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Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

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Big Head Todd And The Monsters - riviera [2002]
Fast 5 Jahre sind seit ihrem letzten Studioalbum vergangen, doch jetzt sind Big Head Todd and the Monsters, dieses grandiose Power-Roots/Gitarrenrock-Trio aus Colorado, endlich wieder da. Und wie sie zurück sind: mit voller Wucht, kraftvoller und besser denn je! Pure Energie, gewaltige und krachende Gitarrenriffs, treibender Rhythmus, dazu diese nahezu geniale Gitarrenarbeit von Todd Park Mohr - da staubt es aus den Boxen! Doch Todd Park Mohr ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein ebenso großartiger Songschreiber und Sänger, dessen erdiges Organ sich ehrlich und gefühlvoll in diese Songs voller strotzender Kraft und Power, die zudem allesamt sehr harmonisch und melodisch strukturiert sind, wunderbar eingliedert. Und seine beiden Mitstreiter Rob Squires (bass) und Brian Nevin (drums) haben den Rhythmus im Blut! Da paßt alles zusammen! Laut, rockig, dreckig und direkt! Todd Park Mohr läßt seine Gitarre jaulen, sägen, röhren, heulen, dann spielt er wieder filigran, beglückt uns mit betörenden Soli und gewaltigen Riffs, um es im nächsten Moment auch mal wieder gediegen und wohlklingend angehen zu lassen. Doch immer ist diese unbändige Kraft in der Musik zu spüren. So müssen E-Gitarren klingen! Das sind elektrische Gitarren, die das Wort "elektrisch" auch verdienen. Man hat stets das Gefühl, Instrument und Spieler stehen permanent unter Strom. Einzelne Tracks hervorzuheben wäre Unsinn, denn das Album ist von vorn bis hinten eine Rock'n Roll-Granate, wie an einem Strich! Dennoch ein paar Beispiele: es beginnt mit dem aufregenden "Julianna"! Mit voller Power und Energie ertönen die ersten Riffs. Großartige Gitarren überall! Dazu ein treibender Midtempo-Rhythmus und eine klasse Melodie! Vielleicht muß man sich vorstellen, daß Mitglieder der Cliquen von Tom Petty's Heartbreakers, John Mellencamp, den Black Crowes und der Dave Matthews Band eine Jam-Session spielen, bei der es ordentlich rockt. "Freedom fighter" ist klassischer Rock, immer modern, voller Kraft, beißenden Bässen, super Gitarren und wieder einer starken Melodie. "Again and again" ist herrlich dynamisch, mit verzückten Gitarren, feiner Percussion und einem Groove, daß sogar richtiges Jam-Feeling aufkommt. Ein anderer schneller und kochender Rocker mit tollem melodischem Gesang und einem gigantischen Drive, sowie einenm irre fetten Gitarrensound ist "Secret mission", während es beim Titelstück "Riviera" ein klein wenig ruhiger zugeht! Wie gesagt, ein Album ohne Ausfälle! Big Head Todd und seine Kumpels haben eingestöpselt! Elektrisierender, pulsierender, rootsiger Gitarrenrock - brodelnd und groovend, ohne Kompromisse! Ein packendes Album!

Art-Nr.: 1026
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blue Rodeo - small miracles [2007]
Die kanadischen Roots-/Alternate Country-/Americana-/Countryfolk-Rocker Blue Rodeo um die beiden hervorragenden Sänger, Songwriter und kreativen Köpfe Jim Cuddy und Greg Keelor legen mit ihrem elften Album "Small miracles" (und das ist in der Tat ein "kleines Wunder") auch gut zwanzig Jahre nach ihrem Debut noch ein Werk vor, das vor Frische und Inspiration einfach nur so strotzt! Sie besinnen sich "back to the roots" und setzen damit, nach einigen experimentellen Phasen in den vergangenen Jahren, konsequent den beim 2005er Vorgänger "Are you ready" eingeschlagenen Weg fort. Herrliche, von faszinierender Melodik bestimmte Alternate Country-Nummern mit feinsten Pedal Steel-Collagen und transparenten Gitarren-Arranmgements, rootsige, staubige Americana-Rocker, die ein oder andere, dezent Sixties-Psychedelich-Britsih beeinflußte Roots-Pop-Nummer und ein paar hinreißende, wunderschöne, klare, frische Balladen geben sich in vollendeter Harmonie "die Klinke in die Hand"! Manchmal finden sich großartige Retro-Spuren von Buffalo Springfield oder The Band, dann wieder von Grateful Dead, Poco oder der Nitty Gritty Dirt Band - und doch bestechen Blue Rodeo mit einem unnachahmlichen Stil, der ihnen über die Jahre hinweg einen unumstößlich festen Platz in der Americana-/Roots-Welt bescherte, verbunden mit einer riesigen Fangemeinde! Ob das entspannte, traumhaft melodische (tolles Klavier, wunderbare Gitarren) "This town", das epische, wunderschöne "Black ribbon", der "twangy" Retro-Countryrocker "Blue house", das flockige "Mystic river" oder der "kantige" Uptempo Roots-/Pop-Rocker "C'mon" - das sind nur einige angerissene Beispiele von durchweg 57 wundervollen Minuten! Ein tolles Blue Rodeo-Album! Kommt in einer feinen, 3-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung mit 16-seitigem Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 5339
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This town
3 hours away
It makes me wonder
Mystic river
Black ribbon
C'mon

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Carter, Deana - the chain [2007]
Deana Carter, Tochter des berühmten Gitarristen Jeff Carter jr., die nach einigen privaten und beruflichen Turbolenzen mittlerweile bei Vanguard Records eine feste Heimat gefunden hat, beglückt uns mit einem neuen Album, das aus reinen Covernummern besteht, die es aber nicht nur aufgrund einer äußerst prominenten Besetzung allesamt in sich haben. Das Werk ist ihrem Vater gewidmet, der ja in seiner langen Karriere mit fast allen Größen des amerikanischen Country (u.a. Willie Nelson, Dolly Parton, Kris Kristofferson, Waylon Jennings), Rock- und Pop-Business (Roy Orbison, Dr. Hook, Bob Dylan, Neil Young etc.) zusammengearbeitet hat. Das interessante an der Geschichte ist, das es Deana gelungen ist, für die ausgewählten Klassiker (an denen ihr Vater damals im Original beteiligt war) viele der alten Recken oder zum Teil schon deren Nachfahren für ihre neuen Interpretationen zu gewinnen, wobei ihr Daddy natürlich bei der Gitarrenarbeit ebenfalls stark eingebunden wurde. Zum anderen wurden die Stücke durch eine eigenwillige, moderne Einspielung (zum Teil mit einigen wohl dosierten technischen Effekten) und eine sehr knackige Produktion aufgepeppt, und erhalten obendrein durch Deana's nicht alltägliche Stimme einen besonderen Reiz. So stechen neben einigen Songs, die von Deana allein am Mikro mit einigen auserwählten Musikern (Kyle Woodring, Glenn Worf, Jeff Carter, Andrea Zonn und die exzellenten Randy Leago und Dan Dugmore) performt werden (u.a. "Crying" von Roy Orbison, "Lay Lady Lay" von Bob Dylan, "TheWeight" von The Band oder "Old Man" von Neil Young) besonders eine ganze Reihe von Duetten hervor. Mit Jessi Colter ("I’m Not Lisa") und Dolly Parton ("Love Is Like A Butterfly") wird sich schon fast in elfenartiger Manier harmonisch ineinandergreifend durch die Lieder gesungen. Bei Sachen, die sie mit gestandenen Ikonen der Countryszene, wie Kris Kristofferson ("Help Me Make It Through The Night"), Willie Nelson ("On The Road Again") und George Jones ("He Thinks I Still Care") vorträgt, bildet ihr hell klingendes
Stimmorgan ein interessanten Counterpart. Klasse auch die von John Anderson stammende und zusammen mit ihm gesungene Fassung von "Swinging", die bluesig in Verbindung mit countrytypischen Honkytonkpiano und starken Harmonies cool und rhythmisch abrockt. Bei "Good Hearted Woman" springt Shooter Jennings für seinen verschiedenen Vater Waylon in fast ebenbürtiger Art in die Bresche. Das wohl markanteste Stück des Albums ist der Simon & Garfunkel-Welthit "The Boxer", bei dem einst Vater Jeff gitarrentechnisch mitwirkte. Paul Simon spielte nun den Ball zurück, zupfte diesmal hier die Akustik-Gitarre und brachte direkt Sohnemann Harper mit ins Boot, der sowohl die E-Gitarre übernimmt, wie auch mit fast heiser wirkender Stimme ein interessantes Doppel mit Deana bildet. Eine schöne Akkordeon-ähnliche Synthie-Einlage und feine Steelguitar-Parts von Dan Dugmore verleihen dem Stück zusätzliches Flair. Insgesamt hat Deana Carter mit "The Chain" eine Kette von unvergessenen, großen Klassikern in einem sehr gelungenen "Modern Country-Pop"-Gewand aneinander gereiht, denen, auch Dank der starken Musiker und dem wunderbar knackig produzierten Sound (die Produktion hat Deana höchst selbst übernommen), auf angenehme Weise neues Leben eingehaucht wird! Prima Idee, prima umgesetzt! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5296
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Daniels Band, Charlie - deuces [2007]
Ein gutes Vierteljahr nach "Live from Iraq" ist die Charlie Daniels Band schon wieder mit einem neuen Album am Start - und Leute, dieses Teil hat es wahrhaft in sich! Das ist eine extrem starke Vorstellung! Für "Deuces", der Titel lässt es bereits vermuten, haben sich der gute alte Charlie und seine Jungs eine hochkarätige Schar seelenverwandter Duettpartner ins Studio geholt, um sich gemeinsam mit ihnen der Neueinspielung einiger ausgesuchter und hoch interessanter Coverversionen, früherer Charlie Daniels-Klassiker und auch neuer Stücke zu widmen. Und das ist ihnen einfach in bestechender Art und Weise mit einem prachtvollen Spagat zwischen lupenreinem, voller Pfeffer steckendem Southern Rock, fettem Countryrock und zwei/drei bluegrassigen Exkursionen gelungen! Dabei sind die teilweise sehr berühmten Songs der "fremden" Interpreten nicht "einfach nur" gecovert, nein die Charlie Daniels Band und ihre Gäste drücken diesen Neu-Interpretationen nachhaltig ihren ganz eigenen Stempel auf, gestalten sie komplett um und hauchen ihnen damit vollkommen neues Leben ein. Nehmen wir zum Beispiel den legendären Ray Charles-Klassiker "What'd I say" (der Album-Opener), aus dem die Charlie Daniels Band und Travis Tritt einen bärenstarken, fulminanten, mächtig brodelnden, waschechten Swamp-/Southern-/Blues-/Groove-Rocker der allerersten Güte zaubern, der den goldenen Zeiten der früheren CDB in nichts nachsteht. Prächtige, kochende Slide- und glühende E-Gitarren, southern-soulige, weibliche Background Vocals, wunderbar rhythmisches Drumming und erstklassige Orgel-/Piano-Fills sorgen in großartigem Zusammenspiel für die nötige Würze. Nicht viel anders verhält es sich beim folgenden "Signed, sealed, delivered, I'm yours". Auch aus diesem berühmten Stevie Wonder-Hit bastelt die CDB, diesmal zusammen mit dem seeligen, röhrenden Organ Bonnie Bramlett's, eine tolle, von glühenden Gitarren und klimperndem Piano durchzogene, kernige, brennende Classic Southern Rock-Nummer voller "Soul"! Dann der nächste "Knaller": "Jackson", jener alte von so vielen Künstlern gecoverte Evergreen (u.a. Nancy Sinatra & Lee Hazelwood, Johnny Cash...), eingespielt zusammen mit "Redneck woman" Gretchen Wilson steht auf dem Programm! Wow, und was rockt diese Nummer plötzlich! Herrliche Dual Lead-Guitars, ein pochender, straighter Rhythmus, dreckige Southern-/Swamp-Riffs, hervorragende Gesangsleistungen vom alten Charlie und Gretchen, pure Emotion und Authentizität - ein feuriges, saustarkes "blue-collar" Hi-Energy Southern-/Countryrock-Juwel par excellénce! Respekt, Respekt! Im Anschluß daran hören wir eine klasse Fassung des ewig jungen Robbie Robertson-/The Band-Klassikers "The night they drove old dixie down", vorgetragen im Duett mit dem unverwechselbaren Vince Gill, ehe erstmals die bluegrassige, reine Countryseite des Charlie Daniels zum Vorschein kommt. Bob Dylan's "Maggie's farm" wird interpretiert, und zwar in einer mitreißenden, Banjo-driven Uptempo-Version! Mit dabei: die Scruggs-Familie um Randy, Gary und dem legendären Banjo-Picker Earl Scruggs. Darüber hinaus ergänzt Charlie die Nummer mit glänzenden Fiddle-Passagen! Und weil's so schön ist, schiebt man gleich mit der wunderbaren Dolly Parton-Nummer "Daddy's old fiddle" noch einen Song gleichen Kalibers hinterher, natürlich vorgetragen im Duett mit Dolly! Starkes, locker nach vorn gehendes Drumming, großartige Fiddle- und Banjo-bestimmte Squaredance-Atmosphäre! Es folgen jede Menge weiterer, wirklich erstklassiger Duette (u.a. eine feine Version von "Like a rolling stone" mit Hootie & the Blowfish's Darius Rucker als Partner, ein phantastisches Remake des alten Charlie Daniels Band-Klassikers "Long haired country boy", eingespielt zusammen mit Brooks & Dunn in allerbester Southern Rock-Manier, inklusive wunderbarer Slide- und E-Gitarren-Passagen in Verbindung mit Taz DiGregorio's vorzüglicher Hammond Orgel, oder der gut abgehende Southern-/Countryrock-Feger "Drinkin' my baby goodbye" zusammen mit Montgomery Gentry), ehe zum Abschluß des Albums noch ein absolutes Highlight für die puren Southern Rock-/Jamrock-/Gitarren-Liebhaber auf dem Programm steht. Country Neo-Traditionalist Brad Paisley, bekanntermaßen ein grandioser Gitarren-Virtuose, und Charlie Daniels haben mit dem Instrumental "Jammin' for Stevie" eine grandiose Hommage an Stevie Ray Vaughan komponiert und zusammen mit Stevie Ray's Original Rhythmus-Fraktion "Double Trouble" (Chris Layton -Drums, Tommy Shannon - Bass) eingespielt. Hier gibt's alles, was das Southern-Herz begehrt. Eine geradezu traumhafte Demonstration lockeren, melodischen, flüssig vor sich hin fließenden Twin Guitar-/ Dual Lead Guitar-Spiels, bei dem einem nahezu alle Größen des Genres von Duane Allman bis Dickey Betts oder Toy Caldwell bis Stevie Ray in den Sinn kommen. Brad Paisley und Charlie Daniels mit einem 6-minütigen Southern Rock-Gitarren-Genuß, der allein schon den Erwerb dieses Albums lohnt! Von vorn bis hinten ein bärenstarkes Werk der Charlie Daniels Band und ihrer Freunde, das gut 55 Minuten lang fetten Southern Rock, kernigen Countryrock und ein paar großartige bluegrassige Einlagen bietet, die einen schlichtweg begeistern! Charlie rocks - auch im "hohen" Alter! Hut ab!

Das komplette Tracklisting:
1 What'd I Say - 4:15 (mit Travis Tritt)
2 Signed Sealed Delived I'm Yours - 4:06 (mit Bonnie Bramlett)
3 Jackson - 4:23 (mit Gretchen Wilson)
4 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:00 (mit Vince Gill)
5 Maggie's Farm - 3:50 (mit Earl, Gary und Randy Scruggs)
6 Daddy's Old Fiddle - 3:51 (mit Dolly Parton)
7 Like a Rolling Stone - 4:59 ( mit Darius Rucker)
8 Evangeline - 3:37 (mit The Del McCoury Band)
9 Let It Be Me - 3:59 (mit Brenda Lee)
10 Long Haired Country Boy - 4:20 (mit Brooks & Dunn)
11 God Save Us All from Religion - 3:50 (mit Marty Stuart)
12 Drinkin' My Baby Goodbye - 3:43 (mit Montgomery Gentry)
13 Jammin' for Stevie [Instrumental] - 6:05 (mit Brad Paisley)

Art-Nr.: 5313
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Deadstring Brothers - silver mountain [2007]
Zwei Jahre nach dem hervorragenden "Starving winter report" legt diese großartige Rootsrock-Formation aus Detroit einen noch stärkeren Nachfolger vor! Vollgepackt mit Anleihen an die "rootsigen" Stones zu "Exile on Main Street"-Zeiten, riffig bis zum Abwinken, voller herrlicher Gitarren, dreckig, staubig, teils mit einem feinen Southern-Charme, aber auch mit wunderbaren Alternate Country-Bezügen, rockt sich die Truppe durch 11 prächtige Songs! Mittlerweile zum Sextett angewachsen, besticht die Band mit einem schön trockenen, herrlich "rotzigen", satten Sound, der vor alen Dingen von den beiden ausgezeichneten Gitarristen Kurt Marschke (er ist der klare "Kopf" der Band - Sänger, Songwriter, Produzent) und Spencer Cullum (auch Dobro, Pedal Steel, Lap Steel), sowie den prächtigen Piano- und Orgel-Klängen des Keyboarders Patrick Kenneally betstimmt wird. Im Gegensatz zum Vorgänger tritt zudem die einstige Background-Sängerin Masha Marjieh deutlich mehr in den Vordergrund und übernimmt bei gut der Hälfte der Songs mit ihrer prächtigen, rootsig-bluesigen, heißblütigen Stimme den Lead-Gesang (teils im Duett mit Marschke), was der Scheibe umgemein gut tut und der Musik noch mehr "Pfeffer" verleiht! Während die erste Hälfte des Albums weitestgehend von straighten, krachenden, konpromißlosen Rockern geprägt ist (sieht man mal von der traumhaften Ballade "If you want me to" ab), fröhnt die Truppe im zweiten Abschnitt häufig ihren Americana-/Alternate Country-Vorlieben. Somit bildet man auf wunderbare Weise einen "knisternden" Spannungsbogen, der neben der großen Nähe zu den Rolling Stones, von den Faces über The Black Crowes und die Drive-By Truckers, bis zu The Band und Gram Parsons reicht! Und das Zeug bleibt prächtig hängen! Los geht's mit dem vorzüglichen, Energie-geladenen Knaller "Ain't no hidin' love"! Dreckige, kantige Stones-Riffs und ein großartiger Groove (wunderbar unterstützt von einer "rollenden" Orgel-Untermalung) münden in einem Retro-Rootsrocker ohne jeden Schnörkel, der sofort "kickt"! Großartiger, bluesiger, souliger Gesang von Masha! Die bereits zitierten Faces und Black Crowes hinterlassen ihre Spuren bei dem folgenden, kochenden "Heavy load" (klasse Wurlitzer-Untergrund, rotzige Riffs, exzellentes Lead Gitarren-Spiel - hat mächtig "Biß" und "Feuer"), während mit dem anschließenden, schon erwähnten "If you want me to" nun eine hinrei0ende Rootsrock-Ballade ansteht. Und selbst die erinnert an die Rolling Stones! Sachen wie zum Beispiel "Moonlight mile" kommen einem in den Sinn. Was für eine wunderbare Melodie, dazu ein großartiges Acoustic Gitarren-/Hammond Orgel-/Piano-Gewand, immer wieder durchsetzt von würzigen Slide-Licks. Starkes E-Gitarren-Solo im Break! Eine Pracht-Nummer! Es folgt mit dem mächtig Staub aufwirbelnden "Queen of the scene" ein furioser, gewaltig abgehender, Slide- und Piano-getränkter Honky Tonk-/Americana-/Rootsrock-Kracher, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Stones, den Black Crowes und Dan Baird, ehe mit dem famosen"Tennessee sure enough" ein purer, swampiger, rootsiger Blues-/Southernrocker auf dem Programm steht, der gar den North Mississippi Allstars zu höchster Ehre gereicht! Spencer Cullum's grandiose Lap-Steel (Slide) bildet ein glühendes Parallel-Duett zu Masha's "heißem" Gesang! Von den Country-orientierteren Titeln begeistern beispielsweise die exzellente, melodische Ballade "Silver mountain", mit ihrer feinen "Saloon"-Piano-/Mandolinen-/Geigen-/Pedal Steel-Instrumentierung, der ungemein lockere Retro-Countryrocker "You look like the devil" mit seinem schönen Hank Williams-Flair, oder auch die stark an The Band erinnernde, wunderbare, "waltzing" Americana-/Alternate Country-Ballade "The light shines within", die, vor allem hevorgerufen durch das traumhafte Mundharmonika-Spiel von Gast Mickey Raphael (Willie Nelson Band) ein unterschwelliges "Western"-Feeling erzeugt! Zwischedrin wird's dann nochmal richtig "schwül", wenn die Band den brodelnden Acoustic Delta-Blues-/Swamp-Rocker "Rollin' blues" anstimmt! Mit diesem, ihrem mittlerweile dritten Album, etablieren sich die Deadstring Brothers endgültig in der Spitze der aktuellen Rootsrock-/Americana Rock-Szene! Sehr starker Stoff!

Art-Nr.: 5325
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ain't no hidin' love
Heavy load
If you want me to
Queen of thre scene
Tennessee sure enough
The light shines within

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Los Lonely Boys - forgiven [2008]
Drittes Studio-Album der Garza-Brüder - und wieder ein tolles Teil! Sie machen weiter mit ihrem temperamentvollen, so herrlich groovenden Texican Roots-und Blues-Rock'n Roll, der die Fans gleichermaßen in der Texas-Rock-, Rootsrock-, Latino-Rock-, Bluesrock- und Jamrock-Szene elektrisiert. Großartiges Songmaterial, das von wunderbar lockeren, sonnigen, Mexican-flavoured Grooverockern mit einem leichten Santana-Einschlag bis hin zu furiosen, mächtig kochenden Stevie Ray Vaughan-like Bluesrockern reicht. Dabei vergessen sie, trotz aller spürbarer Spielfreude, niemals die Melodik. Klasse Musiker! Und über allem "regiert" der grandiose Henry Garza mit seinem begnadeten, genauso "scharfen" wie "heißen" Gitarrenlinien und exquisiten, glühenden Soli. Was für ein Saitenkünstler! Enthält eine dampfende, schwer groovende Fassung des Klassikers "I'm a man"! Die Los Lonely Boys in Top-Form!

Art-Nr.: 5799
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Morrow, Cory - live from austin tx [2007]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte in den Handel, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals zuvor gehörtes und gesehenes Material! Diesmal erleben wir ein großartiges Konzert des in seiner Heimat zu Recht so gefeierten, exzellenten Singer-Songwriters Cory Morrow (und seiner hervorragenden Band), der als einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der heute so lebendigen, "jungen" texanischen Americana-/Roots-/Alternate Country-/Countryrock-/Red Dirt-Szene anzusehen ist. Aufgenommen am 22. November 2002, also kurz nach der Veröffentlichung des "Outside the lines"-Albums präsentiert Morrow zunächst eine tolle Solo-Version von "Just along for the ride" und eine mit zwei weiteren Gitarristen vorgetragene, herrliche Coverversion von Grateful Dead's "Friend of the devil", ehe die komplette Band (Bobby Charles - Bass, Glenn Shankle - guitar, pedal steel, dobro, lap steel, John Carroll - guitar, Hoyt Stacy - drums & Jessica Murray - background vocals) einsteigt und einen genauso erfrischenden, wie lockeren und rootsigen, würzigen Set abliefert, der in beeindruckender Weise offenbart, warum Morrow eine so große Fangemeinde besitzt. Als krönenden Abschluß des rund 63-minütigen Auftritts kommt noch sein Kumpel Pat Green auf die Bühne und gemeinsam präsentieren sie eine knackige, voller Outlaw-Flair steckende Fassung von Waylon Jennings' "Are you sure Hank done it this way?"! Ein klasse Konzert!

Die komplette Tracklist:
1. Just Along For The Ride
2. Friend Of The Devil
3. Always And Forever
4. Nashville Blues
5. (Love Me) Like Yu Used To Do
6. Twenty One Days
7. Drinkin' Alone
8. Highway
9. Preacher
10. Texas Time Travelin'
11. Are You Sure Hank Done It This Way? (w/ Pat Green)

Die DVD, im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound, ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 5127
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Parton, Dolly - backwoods barbie [2008]
Nach den letzten, hoch gelobten Bluegrass-based Acoustic-Alben von Dolly Parton folgt mit "Backwoods barbie" nach nahezu zwei Jahrzehnten ihr erstes neues "Mainstream Country"-Album, welches die mittlerweile 62-jährige wieder zurück ins Rampenlicht der Medien, des Nashville Countryradios und der Charts bringen könnte. Die Voraussetzungen dazu sind erstklassig, denn Dolly gelingt mit den 12 hervorragenden Songs (9 davon stammen aus ihrer eigenen Feder und belegen einmal mehr, welch großartige Songwriterin sie ist) ein überaus gelungener Spagat zwischen puren, lupenreinen Traditionals, ähnlich ihrer Zeit Anfang der Siebziger, die ihren Weg in den Country-Olymp ebnete, und sehr knackigen, modernen, durchaus auch mal poppig angehauchten New Country-Songs auf der Höhe der Zeit. Dabei, und das kommt richtig gut rüber, klingt das gesamte Material sehr frisch und erklingt in einem bestens von Kent Wells und Dolly produzierten, saftigen, transparenten Sound. Dazu ist sie bestens bei Stimme! Die Musikerelite Nashville's sorgt für exzellente Arrangements aus schönen Acoustic-Gitarren (Biff Watson, Bryan Sutton), großartiger Steelguitar (Lloyd Green, Paul Franklin), prima E-Gitarren (Brent Mason, Tom Bukovac), honky-tonkigem Piano (Pig Robbins), Mandolinen- und Fiddle-Fills (Aubrey Haynie) - also mit allem. was zu guter Countrymusic dazu gehört. An den Drums sitzen Lonnie Wilson oder Steve Turner, der Bass wird von Mike Brignardello oder Steve Mackey bedient, und eine ganze Armada von hochklassigen Background-Sängerinnen und Sängern (u.a. Carl Jackson, Alecia Nugent, Sonya Isaacs, Vicki Hampton, Richard Dennison, Rhonda Vincent, u.v.a.,...) unterstützen Dolly auf der ganzen Linie. Highlights des Albums sind u.a. die großartig gelungene Coverversion des Achtziger Jahre Disco-Dance-Welthits "She drives me crazy" von den Fine Young Cannibals, aus dem sie eine, von einem tollen Fiddle- und Mandolinen-Drive, starken E-Gitarren-Passagen und auch hier prächtig tanzbaen Groove geprägte, astreine Countrynummer bastelt, der knackige, gut nach vorn gehende, mit schöner Banjo-Untermalung ausgestattete, voller Chartpotenzial steckende, moderne Opener "Better get to livin'" (kommt in einem Arrangement, ähnlich der neueren Sachen einer Martina McBride, Faith Hill oder eines Keith Urban), das exzellente, ultra-traditionelle, sehr flockige Titelstück "Backwoods barbie" (wunderbare Melodie, großartige Steelguitar und Fiddle), das in seiner Klasse, Reinheit und Frische wohlwollende Erinnerungen an beste "Coat of many colours"-Tage aufkommen lässt, die hervorragende Country-Ballade "Jesus & gravity", der lupenreine, erneut sehr traditionelle Countrywaltz "I will forever hate roses" (abermals wunderbare Steelguitar), der peppige, knackige, moderne New Country-Knaller "Shinola", sowie ihre ausgezeichnete, mit schöner Mandoline und Steel getränkte Fassung des Smokey Robinson-Klassikers "The tracks of my tears"! "Backwoods barbie" zeigt eine Dolly Parton in hervorragender Verfassung! Diese Frau ist noch immer in der Lage, jederzeit qualitativ hochwertige Countrymusic abzuliefern, in welcher Variation auch immer. Hinter all diesem Dolly-Glamour steckt eben doch eine großartige Songwriterin, ein echter Profi und eine bereits zu Lebzeiten zur Legende gewordene Country-Ikone! Gratulation, Dolly!

Art-Nr.: 5552
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Rose Hill Drive - moon is the new earth [2008]
Großartige, zweite Scheibe der jungen Band aus Boulder/Colorado - wieder ein, zumeist ungemein rauer, harter und robuster Rock-Ritt zwischen der Vergangenheit und Gegenwart. Tief verwurzelt in den Classic Rock-Fundamenten der Siebziger verarbeiten sie diesmal etwas mehr Modern- und Indie-Rock-Elemente (auch mal etwas poppige Sequenzen sind wahrnehmbar, was durchaus positiv wirkt) und durchstreifen voller Vitalität, Vehemenz und Power das Terrain solcher Vorbilder wie Cream, Led Zeppelin, The Who, MC5 und auch der Beatles, über die Flaming Lips und The Jesus And Mary Chain, bis hin zu Motorhead und aktuellen Kollegen wie Wolfmother & Co.! Stark wirkt das zuweilen geschickt eingebaute Retro Psychedelic-Flair! Krachende Drums, mächtige Riffs, glührende und gewaltig röhrende Gitarren und eine absolut zeitgemäße, Rock Radio-taugliche Melodik bestimmen die Arrangements! Rose Hill Drive sind weiterhin auf dem richtigen Weg mit ihrer druckvollen, fulminanten Power-Mucke zwischen Retro und Moderne! Applaus für ein klasse Album!

Art-Nr.: 5822
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sneak out
Altar junkie
Trans Am
My light
The 8th wonder
Godfather

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Sugarland - love on the inside ~ deluxe fan edition [2008]
Deluxe Fan-Edition mit 5 Bonustracks! Erfrischend , lebendig, wunderbar! Sugarland (Jennifer Nettles und Kristian Bush) setzen auch mit ihrem von den Fans heiß herbeigesehnten dritten Album konsequent ihren musikalisch eingeschlagenenWeg fort und werden dabei immer besser! Nettles' Stimme war nie kraftvoller, variabler und stärker, Bush's Harmonies, sein Acoustic Gitarren- und Mandolinenspiel waren nie vielfältiger. Dieses Duo ist mit seinem durchaus in Traditionen verwurzelten, aber so modernen, knackigen, dabei alles andere als glamourösen, sondern stets erdigen, exakt auf den Punkt produzierten New Contry-/Country-Rockpop-Sound eine wahre Wohltat für Nashville! Das Album erscheint in den USA in zwei Ausgaben, einer "normalen" Version mit 12 neuen Tracks und einer sogenannten "Deluxe Fan-Edition" mit 5 zusätzlichen Bonustracks! Darüber hinaus kommt die Deluxe-Ausgabe in einer speziellen, edlen Digipack-Verpackung inklusive eines alle Texte und viele Fotos enthaltenden, 20-seitigen Booklets und der Zugangsmöglichkeit zu exklusivem Video-Material. Also, keine Frage: Die "aufgemotzte" Ausgabe ist definitiv die, die es sich lohnt zu kaufen - und deshalb bieten wir auch ausschließlich diese an! Insgesamt ist das Songmaterial im Vergleich zu den beiden mega-erfolgreichen Vorgängern vielleicht etwas "verhaltener" ausgefallen. Will heißen: Der Anteil an Balladen hat im Vergleich zu den Uptempo-Nummern leicht zugenommen. Dennoch strotzt auch dieses Album vor Dynamik und Energie - und das Songmaterial ist einfach nur klasse! Ohne Ausnahme! Toll beispielsweise der froh gelaunte Opener "All I want to do" (gleichzeitig die erste Single und bereits auf dem besten Wege die nächste Nr. 1 des Duos zu werden), mit seinen kernigen Slide Gitarren-Licks (großartig: Gitarren-As Michael Landau), dem trockenen Ambiente und dem wundervollen "Ooh hu hu hu hu"-Mitsing-Refrain, der knackige, sehr melodische Uptempo Rockin' Country-Shuffle/-Boogie "It happens", der traumhafte, einfach herrlich ins Ohr gehende Country-Stomper "We run" mit seinen vitalen Acoustic Gitarren-Rhythmen, dem knackigen Drumming und großartigen Akkordeon-Spiel, die exzellente, leicht folkig angehauchte, einmal mehr wundervoll melodische, Mandolinen-getränkte Country-Ballde "Genevieve", das entspannte "Already gone", der satte, rockige, ungemein melodische Knaller "Take me as I am", das rootsige, viel Americana-Feeling aufbauende, von schöner Slide, Steelguitar und einem klasse Traditional Country-Rhythmus bestimmte "Steve Earle" (einer Huldigung der beiden an die große Roots-/Alternate Country-Ikone), und die wunderschöne, getragene, ruhige, kristallklar in Szene gesetzte, reine Country-Ballade "Very last country song" - eine traumhafte Nummer! Die fünf, auf der Fan-Edition zusätzlich enthaltenen Songs (3 weitere neue Studio-Tracks und 2 bärenstarke, bislang auch nicht als Studioversion existierende Live-Nummern) reihen sich nahtlos an den hohen Qualitätsstandard der übrigen Stücke an und sind somit für den geneigten Sugarland- und New Country-Fan ebenso unverzichtbar! Erwähnenswert hier besonders die brillante Live-Fassung des Achtziger Jahre-/Dream Academy-Klassikers "Life in a northern town", das am 13. Dezember 2007 in Fayettevill/North Carolina während der gemeinsamen US-Tour von Sugarland mit Little Big Town und Jake Owen mitgeschnitten wurde, die sich auch alle gesanglich an dieser tollen Intepretation beteiligten. Sugarland sind und bleiben mit "Love on the inside" (vielleicht sogar ihr ausgereiftestes, bestes Album) eines der absoluten Zugpferde Nashvilles in Sachen knackigem, modernem, qualitativ gochwertigem New Country, inklusive "eingebauter" Hit- und Chart-Garantie! Ein tolles Album - und darüber hinaus mit über 71 Minuten Spielzeit ein wirklich prall gefüll

Ganz interessant: Ein offizieller Sugaland "Song by Song"-Überblick (im Original):

"All I Want To Do"
The duo’s intent here was to have a lot of swing to the lead single of this album. To funk it up a bit, and keep it very hooky. Musically, this number’s somewhere between Bonnie Raitt and Jack Johnson, with some Marvin Gaye and Van Halen thrown in. "I love the flirty sound," says Jennifer Nettles. "We just always want to bring different energies, and we got to play on the lighter side this time." If you listen close, the easy percussion from Matt Chamberlain gives the song its sexy heartbeat.

"It Happens"
Sometimes, you just gotta let go. That’s what this gritty little tune’s all about, says the duo. "We always say we should take the music seriously, but not ourselves," Nettles says. When the guitar comes in at the top, you know this is going to be a little more 80s pop than down-home country. Think "Walking on Sunshine". Because this tune wraps it all up with some very advisable lyrics: "Let go, laughing". And Nettles thinks the ironies, like getting in a fender bender with your ex and his new girl, shows listeners what a grand sense of humor the universe has. It’s a very uptempo way to look at a world that’s out of your control.

"We Run"
New love. Young love. Green love. There’s an excitement to that experience that Sugarland has captured in this intoxicating bluegrassy rocker. Nettles admits this grew from a seed of an idea that Bush had, since he grew up playing mountain music in Tennessee. And this song lends itself to that Appalachian sound, that driving four-on-the-floor beat. You can’t really describe that feeling, so the duo chose to show it rather than tell it. The imagery--of pockets of dirt and reckless weather on the breath--convey how beautiful, messy and powerful love can be.

"Joey"
Teenage love doesn’t always have a happy ending. Especially when a tear-jerker like Bill Anderson has pen in hand. He helped Nettles and Bush craft this modern take on the traditional teen tragedy, and yet much more alternative influences went into the vocals. "We ended up with a haunting wail in the chorus and this R.E.M. background vocal," says Bush of the melancholy music. "It’s simple and dark." The rich texture of this song is built around all those "what ifs" that run through your mind as you explore regret. "Nothing mitigates loss," says Nettles "But everyone has regrets, so we can all relate."

"Love"
Nettles’ powerhouse pipes take center stage in this ballad. And that strength comes though in the form of questions, about how you can possibly define love. Is it the face of a child? Kindness in the eyes of a stranger? In a hotel room in Washington D.C., when Sugarland was chasing down the theme of the whole album, the topic of love came up. "No way could you ever narrow it down," Nettles says of their writing time with Tim Owens ("Settlin’"). There’s love lost, love found, new and old loves. So this tune gets right in the middle, and makes some reaches musically. Bush’s powerful voice is featured for the second half of this song. "When we were writing the back half, Jen said ‘I want you to sing these words I wrote just for you,’" recalls Bush. "I will always feel special singing those words."

"Genevieve"
Nettles said that Bush had the whole first verse worked out. That verse--and his pure, sweet mandolin work--were inspiring enough. But when the idea for some three-part harmony came up, it only made this dirge of a country heartache even better. Nettles says it reminded her of some of the southern Baptist hymns she grew up on, and likes that the story’s not clear cut. "It’s a beautiful thing when we get to play characters that are complicated." There’s a mystery of who this character is that is coping with such a dramatic loss. It’s a little twisted. But that creates an even stronger pull into the lyrics.

"Already Gone"
A waltz-time lope? On a country album? Writing with Bobby Pinson ("Want To"), the duo was determined to do a song in six-eight. And to keep it very personal. "This is the story of coming of age, literally and emotionally," says Nettles. And it’s such a healing tale, about a woman who is growing up, leaving home, falling in love and saying goodbye.

"Keep You"
Is it possible to write an emotional song about being numb? It’s like writing a song about being loud by being quiet, Nettles and Bush think. That irony, blended with a bittersweet epiphany of knowing it’s time to walk away, make this one of the most contemporary done-me-wrong songs of our time. "Subtlety and nuance make all the difference in this song. Painting emotions with broad strokes is easy, but this time we’re using a toothbrush to dig through the finer emotions," says Nettles, comparing the duo to archeologists. And the vocal range she plays with throughout keep this song on the edgier side, because of the way she explodes into huge notes that few singers can even attempt.

"Take Me As I Am"
When the curtain opens, there’s a woman in a hotel room at night. As the song unravels, so does the mystery of why she’s there. In this character-driven narrative, with a Pat Benatar influence and some solid electric guitar work, the empowering message is clear. When you reach that point, when you are comfortable in your own skin, the line about "I’m not perfect, but I’m worth it" makes all the sense in the world. This could very well be the anthem of the unsung heroes who walk among us every day. "This is a very grown-up place to get to in your life," Nettles explains.

"What I’d Give"
Written with Kenny Chesney’s long-time lead guitarist Clayton Mitchell, this one builds a lingering story around some Faces era guitar and mandolin stylings. The kind that Sugarland thinks make for a story of their own. Usually in country, the song ends when the bow is tied off neatly with a lyric. But after the last lyric ends, they still had more to say musically. Nettles vocals are sultrier than they’ve ever been, and she likes the romantic implications of the lyrics. And both she and Bush agree that if you aren’t making out halfway into this six-minute yearning, then you aren’t ever going to be.

"Steve Earle"
If you know anything about Steve Earle, this song will thrill you with its comic pining for his songwriting. If you don’t know him, it’ll certainly pique your curiosity. Both Nettles and Bush share a fondness for Earle’s brand of country. It taught them that country was still viable, and gave them confidence to reimagine the sound. And when the duo found out what a shameless romantic Earle was, they had to set all his comings and goings to music. This upbeat barn burner fueled by a big pedal steel, is a playful way to process a painful subject. Nettles looks at it this way: "There comes a point in life of a troubadour when the character can become heroic. Even legendary."

"Very Last Country Song"
Aptly named, the last song on the album is a look at what would happen if nothing ever went wrong again. "If life stayed the way it was, if those conditions weren’t in our lives, then this would literally be the last country song," says Nettles. Everything is as it should be was the impetus and inspiration behind this song. Co-writer Tim Owens told the duo that someone had once asked him why country music was always so sad. Owens’ answer was that if bad things never happened, then what would we have to write about? The ethereal tones underneath this song stay quiet enough so the insight into the human condition can be felt. Like when you can hear Nettles smile as she sings the verse that looks back on the unexpected joy of an unexpected child.

Plus 5 Bonus-Tacks:

Fall Into Me 4:46
Operation: Working Vacation 3:59
Wishing 4:11
Life In A Northern Town (Live) 4:14
Come On Get Higher (Live)

Art-Nr.: 5848
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Tritt, Travis - live & kickin' ~ dvd [2004]
Vor ein paar Wochen mit der Veröffentlichung seines großartigen neuen Albums "My honky tonk history" angekündigt - jetzt ist sie da, die Live-DVD! Travis Tritt live in concert, das ist ehrllicher, bodenständiger, handgemachter, straighter, sowohl von großer Energie und Kraft angetriebener, als auch voller Gefühl steckender Honky Tonkin' Southern rockin' New Country der absoluten Extraklasse! Aufgenommen im Jahre 2002 während seiner "Strong enough"-Tour im historischen Tivoli Theatre in Chatanooga/Tennessee (eine tolle Halle mit viel Esprit) beweist "Georgia son" Tritt mit seiner ausgezeichneten Band (alles großartige, bestens aufeinander eingespielte Musiker, insbesondere der sehr starke Lead-Gitarrist Wendell Cox, Drummer Dave Northrup und der fantastische Steel-Gitarrist Steve Sturm), welch ein klasse Live-Performer er ist. Das er das "Southern Rock-Herz" auf dem rechten Fleck trägt, kommt live fast noch mehr rüber, als bei seinen Studioalben. Er lebt das Outlaw-Image, und man kauft es ihm auch auf der Bühne ab! Die Chemie zwischen Band und Publikum stimmt, die Atmosphäre und Stimmung ist prächtig. Immer wieder geht Tritt während seines Auftritts auf die Örtlichkeit der Show (Chatanooga) ein, was den Zuhörern sichtlich gefällt! Die Setlist (19 Tracks) ist vom Feinsten! Dabei pendelt er ausgewogen zwischen seiner "rockin' side" und seinen so wunderbaren Balladen hin und her! Wie es sich gehört, geht es natürlich mit einer standesgemäß fetzigen, "rowdy" Outlaw-Southern-Country-Honky Tonk-Rock-Nummer los: "Put some drive in your country" bringt das Publikum in dieser "smokin' version" mit fetter Slidegitarre, inklusive eines großartigen, glühenden Solos, gleich ordentlich in Schwung, und mit dem schnellen, dynamischen, wieder voller Southernflair steckenden Honky Tonk Rock'n Roller "Time to get crazy" (klasse Fiddle, klimperndes Piano, zündende E-Gitarre und eine herrliche Steel bestimmen das Arrangement) setzt er sogar noch einen drauf! Dann mit "I'm gonna be somebody" die erste, dieser verhalten, aber voller Herz rockenden, wundervollen, inspirierten. Balladen! Tritt ist einfach ein klasse Sänger! Wieder sind die Southernroots spürbar! Toller Gitarrensound! Weiterhin sehen und hören wir starke Versionen von u. a. "Where corn don't grow" (locker, melodisch, mit toller Steelguitar), "Old habits", "Livin' on borrowed time", "Love of a woman", "Ten feet tall and bullet proof", "Country club", "It's a great day to be alive" (mit feinem Dobro), "Modern day Bonnie and Clyde" und zum Abschluß der Show eine gewaltig rockende, fast qualmende Coverversion des Atlanta Rhythm Section-Klassikers "Homesick", wie in ARA wahrscheinlich selbst nie besser gespielt haben. Das ist purer, klassicher Southernrock in Reinkultur! Etwa in der Mitte des Sets beweist Tritt seine ganze Klasse, auch als ausgezeichneter Acoustic-Gitarrist, bei einer 3 Songs umfassenden Acoustic-Performance - nur er und seine Gitarre auf der Bühne! Sehr stark! Er spielt dabei seinen Riesenhit "Anymore", "Country ain't country" und eine ganz hervorragende Version des Charlie Daniels-Klassikers "Long haired country boy", bislang auf keinem Triit-Album veröffentlicht. Eine tolles, rund 90-minütiges Konzert! Travis Tritt und seine Band in Bestform! Klasse gefilmt! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 2808
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Vassar, Phil - prayer of a common man [2008]
Immer wieder verschoben, ist es nun endlich da - das, abgesehen vom 2006er "Greatest Hits"-Sampler, nunmehr vierte Album des aus Lynchburg/Virginia stammenden Phil Vassar! In Nashville hat sich Vassar mittlerweile längst als feste Größe etabliert, nicht nur durch seine exzellenten Songwriter-Qualitäten (etliche Riesen-Hits für Alan Jackson, Tim McGraw, Jo Dee Messina, usw. stammen aus seiner Feder), sondern auch als eigenständiger Interpret. Die erste Single "Love is a beautiful thing", eine wunderschöne, melodische und knackige Midtempo-Nummer, ist bereits in die Top Five der Billboard Country-Singles-Charts eingedrungen und dürfte aufgrund des großen Anteils an hitverdächtigen Tracks auf "Prayer of a commen man" noch nicht der letzte große Chart-Erfolg der neuen Scheibe gewesen sein. Phil Vassar, bekanntermassen ja auch ein exzellenter Klavier-Virtuose, kommt mit dem neuen Album der immer wieder von den US-Medien genannten Kategorisierung, er sei so etwas wie ein "Billy Joel der Countrymusic", in der Tat näher denn je zuvor. Vassar's Musik entspricht hier durchaus einer gewissen Mentalität, wie sie Songwriter der Marke Billy Joel's verkörpern, aber eben versehen mit ein paar "modernen" Country-Zutaten, vor allem was die Instrumentierung betrifft. Das ist klassicher, poppiger, oft auch ein wenig angerockter, sehr radiotauglicher, Top 40-relevanter Contemporary New Country mit Bezügen zu Leuten wie Kenny Chesney, Tim McGraw, Collin Raye, Josh Gracin und Konsorten, aber auch zu Mainstream-Kollegen wie Billy Joel, Elton John, sogar mal einem Jackson Browne oder Marc Cohn. Und dies zu vereinen gelingt ihm sehr, sehr gut! Das Songmaterial ist überwiegend sehr knackig, die Anzahl der Balladen bewegt sich deutlich in der Minderheit. Die Arrangements werden neben Vassar's kräftigem Gesang und seinem stets präsenten Klavierspiel vorwiegend von schwungvollen, würzigen E-Gitarren bestimmt, in deren dominantem Klangbild sich immer mal wieder eine Steel, eine Fiddle und auch mal eine Mandoline und/oder ein Banjo verliert. Enthält mit dem starken "Why don't ya" eine klasse Zusammenarbeit mit der texanischen Roots-Rockband Los Lonely Boys (tolle, von einem exzellenten Retro-/Fifties-/Rockabilly-Flair ala früherer The Mavericks durchzogener, knackiger, gut tanzbarer New Country mit prima E-Gitarren, exzellenter Akkordeon-Arbeit von Michael Guerra und einem wunderbaren, "rollin'" Groove)! Auch sonst wird Vassar von jeder Menge Musiker aus Nashville's Eliteliga begleitet. Fazit: "Prayer of a commen man" darf man mit Fug und Recht als eine der besten Arbeiten Phil Vassar's bezeichnen, vielleicht sogar seiner besten bislang überhaupt! Gratulation, Phil!

Art-Nr.: 5293
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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