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Bentley, Dierks - up on the ridge [2010]
Es ist eine großartige Sache, dass Dieks Bentley's Label ihm bereits mit seinem fünften Album die Freiheit zugesteht, seine über den bisherigen Standard hinausgehenden musikalischen Vorlieben zu verwirklichen, zumal sie nicht gerade mit Nashville's Country-Mainstream auf einer Wellenlänge liegen. Doch Bentley nutzt die Chance auf beeindruckende Art und Weise. "Up on the ridge" ist ein ganz wundervolles Album geworden. In den Medien als reines Bluegrass-Projekt angepriesen, gelingt Bentley damit vielmehr eine faszinierende, spannende, ja hinreissende Mischung aus klassischem Bluegrass, modernem Newgrass, traditionellem, reinem Acoustic Country und Acoustic New Country - alles in einem sehr schön rootsig gehaltenen Gewand. Das sorgfältig ausgewählte Songmaterial aus Eigenkompositionen und einigen Coverversionen ist genauso abwechslungsreich wie exzellent. Alles wird in tollen Full Band-Arrangements präsentiert, wobei sich zu den üblichen, akustischen Instrumenten eine tolle Rhythmus-Fraktion aus Bass und Schlagzeug gesellt. Jawohl, ein grassiges Album mit Drums - auch das belegt die Schnittstelle zur akustisch gehaltenen Country-/New Country-Musik. Und die Musikergarde, die Bentley begleitet, ist das Allerfeinste, was die Szene zu bieten hat: U. a. Bryan Sutton (Gitarre), Sam Bush (Mandoline), Ronnie McCoury (Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), Chris Eldridge (Gitarre), Chris Thile (Mandoline), Rob Ickes (Dobro), Rob McCoury (Banjo), Randy Kohrs (Dobro), Glen Worf (Bass), Larry Atamanuik (Drums), John Gardner (Drums), und Jon Randall Stewart (Gtarre), der das Album auch hervorragend produzierte. Im entsprechend großartigen Sound beginnt der Reigen mit dem glanzvollen, epischen, von einem leichten Western-/Wüstenflair durchzogenen Titelstück "Up on the ridge". Sehr modern, in einem prächtigen Newgrass-Gewand, unterlegt von Larry Atamanuik's vorzüglichem Drumming (den kennen wir auch als zeitweise eingesetzten Schlagzeuger bei Alison Krauss und Union Station) wagt Bentley damit gleich zu Beginn des Albums einen mutigen Ausflug in die Gefilde des progressiven Psychedelic Country. Doch der Mut wird belohnt. Was der Sänger und seine Picker hier für eine Spannung aufbauen und ihren Instrumenten entlocken ist schlichtweg grandios. Aber trotz aller musikalischen Raffinesse bleibt das Stück auch prima hängen. Toll! Nicht minder stark geht es mit der von einer dynamischen Fiddle angetriebenen, eine Menge Americana-Flair ausstrahlenden Country-Ballade "Fallin' for you" weiter - wieder weit weg von Bentley's üblichem, radiotauglischem New Country. Dennoch, auch diese Nummer wirkt wieder vertraut - ein weiteres Argument für die große Klasse dieser Musik. Komponiert von Shawn Camp und Paul Kennerly, hören wir ein tolles Zusammenspiel von akustischer Gitarre, Dobro, Mandoline, sirenenartiger Fiddle, trockenem, sprödem Banjo und unaufdringlicher, aber effektiver Percussion. Aber es gibt auch herrlichen, fröhlichen, lupenreinen Bluegrass zu hören, wie etwa bei dem Squaredance-geeigneten "Rovin gambler" - wundervoll performt mit den Punch Brothers um Chris Thile. Erwähnten wir zuvor noch so etwas wie "weit weg vom radiotauglichem New Country", so muss allerdings auch deutlich festgestellt werden, dass es darüber hinaus auf dem Album sehr wohl eine ganze Anzahl von traumhaft melodischen und wunderbar ins Ohr gehenden Titeln gibt, die voller Hit-Potenzial stecken. Nehmen wir zum Beispiel das von Buddy & Julie Miller geschriebene "Love grows wild", eine locker flockige, wie Öl runter gehende Countrynummer, bei der, neben herrlichen Dobro-, Fiddle-, und Mandolinenklängen, sowie John Gardners lässigem, aber dynamischem Schlagzeugspiel, sogar eine, jedoch sehr dezent eingesetzte, E-Gitarre zu hören ist. Oder die flotte, total traditionelle, ebenfalls sehr lockere, erfrischend fröhliche, reine Countrynummer "Fiddlin' around" (Background Gesang: Vince Gill), wie auch die wunderschöne, mit glasklarer Mandoline verzierte, entspannte Ballade "Draw me a map" (Background Gesang: Alison Krauss). Als weitere, absolute Höhepunkte seien noch die großartige, leicht bluesige Acoustic Outlaw Country-Nummer "Bad angel" (klasse Schlagzeug-Groove, starkes Mandolinen-/Dobro-/Gitarren-Zusammenspiel), die Bentley mit zwei Gast-Vokalisten vorträgt (Miranda Lambert und Jamey Johnson singen jeweils eine Strophe), sowie die jeweilegen, exzellenten Coverversionen von Kris Kristofferson's "Bottle to the bottom" (mit Kristofferson als Duett-Partner), Bob Dylan's "Senor (Tales of yankee power)" und U2's Rock-Klassiker "Pride (In the name of love)", - eine starke Grass-Fassung -, erwähnt. In der offiziellen Produktbeschreibung zur CD heisst es u. a. "'Up on the ridge' - a powerful, beautiful album, steeped in the bluegrass and roots music, that moved Dierks Bentley to be a country musician in the first place". Ein wirklich treffendes Statement, das in der Tat die ganze Entwicklung eines der vielversprechendsten Country-Interpreten der jüngeren Generation ausdrückt. Mit "Up on the ridge" trifft Bentley den schmalen Grat zwischen kommerziellem Interesse und künstlerischem Anspruch nahezu perfekt - eine Mesiterleistung! Dazu kann man ihm nur gratulieren. Der Mann ist auf dem Weg einer der ganz Großen seiner Zunft zu werden...

Die komplette Songliste:

1 Up on the Ridge - 3:34   
2 Fallin' for You - 3:44   
3 Señor (Tales of Yankee Power) - 3:24   
4 Rovin' Gambler - 2:34   
5 Draw Me a Map - 3:31   
6 Bad Angel - 4:04   
7 Fiddlin' Around - 3:08   
8 You're Dead to Me - 3:19   
9 Pride (In the Name of Love) - 4:09   
10 Love Grows Wild - 2:48   
11 Bottle to the Bottom - 4:16   
12 Down in the Mine - 5:01

Art-Nr.: 6954
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Black Crowes, The - croweology [2010]
2 CD-Set! Was für eine famose Leistung der Black Crowes! Neues Acoustic Doppel-Album der "Krähen", im übrigen erneut mit Luther Dickinson (North Mississippi Allstars) an Bord, zum Preis einer Einzel-CD! Dafür spielte die Truppe über 20 Songs ihres umfangreichen, phantastischen Repertoires noch einmal neu ein - wie gesagt, in akustischen Versionen. Doch was heisst hier akustisch: Sagen wir mal, die Basis ist eindeutig akustisch, aber das ist ein richtig kraftvolles, zündendes, ungemein engagiertes Werk geworden, bei dem die Rhythmus-Sektion aus Drums und elektrischem Bass einen wunderbar erdigen, rootsigen Groove vorgibt und auch mal eine dezente, dreckige, elektrische Lead-Gitarre zum Eisatz kommt. Eigentlich sind es also eher semi-akustische Arrangements, doch, und das ist das Entscheidende, sie unterscheiden sich deutlich von den bekannten Versionen. Es ist faszinierend, was die Band in der Lage ist, mit diesem Material noch einmal für einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Funke springt sofort über. Tolle Jammings, tolle Grooves, großartige Melodien, ausgedehnte instrumentelle Breaks, Spielfreude, und viel, viel Seele und Inspiration. Enthält im übrigen eine klasse, bisher unveröffentlichte Coverversion von Gram Parsons' "She" und mit "Cold boy smile" auch ein vollkommen neues Stück. Einfach grandios! Ein zusätzliches Highlight ist die überragende Verpackung und Aufmachung des Albums. Die CDs kommen in einem wundervoll illustrierten, 4-fach aufklappbaren Digipack, bei dem sich, sobal man es auseinanderfaltet, in der Mitte ein Gebilde mit zwei am Lagerfeuer sitzenden, Mesch-gewordenen "Hippie-Krähen" erhebt (3 D-Gimmick-Cover), in der Art, wie bei der legendären, alten Jethro Tull-LP "Stand up". Klasse! So etwas Großartiges bekommt man bei einem Download eben nicht geboten. So etwas sollte Schule machen. Ein extrem reizvolles "Verpackungsplus" zu der eh schon genialen Musik. Tolle Sache für die Fans! Rundherum ein saustarkes Teil!

Kurz nach dem VÖ-Termin, am 13. August 2010, starten die Black Crowes in Milwaukee im übrigen ihre große U.S. "Say goodnight to the bad guys"-Tour, bei der sie jeweils einen 90-minütigen Acoustc-Set und einen 90-minütigen Electric-Set spielen werden. 20 Jahre sind es her, seitdem die Band ihr legendäres Album "Shake your money maker" veröffentlichte - und dieses neue Album und die anschliessende Tour sind eine Art Jubiläumsgeschenk der Band an die Fans. Danach ist erst einmal Schluß. Die Band wird sich nicht trennen, allerdings eine längere Auszeit nehmen. "Croweology" ist also so etwas wie ein "Abschiedsalbum" für eine längere Zeit... - aber das wird sicher nochmal ein Genuß für die Fans.

Aus dem Original-Text zur Produktbeschreibung":
The Black Crowes will release Croweology, its first double album of all acoustic material, on August 3. The release celebrates the 20th year anniversary of the Crowes’ 1990 debut Shake Your Money Maker. Following a tour in support of the album, the band has planned a lengthy hiatus. The members of the Black Crowes parted ways in 2001 and reunited in 2005.
“At this milestone in our career, I feel very fortunate that I have had the opportunity to spend my life making music,” Rich Robinson said in a statement. “It’s been 20 years since we started out on this journey. I would like to extend my deep gratitude to all of our fans who have been there with us along the way. We would not have gotten here without your support. Every night I stand on the stage I feel great pride and respect for what we share with our fans. After this tour we are going to take some much needed time to spend with our families. But for now, we are very much looking forward to a great year of touring. I look forward to seeing all your familiar faces again on the road. See you soon.”
After touring in 2009, The Black Crowes spent time at the Sunset Sound Studios in Los Angeles, recording over 20 songs from their 20-year history. The band arranged acoustic versions of many of their best-loved songs and the band’s catalogue picks."

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Jealous Again (5.13)
2. Share The Ride (3.58)
3. Remedy (5.33)
4. Nonfiction (7.53)
5. Hotel Illness (3.38)
6. Soul Singing (4.15)
7. Ballad In Urgency (9.16)
8. Wiser Time (9.33)
9. Cold Boy Smile (Unreleased) (5.35)
10. Under A Mountain (4.43)

Disc 2
1. She Talk s To Angels (6.16)
2. My Morning Song (6.13)
3. Downtown Money Waster (4.17)
4. Good Friday (5.42)
5. Thorn In My Pride (9.35)
6. Welcome To The Goodtimes (4.01)
7. Girl From A Pawnshop (7.08)
8. Sister Luck (5.58)
9. She (Unreleased) (5.31)
10. Bad Luck Blue Eyes Goodbye (7.07)

Art-Nr.: 6990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Blakeman, Shy - long distance man [2010]
5 lange Jahre nach dem vorzüglichen "The Southern Roots Revival" kommt der aus Wyoming stammende, schon vielerorts herumgekommene Shy Blakeman (lebte einige Jahre in Californien, dann in Kilgore/Texas und residiert aktuell in Nashville) endlich mit einem neuen Album, doch das Warten hat sich wahrlich gelohnt. "Long distance man" ist ein bravouröses Werk geworden, das den jungen Mann extrem gereift zeigt und von vorn bis hinten mit phantastischen Songs glänzt. Den Albumtitel des Vorgängers könnte man auch problemlos für das neue Album verwenden, denn er drückt klar und deutlich den Charakter und die Philosophie von Blakeman's großartiger Musik aus. Der Bursche hat irgendwie den Southern Rock im Blut - aber auch den Texas Outlaw-Country und den klassischen, Retro-Countryrock der goldenen Siebziger-Ära. Er möchte diesen "organic Texas Spirit" in seiner Musik zum Ausdruck bringen, ebenso wie "some L.A.-Countryrock-Roots" und vor allem auch einen "big taste of bluesy, swampy Southern Rock", sagt Blakemann. Und wie ihm das gelingt - einfach vorzüglich! Diese voller Seele und Würze steckende Mischung aus Roots-/Country- und Southern Rock mit ihrem Outlaw-Flair und "Renegade"-Charme übt auf den Zuhörer unmittelbar eine gewaltige Anziehungskraft aus, denn das Zeug bleibt nicht nur prächtig hängen, sondern wird auch, neben Blakeman's exzellentem Gesang, von einer Horde herausragender Musiker brillant in Szene gesetzt. Und schaut man mal auf das Line-Up der Instrumentalisten, wird noch einmal unmissverständlich klar in welche Richtung es hier geht: Marc Ford - Electric Guitar (ex-The Black Crowes), Audley Freed - Electric Guitar (ex-The Black Crowes, Cry Of Love), Doug Pettibone - Guitars, Dobro (u.a. Lucinda Williams), Kenny Vaughan - Electric Guitar (u.a. Rodney Crowell, Marty Stuart, Steve Earle), Jason Sutter - Drums, Ted Russell Kamp - Bass, Keyboards, Guitars, Trumpet, Akkordeon, Percussion (ex-Shooter Jennings' 357s), der das Werk auch hervorragend produzierte. Dem gesamten "Stab" gelingt eine einfach wunderbare, völlig natürliche Aufhebung der Grenzen zwischen staubiger Texas Roots-Musik, trockenem, klassischem Countryrock, Outlaw-Country und nahezu lupenreinem, oft schön swampigem Southern Rock! Inspirationen von Kollegen wie Waylon Jennings, Billy Joe Shaver, Poco, Wet Willie, The Black Crowes, The Charlie Daniels Band, The Allman Brothers Band und vor allem Lynyrd Skynyrd sind deutlich spürbar. Auch jüngere Veröffentlichungen, wie die der Brothers Of The Southland oder von Bo Bice passen recht gut ins Bild, wenngleich Blakeman's Musik doch noch ein deutlicheres Retro-Flair anhaftet. Das kommt einfach klasse! Tolle, erdige, Southern-fueled Lead-Gitarren und swampige, kernige Slide-Linien verzieren die Songs, ebenso wie die Klänge eines herrlichen, "verstaubten" Wurlitzer-Klaviers. Wie gesagt, wunderbar retro! Die Siebziger sind allgegenwärtig - und doch klingt alles sehr frisch und zeitgemäss. Los geht's mit dem großartigen, heissen, von einem tollen Waylon-Groove getragenen Outlaw-Countryrocker "Long distance man", dessen wunderbar funky wirkende, kurze Bläser-Fills der Nummer eine Menge Biss verpassen. Vollkommen locker, aber dennoch kraftvoll und dynamisch, kommt der anschliessende, schön flüssig dargebotene honky-tonkin' Roots-/Countryrocker "So many Honky Tonks" aus den Lautsprechern, dessen schönes, laues Southern-Feeling einem überaus geschmackvoll um die Nase weht. Es folgt eine phantastische Coverversion des alten Rusty Wier-Klassikers "Don't it make you wanna dance": Traumhafte Melodik, lockere, aber knackige Dynamik, wundervolles Slide-/Lap Steel-Spiel - ein Roots-/Countryrocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Hat erneut eine tiefe Southern-Seele. Klasse Piano-Geklimper! Ruhig, aber dennoch schwül, wird's bei "Dragob fly", einer prächtigen, semi-akustischen Roots-/Swamp-Nummer in einem klasse Banjo-/Acoustic Gitarren-/Akkordeon-/Slide-Gewand, der man, wüsste man es nicht besser, klar und deutlich eine Herkunft aus Louisiana bescheinigen würde. "Late night early morning" hat den Geist von The Band verinnerlicht, während Blakeman und seine Jungs in der Folge, zuunächst mit "Swamp water whiskey" und anschliessend mit "A quarter to three", zwei lupenreine, in vollster Blüte stehende, klassische Southern Rocker, die der besten Lynyrd Skynyrd-Ära entsprungen sein könnten, vom Stapel lassen. Der erste schön swampig mit feurig würzigen Riffs, dreckiger Lead Gitarre, starkem Wulitzer-Klavier im Hintergrund und weiblichem "soulful" Background-Gesang, der zweite mit einem charakteristischen Skynyrd-Groove, einem unterschwelligen Stones-Einschlag, heissen Bläser-Fills und einem brennenden, fetten E-Gitarren-Solo. Da kommt Freude auf! Danach wird die Power etwas runtergefahren. Die wunderschöne, ruhige, entspannte Country-/Americana-Ballade "Cannon ball" steht auf dem Programm. Fliesst mit ihren feinen Mandolinen- und Gitarren-Klängen, der hintergründigen Orgel-Untermalung, dem einsamen Dobro und dem sparsamen Percussion-Spiel locker, leicht und sehr natürlich in unsere Ohren. "Easy goin' woman" ist kerniger Texas Outlaw-/Roots-/Alternate Country an der Schnittstelle Waylon Jennings/Steve Earle und mit dem brodelnden, bluesigen, swampigen "Satin sheets" wird noch einmal mächtig gerockt (toller Groove, fiebrig glühendes Slide-Solo, dezenter Gospel-Touch). Es gibt auf diesem Album keinen Ausfall! Shy Blakeman und seine Mannschaft mit einem ungemein ambitionierten Werk! Retro-Country-/Roots-/Southern-Rock voller Herz und Seele! Wundervoll, wie Blakeman diese Musik in die heutige Zeit transportiert, wie er ihr, trotz aller Ursprünglichkeit, so viel Frische und Leben einhaucht, ohne auch nur einen Hauch an Authentizität einzubüssen. So muss man diese "Mugge" spielen! So lieben wir das! Das "Southern Roots Revival" des Shy Blakeman ist weiter auf dem Vormarsch...

Die komplette Tracklist:

1 Long Distance Man - 3:44   
2 So Many Honky Tonks - 2:46   
3 Don't It Make You Wanna Dance - 3:41   
4 Dragon Fly - 3:40   
5 Late Night Early Morning - 3:42   
6 Swamp Water Whiskey - 3:26   
7 A Quarter To Three - 3:59   
8 Cannon Ball - 3:30   
9 Old Folks Blues - 3:54   
10 Easy Goin' Woman - 3:13   
11 Livin' Proof - 3:49   
12 Satin Sheets - 3:43   
13 Save A Little Room - 4:45

Art-Nr.: 6939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
So many Honky Tonks
Don't it make you wanna dance
Dragon fly
Swamp water whiskey
A quarter to three
Cannon ball
Easy goin' woman

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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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Brice, Lee - love like crazy [2010]
Lee Brice hat sich längst in der Spitze der Countrymusic etabliert, und zwar als einer von Nashville's Top-Songwritern (u.a. "More than a memory" für Garth Brooks und "Still" für Tim McGraw), doch mit seinem Debutalbum "Love like crazy" beweist er eindrucksvoll, warum er auch als "one of the most promising new voices in country music" gilt! Klasse New Country mit starken Balladen und knackigen, kraftvollen Uptempo-Nummern. Das auch als Single ausgekoppelte Titelstück befindet sich bereits unter den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts!

Die komplette Tracklist:

1 Picture of Me - 4:31   
2 Love Like Crazy - 3:37   
3 Some Things - 3:04   
4 Power of a Woman - 3:40   
5 Beautiful Every Time - 3:30   
6 She Ain't Right - 3:12   
7 Falling Apart Together - 3:45   
8 Sumter County Friday Night - 3:55   
9 Carolina Boys - 3:49   
10 Four on the Floor - 3:30   
11 These Last Few Days - 3:47   
12 Happy Endings - 3:39

Art-Nr.: 6957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Bullens, Cindy - howling trains and barking dogs [2010]
5 Jahre hat lang sich die großartige, aus West Newbury im U.S.-Bundesstaat Maine stammende Singer/Singwriterin Zeit gelassen, um mal wieder mit einem neuen Album auf sich aufmerksam zu machen. Lange schon zählt die auch hierzulande überaus beliebte und geschätzte Künstlerin zu den etabliertesten Größen des Rootsrock-/Americana-Genres, die mit ihren wunderbaren Songs Publikum, Kritiker und Fans gleichermassen begeistert. Ihr Standing in der Szene ist immens. So haben sich die 5 Jahre Wartezeit auch wirklich gelohnt, denn Cindy Bullens legt mal wieder ein prächtiges Album vor. Ein Album, das eine persönliche Herzensangelegenheit für sie ist und das eine vollkommen zwanglose und ursprüngliche, natürliche, von allen musikalischen Zwängen befreite Künstlerin präsentiert, die ihre Songs so spielt und interpretiert, wie sie sein müssen - erdig, rau, unpoliert, rein! Es sind keine neu komponierten Songs, dennoch Stücke die sie einerseits noch nie selbst eingespielt hat, die aber andererseits eine große Bedeutung für sie haben und ihre hohe Wertschätzung bei den Kolleginnen und Kollegen der Szene offenbaren. Im Jahre 1990, Bullens war im Grunde genommen eine pure Rock'n Roll Singer/Songwriterin, unternahm die damals 35-jährige auf Anraten von einigen Freunden, die meinten, ihr Songwriting-Stil sei dort sicher sehr willkommen, einen mutigen, "toughen" Trip nach Nashville - eine der besten Entscheidungen ihres Leben, wie sie heute resümiert. Für rund eine Woche liess sie ihre Kinder und ihre Familie zu Hause zurück und machte sich mit ihrem Jeep auf, um Kontakte in Music City zu knüpfen. Es war die Zeit als Leute wie Garth Brooks, Mary Chapin Carpenter, Foster and Lloyd, Trisha Yearwood und Konsorten dabei waren, traditionellen Countryklängen ein vollkommen neues Image zu verpassen. Und tatsächlich wurde sie in Nashville mit offenen Armen empfangen, lernte jede Menge neue Freunde kennen und begann im Laufe der nächsten Jahre, vor allem zwischen 1990 und 1995 jede Menge Songs mit Songwritern wie Mataca Berg, Radney Foster, Bill Lloyd, Mary Ann Kennedy, Jimmy Tittle, Kim Richey, und Wendy Waldman, um nur einige zu nennen, zu schreiben, die teilweise sogar zu großen Hits wurden. Ein Beispiel dafür ist das großartige "Labor of love", das sie zusammen mit Radney Foster komponierte, und das dieser seinerzeit zum Titelsong für sein zweites Solo-Album auswählte. Einige dieser Songs hat Cindy Bullens für "Howling trains and barking dogs" jetzt endlich mit ihrer eigenen Band aufgenommen, so natürlich auch das erwähnte "Labor of love". Bei dieser sehr rootsigen, trockenen, von wunderbaren Slide-Linien (Gitarrist Stephen B. Jones) durchzogenen Neueinspielung liess es sich im übrigen besagter Radney Foster nicht nehmen, als Duett-Partner zu fungieren. Klasse! Überhaupt sind all diese Songs in einem überaus erdigen, rauen, staubigen, sehr naturbelassenen, "roughen" Ambiente aufgenommen worden, das ein wunderbar ursprüngliches Roots-Feeling suggeriert. Das ist erdige Roots-/Americana-/Alternate Country-Musik in unverfälschter Reinkultur, fernab jeder Nashville-Politur. Weitere Highlights sind beisspielsweise der staubtrockene, wunderbar groovende, mit einer ungemein dreckigen Bluesharp versehene (ebenfalls von Cindy Bullens gespielt) Roots-Blues "Can't stop this train (Co-Autorin Matraca Berg), der sehr an die Arbeiten von Mary Chapin Carpenter erinnernde, viel Roots- und Americana-Feeling verbreitende, sehr melodische Countryrocker "In a perfect world" (klasse Orgel-/E-Gitarren-Instrumentierung), der raue, abgehende, von großartigem Klavier-Geklimper und dreckigen E-Gitarren-Riffs begleitete Roadhouse Country-Boogie "I don't know", der lockere, von einem schönen Mandolinen-/Gitarren-Gewand umgebene, lässige, aber durchaus knackige Midtempo-Roots-/Countryrocker "Everywhere and nowhere", das grassige, mit feiner Fiddle-/Mandolinen-/und Dobro-Begleitung inszenierte "The misty hills of Tennessee", oder auch der raue, bluesige, mit würziger Lead Gitarre versehene, erstklassige Roots-/Swamp-Rocker "Let Jesus do the talking". Ein großartiges Roots-/Americana-Album mit Songs aus einer Zeit, die Cindy Bullens' musikalisches Leben nachhaltig beeinflusste. Eine Wonne, mit welcher "rauen" Ursprünglichkeit sie diese Nummern heute interpretiert. "This is pure Americana and a genuine reflection where Cindy Bullens is as a solo artist today", ist in einem U.S.-Review nachzulesen. Das trifft es hunderprozentig auf den Punkt! Sehr starke Vorstellung, Frau Bullens!

Das komplette Tracklisting:

1 Love Gone Good - 4:28   
2 Can't Stop This Train - 4:06   
3 In a Perfect World - 3:39   
4 Labor of Love - 3:36   
5 All My Angels - 5:16   
6 Whistles & Bells - 3:33   
7 I Didn't Know - 4:06   
8 Everywhere and Nowhere - 4:26   
9 Let Jesus Do the Talkin' - 4:29   
10 The Misty Hills of Tennessee - 3:16   
11 Good at Being Gone - 4:33

Art-Nr.: 6979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love gone good
Can't stop this train
In a perfect world
Labor of love
I didn't know
Everywhere is nowhere

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Chesnutt, Mark - outlaw [2010]
Tolles, neues Album von Mark Chesnutt! Chesnutt verneigt sich mit diesem Album vor den Helden seiner Jugend, die ihn nachhaltig inspirierten Musik zu machen: Kris Kristofferson, Waylon Jennings, Willie Nelson, David Allan Coe, Billy Joe Shaver & Co.! "Outlaw" ist eine famos gelungene Hommage an die goldene Ära des Outlaw-Country. Chesnutt hat einige große Songs und Evergreens dieser, seiner Helden, unter der produktionstechnischen Leitung und musikalischen Mithilfe des ehemaligen Dwight Yoakam-Weggefährten Pete Anderson (spielt akustische, elektrische und Slide Gitarre, Bass, Harmonica und Percussion) neu eingespielt - frisch, authentisch, ehrlich! Lupenreiner, unverfälschter "genuine" Outlaw-Country ala Mark Chesnutt - großartig!

Das komplette Tracklisting:

1 Black Rose - 2:53   
2 Whiskey Bent and Hell Bound - 3:14   
3 Only Daddy That'll Walk the Line - 2:34   
4 A Couple More Years - 4:43   
5 Need a Little Time Off For Bad Behavior - 2:54   
6 Sunday Mornin' Comin' Down - 4:49   
7 Are You Ready For the Country - 2:31   
8 Lovin' Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again) - 4:10   
9 Country State of Mind - 3:54   
10 Freedom To Stay - 3:24   
11 Bloody Mary Morning - 3:53   
12 Desperados Waiting For a Train - 6:33

Art-Nr.: 6971
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cross Canadian Ragweed - live and loud at the wormy dog saloon [2000]
Wir konnten gar nicht anders! Nach dem fantastischen Erfolg ihres Meisterwerkes "Highway 377" (vielleicht das Genre Top-Album des Jahres 2001) mußten wir nun auch das Vorgänger-Werk aus dem Jahr 2000 "Live and loud at the Wormy Dog Saloon" herbeischaffen. Auch das ist ein tolles Teil! Der Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma ist ein bekannter Genre-Schuppen und die Stamm-Location von Cross Canadinan Ragweed, in der sie regelmäßig spielen. Hier treffen sie sich alle, die Freizeit-Cowboys und Rootsrock-Fans um nach gestreßten Arbeitstagen ordentlich einen zu heben und mit ihren musikalischen Helden dem Alltag zu entfliehen. Einen dieser tollen Auftritte haben Cross Canadian Ragweed auf diesem klasse Live-Album verewigt. Was soll man sagen: das macht einfach Spaß! Wesentlich roher als auf "Highway 377", derber, ungeschliffener, völlig unbekümmert, frech und rotzig, rocken und "poltern" sie sich durch einen fast 62-minütigen Set. Spaß und Freude pur! Sofort kommt bei dem Zuhörer das Gefühl auf, er sei inmitten dieser "Wormy Dog"-Gemeinde, mittten drin in dieser Party! Herrlich intime Atmosphäre! An der Musik und dem Sound ist wirklich nichts "geschraubt". Alles ist pur live, wie es tatsächlich war! Und die Setlist hat es in sich. Lediglich einen Track davon finden wir auf einem der beiden Studioalben der Band wieder, nämlich "Bang your head" auf "Highway 377", das es hier in einer klasse frühen Live-Fassung gibt. Der Rest besteht aus eigenen Stücken der Band, die auf Studioalben unveröffentlicht sind und aus hochinteressanten Coverversionen. So beginnt der "Wormy Dog"-Abend mit einer herrlich abgehenden Version von Jerry Reed's "Amos Moses", bei dem der Laden gleich richtig in Schwung kommt. Zu den anderen Covers zählt eine abgefahrene Version von Neil Young's "Hey, hey, my, my" und Bob Dylan's "Rainy day woman". Es ist schwer, andere Titel hervorzuheben, da einfach der ganze Gig klasse ist. "The President Song" ist bester Countryrock mit interessantem Text, "Headed south" bietet derben Blues-/Bluesrock mit "Southern/Louisiana"-Würze und flinken Gitarrensoli, "Workin' on ok" ist fetziger Countryrock, bei "Boys from Oklahoma", einem urigen Texas Honky Tonk-/Countryrock ist das komplette, bestimmt schon leicht angeheiterte Publikum, mit von der Partie, und zum Finale gibt es mit "Nowhere, Texas" noch mal einen Hochgeschwindigkeits-Heuler mit rasanten Gitarren und dem Band-Intro! Ein kühles Blondes aus dem Kühlschrank, CD in den Player, das Holzfäller-Hemd übergestreift, die verschiedenen Körperteile im Takt der Musik mitgehen lassen - und schon ist man mittendrin, im Wormy Dog Saloon in Stillwater, Oklahoma! Ein Trip, der richtig Laune macht! Nichts für Country-Puristen, denn hier gibt es eine richtige, rockige Sause! Erdig und roh! Klasse!

Art-Nr.: 1089
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amos Moses
Down at the harbor

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Gov't Mule - mulennium [2010]
3 CD-Set! Was für ein Knüller für die "Muleheads"! Was für ein unvergleichliches Live-Fest für die gesamte Rock-, Blues-, Southern-, Jamrock-Fraktion! Rund 10 Jahre nach Allen Woody's Tod (er verstarb am 26. August 2000) erscheint über Warren Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label ein fulminantes 3 CD-Set mit einem der legendärsten Konzerte Gov't Mule's im Original Line-Up, also in der klassischen Power Trio-Besetzung "with their late, great bassist Allen Woody". Es ist die "Millennium"-Show aus der Silvesternacht des Jahrtausendwechsels 1999/2000, die sie im "Roxy" in Atlanta/Georgia spielten. Dem Anlass entsprechend warteten sie natürlich mit einer "Mörder"-Setlist auf, die es in dieser Form bislang nie mehr gab und wohl auch nie mehr geben wird. Was die Band in dieser Nacht neben eigenem Material an Coverversionen spielte, und vor allen Dingen, wie man sie präsentierte, war sensationell. Man denke nur an Led Zeppelin's "Dazed and confused", King Crimson's "21st. century schizoid man", The Who's "We're not gonna take it", Jimi Hendrix' "Power of soul", in der Blues-Sektion die Little Milton-Klassiker "My dog and me", "Lump on your stump" und "Blues is alright", alle mit Milton Campbell (Little Milton) als Gast, den Beatles-Standard "Helter skelter", The Black Crowes' "Sometimes salvation", "Humble Pie's "30 days in a hole", Tony Joe White's "Out of the rain", Bob Dylan's "I shall be released" und die überragende 15 Minuten-Version von Lynyrd Skynyrd's Southern Rock-Hymne "Simple man" mit einer famosen Gitarrenschlacht zwischen Warren Haynes und Audley Freed (Cry Of Love, The Black Crowes), der bei einigen Tracks als zweiter Gitarrist fungierte - es ist pure "Mule"-Magie! Eine spektakiläre Setlist, eine spektakuläre Show - festgehalten auf einer überragenden 3er CD (grandioser Sound) im 3-fach aufklappbaren Digipack mit sehr schönem, reich bebilderten, 16-seitigem Booklet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Bad Little Doggie (4.47)
2. Lay Your Burden Down (5.07)
3. Blind Man In The Dark (7.36)
4. Life Before Insanity (7.17)
5. Larger Than Life (6.09)
6. Towering Fool (8.22)
7. Countdown Jam (change of year) (1.35)
8. 21st Century Schizoid Man (6.15)
9. We're Not Gonna Take It (3.52)
10. Dazed And Confused (11.48)

Disc 2:
1. When The Blues Comes Knockin' (5.55)
2. My Dog And Me (10.18)
3. Lump On Your Stump (7.57)
4. I Can't Quit You Baby (11.39)
5. It Hurts Me Too (10.11)
6. Blues Is Alright (8.17)
7. Is It My Body? (5.30)
8. Power Of Soul (13.27)

Disc 3:
1. Helter Skelter (3.45)
2. Sometimes Salvation (4.09)
3. 30 Days In The Hole (6.27)
4. End Of The Line 9.01)
5. Out Of The Rain (11.14)
6. I Shall Be Released (11.07)
7. Simple Man (15.45)
8. Crowd (1.47)

Art-Nr.: 6983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 3 ~ live [2010]
2 CD-Set! Große Freude, nicht nur bei den Mule-Heads! Die angekündigten Veröffentlichungen der jährlich stattfindenden, von Warren Haynes organisierten, grroßartigen "Christmas Jams" in Asheville/North Carolina über Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label setzen sich mit dem Release von "The Benefit Concert Vol. 3" fort. Auf 2 CDs mit rund 3 Stunden Spielzeit erblickt dieses Mal die "13th Annual Warren Haynes Christmas Jam at The Asheville Civic Center" aus dem Jahre 2001 die Welt. Im Mittelpunkt stehen wieder Warren Haynes, Gov't Mule und eine lange Liste hochkarätiger Freude. Ein absolutes Fest für die Rock-/Southern-/Jamrock-Gemeinde!

Hier die komplette Setlist:

1. Mama Don’t Allow - Alvin Youngblood Hart
2. Devil Got My Woman – Alvin Youngblood Hart & John Popper
3. That Sign On The Door - Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring (recently with Widespread Panic), John Popper & Danny Barnes
4. Alone – Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring, John Popper & Danny Barnes
5. Broken Hearts And Auto Parts – Drivin’ N' Cryin’
6. Fly Me Courageous – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed (of The Black Crowes fame)
7. Straight To Hell – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed & Edwin McCain
8. Carolina Blues – Blues Traveler
9. Slow Change – Blues Traveler
10. Mountains Win Again – Blues Traveler w/Warren Haynes
11. New York Prophesie – Blues Traveler

Disc 2:
1. Loose Lucy - Phil Lesh & Friends
2. Tennessee Jed – Phil Lesh & Friends
3. Night Of A Thousand Stars – Phil Lesh & Friends
4. Blind Man In The Dark – Gov't Mule w/Rob Barraco & Dave Schools (of Widespread Panic)
5. Sco-Mule - Gov't Mule w/Oteil Burbridge & Rob Barraco
6. Almost Cut My Hair – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools & Robert Randolph
7. Masters of War> - Warren Haynes
8. Rockin’ In the Free World – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools, Kevn Kinney & Audley Freed

Art-Nr.: 6951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Honey Tongue Devils - all tall & the melting moon [2007]
Phantastisches Debutalbum einer groß und ungeheuer inspiriert aufspielenden Band aus Los Angeles/California, die mit ihrer furiosen, packenden Synthese aus Southern-/Roots-/Blues-/Country-/Funk-/Groove- und Jam-Rock-Elementen auf dem besten Wege ist, die Genre-Szene ordentlich durcheinander zu wirbeln. Mit viel Herz und Seele verarbeiten sie Einflüsse solcher Kollegen wie Lynyrd Skynyrd, The Black Crowes, Tishamingo, Little Feat, den Faces, den Rollng Stones, Neil Young und The Band zu einer absolut eigenständiigen, von großer musikalischer Kompetenz und Professionalität gekennzeichneten, genauso kochenden wie hervorragend strukturierten und bestens hängen bleibenden Mucke, die die Gitarren-orientierte Retro-Southern-/Roots-/Groove-Rock-Gemeinde schwer beeindrucken dürfte! Der Kern der Truppe besteht aus den beiden hervorragenden Gitarristen Mark Laurit (darüber hinaus ein famoser Songwriter, der das gesamte Material komponiert hat) und Jonny Kaplan (hat zudem das Album erstklassig produziert, in einem tollen, satten, trockenen, genau auf den Punkt gebrachten Sound), den mit einer tollen, "soulful voice" ausgestatteten, klasse Sänger Bobby Joyner und der für einen bravourösen Groove sorgenden Rhythmusfraktion, bestehend aus Drummer Hec "H-Man" Salgado und Bassist Jokin! Unterstützt werden sie weiterhin von einer ganzen Anzahl hochkarätiger Gäste wie u.a. dem zusätzlichen, grandiosen Gitarristen Doug Pettibone (zur Zeit der etatmäßige Gitarrist von Lucinda Williams), Skip Edwards (keyboards), sowie Harpspieler Eric Corne und Gia Ciambotti, die mit ihrer üppigen Background-Röhre für eine kräftige Portion zusätzlichen Southern Soul sorgt. Der Großteil der durchweg prächtigen Songs (Ausfälle sucht man vergebens) ist sehr druckvoll, dreckig, würzig, steckt voller Feuer und Kraft. Die satten, jederzeit mit viel Spielwitz und "Saft" eingesetzten, gritty, southern-fueled E-/Slide-Gitarren des bereits erwähnten Gitarristen-Duos bestimmen dabei das zentrale Geschehen, oftmals unterstützt von einer herrlichen Hammond Orgel-Untermalung, was dem Sound eine wunderbare Fülle verleiht! Dabei dieser unwiderstehliche Groove! Aber auch die ein oder andere, schön rootsige Ballade hat es in sich! Man denke nur an das ruhige, entspannte, dennoch sehr würzige, mit feinen, transparenten Acoustic-Licks und wunderbaren Slide-Sequenzen verzierte, traumhaft schöne, Country-infizierte "Low down wind", das auf der einen Seite wie "süßer Honig" in unsere Ohren fließt, gleichzeitig aber von einem herrlich erdigen, Skynyrd'schen Southern-Flair durchzogen ist. Die Honey Tongue Devils bestechen neben ihrer immensen Spielkultur, diesem "gewissen Feeling" und ihren eindeutigen Identifizierungsmerkmalen auch mit viel Abwechslung, musikalischer Spannung und hoher Vielseitigkeit. Zum Beispiel der famose Opener "Down here": Ein toller, funkiger, rootsig-bluesiger Groove, herrlich aufeinander abgestimmte Lead- und Slide Gitrarren-Linien, ein leicht swampiges Feeling, eine sich nie zu sehr in den Vordergrund drängende, quirlig agierende Hammond-Orgel, eine klasse Melodie, viel Kraft und jede Menge "Soul" bilden den Rahmen dieses prachtvollen Roots-/Groove-/Southern-Rockers, der sich anhört, als stamme er aus einer imaginären, gemeinsamen Session von den Black Crowes und der legendären The Band! Brodelt und groovt einfach wundervoll! Starker Background-Gesang der bereits erwähnten Gia Ciambotti! Kochendes Gitarren-/Harp-Finale! Ein Hammer-Auftakt! Dynamische, knackig groovende Rhythmen, angereichert mit transparenten Gitarren, toller Slide und großartiger Hammond Orgel-Untermalung bestimmen das folgende, nicht minder starke "Days behind", dessen jeweils von satten Riffs dominierter, kochender Refrain voller Southern-Würze steckt! Tolles, fettes Gitarrensolo in der Mitte! Dann der jammige, dreckige, drückende, bluesige Southern-/Roots-Groove-Rocker "Dirty water clean" mit seiner klasse Melodie und dem herrlichen Black Crowes-Feeling, die schöne Roots-/Americana-Ballade "Grey day", der harte, permanenet von glühenden, fiebrigen Gitarrenlinien unter Starkstrom gestellte, elektrisierende, rohe (Heavy)Southern-/Blues-/Roots-Rocker "Sunday morning blackout" mit seinen fleischigen Riffs und den pulsierenden, trocken donnernden, variablen Drum-Rhythmen, der mit fetten Gitarren und klasse Hammond-Klängen durchsetzte Kracher "Beautiful mess", oder auch das fast 6-minütige, mit einem prächtigen 60s-Hippie-Psychedelic-Flair ausgestattete, im Verlauf immer lauter werdende, raue, von einer mächtigen Gitarren-/Orgel-Wand getragene Titelstück "All tall & the melting moon" - was dei "Devils" auch anpacken, es gelingt ihnen einfach großartig! Nein, es begeistert regelrecht!! Ein "beängstigend" starkes Debut einer hoch talentierten, tollen Truppe, von der wir mit Sicherheit noch eine Menge hören werden. In jedem Fall haben sie mit diesem Album eine gewaltige "Duftmarke" in der Szene hinterlassen. Prachtvoller, "pure dirty vintage Southern-/Roots-/Blues-/Groove-Rock'n Roll", der einen nicht mehr los lässt!

Art-Nr.: 5116
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down here
Days behind
Low down wind
Dirty water clean
Sunday morning blackout
All tall & the melting moon

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Jewel - sweet and wild ~ deluxe edition [2010]
2 CD-Set! Nach dem 2008er Werk "Perfectly clear" legt die bezaubernde Jewel Kilcher mit "Sweet and wild" nun das bereits zweite Countryalbum ihrer Karriere in Folge vor - wieder ein ganz großartiges Teil. Nachdem sie Mitte der Neunziger mit dem mega-erfolgreichen "Pieces of you" dem amerikanischen Singer/Songwriter-Genre zu einer wahren Renessaince verhalf und danach auf nahezu jedem musikalischen Pfad ihr Glück versuchte, zollt die in Alaska aufgewachsene Singer/Songwriterin, Schauspielerin, Dichterin, Malerin, Philantropistin, Pferdenärrin und Tochter eines Alaska Cowboy Singer/Songwriters ihren eigentlichen Roots Tribut und spielt, allerdings sehr zeitgemässe, moderne, durchaus auch ein wenig poppige, schnörkellose, erfrischende, wunderbare Countrymusic - melodisch, knackig, mal sehr dynamisch, dann schön gediegen, eben "sweet and wild". Jewel hat, bis auf eine Nummer, alle Songs selbst geschrieben (zum Teil mit Co-Autoren) und macht einfach jedes dieser Lieder mit ihrer wunderbaren Stimme und ihrer unwiderstehlichen Ausstrahlung zu einem "Hit". Ein zusätzliches "Juwel" der hier angebotenen "Deluxe Edition" ist das beigefügte "Acoustic Album", das noch einmal sämtliche Songs von "Sweet and wild" enthält, allerdings solo, sehr intim vorgetragen, nur von Jewel und ihrer akustischen Gitarre. Hier wird noch einmal besonders deutlich, welch aussergewöhnliche, phantastische Künstlerin Jewel ist. Ein wunderbares Album in zwei Ausgaben, das sowohl in der elektrischen Full Band-Version, als auch in der Acoustic Solo-Version die ganzen Stärken von Jewel Kilcher offenbart. "Amazing", nennt es schlicht ein amerikanischer Fan, "just like sweet wine", resümiert ein andere. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. No Good In Goodbye 3:23
2. I Love You Forever 4:24
3. Fading 3:33
4. What You Are 3:38
5. Bad As It Gets 3:52
6. Summer Home In Your Arms 2:53
7. Stay Here Forever 2:59
8. No More Heartaches 2:47
9. One True Thing 4:12
10. Ten 3:23
11. Satisfied

Disc 2:
1. No Good In Goodbye (Acoustic) 3:13
2. I Love You Forever (Acoustic) 4:18
3. Fading (Acoustic) 3:33   
4. What You Are (Acoustic) 3:33
5. Bad As It Gets (Acoustic) 3:46
6. Summer Home In Your Arms (Acoustic) 2:52
7. Stay Here Forever (Acoustic) 2:59   
8. No More Heartaches (Acoustic) 2:55
9. One True Thing (Acoustic) 4:08   
10. Ten (Acoustic) 3:24   
11. Satisfied (Acoustic)

Art-Nr.: 6970
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Jones Band, Freddy - time well wasted [2009]
Ist das großartig! Viele werden sich sicher noch an die grandiose Freddy Jones Band erinnern, die in den Neunzigern mit ihrem vorwiegend auf dem damals wiederbelebten, ruhmreichen "Capricorn"-Label veröffentlichten Material (5 Alben) und ihren famosen Live-Shows unter den Insidern der Rootsrock-, Jamrock- und vor allem aber auch der Southern Rock-Szene enthsuiastisch abgefeiert wurde, wie kaum ein anderer Act. Vollkommen zu Recht! Und nun das: 10 Jahre nach ihrem letzten Release sind sie in Originalbesetzung zurück und beglücken die Fans (und die, die es noch werden wollen, nein eigentlich müssen) mit einem geradezu besgeisternden, neuen Album, das mit 3 brandneuen Studiotracks und einem 10 Songs umfassenden, packenden Live-Set das neue Zeitalter der Band einleiten soll und wird. Welch eine Freude: Die Freddy Jones Band "is still alive and well" und hat aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Magie verloren! Im Gegenteil: Sie sprühen nur so vor Frische, Spielfreude und Leidenschaft! Gegründet in den späten Achtzigern in Chicago von den beiden großartigen Songwritern und Sängern Wayne Healy (ebenfalls Lead Gitarre) und Marty Lloyd (ebenfalls Acoustic Gitarre) in Chicago (lustigerweise gibt und gab es niemals ein Mitglied der Band mit den Namen Freddy Jones - zudem macht sich die Truppe immer wieder einen Scherz daraus, mit verschiedensten, verrückten Anekdoten, wo der Name eigentlich herkommt, aufzuwarten, doch es blieb bislang ihr Geheimnis) eroberte sich das Quintett (komplettiert wurde/wird das Line-Up durch den zweiten Lead und Slide-Gitarristen Bob Bonaccorsi, dessen Brude Jim am Bass und Drummer Simon Horrocks) mit ihrem unvergleichlichen Double Lead Guitar-Sound schnell eine riesige Fanbase. Ein paar Eckdaten zum Stil der Band: Zwei großartige Lead Sänger, mitreißende, von hoher Spielkunst und großem Feeling geprägte, ausgedehnte Double Lead Guitar-Passagen - mal weich, mal locker, mal ordentlich kochend, glühend, voller Feuer und Würze -, oftmals, vor allem live, lange, wundervolle, jedoch sich nie verzettelnde Jammings, ein prächtiger, manchmal dezent funky angehauchter Groove, tolles Songmaterial, und zu alledem eine unvergleichliche Melodik! All das pendelt höchst kompetent in der Schnittmenge zwischen Rootsrock (durchaus sehr "radiofreundlich" - was alles andere als negativ gemeint ist, sondern noch einmal, trotz aller Jam-Neigungen und Würze, die Melodik und Eingängigkeit des Material herausstellen soll), Jamrock und Southern Rock! Ja, die Freddy Jones Band hat eine spürbare Seelenverwandschaft zum Southern Rock, die stets präsent ist. Die Reminiszensen an The Allman Brothers Band sind unüberhörbar! Aber auch Little Feat, die Dave Matthews Band (wäre sie mit E-Gitarren gespickt und ginge etwas melodischer zu Werke), bluesige Elemente, funkige Rhythmen, auch mal ein folkiges Flair, entfernte Anlagen von Widespread Panic oder auch einer deutlich rockigeren, jammigeren Ausgabe von Hootie & The Blowfish sind spürbar. Aus dem aktuellen "Bärchen"-Programm dürfen auch The Renegade Saints als kompatible Kollegen betrachtet werden. Das neue Album beginnt zunächst mit den 3 neuen Studiotracks. "Home thing" heißt der Opener, und ist gleich eine absolute Killer-Nummer! Ein traumhaft melodischer, knackiger, frischer, voller Southern-Esprit steckender, wie Öl runtergehender Rootsrocker, der einem nicht mehr aus den Ohren weichen will. Herrliche, ganz klare Acoustic Gitarren-Riffs begleiten Marty Lloyds grandiosen Lead Gesang, ehe kraftvolle, kernige E-Gitarren-Riffs und dynamisches Drumming hinzu kommen. Klasse, das fette, virtuose E-Gitarren-Solo im Break! Gar etwas an die BoDeans erinnernd, aber auch an Dave Matthews, mit einem leichten Psychedelic-Twang, wieder sehr melodisch, geht's mit dem tollen "Contender" weiter (jammiges, erdiges Gitarrensolo in der Mitte), ehe das funkig groovende, ein schönes "Shuffle-Flair" verbreitende "Empty room" auf dem Programm steht. Wieder stehen ein klasse Gitarrensolo, viel Jam- und Southern-Feeling im Mittelpunkt. Dann beginnt die Live-Sektion, mitgeschnitten während eines aktuellen Konzertes im Martyrs' von Chicago/Il.! Nun dreht die Band vollends auf! Traumhafte Double-Leads und Twin-Läufe, endlos erscheinende Lead Gitarren-Ausflüge, wundervolle Melodien, toller Groove, Spielfreude pur - und dazu ein fantastischer Sound! Southern-/Roots-/Jamrock-Herz, was willst Du mehr? "And she cried" beispielsweise ist ein geradezu mitreißender Southern-/Jam-Rocker mit einem etwas funky angehauchten, schön erdig, würzig, "heißem" Groove. Zwischen den großartigen Gesangspassagen setzen die beiden Gitarristen zu herrlichen, genauso flüssig aus dem Handgelenk gespielten, wie licherloh brennenden Ausflügen an. Zuerst Bob Bonaccorsi mit einer exzellenten Slide-Vorstellung, dann Wayne Healy mit einem kernigen, dreckigen Solo, das richtig kickt. Und wir wiederholen es gerne: Das "Zeug" geht runter wie Öl. Hat jede Menge The Allman Brothers Band- und The Marshall Tucker Band-Esprit (aber ohne deren Jazz- und Country-Neigungen)! Eine fabelhafte 9-Minuten-Nummer, bei der die Zeit wie im Flug vergeht. Irre stark! Oder das grandiose "Texas skies": Was für ein traumhafter Southern-/Jamrocker! Endet mit einem über 4 Minuten andauernden, fantastischen Gitarren-Duell der beiden Saitenmeister, erneut in allerbester Allmans-/Tucker Boys-Tradition! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört. Ein Southern Gitarren-Jamming, wie es sein muss: Flüssig, mit Slide, mit kochender Solo E-Gitarre, locker und dennoch voller Würze, Feuer und Power! Die Freddy Jones Band knüpft nahtlos an ihre allerbesten Zeiten an und scheint gut gerüstet für die Zukunft. Das macht uns "heiß" auf das, was diese großartige Truppe in Zukunft noch abliefern wird. "Time well wasted" jedenfalls ist ein Pracht-Album, im übrigen mit fast 80 Minuten Spielzeit (genau sind es 78.48) wirklich randvoll gepackt, mit nicht der Spur eines Durchhängers! Einfach nur "top"! Die Freddy Jones Band "is back again and better than ever"! Wundervoller Roots-/Jam-/Southern-Rock "at it's finest"! Toll, das diese Truppe endlich wieder am Start ist...

Das komplette Tracklisting:

1 Home Thing - 4:22   
2 Contender - 4:20   
3 Empty Room - 4:25   
4 And She Cried [Live] - 8:58   
5 Late This Morning [Live] - 4:47   
6 One World [Live] - 5:43   
7 Night to Day [Live] - 5:28   
8 California [Live] - 5:58   
9 Texas Skies [Live] - 8:41   
10 Waitress [Live] - 3:24   
11 The Puppet [Live] - 9:30   
12 In a Daydream [Live] - 6:02   
13 Take the Time - 7:01

Art-Nr.: 6377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Home thing
Empty room
And she cried
Late this morning
Texas skies
Waitress
In a daydream

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Los Lobos - tin can trust [2010]
Die unwiderstehlichen Los Lobos aus East L.A. kommen 4 Jahre nach dem grandiosen "The town and the city" mit einem neuen Meisterwerk! "Tin can trust" ist von vorn bis hinten "classic Los Lobos" und steckt doch wieder voller Innovation und grenzenloser Kreativität. Seit 1984 nun spielt die Band in unveränderter Besetzung - und von "Abnutzung" ist aber auch nicht das Geringste zu spüren. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Die Band "brennt" noch immer und begeistert ihre Fans mit 11 phantastischen, neuen Nummern. Das Album enthält zum Beispiel eine begnadete 7-minütige Coververison des Grateful Dead-Klassikers "West L.A. fadeaway", ein Song den die Band schon seit Jahren auch immer mal wieder in ihrem Live-Repertoire hat. Ein weiteres Stück, "All my bridges burning", wurde darüber hinaus von Robert Hunter mit komponiert. Los Lobos in Gala-Form!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:
"The Grammy-winning East L.A. band Los Lobos is releasing 'Tin Can Trust', their first collection of new original material in four years. Featuring powerful rock ’n’ roll, blistering blues, two Spanish-language tracks (a cumbia and a Norteña), and even a Grateful Dead cover, the album is classic Lobos through and through".

Das komplette Tracklisting:

1 Burn It Down - 5:11   
2 On Main Street - 3:16   
3 Yo Canto - 2:59   
4 Tin Can Trust - 4:34   
5 Jupiter of the Moon - 4:22   
6 Do the Murray - 3:35   
7 All My Bridges Burning - 4:51   
8 West L.A. Fadeaway - 7:03   
9 The Lady and the Rose - 4:10   
10 Mujer Ingrata - 2:45   
11 27 Spanishes - 4:37

Art-Nr.: 7018
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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