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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bishop Black - same [2009]
Mit großer Freude erleben wir im Moment so etwas wie eine kleine Renaissance des Southern Rocks. Und es sind nicht die großen und arrivierten Bands des Genres, die sich dabei hervortun, sondern eher Formationen, die bisher aufgrund ihrer noch jungen Vergangenheit eher weniger in Erscheinung traten (Rebel Pride, Blackberry Smoke), mittlerweile dank bärenstarker Veröffentlichungen dafür umso gewaltiger, oder aber richtige Newcomer wie zuletzt beispielsweise The Last Straw, die Holman Autry Band, Silver Travis und Preacher Stone, die unmittelbar mit furiosen Debütalben von sich Reden machen. Zu letztgenannter Sorte ist auch das junge, aus Alabama stammende, seit 2007 bestehende, hervorragende Quintett Bishop Black (benannt nach der schwarzen Schachfigur) zu zählen, deren prächtiges, gleichnamiges erstes Album ebenfalls als überaus eindrucksvolles Indiz für die wunderbare neue Frische und das neue Leben der Southern Rock-Szene gewertet werden muß. Ist das herrlich, wenn sich solch hoch talentierte junge Bands dieser Musik verschreiben und darin ihre Roots ausleben. Keine Frage, die Rockmusik des Südens lebt. Bishop Black spielen einen sehr gefällgen, schön "saftigen" Southern Rock mit einem Hauch von Countryrock und Blues, kraftvoll, mit Biss, aber auch voller toller, sich unwiderstehlich in die Gehörgänge grabender Melodien (geht teilweise runter wie Öl), eingebettet in einen klasse Gitarrensound. Nicht nur die Southern Rock-Freunde werden ihre helle Freude haben, auch die "Red Dirt"-Gemeinde kann jubeln. Denn zwischen Lynyrd Skynyrd, Blackberry Smoke und Cross Canadian Ragweed tummelt sich genüsslich die Musik von Bishop Black, wie gesagt, auch mal mit einem leichten Blues-, Soul,- und/oder Funk-Touch. Das Teil ist sehr knackig und fett produziert worden von Steve Lowery, und zwar in den Birdland Studios von Muscle Shoals, Alabama (da klingelt’s doch direkt in den Ohren eines jeden Southern-Fans). Und kein geringeres Blatt als das legendäre "Rolling Stone Magazine" resümierte schlicht und ergreifend über das erste Album: "Bishop Black is the return of of the Muscle Shoals Sound". Na wenn das mal nicht gewaltige Vorschusslorbeeren sind! Und in der Tat knüpfen Bishop Black (bestehend aus Jeremy Braswell - Vocals, Harmonica; Preston Grammer - Guitar, Vocals; Pat Sowell - Guitar, Bass, Vocals; Cory Sowell - Bass und Steve White - Drums) da an, wo Lynyrd Skynyrd einst den Grundstein für ihre spätere Popularität legten. Der saustarke Opener "Long Road To Bama" enthält somit auch deutliche Bezüge und musikalische Parallelen zu Skynyrds größtem Hit "Sweet Home Alabama", ist aber längst nicht so trivial abgekupfert, wie es Kid Rock vor kurzem mit seinem "All Summer Long" (allerdings mit großem Erfolg) praktizierte. Nein, dieser Song steckt darüber hinaus voller frischem Wind und eigenenr Identität. Er groovt melodisch, fett und swampig, mit einem leicht differenzierten Ableger des legendären Ed-King-Riff und einer zusätzlichen, glühenden Slidegitarre (inkl. Solo), unterlegt von feinen Orgelklängen. Für die zeigt sich (ähnlich wie Chuck Leavell bei der Holman Autry Band) Tastenlegende Clayton Ivey (u.a. Wilson Pickett, Diana Ross, Rod Stewart, Bob Seger, Lionel Ritchie, Brooks & Dunn, Aretha Franklin, Roy Orbison) als einziger Gastmusiker verantwortlich, der sich mittels Piano, B3-Organ und Wurlitzer immer wieder gekonnt einbringt. Das folgende "Lawyers, Guns & Money" (Warren Zevon) ist eine von zwei Coverversionen (dazu kommt noch das funkig-bluesig stampfende "Mississippi" - mit schön quäkiger Bluesharp, aus der Feder von Mofro-Kopf JJ Grey - einer Soul/Funk/R&B/Blues/Southern Rock Band aus Florida). welche als ein ungemein frisches, fettes, modernes Update des alten Zevon-Origimals daher kommt, mit einen sehr viel Rhythmik und Dynamik. Einfach großartig! Bei dem starken "Long Way" geht es ebenfalls mit viel Southern-Drive nach vorn. Lynyrd Skynyrd meets The Black Crowes zu ihren "Shake Your Moneymaker"-Tagen. Rockige Gitarren, aggressiver Gesang, Harp-Fills, Orgel-"Gurgeln", satter Groove, klasse E-Gitarren-Solo, Herz was willst du mehr? Überhaupt ist bei Bishop Black gerade die Rhythmusfraktion ein echtes Highlight, die immer wieder für eine fett groovende Untermalung sorgt, besonders Steve White erzeugt mit seinen deftig polternden Schlagzeugeinlagen sehr viel musikalisches Volumen. Ganz besonders atmosphärisch gelungen ist das von Preston Grammer besungene "Shine On", das ganz dezent an "Green Grass & High Tides" von den Outlaws erinnert, allerdings etwas bluesiger dargeboten und ohne die schnellen Passagen und die abschliessende Gitarrenschlacht. Allerdings gibt's auch hier sehr wohl ein exzellentes E-Gitarren-Solo voller meoldischem Southern-Spirit. "Run To Tennesse" (herrliches Tucker-mäßiges Twinspiel am Ende) und "Southern Hospitality" (mit einem Hauch von "Red Dirt", Richtung Cross Canadian Ragweed) bestechen vor allem durch die geschickten Tempovariationen zwischen Strophen und Refrain, wobei auch die Harmoniegesänge von Braswell, Grammer und Pat Sowell nicht von schlechten Eltern sind. Beide Stücke sind southern-typisch gitarrenbetont, bekommen aber durch Braswells filigrane Harpeinlagen ein weiteres Markenzeichen. Balladesk und sehr melodisch geht es bei "Down Again" zu, stark hier das tolle Les Paul-E-Gitarren-Solo. Bei "Brother Locklayer" bieten Bishop Black nochmal deftige Kost im Stile der Allman Brothers oder, zumindestens in Ansätzen, Gov’t Mule. Wieder stehen ein fetter Groove, klasse Gitarren, Orgel und Harp im Mittelpunkt, dazu kommt ein swampig,bluesig, funkiger Touch. Das abschließende "Time" fällt etwas aus dem Rahmen, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Vornehmlich mit einer Akustikgitarre begleitet, erinnert es ein wenig an "The Seasons" vom einst erst nach dem Skynyrd-Flugzeugabsturz veröffentlichten Erstwerk "The First... And The Last". Wenn jetzt an dieser Stelle noch eine Gitarrenhymne käme,... nicht auszudenken! Insgesamt ist Bishop Black mit ihrem Debüt ein großartiger Einstieg in die Southern-Szene gelungen. Diese junge Band verfügt offensichtlich über ein beachtliches, kreatives und musikalisches Potential. Damit wird man sich verdientermassen viel Respekt und Anerkennung in der Szene holen. Gratulation zu einer tollen Leistung! Wir freuen uns jetzt schon auf die weitere Entwicklung der Jungs... (Daniel Daus)

Die komplette Trackliste:

1 Long Road To Bama (3.33)
2 Lawyers, Guns & Money (3.25)
3 Long Way (4.28)
4 Shine On (5.30)
5 Run To Tennessee (3.36)
6 Southern Hospitality (4.06)
7 Down Again (4.13)
8 Mississippi (4.28)
9 Brother Locklayer (3.33)
10 Time (3.39)

Art-Nr.: 6513
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long road to Bama
Long way
Shine on
Run to Tennessee
Southern hospitality
Brother Locklayer

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Blakeman, Shy - long distance man [2010]
5 lange Jahre nach dem vorzüglichen "The Southern Roots Revival" kommt der aus Wyoming stammende, schon vielerorts herumgekommene Shy Blakeman (lebte einige Jahre in Californien, dann in Kilgore/Texas und residiert aktuell in Nashville) endlich mit einem neuen Album, doch das Warten hat sich wahrlich gelohnt. "Long distance man" ist ein bravouröses Werk geworden, das den jungen Mann extrem gereift zeigt und von vorn bis hinten mit phantastischen Songs glänzt. Den Albumtitel des Vorgängers könnte man auch problemlos für das neue Album verwenden, denn er drückt klar und deutlich den Charakter und die Philosophie von Blakeman's großartiger Musik aus. Der Bursche hat irgendwie den Southern Rock im Blut - aber auch den Texas Outlaw-Country und den klassischen, Retro-Countryrock der goldenen Siebziger-Ära. Er möchte diesen "organic Texas Spirit" in seiner Musik zum Ausdruck bringen, ebenso wie "some L.A.-Countryrock-Roots" und vor allem auch einen "big taste of bluesy, swampy Southern Rock", sagt Blakemann. Und wie ihm das gelingt - einfach vorzüglich! Diese voller Seele und Würze steckende Mischung aus Roots-/Country- und Southern Rock mit ihrem Outlaw-Flair und "Renegade"-Charme übt auf den Zuhörer unmittelbar eine gewaltige Anziehungskraft aus, denn das Zeug bleibt nicht nur prächtig hängen, sondern wird auch, neben Blakeman's exzellentem Gesang, von einer Horde herausragender Musiker brillant in Szene gesetzt. Und schaut man mal auf das Line-Up der Instrumentalisten, wird noch einmal unmissverständlich klar in welche Richtung es hier geht: Marc Ford - Electric Guitar (ex-The Black Crowes), Audley Freed - Electric Guitar (ex-The Black Crowes, Cry Of Love), Doug Pettibone - Guitars, Dobro (u.a. Lucinda Williams), Kenny Vaughan - Electric Guitar (u.a. Rodney Crowell, Marty Stuart, Steve Earle), Jason Sutter - Drums, Ted Russell Kamp - Bass, Keyboards, Guitars, Trumpet, Akkordeon, Percussion (ex-Shooter Jennings' 357s), der das Werk auch hervorragend produzierte. Dem gesamten "Stab" gelingt eine einfach wunderbare, völlig natürliche Aufhebung der Grenzen zwischen staubiger Texas Roots-Musik, trockenem, klassischem Countryrock, Outlaw-Country und nahezu lupenreinem, oft schön swampigem Southern Rock! Inspirationen von Kollegen wie Waylon Jennings, Billy Joe Shaver, Poco, Wet Willie, The Black Crowes, The Charlie Daniels Band, The Allman Brothers Band und vor allem Lynyrd Skynyrd sind deutlich spürbar. Auch jüngere Veröffentlichungen, wie die der Brothers Of The Southland oder von Bo Bice passen recht gut ins Bild, wenngleich Blakeman's Musik doch noch ein deutlicheres Retro-Flair anhaftet. Das kommt einfach klasse! Tolle, erdige, Southern-fueled Lead-Gitarren und swampige, kernige Slide-Linien verzieren die Songs, ebenso wie die Klänge eines herrlichen, "verstaubten" Wurlitzer-Klaviers. Wie gesagt, wunderbar retro! Die Siebziger sind allgegenwärtig - und doch klingt alles sehr frisch und zeitgemäss. Los geht's mit dem großartigen, heissen, von einem tollen Waylon-Groove getragenen Outlaw-Countryrocker "Long distance man", dessen wunderbar funky wirkende, kurze Bläser-Fills der Nummer eine Menge Biss verpassen. Vollkommen locker, aber dennoch kraftvoll und dynamisch, kommt der anschliessende, schön flüssig dargebotene honky-tonkin' Roots-/Countryrocker "So many Honky Tonks" aus den Lautsprechern, dessen schönes, laues Southern-Feeling einem überaus geschmackvoll um die Nase weht. Es folgt eine phantastische Coverversion des alten Rusty Wier-Klassikers "Don't it make you wanna dance": Traumhafte Melodik, lockere, aber knackige Dynamik, wundervolles Slide-/Lap Steel-Spiel - ein Roots-/Countryrocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Hat erneut eine tiefe Southern-Seele. Klasse Piano-Geklimper! Ruhig, aber dennoch schwül, wird's bei "Dragob fly", einer prächtigen, semi-akustischen Roots-/Swamp-Nummer in einem klasse Banjo-/Acoustic Gitarren-/Akkordeon-/Slide-Gewand, der man, wüsste man es nicht besser, klar und deutlich eine Herkunft aus Louisiana bescheinigen würde. "Late night early morning" hat den Geist von The Band verinnerlicht, während Blakeman und seine Jungs in der Folge, zuunächst mit "Swamp water whiskey" und anschliessend mit "A quarter to three", zwei lupenreine, in vollster Blüte stehende, klassische Southern Rocker, die der besten Lynyrd Skynyrd-Ära entsprungen sein könnten, vom Stapel lassen. Der erste schön swampig mit feurig würzigen Riffs, dreckiger Lead Gitarre, starkem Wulitzer-Klavier im Hintergrund und weiblichem "soulful" Background-Gesang, der zweite mit einem charakteristischen Skynyrd-Groove, einem unterschwelligen Stones-Einschlag, heissen Bläser-Fills und einem brennenden, fetten E-Gitarren-Solo. Da kommt Freude auf! Danach wird die Power etwas runtergefahren. Die wunderschöne, ruhige, entspannte Country-/Americana-Ballade "Cannon ball" steht auf dem Programm. Fliesst mit ihren feinen Mandolinen- und Gitarren-Klängen, der hintergründigen Orgel-Untermalung, dem einsamen Dobro und dem sparsamen Percussion-Spiel locker, leicht und sehr natürlich in unsere Ohren. "Easy goin' woman" ist kerniger Texas Outlaw-/Roots-/Alternate Country an der Schnittstelle Waylon Jennings/Steve Earle und mit dem brodelnden, bluesigen, swampigen "Satin sheets" wird noch einmal mächtig gerockt (toller Groove, fiebrig glühendes Slide-Solo, dezenter Gospel-Touch). Es gibt auf diesem Album keinen Ausfall! Shy Blakeman und seine Mannschaft mit einem ungemein ambitionierten Werk! Retro-Country-/Roots-/Southern-Rock voller Herz und Seele! Wundervoll, wie Blakeman diese Musik in die heutige Zeit transportiert, wie er ihr, trotz aller Ursprünglichkeit, so viel Frische und Leben einhaucht, ohne auch nur einen Hauch an Authentizität einzubüssen. So muss man diese "Mugge" spielen! So lieben wir das! Das "Southern Roots Revival" des Shy Blakeman ist weiter auf dem Vormarsch...

Die komplette Tracklist:

1 Long Distance Man - 3:44   
2 So Many Honky Tonks - 2:46   
3 Don't It Make You Wanna Dance - 3:41   
4 Dragon Fly - 3:40   
5 Late Night Early Morning - 3:42   
6 Swamp Water Whiskey - 3:26   
7 A Quarter To Three - 3:59   
8 Cannon Ball - 3:30   
9 Old Folks Blues - 3:54   
10 Easy Goin' Woman - 3:13   
11 Livin' Proof - 3:49   
12 Satin Sheets - 3:43   
13 Save A Little Room - 4:45

Art-Nr.: 6939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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So many Honky Tonks
Don't it make you wanna dance
Dragon fly
Swamp water whiskey
A quarter to three
Cannon ball
Easy goin' woman

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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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David Hidalgo, Mato Nanji, Luther Dickinson - 3 skulls and the truth [2012]
Wow, was für eine Kooperation, was für eine "Supergroup"! Die Bezeichnung "Supergroup" ist ja oft so ein abgenutzter Marketingausdruck, um irgendeinen seelenlosen Zusammenschluß von bekannten Musikern zu pushen, doch hier ist das etwas ganz anderes. Hier steht dieser Begriff darüber hinaus für exorbitant hohe Qualität und ein "Hammer"-Album. Er passt also! 3 hoch geschätzte Ikonen des Blues-, Southern-, und Jamrocks, 3 großartige Sänger und noch bessere "guitar heros" der heutigen Zeit sind, nachdem sie während der "Experience Hendrix Tour" zu Ehren des legendären Gitarrenhelden Jimi Hendrix gemeinsam spielten und spontan dieses Projekt planten, zusammen ins Studio gegangen, um ihre musikalischen Intensionen und ihr aussergewöhnliches Talent miteinander zu kombinieren. Und Leute, das Resultat kann sich so etwas von hören lassen - wie gesagt: "Hammer"! Die "3 skulls" sind der charismatische Los Lobos-Gitarrist und -Sänger David Hidalgo, die Institurtion der grandiosen "Native Americans"-Formation Indigenous, Mato Nanji, sowie der phänomenale, in der Szene momentan algegenwärtige Frontmann und "guitarslinger" der North Mississippi Allstars, dem zur Zeit neben Gov't Mules's Warren Haynes vielleicht "hardest working guitarist" des Rock'n Rolls (u.a. The Black Crowes und zuletzt die exzellenten Missing Cats). Die Drei bringen sich zu gleichen Teilen in dieses tolle Projekt ein und haben mit "3 skulls and the truth" ein ungemein authentisches, sehr ambitioniertes, bärenstarkes, raues, erdiges, Energie geladenes, dreckiges, "southern-fueled" Bluesrock-Album eingespielt, das bestimmt wird von der genialen Gitarrenarbeit und dem vorzüglichen Gesang der 3 Protagonisten. Klar, dass solche Saitenkünstler auch eine adäquat starke Rhythmus-Sektion benötigen, was die Herren Steve Evans am Bass und Jeff Martin an den Drums in bravouröser Manier erledigen. Besonders beeindruckend ist, dass auf dem Album nicht einfach lieblos ein paar Songs hintereinander gepackt wurden, bei denen jeweils einer der drei "Stars" im Mittelpunkt steht, sondern das es sich wirklich um ein gemeinsames Projekt der Drei mit Herz und Seele handelt. Auf jedem Track sind alle Drei gemeinsam zu hören, fast immer mit abwechselndem Lead Gesang, tollen Harmoniegesängen und mit ihrer "flammenden" Gutarrenarbeit. Und so kommen die Gitarren-Enthusiasten und Fans dieser "Saitenhexer" voll auf ihre Kosten. Immer wieder hören wir innerhalb der Stücke ausgedehnte, packende, wechselseitige Soli, bei dem sich die Drei gegenseitig antreiben und aus ihren Instrumenten rausholen, was rauszuholen ist. Da kocht die Hütte! Ja, jeder stellt sich in den Dienst der Sache und so ist das ein richtiges Bandprojekt geworden. Nehmen wir beispielsweise mal den bärenstarken Opener "Have my way with you", ein herrlicher, voller Southern Rock-Flavour steckender, rauer Bluesrock-Stomper, der fast klingt, als könnte er ein vergessenes Juwel aus ZZ Top's "Tres hombres"-Sessions in den frühen Siebzigern sein. Das Intro dieser Nummer wird von Luther Dickinson gesungen, die erste Strophe von Mato Nanji, die zweite schließlich von David Hidalgo. Ähnlich verhält es sich mit der Gitarrenarbeit. Das "blistering first solo" kommt von David Hidalgo, das zündende, grandiose zweite von Mato Nanji, und Luther Dickinson brilliert mit brodelnden Fills. Beim abgehenden Bluesrock-Boogie "Make it richt" beispielsweise bginnt hingegen Mato Nanji mit dem ersten Solo, während Luther Dickinson einen glühenden Slide-Ritt nachlegt. David Hidalgo setzt sich schließlich bei dem kernigen "Outro-Solo" in Szene. Gesungen wird die Nummer von Dickinson und Hidalgo. So zieht sich das durch die ganze Scheibe. Manchmal hören wir auch wunderbare Twin-Leads, wie zum Beispiel beim großartigen "Still looking". Die Songs sind durchweg ohne Fehl und Tadel. Sie sind durchaus kompakt, bestechen mit einer prima hängen bleibenden Melodik, stecken aber gleichzeitig voller Dampf und voller Power, und bieten immer wieder ausreichend Platz für die kochenden Gitarrenausflüge der äusserst spielfreudig auftretenden Saitenartisten. "Real tight stuff" eben! Vielleicht eine der besten Gitarren Bluesrock-Scheiben des Jahres 2012! Jawohl, der Rock, der Blues und der Boogie der frühen Siebziger leben, und zwar in all ihrer Kreativität. Hidalgo, Dickinson und Nanji bieten ganz großes "Kino". Hoffen wir, "that that this trio of slingers will team up again" - und zwar möglichst bald...

Das komplette Tracklisting:

1. Have My Way with You - 6:41
2. I'm a Fool - 4:23
3. Make It Right - 5:56
4. Known ‘Round Here - 4:28
5. Coming Home - 5:47
6. All I Know - 4:06
7. The Worldly and the Divine - 5:54
8. Still Looking - 6:14
9. Cold as Hell - 5:39
10. The Truth Ain’t What It Seems - 4:47
11. Woke Up Alone - 5:24
12. Natural Comb - 6:06

Art-Nr.: 7937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Have my way with you
Make it right
Coming home
All I know
The worldly and the divine
Still looking
Woke up alone

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Deadman - take up your mat and walk [2011]
Ein neuer, hell funkelnder Stern am Roots-/Americana-/Alternate Country-Himmel. Deadman, dieses großartige Sextett um Mastermind Steven Collins (ausnahmslos alle Songs stammen aus seiner Feder) ist in Austin/Texas ansässig und hat sich, ähnlich wie The Band Of Heathens, durch ihre musikalische Klasse und ihre exzellenten Live-Shows eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Auch stilistisch sind sie gar nicht so weit von den "Heathens"-Jungs entfernt und handwerklich schon gar nicht. Deadman spannen mit ihrer wunderbaren, einerseits ungemein leichtgängigen, lockeren und melodischen, andererseits aber auch erdig rootsigen Musik einen weiten Americana-Bogen, dessen Spuren von den Jayhawks über Bob Dylan und frühe Uncle Tupelo bis hin zu Ryan Adams reicht, genauso wie von Gram Parsons über Poco bis zu The Band. Ja, vor allem The Band sind bei einigen Songs als Einflussgeber klar identifizierbar. Die Songs sind sehr kompakt. Dieser prächtig dahin gleitende, durchaus natürlich und staubig belassene, zuweilen ein leichtes Southern-Feeling versprühende, klar in den Siebzigern verwurzelte Countryrock-, Texas Folk-, Alternate Country-, Rootsrock-Sound wirkt herrlich retro, aber alles andere als "alt". Im Gegenteil, diese Musik ist von zeitloser Aktualität. Nichts wirkt aufgesetzt oder überzogen. Die Band spielt einfach locker und lässig aus dem Handgelenk ihre wunderbare Musik. Authentisch durch und durch - und überaus kompetent! Eine tolle Band mit einem herrlichen Album! Willkommen im erlauchten Club der angesagten Americana-/No Depression-Helden...

Das komplette Tracklisting:

1. If I Lay Down In The River (3.36)
2. Till The Morning Comes (3.38)
3. Don't Do This (2.56)
4. This Old World's Not Gonna Change (3.22)
5. Oh Delilah! (3.14)
6. I'm Not Who You Think I Am (2.33)
7. Ain't No Music (2.47)
8. Gilead (3.58)
9. We All Need Love (3.39)
10. Eake Up Your Mat And Walk (5.28)

Art-Nr.: 7585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I lay down in the river
Till the morning comes
Don't do this
This old world's not gonna change
Oh Delilah!
Gilead

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Fowler, Damon - devil got his way [2011]
"Fiery soul-blues guitarist" Damon Fowler aus Florida kommt zwei Jahre nach dem großartigen "Sugar shack" mit seinem neuen Album - und es ist wieder ein geradezu brillantes Teil geworden. Baumstarker, überaus authentischer, mit einer gewaltgen Portion natürlichem Southern-Flair und viel Roots-/Americana-/Swamp-Feeling versehener Bluesrock, der dementsprechend nicht nur die Blues-, sondern auch die Southern- und Rootsrock-Gemeinde begeistern wird. Herrliche Grooves! Vor allem Fowler's "creative lap steel work is what sets him apart from the rest of the guitar-slinging pack" urteilt der renommierte amerikanische Musikjournalist Hal Horowitz - und er hat damit absolut recht. Fowler ist ein zwar noch junger, aber jetzt schon mit jeder Menge Awards ausgezeichneter Meister der elektrischen, der Slide- und der Lap Steel-Gitarre, der sowohl eine riesige Fanbase hinter sich als auch die einschlägigen Experten restlos zu begeistern weiss. Selbst Musikerkollegen sind voller Anerkennung. Ein Beleg dafür ist das "Who is who" in der Szene, mit denen der Bursche bereits zusammengearbeitet hat: Jeff Beck, Buddy Guy, Johnny Winter, Edgar Winter, Robin Trower, Gregg Allman, Jimmie Vaughan, Junior Brown, Rick Derringer, Delbert McClinton, Derek Trucks Band, Little Feat, the Radiators und Tinsley Ellis sind nur einige einer langen, langen Liste. Das passt auch alles prima, denn die musikalische Seelenverwandtschuft zu diesen Leuten ist immer wieder spürbar, wie auch zu solchen Kollegen wie beispielsweise John Hiatt, Delta Moon, The Band, North Mississippi Allstars und gar den Goergia Satellites. Aus all dem kocht Fowler ein geradezu magisches Gebräu mit wunderbaren, einen, auch infolge ihres authentischen, natürlichen, rauen, aber ungemein sauber und akzentuiert produzierten Sounds, geradezu begeisternden Songs, bestehend aus "swampy, country-tinged, blues/rock grooves", phantastischen Gitarrenläufen (was für traumhafte Slide-/Lap Steel-Passagen), großartiger Melodik und viel, viel "Seele". Dazu ist er ein aussergeöhnlich guter Songwriter und, auch das ist besonders erwähnenswert, ein exzellenter Sänger. Damon Fowler zieht uns mit einer bestechend starken Vorstellung in seinen Bann. Diese Songs wirken so einfach und unkompliziert, bleiben so klasse hängen und stecken doch voller filigraner Vielseitigkeit. Dieser Mann ist auf dem besten Weg zu einer festen Institution in Sachen Roots-Blues, Swamp-Blues, Country-Blues(rock), Southern-Blues, Rootsrock, Bluesrock, Swamp-Rock, oder wie immer man sein "Ding" auch bezeichnen mag, zu werden. Tolles Album! So kann's weitergehen, Damon...

Das komplette Tracklisting:

1 We've Got a Good Thing - 3:59   
2 Devil Got His Way - 2:48   
3 After the Rain - 5:25   
4 Tight Rope - 3:40   
5 28 Degrees - 3:29   
6 Fruit Stand Lady - 3:15   
7 Cypress In the Pines - 3:37   
8 Don't Call Me - 4:18   
9 Once In Awhile - 3:27   
10 You Go Your Way - 4:39   
11 American Dream - 3:59   
12 Happy Hour - 2:29

Art-Nr.: 7256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We've got a good thing
Devil got his way
After the rain
28 degrees
Fruit stand lady
Once in awhile
American dream

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Fuchs, Dana - love to beg [2011]
Was für eine Röhre! "She has the soul of Janis Joplin", schwärmt ein U.S.-Rezensent. Recht hat er! Scharf, heiß, eine Frau wie ein Vulkan. Dana Fuchs, die vor allem durch ihre fulminanten, ekstatischen Live-Shows, bei denen sie sich sowohl stimmlich, als auch körperlich bis zum letzten verausgabt, bereits für mächtig Aufsehen in der Szene sorgte, kommt nun mit ihrem neuen Studiowerk. Ein tolles Teil! Dana darf man guten Gewissens dem Bluesrock-Genre zuordnen, wenngleich sie dort ihr ganz eigenes Gebräu anrührt. Sie und ihre "powerhouse band" präsentieren eine prächtige Gratwanderung zwischen Blues und Rock, mit einem Schuß Soul, Roots, R&B und Country. Unterm Strich ist das kochender, von einer charismatischen Frontfrau grandios intonierter "very soulful bluesy Rock", getragen von ihrer famosen, rauen Stimme und zumeist einem straighten, riffigen Gitarrengewand. Baumstark! Hat richtig Feuer! This girl rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Love To Beg 4:22
2. Nothing's What I Cry For 3:22
3. Golden Eyes 4:08
4. Keepsake 3:54
5. Set It On Fire 3:37
6. Faster Than We Can 2:20
7. Keep On Rollin' 3:21
8. Drive 4:48
9. Summersong 3:57
10. Pretty Girl 3:56
11. I've Been Loving You Too Long 3:33
12. What You See 4:29
13. Superman 5:02

Art-Nr.: 7290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love to beg
Nothing's what I cry for
Golden eyes
Set it on fire
Keep on rollin'
Drive
What you see

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Grey & Mofro, JJ - brighter days ~ live ~ cd & dvd-set [2011]
CD & DVD-Set! Darauf haben die Fans gewartet: Großartiges Live CD (gut 78 Minuten Spielzeit) und DVD (rund 2 Stunden Spielzeit) -Package der bärenstarken Southern-/Jam-/Blues-Formation aus Jacksonville/Florida, mitgeschnitten am 22. Januar 2011 im Variety Playhouse von Atlanta/Goergia. Grandios, wie inspiriert, technisch brillant, "soulful" und ausstrahlungsstark die hier in 7-köpfiger Besetzung antretende Band (JJ Grey - lead vocals, electric and acoustic guitar, harmonica, sowie saxophonist Art Edmaiston, trumpeter Dennis Marion, organist and pianist Anthony Farrell, drummer Anthony Cole, electric and lap steel guitarist Andrew Trube, and bassist Todd Smallie) ihren unwiderstehlichen Mix aus muddy Rock, rural Blues, R & B, Funk, Soul, Gospel, Roots, Country und swampy Southern Rock zelebriert. Ja, vor allen Dingen, die ihrer Herkunft geschuldete, magische Swamp-/Southern-Atmosphäre spiegelt sich in ihren wunderbaren Grooves wider. Live ist dies noch weitaus intensiver und deutlich "grittier" als im Studio. Saustark!

Die 2-stündige Konzert-DVD enthält 3 Stücke mehr als die CD. Zwischen den Live-Tracks (die Songs selbst sind nicht unterbrochen) gibt es immer wieder mal kleine Dokumentations- und Interview.Sequenzen von Grey und anderen Wegbegleitern (z.B. auch Derek Trucks) und man gewährt uns Einblicke in dessen swampige Heimat. Es ist ein ganz großartiger Konzertfilm, der eindrucksvoll zeigt, mit wieviel Herz und Seele und mit welch eine Intensität, Spielfreude und Klasse eine JJ Grey & Mofro-Show von statten geht. Ein mitreissendes Konzert! Und der "Southern-Duft" ist allgegenwärtig! Die DVD ist "code free" und somit auf allen CD-Spielern abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD:
1. Country Ghetto - 4:46
2. A Woman - 3:23
3. Brighter Days - 8:00
4. Air - 5:22
5. War - 4:28
6. Lochloosa - 11:19
7. Dirtfloorcracker - 4:17
8. Orange Blossoms - 5:34
9. Ho Cake - 7:56
10. The Sweetest Thing - 7:52
11. The Sun Is Shining Down - 9:13
12. On Fire - 6:34

DVD:
1. Country Ghetto
2. A Woman
3. Brighter Days
4. Air
5. War
6. Lochloosa
7. Dirtfloorcracker
8. Orange Blossoms
9. Ho Cake
10. The Sweetest Thing
11. The Sun Is Shining Down
12. On Fire
13. Hide & Seek
14. Slow, Hot & Sweaty
15. King Hummingbird

Art-Nr.: 7559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Healey, Jeff - mess of blues [2008]
Der einzigartige, einst in einem Club in Toronto von Stevie Ray Vaughan entdeckte, seit seinem ersten Lebensjahr blinde, kanadische Gitarrist Jeff Healey erlag vor einigen Tagen, am 2. März 2008, seinem Krebsleiden (ein seltener Netzhaut-Krebs), gegen das er schon sein Leben lang gekämpft hatte. Neben vielen anderen hervorragenden Alben hinterlässt Healey als letztes Vermächtnis sein kurz vor seinem Ableben fertig gestelltes, neues Werk "Mess of Blues", das nicht nur seine erste Blues-/Bluesrock-Scheibe seit crica 8 Jahren ist, nein, der Meister und seiner Band ("the best damned bar band in Canada", wie er sie selbst bezeichnet) liefern eine geradezu mitreißende Vorstellung ab. Welch eine Tragik! Healey hat sich 10 Coverversionen ausgesucht, die allerdings nicht lieblos zusammengestellt wurden, sondern voller Inbrunst und Seele zum Besten gegeben werden. Healey haucht diesen Titeln ein teilweise hinreißendes, neues Eigenleben ein, geprägt von seinem fulminanten Gitarrenspiel. 6 Tracks sind live im Studio eingespielt, 2 sind live in seinem eigenen "Roadhouse"-Club in Toronto mitgeschnitten worden, 2 weitere stammen von einem Konzert aus London! Irre stark, was die Truppe beispielsweise aus Hank Williams' Countryheuler "Jambalaya" zaubert, wie sie eine furiose Fassung von Neil Young's "Like a hurricane" von der Leine lässt, ein herrliches "The weight" (The Band) interpretiert oder sich in famoser Art und Weise über 8 Minuten an dem seeligen Slow Blues-Klassiker "How blue can you get" (u.a. Albert Collins, B.B. King) auslässt, inklusiver großartiger Orgel- (Dave Murphy) und Gitarrenausflüge! Jeff Healey und seine Band sind in ihrem Element. Das ist ehrlicher, zeitloser, klassischer, rootsiger Retro Blues-/Bluesrock, bei dem man zu jeder Zeit den puren Idealismus der beteiligten Musiker, allen voran Healey's, spürt! Große Klasse!

Die komplette Tracklist:
1. I'm Torn Down
2. How Blue Can You Get
3. Sugar Sweet
4. Jambalaya
5. The Weight
6. Mess O' Blues
7. It's Only Money
8. Like A Hurricane
9. Sittin' On Top of The World
10. Shake, Rattle and Roll

Hier noch die offizielle Presseerklärung der Ruf Records GmbH (Thomas Ruf) vom 3.3.2008 zum Tode von Jeff Healey und zur Album-Veröffentlichung:

Jeff Healey, der zu den markantesten Gitarristen unserer Zeit gehörte, ist gestern (am Sonntag, den 2. März) im St. Joseph’s Krankenhaus von Toronto verstorben. Er war 41. Er hinterlässt seine Frau Cristie, seine Tochter Rachel (13) und Sohn Derek (3), seinen Vater und Stiefmutter Bud und Rose Healey und seine beiden Schwestern Laura und Linda.

Details zur Trauerfeier und zum Begräbnis sind noch nicht bekannt. Nachdem er als Kleinkind durch eine seltene Krebsart (Retinoblastoma) sein Sehvermögen verlor, fing er schon im Alter von drei an, auf unkonventionelle Weise, die Gitarre zu spielen: Er hielt das Instrument flach auf seinem Schoss. Mit 17 gründete er seine erste Band und führte bald unter dem Namen Jeff Healey Band sein eigenes Trio.

Nachdem er in dem Hollywood-Film Road House zu sehen war, wurde er von Arista Records unter Vertrag genommen. 1988 erschien sein Album See the Light, dass für den Grammy nominiert wurde. Mit „Angel Eyes“ vom selben Album landete er einen großen Hit. 1990 wurde er mit einem Juno Award als „Entertainer des Jahres“ ausgezeichnet.

In den 90ern veröffentlichte er zwei weitere Alben auf Arista, die allerdings weniger erfolgreich waren. In den Jahren danach erschienen diverse „Best of“-Sammlungen und Livealben. Er nahm zwei weitere Rockalben auf, bevor er sich seiner wahren Leidenschaft, dem klassischen amerikanischen Jazz der 20er, 30er und 40er, widmete.

Inzwischen war Healey ein international bekannter Star geworden, der zusammen mit unzähligen namhaften Künstlern, darunter auch B.B. King und Stevie Ray Vaughan, musiziert hatte und gemeinsam mit George Harrison, Mark Knopfler und der Blueslegende Jimmy Rogers ins Studio gegangen war.

Als Vater eines dreijährigen Sohns und einer dreizehnjährigen Tochter zog Healey ein eher sesshaftes Leben vor. „Das großen Reisen habe ich schon hinter mir“, sagte er. Lange, anstrengende Tourneen, die für seine jüngeren Jahre prägend waren, wollte er am liebsten vermeiden.

Jahrelang arbeitete er für das CBC Radio als Diskjockey — seine Sendung „My Kinda Jazz“ verfügte über eine treue Hörerschaft. Neulich moderierte er ein ähnliches Musikformat für den Sender Jazz-FM in Toronto. Im Mittelpunkt seiner Sendungen präsentierte er seltene — und selten gehörte — Aufnahmen aus seiner Privatsammlung mit über 30.000 78er-Platten.

Als das neue Millennium näherte, kehrte er vorübergehend der Rockmusik den Rücken und nahm drei klassische Jazzalben mit seiner Jazzkapelle Jeff Healey & the Jazz Wizards auf, bei der er neben Akustik-Gitarre auch Trompete spielte. Das letzte davon, It’s Tight Like That, wurde 2005 im Hugh’s Room in Toronto gemeinsam mit der britischen Jazzlegende Chris Barber aufgenommen. Zum Zeitpunkt seines Todes bereitete sich Healey auf die bevorstehende Veröffentlichung seines ersten Rock/Blues-Album seit acht Jahren. Mess of Blues erscheint am 20. März in Europa und am 22. April in Kanada und den USA. Das Album war aus der Zusammenarbeit zwischen zwei führenden Plattenfirmen entstanden, dem deutschen Blueslabel Ruf Records sowie der kanadischen Firma Stony Plain, die auch für Healeys Jazz CDs verantwortlich war. Mess of Blues entstand überwiegend in mehreren Tonstudios in Toronto. Zwei Tracks wurden in seinem eigenen Club Jeff Healey’s Roadhouse live aufgenommen, zwei weitere sind Mitschnitte eines Londoner Konzerts. Seine Begleitband auf der neuen CD — Healey’s House Band — spielte regelmäßig mit ihm im Roadhouse in Zentrum von Toronto und auch früher in einem anderem eigenen Musikclub in Stadtteil Queen-Bathurst.

Im vergangenen Jahr wurde Healey operiert, um krebsartige Gewebe von seinen Beinen und später auch von seinen Lungen zu entfernen. Eine aggressive Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie konnte die Ausbreitung der Krankheit jedoch nicht verhindern.

Trotz seines Kampfs gegen den Krebs ging Healey häufig mit seiner Bluesband sowie mit seiner Jazzkapelle in Kanada auf Tour. Eine ausgedehnte Tournee durch Deutschland und Großbritannien stand kurz bevor. Geplant war ebenfalls ein Fernsehauftritt bei der beliebten Jools Holland TV Show der BBC. Healeys ironische Humor und musikalische Verspieltheit wird unter Musikern — und unter seinen Fans — in Erinnerung bleiben. Healey war ein einzigartiger Musiker, der es schaffte, mit Leichtigkeit und Selbstvertrauen die Kluft zwischen verschiedene Musikgenres zu überbrücken.

Art-Nr.: 5589
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Heartsfield - here i am [2010]
Heartsfield sind wieder richtig produktiv und, was noch viel wichtiger ist, sie stehen voll im Saft. Zwei Jahre nach dem großartigen "Disrupting the country" legt die kultige, in den Siebzigern heiß verehrte und seit einer runden Dekade wieder mächtig aktive Roots-/Southern Rock-Truppe aus Chicago mit dem exzellenten "Here I am" im großen Stil nach. Alles, was Heartsfield einst zu ihrem, vor allem in der Southernrock-Szene, so hohen Stellenwert verhalf, ist vorhanden. Dynamik, Energie, der fette, mit drei, zum Teil sogar vier Gitarren in Szene gesetzte Sound, das starke Songmaterial und vor allen Dingen die unwiderstehlichen, markanten, mehrstimmigen Satzgesänge (enthält eine tolle A-Capella-Neueinspielung ihres einstigen Hits "Music eyes" mit "Take 6" als Gast) in Verbindung mit den klassichen Southern Rock-Trademarks. Sänger, Songwriter, Gitarrist und Heartsfield-"Kopf" Perry Jordan stammt schließlich aus Georgia, dem Mutterland des Southern-Rocks, und das hört man permanent. Diese wunderbaren Harmonies, diese satte Mehr-Gitarren-Dynamik, die zünftigen Gtarren-Soli, der dezente Hang zum Countryrock, und die klassischen, kernigen Southern Rock-Elemente lassen die Spuren solcher Bands wie den Eagles, Poco, Crosby, Stills, Nash & Young, den Doobie Brothers, den Outlaws, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band, um nur einige Referenzgrößen zu nennen, zu dem einzigartigen und unverwechselbaren Heartsfield-Sound verschmelzen, den die Band heute wieder wie zu ihren allerbesten Zeiten zelebriert. Insgesamt ist "Here I am" deutlich kraftvoller und kompakter als der Vorgänger ausgefallen, was der Band sehr gut bekommt. Picken wir mal ein paar Song-Highlights heraus: Der kraftvolle, starke Opener "Here I am" verbindet kochende Southern-Slidegitarre mit einem schönen Countryfeeling aus akustischen Mandolinen- und Fiddle-Klängen, das bärenstarke, fett rockende "Lost in a daze dream", im übrigen komponiert von Perry Jordan und ex Ides Of March- und Survivor-Gründungsmitglied Jim Peterik (einst einer der Hauptsongwriter für 38 Special) lässt mit seinen wunderbaren, furiosen Double Lead Gitarren und der tollen Percussion Erinnerungen an Lynyrd Skynyrd und die Outlaws wach werden, bei dem kochenden, puren Southern Rock-Knaller "Lonesome town" klingen sie gar nach Molly Hatchet in Verbindung mit Doc Holliday (fette, straighte Riffs, klasse Twin-Licks), der swampige, countryfied Dixie-Rocker "New Orleans" kommt wie eine Mixtur aus Wet Willie, Poco und The Marshall Tucker Band, "Did you know" besticht mit wunderbarer, lockerer Lead-Gitarre und einem flockigen "Tucker Boys"-tauglichen Groove, der herrliche, melodische, southern-fueled Countryrocker "Ridin' on the rim" vereint satte E-Gitarren mit fein integrierten Mandolinen- und Pedal Steel-Klängen (schönes Westcoast-Feeling, toller Harmonie-Gesang), die von sehr melodischen Harmonies geprägte Southern Rock-Ballade "One word" bietet transparenten Gitarrensound satt, und der straighte, kraftvolle Southern Rocker "Whenever you can" kommt mit klassischen Skynyrd-Riffs, dominanten, markanten, mehrstimmigen Harmonies, einer klasse Banjo-Untermalung und fulminanter, glühender Lead-Gitarre. Vor allem aber sind all diese Nummern, wie auch das gesamte Album, eins: Typisch Heartsfield, und zwar "at their rocking very best". Die Chicagoer Rootsrock-, Countryrock-, Southern Rock-Institution hat aber auch gar nichts von ihrer Klasse aus den goldenen Siebzigern eingebüsst. Tolles Album! Long live Heartsfield...

Das komplette Tracklisting:

1. Here I Am 3:44
2. New Orleans 4:16
3. One Word 4:02   
4. Music Eyes (feat. Take 6) 6:35   
5. Got To 6:16   
6. Ridin' On the Rim 3:23   
7. Lonesome Town 4:46   
8. Did You Know 4:11   
9. Lost In A Daze Dream 4:41   
10. Kiss Me 3:40   
11. Whenever You Can 3:54   
12. Time Stand Still 3:50   
13. I Pray 3:43

Art-Nr.: 7078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here I am
One word
Got to
Lonesome town
Did you know
Lost in a daze dream
Whenever you can

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Kelly, Kristen & the Modern Day Drifters - placekeeper [2010]
In der mit so vielen wunderbaren Interpreten reichhaltig bestückten, texanischen "Red Dirt"-Szene spielen, bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Bonnie Bishop, Pauline Reese, Buster Jiggs), weibliche Künstler bislang eine eher untergeordente Rolle. Eigentlich nicht nachvollziehbar, denn an vielversprechenden Talenten mangelt es kaum. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die nicht nur überaus attraktive, sondern auch musikalisch mit viel Charisma und Klasse auftrumpfende Singer/Songwriterin Kristen Kelly, die zusammen mit ihrer exzellenten Formation, den Modern Day Drifters, ein regelrechtes Genre-Prachtwerk abliefert. "Placekeeper", das bereits zweite Album der Truppe, strotzt nur so vor großartigen Songs. Die Musik, die uns die Band mit so viel Unbekümmertheit, Herz, Frische und handwerklicher Kompetenz präsentiert, kann, ja muss man sogar als eine Art "Country" bezeichnen, wenngleich die Grenzen der Countrymusic hier als weitestgehend offen in Richtung Rootsrock, Americana und Countryrock zu betrachten sind - ab und an zudem durchsetzt mit einem Hauch von Blues und Southern-Flair. Kristen Kelly startete ihre Karriere zunächst als Background-Sängerin für u. a. Brandon Jenkins und Stoney LaRue, mit denen zusammen sie den kultigen "Red Dirt"-Hit "Down in flames" komponierte. 2006 schließlich gründete sie die Modern Day Drifters, mit denen sie seitdem kreuz und quer durch die Honky Tonks und Roadhouses von Texas tourt. Als ihre bedeutendsten Einflüsse bezeichnet Kelly die große Emmylou Harris (countryseitig), Patty Griffin, Susan Tedeschi (bluesseitig), aber auch solch klassische Countryrock-Helden wie beispielsweise die Eagles. Das ist in ihrer Musik, bei aller Eigenständigkeit und auch dem typischen, wundervoll ursprünglichen "Red Dirt-Grit", sehr schön herauszuhören. Neben Kelly's klasse Gesang (ihre kraftvolle, vitale Stimme ist in etwa an der Schnittstelle Susan Tedeschi/Miranda Lambert angesiedelt) stützt sich der Sound der Modern Day Drifters hauptsächlich auf das prächtige Zusammenspiel der beiden Top-Gitarristen Derrick Dutton, der zur Band mit der Referenz einer lokal viel beachteten Blues-Vergangenheit stiess und die Truppe mehr in Richtung Goove-, Blues- und Soul-infizierten Countryrock lenkte, und Joshua Roberts, der nach einigen Jahren in der sehr erfolgreichen Jam-Band Willis Brownstone das nötige Southern-Feeling und viel zusätzliche Lockerheit einbrachte. Beide brillieren mit tollen Riffs, Licks und einigen bewundernswerten Soli. Zusammen mit der formadiblen Rhythmussektion, bestehend aus Brady Miller an den Drums and Jimmy Kinerd am Bass, ist die Band komplett - und alles passt hervorragend zusammen. Das, wie gesagt, ausnahmslos prächtige Songmaterial wird sehr knackig und beherzt dargeboten, erdig, würzig, durch und durch ehrlich, weit weg vom allzu glatten Glamour Nashville's. Und dennoch sind die Songs geprägt von unwiderstehlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Ohren festsetzen. Dazu ist der Sound trotz seiner ursprünglichen Note sehr sauber, klar und transparent produziert. Songs wie der herrliche, schwungvolle, knackige Countryrocker "I remember when" (tolles Dobro-Spiel von Gast Tommy Detamore, klasse E-Gitarrensolo), der schmissige, dennoch sehr lockere, froh gelaute, traditionelle "Pure Country-/Honky Tonk-/Roadhouse"-Heuler "Hearts be blind" (wieder exzellente Gitarrenlinien mit vorzüglichem Solo), oder auch die überaus melodische, erneut schön knackige New Country-Nummer "Small town way" (wäre auch einer Miranda Lambert wie auf den Leib geschrieben) zeigen eindrucksvoll mit welchem Herzblut und mit welcher Klasse die Band am Werk ist. Drei herausragende Nummern seien aber noch besonders erwähnt. Zunächsr das phantastische "Angel dust", eine hinreissend lockere, melodische, von einem wunderbaren Allmans-like Southern-Feeling durchzogene, frische, flockige Americana-/Countryrock-Nummer (tolles ein wenig an Dickey Betts erinnerndes, flüssiges, southern-fried E-Gitarrenspiel), dann das etwas aus dem Rahmen fallende, dafür aber umso stärkere Titelstück "Placekeeper", ein die ganze Vielseitigkeit der Band demonstrierender, bärenstark inszenierter, kerniger, Slide-getränkter Texas-/Shuffle-Roots-Blues (Kelly singt den Blues mit einer ähnlichen Ausstrahlung wie Susan Tedeschi und Bonnie Raitt), und schließlich die super melodische, knackige, herzhafte, voller Faszination zwischen einem authentischen, wunderschönen Countryfeeling und erdigem, bluesigem Roots-/Southern-Charme hin und her pendelnde, rund 6 1/2-minütige Traum-Ballade "Total loss", die sowohl die Countryrock-Freunde, als uch die Southern-Fraktion und die Americana-Fans begeistern dürfte - zwei exquisite, wundervolle E-Gitarrensoli inklusive, das zweite mit der Slide-Gitarre. Kristen Kelly & the Modern Day Drifters begeistern mit einem Pracht-Album, das zu den absoluten Highlights des abgelaufenen Jahres in Sachen Roots-/Americana-/Country-/Countryrock gezählt werden muss. Vielleicht wird die Band der erste, von einer Frontfrau gesteuerte Act der "Red Dirt Texas Music-Scene to play the big stages with the big boys". Es wäre ihnen wirklich zu wünschen, denn das Potential dazu haben sie allemal. Ganz groß!

Das komplette Tracklisting:

1 I Remember When - 3:34   
2 Placekeeper - 3:57   
3 Angel Dust - 4:13   
4 Your Love I Couldn't Hold - 3:47   
5 Total Loss - 6:37   
6 Hearts Be Blind - 3:53   
7 Small Town Way - 3:44   
8 Lost in Yourself - 3:41   
9 Payments Are Due - 4:04   
10 Best of Me - 5:00

Art-Nr.: 7246
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I remember when
Placekeeper
Angel dust
Total loss
Hearts be blind
Small town way

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Kempner, Scott - saving grace [2008]
Magisch, aufregend, emotional, tough, tight, Gänsehaut erzeugend, von traumhafter Melodik durchzogen - eine absolute Meisterleistung New Yorker Gitarren Roostrock-Kultur von zeitloser Schönheit! Scott Kempner, ex-Guitarslinger der Dictators und legendären Roots-Formation Del-Lords, die Kempner Mitte der Achtziger bis Anfang der Neunziger zusammen mit Eric "Roscoe" Ambel anführte, beglückt die Rock'n Roll-Welt mit seinem ersten neuen Album seit 16 Jahren - und es ist ein grandioses Teil geworden! Musikalisch macht Kempner mit "Saving grace" genau da weiter, wo die Del-Lords in ihren besten Tagen aufgehört haben. Kempner's, von seinem exquisiten Gitarrenspiel dominierte Musik (er hat sämtliche Gitarreparts selbst übernommen) offenbart eine wunderbare Rootsrock-Sensibilität mit Spuren von Sixties Garage-Elementen, Blues, Country und Folk, die tief in den Fundamenten klassischen East Coast Rock'n Roll's, der die "Hitze" und das raue, junge, von "wilden" Träumen bestimmte Leben in den Straßen der Bronx oder Brooklyns widerspiegelt, verwurzelt ist. Mit solch einer musikalischen Intensität und Brillanz wie sie Kempner auf "Savin grace" abliefert, ist das vielleicht nur mit einem jungen Springsteen zu vergleichen. Auch frühe Tage eines Mink DeVille oder die Musik von Dave Kincaid's The Brandos (Kincaid saß im übrigen bei zwei Tacks an den Aufnahmereglern) kommen einem in den Sinn. Phantastisches Songmaterial (herzhafte Uptempo-Rocker und fesselnde Balladen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis), rockig, intelligent, kreativ - und doch so eingängig und von geradezu traumhaften Melodien bestimmt, dass man ihnen hoffnungslos verfällt. Kempner's Gitarrenspiel ist faszinierend. Hypnotische, flüssige E-Gitarrenlinien ziehen sich durch die Stücke, unterstützt mal von weichen, mal von markigen Riffs und dem ein oder anderen herrlich drreckig, rotzig und ungemein würzig in Szene gesetzten, genauso virtuosen wie spielfreudigen und präzisen Solo. Dazu seine unverwechselbare, charismatische Stimme! Das Album startet nicht mit einem fulminanten Rocker, sondern mit einer grandiosen, lockeren, sehr emotionalen Ballade, einem regelrechten "Rock'n Roll Prayer", das einem gleich zu Beginn einen "Gänsehautschauer" purer musikalischer Glückseeligkeit über den Rücken jagt. Herrliche, klare E-Gitarrenlinien bilden die Basis von "Beyond the pale", dazu dezent rhythmische Riffs und in der Mitte ein ungemein vital, quirlig und würzig gespieltes Gitarrensolo. Was für eine großartige Melodie! Exzellent auch das entspannte Schlagzeug-Spiel (übernimmt nicht nur hier, sondern bei den meisten Tracks sein alter Del-Lords-Kumpel Frank Funaro) und der entspannte, wohltuende Akkordeon-Einsatz von Tony Lauria! Einfach wundervoll! Knackig und dynamisch rockend geht's dann mit dem East Coast "Killer"-Rocker "Baby's room" weiter, mit seinen großartigen "ghostly background vocals", gefolgt von dem countrylastigen, wie eine East Coast-Ausgabe von Dave Alvin klingenden Roostrocker "Love out of time" und der hinreißenden, epischen, erneut traumhaft melodischen, nur von Kempner's transparenten E-Gitarren begleiteten Ballade "Saving grace". Wie vielseitig Kempner seine Musik präsentiert, dürfen wir dann mit dem rauen und dreckigen Riff-Rootsrocker "Stolen kisses" (kommt wie eine "heiße" Mischung aus den Stones und einer New Yorker Ausgabe von ZZ Top daher) und der bluesigen, von schmutziger E-Gitarre begleiteten Ballade "Passion red" erleben. Nostalgisches Mink DeVille-Feeling gibt's dann bei dem flockigen, knackigen, melodischen "Heartbeat of time"! Was immer Scott Kempner in der knapp 60 Minuten (13 Tracks) dieses Albums auch anstellt, es ist brillant! Zu jeder Sekunde wird die Spannung auf vollkommen natürliche Weise hoch gehalten. "Timeless music, informed by sharp lyrics, tough melodies, tight playing and a dynamic mix of bravado leavened by a vulnerability that makes this gutsy material personal, passionate and urgent", heißt es dazu in einem U.S.-Review! "Saving grace" ist vielleicht so etwas wie das beste und reifeste Del-Lords-Album, das es je gegeben hat - auch wenn es "nur" als Solo-Werk von Scott Kempner veröffentlicht wurde. East Coast Gitarren-Rootsrock auf einem Level, das nur ganz wenige hinbekommen! Überragende Leistung von Scott Kempner!

Art-Nr.: 5794
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beyond the pale
Baby's room
Saving grace
Stolen kisses
Heartbeat of time
Passion red
Between a memory and a dream

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Los Lonely Boys - rockpango ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition! Die Garza-Brüder sind wieder da! 3 Jahre nach dem starken "Forgiven" legen sie mit dem famosen "Rockpango" (was für ein klasse, das ganze Feuer dieser tollen Musik ausdrückender Albumtitel) ihr nächstes Meisterwerk vor. Heisser, voller Energie und Power steckender, rhythmischer, temperamentvoller Latin-/Blues-/Groove-Rock'n Roll aus Texas, der den scharfen Pfeffer Mexiko's und den Blues Texas' mit einem packenden, unwiderstehlichen Groove vereint. Kochende, bluesige Latino-Rocker und ein paar wundervolle, melodische Balladen mit tollem, fulminatem Gitarrenspiel (das Stevie Ray Vaughan der große Held von Gitarrenmeister Henry Garzy war, ist unverkennbar - dementsprechend brilliert Henry mit ein paar furiosen Soli) und großartigem Lead-/Harmonie-Gesang "elektrisieren" gleichermassen Ohren und Körper. Hat das Feuer! Großartige Musiker, großartige Songs, ein wieteres Top-Album von "one of America's premier rock bands" (All Music Guide). Wir haben im übrigen die äusserst edel gestaltete Deluxe Edition mit einem im Vergleich zur Normalausgabe deutlich aufwendigeren, sehr feinen 3-fach Digipack-Klappcover, inklusive 12-seitigem, alle Texte umfassenden Booklet und einem zu einer stattlichen Größe aufklappbaren, wundervoll farbenfrohen "Rockpango"-Poster. Doch das ist nicht alles. Die Deluxe Edition enthält zudem 3 Bonustracks, darunter eine über 23-minütige Aneinanderreihung von interessanten Studio-Outtakes, sowie 4 Videos. "The Los Lonely Boys on fire"!

Das komplette Tracklisting:

1 American Idle - 3:27   
2 Fly Away - 3:37   
3 Love in My Veins - 3:44   
4 Road to Nowhere - 4:19   
5 16 Monkeys - 3:43   
6 Rockpango - 3:32   
7 Smile - 3:35   
8 Baby Girl - 4:07   
9 Change the World - 3:50   
10 Porn Star - 3:26   
11 Believe - 3:20   
12 Judgement Day [Bonus Track] - 3:14   
13 Smile.2 [Bonus Track] - 3:34   
14 Outtakes [Bonus Track] - 23:31   
15 Free Spirit [Multimedia Track]   
16 Coke in Chicago [Multimedia Track]   
17 Boxing [Multimedia Track]   
18 Warm Up [Multimedia Track]

Art-Nr.: 7317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American idle
Love in my veins
Road to nowhere
Rockpango
Change the world
Judgement day

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McGuffey Lane - ten [2010]
Die kultige, in den Siebzigern in Columbus/Ohio gegründete und vor allem in den frühen Achtzigern viel beachtete Countryrock-Truppe (damals tourte man gar mit der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band durch die Lande und baute sich nicht nur in der Countryrock-, sondern auch in der Southern Rock-Szene eine große Gefolgschaft auf) um Sänger, Songwriter und Gitarrist John Schwab und Steeler Terry Efaw ist immer noch aktiv - und wie! "Ten" heisst McGuffey Lane's gerade erschienenes, zehntes Album, mit dem sie ihren herrlichen Retro Countryrock-Sound von damals in die heutige Zeit transportieren, als wäre, das möchten wir als absolut positiv verstanden wissen, die Zeit stehen geblieben. Ein starkes Album! Sie klingen wunderbar frisch. Die Songs sind richtig klasse! Die Arrangements bestehen vorwiegend aus schönen, teils durchaus kernigen E-Gitarren, durchsetzt mit akustischen Instrumenten wie Mandoline und Dobro, aber auch mal mit einer hintergründigen Orgel ergänzt und immer wieder gespickt mit klaren, reinen, so natürlich wirkenden Mundharmonika-Klängen. Lockerer, flockiger, auch mal schön knackiger und ein wenig southern klingender, klassischer Retro-Countryrock in allerbester Poco-, Eagles-, Charlie Daniels-, The Amazing Rhythm Aces-, Firefall-, Nitty Gritty Dirt Band-Tradition. Toll, dass diese Jungs nach über 30 Jahren immer noch unbeirrt ihr Ding durchziehen - und das sie eine Menge Spaß dabei haben, das kommt deutlich rüber. Hey McGuffey Lane, wenn ihr so weitermacht, freuen wir uns jetzt schon auf die nächsten 10 Alben...

Das komplette Tracklisting:

1. I Am Who I Am 3:14
2. Bartender 3:23
3. Its A Good Day 4:01
4. You're The One 3:12
5. Lucky Guy 4:11
6. Done With The Devil 3:55
7. Givin' In To Gettin' Old 3:09
8 Nobody But A Fool 3:15
9. Song For The Road 3:41
10. Runnin' Blind 3:39

Art-Nr.: 7202
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I am who I am
Bartender
It's a good day
You're the one
Lucky guy
Done with the devil
Runnin' blind

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