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Black Crowes, The - warpaint [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Mit Luther Dickinson von den North Mississippi Allstars als zweitem Gitarristen. Die Black Crowes mit einem kleinen Meisterwerk dreckiger Retro Rock-Musik voller inspirierter, intensiver Songs, die die Robinson-Brüder genußvoll und mit viel Seele aus einem schwülen und würzigen Gebräu diversester Roots-, Southern-, Blues-, Psychedelic-, Americana-, und Jam-Zutaten anrühren. Hat das einen "Spirit"! Phantastisch! Die Truppe ist in einer famosen Verfassung!

Art-Nr.: 5497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Blackberry Smoke - find a light [2018]
Das neue Album der aktuellen Southern Rock Band Nr. 1: Blackberry Smoke werden auch mit "Find a light" weiter auf der Überholspur bleiben und die Southern Rock.Fraktion mit ihrem erfrischenden, zeitgemäßen, stets authentischen, leicht countryinfizierten, kernigen, wunderbaren Southern Rock beglücken. Einige Tracks des Albums durften wir vorab hören - und die waren richtig stark! Das wird wieder ein Fest...

Das komplette Tracklisting:

1 Flesh and Bone
2 Run Away from It All
3 The Crooked Kind
4 Medicate My Mind
5 I've Got This Song
6 Best Seat in the House
7 I'll Keep Ramblin' (feat. Robert Randolph)
8 Seems So Far
9 Lord Strike Me Dead
10 Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires)
11 Nobody Gives a Damn
12 Till the Wheels Fall Off
13 Mother Mountain (feat. The Wood Brothers)

Art-Nr.: 9600
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Blindside Blues Band - keepers of the flame [2008]
Ein wahrer Gitarren-Orkan der Mannen um "Killer-Gitarrist" Michael Onesko erschüttert die Welt des Classic Power-/Heavy Bluesrocks! Welch eine Wucht! Die californische Blindside Blues Band zelebriert schon seit Jahren ("Keepers of the flame" ist bereits ihr sechstes Album) eine von den Kritikern begesiternd gefeierte, inbrünstige und laute, von einem gewaltigen Gitarren-Bombardement bestimmte, Seventies-orientierte Classic Rock-/Bluesrock-Mischung (die Betonung liegt auf "Rock"), die voller loderndem Feuer (der Album-Tritel passt einfach) und ausgelassener Spielfreude klar und deutlich im Fahrwasser solcher Legenden wie Montrose, Cream, Deep Purple, Mountain, Pat Travers, Rory Gallagher, Jimi Hendrix, Robin Trower & Co. angesiedelt ist (jüngere Beispiele wären vielleicht auch Joe Bonamassa und Philip Sayce) - und sie machen das in einer Klasse und in einer Qualität, die man gar nicht hoch genug bewerten kann. Das sind echte Profis (Onesko ist ein alter Genre-Hase, der schon jahrelang mit Leuten wie Mike Varney, Aynsley Dunbar, Rick Derringer, Glenn Hughes, Leslie West und vielen anderen zusammengearbeitet hat), die mit Herz und Seele ihrer Leidenschaft fröhnen. Zusammen mit dem zweiten Lead-Gitarristen Scott Johnson brennt Onesko ein Feuerwerk ab, das das Wort "Gitarrenschlacht" wahrhaftig verdient. Immer wieder liefern sich die beiden ellenlange, wirbelnde Duelle, peitschen sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen an, die schließlich in einem massiven, geradezu monströsen Gitarren-Donnerwetter münden. Die vielen längeren Stücke lassen den beiden dafür jede Menge Freiraum. Dabei entwickelt die gesamte Band eine ungeheure Dynamik, die durch die ebenso starke Rhythmusfraktion permanent forciert wird. "Keepers of the flame" besteht aus 77 Minuten Volldampf-Power. Das sind 8 exzellente Eigenkompositionen, vorwiegend von Onesko geschrieben, 3 grandiose Coverversionen und einer 13-minütigen "hidden" Instrumental Gitarren-Salve! Von den Eigenkompositionen irgendwelche Tracks hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber nicht gerechtfertigt. Ob beispielsweise das mächtig rockende Titelstück "Keepers of the flame", das von glühenden Gitarenlinien durchzogene "Sonic love" oder das von überfallartigen Gitarrenattacken geprägte "Bad luck" - Onesko und seine Freunde lassen uns kaum Zeit zum Luftholen. Eingehen muß man kurz auf die 3 Coverversionen, denn ob sie sich Deep Purple's "Maybe I'm a Leo" (durch die Eingliederung von 2 weiteren Gastgitarristen wird hier aus sage und schreibe 4 "Rohren" geschossen), Robin Trwoer's "Hannah" (Gast-Gesang von Davey Pattison aus dem Trower-Clan), oder den Uriah Heep-Klassiker "I wanna be free" vornehmen - es hat den Anschein als wollten sie mit ihrer Power die Originale "ungespitzt in den Boden rammen"! Irre! "Keepers of the flame", in übrigen aufgenommen in den renommierten californischen Prairie Sun Studios nahe San Francisco, ist "a powerful, heavy, mindblowing, in-your-face, dual six-string assault", dessen Folge wohl erst einmal die totale Erschöpfung von Mensch und Material sein dürfte. Egal, es macht mächtig Laune! "Keep the Rock alive", heißt es auf der Rückseite des Covers, ein Credo, dem sich die Blindside Blues Band mit Leib und Seele verschrieben hat!

Art-Nr.: 5475
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keepers of the flame
Sonic love
Lonesome road
Back stabber
I wanna be free
Bad luck

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BoDeans - still [2008]
Neues Album der großartigen Rootsrock-/-pop-Truppe um die begnadeten Songschmiede und Sänger Kurt Neumann und Sam Llamas! Vor rund 25 Jahren in Waukesha/Wisconsin gegründet, präsentieren die beiden Highschool-Freunde mit ihren Begleitmusikern (seit einiger Zeit gehört u.a. Meister-Drummer Kenny Aronoff, der beispielsweise schon für John Mellencamp, John Fogerty, Melissa Etheridge und unzählige andere U.S.-Rockgrößen die Schlaginstrumente bearbeitete, zur festen Live-Band - und er "schlägt! auch zu den meisten Songs von "Still" den Takt) auf ihrem neuen Werk wieder einmal ihre unwiderstehlichen Songperlen aus geradezu traumhaften Melodien, herrlichen Vokal-Harmonien und "ringing guitars"! "Still" ist erneut eines dieser BoDeans-Alben, das deren Fans (und die, die es endlich werden wollen) in pure Begeisterung versetzen wird. Zu recht, so stark ist es! Schön knackug, dabei durchaus flüssig, harmonisch, wunderbar rootsig und doch so locker, twangy, und von geradezu faszinierender Magie und Melodik! Ob tolle, würzige, dennoch so gefällige Uptempo-Nummern wie 'Round here somewhere", der abgehende Roadhouse-Rock'n Roller "Lucille", oder das Americana-lastige "Wonder, wonder", rootsige Soundkaskaden solcher Tracks wie beispielsweise "Pretty ghost", oder so wundervolle, lockere Midtempo-Nummern und Balladen wie "Willin'" (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Lowell George-Nummer, doch von ähnlicher Klasse), das etwas psychedelisch, pathetisch angehauchte "Breathe" oder das unhemein lässige "Everyday" - diese Songs suchen sich genüßlich ihren Platz in den tiefsten Katakomben unserer Gehörgänge um sich dort längerfristig ein "gemütliches Wohlfühl-Plätzchen" zu suchen. Herrlich transparente Gitarren-Arrangements, teilweise mit dezenten Keyboard-Additionen verfeinert, sorgen gleichermassen für rootsige Würze, wie auch für eine mit dem großartigen Gesang Neumann's und Llams' einhergehende Harmonie und Frische. Manchmal meint man in den Songs einen ganz dezenten "Springsteen-Duft" zu spüren, auch die Counting Crows hinterlassen mal ansatzweise eine Spur, ebenso wie Steve Earle oder gar U2, doch die BoDeans sind in ihrer Identität einzigartig und damit schon seit ihren Anfangstagen selbst zu einer, mit einem unverwechselbaren Wiedererkennungswert ausgestatteten, unumstößlichen Institution und Referenzgröße der Rootsrock-Landschaft geworden. Ihre scheinbar so "radiofreundlichen", eingängigen Klangsegmente sind "unantastbar" und suchen weit und breit ihresgleichen. Die Songs sind simpel, leicht verdaulich und stecken doch so voller kreativer Finesse! Kein Frage, Kurt Neuman und Sam Llamas sind zwei ganz Große des Genres, die ihren Platz in den Herzen der Fans und in der Roots-Historie verdientermassen für immer sicher haben. "Still", diesmal im übrigen meisterhaft auf den Punkt produziert und in einen tollen Sound gepackt von T-Bone Burnett, untermauert dies in beeindruckender Art und Weise! Die BoDeans in Gala-Form!

Art-Nr.: 5567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
'Round here somewhere
Willin'
The first time
Everyday
Wonder wonder
Hearing

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Bruce, Jack & Robin Trower - seven moons [2008]
Musikgeschichte wiederholt sich! Wenn das mal nicht eine kleine Sensation ist! Nach 1981 und 1982, also nach über 25 Jahren, sind die zwei "Altmeister des Bluesrocks", ex-Cream Held Jack Bruce und Gitarrenzauberer Robin Trower, wieder im Studio zusammengekommen um, unterstützt von Gary Husband am Schlagzeug, ein gemeinsames, neues Album in typischer Trio-Besetzung einzuspielen. Herausgekommen ist ein, überwiegend live und analog eingespieltes (prächtiger "alter" Sound voller "Retro-Wärme") Seventies Heavy-Bluesrock-Werk mit vielen Reminiszensen an Cream und Hendrix! Was anderes war auch gar nicht zu erwarten! Trower's fleischiger, mit vielen Wah Wahs getränkter, mächtiger Gitarrensound und die großartige Rhythmusarbeit von Bruce und Husband charakterisieren die Songs, die teilweise einen leichten Psychedelic-Touch aufweisen. Vom Tempo her ist das Material weitestgehend nicht sonderlich forsch. Zumeist bestimmen von Trower's "schweren" Gitarren dominierte Balladen das Geschehen! Hervorragend beispielsweise das "schwebende" "Distant places of the heart", das Titelstück "Seven moons", wie auch das von tollen Soli geprägte "Perfect place". Nur ab und zu geben die Herren ein wenig mehr Gas, wie zum Beispiel bei dem schön eingängigen "So far to yesterday" und "The last door"! Ein sehr ordentliches neues Wek, zumal Bruce's gute Stimme und Trower's erstklassiges Gitarrenspiel noch immer nichts von ihrer Magie verloren haben. Ein gemeinsames Album dieser beiden ist immer "something special" - auch heute noch!

Art-Nr.: 5458
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Distant places of the heart
So far to yesterday
Perfect place
Bad case of celebrity
Come to me

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Gomes, Anthony - live [2008]
Anthony Gomes, aus Toronto/Kanada stammend, gehört schon seit Jahren zu den ganz heiß gehandelten "jungen Wilden" des kanadischen und amerikanischen Bluesrock-Circuits - völlig zu Recht. 2 Jahre nach dem großartigen "Music is the medicine" kommt er mit seinem ersten Live-Album - und hier ist der vitale "guitarslinger" und mit einer ordentlichen Röhre ausgestattete Sänger erst richtig in seinem Element. Die Luft brennt am 27. Februar 2007 im kleinen "Triple Door"-Club von Seattle, an dem die Aufnahmen mitgeschnitten wurden, denn Gomes und seine Mannen entfachen ein dynamisches und explosive Feuerwerk, das sowohl der Band als auch dem Publikum eine Menge Freude bereitet. Das ist deutlich spürbar. Der Bursche ist ein hervorragender Entertainer, der das Publikum prima in seine Show involviert. Der Sound ist druckvoll und dicht, die Atmosphäre kommt bestens rüber. Klar ist, das Gomes mit seiner starken Stimme und vor allen Dingen seinem heißen, "wilden", glühendem, von großen Fähigkeiten geprägten Gitarrenspiel im Mittelpunkt des Geschehens steht, doch niemals, und das kommt richtig gut, allzu dominant. Vielmehr werden seine 3 Mitstreiter Todd Hamric (Orgel, Piano), Denis Palatin (Drums) und Biscuit Miller (Bass) nahezu gleichberechtigt eingebunden, was einen sehr kompakten Bandsound ergibt. Hamric's klasse Orgel- und Klavierarbeit verleiht den ausgelassenen Gitarrenexkursionen von Gomes zusätzliche Fülle und die Rhythmusfraktion sorgt für einen exzellenten, teils schön funkigen, überaus rhythmischen Groove, der jederzeit dazu beiträgt, die Temperatur in dem Schuppen weiter anzuheizen. Das Material des gut 61-minütigen Mitschnitts stammt neben insgesamt 5 Songs aus "Music is the medicine" (diese allerdings erhalten durch ihre dampfenden Instrumentalpassagen, bei denen sich neben Gomes auch alle anderen Bandmitglieder ordentlich austoben dürfen, und die ausgedehnte Performance ein völlig neues Gesicht), auch aus einigen Songs aus Gomes' früheren Werken und einer starken Coverversion des Led Zeppelin-Klassikers "Heartbreaker"! Eine erstklassige Rock-/Funk-/Groove-/Blues-/Power-Show voller Drive und aufgeheizter Spielfreude. Ein Mitarbeiter, dessen Zitat im Innenteil des Booklets abgedruckt ist, schreibt über den Besuch dieses Konzertes: "The place was packed, they came from all around, there was a buzz in the air, the lights went down, Gomes came out, and he was the Sh*t. He could play guitar like there was no tomorrow. When he started to sing, I was floored". Na dann, lass es krachen, Anthony...

Die komplette Tracklist:
1. Countdown - 0:15   
2. Up 2 Zero - 3:31   
3. Bluebird - 7:44   
4. Heartbreaker - 5:30   
5. Prelude in Blues - 1:50   
6. When the Right Woman Does You Wrong - 8:29   
7. Falling - 3:32   
8. War on War - 7:04   
9. Won't Let You Down - 6:45   
10. Music Is the Medicine - 6:15   
11. Wings of a Song - 5:40   
12. Testify - 4:38

Art-Nr.: 5553
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Up 2 zero
When the right woman does you wrong
War on war
Wings of a song
Testify

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Healey, Jeff - mess of blues [2008]
Der einzigartige, einst in einem Club in Toronto von Stevie Ray Vaughan entdeckte, seit seinem ersten Lebensjahr blinde, kanadische Gitarrist Jeff Healey erlag vor einigen Tagen, am 2. März 2008, seinem Krebsleiden (ein seltener Netzhaut-Krebs), gegen das er schon sein Leben lang gekämpft hatte. Neben vielen anderen hervorragenden Alben hinterlässt Healey als letztes Vermächtnis sein kurz vor seinem Ableben fertig gestelltes, neues Werk "Mess of Blues", das nicht nur seine erste Blues-/Bluesrock-Scheibe seit crica 8 Jahren ist, nein, der Meister und seiner Band ("the best damned bar band in Canada", wie er sie selbst bezeichnet) liefern eine geradezu mitreißende Vorstellung ab. Welch eine Tragik! Healey hat sich 10 Coverversionen ausgesucht, die allerdings nicht lieblos zusammengestellt wurden, sondern voller Inbrunst und Seele zum Besten gegeben werden. Healey haucht diesen Titeln ein teilweise hinreißendes, neues Eigenleben ein, geprägt von seinem fulminanten Gitarrenspiel. 6 Tracks sind live im Studio eingespielt, 2 sind live in seinem eigenen "Roadhouse"-Club in Toronto mitgeschnitten worden, 2 weitere stammen von einem Konzert aus London! Irre stark, was die Truppe beispielsweise aus Hank Williams' Countryheuler "Jambalaya" zaubert, wie sie eine furiose Fassung von Neil Young's "Like a hurricane" von der Leine lässt, ein herrliches "The weight" (The Band) interpretiert oder sich in famoser Art und Weise über 8 Minuten an dem seeligen Slow Blues-Klassiker "How blue can you get" (u.a. Albert Collins, B.B. King) auslässt, inklusiver großartiger Orgel- (Dave Murphy) und Gitarrenausflüge! Jeff Healey und seine Band sind in ihrem Element. Das ist ehrlicher, zeitloser, klassischer, rootsiger Retro Blues-/Bluesrock, bei dem man zu jeder Zeit den puren Idealismus der beteiligten Musiker, allen voran Healey's, spürt! Große Klasse!

Die komplette Tracklist:
1. I'm Torn Down
2. How Blue Can You Get
3. Sugar Sweet
4. Jambalaya
5. The Weight
6. Mess O' Blues
7. It's Only Money
8. Like A Hurricane
9. Sittin' On Top of The World
10. Shake, Rattle and Roll

Hier noch die offizielle Presseerklärung der Ruf Records GmbH (Thomas Ruf) vom 3.3.2008 zum Tode von Jeff Healey und zur Album-Veröffentlichung:

Jeff Healey, der zu den markantesten Gitarristen unserer Zeit gehörte, ist gestern (am Sonntag, den 2. März) im St. Joseph’s Krankenhaus von Toronto verstorben. Er war 41. Er hinterlässt seine Frau Cristie, seine Tochter Rachel (13) und Sohn Derek (3), seinen Vater und Stiefmutter Bud und Rose Healey und seine beiden Schwestern Laura und Linda.

Details zur Trauerfeier und zum Begräbnis sind noch nicht bekannt. Nachdem er als Kleinkind durch eine seltene Krebsart (Retinoblastoma) sein Sehvermögen verlor, fing er schon im Alter von drei an, auf unkonventionelle Weise, die Gitarre zu spielen: Er hielt das Instrument flach auf seinem Schoss. Mit 17 gründete er seine erste Band und führte bald unter dem Namen Jeff Healey Band sein eigenes Trio.

Nachdem er in dem Hollywood-Film Road House zu sehen war, wurde er von Arista Records unter Vertrag genommen. 1988 erschien sein Album See the Light, dass für den Grammy nominiert wurde. Mit „Angel Eyes“ vom selben Album landete er einen großen Hit. 1990 wurde er mit einem Juno Award als „Entertainer des Jahres“ ausgezeichnet.

In den 90ern veröffentlichte er zwei weitere Alben auf Arista, die allerdings weniger erfolgreich waren. In den Jahren danach erschienen diverse „Best of“-Sammlungen und Livealben. Er nahm zwei weitere Rockalben auf, bevor er sich seiner wahren Leidenschaft, dem klassischen amerikanischen Jazz der 20er, 30er und 40er, widmete.

Inzwischen war Healey ein international bekannter Star geworden, der zusammen mit unzähligen namhaften Künstlern, darunter auch B.B. King und Stevie Ray Vaughan, musiziert hatte und gemeinsam mit George Harrison, Mark Knopfler und der Blueslegende Jimmy Rogers ins Studio gegangen war.

Als Vater eines dreijährigen Sohns und einer dreizehnjährigen Tochter zog Healey ein eher sesshaftes Leben vor. „Das großen Reisen habe ich schon hinter mir“, sagte er. Lange, anstrengende Tourneen, die für seine jüngeren Jahre prägend waren, wollte er am liebsten vermeiden.

Jahrelang arbeitete er für das CBC Radio als Diskjockey — seine Sendung „My Kinda Jazz“ verfügte über eine treue Hörerschaft. Neulich moderierte er ein ähnliches Musikformat für den Sender Jazz-FM in Toronto. Im Mittelpunkt seiner Sendungen präsentierte er seltene — und selten gehörte — Aufnahmen aus seiner Privatsammlung mit über 30.000 78er-Platten.

Als das neue Millennium näherte, kehrte er vorübergehend der Rockmusik den Rücken und nahm drei klassische Jazzalben mit seiner Jazzkapelle Jeff Healey & the Jazz Wizards auf, bei der er neben Akustik-Gitarre auch Trompete spielte. Das letzte davon, It’s Tight Like That, wurde 2005 im Hugh’s Room in Toronto gemeinsam mit der britischen Jazzlegende Chris Barber aufgenommen. Zum Zeitpunkt seines Todes bereitete sich Healey auf die bevorstehende Veröffentlichung seines ersten Rock/Blues-Album seit acht Jahren. Mess of Blues erscheint am 20. März in Europa und am 22. April in Kanada und den USA. Das Album war aus der Zusammenarbeit zwischen zwei führenden Plattenfirmen entstanden, dem deutschen Blueslabel Ruf Records sowie der kanadischen Firma Stony Plain, die auch für Healeys Jazz CDs verantwortlich war. Mess of Blues entstand überwiegend in mehreren Tonstudios in Toronto. Zwei Tracks wurden in seinem eigenen Club Jeff Healey’s Roadhouse live aufgenommen, zwei weitere sind Mitschnitte eines Londoner Konzerts. Seine Begleitband auf der neuen CD — Healey’s House Band — spielte regelmäßig mit ihm im Roadhouse in Zentrum von Toronto und auch früher in einem anderem eigenen Musikclub in Stadtteil Queen-Bathurst.

Im vergangenen Jahr wurde Healey operiert, um krebsartige Gewebe von seinen Beinen und später auch von seinen Lungen zu entfernen. Eine aggressive Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie konnte die Ausbreitung der Krankheit jedoch nicht verhindern.

Trotz seines Kampfs gegen den Krebs ging Healey häufig mit seiner Bluesband sowie mit seiner Jazzkapelle in Kanada auf Tour. Eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland und Großbritannien stand kurz bevor. Geplant war ebenfalls ein Fernsehauftritt bei der beliebten Jools Holland TV Show der BBC. Healeys ironische Humor und musikalische Verspieltheit wird unter Musikern — und unter seinen Fans — in Erinnerung bleiben. Healey war ein einzigartiger Musiker, der es schaffte, mit Leichtigkeit und Selbstvertrauen die Kluft zwischen verschiedene Musikgenres zu überbrücken.

Art-Nr.: 5589
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Johnson, Jay Jesse - strange imagination [2007]
"If you like Stratocasters and Marshalls, get this one and crank it way up"! Dieser Slogan passt perfekt zu Jay Jesse Johnson's tollem Bluesrock-Album "Strange imagination", das diesem Burschen einen festen Platz im Herzen der Genre-Fans bescheren dürfte. Johnson, ein begnadeter Gitarrist, zählt seit gut 25 Jahren zu den besten und gefragtesten "Saitenverbiegern" des amerikanischen Mittelwestens. Im Alter von 10 begann er mit dem Gitarrespielen und schon mit 14 machte er die Clubs zwischen Indiana und Connecticut unsicher. Lange Jahre spielte er u.a. in der East Coast Rock-Band "Cryer"und war der Gitarrist von Jeff Cannata's Band "Arc Angel". Doch seine Liebe gehörte von Beginn an dem Late Sixties- und Early Seventies- verwurzelten Blues-based Rock oder rockin' Blues, wie immer man es auch bezeichnen mag. Die Einflüsse reichen von Jimi Hendrix bis Robin Trower, von Johnny Winter bis zu Stevie Ray Vaughan, von Cream bis zu Free, aber auch die Fans von den Buddaheads oder Joe Bonamassa werden total auf Johnson's Musik abfahren. Der Bursche ist "one hell of a guitarist", dazu ein hervorragender Sänger und ein ganz ausgezeichneter Songwriter. Beste Voraussetzungen also für ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk - und genau das ist es ohne jede Einschränkung geworden. Zielsicher agiert Johnson an der Schnittstelle zwischen Clasic Rock und Blues, zaubert einen starken Somg nach dem anderen aus dem Handgelenk, die alles bieten, was das Herz der Fans begehrt: Abgehende Boogies und groovende Shuffles, erdige und kraftvolle Slow Blues-Balladen, kochende "Heavy"-Bluesrocker, and furiose, kantige Riff Rock-Kracher - immer wieder durchzogen von Johnson's brillantem, glühenden und sehr würzigem, virtuosen Gitarrenspiel. Dabei dominieren neben den exzellenten Soli auch ganz ausgezeichnete, gut hängen bleibende Hooklines. Hervorragend auch die immer mal wieder sehr effizient eingesetzten Orgel-Ergänzungen. Und dieser Groove - einfach großartig! Los geht's mit dem tollen, satten "funked-up" Bluesrocker "Strange imagination", dessen kraftvolle Rhythmik und feurigen Riffs Johnson im Break mit einem hervorragenden, leicht "schwebenden", retro-psychedelischen, aber viel Esprit versprühenden Gitarren-Intermezzo auflockert. Der Bursche und seine Band kommen prima in Fahrt und verwöhnen uns im Anschluß daran mit dem baumstarken, von einem hinreißenden Groove und traumhaften, bluesigen, viel Southern-/Swamp-Feeling versprühenden Hooks geprägten "Business at hand", das sehr kraftvoll, aber auch überaus lässig aus den Lautsprechern fließt, als stamme es aus einer vergangenen, gemeinsamen Session von Bad Company und Stevie Ray Vaughan. Und weiter geht's auf diesem Level: Erneut ein schönes Southern-Flair, ein "piledrive rhythm" und eine klasse Melodie bestimmen den zündenden, von brillanter Gitarrenarbeit und unauffällig aber effektive eingesetzten Orgel-Ergänzungen geprägten, famos groovenden Boogie-/Shuffle-/Bluesrocker "Can't give up on love", ehe bei dem würzigen rockin' Slow-Blues "Waiting on the train" ein deutlicher Cream-/Clapton-Einfluß spürbar wird. Was für ein großartiger, rund 2-minütiger, wieselflinker, glühender, dreckiger Gitarrenausflug - der Bursche spielt wie der Teufel! Dazu ein dezenter Orgel-Background und wieder eine feine Melodik! Einen von erstklassigen Percussion-Grooves und prächtigen Rhythmen, genauso dynamisch wie locker und "rund" nach vorn gehenden Uptempo-Bluesrocker bekommen die Fans danach mit dem knackigen "Rockin' train" präsentiert. Nimmt im Mittelteil nochmal gewaltig Fahrt auf, durchzogen von einem satten Monster-Gitarrensolo! Weitere, absolute Highlights: Der von Hendrix-ähnlichem Gitarrenspiel geprägte, schwergängige, fette Bluesrocker "Jump into the fire", das von einem wunderbaren Midtempo-Groove und quirligen, brodelnden Gitarrenläufen bestimmte "Liberty", oder auch der "heiße", mächtig abgehende, von einem furiosen, fetten Gitarrendrive angetriebene, viel Southern-Feeling versprühende, dampfende Bluse Rock'n Roll-Feger "Laura Lee", den auch die Georgia Satellites hätten raushauen könnten. Rund 56 1/2 Minuten lang verwöhnen uns der Mann aus Connecticut und seine exzellente Band mit zündendem Classic-Bluesrock vom Allerfeinsten! Jay Jesse Johnson - ein Meistergitarrist mit einer Meisterleistung! Und noch etwas: "This album is meant to be played loud"!

Art-Nr.: 5476
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Business at hand
Can't give up on love
Waitin' on the train
Rockin' train
Liberty
Laura Lee

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Marshall Tucker Band, The - carolina dreams tour '77 ~ 2 cds & 1 dvd [2007]
2 CD & 1 DVD-Set! Vor rund 5 Monaten, am 29. Juni 2007, verstarb mit Gitarrist George McCorkle, nach Toy und Tommy Caldwell, bereits das dritte Original-Mitglied einer der wohl prägendsten Bands aus der Blütezeit des Southern (Jam)Rocks, der Marshall Tucker Band aus Spartanburg, South Carolina. Als um so bedeutsamer (und vom Zeitpunkt her eh längst überfällig) darf man in diesem Zusammenhang die nun erhältliche, großartige neue Veröffenlichung der Truppe bezeichnen: Das Konzert der MTB vom 18. Februar 1977 aus dem Capitol Theatre in Passaic, New Jersey - in kompletter Länge a) auf 2 CDs und b) auf einer DVD - jeweils mit über 100 Minuten Spielzeit. Man muß zwar beim Live-Sound ein paar Abstriche machen (mit denen man aber absolut leben kann), ebenso bei der Bildqualität der DVD (vor 30 Jahren hat man halt nur mit 3 Kameras agiert, die das Ganze zwar ohne technische Raffinessen, dafür aber um so authentischer eingefangen haben), doch dieses bisher in den Archiven der Band schlummernde Juwel ist ein wahrhaft wunderbares Dokument, das das ganze Charisma, das die Tucker-Boys damals ausstrahlten, hervorragend konserviert hat und rüberbringt. Vor allem die DVD ist unverzichtbar, handelt es sich doch um das einzige Live-Dokument der Truppe in Original-Besetzung! Einfach toll, noch einmal Toy Caldwell mit seinem unwiderstehlichen Gitarrenspiel zu erleben, ebenso Tommy Caldwell und den zweiten Gitarristen George McCorkle! Tolle Setlist mit vielen Klassikern! Die Marshall Tucker Band auf dem Zenit ihres Erfolges. Wie gesagt, die leichten Qualitätsmängel der Aufnahmen (akustisch und visuell) nehmen wir dabei gerne in Kauf. Ein großartiges DoCD/DVD-Set, an dem kein MTB-Fan vorbeikommen dürfte....

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist (DoCD u. DVD identisch):

1 Fly Like an Eagle - 4:28   
2 Long Hard Ride - 4:47   
3 Searchin' for a Rainbow - 7:22   
4 I Should Have Never Started Lovin' You - 7:36   
5 Heard It in a Love Song - 5:04   
6 Take the Highway - 6:45   
7 Fire on the Mountain - 4:44   
8 In My Own Way - 7:14   
9 Never Trust a Stranger - 8:47   
10 24 Hours at a Time - 14:19   
11 Ramblin' - 6:39   
12 Can't You See - 7:31   
13 This Ol' Cowboy - 5:48   
14 Will the Circle Be Unbroken - 10:15

Art-Nr.: 5408
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Matthews Band, Dave - live at piedmont park ~ doppel-dvd [2007]
2 DVD-Set! "The Green Concert" war das Motto eines prachtvollen Live-Spektakels am 8. September 2007 im riesigen Piedmont Park von Atlanta/Georgia, deren Hauptakteure The Allman Brothers Band und die Dave Matthews Band waren. Über 50.000 Leute hatten sich eingefunden um mit den Musikern zu feiern. Die Stimmung war großartig, es wurde ein phantastischer Event. Kleinere "Jubelarien" unter der mittlerweile auch hierzulande sehr großen Fangemeinde der Dave Matthews Band dürfte es nun zur Folge haben, dass die komplette Show jenes denkwürdigen Konzertes ihrer Lieblinge jetzt sowohl als Doppel-DVD, als auch als 3er CD-Set (separat bestellbar) veröffentlicht wurde. Wieder einmal ein wirklich genialer Auftritt der Truppe! Tolle Setlist! Besondere Highlights sind die beiden Gastauftritte von Gregg Allman bei einer wunderbar dargebotenen Coverversion des The Allman Brothers-Klassikers "Melissa" und von Warren Haynes, der "What would you say" mit seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel veredelt. Toller Sound! Großartige gefilmt! Knapp 2 1/2 Stunden Spielzeit! Die Dave Matthews Band in Höchstform!

Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

One Sweet World
Two Step
Corn Bread
Don’t Drink the Water
You Might Die Trying
Grey Street
#27
What Would You Say
Melissa
Louisiana Bayou
The Dreaming Tree
Eh Hee
So Much To Say
Too Much
Warehouse
Stay (Wasting Time)
All Along The Watchtower
Ants Marching

Art-Nr.: 5428
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 20,90

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Molly Hatchet - southern rock masters [2008]
"Molly Hatchet is proud to record some of our most favorite songs for everyone to remember how they influenced us over the years", so steht es auf dem Backcover zum neuen Album der Southern Rock-Veteranen. Demzufolge hat man sich 10 Tracks von Kollegen wie ZZ Top, den Rolling Stones, The Allman Brothers Band, den Eagles, Thin Lizzy, George Thorogood und Mountain vorgenommen, um ihnen den eigenen Southern Rock-Stempel der Marke Molly Hatchet aufzudrücken. Interessante Geschichte und überwiegend auch großartig gelungen. Vor allem durch die Versionen von Thin Lizzy's "The boys are back in town", Mountain's "Mississippi queen", "Tumbling dice" von den Stones und George Thorogood's "Bad to the bone" bläst noch einmal ein gewaltiger Southern Rock-Orkan. Da werden die Herzen der Hatchet-Fans höher schlagen. Auch "Melissa" von den Allman Brothers kommt einfach wunderbar. Molly Hatchet spielen den Titel elektrischer und kraftvoller als die Allmans, bewahren aber gleichzietig die die herrliche Melodik des Originals und dessen Lockerheit. Ausgezeichnet! Auch vom Klassiker "Dreams I'll never see" gibt's nochmal eine klasse Neuaufnahme! Über die Hatchet-Fassungen der beiden Eagles-Nummern "Desperado" und "Tequila sunrise" allerdings werden die Geister sicher eher geteilter Meinung sein, da sie für die gewöhnlichen Verhältnisse der Band einfach etwas zu "seicht" geraten sind. Ansonsten ist das alles jedoch eine überaus gelungene Sache! Die Aufnahmen sind allesamt, auch die, die schon auf diversen Japan-Importen oder Tribute-Alben enthalten waren, in der aktuellen Besetzung neu eingespielt worden, also mit Orignal-Mitglied Dave Hlubek als zweitem Lead-Gitarristen neben Bobby Ingram! Insgesamt gibt's 10 dieser neuen Coverversionen! "Spasseshalber" hat das Label als Bonustracks noch 3 Live-Aufnahmen der kürzlich erschienenen "Flirtin' with disaster" Live CD/DVD-Kombination "draufgepackt"! Neuer, interessanter Stoff für die Hatchet-Gemeinde!

Die komplette Tracklist:

1 Sharp Dressed Man - 4:43   
2 The Boys Are Back in Town - 4:56   
3 Desperado - 3:49   
4 Bad to the Bone - 3:59   
5 Dreams I'll Never See - 7:48   
6 Melissa - 4:40   
7 Mississippi Queen - 2:35   
8 Tequila Sunrise - 2:58   
9 Tumbling Dice - 3:05   
10 Wild Horses - 5:34   
11 Whiskey Man [Live Bonustrack] - 3:42   
12 Beatin' the Odds [Live Bonustrack] - 3:40   
13 Flirtin' with Disaster [Live Bonustrack] - 5:51

Art-Nr.: 5710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Rose Hill Drive - same [2006]
Junges, langmähniges (schon von der Erscheinung her wirken sie wie ihre in den frühen Siebzigern aktiven "musikalischen Väter"), bärenstarkes Trio aus Boulder/Colorado, mit einem famosen Album allerbesten, straighten, kernigen, durchaus harten, von furiosen Gitarren (man hat zuweilen den Eindruck als "knallten" einem 3 Gitarren gleichzeitig um die Ohren) und einer packenden Rhythmus-Fraktion angetriebenen, druckvollen, kochenden und dynamischen Retro Rock'n Rolls, der spritzig und lebendig das Terrain solcher Helden wie Led Zeppelin, The Black Crowes, oder, um mal ähnlich orientierte, jüngere Kollegen zu nennen, American Minor, Silvertide, Wolfmother & Co. beackert! Rose Hill Drive legen einen ungeheuren Wert auf Ehrlichkeit und Authentizität! Ihre aufregenden Live-Shows sprachen sich schnell in der Szene herum, was ihnen in Windeseile, nebem großer Anerkennung ob ihrer, trotz des jungen Alters, hohen musikalischen Kompetenz, zu einer immensen "Underground Fan Base" verhalf. Das wiederum rief diverse Record Companies auf den Plan, die fortan begannen um die Band zu buhlen, bis man sich schließlich für ein immer noch recht kleines, unabhängiges Label entschied, über das sie nun dieses Pracht-Debut veröffentlichten. Die Band legt großen Wert darauf, daß in erster Linie der "Spirit ihrer Musik" entscheidend ist, und nicht das "Geschäft". Sie wollen weitgehend frei bleiben und spielen, was ihnen Freude macht! Obwohl ungeheuer professionell produziert (Rose Hill Drive zusammen mit Nick DiDia, der u.a. auch schon mit Pearl Jam arbeitete), kommt dies überaus glaubwürdig rüber! Sie kombinieren tief in den frühen Siebzigern fundamentierte, klassische Rock- und Blues-/Bluesrock-Stukturen mit einem zeitgemäßen Feeling und großartigen, abwechslungsreichen, cleveren Arrangements! Dabei setzen sie mächtig Energie frei! Ihr Sound ist kraftvoll, strotzt vor Power und "Saft"! Bass und Drums bauen eine gewaltige "Tour de force" auf und aus allen Ecken und Enden preschen elektisierende, glühende und kochende, straighte Gitarren-Kanonaden hervor! Auch der Gesang von Bassist Jake Sproul ist absolut Spitze, braucht sich hinter keinem gestandenen "Rock-Shouter" zu verstecken. Live (sie spielten übrigens schon zusammen mit den Black Crowes, Robert Randolph, auf dem Bonnaroo-Festival, standen auf der Bühne von Red Rocks - demnächst eröffnen sie die Shows der anstehenden U.S.-Tour der Who) sind sie immer für Überraschungen gut. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Auch das haben sie prima mit ins Studio transportiert. Da feuern sie uns einen krachenden straighten Rocker um die Ohren und als nächstes kommt eine fast 8-minütige, epische, pschedelisch angehauchte, harte Bluesrock-Nummer oder auch mal ein semi-akustisches Stück mit leichtem Sixties-Flair. Und es passt immer zusammen, wirkt jederzeit in sich geschlossen und eingängig! Eingespielt haben sie das Album in den berühmten "Southern Tracks"-Studios von Atlanta/Georgia, was zusätzlich noch einen wunderbaren, unterschwelligen "Southern-Spirit" zur Folge hat! Mit mörderischem Drive, nach vorn peitschenden Drums, fetten Basslinien und massiven "heavy" Riffs fegen sie durch den mit markanten, furiosen Gitarrenlinien und glühenden Soli gespickten Opener "Showdown", der uns musikalisch einen dieser legendären "Gunfights" des Wilden Westens vor Augen führt! Gigantisch! Ein bluesiges Retro Gitarren-Classic-Rock-Feuerwerk par excellénce! Weiter geht's mit dem großartigen "Cold enough", einem absolut eingängigen, satten, krachenden Riffrocker in bester Free-/Bad Company-Tradition! Toller Groove und fiebrige Starkstrom-Gitarrenläufe lassen es gewaltig glühen. Retro-Herz, was willst du mehr! Pochende Drums unterlegen im Anschluß daran das fette, bluesige, von massiven Gitarrenlinien und prächtigem Gesang geprägte "Cool Cody", dessen abwechslungsreiches Arrangement und kochende Gitarrenläufe Erinnerungen an frühe Deep Purple und Led Zeppelin wecken. Versprüht jede Menge Live-Potential und wird auf der Bühne sicher mit endlosen Gitarrenorgien "ausgeschlachtet"! Ähnlich verhält es sich mit dem irre starken, krachenden, riffigen Zeppelin-mäßigen "The guru", das sich in der Mitte zeitweise in einen überschäumenden, von tierisch abgehenden Gitarren durchzogenen, forschen Blues-Boogie verwandelt, um anschließend wieder zu den ursprünglich vorhandenen, donnernden "Heavy"-Riffs zurückzukehren! Hat eine Menge Esprit! Es folgt eine aus 4 Songfragmenten zusammengesetzte, sehr interessante und angenehme, gut 8-minütige, etwas entspanntere, semi-akustische Phase, ehe sie uns mit dem fantastischen "Raise your hands" gar in Regionen des "Led Zeppelin I"-Albums zu versetzen scheinen. Krachende Power-Riff-Attacken wechseln mit herrlichen, leicht psychedelisch anmutenden Blues-Momenten, durchzogen von brodelnden Gitarrenritten! Noch 'ne Hammer-Nummer ist der 7 1/2-minütige, dreckige Bluesrocker "Reptilian Blues", bestehend aus einem tollen Groove und zündendem, unterschiedlichstem Slide-/Wah Wah-/Lead Gitarren-Feuer! Die Truppe gilt als eine der "heißesten" neuen Bands der Staaten - und ihr Debut beweist auf eindrucksvollste Weise, warum das so ist. "That's music like it should be done, no pro tools, no auto-tuning, no studio tricks, but just pure, raw energy straight to tape", das ist die Maxime von Rose Hill Drive! Solange es solche Bands gibt, bleibt ehrlicher, klassischer, Blues-fundamentierter Gitarren-Retro-Rock'n Roll salonfähig - und wie! "The seventies are alive on Rose Hill Drive's furnace of raw blues-rock energy"!

Art-Nr.: 4500
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Showdown
The guru
Brain novocaine
Raise your hands
Reptilian blues

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Selby, Mark - more storms comin' [2000]
Nein, Rock und Bluesrock sind nicht tot zu kriegen, solange es solche Musiker gibt. Ein weiteres absolutes Knüllerteil dieses Genres ist das vorliegende Debut des Mannes aus Oklahoma. Dabei ist Mark Selby längst als großartiger Songschreiber etabliert, z.B. für Kenny Wayne Shephard's "Blue on black". Doch was er und seine fantastische Band (klassische Quartett-Besetzung) auf diesem Album abliefern, ist eine wahre Pracht. Kraftvoller, rootsiger Bluesrock/Rock, vielseitig und modern, mit J.J Cale-mäßigem Oklahoma-Groove, über Einflüsse von John Hiatt, Bonnie Raitt oder Little Feat über Tommy Castro bis zu einem guten Schuß Delta-Blues/Southernfeeling/Southernsoul. Zudem ist Selby nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Gitarrist. Er spielt alles, klassische Bluesrock-Läufe, herrliche Slide bis zur National Steel! Da sind sogar dezente Einflüsse von Südstaaten-Helden wie Gary Rossington oder Rick Medlocke spürbar. Glasklare Produktion von Brent Maher! Einfach wunderbar! Wo war dieser Mann die ganze Zeit?.... Schönes Digipack!

Art-Nr.: 1320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

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