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Atlanta Rhythm Section - anthology - greatest & latest [2007]
Da werden die vielen Anhänger der kultigen Southern Rocker hellhörig: Jawohl, die Atlanta Rhythm Section meldet sich zurück, und zwar mit einem neuen Album. Am Start ist die aktuelle Besetzung der Band um den neuen Sänger Andy Anderson, den eingefleischte Kenner allerdings bereits seit den Neunzigern kennen dürften, denn schon damals tauchte er immer wieder mal im Line-Up der Truppe auf. Der Albumtitel "Anthology - Latest & greatest" dürfte zunächst für etwas Irritation sorgen, da er natürlich ein weiters "Greatest hits"-Album suggestiert, doch das ist es nicht. Was ARS hier vorlegen, ist ein reines Cover-Album, das etwa zur einen Hälfte aus vollkommen neu eingespieltem, alten ARS-Songs besteht, zur anderen aus ihren Versionen bekannter Klassiker diverser, seelenverwandter Rock-Größen. Zum einen werden mit "So Into You", "Spooky", "I’m Not Gonna Let It Bother Me Tonight", "The Ballad Of Louis Malone" und dem gelungenen "Sleep With One Eye Open" (ein Song , der bislang nie veröffentlicht wurde, mit rootsig-psychedelischem, aber typisch, melodischem ARS-Flair) einige markante Tracks/-Hits aus vergangenen Zeiten aufpoöiert. Die Besetzung mit Dean Daughtry (Keyboards, Drums) als einzigem Original-Mitglied, dem bereits erwähnten Ronnie Hammond-Ersatz Andy Anderson (Vocals) und David Anderson (Guitars, Bass, Drums) erscheint zwar recht minimalistisch, der einzigartig anmutende Keyboard- und Gitarren-lastige, typische ARS-Sound wurde aber sehr authentisch (vor allem Barry Bailey’s damaliges Les Paul-Spiel wird von David Anderson sehr gut weiterentwickelt) und durchaus zeitgemäß klingend eingefangen. Klasse besonders das relaxt groovende "Spooky" mit gleich drei eingebundenen, fetten E-Gitarren-Passagen. Zum anderen hat die Band ein paar hochkarätige Rock-Klassiker (u. a. "Hold On Loosely" von 38 Special, "The Boys Are Back In Town" von Thin Lizzy, "Love Hurts", vor allem bekannt durch Nazareth, oder auch "Help Is On The Way" der australischen Little River Band) eingespielt und versucht, diesen Songs eigenen Stempel aufzudrücken, was ihr prima gelingt. Stark auch die Fassungen von weiteren Stücken wie Lynyrd Skynyrd's/J.J.Cale's "Call Me The Breeze" in einer ordentlich abgehenden Version mit tollem Gitarren-Drive, die sich durchaus mit der Skynyrd'schen messen kann, dem Bachman Turner Overdrive-Klassiker "Takin’ Care Of Business", der Anderson’s rauem Stimmorgan mit seinem Blues-Rock-Ambiente sehr entgegenkommt, oder das furios dargebotene ZZ-Top-Mini-Medley "Sharp Dressed Man“/“Gimme All Your Lovin’", das durch Daughtry’s klasse Orgel- und Honkytonk-Piano-Spiel zusätzlich aufgepeppt wird. Am Ende gibt es als Bonus noch zwei Live-Tracks ("Imaginary Lover" und "Champagne Jam"), eingespielt in der aktuellen Live-besetzung (Dean Daughtry, Steve Stone, Andy Anderson, Justin Seeker, Jim Keeling, Alan Accardi) mit bewährter Routine und in gewohnter Atlanta Rhythm Section-Qualität. Vielleicht wäre ein Album mit komplett neuem Material wünschenswerter gewesen, aber immerhin: Einfach schön mal wieder etwas „Neues“ von den Burschen zu hören! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4959
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Atlanta Rhythm Section - champagne jam [1978]
Reissue von 1978 zum günstigen Preis!
Tracklist:
1.Large Time - 2:55
2.I'm Not Gonna Let It Bother Me Tonight - 4:06
3.Normal Love - 3:22
4.Champagne Jam - 4:31
5.Imaginary Lover - 5:05
6.The Ballad of Lois Malone - 4:30
7.The Great Escape - 4:47
8.Evileen - 3:32

Art-Nr.: 4960
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Black Stone Cherry - folklore and superstition [2008]
Tierisch starkes, zweites Album der "jungen, wilden Horde" aus Edmonton/Kentucky! Krachender, harter, Seventies-based Rock, mit tief verwurzelten Bezügen zu den härteren Vertretern des Southern Rocks, aber auch zum modernen, knalligen American Rock der Gegenwart! Ein Spagat, der der Truppe hervorragend gelingt. Im Vergleich zum Debut sind sie melodischer und ausgereifter geworden, ohne dass die jugendliche Unbekümmertheit dieser "Rotznasen" auf der Strecke bleibt. Krachende Riffs, viel Druck, sehr straighte, direkt auf den Punkt gebrachte Arrangements, fette, massive Gitarren und klasse Hooklines sorgen für ein richtig hartes Gewand (exzellent produziert von Bob Marlette, dessen vereinzelte Implementierung "radiotauglicher" Elemente keinesweg stört), doch trotz aller Wucht ist das Album ungemein transparent in Szene gesetzt worden. Gitarrist Ben Wells streut immer mal wieder ein paar futiose Soli ein, die einem voller Vehemenz um die Ohren fliegen. An der "Batterie" sitzt im übrigen John Fred Young, Filius des The Kentucky Headhunters-Gitarristen Richard Young, der hier zudem wieder als "Eecutive Producer" involviert war. Das Songmaterial ist durchweg stark. Herausragend beispielsweise der riffige Opener "Blind man" mit seinem tollen Refrain oder auch der beinharte Swamp-Kracher Devil's queen"! Die Band wird ihren Weg gehen! Große Klasse!

Die Tracklist:

1 Blind Man   
2 Please Come In   
3 Reverend Wrinkle   
4 Soul Creek   
5 Things My Father Said   
6 The Bitter End   
7 Long Sleeves   
8 Peace Is Free   
9 Devil's Queen   
10 The Key   
11 You   
12 Sunrise   
13 Ghost of Floyd Collins

Art-Nr.: 5912
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind man
Please come in
The bitter end
Peace is free
Devil's queen
Ghost of Floyd Collins

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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Bruce, Jack & Robin Trower - seven moons [2008]
Musikgeschichte wiederholt sich! Wenn das mal nicht eine kleine Sensation ist! Nach 1981 und 1982, also nach über 25 Jahren, sind die zwei "Altmeister des Bluesrocks", ex-Cream Held Jack Bruce und Gitarrenzauberer Robin Trower, wieder im Studio zusammengekommen um, unterstützt von Gary Husband am Schlagzeug, ein gemeinsames, neues Album in typischer Trio-Besetzung einzuspielen. Herausgekommen ist ein, überwiegend live und analog eingespieltes (prächtiger "alter" Sound voller "Retro-Wärme") Seventies Heavy-Bluesrock-Werk mit vielen Reminiszensen an Cream und Hendrix! Was anderes war auch gar nicht zu erwarten! Trower's fleischiger, mit vielen Wah Wahs getränkter, mächtiger Gitarrensound und die großartige Rhythmusarbeit von Bruce und Husband charakterisieren die Songs, die teilweise einen leichten Psychedelic-Touch aufweisen. Vom Tempo her ist das Material weitestgehend nicht sonderlich forsch. Zumeist bestimmen von Trower's "schweren" Gitarren dominierte Balladen das Geschehen! Hervorragend beispielsweise das "schwebende" "Distant places of the heart", das Titelstück "Seven moons", wie auch das von tollen Soli geprägte "Perfect place". Nur ab und zu geben die Herren ein wenig mehr Gas, wie zum Beispiel bei dem schön eingängigen "So far to yesterday" und "The last door"! Ein sehr ordentliches neues Wek, zumal Bruce's gute Stimme und Trower's erstklassiges Gitarrenspiel noch immer nichts von ihrer Magie verloren haben. Ein gemeinsames Album dieser beiden ist immer "something special" - auch heute noch!

Art-Nr.: 5458
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Distant places of the heart
So far to yesterday
Perfect place
Bad case of celebrity
Come to me

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Carolina Rain - weather the storm [2006]
Der gute Clint Black scheint doch ein prima Händchen für neue, vielversprechende Künstler zu haben. Nach Little Big Town, die ja mit ihrem aktuellen Album "The road to here" und Singles wie "Boomtown" und "Bring it on home" mittlerweile große Erfolge feiern, veröffentlicht er auf seinem Label "Equity" nun das sehr schöne Debut des Nashville-Trios Carolina Rain, die seinerzeit sogar der erste Act überhaupt waren, den Black für sein Label verpflichtete. Carolina Rain, deren größtes Potential in den wunderbaren, 3-stimmigen Gesangs-Harmonien besteht, gründeten sich 1999 in Nashville, als Lead Sänger, Gitarrist und Haupt-Songwriter Rhean Boyer, Banjo-Picker Marvin Evatt und Madolinenspieler Jeremy Baxter (beide auch Harmonie-Gesang) erstmals zusammen auftraten. An den Instrumenten, die die Bandmitglieder spielen, läßt sich sofort erkennen, wo die Roots der Burschen liegen, nämlich im Bluegrass- und auch im Gospel-Bereich. Dennoch ist ihr feines Album "Weather the storm" alles andere als ein Bluegrass-Album geworden. Klar, die akustische Basis der Truppe ist deutlich erkennbar, doch was die Jungs zusammen mit einigen Begleitmusikern der ersten Nashville Session-Liga (u.a. J.T. Corenflos und Kenny Greenberg - E-Gitarre, Dan Dugmore - Steelguitar, Larry Paxton - Bass und Greg Morrow - Drums) abliefern, ist schlichtweg feinster, sehr sauber und klar produzierter (Clint Black und Carolina Rain), durchaus knackiger, aber völlig unaufgeregter, entspannter Nashville Mainstream-Country/Country-Pop, der ohne Frage das Zeug hat, ebenfalls große Chart-Erfolge erzielen zu können. Die akustischen Anteile der Instrumentierung mit ihren frischen Gitarren-, Mandolinen- und Banjo-Klängen bilden ein sehr ausgewogenes Verhältnis mit den nicht allzu aufdringlichen, wenn vorhanden, aber durchaus würzigen, elektrischen Parts von E-Gitarre und einem recht rhythmischen Background aus knackigen Drums. Markenzeichen der Band aber sind die bereits erwähnten, alles miteinander verbindenden, prächtigen Gesangs-Harmonien der Drei, sowie die überaus gelungenen, flockig lockeren Melodien. Reminiszensen an Restless Heart, manchmal sogar die Eagles sind erkennbar, aber auch Bands wie Diamond Rio oder Rascal Flatts entsprechen der Zielgruppe von Carolina Rain. Höhepunkte des Albums sind u.a. die herrliche Eröffnungsnummer, die der Band auch ihren Namen gab (wunderbar frisches Appalachian-Flair, klasse semi-akustische Instrumentierung aus Acoustic Gitarre, Banjo, Mandoline, zurückhaltender Steelguitar und würzigen E-Gitarren-Licks), das poppige, Banjo-driven "Get outta my way", das voller sonnigem Westcoast Country-Feeling steckende, harmonisch flüssige "Isn't she", die feine, mehrstimmige Ballade "How it should be", die lockere, erfrischende, klare, sehr melodische Acoustic Country-Pop-Nummer "The man I've been looking for", das mit einem soliden "Drum-/Bass-Backbone" und einem dezent funkigen "Kick" versehene "I ain't scared", oder auch das exquisite, ruhige "Who needs the sun", dessen Vokal-Harmonien eine dermaßen sonnige Ausstrahlung besitzen, daß einem fast sogar die Beach Boys einfallen könnten. Nahezu sämtliche Stücke befinden sich in einem lockeren Midtempo-Bereich, hin und wieder gibt's auch mal eine Ballade. Abgehendes Tempo sucht man vergebens! Melodischer, absolut Chart-tauglicher, von tollem Harmoniegesang geprägter New Country/Country-Pop, der in seinem gelungenen semi-akustischen Gewand eine großa Anhängerschaft finden sollte. Well done, boys!

Art-Nr.: 4467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Carolina rain
Isn't she
Dealin'
How it should be
The man I've been looking for

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Daniels Band, Charlie - essential super hits ~ limited edition mit bonus dvd [2004]
Tolles neues Teil der Charlie Daniels Band! Achtung, nicht von dem albernen Albumtitel abschrecken lassen! Das ist zwar eine neue "Best of", aber was für eine! Das Besondere: Alle Tracks sind speziell für diese Zusammenstellung mit der aktuellen Besetzung der Band neu eingespielt worden. Das Resultat ist klasse! Die Charlie Daniels Band setzt den Trend ihrer letzten Alben fort und präsentiert sich weiterhin schön knackig, rockig und druckvoll. Southern Rock, wie ihn die Fans von "good ole" Charlie mögen! Auch den legendären Countryrock-Nummern hat er noch einmal frischen Wind eingehaucht! Wir hören jede Menge fette Southern Gitarren, lange Soli, herrliche Twin-Passagen, aber auch Charlie's Fiddle-Einlagen fehlen nicht, die er zum Teil in interessantem Parallelspiel mit der elektrischen Lead-Gitarre einsetzt. Doch nicht nur, daß es sich ausschließlich um Neuaufnahmen handelt ist erfreulich, auch die Titelauswahl kann sich wahrhaft sehen lassen! So dürfen sich die Fans unter anderem auf eine super Neuaufnahme des Klassikers "The south's gonna do it again" mit glühenden Gitarrensoli freuen (bei dieser Aufnahme ist als Gast Country Gitarren-Wizard Keith Urban mit einem Solo zu hören), wie auch auf eine großartige, Slide-getränkte, satte, neue Version von "Long haired country boy" (Gesangsgäste: Hal Ketchum und John Berry), auf das unvermeidliche "The devil went down to Georgia" in neuem Gewand, oder eine toll groovende, funkig, riffige Version von "Trudy"! Weitere Titel: "Still in Saigon" in einem von wunderbaren, satten Southern-Twin-Gitarren geprägten Sound mit feurigen Lead-Läufen, das gut abgehende, swingende "Texas" mit Gast Lee Roy Parnell an der Slide, das starke "Simple man" in einem aus Acoustic Slide und Electric Slide kombinierten, dezent swampigen Gewand, das drückende, brodelnde, wieder mit klasse Twin-Gitarren getränkte "The legend of Wooley Swamp", oder den prachtvollen, zusammen mit Travis Tritt eingespielten, knackigen Uptempo Southern-Country-Rocker "Southern boy" mit seiner starken Instrumentierung aus Fiddle, Honky Tonk Piano und würzigen E-Gitarren. Auch der Lynyrd Skynyrd-Hymne "Freebird" haben sie sich noch einmal angenommen und eine klasse neue 6 1/2-Minuten-Version eingespielt, dessen finales Instrumenatlgewitter aus den obligatorischen E-Gitarren und Charlie's wüster Fiddle besteht. Ebenfalls u.a. noch vertreten sind Neuaufnahmen von "In America", "Drinkin' my baby goodbye", "Uneasy rider" (in einer tollen, semi-akustischen Version) und das rare "This ain't no rag, it's a flag"! Die Charlie Daniels Band steht noch immer voll im Saft und poliert mit diesem Album (16 Tracks / 66 1/2 Minuten) einige ihrer legendären Klassiker, wie auch ein paar nicht unbedingt erwartete Stücke, noch einmal so auf, daß man resümieren muß: Nicht nur "The south has done it again", nein, die "Charlie Daniels Band has done it again" - und zwar äußerst beeindruckend! Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es das Album bis auf weiteres in limitierter Ausgabe auch noch mit eine Bonus DVD! Inhalt: 5 aktuell gedrehte Video-Clips von den Songs "Texas" (mit den Gästen Ray Benson von "Asleep At The Wheel" und Lee Roy Parnell an der Slide), "Long haired country boy" (in der Version vom Album mit Hal Ketchum und John Berry), "In America" (ein klasse Live-Mitschnitt), "Last fallen hero ( in einer Acoustic Live-Session) und "Southern boy" (mit Travis Tritt)! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ist schon eine lobenswerte Geschichte, die Charlie Daniels seinen Fans mit diesem Teil beschert: Tolle, sehr gut ausgewählte Tracklist...- alles neu aufgenommen...- und oben drauf noch 'ne Bonus-DVD! Da kommt Freude auf!

Art-Nr.: 2639
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Daniels Band, Charlie - volunteer jam ~ live ~ dvd [2007]
Das ist Southern Rock-Geschichte pur! Der legendäre Film von 1976 über die zweite Volunteer Jam (1975 in Tennessee) der Charlie Daniels Band erscheint 30 Jahre nach seiner Uraufführung endlich auf DVD. Was für ein großartiger Konzertfilm! Mit dabei neben der Charlie Daniels Band (Besetzung neben Daniels: Joel "Taz" DiGregorio, Tom Crain, Don Murray, Fred Edwards und Charlie Hayward) sind The Marshall Tucker Band (in Original-Besetzung), Chuck Leavell, Dru Lombar (Grinderswitch), Dickey Betts, Wet Willie's Jimmy Hall usw.! Erstklassige Qualität! Ca. 123 Minuten Spielzeit! Hier das Tracklisting:
1. Whiskey
2. Birmingham Blues
3. Long Haired Country Boy
4. No Place To Go
5. Funky Junky
6. Texas
7. South's Gonna Do It Again
8. Orange Blossom Special
9. Twenty-Four Hours At A Time
10. The Thrill Is Gone
11 Jelly
12. Jelly Blues
13. Sweet Mama
14. Mountain Dew
15. aktuelles Interview mit Charlie Daniels
Ein historisches Juwel, auf das die Southern Rock-Welt so lange gewartet hat!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Delta Moon - clear blue flame [2007]
Die Deltas brodeln wieder! Auch auf ihrem brandneuen Werk "Clear blue flame" präsentieren Atlanta/Georgia's Delta Moon um die beiden herausragenden Slide-Gitarristen Tom Gray und Mark Johnson wieder ihren unwiderstehlichen, unvergleichlichen,, herrlichen Louisiana-/Delta-/Roots-/Southern-/Swamp-/Blues-Rock auf allerhöchstem Niveau. Nach dem Ausstieg der erst vor zwei Jahren neu verpflichteten Sängerin Kristin Markiton hat nun ausschließlich Tom Gray den Lead-Gesang übernommen, was alles andere als ein Nachteil ist und das Gesamtbild noch erdiger, rauer, authentischer und würziger erscheinen lässt. Gesegnet mit der Gabe außergewöhnlicher Musikalität und dem Talent großartige Songs verfassen zu können, führen uns Gray (seine raue, scheinbar Whiskey-gegerbte Stimme strahlt eine ungeheure Sympathie aus) und Johnson mit traumwandlerischer Slide-Virtuosität auf einen hinreißenden Trip durch die schwülen Deltas des Südens! Elemente, die wir auch von Bands wie Little Feat, The Radiators, den North Mississippi Allstars, zuweilen sogar von den Allman Brothers oder auch von Sonny Landreth kennen, vermischen sie mit all ihrer eigenen künstlerischen Kreativität, ihrem Können, ihrer Erfahrung, ihrer Inspiration und ihrer nie verlorenen, unbekümmerten Spielfreude zu diesem unverkennbaren, magischen Southern-/Swamp-/Blues-/Roots-Gebräu, das eben nur ein Etikett zulässt: Delta Moon! In diesen Songs steckt jede Menge Feuer, sehr viel Würze, ein traumhafter Groove, sie brodeln an allen Ecken und Enden, sind erdig, dreckig, rau, und doch "rollen" sie gleichzeitig wunderbar locker, angenehm und voller Harmonie in unsere Ohren und in unsere Herzen. Und wirklich jede dieser Nummern ist mit diesen bestechenden Bottleneck-/Slide-Läufen veredelt. Mit dem herrlichen Midtempo Roots-/Swamp-/Blues-Rocker "Clear blue flame" geht das Album gleich standesgemäß los. Welch ein unwiderstehlicher, sumpfiger Groove. Tolle Acoustic Guitar- und glühende Slide-Licks ergänzen sich geradezu traumhaft. Klasse Melodie! Als träfen Little Feat auf die Radiators, das Ganze etwas rootsiger arrangiert, rau, von einer "dichten Schwüle" durchsetzt und sich überaus angenehm seinen Weg in tiefste Gerhörgänge "grabend"! Dazu in der Mitte ein prachtvolles Slide-Solo an der Schnittstelle Sonny Landreth/David Lindley (zu frühen Jackson Browne-Zeiten). Wunderbar! Wie auch der folgende, sehr knackige, exakt auf den Punkt gebrachte Mississippi-/Delta/Blues-Rocker "Blind spot" mit seinem tollen Rhythmus (starkes Drumming) und den kochenden Slides! Ja, und dann kommt im wahsten Sinne des Wortes ein "Mega-Hit": Cyndi Lauper's Klassiker "Money changes everything" aus ihrrem 1983iger-Album "She's so unusual" steht auf dem Programm! Doch was wir hier hören, kann man schon fast als so etwas wie das "Original" bezeichnen, denn was sicher nur ganz wenige wissen: Dieser Song stammt aus der Feder von Delta Moon's Tom Gray! Er hat ihn in jungen Jahren, bereits 1978 komponiert, und die Nummer klingt hier in ihrer sehr "Hill-Country"-inspirierten, erdigen, dynamischen Version als sei sie direkt in den Bayous des Südens geschrieben worden. So folgt eine Pracht-Nummer der nächsten: Beispielsweise der lupenreine, Slide-getränkte Delta-Blues "Trouble in the home" mit seinen genialen Bottleneck-Ausflügen, der dynamische Roots-/Swamp-/Groove-Rocker "Jessie Mae" mit seiner bluesigen Basis und den großartig miteinander spielenden Double Slide-Leads, das brodelnde "Life's a song", das voller rootsigem Americana-Flair steckende auf feinem Mandolinen-/Electric Slide-Spiel basierende "Stranger in my hometown", oder der mit kochenden Double-Slides gespickte "Killer"-Roots-/Southern-/Blues-/Swamp-Rocker "Lap dog"! Die "Clear blue flame" von Delta Moon brennt! Und wie! Eine traumhafte, groovige, rootsige und bluesige, musikalische (Slide)Reise in die Sümpfe des Südens!

Art-Nr.: 5089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Clear blue flame
Trouble in the home
Jessie Mae
Life's a song
Stranger in my hometown
Lap dog

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Gill Band, Cody - boxcars [2007]
Tolles Debüt einer weiteren, ganz hervorragenden, jungen "Red Dirt"-Band aus Stephenville/Texas, produziert von Mike McClure in den berühmten Cedar Creek Studios in Austin! Herrliche, rootsige Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Musik, durchzogen von wunderbaren Melodien, locker, knackig, staubig, nie hektisch, erdig, würzig, angeraut, und sich doch so flüssig und geschmeidig ihren unaufhaltsamen Weg in unsere solch wunderbare Klänge begeisternd aufnehmenden Ohren bahnend! Ja, dieser Mike McClure, eine der zentralen Figuren der "Red Dirt"-Bewegung, hat sich in den letzten Jahren mit viel Gespür, neben seiner erfolgreichen Tätigkeit mit The Great Divide und der Mike McClure Band, einen großen Namen als Förderer und Produzent für die vielen großartigen, jungen Talente der Szene gemacht. Cross Canadian Ragweed, und aus der jüngeren Vergangenheit Darren Kozelsky und die Tyler McCumber Band sind nur einige der grandiosen Acts, die er produktionstechnisch betreut. Und in diese Reihe kann sich die Cody Gill Band mit Glanz und Glorie einreihen, denn sie bewegen sich kompetent und selbstbewusst, neben den bereits erwähnten Kollegen, im Fahrwasser solcher Bands wie Wade Bowen, Buster Jiggs, Micky and The Motorcars, der Eli Young Band, Stoney LaRue und vor allem eben der Mike McClure Band, ohne dabei jedoch wie eine "hausbackene" Kopie zu klingen. Im Gegnteil, das Potenzial dieser Truppe scheint immens hoch zu sein! Bandleader Cody Gill (Lead Vocals, Rhythm Guitar) hatte nach längerem Suchen mit Richie Petronis (Drums) und den Hooper-Brüdern Caleb (Bass, Harmony Vocals) und Zack (Lead Guitar) irgendwannm endlich die für ihn als Frontmann richtige Formation gefunden. Aus zunächst sporadischen Gigs wurde sehr schnell eine feste lokale Live-Größe, und so war ihr CD-Debüt nun die längst fällige, logische Konsequenz. Das prachtvolle Werk beinhaltet 13 Songs, von denen zwölf selbst komponiert sind, eins von dem befreundeten Musiker Cary Swinney. Auffällig, dass sämtliche Stücke immer nur von einer Person allein kreiert wurden, sich alle Musiker aber mindestens einmal eingebracht haben, wobei den Löwenanteil natürlich von Cody geschrieben wurde. Zur musikalischen Umsetzung stellte McClure, neben sich selbst (Guitars, Piano), noch vier weitere exzellente, sehr namhafte Ergänzungsmusiker zur Seite (die texanische Steeguitar-Legende Lloyd Maines, Tastenkünstler Rylie Osborne, Backgroundsängerin Amanda Brown und Harmonikaspieler Jake Akins), die hervorragend mit dem Sound des Quartetts harmonieren. Vom eröffnenden locker, flockig aber knackig und würzig dahingroovenden, traumhaft melodischen "Repeat" mit seinem markantem E-Riff und den herrlichen Lead Gitarren-Linien bis zum abschließenden, southern-rockigen "Buckle Bunny" (mit dezentem "Gimme Three Steps"-Skynyrd-Flair) werden alle Register der "Red-Dirt"-/Roots-/Countryrock-Schiene gezogen. Markant dabei Gill's großartige, angeraute, aber überaus angenehme Stimme, die der von Mike McClure zum Teil frappierend ähnelt (man könnte fast meinen, die beiden seien Brüder - im Sinne der musikalischen Seelenverwandschaft sind sie das ja auch...)! Zack Hoopers E-Gitarren-Riffs und -Soli (in jedem Lied) weisen einige Parallelen zur Eli Young Band auf. Einzelne Stücke herauszuheben fällt sehr schwer, weil es keinen einzigen Aussetzer gibt und ein durchgehend hoher Level gefahren wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst der bereits erwähnten Gastmusiker, die mit ihrem exzellenten Können glänzende Akzente setzen: Akins brilliert bei "Can’t Let Her Go", einem Stück, das an eine Mischung aus Randy Rogers Band und The Marshall Tucker Band erinnert, mit quäkigen Harp-Einlagen, Maines hat bei der tollen Country-/Countryrock-Nummern "Beacon In The Night" (fast wie eine texanische Antwort auf "Tequila Sunrise" von den Eagles) und "Drink Tonight" am Dobro und an der Steel Gitarre seine filigranen Auftritte, Osborne verleiht dem rockigen "Love Is Never Caged" mit fulminantem Orgel-Spiel ordentlich Volumen, während Amanda Brown bei diversen Tracks mit vornehmer Zurückhaltung punktgenau mit Gill’s Gesang harmoniert. Erwähnenswert auch das fette und oftmals gut heraushörbare Bass-Spiel von Caleb Hooper. Der bullig und ehrgeizig wirkende Bandleader Cody Gill erweist sich nicht nur äußerlich (sieht fast aus wie eine Kreuzung aus Randy Rogers und Stoney LaRue) als Energiebündel. Fazit: Die äußerst talentierte Cody Gill Band liefert mit ihrem Debüt "Boxcars" erdige, rootsige und staubige "Red Dirt"-/Americana-/Countryrock-Mucke von höchster Qualität ab, wie sie in ihrer Melodik, Eingängigkeit und Faszination eben nur im Raum Texas/Oklahoma zu finden ist. Das nächste "ganz heiße Eisen" der Szene! Einfach klasse! Weiter so, Jungs! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5057
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Repeat
Can't let her go
Beacon in the night
My place
In the middle
Drink tonight

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Golden Smog - blood on the slacks [2007]
8 Track-EP! Erst hat's geschlagene 8 Jahre gedauert, bis sie mal wieder mit einem neuen Album auftauchten, nun folgt gerade mal 9 Monate nach dem großartigen "Another fine day" ein überraschender, nicht minder starker Nachschlag in Form einer 25-minütigen EP mit 8 weiteren, kleinen Songperlen. Wieder begeistert uns diese allseits geliebte Roots-"Supergroup" um Gary Louris und Marc Perlman (beide ex-Jayhawks), Dan Murphy (Soul Asylum) und Kraig Jarret Johnson (Run Westy Run), - Wilco's Jeff Tweedy ist diesmal nicht mit an Bord-, mit einem wunderbaren Mix aus Rootsrock, Americana, Alternate Country, feinen Sixties-Retro-Anleihen, psychedelischer Mystik, ausgefeilter Harmonien, knackiger Brit-Beats und dreckig rockender Gitarren. Zwei der Songs stammen noch aus den "Another fine day"-Sessions und wurden im Süden Spaniens unter der Regie von Produzent Paco Loco eingespielt, der Rest ist brandneu aufgenommen, produziert von Ed Ackerson und Golden Smog! Zu den Highlights zählen ein tolles, knackiges, in bestem Jayhaks-Stil dargebotenes Roots-Cover von David Bowie's "Starman", eine akustisch interpretierte Version der Dinosaur jr.-Nummer "Tarpit", die herrlich flockige, melodische Rootsrock-/Pop-Nummer "Can't even tie your own shoes", der leicht britisch geprägte, mit "lustigen" Bläser-Intermezzi garnierte Rootsrocker "Look at you now", wie auch die exzellente, melodische, entspannte, semi-akustische, in ein tolles Gitarrengewand gehüllte Americana-/Alternate Country-Nummer "Without a struggle"! Abermals eine vorzügliche Leistung der Truppe, die sich die Fans voller Genuß verinnerlichen werden.

Art-Nr.: 4924
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Gov't Mule - live at roseland ballroom ~ new expanded edition [2007]
Neuauflage des legendären, längst gestrichenen 1996iger Mule Live-Albums über Warren Haynes' eigenes "Evilteen"-Label, jetzt mit neuen Cover-Artwork und auf eine satte Spielzeit von 72 1/2 Minuten ausgedehnt."This New Year's Eve 1995 show and is old school Gov't Mule at it's very best"! Und ob! Bärenstarker, knochenharter Auftritt von Haynes, Matt Abts und Original-Bassist Allen Woody zum Jahreswechsel 1995/1996 aus dem Roseland Ballroom von New York City, vollkommen authentisch eingefangen ohne "Overdubs" und sonstigen "Schnickschnack"! Toller Sound! Einer der Höhepunkte ist sicher die 16 1/2-minütige Version von "Trane". Enthält zudem das recht rare John Kay-Cover "Don't step on the grass Sam"! Diese Wiederveröffentlichung ist aber auch für all die Mule-Heads interessant, die bereits die ursprüngliche Ausgabe besitzen, denn enthalten ist ein Bonustrack, der es wahrlich in sich hat: Eine bis dato unveröffentlichte, 15 1/2-minütige Wahnsinns-Fassung des Jimi Hendrix-Klassikers "Voodoo chile" in einem tierischen, kochenden Bluesrock-Gewand, mitgeschnitten am 18.10.2001, ebenfalls im New Yorker Roseland Ballroom! Verstärkt wurden Haynes und Abts an diesem Abend (man war nach Allen Woody's Tod ja noch ohne festen Basisten unterwegs) von Jack Casady am Bass (spannend und historisch zugleich, denn der wirkte seinerzeit auch bei der Originalaufnahme von "Voodoo chile" mit) und dem in Jamrock- und Southern-Kreisen hoch verehrten Tastenfuchs Chuck Leavell! Enthält neben Haynes' fulminanten Gitarrenausflügen ein tolles Orgel-Solo von Leavell! Da gilt nur eines, frei nach dem von der Band im Booklet vorgegebenen Motto: "Play it loud - we did!... How 'bout now!!!!" Ein tolles Reissue!

Art-Nr.: 4920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hagar, Sammy & The Waboritas - livin it up! in st. Louis ~ live ~ dvd [2007]
Was für eine, die pure Lebensfreude austrahlende, farbenfrohe, ausgelassene, "laute" Rock'n Roll-Sommerparty des "Red Rockers" und seiner großartigen "Wabos"! Prächtige Live-DVD eines überschwenglichen Auftritts, mitgeschnitten am 25. Juli 2006 während der "Livin' it up"-Tour im mit Tausenden von feiernden Zuschauern besetzten Open Air-Arreal des "UMB Pavilion" von Maryland Heights bei St. Louis/Missouri! Es ist ein lauer, wunderbarer Sommerabend, draußen in Maryland Heights, als sich vor der erwartungsvollen Menge langsam der mit dem "Livin' it up"-Cover designte Vorhang vor der riesigen Bühne öffnet. Ein tolles, buntes Bühnenbild mit einer Unmenge von Karibik-/"Cabo Wabo"-Schnickschnack kommt zum Vorschein (die "Cabo Wabo Cantina" ist Hagar's Club in Cabo San Lucas, "Cabo Wabo" der Name des hauseigenen Tequilas), inklusive einer im Hintergrund wohl der Clubeinrichtung nachgebauten "Bar" mit jeder Menge Boys und Bikini-Girls als Gäste. Die Band betritt die Bühne, Sammy feuert erstmal eine überdimensionale Konfetti-Kanone ab, lässt sich von einer spärlich bekleideten Schönheit einen "Cabo Wabo" bringen und legt mit seinen Freunden los, daß es die pure Freude ist! Prost, "Mas Tequila", die Party ist in vollem Gange! Ein bestens aufgelegter, fast aufgedrehter Hagar und seine nicht minder gut gelaunten Wabos (verstärkt durch den zusätzlichen Percussion-Spieler John Douglas) stecken das Publikum sofort an. Der Funke springt über, die Menge feiert frenetisch mit! Als Hagar am Ende des ersten Songs dann mit seiner Gitarre auch noch eine riesige, imaginäre Tequilaflasche aus Pappe zerschlägt und damit einen erneuten Konfettiregen auslöst, ist die Stimmung bereits zu Anfang auf dem Sidepunkt. So geht das pausenlos weiter! Tolle Show, aber auch ein toller Set! Großartige Musiker, die über jeden Zweifel erhaben sind. Immer wieder holt neben Hagar (ebenfalls ein großartiger Gitarrist), der sich die Seele aus dem Hals röhrt auch Gitarrist Vic Johnson zu klasse Slide-Attacken und fulminanten Soli aus. Es wird gerockt und gerockt! Neben einigen Songs von neuen "Livin' it up"-Album, die hier wesentlich härter als im Studio gespielt werden, gibt's eine klasse Auswahl von Stücken aus Sammy's rund 30-jähriger Karriere, inklusive Montrose- und Van Halen-Material! Apropos Van Halen: Deren Original-Bassist Michael Anthony, mit dem Hagar das Projekt "The Other Half" am Laufen hat, ist für gut 40 Minuten ebenfalls mit von der Partie!

Hier die komplette Setlist:
1.Mas Tequila
2.Mexico
3.There's Only One Way to Rock
4.Rainy Day Women #13 & #35 (Everybody Must Get Stoned)
5.The Girl Gets Around
6.Rock Candy
7.I'll Fall in Love Again
8.I'll Take You There
9.Sam I Am
10.Little White Lie
11.I Can't Drive 55
12.Heavey Metal
13.Good Enough
14.Summer Nights
15.Right Now
16.Finish What You Started
17.Best of Both Worlds
18.Fight for Your Right
19.Cabo Wabo

Das Konzert dauert knapp zwei Stunden! Hervorragend gefilmt, großartiger Sound (Digital DTS Surround, 5.0 Surround, Dolby Digital, 2.0 Stereo)! Zudem enthält die DVD jede Menge Bonus-Matreial, wie beispielsweise die beiden offiziellen Musikvideos zu "Sam I am" und "Tropic of capricorn", Interviews mit Sammy und den Wabos, "Scenic Cabo footage" und vieles mehr! "That's the way we like to party", sagt Sammy über solche Shows, und wir sagen: "Yeah Sammy, that's the way WE like to party too"! Leute, macht das Laune!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 21,90

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