Artikel 1 bis 15 von 16 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bryan, Luke - i'll stay me [2007]
Luke Bryan (stammend aus Leedsburg, Georgia), als Newcomer bereits mit einem Major-Vertrag bei Capital Records ausgestattet, gibt direkt mit dem Titel seiner Debüt-CD "I’ll Stay Me" das Versprechen ab, die Bodenhaftung (wohl angesichts des auf ihn zukommenden Erfolges) nicht zu verlieren. Und wenn man sich mit seinem Background und seinen Songs (vor allem was den textlichen Inhalt angeht) beschäftigt, glaubt man dem sympathisch wirkenden Musiker dieses Statement auf’s Wort. Er hat ein abgeschlossenes Studium, er war sich nicht zu schade im väterlichen ländlichen Betrieb aktiv mitzuwirken, auch als die Fahnen bereits Richtung Nashville wehten. Dazu musste er just an dem Tag, als er seine Heimatstadt verlassen wollte, die Nachricht vom Tode des Bruders, zu dem Luke eine enge Beziehung hatte, wegen eines Autounfalls verarbeiteten, was zu einer weiteren Verzögerung seiner musikalischen Karriere führte. Erst auf Druck seines Vaters ließ er sich dann endgültig auf das Abenteuer "Music Business" ein. Und dies mit Erfolg, wie eingangs bereits erwähnt. Grundlagen des passionierten George Strait-Fans sind sicher zum einen seine Songwriterqualitäten (er hat zehn von elf Tracks mitkomponiert) und seine sehr angenehm ins Ohr fließende Baritone-Stimme. Dazu hat Capitol Records ihm, wie für Majors eigentlich immer üblich, einen erlauchten Kreis von Spitzenmusikern zur Verfügung gestellt (u. a. Paul Leim, Mike Brignardello, B. James Lowry, J. T. Corenflos, Mike Johnson, Gordon Mote, Joe Spivey). Das Erfolgsrezept von Luke Bryan liegt zudem in der sehr ausgewogenen Mischung verschiedenster, im Großen und Ganzen sehr honky-tonkig und traditionell ausgerichteten Countrysongs (die Zielgruppe geht von Alan Jackson über Randy Travis, bis zu Tracy Lawrence oder Tracy Byrd), die alle, dank einer sehr zeitgemäßen instrumentellen Umsetzung, mit einem ordentlichen Hit-Potenzial ausgestattet sind. Der Opener und zugleich auch die erste Single "All My Friends Say" startet direkt in launiger Toby Keith-Manier, mit humorvollem Text und alkoholgeschwängerten Honky Tonk-"Mitgrölparts". Hat sich sofort in den Top-Fifteen der Billboard-Charts etabliert, mit Tendenz nach oben. Seinen weicheren Kern präsentiert Bryan dann im folgenden, sehr melodischen "Baby’s On The Way" (Chris Cagle-mäßig) und dem textlich äußerst emotionalen und auch sehr gefühlvoll vorgetragenen "The Car In Front Of Me" (es geht um einen Mann, der seine Frau zu Grabe begleitet). Der Titelsong kommt ii einem feinen semi-akustischen Gewand. Ob es Zufall ist, kann man wohl nur schwierig beurteilen, aber bei "Pray About Everything" und "You Make Me Want To" blinzeln in der Gitarrenarbeit dezente Keith Urban-Reminiszenzen. Das knackige "Country Man" fährt auf der Schiene, die man von Brooks & Dunn oder auch von Travis Tritt gewohnt ist. Absolutes Highlight ist sicher das southern-lastige, swampige "Over The River", das, wenn nicht Banjo, Fiddle und Steel stark involviert wären, gar im Repertoire von Lynyrd Skynyrd oder den Van Zants zu finden sein könnte. Überragende Musiker sind diesmal Mike Johnson (Steel & Dobro) und der wohl dosiert, aber sehr stark agierende Fiddle-Player Joe Spivey. Das abschließende, eingängige "Tackle Box" (viel Mandoline, Steel, Fiddle) lässt ein typisches, qualitativ hochwertiges Debut entspannt ausklingen. Luke Bryan bietet mit seinem Erstling "I’ll Stay Me" grundsoliden, abwechslungreichen und sehr sympathische Countrymusic, die bei den Fans ohne Zweifel gut ankommen wird. Aufgrund seiner kompositorischen Fähigkeiten und seiner integer erscheinenden Persönlichkeit dürfte dies auch sicher keine "Eintagsfliege" bleiben. Unser Urteil: Bodenständige und sehr gute Musik, die sowohl den konservativ ausgerichteten, traditionellen Countryfreunden als auch den "modernen" Nashville New Country-Fans zusagen wird! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5149
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chesney, Kenny - be as you are (songs from an old blue chair) [2005]
"A Kenny Chesney album like no other", heßt es auf dem Sticker zu Kenny's neuem Longplayer! In der Tat ist er mit seinen letzten Werken nur ansatzweise vergleichbar. Doch das macht gar nichts, denn "Be as you are" zeigt einen ganz wunderbaren Kenny Chesney mit großartigen, sehr persönlichen Songs - mit herrlicher, entspannter Countrymusic, die die andere "Welt" des Superstars zum Thema haben: Palmen, blauer Himmel, endlose Strände, Boote, der Ozean! "I have always been drawn to the ocean", erklärt Kenny Chesney in einem im Cover abgedruckten Statement seine Beziehung zum Meer, was er dann musikalisch äußerst gelungen und sehr beeindruckend umsetzt. Das ist nicht unbedingt der so mega-erfolgreiche, ohne Frage auch sehr gut gemachte, New Country-Pop-/Rock, mit dem er in den vergangenen Jahren viele Millionen Alben verkauft hat, sondern Kenny geht hier neue Wege und gewährt mit diesem wunderschönen, recht ruhigen Album einen intimen Einblick in sein Herz und seine Seele, indem er uns (im übertragenen Sinne) am Ozeanstrand in seinem "Old Blue Chair" sitzend, die ein oder andere persönliche Anekdote erzählt. Diese Geschichten verpackt er in ein ungemein frisch wirkendes, entspanntes musikalisches Gewand voller prächtiger Melodien. Wie eine perfekte Mischung aus Jimmy Buffett und James Taylor, zu der man die nötige Portion Country-Tradition addiert, und zu der Kenny seine eigenen Songwriter-Ideen (er hat sämtliche Songs selbst komponiert, einige mit Co-Autoren!) und seine unverwechselbare, großartige Stimme liefert. Es entsteht eine herrlich relaxte Atmosphäre! Dabei erscheint es überflüssig einzelne Lieder herauszuheben, denn das gesamte Album ist gleichbleibend stark. Ob "Old blue chair", "Be as you are", "Island boy", "Something sexy about the rain" oder das traumhafte, flockige "French kissing life", alle überzeugen sie voll und ganz in einem kristallklaren, lockeren Midtempo- oder Balladen-Gewand mit einer von spürbarer Ozeanfrische durchzogenen Instrumentierung aus transparenten Acoustic Gitarren, hin und wieder mal einem Piano, zurückhaltenden E-Gitarren, Mundharmonika und lockerer Percussion, inklusive Steeldrums! Dieser beruhigende Groove und diese wunderbaren Melodien fließen leicht und locker aus den Lautsprechern. Einzig etwas schwungvoller fällt der prächtige, viel Gute Laune verbreitende und zum Tanzen am Urlaubsstrand einladende Karibik-Reggae-Countrysong "Guitars and Tiki Bars" aus! Dennoch wirkt diese Musik niemals schmalzig! Das sind schlichtweg sehr schöne, lockere Countrysongs, textlich und musikalisch im "Ocean-Flair" gehalten! Auch damit werden seine vielen Fans hundertprozentig zufrieden sein! Zählt zu dem besten, was Mr. Chesney bis heute zustande gebracht hat! Hut ab, Kenny!

Art-Nr.: 3017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cross Canadian Ragweed - mission california [2007]
Das neue Studioalbum der auch in Southern Rock-Kreisen so beliebten Vorzeige-"Red Dirt"-Countryrocker aus Oklahoma ist da - und es erfüllt wirklich alle noch so hohen Erwartungen. Diese Truppe wird einfach nicht "müde" ihren "Hunger" auf so herrlich dreckigen, aber melodischen, von glühenden Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrock zu stillen - und die Fans können nicht genug davon bekommen! Erneut ein Knüller!

Art-Nr.: 5216
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cyrus, Billy Ray - home at last [2007]
Die Alben von Billy Ray Cyrus waren schon immer mit sehr viel persönlichen Flair behaftet und zum Teil von großer Emotionalität gekennzeichnet. Wir erinnern uns beispielsweise an den Song "Hey Daddy" vom starken Vorgänger "I Wanna Be Your Joe", der Billy Ray's an Krebs verstorbenem Vater gewidmet ist. In seinem neuesten Werk "Home At Last" steht diesmal die eigene Familie im Fokus seiner Betrachtungen. Der Hintergrund: Er und seine Tochter Miley haben als Schauspieler in der beliebten Disney-Serie "Hannah Montana" tragende Rollen für weitere 26 Episoden übernommen, was zu einer räumlichen Trennung der gesamten Familie führt. Die zog nach Kalifornien, wo Tochter Miley wohl auch wohnen bleibt, während Billy weiterhin schwerpunktmässig in Tennessee lebt. All das geht nicht spurlos an Billy Ray vorbei. Seinen ganzen Trennungsschmerz diesbezüglich entlud er im Center-Stück der CD (Co-Writer Casey Beathard) "Ready, Set, Don’t Go", einem wunderbar melancholisch-melodischen Midtempo-Countrysong (klasse Gitarren-/Mandolinenspiel, Akkordeonartige Fills), das auch in der ersten Folge der bereits erwähnten Serie gefeatured wird. Neben einigen Neukompositionen hat sich Cyrus auf "Home At Last" auch einiger absoluter Klassiker der Pop-/Rock-Historie angenommen (u. a. "Brown-Eyed Girl"/Van Morrison; "You’ve Got A Friend"/Carole King/James Taylor - hier ist mit Emily Osment ein weiterer Co-Star von "Hannah Montana" im Background zu hören; "You Can’t Lose Me"/Diane Warren; der von Eva Cassidy inspirierte July Garland-Klassiker "Over The Rainbow"), die er überaus gelungen in seiner typisch emotionalen Art und Weise neu interpretiert. Grandios hier besonders die Fassung von Jackie DeShannon's "Put A Little Love In Your Heart, die Cyrus in einen soulig groovenden Countrysong mit herrlicher Gospelchorbegleitung umwandelt. Ohne Zweifel einer der vielen Höhepunkte des Albums! Aber auch die neuen Songs überzeugen wieder auf der ganzen Linie, wie beispielsweise, der rhythmische, dezent poppige Countryrocker "The Buffalo", der gar das Temperament eines Bryan Adams, wie er einmal in seinen besten Tagen geklungen hat, besitzt. "Flying By" stammt aus der Feder des Erfolgs-Schreiber-Trios Tom Hambridge (singt auch im Background), Joanna Smith und Jeffrey Steele, die ja vor einiger Zeit mit "What’s Hurt Most" Rascal Flatts einen Nr. 1-Hit bescherten. Das Lied erinnert sehr stark an Steele’s "Twenty Years Ago" von seiner ersten Solo-Scheibe "Outlaw". Ebenfalls recht groovig und rhythmisch kommt "Don’t Give Up On Me" daher - hier setzt das Banjo- und Mandolinenspiel von John Jorgenson und John Willis wunderbare Trademarks. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sicherlich auch das ganze "Paradeheer" von etablierten Nashville-Studiogrößen (Buchanan, Duncan, Johnson, Willis, Greenberg, Bennett, Morrow, Leim, Darken, Bukovac und und und), die dem Album von der instrumentellen Umsetzung ein Qualitätssiegel der allerersten Güte verleihen. Ein Kracher sicherlich auch noch "I Can’t Live Without Your Love" (klasse E-Spiel der Gitarrenkönner Tom Bukovac und Kenny Greenberg), das entfernte Ähnlichkeiten zu U2’s "One" aufzuweisen scheint. Auf die sonst üblichen Cyrus-typischen Honkytonk-Rocker wurde diesmal aufgrund des stark gefühlsbetonten Konzeptes (weitere Ausführungen dazu gibt's im Booklet nachzulesen) wohl verzichtet. Die werden aber sicher wieder für's nächste Werk des umtriebigen Künstlers fest gebucht sein. Und so verharrt auch die zweite Cyrus-Eigenkomposition "My Everything" (stark hier Dean Parks an Mandoline und Dobro) eher im ruhigen Country-Bereich. Der abschließende Bonus-Track "Stand" ist bereits von "I Wanna Be Your Joe" bekannt. Auch in dieser neuen, etwas Slide-Gitarren-betonteren Version ist Tochter Miley wieder im Background mit eingebunden. Insgesamt ist Billy Ray Cyrus mit "Home At Last" erneut ein starkes New Country-Album gelungen, das zum einen von seiner starken emotionalen Gesangsperformance, von der hervorragenden instrumentellen Umsetzung, zum anderen aber auch von dem großartigen Songmaterial lebt. Aufgrund der vielen Klassiker nicht nur für Countryfans, sondern auch die "adult-orientated" Poprock-"Crossover"-Gemeinde geeignet! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5064
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fogerty, John - revival [2007]
John Fogerty's neues Album ist eine geradezu traumhafte Hommage an vergangene, goldene Creedence Clearwater Revival-Tage! Genau so würde diese legendäre Band wohl heute klingen! Nach nur wenigen Sekunden, die man von den neuen Stücken gehört hat, kommen einem die alten CCR-Hits in den Sinn. Einfach herrlich! Ein Album, das die Fogerty-/CCR-Anhänger begeistern wird!

Art-Nr.: 5265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Fowler, Kevin - bring it on [2007]
Kevin Fowler, "the country rebel with a heart of rock", bringt richtig Schwung und mächtig frischen Wind in die Honky Tonks von Texas bis nach Nashville! "Bring it on", sein nunmehr bereits fünftes Album und die zweite Veröffentlichung auf Clint Black's "Equity"-Label ist ein ganz starkes Werk geworden und bestätigt höchst eindrucksvoll den schon lange gehegten Eindruck, dass der sympathische Bursche aus Amarillo /West Texas einer der "heißesten" und mit dem größten Potenzial ausgestatteten Neo-Traditionalisten der neuen Country-Generation ist. Ein "echter" Musiker durch und durch, ein "modern Country-Outlaw" mit Herz und Seele, ein Idealist, der seine Musik "lebt", das ist Kevin Fowler, der, in Texas längst ein Star, nun endlich den ganz großen Durchbruch auch über die Grenzen des Lonestar-States hinaus mehr als verdient hätte! Fowler selbst bezeichnet seine Musik als eine Art "Southern Country", andere nennen sie "Countryrock", doch was sie schlußendlich tatsächlich darstellt, ist nichts anderes als ungemein knackige, schmissige, ehrliche, überaus traditionell verwurzelte, lupenreine, "Southern-/Outlaw-fueled honky-tonkin' Countrymusic" mit einer wohl dosierten Prise "Rock", die jedoch das Countryfundament nur würzt, es aber nie übertönt! "This is 100% Texan Country with style", heißt es in einem U.S.-Statement - und das trifft es exakt! Klasse, wie Fowler (hatte einst eine durchaus erfolgreiche Zeit als Gitarrist in der Hardrock-Band "Dangerous Toys" und der Southern Rock-Truppe "Thunderfoot") in der Lage ist, diese so überaus traditionellen Roots in ein durchaus modernes Gewand zu packen und somit auch die jungen Hörer in seine Heimat für Countrymusic zu mobilisieren. Er sagt, dass es für ihn gar kein Problem sei, direkt hinter Johnny Cash oder Merle Haggard einen Song von Metallica oder AC/DC zu hören - und genau das ist es, was er versucht in seiner Countrymusic rüber zu bringen. Seine Fans in Texas lieben das. Songs wie "The Lord loves a drinking man" oder "Loose, loud and crazy" aus vergangenen Alben sind längst zu absoluten Countryhymnen in den Roadhouses von Texas geworden. Möchte man zu seiner Musik Namen vergleichbarer Künstler nennen, so könnte man vielleicht sagen, in seinen Songs treffen sich Anleihen von Johnny Cash bis George Jones, von Dwight Yoakam bis Buck Owens, von Mark Chesnutt bis Toby Keith, von Jason Aldean bis Montgomery Gentry - alles aber in Kevin's ganz eigener "Note" präsentiert! Fowler ist ein Multitalent" Er spielt Klavier, Gitarre, ist ein wirklich großartige Sänger mit viel Ausstrahlung, aber auch ein exzellenter Songwriter. Zehn der dreizehn Songs des Albums stammen aus seiner Feder, teils gemeinsam mit anderen namhaften Komponisten. Die Arrangements bestehen, wie es sich für "echte" Countrymusic gehört, vorwiegend aus einer Vielzahl von Gitarren (Acoustic, Electric, Slide, Baritone) in Verbindung mit Fiddle, Piano und Steelguitar. Alles ist knackig, kraftvoll und sehr flott in Szene gesetzt. Unterstützt wird er von einer exquisiten Musiker-Schar, wie beispielsweise Brent Mason, J.T. Corenflos und David Grissom an den E-Gitarren, Owen Hale an den Drums, Steve Hinson an der Steel, Hank Singer an der Fiddle, u.s.w., u.s.w.! Eine herrliche, traditionelle Fiddle eröffnet das prachtvolle, sich schnell zu einem ordentlich kraftvollen, kernigen, astreinen Midtempo Texas-Outlaw-Countryrocker entwickelnde "Long line of losers", ein Album Opener, der, wie die eingangs erwähnten "Heuler" vergangener Alben , auch das Zeug dazu hat, einen ungebremsten Siegeszug durch die Honky Tonks und Roadhouses weit über Texas hinaus anzutreten. Mit tiefen Countryroots als Basis und einem schönen Southern-Charme im Arrangement klingt das wie eine würzige Mischung aus Waylon Jennings und Montgomery Gentry. Eine klasse Melodie und sich großartige duellierende. fette Lead Gitarren im Mittelteil lassen den Funken auf die Zuhörer sofort überspringen! Toller Auftakt! Modern, peppig, rockig, und dennoch "pure country" geht's mit dem fetzigen "Feels good don't it" weiter. Trifft in etwa den Nerv der Jason Aldean-Fraktion! Knackiger Rhythmus, guter Drive, wirbelnde Fiddles und E-Gitarren erzeugen ein unterschwelliges "wild rebel"-Flair! Einen ganz wunderbaren, lupenreinen, hervorragend tanzbaren Uptempo-Countrysong hören wir mit dem sich in herrlichen Fiddles, E-Gitarren, Steelguitar- und Piano aalenden, schwungvollen "Ain't dead yet", das so mancher ausgelassenen Countryfete nochmal einen zusätzlichen "Kick" verleihen dürfte. Sehr traditionell und dennoch voller "Pfiff"! Klasse! Der nächste, schön in Fahrt kommende, traditionelle, "beer drinkin'", rockin' Country-Feger steht anschließend mit dem großartigen "Me and the boys" auf dem Programm, bei dem Fowler niemand Geringeren als sein Idol George Jones als Duett-Partner gewinnen konnte. Mächtig Gas gebende Drums, klasse Fiddle und tolle Baritone Lead-Gitarre in Verbindung mit feinen Steelguitar-Ergänzungen sorgen für jede Menge "Country-Dampf"! Es folgen der ultra-traditionelle, flotte Barroom Honky-Tonker "I pulled a Hank last night" (herrliches E-Gitarren-/Steel-/Fiddle-/Piano-Gewand), das flotte "What's your point?", das aus würzigen Southern-/Oulaw-Riffs bestehende, etwas raue "Bring it on", das überaus melodische, flotte, sehr traditionelle, mit einem gewissen an Dwight Yoakam erinnernden Bakersfield-/Honky Tonk-/Rockabilly-Country-Feeling ausgestattete, exzellente "Cheaper to keep her" (toller Drive, tolles E-Gitarren-Picking), bis mit dem bärenstarken, "saftigen", von grandiosem E-Gitarrenspiel und schönen Fiddle-/Steelguitar-Ergänzungen geprägten, reinen "Killer"-Honky Tonker "Honky Tonk junkie" die Scheibe schließlich genauso stark endet, wie es rund eine dreiviertel Stunde zuvor begonnen hatte. Das macht richtig Laune! Ein ganz starkes Album von Kevin Fowler, und ohne Zweifel sein bislang ausgereiftetes! Beherzter "straight-ahead, honky-tonkin', southern-ridin', traditional, genuine Texas (New)Country" auf der Höhe der Zeit! Fazit kurz, knapp und ohne jede Einschränkung: "A really great CD"!

Art-Nr.: 5248
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long line of losers
Ain't dead yet
I pulled a Hank last night
What's your point?
Cheaper to keep her
Honky Tonk junkie

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Johns, Sarah - big love in a small town [2007]
Die Traditionen "richtiger" Countryroots finden in diesen Tagen in Nashville wieder mehr Beachtung. Ein großartiger Trend, denn so modern und "rockig" heutige Mainstream Country-/New Country-Musik auch klingen mag, ja vielleicht sogar muß - man darf nie vergessen, wo ihre Wurzeln liegen. Neustes Beispiel dies hervorragend umzusetzen ist die hübsche, aus Pollard/Kentucky stammende Debütantin Sarah Johns, die unlängst von Toby Keith's Manager bei einem Auftritt in einem Restaurant entdeckt wurde, der sie flugs mit zu einigen Keith-Shows nahm, um dort das ein oder andere Stück mit dem Star zu performen. Nun ist Sarah's erste CD auf dem Markt - ein tolles, erfrischendes, reines Countryalbum, dessen nahezu alle Songs das Potenzial besitzen, die Charts ordentlich durcheinander zu wirbeln. Sarah Johns ist ein Multi-Talent! Sie besitzt eine wunderbare, kraftvolle Stimme, die durch und durch "pure country" ist. Dazu besteht das Album ausschließlich aus Songs, die sie gemeinsam mit anderen Songwriter höchst selbst komponiert hat. Sie selbst bezeichnet bedeutende Künstler wie Tammy Wynette, Loretta Lynn, Linda Ronstadt, Patty Loveless und George Jones als ihre größten Einflüsse, doch auch die Traditionen einer Tanya Tucker hat Sarah Johns verinnerlicht. Überaus eindrucksvoll, basierend auf viel Geschick und Können, gelingt ihr eine großartige Gratwanderung zwischen den Ursprüngen dieser Größen und einer sehr modernen, herzhaften "rowdy and wild as the boys"-Attitüde, wie sie beispielsweise eine Gretchen Wilson zurück in die Countrymusic brachte. So gibt es pure "hard country" Honky Tonker, genauso wie würzige, "southern-rockin' Countrynummern! Doch was immer sie anpackt, es gelingt ihr prächtig! Schöne Country-Gitarren, Fiddles, Steelguitars, Dobro, Piano - die klassische Country-Instrumentierung bestimmt das zumeist sehr schwungvolle Geschehen. So geht es auch gleich beim ersten Stück mit viel Drive los: "When do I get to be a woman" ist ein herrlicher, traditioneller Honky Tonk "Two-Stepper", instrumentiert mit zwribelnder Fiddle (klasse Solo), schöner Steelguitar und lockeren, flotten Gitarrenlicks (feine Baritone-Klänge), der unmittelbar gute Laune ausstrahlt. Ähnlich dynamisch geht es mit dem wunderbaren, melodischen und knackigen "If you could hold your woman" weiter, durchzogen von einem tollen Southern-/Redneck-Flair, das den bereits erwähnten Vergleich zu Gretchen Wilson deutlich legitimiert. Starke Dobro-/Fiddle-/Piano-/E-Gitarren-Instrumentierung! Exzellenten "hardcore modern-day Honky Tonk Country" präsentiert uns Sarah dann mit dem Steel- und Gitarren-getränkten "A lot to let go of", ehe mit dem schönen, trotz des langsamen Tempos aber sehr kraftvollen "Baby my heart" die erste von nur wenigen Balladen auf dem Programm steht. Erinnert in seiner Power und dem Arrangement (mit Streichern) durchaus an die früheren Balladen von Martina McBride. Satte Gitarren, Orgel, Fiddle und eine im Hintergrund heulende Steelguitar lassen das Countryherz höher schlagen. Anschließend geht es wieder forsch und überaus schwungvoll zur Sache: Das Titelstück "Big love in a small town" steht an, ein geradezu traumhafter, flotter, herrlich lockerer, aber knackiger, in seinem Rhythmus ein wenig an Faith Hill's "Let's go to Vegas" erinnernder Countrysong, der mit seiner tollen Melodie die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzflächen strömen lassen dürfte. Klasse Fiddle-/Gitarren-Begleitung! Ein absoluter Hit! Wie auch die großartige, reine Country-Ballade "Touch me" mit ihren feinen Steelguitar Linien und dem angenehmen 3/4-Takt oder der voller Southern-Würze steckende "rocked-up" Honky Tonker "The one in the middle" (starke E-Gitarren), der einmal mehr die Linedancer auf den Plan rufen dürfte. Fazit: Sarah Johns ist mit "Big love in a small town", im übrigen produziert von Joe Scaife, ein richtig klasse Debut-Album gelungen, das für frischen, genauso traditionellen wie modernen "Honky Tonk-/Country-Wind" in Nashville sorgen wird. Prima Einstieg, Miss Johns!

Art-Nr.: 5204
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Keith, Toby - big dog daddy [2007]
Im Sport würde man sagen, der Mann hat einen Lauf! Bereits 14 Monate nach dem starken "White trash with money" kommt Toby's zweite CD auf seinem eigenen "Show Dog"-Label (seine, inklusive des "Greatest Hits 2"-Albums, insgesamt siebte Veröffentlichung in nur sechs Jahren) - und trotz dieser immensen Aktivitäten und hohen Schlagzahl an Releases scheinen dem Mann die guten Songs nur so aus dem Ärmel zu fließen. Er schreibt, spielt und singt sich vom einen Kreativitätshoch zum nächaten. Erstaunlich und bewundernswert zugleich für einen Mann, dem bereits ein absoluter Superstar-Kult in Nashville zuteil wird. Toby Keith ist ganz oben in Music City, aber musikalisch noch lange nicht "satt"! Er probiert vieles aus (so hat er sich zum Beispiel diesmal auch erstmalig selbst produziert - im übrigen in einem prächtigen, sehr satten, viel Energie freisetzenden Sound) und transportiert diese Freude, die er an seiner Musik hat, hervorragend auf den Zuhörer. Aus einem Fundus von rund 30 Songs, die er nach eigener Aussage für dieses Werk zur Verfügung hatte, haben es schließlich 11 erstklassige Nummern auf "Big Dog Daddy" geschafft! Sehr abwechslungsreiches und vielseitiges Material! Das geht von tollen, überaus knackigen, saftigen Uptempo New Country-Nummern, wie dem prächtig ins Ohr gehenden Opener "High maintenance woman" (schöner Drive; starkes, fettes E-Gitarren-Gerüst), über traditionelle honkly-tonkin' Roadhouse-Feger wie das furiose "Get my drink on" (lockerer, aber sehr kraftvoller, von dynamischen Drums angetriebener Rhythmus; lässiger, cooler Gesang; tolle Twin E-Gitarren in der Mitte), schöne Retro Country-Nummern voller Border-Flair wie das leicht mexikanisch angehauchte "Wouldn't wanna be up" (schöne Slide-Gitarre), glühende, viel Dampf ablassende, Gitarren getränkte Southern Country-Rocker wie der saustarke, Georgia Satellites-mäßige, Honky Tonk-/Boogie-/Country-Rock'n Roller "Big dog daddy" (tierische Double Electric-Slides; klimperndes Piano; großartige, weibliche Background-Gesänge) und das krachende, von fetten Southern-Riffs getragene, voller Saft und Kraft steckende "Hit it" (so könnten auch die Van Zants rocken), über wunderbar entspannte, sehr melodische Midtempo New Country-Nummern wie das von exquisiten, traditionellen Gitarrenlinien und großartiger Steelguitar begleitete "I know she hung the moon" und das leicht Americana-angehauchte, lockere, von Fred Eaglesmith komponierte "White rose" (feines Mandolinen-/Gitarren-Gewand), prächtige, hervorragend tanzbare Country-Knaller wie das von Keith und Bobby Pinson geschriebene, froh gelaunte, Party-tauglich rockende, melodische, zum Mitgrölen einladende "Pump Jack", bis hin zu den beiden schönen Balladen (es gibt nur diese zwei, ansonsten ist flottes Tempo angesagt) "Love me if you can" (klasse Dobro-Begleitung) und "Walk it off" (traditionell fundiert, mit feiner Steelguitar und voluminösen Geigen)! Klar, daß Toby Keith dabei auch wieder von der absoluten "first rate" Nashville Studiogarde begleitet wird, wie z.B. Kenny Greenberg, Brent Mason, Tom Bukovac, Jerry McPherson (alle E-Gitarre), Shannon Forrest, Chad Cromwell (beide Drums), Glenn Worf (Bass), Paul Franklin (Pedal Steel), Aubrey Haynie (Fiddle, Mandoline), Rob Ickes (Dobro), usw.! Dazu kommt ein prima bebildertes, 20-seitiges Booklet mit allen Texten! Eine durch und durch klasse neue Scheibe von Toby Keith, der scheinbar immer besser wird. "I couldn't be happier with it", resümierte er neulich in einem Statement das Ergebnis von "Big Dog Daddy"... , - seine Fans auch nicht!

Art-Nr.: 4957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Merritt, Tift - another country [2008]
Für die Kritiker und Genre-Medien, für ihre Fans sowieso, war und ist Tift Merritt seit ihrem Debut "Bramble rose" aus dem Jahre 2002 DIE neue Roots-/Alternate Country-/Americana-Singer-Songwriterin, deren Stern dermassen hoch und hell über der Szene leuchtet, wie es seit vielen, vielen Jahren weit und breit kein anderer tut.. Nach dem zweiten, ebenso starken Werk "Tambourine" (2004), das ihr sogar eine Grammy-Nominierung einbrachte, nahm sie sich, außer hin und wieder mit ihrer großartigen Band ein paar Gigs zu spielen, eine längere Auszeit und zog sich des öfteren in Länder fernab ihrer Heimat North Carolina zurück, in denen sie kaum einen Menschen kannte. Ein längerer Aufenthalt im französischen Paris und die damit verbundenen Erfahrungen (die Geschichte dazu kann man im Booklet nachlesen) inspirierte sie schließlich zu den meisten Songs ihres neuen, jetzt vorliegenden, treffend mit "Another country" betitelten Werkes, das ihr bis dato emotionalstes und persönlichstes ist, und schlichtweg wieder einmal zu ein Urteil zulässt: Ein Meisterwerk! Was uns diese charismatische Künstlerin beschert, ist ein traumhaft schönes Americana-Album voller Roots-, Alternate Country- und Memphis Soul-Bezüge, mit exquisiten Songs, die einerseits eine unwiderstehliche Frische und Lockerheit ausstrahlen, andererseits jedoch ohne jeden "glamourösen Pomp", trocken und auf den Punkt genau von George Drakoulias (u.a. The Jayhawks, The Black Crowes, Tom Petty) produziert wurden. Die Melodien stecken voller Faszination und bahnen sich, egal ob bei den flotten Nummern oder den so gefühlvollen Balladen, mit all ihrer Magie ihren Weg tief in unsere Gehörgänge um ein musikalisches Hochgefühl der Glückseeligkeit auszulösen. Die großartigen, sie begleitenden Musiker, -neben ihrer Touring-Band sind das beispielsweise die beiden Gitarristen Charlie Sexton und Doug Pettibone (Lucinda Williams)-, umgarnen die immense Aura dieses Ausnahmetalents zu jeder Zeit mit ihrer prächtigen, genauso unaufdringlich wie effektiv eingesetzten Spielkunst, deren Arrangements perfekt auf Tift zugeschnitten sind. Klare, erfrischende Acoustic Gitarren, trockene, würzige, aber nie zu sehr im Vordergrund auftrumpfende Electric Lead-Guitar, fein integrierte Piano- und Orgel-Additionen, eine rootsige, großartige Rhythmusarbeit, wie auch mal eine Mundharmonika, eine Mandoline oder eine genüßlich eingesetzte Pedal Steel bestimmen das jederzeit unbeschwerte, lockere Geschehen. Ob schwungvollere Nummern wie beispielsweise "Something to me" (herrlich flockige Acoustic Gitarren-Riffs, dezente Steel-Fills, eine umwerfend schöne Melodie, dazu ein dezentes, aber ganz großartiges E-Gitarren-Solo von Sexton), das grandiose "Broken" (toller Rootsrocker mit etwas Tom Petty-Feeling, trockene E-Gitarrem-Linien, abermals exzellente, im Hintergrund wimmernde Steel-Fills und eine traumhafte Melodie), "Hopes too high" (wunderbarer, ruhiger, doch locker flotter, frischer, semi-akustischer Alternate Country), "Tell me something true" (eine regelrechte R&B-/Motown-/Roots-Perle, die gar ein gewisses Diana Ross-Feeling verbreitet), und der dreckige, erdige Rootsrocker "My heart is free" (raue E-Gitarren, klasse Solo und wieder einmal eine hinreißende Melodie), oder die hingebungsvollen Balladen wie etwa das lieblich vorgetragene, exzellente Titelstück "Another country" (ruhiges Pianospiel, lockere Melodie, dezente Steelguitar, feinste E-Gitarren-Licks), der wunderschöne "blue-eyed Soul" von "Morning is my destination" (hier lässt gar eine Dusty Springfield grüssen), das fragile, semi-akustische "Keep you happy", oder das langsame, dennoch recht knackig rockende, sehr persönliche "I know what I'm lookin' for" - das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme ganz groß! Ein Sticker auf der Coververpackung untermauert mit "The most accomplished new American female singer-songwriter to emerge in a decade" noch einmal unsere eingangs erwähnte Einschätzung - und mit "Another country" hat Tift Merritt, zumindestens was die jüngere Vergangenheit angeht, den Status und die Bedeutung einer Lucinda Williams, Emmylou Harris, Patty Griffin, Sheryl Crow & Co. endgültig erreicht. Die Americana-Welt liegt ihr zu Füßen!

Art-Nr.: 5493
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something to me
Broken
Another country
Hopes too high
My heart is free

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Montana Rose - my time [2007]
Montana Rose - welch ein wundervoller Name! Suggeriert dies nicht eine vollkommen lockere, wie ein kristallklares, sich durch die unberührte Natur der Rocky Mountains windendes Bächlein (an den Ufern erblühen die "wilden Rosen" Montana's) dahin fließende, unverfälschte, reine Country- & Westernmusic? Und ob! Entsprechend begeistert wird der anspruchsvolle Countryliebhaber dann auch auf die so natürlichen, puren Klänge von "My time" reagieren, denn was der Bandname verspricht, ist auch tatsächlich "drin". Das sind die pure Faszination und der pure "Spirit" des Westens! Montana Rose nennen ihre Musik "Western Music" oder auch "Authentic American Music"! Das trifft den Kern der Sache haargenau! Doch möchte man es etwas detaillierter beschreiben, so ist es schlichtweg völlig entspannte, von wunderschönen Melodien geprägte, glasklare, genauso simple und herrlich ins Ohr gehende wie auf höchstem musikalischem Niveau vorgetragene, unverfälschte Countrymusic, deren Arrangements vorwiegend von akustischen Instrumenten bestimmt werden. Man könnte es also auch als Acoustic Country bezeichnen, wenngleich der Ausdruck "semi-akustisch" dem Ganzen gerechter würde, da die Songs zusätzlich, und das kommt einfach wunderbar, von Drums, Pedal Steel und unaufdringlichen, aber effektiven E-Gitarren-Klängen begleitet werden. Montana Rose, hierzulande völlig unbekannt, sind alles andere als "Greenhorns" und existieren bereits seit rund 20 Jahren. Der Kern der Band besteht aus Claudia Williams, die eine fantastische Sängerin mit einer wunderschönen, klaren Stimme ist, ihrem Gatten Kenny Williams (Bass) und Gitarrist Mike Beck! "My time" ist bereits ihr achtes Album, auf dem sie von einer Schaar großer Musik-Veteranen begleitet werden. An erster Stelle ist der legendäre Al Perkins (u.a. Flying Burrito Brothers, Chris Hillman) zu nennnen, der mit seinem großartigen Dobro-, Banjo- und Lap Steel-Spiel glänzt. Dazu bereichert zum wiederholten Male Nashville Pedal Steel-Ass Steve Hinson (u.a. Josh Turner, Kenny Chesney, Trace Adkins, Randy Travis, Brenn Hill, Kevin Fowler,...) mit seinem exzellenten Spiel ein Montana Rose-Album, ebenso wie Tim Lorsch an der Fiddle und Mandoline, Boomer Castleman an der Acoustic Gitarre und Drummer Rick Lonow! Wie aus der Liste der Musiker hevorgeht, werden die Lieder hauptsächlich durch solche Instrumente wie Dobro, Steelguitar, Fiddle und Mandoline bestimmt, die dann durch die feinen E-Gitarren-Klänge und Drums ergänzt werden. Ein weiteres Markenzeichen ist die bereits erwähnte, großartige Stimme von Claudia Williams. Alles klingt überaus frisch - es duftet quasi nach "Natur" und ländlichem Flair! Flockig, locker, lässig und recht flott starten Montana Rose den Reigen ihrer 12 herrlichen Nummern (knapp 47 Minuten Gesamtspielzeit) mit dem wunderbar erfrischenden "Don't tell me"! Fiddle (schönes Solo im Break), tolles Dobrospiel von Al Perkins, feine Steelguitar-Klänge und dezente E-Gitarren-Licks bestimmen das Bild und vermitteln ein tolles, überaus authentisches "Western-/Prairie-/Rodeo"-Flair. Faszinierend! Exzellentes Dobro in Verbindung mit sauberen, klaren Acoustic-Gitarren, dezenter Fiddle, feiner E-Gitarre und frischen Mandolinen- und Steelguitar-Ergänzungen prägen die wunderschöne Countryballade "Over you". Claudia's Stimme ist ein Genuß, wie auch das traumhafte Zusammenspiel der großartigen Musiker. Countrymusic kann so natürlich, so locker und unverbraucht klingen! Toll! Wieder ein wenig flotter, aber total locker, mit klasse Fiddle-, Dobro- und Gitarreninstrumentierung geht die Reise durch die Weiten des Westens mit dem prächtigen "Boots" weiter. Das sie auch mal etwas "rockiger" zu Werke gehen können, beweisen sie eindrucksvoll bei dem sehr starken Titelstück "My time". Eine kratzige E-Gitarre vermittelt jede Menge Roots-/Americana-Feeling ala Julie & Buddy Miller. Klasse Melodie, exzellentes Kombinationsspiel von E-Gitarre und Dobro! Nach der feinen Ballade "Smokin' 100's alone" (tolle Mandolinen-Licks, erstklassiges Dobro, wunderbares, sauberes, klares E-Gitarrensolo), präsentieren Montana Rose schließlich auch eine traumhafte, frische Version (herrliche Steelguitar-Begleitung, dezente Banjo-Untermalung) von Townes van Zandt's "I'll be here in the morning", die jedem Countryfreund einmal mehr den "Westernduft" in der Nase spüren lässt! Nicht nur Kollegen und Kolleginnen wie die frühe Emmylou Harris, Brenn Hill, Paul Overstreet, Carl Jackson, The Whites, die frühe, Country-orientierte Nanci Griffith, Joni Harms, eine nicht so bluegrassige Alison Krauss, Irene Kelley oder auch die heutige Patty Loveless könnte man als Vergleichsgrößen nennnen - nein, Montana Rose präsentieren einfach ihre ganz eigene, so wunderschöne, lupenreine, kristallklare, semi-akustische Country & Westernmusic, die in ihrem Sound und in ihren Stories die ganze Pracht des ländlichen Lebens im "Big Sky Country" von Montana widerspiegelt! Einfach wunderbar!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Tell Me - 3:42
2. Over You - 4:20
3. Boots - 3:08
4. Me and the Blues - 3:08
5. Your Angels - 5:05
6. My Time - 3:48
7. Smokin' 100's Alone - 4:44
8. I'll Be Here Inthe Morning - 4:22
9. She Already Loves Someone - 3:27
10. Is It Enough (I Love You) - 3:00
11. She Sang the Red River Valley - 4:07
12. Amanda Come Home - 3:56

Art-Nr.: 5526
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't tell me
Over you
Boots
My time
Smokin' 100's alone
I'll be here in the morning

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Overstreet, Paul - something for the road [2007]
Das wird die Countryfreunde freuen: Paul Overstreet, der Mann, der Randy Travis' größten Hit schrieb (das unvergeßliche "Forever and ever, Amen"), einer der bekanntesten und geschätztesten Songwriter zeitloser, reiner Countrymusic, ein "echter" Country-Veteran veröffentlicht nach vielen Jahren endlich mal wieder ein eigenes, neues Album! Gerade bei den deutschen Country-Anhängen genießt der sympathische Overstreet darüber hinaus auch als Interpret einen Status immenser Beliebtheit. Kein Wunder also, daß die Fans schon lange auf neues Material von ihm warteten. Jetzt ist es da, und es ist klasse! Schon immer gilt Overstreet, dessen Songs bereits seit über 20 Jahren nicht nur von Randy Travis, sondern auch von Größen wie George Jones, Tanya Tucker, Kenny Chesney, Paul Davis, Alison Krauss und unzähligen anderen ausgenommen werden, als Vertreter der ganz traditionellen Klänge der Marke Randy Travis, Billy Yates, Alan Jackson, George Strait & Co.! Seine Lieder, auch wenn sie flott sind, vermitteln stets eine angenehme Lockerheit und gehen prima ins Ohr. Das trifft ausnahmlos auch für alle 12 Songs des neuen Werkes "Something for the road" zu. Der Albumtitel läßt sich daraus ableiten, daß es sich bei den verwendeten Stücken laut Overstreet vorwiegend um Songs handelt, die er schon sehr lange "im Kasten hatte", bislang aber noch nie veröffentlichte. Einige davon sind unterwegs entstanden, vor allen Dingen hat er sie aber seit Jahren schon in seinem Live-Repertoire. Immer wieder traten seine Fans an ihn heran, er möge diese großartigen Lieder doch endlich mal auf einer CD veröffentlichen, damit sie die Leute auch zu Hause hören können. Diesem Wunsch ist er nun, im übrigen ohne jedes Label, in Eigenregie und im Eigenvertrieb, nachgekommen! Gut so! Ob der flott fröhliche, gut tanzbare Opener "All by my lonesome" mit seiner schönen Melodie, den feinen Fiddles und dem klasse Gitarren-Picking, das leicht Cajun-lastige "Sweet Juliana", das von schönem Dobro begleitete, honky-tonkige "Takes a whole lot of liquor to like her", das überaus traditionelle, entspannte und sehr melodische, an beste "Forever and ever Amen"-Zeiten erinnernde "The perfect woman" mit der schönen E-Gitarren-/Steelguitar-Instrumentierung, der flotte Dancehall Two-Stepper "Never get too old to do it", der exzellente, Dobro- und Steel-getränkte Countrywaltz "She ain't at home on the range", oder das erneut gut tanzbare,schön knackige, forsche, mit klasse Fiddle und E-Gitarre ausgestattete "She thinks my tractor's sexy", usw., usw. - von vorn bis hinten gibt es schöne, lockere, natürliche "pure, traditional Countrymusic", so wie die Countryfreunde ihren Paul Overstreet lieben. Dafür sagen wir ein großes, dickes "Thanks a lot, Paul"!

Art-Nr.: 4901
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All by my lonesome
The perfect woman
She ain't at home on the range
She looks so good in black
She thinks my tractor's sexy

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Rancho Deluxe - same [2006]
Herrlich erfrischend, rein und authentisch: Rancho Deluxe aus Los Angeles mit einer begeisternden Synthese flockiger, californischer Retro Countryrock-Elemente und lupenreinen, puren Honky Tonk-/Country-Traditionen. Exzellente Musikalität, tolles Songmaterial, ein unwiderstehlicher Twang und traumhafte Melodien - wie aus einem Guss spielen sich die Jungs in unsere Herzen und erzeugen ein geradezu magisches Gefühl musikalischen Wohlbefindens. So abstrakt das Wort "Countryrock" auch sein mag, Tatsache ist, dass dieser Terminus in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern hauptsächlich im Süden Californiens entstand, als Bands wie beispielsweise die Byrds, die Flying Burrito Brothers um Gram Pasons und die Eagles eine faszinierende Kombination aus traditionellen Countryelementen und Rock & Roll entwickelten. Genau da setzen Rancho Deluxe an, wenngleich sehr schnell deutlich wird, dass sie ihren Fokus dabei mehr auf die reinen Country-Ursprünge legen. Neben den bereits erwähnten Größen findet man in ihrer wundervollen Musik jede Menge Spuren von legendären Traditionalisten wie Merle Haggard und Buck Owens, aber auch von der Desert Rose Band, einem Dwight Yoakam, den frühen The Mavericks (hin und wieder spürt man gar dezente Rockabilly-Einflüsse), den Derailers und den Bastard Sons Of Johnny Cash! Rancho Deluxe bestehen im Kern aus dem hervorragenden Rhythmus-Gitarristen und Sänger Mark Adams (großartige Bariton Country-Stimme), sowie den Brüdern Jesse Jay (ein brillanter Lead-Gitarrist) und Graham Harris, Söhne des ehemaligen Flying Burrito Brothers-Mitgliedes Greg Harris. Unterstützt werden sie von einer Schar glanzvoller Begleitmusiker, allen voran dem "Hall of Fame"-Steelguitar-Veteranen JayDee Maness, der phantastischen Fiddlerin Megan Lynch und dem ehemaligen (Emmylou Harris) Hot Band-/Bob Dylan- und Lucinda Williams-Drummer Don Heffington. Was die Truppe zelebriert, ist eine ungemein lockere, frische, dennoch durchaus knackige, flotte, flüssige "genuine" California Country-/Countryrock-Musik, deren herrlicher, transparenter Sound vorwiegend von Maness' tollen Steelguitar-Linien und Jesse Jay's exzellentem Telecaster-Spiel geprägt ist, immer wieder ergänzt durch feine Fiddle-Fills oder auch mal einem schönen Dobro. Vor allem diese wundervolle Steelguitar schlängelt sich immer wieder überaus geschmeidig in unsere Gehörgänge. Ein lässiger, dezent Rockabilly-eingefärbter, durch lockeres, aber sehr dynamisches Drumming hervorgerufener, schwungvoller Drive, tolle E-Gitarrenlinien, zwirbelnde, traditionelle Country-Fiddle, hintergründige Steelguitar-Fills, eine großartige Melodie und viel gute Laune: Das sind die Trademarks des prächtigen Openers "Rock bottom", gleich ein bärenstarker honky-tonkin' Roadhouse-rockin' Country-Feger, der die Tanzflächen aller Clubs und Saloons von Southern California bis nach Nashville zum Bersten bringen sollte. Welch eine Frische! Welch eine Stimmung! Wunderschöne Steeguitar des überragenden JayDee Maness in Verbindung mit klaren, transparenten, vielseitigen Gitarren-Klängen und erneut einer tollen Melodie bestimmen die traumhafte, lockere, reine Country(rock)-Nummer "Fall from grace", die überaus genüßlich zwischen sonniger, californischer Unbekümmertheit und einer gewissen Alan Jackson-mässigen Nashville-Kompatibilität hin und her schwankt. Klasse Harmonies! Ein toller, galoppierender Western-Rhythmus, dezente 70s-Countryrock-Anlagen, prächtige Steelguitar-Einsätze, feine Dobro- und Fiddle-Ergänzungen und wiederum diese unwiderstehliche Melodik bestimmen das flotte, lässige, dennoch knackige, dynamische "Follow your heart". Klasse Dobro-Einlage und Fiddle-Solo im Mittelteil, wunderschöner Harmoniegesang im Refrain! So legen die Jungs eine Prachtnummer nach der nächsten hin, ohne auch nur den Hauch eines Durchhängers zu offenbaren. Ob das flockige, klare, reine, von ganz dezenten bluegrassigen Strömungen unterlaufene, sonnige, frische "Hometown blues" mit seiner großartigen Dobro-/Steel-/Gitarren-Instrumentierung, das furiose Telecaster-Instrumental "On the fence" (begnadetes, virtuoses Lead Gitarren-Spiel - Albert Lee lässt grüssen), der prachtvolle, lupenreine, traditionelle Honky Tonker "Lonesome home security" (wieder diese famose Steelguitar), der von großartiger Baritone E-Gitarre und klasse Steel-/Fiddle-Additionen geprägte Countryrocker "Steppin' off the line" usw., usw. - hier stimmt einfach alles! "A slightly rockin' Country twang bash at it's very best"! Rancho Deluxe mit einem bravourösen Debut-Album allerbester, zeitloser, nie vergänglicher, flüssiger, herrlicher, traditionell verwurzelter California Country-(rock)-Musik, das schon jetzt die Vorfreude auf weiteres Material der Burschen schürt (sie sind bereits wieder im Studio...). Wir sind sicher, von dieser Truppe wird man noch einiges hören. Der Anfang jedenfalls ist schon mal ein absoluter "Hit"!

Art-Nr.: 4946
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rock bottom
Fall from grace
Follow your heart
Lonesome home security
Steppin' off the line
I bought a bottle

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Skaggs, Ricky & the Whites - salt of the earth [2007]
Wunderschönes Gospel Country-Projekt von Ricky Skaggs und den Whites (Buck, Cheryl und Skaggs' Gattin Sharon White)! Vollkommen traditionelle, glasklare, reine Countrymusic in der Art wie sie die Whites und auch Ricky Skaggs auf ihren früheren Solo-Scheiben präsentierten. Obwohl von der Instrumentierung her die Nähe zum Bluegrass dominiert, handelt es sich hier vielmehr um herrliche, entspannte Acoustic Countrymusic, frei von jedem überdrehten "Grass-Speed"! Den Lead-Gesang teilen sich Ricky Skaggs, die Whites-Schwestern und Vater Buck in ausgewogenem Maße auf. Exzellent!

Art-Nr.: 5259
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love will be enough
Homesick for heaven
Big wheel
One seed of love
Wings of a dove

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Turner, Josh - everything is fine [2007]
Drittes Album des Mannes aus Hannah/South Carolina - und erneut ein sehr, sehr starkes, das seinen Ruf, einer der bedeutendsten, neuen jungen Traditionalisten Nashville's zu sein, nachhaltig festigt! Konsequent setzt er den eingeschlagenen Weg seiner beiden überaus erfolgreichen Vorgängeralben fort und beglückt die Countrywelt mit 12 wunderbaren neuen "Pure Country"-Songs von zeitloser Schönheit. Turner ist ein Mann, der, obwohl seine Musik durch und durch "rein country" ist und ihm Pop-Annäherungen geradezu ein "Greuel" zu sein scheinen, der es durchaus versteht mit seiner lockeren, warmen, flockigen, aber zuweilen auch knackigen und peppigen Musik neben den "alten Country-Recken" auch die jüngere Generation an diese Musik heranzuführen. Solche Leute braucht die Countrywelt! Ob flotte honky-tonkin' Uptempo-Nummern oder feinfühlige Balladen, Josh Turner verleiht jedem seiner Songs mit seiner faszinierenden Baritone-Stimme (am ehesten fallen einem vergleichsweise dazu Kollegen wie Randy Travis oder Keith Whitley ein) ein unvergleichliches Charisma. Enthält eine feine Zusammenarbeit mit Trsiha Yearwood bei der Ballade "Another try" und dem Soul-/R&B-Sänger Anthony Hamilton bei dem großartigen "Nowehre fast"! Der prächtige Honky Tonk-/Dancehall-Feger "Firecracker" ist bereits auf dem Weg zur Spitze der Billboard Country Singles-Charts! Mit diesem Album attestieren wir Mr. Turner erneut ein Werk auf allerhöchstem Country-Niveau. In der Tat: "Everything is fine" bei dieser tollen Musik!

Art-Nr.: 5292
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter