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Blue Mountain - midnight in mississippi [2008]
Gerade mal 6 Wochen nach dem starken "Omnibus" (14 neu eingespielte Interpretationen ihrer absoluten Klassiker), erscheint nun mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" das heiß erwartete, erste Studioalbum mit komplett neuem Material nach der Reunion von Blue Mountain. Die großartige, in No Depression-Kreisen regelrechten Kultstatus genießende Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Formation um den exzellenten Gitarristen (das amerikanische "Gibson Guitars Magazine" wählte ihn kürzlich in die Top 5 der wichtigsten Gitarristen der Alternate Country-Ära), Sänger und Songwriter Cary Hudson knüpft damit, übrigens in Original-Besetzung, nahtlos an die gefeierten Alben ihrer Anfangszeit an. Spritzig wie eh und je, ungemein spielfreudig und voller Tatendrang hören wir 12 durchweg erstklassige Songs - in staubigem, rootsig angerautem Americana-/Alternate Country-Ambiente und mit dem Charme des Südens im Blut (immerhin stammt die Truppe aus dem US-Bundesstaat Mississippi), aber überwiegend auch in herrlich lockeren, flockigen Rhythmen, durchzogen von klasse Melodien und ungemein lässigen, flüssigen, sehr transparenten Gitarrenlinien. Mitten hinein in diese Lockerheit platzt dann mal so ein robuster, dabei nicht minder stark hängen bleibender, grandioser Crazy Horse-like Rock-Kracher wie das Titelstück "Midnight in Mississippi", das klingt als hätte es Hudson geradewegs gemeinsam mit Neil Young komponiert (was natürlich nicht der Fall ist - es entstammt komplett aus Hudson's Feder). Fette, kratzige, laute E-Gitarre, eine raue Mundharmonika, mächtig Dreck aufwirbelnder Drive und ein tierisches Gitarrensolo am Ende - Rootsrock-Herz, was willst Du mehr? Zu den weiteren Highlights zählen u.a. der muntere, frische Opener "Groove me" (geschrieben von Cary Hudson und der großartigen Shannon MacNally), das melodische, einerseits überaus entspannt wirkende, andererseits durchaus knackig und schön angerockt rüberkommende "By your side" mit seinen schönen Harmonies, einem tollen, unaufdringlich wirkenden Hammond Orgel-Hintergrund und den lockeren Gitarrenlinien, das Hippie-mäßige "70's song", der ungemein locker dahin fließende, wunderbar ins Ohr gehende, von tollen, transparenten Gitarren begleitete Americana-/Alternate Countryrocker "She's a wild one", das mit einer exzellenten Slide-Gitarre garnierte, knackige, melodische "Emily smiles", die feine Americana-Ballade "Butterfly", das entspannte, wunderschöne, semi-akustische "Rainy day", oder auch das mächtig dampfende Finale "Skinny dipping", einem furiosen, ungemein dreckigen, schwülen Swamp-Blues-Shuffle-Juke Joint-Boogie, bei dem die Band deutlich ihre Herkunft ausspielt. Keine Frage: Was "Omnibus" schon angedeutet hat, ist mit dem prächtigen "Midnight in Mississippi" nun ohne "Wenn und Aber" eingetreten - und zwar auf beeindruckende Art und Weise. Blue Mountain stehen wieder voll im Saft!

Tracks:
1. Groove Me (2:39)
2. By Your Side (3:38)
3. 70's Song (3:18)
4. She's A Wild One (4:08)
5. Midnight In Mississippi (4:15)
6. Emily Smiles (3:19)
7. Butterfly (3:42)
8. Pretty Please (4:33)
9. Gentle Soul (3:14)
10. Rainy Day (3:19)
11. Free State Of Jones (3:26)
12. Skinny Dipping (4:03)

Art-Nr.: 5907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
By your side
She's a wild one
Midnight in Mississippi
Emily smiles
Butterfly
Skinny dipping

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Carpenter, Mary Chapin - the calling [2007]
Großartiges neues Album von Mary Chapin Carpenter, die einst in Nashville mit ihren leicht folkig infiltrierten Countrysongs große Charterfolge feierte (ihr bekanntester ist sicher "Down at the Twist and Shout"), setzt den zuletzt eingeschlagenen Weg sich von dem damaligen "Mainstream" weitestgehend abzunabeln und mehr in Richtung Roots/Americana/Alternate Country zu orientieren, konsequent fort. Das erscheint durchaus logisch, denn im Grunde sah sie sich selbst immer als so etwas wie eine "literate acoustic singer-songwriterin". Dennoch braucht auch den "alten" Mary Chapin-Fans bei dem neuen Werk nicht Bange zu sein, denn nach wie vor finden sich genügend Spuren von Trademarks iihrer früheren Songs auch in den neuen Liedern. "The calling" beinhaltet 13 überaus ambitionierte, persönliche und kritisch engagierte Songs, deren elegante und exzellente Arrangements eine herausragende Singer-Songwriterin offenbaren, der es auf einer Ebene höchsten Niveaus gelingt ihren Hang zum Country mit ihrer Bestimmung zum folkigen, rootsigen Americana abseits der Radiostationen in beeindruckender Weise zu kombinieren. Und somit ist es wieder ein typisches Mary Chapin Carpenter-Album geworden. Ihre markante Alt-Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren. Schön knackige, von satten E-Gitarren und rockigen Rhythmen bestimmte Nummern und enspannte, teilweise filigran instrumentierte, wunderbare Balladen stehen sich in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüber, alles in einer überaus angenehmen Melodik. Unter den Musikern befinden sich solche Könner wie die L.A. Schlagzeug-Legende Russell Kunkel (alle Tracks), Matt Rollings (Keyboards), Tom Bukovac (Electric Guitar), Dean Parks (Guitars), Glenn Worf (Bass) und ihr langjähriger Wegbegleiter John Jennings (Guitars)! Glasklare Acoustic Gitarren-Riffs und Piano-Klänge, sowie erfrischende, dezent hallige E-Gitarren-Licks bestimmen das leicht folkige, lockere, sehr melodisch in unsere Gehörgänge eintauchende, vortreffliche, von einem wohligen Midtempo geprägte Eröffnungsstück "The calling", während mit dem folgenden "We're all right" gleich ein ordentlich knackiger, riffiger Country-/Americana-Rocker folgt, der, erneut sehr melodisch, geradezu ein Musterbeispiel typischer, kraftvoller MCC-Upbeat-Nummern darstellt. Weitere Highlights sind beispielsweise das entspannte, besinnliche, semi-akustisch in Szene gesetzte "Twilight", die herrliche, sehr frische, von klaren, unaufdringlichen E-Gitarren-"Zupfern" und feinem Acoustic Gitarren-/Piano-Zusammenspiel dominierte Ballade "On and on it goes", der mit würzigen E-Gitarren garnierte, kräftige Roots-/Americana-/Countryrocker "Your life story", das textlich sehr engagierte, im übrigen den wegen ihrer politischen Standfestigkeit unter vielen Musikerkollegen hoch angesehenen Dixie Chicks gewidmete, knackig rockende "On with the song", die ruhige, Piano-getränkte Singer-Songwriter Ballade "Closer and closer apart", das melodisch dahin fließende "Here I am", usw., usw.! Von Album zu Album scheint Mary Chapin Carpenter ihren Ruf als eine der angesehensten Songwriterinnen des Genres weiter zu festigen. Mit "The calling" ist ihr das jedenfalls wieder einmal in beeinduckender Wesie gelungen. Große Klasse! Selbstverständlich enthält das 20-seitige Booklet sämtliche Songtexte!

Art-Nr.: 4756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The calling
We're all right
On and on it goes
On with the song
Here I am

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Carroll, Jason Michael - waitin' in the country [2007]
Welch ein Pracht-Debut! Jason Michael Carroll setzt gleich mit seinem ersten Album im noch jungen Jahr ein musikalisches Ausrufezeichen in Nashville! Von Null auf Eins katapultiert er sich an die Spitze der Billboard Country Album-Charts (das schaffte zuletzt Billy Ray Cyrus mit seinem 1992iger-Werk "Some gave all") - und das vollkommen zu Recht! "Waitin' in the country" ist ein Paradebeispiel dafür, wie moderne Countrymusic heute klingen sollte: Auf der einen Seite in den reinen Traditionen verankert und den Honky Tonks verwurzelt, auf der anderen Seite ausgestattet mit der jugendlichen Unbekümmertheit und Frische der den rockigeren Klängen nicht abgeneigten jungen Wilden Nashville's! Diesen Schnittpunkt trifft der Sohn eines Priesters aus North Carolina mit außergewöhnlicher Kompetenz! Dabei wirkt der Anblick des Coverfotos des imerhin bereits 28-jährigen jungen Mannes zunächst einmal doch etwas "trügerisch": Sehr brav, verklärt und "unschuldig" dreinschauend blickt uns ein mit langer, blonder Mähne ausgestatteter, smarter "Schönling" entgegen, der wie eine Kreuzung aus einem Model, einem Vorzeige- Frontmann einer von kreischenden Mädchen angehimmelten Boygroup, einem Künstler der amerikanischen "Contemporary Christian"-Szene und einem Unterwürfigen von Leuten wie Trace Adkins & Co wirkt, vermeintlich ausgestattet mit einer "zarten", engelshaften Stimme - doch was dann folgt, ist das totale Gegenteil, ja haut den geneigten Countryfan regelrecht aus den Cowboystiefeln! Was für ein großartiger Sänger mit einer wirklich phantastischen, meisterhaften, sehr sehr tiefen Baritone Country-Stimme, die einen von der ersten Sekunde an fasziniert und einen gewaltigen Eindruck hinterlässt! Einfach toll! Ob Kollegen wie Josh Turner, Darryl Worley, Brad Paisley, Tracy Lawrence, Jake Owen, Jason Aldean, Trace Adkins, Toby Keith - wie immer sie auch heißen mögen, Jason Michael Carroll geht ans Werk, als wolle er alle darauf einschwören: "Hey Jungs, mit mir müßt ihr rechnen" - und liebe Countryfans, wir müssen, das ist sicher! Knackige, satte E-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Honky Tonk-Piano, Mandolins und Banjos begleiten eine ausgewogene, erstklassige Ansammlung riffiger, herzhafter Countryrocker, herrlicher, purer Traditionals, prächtiger Outlaw-Countrysongs, rowdy Honky Tonker und der ein oder anderen gefühlvollen Ballade! Unter den Musikern finden wir Nashville's absolute Elite, wie beispielsweise Michael Rhodes (Bass), Greg Morrow (Drums), J.T.Corenflos (Electric Guitar), John Hobbs (Keyboards), Dan Dugmore (Steel), Larry Franklin (Fiddle) usw.! Carroll ist zudem ein ausgezeichneter Songwriter, der immerhin fünf Tracks mitkomponierte (die erste, sehr erfolgreiche Single "Alyssa lies" stammt sogar aus seiner alleinigen Feder), ansonsten aber auf arrivierte Songwriter wie Craig Wiseman, Rivers Rutherford, Jeffrey Steele, Casey Beathard und andere vertraut. Besonders erwähnenswert ist die traumhaft schöne, voller Westernflair steckende, von toller Mandoline, klasse Steelguitar und saftigen E-Gitarren begleitete, herrlich ins Ohr gehende Midtempo Countryrock-/pop-Nummer "No good in goodbye", die er nicht nur zusammen mit der wunderbaren Neo Folk-/Americana-/Pop-Ikone Jewel (Kilcher) geschrieben hat, sondern die er auch zusammen mit ihr im Duett vorträgt. Jason Michael und Jewel singen einfach großartig zusammen! Weitere Highlights sind der knackige, angerockte, sehr traditionell verwurzelte, von tollen Fiddle-Banjo- und E-Gitarren-Klängen geprägte Country-Stomper "Waitin' in the country", der schwungvolle, ordentlich Drive entwickelnde, mit schöner Baritone-Guitar und klasse Fiddle instrumentierte Country-Feger "I can sleep when I'm dead", die wunderbar melodische, aber vom Text her sehr nachdenkliche Ballade über die Problematik eines mißhandelten Kindes und des gleichzeitigen Wegschauens der Umwelt, "Alyssa lies", die kraftvolle, wieder von einer tollen Melodie durchzogene und mit feinem Fiddle-/Gitarren-Zusammenspiel aufwartende New Country-Ballade "Livin' our love song", der knackige, gut tanzbare "Blue Collar" Countryrocker "Anywhere USA", der von satten E-Gitarren-Riffs geprägte, roughe Outlaw-Honky Tonker "Honky Tonk friends", usw.! Die Scheibe ist einfach durchweg ein "Hit"! Produziert hat das Album übrigens Don Gehman, in erster Linie bekannt für seine Arbeiten mit solchen Acts wie Hootie & The Blowfish (deren Mega-Hit "Cracked rear view" entstand unter seiner "Regie") oder John Mellencamp! Toller New Country mit wohl ausbalancierten Anteilen aus knackigen "Arena Rock-Riffs" und ausgeprägtem "New traditional swagger" - immer "real country"! Es scheint, als sei die Zeit reif für außergewöhnliche "country vocalists with deep rich voices". Die Zeit ist reif für Jason Michael Carroll! Der Mann hat eine große Zukunft!

Art-Nr.: 4680
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ely, Joe - happy songs from rattlesnake gulch [2007]
In der Woche seines sechzigsten (!) Geburtstages veröffentlicht Joe Ely sein nunmehr 12. Studioalbum in 30 Jahren - und es ist mal wieder ein starkes geworden! Weitestgehend begibt er sich damit wieder mehr auf die rockigere Pfade und setzt auf einen kantigen, würzigen Sound aus sattem "guitar-driven, country-inflected bluesy roots-rock with a Southwestern sensibility". Alles klingt straight und kraftvoll, rau, dynamisch - eben typisch Ely! Neben den knackige Gitarren, die immer mal wieder durch schöne Orgel-Klänge oder auch mal ein Akkordeon ergänzt werden, sorgen bei fünf von isgesamt elf Tracks (alles Eigenkompositionen, außer dem staubigen "Firewater", das von seinem "Flatlanders"-Kumpel Butch Hancock geschrieben wurde) eine klug und effektvoll, aber nie zu übertrieben eingesetzte "Horn-Section" für zusätzlichen "Pfiff"! Unter der Vielzahl von großartigen Musikern, die mit an Bord sind, befinden sich solche Namen wie Rob Gjersoe, David Grissom und David Holt (alle E-Gitarre), Reese Wynans (Keyboards, Glen Fukunaga (Bass), Donald Lindley, Little Johnny Fader (beide Drums), und viele mehr! Prächtig rüber kommen beispielsweise solche Nummern, wie der einerseits jede Menge gute Laune verbreitende, andererseits aber die Folgen des Hurricanes "Katrina" zum Thema habende, von satten Riffs, prägnanten Orgel-Tupfern und knackigen Bläser-Einsätzen geprägte Texas Roots-Rock'n Roller "Baby needs a new pair of shoes", der gut abgehende, voller Neo-Rockabilly-Flair steckende, honky-tonkin' Roadhouse-Countryrocker "Sue me sue", der melodische, dynamische Heartland-Rocker "Hard luck saint", das wohl als Fortsetzung seines Klassiker "Me and Billy the kid" gedachte, von fetten Wah Wah-Gitarren und kraftvollen Acoustic-Riffs umsäumte "Miss Bonnie and Mister Clyde", der mit einem gepflegten Tex Mex-Flair und Cajun-ähnlichen Klängen durchsetzte Countryrocker "Little blossom" (schöner Tempowechsel), der "düstere", schwefällige, von starken E-Gitarren-Licks dominierte Roots-Blues "July Blues", der kantige, aber melodische, voller Western-Flair steckende Texas-Roots-/Americana-Rocker "Up a tree" mit seinen gelungenen Bläser-Ergänzungen, das dreckige "So you wanna be rich", usw.! "This all new recording finds him still rockin’ hard at age sixty" heißt es in einem U.S.-Review! Dem ist nicht hinzuzufügen! Die "Happy songs from rattlesnake gulch" zeigen einen Joe Ely in bester Verfassung!

Art-Nr.: 4727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 2 ~ live [2007]
2 CD-Set! Endlich ist sie da - nach so vielen Jahren! Bereits 2001, ein Jahr nach "Wintertime Blues", sollte die nächste Ausgabe der von Warren Haynes jährlich organisierten "Christmas jams" erscheinen, doch sie wurde immer wieder verschoben. Jetzt ist es soweit: Diese phantastische Doppel-CD enthält Aufnahmen von der 12. Christmas Jam in Ashville/NC aus dem Jahre 2000 voller herausragender Performances. Hier das Tracklisting und die entsprechenden Interpreten:

Disc 1:
1. I’ll Be The One - Warren Haynes
2. In My Life - Warren Haynes w/Matt Abts
3. Badness - Chris Duarte Group
4. Who Knows - Chris Duarte Group w/Mike Barnes and Audley Freed
5. Nancy Sinatra - The Bottle Rockets
6. Stuck In A Rut - The Bottle Rockets
7. Elevator To The Moon - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit
8. Fixin’ To Die - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit
9. Time Is Free/Jack The Rabbit - Col. Bruce Hampton And The Aquarium Rescue Unit w/John Popper
10. Goin’ Out West – Gov’t Mule (Warren Haynes, Matt Abts) w/Dave Schools
11. Mountains Win Again – Gov’t Mule (Warren Haynes, Matt Abts) w/Dave Schools, John Popper and Dr. Dan Matrazzo

Disc 2:
1. Alone - John Popper w/Warren Haynes
2. Scarred But Smarter - Kevn Kinney w/John Popper
3. A Good Country Mile - Kevn Kinney w/Tramp
4. Solitude - Edwin McCain w/Warren Haynes
5. I Shall Be Released - Warren Haynes, Kevn Kinney, Edwin McCain and John Popper
6. Come And Go Blues - Gregg Allman w/Warren Haynes
7. Ain’t Wastin’ Time No More - The Allman Brothers Band
8. Born Under A Bad Sign - Allman Brothers Band w/Floyd Miles
9. Soulshine - w/Dr. Dan Matrazzo
10. Statesboro Blues - The Allman Brothers Band w/John Popper and Audley Freed

Art-Nr.: 4759
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Hughes, Donna - gaining wisdom [2007]
Ein neuer Stern am Bluegrass-/Acoustic Country-Himmel macht sich auf in den elitären Kreis solcher Künstlerinnen wie Alison Krauss, Alecia Nugent, Melonie Cannon oder Rhonda Vincent vorzudringen. Na ja, was heißt "neuer Stern"? Die sympathische junge Dame aus North Carolina ist eigentlich in der Szene längst etabliert, gilt sie doch als herausragende Songwriterin, deren Stücke schon von Leuten wie Alison Krauss, The Seldom Scene und anderen Genre-Größen aufgenommen wurden. Doch Donna Hughes ist darüber hinaus eine ausgezeichnete Pianistin und wunderbare Sängerin mit einer überaus angenehmen, genauso zarten und warmen, wie ausstrahlungsstarken Stimme. Auf "Gaining wisdom" präsentiert sie uns eine großartige Ansammlung exzellenter, durch und durch akustisch eingespielter Songs mit einer ausgewogenen Balance zwischen dynamischen, jedoch nie in hektischer Spielweise zu überdrehen drohenden Uptempo-Bluegrass-Songs, feinem Contemporary Country und exquisiten, feinsten, traditionellen Acoustic Country-Balladen. Alles klingt sehr frisch, rein, sauber und ungemein transparent und filigran instrumentiert. Verantwortlich dafür sind neben Donna selbst zum einen die großartige, glasklare Produktion von Tony Rice und zum anderen die große Schar von herausragenden Musikern, die ihr zur Seite stehen. Ein paar Beispiele: Tony Rice, Wyatt Rice, Tim Stafford (alle Gitarre), Rob Ickes (Dobro), Sam Bush, Rickie Simpkins (beide Mandoline), Scott Vestal (Banjo), Ron Stewart (Fiddle), Mike Bub (Bass), und was für eine herausragende Ansammlung von Stars, die mit ihren edlen Harmonie-Gesängen aushelfen (Alison Krauss, Mary Chapin Carpenter, Lona Heins, Alecia Nugent, Carl Jackson, Sonya Isaacs, Rhonda Vincent, Kati Penn, u.a.)! Das Album enthält insgesamt 14 Songs, davon 12 aus Donna's Feder und zwei Coverversionen. Sehr stark beispielsweise die wunderbar melodische, entspannte Acoustic Country-Nummer "One more time" mit tollem Gitarrenspiel und herrlicher Dobro-Begleitung von Rob Ickes, die folkige Uptempo Bluegrass-Nummer "What I'm looking for" mit Tony Rice's grandiosem Acoustic Lead Guitar-Picking, die von Donna's feinem Pianospiel und grassigen Acoustic-Instrumenten begleitete, gefühlvolle Ballade "Father time", das erfrischende, flockig lockere, von einer wunderbar "sonnigen" Melodie durchzogene "Scattered to the wind", oder das kräftige, genauso traditionelle, wie rootsige, durch einen klasse Banjo-Drive und tolles Fiddle-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel nach vor getriebene "Bottom of a glass" mit seinem tollen, melodischen Refrain, usw., usw.! Besonders erwähnenswert ist noch eine der beiden Coverversionen, nämlich ihre prächtige Fassung von Cyndi Lauper's Mega-Hit "Time after time". Beginnt als herrlich entspannte, wundervoll transparent instrumentierte Acoustic Country-Nummer, um schließlich ordentlich Tempo aufzunehmen und in großartigem Bluegrass-Picking zu enden. Donna Hughes ist eine großartige Komponistin, doch auch als Interpretin stehen ihr nach diesem starken Album alle Türen offen. Klasse! Eine der besten, neuen Singer-/Songwriterinnen der akustischen Country-Szene!

Art-Nr.: 4769
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One more time
Father time
Scattered in the wind
Sad old train
Bottom of a glass

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Indigenous - broken lands [2008]
"Native American Guitarslinger" Mato Nanji und seine Freunde mit einem traumhaften, neuen Album! So wunderbar kann Roots-based Bluesrock sein! Als Indigenous vor rund 10 Jahren die Bühne des Bluesrock-Circuits betraten, schlugen Mato mit seinem atemberaubenden, oft an Stevie Ray Vaughan erinnernden Gitarrenspiel, sein Bruder Pte am Bass, seine Schwester Wanbodi am Schlagzeug und Cousin Horse (Percussion), alle dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörend, ein wie eine "Bombe". Sie waren, und sind es natürlich auch heute noch, so etwas wie die neue Vorzeige-Institution harten, intensiven, mit einem deutlichen Jam-Spirit durchzogenen Gitarren-Bluesrocks! Was hat sich nach einer Dekade geändert? Aus der ehemaligen "Familienbande" ist nur noch Mato übrig geblieben. Die anderen haben sich in aller Freundschaft, ohne den Hauch von Meinungsverschiedenheiten, mittlerweile anderen Aufgaben zugewandt, und Mato führt das Projekt "Indigenous" mit neuen Musikern und neuem Elan weiter. "Everybody decided to go their own way, leaving me to carry on Indigenous," sagt Mato zu dieser Entwicklung. "Playing with my family for 10 years was a lot of fun, but it was time to grow." So rekruierte er zusätzlich den großartigen Slide-Gitarristen Kris Lager, den Keyboarder Jeremiah Weir, Bassist Aaron C. Wright, Drummer Kirk Stallings und Percussionist Chico Perez in die Band (zum Teil war diese Truppe auch schon beim Vorgänger "Chasing the sun" mit an Bord), deren erstes gemeinsames Resultat auf CD nun das fantastische "Broken land" ist. Nich mehr ganz so intensiv wie früher, aber nicht minder kraftvoll und vor allen Dingen ungeheuer inspiriert, tendiert die Musik von "Broken lands", das thematisch einiges über die Historie und das Leben in den Reservaten zu erzählen hat, etwas mehr in Richtung Roots- und American Heartland Rock, was unter dem Strich zu einer grandiosen Synthese aus Roots- und Bluesrock führt: Traumhaftem Roots-based Bluesrock! Tolle Melodien, hinreißende Grooves, großartig hängen bleibende Strukturen, und doch diese Verspieltheit, dieses Fließende, diese unterschwellige Jam-Freude und dieser stets spürbare Hang, irgendwann zu einem dieser, von lässiger Percussion unterstützten, glühenden, unwiderstehlichen Gitarren-Ausflüge anzusetzen. Mato Nanji's "heroes" wie Stevie ray vaughan, Jimi Hendrix, Carlos Santana, aber auch Los Lobos, Gov't Mule oder gar John Mellencamp hinterlassen dabei durchaus ihre Spuren. Auch eine Menge Southern-Esprit ist immer wieder spürbar. Der wunderbare Gitarrensound, durch den zweiten Gitarristen noch vielschichtiger geworden, wird immer wieder durch dezente, aber prägnante Orgel- und Klavierklänge bereichert. Es passt einfach prächtig. Und Mato's Gesang war nie besser! Herrlich bluesige Riffs und wundervolle, erdige, würzige Gitarrenlicks bestimmen den kraftvollen, dennoch sehr gediegen wirkenden, von einer großartigen Melodie und lässigem Groove geprägten, seeligen Roots-/Bluesrocker "Should I stay", der unsere verwöhnten Roots-/Blues-Ohren unverzüglich in einen Zustand angenehmsten Wohlbefindens und höchster Zufriedenheit versetzt, der sich auch im weiteren Verlauf des Albums zu keiner Minute mehr verflüchtigt. Toller Refrain mit schönem Background-Gesang von Mato's Gattin Leah Nanji (zudem, bis auf eine Ausnahme, Co-Writerin aller Songs), brennendes Gitarrensolo von Mato! Was für ein Start in dieses grandiose Album! Nicht minder stark geht's mit dem langsamen, erneut sehr melodischen, aber kraftvollen, rootsig-bluesigen "Eyes of a child" weiter (tolle Bottleneck-Arbeit von Kris Lager), ehe die Energie mit dem kernigen, von großartigen, parallel zum Gesang eingesetzten Gitarrenlicks und straighten, satten Riffs bestimmten Knaller "Place I know" deutlich zunimmt. Hat gut Dampf! Klasse Jam-Feeling! In dem fast 3-minütigen, von einem tollen Percussion-Groove getragenen Instrumentalfinish brilliert Mato mit wunderbaren Gitarrenläufen. Teilweise hat man den Eindruck, drei Gitarristen führen einen glühenden Schlagabtausch! Flüssig, jammig, locker, voller spürbarer Spielfreude, frisch und lässig geht es bei dem flockigen "All I want to see" zur Sache, ehe man mit "I can't pretend" zu einer hinreißenden, von kochenden E-Gitarren und wunderschönen, klaren Linien geprägten, herrlich melodischen, rootsigen Heartland Rock-/Bluesrock-Ballade ansetzt, die sicher bei dem ein oder anderen pure Gänsehaut entfachen dürfte. Großartig hier die dezente Orgel-/Piano-Untermalung in Verbindung mit den transparenten Gitarren. Ungemein stark beispielsweise auch der semi-akustische Blues-Shuffle "All night long" mit toller Acoustic-Slide, der trockene, dynamische, von zwischen Hendrix und SRV liegenden Riffs geprägte, straighte Bluesrocker "Just can't hide", der ordentlich abgehende, sehr knackige und melodische Uptempo-Bluesrocker "Make a change" (toller Schlagzeug-Drive, tierisches Electric Lead-/Slide-Guitar Wechsel-Solo im Break), oder die rootsige, voller Southern-Spirit steckende (die Licks erinnern gar entfernt an Lynyrd Skynyrd), mit wundervollen, vielschichtigen Gitarren und großartigen, glühenden Soli gespickte Ballade "Waiting", mit der das Album genauso stark endet, wie es gut 54 Minuten zuvor begonnen hatte. Nach den Veränderungen in der Band herrscht bei Mato Nanji und seinen Freunden eine regelrechte Aufbruchstimmung, die sich wunderbar in der Musik widerspiegelt. "'Broken Lands' makes me feel like I did when Indigenous was just starting out," sagt Nanji. "We were excited about making music and making records, and maybe getting to tour all over the United States, which we did. Now Indigenous is a new band again and I feel that same excitement, but this time, when we start touring in August, I want to take these new songs and this great sounding band all over the world." Wir nehmen Dich beim Wort, Mato! Laßt Euch mal in unseren Gefilden blicken, die Fans werden Euch zu Füßen liegen! Bis dahin (und darüber hinaus), ergötzen wir uns an diesem famosen Album! "Broken land" ist einfach wunderbar!

Die Tracklist:

1 Should I Stay - 4:12   
2 Eyes of a Child - 4:57   
3 Place I Know - 5:16   
4 All I Want to See - 4:33   
5 I Can't Pretend - 4:24   
6 All Night Long - 3:58   
7 Just Can't Hide - 4:28   
8 Make a Change - 3:33   
9 It's Alright with Me - 4:43   
10 Let It Rain - 3:56   
11 Still Remember - 4:30   
12 Waiting - 5:39

Art-Nr.: 5913
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Should I stay
Place I know
All I want to see
I can't pretend
Make a change
Waiting

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Indigenous - chasing the sun [2006]
Gnadenlos starke neue Studio-Scheibe der fantastischen Rock-/Bluesrock-Truppe um den indianischen, begnadeten Guitarslinger, Sänger und Frontmann Mato Nanji, die mit ihrer krachend kochenden Mucke die Fans von Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, über Joe Bonamassa bis hin zu Gov't Mule elektrisieren! Nachdem Mato's Schwester Wanbodi (Drums) und sein Cousin Horse (Percussion) nicht mehr mit an Bord sind (neu dabei ist der exzellente Drummer Kurt Olson), beschränkt sich der ursprüngliche Kern der Band "lediglich" noch auf Mato's Bruder Pte am Bass und den "Hexer" selbst! Doch was die beiden im Yankton-Reservat von South Dakota aufgewachsenen, dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörigen Brüder und ihre Mitstreiter an Power, Intensität, Druck und vor allem musikalischer Klasse aufbauen ist schlichtweg meisterhaft! Sie machen genau da weiter, wo sie zuletzt mit der bärenstarken Mini-CD "Long way home" und ihrem 2003er self-titled Album aufgehört haben. Nicht die Spur irgedeiner Schwäche! Strotzend vor Kraft und Energie spannen sie ihren einzigartigen, meisterlichen musikalischen Bogen von straighten kernigen, gewaltig Dampf produzierenden, bluesigen Rock-Krachern, schwerblütigem Heavy-Bluesrock, kochenden Texas-Shuffles, über die ein oder andere wunderbare Ballade, bis hin zu stark Southern-inspiriertem Material! Ja, vor allem das Southern-Flair kommt noch deutlicher zum Vorschein als zulatzt, aber auch die Melodien waren selten besser! Eine mitreißende Kombination! Dabei zeigt Mato an der Gitarre mit seinen massiven Riffs und seinen fulminanten, vituosen, immer wieder eine gewaltige Spannung aufbauenden, packenden, fetten Läufen und Soli auf beeinduckende Art und Weise, warum er ohne Zweifel zu den begnadedsten Saitenzauberern des Genres gehört, dem die Fans und Kritiker gleichermaßen zu Füßen liegen! Ganz starkes Songmaterial! Das Album startet mit dem baumstarken, powernden, fett rockenden Shuffle-Blues "Runaway", dessen treibender, kraftvoller Rhythmus auf der einen und großartige Melodie auf der anderen Seite, eine tolle Einheit bilden. Mato's massive Riffs werden durch prima integrierte, nie zu aufdringliche, aber effektiv eingesetzte Piano-Klängen ergänzt, sein voller Gefühl und Seele steckender, inspirierter Gesang von herrlichen Harmony-Vocals seiner Gattin Leah unterstützt. Fesselnde Gitarrensoli! Das folgende "I'll be waiting" ist die starke Neueinspielung eines schon auf "Long way home" veröffentlichten, elektrisierenden "Starkstrom"-Bluesrockers und mit "Number nine train" setzen Mato und seine Freunde zu einem prchtvollen, gut abgehenden, krachenden, aber durchaus auch lockeren, flüssigen Bluesrock-/Roadhouse-/Boogie-Ritt an, der eine Menge Southern-Spirit versprüht! Dieses herrliche Southern-Flair verspüren wir auch bei der geradezu traumhaften Ballade "Come on home"! Welch ein Feeling, welch eine großartige Melodie, was für ein wundervolles, sich geschmeidig in die Ohren einschleichendes Gitarrenspiel. Hat eine Menge von den Allman Brothers und Gov't Mule, kombiniert, wie gesagt, mit einer geradezu Gänsehaut erzeugenden Melodik! So jagt ein Knüller den nächsten: Ob der wunderbar groovende, melodische, lockere Midtempo-Bluesrocker "Fool me again", über den bärigen, einerseits voller Southern-Feeling, andererseits aber auch voller Free-/Bad Company-Anlagen steckende, mit tollen Stevie Ray Vaughan-like, glühenden Gitarrenläufen verzierte Rocker "Feel alright now", den brodelnden, mächtigen, regelrecht überschäumenden, intensiven Bluesrocker "The way you shake (die Gitarre brennt...), das klasse Instrumental "Out of nowhere" (Mato beackert sein "Brett" nach allen Regeln der Kunst), den hammerharten, schweren, voller Hendrix-Flair steckenden, massiven Heavy Bluesrock-Kracher "Leaving" mit seinem pulsierenden Rhythmus und der gewaltigen Power (hat jede Menge Jam-Potential - Mato spielt sich bei dieser Nummer live sicher in einen wahren Rausch...), bis hin zu der tollen Coverversion von Bob Dylan's "Born in time", aus dem Indigenous eine glühende Bluesrock-Ballade fertigen! Auf dem auf der Verpackung angebrachten Sticker des Labels heißt es euphorisch: "Indigenous offers Blues-Rock elevated to spectacular heights", doch das möchten wir bedingungslos unterschreiben! Eine wahre Meisterleistung!

Art-Nr.: 4190
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runaway
Come on home
Feel alright now
The way you shake
Leaving

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McClure Band, Mike - foam [2006]
Was für ein Hammer-Album! Ihr "Red Dirt"-Enthusiasten, schnallt Euch an, jetzt wird gerockt! Der begnadete, mit einer so prächtigen, einzigartigen Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, Produzent (unter anderem produzierte er die letzten Studioalben von Cross Canadian Ragwed) und ex-Kopf der Oklahoma Countryrock-Formation "The Great Divide", Mike McClure, legt mit "Foam", dem nun bereits dritten Album seiner neuen Truppe, der Mike McClure Band, die Meßlatte für seine eigenen Ansprüche in gewaltige Höhen, so stark, so beigeisternd, so packend ist dieses Werk geworden! McClure, im übrigen ein "Busenfreund" von Cody Canada, gilt als eine der Persönlichkeiten der jungen, "wilden", Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Generation, als Mentor, Vorbild, Einflußgeber und Wegbereiter der Erfolge für unzählige Bands und Musiker dieses Genres, wie Wade Bowen, die Randy Rogers Band, die Kyle Bennett Band, No Justice und eben auch Cross Canadian Ragweed. Was er nun mit "Foam" abliefert, wird sein Standing, wowohl unter den Musikern, als auch unter den Fans, noch einmal massiv festigen! Voller Intensität, ja man kann schon sagen voller "Wucht", preschen uns diese 11 ausnahmslos fantastischen Songs aus den Lautsprecherboxen entgegen. So laut und hart haben wir die Mike McClure Band noch nie erlebt. Teilweise klingt der Stoff, als wolle man seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed ungespitzt in den Boden rocken! Das Album strotz nur so vor Kraft und Power, vor Saft und Druck, aber auch vor Frische und Lockerheit! Denn trotz allen Drucks und des zuweilen mächtig dampfenden Gitarrensounds (inklusive der Gäste Joe Hardy, Travis Linville und Kevin Webb sind insgesamt 4 E-Gitarristen am Werk) gelingt McClure und seinen Freunden natürlich wieder diese hinreißende Synthese aus brodelnden Riffs, mitreißendem Americana-/Red Dirt-/Countryrock-Feeling, rauem Roots-Staub und an Schönheit und Eingängigkeit kaum zu überbietender, teilweise regelrecht Gänsehaut erzeugender, traumhafter Melodik! Songs, deren Charakter schon fast als "heavy" zu bezeichnen ist, treffen auf bluesigen Texas-Roots-Stoff, einen Schuß Midwestern Rock, unübertreffliche Southern-Kracher und herrlich flockige, knackige Countryrocker! Powernde Drums, fette, dreckige, überschäumende Riffs und glühende, raue Leads treffen auf glasklare, filigrane Mandolinenklänge und wunderschöne Pedal Steel Guitar! Und das Zeug geht einem nicht mehr aus dem Ohr! So unterschiedlich und abwechslungsreich das Album in seiner Songauswahl und seinen Arrangements auf den ersten Blick zu wirken scheint, so in sich geschlossen ist es schlußendlich! Grandios! Dreckige, laute, kantige, raue Gitarrenlinien, kochende Leads (starke Soli), sowie intensive Red Dirt-Rhythmen aus pochenden Drums und treibendem Bass bilden das Gerippe des beißenden Texas-Roots-/Alternate Country-Rockers "I know", der darüber hinaus durch eine fantastische Melodie und einen wunderbar rotzigen, "wilden" Charme besticht! Wo holt McClure nur immer wieder solche Songs her? Ein ganz schmaler Grat, den er hier, wie praktisch auf dem gesamten Album, beschreitet, den er aber perfekt trifft - raue, rootsige Ursprünglichkait, natürliches Countryrock-Feeling, massiver Texas Rock-Druck und unwiderstehliche Melodik! Weiter geht's mit dem knackigen, kernigen, schwungvollen, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden, wie Öl runtergehenden "Red Dirt"-Countryrocker "Saints in the twilight", der ein gewisses Mellencamp'sches Midwestern-Flair nicht leugnen kann. Satter Sound aus transparenten Gitarren, einer schönen, wohligen Hammond-Orgel im Hintergrund und tollen Harmoniegesängen im Refrain! Klasse, das versierte und virtuose, rotzige, erdige Gitarrensolo gegen Ende der Nummer! Nach dem leicht balladesken, prachtvollen "Floods" (wieder sehr kraftvoll und mit tollen Gitarren ausgestattet) folgt der donnernde, massive Roots-/Gitarren-Riff Rock-Kracher "Belly of the beast", der "reinhaut" als gäbe es kein Morgen mehr! Selbst berauschte Cross Canadian Ragweed unter Volldampf hätten da Schwierigkeiten mitzuhalten! Fulminante E-Gitarren sorgen für ein mächtiges "Riff-Inferno" und loderndes, southern-getränktes "Red Dirt"-Feuer! Toller Groove! Und, trotz aller Intensität, eine herrliche Melodie! Etwas Abwechslung und Erholung bieten dann das lässige, coole, von ungemein lockerem, fingerfertigem Gitarrenspiel begleitete, bluesig swingende, southern-lastige, country-rockige "Jack of diamonds" und das von den großartigen Steelguitar-Linien der Texas-Ikone Lloyd Maines begleitete, am ehesten an alte "The Great Divide"-Country-Tage erinnernde "Fool's holiday", ehe die Truppe mit dem packenden "Fire" das Gaspedal abermals bis zum Anschlag durchdrückt! Ein fulminanter Kracher, der einen Eindruck hinterlässt, als seien Black Sabbath ein Relikt der Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Countryrock-Szene! Viel Southern Rock-Flair! Was für ein "geiler" Fetzer! Völlig gegensätzlich dann wieder der traumhafte, rootsige, lockere Countryrocker "She don't want nobody" mit seinen knackigen Drums, den wundervollen Mandolinen-Klängen und herrlichen Steelguitar-Läufen (erneut Lloyd Maines)! Es folgen noch der großartige, trockene Americana-Rocker "Lucky Man" (schöne Mundharmonika), der durch Mark und Bein gehende, aber wieder sehr melodische, explosive, drückende, dezent bluesige Southern Rock-Knaller "Riverside" (bärenstarke, massive, brodelnde Double E-Riffs und-Licks) und der prächtige, Slide-getränkte, knackige, voller Midwestern-Flair steckende, von herrlich transparenten Gitarren begleitete Americana-/Roots-/Countryrocker "Calling all cars"! Für die unglaublich starke Produktion und den klasse Sound zeichnen McClure selbst und Joe Hardy verantwortlich! Ein kleiner Wehrmutstropfen ist vielleicht das spartanische "Booklet" (Ein Blatt-Einleger) als Cover, doch in Anbetracht der überragenden Musik sehen wir darüber großzügig hinweg! Ein Album ohne den Hauch eines Aussetzers! Mike McClure auf einem neuen Höhepunkt seines bisherigen musikalischen Outputs! Texas Rock-Fans, die Southern Rock-Fraktion, die "Red Dirt"-Enthusiasten, Rootsrock-Freunde, die Americana-/Countryrock-Gemeinde - alle sind hier angesprochen: Die Mike McClure Band mit einem Album, daß im Ranking der "Highlights des Jahres 2006" eine gewaltige Rolle spielen wird!

Art-Nr.: 4642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I know
Saints in the twilight
Fire
She don't want nobody
Lucky man
Riverside

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No Justice - far from everything [2007]
WIEDER ERHÄLTLICH!

Reissue von 2003! Bislang nur im Eigenvertrieb der Band erhältlich (wir hatten das Album ja bereit vor 3-4 Jahren schon einmal im Programm), in der letzten Zeit aber gar nicht mehr zu bekommen, gibt's das 2003 erstmals erschienene, herrliche Debutalbum der großartigen Countryrock-Formation No Justice, nachdem ihr letzjähriger Nachfolger in den Staaten und der "Red Dirt"-Szene eine mehr als beachtliche Resonanz erzielte, über das texanische "Smith Entertainment"-Label nun "regulär" im U.S.-Handel! Welch ein Glück für die Genre-Fans, die dieses Werk bisher noch nicht haben...

Countryrock bleibt unsterblich, ja wird mit Sicherheit sogar neue Freunde gewinnen, solange sich solche Bands, wie die großartigen, aus Stillwater/Oklahoma stammenden, No Justice mit ihrem ganzen Herzen und ihrer hohen musikalischen Klasse dieser Musik hingeben. Ihr Debut-Album "Far from everything" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absoluter Genre-Knüller, begeisternd vom Anfang bis zum Ende! Ähnlich wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen & West 84 und The Great Divide, mit denen zusammen sie unendliche viele Gigs absolviert haben, spielen sie diesen faszinierenden "Red Dirt Countryrock", der auf so unnachahmliche Weise den amerikanischen Traum von Freiheit musikalisch symbolisiert. Immer wieder vermitteln sie ein herrliches "Far from everything"-Gefühl, wie ein nie enden wollender Roadtrip entlang der endlosen Weiten von Texas. In ihren prächtigen, durchweg wunderbar ins Ohr gehenden Songs (das sind zum Teil regelrechte melodische Delikatessen) verbinden sie, wie selbstverständlich, vorzügliche und höchst angenehme Harmonien mit der nötigen Portion erdigem Staub. Das klingt ungemein frisch, locker, flockig, aber gleichzeitig auch sehr knackig, satt und immer rockig! Der Sound ist glasklar und schön direkt in Szene gesetzt worden. Bestimmt wird er vor dem Hintergrund einer perfekten Rhythmussektion um Bassist Tony Payne und dem hervorragenden Great Divide-Drummer J.J.Lester (ist im übrigen auch für die blitzsaubere Produktion verantwortlich) durch die dominanten, fetten, teilweise messerscharfen E-Gitarren von Jerry Payne und Steve Rice's excellentem Gesang! Klar, gefühlvoll, mal sauber, mal kratzig und sehr rootsig, mal lässig, mal energisch - alles kriegt er prächtig hin. Die Musiker harmonieren vorzüglich miteinander. Alles klingt wie aus einem Gus! Sehr angenehm, nie zu aufdringlich eingebundene Tupfer von Klavier, Orgel, Dobro, Steel oder Fiddle bilden an der ein oder anderen Stelle die ideale Ergänzung. Was für großartige Songs! Zuweilen kommen sogar Erinnerungen an solche Bands wie die Nitty Gritty Dirt Band, Poco, die Eagles oder Restless Heart auf, natürlich verbunden mit der texanischen "Red Dirt"-Mentalität, aber auch ein gewisses Southern-Outlaw-Feeling läßt sich kaum leugnen! Alles paßt toll zusammen! Das Album beginnt mit einem wunderbar knackigen Schlagzeug-Intro und schon Sekunden später befinden wir uns mit "Twenty four days" in voller, aber entspannter und lockerer Fahrt entlang des endlosen Countryrock-Highways. Voller Frische, lässigen Drive, durchzogen von einer großartigen Melodie, mit satten E-Gitarren angereichert, dennoch dezent rootsig und staubig bahnt sich diese "Killer-Nummer" den Weg in unsere Ohren. Einfach herrlich! Mit dem hervorragenden Midtempo New Country-Rocker "Only you", der gegen Ende mit seinen tollen Gitarren richtig Fahrt aufnimmt, geht es weiter, gefolgt von der traumhaften Countryrock-Ballade "The toast", wieder wunderbar melodisch und flüssig inszeniert. Hier paaren sich zurückhaltendes Pianospiel mit satten, rootsigen E-Gitarrenriffs und glasklarem Spiel der Lead-Gitarre. Dann "House of pain", ein schön rotziger, fast schon ein wenig roher Roots-/Countryrocker voller erdiger, angeschmutzter Gitarren(Wah-Wah)-Riffs und scharfer Lead-Gitarre - doch auch hier bleibt die Melodie keinesfalls auf der Strecke! "Feels like rain" heißt die nächste Nummer - und was für eine! Ein fantastischer, schwungvoller Countryrock-Hit von ungemeiner Frische und Lockerheit. Laßt die Seele baumeln und träumt mal wieder davon, mit einem alten Chevy durch die Weiten Amerika's zu fahren. Geht runter, wie Öl! Hätten auch die Eagles oder Restless Heart in ihren besten Tagen nicht stärker hinbekommen. Genial auch der satt mit Dobro-/ und Electric Slide getränkte, viel Southern-Flair versprühende Outlaw-Countryrock-Kracher "Devil's road", der irgendwo an der Schnittstelle Cross Canadian Ragweed / Waylon Jennings / Travis Tritt angesiedelt zu sein scheint, und, und, und...! Verrückt, daß auch diese Band keinen großen Label-Deal hat! Das ganze Album ist ein einziger Höhepunkt! No Justice schlagen,   ähnlich wie Mike McClure (der hier übrigens auch als Background-Sänger auftaucht) und The Great Divide eine wunderbare Brücke zwischen klassischem Countryrock, knackigem Nashville New Country, countrylastigem Rootsrock, Americana und leicht staubigem Alternate Country, die die Fraktionen all dieser Genres problemlos unter einen Hut bekommen sollte. Diese Band wird sich sehr schnell in die Herzen der Fans spielen - ganz sicher! Countryrock in seiner ganzen Pracht!

Art-Nr.: 2235
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Twenty Four days
The toast
Fells like rain
Devil's road

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Son Volt - 6 string belief ~ live ~ dvd [2006]
Das letztjährige Album "Okemah and the melody of riot" der von Jay Farrar reformierten Son Volt zeigte schon in welch blendender Verfassung sich die Gitarren-/Roots-/Americana-Rocker wieder befinden, doch die nun vorliegende Live-DVD von ihrer aktuellen 2005/2006er-Tour toppt dieses Werk noch einmal locker! Zu sehen und zu hören bekommen wir, und es ist ein wahrhaft beeindruckendes Konzert, ihren kompletten, über 2-stündigen Auftritt vom 23. September 2005 aus dem Orange Peel in Ashville/North Carolina! Toller Club, großartige Atmosphäre! Starker, äußerst knackiger, saftiger Sound, wobei die beiden Gitarren (der hervorragende Lead-Gitarrist Chris Frame und Farrar) und die prächtig integrierten Keyboard-Passagen von Derry DeBorja eine ungemein harmonische, wie aus einem Guß agierende Einheit mit Farrar's unverwechselbarer Stimme bilden, ergänzt durch die exzellente Rhythmus-Sektion um Andrew Duplantis am Bass und Dave Bryson am Schalgzeug! Die 31 (!) Songs umfassende Setlist umfasst Material aus dem gesamten, bisherigen Fundus von Son Volt, aber auch von Jay Farrar's Solo-Alben, und zum Abschluß sogar eine ungemein würzige Fassung der alten Uncle Tupelo-Nummer "Chickamauga"! Zu den Highlights zählen u.a. das von großartigen Tempowechsel bestimmte, locker lässig satte "Atmosphere", das schwungvolle "Who", der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Back into your world" mit seinem feinen Retro Gram Parsons-Flair und diesem staubigen, trockenen Roots-Charme (tolles Gitarrenspiel), die wunderbare Ballade "Joe Citizen Blues", das groovende, sehr rhythmische, dreckige "Damn shame" mit der rauen, bluesig-würzigen Slide von Chris Frame, der balladeske, rootsige Retro Texas-/Honky Tonk-Countryrocker "Barstow" mit seinen wunderbaren Gitarrenlinien, das rau riffig und fett, aber melodisch abrockende, Slide-getränkte "Clear day thunder", das leicht psychedelisch angehauchte, kraftvolle "Jet pilot", das voller Drive rockende "Straightface", das brillante, an dynamische, rootsige R.E.M. erinnernde, melodische "Cariatid easy", die herrliche, lockere Alternate Country-/Americana-Nummer "Tear stained eye", das wunderschöne, voller Flying Burrito Brothers-Feeling steckende "Windfall" (wohl einer der größten "Hits" Son Volt's), usw., usw.! Der so introvertierte, aber charismatisch rüberkommende Jay Farrar und seine Freunde (der Funke springt zu jeder Sekunde über) demonstrieren mit diesem tollen Konzert eindrucksvoll, warum sie schon seit Jahren zu den gefragtesten und einflußreichsten Gitarren-/Rootsrock-/Alternate Country-/Americana-Rock-Bands unserer Tage zählen! Klasse! Das Ganze ist zudem filmtechnisch hervorragend in Szene gesetzt worden - es gibt nichts zu "mäkeln"! Bonus-Features: Interview mit Jay Farrar und Photo Gallery! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4196
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Tishamingo - the point [2007]
Die Re-Vitalisierung des Southern Rock schreitet voran und erreicht mit dem famosen, dritten Album des ursprünglich aus Tallahassee/Florida stammenden, mittlerweile jedoch in Athens/Georgia ansässigen Quartetts Tishamingo im noch jungen Jahr 2007 einen neuen Höhepunkt! Das Teil ist schlichtweg ein Knüller und wird im Lager der Genre-Enthusiasten für absolute Begeisterung sorgen! "Inspired by The Allman Brothers Band, Gov't Mule and Widespread Panic", heißt es auch dem Cover-Sticker des Labels - 100%ig richtig, doch das ist längst nicht alles! "The point" festigt Tishamingo's Ruf als "Vorreiter" der neuen Southern Rock-/Jamrock-Generation nachhaltig! Mehr als je zuvor liget der Fokus auf kernigen Southern Rock-Traditionen, noch deutlicher als auf den beiden Vorgänger-Alben spürt man dieses Blues-based Classic Rock-Fundament der Siebziger. Neben eindeutigen Spuren der oben bereits erwähnten Bands, entdeckt man die Einflüsse von Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band und Little Feat genauso wie die von Led Zeppelin, Bad Company, ZZ Top oder gar den frühen Aerosmith. Dazu eine ordentliche Portion schwüler Swamp-Groove, ein wenig New Orleans-Funk, wunderbare Rootsrock-Charakteristika und der stetig spürbare Freiraum zu instrumentalen Jam-Reisen, die immer wieder in brennenden Gitarrenausflügen enden! Großartig produziert von John Kurzweg entsteht ein saftig satter Gitarrensound wie eine "Wand"! Prachtvolle, mächtige "dual guitar attacks" und Riffs der beiden Saitenvirtuosen Cameron Williams und Jess Franklin, beides auch großartige Sänger, ziehen sich wie ein roter Faden durch das vor Kraft, Vitalität, Intensität und Spielfreude nur so strotzende, grandiose Songmaterial, das ausgereifter und besser als je zuvor rüber kommt. Die beiden Gitarren harmonieren phantastisch miteinander, verknüpfen sich in mitreißenden, glühenden (Slide)Soli, brennen ein Feuerwerk ab, das die eh schon vorhandene Schwüle der Southern-Swamps weiter aufheizt. Unaufdringliche Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Klänge sorgen hin und wieder für klug generierte Ergänzungen in den großartigen Arrangements. Die Band besticht durch ungeheure Musikalität und ein enormes, über jeden Zweifel erhabenes, handwerkliches Können, genauso wie durch ihr blindes Spielverständnis! Kein Wunder, bei mehr als 200 Gigs pro Jahr! Auch in pucto Melodik waren sie nie stärker! Hinein ins Vergnügen: "Get on back" heißt der Eröffnungs-Knaller, der mit viel Funk-Groove und noch mehr Seele in den puren Traditionen des Skynyrd'schen Retro Southern Rocks "watet"! Krachende, kompromißlose Riffs, eine feine Wurlitzer-Begleitung und ein treibender Drums- und Bass-Motor entfachen eine gewaltige Kraft, die sich schließlich in einem kochenden, "heißen", sich gegenseitig aufputschenden Gitarrenduell Williams' und Franklin's entlädt! Was für ein Auftakt! Und weiter "rollen" sie mit dem intensiven "Are we rollin'" durch die Schwüle der Swamps. Toller Groove, straighte, fette Riffs und ein teirisches Gitarren-Gewitter, inklusiver ausgedehnter Dual-Läufe brechen über uns herein! Nach einer starken, kochenden Coverversion des "The Band"-Klassikers "Chest fever" folgt das grandiose "Mitchell"! Traumhaft melodisch, von wunderbaren Slideguitar-Linien umgeben, verweilt dieser herrliche Midtempo Gitarren-Roots-/Southern-Rocker wohltuend in unseren Gehörgängen. Wie eine harmonische Kombination aus Lynyrd Skynyrd, den Drive-By Truckers und Gov't Mule erzeugen die transparenten, saftigen Gitarren einen wunderbar klangvollen Soundwall! Dann geht's wieder "volle Pulle" nach vorn mit dem dreckigen, voller Swamp-, Country-, und Southern-Flair steckenden, saustarken Boogie-Blues-Heuler "Travel on" (North Mississippi Allstars treffen auf Gov't Mule) und dem in bester ZZ Top-Manier davon galoppierenden "Bad news", unterbrochen von dem "soulful", funkig groovenden, von fetten Gitarrenläufen geprägten "This time"! Besondere Beachtung findet schließlich noch das famose "Tennessee mountain angel", ein Paradebeispiel von einer Southern Rock-Ballade, wie sie "im Buche steht"! Scheinbar wie aus einer Kooperation von Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band resultierend, bohrt sich diese Nummer mit einer unwiderstehlichen Melodie in unsere Ohren und sorgt mit ihrem erdigen Gesang und ihrem herrlichen, vollmundigen und transparenten Gitarrensound regelrecht für Gänsehaut! Tishamingo treten mit "The point" endgültig aus dem Schatten der immer wieder erwähnten Referenzbands heraus. Längst spielen sie in der gleichen Liga, sind ihnen mehr als ebenbürdig, ja drücken sie fast schon in den Hintergrund! Inspirierter, authentischer und vor allen Dingen erfrischender kann man Retro Southern-/Jamrock heute nicht spielen! Pure Magie! Ein brillanter "hard-edged" Southern Rock-Ritt "through the swampy wetlands of Florida"! Tishamingo are the real deal!

Art-Nr.: 4717
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get on back
Are we rollin'
Mitchell
Travel on
Tennessee mountain angel
Walkin' shoes

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Uncle Tupelo - 89/93: an anthology [2002]
Welch große Bedeutung Uncle Tupelo für die Musik-Szene hatten und immer noch haben, wurde der Welt eigentlich erst bewußt, als sie sich schon wieder getrennt hatten. Sie sind zweifellos die Pioniere eines ganzen Genres, das man dann als "No Depression-Rock", "Rootsrock", "Alternate Country" usw. bezeichnete! Rauh, ungeschliffen und völlig zwanglos vermischten sie Rock und Country in einer Art und Weise, wie es bis damals wohl kaum eine andere Band fertig gebracht hat. Geblieben ist zeitlose, ehrliche, amerikanische "Rootsrock"-Musik, von der sich unzählige Bands inspirieren ließen und die heute eine riesige Fanschar besitzt. Nach dem Ende von UncleTupelo gründete der eine "Kopf" Jeff Tweedy die heute so erfolgreichen, von den Kritikern angehimmelten Wilco, der andere "Kopf", Jay Farrar, blieb Uncle Tupelo's Linie etwas treuer und gründete die begnadete Gitarren-Rootsrock-Combo Son Volt! Die vorliegende rund 71 1/2-minütige Retrospective von Uncle Tupelo umfaßt 21 Tracks von allen 4 Alben, inklusive Raritäten, Single-Rückseiten und unveröffentlichtem Material. Dazu gibt es sehr informative, neue Liner Notes zur Band-Historie und viele seltene Photos! Klasse!

Art-Nr.: 1359
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

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