Artikel 1 bis 15 von 21 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
30db - one man show [2010]
Exzellente neue All Star-Band, oder soll man es als ein Sideprojekt bezeichnen, aus gestandenen Musikern, die ihre "Brötchen" ansonsten allesamt in zentralen Positionen heiss verehrter und geliebter Bands der Rock-, Grass- und Jamrock-Szene verdienen. Iniziiert wurde das Ganze von dem Sänger, Songwriter und Mandolinen-Spieler der Yonder Mountain String Band, Jeff Austin, und dem Sänger, Songwriter und Gitarristen von Umphrey's McGee, Brendan Bayliss. Mit an Bord für dieses großartige Projekt haben sie ihre Freunde Mick Foster (Gitarrist von Hot Rice), Eric Thorn (Bassist von Open Road) und den grandiosen Trommler der North Mississippi Allstars, Cody Dickinson, geholt. Herausgekommen ist ein ganz wunderbares, relaxtes, dabei sehr engagiertes Album mit herausragendem Songmaterial, das sich leicht und locker auf dem Roots-/Rock-/Pop-/Folk und Newgrass-Countryrock-Terrain bewegt und dabei stets ein ungezwungenes, von musikalischer Freiheit und Spielfreude geprägtes, herrliches Jam-Feeling offeriert. Die Arrangements der Stücke bestehen zumeist aus einer wunderbaren Verschmelzung von unaufdringlichen, teils aber durchaus würzigen, elektrischen Lead-Gitarren und akustischen Instrumenten, wie Acoustic Gitarre und Mandoline. Hier sind 5 aussergewöhnlich gute Musiker mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten am Werk - das spürt man zu jeder Sekunde. Railroad Earth, The Band, String Cheese Incident, Grateful Dead, Wilco, The Jayhawks, Little Feat - alle hinterlassen sie mal dezente Spuren, doch 30db klingen dabei einfach nur wie sie selbst. Und sie klingen frisch! Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 One Man Show - 4:31   
2 Always Up - 2:55   
3 Susanah - 3:38   
4 Liar - 3:55   
5 Backfire - 3:25   
6 Automatic - 3:58   
7 Lick #6 - 3:57   
8 Grave - 4:48   
9 Return Item - 1:53   
10 Instrumental in D - 2:00   
11 Get In Line - 4:19   
12 One More - 3:06   
13 Wadmala - 1:40

Art-Nr.: 6949
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One man show
Susanah
Backfire
Automatic
Lick #6
Grave

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Black Crowes, The - cabin fever ~ dvd [2009]
Im August dieses Jahres veröffentlichten die Black Crowes ihr neues Meisterwerk "Before the frost...until the freeze", das sie in den Woodstocker Studios des alten "The Band"-Veteranen Levon Helm innerhalb von 5 Tagen und Nächten aufgenommen hatten. Das gesamte neue Material (und mehr) wurde während dieser Zeit bei diversen Sessions einem ganz intimen Kreis von Zuschauern live vorgestellt - und genau das ist der Inhalt dieser famosen DVD. Wir erleben die Black Crowes während ganz spezieller, wunderbarer, intimer Live-Performances im Studio, bei denen sie auch Stücke des nur als Download erhältlichen Albums "Until the freeze" präsentieren. Einmal mehr zeigt die Band zu welch fantastischen musikalischen Darbietungen sie fähig ist. Die Stücke sind meist sehr relaxt - und stecken doch voller innerer Kraft und vor allen Dingen voller Inspiration und Seele. Rootsig, bluesig, countryrock-infiziert, jammig, southern, retro - die Black Crowes präsentieren sich in bravouröser und ganz lockerer Verfassung. Als Gast dabei: Larry Campbell: banjo, fiddle, pedal steel! Genial, die Jungs in diesem Rahmen live zu erleben und die großartige Atmosphäre dieser Sessions zu schnuppern. Dazu gibt's noch klasse "Behind the scenes-footage". Ein ganz tolles Teil! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Aimless Peacock
2 Good Morning Captain
3 Shady Grove
4 Oh Sweet Nuthin'
5 Garden Gate
6 Roll Old Jeremiah
7 Appaloosa
8 Little Lizzie Mae
9 What Is Home
10 Been a Long Time (Waiting on Love)
11 Shine Along
12 Shady Grove
13 Dolphins

Art-Nr.: 6679
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Elmore, Jason & Hoodoo Witch - upside your head [2010]
"Jason Elmore & Hoodoo Witch carry on the tradition of guitar-slinging Texas Blues Rock"! Und wie sie das tun! "Jason Elmore is the hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas"! Yeah! Saustarkes Debut dieses "masterful guitarslingers" aus Denison/Texas, der sich mit seiner Truppe Hoodoo Witch (klassische Trio-Besetzung) aufmacht, die texanische Bluesrock-Szene ordentlich aufzumischen. Voller Herz und voller Selle, voller Leidenschaft und voller Biss, voller Enthusiasmus und voller Frische beackern sie das Terrain zwischen Stevie Ray Vaughan (ein amerikanischer Fan bemerkte gar in einem Statement "The new SRV has arrived") und Johnny Winter, zwischen Freddie King und Muddy Waters, zwischen Too Slim and the Taildreggers und ZZ Top, zwischen Joe Bonamassa und den Buddaheads, Led Zeppelin und Rory Gallagher, aber auch zwischen Sonny Landreth und The Allman Brothers Band. Vielseitig, aber sie bringen das prächtig unter einen Hut und es passt einfach wunderbar zusammen. Elmore ist nicht nur ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen mitreissende Riffs und Soli ihm tiefste Bewunderung und Ehrfurcht entgegenbringen, nein, er ist auch ein fabelhafter Sänger und exzellenter Songwriter. Die Bandbreite des durch und durch bärenstarken Songmaterials geht von mächtig abgehenden Volldampf-Boogies, über kochenden Roadhouse-Blues, brodelnde Texas-Shuffles, herrlich groovenden Midtempo-Bluesrock, flüssigen Southern-Bluesrock, "gritty" Roots-Blues, schwülen Delta-Blues, bis hin zu seeligem, wundervollem Slow-Blues(rock). Und auch für vorzügliche Melodik hat Elmore ein gutes Händchen. Schon gleich zu Anfang gibt's eine absolute "Killer"-Nummer: "Dusk till dawn" heisst das Stück, ein baumstarker, fetter, dreckiger, Slide-getränkter, Southern-rooted Boogie voller zündender Bottleneck-Ausflüge. Elmore und seine Jungs sind sofort auf Betriebstemperatur und der Saitenkünstler rührt mit seiner Slide ein mächtig dampfendes Voodoo-Gebräu an. Man ist sofort von dieser Musik gefesselt. Zeppelin-mässige Riffs eröffnen den anschliessenden, klassischen, mit einem Schuss Funk-Blues gewürzten Rocker "Big money grip". Nicht nur hier fällt auf, wie großartig auch Elmore's Rhythmus-Fraktion "Hoodoo Witch" (Beau Chadwell - Drums, Chris Waw - Bass) auftritt, die den Protagonisten eine geradezu perfekte Basis verschafft. Die Nummer hat ein klasse Feeling. Mit dem folgenden "All it does is rain" präsentieren uns die Jungs nun einen ganz herrlichen Slow-Blues, eingehüllt in einen wunderbaren Rhythmus, eine exzellente Melodie und einen großartigen, aus vielseitigen. transparenten Gitarren bestehenden Mantel traumhafter Riffs, Licks und Soli. Faszinierend das immer wieder wieselflinke, erdige, satte, ungemein virtuose Gitarrenspiel des Meisters. Das ausgedehnte, über 3-minütige, mit schönen Wah Wahs angereicherte, überaus abwechslungsreiche Solo ist pure Gitarren-Magie. Ganz groß! Der kernige Rocker "Drag me down" kommt dann wieder mit klassischen Riffs zwischen Taste und Led Zeppelin (ohne dabei das "down home Texas-Feeling zu vernachlässigen) und die anschliessende "schwaze Witwe" ("Black widow") macht mit ihrem beherzten Auftreten die Roadhouses zwischen Texas und Oklahoma unsicher. Einen weiteren Texas Bluesrock "Killer"-Shuffle voller Southern-Flair (Stevie Ray Vaughan meets ZZ Top) bekommen wir mit dem prachtvollen "Road to ruin" serviert - klasse E-Gitarren-Riffs, ein scharfer Groove, starker Gesang, eine prima Melodie und natürlich wieder ein fulminantes, die Herzen der Saiten-Enthusiasten höher schlagendes Solo inklusive. Es folgen mit dem rauen, schnellen "6 foot down" ein explosiver "Volle Kanne"-Slide-/Delta-/Swamp-Boogie (glühende Slide-Attacken ohne Ende) und mit dem tollen "Dracula bite" ein straighter, riffiger, Blues-based Classic-Rocker (das Gitarren-Solo sprüht nur so vor flüssigem Southern-Flair), ehe mit dem wunderbaren "Evil woman" wieder ein eher zurückgenommener Midtempo-Bluesrocker auf dem Programm steht, der aber vor innerer Stärke und Energie nur so strotzt. Im richtigen Moment wartet Elmore erneut mit einem zündenden Gitarrensolo auf, das stetig an Kraft gewinnt, um den Song schließlich wieder in den ursprünglichen, lässigen Mojo-Groove zurückzugeleiten. Klasse hier auch die gut abgestimmte Orgel-Untermalung von Gastmusiker Shawn Phares. Eine Knüller-Nummer! Doch was soll man weiteres über einzelne Tracks erzählen, das komplette Album ist schließlich ein 56 1/2 Minuten währender, absoluter Bluesrock-"Hit"! Produziert hat das Werk im übrigen, zusammen mit Jason Elmore, Jim Suhler (Jim Suhler & Monkey Beat, George Thorogood), der zudem bei einigen Songs als zweiter Gitarrist mit von der Partie ist. Jason Elmore & Hoodoo Witch mit einem Debut, das keine Wünsche offen lässt. "Upside your head" ist nicht mehr und nicht weniger als ein waschechter Genre-Knüller. Einfach famos! "No tricks, just straight up rockin' kickass Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Dusk Till Dawn 4:13
2. Big Money Grip 3:39
3. All It Does Is Rain 6:20   
4. Drag Me Down 3:37
5. Black Widow 3:36
6. Road to Ruin 4:45
7. 6 Foot Down 2:38   
8. Dracula Bite 5:14
9. Evil 6:00
10. Wash My Hands of You 4:11
11. Red River Valley 2:26
12. World of Trouble 3:34
13. Nobody Knows 3:32
14. That's the Way It's Got to Be 2:57

Art-Nr.: 6894
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dusk till dawn
All it does is rain
Road to ruin
6 foot down
Dracula bite
Evil woman
Nobody knows

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gov't Mule - mulennium [2010]
3 CD-Set! Was für ein Knüller für die "Muleheads"! Was für ein unvergleichliches Live-Fest für die gesamte Rock-, Blues-, Southern-, Jamrock-Fraktion! Rund 10 Jahre nach Allen Woody's Tod (er verstarb am 26. August 2000) erscheint über Warren Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label ein fulminantes 3 CD-Set mit einem der legendärsten Konzerte Gov't Mule's im Original Line-Up, also in der klassischen Power Trio-Besetzung "with their late, great bassist Allen Woody". Es ist die "Millennium"-Show aus der Silvesternacht des Jahrtausendwechsels 1999/2000, die sie im "Roxy" in Atlanta/Georgia spielten. Dem Anlass entsprechend warteten sie natürlich mit einer "Mörder"-Setlist auf, die es in dieser Form bislang nie mehr gab und wohl auch nie mehr geben wird. Was die Band in dieser Nacht neben eigenem Material an Coverversionen spielte, und vor allen Dingen, wie man sie präsentierte, war sensationell. Man denke nur an Led Zeppelin's "Dazed and confused", King Crimson's "21st. century schizoid man", The Who's "We're not gonna take it", Jimi Hendrix' "Power of soul", in der Blues-Sektion die Little Milton-Klassiker "My dog and me", "Lump on your stump" und "Blues is alright", alle mit Milton Campbell (Little Milton) als Gast, den Beatles-Standard "Helter skelter", The Black Crowes' "Sometimes salvation", "Humble Pie's "30 days in a hole", Tony Joe White's "Out of the rain", Bob Dylan's "I shall be released" und die überragende 15 Minuten-Version von Lynyrd Skynyrd's Southern Rock-Hymne "Simple man" mit einer famosen Gitarrenschlacht zwischen Warren Haynes und Audley Freed (Cry Of Love, The Black Crowes), der bei einigen Tracks als zweiter Gitarrist fungierte - es ist pure "Mule"-Magie! Eine spektakiläre Setlist, eine spektakuläre Show - festgehalten auf einer überragenden 3er CD (grandioser Sound) im 3-fach aufklappbaren Digipack mit sehr schönem, reich bebilderten, 16-seitigem Booklet!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Bad Little Doggie (4.47)
2. Lay Your Burden Down (5.07)
3. Blind Man In The Dark (7.36)
4. Life Before Insanity (7.17)
5. Larger Than Life (6.09)
6. Towering Fool (8.22)
7. Countdown Jam (change of year) (1.35)
8. 21st Century Schizoid Man (6.15)
9. We're Not Gonna Take It (3.52)
10. Dazed And Confused (11.48)

Disc 2:
1. When The Blues Comes Knockin' (5.55)
2. My Dog And Me (10.18)
3. Lump On Your Stump (7.57)
4. I Can't Quit You Baby (11.39)
5. It Hurts Me Too (10.11)
6. Blues Is Alright (8.17)
7. Is It My Body? (5.30)
8. Power Of Soul (13.27)

Disc 3:
1. Helter Skelter (3.45)
2. Sometimes Salvation (4.09)
3. 30 Days In The Hole (6.27)
4. End Of The Line 9.01)
5. Out Of The Rain (11.14)
6. I Shall Be Released (11.07)
7. Simple Man (15.45)
8. Crowd (1.47)

Art-Nr.: 6983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 3 ~ live [2010]
2 CD-Set! Große Freude, nicht nur bei den Mule-Heads! Die angekündigten Veröffentlichungen der jährlich stattfindenden, von Warren Haynes organisierten, grroßartigen "Christmas Jams" in Asheville/North Carolina über Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label setzen sich mit dem Release von "The Benefit Concert Vol. 3" fort. Auf 2 CDs mit rund 3 Stunden Spielzeit erblickt dieses Mal die "13th Annual Warren Haynes Christmas Jam at The Asheville Civic Center" aus dem Jahre 2001 die Welt. Im Mittelpunkt stehen wieder Warren Haynes, Gov't Mule und eine lange Liste hochkarätiger Freude. Ein absolutes Fest für die Rock-/Southern-/Jamrock-Gemeinde!

Hier die komplette Setlist:

1. Mama Don’t Allow - Alvin Youngblood Hart
2. Devil Got My Woman – Alvin Youngblood Hart & John Popper
3. That Sign On The Door - Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring (recently with Widespread Panic), John Popper & Danny Barnes
4. Alone – Edwin McCain, Oteil Burbridge, Jimmy Herring, John Popper & Danny Barnes
5. Broken Hearts And Auto Parts – Drivin’ N' Cryin’
6. Fly Me Courageous – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed (of The Black Crowes fame)
7. Straight To Hell – Drivin’ N' Cryin’ w/Audley Freed & Edwin McCain
8. Carolina Blues – Blues Traveler
9. Slow Change – Blues Traveler
10. Mountains Win Again – Blues Traveler w/Warren Haynes
11. New York Prophesie – Blues Traveler

Disc 2:
1. Loose Lucy - Phil Lesh & Friends
2. Tennessee Jed – Phil Lesh & Friends
3. Night Of A Thousand Stars – Phil Lesh & Friends
4. Blind Man In The Dark – Gov't Mule w/Rob Barraco & Dave Schools (of Widespread Panic)
5. Sco-Mule - Gov't Mule w/Oteil Burbridge & Rob Barraco
6. Almost Cut My Hair – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools & Robert Randolph
7. Masters of War> - Warren Haynes
8. Rockin’ In the Free World – Gov't Mule w/Rob Barraco, Dave Schools, Kevn Kinney & Audley Freed

Art-Nr.: 6951
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Los Lobos - tin can trust [2010]
Die unwiderstehlichen Los Lobos aus East L.A. kommen 4 Jahre nach dem grandiosen "The town and the city" mit einem neuen Meisterwerk! "Tin can trust" ist von vorn bis hinten "classic Los Lobos" und steckt doch wieder voller Innovation und grenzenloser Kreativität. Seit 1984 nun spielt die Band in unveränderter Besetzung - und von "Abnutzung" ist aber auch nicht das Geringste zu spüren. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Die Band "brennt" noch immer und begeistert ihre Fans mit 11 phantastischen, neuen Nummern. Das Album enthält zum Beispiel eine begnadete 7-minütige Coververison des Grateful Dead-Klassikers "West L.A. fadeaway", ein Song den die Band schon seit Jahren auch immer mal wieder in ihrem Live-Repertoire hat. Ein weiteres Stück, "All my bridges burning", wurde darüber hinaus von Robert Hunter mit komponiert. Los Lobos in Gala-Form!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:
"The Grammy-winning East L.A. band Los Lobos is releasing 'Tin Can Trust', their first collection of new original material in four years. Featuring powerful rock ’n’ roll, blistering blues, two Spanish-language tracks (a cumbia and a Norteña), and even a Grateful Dead cover, the album is classic Lobos through and through".

Das komplette Tracklisting:

1 Burn It Down - 5:11   
2 On Main Street - 3:16   
3 Yo Canto - 2:59   
4 Tin Can Trust - 4:34   
5 Jupiter of the Moon - 4:22   
6 Do the Murray - 3:35   
7 All My Bridges Burning - 4:51   
8 West L.A. Fadeaway - 7:03   
9 The Lady and the Rose - 4:10   
10 Mujer Ingrata - 2:45   
11 27 Spanishes - 4:37

Art-Nr.: 7018
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lukas, Ted & the Misled - learn how to fall [2010]
Einige No Depression-/Americana-/Gitarren Rootsrock-Enthusiasten werden sich sicher noch an Florida's leider viel zu kurzlebige Vorzeige Rootsrock-Truppe "Hangtown" erinnern, die vor rund 10 Jahren in der Szene für mächtig Furore sorgten. Heute, eine Dekade später, hat deren einstiger Frontmann Ted Lukas mit "The Misled" endlich wieder einen "Haufen" zusammen, der mit seiner wunderbar unbekümmerten, rotzigen, erdigen und ehrlichen Spielweise als das legitime Erbe von "Hangtown" bezeichnet werden darf, nein muss. Denn prinzipiell machen die Jungs aus Tampa/Florida genau da weiter, wo "Eleven reasons", das letzte "Hangtown"-Album aufhörte. Wunderbar! "Learn how to fall" geht ab, wie "geschmiert". Gefälliger, voll im Gitarren-Saft stehender, dynamischer, "twangy" Rootsrock mit einer gesunden Portion Heartland Rock, einem Schuß Americana und einem unterschwelligen Power Pop-Flair, irgendwo an der Schnittstelle zwischen den Replacements, den Rolling Stones, Son Volt, Scott Miller & The Commonwealth, John Mellencamp, Bruce Springsteen, Will Hoge, Dan Baird und nicht zuletzt den Yayhoos um Eric "Roscoe" Ambel. Ja, das passt bestens ins Bild, denn "Roscoe" (The Del-Lords) hat das Album, das Lukas selbst produzierte, abgemischt und ihm phasenweise dieses in der Roots-Szene so geschätzte, typische, zwanglose "Ambel"-Feeling verpasst, das dessen Produktionen gemeinhin ausmacht. Das Songmaterial, komplett von Lukas komponiert, ist durchweg große Klasse. Es "kickt" und rockt voller "Schmackes", steckt voller prima Melodien und ist genauso einfach und kompakt, wie intelligent und spannend gestrickt. Die erdige Instrumentierung aus zwei satten, dreckigen Gitarren, Bass und Schlagzeug kommt geradeaus und auf den Punkt. Einfach stark, wie die beiden elektrischen Gitarren miteinander harmonieren und mit ihren fetten, straighten Riffs, Licks und Hooklines für die entscheidenden Akzente bei diesen klasse Nummern sorgen. Der hervorragende Lead Gitarrist Sonny John Sundstrom brilliert dazu immer wieder mal mit einem zünftigen, brennenden, exxzellent in Szene gesetzten, würzigen Solo. Los geht's mit dem flotten, knackigen, von einem wunderbar transparenten, satten Gitarrenmantel umgebenen. ungeheuer melodischen Roots-/Heartland-Rocker "The hard truth". Stark hier zudem das feurige, erdige Slidegitarren-Solo, das eine Menge Americana-Flair einbringt. Toller Auftakt, der mit der folgenden Nummer fast noch getoppt wird. "Forgive & forget" heißt das Stück, ein tierischer Gitarren-Rootsrocker an der Schnittstelle "The Rolling Stones meets the Yayhoos meets Bruce Springsteen's 'Ramrod'-Groove". Fulminante, straighte Riffs lassen die Muskeln spielen, der Drummer gibt einen kompromisslosen Beat vor, in der Mitte ein zündendes Lead Guitar-Solo - und eine klasse Melodie. Americana-fueled Heartland-/Roots Rock'n Roll aus tiefstem Herzen! Der nächste Knüller: Die großartige Rootsrock-Ballade "Couldn't say goodbye" mit ihren sich prächtig ergänzenden, satten E-Gitarren, inklusive eines tolle Slide-Solos. So reiht sich eine klasse Nummer an die nächste (stark auch der lockere, flockige, dabei sehr knackige, dynamische und melodische Americana-Rocker "Learn how to fall" mit seinem genauso geschmeidigen wie erdigen Gitarrengewand), bis das Album schließlich mit dem noch einmal eine ordentliche Portion Dampf freisetzenden straighten Riff-Rootsrocker "The more things change" endet. Klasse Scheibe, die nicht nur die alte "Hangtown"-Gemeinde mobilisieren, sondern Ted Lukas auch eine Menge neuer Freunde aus der Gitarren Rootsrock-/Heartland Rock-/Americana Rock-Gemeinde bescheren sollte. "A rich Americana blend of rootsy Rock and Twang, featuring plenty of big guitar riffs and catchy melodic hooks", heisst es in einem U.S.-Review. Das unterschreiben wir blind. Wir attestieren Ted Lukas & the Misled für ihr neues Werk "Lear how to fall" einen dicken, fetten "Daumen nach oben"!

Das komplette Tracklisting:

1. The Hard Truth 4:21
2. Forgive & Forget 3:32   
3. Couldn't Say Goodbye 5:21
4. Learn How to Fall 3:27
5. Hooked On You 3:01   
6. Catching Up to You 3:37   
7. Precious Times 2:47   
8. Nothing's Ever Good Enough 3:37   
9. Your Own Worst Enemy 4:22
10. The More Things Change 4:50

Art-Nr.: 7022
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The hard truth
Forgive & forget
Couldn't say goodbye
Learn how to fall
Catching up to you
The more things change

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McLean Band, Jamie - completely [2010]
Wir sind begeistert! Was für ein Quantensprung für Jamie McLean und seine Band (McLean "firmiert" jetzt nicht mehr unter seinem eigenen Namen, sondern als Jamie Mclean Band - was seinen exzellenten Mitstreitern sicher auch mehr als gerecht wird). "Completely" ist, man könnte es geradewegs auf den Titel beziehen, in der Tat McLean's komplettestes und klar bestes Album bisher. Was für ein Könner der begnadete New Yorker "guitarslinger" und etatmäßige Gitarrist der New Orleans Funk-/Jazz-/Bläser-Institution "Dirty Dozen Brass Band" ist, hat er schon auf seinen Vorgängeralben bewiesen, doch welch einen großen Schritt nach vorn er noch einmal in puncto Frische, Songwriting, Songstrukturen, Musikalität, Arrangements und Melodik vollzogen hat, ist enorm. Von vorn bis hinten, ohne jeden schwachen Song, bietet "Completely" eine großartige Ansammlung prächtiger, von wunderbaren Melodien durchzogener, überaus gefälliger, gut hängen bleibender, dabei absolut würziger, immer die nötige Portion "grit" versprühender, erdiger Gitarren Rootsrock-Nummern, deren gepflegtes, knackiges Midwestern- und Heartland Rock-Flair vor allem auch mit einer ordentlichen Portion an überaus inspirierten, sehr markanten, aus tiefstem Herzen kommenden Blues-, Soul-, Southern Rock-, Groove-, und Jam-Zutaten aufwarten kann. So muß das sein, denn dies ist genau das Terrain, auf dem McLean zu Hause ist. Das entspricht seinem Naturell. Der Mann, im übrigen ein guter Kumpel der erweiterten Widespread Panic-"Familie", vereint diese Southern-, Blues-, Soul und Traditional American Rock-Einflüsse mit einer unwiderstehlichen Melodik und verleiht dem Ganzen ein großartiges, dabei sehr zeitgemässes, Retro-Ambiente. "You may be among those who already recognize McLean as an emerging player in that place where Southern and streetwise rock, roadhouse blues, downtown R&B and swampy soul music find communion", heisst es in seiner Biographie. Ja, das sind wir - und die beschriebene Stil-Mischung trifft bei dem neuen Werk voll und ganz zu. Im Mittelpunkt steht neben McLean's charismatischem Gesang natürlich sein bemerkenswertes, exzellentes Gitarrenspiel. Er ist schon ein kleiner Magier an den 6 Saiten, der an seinem Instrument genauso explodieren und sich mit wirbelnden, schnellen Volldampf-Soli die Finger "blutig" spielen kann, der andererseits aber auch vollkommen locker, flüssig und sehr gefällig agieren kann. Dabei spielt er immer würzig, erdig und entlockt seiner Gitarre einen schön satten, saftigen, oft wunderbar southern-mässigen Sound. Die Gitarrenläufe sind keineswegs ellenlang, haben dafür aber mächtig Feuer und Biss, strahlen viel Spielfreude aus und kommen dennoch immer auf den Punkt. Oftmals, und das gibt dem Sound zusätzliches Volumen, werden die kernigen, fleischigen Gitarren von einer vollmundigen Hammond-Orgel und tollen Wurlitzer Piano-Klängen ergänzt. Alles in allem klingt die Musik zuweilen wie eine wunderbare Mischung von Zutaten solcher Kollegen wie den bereits erwähnten Widespread Panic und sehr rootsigen, erdigen Tom Petty & the Heartbreakers mit einem Schuß southern-orientiertem, gut rockendem John Mellencamp. Zu der Vielzahl von Inspirationen, die den Sound der Band definieren, sagt McLean selbst: "The band dynamics of the Rolling Stones and The Allman Brothers Band, the searing impact of Stevie Ray Vaughan and the sophistication of George Benson on guitar, the varied examples of Bob Dylan, The Black Crowes and Paul Simon as writers, were among the landmarks that helped us chart our course". Ausgedehte Touren hat die Jamie McLean Band beispielsweise auch schon mit Gov't Mule hinter sich, was ebenso bestens passt. Überhaupt ist die Band vor allem auch im Jamrock-Circuit prächtig im Geschäft, wo ihre Fanbase, auch aufgrund ihrer bekannt starken Live-Performaces, in Windeseile steigt. Momentan stehem sie kurz vor einer gemeinsamen Tour mit Gregg Allman. Wie gesagt, das Album ist von vorn bis hinten aussnahmslos stark. Songs besonders herauszuheben erübrigt sich damit weitestgehend, denn sie sind samt und sonders von hervorragender Qualität. Beispielsweise der locker flockig nach vorn gehende, einen tollen Drive aufbauende, southern-soulige, überaus melodische, flotte Rootsrocker "Diamond plate" (würzige Lead-Gitarre, tolle Hooklines, feuriges Solo, großartiger Gesang), der sehr riffige, "catchy" Heartland Rocker "Completely" (satte E Gitarren-Riffs, klasse Orgel-Sound), der raue, dreckige, massive, fetzige, jammige, viel Dampf produzierende Knaller "Peace and glory" (hat ordentlich Southern-Feuer, herrlich Gas gebender Drum-Groove, klasse Orgel-Fills und ein lautes, wildes, zündendes, abgehendes, "slingendes" Gitarrensolo des Meisters), das herrlich lockere, wunderbar die Freiheit einer "breezy freeway cruise" einfangende "Checkmate", der geradeaus und druckvoll rockende Southern-/Roots-Riff-Kracher "Brother", oder auch die traumhaft schöne, melodische, tief im Southern Soul verwurzelte, bluesige Ballade "Bible". Die Jamie McLean Band hat ohne Frage mit "Completely" ihr bisheriges Meisterstück abgeliefert. Hut ab, Jungs - so kann's weitergehen. Dieser mit "Schmackes" soundende musikalische Motor läuft herrlich rund - und er läuft auf Hochtouren! Herrlich! Nicht nur das in Jamrock-Kreisen so renommierte, amerikanische "Relix"-Magazin prognostiziert der Truppe eine große Zukunft...

Das komplette Tracklisting:

1. Diamond Plate 4:03
2. Completely 4:42   
3. Peace and Glory 3:30   
4. Natalie 4:28   
5. Cupids Greatest Thief 3:29   
6. Checkmate 3:54
7. Summer Rain 4:18
8. Brother 3:44
9. Ain't Nobody Like My Baby 4:54
10. Hold On Tight 4:07
11. Bible 3:18

Art-Nr.: 6973
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diamond plate
Completely
Peace and glory
Natalie
Checkmate
Brother
Bible

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Molly Hatchet - justice [2010]
5 Jahre, sieht man mal von dem "Southern Rock masters"-Intermezzo ab, hat die (Hard)Southern Rock-Fraktion drauf warten müssen - nun ist die komplett neue Studio-Scheibe der Southern Rock-Veteranen da! "Justice" verspricht alles, was die Fans der Truppe um Bobby Ingram, Phil McCormacj und Dave Hlubek hören wollen: Harten Power Southern Rock mit fetten Gitarrenschlachten: Und die gibt es satt. Viele recht lange Stücke (3mal über 8 Minuten)! Klasse Vorstellung der Band, die noch immer aus allen Rohren feuert - und zwar "volll auf die Zwölf"! "Justice is pure Molly Hatchet", mit allem, was dazu gehört.

Das komplette Tracklisting:

1. Been To Heaven Been To Hell 4:35
2. Safe In My Skin 4:33
3. Deep Water 5:38
4. American Pride 4:02   
5. I'm Gonna Live 'Til I Die 8:30
6. Fly On Wings Of Angels (SomersSong) 8:06
7. As Heaven Is Forever 4:47
8. Tomorrows And Forevers 5:23
9. Vengeance 6:23
10. In The Darkness Of The Night 5:05
11. Justice 8:39

Art-Nr.: 6924
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
No Justice - 2nd avenue [2010]
Vier Jahre hat's gedauert, bis No Justice aus Stillwater/Oklahoma, eine der mittlerweile gefragtesten "Red Dirt" Countryrock-Institutionen des Lone Star States mit einer immensen Fanbase im Rücken, endlich ein neues Studioalbum vorlegen. Nun ist es mit "2nd avenue" da, und es ist, wie auch nicht anders zu erwarten, ein klasse Teil geworden. Dabei haben sich No Justice prima wieterentwickelt und sind für das neue Werk, sowohl aufnahmetechnisch und logistisch, als auch musikalisch, durchaus neue Wege gegangen, ohne ihre eigene Identität auch nur im geringsten aufzugeben und ihre grundsätzlichen Countryrock-Pfade zu verlassen. Sie sind bei einem neuen, auf Nashville fokusierten Label unter Vertrag und haben das Album auch dementsprechent in "Music City" aufgenommen - und zwar erstklassig produziert von Dexter Green (u. a. Colective Soul). Dabei ist der Sound deutlich rauer als früher ausgefallen und vor allem in puncto Dynamik haben die Jungs nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Kurzum: Die Band hat ganz klar die toughere, rockigere Route gewählt - was ihr allerdings ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Dabei behält sie in ihren durchweg großartigen Songs ihre so geschätzte , wunderbare Melodik ohne Einschränkungen bei. Das ist kraftvoller, knackiger, zumeist ordentlich abgehender, dynamischer Countryrock mit der genau richtigen Portion staubigem, authentischem Texas "Red Dirt grit", den es braucht. Damit befinden sie sich prinzipiell auf dem Terrain solcher Kollegen wie beispielsweise der Casey Donahew Band, Kyle Bennett Band, Britt Lloyd Band, von Phil Hamilton (Phil and the Backroad Drifters Hamilton), Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed & Co., doch No Justice ziehen absolut ihr eigenes Ding durch. Sie sind eine tolle Live-Truppe (200 Gigs im Jahr sind normal) und prächtig aufeinander eingestellt. No Justice-Sänger Steve Rice sagt zum Stil und zum Charakter des neuen Albums: "The band s Country leanings were certainly a fit for Nashville, while the No Justice sound had developed over the years into a well-balanced compound of roots, red dirt, country and blues. We appeal to just about anybody, from 5-year olds to 50-year olds, from cowboys to punk rock chicks.' Genau das kommt rüber. Das Material ist einfach klasse - genauso simpel und geradeaus, wie abwechslungsreich. Es ist rootsig, würzig, rau, auch durchaus mal poppig, aber immer rockig, erdig und mit viel Drive und Schwung in Szene gesetzt. So klingen sie beispielsweise auch ein ums andere Mal wesentlich mehr "southern-fried" als bei ihren beiden vorigen Studio-Veröffentlichungen. Bester Beleg dafür ist der harte, brennende, von drückenden Riffs dominierte, astreine Southern-Rocker "WW III" mit seinem fast schon jammig wirkenden. schwülen Percussion-Groove. Rice singt rau und dreckig, die E-Gitarren, inklusive einer rauen, kleinen Dual Guitar-Attacke, machen richtig Dampf. Wirbelt eine Menge texanischen "Red Dirt"-Staub auf. Passt klar in die Richtung der härteren Nummern von Cross Canadian Ragweed und beinhalted sogar dezente Spuren von The Black Crowes oder auch Zach Williams (Zach & The Reformation Williams). Auch das fetzig rockende, von starken Gitarrenlicks dominierte "Love song" passt in die Southern-Ecke. Ansonsten dominieren überwiegend kernige, dynamische, sprtzige, knackige Geradeaus-Countryrocker mit viel Drive das Geschehen. Solche Vollgas-Nummern wie zum Beispiel der mächtig nach vorn gehende Opener "Goin' nowhere" (melodischer Power-Countryrock vom Feinsten, klasse Gitarren-/Orgel-Instrumentierung, kurzes, feuriges Slide-Intermezzo), das von schnellen, krachenden Drums nach vorn gepeitschte Titelstück "2nd avenue" (knalliger, zeitgemässer "Red Dirt"-Countryrock/-pop mit Nashville-Kompatibilität und jeder Menge Hit-Potenzial), oder das wieder sehr melodische, aber furios abgehende "Just get going". Balladen, obwohl deutlich in der Minderheit, gibt es natürlich auch ein paar. Zum Beispiel der wunderbare, von herrlichen Gitarrenlicks geprägte, sehr melodische, von Tempo zwar zurückgenomme, dennoch durchaus knackige Countryrocker "5 more minutes" oder das erfrischende, mit feinen Acoustic Gitarren-Riffs, dezenten E-Gitarren-Fills und einem unaufdringlichen Cello in Szene gesetzte Abschlußstück "Heart on a chain", das zwar einen flotten Rhythmus hat, dennoch sehr balladesk enspannend und locker rüberkommt. Ein weiteres Highlight, und das unterstreicht einmal mehr die vorhandene Vielseitigkeit, erleben wir mit der großartigen, semi-akustischen, swampigen, mit tollen Handclaps und exzellentem Dobro-Spiel (Gast: Mike Daly) arrangierte Roots-, Delta Country Blues-Nummer "Coming up the river", mit ihrem deznten Credence Clearwater Revival-/John Fogerty-Spirit und der hintergründigen Gospel-Note (erstklassiger, herzhafter Background-Gesang von Rebecca Lynn Howard). Fazit: Wieder mal ein tolles Countryrock-Album von No Justice, ein wenig fetziger als zuvor, aber mit allem, was das Quuintett schon immer augezeichnet hat: Klasse Melodien, starke Songs - und dieser unwiderstehliche, texanische "Red Dirt"-Charme. Weiter so, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin Nowhere - 3:46   
2 WW III - 3:22   
3 2nd Avenue - 3:40   
4 5 More Minutes - 3:49   
5 Just Get Going - 3:00   
6 Coming Up the River - 2:56   
7 Love Song - 3:39   
8 Gone Ain't Far Enough - 4:04   
9 Broken Heart Tattoo - 2:53   
10 Heart On A Chain - 3:30

Art-Nr.: 6989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' nowhere
WW III
2nd avenue
5 more minutes
Coming up the river
Love song
Broken heart tattoo

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Osborne, Anders - american patchwork [2010]
Meisterlich! Begeisternd! Imposant! Eine Sternstunde des "soulful" groovenden Roots- und Bluesrocks - einerseits rau, drückend, intensiv und kraftvoll, andererseits so wunderbar melodisch. Krachende, brennende, laute (Blues)Rocker und ein paar wundervolle Rootsrock-Balladen geben sich genüsslich die Klinke in die Hand, dazwischen mal ein kerniger New Orleans-Funk oder ein herrlicher Reggae - eine Nummer stärker als die andere. Mitreissend! Der in den USA überaus erfolgreiche Singer-Songwriter und Gitarrist Anders Osborne, der auch bereits einen Grammy in der Vitrine stehen hat, legt mit seinem neuen Werk "American patchwork", obwohl ihn Kritiker, Presse und Fans gleichermassen schon seit Jahren in ihr Herz geschlossen haben, nun sein bis dato absolut bestes Album vor. Der in Schweden geborene, aber vor 25 Jahren in die USA ausgewanderte, in New Orleans lebende Künstler ist längst zu einem stolzen Amerikaner geworden. "I'm in the promised land", sagt er, was man in seiner Musik deutlich spürt. In einer Stadt, in der es vor aussergewöhnlichen Performern und Bands nur so wimmelt, zählt Osborne längst zu einem der absoluten "Helden" unter den Musikern des "Big Easy". Seine Originalität und seine Visionen sind aussergewöhnlich, seine Kreativität und sein musikalischer "Hunger" grenzenlos. Beeinflusst von Leuten wie Ry Cooder und Robert Johnson, Joni Mitchell und Jackson Browne, aber auch Miles Davis und John Coltrane, gilt er als herausragender Gitarrist, Sänger und Songwriter gleichermassen. So unterschiedliche Kollegen wie Jonny Lang, Tab Benoit, Kim Carnes und Brad Paisley haben schon Songs von ihm aufgenommen. Sein für Tim McGraw geschriebenes "Watch the wind blow by" wurde ein langwöchiger Nr.1-Hit für den Country-Star und auch Keb' Mo's erfolgreiches, Grammy-dekoriertes Album "Slow down" enthielt zwei, von Osborne mitkomponierte Songs. Doch über all dem stehen Osborne's eigene Veröffentlichungen. Man könnte sagen, der Mann ist so etwas wie ein Künstler mit zwei musikalischen Persönlichkeiten. Die eine ein voller Power rockender, ausgelassener, ordentlich Zunder gebender, kochender, ein gewaltiges Gitarren-/Slide-Feuerwerk abbrennender /Southern)Bluesmann, die andere ein regelrechter Poet, ein Literat, ein aus tiefster Seele agierender Singer-Songwriter. Nur selten hat er in der Vergangenheit beides miteinander verknüpft, sieht man man von dem exzellenten 2001er-Werk "Ash Wednesday Blues" ab. Entweder entschied er sich für die eine oder die andere Seite. Doch bei "American patchwork" hat er, egal ob es sich um laute, mächtig dampfende Rocker, oder um eher etwas zurückhaltendere Nummern handelt, eine geradezu brillante Balance zwischen beiden Welten gefunden. Kerniger Rootsrock, die ein oder andere wundervolle Ballade und brodelnder, southern-inspired (Heavy)Bluesrock bilden eine unzertrennliche Einheit. Die Arrangements haben eine herrlich rohe, dreckige Basis, oft vollgepackt mit rauen, kratzigen E-Gitarren-Riffs, überaus intensiv und druckvoll, teils mit langen, würzigen, elektrisierenden, packenden Gitarrensoli, die nicht nur die Gemeinde von den North Mississippi Allstars bis hin zu Gov't Mule "vom Hocker hauen" werden. Dann wieder glänzen sie mit herrlich transparenten Gitarren und einem wunderbar lockeren Ambiente, das nicht selten auch mal an einen Jackson Browne erinnert. Apropos Jackson Browne: Osborne's Stimme klingt zuweilen wie eine Mischung aus Luther Dickinson (North Mississippi Allstars), Steve Miller und eben Jackson Browne. Er ist, wie gesagt, ein klasse Sänger. Begleitet wird Osborne von 3 großartigen Musikern. Zum einen, dem exzellenten Keyboarder Robert Walter, der den Sound immer wieder mit ganz wundervollen, markanten Hammond Orgel-Klängen veredelt, und zum anderen von dem stark trommelnden Schlagzeuger Stanton Moore (von der Band Galactic) und dem zweiten Gitarristen, aber auch Percussion und Background Gesang beisteuernden Pepper Keenan (Corrosion Of Conformity). Letzter beiden haben das Album auch zusammen mit Anders Osborne produziert. Der Sound ist super! Alles strahlt, wie gesagt, eine immense Intensität aus, aufbauend auf Osborne's spürbarer Inspiration und seinem magischen "Spirit". Das Album startet gleich mit einem absoluten "Kracher", einem lauten Aufschrei, mitten ins Herz tiefster Dunkelheit. "On the road to Charlie Parker" heisst die Nummer, ein bärenstarker, leicht swampiger, southern-fueled Bluesrocker über die dunklen Seiten der Heroin-Abhängigkeit und die ausweglosen Nöte eines Junkies. Genauso intensiv wie das Thema ist die Musik. Dreckig, rau, ruppig, drückend, voller massiver, roher Gitarren-Riffs, unterstützt von Robert Walter's tollen Orgel-Fills - aber auch mit einer starken Melodik, vor allem im Refrain. Was für ein klasse Groove! Zum Ende hin wird die Nummer immer lauter. Kocht gewaltig! Ein irre starker Auftakt! Aber keine Bange, es geht mit dieser Qualität ohne jeden Hänger bis zum Schluß weiter. "Echoes of my sins" beispielsweise ist ein grandioser, sehr erdiger, aus hartzigen, bluesigen Riffs entspringender Rootsrocker mit einem herrlichen Reggae-Groove. Osborne's Wahlheimat New Orleans ist allgegenwärtig. Toll erneut die feinen Hammond Orgel-Fills und die vorzügliche Melodie. Mit "Got your heart" folgt gleich noch ein klasse Reggae, der einerseits eine unterschwellige Southern-Schwüle ausstrahlt, andererseits aber sehr locker rüber kommt, während mit dem anschliessenden, brodelnden "Killin each other" ein kerniger, heisser "funked-up" Rocker aus den Lautsprechern fegt. Dann die wunderschöne, weich und überaus angenehm ins Ohr fliessende, voller positiver Aufbruchsstimmung steckende, lockere Rootsrock-Ballade "Acapulco", die mit ihrer Frische etwas von einem Jackson Browne aus seinen allerbesten Tagen hat. "Osborne's slide sings as sweetly as his voice", schreibt ein U.S-Journalist - und damit kann man es nicht besser ausdrücken. Danach wieder zwei donnernde, krachende Heavy-Bluesrock-Nummern voller gewaltiger Intensität. Zunächst das saustarke "Darkness at the bottom" und dann das geniale "Love is taking it's toll". Ist das dreckig, ist das heftig, ist das laut! Ein kochender, riffiger, fetter Groove - und dennoch wieder diese großartige Melodie. Dazu ein glühendes, kreischendes, unter Starkstrom stehendes, ausgedehntes Gitarrensolo, gefolgt von einem ebenso prächtigen Orgel-Solo im zweiten Break. Am Ende brechen fast alle Dämme. Diese Nummer würde auch bestens in das Repertoire von Gov't Mule passen. Hammer! Klar, das danach etwas Erholung nötig ist, die mit dem wunderbar lockeren, flockigen, fast schon sonnig californischen Rootsrocker "Meet me in New Mexico" auch kommt. Wunderbar, dieser lässige Percussion-Groove, diese Wärme, aber auch diese erdige Natürlichkeit. Geht runter wie Öl. Tolle Melodie, erstklassiger Gesang, exzellentes Gitarrenspiel, klasse Orgel-Fills, und ein Refrain, der einem nicht mehr aus dem Ohr gehen will. Mit der wunderschönen, nur von glasklaren, transparenten akustischen Gitarren begleiteten, ruhigen Ballade endet schließlich dieses absolute Meisterwerk. "American patchwork" übt mit seiner Intensität, seinen Emotionen und seiner Spannung einen immensen Reiz auf den Zuhörer aus. Alles, was Osborne hier zelebriert, kommt aus tiefstem Herzen. Das nimmt einen gefangen und lässt einen nicht mehr los. Essentieller Roots- und Bluesrock aus New Orleans! Schlichtweg brillant!

1 On the Road To Charlie Parker - 4:16   
2 Echoes of My Sins - 4:34   
3 Got Your Heart - 4:05   
4 Killing Each Other - 4:09   
5 Acapulco - 3:49   
6 Darkness At the Bottom - 6:00   
7 Standing With Angels - 5:15   
8 Love is Taking Its Toll - 5:01   
9 Meet Me In New Mexico - 4:00   
10 Call On Me - 2:57

Art-Nr.: 6889
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On the road to Charlie Parker
Echoes of my sins
Acapulco
Darkness at the bottom
Love is taking its toll
Meet me in New Mexico

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Potter, Grace and the Nocturnals - nothing but the water ~ limited edition mit bonus live dvd [2006]
Limited Edition mit Bonus Live-CD! Eine fantastische, neue Band sorgt momentan in den Staaten mit ihrem genauso unbekümmerten und zwanglosen, wie musikalisch überaus versierten, unwiderstehlichen, groovenden, "heißen" Roots-Blues-Mix für mächtig Furore! Nicht nur ihr prächtiges Debut-Album "Nothing but the water", sondern vor allem auch ihre grandiosen Live-Auftritte reißen die einschlägige Presse und Musikerkollegen zu Jubelstürmen hin! Ihre jetzt schon riesige Fanschar wächst in Windeseile, - viel umjubelte Auftritte als Support-Act für Bands wie die North Mississippi Allstars, Big Head Todd And The Monsters, die Derek Trucks Band, die Dave Matthews Band, Buddy Guy und viele andere verzückten die Fans, - ein großartiger Gig im Rahmen des diesjährigen Bonnaroo-Festivals sorgte für erneutes Aufsehen: Die Rede ist von Vermont's Grace Potter and the Nocturnals! Zentrale Figur und Frontfrau des Quartetts ist die erst 22-jährige Grace Potter, offenbar ein musikalisches Naturtalent! Was sie bereits drauf hat, ist alles andere als alltäglich: Eine ungemein starke Songwriterin, eine Virtuosin an der Hammond Orgel und am Piano, Gitarristin, eine überaus charismatische, genauso lockere wie professionelle, durchaus auch von einem gewissen Sex-Appeal begleitete Stage-Performance und eine Wahnsinns-Sängerin mit einer schier atemberaubenden Stimme (Röhre), die Vergleiche zu Aretha Franklin, Janis Joplin, auch Lucinda Williams, vor allem aber zu Susan Tedeschi und Bonnie Raitt unerläßlich macht. Vielleicht klingt ihr Organ auch wie eine Mischung der vorgenannten Hochkaräter, auf jeden Fall aber kann sie mit ihnen locker mithalten, ja stellt sie fast in den Schatten! Sie trifft auch live jeden Ton, und das bei einem unglaublich emotionalen, aus tiefster, inbrünstiger Seele "herausgedrückten", rauen, kraftvollen, dreckigen, aber auch absolut melodischen, schönen, wenn nötig sogar sehr weichen, warmherzigen Gesangsstil! Viel Gefühl und Spirit pur! Doch, und nur so kann es funktionieren, sie hat natürlich auch eine ebenso adäquate, kompetente Band im Rücken, über dessen großartigen Lead-Gitarristen Grace selbst in einem kürzlich geführten Interview euphorisch und stolz zugleich schwärmte: "Our guitarist Scott Tournet is the next Jimmy Page, you heard it here first". Aber auch Bassmann Bryan Dondero und Drummer Matt Burr verstehen ihr Handwerk - ohne jeden Zweifel! Neben den bereits genannten Künstlern auch beeinflußt von so unterschiedlichen alten und jungen Bands wie Led Zeppelin, The Band, Little Feat, JJ Cale, Tom Petty, Norah Jones, Wilco und My Morning Jacket gelingt ihnen eine wunderbare, voller Soul steckende, überaus inspirierte, viel Southern-Flair und Swamp-Feeling versprühende, teils auch dezent Funk-, Gospel- und Americana-tangierte, jammig veranlagte Groove-/Roots-/Blues-/Bluesrock-Musik, von der sofort eine unmittelbare Faszination ausgeht. Selten aggressiv rockend, zumindestens nicht bei den Studiostücken, herrscht eher eine vermeintlich entspannte, ja intime Atmosphäre. Dennoch versprüht die Band jede menge Energie, allein schon durch Potter's fulminanten Gesang! Dazu spürt man zu jeder Minute eine immense Spannung aufbauende, drückende unterschwellige Schwüle! Toller, kompakter Bandsound aus prächtigen Keyboards, exzellenter Percussion, erstklassigen Gitarreneinlagen und groovendem Bass! Starkes E-Piano, Dobro-ähnliche Acoustic-Gitarre, lässige. aber würzige Gitarren-Licks und Grace's inspirierter, herrlicher Gesang bestimmen das großartige, stark an Bonnie Raitt erinnernde Eröffnungsstück "Toothbrush and my table", für das sie sogar schon eine "Jammy"-Nominierung einheimsten. Trotz des relaxten Feelings spürt man sofort diese bereits erwähnte Schwüle und Energie. Klasse Percussion, herrlicher Groove! Etwas flotter, aber immer noch recht lässig, wird's bei dem auf einem tollen Hammond Orgel-Teppich "ausgelegten", von wunderbar würzigen E-Gitarren-Licks begleiteten, voller Southern Soul steckenden, bluesigen Rootsrocker "Some kind of ride". Grace's unwiderstehlicher Gesang, die wohlige Hammond Orgel im Background, wunderbar transparente E-Gitarren-Fills, eine zunächst voller Harmonie steckende Ruhe, die im Verlauf der Zeit jedoch durch ein knackig einsetzendes Schlagzeug eine gewisse Dynamik erfährt, wieder diese spürbare Inspiration, dieser "Soul" und eine traumhafte Melodie geleiten uns anschließend durch die hinreißende Roots-/Blues-Ballade´"Ragged company", gewürzt sowohl mit einem tollen Orgelsolo, als auch mit einem herrlich rootsigen E-Gitarrensolo! Bärenstark! Wie auch das semi-akustische, rootsige, bluesige, flotte "Left behind", der ruhige, aber drückende, viel Gospel-Feeling versprühende, funkig groovende Delta-Blues "Treat me right", das forsche, Slide-getränkte, swampig rockende und brodelnde "Sweet hands", der voller unterschwelliger Power steckende, toll groovende Americana-/Roots-/Bluesrocker "Joey", u.s.w., u.s.w., bis das Album schließlich mit dem famosen, sehr melodischen, voller Southern-/Gospel-Soul steckenden Blues-/Rootsrocker "Nothing but the water" endet, bei dem die Band nochmal ihr ganzes, großes Können offenbart, inklusive toller Orgel-Passagen und großartiger Lead Gitarren-Läufe! Als wenn das noch nicht alles wäre, wird bei dieser limitierten Ausgabe des Albums auch gleich noch eine grandiose, immerhin 36 Minuten lang laufende Live-DVD mit 5 Songs ihres großartigen Konzertes aus dem "Higher Ground Ballroom" in Burlington/Vermont vom 15. Oktober 2005 mitgeliefert. Und live rockt die Band noch deutlich feuriger! Grace's Stimme kommt hier fast noch besser, was nachhaltig beweist, welch begnadete Sängerin sie ist. Unglaublich, wie präzise, kraftvoll, gefühlvoll und dreckig zugleich sie ihre Vorträge bringt! Was für eine Ausstrahlung! Zudem spielt sie Keyboards, Acoustic Gitarre, Tambourine und bewegt sich, als habe sie schon zig Jahre Bühnenerfahrung! Zu hören und sehen (film- und sound-technisch toll in Szene gesetzt) gibt's 3 Songs des Albums ("Joey" - viel mehr Power, als die Studiofassung. die Band weitet den Song gekonnt auf eine Länge von 8 Minuten aus; "Left behind", ebenfalls mehr "Pfeffer" als im Studio; "Nothing but the water" - 10 Minuten-Fassung, zunächst Grace solo, nur mit dem Tambourine bewaffnet, voller Inbrunst und mit purer Magie singend, dann die Band einsetzend, mit herrlichem Groove und einem grandiosen Gitarrensolo des Meisters Scott Tournet), sowie zwei "neue" Stücke ("Here's to the meantime" - swampig, bluesig, rockig, mit glühender Bottleneck/Slide, schönen Acoustic-Riffs und einem guten Drive; "Over again" - bluesiger, dreckiger Rootsrocker mit klasse Hammond-Basis und ausgedehnten Neil Young-/Crazy Horse-like E-Gitarren-Läufen)! "One of the most soulful new bands around", attestiert die große Bonnie Raitt auf dem aufgeklebten Cover-Sticker! Uneingeschränkte Zustimmung! Was steckt in dieser Truppe für ein Potential. "Nothing but the water" ist sicher erst der Anfang! Feinster, jammiger, inspierierter Roots-Blues-Groove-Rock, der, ist man erstmal infiziert, einen nicht mehr loslässt! Die DVD ist im übrigen "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Art-Nr.: 4411
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Some kind of ride
Ragged company
Sweet hands
Joey
Nothing but the water

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Potter, Grace and the Nocturnals - this is somewhere [2007]
"The pride of Vermont is back"! Die charismatische, mit einem genauso mächtigen, wie seeligen und emotionalen, großartigen Organ ausgestattete Singer/Songwriterin (was ist diese Frau bereits in ihren jungen Jahren in der Lage für mitreißende, ja geradezu voller Klassiker-Potenzial steckende Songs zu schreiben) und Multi-Instrumentalistin (Piano, Orgel, Gitarre) ist zurück mit ihren exzellenten Nocturnals, um den Nachfolger zum letztjährigen, grandiosen "Nothing but the water" zu präsentieren - und was sollen wir sagen, die zweifellos sehr hohen Erwartungen ihrer vielen Fans (und denen, die es einfach noch werden müssen...) erfüllt sich sich erneut! Und wie! "This is somewhere", (der Albumtitel resultiert im übrigen aus einer Inspiration von Neil Young's "Everybody knows this is nowhere") manifestiert das immense Standing, das sich das Quartett in den letzten Monaten in der Szene des "old-fashioned timeless organic American Roots Rock'n Roll's" geschaffen hat, auf beeindruckende Weise und bringt die Truppe infolge des ungeheuer starken Songmaterials (alles stammt aus der Feder Potter's) zweifelsfrei noch einen weiteren Schritt nach vorn. Zudem hat exzessives Touring das musikalische Verständnis der Band weiter optimiert. Die amerikanische Rockpresse feiert die Nocturnals geradezu enthusiastisch - zu Recht! Natürlich ist Grace Potter mit ihrem inbrünstig und aus teifster Seele kommenden, leicht angerauten, viel Sex-Appeal versprühenden, würzigen Gesangsstil und ihrer Ausstrahlung weiterhin die zentrale Person des Quartetts, doch sie weiss drei exzellente Mitstreiter neben sich (Lead Gitarrist Scott Tournet beispielsweise liefert ein paar bestechende Soli ab, die ihm einen Stil irgendwo zwischen Neil Young, Jimmy Page und Derek Trucks bescheinigen), die zusammen, wir deuteten es bereits an, wie aus einem Guß agieren. Stimmlich wie eine unwiderstehliche Mischung aus Aretha Franklin, Janis Joplin, Susan Tedeschi, Sheryl Crow und vor allem Bonnie Raitt klingend und nachhaltig beeinflußt von solchen Größen wie The Band, J.J.Cale, eben jener Bonnie Raitt, Sheryl Crow, Lucinda Williams, Little Feat, Ryan Adams, den Rolling Stones und auch Led Zeppelin ergibt sich ein jede Menge Anziehungskraft austrahlender, geradezu faszinierender, herrlich groovender "brand of neo-classic Roots-Rock" voller swampiger Schwüle, dreckigem Roots-Staub, teils einem feinen Southernflair, auch mal etwas bluesig, dessen großartige Melodien sich tief in unsere verzückten Ohren bohren. Absolut jeder Song steckt voller Spannung und übt eine unwiderstehliche Magie auf den Zuhörer aus, der man sich kaum entziehen kann. Toller, "gritty" Sound (produziert haben Grace Potter und Mike Daly), vorwiegend bestimmt von breit angelegten, erdigen Gitarren, immer wieder angenehm ergänzt um die geschickt eingesetzten Orgel-/Piano-/Wurlitzer-Sequenzen der Protagonistin! Der prächtige, knackige Uptempo-Rootsrocker "Ah Mary" mit seinem klimpernden Piano, den fetten Gitarren (kochendes Solo im Break) und seiner wunderbaren Melodie bildet den Auftakt dieses tollen Albums, und von nun an geht's, wie gesagt, "Schlag auf Schlag": Ob das exzellente "Stop the bus" (rhythmischer, von funkigen Wurlitzer-Klängen und schwüler Percussion getragener, erneut überaus melodischer, leicht swampiger, bluesiger Rootsrock/-pop,, durch dessen herrlichen Groove sich großartige Gitarrenlinien drücken), die Piano-bestimmte, viel Bonnie Raitt-Feeling versprühende, bluesige Ballade "Apologies" (feine Acoustic-Riffs, schöne Hammond-Orgel), der toll ins Ohr gehende, traumhafte Rootsrocker "Ain't no time" (klasse Hammond-Orgel und glühende, sehr melodisch gespielte Lead Gitarren-Linien), der das Zeug zu einem absoluten Genre-Hit hat, das flockige, an Sheryl Crow erinnernde, flotte "Mr. Columbus", der prachtvolle Hi-Energy-/"Good fun"-/Rootsrock-Knaller "Mastermind", bis hin zu der das Album bravourös abschließenden, phantastischen, mit einer feinen Portion Southern-/Blues-/Gospel-Soul ausgestatteten, mitreißenden, fetten Roots-Power-Ballade "Big white gate" mit ihrer im Verlauf stetig zunehmenden Kraft und den massiven (Slide)Gitarren-Riffs und -Linien, die einem wie eine inspirierte, überaus kraftvolle Fortsetzung von Bonnie Raitt's (John Prine's) "Angel from Montgomery" vorkommt. Großartig! Gepriesen als "the next big thing" lassen sich Grace Potter and the Nocturnals nicht aufhalten und ziehen unaufhaltsam ihre Kreise! Sie sind auf dem Weg ganz nach oben, ihre Fanbase wächst unaufhaltsam. "This is somewhere" jedenfalls ist der nächste ganz große Schritt in die richtige Richtung. "A testament of neoclassic, true, pure American Rootsrock music"! Noch etwas wurde soeben bekannt: Grace Potter and the Nocturnals werden das Vorprogramm der anstehenden "Mighty High"-U.S-Herbsttour von Gov't Mule betsreiten - ein weiterer Beleg dafür, in welcher Liga sich die Band aufgrund ihrer starken Leistungen nun schon bewegt. Und sie werden sich dort etablieren! Tolle Sache übrigens auch, zudem nicht ganz unerheblich, ist der überaus günstige CD-Preis, zu dem das amerikanische Label ihre neuen Helden in die Szene einführt. Trotzdem hat man an der Ausstattung nicht gespart, wie das vorzügliche, 24-seitige Booklet mit allen Songtexten, beweist. So etwas darf gerne Schule machen...

Art-Nr.: 5156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ah Mary
Ain't no time
Big white gate

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Six Market Blvd. - running on seven [2010]
Es ist erstaunlich und faszinierend zugleich, wie, scheinbar aus dem Nichts, immer wieder grandiose Bands auf der Bildfläche der texanischen Countryrock- und "Red Dirt"-Szene auftauchen und sich mit ihrer herrlichen Musik in die Herzen der Fans spielen. Sie sind jung, sie strotzen nur so vor Spielfreude, sie verfügen über exquisite handwerkliche Fähigkeiten, sie sind "road.tested", sie sind erfrischend unbekümmert - und sie sind verdammt gut! Six Market Boulvd. aus Stephenville/Texas sind der nächste Act dieser Kategorie, die mit ihrem unwiderstehlichen, von traumhaften Melodien und tollem Gitarrenspiel geprägten, wundervollen Countryrock dafür sorgen, dass ein ganzes Genre, abseits des oft so abgenutzten Mainstreams, (wieder) "voll im Saft" steht und wohl auch immer stehen wird. Eine tolle Truppe mit einem Pracht-Album! Na klar bedient sich das Quintett um den hervorragenden Sänger und Songwriter Clayton Landua vieler typischer Merkmale der aktuellen "Red Dirt"-Szene. Natürlich findet man Spuren von Kollegen wie beispielsweise Phil Hamilton (Phil and the Backroad Drifters Hamilton), Wade Bowen, der Eli Young Band, der Kyle Bennett Band, Zack Walther and The Cronkites, Stoney LaRue, No Justice, und, und, und, doch die Band verarbeitet das alles mit jeder Menge erfrischenden, eigenen Ideen zu einem von vorn bis hinten ganz exzellenten Songmaterial, dass sie schon mit ihrem Debut zu einem herausragenden und eigenständigen Act der großen "Red Dirt"-Gemeinde werden lässt. Dazu gehört auch die Fähigkeit in diesen "Texas-Style" immer mal wieder ein gewisses Southern-Flair oder ein luftiges Westcoast-Feeling einfliessen zu lassen, ebenso wie den Spirit guter alter Retro Seventies Countryrock-Tage ala Poco & Konsorten. Sic Market Blvd. "is a blend of lost romantics, multi-instrumentalists and traveling souls. Based on the fundamentals of a classic road touring band they are lyrically creative and musicalliy driven with influences of Country, Americana and Rock & Roll", heisst es sehr treffend in einem amerikanischen Pressebericht. Die meisten Songs (auch viele Balladen und Midtempo-Nummern, nur rund ein Drittel sind fetzende Uptempo-Nummern) sind, obwohl durchaus knackig, von einer herrlichen Lockerheit unterwandert und beeindrucken mit wundervollen Harmonien. Sänger Clayton Landua verfügt, wie gesagt, über eine exzellente Countryrock-Stimme - klar, ungemein angenehm und dennoch geradezu prädestiniert dazu, die nötige Portion "Grit", die die Musik von "6MB" jederzeit bewahrt, auch gesanglich mitzutragen. Grandios auch die vorzüglichen, mehrstimmigen Harmonie-Gesänge in den Refrains. In all diese Eingängigkeit fügen sich die großartigen Arrangements blendend ein. Bestimmt wird das Ganze von dem sehr starken Gitarrenspiel der beiden Lead-Gitarristen Josh Serrato und Scott Neal, die mit ihren mal satten und fetten, dann wieder kristallklaren Riffs, und ihren zündenden, jederzeit erdigen, würzigen, zwar nicht sehr ausgedehnten, dafür aber umso prägnanteren und sehr "tight" gespielten Soli für einen prächtigen Sound sorgen, teils auch mit schönen, southern-fueled Twin-Licks. Klasse dazu die vereinzelt eingesetzte, herrlich "grummelnde" und rollende Hammond-Orgel. Die Fünf sind exzellente Musiker! Und diese Melodien - es ist eine Wonne! Los geht's mit dem knackigen, zackigen, dampfenden, von würzigen, dreckigen, southern-fried E-Gitarren umgebenen, zünftigen Countryrocker "A feelin'", der schon nach Sekunden das immense Potential dieser Truppe erkennen lässt. Tolle Melodie, guter Drive, großartiger Harmoniegesang im Refrain, zwei kernige, gut rockende Gitarrensoli der beiden Gitarristen - stark. Kommt wie eine tolle Mischung aus Cross Canadian Ragweed und den legendären Countryrock-Helden von Poco. Das folgende, frische, mit tollen, transparenten Gitarren, schönen Orgel-Fills und einer trockenen Banjo-Untermalung ausgestattete, flockige Midtempo-Stück "Man alive" klingt wie eine perfekte Synthese aus staubigen "Red Dirt"-Klängen und luftigem Westcoast-Sound. Dann mit dem hinreissend schönen "Silence in me" die erste Countryrock-Ballade. Geht wunderbar ins Ohr, toller Gesang, eine teils fett rollende, hinreissende Hammond-Orgel, transparente Acoustic Guitar-Licks und schließlich ein prächtiges, von den beiden Gitarristen sehr kernig und würzig in Szene gesetztes, sattes, wechselseituges E-Gitarren-Solo. Baumstark! So geht das bis zum Ende ohne jeden Ausfall weiter: Ob der von satten E-Gitarren-Riffs und kernigen Lead Gitarren-Läufen geprägte, feurige Two Step-/Roadhouse-Countryrocker "Ready to throw" (schönes Southern-Flair), das wunderschöne, gediegene "High in heaven", das gar an akustisch orientierte The Black Crowes zu erinnern scheint, die traumhaft melodische, mit wundervollen akustischen und elektrischen Gitarren in Szene gesetzte, geradezu Gänsehaut erzeugende Countryrock-Ballade "That's the way love goes" (toller Spagat zwischen unwiderstehlicher Ohrwurm-Melodik und erdigem Gitarren-"Grit"), der mit ordentlich Dampf inszenierte, raue Uptempo-Countryrocker ""Roll locomotive", oder die romantische "Red Dirt"-Ballade "Roses" - Six Market Boulvd. setzen mit ihrem Debutalbum ein unüberhörbares Ausrufezeichen in der texanischen "Red Dirt"-Countryrock-Szene. "Maybe the next big thing of the Texas Red Dirt-Scene", orakelt ein amerikanisches Magazin und könnte damit gar nicht so falsch liegen. Denn eins ist klar: Bereits mit ihrem Debut spielen die Jungs auf absoluter Augenhöhe mit den Top Acts des Genres. Bleibt die Truppe zusammen, wird da sicher in Zukunft noch eine Menge zu erwarten sein. Tolle Band! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1 A Feelin - 3:03   
2 Man Alive - 3:32   
3 Silence In Me - 4:24   
4 High In Heaven - 4:48   
5 Terrible Lies - 4:12   
6 Ready To Throw - 3:26   
7 Misery In Me - 3:46   
8 That's The Way Love Goes - 4:08   
9 Stick To What's In Store - 4:49   
10 Roll Locomotive - 4:08   
11 Roses - 5:29   
12 Stuck In The Pen - 5:22   
13 Wintertime - 4:34

Art-Nr.: 7034
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A feelin'
Silence in me
High in heaven
Ready to throw
That's the way love goes
Roll locomotive
Roses

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter