-Songs, alle geprägt von der puren Faszination ihrer Songwriterkunst und ihrer natürlichen, glasklaren, kraftvollen, "bluesy-sultry" Stimme! Mal spröde und staubtrocken, dann wieder von exquisiter Schönheit geprägt, fragil und "porentief" rein, erleben wir herrliche Americana-Songs, deren Grundlagen genüßlich zwischen Folk, Blues, Roots und Country hin und her balancieren. Die zumeist recht sparsam instrumentierten Arrangements haben eine akustische Basis, immer wieder mal mit E-Gitarre und Drums würzig ergänzt. Aber auch forsche, rockige Momente fehlen nicht! Zu den Höhepunkten zählen u.a. das bluesige, raue, dezent jazzige, kantige "Stay on the ride", der traumhaft schöne, reine, akustische Country-Waltz "Trapeze" mit Emmylou Harris als Background-Sängerin, der dynamische, dreckige Roots-/Countryrocker "Getting ready", die nostalgische, von einer herrlichen Melodie durchzogene Americana-Nummer "Heavenly day", das folkige, kräftige "No bad news", die exzellente Piano- und Violinen-getränkte Ballade "Up to the mountain (MLK song)" usw., usw.! Große Singer/Songwriter-Kunst!

Art-Nr.: 4726
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Little fire

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Jackson, Alan - greatest hits volume II [2003]
Rund 8 Jahre nach seiner ersten "Greatest Hits"-Sammlung, kommt nun der zweite Sampler dieser Art. Im Gegensatz zu manch anderen Künstlern, bei denen alle Naselang eine "Greatest Hits"-Compilation erscheint, ist das hier aber auch nötig, den Alan Jackson produziert Countryhits, wie am Fließband. Er ist und bleibt einer der ganz Großen der Countrymusic! Das Album enthält 18 Titel, davon 16 Top-Hits, alle aus der Zeit nach 1995, wie z.B. "Little bitty", "Gone crazy", "Pop a top", "www.memory", "It must be love" und natürlich "Where were you when the world stopped turning", aber auch 2 brandneue Tracks! Einer davon, "It's five o'clock somewhere", ein Duett mit Jimmy Buffett, ist bereits schon wieder seit 2 Wochen die Nr. 1 der Billboard Country-Singles-Charts! Es sieht so aus, als sollte dieser flotte, flockige, sonnige, mit einem dezenten Karibik-Twang versehene (kein Wunder, wenn Jimmy Buffett mit dabei ist) Countrysong, mit seinen schönen Gitarren und der großartigen Melodie, der Country-Sommer-Party-Hit der Saison in den USA werden. Ebenfalls neu: die schöne Ballade "Remember when" über die (weisen) Gedanken eines älter werdenden Ehepaares an frühere Zeiten. Die CD ist mit einer Spielzeit von rund 70 1/2 Minuten schön vollgepackt.

Art-Nr.: 2032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Krauss, Alison - a hundred miles or more: a collection [2007]
Alison Krauss' neues Album ist ist ein mit 16 großartigen Songs randvoll gepackter Sampler (67 1/2 Minuten Spielzeit) mit Material aus den letzten 10 Jahren plus 5 brandneuen Stücken - und doch ist es etwas ganz Besonderes! Viele Anhänger der Bluegrass-Ikone erinnern sich sicher noch an das Jahr 1995 zurück. Auch damals erschien schon einmal ein Album mit dem Untertitel "A collection" (der eigentliche Albumtitel war "Now that I've found her"), das mit Liedern wie dem Titelstück und "When you say nothing at all" schließlich den absoluten Durchbruch für Alison Krauss bedeutete. Sie machte Bluegrass-Musik populär wie keine andere, heimste unzählige Grammys und Awards ein, wurde zum Weltstar. Vielleicht kann man "A hundred miles or more", wieder mit dem Untertitel "A collection" versehen, als so etwas wie eine Fortsetzung des seinerzeitigen Erfolgswerkes betrachten. Enthalten sind neben den eingangs bereits erwähnten 5 neuen Tracks 11 "seltenere" Songs, die nicht auf regulären Alison Krauss-Alben enthalten sind, sondern ausschließlich auf Werken anderer Künstler, mit denen sie für deren CD einmal ein Duett aufgenommen hatte, aus diversen Soundtracks oder Tribute-Alben! Das Material stammt samt und sonders nicht aus dem Fundus der Aufnahmen mit ihrer Hausband "Union Station", wenngleich immer wieder einige Mitglieder dieser fantastischen Truppe als Begleitmusiker mit am Start sind. Ein Großteil der Songs dokumentiert zudem, daß sich Alison Kraus unterdessen einem weit größeren Genre als dem Bluegrass geöffnet hat. Folk, Americana, Traditional Country, Mainstream Country, Contemporary Country, Blues, Pop - all das spielt hier, neben ein paar Bluegrass-Titeln, eine dominante Rolle. Und sie verzaubert all diese Stilrichtungen mit ihrer unvergleichlichen Stimme, verleiht ihnen eine unwiderstehliche Magie! Das Album startet mit der wunderbaren, sehr gefühlvollen, Piano-getränkten Country-Ballade "You're just a country boy", die ein dezentes, feines Blues-/Swing-Feeling versprüht. Klasse hier das unaufdringliche Gitarrenspiel von Ron Block, der diesmal die akustische in eine elektrische Gitarre eingetauscht hat. Es fogt die glasklare, frische, herrlich transparent instrumentierte, von einer traumhaften Melodie geprägte Country-Pop-Nummer "Simple love", die Alison mal wieder dermaßen faszinierend vorträgt, daß einen geradewegs ein Gänshaut erzeugendes Gefühl vollkommener musikalischer Harmonie überkommt. Tolles Zusammenspiel von Klavier (Gordon Mote), Lap Steel Guitar (Jerry Douglas), Electric Guitar (Ron Block) und Schlagzeug (Abraham Laboriel jr.)! Brillant! Dann ein großartiger Ausflug in die Welt des Acoustic Folk/Americana mit dem starken "Jacob's dream" (klasse Mandolinenspiel von Sam Bush, wunderbar dezente Hammond Orgel im Hintergrund - Alison singt ungemein kraftvoll), gefolgt von dem spirituellen "Away down the river"! Alle diese vier Stücke sind brandneue Tracks! Es folgen Highlights wie die seltene, herrlich lockere und melodische Bluegrass-Nummer "Sawing on the strings" aus "CMT's 2004 Flame Worthy Video Award Show" (toller Harmonie-Gesang von Sam Bush, klasse Dobro von Jerry Douglas), "Down to the river to pray" aus dem berühmten "O brother, where art thou?"-Soundtrack, die betörend schöne Fassung des irischen Folk Traditionals "Molly Bán (Bawn)" aus dem 2002er Chieftains-Album "Down the old plank road (the Nashville sessions)", "How's the world treating you" aus dem Louvin Brothers-Tribute "Livin', lovin', losin'", der Riesen-Hit "Whiskey lullaby", den sie zusammen mit Brad Paisley hatte (von dessen "Mud on the tires"-Album), "The scarlet tide" und "You will be my ain true love", beide aus dem "Cold mountain"-Soundtrack, usw.! Besonders erwähnenswert sind sicher noch zwei tolle Nummern, die sie brandaktuell im Duett zusammen mit dem alten Mainstream Rock-Recken John Waite eingespielt hat: Zum einen ein wunderbares, knackiges Remake von dessen Superhit "Missing you" (sehr erfrischende, mit Nashville-Musikern eingespielte Version - die beiden Stimmen harmonieren prächtig miteinander), die ursprünglich auf Waite's neuem Soloalbum erschienen ist, und zum anderen eine Coverversion der alten Don Williams-Schnulze "Lay down beside me", die die beiden als herrliche Country-Pop-Ballade explizit für dieses Album aufgenommen haben (feines Lap Steel-Spiel von Jerry Douglas)! Ein tolles, genauso interessantes wie musikalisch erstklassig bestücktes Album einer charismatischen, vielseitigen, genauso begnadeten wie vielseitigen Musikerin. Alison Krauss, das bedeutet auch auf der neuen "Collection": Genuß pur!

Art-Nr.: 4851
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Simple love
Jacob's dream
Sawing on the strings
Missing you

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Lawrence, Tracy - for the love [2007]
Einer der beliebtesten Traditionalisten mit einem neuen Album - da sind die Erwartungen der Countryfans logischerweise echt hoch. Doch keine Bange, Tracy Lawrence bleibt seiner Linie treu und liefert mit "For the love" abermals ein klasse Werk ab. Obwohl Nashville's Countryradio mittlerweile auf jede Menge junger, neuer Namen setzt und Lawrence abermals mit einem Labelwechsel zu kämpfen hatte, scheint ihn nichts von seinen Pfaden abzubringen. Unbeirrt geht er seinen Weg, zeigt sich jeglichen "hippen" Trends gegenüber völlig resistent und setzt wie immer auf ehrlichen, zeitlosen Traditional honky-tonkin' Country, an dem es absolut nichts zu bemängeln gibt. Das Songmaterial, eine ausgewogene Mischung aus dynamischen Uptempo-Nummern, knackigen Midtempo-Tracks und ein paar schönen Balladen, ist ausgezeichnet, der Sound ist schön klar und "steht gut im Saft", stimmlich ist er in hervorragender Verfassung und seine erstklassigen Begleitmusiker (u.a. Brent Mason - Gitarre, Eddie Bayers - Drums, Aubrey Haynie - Fiddle, Paul Franklin - Steel, Glenn Worf - Bass, Steve Nathan - Keyboards) sorgen für die adäquate Unterstüzung. Los geht's mit dem tollen "Find out who your freinds are", einer knackig in Szene gesetzten, sehr melodischen Midtempo Country-Nummer in einem vielschichtigen Gitarrenarrangement mit schönen Fiddle- und Steel-Ergänzungen, die, weil's so schön ist, gleich zweimal enthalten ist. Die CD fängt mit diesem Stück an und endet auch damit - allerdings in einer Alternativ-Version mit den Duett-Gesangspartnern Kenny Chesney und Tim McGraw! Klasse! Wie auch der völlig schnörkellose, klassische, mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel glänzende Honky Tonker "Just like her", der mit einem guten Drive und einem schön "roughen" Flair ausgestattete, angerockte New Country-Knaller "You can't hide redneck", der mit seinen klasse E-Gitarrenriffs und dem dynamischen Rhythmus so manchen müden Cowboy zum "(Line)Dancen" animieren dürfte, das mit satten Gitarren instrumentierte, knackige "For the love", die mit schönen Gitarren-, Steel-, Fiddle- und Dobro-Klängen garnierte, Piano-getränkte Ballade "As easy as our blessings", der entspannte Countrywaltz "Speed of flight", das melodische, flockige "Rock and a soft place" oder der flotte, froh gelaunte Gitarren- und Steel-getränkte Saloon-/Dancehall-Heuler "You're why God made me"! Hut ab vor Tracy Lawrence! Obwohl die Zeiten seiner größten kommerziellen Erfolge und vielen Nr.1-Hits vorüber zu sein scheint, liefert er mit "For the love" eines seiner besten Alben überhaupt ab.

Art-Nr.: 4681
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moe. - the conch [2007]
Erste neue Studioscheibe der beliebten Jamrock-Truppe seit 4 Jahren - und eine ganz starke! Es ist immer schwer für eine Band, die vor allen Dingen live ihr ganzes Potenzial auszuspielen in der Lage zu sein scheint und deren große Fangemeinde sie genau aus diesem Grund so verehrt, im Studio etwas Adäquates entstehen zu lassen, doch Moe. haben sich, dessen genau bewußt, für "The conch" dafür in eine nahezu ideale Situation gebracht: Man begab sich in das State Theatre von Portland/ME und nahm das Songmaterial für das neue Album während mehrerer Tage zunächst live auf (an zwei Tagen sogar vor Publikum) um herauszufinden, wie sich die Stücke während den Performances entwickeln. Anschließend ging man unverzüglich ins Studio und spielte dort, die live gesammelten Erfahrungen einbringend, die Tracks erneut ein, was ein Höchstmaß an Live-Authentizität auch für das Studio garantierte! Entstanden ist ein Werk, representativ für die ganzen Fähigkeiten Moe.'s, wie kein anderes zuvor! Toller Sound, ungemein wandlungsfähiges Songmaterial, voller kreativer, spannender und dabei durchaus melodischer Arrangements! Im weitesten Sinne irgendwo in der Schnittmenge solcher Bands wie Grateful Dead, Widespread Panic, The Big Wu oder String Cheese Incident angesiedelt, haben sie ihre eigene Identität längst gefunden. Moe. verarbeiten in iher Musik fundamentierte Classic Rock-Elemente, Psychedelic-, Progressive-, leichte Blues,- dezente Jazz-Spuren, zuweilen ein gewisses Retro-Countryrock-Flair und mittlerweile auch eine gute, gesunde Portion Southern Rock-Würze, vor allem hervorgerufen durch die markanten Gitarrenparts der beiden herausragenden Lead Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, sowie die Strukturen vieler Songs. Es entsteht der unverkennbare Moe.-Sound! Das Material versprüht eine immense Spielfreude. Zu jeder Phase der Scheibe (in übrigen satte 75 Minuten Spielzeit) spürt und erahnt man die live teilweise unendlich zelebrierten Jammings, mit denen die Songs auf der Bühne auf zuweilen zwanzig/dreißig Minuten ausgedehnt werden, dabei aber nie ihre Strukturen verlieren. Im Großen und Ganzen werden die Arrangements von den beiden Lead-Gitarristen bestimmt, die sich immer wieder mit brillanten Soli von Höhepunkt zu Höhepunkt spielen. Doch durch die wohl dosierte, geschickte und sehr effiziente Integration von Keyboards und diesem jammigen Percussion-Groove entsteht ein sehr kompaktes Band-Feeling! Manche Songs wirken antspannt, andere kommen mit krachenden, lochenden Riffs daher und rocken, was das Zeug hält! Gleich die ersten beiden Nummern haben es in sich: Da hören wir zunächst den flotten, erfrischenden, luftigen, auf lässiger Percussion basierenden, locker dahin fließenden Jamrocker "Blue jeans pizza" (erinnert zuweilen fast ein wenig an Steely Dan), durchzogen von strategisch klug positionierten, rootsig dreckigen, würzigen, ja glühenden, sehr quirlig und virtuos gespielten Gitarrensoli und im Anschluß daran das traumhafte, 6 1/2-minütige "Lost along the way", eine leicht country-infizierte, zu Beginn etwas Grateful Dead-Feeling versprühende, recht entspannt startende Nummer, in der sich nach rund 3 Minuten ein hinreißendes, langes Gitarrensolo entwickelt, das erst einmal ruhig startet, dann aber immer mehr an Fahrt gewinnt und schließlich, bei aller Lockerheit in einem furiosen Drive mündet, bevor man wieder zu dem schönen, melodischen Refrain zurückkehrt. Super! Weitere Highlights sind beispielsweise der von krachenden Riffs bestimmte Rocker "Tailspin" (da wird man gar an Gov't Mule erinnert), das wunderbar groovende, leicht psychedelisch angehauchte, melodische, in der Mitte von einem klasse Wechselspiel zwischen spacigen Keyboards und würzigen, southern-fueled Gitarrenläufen bestimmte "Another one gone", der knapp 8-minütige Jamrocker "Wind it up", gespickt mit schönen Tempowechseln, Moe.-typischen Vibrophon-Passagen und jeder Menge dreckigen, fetten Gitarrenläufen, das dynamische, sowohl mit Modern Rock- als auch mit Retro Rootsrock-Elementen ausgestattete "Down boy", das frische, ein leichtes Country-/Folk-Flair versprühende, melodische "Where does the time go", das herrliche, semi-akustische, ruhige "Summer o i", und viele mehr! Das Songmaterial ist von vorn bis hinten große Klasse, "The conch" ein großartiges, durch und durch lebendiges Album! Eine der besten und wichtigsten Bands des Jamrock-Circuits mit einer absoluten Studio-Meisterleistung!

Art-Nr.: 4676
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lost along the way
The pit
Wind it up
Where does the time go

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No Justice - far from everything [2007]
WIEDER ERHÄLTLICH!

Reissue von 2003! Bislang nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich (wir hatten das Album ja bereit vor 3-4 Jahren schon einmal im Programm), in der letzten Zeit aber gar nicht mehr zu bekommen, gibt's das 2003 erstmals erschienene, herrliche Debutalbum der großartigen Countryrock-Formation No Justice, nachdem ihr letzjähriger Nachfolger in den Staaten und der "Red Dirt"-Szene eine mehr als beachtliche Resonanz erzielte, über das texanische "Smith Entertainment"-Label nun "regulär" im U.S.-Handel! Welch ein Glück für die Genre-Fans, die dieses Werk bisher noch nicht haben...

Countryrock bleibt unsterblich, ja wird mit Sicherheit sogar neue Freunde gewinnen, solange sich solche Bands, wie die großartigen, aus Stillwater/Oklahoma stammenden, No Justice mit ihrem ganzen Herzen und ihrer hohen musikalischen Klasse dieser Musik hingeben. Ihr Debut-Album "Far from everything" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absoluter Genre-Knüller, begeisternd vom Anfang bis zum Ende! Ähnlich wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84 und The Great Divide, mit denen zusammen sie unendliche viele Gigs absolviert haben, spielen sie diesen faszinierenden "Red Dirt Countryrock", der auf so unnachahmliche Weise den amerikanischen Traum von Freiheit musikalisch symbolisiert. Immer wieder vermitteln sie ein herrliches "Far from everything"-Gefühl, wie ein nie enden wollender Roadtrip entlang der endlosen Weiten von Texas. In ihren prächtigen, durchweg wunderbar ins Ohr gehenden Songs (das sind zum Teil regelrechte melodische Delikatessen) verbinden sie, wie selbstverständlich, vorzügliche und höchst angenehme Harmonien mit der nötigen Portion erdigem Staub. Das klingt ungemein frisch, locker, flockig, aber gleichzeitig auch sehr knackig, satt und immer rockig! Der Sound ist glasklar und schön direkt in Szene gesetzt worden. Bestimmt wird er vor dem Hintergrund einer perfekten Rhythmussektion um Bassist Tony Payne und dem hervorragenden Great Divide-Drummer J.J.Lester (ist im übrigen auch für die blitzsaubere Produktion verantwortlich) durch die dominanten, fetten, teilweise messerscharfen E-Gitarren von Jerry Payne und Steve Rice's excellentem Gesang! Klar, gefühlvoll, mal sauber, mal kratzig und sehr rootsig, mal lässig, mal energisch - alles kriegt er prächtig hin. Die Musiker harmonieren vorzüglich miteinander. Alles klingt wie aus einem Gus! Sehr angenehm, nie zu aufdringlich eingebundene Tupfer von Klavier, Orgel, Dobro, Steel oder Fiddle bilden an der ein oder anderen Stelle die ideale Ergänzung. Was für großartige Songs! Zuweilen kommen sogar Erinnerungen an solche Bands wie die Nitty Gritty Dirt Band, Poco, die Eagles oder Restless Heart auf, natürlich verbunden mit der texanischen "Red Dirt"-Mentalität, aber auch ein gewisses Southern-Outlaw-Feeling läßt sich kaum leugnen! Alles paßt toll zusammen! Das Album beginnt mit einem wunderbar knackigen Schlagzeug-Intro und schon Sekunden später befinden wir uns mit "Twenty four days" in voller, aber entspannter und lockerer Fahrt entlang des endlosen Countryrock-Highways. Voller Frische, lässigen Drive, durchzogen von einer großartigen Melodie, mit satten E-Gitarren angereichert, dennoch dezent rootsig und staubig bahnt sich diese "Killer-Nummer" den Weg in unsere Ohren. Einfach herrlich! Mit dem hervorragenden Midtempo New Country-Rocker "Only you", der gegen Ende mit seinen tollen Gitarren richtig Fahrt aufnimmt, geht es weiter, gefolgt von der traumhaften Countryrock-Ballade "The toast", wieder wunderbar melodisch und flüssig inszeniert. Hier paaren sich zurückhaltendes Pianospiel mit satten, rootsigen E-Gitarrenriffs und glasklarem Spiel der Lead-Gitarre. Dann "House of pain", ein schön rotziger, fast schon ein wenig roher Roots-/Countryrocker voller erdiger, angeschmutzter Gitarren(Wah-Wah)-Riffs und scharfer Lead-Gitarre - doch auch hier bleibt die Melodie keinesfalls auf der Strecke! "Feels like rain" heißt die nächste Nummer - und was für eine! Ein fantastischer, schwungvoller Countryrock-Hit von ungemeiner Frische und Lockerheit. Laßt die Seele baumeln und träumt mal wieder davon, mit einem alten Chevy durch die Weiten Amerika's zu fahren. Geht runter, wie Öl! Hätten auch die Eagles oder Restless Heart in ihren besten Tagen nicht stärker hinbekommen. Genial auch der satt mit Dobro-/ und Electric Slide getränkte, viel Southern-Flair versprühende Outlaw-Countryrock-Kracher "Devil's road", der irgendwo an der Schnittstelle Cross Canadian Ragweed / Waylon Jennings / Travis Tritt angesiedelt zu sein scheint, und, und, und...! Verrückt, daß auch diese Band keinen großen Label-Deal hat! Das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt! No Justice schlagen,   ähnlich wie Mike McClure (der hier übrigens auch als Background-Sänger auftaucht) und The Great Divide eine wunderbare Brücke zwischen klassischem Countryrock, knackigem Nashville New Country, countrylastigem Rootsrock, Americana und leicht staubigem Alternate Country, die die Fraktionen all dieser Genres problemlos unter einen Hut bekommen sollte. Diese Band wird sich sehr schnell in die Herzen der Fans spielen - ganz sicher! Countryrock in seiner ganzen Pracht!

Art-Nr.: 2235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Twenty Four days
The toast
Fells like rain
Devil's road

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Paisley, Brad - 5th gear [2007]
Neues Album von Brad Paisley, "alte", das heißt gewohnte Qualität - und die ist beim "Savior of Countrymusic", wie ihn die amerikanische Presse einst nannte, bekanntermassen sehr hoch! Auch mit seinem mittlerweile fünften Werk zeigt der sympathische und äußerst beliebte Gitarrenhexer und Sänger mit der angenehmen Baritone-Stimme, wie traditionelle Countrymusic im heutigen, modernen Nashville zu klingen hat. Schon die Covergestaltung ist ein Traum: Ein langer, schnurgerader, endloser Highway zieht sich durch die staubigen Weiten des Landes, Paisley's Gitarre zeigt, einen Mittelstreifen der Fahrbahn ersetzend, die Richtung an, wo's lang geht (straight ahead), ein im Hintergrund fröhlich in der Mitte balancierender Cowboy (wohl Paisley) demonstriert unbeschwerte Freiheit (das halbe Gesichtsportrait des Künstlers im Vordergrund scheint dabei von eher untergeordneter Bedeutung), - glänzende Symbolik zu Brad Paisley's freier, losgelöster grenzenloser, reiner Countrymusic und seinen unglaublichen Gitarrenkünsten. Ein paar furiose Gitarrenspielereien und der Sound eines schnurrenden Automotors bilden den Auftakt des großartigen Openers "All I wanted was a car", eine knackige, dynamische New Country-Nummer, die sowohl durch viel Schwung, Frische, eine toll ins Ohr gehenden Melodie, als auch durch eine wunderbare Instrumentierung aus E-Gitarre, (famoses Solo von Paisley), Steelguitar, Fiddle und ein paar dezenten Pianoklängen besticht! Ein toller Auftakt, der eigentlich ein Hit werden muß! Das Potenzial höchste Regionen der Charts zu erklimmen haben allerdings fast alle Songs. Es folgen 15 weitere, erstklassige Countrynummern, mal flott und knackig, mal im lockeren Midtempo, mal mit viel Gefühl bei den zwischendurch eingestreuten Balladen, die immer "pure country", dabei aber absolut zeitgemäß und voller Pep in Szene gesetzt sind. Ob das gut gelaunte, herrlich traditionelle, gleichzeitig auf einem tollen, modernen Groove basierende, knackige, melodische, mit schöner Steel, einem klasse Banjo-Drive und halsbrecherischen E-Gitarren-Linien ausgestattete, gut tanzbare, honky-tonkige "Ticks", der flotte, mit einem interessanten, humorigen Text versehene Countryfeger "Online" (wieder in einem herrlichen Steel-/Fiddle-/E-Gitarren-Gewand), die lockere, pure Country-Ballade "Letter to me" (klasse Fiddle und Steelguitar), der lupenreine, knackige Countrywaltz "I'm still a guy", die sehr kraftvolle, melodische, traditionelle Country-Ballade "It did" mit den saftigen Gitarren, der furios abgehende, Banjo-driven Roadhouse-Heuler "Mr. Policeman" (enthält ein paar grandiose Soli des Meisters), die gefühlvolle, frische, reine Ballade "Oh love" (schöne Mandolinen- und Dobro-Klänge), die er im Duett zusammen mit Carrie Underwood vorträgt, der prachtvolle, die Linedancer auf den Plan rufende, viel Schwung aufnehmende, wunderbare Dancefloor-/Shuffle-/Honky Tonk Two-Stepper "Better than this", der astreine, zusammen mit den "New Kung Pao Buckaroos" (dahinter verbergen sich sein Freund Vince Gill, sowie seine "Heroes" Bill Anderson und Little Jimmy Dickens) interpretierte Honky Tonker "Bigger fish to fry" (klasse Fiddle, Steel und E-Gitarre), oder auch das furiose Instrumental "Throttleneck", der Mann trifft wie kaum ein anderer in Nashville, den "Zahn der (Country)Zeit und den Nerv des (Country)Publikums! Die Leistung von Brad Paisley stimmt von vorn bis hinten, und auch die "satte" Spielzeit von gut 67 1/2 Minuten, alles andere als selbstverständlich bei Country-Alben, passt sich nahtlos der hohen Qualität an. Großes Kompliment, Mr. Paisley!

Art-Nr.: 4988
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Rascal Flatts - greatest hits volume 1 ~ limited edition [2008]
2 CD-Set! Limited Edition! Nach fünf mega-erfolgreichen Alben kommt das Trio nun mit dem ersten "Greatest hits"-Package. Enthalten ist alles an Songs (13 insgesamt), was das Trio in den letzten Jahren zu einem der angesagtesten Acts des New Country-Pop in Nashville gemacht hat. Z.B.: "Life is a highway" "Prayin' for daylight", "Mayberry", "Fast cars and freedom", "Skin (Sarabeth)", u.v.m.! Nur die Songs des im letzten Jahr erschienenen Werkes "Still feels good" blieben unberücksichtigt. Statt dessen gibt's bei der vorliegenden "limited edition" eine Bonus-CD mit 3 bislang unveröffentlichtenb, neu aufgenommenen Christmas-Songs! Zudem kommt das Album im netten Doppel-CD- Digipack-Package mit silberner Prägeschrift.

Die Tracklist:

Disc 1
1 Prayin' for Daylight - 3:37   
2 I'm Movin' On - 3:52   
3 These Days - 4:15   
4 I Melt - 3:55   
5 Mayberry - 4:34   
6 Feels Like Today - 3:21   
7 Bless the Broken Road - 3:48   
8 Fast Cars and Freedom - 4:22   
9 Skin (Sarabeth) - 4:21   
10 What Hurts the Most - 3:34   
11 My Wish - 4:06   
12 Stand - 3:28   
13 Life Is a Highway - 4:36   

Disc 2
1 White Christmas - 3:25   
2 Jingle Bell Rock - 2:58   
3 I'll Be Home for Christmas - 3:27

Art-Nr.: 6095
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Raybon, Marty - when the sand runs out [2007]
Das wird viele Countryfans freuen: Ein neues Album von Marty Raybon! Ja genau, jener Marty Raybon, der einst mit seiner Band Shenandoah (Raybon war deren Lead-Sänger mit der angenehmen, warmen Stimme) jede Menge Hits produzierte und Anfang der Neunziger ein Stammgast in den vorderen Regionen der Countrycharts war. Man erinnere sich nur an "Two dozen roses", "If Bubba can dance (I can too)" oder "The church on Cumberland road", um nur einige zu nennen. Drei Jahre nach seinem letzten Soloalbum ist er wieder da und präsentiert sich in einer prima Verfassung! Zum einen kommt Raybon noch immer nicht von der Musik seiner alten Shenandoah-Tage los, zum anderen macht er keinen Hehl aus seinem Hang zum Bluegrass - was also liegt näher als beides miteinander zu kombinieren? So ist "When the sand runs out" dann auch konsequenterweise eine erstklassig gelungene Mixtur dieser beiden musikalischen Vorlieben geworden, nämlich ein sehr schönes Acoustic Country-Album voller Bluegrass-Flavor, aufgepeppt mit Drums, auch mal einer unaufdringlichen E-Gitarre und dem locker, flockigen New Country-Feeling vergangener Shenandoah-Tage. Acoustic Gitarren, Dobros, Mandolinen, Fiddles, Banjo und Mandoline erzeugen viel bluegrassiges "Pure Country"-Feeling, dessen entspannte Songstrukturen dabei sehr traditionell verwurzelt sind. Mit an Bord hat er eine Mannschaft großartiger Musiker (u.a.Shane Blackwell und Cody Kilby an den Gitarren, Stuart Duncan an der Fiddle, Brent Mason an der E-Gitarre, Rob Ickes am Dobro, Paul Shelton am Schlagzeug, usw.! Klasse Songmaterial! Zu den Highlights des Albums zählen beispielsweise die wunderschöne, in exzellentes Gitarren-, Fiddle-, Mandolinen-, Dobro-Spiel eingebettete, sanfte, reine Acoustic Country-Nummer "Looking for Suzanne", der knackige, traditionelle und zudem prima tanzbare Countryfeger "Shenandoah Saturday night", der musikalisch nicht nur stark an seine alte Truppe erinnert, sondern dessen Text auch noch voll mit Songtiteln alter Shenandoah-Hits gespickt ist (klasse Banjo-driven Acoustic-Basement mit starken E-/Baritone-Gitarren-Läufen), eine feine Coverversion des alten Bob Dylan-Klassikers "You ain't going nowhere" im erfrischenden Dobro-, Mandolinen-, Fiddle-Gewand, die melodische Country-Ballade "When the sand runs out", der rasante, traditionelle, viel gute Laune versprühende Bluegrass-Heuler "You can't throw dirt", eine prächtige Neuauflage des bekannten, von Bob McDill geschriebenen und bereits von vielen Leuten interpretierten Hits "Come early morning" (u.a. Don Williams), oder die rootsige Bluegrass-Ballade "I wish I'd never"! Marty Raybon überzeugt mit einem feinen Acoustc Country-Album voller "Bluegrass-Spirit" und mit der Seele Shenandoah's! Schöne Digipack-Verpackung mit einem zum Miniposter aufklappbaren "Booklet", inklusiver aller Songtexte!

Art-Nr.: 4684
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Looking for Suzanne
Shenandoah Saturday night
When the sand runs out
You can't throw dirt
Come early morning

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Shepherd, Kenny Wayne - 10 days out ~ blues from the backroads ~ cd/dvd-set [2007]
CD/DVD-Set! Eine Verneigung vor dem Blues! Tolles "back to the roots"-Projekt des Wegbereiters der jungen U.S.-Bluesrock-Generation, eingespielt mit jeder Menge legendärer Blues-Veteranen! Kenny Wayne Shepherd's Referenzen für seine musikalischen Roots bilden das Zentrum dieses phantastischen CD/DVD-Kombi-Sets, das bereits vor rund 2 1/2 Jahren entstand, aber jetzt erst veröffentlicht wurde! Im Juni 2004 begab sich Kenny Wayne Shepherd zusammen mit seinen Freunden Tommy Shannon und Chris Layton von der ex-Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmus-Sektion, Produzent Jerry Harrison und einem mobilen Studio auf Reisen quer durch die Staaten um sich einen Traum zu erfüllen. Während 10 Tagen besuchte er eine Vielzahl legendärer Blues-Größen, einige davon sehr bekannt, einige davon weniger, dennoch für ihn von immenser Bedeutung, um gemeinsam mit ihnen, bevor es wegen ihres teilweise sehr hohen Alters nicht mehr möglich sein würde (und tatsächlich sind bereits sechs dieser Veteranen zwischenzeitlich verstorben), zu jammen und ein paar ihrer legendären Songs aufzunehmen. Entstanden sind 15 prächtige Stücke (insgesamt knapp 78 Minuten Spielzeit), teilweise akustisch, teilweise fett elektrisch, alle in einem grandiosen Sound, bei denen Shepherd stets als Sideman mit von der Partie ist, den Part des gesangstechnischen Vortrages aber seinen "Heroes" überlässt! Die Liste reicht beispielsweise von Clarence "Gatemouth" Brown bis zu B.B.King, über die weitgehend unbekannte, obskure, in Blues-Kreisen aber Kultstatus genießende, zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 91-jährigen Gitarristin Etta Baker aus North Carolina (großartig, wie Baker und Shepherd in Baker's Küche sitzen und musizieren) oder Mundharmonika-Ass Jerry "Boogie" McCain, bis hin zu den Leuten der Howlin' Wolf- und Muddy Waters-Band! Alles ist live eingespielt, ob im Vorgarten, im Studio, oder vor Publikum! Die Setlist:: "Prison blues" (mit Cootie Stark und Neal "Big Daddy" Pattman), "Potato patch" (mit Jerry "Boogie" McCain), "Honky Tonk" (mit Buddy Flett), "The thrill is gone" (mit B.B.King), "Tina Marie" (mit Bryan Lee), "Born in Louisiana" (mit Clarence "Gatemouth" Brown), "Chapel Hill Boogie" (mit John Dee Holeman), "Tears come rollin' down" (mit Henry Townsend), "Knoville rag" (mit Etta Baker), "Big Daddy Boogie" (mit Neal "Big Daddy" Pattman), "U-Haul" (mit Cootie Stark), "Red Rooster" (mit Henry Gray & Howlin' Wolf Band), "Sittin' on top of the world" (mit Hubert Sumlin & Howlin' Wolf Band), "Spoonful" (mit George "Wild Child" Butler & Howlin' Wolf Band), "Grindin' man" und "Got my mojo working" (mit Pinetop Perkins & Muddy Waters Band), letzteres nur auf der DVD! Apropos DVD: Auf dieser sehen wir den ganzen Roadtrip in einer rund 100-minütigen Dokumentation noch einmal glänzend zusammengefasst, inklusive toller Live-Aufnahmen und jeder Menge Statements der beteiligten Akteure! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Was für ein Bekenntnis zu seinen musikalischen Roots! Ganz große, überaus inspirierte Arbeit von Kenny Wayne Shepherd!

Art-Nr.: 4689
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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