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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Big Kenny - the quiet times of a rock and roll farm boy [2009]
Zweites, prächtig gelungenes Solo-Album von Big Kenny, der einen Hälfte des megaerfolgreichen Duos Big & Rich. Der Weg von William Kenneth Alphin, alias Big Kenny, geboren in Culpeper, Virginia zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten in Nashville's New Country-Szene war zunächst von einigen Tiefschlägen geprägt. Eine Firmenpleite in seinem bis dato bürgerlichen Leben (er hatte eine Konstruktionsfirma) ergab erst die Initialzündung für seine spätere Karriere. Alphin verließ fluchtartig seine Umgebung und zog nach Nashville, wo er kurze Zeit später einen Job bei einer Musikfirma ergatterte. 1999 schien er am Ziel seiner musikalischen Träume angelangt zu sein. Mittlerweile in Big Kenny "umgetauft", unterzeichnete er bei Hollywood Records einen Vertrag für sein erstes Album, das aber nach der Fertigstellung gecancelt wurde und für Jahre in den Archiven verschwand. Kenny gründete danach die Band "LuvjOi", die ihn mit dem ungemein talentierten Gitarrsisten Adam Schoenfeld zusammenbrachte, dem man aufgrund seiner glänzenden Saitenarbeit einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg von Big & Rich bescheinigen kann und der darüber hinaus mittlerweile zu den gefragtesten Studiogitarristen der nashville New Country-Szene zählt. LuvjOi kamen trotz zweier Alben und guten Liveauftritten aber nicht über den Status einer von Insidern geschätzten Band hinaus. Den entscheidenden Durchbruch erlangte Big Kenny erst durch die Bekanntschaft mit John Rich, dem damaligen Bassisten und Zweitsänger von Lonestar. Man tat sich zu dem großartigen. leicht "extravaganten Duo Big & Rich zusammen, deren Erfolgsgeschichte im Rahmen ihrer drei veröffentlichten Alben und einer Live-DVD hinlänglich bekannt ist. Nicht zu vergessen auch ihre kompositorischen Tätigkeit für andere Künstler wie Gretchen Wilson, Jason Aldean, Martina McBride oder Tim McGraw, sowie die Gründung der "MuzikMafia", einem Zusammenschluss diverser Country-Künstler wie u.a. Jon Nicholson, Gretchen Wilson, Cowboy Troy und James Otto. Im Fahrwasser des kommerziellen Big & Rich-Erfolges wurde dann auch Kenny’s Solo-Debüt 2005 nachveröffentlicht. Die scheinbar nicht versiegende Quelle an Ideen beider Protagonisten und die sie verbindende Harmonie gestattete ihnen genug Raum für weitere Solo-Ausflüge. Auch Rich legte im Mai dieses Jahres mit "Son Of A Preacher Man" ein baumstarkes Album hin. Big Kenny, der sich laut eigener Aussage schon wieder aus einem Fundus von über 50 Stücken bedienen konnte, zieht nun mit seinem neuen Werk "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" in ebenso starker Manier nach. Er, der schon immer den extrovertierteren Part des Duos Big & Rich abgab, liefert auch hier ein buntes, farbenfrohes, unglaublich viel positive Energie ausstrahlendes, kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches New Country-Album ab, das trotz aller "Extravaganz" (im positiven Sinne), vor guten Songs, großartigen Arrangements und klasse Melodien nur so strotzt.. Schon die eingebundenen, echten indianischen Chorgesänge beim von Kenny mit Jon Nicholson und "3 Doors Down"-Bandmate Brad Arnold komponierten, dezent keltisch anmutenden Opener "Wake Up", bieten einen ersten, tollen Vorgeschmack auf den weiteren bunten Verlauf dieses Werkes. Das sehr melodische, von einer verspielten, wunderbaren E-Gitarre Schoenfeld's begleitete, dabei durchaus knackige "Long After I’m Gone" ist als erste Single ausgekoppelt und bewegt sich momentan in den oberen Dreissig der Billboard-Charts. Was folgt, ist das reinste musikalischeWechselbad, bei dem Alphin aber niemals den roten Faden verliert. Mit "Be Back Home" beispielsweise gibt es plötzlich grassigen "Rural"-Country (mit Banjo, Steel, Fiddle, humorvoller Text), gefolgt vom sich fast in U2-Sphären bewegenden, von Cello- und E-Gitarrenklängen dominierten, überaus atmosphärischen "Less Than Whole" (Kenny singt in großartiger Bono-Manier). Klasse! Zeit zum Durchatmen gewähren die balladeskeren "Go Your Own Way" (Pianotupfer, klassische Streicher, weibliche Harmony-Haucher) und das entspannte "To Find A Heart" (klasse Steelguitar-Solo), beide allerdings mit einem sich stets dynamisch steigernden Verlauf. Gute Laune pur ist Trumpf bei, wie der Titel es schon ausdrückt, "Happy People". Rhythmische Drums, Handclaps, Fiddle Banjo, eine integrierte Hip Hop-Passage knüpfen an die bewährte Big & Rich-Erfolgsrezeptur an. Grandios das anschließende "Drifter". Hier erzeugen Dobro, Banjo und Slidegitarren eine swampig-Delta-bluesige Stimmung, die am Ende in ein psychedelisches Finish der Marke Led Zeppelin (der klasse Gesang Kenny's in Kombination mit Schoenfelds E-Gitarre erinnert an die Art von von Page und Plant) mündet. Das retro-soulige "Free Like Me" und der flockige Countrypopsong "Share The Love" (in Anlehnung an eine von Kenny immer wieder kommunizierte Lebensphilosophie) liessen dann ein extrem abwechslungsreiches, aber trotzdem immer in sich stimmiges Werk ausklingen, käme da nicht wieder mal eine von Big Kenny’s verrückten Ideen zum Tragen. Unter dem Titel "The Whole Experience" folgt dann das komplette Album noch einmal als komplett durchgehender Track. Ein weiteres, lustiges Schmankerl sind die der CD in einer Papphülle beigelegten Blumensamen (mit integrierter Anleitung), nach dem Motto: "Let the music grow"! Abgefahren! So ist erhalt, dieser Big Kenny Alphin! Mit "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" jedenfalls ist dem stimmlich sehr variabel agierenden Burschen ein wunderbar frisches, farbenfrohes New Country-Album gelungen, das auf ganzer Linie überzeugt. Wesentlich mehr, als nur eine willkommene Überbrückung bis zum nächsten Big & Rich-Streich! Dieser "Rock And Roll Farm Boy" hat einfach Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Wake Up - 3:54   
2 Long After I'm Gone - 3:30   
3 Be Back Home - 3:16   
4 Less Than Whole - 4:22   
5 Go Your Own Way - 3:43   
6 To Find a Heart - 3:37   
7 Happy People - 3:41   
8 Drifter - 3:54   
9 Free Like Me - 4:45   
10 Share the Love - 2:54   
11 The Whole Experience - 39:24

Art-Nr.: 6682
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Bishop Black - same [2009]
Mit großer Freude erleben wir im Moment so etwas wie eine kleine Renaissance des Southern Rocks. Und es sind nicht die großen und arrivierten Bands des Genres, die sich dabei hervortun, sondern eher Formationen, die bisher aufgrund ihrer noch jungen Vergangenheit eher weniger in Erscheinung traten (Rebel Pride, Blackberry Smoke), mittlerweile dank bärenstarker Veröffentlichungen dafür umso gewaltiger, oder aber richtige Newcomer wie zuletzt beispielsweise The Last Straw, die Holman Autry Band, Silver Travis und Preacher Stone, die unmittelbar mit furiosen Debütalben von sich Reden machen. Zu letztgenannter Sorte ist auch das junge, aus Alabama stammende, seit 2007 bestehende, hervorragende Quintett Bishop Black (benannt nach der schwarzen Schachfigur) zu zählen, deren prächtiges, gleichnamiges erstes Album ebenfalls als überaus eindrucksvolles Indiz für die wunderbare neue Frische und das neue Leben der Southern Rock-Szene gewertet werden muß. Ist das herrlich, wenn sich solch hoch talentierte junge Bands dieser Musik verschreiben und darin ihre Roots ausleben. Keine Frage, die Rockmusik des Südens lebt. Bishop Black spielen einen sehr gefällgen, schön "saftigen" Southern Rock mit einem Hauch von Countryrock und Blues, kraftvoll, mit Biss, aber auch voller toller, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge grabender Melodien (geht teilweise runter wie Öl), eingebettet in einen klasse Gitarrensound. Nicht nur die Southern Rock-Freunde werden ihre helle Freude haben, auch die "Red Dirt"-Gemeinde kann jubeln. Denn zwischen Lynyrd Skynyrd, Blackberry Smoke und Cross Canadian Ragweed tummelt sich genüsslich die Musik von Bishop Black, wie gesagt, auch mal mit einem leichten Blues-, Soul,- und/oder Funk-Touch. Das Teil ist sehr knackig und fett produziert worden von Steve Lowery, und zwar in den Birdland Studios von Muscle Shoals, Alabama (da klingelt’s doch direkt in den Ohren eines jeden Southern-Fans). Und kein geringeres Blatt als das legendäre "Rolling Stone Magazine" resümierte schlicht und ergreifend über das erste Album: "Bishop Black is the return of of the Muscle Shoals Sound". Na wenn das mal nicht gewaltige Vorschusslorbeeren sind! Und in der Tat knüpfen Bishop Black (bestehend aus Jeremy Braswell - Vocals, Harmonica; Preston Grammer - Guitar, Vocals; Pat Sowell - Guitar, Bass, Vocals; Cory Sowell - Bass und Steve White - Drums) da an, wo Lynyrd Skynyrd einst den Grundstein für ihre spätere Popularität legten. Der saustarke Opener "Long Road To Bama" enthält somit auch deutliche Bezüge und musikalische Parallelen zu Skynyrds größtem Hit "Sweet Home Alabama", ist aber längst nicht so trivial abgekupfert, wie es Kid Rock vor kurzem mit seinem "All Summer Long" (allerdings mit großem Erfolg) praktizierte. Nein, dieser Song steckt darüber hinaus voller frischem Wind und eigenenr Identität. Er groovt melodisch, fett und swampig, mit einem leicht differenzierten Ableger des legendären Ed-King-Riff und einer zusätzlichen, glühenden Slidegitarre (inkl. Solo), unterlegt von feinen Orgelklängen. Für die zeigt sich (ähnlich wie Chuck Leavell bei der Holman Autry Band) Tastenlegende Clayton Ivey (u.a. Wilson Pickett, Diana Ross, Rod Stewart, Bob Seger, Lionel Ritchie, Brooks & Dunn, Aretha Franklin, Roy Orbison) als einziger Gastmusiker verantwortlich, der sich mittels Piano, B3-Organ und Wurlitzer immer wieder gekonnt einbringt. Das folgende "Lawyers, Guns & Money" (Warren Zevon) ist eine von zwei Coverversionen (dazu kommt noch das funkig-bluesig stampfende "Mississippi" - mit schön quäkiger Bluesharp, aus der Feder von Mofro-Kopf JJ Grey - einer Soul/Funk/R&B/Blues/Southern Rock Band aus Florida). welche als ein ungemein frisches, fettes, modernes Update des alten Zevon-Origimals daher kommt, mit einen sehr viel Rhythmik und Dynamik. Einfach großartig! Bei dem starken "Long Way" geht es ebenfalls mit viel Southern-Drive nach vorn. Lynyrd Skynyrd meets The Black Crowes zu ihren "Shake Your Moneymaker"-Tagen. Rockige Gitarren, aggressiver Gesang, Harp-Fills, Orgel-"Gurgeln", satter Groove, klasse E-Gitarren-Solo, Herz was willst du mehr? Überhaupt ist bei Bishop Black gerade die Rhythmusfraktion ein echtes Highlight, die immer wieder für eine fett groovende Untermalung sorgt, besonders Steve White erzeugt mit seinen deftig polternden Schlagzeugeinlagen sehr viel musikalisches Volumen. Ganz besonders atmosphärisch gelungen ist das von Preston Grammer besungene "Shine On", das ganz dezent an "Green Grass & High Tides" von den Outlaws erinnert, allerdings etwas bluesiger dargeboten und ohne die schnellen Passagen und die abschliessende Gitarrenschlacht. Allerdings gibt's auch hier sehr wohl ein exzellentes E-Gitarren-Solo voller meoldischem Southern-Spirit. "Run To Tennesse" (herrliches Tucker-mäßiges Twinspiel am Ende) und "Southern Hospitality" (mit einem Hauch von "Red Dirt", Richtung Cross Canadian Ragweed) bestechen vor allem durch die geschickten Tempovariationen zwischen Strophen und Refrain, wobei auch die Harmoniegesänge von Braswell, Grammer und Pat Sowell nicht von schlechten Eltern sind. Beide Stücke sind southern-typisch gitarrenbetont, bekommen aber durch Braswells filigrane Harpeinlagen ein weiteres Markenzeichen. Balladesk und sehr melodisch geht es bei "Down Again" zu, stark hier das tolle Les Paul-E-Gitarren-Solo. Bei "Brother Locklayer" bieten Bishop Black nochmal deftige Kost im Stile der Allman Brothers oder, zumindestens in Ansätzen, Gov’t Mule. Wieder stehen ein fetter Groove, klasse Gitarren, Orgel und Harp im Mittelpunkt, dazu kommt ein swampig,bluesig, funkiger Touch. Das abschließende "Time" fällt etwas aus dem Rahmen, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Vornehmlich mit einer Akustikgitarre begleitet, erinnert es ein wenig an "The Seasons" vom einst erst nach dem Skynyrd-Flugzeugabsturz veröffentlichten Erstwerk "The First... And The Last". Wenn jetzt an dieser Stelle noch eine Gitarrenhymne käme,... nicht auszudenken! Insgesamt ist Bishop Black mit ihrem Debüt ein großartiger Einstieg in die Southern-Szene gelungen. Diese junge Band verfügt offensichtlich über ein beachtliches, kreatives und musikalisches Potential. Damit wird man sich verdientermassen viel Respekt und Anerkennung in der Szene holen. Gratulation zu einer tollen Leistung! Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Entwicklung der Jungs... (Daniel Daus)

Die komplette Trackliste:

1 Long Road To Bama (3.33)
2 Lawyers, Guns & Money (3.25)
3 Long Way (4.28)
4 Shine On (5.30)
5 Run To Tennessee (3.36)
6 Southern Hospitality (4.06)
7 Down Again (4.13)
8 Mississippi (4.28)
9 Brother Locklayer (3.33)
10 Time (3.39)

Art-Nr.: 6513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long road to Bama
Long way
Shine on
Run to Tennessee
Southern hospitality
Brother Locklayer

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Burgess, Sonny - have you got a song like that? [2009]
Die texanischen Cowboys verehren ihn und lieben ihn, spielen seine Songs in den Jukeboxes der texanischen Honky Tonks, Barrooms und Roadhouses rauf und runter, feiern, "trinken" und tanzen bei seinen Shows, doch der aus dem kleinen Nest Cleburne stammende Vollblut-Traditionalist Sonny Burgess mit der wunderbaren, angenehmen Country-Stimme könnte längst ein weltweiter Star sein wie Alan Jackson oder George Strait, aber noch immer fehlt ihm, völlig unverständlicherweise, der nötige Deal mit einem Major-Label. Dabei bringt er alle Voraussetzungen mit, ein ganz Großer der "Pure Country"-Zunft zu werden, bewegt sich in Sachen Songmaterial und -qualität längst auf Augenhöhe mit den Etablierten der Szene. Schon in ganz jungen Jahren wurde Sonny mit der Musik von Hank Williams, Chet Atkins, Roy Clark und Glen Campbell konfrontiert Leuten, die noch heute einen großen Einfluß auf ihn ausüben. In frühester Jugend bereits lernte er vor Publikum aufzutreten und entwickelte für solche Performances eine große Begeisterung. Allerdings war er auch ein hoch talentierter Sportler mit dem Zeug im professionellen Baseball-Sport Fuß zu fassen, doch als es hieß sich zu entscheiden in welche Richtung es gehen sollte, setzte sich sein Country-Herz durch und er schlug den Weg einer musikalischen Karriere ein. Gut so, die Country-Welt wird es ihm hoffentlich eines Tages auch im grüßeren Rahmen danken. Wer ihn einmal entdeckt hat, wird schnell zum Fan! Wie gesagt, Sonny Burgess hat sich voll und ganz der traditionellen, reinen Dancehall-/Barroom-/Honky Tonk-Countrymusic verschrieben und bewegt sich damit, genauso respektvoll wie kompetent, auf dem Terrain solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Alan Jackson, Gene Watson, Tracy Byrd, auch ein wenig Ricky Skaggs (wenn er keinen Bluegrass macht) und vor allen Dingen George Strait. Knackige, schwungvolle Uptempo-Songs wechseln sich ab mit astreinen Honky Tonkern und ein paar rührenden, reinen Country-Balladen! Fiddles, Steelguitars, Baritone Guitar, Acoustic-Gitarre, Honky Tonk-Piano und prima Melodien bestimmen das Bild! Einer der Höhepunkte ist beispielsweise der lupenreine Vorzeige-Honky Tonker "Beer-I-Cide", ein klassischer, großartiger Countrysong, wie er authentischer nicht sein kann. Tolle Gitarren, Fiddle, Pedal Steel (inklusive eines klasse Solos von Dan Dugmore), Burgess' hervrragender Gesang, eine prima Melodie - die Nummer hat alles, was das Countryherz begehrt. Oder das lockere, flockig flüssige, mit feinen Mandolinen-Fills angereicherte, voller Western-Flair steckende, traditionelle, reine "The request", das knackige, mit einem Touch New Country garnierte, aus einem prächtigen Gewand von E-Gitarre, Fiddle, Steel und Orgel bestehende "I can't think of one", der viel Western-/Prairie- und texanisches Outlaw-Feeling ausstrahlende Two-Stepper "Plain ol' pain", der sicher auch die Linedance-Fraktion begeisternde Roadhouse-Tonker "Grain of salt", wie auch das in bester George Strait-Manier kommende (bei Strait wäre das garantiert eine Nummer 1...), von herrlicher Baritone Gitarre und sirenenartiger Fiddle durchzogene, genauso knackige wie lockere, großartige "Cowboy cool" - alles tolle Songs! "Hey cowboy, have ya got a song like that?", fragt Sonny in einer Textzeile von "The request" (gleichzeitig der Titel des Albums), was wir nach dem Hören dieser feinen CD schlußendlich mit einem zufriedenen und genüßlichen "Ja" beantworten können. Im Namen aller Cowboys und -girls: Danke, Sonny Burgess, für ein weiteres klasse Album!

Die komplette Songliste:

1 Beer-I-Cide - 3:44   
2 The Request - 3:47   
3 I Can't Think of One - 2:43   
4 Tomorrow Is Gone - 3:47   
5 Plain Ol' Pain - 3:26   
6 Grain of Salt - 3:17   
7 Thing, Thang, Thing - 2:36   
8 She Don't Make It Easy - 3:21   
9 Cowboy Cool - 3:47   
10 All Kinds of Beautiful - 3:47   
11 Every Now and Then - 3:51

Art-Nr.: 6493
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beer-I-Cide
The request
I can't think of one
Plain ol' pain
She don't make it east
Cowboy cool

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Buster Jiggs - heartache jubilee [2009]
Buster Jiggs sind zurück! Und wie! Mit ihrem neuen Album "Heartache Jubilee" präsentieren sie ihren so wunderbar lockeren und so herrlich melodischen Countryrock schwungvoller, spielfreudiger und knackiger denn je. Es ist eine Wonne! Bereits im Jahre 2005 hatten wir anlässlich ihres starken Debüts von einem neuen, hell leuchtenden Sterne am texanischen Countryrock-Himmel berichtet, doch dann wurde es erst einmal recht still um die Band aus Hondo/Texas, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass man mit dem klasse Sänger Will Dodson und dem guten Lead-Gitarristen Brett Kastner (beide aus familiären Gründen) zwei nicht unerhebliche Verluste zu beklagen hatte. Doch nicht nur wir hatten schon beim Erstling das gesangstechnische Potential der Rhythmus-Gitarristin Kristin Muennink erkannt, die ohne jeden Zweifel schon immer das Zeug dazu hatte auch als Lead-Sängerin in der ersten Reihe zu stehen. Keine Frage, ihre grosse Zeit in der Band ist nun gekommen. So macht Bassist Cody Scherer keinen Hehl daraus, dass Kristin, nachdem man diverse vermeintliche Frontmänner vergeblich getestet hatte, die hunderprozentig richtige ist und der Band einen echten Motivationsschub voller Innovation und Drive in eine neue, richtige Richtung geben würde. Und das tut sie überaus eindrucksvoll! Kristin hatte beim Vorgänger schon den Löwenanteil des Songwritings übernommen, wie gesagt, die komplette Gitarrenrhythmusarbeit übernommen und mit hervorragenden Harmoniegesängen ihr vokales Talent unterstrichen. "Heartache Jubilee" verdeutlicht nun nachhaltig, über welch großartige, sehr prägnante Frontqualitäten Muennink verfügt. Ihre Stimme ist auf den knackigen, melodiebetonten Sound der Band hervorragend abgestimmt. Auch die zweite Neubesetzung eines vakanten Postens war ein absoluter Volltreffer! Lead-Gitarrist Heath Childs ist ein Könner ersten Grades, der dem ausgeschiedenen Brett Keltner in wirklich nichts nachsteht. Saitentechnisch agiert er sogar noch ein Stück variabler, streut immer wieder prächtige Soli ein und singt zudem klasse Harmonies. Mit der renomierten Smith Entertainment Group haben Buster Jiggs (der Name stammt übrigens aus einem Gedicht des Western-Poeten Gail Gardner, "The Sierry Petes - or Tying a Knot In The Devil’s Tail", und so ist auch ein rotes, mit einer Gitarre bestücktes, grinsendes Teufelchen mit einem Knoten im Schwanz zum Logo der Band geworden) jetzt auch ein starkes Label im Rücken. Für die Produktion wurde, wie auch schon beim Erstling, mit Joseph Deeb, dem Gitarristen von Micky and The Motorcars, wieder prominente Unterstützung gewonnen, der auch ein paar starke Slide- und Acoustic-Parts übernahm. Sämtliche Songs bestechen durch ihre quicklebendige und instrumentell hochwertige Einspielung. Ihre mit Ohrwurmqualitäten bestückten Melodien verströmen jede Menge positive Energie. Bassist Cody Scherer und Drummer Scott Muennink (Kristin's Ehemann) verrichten eine knackige Rhythmusarbeit, Kristin, Deeb und Childs ergänzen sich hervorragend in den untermalenden Gitarrenläufen und bereiten Childs immer wieder Raum für tolle, wunderbar ins Ohr gehende, aber auch mal sehr erdige, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarren-Passagen. Gastmusiker Mark Hallman bringt sich sehr sparsam mit einigen, den Songstrukturen angepassten Orgel-Parts ein (hervorragend vor allem bei der hinreissend schönen Countryrock-Ballade "Pretty White Wings", die neben ihrer wundervollen Melodie auch mit einem traumhaften E-Gitarren-Solo aufwartet). Über allem schwebt dann noch die erstaunlich angenehme Stimme Kristin Muennink's (vielleicht wie eine Mischung aus Patty Loveless, Fleetwood Mac’s Christine McVie und Sugarland's Jennifer Nettles), die bereits einen hochcharismatischen Eindruck hinterlässt. Mit ihr ist man, was den Gesang betrifft, in der männerdominierten Red-Dirt-/Americana-/Countryrock-Szene, darüber hinaus regelrecht in eine Nische gestoßen, denn allzu oft warten solche Künstler nicht mit weiblichem Lead-Gesang auf. Vom flockigen, lockeren, großartigen Opener "She’s Gonna Break Your Heart" (zwei starke E-Gitarren-Passagen), über das stampfende "Once Again" (klasse E-Gitarren- und Slidekombinationen), dem bereits erwähnten Ohrwurm "Pretty White Wings", dem rockigen Roots-//Red Dirt-Knaller "Madhouse" (herrlich angriffslustiger Gesang Muennink's, fettes, dreckiges E-Gitarren-Solo) und den countrylastigen "Heart Of Mine" (Marshall Tucker-Flair) und "Down Country Lovin’ (beide prima tanzbar, mit wunderbar knackigen E-Baritone-Gitarrenklängen und flotter Rhythmusarbeit) lässt das komplette Werk keine Wünsche offen. Extrem hoher Melodie- und Gute Laune-Faktor garantiert. Kein schwacher Song! Wundervoller, sich nachhaltig in den Gehörgängen festsetzender, unbeschwerter, Gitarren orientierter, "Red Dirt"-angehauchter Countryrock, wie er in solch einer Spielfreude, Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit eben nur in Texas entstehen kann. Auch die goldenen Countryrock-Tage aus den Siebzigern kommen einem in Erinnerung. Große Klasse! Buster Jiggs mit Kristin Muennink an der Front, dieses "Experiment" geht bei "Heartbache Jubilee" voll auf! Fortsetzung in jedem Fall Pflicht! Die CD kommt in einem schlichten, aber von den Mueninks sehr geschmackvoll gestalteten Digi-Pack. Erneut "teuflisch guter Stoff"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 She's Gonna Break Your Heart - 3:18   
2 Addicted to You - 3:16   
3 Ain't It Sweet - 3:31   
4 Once Again - 3:35   
5 You Don't Have to Be Lonely - 3:38   
6 Pretty White Wings - 4:17   
7 Heart of Mine - 3:33   
8 When I'm Dreamin' - 3:33   
9 Madhouse - 3:05   
10 Everything You Need - 3:38   
11 Down Country Lovin' - 3:09

Art-Nr.: 6590
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's gonna break your heart
Addicted to you
Once again
Pretty white wings
Heart of mine
Madhouse

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Cash, Rosanne - the list [2009]
Das neue Album von Rosanne Cash ist einmal mehr eine wundervolle Hommage an ihren Vater, den großen Johnny Cash. Im Jahre 1973, Rosanne hatte zu dieser Zeit mit Countrymusic weniger am Hut und orientierte sich mehr an den Beatles und der südcalifornischen Rock- und Pop-Szene, gab Johnny ihr, quasi aus "erzieherischen Gründen", eine Liste mit den seiner Meinung nach 100 essentiellen Country-Klassikern und empfahl ihr, diese zu lernen und zu spielen. In der Tat war dies ein ausschlaggebender Moment in der Entwicklung Rosanne's, der ihr die Countrymusic wieder deutlich mehr ins Bewusstsein rückte. Was bekanntermassen folgte, war auch für Johnny's Tochter eine mit vielen Hits gepflasterte, große Country-Karriere. Von dieser "historischen" Liste präsentiert Rosanne nun auf ihrem neuen Werk eine wundervolle Auswahl von 12 Songs, die sie voller Herzblut zu Ehren ihres Vaters aufgenommen hat. Sie interpretiert diese Nummern, alles absolute Country-Klassiker, nicht in der Art eines typischen Traditionalisten, sondern drückt ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Das heisst, sie verpackt diese Songs in ein großartiges, voller Inspiration steckendes Contemporary Roots-, Alternate Country-, Americana-Format, weit weg von Nashville's Mainstream. Das ist im weitesten Sinne vergleichbar mit den jüngeren Arbeiten einer Emmylou Harris. Unter den Songs befinden sich solch unvergessene Evergreens und Klassiker wie beispielsweise Merle Haggard's "Silver wings", Jimmy Rodgers' "Miss the Mississippi and you", Hank Williams' "Take these chains from my heart", Hank Snow's "I'm movin' on", Bob Dylan's "Girl from the north country", Harlan Howard's "Heartaches by the number" und A.P.Carter's "Bury me under the weeping willow" - vieles also auch, was schon ihr Vater irgendwann eimal aufgenommen hat. Massgebend beteiligt an den schönen, gediegenen Arrangements war, neben Rosanne, vorwiegend ihr Ehemann John Leventhal, der auch wieder den Löwenanteil an Instrumenten bediente und das Album exzellent produzierte. Großartig auch die prominente Unterstützung von dem ein oder anderen Gesangspartner, wie zum Beispiel Wilco's Jeff Tweedy bei dem nicht unter zu kriegenden Klassiker "Long black veil" oder Bruce Springsteen's bei dem herrlichen "Sea of heartbreak". Erneut ein ganz feines Album von Rosanne Cash!

Die komplette Songliste:

1 Miss the Mississippi and You - 3:12   
2 Motherless Children - 3:06   
3 Sea of Heartbreak (feat. Bruce Springsteen) - 3:06   
4 Take These Chains from My Heart - 3:32   
5 I'm Movin' On - 3:45   
6 Heartaches by the Number (feat. Elvis Costello) - 3:21   
7 500 Miles - 3:04   
8 Long Black Veil (feat. Jeff Tweedy) - 3:10   
9 She's Got You - 3:07   
10 Girl from the North Country - 3:32   
11 Silver Wings (feat. Rufus Wainright) - 3:45   
12 Bury Me Under the Weeping Willow - 3:33

Art-Nr.: 6584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Clark, Guy - somedays the song writes you [2009]
Seit Jahrzehnten schon zählt Guy Clark zu den ganz großen Singer-Songwriter Texas'. Für viele, heute aus der Roots-/Americana-Szene nicht mehr wegzudenkende Kollegen wie beispielsweise Steve Earle oder Rodney Crowell, diente er in deren jungen Jahren als Mentor und ganz großes Vorbild. Wie die Songs seines Freundes Townes Van Zandt (dessen wunderbares Stück "If I needed you" covert Clark hier voller Hingabe nie vergehender Inspiration), steht allerdings auch immer wieder die Garde der großen Nashville Country-Community Schlange, um aus dem schier unerschöpflichen Fundus dieses "masterful storytellers" einige der vielen Sonperlen herauszupicken. "He's blessed with the ability to match ear-catching melodies with poetic lyrics that aim for the deepest part of the listener's soul", sagt dazu ein amerikanischer Musikjournalist. Treffender kann man es nicht ausdrücken. Auch die prächtigen Songs seines neuen Albums "Somedays the song writes you" machen da keine Ausnahme und gehören zum Teil zum Besten, was Clark seit langer Zeit abgeliefert hat. Das ist ganz große texanische Singer-Songwriter Kunst, arrangiert mit kleiner Band in sparsamer akustischer Instrumentierung (mit Drums). Unter den Co-Autoren Clark's befinden sich Leute wie Gary Nicholson, Veron Thompson, Rodney Crowell und Jedd Hughes. Tolle, ganz saubere, fein abgestimmte, transparente Produktion von Verlon Thompson, Chris Lathan und Clark selbst. Glasklar instrumentiert, doch an den Stimmbändern von Clark's Organ klebt der trockene Staub Texas'. Allerfeinste Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-/Alternate Country-/Storytelling-Musik! Schönes Digipack mit 10-seitigem Booklet, inkl. aller Songtexte. Wir zitieren noch einmal den bereits erwähnten U.S-Journalisten, der sagt: "Another choice album from one of the greatest songwriters to ever come out of the state of Texas." Dem ist nichts hinzuzufügen.

Das komplette Tracklisting:

1 Somedays You Write the Song - 3:39   
2 The Guitar - 4:03   
3 Hemingway's Whiskey - 2:54   
4 The Coat - 3:23   
5 All She Wants Is You - 3:49   
6 If I Needed You - 3:02   
7 Hollywood - 3:19   
8 Eamon - 4:20   
9 Wrong Side of the Tracks - 3:40   
10 One Way Ticket Down - 3:01   
11 Maybe I Can Paint Over That - 3:55

Art-Nr.: 6542
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somedays you write the song
Hemingway's whiskey
The coat
If I needed you
Maybe I can paint over that

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Cross Canadian Ragweed - happiness and all the other things ~ limited edition [2009]
Limited Edition mit jeder Menge Bonus-Material! Das neue Studioalbum mit 3 Live Bonustracks und 2 hidden tracks! Zum 15-jährigen Bandjubiläum präsentieren Oklahoma's Vorzeige Red Dirt-Rocker ihr nunmehr siebtes Studioalbum - und sie entwickeln sich stetig weiter. "Happiness and all the other things" zeigt sie in prächtiger Verfassung und so variabel wie nie zuvor. Von dem krachenden, feurigen, Southern-inspired (Country)Rock-Knaller "51 pieces", der das Album eröffnet, über die wunderschöne Texas Hill Country-Nummer "Bluebonnets" (herrliche Dobro-Begleitung von Lloyd Maines) oder den lockeren, gefälligen, ungemein melodischen, aber mit einem düsteren Text versehenen, von erstklassiger Steelguitar (wieder Lloyd Maines) umgarnten Countryrocker "Kick in the head", bis hin zu dem modernen, fast schon punkigen, fulminanten Highspeed-Rocker "Overtable" - Cody Canada und seine Kumpels fühlen sich überall zu Hause und sprühen dabei nur so vor Energie und erfrischender Spielfreude. Bei einigen Stücken haben sie die texanische Singer-Songwriterin Stephanie Briggs integriert, die mit ihrem Piano-Spiel und dem Background-Gesang für weitere Belebung sorgt. Die limitierte Ausgabe verfügt über 3 zusätzliche Live-Tracks (alle bislang unveröffentlicht) und weiteres, hoch interessantes, "verstecktes" Material. Diese "hidden tracks" sind das Stück "Poopeye", eine fantastische Coverversion von Warren Zevon's "Carmelita" und das Live-Video zu "Confident"

Das komplette Tracklistsing:

1. 51 Pieces (3.42)
2. Bluebonnets (3.07)
3. Burn Like The Sun (4.22)
4. To Find My Love (4.40)
5. Drag (4.46)
6. Kick In The Head (3.22)
7. Overtable (3.31)
8. Overtable Interlude (1.49)
9. Pretty Lady (3.42)
10. Tomorrow (3.24)
11. Confident (4.11)
12. My Chances (8.32)
13. Angel Flying Too Close To The Ground (live) (5.05)
14. Soul Agent (live) (4.08)
15. Train To Birmingham (live) (5.06)

Art-Nr.: 6533
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Crow Band, Bart - heartworn tragedy [2009]
Drittes, ganz ausgezeichnetes Album des texanischen Quintetts, das man ohne Zweifel mittlerweile zu den vielversprechendsten Acts der texanischen "Red Dirt"-Countryrock-/Americana-Szene zählen muss! Und sie werden immer besser! Die Bart Crow Band um ihren aus Maypearl stammenden Bandleader Bart Crow (dazu kommen noch Paul Russell - guitars, Matt Slagle - Bass, David Fralin - Keys, Guitars und Brian Smith - Drums) hatte sich mit ihrem Debüt "Finally" (als bestes Album des Jahres bei den "My Texas Music Awards" ausgezeichnet) rasend schnell in die Herzen der "Red Dirt"-Gemeinde gespielt, und der Nachfolger "Desperate Hearts" aus dem letzten Jahr (mittlerweile mit dem allseits bekannten und beliebten "Smith Entertainment"-Label im Rücken) konnte, vor allem, was den Sound und die Produktion anging, sogar noch einmal eine kleine Schüppe drauflegen. Dieser positive Trend einer enrneuten Steigerung setzt sich auch auf ihrem neuen Silberling "Heartworn Tragedy" kontinuierlich fort (wieder kein schwaches Stück - im Gegenteil), was beim hohen musikalischen Level der Vorgänger nicht unbedingt als selbstverständlich erachtet werden kann. Aber dafür sind ja die meisten dieser jungen Bands der "Red Dirt"-Szene bekannt. Gerade, wenn man die Stagnation oder den Einbruch fast zwangsläufig vermutet, lassen sie meist den nächsten "Kracher" vom Stapel. So auch hier bei "Heartworn Tragedy". Trotz eines erneuten Produzentenwechsels, diesmal zu Dexter Green (u.a. Five Star Iris, Collective Soul), der ja bereits vor geraumer Zeit auch Johnny Cooper's aktuelles Werk "Follow" betreut hatte (verbunden mit einem doch relativ massiven Stilwechsel), blieb die musikalische Ausrichtung im Vergleich zu "Desperate Hearts" absolut konstant. Herrlich lockerer, aber durchaus knackiger, mal sehr schwungvoller, mal im Midtempobereich angesiedekter, sehr erfrischend rüberkommender, gefälliger, von tollen Melodien durchzogener Countryrock-/Americana, der sich jederzeit ein wohliges Plätzchen in den Katakomben unserer verwöhnten Gehörgänge sucht. Nahezu jeder Song ist ein richtiger Ohrwurm. Ein Unterschied zum Vorgänger liegt vielmehr in der Tiefe und Emotionalität der Stücke, bei denen sich Bart Crow teilweise textlich auf sehr persönlicher Ebene öffnet (auch in den Linernotes des Digipacks gibt es zu jedem Titel ein paar Statements von ihm), was ihm viele zusätzliche Sympathien einbringen dürfte (er ist ja eh für seine ausgeprägte Fan-Nähe bekannt). Songs wie das Titelstück "Heartworn Tragedy" (mit viel rockigem Drive, dezent dramatischem Touch und starken Gitarren), das mit seinem fetten Refrain wie ein Blitz einschlagende "Broken" (das Stück beginnt ruhig, mit einer technisch auf "retro" getrimmten Stimme Bart's und geht dann abrupt in einen kräftigen Refrain über, begleitet von wunderschönen Steelguitar-Einlagen, kernigem E-Gitarren-Solo und wieder einem Steel-Solo) oder das abschließende "Surrender" (sehr atmosphärisch, dezenbtes Randy Rogers Band-Flair, schöne Countrynote, tolles Zusammenspiel von Akustik- und E-Gitarren, hallender Orgel und schönem E-Piano) reflektieren die tragischen familiären Geschehnisse im Rahmen der Alkohol- und Drogen-Probleme seiner Mutter, die um Weihnachten letzten Jahres herum sogar in einem Selbstmordversuch gipfelten. Der Rest ist eine ausgewogene Mischung aus immer sehr melodisch gehaltenen flockigen Nummern ("Saying Goodbye" - die erste Singleauskopplung, Bob Seger-mäßige Pianountermalung, kurzes Skynyrd-mäßiges E-Gitarren-Solo; "Traded It All For Love" - sehr dynamisch, teilweise tanzbar, E-Pianotupfer, kreischendes E-Gitarren-Solo; "Stayed Away" - erinnert in der Untermalung teilweise an "All Along The Watchtower", Powerrefrain, integrierte Marschtrommeln) und ruhigen Sachen mit Southern-Country-Teint, wie sie ähnlich von den Outlaws früher so vorzüglich gepflegt wurden ("Run With The Devil´" - heulende Steel, klasse Bariton-E-Klänge; "Rock’N’Roll Dreamer" - balladeske Strophen, entspanntes, verspieltes E-Gitarren-Solo; "Satisfied Heart" - schöne Akustikgitarrenuntermalung, E-Piano-Tupfer, feine Steelguitar-Fills). Lediglich "Shadow Dancer", ein schon vor fünf Jahren von Bart im feucht fröhlichen Zustand komponierter Song, fällt etwas aus dem Rahmen. Als Grundlage könnte hier einmal mehr Charlie Daniels’ altgediegener Gassenhauer "Trudy" gedient haben (sehr ähnlich von der Melodie her; der Song wird scheinbar in letzter Zeit gerne, genau wie "Can’t You See" von vielen Bands abgewandelt). Doch wie dem auch sei, die Nummer wird von Crow & Co. in einem leicht angejazzten und cool groovenden, vollkommen eigenständigem Arrangement (tolle, längere, bluesrockige E-Gitarren-Passage) neu definiert. Klasse gemacht. Mit ihrer neuen CD "Heartworn Tragedy" hat die, sich eh schon einer immensen Beliebtheit erfreuende, Bart Crow Band abermals einen qualitativen Schritt nach vorn gemacht und muss mittlerweile klar zur obersten Riege der "Red Dirt"-Bands (Cross Canadian Ragweed, Randy Rogers Band, Wade Bowen, vor allem der Eli Young Band sind sie recht nahe) gezählt werden. Eine glänzende Vorstellung! In dieser Form ein ganz heißer Kandidat für den nächsten "Red Dirt"-Major-Vertrag! (Daniel Daus)

1 Heartworn Tragedy - 4:36   
2 Saying Goodbye - 4:23   
3 Traded It All for Love - 4:39   
4 Run with the Devil - 3:15   
5 Stayed Away - 3:17   
6 Rock 'N Roll Dreamer - 4:07   
7 Broken - 3:18   
8 Satisfied Heart - 3:58   
9 Shadow Dancer - 4:26   
10 Surrender - 5:04

Art-Nr.: 6647
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Heartworn tragedy
Saying goodbye
Run with the devil
Stayed away
Broken
Surrender

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Dodd, Deryl - together again [2009]
"Together again", jener berühmte, unvergessene und ewig junge Country-Klassiker, den der große Buck Owens im Jahre 1964 an die Spitze der Country-Charts führte, dies aber verrückterweise nur als B-Seite seines Nummer Eins-Hits "My heart skips a beat" (und dann erlangte diese B-Seite mehr Berühmtheit als der eigentliche Hit), ist der Opener und Titelsong des neuen Albums von Deryl Dodd, diesem großartigen Neo-Traditionalisten und Honky Tonker aus Dallas/Texas, der sich über die Jahre hinweg einen überaus anerkannten Namen als einer der authentischsten Künstler in der Countrymusic machte. Warum das so ist, belegt auch das neue Werk wieder sehr eindrucksvoll. Gebeutelt von vielen künstlerischen, vor allem aber auch privaten und gesundheitlichen Tiefschlägen, ist Deryl Dodd seit einigen Jahren wieder "voll" da, ist sich seiner Musik und seines damit verbundenen Tuns aber bewusster als je zuvor. Das heisst, der einstige Lead Gitarrist von Martina McBride's Touring-Band (auch in der Band von Tracy Lawrence spielte er kurzzeitig) lässt sich in keinster Art und Weise mehr von aussen beeinflussen und spielt nur noch die Musik, die ihm sein Herz vorgibt. Und das ist reine Countrymusic durch und durch. Texanischer, traditioneller Country, wie er in den dortigen Roadhouses und Honky Tonks zu Hause ist, ohne auch nur die Spur eines glatten Nashville-Schliffs. Rein, unverbraucht, unbehandelt, authentisch! Vor seinem geistigen Auge sieht man sich inmitten eines alten, "rauen" Honky Tonk-Saloons, umgeben von Bier- und Whiskey-getränkten-Gerüchen und einer Horde nicht mehr ganz standfester Cowboys - dies vermittelt diese klasse Countrymusic mit all ihrem Charme. George Strait, Merle Haggard, Keith Whitley, Geoge Jones & Co. lassen grüssen - und Dodd führt ihre Traditionen in seiner Musik wie eine verwandte Seele fort. Neben dem Titelstück "Together again" gibt's noch eine zweite Coverversion, nämlich eine sehr dynamische, frische und knackige, live im Studio eingespielte Fassung des spirituellen Albert Brumley-Klassikers "I'll fly away" (starke Gitarren-, Piano-Einlagen), der Rest stammt komplett aus der Feder Dodd's, zum Teil mit arrivierten Kollegen wie Brett Beavers, Kevin Denney oder Shane Decker. Zu den vielen Höhepunkten des Albums zählen beispielsweise der traditionell, kernig und urig "rockende" und swingende Roadhouse Country-"Grooner" "Back to the Honky Tonks" mit seiner passenden E-Gitarren- und Piano-Begleitung, die prächtige "Pure Country"-Ballade "Things you don't know" mit ihren wunderbaren Steelguitar-Fills und dem herrlichen Honky Tonk-Piano (klasse auch die dezent eingesetzte Baritone-Gitarre), der staubige Texas Outlaw-Country von "Lost highway" mit kurzen, rauen E-Gitarren-Elementen, aber einem recht lockeren Rhythmus und schönen Fiddle-Ergänzungen, der lustige, trockene Party-, "Beer drinkin'" Barroom-Feger "Beer and the belly" mit der "coolen" Banjo-Begleitung, die wunderbare, die ganze Einsamkeit eines Whiskeyglasses und die "Leere" einer Bar verittelnde, von klimperndem Piano und wimmernder Steel umgebene "Lonesome Honky Tonk Ballad" "Life behind bars", oder auch der melodische, mit schönen Gitarren in Szene gesetzte, flotte, traditionelle Countrysong "You're not lookin' for". Das ist bester "real traditional Texas Country" und eine klasse Leistung von Deryl Dodd! Wir ziehen respektvoll unseren obligatorischen Cowboyhut...

Das komplette Tracklisting:

1 Together Again - 03:19   
2 Back to the Honky Tonks - 04:05   
3 You're Not Looking For - 04:36   
4 Life Behind Bars - 03:45   
5 Death Taxes and Texas - 02:43   
6 Things You Don't Know - 03:59   
7 Beer and the Belly - 01:59   
8 It Don't Take Much - 03:51   
9 Lost Highway - 04:00   
10 All I Know - 03:25   
11 I'll Fly Away - 03:18   
12 John the Revelator - 01:46   
13 Home for Christmas - 03: 48 (hidden track)

Art-Nr.: 6528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back to the Honky Tonks
You're not lookin' for
Life behind bars
Death taxes and Texas
Things you don't know
Lost highway

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Donahew Band, Casey - moving on [2009]
Prächtiger "Red Dirt"-Countryrock voller Leidenschaft, herrlicher Melodien, würziger Instrumentierung und mit einem ungemein erfrischend klingendem Sound. Die aus Burleson/Texas stammende Casey Donahew Band gilt, obwohl sie bereits schon drei CDs veröffentlicht hat, in hiesigen Red-Dirt-Kreisen noch immer als so etwas wie ein gut behütetes Geheimnis der Szene. Das muß sich, und wird sich sicher auch, mit ihrem von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Macon Greyson, Kyle Bennett Band) hervorragend produziertem, vierten Werk "Moving On" schlagartig ändern. Die Scheibe ist ein Knüller und meistert den gar nicht so einfachen Spagat zwischen radiofreundlicher Melodik und anspruchsvoller, überaus kompetenter instrumenteller Umsetzung, genau wie auch den zwischen erdigem, unbekümmertem, rootsigen Texas Roots-Staub und traditionell verwurzelter Nashville-Kompatibilität als wäre es das natürlichste von der Welt. Das ist richtig klasse! Leader der Band ist, wie der Name es schon vorgibt, Casey Donahew, der als Sänger, Gitarrist und Songschreiber klar den Takt vor gibt. Begleitet wird er von Steve Stone (Bass), Donte “Taz“ Gates (Drums), Josh Moore (Fiddle) und John “JZ” Zaskoda (Electric guitars), alles großartige Musiker. Gemanagt wird das Quintett von Casey’s Frau, Melinda. Laut eigener Aussage bezeichnet die Band ihren Stil als "Pure Texas Country" und sieht sich beeinflusst von Interpreten wie Pat Green, Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram und Robert Earl Keen, wobei hier aber auch Acts wie No Justice, die Randy Rogers Band, die Eli Young Band, Wade Bowen, die Tommy Gallagher Band oder Zack Walther and The Cronkites genannt werden können. Dieses "Pure Texas Country", wie sie ihre Musik nennen, muß man allerdings schon um das Wörtchen "Rock" ergänzen, denn die Casey Donahew Band weist wirklich alle Mermale einer klassischen Countryrock-Formation auf und lässt durchaus auch Erinnerungen an die goldenen Tage des "vintage Countryrocks" der Siebziger aufkommen. Zudem gilt die Trupper als heiß begehrter Live-Act, die das Publikum mit langen, ausgedehnten Sets und unbändiger Energie (in ihrer Live-Präsenz vergleicht man sie sogar mit der Power Springsteen's) mitreisst. Los geht's mit der ersten Single des Albums, dem beeindruckenden, dynamischen, lockeren, aber sehr knackigen Countryrocker "Ramblin' kind", der nicht nur aufgrund des Songtitels unterschwellige Parallelen zu Dickey Betts' "Ramblin' Man", bzw. der "Brothers and sisters"-Ära der Allman Brothers aufweist. Dazu kommen natürlich die typischen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Anlagen, wie man sie so eben nur in Texas spielt. Beinhaltet zwei exzellente, jeweils wechselnde Solo-Passagen zwischen Fiffle und elektrischer Lead Gitarre (zunächst heulende Fiddle/E-Gitarren-Solo dann in umgekehrter Reihenfolge E-Solo mit anschließendem Fiddle-Konter), wobei die flinken Finger von Gitarrist John Zaskoda in einer Würze ind Lockerheit über die Saiten gleiten wie einst bei Dickey Betts oder Hughie Thomasson (The Outlaws). Der Song ist ein richtiger Leckerbissen für die Countryrock- und "Red Dirt"-Enthusiasten. Wenn das kein Riesen-Hit in den Texas Music-Charts wird...! Auch im weiteren Verlauf strotzt die CD geradezu vor erfrischend gutem, voller toller Melodien bestücktem, tollem Songmaterial: Herrlich beispielsweise die beiden super melodischen "Next Time" (mit southern-typischem E-Gitarren-Spiel) und "Breaks My Heart" (mit Steel, Fiddle und schönem E-Gitarren-Solo), das flockige "California" (starker "Red Dirt"-Countryrock mit einem Hauch von Westcoast), das rootsig stampfende, grandiose, gitarrenbetonte "Nowhere Fast" , das im Fahrwasser von Cross Canadian Ragweed befindliche, rockige "Burn This House Down" (feines Southern-Flair, starke Drums), oder die mit wohl dosierten Streicherpassagen verzierte Ballade "Angel", welche allesamt auf Grund ihrer Eingängigkeit wohl kaum von den Radiostationen ignoriert werden dürften. Die Band hat natürlich, wie in Red Dirt-Kreisen üblich, das gesamte Material selbst komponiert und in Eigenregie eingespielt, wobei allerdings auch einige wenige, auserwählte Gastmusiker Akzente setzen. Hier drückt besonders der agile Multiinstrumentalist Milo Deering mit Pedal Steel (stark u.a. bei der famosen, recht traditionell in Szene gesetzten, flockigen, lupenreinen New Country-Nummer "Strong Enough" mit ihrer frappierenden Nähe zu der nicht unter zu krigenden, gerade wieder mit einem glänzenden Album aufwartenden Nitty Gritty Dirt Band), Mandoline (das wunderbare "Let Me Love You") und Dobro ("Break Me Down") seinen markanten Stempel auf. Am Ende geht mit dem Titelstück "Moving On" (inkl. eines klasse Hiddentracks, der nach etwas 5.14 Minuten einsetzt) noch mal so richtig die Post ab. Der ein wenig an Charlie Daniels' "Trudy" erinnernde, als traditioneller Countrystomper in Cross Canadian Ragweed-Manier abgewandelte Song (Donahew's frecher Gesang im Stile von Cody Canada ist klasse), besticht durch seine klug ineinander verschachtelten Tempovariationen und seine instrumentellen Finessen (schön klimperndes Piano, wiehernde Fiddle, starkes E-Gitarren-Solo, prima Orgel) und dürfte einen atmosphärischen Vorgeschmack auf Casey Donahew's kommendes Live-Programm abgeben. "Moving On" von der Casey Donahew Band bietet insgesamt eigentlich alles, was eine starke "Red-Dirt"-Countryrock-Scheibe ausmacht. Ein hohes Maß an Kreativität und eine hervorragende Instrumentierung als Bestandteil authentischer, abwechslungsreicher und eingängiger Songs für das gesamte Spektrum der Klientel - und das noch ohne jede Schwachstelle. Eines der vielleicht besten "Red-Dirt"-Countryrock-Veröffentlichungen des Jahres 2009! Wir sagen respektvoll: "So kann's weitergehen", Jungs! "Move On, Casey Donahew Band"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Ramblin' Kind - 3:33   
2 Next Time - 3:31   
3 Breaks My Heart - 3:52   
4 California - 3:27   
5 Nowhere Fast - 3:32   
6 Let Me Love You - 3:48   
7 Burn This House Down - 3:58   
8 Break Me Down - 3:50   
9 Strong Enough - 3:27   
10 Broken - 3:32   
11 Angel - 4:31   
12 Moving On - 9:59 (incl. hidden track)

Art-Nr.: 6605
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ramblin' kind
Next Time
Breaks my heart
Let me love you
Burn this house down
Strong enough
Broken

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Gloriana - same [2009]
Ausgezeichnetes, vor zwei Jahren in Nashville gegründetes Quartett aus zwei Mädels (Rachel Reinert und Cheyenne Kimball) und zwei Jungs (die beiden Brüder Tim und Mike Gossin), die mit viel Frische und Dynamik exakt den jungen, modernen Country Pop-Sound repräsentieren, der heute in Nashville total angesagt ist. Und das machen sie richtig gut! Kein Wunder also, dass die Debutsingle "Wild at heart" bereits sehr ordentlich in den Charts unterwegs ist, mit klarer Tendenz nach oben. Die Songs stecken samt und sonders voller Hit-Potenzial und sind zumeist, von ein paar wenigen, allerdings überaus gelungenen Balladen abgesehen, ungemein knackig, voller Drive und Power in Szene gesetzt. Zudem sind sie sehr melodisch. Die Musik ist ein gelungenes "Crossover" zwischen mit countrytypischen Instrumenten (Fiddle, Steelguitar, Manoline) durchsetzten Arrangements und rock-poppigem Top 40-Appeal. Das größte Potenzial der Band ist ihr herausragender Gesang (der Lead-Gesang ist teils männlich, teils weiblich), vor allem aber die exzellenten "4-Part Harmonies", die spontan Vergleiche zu den Eagles oder Fleetwood Mac aufkommen lassen. Letztere sind dabei durchaus auch musikalisch eine Referenzgröße, doch im Kern zielt man klar auf die Klientel solcher Kolleginnen und Kollegen wie beispielsweise, Taylor Swift, Kellie Pickler, Lady Antebellum, Little Big Town, mit Abstrichen auch Keith Urban u.s.w.! Unterstützt werden Gloriana, wie sollte es anders sein, von einigen Hochkarätern der "Nashville Studio-Mafia", wie Tom Bukovac, Tim Pierce, Dan Dugmore, Bryan Sutton, Aubrey Haynie und dem grandiosen Drummer Kenny Aronoff. Wie gesagt, Gloriana machen einen klasse Job. Wem der moderne, poppige, mit viel rockiger Dynamik ausgestattete Nashville New Country-Sound gefällt, der wird sehr schnell ein Fan dieses hoch talentierten Vierers werden. Ihre Musik macht einfach Laune. Und sie werden ihren Weg in den Charts machen...

Das komplette Tracklisting:

1 How Far Do You Wanna Go? - 3:49   
2 Wild at Heart - 3:41   
3 The Way It Goes - 3:14   
4 Lead Me On - 4:05   
5 If You're Leavin' - 2:39   
6 You Said - 2:43   
7 Cry on Command - 3:57   
8 Over Me Now? - 3:00   
9 Come and Save Me - 3:35   
10 Even If I Wanted To - 3:54   
11 All the Things That Mean the Most - 3:52   
12 Change Your Mind - 3:45   
13 Time to Let Me Go - 5:02

Art-Nr.: 6495
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Gold Heart - my sisters and me [2009]
Faszinierend! Das ist schon so etwas wie eine kleine Sensation, die uns die Bluegrass-/Acoustic Country-Szene hier beschert: Die Rede ist von der blutjungen Formation Gold Heart aus Virginia, das sind die drei hochkarätig talentierten Schwestern Analise (Mandoline, 19 Jahre alt), Jocelyn (Acoustic Gitarre, 16) und Shelby (Fiddle, 13), die mit ihren unglaublichen gesanglichen und musikalischen Fähigkeiten keinen Zweifel daran lassen, dass sie wohl das nächste ganz "große Ding" im Fahrwasser solcher Kolleginnen wie Alison Krauss, Rhonda Vincent, Patty Loveless, Alecia Nugent & Co. sein werden. Sie haben die Natürlichkeit dieser Musik im Blut. Sie gehen, trotz ihres jungen Alters, bereits ungemein professionell und musikalisch ausgereift zu Werke. Das Songmaterial, es stammt zum größten Teil aus der Feder der erst 16-jährigen Jocelyn, und die verschiedendlichen Lead Gesänge (egal, wer von den Dreien singt, es ist himmlisch) sind eine wahre Wonne, ebenso wie die traumhaften Harmonie-Gesänge. Alles ist sehr melodisch und die Arrangements verfallen zu keiner Zeit in eine auf Geschwindigkeit ausgerichtete "Hektik". Vielmehr pflegen die Mädels ihren sehr traditionellen Sound in einem für sie typischen, äusserst angenehmen "slow drive", einem lockeren, extrem frisch wirkenden Midtempo. Mandolinen, Dobros, Banjos, Fiddles und Acoustic Gitarren in glasklarer Kombination mit den "goldenen" Stimmen der Mädels bestimmen das Geschehen. Lehnt man sich, zu den wunderschönen Klängen von Gold Heart lauschend, genussvoll in seinem Musiksessel zurück, so sieht man die jungen Damen vor seinem geistigen Auge musizierend auf der Veranda einer einsam gelegenen Farm sitzend, den Blick in die endlose Ferne schweifend und das Gefühl von ungetrübter Natürlichkeit, Frieden und grenzenloser Freiheit aufsaugend. Eine herrliche Vorstellung! Produziert hat das Album im übrigen Justin Carbone (Special Consensus)! Gold Heart und ihre CD "My sisters and me" sind ganz klar eine der, wenn nicht DIE Entdeckung(en) des Jahres 2009 in Sachen Bluegrass/Acoustic Country! "Jump on board and delight in the "GOLDEN sound of Bluegrass", heisst es auf ihrer Website. Und wie wir uns daran erfreuen...

Die komplette Songliste:

1 Grin and Bear It - 3:11   
2 Sing a Little Louder - 2:51   
3 Amidst Life's Storm - 2:58   
4 Chasing Lightning Bugs - 2:54   
5 Miles - 3:05   
6 Never Be Through with Lovin' You - 2:38   
7 Things - 3:17   
8 Heavenly Home - 2:28   
9 Shingin Down on Me - 2:27   
10 Sister - 3:01   
11 You Know How - 3:23   
12 Ride of Your Life - 2:25

Art-Nr.: 6721
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sing a little louder
Amidst life's storm
Chasing lightning bucks
Shining down on me
Sister
You know how

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Heartsfield - disrupting the country [2008]
Welch eine Überraschung! Was für eine tolle, neue Scheibe! Chicago's kultige Southern Rock-/Roots-/Countryrock-Formation Heartsfield tauchten 2002 nach über 20 Jahren wie aus dem Nichts mit ihrem damaligen Album "Rescue the dog" wieder auf. Weitere 7 Jahre später kommen sie nun mit dem Nachfolger! Und wie sie kommen! Ein Pracht-Teil, das die Midwestern Roots Rock-Freunde, die Countryrock-Freunde und vor allem die Southern Rock-Gemeinde, in deren Kreisen die Truppe einen fantastischen Ruf geniesst, in absolute Feierlaune versetzen dürfte. Mit teilweise 4 Gitarren rocken sie "the Country" und "the South"! Spuren von The Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, den Outlaws, aber auch von CSNY und Poco verarbeiten sie zu ihrem unwiderstehlichen, eigenen Sound. Die Southern Rock-Roots sind stets präsent. Erstklassiges Songmaterial. Mat hat den Eindruck, sie waren nie besser.

Das komplette Tracklisting:

1 Pain in the Cash (4.55)
2 Door of Happiness (4.41)
3 Sins of Mexico (5.41)
4 Beep Beep Bye Bye (3.32)
5 Better Days (5.32)
6 Have Some Fun (4.04)
7 Toast (6.26)
8 Got the Country (4.16)
9 Do It Right (5.15)
10 Playing Bars Blues (5.37)
11 To See You Again (First Time) (4.44)
12 The Deceiver (4.42)
13 Troubles of the Hearts (4.27)

Art-Nr.: 6176
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pain in the cash
Sins of Mexico
Beep Beep Bye Bye
Better days
Do it right
To see you again
Troubles of the heart

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