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Atlanta Rhythm Section - anthology - greatest & latest [2007]
Da werden die vielen Anhänger der kultigen Southern Rocker hellhörig: Jawohl, die Atlanta Rhythm Section meldet sich zurück, und zwar mit einem neuen Album. Am Start ist die aktuelle Besetzung der Band um den neuen Sänger Andy Anderson, den eingefleischte Kenner allerdings bereits seit den Neunzigern kennen dürften, denn schon damals tauchte er immer wieder mal im Line-Up der Truppe auf. Der Albumtitel "Anthology - Latest & greatest" dürfte zunächst für etwas Irritation sorgen, da er natürlich ein weiters "Greatest hits"-Album suggestiert, doch das ist es nicht. Was ARS hier vorlegen, ist ein reines Cover-Album, das etwa zur einen Hälfte aus vollkommen neu eingespieltem, alten ARS-Songs besteht, zur anderen aus ihren Versionen bekannter Klassiker diverser, seelenverwandter Rock-Größen. Zum einen werden mit "So Into You", "Spooky", "I’m Not Gonna Let It Bother Me Tonight", "The Ballad Of Louis Malone" und dem gelungenen "Sleep With One Eye Open" (ein Song , der bislang nie veröffentlicht wurde, mit rootsig-psychedelischem, aber typisch, melodischem ARS-Flair) einige markante Tracks/-Hits aus vergangenen Zeiten aufpoöiert. Die Besetzung mit Dean Daughtry (Keyboards, Drums) als einzigem Original-Mitglied, dem bereits erwähnten Ronnie Hammond-Ersatz Andy Anderson (Vocals) und David Anderson (Guitars, Bass, Drums) erscheint zwar recht minimalistisch, der einzigartig anmutende Keyboard- und Gitarren-lastige, typische ARS-Sound wurde aber sehr authentisch (vor allem Barry Bailey’s damaliges Les Paul-Spiel wird von David Anderson sehr gut weiterentwickelt) und durchaus zeitgemäß klingend eingefangen. Klasse besonders das relaxt groovende "Spooky" mit gleich drei eingebundenen, fetten E-Gitarren-Passagen. Zum anderen hat die Band ein paar hochkarätige Rock-Klassiker (u. a. "Hold On Loosely" von 38 Special, "The Boys Are Back In Town" von Thin Lizzy, "Love Hurts", vor allem bekannt durch Nazareth, oder auch "Help Is On The Way" der australischen Little River Band) eingespielt und versucht, diesen Songs eigenen Stempel aufzudrücken, was ihr prima gelingt. Stark auch die Fassungen von weiteren Stücken wie Lynyrd Skynyrd's/J.J.Cale's "Call Me The Breeze" in einer ordentlich abgehenden Version mit tollem Gitarren-Drive, die sich durchaus mit der Skynyrd'schen messen kann, dem Bachman Turner Overdrive-Klassiker "Takin’ Care Of Business", der Anderson’s rauem Stimmorgan mit seinem Blues-Rock-Ambiente sehr entgegenkommt, oder das furios dargebotene ZZ-Top-Mini-Medley "Sharp Dressed Man“/“Gimme All Your Lovin’", das durch Daughtry’s klasse Orgel- und Honkytonk-Piano-Spiel zusätzlich aufgepeppt wird. Am Ende gibt es als Bonus noch zwei Live-Tracks ("Imaginary Lover" und "Champagne Jam"), eingespielt in der aktuellen Live-besetzung (Dean Daughtry, Steve Stone, Andy Anderson, Justin Seeker, Jim Keeling, Alan Accardi) mit bewährter Routine und in gewohnter Atlanta Rhythm Section-Qualität. Vielleicht wäre ein Album mit komplett neuem Material wünschenswerter gewesen, aber immerhin: Einfach schön mal wieder etwas „Neues“ von den Burschen zu hören! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4959
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Daniels Band, Charlie - deuces [2007]
Ein gutes Vierteljahr nach "Live from Iraq" ist die Charlie Daniels Band schon wieder mit einem neuen Album am Start - und Leute, dieses Teil hat es wahrhaft in sich! Das ist eine extrem starke Vorstellung! Für "Deuces", der Titel lässt es bereits vermuten, haben sich der gute alte Charlie und seine Jungs eine hochkarätige Schar seelenverwandter Duettpartner ins Studio geholt, um sich gemeinsam mit ihnen der Neueinspielung einiger ausgesuchter und hoch interessanter Coverversionen, früherer Charlie Daniels-Klassiker und auch neuer Stücke zu widmen. Und das ist ihnen einfach in bestechender Art und Weise mit einem prachtvollen Spagat zwischen lupenreinem, voller Pfeffer steckendem Southern Rock, fettem Countryrock und zwei/drei bluegrassigen Exkursionen gelungen! Dabei sind die teilweise sehr berühmten Songs der "fremden" Interpreten nicht "einfach nur" gecovert, nein die Charlie Daniels Band und ihre Gäste drücken diesen Neu-Interpretationen nachhaltig ihren ganz eigenen Stempel auf, gestalten sie komplett um und hauchen ihnen damit vollkommen neues Leben ein. Nehmen wir zum Beispiel den legendären Ray Charles-Klassiker "What'd I say" (der Album-Opener), aus dem die Charlie Daniels Band und Travis Tritt einen bärenstarken, fulminanten, mächtig brodelnden, waschechten Swamp-/Southern-/Blues-/Groove-Rocker der allerersten Güte zaubern, der den goldenen Zeiten der früheren CDB in nichts nachsteht. Prächtige, kochende Slide- und glühende E-Gitarren, southern-soulige, weibliche Background Vocals, wunderbar rhythmisches Drumming und erstklassige Orgel-/Piano-Fills sorgen in großartigem Zusammenspiel für die nötige Würze. Nicht viel anders verhält es sich beim folgenden "Signed, sealed, delivered, I'm yours". Auch aus diesem berühmten Stevie Wonder-Hit bastelt die CDB, diesmal zusammen mit dem seeligen, röhrenden Organ Bonnie Bramlett's, eine tolle, von glühenden Gitarren und klimperndem Piano durchzogene, kernige, brennende Classic Southern Rock-Nummer voller "Soul"! Dann der nächste "Knaller": "Jackson", jener alte von so vielen Künstlern gecoverte Evergreen (u.a. Nancy Sinatra & Lee Hazelwood, Johnny Cash...), eingespielt zusammen mit "Redneck woman" Gretchen Wilson steht auf dem Programm! Wow, und was rockt diese Nummer plötzlich! Herrliche Dual Lead-Guitars, ein pochender, straighter Rhythmus, dreckige Southern-/Swamp-Riffs, hervorragende Gesangsleistungen vom alten Charlie und Gretchen, pure Emotion und Authentizität - ein feuriges, saustarkes "blue-collar" Hi-Energy Southern-/Countryrock-Juwel par excellénce! Respekt, Respekt! Im Anschluß daran hören wir eine klasse Fassung des ewig jungen Robbie Robertson-/The Band-Klassikers "The night they drove old dixie down", vorgetragen im Duett mit dem unverwechselbaren Vince Gill, ehe erstmals die bluegrassige, reine Countryseite des Charlie Daniels zum Vorschein kommt. Bob Dylan's "Maggie's farm" wird interpretiert, und zwar in einer mitreißenden, Banjo-driven Uptempo-Version! Mit dabei: die Scruggs-Familie um Randy, Gary und dem legendären Banjo-Picker Earl Scruggs. Darüber hinaus ergänzt Charlie die Nummer mit glänzenden Fiddle-Passagen! Und weil's so schön ist, schiebt man gleich mit der wunderbaren Dolly Parton-Nummer "Daddy's old fiddle" noch einen Song gleichen Kalibers hinterher, natürlich vorgetragen im Duett mit Dolly! Starkes, locker nach vorn gehendes Drumming, großartige Fiddle- und Banjo-bestimmte Squaredance-Atmosphäre! Es folgen jede Menge weiterer, wirklich erstklassiger Duette (u.a. eine feine Version von "Like a rolling stone" mit Hootie & the Blowfish's Darius Rucker als Partner, ein phantastisches Remake des alten Charlie Daniels Band-Klassikers "Long haired country boy", eingespielt zusammen mit Brooks & Dunn in allerbester Southern Rock-Manier, inklusive wunderbarer Slide- und E-Gitarren-Passagen in Verbindung mit Taz DiGregorio's vorzüglicher Hammond Orgel, oder der gut abgehende Southern-/Countryrock-Feger "Drinkin' my baby goodbye" zusammen mit Montgomery Gentry), ehe zum Abschluß des Albums noch ein absolutes Highlight für die puren Southern Rock-/Jamrock-/Gitarren-Liebhaber auf dem Programm steht. Country Neo-Traditionalist Brad Paisley, bekanntermaßen ein grandioser Gitarren-Virtuose, und Charlie Daniels haben mit dem Instrumental "Jammin' for Stevie" eine grandiose Hommage an Stevie Ray Vaughan komponiert und zusammen mit Stevie Ray's Original Rhythmus-Fraktion "Double Trouble" (Chris Layton -Drums, Tommy Shannon - Bass) eingespielt. Hier gibt's alles, was das Southern-Herz begehrt. Eine geradezu traumhafte Demonstration lockeren, melodischen, flüssig vor sich hin fließenden Twin Guitar-/ Dual Lead Guitar-Spiels, bei dem einem nahezu alle Größen des Genres von Duane Allman bis Dickey Betts oder Toy Caldwell bis Stevie Ray in den Sinn kommen. Brad Paisley und Charlie Daniels mit einem 6-minütigen Southern Rock-Gitarren-Genuß, der allein schon den Erwerb dieses Albums lohnt! Von vorn bis hinten ein bärenstarkes Werk der Charlie Daniels Band und ihrer Freunde, das gut 55 Minuten lang fetten Southern Rock, kernigen Countryrock und ein paar großartige bluegrassige Einlagen bietet, die einen schlichtweg begeistern! Charlie rocks - auch im "hohen" Alter! Hut ab!

Das komplette Tracklisting:
1 What'd I Say - 4:15 (mit Travis Tritt)
2 Signed Sealed Delived I'm Yours - 4:06 (mit Bonnie Bramlett)
3 Jackson - 4:23 (mit Gretchen Wilson)
4 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:00 (mit Vince Gill)
5 Maggie's Farm - 3:50 (mit Earl, Gary und Randy Scruggs)
6 Daddy's Old Fiddle - 3:51 (mit Dolly Parton)
7 Like a Rolling Stone - 4:59 ( mit Darius Rucker)
8 Evangeline - 3:37 (mit The Del McCoury Band)
9 Let It Be Me - 3:59 (mit Brenda Lee)
10 Long Haired Country Boy - 4:20 (mit Brooks & Dunn)
11 God Save Us All from Religion - 3:50 (mit Marty Stuart)
12 Drinkin' My Baby Goodbye - 3:43 (mit Montgomery Gentry)
13 Jammin' for Stevie [Instrumental] - 6:05 (mit Brad Paisley)

Art-Nr.: 5313
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Daniels Band, Charlie - essential super hits ~ limited edition mit bonus dvd [2004]
Tolles neues Teil der Charlie Daniels Band! Achtung, nicht von dem albernen Albumtitel abschrecken lassen! Das ist zwar eine neue "Best of", aber was für eine! Das Besondere: Alle Tracks sind speziell für diese Zusammenstellung mit der aktuellen Besetzung der Band neu eingespielt worden. Das Resultat ist klasse! Die Charlie Daniels Band setzt den Trend ihrer letzten Alben fort und präsentiert sich weiterhin schön knackig, rockig und druckvoll. Southern Rock, wie ihn die Fans von "good ole" Charlie mögen! Auch den legendären Countryrock-Nummern hat er noch einmal frischen Wind eingehaucht! Wir hören jede Menge fette Southern Gitarren, lange Soli, herrliche Twin-Passagen, aber auch Charlie's Fiddle-Einlagen fehlen nicht, die er zum Teil in interessantem Parallelspiel mit der elektrischen Lead-Gitarre einsetzt. Doch nicht nur, daß es sich ausschließlich um Neuaufnahmen handelt ist erfreulich, auch die Titelauswahl kann sich wahrhaft sehen lassen! So dürfen sich die Fans unter anderem auf eine super Neuaufnahme des Klassikers "The south's gonna do it again" mit glühenden Gitarrensoli freuen (bei dieser Aufnahme ist als Gast Country Gitarren-Wizard Keith Urban mit einem Solo zu hören), wie auch auf eine großartige, Slide-getränkte, satte, neue Version von "Long haired country boy" (Gesangsgäste: Hal Ketchum und John Berry), auf das unvermeidliche "The devil went down to Georgia" in neuem Gewand, oder eine toll groovende, funkig, riffige Version von "Trudy"! Weitere Titel: "Still in Saigon" in einem von wunderbaren, satten Southern-Twin-Gitarren geprägten Sound mit feurigen Lead-Läufen, das gut abgehende, swingende "Texas" mit Gast Lee Roy Parnell an der Slide, das starke "Simple man" in einem aus Acoustic Slide und Electric Slide kombinierten, dezent swampigen Gewand, das drückende, brodelnde, wieder mit klasse Twin-Gitarren getränkte "The legend of Wooley Swamp", oder den prachtvollen, zusammen mit Travis Tritt eingespielten, knackigen Uptempo Southern-Country-Rocker "Southern boy" mit seiner starken Instrumentierung aus Fiddle, Honky Tonk Piano und würzigen E-Gitarren. Auch der Lynyrd Skynyrd-Hymne "Freebird" haben sie sich noch einmal angenommen und eine klasse neue 6 1/2-Minuten-Version eingespielt, dessen finales Instrumenatlgewitter aus den obligatorischen E-Gitarren und Charlie's wüster Fiddle besteht. Ebenfalls u.a. noch vertreten sind Neuaufnahmen von "In America", "Drinkin' my baby goodbye", "Uneasy rider" (in einer tollen, semi-akustischen Version) und das rare "This ain't no rag, it's a flag"! Die Charlie Daniels Band steht noch immer voll im Saft und poliert mit diesem Album (16 Tracks / 66 1/2 Minuten) einige ihrer legendären Klassiker, wie auch ein paar nicht unbedingt erwartete Stücke, noch einmal so auf, daß man resümieren muß: Nicht nur "The south has done it again", nein, die "Charlie Daniels Band has done it again" - und zwar äußerst beeindruckend! Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es das Album bis auf weiteres in limitierter Ausgabe auch noch mit eine Bonus DVD! Inhalt: 5 aktuell gedrehte Video-Clips von den Songs "Texas" (mit den Gästen Ray Benson von "Asleep At The Wheel" und Lee Roy Parnell an der Slide), "Long haired country boy" (in der Version vom Album mit Hal Ketchum und John Berry), "In America" (ein klasse Live-Mitschnitt), "Last fallen hero ( in einer Acoustic Live-Session) und "Southern boy" (mit Travis Tritt)! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ist schon eine lobenswerte Geschichte, die Charlie Daniels seinen Fans mit diesem Teil beschert: Tolle, sehr gut ausgewählte Tracklist...- alles neu aufgenommen...- und oben drauf noch 'ne Bonus-DVD! Da kommt Freude auf!

Art-Nr.: 2639
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Daniels Band, Charlie - volunteer jam ~ live ~ dvd [2007]
Das ist Southern Rock-Geschichte pur! Der legendäre Film von 1976 über die zweite Volunteer Jam (1975 in Tennessee) der Charlie Daniels Band erscheint 30 Jahre nach seiner Uraufführung endlich auf DVD. Was für ein großartiger Konzertfilm! Mit dabei neben der Charlie Daniels Band (Besetzung neben Daniels: Joel "Taz" DiGregorio, Tom Crain, Don Murray, Fred Edwards und Charlie Hayward) sind The Marshall Tucker Band (in Original-Besetzung), Chuck Leavell, Dru Lombar (Grinderswitch), Dickey Betts, Wet Willie's Jimmy Hall usw.! Erstklassige Qualität! Ca. 123 Minuten Spielzeit! Hier das Tracklisting:
1. Whiskey
2. Birmingham Blues
3. Long Haired Country Boy
4. No Place To Go
5. Funky Junky
6. Texas
7. South's Gonna Do It Again
8. Orange Blossom Special
9. Twenty-Four Hours At A Time
10. The Thrill Is Gone
11 Jelly
12. Jelly Blues
13. Sweet Mama
14. Mountain Dew
15. aktuelles Interview mit Charlie Daniels
Ein historisches Juwel, auf das die Southern Rock-Welt so lange gewartet hat!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Drive-By Truckers - brighter than creation's dark [2008]
Die Drive-By Truckers brechen auf zu neuen Ufern - und zu neuen Höhen! Ganz großartiges neues Album der Truppe aus Athens/GA, die nach dem plötzlichen Ausstieg von Jason Isbell im vergangenen Jahr nun ein Werk vorlegen, wie es differenzierter kaum sein könnte. Doch welch ein starkes Teil ist "Brighter than creation's dark" geworden! Auf über 75 Minuten Spielzeit (19 Tracks) präsentiert die Band nach wie vor einige ihrer typischen, lauten, von sägenden Gitarren durchzogenen, krachenden New Southern Rock-Nummern, wie man sie aus den letzten Jahren kennt, doch bei einer stattlichen Anzahl von Songs schrauben sie die Lautstärke und das Tempo deutlich zurück und tummeln sich in all ihrer "roughen" Ursprünglichkeit und stets bewahrten Zwanglosigkeit (auch beim mittlerweile 8. Album spielt die Band so etwas von unverkrampft auf... - es ist eine wahre Wonne) in einem wunderbaren, teils herrlich "unwegsamen" Gefilde zwischen dreckigem Roots-/Americana-Stoff, zuweilen ungemein melodischen, lockeren Alternate Country-Nummern, Seventies-orientierten Countryrockern und prächtigen "No Depression"-Storytellern. Neben ihrer Nähe zum Southern Rock genossen sie auch im Americana-Lager schon immer einen großen Ruf, den sie mit dem neuen Werk vehement festigen werden. Großen Anteil daran hat ein alter Weggefährte der "Truckers", John Neff (u.a. ex Star Room Boys, Barbara Cue), jetzt (wieder) offizielles Mitglied der Band und seines Zeichens einer der brillantesten Pedal Steel Gitarristen des amerikanischen Südens, der immer wieder die permanent raue, von den erdigen E-Gitarren Patterson Hood's und Mike Cooley's bestimmte Basis vieler Balladen und Midtempo-Tracks mit dem hinreißenden, glasklaren Spiel seines Instrumentes in ein wundervolles, entspanntes Licht rückt. Prächtiges Songmaterial, das durch und durch, egal ob die "Truckers" gerade einen fulminanten Southern Rock-Kracher aus den Boxen drücken (beste Beispiele dazu sind beispielsweise das straighte "3 dinner down", das dezent bluesige, aber auch ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Flair versprühende "Goode's field road" oder das "brachiale", von drei brüllenden Lead-Gitarren dominierte "The man I shot"), eine wundervolle Countrynummer aus dem Handgelenk schütteln (hinreißend beispielsweise das flockige, herrlich melodische, Steelguitar-getränkte "Lisa's birthday" mit deutlichen Gram Parsons-/New Riders Of The Purple Sage-Spuren), oder feinste, rau und staubig fundamentierte Americana-/Alternate Country-Stücke ("Daddy needs a drink", mit seinen Wurlitzer-Einsätzen und Steel-Tupfern ist einfach wunderbar) spielen, nie seinen Spannungsbogen verliert und auf den Zuhörer eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Sehr bemerkenswert und ein weiteres Indiz für die große Klasse der Band! Als überaus stark darf man auch die Leistung der diesmal weitaus mehr ins Rampenlicht gerückten Bassisten Shonna Tucker bezeichnen, die erstmals drei ganz hervorragende Tracks komponiert hat, zu denen sie auch den Lead-Gesang (stimmlich irgendwo zwischen Neko Case und Lucinda Williams liegend) beisteuert. Darunter der raue, Energie-geladene Rootsrocker "Home field advantage" und das seelige, ruhige, fast schon epische, von einer exzellenten Retro Psychedelic-Brise durchwehte Americana-Stück "The Purgatory line". Gast auf fast allen Stücken ist die "alte" Muscle Shoals-Legende Spponer Oldham, der mit seinen wohl dosierten Piano-/Orgel-Einsätzen für zusätzliche Würze sorgt. Die Drive-By Truckers, das wird sich wohl nie ändern, halten auch mit dem neuen Album, trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des erweiterten musikalischen Spektrums, wie selbstverständlich ihr bekannt hohes Leistungsniveau. Tolle Digipack-Aufmachung (das Coverdesign stammt wieder von Grafiker Wes Freed) mit 24-seitigem Booklet, inklusive aller Songtexte! Wieder einmal ein kleines Meisterwerk, erneut produziert von David Barbe (u.a. Widespread Panic)!

Art-Nr.: 5471
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The righteous path
Daddy needs a drink
Self destructive zones
Home field advantage
Lisa's birthday
Goode's field road
A ghost to most

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Gill Band, Cody - boxcars [2007]
Tolles Debüt einer weiteren, ganz hervorragenden, jungen "Red Dirt"-Band aus Stephenville/Texas, produziert von Mike McClure in den berühmten Cedar Creek Studios in Austin! Herrliche, rootsige Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Musik, durchzogen von wunderbaren Melodien, locker, knackig, staubig, nie hektisch, erdig, würzig, angeraut, und sich doch so flüssig und geschmeidig ihren unaufhaltsamen Weg in unsere solch wunderbare Klänge begeisternd aufnehmenden Ohren bahnend! Ja, dieser Mike McClure, eine der zentralen Figuren der "Red Dirt"-Bewegung, hat sich in den letzten Jahren mit viel Gespür, neben seiner erfolgreichen Tätigkeit mit The Great Divide und der Mike McClure Band, einen großen Namen als Förderer und Produzent für die vielen großartigen, jungen Talente der Szene gemacht. Cross Canadian Ragweed, und aus der jüngeren Vergangenheit Darren Kozelsky und die Tyler McCumber Band sind nur einige der grandiosen Acts, die er produktionstechnisch betreut. Und in diese Reihe kann sich die Cody Gill Band mit Glanz und Glorie einreihen, denn sie bewegen sich kompetent und selbstbewusst, neben den bereits erwähnten Kollegen, im Fahrwasser solcher Bands wie Wade Bowen, Buster Jiggs, Micky and The Motorcars, der Eli Young Band, Stoney LaRue und vor allem eben der Mike McClure Band, ohne dabei jedoch wie eine "hausbackene" Kopie zu klingen. Im Gegnteil, das Potenzial dieser Truppe scheint immens hoch zu sein! Bandleader Cody Gill (Lead Vocals, Rhythm Guitar) hatte nach längerem Suchen mit Richie Petronis (Drums) und den Hooper-Brüdern Caleb (Bass, Harmony Vocals) und Zack (Lead Guitar) irgendwannm endlich die für ihn als Frontmann richtige Formation gefunden. Aus zunächst sporadischen Gigs wurde sehr schnell eine feste lokale Live-Größe, und so war ihr CD-Debüt nun die längst fällige, logische Konsequenz. Das prachtvolle Werk beinhaltet 13 Songs, von denen zwölf selbst komponiert sind, eins von dem befreundeten Musiker Cary Swinney. Auffällig, dass sämtliche Stücke immer nur von einer Person allein kreiert wurden, sich alle Musiker aber mindestens einmal eingebracht haben, wobei den Löwenanteil natürlich von Cody geschrieben wurde. Zur musikalischen Umsetzung stellte McClure, neben sich selbst (Guitars, Piano), noch vier weitere exzellente, sehr namhafte Ergänzungsmusiker zur Seite (die texanische Steeguitar-Legende Lloyd Maines, Tastenkünstler Rylie Osborne, Backgroundsängerin Amanda Brown und Harmonikaspieler Jake Akins), die hervorragend mit dem Sound des Quartetts harmonieren. Vom eröffnenden locker, flockig aber knackig und würzig dahingroovenden, traumhaft melodischen "Repeat" mit seinem markantem E-Riff und den herrlichen Lead Gitarren-Linien bis zum abschließenden, southern-rockigen "Buckle Bunny" (mit dezentem "Gimme Three Steps"-Skynyrd-Flair) werden alle Register der "Red-Dirt"-/Roots-/Countryrock-Schiene gezogen. Markant dabei Gill's großartige, angeraute, aber überaus angenehme Stimme, die der von Mike McClure zum Teil frappierend ähnelt (man könnte fast meinen, die beiden seien Brüder - im Sinne der musikalischen Seelenverwandschaft sind sie das ja auch...)! Zack Hoopers E-Gitarren-Riffs und -Soli (in jedem Lied) weisen einige Parallelen zur Eli Young Band auf. Einzelne Stücke herauszuheben fällt sehr schwer, weil es keinen einzigen Aussetzer gibt und ein durchgehend hoher Level gefahren wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst der bereits erwähnten Gastmusiker, die mit ihrem exzellenten Können glänzende Akzente setzen: Akins brilliert bei "Can’t Let Her Go", einem Stück, das an eine Mischung aus Randy Rogers Band und The Marshall Tucker Band erinnert, mit quäkigen Harp-Einlagen, Maines hat bei der tollen Country-/Countryrock-Nummern "Beacon In The Night" (fast wie eine texanische Antwort auf "Tequila Sunrise" von den Eagles) und "Drink Tonight" am Dobro und an der Steel Gitarre seine filigranen Auftritte, Osborne verleiht dem rockigen "Love Is Never Caged" mit fulminantem Orgel-Spiel ordentlich Volumen, während Amanda Brown bei diversen Tracks mit vornehmer Zurückhaltung punktgenau mit Gill’s Gesang harmoniert. Erwähnenswert auch das fette und oftmals gut heraushörbare Bass-Spiel von Caleb Hooper. Der bullig und ehrgeizig wirkende Bandleader Cody Gill erweist sich nicht nur äußerlich (sieht fast aus wie eine Kreuzung aus Randy Rogers und Stoney LaRue) als Energiebündel. Fazit: Die äußerst talentierte Cody Gill Band liefert mit ihrem Debüt "Boxcars" erdige, rootsige und staubige "Red Dirt"-/Americana-/Countryrock-Mucke von höchster Qualität ab, wie sie in ihrer Melodik, Eingängigkeit und Faszination eben nur im Raum Texas/Oklahoma zu finden ist. Das nächste "ganz heiße Eisen" der Szene! Einfach klasse! Weiter so, Jungs! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5057
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Repeat
Can't let her go
Beacon in the night
My place
In the middle
Drink tonight

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Lonestar - mountains [2006]
Berge haben sie in ihrer über zehn Jahren währenden Laufbahn bereits versetzt. Das texanische Quartett Lonestar (Ritchie McDonald, Michael Britt, Dean Sams und Keech Rainwater) zählt mit seinen millionenfach verkauften CDs zu den festen Größen im Geschehen rund um Music City. Auch ihr neues Werk "Mountains" wird diesen Trend wohl fortsetzen. Man ist in der komfortablen Situation, interpretationstechnisch ohnehin mit viel Talent gesegnet, sich seit geraumer Zeit das Beste vom Besten in Sachen Produzenten, Songwritern und Begleitmusikern leisten zu können. Also, was soll da schon großartig schief gehen? An den Reglerknöpfen saß diesmal der prominente Mark Bright (Rascal Flatts, Carrie Underwood, Brad Paisley, BlackHawk etc.), kompositorisch involviert ist, neben Ritchie (3x) und Dean (1x), alles, was Rang und Namen in der Szene hat (Wendell Mobley, Neil Thrasher, Brett James, Craig Wiseman, Tom Shapiro etc.). Hochkarätige Musiker wie Tom Bukovac, Gordon Mote, James Lowry, Eric Darken, Wes Hightower, usw. sind darüber hinaus zusätzliche Qualitätsgaranten, was die instrumentelle und gesangstechnische Ergänzung betrifft. Im Gegensatz zur letzten Scheibe "Coming Home" hat man bei "Mountains" den Fokus wieder verstärkt auf die Balladen gerichtet. Aber auch einige flottere Sachen, wie der Country-Party-Rocker "Cowboy Girl" (klasse Fiddle/E-Gitarre), das knackige "One Of These Days" (gab es auch schon mal von Trace Adkins) oder "Careful When You Kiss Me" (ebenfalls durch Andy Griggs auf seinem letzten Album vorgetragen) dienen sporadisch zur Auflockerung des Gesamtgeschehens. Die beiden letztgenannten Stücke erhalten durch Ritchie McDonald's wesentlich weichere Stimme einen ganz anderen Teint. Zentrum des Albums ist aber eindeutig der Titelsong: Eine wunderschöne Melodie im Midtempobereich, sehr feine Instrumentierung mit Akustik-, E-Gitarre und Mandoline, ganz dezentes Steelguitar-"Pfeifen", ein im Verlauf des Stückes kräftiger und emotionaler werdender Refrain mit sehr aufrüttelndem, gutem Text aus der Feder von Bandleader Ritchie McDonald. Einfach klasse. Die Nummer steht bereits unter den ersten Zwanzig der Billboard-Country-Singles-Charts, mit steigender Tendenz. Wie bereits erwähnt, bewegt man sich bei den restlichen sieben Stücken weitestgehend im professionell, modern instrumentierten, sehr emotional besungenen Balladen-Bereich (vor allem in den Refrains), wobei es textlich (wie auch bei "Mountains") teilweise recht ernst zur Sache geht ("Long Lost Smile", "What She Had To"). Beim abschließenden "Always In The Band" (pianogetränkt, Harmonika-Fills) lässt dann Frontmann McDonald noch mal viel persönliche Note einfließen. Mit "Mountains" haben Lonestar wieder ihren gewohnt routinierten Mainstream-Country abgeliefert. Prima Stoff für die etatmäßige Klientel der Band mit dem Titelsong als absolutes Highlight! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Molly Hatchet - flirtin' with disaster live ~ live cd & dvd [2007]
Live CD + DVD-Set! Brandneue, astreine Live-Veröffentlichung der Southern Rock-Helden, und zwar gleich "doppelt", nämlich in einem klasse CD/DVD-Kombinations-Pack (die Setlist ist jeweils identisch)! Aufgenommen wurde die Show in der aktuellen Besetzung im Jahre 2006, also mit dem zurückgekehrten Grümdungsmitglied Dave Hlubek als zweitem Gitarristen neben Bobby Ingram, im "vornehmen" und renommierten Mountain Arts Center von Prestonsburg/Kentucky, im Allgemeinen eher ein Veranstaltungsort für klassische Konzerte. Nichts desto trotz rocken Molly Hatchet "wie die Sau" und blasen zu einer furiosen, klassischen "Heavy-Boogie-Southern Rock"-Schlacht, so wie wir sie eben von Hatchet erwarten. Die Truppe zeigt sich in bester Spiellaune. Ingram und Hlubek gemeinsam auf der Bühne - das hat schon was! Die beiden liefern sich, auch wenn Ingram nach wie vor die meisten Soli übernimmt, einige prima Double-/(Twin)-Lead-Läufe!

Hier die Setlist:
1. Whiskey man
2. Bounty hunter
3. Gator country / Dixie
4. Son of the south
5. Fall of the peacemakers
6. Devil's canyon
7. Get in the game
8. Drum Solo
9.Beatin' the odds
10. Moonlight dancing on the bayou
11. Rainbow bridge
12. Layla / Guitar solo
13. Dreams I'll never see
14. Flirtin' with disaster

Filmtechnisch und soundmäßig ist das Ganze astrein in Szene gesetzt worden! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Sister Hazel - bam! - vol. 1 [2007]
Tolle neue Veröffentlichung des großarrtigen, aus Gainesville/Florida stammenden Quintetts, das sich mit ihrer so herrlich melodischen, von satten Gitarren geprägten American Rock-/Roots Rock-/-Pop-Musik, obwohl sie längst ihren Major-Deal verloren haben, einer immer größeren Beliebtheit (aufgrund einer stetig durch die Songs wehenden, warm und wohlig duftenden, leichten Southern-Brise auch in Southern Rock-Kreisen) und stetig wachsenden Fanbase erfreut. Völlig zu Recht, denn welch ein beachtliches Potenzial die Truppe um den phantastischen Sänger Ken Block (seine grandiose Stimme schein genüßlich zwischen dem Timbre eines Adam Duritz von den Counting Crows, Matchbox Twenty's Rob Thomas und Blackhawk's Henry Paul hin und her zu pendeln) besitzt, beweist nicht zuletzt "Bam!-Vol.1", denn es handelt sich um ein ganz "besonderes" Release: Sämtliche 15 Songs wurden bereits zwischen dem Mai 1999 und Dezember 2005 aufgenommen und schlummerten bislang unveröffentlicht in den umfangreichen Archiven der Band! Sister Hazel's Mitglieder verfügen allesamt über hervorragende Songwriter-Qualitäten, was dazu führt, daß für eine Album-Veröffentlichung eine deutlich höhere Menge an Songs zur Verfügung stand und steht, als nötig. "One of the hardest parts of making a CD for us has been picking songs", sagt Ken Block. "We're a 5-man democracy, and sifting through 70-something songs each time to narrow it down to one CD"! Das tolle: Sie haben die meisten dieser rund 70 Songs, die sie pro Album im Kasten hatten, auch aufgenommen, Und genau aus diesem Fundus stammen die 15 prächtigen Tracks der esrten "Bam!"-Compilation (möglicherweise folgt eines Tages eine zweite)! Erstaunlich und beeindruckend zugleich: Es handelt sich um alles andere als Füllmaterial - im Gegenteil! Was wir hier vorfinden, hätte auf so manchem vergangenen Sister Hazel-Album zum absoluten Highlight werden können. Es wurde wirklich Zeit, daß dieses Material endlich veröffentlicht wird! Wie aus einem Guß schrauben sich die tollen Melodien und dieser transparente, satte, eingängige Gitarrensound in unsere Ohren! Ob knackige Uptempo-Rocker wie das prachtvolle, Slide-getränkte "What kind of living" (traumhafte Melodie, klasse Drive, starkes Slide-Solo), der furiose Rootsrock-Knaller "Work in progress" (klasse E-Gitarren-Gewand, schönes, antreibendes Drumming), das dynamische, wieder mit starker Slidegiitarre garnierte "Sick to my soul", das satte, riffige "Mosquito"; ob die ein oder andere großartige Ballade wie das sehr rootsig und trocken rüberkommende, mit klasse Gitarren instrumentierte, wunderbare, Southern-/Heartland-rockige "Can't get you off my mind", das traumhaft melodische "Mona Lisas"; poppigere Nummern wie das von saftigen, transparenten Gitarren umgarnte, melodische "Little black heart", das knackige "Save myself", das Slide-getränkte "Boy next door"; ob groovende, prächtig ins Ohr gehende Rootsrocker wie das voller Southern-Feeling steckende "Grand canyon", dezent countryfirzierte Rocker wie das von eiem tollen Midtempo-Groove und feinen Mandolinenlinien getragene "On your mind" (erinnert stimmlich bedingt und wegen des feinen, unterschwelligen Southernflairs stark an Blackhawk), ob mal eine im Hotelzimmer aufgenommene, dennoch großartig produzierte Acoustic-Nummer wie das exzellente "Wrong the right way" oder gar ein sehr jammiger, auf einem tollen Percussion-Groove basierender Southern- und Mexican-flavoured Rootsrocker wie das bärenstarke "Sail away" (beginnt zunächst recht dynamisch, aber vollkommen akustisch, um schließlich in einem wunderbaren, von großartiger Electric-Slide dominierten Instrumental-Finish zu enden - alles Songs, die die "Hazelnuts" dieser Truppe (so bezeichnen sich ihre Fans), und die, die es noch werden wollen, voller Gier mit Freuden "aufsaugen" werden. "That's part of the beauty of being an independent artist. When you get fired up about the music, you can just skip the red tape and pull the trigger", sagt die Band. Ja, vielleicht ist genau das der Grund für die beeindruckende Qualität dieses bislang unveröffentlichten Materials: Damals hat das Majorlabel wegen vermeintlich kommerzieller Untauglichkeit diese Songs geblockt. Heute, frei von jedem Druck, veröffentlicht die Band, was sie will. Und dieses Material wird den Jungs natürlich weitaus gerechter! Rootsiger, herrlich melodischer, Midwesterm-/Southern-flavoured Gitarren Rock-/Pop vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What kind of living
Work in progress
On your mind
Sail away
Grand canyon
Mona Lisas

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Suhler, Jim & Monkey Beat - tijuana bible [2007]
Meisterhafte, texanische Gitarren-/Roots-/Bluesrock-Musik in Vollendung! Was für ein grandioses Album! Der begnadete Gitarrenhexer aus Dallas/Texas und seine famose Combo "Monkey Beat" zählen seit mehr als 15 Jahren zu dem Besten, was die Texas Bluesrock-Szene zu bieten hat. Vielen ist Suhler sicher auch als Lead-Gitarrist von George Thorogood's Destroyers ein Degriff (er spielt dort seit 1999), doch vor allem mit seiner eigenen Band hat er sich weltweit unter den Kennern der Szene eine Menge Anerkennung erspielt und eine riesige, loyale Fangemeinde aufgebaut. Warum das so ist, beweist voller Nachdruck das neue, mitreißende Werk "Tijuana bible", das erste mit "Monkey Best" seit rund sechs Jahren! Jim Suhler, diesbezüglich bereits mit Auszeichnungen überhäuft und Dauergast in diversen "Top Guitarists"-Listen, gilt als einer der virtuosesten, vielseitigsten und angesehensten "Gitarreros" des texanischen Bluesrocks. Seine Einflüsse reichen von Freddie King, Johnny Winter, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher, über AC/DC und ZZ Top, bis hin zu J.J.Cale und The Allman Brothers Band! Das lässt schon vermuten wie vielfältig die Elemente sind, die Suhler zu seinen eigenen Indikatoren vereint. All das, seine überragenden Fähigkeiten als Gitarrist, die Gabe wirklich phantastische Songs zu schreiben und sein hervorragendes Gesangstalent sind das Fundament einer spannungsgeladenen Brücke zwischen krachenden Riff-Rockern, brodelnden Texas-Shuffles, traditionellem, emotionalem Retro Slow-Blues, dreckigem Roots-Rock'n Roll, schwülem Swamp-Blues, groovendem Southern-Blues, straighten, klassischen Bluesrockern, knackigen Boogies und countryfiziertem Roots-/Blues-/Rock - alles garniert mit herrlichen, von einer immensen Fingerfertigkeit geprägten, genauso lockeren, wie fulminanten und powernden Lead Gitarren-Soli und explosiven, glühenden, "dirty" Slide-Attacken! Doch noch etwas sticht als überaus bemerkenswert hervor: Dieses großartige, abwechslungsreiche Songmaterial besticht mit zum Teil traumhafter Melodik, schraubt sich wohlwollend in unsere verwöhnten Roots-/Blues-/Rock-Ohren und hinterlässt damit einen tiefen Eindruck! Toll! Prächtige, dreckige, rootsige, kratzige Riffs und ein hinreißender, rollender rockin' Texas-Groove bilden die Basis des grandiosen Eröffnungs-Bluesrockers "Tijuana bible"! Gleich eine Nummer, die einen nicht mehr loslässt! Tolles, ein im Hintergrund zu erahnendes, unterschwelliges Border-Flair und messerscharfe, feurige Gitarrensoli vom Meister! Als wäre es Magie, fängt man unweigerlich an rhythmisch mitzuwippen! Genial! Wie auch der folgende, von glühenden Slide-Läufen (teilweise tolle Slide-/Gesang-Parallelarbeit) und forschem Drumming angetriebene, raue Bluesrock-Boogie "Devil in me"! Dann die erste von 3 glänzend integrierten Coverversionen (die 13 übrigen Tracks stammen aus Suhler's Feder): Elvin Bishop's gefühlvoller, klassischer Retro Slow-Blues "Drunken hearted boy" in einer wunderbar inspirierten Fassung, begleitet von einem großartigen Slide-Solo des Original-Autors Elvin Bishop "himself"! Die beiden übrigen Coverversionen sind zum einen ein knochentrockener, straighter, krachender Power-Riff-Ritt des alten AC/DC-Klassikers "Up to my neck in you" (fettes, wie geschmiert abgehendes Gitarrensolo) und zum anderen ein gewaltiges Remake von Rory Gallagher's "I could've had religion", vollgepackt mit furiosen Slide-Läufen und einer starken Bluesharp! Doch zurück zu den brillanten Suhler-Nummern: Umwerfend stark beispielsweise auch der unwiderstehlich melodische, von saftigen, vielschichtigen E-Gitarren und Slides umgebene, herrlich ins Ohr gehende, fette Midtempo Retro-(Blues)Rocker "Long hot summer", der sowohl auf den Spuren solcher Bands wie Free und Bad Company wandelt, aber auch ein tolles, rootsiges Southern Rock-/Swamp-Feeling vorweisen kann. Herausragend das brodelnde Slide-Solo vom Protagonisten! So folgt ein "Killer"-Track dem nächsten: Ob das dynamisch abgehende "Black sky" mit seinem markanten Bass-/Drums-Drive, der klasse Melodie und den furiosen Gitarrenläufen, die geradezu traumhaft melodische, von wundervollen, genauso lockeren, wie kraftvollen, transparenten Gitarrenlinien bestimmte Bluesrock-Ballade "Deep water lullaby", zu der Gastgitarrist Joe Bonamassa ein exzellentes Solo beisteuert (feine Acoustic Gitarren-/Piano-Fills; schöner, dezenter Hall in der Stimme Suhler's), der brillante, mit unaufdringlichen Bläser-Fills, glühender Slide und exzellenter Background-Hammond Orgel instrumentierte Retro Pyschedelic-Bluesrocker "Years of tears" (was für eine prima Melodie, welch ein starkes, ausgedehntes Slide-Solo), der dreckige, schön funky groovende Southern-/Swamp-Blues "Po' lightnin'" mit seinen sumpfigen Slide-Läufen (Background-Gesang: Wet Willie's Jimmy Hall), der furiose, abgehende Blues-/Southern-/Boogie-/Roots-Rock'n Roller "Border Rock", usw., usw.! Es ist schon fast "beängstigend", auf welch hohem Niveau Jim Suhler und seine phantastische Crew ihr Ding durchziehen! Es gibt nicht den Hauch einer Schwächephase - und das bei einer satten Spielzeit von über 71 Minuten und 16 Songs! Produziert haben übrigens Jim Suhler selbst und Tom Hambridge! Toller, exakt auf den Punkt gebrachter, knackiger, würziger Sound! Gitarren-Enthusiasten, Rootsrock-Fans, Bluesrock-Fanatiker: "This album is a pure killer"! Ihr werdet dieses Album feieren- wir jedenfalls tun es! Begeisternd!

Art-Nr.: 4980
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tijuana bible
Devil in me
Long hot summer
Deep water lullaby
Po' lightnin'
Border Rock

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Van Zant - my kind of country [2007]
Sehr starker Nachfolger der Van Zant-Brüder Donnie und Johnny! Nach ihrem überaus erfolgreichen und von Gold-Status belohntem Nashville-Debüt "Get Right With The Man" aus dem Jahre 2005 legen die beiden Sänger von Lynyrd Skynyrd und 38 Special ihren bereits heiß erwarteten zweiten Longplayer in diesem Sektor nach. Nachdem es in kreativer Hinsicht bei ihrem Stammbands in den letzten Jahren ziemlich mau aussah, scheint sich ihr gemeinsames Country-Projekt immer mehr zum ersten Standbein für die beiden zu entwickeln. Und sie fühlen sich in der Nische des southern-rockigen (New-)Country offenbar pudelwohl. Dies überträgt sich auch deutlich spürbar auf die Atmosphäre ihres neuen Werkes "My Kind Of Country", denn das Teil ist, wenngleich noch einen Hauch mehr "country" als der Vorgänger, tatsächlich noch einmal einen Tick frischer, reifer und besser geworden als der Vorgänger! Großes Komplimant dafür! Die einstigen, immer mal wieder auftauchenden gesundheitlichen Probleme bezüglich ihrer Stimmen scheinen wie weggeblasen und man freut sich, dass gerade der zuvor ein wenig zurückhaltender agierende Donnie diesmal nahezu ebenbürtig mitmischt. Und so prescht dieser beim kräftigen Opener "Train" direkt wie in alten, allerbesten 38.Special-Tagen voran. Ein toller Southern –Rocker, mit allem was das Herz begehrt: Kerniger Gesang, aggressiver Refrain, fette Slide-Riffs, Mundorgel, glühende E-Gitarren/-Soli, weibliche "Oohoohs", dazu eine wenig aufdringliche Fiddle. Der Song stampft wie eine Dampflok, die sich unbarmherzig durch die unendlichen Weiten des Westens und des Südens vorankämpft. Ein toller Auftakt. Mit "These Colors Don’t Run" folgt anschließend ein erster "echter" Countrysong, ein wenig patriotisch eingefärbt, in der Tradition von Hank Williams jr. oder Montgomery Gentry. "Goes Down Easy" verbreitet danach gute Laune pur. Unterschwelliges, ganz dezentes Tex-Mex-Flair im Gesang, klasse Mundhamonika-Begleitung von Pat Buchanan (übrigens ist wieder fast die gleiche Musiker-Mannschaft wie beim Vorgänger an Bord) und der sich sofort in den Gehörgang bohrende Refrain laden zum munteren Mitsingen, "Mitkreischen" und Mitgrölen ein. Das Lied stammt übrigens aus der Feder der angesagten Künstler und Songwriter Tom Hambridge, David Lee Murphy und Gary Nicholson. Etwas ruhiger wird es dann bei "That Scares Me", vielleicht so etwas wie das Pendant zu "Help Somebody" aus dem vorigen Album. Eine Genre-typische Nummer, die Johnny Van Zant's weich- kratziger Stimme geradezu auf den Leib geschrieben ist. Sehr entspannt, garniert mit dezenten Steel-, Orgel, und E-Gitarren-Fills, sowie einem feinen Slide-Solo. Ähnliches gilt für "The Hardest Thing", durch das zudem noch ein gewisses Heartland-Flair weht. Der großartige Titelsong verbindet dann wieder besten Southern-Rock und New-Country mit treibenden Grooves zu einer explosiven Mischung! "It’s Only Money" erinnert mit seinen Honkytonk-Elementen (herrlicher Gesang von Donnie) stark an den uralten 38 Special-Track "Money Honey". Kuhglocken, bestechende Piano/Orgel-Arbeit von Reese Wynans, weibliche "Backs" und filigranes Stratocaster-Spiel lassen alte Southern-Glanzzeiten wieder aufleben. In bester Lynyrd Skynyrd-Tradition schallt dann das straight southern-rockige "We Can’t Do It Alone" aus den Boxen: Fette E-Gitarren-Riffs, schöne Dual Guitar-Passage, starke weibliche Background-Gesänge! Lediglich das geschickt eingeflochtene Dobro stellt einen wunderbar "duftenden" Bezug zum Country her. Gesang hier natürlich von Johnny Van Zant! Bei "Friend" kommt dann der bei uns einen sehr guten Ruf genießende Jeffrey Steele kompositorisch mit ins Spiel. Das Stück trägt seine offensichtliche Handschrift und weist ein wenig Reminiszenzen an dessen "Twenty Years Ago" auf. Sehr eingängigen, fluffigen New-Country der Marke Alabama bekommt man bei "It’s All About You" geboten. Der Song besticht durch seine schöne Melodie und sprühende Leichtigkeit. Das Finalstück des Albums ist dann noch mal ein absolutes Highlight: "Headed South" wurde geschrieben von den Van Zant-Brüdern und den Warren Brothers (letztgenannte haben ja in den vergangenen Jahren kompositorisch immer mal wieder sporadisch im Van Zant-Umfeld mitgewirkt, z. B. bei Skynyrds "Red, White & Blue"-Ballade). Der von Donnie gesungene Song präsentiert sich schwül bluesig und geht in Richtung von 38. Special's einstmaligen "Homeless Guitar". Herrliche Gitarren, starkes E-Piano und klasse Orgel dürften bei Southern-Freunden lang vermisste Glücksgefühle wiede raufleben lassen. Ein echter Southern-Knüller am Schlus, der das Leben "on the road" zum Thema hat. Den Van Zant-Brüdern ist mit "My Kind Of Country" erneut ein Klasse-Album gelungen, das, wie gesagt, noch eine Spur homogener und ausgereifter wirkt als das vorige Material, und darüber hinaus vor allem von den starken, frischen Gesangleistungen des Brüderpaares, sowie den bravourösen Leistungen der exzellenten Musiker lebt. Produziert hat wieder Mark Wright, diesmal allerdings zusammen Justin Niebank. Wir ziehen den "Hi-Roller" vor dieser Leistung und attestieren, dass uns die Southern-Variante des Van Zant'schen Country von einer solchen Qualität für immer willkommen sein wird. Weiter so, Jungs! "This kind of country rocks"! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5212
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Widespread Panic - ain't life grand [1994]
Absoluter Album-Klassiker der großartigen Southern-/Jamrock-Band aus dem Jahre 1994! Das Album warf mit "Airplane" und "Can't get high" sogar so etwas wie kleine "Hits" ab und Nummern wie "Fishwater" und das Titelstück zählen noch heute zu den absoluten Live Fan-Favorites der Band.

Das Komplette Tracklisting:

1 Little Kin - 5:04   
2 Ain't Life Grand - 4:48   
3 Airplane - 4:11   
4 Can't Get High - 3:49   
5 Heroes - 5:06   
6 Raise the Roof - 4:44   
7 Junior - 4:34   
8 L.A. - 4:12   
9 Blackout Blues - 5:17   
10 Jack - 7:06   
11 Fishwater - 8:46

Art-Nr.: 1856
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Younger, Lacy - still wild [2007]
Wow, was für eine interssante, markante, klasse Stimme! Trotz dieser Gabe war der bisherige Weg für Lacy Younger (“...a Country chanteuse with a Rock and Roll heart…”) äußerst steinig. Die Musikbusiness-"Entscheider" dropten unverständlicherweise ihr für 1998 geplantes Erstwerk kurz vor der Veröffentlichung, und so wurden die Songs der aus San Diego, California stammenden Singer-/Songwriterin (Tochter skandinavischer Auswanderer) fast neun Jahre lang auf Eis gelegt, bis sich schließlich Produzent und Grammy Award-Gewinner Val Garay (u. a. Linda Ronstatt, Bonnie Raitt, James Taylor, Kim Carnes) der jungen, hübschen Blondine annahm, und ihr jetzt endlich zum Debüt unter seiner Regie bei dem kleinen Label "Big Deal Records" verhalf. Was wir erleben, ist ein klasse Werk herzhafter und temperamentvoller New County-Rock-/-Pop-Musik mit einem gepflegten, knackigen Westcoast Pop-/Rock-Einschlag! So sind unter den Begleitmusikern mit Gitarrist Mark Goldenberg (u.a. Creatones, Linda Ronstadt, Karla Bonoff, Jackson Browne) und Bassist Bob Glaub (u.a. Jackson Browne, Linda Ronstadt)beispielsweise ein paar altgediente L.A.-Haudegen mit am Start! Schon der Opener "This Ain’t The First Time", ein herrlich entspannt gespielter Countryrock-Ohrwurm (mit schöner E-Gitarrenarbeit), zeigt direkt die ganze vokale Bandbreite der eigenwilligen Künstlerin, die wie so viele ihrer Kolleginnen aus einer musikalisch konstituierten Familie stammt: Kraft, Gefühl und eine gewaltige Portion lasziver, sexy-rauchiger Soul. Dazu das erstklassige Songmaterial mit dem leicht dreckigen, rotzigen Twang! Das alles ist geradezu prädestiniert, sowohl für rockige Uptemponummern, als auch für melodische Midtempostücke und Balladen. Und nicht nur die Stimme überzeugt, Lacy hat dazu, bis auf zwei Lieder, das gesamte Material komponiert. Die Fremdkompositionen folgen mit dem Titletrack "Still Wild" (Autor Bonnie Hayes), einem fetzig dahin groovenden Roadhouse Rocker und der relaxten, Dobro- und Akustikgitarren-dominierten Countryballade "Here’s To You", aus der Feder der Nashville-Recken Dennis Robbins, Dave Loggins and John Scott Sherrill. Bei dem starken "But I Miss You" huldigt sie Keith Richards & Rolling Stones, einem ihrer erklärten musikalischen Vorbilder und mutiert zum "Partyluder", das sich kurzerhand das Mikro schnappt und eine rauchgeschwängerte Honkytonk-Nummer (klasse Piano- und E-Gitarren-Arbeit) zum Besten gibt. Abwechslung wird bei Lacy Younger groß geschrieben. Und so geben sich auch im weiteren Verlauf im guten Mischverhältnis gemäßigtere Tracks wie "I Was Wrong" (Pianoballade mit herrlich eingestreutem "Claptonesquem" Strat-Solo), "Livin’ On Memories" (toll instrumentierter Countrysong mit Akkordeon und Slide-Gitarre, kratzbürstiger Gesang), "Didn’t I" (balladeskes Stück mit rauchiger Stimme, Marke Kim Carnes), "This Time" (Slow-Blues-mäßig) und "Not Forgiving You" (schöne E-Gitarren-Riffs, dezente Orgel, Harp-Einlagen, bluesige Note) mit flotteren Nummern wie "Broken Heart, Broken Bones" (klasse, rockiges Southern-Flair), "Dead Wrong" (traditionell angehauchter Blues-Rocker) und das in Georgia Satellites-Manier abrockende "Let Me In" die Klinke in die Hand. Insgesamt hat Lacy Younger mit "Still Wild" ein beeindruckendes, vielseitiges New Country-Pop-/Rock-Album abgeliefert, dass auf eine ansprechende Karriere hindeutet. Da finden sich Spuren von Sass Jordan bis Beth Hart, von Eve Selis bis zu Kim Carnes, von Linda Ronstadt bis zu Bonnie Raitt. Die CD ist reich bebildert und mit allen Texten versehen. Solch prägnante Stimmen, verbunden dazu noch mit talentierten Songwriter-Qualitäten gibt es heutzutage leider viel zu selten. Ein feines, freches, "junges", "wildes" Debüt, das seinem Titel und seiner Namensgeberin alle Ehre macht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5068
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time
But I miss you
Livin' on memories
Broken heart, broken bones
Didn't I
Not forgiving you

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