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Allan, Gary - greatest hits [2007]
Nach nunmehr 6 vorangegangenen, sehr erfolgreichen Alben und zahlreichen großen Hits ist es auch für Gary Allan an der Zeit seinen ersten "Greatest Hits"-Überblick zu veröffentlichen. Tolle Sache, denn die CD bietet, neben zwei überaus starken, brandneuen, exklusiv für dieses Album eingespielten Tracks, eine wirklich sehr repräsentativ und geschickt ausgesuchte Auswahl an 13 großartigen Nummern, die Gary's unwiderstehlichen, von seiner faszinierenden "Whiskey-soaked"-Stimme getragenen New Country-Stil bestens identifizieren und reflektieren, nämlich die kluge Vermischung traditionell veruwrzelter Honky Tonk-Traditionen, radiofreundlichen Nashville-Countrys, californischen Bakersfield-Feelings und dezent rootsig veranlagtem Retro California Country-Flair, bei dem einem vereinzelt sogar Gene Clark und die guten alten Byrds in Erinnerung kommen. Darunter befinden sich solche Knüller wie "Smoke rings in the dark" (hinreißender, ein leicht nostalgisches Ghost Town-/Western-Flair aufweisender, von einer traumhaften Melodie durchzogener Westcoast-Country), die phantastische Ballade "Best I ever had", "Man to man" (ein von Jamie O'Hara komponiertes, hypnotisch schönes, Gänsehaut erzeugendes Midtempo New Country-Stück mit toller Steelguitar und herrlichem Percussion-Groove), das flott rockende "Man to me", die beiden Number Ones ""Nothing but the radio" und "Tough little boys", usw.! Ist das alles schon klasse, so liegt der besondere Reiz zusätzlich in den schon erwähnten, neuen Stücken, zwei äußerst knackigen, rockigen New Country-Perlen, die fast schon allein eine Kaufempfehlung rechtfertigen. Das ist zum einen der herrlich melodische, schön saftig in Szene gesetzte, viel Drive aufbauende, von fetten E-Gitarren und powernden Drums angetriebene New Countryrocker "Right where I need to be" (starkes Steelguitar-Spiel von Dan Dugmore), zudem bereits auf dem Weg in die Charts-Spitze, und zum anderen der jede Menge gute Laune verbreitende, satte, erneut eine Menge Power und viel "jungen", ausgelassenen, "wilden" Charme ausstrahlende, honky tonkin' und rockin', ordentlich Staub aufwirbelnde Country-Knaller "As the crow flies" (im übrigen eine Nummer von Dwight Yoakam-Sideman Keith Gattis), der von klimpernden Paino-Klängen und massiven Gitarreneinlagen durchtränkt ist. Für Neueinsteiger gilt: "Wenn nicht jetzt, wann dann", für die Fans ist es einfach eine wirklich toll zusammengestellte Compilation mit zwei herausragenden neuen Stücken! Wie auch immer man es betrachtet, in jedem Fall eine überaus beeindruckende und lohnenswerte Angelegenheit!

Art-Nr.: 4757
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Black Crowes, The - freak 'n' roll... into the fog ~ live 2005 [2006]
2 CD-Set! Jetzt endlich auch auf CD (vor einem halben Jahr bereits als DVD erschienen): Bärenstarker Konzertmitschnitt der Black Crowes von ihrer vielumjubelten Reunion-Tour! Aufgenommen wurde das Spektakel im Rahmen von 5 Konzerten zwischen dem 5. und 10. August 2005 im altehrwürdigen Fillmore West von San Francisco/California! Als sich die Black Crowes im April 2005 in der Besetzung Chris Robinson (Gesang, Harmonica), Rich Robinson (Gitarre), Marc Ford (Gitarre), Eddie Hawrysch (Keyboards), Sven Pipien (Bass) und Steve Gorman (Drums) wieder "zusammenrauften" und zu den ersten Konzerten aufbrachen, ahnte man zunächst noch nicht, was da auf einen zukommen würde: Die Tour schlug ein wie eine Bombe! Es waren die wohl besten Black Crowes, die es je gab! Und die Tournee-Daten wurde pausenlos um neue Termine ergänzt! Band und Fans hatten gleichermaßen Spaß und es entwickelte sich eine Tour, die die Black Crowes, sowohl bei den Kritikern, als auch bei ihren Anhängern auf ein neues "All Time High" hievte - völlig zu Recht! Die Setlists waren abwechslungsreich wie nie! Jeden Abend andere Stücke, davon etliches unveröffentlicht und jede Menge höchst interessanter Coverversionen! Kochernder Rock'n Roll, und mittendrin jeweils ein kurzer Acoustic-Set! Spielfreude pur! Dreckiger, bluesiger, jammiger, southern-fueled Rock mit einer Power und Energie, daß man das "Knistern" und den "Druck" ihrer Performance noch im Musikzimmer spürt! Das Tracklisting: 1) (Only) Halfway To Everywhere, 2) Sting Me, 3) No Speak No Slave, 4) Soul Singing, 5) Welcome To The Goodtimes, 6) Jealous Again, 7) Space Captain, 8) My Morning Song, 9) Sunday Night Buttermilk Waltz, 10) Cursed Diamond, 11) She Talks To Angels, 12) Wiser Time, 13) Non Fiction, 14) Seeing Things, 15) Hard To Handle, 16) Let Me Share The Ride, 17) Mellow Down Easy, 18) Remedy, 19) The Night They Drove Ol’ Dixie Down (was für eine herrliche, rockige Coverversion dieses Klassikers)! Spielzeit: 135 Minuten! Sound: 1A!

Art-Nr.: 4463
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Carpenter, Mary Chapin - the calling [2007]
Großartiges neues Album von Mary Chapin Carpenter, die einst in Nashville mit ihren leicht folkig infiltrierten Countrysongs große Charterfolge feierte (ihr bekanntester ist sicher "Down at the Twist and Shout"), setzt den zuletzt eingeschlagenen Weg sich von dem damaligen "Mainstream" weitestgehend abzunabeln und mehr in Richtung Roots/Americana/Alternate Country zu orientieren, konsequent fort. Das erscheint durchaus logisch, denn im Grunde sah sie sich selbst immer als so etwas wie eine "literate acoustic singer-songwriterin". Dennoch braucht auch den "alten" Mary Chapin-Fans bei dem neuen Werk nicht Bange zu sein, denn nach wie vor finden sich genügend Spuren von Trademarks iihrer früheren Songs auch in den neuen Liedern. "The calling" beinhaltet 13 überaus ambitionierte, persönliche und kritisch engagierte Songs, deren elegante und exzellente Arrangements eine herausragende Singer-Songwriterin offenbaren, der es auf einer Ebene höchsten Niveaus gelingt ihren Hang zum Country mit ihrer Bestimmung zum folkigen, rootsigen Americana abseits der Radiostationen in beeindruckender Weise zu kombinieren. Und somit ist es wieder ein typisches Mary Chapin Carpenter-Album geworden. Ihre markante Alt-Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren. Schön knackige, von satten E-Gitarren und rockigen Rhythmen bestimmte Nummern und enspannte, teilweise filigran instrumentierte, wunderbare Balladen stehen sich in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüber, alles in einer überaus angenehmen Melodik. Unter den Musikern befinden sich solche Könner wie die L.A. Schlagzeug-Legende Russell Kunkel (alle Tracks), Matt Rollings (Keyboards), Tom Bukovac (Electric Guitar), Dean Parks (Guitars), Glenn Worf (Bass) und ihr langjähriger Wegbegleiter John Jennings (Guitars)! Glasklare Acoustic Gitarren-Riffs und Piano-Klänge, sowie erfrischende, dezent hallige E-Gitarren-Licks bestimmen das leicht folkige, lockere, sehr melodisch in unsere Gehörgänge eintauchende, vortreffliche, von einem wohligen Midtempo geprägte Eröffnungsstück "The calling", während mit dem folgenden "We're all right" gleich ein ordentlich knackiger, riffiger Country-/Americana-Rocker folgt, der, erneut sehr melodisch, geradezu ein Musterbeispiel typischer, kraftvoller MCC-Upbeat-Nummern darstellt. Weitere Highlights sind beispielsweise das entspannte, besinnliche, semi-akustisch in Szene gesetzte "Twilight", die herrliche, sehr frische, von klaren, unaufdringlichen E-Gitarren-"Zupfern" und feinem Acoustic Gitarren-/Piano-Zusammenspiel dominierte Ballade "On and on it goes", der mit würzigen E-Gitarren garnierte, kräftige Roots-/Americana-/Countryrocker "Your life story", das textlich sehr engagierte, im übrigen den wegen ihrer politischen Standfestigkeit unter vielen Musikerkollegen hoch angesehenen Dixie Chicks gewidmete, knackig rockende "On with the song", die ruhige, Piano-getränkte Singer-Songwriter Ballade "Closer and closer apart", das melodisch dahin fließende "Here I am", usw., usw.! Von Album zu Album scheint Mary Chapin Carpenter ihren Ruf als eine der angesehensten Songwriterinnen des Genres weiter zu festigen. Mit "The calling" ist ihr das jedenfalls wieder einmal in beeinduckender Wesie gelungen. Große Klasse! Selbstverständlich enthält das 20-seitige Booklet sämtliche Songtexte!

Art-Nr.: 4756
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The calling
We're all right
On and on it goes
On with the song
Here I am

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Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

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Ely, Joe - happy songs from rattlesnake gulch [2007]
In der Woche seines sechzigsten (!) Geburtstages veröffentlicht Joe Ely sein nunmehr 12. Studioalbum in 30 Jahren - und es ist mal wieder ein starkes geworden! Weitestgehend begibt er sich damit wieder mehr auf die rockigere Pfade und setzt auf einen kantigen, würzigen Sound aus sattem "guitar-driven, country-inflected bluesy roots-rock with a Southwestern sensibility". Alles klingt straight und kraftvoll, rau, dynamisch - eben typisch Ely! Neben den knackige Gitarren, die immer mal wieder durch schöne Orgel-Klänge oder auch mal ein Akkordeon ergänzt werden, sorgen bei fünf von isgesamt elf Tracks (alles Eigenkompositionen, außer dem staubigen "Firewater", das von seinem "Flatlanders"-Kumpel Butch Hancock geschrieben wurde) eine klug und effektvoll, aber nie zu übertrieben eingesetzte "Horn-Section" für zusätzlichen "Pfiff"! Unter der Vielzahl von großartigen Musikern, die mit an Bord sind, befinden sich solche Namen wie Rob Gjersoe, David Grissom und David Holt (alle E-Gitarre), Reese Wynans (Keyboards, Glen Fukunaga (Bass), Donald Lindley, Little Johnny Fader (beide Drums), und viele mehr! Prächtig rüber kommen beispielsweise solche Nummern, wie der einerseits jede Menge gute Laune verbreitende, andererseits aber die Folgen des Hurricanes "Katrina" zum Thema habende, von satten Riffs, prägnanten Orgel-Tupfern und knackigen Bläser-Einsätzen geprägte Texas Roots-Rock'n Roller "Baby needs a new pair of shoes", der gut abgehende, voller Neo-Rockabilly-Flair steckende, honky-tonkin' Roadhouse-Countryrocker "Sue me sue", der melodische, dynamische Heartland-Rocker "Hard luck saint", das wohl als Fortsetzung seines Klassiker "Me and Billy the kid" gedachte, von fetten Wah Wah-Gitarren und kraftvollen Acoustic-Riffs umsäumte "Miss Bonnie and Mister Clyde", der mit einem gepflegten Tex Mex-Flair und Cajun-ähnlichen Klängen durchsetzte Countryrocker "Little blossom" (schöner Tempowechsel), der "düstere", schwefällige, von starken E-Gitarren-Licks dominierte Roots-Blues "July Blues", der kantige, aber melodische, voller Western-Flair steckende Texas-Roots-/Americana-Rocker "Up a tree" mit seinen gelungenen Bläser-Ergänzungen, das dreckige "So you wanna be rich", usw.! "This all new recording finds him still rockin’ hard at age sixty" heißt es in einem U.S.-Review! Dem ist nicht hinzuzufügen! Die "Happy songs from rattlesnake gulch" zeigen einen Joe Ely in bester Verfassung!

Art-Nr.: 4727
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Erickson, Craig - big highway [2007]
Zwei der größten Gitarrengötter aller Zeiten, Stevie Ray Vaughan und Jimi Hendrix, gelten als seine maßgeblichen Einflußgeber. Doch längst zählt "Saitenmagier" Craig Erickson aus Cedar Rapids im US-Bundesstaat Iowa, wenngleich vielen Genre-Fans noch weitgehend unbekannt, selbst zu den ganz Arrivierten der Bluesrock-Szene, der seinerseits nun selbst vielen Musiker-Kollegen als mit überaus großem Respekt behaftetes Vorbild dient und somit ein immens hohes Standing in der Branche genießt. So ist der Mann aufgrund seiner vielfältigen Spielkunst beispielsweise Dauergast im renommierten amerikanischen "Guitar-Magazine". "Big highway" ist bereits das sechste Studioalbum dieses "Outstanding Blues-/Rock-Axeslingers", und es demonstriert voller Nachdruck, welch ein Klasse-Mann hier seine musikalische Visitenkarte aus den Lautsprechern "schleudert" - ein Pracht-Album! Erickson ist wahrhaft ein "Hexenmeister" an den 6 Saiten, der es zum einen versteht sich mit massiven, höllischen "heavy" Ausflügen vor seinen Helden zu verbeugen, zum anderen aber sowohl mit herrlich Southern-lastigen, feurigen Slide-Ritten, als auch mal mit etwas relaxteren, sehr virtuosen, "lässigen" Läufen zu brillieren. Vor allem aber legt er darüber hinaus großen Wert auf das Songmaterial und die Melodik, und ist zudem ein klasse Sänger. Das Material steckt neben allem Druck und Gitarrenfeuer voller eingängiger, gut hängen bleibender Strukturen. Ein großes Plus dieses phantastischen Musikers, dessem Songs zumeist vom Tempo her keine "Speed-Rekorde" brechen, was der kochenden, harten Blues-Basis jedoch keinen Abbruch tut. Los geht's mit dem von dampfenden und glühenden Lead-Attacken geprägten, jede Menge Boogie-Flair versprühenden, satten Uptempo-Bluesrocker "River keeps on rollin'", der, dem Songtitel entsprechend", nur so voller Drive über den"Highway des Südens" zu "rollen" scheint. Klasse Melodie, tierisches "Saiten-Gezerre" voller Würze und Feuer! Von ähnlichem Kaliber ist das folgende, starke, wieder von satten, eleganten Licks geprägte, fett rockende "Take me home", dessen feine Stevie Ray-Spuren den Song wunderbar veredeln. "Heiße" Soli, inklusive fulminanter, zum Teil regelrecht "fiebriger" Slide-Attacken lassen's ordentlich brodeln. Ein tolles Southern-Flair steckt in dem anschließenden, von saftigen Slide-Gitarren und fleischigen Riffs geprägten, tollen Retro-/Roots-/Blues-Rocker "Big highway", der in der zweiten Hälfte mittels eines klasse Tempowechsels noch einmal zusätzlich Fahrt aufnimmt, inklusive mächtiger Gitarren-(Wah-Wah)-Exkursionen. Etwas entspannter geht's dann bei dem großartigen, rootsigen "Matter of time" zu. Trotz der spürbaren Energie und des nach wie vor knackigen Charakters vermag Erickson allein durch den Einsatz einer transparenten Acoustic-Gitarre eine gewisse Lockerheit einfließen zu lassen, zu der die herrlich swampige Electric Slide einen prächtigen Gegenpart bildet. Hat irgendwie etwas von nicht so "wild aufgelegten" Black Crowes! Klasse! So geht das voller erstklassiger Nummern weiter, bis Erickson schließlich mit dem "verrückten" Höllen-Gitarren-Instrumental-Ritt "Stratus" dem legendären Gitarristen Tommy Bolin Tribut zollt. Das Album wird die Bluesrock-Fans von Jimi bis Stevie Ray, von Joe Bonamassa bis Robin Trower, von Indigenous bis zur Blindside Blues Band, aber durchaus auch die Liebhaber von Free bis zu Deep Purple begeistern. In einm Fazit seiner Plattenfirma heißt es: "With twin barrels burning and a six-string shotgun full of groove, take a ride with Craig Erickson down the 'Big Highway' of life". This is one outstanding bluesy heavy guitar trip you won’t soon forget." Damit ist wirklich alles gesagt! Ein toller, knapp 60-minütiger, kochender "Ritt", Mr. Erickson!!

Art-Nr.: 4927
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
River keeps on rollin'
Take me home
Big highway
In the sky
Midnight light
Driverless train
Blue horizon

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 1 ~ live [2007]
2 CD-Set! Enthält 2 bislang unveröffentlichte Bonus-Tracks, dafür fehlt das 15-minütige "Merry Christmas, Baby" der "Wintertime Blues"! Nachdem nun kürzlich endlich die zweite Ausgabe der alljährlichen Christmas Jams von Warren Haynes unter dem Titel "The Benefit Concert Vol. 2" erschien (es handelte sich um die Show aus dem Jahre 2000), kommt nun der Mitschnitt des ersten Konzertes aus dem Jahre 1999, der bereits im Dezember 2000 als "Wintertime Blues" veröffentlicht wurde, unter dem Titel "The Benefit Concert Vol. 1" erneut auf den Markt. Für viele Fans wegen des geringfügig geänderten Tracklistings sicher ärgerlich, aber das Haynes-eigene "Evil Teen"-Label wird in naher Zukunft wohl CD-Sets vieler der bisherigen Christmas-Jams unter dem Titel "The Benefit Concert" (zum Teil auch mit DVD) verlffentlichen und hat im Zuge dessen der Vollständigkeit halber auch den ersten Teil "angepasst"! Wie gesagt, ist identisch mit der bekannten "Wintertime Blues" Doppel-CD, bis auf die zwei zusätzlich hinzu gekommenen Tracks, die damals nicht enthalten waren, wofür aber das eingangs bereits erwähnte "Merry Christmas, Baby" fehlt, was es damit ausschließlich auf der "Wintertime Blues"-Ausgabe gibt. Die beinharten Fans und Mule-Heads, die alles brauchen, benötigen, um vollständig zu sein, somit nun beide Ausgaben. Die zusätzlichen Songs sind: "Mule" von Gov't Mule (damals natürlich noch mit Allen Woody am Bass) und "It hurts me too" von Gov't Mule w/Little Milton, Larry McCay, derek Trucks, Jason Patterson, Yonrico Scott, Susan Tedeschi & Johnny Neel!
Hier das komplette Tracklisting und die entsprechenden Interpreten:

Disc 1:
1. Beautiful Life - Edwin McCain
2. Alive - Edwin McCain w/Warren Haynes
3. I'll Be - Edwin McCain w/Warren Haynes
4. Rastaman Chant - Derek Trucks Band
5. Chicken Strut - Derek Trucks Band
6. 555 Lake - Derek Trucks Band w/Jimmy Herring
7. Yield Not To Temptation - Derek Trucks Band w/Col. Bruce Hampton & Jimmy Herring
8. Turn on Your Lovelight - Derek Trucks Band w/Susan Tedeschi, Col. Bruce Hampton & Jimmy Herring
9. Ain't That Loving You - Derek Trucks Band w/Larry McCray & Jimmy Herring
10. Don't Change Horses (In The Middle Of A Stream) - Derek Trucks Band w/Edwin McCain & Jimmy Herring
11. Just Won't Burn - Derek Trucks Band w/Susan Tedeschi

Disc 2:
1. Angel From Montgomery - Susan Tedeschi
2. Pretty As You Please - Cry Of Love
3. Peace Pipe - Cry Of Love
4. Mule - Gov't Mule
5. Bad Little Doggie - Gov't Mule
6. Lay Your Burden Down - Gov't Mule w/Johnny Neel
7. Fallen Down - Gov't Mule w/Johnny Neel
8. Devil Likes It Slow - Gov't Mule w/Johnny Neel & Jimmy Herring
9. Spoonful - Gov't Mule w/Col. Bruce Hampton, Johnny Neel & Mike Barnes
10. When The Blues Come Knockin' - Gov't Mule w/Little Milton & Johnny Neel
11. It Hurts Me Too - Gov't Mule w/Little Milton, Johnny Neel, Yonrico Scott, Derek Trucks and Susan Tedeschi

Art-Nr.: 4848
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 3 ~ live [2010]
2 CD-Set! Große Freude, nicht nur bei den Mule-Heads! Die angekündigten Veröffentlichungen der jährlich stattfindenden, von Warren Haynes organisierten, grroßartigen "Christmas Jams" in Asheville/North Carolina über Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label setzen sich mit dem Release von "The Benefit Concert Vol. 3" fort. Auf 2 CDs mit rund 3 Stunden Spielzeit erblickt dieses Mal die "13th Annual Warren Haynes Christmas Jam at The Asheville Civic Center" aus dem Jahre 2001 die Welt. Im Mittelpunkt stehen wieder Warren Haynes, Gov't Mule und eine lange Liste hochkarätiger Freude. Ein absolutes Fest für die Rock-/Southern-/Jamrock-Gemeinde!

Hier die komplette Setlist:

1. Mama Don’t Allow - Alvin Youngblood Hart
2. Devil Got My Woman – Alvin Youngblood Hart & John Popper
3. That Sign On The Door - Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring (recently with Widespread Panic), John Popper & Danny Barnes
4. Alone – Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring, John Popper & Danny Barnes
5. Broken Hearts And Auto Parts – Drivin’ N' Cryin’
6. Fly Me Courageous – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed (of The Black Crowes fame)
7. Straight To Hell – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed & Edwin McCain
8. Carolina Blues – Blues Traveler
9. Slow Change – Blues Traveler
10. Mountains Win Again – Blues Traveler w/Warren Haynes
11. New York Prophesie – Blues Traveler

Disc 2:
1. Loose Lucy - Phil Lesh & Friends
2. Tennessee Jed – Phil Lesh & Friends
3. Night Of A Thousand Stars – Phil Lesh & Friends
4. Blind Man In The Dark – Gov't Mule w/Rob Barraco & Dave Schools (of Widespread Panic)
5. Sco-Mule - Gov't Mule w/Oteil Burbridge & Rob Barraco
6. Almost Cut My Hair – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools & Robert Randolph
7. Masters of War> - Warren Haynes
8. Rockin’ In the Free World – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools, Kevn Kinney & Audley Freed

Art-Nr.: 6951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Knight, Chris - the trailer tapes [2007]
Es war der Sommer im Jahre 1996 als ein damals noch völlig unbekannter Singer/Songwriter namens Chris Knight in einem in der Gluthitze vor einer kleinen Minenstadt in Kentucky stehenden, einsamen Wohnwagen einige seiner zuvor geschriebenen Lieder aufnahm - nur er und seine akustische Gitarre. 2 Jahre später veröffentlichte er sein Major Label-Debut, auf das es immerhin zwei dieser Songs ("Something changed" und "House and 90 acres") schaften, und 3 weitere Pracht-Alben später gehört Chris Knight zu den nicht mehr wegzudenkenden Größen der Roots-/Alternate Country-/Americana-Bewegung! In der vergangenen Dekade entwickelten sich diese "sagenumwobenen" "Trailer-Sessions" unter den Fans als etwas ganz Besonderes und gewannen für Chris Knight auch immer mehr an Bedeutung, waren sie doch so etwas wie die Basis seiner späteren Karriere. "People have been talking about these tapes ever since I recorded them," sagt Chris Knight. "To me, they were rough and stark and I never thought they'd see the light of day." Doch nun ist es soweit: Knight hat sich endlich entschlossen 11 Songs dieser "Trailer Tapes" der Öffentlichkeit zugänglich zu machen - und er tat gut daran, zeigen sie doch voller Eindruck, welches Potential schon damals in diesem Mann steckte. Bis auf die eingangs erwähnten beiden Stücke, sind die Tracks bislang nie veröffentlicht worden. Das Material ist der Qualität seiner heutigen Songs in jeder Beziehung ebenbürdig! Einfach großartig! Produziert von Frank Liddell und Joe Hayden, gemastert von Ray Kennedy, bewahrt das Album all die Ursprünglichkeit und Authentizität dieser damaligen Aufnahmen. Was wir erleben, ist ein Musterbeispiel dafür, mit welcher Spontanität und Selbstverständlichkeit ein talentierter Songwriter in der Lage sein kann, nur mit seiner akustischen Gitarre "bewaffnet", eine immense Spannung aufzubauen und herrliche Melodien zu präsentieren - und Chris Knight ist einer der besten! Das ist erdige, raue, staubige, aber überaus melodische Acoustic Storytelling Roots-/Alternate Country-/Americana-Musik mit den obligatorischen Chris Knight'schen Heartland und Red Dirt-Spuren vom Allerfeinsten! So bekennt Chris Knight in einem Statement auf der Innenseite des Digipacks nun auch in aller Zufriedenheit: "It took a while, but I'm proud of this record"! Und wie stolz er daarauf sein kann! Sehr stark! Das Tracklisting: Backwater Blues/ Something Changed/Rita`s Only Fault/Spike Drivin` Blues/Move On/Hard Edges/Here Comes The Rain/Leaving Souvenirs/House And 90 Acres/If I Were You/My Only Prayer!

Art-Nr.: 4872
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Backwater blues
Rita's only fault
Spike drivin' blues
Hard edges
Leaving souvenirs

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Moe. - live from the fillmore [2006]
Tolle DVD eines saustarken Konzertes von Moe. aus dem Fillmore von Denver/Colorado vom 2. April 2005! Die grandiose Jamrock-Formation aus Upstate New York um die beiden herausragenden Lead Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier begeistern mit einem famosen, vor Spiel- und Jamfreude nur so strotzenden, überaus kraftcollen und knackigen Auftritt, der trotz aller ausgedehnten Instrumental-Passagen und der vereinzelten, zuweilen leicht psychedelischen Experimentierfreudigkeit niemals seine Linie und vor allem auch nicht seine Melodik verliert. Brillante Songs, brillant gespielt! Erst live zeigt sich, welch ein spieltechnisches Potential in jedem einzelnen der Musiker von Moe. steckt, wie sie sich blind verstehen und wunderbar zusammen harmonieren. Allerbester Roots-/Groove-/Jamrock zwischen Widespread Panic und Grateful Dead, zwischen String Cheese Incident und The Big Wu, mit einer ordentlichen Portion Southern-Esprit, vor allen Dingen durch die immens langen, herzhaften Double Lead-/Twin-Gitarren-Einlagen der bereits erwähnten Gitarrenvirtuosen. So umgarnen jede Menge kochende Gitarren das die Show eröffnende, großartige "Crab eyes", der fantastische, melodische Roots-/Jamrocker "Lost along the way" besticht mit ungemein sauberen, frischen und sehr filigranen Gitarren-Intermezzis, die im Verlaufe des Songs in einem famosen, stetig an Tempo und Dynamik gewinnenden Gitarrenduell mit herrlichen Soli und sich vollendend harmonisch ineinander verknüpfenden Läufen gipfeln (viel Southern-Würze), das von sprudelnden Twin-Läufen und klasse Double-Leads geprägte "Moth" versprüht zuweilen sogar ein gewisses Allmans-Flair, und wenn sie das unvermeidliche "Timmy Tucker" mit den 2 folgenden Songs ("Tailspin" und "Big world") zu einem ohne jegliche Unterbrechung gespielten, rund 45-minütigen, mit allen Varianten ihres Repertoires angereicherten Jamming verbinden, sind die Fans im vollbesetzten Fillmore von Denver vollends aus dem Häuschen! Überaus beeindruckend! Die DVD enthält im Hauptteil zunächst einen rund 98-minütigen Set der Band, doch das Bonus-Material beschert uns dann neben Interviews und Statements der Band-Mitglieder noch einmal 2 weitere Songs dieser Fillmore-Show mit einer erneuten Spieldauer von etwa 17 Minuten! Toll gefilmt, prächtiger Sound (DTS-HD, Master-Audio 5.1)!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4546
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Moe. - the conch [2007]
Erste neue Studioscheibe der beliebten Jamrock-Truppe seit 4 Jahren - und eine ganz starke! Es ist immer schwer für eine Band, die vor allen Dingen live ihr ganzes Potenzial auszuspielen in der Lage zu sein scheint und deren große Fangemeinde sie genau aus diesem Grund so verehrt, im Studio etwas Adäquates entstehen zu lassen, doch Moe. haben sich, dessen genau bewußt, für "The conch" dafür in eine nahezu ideale Situation gebracht: Man begab sich in das State Theatre von Portland/ME und nahm das Songmaterial für das neue Album während mehrerer Tage zunächst live auf (an zwei Tagen sogar vor Publikum) um herauszufinden, wie sich die Stücke während den Performances entwickeln. Anschließend ging man unverzüglich ins Studio und spielte dort, die live gesammelten Erfahrungen einbringend, die Tracks erneut ein, was ein Höchstmaß an Live-Authentizität auch für das Studio garantierte! Entstanden ist ein Werk, representativ für die ganzen Fähigkeiten Moe.'s, wie kein anderes zuvor! Toller Sound, ungemein wandlungsfähiges Songmaterial, voller kreativer, spannender und dabei durchaus melodischer Arrangements! Im weitesten Sinne irgendwo in der Schnittmenge solcher Bands wie Grateful Dead, Widespread Panic, The Big Wu oder String Cheese Incident angesiedelt, haben sie ihre eigene Identität längst gefunden. Moe. verarbeiten in iher Musik fundamentierte Classic Rock-Elemente, Psychedelic-, Progressive-, leichte Blues,- dezente Jazz-Spuren, zuweilen ein gewisses Retro-Countryrock-Flair und mittlerweile auch eine gute, gesunde Portion Southern Rock-Würze, vor allem hervorgerufen durch die markanten Gitarrenparts der beiden herausragenden Lead Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, sowie die Strukturen vieler Songs. Es entsteht der unverkennbare Moe.-Sound! Das Material versprüht eine immense Spielfreude. Zu jeder Phase der Scheibe (in übrigen satte 75 Minuten Spielzeit) spürt und erahnt man die live teilweise unendlich zelebrierten Jammings, mit denen die Songs auf der Bühne auf zuweilen zwanzig/dreißig Minuten ausgedehnt werden, dabei aber nie ihre Strukturen verlieren. Im Großen und Ganzen werden die Arrangements von den beiden Lead-Gitarristen bestimmt, die sich immer wieder mit brillanten Soli von Höhepunkt zu Höhepunkt spielen. Doch durch die wohl dosierte, geschickte und sehr effiziente Integration von Keyboards und diesem jammigen Percussion-Groove entsteht ein sehr kompaktes Band-Feeling! Manche Songs wirken antspannt, andere kommen mit krachenden, lochenden Riffs daher und rocken, was das Zeug hält! Gleich die ersten beiden Nummern haben es in sich: Da hören wir zunächst den flotten, erfrischenden, luftigen, auf lässiger Percussion basierenden, locker dahin fließenden Jamrocker "Blue jeans pizza" (erinnert zuweilen fast ein wenig an Steely Dan), durchzogen von strategisch klug positionierten, rootsig dreckigen, würzigen, ja glühenden, sehr quirlig und virtuos gespielten Gitarrensoli und im Anschluß daran das traumhafte, 6 1/2-minütige "Lost along the way", eine leicht country-infizierte, zu Beginn etwas Grateful Dead-Feeling versprühende, recht entspannt startende Nummer, in der sich nach rund 3 Minuten ein hinreißendes, langes Gitarrensolo entwickelt, das erst einmal ruhig startet, dann aber immer mehr an Fahrt gewinnt und schließlich, bei aller Lockerheit in einem furiosen Drive mündet, bevor man wieder zu dem schönen, melodischen Refrain zurückkehrt. Super! Weitere Highlights sind beispielsweise der von krachenden Riffs bestimmte Rocker "Tailspin" (da wird man gar an Gov't Mule erinnert), das wunderbar groovende, leicht psychedelisch angehauchte, melodische, in der Mitte von einem klasse Wechselspiel zwischen spacigen Keyboards und würzigen, southern-fueled Gitarrenläufen bestimmte "Another one gone", der knapp 8-minütige Jamrocker "Wind it up", gespickt mit schönen Tempowechseln, Moe.-typischen Vibrophon-Passagen und jeder Menge dreckigen, fetten Gitarrenläufen, das dynamische, sowohl mit Modern Rock- als auch mit Retro Rootsrock-Elementen ausgestattete "Down boy", das frische, ein leichtes Country-/Folk-Flair versprühende, melodische "Where does the time go", das herrliche, semi-akustische, ruhige "Summer o i", und viele mehr! Das Songmaterial ist von vorn bis hinten große Klasse, "The conch" ein großartiges, durch und durch lebendiges Album! Eine der besten und wichtigsten Bands des Jamrock-Circuits mit einer absoluten Studio-Meisterleistung!

Art-Nr.: 4676
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lost along the way
The pit
Wind it up
Where does the time go

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One Man's Trash - same [2005]
Trash? Abfall? Plunder? Weit gefehlt! Blanke Ironie! Das absolute Gegenteil ist der Fall! One Man's Trash aus Arizona sind eine Gabe des Himmels an die Rock'n Roll-Welt! Mitreißend! Faszinierend! Packend! Brillant! Mit einem schlichtweg "wahnsinnigen" Lead-Gitarristen, der sich die Seele aus dem Leib spielt! Auf der Basis bestechender musikalischer Fähigkeiten kombiniert die Band in einer einzigartigen Art und Weise, voller Kreativität und Abwechslungsreichtum, eine unwiderstehliche, kochende, geradezu magisch anziehende Mixtur folgender Zutaten: Funk, Southern Rock, Texas-Blues, Classic Guitar-Rock, Swamp-Rock, Americana-/Rootsrock, Boogie, California-Countryrock, wobei die herrlichen, zuweilen ausgeprägten Funk-Grooves, ein erdiges Roots-Feeling und ein wunderbares, jederzeit spürbares, äußerst angenehmes Southern-Flair von zentraler Bedeutung sind. Was uns hier wie ein Tornado aus den Lautsprechern entgegen fegt, ist pulsirender, die Sinne in Wallung bringender, voller Dynamik und Vitalität steckender Rock'n Roll, gleichzeitg gespickt mit fantastischer Spieltechnik und vollendeter musikalischer Kompetenz! Diese Mucke "kicks ass" - und zwar gewaltig, aber auf einem verdammt hohen Niveau! Es kocht, brodelt, funkt, bluest, rockt und groovt, daß es eine helle Freude ist! Sämtliche Musiker zeichnet eine außergewöhnliche Qualität aus, doch die markanten Eckpfeiler des im übrigen herrlich satten und sehr differenziert abgemischten, fantastischen Sounds sind Lead-Gitarrist Greg Koch (einigen Bluesrock-Freunden hierzulande als genialer Saiten-Zauberer sicher schon ein Begriff) und der großartige Sänger (erdige, rootsige, markante Stimme voller Seele), Rhythmus-Gitarrist und Songwriter (jede einzelne Nummer ist ein Knüller) Jeff Bell! Vor allem Gitarrist Koch ist ein Erlebnis! Was dieser Bursche für ein Feuerwerk an furiosem "Electric Picking", an knisternden, explosiven Soli, vor Vehemenz nur so überschäumenden, fetten Läufen abbrennt, raubt einem den Atem! Diese Gitarrenattacken treffen mitten ins Herz, puschen einen bis in die Haarspitzen aus! Seine Saitenakrobatik ist kaum zu übertreffen - furios, rasant, schnell, gefühlvoll, emotional, dreckig, rau, wild - "a hell of a ride"! Abgerundet wird das Ganze durch eine entsprechend exzellente Rhythmus-Fraktion aus grandiosem Drumming (Eddie Barratini) und pulsierenden Bassläufen (Jimmy Mack)! Die Songs sind druckvoll und melodisch zugleich, bleiben bestens hängen, strotzen vor immenser Spielfreude und zeugen von jeder Menge Ideenreichtum! Man erahnt mal vereinzelt Spuren von so verschiedenen Leuten wie ZZ Top, John Hiatt, Little Feat, Warren Zevon, Stevie Ray Vaughan, North Mississippi Allstars, Allman Brothers oder Albert Lee (um nur einige zu nennen), dennoch klingt die Musik von One Man's Trash einzigartig und "neu"! Wie ein furioser Funk-Orkan voller Power, Druck und mit einem wunderbaren Drive bläst uns die Band ihr großartiges Eröffnungsstück um die Ohren und spielt, dem Songtitel entsprechend, zu einer ausgelassenen "Partytime" auf: Toller Groove, viel Biß, eine Menge Kraft, eine prima Melodie, trotz der funkigen, schnellen Beats ungemein flüssig dargeboten, gespickt mit geradezu wahnwitzigen, "hektischen", fetten Gitarrenritten des unglaublichen "Axeslingers" Greg Koch! Kein Stück ist wie das wunderbaren "I'll walk alone" weiter, durchweht von einem feinen, southern-swampigen Little Feat-Feeling! Herrliche Mandolinandere, die stilistische Vielfalt scheint keine Grenzen zu kennen. Dennoch zeichnet die Songs eine ungemein enge, schier untrennbar miteinander verbundene Charakteristik aus. Keine Sekunde Langeweile! Aber auch keine Konzeptlosigkeit - nicht im Entferntesten! Stilvielfalt und musikalischer Wiedererkennungswert üben sich in prächtigem Einklang! Track 2, "Hot 'n' sticky" ist ein famoser, sowohl Southern- als auch Texas-rooted Groove-Blues-Boogie-Rocker, einmal mehr voller unter die Haut gehender, satter Gitarrenläufe. Klasse Druck! Schöne, unterschwellige Schwüle! "She's mine" bietet wundervollen, melodischen, knackigen Rootsrock, irgendwo zwischen John Hiatt und den Blue Dogs (lässiges, lockeres Gitarren-Picking)! Rootsig, Americana-mäßig, wieder mit einer feinen Melodie ausgestattet, machen sie mit dem en-Klänge sorgen für zusätzliche Frische! Die geschmeidigen Gitarrenläufe stecken voller Southern-Flair! Toll! Bissige Bassläufe und fette Gitarrenriffs prägen den dreckigen Roots-/Blues-Funk-/Rock-Kracher "Say you love me", der durch die "versoffene" Background-Röhre von Sass Jordan zusätzlich Pfeffer erhält! Das obligatorische, mächtig glühende Gitarrensolo fehlt auch hier nicht! Es folgen zwei völlig "verrückte" Tracks (nicht nur hier zeigt die Band mit Bravour ihren Sinn für Humor), bei denen sich dieser "durchgeknallte" Gitarrenakrobat schier die Finger blutig spielt. Zunächst die abgehende, fulminante Countryblues-Nummer "Bad case of the blues" in bestem Albert Lee-Stil (nur spielt dieser Greg Koch Herrn Lee vermutlich schwindelig), anschließend, der Titel "Surf strangler" sagt es schon, einen psychedelisch angehauchten, rasanten Surf-Heuler! Puren, hinreißenden, kochenden, rauen Southern-Blues-Funk-Rock zelebrieren sie mit dem scharfen, würzigen "Double cheese" - was für ein Groove! Toller Rhythmus! Dazu eine halsbrecherische Gitarren-Achterbahnfahrt zwischen rotzigem, "ass-kicking" Southern Rock-Dreck und filigranem Picking! Irre! So geht das bis zum Ende weiter! Jedes Stück wartet wieder mit neuen kleinen Überraschungen und instrumentalen Kunststückchen auf - ein Fest für die Ohren! Und doch so eingängig! Auch beim x-ten Hören entdeckt man bei diesen Jungs noch Neues. Ein eindeutiges Indiz für die Klasse dieser Musiker! Ein Hammer-Album! 12 absolute Songperlen! Insgesamt leider "nur" 40 1/2 Minuten lang, aber die haben es, ohne auch nur den Hauch eines schwachen Momentes in sich! Jede Nummer ist für sich ein packendes, einzigartiges Highlight! 12 herrliche kleine, bislang unentdeckte, "musikalische Rohdiamanten", genauso zeitloser, wie moderner und vitaler Rockkultur! Begeisternd!

Art-Nr.: 4157
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot 'n' sticky
I'll walk alone
Say you love me
Double cheese
Another day
If you want love

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Radiators, The - dreaming out loud [2006]
Tolles neues Album der großartigen Southern-/ Delta-/ Roots-/ Voodoo-/ Swamp-/ Groove-/Jam-Rock-Truppe aud New Orleans! Brodelnde Bayous und funkig groovende Rhythmen auf der einen Seite, lockere Spielfreude auf der anderen - das sind die Markenszeichen dieser seit nunmehr schon über 25 Jahre nicht mehr wegzudenkenden Institution aus den "Juke Joints" Lousisiana's um den exzellenten Sänger, Tastenmann und Songwriter Ed Volker und die beiden ausgezeichneten Gitarristen Dave Malone und Camile Baudoin! Basierend auf einem unwiderstehlichen Louisiana-Groove, mixen sie aus Funk-, Blues-, R & B-, Soul-, Jazz-, Country-, Rock-, und Jam-Elementen ein magisches Elixier voller Seele und Spielfreude. Dabei ist eine Verwandschaft zu Bands wie Little Feat und Delta Moon klar erkennbar, aber auch The Allman Brothers Band und vereinzelt die Leichtigkeit von Grateful Dead hinterlassen ihre Spuren. Beeindruckend die so ungemein viel Sympathie, Southernflair und "Urigkeit" ausstrahlende, raue, tiefe Stimme von Volker, die sich glänzend in das bestechende Zusammenspiel aus seinen Piano- und Orgel-Beiträgen mit den beiden großartigen Gitarristen, die sich immer wieder mit hervorragenden, würzigen Soli in Szene setzen, einfügt. Starke, kompakte Songs mit feinen Melodien, die allerdings immer genügend Freiraum für eventuelle Jam-Ausflüge bieten. Zu den Höhepunkten, des unter dem Eindruck der Zerstörung des Hurricanes "Katrina" in ihrer Heimatstadt New Orleans eingespielten Albums zählen Nummern wie der tolle Southern-Swamp-Groove-Rocker "Ace in the hole" mit seiner klasse Melodie, dem klimpernden Piano und den feurigen, dreckigen Gitarrenläufen, der von einer herrlichen Melodie, viel Frische und einer wunderbaren Lockerheit geprägte, balladeske Roots-Swamp-Rocker "Dreaming out loud" (sehr schönes, wechselseitiges, viel Southern-Charme versprühendes Lead Gitarrenspiel im Break), das riffige, funkig groovende, Little Feat-like "Wrestling with the angel" (schöne Percussion, würziges Gitarrenfeuer), das bluesige, dezent psychedelische, entspannte "Rub it in", dessen Gitarrenintro gar etwas von Hendrix hat, der lässige, flockige, prächtig groovende Roadhouse-, Funk-, "Juke Joint"-Boogie "Lost radio", das voller Voodoo-Flair steckende, schwüle, sumpfige "7 devils" mit seiner klasse Melodie und den tollen, glühenden Gitarrenlinien, usw., usw.! Das ist allerbeste Southern-Louisiana-Rootsrock-Musik, wie sie eben nur in New Orleans zelebriert werden kann! Die Radiators präsentieren sich stark wie immer!

Art-Nr.: 4513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ace in the hole
Dreaming out loud
Wrestling with the angel
7 devils
Good things

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Shepherd, Kenny Wayne - 10 days out ~ blues from the backroads ~ cd/dvd-set [2007]
CD/DVD-Set! Eine Verneigung vor dem Blues! Tolles "back to the roots"-Projekt des Wegbereiters der jungen U.S.-Bluesrock-Generation, eingespielt mit jeder Menge legendärer Blues-Veteranen! Kenny Wayne Shepherd's Referenzen für seine musikalischen Roots bilden das Zentrum dieses phantastischen CD/DVD-Kombi-Sets, das bereits vor rund 2 1/2 Jahren entstand, aber jetzt erst veröffentlicht wurde! Im Juni 2004 begab sich Kenny Wayne Shepherd zusammen mit seinen Freunden Tommy Shannon und Chris Layton von der ex-Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmus-Sektion, Produzent Jerry Harrison und einem mobilen Studio auf Reisen quer durch die Staaten um sich einen Traum zu erfüllen. Während 10 Tagen besuchte er eine Vielzahl legendärer Blues-Größen, einige davon sehr bekannt, einige davon weniger, dennoch für ihn von immenser Bedeutung, um gemeinsam mit ihnen, bevor es wegen ihres teilweise sehr hohen Alters nicht mehr möglich sein würde (und tatsächlich sind bereits sechs dieser Veteranen zwischenzeitlich verstorben), zu jammen und ein paar ihrer legendären Songs aufzunehmen. Entstanden sind 15 prächtige Stücke (insgesamt knapp 78 Minuten Spielzeit), teilweise akustisch, teilweise fett elektrisch, alle in einem grandiosen Sound, bei denen Shepherd stets als Sideman mit von der Partie ist, den Part des gesangstechnischen Vortrages aber seinen "Heroes" überlässt! Die Liste reicht beispielsweise von Clarence "Gatemouth" Brown bis zu B.B.King, über die weitgehend unbekannte, obskure, in Blues-Kreisen aber Kultstatus genießende, zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 91-jährigen Gitarristin Etta Baker aus North Carolina (großartig, wie Baker und Shepherd in Baker's Küche sitzen und musizieren) oder Mundharmonika-Ass Jerry "Boogie" McCain, bis hin zu den Leuten der Howlin' Wolf- und Muddy Waters-Band! Alles ist live eingespielt, ob im Vorgarten, im Studio, oder vor Publikum! Die Setlist:: "Prison blues" (mit Cootie Stark und Neal "Big Daddy" Pattman), "Potato patch" (mit Jerry "Boogie" McCain), "Honky Tonk" (mit Buddy Flett), "The thrill is gone" (mit B.B.King), "Tina Marie" (mit Bryan Lee), "Born in Louisiana" (mit Clarence "Gatemouth" Brown), "Chapel Hill Boogie" (mit John Dee Holeman), "Tears come rollin' down" (mit Henry Townsend), "Knoville rag" (mit Etta Baker), "Big Daddy Boogie" (mit Neal "Big Daddy" Pattman), "U-Haul" (mit Cootie Stark), "Red Rooster" (mit Henry Gray & Howlin' Wolf Band), "Sittin' on top of the world" (mit Hubert Sumlin & Howlin' Wolf Band), "Spoonful" (mit George "Wild Child" Butler & Howlin' Wolf Band), "Grindin' man" und "Got my mojo working" (mit Pinetop Perkins & Muddy Waters Band), letzteres nur auf der DVD! Apropos DVD: Auf dieser sehen wir den ganzen Roadtrip in einer rund 100-minütigen Dokumentation noch einmal glänzend zusammengefasst, inklusive toller Live-Aufnahmen und jeder Menge Statements der beteiligten Akteure! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Was für ein Bekenntnis zu seinen musikalischen Roots! Ganz große, überaus inspirierte Arbeit von Kenny Wayne Shepherd!

Art-Nr.: 4689
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Son Volt - the search [2007]
Jay Farrar und seine "Gang" mit dem zweiten Album nach ihrer 2005er Reunion, das man, da gibt es keinen Zweifel, erneut als eine absolute Glanzleistung bezeichnen muß! Farrar ist ein Mann, der es liebt seine musikalischen Visionen stetig zu erweitern. "The search" ist geradezu ein Musterbeispiel dafür neue Territorien zu erschließen, ohne dabei jedoch die typischen Son Volt-Charakteristika dieses rauen, unbeschwerten, dreckigen Retro-/Americana-/Alternate Country-/Gitarren Rootsrock-Fundaments mit seinen erdigen, rotzigen Riffs und Licks, dem staubig roughen, ungeschliffenen Charme und den ausgezeichneten Melodien zu verlassen. Verantwortlich für den neuerlichen Kreativitätsschub sind Farrar's Entscheidungen das Line-Up der Band um einen großartigen Tastenmann (Derry DeBorja) zu erweitern, der mit seinen Einsätzen den Sound ein ums andere Mal überaus angenehm verfeinert, wie auch das Klangspektrum hin und wieder mit sehr variablen Nuancen, wie beispielsweise der Integration unaufdringlicher, aber sehr prägnanter, souliger Bläser bei dem sehr flockigen, schwungvollen, wunderbar ins Ohr gehenden, knackigen Pracht-Rootsrocker "The picture"oder das Infiltrieren psychedelischer Anlagen (u.a. bei dem großartigen "Action" oder dem gar etwas an die frühen R.E.M. erinnernden "Underground dream"), zu ergänzen. Son Volt treffen den schmalen Grat ihres vertrauten Sounds und neuer Experimentierfreudigkeit mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit. Ein unwiderlegbares Indiz für die außergewöhnliche Klasse der Truppe! Sehr stark beispielsweise auch solche Nummern wie der voller unbekümmertem "Garage-Flair" steckende, flotte, ein wenig an alte Byrds-like Hippie-"Eight miles high"-Tage zu erinnern scheinende Rootsrocker "Beacon soul", das von rauen, glühenden, Neil Young-/Crazy Horse-like Riffs geprägte "The search", die um Streicher-ähnliche Keyboards ergänzte, andererseits sehr rootsige Americana-Ballade "Circadian rhythm", die tolle, 5-minütige Piano-Ballade "Adrenaline and heresy" mit ihrer feinen Melodie (zunächst nur Klavier und Farrar's unverkennbarer, großartiger Gesang, ehe für die letzten 1 1/2 Minuten noch ein rootsiges Drumming einsetzt), das leicht punkige, kernig rockende "Satellite", usw.! Zu den absoluten Höhepunkten des Albums zählen zwei hinreißende Alternate Country-/Americana-Balladen, die sich trotz allen "Staubs" wunderbar in unseren Gehörgängen festsetzen: Zum einen das raue, von herrlicher, "dreckiger" Steelguitar und schönen Orgel-Klängen begleitete "Methamphetamine" und zum anderen das traumhafte, viel Gram Parsons-Feeling versprühende, von vielschichtigen Gitarren (u.a. erneut eine hervorragende, angeraute Steelguitar) und tollem Duett-Gesang Shannon McNally's geprägte "Highways and cigarettes"! "The search" stellt einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, warum Son Volt und vor allem deren Kopf Jay Farrar zu den wichtigsten und einflußreichsten Künstlern der Roots-/Americana-/Alternate Country-Bewegung zählen. Wie eingangs erwähnt: Eine absolute Glanzleistung!

Art-Nr.: 4758
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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