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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ellis, Tinsley - moment of truth [2007]
"A Southern Bluesrocker with monstrous guitar chops - feral, incendiary and fiery", verspricht der Sticker auf der CD-Hülle. Was sollen wir sagen?..., es passt! Erstes neues Studioalbum des großartigen Bluesrock-Veteranen aus Atlanta/Georgia seit 3 Jahren - und es ist ein klasse Teil geworden! Tinsley Ellis gilt schon seit Jahren in der Szene als äußerst versierter "high-voltage Blues guitarist", der des öfteren gern auch mal mit Stevie Ray Vaughan verglichen wird. Doch seine Einflüsse sind wesentlich weitreichender, gehen von den frühen britischen Blues-Größen wie John Mayall oder Peter Green, über klassische Blues-orientierte Rockbands wie Cream und die Rolling Stones, bis hin zu Freddie King und B.B.King. Sein neues, großartiges Album "Moment of truth" zeigt von vorn bis hinten, warum Ellis, sowohl bei den Fans als auch bei den "Kritikern", so beliebt und anerkannt ist. Ein paar Schlagworte dazu: Virtuose, messerscharfe, auf den Punkt gebrachte, fette Lead Gitarre überall, klasse Gesang, hervoragendes Songmaterial, Biß, Feuer, ausgezeichnete Melodien, ein astreiner Groove, saftiger, satter Sound, und selbstverständlich eine klasse Begleitband! Ellis' Bluesrock verdient die Bezeichnung "Blues" vor dem Wort "Rock" tatsächlich, denn auf eine klassisch, bluesige Basis legt er großen Wert! Viele der Tracks bewegen sich im Midtempo- oder im Blues-Balladen-Bereich, dennoch versprühen sie eine ungeheure Power und Kraft, vor allem wegen der stets "lauten", sehr satt und durchaus würzig, dreckig gespielten Gitarrenlinien. Das hat eine hohe Intensität! Tinsley ist spürbar mit Leib und Seele bei seiner Musik! Sehr angenehm wirken die in den Songs immer wieder unaufdringlich eingebauten Orgel-Untermalungen, die die deutliche Gitarren-Dominanz des Meisters hervorragend ergänzen. Zu den Highlights eines durchweg starken Albums zählen beispielsweise der von herrlichen Cream-like Licks geprägte Retro-Bluesrocker "Say too much" mit seinen kraftvollen Gitarrenlinien, der dynamische, straighte, riffige, gut gelaunte Rock'n Roller "Someday", der wunderbar groovige, dabei kochende, Wah Wah-Gitarren-getränkte Midtempo-Bluesrocker "Get to the bottom", der gefühlvolle, aber mit intensiven Gitarrenlinien präparierte Slow-Blues "You're gonna thank me" (klasse Percussion-Background, wunderbare Orgel-Untermalung), der kernige und prächtig ins Ohr gehende Stones-like Seventies-Rocker "Tell the truth" (Background-Gesang: Michelle Malone), die großartige, überaus melodische, aber sehr knackig gespielte Bluesrock-Ballade "Too much of everything" mit dem gepflegten Orgel-Hintergrund und den famosen, wunderbar harmonisch rüberkommenden Wah Wah-Spielereien (inklusive exzellenter Soli), der kochende Blues-Boogie "Bringin' home the bacon", der von einem herrlichen Bass-Groove zurückhaltend nach vorn getriebene, klassische Rockin' Blues "Freeway soul" mit seiner gelungenen Melodik und den messerscharfen, aber locker gespielten Gitarrenläufen, die "rollicking" Coverversion von Sam & Dave's "I take what I want", oder auch der dampfende, Slide-getränkte Rock-Kracher "Stare at the sun"! Tinsley Ellis erldigt seinen Job nicht nur mit Bravour, sondern auch mit viel Herz und Seele! Ein Könner! "Moment of truth" ist ein weiteres, prächtiges Werk in der langen Reihe bisheriger, erfolgreicher und viel beachteter Veröffentlichungen dieses "earthy and dedicated, roots rocking blues journeyman". Top!

Art-Nr.: 5060
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Somebody
Get to the bottom
Tell the truth
Too much of everything
Freeway soul
Stare at the sun

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Manassas - pieces [2009]
Wieder einmal eine sehr schöne, und wie bei diesem Label üblich, liebevoll aufgemachte Veröffentlichung von "Rhino": Diesmal ist man die Archive von Stephen Stills und seiner 1971 gegründeten, allerdings nicht allzu lang lebigen Formation Manassas (mit u.a. Chris Hillman und Al Perkins) durchgegangen. Herausgekommen ist das feine, historisch wertvolle "Pieces" mit rarem und bislang unveröffentlichtem Material. Tolle Sache!

Hier der offizielle Text von "Rhino" zur Veröffentlichung:

Stephen Stills has influenced generations with his powerful voice, songwriting artistry, and passionate guitar playing, both as a solo artist and as a member of Buffalo Springfield, Crosby, Stills, Nash and Young, and Manassas. Rhino reveals a snapshots of Stills' early days with the release of Manassas PIECES, a 15-song collection of unreleased recordings from sessions for both of the band’s albums. After recording his second solo album, Stills formed Manassas in 1971 with a talented group of musicians that included Chris Hillman, a former member of the Byrds and The Flying Burrito Brothers. Manassas released two albums, 1972's eponymous double-album debut and the 1973 follow-up, Down The Road. MANASSAS - PIECES features alternate versions of two songs from Down The Road: "Do You Remember The Americans" and "Lies" (featuring guitarist Joe Walsh). The collection also includes the legendary group's unreleased performances of "Sugar Babe" and "Word Game," a pair of songs Stills recorded in 1971 for his second solo album. The remaining tracks include "Like A Fox," a song recorded with blues guitarist Bonnie Raitt on background vocals and the Latin-tinged "Tan Sola Y Triste" (Spanish for 'So Alone and Sad').

Das komplette Tracklisting:

1 Witching Hour - 5:12   
2 Sugar Babe - 4:19   
3 Lies - 3:07   
4 My Love Is a Gentle Thing - 1:23   
5 Like a Fox - 2:58   
6 Word Game - 1:35   
7 Tan Sola y Triste - 1:23   
8 Fit to Be Tied - 3:49   
9 Love and Satisfy - 1:57   
10 High and Dry - 5:52   
11 Panhandle Rag - 1:57   
12 Uncle Pen - 1:52   
13 Do You Remember the Americans - 1:49   
14 Dim Lights, Thick Smoke (And Loud, Loud Music) - 2:16   
15 I Am My Brother - 3:24

Art-Nr.: 6582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Zito, Mike - gone to texas [2013]
Nach Devon Allman's großartigem Album "Turquoise" kommt nun der nächste Royal Southern Brotherhood-"Recke" mit einem eigenen Werk: Mike Zito! Eingespielt mit seiner eigenen Touring-Band "The Wheel" präsentiert der famose "hotshot blues six-stringer" einen bärenstarken, musikalischen Blues-/Bluesrock-/Southern Rock-/Rootsrock-Trip, der uns thematisch quer durch seine geliebte Wahlheimat Texas führt. "Texas saved my life" sagt Zito und bezeichnet "Gone to Texas" demzufolge als sein wichtigstes Album bisher. Es ist eine Herzensangelegenheit und das kommt deutlich rüber. Voller Leidenschaft und mit viel, viel Seele präsentiert er 13 durchweg großartige Songs, von denen nicht ein einziger auch nur ansatzweise als "Füller" bezeichnet werden kann. Zito's Gitarrenspiel ist fantastisch, ebenso sein Gesang. Los geht es mit dem Titelstück "Gone to Texas" - und man ist sofort von dieser wunderbaren Musik gefangen. Ungemein melodische Strukturen voller Southern-Soul zeihen sich durch diesen traumhaften Midetempo Texas-Bluesrocker, dessen Nähe zu der Musik von Royal Southern Brotherhood nicht zu leugnen ist. Großartig, nicht nur hier, sondern auch bei einigen anderen Tracks, das vorzügliche Saxophon-Spiel von Jimmy Carpenter, dessen Einsätze sich prächtig mit Zito's grandiosem, southern-fueled Lead Gitarren-Spiel ergänzen. Toll! Diese Wertung trifft auch auf den tierischen Southern-/Swamp-/Bluesrock-Boogie "Rainbow bridge" zu. Was für ein mitreissender Groove! Mike Zito, eben selbst ein herausragender "A League Guitarist", hat für dieses Stück niemand Geringeren als Slide-Legende Sonny Landreth gewinnen können, der hier mit einem genialen Solo für Furore sorgt. Das dampft, das groovt, das brodelt, das rockt & rollt - einfach wunderbar! Jede Menge "Muscle Shoals"-Feeling und viel Soul weht durch das melodische "I never knew a hurricane", das Zito zusammen mit Roayl Southern Brotherhood-Kumpel Cyril Neville geschrieben hat. Mike singt fantastisch, der Groove ist exzellent. Geht einfach toll ins Ohr! Stark, wie Gitarrenriffs, eine ungemein wohlige Orgeluntermalung und Carpenter's Saxophon miteinander harmonieren. Rau und dreckig wird's bei dem kantigen, harten, mit glühenden Slide-Licks gespickten, harten, erdigen, packenden Bluesrocker "Don't think cause you're pretty". Entfaltet einen mächtigen Druck. Zito's Slide-Läufe, inklusive eines rattenscharfen, 1 1/2-minütigen Solos, bringen die Swamps richtig zum Brodeln. Grandiose Nummer! Herrlich, mit welcher Intensität der Bottleneck über die Saiten "fegt". Heiß! So reiht sich eine klasse Nummer an die nächste, wie beispielsweise der großartige, akustisch gehaltene, mit viel Acoustic-Slide inszenierte Roots-/Blues-Stampfer "Death row", das schön funky und dezent jazzig rüberkommende, mit schönem Jam-Feeling ausgestattete, drückende "Don't break a leg", der schwer kochende, massive, Southern-rockige Shuffle "The road never ends" (special guest: Delbert McClinton), oder der flockige, knackige, herrlich melodische Roots-/Blues-/Southern Rocker "Wings of freedom". Mike Zito gelingt mit "Gone to Texas", im übrigen sein nunmehr viertes Alnum; eine absolute Glanzleistung. So kann er weitermachen! Das ist Texas-Roots-/Southern-/Bluesrock vom Allerfeinsten!

Die komplette Tracklist:

1. Gone to Texas - 4.58
2. Rainbow bridge - 4.18
3. I never knew a hurricane - 5.24
4. Don´t think cause you´re pretty - 4.56
5. Death row - 4.07
6. Don´t break a leg - 4.52
7. Take it easy - 5.44
8. The road never ends - 4.12
9. Subtraction blues - 5.02
10. Hell on me - 4.40
11. Voices in Dallas - 4.30
12. Wings of freedom - 5.45
13. Let your light shine on me - 3.28

Art-Nr.: 8151
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Gone to Texas
Rainbow bridge
I never knew a hurricane
Don't think cause you're pretty
Death row
The road never ends
Wings of freedom

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Zito, Mike - greyhound [2011]
Nicht nur die Experten und Kritiker in den USA sind sich einig, auch die Fans realisieren es: Dieser Mann wird immer besser! War schon das 2009 erschienene "Pear river" ein aussergewöhlich starkes Teil, so setzt er mit dem famosen "Greyhound" glatt noch einen drauf. Immer mehr entwickelt sich der famose, texanische Roots- und Blues-rocking Gitarrist Mike Zito von einem zweifellos aussergewöhnlich talentierten "hotshot blues six-stringer" auch zu einem literarischen, ausdrucksstarken Songwriter und nicht minder, mit jeder Menge Ausstrahlung und Inspiration behafteten "soulful singer", ohne dabei seinen Status eines fulminanten "badass"-Gitarristen aufzugeben. Eine mitreissende Kombination, die er auf seinem neuen Album so stark wie noch nie offenbart. Beeinflusst sieht sich Zito vorwiegend von der Musik des amerikanischen Südens und der Swamps Louisiana's, wo sich seine sizilianischen Vorfahren vor weit über 100 Jahren einmal niederließen. So passt es, dass "Greyhound" zum einen von einem deutlichen, bluesig-rootsigen Southern Rock-Flair durchzogen ist und dass er zum anderen den in New Orleans ansässigen, ebenfalls der swampigen Roots-/Blues-Musik ergebenen, grandiosen Anders Osborne als zweiten Gitarristen und als Produzenten des Albums mit an Bord hat. Die Spuren, die man auf dem Werk findet, gehen von solchen Leuten wie Danny Gatton, Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan bis zu The Allman Brothers Band, genauso wie von Creedence Clearwater Revival, über John Hiatt, Bob Seger und Mark Selby, bis hin zu Indigenous und bluesigen Chris Robinson-Sachen. Auch dies suggeriert diese hier so wundervoll umgesetzte Synthese aus Roots- und Bluesrock. Das Songmaterial ist toll strukturiert und steckt voller erdiger, herrlicher Gitarrenläufe, die immer schön dreckig und "gritty" klingen, besticht aber gleichzeitig auch mit einer prächtigen Melodik und Vertrautheit. Zito's exzellente Soli und seine Gitarrendominanz stehen jederzeit klar im Zeichen der einzelnen Songs. Und, wie gesagt, die sind durchweg vom Allerfeinsten. Zu den Höhepunkten eines allerdings ohne jede Schwächen aufwartenden Albums zählen Stücke wie beispielsweise der packende Upbeat-Shuffle "Until the day I die", das gar mit alten Bad Company-/Free-kompatiblen Riffs aufwartende, straighte, aber auch von einem klasse Tinsley Ellis-like Southern-rocking-Blues-Feeling durchzogene "Judgement day", das von einem pochenden Led Zeppelin-Rhythmus getragene "The hard way", der wunderbare, pure Love Slow-Blues "Please Please Please" mit seinem grandiosen, gefühlvollen, "jazz-inflected" Gitarrensolo, der erdige Texas-Bluesrocker "Roll on" mit seinen tollen Slide-Licks, oder das wunderschöne, melodische Titelstück "Greyhound", ein fantastischer, Blues-based Southern-Rootsrocker an der Schnittstelle John Fogerty, John Hiatt, Bob Seger und Stevie Ray Vaughan, mit traumhaften Slide Guitar-Linien und einem herrlich ins Ohr gehenden Chorus. Wenn er singt: "Run away, run away/I'm leaving today/There ain't nothing like the sound/Of a lonely Greyhound", sieht man sie geradezu wie in einem kleinen Roadmovie vorm geistigen Auge vorbeiziehen, diese faszinierenden, unendlichen Weiten Texas' und der Südstaaten. Mike Zito ist in absoluter Top-Form. Mit seinem neuen Album macht er den nächsten Schritt in die richtige Richtung, um sich endgültig in den Herzen der Fans fest zu spielen. Dieser Bursche wird uns wahrlich noch viel Freude bereiten, da gibt es keinen Zweifel. So, und nicht anders spielt man würzigen, Gitarren-dominierten, southern-fueled Roots-/Bluesrock voller Soul und Inspiration. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 Roll On - 4:06
2 Greyhound - 5:00
3 Judgement Day - 5:44
4 Show Me the Way - 4:14
5 The Hard Way - 4:32
6 Motel Blues - 3:54
7 Stay - 5:31
8 Until the Day I Die - 4:15
9 The Southern Side - 3:52
10 Please, Please, Please - 3:59
11 Hello Midnight - 5:25

Art-Nr.: 7470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Roll on
Greyhound
Judgement day
The hard way
Until the day I die
Hello midnight
The southern side

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Zito, Mike - keep coming back [2015]
Der begnadete "Gitarrero" und neben Devon Allman ehemalige Lead-Gitarrist von Royal Southern Brotherhood hat mit seiner eigenen Band "The Wheel" nach "Gone to Texas" nun sein nächstes, großartiges Album eingespielt. Bärenstarker, feuriger, mit fantastischer Gitarrenarbeit garnierter Southern-fueled Blues/Bluesrock/Rootsrock der Kategorie 1A!

Das jomplette Tracklisting:

1. Keep coming back - 3.41
2. Chin up - 3.59
3. Get busy living - 3.54
4. Early in the morning - 3.25
5. I was drunk (with Anders Osborne) - 4.31
6. Lonely heart - 3.57
7. Girl from Liberty - 4.19
8. Get out of Denver - 2.56
9. Nothin' but the truth - 4.29
10. Cross the border - 4.45
11. What's on your mind - 6.45
12. Bootleg - 3.56

Art-Nr.: 9026
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Zito, Mike - pearl river [2009]
"Sollte es im Musikgeschäft irgendwo so etwas wie Gerechtigkeit geben, müsste der Name Mike Zito in einem Atemzug mit der Zunft der absoluten Top-Gitarristen des Bluesrocks genannt werden", umschreibt ein amerikanischer Rezensent die aussergewöhnlichen Fähigkeiten des in St. Louis geborenen und aufgewachsenen, mittlerweile aber in Texas lebenden Saitenvirtuosen, der darüber hinaus ein ebenso famoser Sänger (seine warme, etwas heisere, fantastische Stimme verfügt tief im Inneren über eine gehörige Portion Soul) und großartiger Songwriter ist. Sein neues Album "Pearl river" ist eine wahre Perle des inspirierten "soulful Bluesrocks", vollgepackt mit persönlichen Emotionen und eingebettet in einzigartige, wundervolle Melodien. In frühester Jugend bedeutete eine alte Van Halen-Scheibe, die er damals zum Geburtstag geschenkt bekam, das ausschlaggebende Kriterium, das seine Liebe zum Gitarrespielen begründete. Dabei spielt Zito heute alles andere als den Stil eines Eddie van Halen. Vielmehr interessierte er sich sehr schnell für die Musik des amerikanischen Südens, aber auch für die unterschiedlichsten Bluesgitarristen wie Eric Clapton, Buddy Guy, Danny Gatton, Jimmy Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Das sind die Einflüsse, unter denen er seinen ganz eigenen Stil entwickelte. Zwischenzeitlich hatte Zito allerlei Tiefen zu durchleben, die auch in hohem Alkohol- und Drogenkonsum gipfelten, doch er hatte glücklicherweise einige echte Freunde, die ihm beistanden und wieder auf den rechten Weg brachten. Einer der entscheidenten Kollegen, die im halfen, als er am Boden war, war Bluesrock- und Gitarren-Kollege Walter Trout, zu dem sich eine tiefe Verbindung entwickelte. Heute steht Mike Zito (wieder) voll im Saft und ist in der Form seines Lebens. "Pearl river" ist eine wundervolle Bluesrock-Scheibe, voller Soul und mit jeder Menge Bezüge zu den Swamps von Louisiana und deren Metropole New Orleans, jener Stadt in der die sizilianischen Vorfahren Zito's vor mehr als einem Jahrhundert Fuss fassten. Das sehr variable, von vorn bis hinten bärenstarke Songmaterial geht von dynamischem "exciting hard-rocking Roadhouse Blues"-Boogie voller Energie und Dynamik ("Dirty blonde") über tierisch groovenden kochend heissen, swampigen, drückenden, dennoch prächtig hängen bleibenden Funk-Blues ("Big mouth" - flammendes, gnadenlos starkes Gitarrensolo), bis hin zu traumhaft melodischem, mit einer ordentlichen Portion Soul behaftetem Midtempo Swamp-/Roots-Blues wie das Titelstück "Pearl river" (großartiges Gitarrensolo am Ende), das Zito mit der New Orleans-Ikone Cyril Neville geschrieben hat und im Duett vorträgt. Unter den exzellenten Begleitmusikern finden sich solch fantastische Leute wie Keyboarder Reese Wynans, einst langjähriges Mitglied von Stevie Ray Vaughan's Double Trouble, auch schon für The Allman Brothers Band tätig, sowie gefragter Session-Musiker in Nashville, und der hoch gelobte, junge Drummer Eric Bolivar, der zur Zeit bei jedem Jazz-, Rock,- Blues,- und Roots-Musiker aus New Orleans, der etwas auf sich hält, ganz hoch im Kurs steht. Weitere Partner sind Susan Cowsill als Gastsängerin bei dem rootsigen, trockenen, southern-fueled "Shoes Blues" und Anders Osborne bei der akustischen, zwischendrin für viel Abwechslung sorgenden, wunderbaren, entspannten Americana-Nummer "One step at a time", die eindrucksvoll offenbart, dass Zito auch auf diesem Terrain eine vorzügliche Figur abgibt. Im Mittelpunkt aber stehen einerseits Zito's grandioses Gitarrenspiel, das so voller Gefühl und Melodik steckt, und doch so voller Power, voller Würze und voller Feuer, und andererseits sein nicht minder starker, geradezu charismatischer, voller Soul steckender Gesang. Ein wahrer Könner! Zu den weiteren Highlights zählen solche Nummern wie der von herrlich melodischen Gitarrenlinien durchzogene, seelig groovende, lockere und dennoch knackige, kraftvolle Midtempo Southern-Blues "Change my ways", das brodelnde, von dreckigen Riffs und rollendem Orgel-Untergrund geprägte, packende "39 days", der schwerblütige, kochende, mit fleischiger Slide (inkl. eines fetten Solos) in Szene gesetzte, baumstarke Texas Shuffle Bluesrocker "Natural born lover", der ruhige, mit herrlichem Gitarrenpicking verzierte, genauso fragile, wie trockene, erdige Slow-Blues "All last night" mit seinen schönen Harp-Zusätzen, wie auch der wunderbar melodische, flotte, prächtig ins Ohr gehende, lockere Southern-Soul-Memphis-Blues "C'mon Baby", mit dem das Album genauso eindrucksvoll schliesst, wie es rund 56 Minuten zuvor begonnen hatte. Und dazwischen nicht die Spur eines Ausfalls! Dieses Album ist "a rollicking slice of gritty Blues, served up with heaping slabs of greasy New Orleans Funk, rootsy Americana and a dose of good old fashioned Rock 'n' Roll". Jawohl, dem ist nichts hinzuzufügen! Ein Pracht-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Blonde - 3:36   
2 Pearl River - 4:53   
3 Big Mouth - 4:08   
4 Change My Ways - 5:14   
5 Eyesight to the Blind - 3:21   
6 One Step at a Time - 3:37   
7 39 Days - 4:07   
8 Shoes Blues - 3:23   
9 The Dead of Night - 4:05   
10 Sugar Sweet - 3:29   
11 Natural Born Lover - 5:29   
12 All Last Night - 5:26   
13 C'mon Baby - 4:56

Art-Nr.: 6588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty blonde
Pearl river
Big mouth
Change my ways
One step at a time
39 days
Natural born lover

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