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Aldean, Jason - wide open [2009]
Jason Aldean geht konsequent seinen Weg weiter und liefert auch mit seinem dritten Album eine prächtige Leistung ab. Erneut erfreut er die Countrywelt mit seiner frechen, verwegenen, rotzigen Art und untermauert damit seinen Status als einer wegweisenden, modernen "jungen Wilden" Nashville's. Der aus Macon/Georgia stammende Aldean lässt eine Menge rockige Töne in seine Musik einfliessen, dennoch ist sie immer durch und durch "country", verweigert sich weitestgehend allzu poppigen Einflüssen. Bezeichnend dafür ist beispielsweise sein aktueller "Smash"-Hit "She's country" (ist bereits unter den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts, mit weiterem Drang nach oben), eine auf powernden, harten, gar AC/DC-kompatiblen E-Gitarren-Riffs basierende Nummer, die trotz dieses Fundamentes allerdings ein überaus authentischer, hervorragend umgesetzter, erdiger, junger, zwar fetter, aber lupenreiner Country-Kracher ist. Das ist klasse, das ist modern, das ist erfrischend! Als Gegenpol beinhaltet das Album auch ein paar, von tollen Melodien geprägte, wunderbare Balladen, die zumeist entspannt beginnen, im Verlauf des Songs aber immer mehr an Kraft gewinnen. Stellvertretend dafür sei das phantastische "Don't give up on me" erwähnt, das mit tollen, transparenten Gitarrenlinien überzeugt, gepaart mit schönen Steelguitar-Fills, und im zweiten Drittel mit einem erdigen, kurzen E-Gitarren-Solo überzeugt. So gibt es eine starke, abwechslungsreiche Mischung aus Songs über "small-town girls with big-city dreams", das raue Leben auf dem Lande und ein Stück über einen "Big green tractor" (feines Southernflair). Klasse beispielsweise auch das fetzige, mit satten E-Gitarren, flirrender Fiddle und schönen Steel-Klängen gefüllte "Crazy town", eine countryrockig stampfende Hommage an Nashville, und die wunderschöne, rebellische Ballade "On my highway"! Aber, wie gesagt, das gesamte Songmaterial ist klasse! Moderner, authentischer, immer ein wenig Redneck-/Southern-behafteter New Country, mal mit "Dampf", mal gefühlvoll, tough, kernig, ehrlich, jung, frisch! Was schon für Jason's Debut im Jahre 2005 galt, gilt auch noch zwei Alben und 4 Jahre später: So macht Countrymusic Laune ohne Ende...

Das komplette Tracklisting:

1 Wide Open - 4:00   
2 This I Gotta See - 3:57   
3 Fast - 4:14   
4 Crazy Town - 3:03   
5 Don't Give Up on Me - 3:40   
6 She's Country - 3:40   
7 On My Highway - 3:47   
8 Keep the Girl - 4:30   
9 Big Green Tractor - 3:24   
10 The Truth - 3:58   
11 Love Was Easy - 3:34

Art-Nr.: 6337
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wide open
Fast
Crazy town
Don't give up on me
She's country
Big green tractor

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Allen, Jeff - raised on gettin' by [2009]
Stark! Dynamischer, ungemein knackiger, ja schon fetziger, noch von jeglicherr "Nashville-Politur" befreiter, herrlich zwangloser, Energie geladener, rockin' Country/New Country voller "Schmackes", der sowohl die Traditionalisten, als auch die "jungen Wilden" des Genres vollends begeistern wird! Und wo kommt so ein Kerl her? Natürlich aus Texas! Jeff Allen stammt aus einer musikbegeisterten Familie, aus Canton/TX. Mit 15 Jahren brachte er sich das Gitarre spielen selbst bei. Von dort an verfolgte er stetig sein Ziel, einmal als Musiker auf der Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern "In ten years, I’d love to still be on tour full-time and have a few songs on the radio. I just want to make a living writing and playing the music I love", war seine damalige Intension. Der Erfolg gibt ihm recht. Bereits ohne Album gelang es ihm, im Vorprogramm von solch klangvollen Namen wie u.a. Emerson Drive, Reba McEntire, Randy Travis, Vince Gill, Little Big Town und Big & Rich aufzutreten. Mit seinem nun vorliegenden, prächtigen, bei dem kleinen Independent Label Savvy Recordings erschienenen Debüt "Raised On Gettin’ By, das er zur Zeit in ganz Texas promoted, dürfte er seinem Lebenstraum nun ein ganzes Stück näher gekommen sein. Ein tolles Teil , das noch voller spürbarem Idealismus und Elan steckt, und frei von allen Zwängen, munter und ungeschliffen drauflos rockt, dabei aber zu keiner Zeit die "real Country"-Pfade verlässt.. Die musikalische Performance ist einfach klasse. Allen hat eine tolle Country-Stimme, die aber auch hervorragend für rockige Sachen geeignet ist. Er und die hervorragenden Musiker sind prächtig aufeinander abgestimmt. Manchmal köännte man meinen, Allen spielt einen wunderbar "rotzigen" Mix aus den Elementen solcher Leute wie Brooks & Dunn, Eric Church, Jake Owen, aber auch Gary Allan und Brad Paisley, vermischt mit dem Texas-Flair solcher "Lonestar"-Ikonen wie Pat Green und Jack Ingram, und seinen eigenen Ideen. Und alles passt klasse zusammen! Allen hat acht von zwölf Stücken selbst komponiert und präsentiert sich als ein mit bereits allen (New Country-)Wassern gewaschener, aber gleichzeitig noch sehr hungriger, junger Musiker. Die Songs (produziert von Kevin Savigar und Brian Kolb), zumwiest umgeben von einem Gewand aus satten Gitarren, überzeugen auf ganzer Linie. Bereits das zum Einstieg gebrachte, sehr traditionell fundamentierte, großartige "Watching You", mit herrlich lässigem Gesang Allen's, quietschender Fiddle und exzellenter Gitarrenarbeit, rockt in allerbester Brooks & Dunn-Manier, ebenso wie das baumstarke, kraftvolle und dynamische Titelstück "Raised On Getting By" (krachende, rhythmische Drums, schön integrierte Orgel-Klänge, "saftige" E-Gitarren, tolle Melodie)! Ein echter Knaller! Bei den balladeskeren, immer och ungemein kraftvollen Stücken, wie zum Beispiel der Killer-Nummer "Can’t Trust Myself" (fetziges, zündendes E-Gitarren-Solo, großartige Steelguitar-Unterstützung, wundervolle Melodie) und solch klasse Nummern wie "Anyway", "You’ve Gotta Stop This" und "Still Gonna Wait For You", bewegt sich Allen in geschmackvollen Sphären zwischen Gary Allan, Brian McComas und dem jungen Keith Urban zu seiner weniger Mainstream-orientierten The Ranch-Zeit. Das mächtig rockende, riffige, kernige "Mighty Mississippi" und auch "Hurt Me" werden dann mit einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Groove serviert. Für den Gute Laune-Pegel seiner Live-Konzerte dürften "Drive Me To Drink" und "Honkytonk Saturday Night" (mit fettem E-Gitarren-Solo und großartigem, hintergründigem Saloon Piano-Geklimper) das richtige Elixier sein. Hier geht mächtig die (traditionelle) Post ab, und auch die Besucher der texanischen Roadhouses und Honky Tonks landauf, landab, dürften hier ausgelassen in Stimmung kommen. Gleiches gilt ebenfalls für das abschließende, etwas spirituelle "Me And Jesus", ein alter Tom T. Hall-Song, den Jeff seinem verstorbenen Großvater widmet. Kommt in einer tollen, lockeren, dennoch durchaus knackigen, grassig angehauchten, traditionellen Version mit klasse Fiddle-, Mandolinen- und Banjo-Klängen, sowie fulminantem, quick lebendigem E-Gitarren-Picking..Ein wenig schade, dass die wirklich stark aufspielenden Musiker, die einen tollen Job erledigen, im recht spärlichen 1-Blatt-"Booklet" nicht aufgeführt wurden. Dies bleibt allerdings der einzige, kleine Wermutstropfen und muß bei der Klasse dieses Albums einfach in den Hintergrund geschoben werden. "Raised On Gettin’ By" zeigt mit Jegff Allen einen jungen, bislang nahezu unbekannten (New)Country-Musiker, in dem eine Menge beeindruckendes Potential zu stecken scheint. Dieses Debut ist jedenfalls ein "Hit"! Die Urbans, Brooks & Dunns und Paisleys dieser Welt haben auch irgendwann mal "klein" angefangen, um eines Tages den verdienten Ruhm zu ernten. Jeff Allen hat ohne Zweifel das Zeug dazu, es ihnen nachzumachen. Der erste Schritt ist getan! Eine ganz starke Vorstellung des jungen Texaners! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Watching You (3.25)
2 Can’t Trust Myself (4.15)
3 Raised On Getting By (3.05)
4 Anyway (3.36)
5 Drive Me To Drink (3.20)
6 You’ve Gotta Stop This (3.18)
7 Mighty Mississippi (2.34)
8 Still Gonna Wait For You (3.49)
9 Running Out Of Ways (3.31)
10 Honkytonk Saturday Night (3.24)
11 Hurt Me (3.20)
12 Me And Jesus (3.20)

Art-Nr.: 6515
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Watching you
Can't trust myself
Raised on getting by
Anyway
Mighty Mississippi
Honky Tonk Satirday Night
Me and Jesus

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Ashton, Gwyn - two-man blues army [2009]
Der Albumtitel ist Programm: Das australische "Gitarren-Monster" Gwyn Ashton und sein kongenialer Partner, Drummer Dave Small, blasen zur ultimativen Attacke! Nur zu zweit rühren die beiden ein gnadenloses, mächtug Druck aufbauendes, raubeiniges, direkt ins Blut gehendes, intensives, krachendes Blues-/Bluesrock-Gebräu an, das seine Wirkung wahrlich nicht verfehlt. Es ist wie eine hypnotische, musikalische Droge! Rau, dreckig, laut, robust und wild gehen die beiden zu Werke, und dennoch steckt das vorzügliche Songmaterial voller großartiger Strukturen. Vor allem aber wird es umgesetzt von zwei herausragenden Musikern, zwei exzellenten Handwerkern. Gwyn Ashton ist ein mit allen Wassern gewaschener Gitarrist, ein wahrer Teufel an den 6 Saiten, der jedes noch so verrückte Riff, jede noch so abgefahrene Hookline, jeden noch so magischen Trick beherrscht wie aus dem "Eff-Eff". Dieser Bursche kennt mit seiner massiven Gitarren-Präsenz keinerlei Verwandten, ebenso wie Schlagwerker Dave Small, der sich die Seele aus dem Leib trommelt. Und sie haben stets das gewisse Blues-Feeling, den Spirit und das Feuer, das es braucht, um den Zuhörer gnadenlos in ihren Bann zu ziehen. Ashton dreht zuweilen auf, als wolle er sein Instrument bei voll aufgedrehten Amps ungespitzt in den Boden rammen. Alles virbriert, die Gitarre "brüllt" regelrecht. Pure Elektrizität! Dennoch bleibt das Zeug prima hängen, geht hin und wieder gar richtig ins Ohr. "Melodische" Refrains treffen auf wahnwitzige, die Saiten nach allen Regeln der Kunst verbiegende Gitarrensoli. Mississippi Swamp-Blues, Southern Blues, Texas-Blues, Seventies British-Blues, Classic Boogie-Blues-Rock - sie haben alles drauf! Nach dem fulminanten Instrumental-Opener "Meltdown at the hoo", einem tierischen, "high-octane" Texas-Bluesrocker, der gleich wie ein alles aus dem Weg räumender Orkan aus den Lautsprechern bläst, folgt das raue, Riff-betonte, großartige "Break", ein prächtiger, druckvoller Bluesrock-Kracher mit einem tollen Groove und erstklassigen Gitarrenlinien. Bleibt bestens hängen! Spuren der Stones treffen auf Stevie Ray Vaughan und Hendrix, ohne das Ashton auch nur im geringsten seine eigene Identität verliert. Seine alle Dämme brechenden Soli erwecken den Eindruck eines direkt aus Eurer Garage startenden Düsenjets. Was für ein massiver, kontrollierter Gitarren-Lärm! Baumstark! Relativ lässig und locker, aber dennoch sehr kraftvoll und ausgestattet mit herrlich swampiger Slide rocken die beiden anschließend durch den wunderbaren "Million Dollar Blues". Wirkt wieder sehr rau und ungezwungen, aber auch durchaus eingängig. Es folgt eine überaus inspirierte Fassung von Robert Johnson's "Cross Road Blues" mit geradezu hypnotischen, sumpfigen Gitarrenlinien und ultra-dreckigem Gesang. Packend! Wie auch das verrückte "Mad dog", ein höllischer, derber Voll-Tempo Swamp-Blues-Boogie, bei dem sich die beiden in einen wahren Rausch zu spielen scheinen. Hier geht wirklich die Post ab. Ashton's Finger müssen bluten. Irre! Dieser sowohl den Musikern als auch dem Zuhörer alles abverlangende "Overdrive" wird mit dem folgenden, großartigen "All over now" ein wenig heruntergefahren, wenngleich hier noch immer eine ordentliche Power freigesetzt wird. Das ist feinster, erdiger Retro Blues-/Bluesrock, der während der Strophen und des Refrains prima ins Ohr geht, mit Ashton's Gitarrensolo aber wieder eine tiefe, raue und laute Furche durch die vermeintliche Harmonie zieht. So geht das mit einer tollen Nummer nach der anderen weiter, ohne das die beiden ihr sehr hohes Niveau einbüßen. Völlig "abgefahren" beispielsweise noch der jammige Slow-Blues "Ain't nobody's fool", bei dem Ashton geschickt zwischen ganz leisen und gewaltig laut scheppernden Phasen hin und her balanciert und seinem Instrument die verrücktesten Töne und Laute entlockt, ohne dabei jedoch auch nur eine Sekunde lang den roten Faden zu verlieren. Diese "Two-man Blues Army" hat eingestöpselt und "schießt aus allen Rohren". Bärenstarker, fulminanter Blues/Bluesrock - unbehandelt, wild, durch und durch ehrlich - mit der Spontanität und Energie einer Live-Performance. Was die beiden zelebrieren, ist im wahrsten Sinne des Wortes, eine Wucht!

Das komplette Tracklisting:

1. Meltdown at the hoo 2:28   
2. Break 4:23   
3. Million dollar Blues 5:26   
4. Cross road Blues 5:34   
5. Mad dog 3:28   
6. All over now 3:31   
7. Outside woman Blues 4:20   
8. Junior got a blade 3:50   
9. False accusations 2:46   
10. Ain't nobody's fool 7:04   
11. One way ticket to the Blues 8:30   
12. Million dollar Blues (Radio Edit) 3:14

Art-Nr.: 6472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Break
Million dollar blues
Mad dog
All over now
Outside woman blues
Ain't nobody's fool

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One of these days
Seagull
Dirt in my pocket
Sloe gin
Another kind of love
Around the bend

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Bonamassa, Joe - the ballad of john henry [2009]
Was soll man zu diesem Burschen noch sagen, was nicht schon gesagt ist. Er ist ein Phänomen! Ein atemberaubender Gitarrist, dessen in der Vergangenheit schon rasant fortschreitende Entwicklung auch mit seinem neuen Studioalbum in keinster Weise abebbt. Das Teil ist erneut ein Meisterwerk geworden, mit einem Bonamassa in Höchstform, der besser nie war - und das will was heissen. "The ballad of John Henry", im übrigen gewidmet dem berühmten amerikanischen "working class hero" ist bereits das siebte Studioalbum des New Yorker Gitarrenartisten, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum (im zarten Alter von 12 spielte er schon im Vorprogramm seines großen Mentors B.B.King) feiern wird. Unglaublich! Bonamassa ist heute der wohl wichtigste Vertreter der jungen Bluesrock-Szene der Gegenwart, der es wie kaum ein anderer versteht alte Blues-Wurzeln mit zeitgemässen, klassischen und modernen Rock-Anleihen zu verschmelzen. Genau das wird auf "Joe Henry" überdeutlich! Seine Gitarrenvirtuosotät erreicht abermals ungeahnte Levels und ganz neue Facetten, sein Gesang wird immer besser! Kochende, schweißtreibende Bluesrock-Gewitter mit einem immensen Druck (The ballad of John Henry" ist ein Monster von einem Bluesrock-Stampfer) und gewaltig abgehende, von mächtigen Drums angetriebene Boogies ("Last kiss" poltert durch die Sümpfe, als gäbe es kein Morgen) wechseln mit grandios inszenierten Blues-Balladen ("Stop!"), ganz locker gespielten, von einem tollen Allmans'schen Southernflair begleiteten Gitarren-Rootsrockern ("Lonesome road Blues"), und semi-akustisch zelebrierten, mal mit folkigen ("Story of a quarryman") und sogar auch mal mit poppigen Momenten (das wunderschöne "Happier times") versehenen Nummern. Sein Gitarrenspiel und seine Soli fliegen zuweilen in schwindelerregenden Passagen aus den Lautsprechern, dann wieder donnert er solch schwere, wuchtige Riffs heraus, die einen Jimmy Page fast wie einen Waisenknaben aussehen lassen. Die bei zwei/drei Stücken erstmals eingesetzten Bläser (wie bei dem drückenden "Funkier than a mosquito's tweeter") stören in keinster Weise, sondern sorgen für zusätzliche Glut und Hitze. Das kommt richtig klasse! Darüber hinaus enthält das Album jeweils eine starke Coverversion von Tom Waits' "Jockey full of bourbon" und von Tony Joe White's "As the crow flies". Produziert hat erneut Kevin Shirley! 64 1/2 Minuten neue, überwältigende Musik von Joe Bonamassa! Der Bursche ist nicht zu stoppen!

Die komplette Tracklist:

1 The Ballad of John Henry - 6:26   
2 Stop! - 6:48   
3 Last Kiss - 7:15   
4 Jockey Full of Bourbon - 5:22   
5 Story of a Quarryman - 4:59   
6 Lonesome Road Blues - 3:08   
7 Happier Times - 6:40   
8 Feelin' Good - 4:44   
9 Funkier Than a Mosquito's Tweeter - 5:00   
10 The Great Flood - 7:39   
11 From the Valley - 2:24   
12 As the Crow Flies - 3:58

Art-Nr.: 6211
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The ballad of John Henry
Last kiss
Story of a quarryman
Lonesome road blues
Happier times
Funkier than a mosquito's tweeter

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Buster Jiggs - heartache jubilee [2009]
Buster Jiggs sind zurück! Und wie! Mit ihrem neuen Album "Heartache Jubilee" präsentieren sie ihren so wunderbar lockeren und so herrlich melodischen Countryrock schwungvoller, spielfreudiger und knackiger denn je. Es ist eine Wonne! Bereits im Jahre 2005 hatten wir anlässlich ihres starken Debüts von einem neuen, hell leuchtenden Sterne am texanischen Countryrock-Himmel berichtet, doch dann wurde es erst einmal recht still um die Band aus Hondo/Texas, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass man mit dem klasse Sänger Will Dodson und dem guten Lead-Gitarristen Brett Kastner (beide aus familiären Gründen) zwei nicht unerhebliche Verluste zu beklagen hatte. Doch nicht nur wir hatten schon beim Erstling das gesangstechnische Potential der Rhythmus-Gitarristin Kristin Muennink erkannt, die ohne jeden Zweifel schon immer das Zeug dazu hatte auch als Lead-Sängerin in der ersten Reihe zu stehen. Keine Frage, ihre grosse Zeit in der Band ist nun gekommen. So macht Bassist Cody Scherer keinen Hehl daraus, dass Kristin, nachdem man diverse vermeintliche Frontmänner vergeblich getestet hatte, die hunderprozentig richtige ist und der Band einen echten Motivationsschub voller Innovation und Drive in eine neue, richtige Richtung geben würde. Und das tut sie überaus eindrucksvoll! Kristin hatte beim Vorgänger schon den Löwenanteil des Songwritings übernommen, wie gesagt, die komplette Gitarrenrhythmusarbeit übernommen und mit hervorragenden Harmoniegesängen ihr vokales Talent unterstrichen. "Heartache Jubilee" verdeutlicht nun nachhaltig, über welch großartige, sehr prägnante Frontqualitäten Muennink verfügt. Ihre Stimme ist auf den knackigen, melodiebetonten Sound der Band hervorragend abgestimmt. Auch die zweite Neubesetzung eines vakanten Postens war ein absoluter Volltreffer! Lead-Gitarrist Heath Childs ist ein Könner ersten Grades, der dem ausgeschiedenen Brett Keltner in wirklich nichts nachsteht. Saitentechnisch agiert er sogar noch ein Stück variabler, streut immer wieder prächtige Soli ein und singt zudem klasse Harmonies. Mit der renomierten Smith Entertainment Group haben Buster Jiggs (der Name stammt übrigens aus einem Gedicht des Western-Poeten Gail Gardner, "The Sierry Petes - or Tying a Knot In The Devil’s Tail", und so ist auch ein rotes, mit einer Gitarre bestücktes, grinsendes Teufelchen mit einem Knoten im Schwanz zum Logo der Band geworden) jetzt auch ein starkes Label im Rücken. Für die Produktion wurde, wie auch schon beim Erstling, mit Joseph Deeb, dem Gitarristen von Micky and The Motorcars, wieder prominente Unterstützung gewonnen, der auch ein paar starke Slide- und Acoustic-Parts übernahm. Sämtliche Songs bestechen durch ihre quicklebendige und instrumentell hochwertige Einspielung. Ihre mit Ohrwurmqualitäten bestückten Melodien verströmen jede Menge positive Energie. Bassist Cody Scherer und Drummer Scott Muennink (Kristin's Ehemann) verrichten eine knackige Rhythmusarbeit, Kristin, Deeb und Childs ergänzen sich hervorragend in den untermalenden Gitarrenläufen und bereiten Childs immer wieder Raum für tolle, wunderbar ins Ohr gehende, aber auch mal sehr erdige, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarren-Passagen. Gastmusiker Mark Hallman bringt sich sehr sparsam mit einigen, den Songstrukturen angepassten Orgel-Parts ein (hervorragend vor allem bei der hinreissend schönen Countryrock-Ballade "Pretty White Wings", die neben ihrer wundervollen Melodie auch mit einem traumhaften E-Gitarren-Solo aufwartet). Über allem schwebt dann noch die erstaunlich angenehme Stimme Kristin Muennink's (vielleicht wie eine Mischung aus Patty Loveless, Fleetwood Mac’s Christine McVie und Sugarland's Jennifer Nettles), die bereits einen hochcharismatischen Eindruck hinterlässt. Mit ihr ist man, was den Gesang betrifft, in der männerdominierten Red-Dirt-/Americana-/Countryrock-Szene, darüber hinaus regelrecht in eine Nische gestoßen, denn allzu oft warten solche Künstler nicht mit weiblichem Lead-Gesang auf. Vom flockigen, lockeren, großartigen Opener "She’s Gonna Break Your Heart" (zwei starke E-Gitarren-Passagen), über das stampfende "Once Again" (klasse E-Gitarren- und Slidekombinationen), dem bereits erwähnten Ohrwurm "Pretty White Wings", dem rockigen Roots-//Red Dirt-Knaller "Madhouse" (herrlich angriffslustiger Gesang Muennink's, fettes, dreckiges E-Gitarren-Solo) und den countrylastigen "Heart Of Mine" (Marshall Tucker-Flair) und "Down Country Lovin’ (beide prima tanzbar, mit wunderbar knackigen E-Baritone-Gitarrenklängen und flotter Rhythmusarbeit) lässt das komplette Werk keine Wünsche offen. Extrem hoher Melodie- und Gute Laune-Faktor garantiert. Kein schwacher Song! Wundervoller, sich nachhaltig in den Gehörgängen festsetzender, unbeschwerter, Gitarren orientierter, "Red Dirt"-angehauchter Countryrock, wie er in solch einer Spielfreude, Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit eben nur in Texas entstehen kann. Auch die goldenen Countryrock-Tage aus den Siebzigern kommen einem in Erinnerung. Große Klasse! Buster Jiggs mit Kristin Muennink an der Front, dieses "Experiment" geht bei "Heartbache Jubilee" voll auf! Fortsetzung in jedem Fall Pflicht! Die CD kommt in einem schlichten, aber von den Mueninks sehr geschmackvoll gestalteten Digi-Pack. Erneut "teuflisch guter Stoff"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 She's Gonna Break Your Heart - 3:18   
2 Addicted to You - 3:16   
3 Ain't It Sweet - 3:31   
4 Once Again - 3:35   
5 You Don't Have to Be Lonely - 3:38   
6 Pretty White Wings - 4:17   
7 Heart of Mine - 3:33   
8 When I'm Dreamin' - 3:33   
9 Madhouse - 3:05   
10 Everything You Need - 3:38   
11 Down Country Lovin' - 3:09

Art-Nr.: 6590
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's gonna break your heart
Addicted to you
Once again
Pretty white wings
Heart of mine
Madhouse

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Cash, Rosanne - the list [2009]
Das neue Album von Rosanne Cash ist einmal mehr eine wundervolle Hommage an ihren Vater, den großen Johnny Cash. Im Jahre 1973, Rosanne hatte zu dieser Zeit mit Countrymusic weniger am Hut und orientierte sich mehr an den Beatles und der südcalifornischen Rock- und Pop-Szene, gab Johnny ihr, quasi aus "erzieherischen Gründen", eine Liste mit den seiner Meinung nach 100 essentiellen Country-Klassikern und empfahl ihr, diese zu lernen und zu spielen. In der Tat war dies ein ausschlaggebender Moment in der Entwicklung Rosanne's, der ihr die Countrymusic wieder deutlich mehr ins Bewusstsein rückte. Was bekanntermassen folgte, war auch für Johnny's Tochter eine mit vielen Hits gepflasterte, große Country-Karriere. Von dieser "historischen" Liste präsentiert Rosanne nun auf ihrem neuen Werk eine wundervolle Auswahl von 12 Songs, die sie voller Herzblut zu Ehren ihres Vaters aufgenommen hat. Sie interpretiert diese Nummern, alles absolute Country-Klassiker, nicht in der Art eines typischen Traditionalisten, sondern drückt ihnen ihren ganz eigenen Stempel auf. Das heisst, sie verpackt diese Songs in ein großartiges, voller Inspiration steckendes Contemporary Roots-, Alternate Country-, Americana-Format, weit weg von Nashville's Mainstream. Das ist im weitesten Sinne vergleichbar mit den jüngeren Arbeiten einer Emmylou Harris. Unter den Songs befinden sich solch unvergessene Evergreens und Klassiker wie beispielsweise Merle Haggard's "Silver wings", Jimmy Rodgers' "Miss the Mississippi and you", Hank Williams' "Take these chains from my heart", Hank Snow's "I'm movin' on", Bob Dylan's "Girl from the north country", Harlan Howard's "Heartaches by the number" und A.P.Carter's "Bury me under the weeping willow" - vieles also auch, was schon ihr Vater irgendwann eimal aufgenommen hat. Massgebend beteiligt an den schönen, gediegenen Arrangements war, neben Rosanne, vorwiegend ihr Ehemann John Leventhal, der auch wieder den Löwenanteil an Instrumenten bediente und das Album exzellent produzierte. Großartig auch die prominente Unterstützung von dem ein oder anderen Gesangspartner, wie zum Beispiel Wilco's Jeff Tweedy bei dem nicht unter zu kriegenden Klassiker "Long black veil" oder Bruce Springsteen's bei dem herrlichen "Sea of heartbreak". Erneut ein ganz feines Album von Rosanne Cash!

Die komplette Songliste:

1 Miss the Mississippi and You - 3:12   
2 Motherless Children - 3:06   
3 Sea of Heartbreak (feat. Bruce Springsteen) - 3:06   
4 Take These Chains from My Heart - 3:32   
5 I'm Movin' On - 3:45   
6 Heartaches by the Number (feat. Elvis Costello) - 3:21   
7 500 Miles - 3:04   
8 Long Black Veil (feat. Jeff Tweedy) - 3:10   
9 She's Got You - 3:07   
10 Girl from the North Country - 3:32   
11 Silver Wings (feat. Rufus Wainright) - 3:45   
12 Bury Me Under the Weeping Willow - 3:33

Art-Nr.: 6584
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cyrus, Billy Ray - back to tennessee [2009]
"Pushing deeper into his rock and country music roots, Billy Ray Cyrus is set to release Back to Tennessee", so die einleitenden Worte auf seiner Homepage über Billy Ray Cyrus' neues Album "Back to Tennessee". Es ist ein klasse Werk geworden, das voller Kraft steckt. Die rockigen Momente drängen die Country-Wurzeln nicht zu sehr in den Hintergrund und umgekehrt. So erleben wir eine starke Mischung aus sehr modernem, rockigem New Country (das Titelstück "Back to Tennessee"), dynamischen, total "hippen", wilden, jungen, voller Southern-Würze steckenden Country-Fetzern der Marke Montgomery Gentry/Jason Aldean & Co. ("Thrillbilly"), schöne, kräftige Balladen ("Somebody said a prayer"), auch mal einem poppigeren Stück ("A good day"), tollem, in einem feinen Fiddle-/Steel-Gitarren-Gewand (satte Lead E-Gitarre) steckenden Southern-style Country der Marke Travis Tritt ("Country as country can be"), und auch mal einen richtig dampfenden, abgehenden, knalligen Rocker ("Real gone" - im übrigen co-komponiert von Sheryl Crow)! Viel Abwechslung, aber es passt bestens! Aus dem "Hannah Montana"-Film gibt es als Bonus-Track schließlich noch das wunderbare, sehr melodische, gefühlvolle, frische, in einer schönen Mandolinen-/Gitarren-/Strings-Instrumentierung präsentierte "Butterfly fly away", das Billy Ray zusammen mit seiner Tochter Miley Cyrus, dem 16-jährigen Hannah Montana-Star im Duett vorträgt. Keine Frage, "Back to Tennessee" zeigt Billy Ray Cyrus in einer exzellenten Verfassung!

Die komplette Tracklist:

1 Back to Tennessee - 4:17   
2 Thrillbilly - 3:22   
3 He's Mine - 3:44   
4 Somebody Said a Prayer - 4:06   
5 A Good Day - 4:08   
6 I Could Be the One - 3:03   
7 Like Nothing Else - 4:25   
8 Country as Country Can Be - 3:25   
9 Love Is the Lesson - 3:46   
10 Give It to Somebody - 3:41   
11 Real Gone - 3:40   
12 Butterfly Fly Away - 4:44

Art-Nr.: 6336
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Donahew Band, Casey - moving on [2009]
Prächtiger "Red Dirt"-Countryrock voller Leidenschaft, herrlicher Melodien, würziger Instrumentierung und mit einem ungemein erfrischend klingendem Sound. Die aus Burleson/Texas stammende Casey Donahew Band gilt, obwohl sie bereits schon drei CDs veröffentlicht hat, in hiesigen Red-Dirt-Kreisen noch immer als so etwas wie ein gut behütetes Geheimnis der Szene. Das muß sich, und wird sich sicher auch, mit ihrem von Erik Herbst (u.a. Eli Young Band, Macon Greyson, Kyle Bennett Band) hervorragend produziertem, vierten Werk "Moving On" schlagartig ändern. Die Scheibe ist ein Knüller und meistert den gar nicht so einfachen Spagat zwischen radiofreundlicher Melodik und anspruchsvoller, überaus kompetenter instrumenteller Umsetzung, genau wie auch den zwischen erdigem, unbekümmertem, rootsigen Texas Roots-Staub und traditionell verwurzelter Nashville-Kompatibilität als wäre es das natürlichste von der Welt. Das ist richtig klasse! Leader der Band ist, wie der Name es schon vorgibt, Casey Donahew, der als Sänger, Gitarrist und Songschreiber klar den Takt vor gibt. Begleitet wird er von Steve Stone (Bass), Donte “Taz“ Gates (Drums), Josh Moore (Fiddle) und John “JZ” Zaskoda (Electric guitars), alles großartige Musiker. Gemanagt wird das Quintett von Casey’s Frau, Melinda. Laut eigener Aussage bezeichnet die Band ihren Stil als "Pure Texas Country" und sieht sich beeinflusst von Interpreten wie Pat Green, Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram und Robert Earl Keen, wobei hier aber auch Acts wie No Justice, die Randy Rogers Band, die Eli Young Band, Wade Bowen, die Tommy Gallagher Band oder Zack Walther and The Cronkites genannt werden können. Dieses "Pure Texas Country", wie sie ihre Musik nennen, muß man allerdings schon um das Wörtchen "Rock" ergänzen, denn die Casey Donahew Band weist wirklich alle Mermale einer klassischen Countryrock-Formation auf und lässt durchaus auch Erinnerungen an die goldenen Tage des "vintage Countryrocks" der Siebziger aufkommen. Zudem gilt die Trupper als heiß begehrter Live-Act, die das Publikum mit langen, ausgedehnten Sets und unbändiger Energie (in ihrer Live-Präsenz vergleicht man sie sogar mit der Power Springsteen's) mitreisst. Los geht's mit der ersten Single des Albums, dem beeindruckenden, dynamischen, lockeren, aber sehr knackigen Countryrocker "Ramblin' kind", der nicht nur aufgrund des Songtitels unterschwellige Parallelen zu Dickey Betts' "Ramblin' Man", bzw. der "Brothers and sisters"-Ära der Allman Brothers aufweist. Dazu kommen natürlich die typischen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Anlagen, wie man sie so eben nur in Texas spielt. Beinhaltet zwei exzellente, jeweils wechselnde Solo-Passagen zwischen Fiffle und elektrischer Lead Gitarre (zunächst heulende Fiddle/E-Gitarren-Solo dann in umgekehrter Reihenfolge E-Solo mit anschließendem Fiddle-Konter), wobei die flinken Finger von Gitarrist John Zaskoda in einer Würze ind Lockerheit über die Saiten gleiten wie einst bei Dickey Betts oder Hughie Thomasson (The Outlaws). Der Song ist ein richtiger Leckerbissen für die Countryrock- und "Red Dirt"-Enthusiasten. Wenn das kein Riesen-Hit in den Texas Music-Charts wird...! Auch im weiteren Verlauf strotzt die CD geradezu vor erfrischend gutem, voller toller Melodien bestücktem, tollem Songmaterial: Herrlich beispielsweise die beiden super melodischen "Next Time" (mit southern-typischem E-Gitarren-Spiel) und "Breaks My Heart" (mit Steel, Fiddle und schönem E-Gitarren-Solo), das flockige "California" (starker "Red Dirt"-Countryrock mit einem Hauch von Westcoast), das rootsig stampfende, grandiose, gitarrenbetonte "Nowhere Fast" , das im Fahrwasser von Cross Canadian Ragweed befindliche, rockige "Burn This House Down" (feines Southern-Flair, starke Drums), oder die mit wohl dosierten Streicherpassagen verzierte Ballade "Angel", welche allesamt auf Grund ihrer Eingängigkeit wohl kaum von den Radiostationen ignoriert werden dürften. Die Band hat natürlich, wie in Red Dirt-Kreisen üblich, das gesamte Material selbst komponiert und in Eigenregie eingespielt, wobei allerdings auch einige wenige, auserwählte Gastmusiker Akzente setzen. Hier drückt besonders der agile Multiinstrumentalist Milo Deering mit Pedal Steel (stark u.a. bei der famosen, recht traditionell in Szene gesetzten, flockigen, lupenreinen New Country-Nummer "Strong Enough" mit ihrer frappierenden Nähe zu der nicht unter zu krigenden, gerade wieder mit einem glänzenden Album aufwartenden Nitty Gritty Dirt Band), Mandoline (das wunderbare "Let Me Love You") und Dobro ("Break Me Down") seinen markanten Stempel auf. Am Ende geht mit dem Titelstück "Moving On" (inkl. eines klasse Hiddentracks, der nach etwas 5.14 Minuten einsetzt) noch mal so richtig die Post ab. Der ein wenig an Charlie Daniels' "Trudy" erinnernde, als traditioneller Countrystomper in Cross Canadian Ragweed-Manier abgewandelte Song (Donahew's frecher Gesang im Stile von Cody Canada ist klasse), besticht durch seine klug ineinander verschachtelten Tempovariationen und seine instrumentellen Finessen (schön klimperndes Piano, wiehernde Fiddle, starkes E-Gitarren-Solo, prima Orgel) und dürfte einen atmosphärischen Vorgeschmack auf Casey Donahew's kommendes Live-Programm abgeben. "Moving On" von der Casey Donahew Band bietet insgesamt eigentlich alles, was eine starke "Red-Dirt"-Countryrock-Scheibe ausmacht. Ein hohes Maß an Kreativität und eine hervorragende Instrumentierung als Bestandteil authentischer, abwechslungsreicher und eingängiger Songs für das gesamte Spektrum der Klientel - und das noch ohne jede Schwachstelle. Eines der vielleicht besten "Red-Dirt"-Countryrock-Veröffentlichungen des Jahres 2009! Wir sagen respektvoll: "So kann's weitergehen", Jungs! "Move On, Casey Donahew Band"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Ramblin' Kind - 3:33   
2 Next Time - 3:31   
3 Breaks My Heart - 3:52   
4 California - 3:27   
5 Nowhere Fast - 3:32   
6 Let Me Love You - 3:48   
7 Burn This House Down - 3:58   
8 Break Me Down - 3:50   
9 Strong Enough - 3:27   
10 Broken - 3:32   
11 Angel - 4:31   
12 Moving On - 9:59 (incl. hidden track)

Art-Nr.: 6605
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ramblin' kind
Next Time
Breaks my heart
Let me love you
Burn this house down
Strong enough
Broken

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Fogerty, John - comin' down the road ~ the concert at royal albert hall~ dvd [2009]
24. Juni 2008! John Fogerty kehrt nach über 37 Jahren in die alt ehrwürdige Royal Albert Hall von London zurück und spielt mit seiner grandiosen Band ein absolut mitreissendes Konzert! Die Power und Energie, die die Truppe ausstrahlt ist geradezu greifbar! Spielfreude pur! Miit u.a 3 Gitarristen und dem famosen Drummer Kenny Aronoff blasen John Fogerty & Co. zum Rock'n Roll-Frontalangriff auf die Herzen des Publikums und erobern es im Sturm. Die alten Credence-Hits, jede Menge Material seiner Solo-Album, zum Beispiel von "Revival", aber auch bereits ein toller Ausblick auf das country-orientierte "Blue Ridge Rangers rides again"-Projekt zeigen Fogerty in der Live-Form seines Lebens. Enthält zudem das bislang unveröffentlichte, brandneue Stück "Comin' down the road", ein Wahnsinns-Knaller in allerbester alter Credence Clearwater Revival-Manier! Besgeisternd! Die DVD (gut 100 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Comin' Down the Road
2 Born on the Bayou
3 Lookin' Out My Backdoor
4 Rambunctious Boy
5 Don't You Wish It Was True
6 My Toot Toot
7 Commotion
8 Creedence Song   
9 Ramble Tamble
10 Gunslinger
11 I Will Walk With You
12 Somebody Help Me
13 Broken Down Cowboy
14 Keep on Chooglin'
15 Southern Streamline
16 Blue Ridge Mountain Blues
17 Almost Saturday Night
18 Rock and Roll Girls
19 Down on the Corner
20 Hey Tonight
21 Up Around the Bend   
22 Old Man Down the Road
23 Fortunate Son
24 Travelin' Band   
25 Rockin' All Over the World
26 Proud Mary

Art-Nr.: 6680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Knowles, Davy & Back Door Slam - coming up for air [2009]
Aus Back Door Slam werden nun Davy Knowles & Back Door Slam. Der begnadete, blutjunge Gitarrenzauberer und Sänger Davy Knowles (er ist gerade mal 22 Jahre alt) rückt nun, zumindestens marketing- und namenstechnisch, noch mehr in den Mittelpunkt, zumal seine, allerdings erstklassigen, Begleitmusiker nicht mehr die selben wie vor zwei Jahren sind. Doch das ist weitestgehend egal und eher zweitrangig. Wichtig ist einzig und allein: Der Nachfolger zum prächtigen "Roll away" von 2007 ist da, heißt "Coming up for air", und ist erneut ein Knüller! Exzellenter, 70s-based Bluesrock/Classic Rock voller Herz und Seele, zuweilen mit einem leicht rootsigen Anstrich. Der Bursche spielt wie eine hinreißende Mischung aus Robert Cray, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher, und bringt mit seinen Songstrukturen und seinem stimmlichen "Vibe" immer wieder mal Paul Rodgers und Free in Erinnerung. Da passt es ins Bild, dass der alte Humble Pie-Haudegen Peter Frampton das Album produzierte. Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1 Coming Up for Air - 4:36   
2 Riverbed - 3:38   
3 Mistakes - 4:15   
4 Hear Me Lord - 6:03   
5 Amber's Song - 3:12   
6 Tear Down the Walls - 5:01   
7 You Can't Take This Back - 4:52   
8 Country Girl - 4:28   
9 Keep on Searching - 5:06   
10 Saving Myself - 3:11   
11 Taste of Danger [with Jonatha Brooke] - 4:09

Art-Nr.: 6430
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Coming up for air
Riverbed
Amber's song
Tear down the walls
You can't take this back
Taste of danger

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Lambert, Miranda - revolution [2009]
Miranda Lambert knüpft, ohne auch nur den kleinsten Hauch einer Schwäche, an die Top-Leistungen ihrer beiden vergangenen Alben an. Sie ist das beste, was Nashville in der jüngeren Vergangenheit in Sachen weiblicher Countrymusic passieren konnte. Fast könnte man den Albumtitel wörtlich nehmen, scheint es doch so, als wolle sie die Musik der Countrydamen in Nashville tatsächlich "revolutinieren". Wie dem auch sei, das Album ist in jedem Fall ein absolutes "Knüller"-Teil. Besser, erfrischender, abwechslungsreicher, peppiger und kompetenter kann man junge, knackige, kraftvolle, mal richtig rotzig freche, dann wieder ungemein gefühlvolle, von herrlichen Melodien durchzogene, auf fantastisches Songmaterial aufbauende (Miranda hat erneut nahezu alle Songs selbst komponiert), moderne, und doch so traditionell verankerte Countrymusic nicht präsentieren. Überaus beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1 White Liar - 4:48   
2 Only Prettier - 3:09   
3 Dead Flowers - 4:01   
4 Me and Your Cigarettes - 2:24   
5 Maintain the Pain - 2:17   
6 Airstream Song - 2:48   
7 Makin' Plans - 3:49   
8 Time to Get a Gun - 3:55   
9 Somewhere Trouble Don't Go - 3:23   
10 The House That Built Me - 3:56   
11 Love Song - 2:49   
12 Heart Like Mine - 2:58   
13 Sin for a Sin - 3:28   
14 That's the Way That the World Goes 'Round - 3:27   
15 Virginia Bluebell - 3:46

Art-Nr.: 6566
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Manassas - pieces [2009]
Wieder einmal eine sehr schöne, und wie bei diesem Label üblich, liebevoll aufgemachte Veröffentlichung von "Rhino": Diesmal ist man die Archive von Stephen Stills und seiner 1971 gegründeten, allerdings nicht allzu lang lebigen Formation Manassas (mit u.a. Chris Hillman und Al Perkins) durchgegangen. Herausgekommen ist das feine, historisch wertvolle "Pieces" mit rarem und bislang unveröffentlichtem Material. Tolle Sache!

Hier der offizielle Text von "Rhino" zur Veröffentlichung:

Stephen Stills has influenced generations with his powerful voice, songwriting artistry, and passionate guitar playing, both as a solo artist and as a member of Buffalo Springfield, Crosby, Stills, Nash and Young, and Manassas. Rhino reveals a snapshots of Stills' early days with the release of Manassas PIECES, a 15-song collection of unreleased recordings from sessions for both of the band’s albums. After recording his second solo album, Stills formed Manassas in 1971 with a talented group of musicians that included Chris Hillman, a former member of the Byrds and The Flying Burrito Brothers. Manassas released two albums, 1972's eponymous double-album debut and the 1973 follow-up, Down The Road. MANASSAS - PIECES features alternate versions of two songs from Down The Road: "Do You Remember The Americans" and "Lies" (featuring guitarist Joe Walsh). The collection also includes the legendary group's unreleased performances of "Sugar Babe" and "Word Game," a pair of songs Stills recorded in 1971 for his second solo album. The remaining tracks include "Like A Fox," a song recorded with blues guitarist Bonnie Raitt on background vocals and the Latin-tinged "Tan Sola Y Triste" (Spanish for 'So Alone and Sad').

Das komplette Tracklisting:

1 Witching Hour - 5:12   
2 Sugar Babe - 4:19   
3 Lies - 3:07   
4 My Love Is a Gentle Thing - 1:23   
5 Like a Fox - 2:58   
6 Word Game - 1:35   
7 Tan Sola y Triste - 1:23   
8 Fit to Be Tied - 3:49   
9 Love and Satisfy - 1:57   
10 High and Dry - 5:52   
11 Panhandle Rag - 1:57   
12 Uncle Pen - 1:52   
13 Do You Remember the Americans - 1:49   
14 Dim Lights, Thick Smoke (And Loud, Loud Music) - 2:16   
15 I Am My Brother - 3:24

Art-Nr.: 6582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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McClure Band, Mike - onion [2009]
Wahnsinn! Schon wieder ein neues Mike McClure-Teil, wird der ein oder andere vielleicht etwas vorschnell urteilen. Doch Leute, davon kann man ja gar nicht genug bekommen. McClure (Gitarre, Gesang) und seine beiden Mitstreiter Eric Hansen (Drums) und Tom Skinner (Bass) rocken sich in einen neuen "Red Dirt-Rausch", in ein neues "All Time High"! "Onion" ist eine "Granate", ein "Kracher", ein "Killer"-Album! Das neue Werk bedeutet die nunmehr bereits dritte Zusammenarbeit mit dem legendären Produzenten Joe Hardy (u.a. ZZ Top) und kommt von seiner musikalischen Konsistenz wohl dem 2006 erschienenen "Foam" am nächsten. Das heisst, es rockt gewaltig! Fett, vor Kraft nur so strotzend, voller Dynamik, Intensität und Wucht "jagt" uns die Mike McClure Band einen famosen Track nach dem anderen um die Ohren, um uns gleichzietig mit geardezu faszinierender Melodik in ihren Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen. Wuchtige, voluminöse, powernde Drums, regelrecht unter Starkstrom stehende, vibrierende Basslinien und ganze Ladungen glühender, massiver E-Gitarren-Riffs, -Licks, und -Läufe paaren sich mit hinreißenden Melodien. Auffällig ist die begnadete Bass-Arbeit von Tom Skinner, der mit seinem genauso variablen wie mächtigen, elektrisierenden, prägnanten Spiel in eine neue Dimension vorzustossen scheint, die wahrlich nicht alltäglich ist. Aber auch Drummer Eric Hansen spielt wie der Teufel, und McClure ist eh ein Genie. Der charismatische, mit einer so unverwechselbaren, großartigen, etwas heiseren, staubigen Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, ex-Frontmann und Kopf der Oklahoma-Countryrock-Truppe "The Great Divide", einigen vielleicht "lediglich" als Produzent der "Red Dirt"-Vorzeige-Formation Cross Canadian Ragweed und vieler anderer Genre-Kollegen wie Whiskey Myers, Tyler McCumber Band, Willie Stradlin, der Tommy Gallagher Band und vielen mehr bekannt, zeigt hier erneut auf beeindruckende Art und Weise, dass ihm offensichtlich die Ideen niemals ausgehen. Sein Songwriting und die musikalische Umsetzung ist pure Magie. Laute, fast schon mit einem gewissen "Hardrock-Approach" ausgestattete, druckvolle Rocker, die richtig die Muskeln spielen lassen, dabei aber, wie gesagt, von einer wundervollen Melodik gekennzeichnet sind, werden immer mal wieder von einem tollen, knackigen, klassischen Countryrocker unterbrochen, der ebenfalls unwiderstehlich in unseren Gehörgängen versinkt. Wie ein krachender, laut hallender Donner knallt uns Eric Hansen's Schlagzeug entgegen, begleitet von kompromisslosen, dreckigen, straighten, "in your face"-Gitarrenriffs - das ist die wuchtige Eröffnung des grandiosen Openers "Crash land". Nach ein paar prägnanten "Schlägen" setzt auch schon Mike McClure mit seinem unwiderstehlichen Gesang ein und verwandelt, angetrieben von dem höllischen Bass-Spiel Tom Skinner's, diese Nummer gleichzeitig in einen geradezu traumhaft melodischen "Red Dirt"-/Roots-Rocker. Tolle Harmonie-Gesänge (auch bei den meisten anderen Tracks) im Refrain, glühende Gitarren überall. Ein Hammer-Auftakt, der uns in Ehrfurcht erstarren lässt und ein packender Beweis dafür, warum McClure als so etwas wie der "godfather" der jungen, modernen "Red Dirt"-Bewegung in Texas und Oklahoma gilt. Nachfolgend gibt's ein weiteres Highlight nach dem nächsten! Beispielsweise der von fetten E-Gitarren umsäumte, riffige "Red Dirt"-Knaller "Perfect night", der wunderschöne, von vielschichtigen Gitarren und feiner Orgeluntermalung bestimmte, satte Countryrocker "Gonna be hard" (eine herrliche Verbindung von den alten, klassischen Retro-Anlagen der Byrds bis hin zur modernen "Red Dirt"-Philosophie), das brachial rockende, fast schon punkige, mächtig abgehende "Deviants", der knackige, wieder so wunderbar melodische Countryrocker "Find it in you", der knochige, harte, erneut ungemein viel Energie freisetzende, von purer Gitarren-Glut bestimmte (hört sich an, als wären 3 Gitarristen am Werk), bluesige, toll groovende Texas-/Southern-Rocker "Light on my hands" (würde auch prächtig ins Repertoire von Gov't Mule passen - tolles Gitarrensolo am Schluß, mit krachendem, abruptem Ende), der furiose, wie eine Mischung aus Cross Canadian Ragweed und The Great Divide dahin fegende, southern- und country-infizierte Roots-/Americana-/"Red Dirt"-Rocker "The funeral", oder die großartige, etwas lockerere Countryrock-Nummer "Warm inside", die McClur im Duett mit Steve Ripley (The Tractors) vorträgt. Gitarren-Rocker, Southern Rocker, Rootsrocker, Americana Rocker und Countryrocker - niemand kann sich dieserm gnadenlos starken Teil entziehen. "Onion" ist "hard-rocking" Texas "Red Dirt"-Stoff, der bei so manchem Konsumeten gar wundersame Dinge zu bewirken scheint. So berichten texanische Fans von mysteriösen Geschehnissen rund um den Genuss von "Onion": "I know this sounds crazy. I am a bald man. I listened to 'Onion' last night and woke up with a head full of hair" berichtet einer. Ein anderer behauptet: "My wife is 92 years old and last night she listened to 'Onion'. Now she is pregnant with twins". Verrückt! Doch wie dem auch sei, die Magie von "Onion" steht ausser Zweifel. Diese "Zwiebel" hat die Wirkung einer Droge!

Das komplette Tracklisting:

1. Crash Land (4.21)
2. Perfect Night (3.06)
3. Gonna Be Hard (3.24)
4. Deviants (2.56)
5. Find It In You (3.34)
6. Light on my Hands (3.31)
7. Nowhere Woman (3.37)
8. Pumped Up Charlie (3.27)
9. Warm Inside (5.00)
10. The Funeral (3.56)
11. Highways (3.12)

Art-Nr.: 6527
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Crash land
Gonna be hard
Find it in you
Light on my hands
Pumped up Charlie
Warm inside
The funeral

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Schmit, Timothy B. - expando [2009]
Fantastisches, neues Solo-Album des ehemaligen Poco- und jetzigen Eagles-Bassisten von einer Güte, die man ihm kaum zugetraut hätte. Niemals zuvor hat er ein Album von solch einer Relaxtheit, solch einer Natürlichkeit und inneren Wärme fertggestellt, wie "Expando", gekennzeichnet von begnadeter Musikalität. Sehr rootsig, voller exzellentem Songmaterial, kehrt Schmit weitestgehend zu seinen Country- und Folkrock-Roots zurück, die an seine frühen Tage bei Poco erinnern. Immer wieder lässt er deren goldene 70iger Jahre Countryrock-Ära aufleben, zuweilen gepaart mit einem Flair der frühen Crosby, Stills & Nash, als die ihre allerbesten Tage hatten. All das kommt natürlich in einem exzellenten musikalischen Ambiente, das voll auf der Höhe der Zeit ist. Es gibt knackige, aber auch wunderbare "stripped down" Arrangements, alles in einem ganz klaren, sauber abgestimmten, transparenten, brillanten Sound. Und dieser Gesang, diese Harmonien - herrlich! Schmit zeigt sich vielseitig und versiert, spielt sehr viele Instrumente (Bass, Gitarren, Drums, Harmonica, Klavier, u.s.w.), hat aber auch eine ganze Armada hochklassiger, legendärer Musiker zusammengetrommelt, die ihren adäquaten Beitrag zu dieser Glanzvorstellung leisten. Highlights wie der famose Roots-/Americana-Rocker "Parachute" (lönnte einer fast 40 Jahre alten Session von Poco und CSN entsprungen sein...) mit seinem herrlichen Midtempo-Groove (Drums: Jim Keltner), der fülligen Orgel-Untermalung (Benmont Tench), Kenny Wayne Shepherd's prächtigem, bluesigen E-Gitarrenspiel (inklusive eines packenden, kernigen Solos) und den großartigen Harmonie-Gesängen, das fragile, traumhaft melodische "Ella Jean" (hier spielt Schmit alle Instrumente selbst), der mit einer ordentlichen Funk-Prise gewürzte Roots-/Bluesrocker "White boy from Sacramento", bei dem Schmit's Sohn Ben seine Gitarrenkünste demonstriert, der klasse ins Ohr gehende, knackige Countryrocker "Friday night", der raue, toll groovende, wieder dezent bluesig angehauchte Rootsrocker "Downtime" mit seinem überaus melodischen Refrain (Background Gesang von Kid Rock und Dwight Yoakam), oder der von prächtigen Steelguitar-Linien (Greg Leisz) durchzogene, locker flockige Countryrocker "Good day" (hätte auf jedem frühen Poco-Album einen absoluten Ehrenplatz erhalten) sind wahre musikalische Juwelen. Das Material ist in seiner Qualität nicht im Entferntesten vergleichbar mit dem, was die Eagles zuletzt fabriziert haben. Es ist deutlich stärker! Driftet durch das rootsige Flair nie in allzu kommerzielle Schemata ab. Man kann Timothy B. Schmit nur allerhöchsten Respekt für diese grandiose Leistung zollen. Da hat er ein kleines Roots-/Americana-Meisterwerk gezaubert. Seine ganz klar beste Solo-Veröffentlichung bis zum heutigen Tag!

Das komplette Tracklisting:

1 One More Mile - 4:17   
2 Parachute - 6:19   
3 Friday Night - 4:43   
4 Ella Jean - 4:06   
5 White Boy from Sacramento - 4:57   
6 Compassion - 4:42   
7 Downtime - 6:34   
8 Melancholy - 3:28   
9 I Don't Mind - 4:15   
10 Secular Praise - 4:53   
11 A Good Day - 4:47

Art-Nr.: 6621
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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