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Amazing Rhythm Aces, The - midnight communion [2008]
Herrlich! Als wäre die Zeit seit ihrem 1975iger Debut "Stacked deck" stehen geblieben: Die legendären Amazing Rhythm Aces um ihren begnadeten Songwriter und Sänger Russell Smith (sein faszinierender, unverwechselbarer Gesang bedeutet noch immer pures Gänsehaut-Feeling) sind mit einem neuen, wundervollen Studioalbum zurück und versetzen ihre Anhänger mit dieser Meisterleistung in einen Zustand vollkommener Glückseeligkeit.. War "Nothing but the blues" aus dem Jahre 2003 noch sehr Blues-orientiert, so hören wir auf "Midnight communion" wieder die mehr Country-orientierteren Aces. Doch so "country" die Basis hier auch ist, mit ungebrochener Inspiration und jeder Menge "Spirit" verarbeiten sie erneut alle typischen Merkmale, die ihre Musik seit rund 35 Jahren so unwiderstehlich macht. Voller Eleganz und wunderbar locker sprudelt ihr beseelter, von Smith's hinreißendem Gesang geprägter, einzigartiger, mit diesem unverkennbaren Memphis-/Muscle Shoals-Feeling ausgestatteter Retro-Countryrock voller Roots-, Blues-, Soul und Southern-Einflüsse aus den Lautsprechern, weshalb sie, durchaus berechtigt, oft auch zu dem erweiterten "Dunstkreis" der Southern Rock-Szene gerechnet werden. Alles ist wunderbar harmonisch und melodisch. Zur aktuellen Besetzung der Aces (sie nennen sich bei diesem Album übrigens Russell Smith and The Amazing Rhythm Aces, was noch einmal deutlich unterstreicht, wer der absolute Kopf der Band ist und wer den Laden mit seinem ganzen Idealismus zusammenhält) gehören neben Smith noch Original Ur-Gestein Billy Earheart (Orgel), sowie Drummer Mark Horn, Bassist Lorne Rall und Gitarrist Kevin Holly - allesamt Meister ihres Fachs! Einzelne Stücke hervorzuheben macht igendwie wenig Sinn. Ob beispielsweise der wunderbar melodische Honky Tonker "Midnight communion" mit seinem lockeren Rhythmus, dem feinen E-Gitarren-Picking und exquisiten Piano-Spiel, die von glasklaren Acoustic Gitarren und herrlichen Steelguitar-Linien (Gast: Wayne Bridge) geprägte, reine, traditionelle Countrynummer "I got a real George Jones", der erdige, rootsige, Blues- und Riff-betonte Countryrocker "I'm a dog" (würzige E-Gitarre, dreckige Bluesharp, klasse E-Piano), der flotte, flüssige, mit schönen Gitarren- und Dobro-Einsätzen geführte Country-Heuler "We're in the same boat", die wunderschöne, soulig bluesige Ballade "Randolph's General Store" mit ihren erneut sehr klaren, transparenten Acoustic Gitarren und dem prächtigen Hammond Orgel-Background, der dampfende, von fetten E-Gitarren und glühender Slide dominierte Southern-Countryrocker "What I was born to do", an dem sicher auch die Kentucky Headhunters ihre helle Freude hätten, der flockige, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge bohrende, lockere, rootsige Country-Stomper "That's not my problem anymore", oder der traumhaft melodische, knackige, an goldene Byrds-Tage erinnernde, von Russel Smith und den Jungs geradezu brillant performte, ungemein frisch rüberkommende Retro-Countryrocker "Let it burn" - das Songmaterial ist einfach wunderbar! Die Amazing Rhythm Aces sind über all die Jahre ihren Roots treu geblieben. Auch als die Kommerz-orientierte Label-Industrie sich ihrer abgewandt hat, sind sie weiter ihren Weg gegangen. Sie lieben die Musik, die sie machen und würden sich nie verbiegen lassen - und das lieben die Fans an ihnen. Die Amazing Rhythm Aces sind eine Institution in der amerikanischen Roots-Musik - und sie haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren! Wir verneigen uns tief vor dieser Truppe und danken für ein weiteres, famoses Album!

Art-Nr.: 5733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Midnight communion
I'm a dog
I've got a real George Jones
That's not my problem anymore
What I was born to do
Let it burn

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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Braxton Bragg - same [2008]
In der Gegend von Portland/Oregon beheimatet, doch tief verwurzelt im Süden: Braxton Bragg haben sich dem "good 'ol Southern Rock" verschrieben, den sie voller Unbekümmertheit, mit herzerfrischender Lockerheit, viel Elan, Spielfreude und einer gesunden Portion Selbstvertrauen in die eigene musikalische Kompetenz präsentieren. Das macht richtig Laune! Braxton Bragg (Mark Elmer: Lead vocals, guitar - Billy McMullen: Lead guitar, vocals - Jeff Munn: Bass, vocals - Chris McMullen: Drums, vocals), da machen sie auch gar keinen Hehl draus, bedienen sich in ihrer Musik vieler durchaus vertrauter Trademarks der klassichen Southern Rock-Zunft (vor allem Lynyrd Skynyrd und The Outlaws), doch sie tun dies genauso professionell wie erfrischend und verpassen ihren Songs dadurch einen herrlich unbeschwerten, "jungen" Anstrich. Das hervorragende Songmaterial ist locker, flüssig und melodisch, verfügt dabei aber durchweg über die notwendige Würze. Die Arrangements werden bestimmt durch das exzellente Zusammenspiel der beiden Gitarristen, wobei Gastmusiker Ken Brewer mit vereinzelten, sehr effektiven Orgel- und Piano-Ergänzungen für zusätzliches Soundvolumen sorgt. Auffallend und markant aber ist die großartige Arbeit des Lead-Gitarristen Billy McMullen, der mit seinem quirligen, sehr fingerfertigen Spiel immer wieder an Hughie Thomasson von den Outlaws erinnert. Zahlreiche, flotte, sehr lockere, aber zündende, quick-lebendige, aus dem Handgelenk gespielte Soli verdeutlichen dies auf eindrucksvolle Art und Weise. Hervorragend beispielsweise das prächtige "Lonesome road" gespickt mit herrlichen Riffs und Licks, die in allerbester "Sweet home Alabama"-Tradition aus den Lautsprechern fließen, das mit einem klasse Countryrock-Touch versehene, "ILIKDILKIR" (lustiger Titel), das prächtig groovende, von bluesigen und funkigen Riffs getragene "Howl", der tierisch fette, gut abgehende Rock'n Roller "Sweaty things" mit seinen fulminanten Gitarrenläufen oder auch der gar einen gewissen "The Eagles goes South"-Touch aufweisende, lockere, aber knackige, 6-minütige Southern-/Countryrocker "Coal black heart" ("Already gone" lässt entfernt grüßen)! Neben den bereits erwähnten "Main-Einflüssen" von Lynyrd Skynyrd und den Outlaws gibt's natürlich auch Bezüge zu The Marshall Tucker Band (deren Country-orientiertere Titel), aus jüngeren Zeiten auch zu Hurry Sundown, wie auch mal zu den Rolling Stones oder gar John Fogerty! Dennoch klingen Braxton Bragg zu jeder Zeit "southern"! Sticht dem Betrachter der CD schon das "pikante" Frontcover des Albums direkt ins Auge, so klann sich ohne jeden Zweifel auch der musikalische Inhalt des Werkes "sehen", bzw. hören lassen: Schwungvoller, lockerer, von quick-lebendigen Gitarrenlinien bestimmter Southern Rock "with a fresh attitude"! Klasse!

Art-Nr.: 5656
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonesome road
ILIKDILIKIR
Never run and hide
Coal black heart
Howl
Sweaty things

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Clyne, Roger And The Peacemakers - turbo ocho ~ incl. bonus dvd [2008]
CD + DVD-Set! Mitreißend, heiß, rhythmisch, melodisch, stark! Der "Circus Mexicus" rollt an! Roger Clyne & the Peacemakers aus Tempe/Arizona mit ihrem nächsten Meisterstück dieses unwiderstehlichen, scharf gewürzten, Mexican-flavoured Southwestern Rootsrocks, der auf so unnachahmliche Weise die brütende Hitze der Wüste Arizona's, das markige Temperament feurigen Tequila's und die lockere, so viel gute Laune auslösende Ozeanfrische der "Sea of Cortez" reflektiert, denn genau dort (at Rocky Point/Mexiko) hatten sich Clyne (ex-Refreshments) und seine Freunde samt Crew in einem Aufnahmestudio mit herrlichem Meeresblick eingenistet um das großartige "Turbo Ocho" einzuspielen. Welch eine Umgebung, welch eine Inspiratiuon, welch ein tolles Album und welch ein interessantes "Reality-Experiment", das die Band mit den Aufnahme dazu vollzog. An 8 Tagen wurden 8 Songs eingespielt und die Aufnahmesession dazu wurden live im Internet übertragen. Eine tolle Reality-Aufnahmesessions-Show", die einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Aufnahmen zu "Turbo ocho" erlaubt, mit all ihren "Ecken und Kanten", vom Beginn der Songs bis zur endgültigen Fassung, die schließlich ihren Weg aufs Album fand. Tolle Idee, die von den Fans (und die Peacemakers habe in ihre Heimat eine riesige Fanbase) begeisternd angenommen wurde. Noch besser: Die beigefügte Bonus-DVD enthält in einer Länge von über 2 1/2 Stunden Ausschnitte der live übeertragenen Sessions und lässt somit nun auch den Erwerber des Albums recht ausführlich an den Studioaktivitäten rund um "Turbo ocho" teilhaben. Klasse Sache, denn die Peacemakers sind eine wirklich starke Band (immer gut aufgelegt, exzellente Musiker, tolles Feeling, sehr professionell, prächtiges Live-Flair auch im Studio) und "Turbo ocho" ist ein Pracht-Album geworden. Es gibt kaum eine Band, die diesen feurigen, Outlaw- and Mexican-inspired Arizona-/Southwestern Rootsrock, "that flashes with Mariachi horns, Heartland twang and ample guitar muscle" so transparent, inspiriert, authentisch und in wunderbare Melodien gefasst spielt, wie dies Truppe aus Tempe! Neben den 8 Songs der bereits beschriebenen "Reality Recording Sessions" enthält das Album noch 3 weitere Tracks! Los geht's mit dem ungemein flockigen, lockeren, dennoch äußerst knackigen, kraftvollen, frischen, sonnigen, die pure mexikanische Urlaubsstimmung und Rock'n Roll Strand-Fiesta vermiitelnden, melodischen "I speak your language", vollgepackt mit schmissigen Gitarrenriffs und -linien. Die Jungs versprühen eine Menge gute Laune. Die Nummer geht runter wie Öl und steckt dennoc voller mexikanischem Feuer. Einfach herrlich! Ein mittelamerikanisch anmutender Percussion-Rhythmus, satte E-Gitarren, toller Gesang voller Feeling, vereinzelt, aber sehr effektiv eingesetzte Mariachi-Bläser und Flamenco-mäßige Gitarren in Verbindung mit "mediterranem Rock'n Roll-Flair" bilden das Gerüst des anschließenden, würzigen. temperamentvollen Border-Rootsrockers "State of the art"! Geht prima in die Beine, inspiriert aber auch zur Cabriofahrt durch Kakteen-gesäumte und Sonnen-durchflutete Landschaften Arizonas und Mexikos, und übt mit seiner klasse Melodie eine hohe Anziehungskraft auf unsere musikalischen Sinne aus. Nicht anders ist das bei dem wunderbar relaxten, ruhigen, mit feiner Steelguitar angereicherten, lockeren "Summer number 39"! Was für großartige, straighte, harte Heartland-Riffrocker die Truppe zudem drauf hat, beweist sie unter anderem mit dem fetzigen Roots-Kracher "I know you know" (klingt zuweilen wie eine verschärfte, Chilli-gewürzte Ausgabe von Big Head Todd & the Monsters, dabei überaus melodisch), dem mit starker Harmonika eingeleiteten und von massiven E-Gitarren-Riffs und krachenden Drums angetriebenen Knaller "Mercy" (geht klasse ins Ohr), dem auf den Punkt rockenden "I do" und dem scharfen, rhythmischen Mexican-Roostrocker "Manana" (genialer Groove)! "Turbo ocho" besticht einfach durchweg mit makellosem Songmaterial. Roger Clyne und seinen Peacemakers ist auch mit ihrem bereits sechsten Studioalbum wieder ein ganz großer Wurf gelungen. Der Sommer kann kommen: Mexiko, Tacos, Hot Dogs, Tequila, Senoritas und Rock'n Roll - die Peacemakers laden zur "Feasta Mexicana" des Jahres! Großartige Digipack-Aufmachung mit tollem 28-seitigem Booklet! Die gut 2 1/2-stündige DVD mit der Chronologie der Aufnahmesessions ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 5691
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I speak your language
State of the art
Summer number 39
Mercy
I do
Manana

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Grateful Dead - rocking the cradle ~ egypt 1978 [2008]
2 CDs & 1 DVD-Set!
Recorded live at Gizah Sound & Light Thaeter, Cairo, Egypt, 15. und 16. September 1978! 30 Jahre nach Grateful Dead's legendärem Ägypten-Trip erscheint dieses historische Ereignis nun auf einer Doppel-CD (über 145 Minuten Spielzeit) und einer großartigen Live-DVD!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Der offizielle Text zur Veröffentlichung:

"Good things come to those who wait! First, it took 30 years to produce this ultra-cool 2CD/DVD set from the Dead’s legendary September 1978 run at the Sound & Light Theater, outside Cairo, nestled in the dunes just a short mummy-walk from the Great Pyramid and the mysterious Sphinx. Then, Dead Heads had to endure the long, restless weeks between the announcement of the release and when they could actually order it. Well, ring them bells, because the wait is over! This beautiful and historic package, Rocking the Cradle: Grateful Dead, Egypt 1978, which includes two exceptional music CDs and a DVD with over 95 minutes of concert footage from the Egypt shows (plus an impressionistic “Vacation Tapes” mini-documentary that shows the band and Dead family at play) is now available. Much has been written about this storied adventure: About the band’s long-standing desire to play in “places of power,” as Phil put it years ago… The incredible logistical gymnastics necessary to get permission for this strangest of American rock bands to bring their peculiar alchemy to the cradle of the ancient world… The huge, scattered caravan of crazies that descended on Cairo from the U.S. and Europe, drawn to the desert by some irresistible force… The sheer magnitude of shipping in tons of sound equipment, setting up in 110-degree heat, maxing out the local power grid, trying to turn the King’s Chamber in the Great Pyramid into an echo chamber (alas, Osiris would have none of that!)… The wondrous interplay at each of the three concerts between Nubian drummers and singers and the Grateful Dead… The miraculous final show, during a total lunar eclipse… The synchronicity of that last show and the signing of a peace treaty between Egypt and Israel… Magical horse and camel rides under the desert moon…Trips up and down the Nile… High adventure at every turn!

The three Egypt concerts—September 14, 15, 16, 1978—were captured on a 24-track tape recorder with an eye towards putting out a live album to help defray the (considerable) cost of the expedition. When the Dead got home, however, they discovered that the tapes of all of the first night and part of the second were not useable because of technical problems. Then the band got wrapped up in finishing their Shakedown Street album (begun before the Egypt venture), and soon the notion of putting out the Egypt album lost its momentum. But just as Howard Carter and all those other explorers in the ’20s and ’30s couldn’t stay away from the tombs in the Valley of the Kings, the Dead weren’t about to let those Egypt multitracks stay buried by the sands of time. Next thing you know there’s a phone call to ace GD mixer Jeffrey Norman and he and vaultkeeper David Lemieux discover that despite the problems with the first night’s tapes, there’s still lots of great material available from nights two and three, including: a dynamite “Shakedown Street” (just the second live version ever), “Truckin’,” an exquisite “Stella Blue,” “Eyes of the World,” fresh takes on then-new songs such as “Stagger Lee” and “I Need A Miracle,” and the hypnotic Egyptian tune called “Ollin Arageed” that features Hamza El Din and other percussionists, who are then joined by the Dead for a jam into “Fire on the Mountain.” Wow!

And the concert video, though rough around the edges in places, is quite a revelation as well. Not only does the DVD include many of the best tunes on the CDs—you’ll dig seeing Jerry do some pretty energetic thrashing here and there—it contains two songs not on disc—“Bertha” and “Good Lovin’.” The concert material has been mixed in both stereo and surround sound, with two listening options: DTS 5.1 and PCM Stereo. The beautifully designed booklet (with cover inspired by the late, great Alton Kelley’s Egypt 1978 tour poster) contains a revealing essay by longtime Ice Nine Publishing chief (and Egypt trip co-organizer) Alan Trist, and many rare photos. All that’s missing is sand, the smell of camels and some 'hubbly-bubbly'"!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Jack Straw - 6:44   
2 Row Jimmy - 11:46   
3 New, New Minglewood Blues - 6:26   
4 Candyman - 7:29   
5 Looks Like Rain - 8:52   
6 Stagger Lee - 7:29   
7 I Need a Miracle - 5:45   
8 It's All Over Now - 7:39   
9 Deal - 7:03   

Disc 2
1 Ollin Arageed - 6:56   
2 Fire on the Mountain - 14:05   
3 Iko Iko - 7:03   
4 Shakedown Street - 15:30   
5 Drums - 3:31   
6 Space - 2:26   
7 Truckin' - 10:14   
8 Stella Blue - 8:18   
9 Around and Around - 8:21   

Disc 3 - DVD (Live Concert Film)
1 Bertha
2 Good Lovin'
3 Row Jimmy
4 New, New Minglewood Blues
5 Candyman
6 Looks Like Rain
7 Deal
8 Ollin Arageed
9 Fire on the Mountain
10 Iko Iko
11 I Need a Miracle
12 It's All Over Now
13 Truckin'
14 The Vacation Tapes (kleiner Film über den Trip)

Art-Nr.: 5996
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 28,90

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Harris, Emmylou - all i intended to be [2008]
Das lang erwartete neue Studioalbum! Wunderschön! Eine traumhafte Balance zwischen Americana, Folk und Country! Sehr entspannt, rein und glasklar in Szene gesetzt. Viele Brzüge zu früheren Zeiten! So hat beispielsweise Brian Ahern produziert, der schon bei so vielen Emmylou-Klassikern die Regler bediente. Meisterhaft!

Art-Nr.: 5757
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hiatt, John - same old man ~ limited deluxe edition with dvd [2008]
Limited Deluxe Edition mit Bonus-DVD!
Einer der größten amerikanischen Singer-Songwriter meldet sich 3 Jahre nach "Master of disaster" mit einem großartigen, neuen Album zurück, das ihn, wie immer, in blendender Verfassung zeigt! 11 neue Songs von vorzüglicher Qualität, diesmal nicht ganz so rockig wie zuletzt, aber immer noch dynamisch und vor allen Dingen herrlich locker und entspannt. Schöne semi-akustisch/elektrische Arrangements, klasse Melodien! Begleitet wird Hiatt von seinem langjährigen Kumpel Kenneth Blevins am Schlagzeug, Bassist Patrick O'Hearin und dem fantastischen Luther Dickinson (North Mississippi Allstar / The Black Crowes) an der E-Gitarre, Acoustic-Gitarre und Mandoline! Bei zwei Liedern singt erstmals Tochter Lilly Hiatt mit ihrem Vater, die dessen unverwechselbaren, charismatischen Gesang prima ergänzt. Die hohe Schule des Americana mit all seinen Country/Folk/Roots-Bezügen! Stark!
Die DVD der limitierten Deluxe Edition enthält 6 Live-Tracks aus diversen Konzerten verschiedener Epochen Hiatt's! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die Tracklist:

CD:
1 Old Days - 4:04   
2 Love You Again - 4:13   
3 On with You - 3:53   
4 Hurt My Baby - 4:34   
5 What Love Can Do - 4:13   
6 Ride My Pony - 3:40   
7 Cherry Red - 4:10   
8 Our Time - 4:09   
9 Two Hearts - 4:19   
10 Same Old Man - 4:04   
11 Let's Give This Love a Try - 4:11   

DVD:
1 Memphis in the Mean Time
2 Have a Little Faith in Me
3 Crossing Muddy Waters   
4 Cry Love   
5 Tennessee Plates   
6 Perfectly Good Guitar

Art-Nr.: 5735
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Johnson, Jay Jesse - strange imagination [2007]
"If you like Stratocasters and Marshalls, get this one and crank it way up"! Dieser Slogan passt perfekt zu Jay Jesse Johnson's tollem Bluesrock-Album "Strange imagination", das diesem Burschen einen festen Platz im Herzen der Genre-Fans bescheren dürfte. Johnson, ein begnadeter Gitarrist, zählt seit gut 25 Jahren zu den besten und gefragtesten "Saitenverbiegern" des amerikanischen Mittelwestens. Im Alter von 10 begann er mit dem Gitarrespielen und schon mit 14 machte er die Clubs zwischen Indiana und Connecticut unsicher. Lange Jahre spielte er u.a. in der East Coast Rock-Band "Cryer"und war der Gitarrist von Jeff Cannata's Band "Arc Angel". Doch seine Liebe gehörte von Beginn an dem Late Sixties- und Early Seventies- verwurzelten Blues-based Rock oder rockin' Blues, wie immer man es auch bezeichnen mag. Die Einflüsse reichen von Jimi Hendrix bis Robin Trower, von Johnny Winter bis zu Stevie Ray Vaughan, von Cream bis zu Free, aber auch die Fans von den Buddaheads oder Joe Bonamassa werden total auf Johnson's Musik abfahren. Der Bursche ist "one hell of a guitarist", dazu ein hervorragender Sänger und ein ganz ausgezeichneter Songwriter. Beste Voraussetzungen also für ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk - und genau das ist es ohne jede Einschränkung geworden. Zielsicher agiert Johnson an der Schnittstelle zwischen Clasic Rock und Blues, zaubert einen starken Somg nach dem anderen aus dem Handgelenk, die alles bieten, was das Herz der Fans begehrt: Abgehende Boogies und groovende Shuffles, erdige und kraftvolle Slow Blues-Balladen, kochende "Heavy"-Bluesrocker, and furiose, kantige Riff Rock-Kracher - immer wieder durchzogen von Johnson's brillantem, glühenden und sehr würzigem, virtuosen Gitarrenspiel. Dabei dominieren neben den exzellenten Soli auch ganz ausgezeichnete, gut hängen bleibende Hooklines. Hervorragend auch die immer mal wieder sehr effizient eingesetzten Orgel-Ergänzungen. Und dieser Groove - einfach großartig! Los geht's mit dem tollen, satten "funked-up" Bluesrocker "Strange imagination", dessen kraftvolle Rhythmik und feurigen Riffs Johnson im Break mit einem hervorragenden, leicht "schwebenden", retro-psychedelischen, aber viel Esprit versprühenden Gitarren-Intermezzo auflockert. Der Bursche und seine Band kommen prima in Fahrt und verwöhnen uns im Anschluß daran mit dem baumstarken, von einem hinreißenden Groove und traumhaften, bluesigen, viel Southern-/Swamp-Feeling versprühenden Hooks geprägten "Business at hand", das sehr kraftvoll, aber auch überaus lässig aus den Lautsprechern fließt, als stamme es aus einer vergangenen, gemeinsamen Session von Bad Company und Stevie Ray Vaughan. Und weiter geht's auf diesem Level: Erneut ein schönes Southern-Flair, ein "piledrive rhythm" und eine klasse Melodie bestimmen den zündenden, von brillanter Gitarrenarbeit und unauffällig aber effektive eingesetzten Orgel-Ergänzungen geprägten, famos groovenden Boogie-/Shuffle-/Bluesrocker "Can't give up on love", ehe bei dem würzigen rockin' Slow-Blues "Waiting on the train" ein deutlicher Cream-/Clapton-Einfluß spürbar wird. Was für ein großartiger, rund 2-minütiger, wieselflinker, glühender, dreckiger Gitarrenausflug - der Bursche spielt wie der Teufel! Dazu ein dezenter Orgel-Background und wieder eine feine Melodik! Einen von erstklassigen Percussion-Grooves und prächtigen Rhythmen, genauso dynamisch wie locker und "rund" nach vorn gehenden Uptempo-Bluesrocker bekommen die Fans danach mit dem knackigen "Rockin' train" präsentiert. Nimmt im Mittelteil nochmal gewaltig Fahrt auf, durchzogen von einem satten Monster-Gitarrensolo! Weitere, absolute Highlights: Der von Hendrix-ähnlichem Gitarrenspiel geprägte, schwergängige, fette Bluesrocker "Jump into the fire", das von einem wunderbaren Midtempo-Groove und quirligen, brodelnden Gitarrenläufen bestimmte "Liberty", oder auch der "heiße", mächtig abgehende, von einem furiosen, fetten Gitarrendrive angetriebene, viel Southern-Feeling versprühende, dampfende Bluse Rock'n Roll-Feger "Laura Lee", den auch die Georgia Satellites hätten raushauen könnten. Rund 56 1/2 Minuten lang verwöhnen uns der Mann aus Connecticut und seine exzellente Band mit zündendem Classic-Bluesrock vom Allerfeinsten! Jay Jesse Johnson - ein Meistergitarrist mit einer Meisterleistung! Und noch etwas: "This album is meant to be played loud"!

Art-Nr.: 5476
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Business at hand
Can't give up on love
Waitin' on the train
Rockin' train
Liberty
Laura Lee

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Kempner, Scott - saving grace [2008]
Magisch, aufregend, emotional, tough, tight, Gänsehaut erzeugend, von traumhafter Melodik durchzogen - eine absolute Meisterleistung New Yorker Gitarren Roostrock-Kultur von zeitloser Schönheit! Scott Kempner, ex-Guitarslinger der Dictators und legendären Roots-Formation Del-Lords, die Kempner Mitte der Achtziger bis Anfang der Neunziger zusammen mit Eric "Roscoe" Ambel anführte, beglückt die Rock'n Roll-Welt mit seinem ersten neuen Album seit 16 Jahren - und es ist ein grandioses Teil geworden! Musikalisch macht Kempner mit "Saving grace" genau da weiter, wo die Del-Lords in ihren besten Tagen aufgehört haben. Kempner's, von seinem exquisiten Gitarrenspiel dominierte Musik (er hat sämtliche Gitarreparts selbst übernommen) offenbart eine wunderbare Rootsrock-Sensibilität mit Spuren von Sixties Garage-Elementen, Blues, Country und Folk, die tief in den Fundamenten klassischen East Coast Rock'n Roll's, der die "Hitze" und das raue, junge, von "wilden" Träumen bestimmte Leben in den Straßen der Bronx oder Brooklyns widerspiegelt, verwurzelt ist. Mit solch einer musikalischen Intensität und Brillanz wie sie Kempner auf "Savin grace" abliefert, ist das vielleicht nur mit einem jungen Springsteen zu vergleichen. Auch frühe Tage eines Mink DeVille oder die Musik von Dave Kincaid's The Brandos (Kincaid saß im übrigen bei zwei Tacks an den Aufnahmereglern) kommen einem in den Sinn. Phantastisches Songmaterial (herzhafte Uptempo-Rocker und fesselnde Balladen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis), rockig, intelligent, kreativ - und doch so eingängig und von geradezu traumhaften Melodien bestimmt, dass man ihnen hoffnungslos verfällt. Kempner's Gitarrenspiel ist faszinierend. Hypnotische, flüssige E-Gitarrenlinien ziehen sich durch die Stücke, unterstützt mal von weichen, mal von markigen Riffs und dem ein oder anderen herrlich drreckig, rotzig und ungemein würzig in Szene gesetzten, genauso virtuosen wie spielfreudigen und präzisen Solo. Dazu seine unverwechselbare, charismatische Stimme! Das Album startet nicht mit einem fulminanten Rocker, sondern mit einer grandiosen, lockeren, sehr emotionalen Ballade, einem regelrechten "Rock'n Roll Prayer", das einem gleich zu Beginn einen "Gänsehautschauer" purer musikalischer Glückseeligkeit über den Rücken jagt. Herrliche, klare E-Gitarrenlinien bilden die Basis von "Beyond the pale", dazu dezent rhythmische Riffs und in der Mitte ein ungemein vital, quirlig und würzig gespieltes Gitarrensolo. Was für eine großartige Melodie! Exzellent auch das entspannte Schlagzeug-Spiel (übernimmt nicht nur hier, sondern bei den meisten Tracks sein alter Del-Lords-Kumpel Frank Funaro) und der entspannte, wohltuende Akkordeon-Einsatz von Tony Lauria! Einfach wundervoll! Knackig und dynamisch rockend geht's dann mit dem East Coast "Killer"-Rocker "Baby's room" weiter, mit seinen großartigen "ghostly background vocals", gefolgt von dem countrylastigen, wie eine East Coast-Ausgabe von Dave Alvin klingenden Roostrocker "Love out of time" und der hinreißenden, epischen, erneut traumhaft melodischen, nur von Kempner's transparenten E-Gitarren begleiteten Ballade "Saving grace". Wie vielseitig Kempner seine Musik präsentiert, dürfen wir dann mit dem rauen und dreckigen Riff-Rootsrocker "Stolen kisses" (kommt wie eine "heiße" Mischung aus den Stones und einer New Yorker Ausgabe von ZZ Top daher) und der bluesigen, von schmutziger E-Gitarre begleiteten Ballade "Passion red" erleben. Nostalgisches Mink DeVille-Feeling gibt's dann bei dem flockigen, knackigen, melodischen "Heartbeat of time"! Was immer Scott Kempner in der knapp 60 Minuten (13 Tracks) dieses Albums auch anstellt, es ist brillant! Zu jeder Sekunde wird die Spannung auf vollkommen natürliche Weise hoch gehalten. "Timeless music, informed by sharp lyrics, tough melodies, tight playing and a dynamic mix of bravado leavened by a vulnerability that makes this gutsy material personal, passionate and urgent", heißt es dazu in einem U.S.-Review! "Saving grace" ist vielleicht so etwas wie das beste und reifeste Del-Lords-Album, das es je gegeben hat - auch wenn es "nur" als Solo-Werk von Scott Kempner veröffentlicht wurde. East Coast Gitarren-Rootsrock auf einem Level, das nur ganz wenige hinbekommen! Überragende Leistung von Scott Kempner!

Art-Nr.: 5794
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beyond the pale
Baby's room
Saving grace
Stolen kisses
Heartbeat of time
Passion red
Between a memory and a dream

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Molly Hatchet - southern rock masters [2008]
"Molly Hatchet is proud to record some of our most favorite songs for everyone to remember how they influenced us over the years", so steht es auf dem Backcover zum neuen Album der Southern Rock-Veteranen. Demzufolge hat man sich 10 Tracks von Kollegen wie ZZ Top, den Rolling Stones, The Allman Brothers Band, den Eagles, Thin Lizzy, George Thorogood und Mountain vorgenommen, um ihnen den eigenen Southern Rock-Stempel der Marke Molly Hatchet aufzudrücken. Interessante Geschichte und überwiegend auch großartig gelungen. Vor allem durch die Versionen von Thin Lizzy's "The boys are back in town", Mountain's "Mississippi queen", "Tumbling dice" von den Stones und George Thorogood's "Bad to the bone" bläst noch einmal ein gewaltiger Southern Rock-Orkan. Da werden die Herzen der Hatchet-Fans höher schlagen. Auch "Melissa" von den Allman Brothers kommt einfach wunderbar. Molly Hatchet spielen den Titel elektrischer und kraftvoller als die Allmans, bewahren aber gleichzietig die die herrliche Melodik des Originals und dessen Lockerheit. Ausgezeichnet! Auch vom Klassiker "Dreams I'll never see" gibt's nochmal eine klasse Neuaufnahme! Über die Hatchet-Fassungen der beiden Eagles-Nummern "Desperado" und "Tequila sunrise" allerdings werden die Geister sicher eher geteilter Meinung sein, da sie für die gewöhnlichen Verhältnisse der Band einfach etwas zu "seicht" geraten sind. Ansonsten ist das alles jedoch eine überaus gelungene Sache! Die Aufnahmen sind allesamt, auch die, die schon auf diversen Japan-Importen oder Tribute-Alben enthalten waren, in der aktuellen Besetzung neu eingespielt worden, also mit Orignal-Mitglied Dave Hlubek als zweitem Lead-Gitarristen neben Bobby Ingram! Insgesamt gibt's 10 dieser neuen Coverversionen! "Spasseshalber" hat das Label als Bonustracks noch 3 Live-Aufnahmen der kürzlich erschienenen "Flirtin' with disaster" Live CD/DVD-Kombination "draufgepackt"! Neuer, interessanter Stoff für die Hatchet-Gemeinde!

Die komplette Tracklist:

1 Sharp Dressed Man - 4:43   
2 The Boys Are Back in Town - 4:56   
3 Desperado - 3:49   
4 Bad to the Bone - 3:59   
5 Dreams I'll Never See - 7:48   
6 Melissa - 4:40   
7 Mississippi Queen - 2:35   
8 Tequila Sunrise - 2:58   
9 Tumbling Dice - 3:05   
10 Wild Horses - 5:34   
11 Whiskey Man [Live Bonustrack] - 3:42   
12 Beatin' the Odds [Live Bonustrack] - 3:40   
13 Flirtin' with Disaster [Live Bonustrack] - 5:51

Art-Nr.: 5710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Neel, Johnny - gun metal blue [2004]
Als Tastenvirtuose Johnny Neel, geboren und aufgewachsen in Wilmington/Delaware Mitte der achtziger Jahre nach Nashville/Tennessee übersiedelte und dort mit verschiedenen Bands in den lokalen Clubs tourte, erlangte er eines Tages die Aufmerksamkeit eines gewissen Dickey Betts, der seinerzeit ebenfalls in Nashville residierte. Es dauerte nicht lange, bis ihn Betts in seine Tourband holte und für die Aufnahmen seines "Pattern disruptive"-Albums engagierte. Dies wiederum veranlaßte Gregg Allman, von Neel's Leistung als Keyboarder und Harp-Spieler sichtlich angetan, ihn zunächst ebenfalls in seine Tourband zu holen und schließlich als festes Mitglied der neu formierten Allman Brothers Band zu präsentieren. Einer der Höhepunkte der gemeinsamen Zeit mit den Allmans war sicher das von Neel, Betts und Allman geschriebene "Good clean fun" von "Seven turns"-Album, das damals zu einem richtigen "Hit" für die Band wurde. Johnny Neel war in Southern Rock-Kreisen nun endgültig etabliert - auch als Songwriter! Mittlerweile sowohl als Sessionmusiker, als auch als Komponist gut im Geschäft (unter anderem haben Travis Tritt, Mintgomery Gentry und Delbert McClinton Songs von ihm eingespielt), legt Johnny Neel mit "Gun metal blue" nun sein brandneues Soloalbum vor! "It's funky, it's smooth, it's a different shade of blue, it's my turn to groove", sagt Johnny selbst darüber. Ja, es ist ein klasse, schön abwechlungsreiches, sehr inspiriertes, voller Roots-, Funk- und Soul-Einflüsse steckendes, groovendes Bluesrock-/Southernrock-Album geworden, bei dem auch mal ein paar poppige Momente, wie auch typisch Nashville-orientierte Splitter zu hören sind. Doch was eindeutig dominiert, ist das Bluesige und seine Liebe zum Southern-Sound! Viele der Songs, die in den letzten 1 1/2 Jahren aufgenommen wurden, resultieren aus den Ideen von Johnny und einigen seiner engsten Freunde während eines zurückgezogenen Treffens in der wunderschönen Idylle von Glassy Mountain/South Carolina. Speziell der Song "Carolina", eine satte, kraftvolle, wie aus einer gemeinsamen Session der Allman Brothers, Charlie Daniels Band und der Marshall Tucker Band stammende Southernrock-Ballade, ist eine Hommage an diesen Ort. Diese starke Nummer vereint ein gewisses Jam-Feeling mit einer feinen Melodie und einem transparenten Sound aus vollen Orgelklängen, groovenden Drums und frischen E-Gitarren. Los geht der Reigen allerdings mit dem flotten, schwungvollen, sowohl dezent Nashville Countryrock-beeinflußten, als auch von einem gewissen Memphis-Soul-Feeling geprägten, lockeren, knackigen, gut gelaunten "Cross my mind", gefolgt von der etwas poppigen, R & B-angehauchten Ballade "Sure as the day is long". Sehr gelungen auch der rhythmische, schön groovende, bluesig- southern-soulige Funk-Rocker "Not this time" mit seinem klasse E-Piano und den würzigen E-Gitarren, der von einer dreckigen Bluesharp angetriebene, raue, rockin' Shuffle Blues "I found it", der knackige, mit starkem Piano und rollender B 3 getränkte, Riff-geprägte Southern-Funk-Blues "You wouldn't know it now" mit seiner klasse Melodie, dem groovenden Rhythmus und dem lässigen E-Gitarrensolo, und vor allen Dingen das baumstarke Titelstück "Gun metal blue", ein blühender wie glühender, von swampiger, herzhafter Slidegitarre durchzogener, lupenreiner, klassischer, authentischer Southernrocker, irgendwo angesiedelt zwichen Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers. Tolles Lead-Slide-Solo! Unter den Musikern: Dennis Gulley (Bass), Chris Anderson, J.T. Corenflos, George Marinelli (jeweils Gitarre), Mike Caputy, Don "Smitty" Smith, Vince Santoro (jeweils Drums), und viele mehr. Auf seinem eigenen "Breakin' Records"-Label veröffentlicht, ist das Album leider nur mit einem spartanischen 1-Blatt-"Booklet" ausgestattet, doch die Musik macht das allemal wett, denn die stimmt! Klasse, groovender Roots-Soul-Funk-Southern-Blues-Rock des ex-Allman Brothers-Keyboarders!

Art-Nr.: 2752
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cross my mind
Not this time
You wouldn't know it now
Carolina
Gun metal blue

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Parlor Mob, The - and you were a crow [2008]
Es ist einfach wunderbar, wenn junge Bands ihr Herz und ihre Seele dem klassische Rock'n Roll der Siebziger verschrieben haben und die Tradition ihrer musikalischen Väter voller Idealismus, voller Authentizität, aber auch mit der nötigen Portion frischem Wind in die heutige Zeit transportieren. The Parlor Mob, ein großartiges Quintett aus Red Banks/New Jersey tun dies mit Glanz und Glorie. Mark Melicia (Gesang), Dave Rosen und Paul Ritchie (jeweils Gitarre), Nick Villapiano (Bass) und Drummer Sam Bey gelingt mit "And you were a crow" ein exzellentes Debut allerbester Guitar-driven Seventies Retro Classic Rock-Mucke voller Hard Rock-, Blues-, Progressive-, und Boogie-Bezüge im Fahrwasser solch junger Kollegen wie Wolfmother, The Answer oder Rose Hill Drive, deren durchweg erstklassiges Songmaterial in den Einflüssen solcher Klassiker wie Deep Purple, Uriah Heep, Captain Beyond, ZZ Top und vor allen Dingen Led Zeppelin fundamentiert ist. Krachende, straighte Riffs, massive E-Gitarren (bei dem ein oder anderen Stück ergänzt von unaufdringlichen, aber effizienten Keyboard-Klängen), hervorragend hängen bleibende, kraftvolle Hooklines, eine druckvolle Power, jede Menge Dynamik, prächtige Grooves und inspirierter Lead-Gesang (emotional, intensiv, manchmal geht Mark Melicia geradezu "sirenenhaft röhrend" aus sich heraus - erinnert zuweilen ein wenig an Rush's Geddy Lee) bestimmen das Geschehen. Dabei schaftt es die Band in beeindruckender Art und Weise musikalische Klasse (kein Zweifel, die Jungs verstehen in Handwerk) mit jugendlicher, rotzfrecher Unbekümmertheit zu vereinen. Das kompakte, sehr direkte und straighte, aber immer mal wieder durch intelligente, raffinierte Breaks und Rhythmen geschickt aufgepeppte Songmaterial kommt weitestgehend ohne ausufernde Instrumentalschlachten aus, was aber keineswegs die zwanglose Spielfreude und schon gar nicht die Power und Energie der Truppe schmälert - im Gegenteil, die ist stets präsent. So startet das Album auch gleich mit dem fulminanten, großartigen Boogie-Kracher "Hard times" volles Rohr durch, dem man einen gewisse ZZ Top-Groove deutlich anmerkt. Massive Gitarrenriffs fliegen einem um die Ohren, ein powernder Drive, großartiger Led Zeppelin-inspirierter Gesang - die Band legt los, als gäbe es kein Morgen! Und mit dem kochenden, erneut Vollgas gebenden "Dead wrong" legen sie sofort noch einen mit entsprechend hoher Schlagzahl drauf. Welch eine Power, welch ein abgehender, "fauchender" Retro-Fetzer! Das Rock'n Roll-Fieber steigt! Dann das bärenstarke "Everything you're breathing for": Wunderbar melodische Gitarrenlinien, eine hinreißende Hookline und ein betörender Groove erzeugen eine herrlich trockene, dreckige Atmosphäre und ein unwiderstehliches Retro-Feeling. Ein famoser Rock-Song, der voller Spannung zwischen zurückhaltenden Momenten und krachenden Attacken hin und her schwankt und sich dabei tief in unseren Gehörgängen einnistet. Ein satter Gitarrenmantel wird von dezenten Keyboard-Klängen unterstützt. Der klasse Rhyhmuswechsel im Break besticht mit einem starken, kurzen, wieselflinken Twin Gitarren-Solo. Viel Led Zeppelin-Flair, doch auch eine leichte Southern-Brise ist spürbar. Nach dem nächsten, klasse, straighten Riff-Knaller ("The kids") zeigt die Band bei dem langsameren, von einem gewissen Progressive-Touch durchzogenen, großartigen "When I was an orphan" schließlich, wie gekonnt sie auch akustische Gitarren in ihrer Musik zu integrieren in der Lage ist. Gewinnt im Verlauf der Zeit stetig an Power. Eine klasse Nummer! Weitere, hervorragende Losgeh-Nummern voller Boogie- und Riff-Vehemenz hören wir mit dem fulminanten "Carnival of crows", dem dampfenden "Real hard headed" und dem von einem saustarken, sehr raffinierten Rhythmus bestimmten "Bullet" (voller Deep Purple-Mark III-inspirierter Riffs), das sich fast wie eine Mischung aus Free, Humble Pie und Led Zeppelin aus den Lautsprechern drückt, während mit dem leicht folkig angehauchten "Can't keep no good boy down" und dem fast schon ein wenig episch daher kommenden, starken, 8 1/2-minütigen "Tide of tears" zwar nicht die Kraft und Energie, aber doch das Gaspedal zugunsten eines balladeskeren Flairs ein wenig zurückgenommen wird. Doch was die Band auch anpackt, es hat Hand und Fuß! "The Parlor Mob consider themselves to be very simply a rock and roll band" - und geanau das demonstrieren sie eindrucksvoll mit Spielwitz und großem musikalischen Talent. Eine tolle Truppe mit einem sehr starken Debut, das schon jetzt Lust auf mehr macht! Das Feuer der goldenen Siebziger Rock'n Roll-Ära brennt in solchen Bands wie The Parlor Mob weiter. Möge es nie erlöschen...

Art-Nr.: 5711
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard times
Everything you're breathing for
When I was an orphan
Carnival of crows
Real hard headed
Tide of tears

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Reckless Kelly - bulletproof [2008]
Das texanische "Red Dirt"-Aushängeschild Reckless Kelly mit einem neuen "Killer"-Album! Unglaublich angesichts der Tatsache solch grandioser Veröffentlichungen wie beispielsweise "Under the table & above the sun", "Wicked twisted road" oder dem phänomenalen Live-Output "Reckless Kelly was here" aus dem Jahre 2006, doch die Braun-Brüder (Willy mit seinem wunderbaren, einzigartigen, lässigen, staubigen Gesang und dem perfekten Rhythmus Gitarrenspiel, Cody mit seinen Fiddle-, Mandolinen- Harmonica-Fills und den prächtigen Harmonies) und ihre Freunde (der mit allen Wassern gewaschene Lead Gitarrist David Abeyta, sowie Drummer Jay Nazz und Bassist Jimmy McFeeley) setzen glatt noch einen oben drauf. Sie haben einfach ein Händchen für die richtigen Songs und Arrangements. Satte Gitarren überall, geradezu traumhafte Melodien, rotzige, prägnante Riffs, dieser mutreißende Texas "Red Dirt"-Charme, Elan, Spielfreude, Spritzigkeit, ein toller Sound - das ist die Formel, eine wunderbare "catchy" Knüller-Nummer nach der anderen aus dem Hut zu zaubern. Und genau das gelingt ihnen auf "Bulletproof" mit einer geradezu sensationellen Quote. Das sind vierzehn, neue rockin' Texas-"Red Dirt"-Roots- Americana-Alternate Country-"Hits" (in den texanischen "Red Dirt-Radiostations" werden diese Nummern pausenlos laufen und die eh schon riesige Fanschar der Band weiter vergrößern) ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Irre stark! "Bulletproof", bei solch einem Titel lässt sich das eigentlich schon vermuten, ist sehr rockig ausgefallen (gerade mal 2 bis3 Balladen sind zu finden - die aber ebenfalls extrem stark) und damit das bislang dynamischste und kernigste Werk der Band geworden. Voll im Saft stehende Gitarren und stets nach vorn rockende Roots-/Alternate Country-Fetzer bestimmen das Geschehen und schrauben sich mit ihrer unwiderstehlichen Melodik und ihrem staubigen, rauen "Red Dirt"-Feeling in unsere Ohren. David Abeyta setzt immer mal wieder zu prächtigen Gitarrenläufen an. Es passt einfach alles bei diesem Album! Mit einem herrlichen Drive und jeder Menge Dampf startet die Band auch sofort durch: "Ragged as the road" heißt der fulminante Opener, dessen wunderbarer Text im Refrain ("And I'm a-rollin', faster than a locomotive, tougher than the edge of the Rockies, hotter than a smokin' gun") nicht nur für diesen Titel Programm ist, sondern die Philosophie des gesamten Werkes widerspiegelt. Welch ein klasse, ständig durch das forcierende Drumming nach vorn gehender Rhythmus, was für eine hinreißende Melodie, welch ein fetter Gitarrensound! Dazu die dezente Mandoline im Hintergrund! Dynamischer "Red Dirt" Roots-/Countryrock, wobei die Betonung wirklich auf "Rock" liegt, in Vollendung! Nicht weniger kraftvoll geht's mit dem knackigen Midetmpo-Rootsrocker "You don't have to stay forever" weiter: Tolle Lead-Gitarre (bärenstarkes Solo von Abeyta) unterstützt von feinen Hammond Orgel-Klängen, ein ganz dezenter Psychedelic Countryrock-Touch, und wieder diese herrliche Melodie! Es folgt der dreckige, straighte Power Rootsrock-Riff-Knaller "Love in her eyes", dessen Gitarren erneut so wunderbar satt klingen und der sich neben all den anderen Reckless Kelly-Knüllern ebenfalls sein verdientes Plätzchen in den "musikalischen Schatzkammern" unseres Gehör-Labyrinthes findet. Ganz großartig auch der fetzige Roostrocker "American blood", der sich mit einem klasse, sehr engagierten Text der Problematik des Irak-Krieges und des oft so kaputt denkenden Bush-Regimes annimmt! Es erübrigt sich einfach auf weitere Nummern einzugehen. Wie gesagt, eine übertrifft die andere! Das Coverdesign zeigt den legendären australischen Gesetzlosen Ned Kelly vermeintlich "bulletproof" in seiner berühmten Rüstung während der entscheidenden Schießerei mit der Polizei. Doch wir Zuhörer und Fans dieser großartigen Texas "Red Dirt"-/Roots-/Alternate Country- und Americana-Rocker benötigen für deren famose Musik alles andere als einen kugelsicheren Schutz - im Gegenteil: Von einer Reckless Kelly-Salve lassen wir uns gerne "umhauen"! Bärenstark!

Art-Nr.: 5784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Sardinas, Eric - eric sardinas & big motor [2008]
5 Jahre hat uns Slide-Irrwisch Eric Sardinas auf die Folter gespannt, bis endlich ein neues Album kommt! Mit seiner neuen Truppe "Big Motor" (und diese Kerls machen ihrem Namen wirklich alle Ehre) rollt er nun mit gleichnamigem Album an - und Leute, wir hören den besten und vielseitigsten Sardinas, den es je gab! Ein von des Meisters famoser Gitarren-und Slide-Artistik, sowie dem druckvollen, Kraft-strotzenden "Motor" seiner großartigen Mitstreiter Levell Price (Bass) und Patrick Caccia (Drums) bestimmtes, mitreißendes, kochendes Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Voodoo-Gebräu von kaum zu übertreffender Schärfe und Würze! Die Band rockt was das Zeug hält, Sardinas spielt wie der Teufel, singt entsprechend dreckig, und doch stecken die Songs voller kompakter Strukturen und toller Melodik! Überhaupt ist das die große Stärke auf dem neuen Album: Sardinas ist ein Tausendsassa an der Gitarre und der Slide, was er natürlich auch wieder deutlich demonstriert, doch mehr als bei den Vorgängern spielt seine großartige Band eine absolut ebenbürdige Rolle. Die Soli und furiosen, überschwenglichen Gitarrenritte sind stets präsent, doch sie enden trotz allen Traktierens des Arbeitsgerätes nie in allzu monströsen, selbstverliebten Endlos-Ausflügen. Nein, die Songs sind straight, kompakt, eingängig und von einer zuvor nicht gekannten Melodik - und das bei unvermindertem Dreck und unverminderter Wucht! Ein weiteres Plus ist der differenzierter gestaltete Sound durch die vereinzelte Addition dezenter Keyboard-Unterstützung (Gastmusiker Dave Schulz) und der hinreißende Memphis-/Southern-Soul (überhaupt weht durch das gesamte Werk ein herrliches Southern-Flair) der weiblichen Background Sängerinnen Michelle Plunk und Gia Ciambotti! So entsteht im Großen und Ganzen eine brodelnde Mischung aus den Spuren solcher Leute wie Howlin' Wolf, Robert Johnson, John Lee Hooker, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, aber auch The Black Crowes, ZZ Top, den Georgia Satellites, Led Zeppelin, John Fogerty und Skynyrd! Packende Riffs, furiose Soli, wunderbar eingestreute, sumpfige Dobro-Intermezzi und tief in den Swamps watende, glühend heiße, Slide-/Bottleneck-Attacken erzeugen die pure Groove-/Boogie-/Roots-/Blues-/Rock'n Roll-Freude! Nach einem etwas psychedelisch anmutenden Dobro-Intro drücken Sardinas und seine Kumpels beim gewaltigen Opener "All I need" gleich mächtig auf die Tube und setzen zu einem peitschenden Bluesrock-Boogie an, der voller Wucht und Dynamik nur so durch die Swamps fegt. Mörder-Riffs, eine vehemente, tierische Slide, drückend treibende Drums und Basslinien sorgen für einen fulminanten Power-Drive. "Can't you feel my motor runnin'" röhrt es aus Sardinas' Kehle... oh ja, und ob wie diesen Motor laufen hören! Ein "geiler" Sound! Mit unverminderter Kraft und Energie geht's weiter, aber auch mit prima hängen bleibenden Riffs und Licks, sowie einer klasse Melodie: "Ride" heißt die Nummer, ein einfach toller, dreckiger, southern-fueled, bluesiger Geradeaus-Rock'n Roller mit großartigen, weiblichen Background-Gesängen, dezent eingebundenem Orgelspiel und den unvermeidlichen, so starken, krachenden und glühenden Gitarren-Attacken! Und schon knallt mit dem prächtigen "Find my heart" der nächste Slide-getränkte Boogie-/Blues-Rock'n Roller aus den Lautsprechern und verbreitet eine tierisch gute Stimmung. Würde auch Dan Baird und seinen Georgia Satellites hervorragend zu Gesicht stehen, nur legt Sardinas noch eine Schippe Swamp-Feeling und ein Pfund "Slide-Dreck" drauf! Einfach großartig! So jagt ein Highlight das nächste: Ob der wunderbare, melodische, voller Southern-/Memphis-Soul steckende Rootsrocker "Gone to Memphis" (wieder mit tollem, weiblichem Chorus und grandioser Gitarrenbegleitung), der sich wie ein dampfendes Ross durch den Süden wälzende Shuffle-Blues "It's nothin' new", das von tollen Slides umgebene, southern soulig groovende und nach vorn rockende "This time", das schwergängig rockende, von krachenden Riffs angestossene, phantastische "Door to diamonds", bis hin zu der famosen, über 6-minütigen, von großartigem Dobro- und mächtigem Gitarrenspiel flankierten, rootsig bluesigen Coverversion von Tony Joe White's "As the crow flies" oder gar dem schon hundertmal gecoverten Elvis-Heuler "Burning love", dem die Truppe aber noch einmal dermassen viel Drive und Power verpasst, das er praktisch wie "neu geboren" aus den Lautsprechern stürmt! Eric Sardinas & Big Motor bringen ihre kraftstrotzende "Blues-/Boogie-/Dellta-/Roots-/Rock'n Roll-Maschine" gewaltig auf Touren! "No way to slow down" - bloß nicht nachlassen... - der Sound dieses Motors ist ein "Hammer"! Irre starke Vorstellung dieser Burschen!

Art-Nr.: 5673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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All I need
Find my heart
This time
Wonderin' Blues
Door to diamonds
As the crow flies

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Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

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