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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blakeman, Shy - long distance man [2010]
5 lange Jahre nach dem vorzüglichen "The Southern Roots Revival" kommt der aus Wyoming stammende, schon vielerorts herumgekommene Shy Blakeman (lebte einige Jahre in Californien, dann in Kilgore/Texas und residiert aktuell in Nashville) endlich mit einem neuen Album, doch das Warten hat sich wahrlich gelohnt. "Long distance man" ist ein bravouröses Werk geworden, das den jungen Mann extrem gereift zeigt und von vorn bis hinten mit phantastischen Songs glänzt. Den Albumtitel des Vorgängers könnte man auch problemlos für das neue Album verwenden, denn er drückt klar und deutlich den Charakter und die Philosophie von Blakeman's großartiger Musik aus. Der Bursche hat irgendwie den Southern Rock im Blut - aber auch den Texas Outlaw-Country und den klassischen, Retro-Countryrock der goldenen Siebziger-Ära. Er möchte diesen "organic Texas Spirit" in seiner Musik zum Ausdruck bringen, ebenso wie "some L.A.-Countryrock-Roots" und vor allem auch einen "big taste of bluesy, swampy Southern Rock", sagt Blakemann. Und wie ihm das gelingt - einfach vorzüglich! Diese voller Seele und Würze steckende Mischung aus Roots-/Country- und Southern Rock mit ihrem Outlaw-Flair und "Renegade"-Charme übt auf den Zuhörer unmittelbar eine gewaltige Anziehungskraft aus, denn das Zeug bleibt nicht nur prächtig hängen, sondern wird auch, neben Blakeman's exzellentem Gesang, von einer Horde herausragender Musiker brillant in Szene gesetzt. Und schaut man mal auf das Line-Up der Instrumentalisten, wird noch einmal unmissverständlich klar in welche Richtung es hier geht: Marc Ford - Electric Guitar (ex-The Black Crowes), Audley Freed - Electric Guitar (ex-The Black Crowes, Cry Of Love), Doug Pettibone - Guitars, Dobro (u.a. Lucinda Williams), Kenny Vaughan - Electric Guitar (u.a. Rodney Crowell, Marty Stuart, Steve Earle), Jason Sutter - Drums, Ted Russell Kamp - Bass, Keyboards, Guitars, Trumpet, Akkordeon, Percussion (ex-Shooter Jennings' 357s), der das Werk auch hervorragend produzierte. Dem gesamten "Stab" gelingt eine einfach wunderbare, völlig natürliche Aufhebung der Grenzen zwischen staubiger Texas Roots-Musik, trockenem, klassischem Countryrock, Outlaw-Country und nahezu lupenreinem, oft schön swampigem Southern Rock! Inspirationen von Kollegen wie Waylon Jennings, Billy Joe Shaver, Poco, Wet Willie, The Black Crowes, The Charlie Daniels Band, The Allman Brothers Band und vor allem Lynyrd Skynyrd sind deutlich spürbar. Auch jüngere Veröffentlichungen, wie die der Brothers Of The Southland oder von Bo Bice passen recht gut ins Bild, wenngleich Blakeman's Musik doch noch ein deutlicheres Retro-Flair anhaftet. Das kommt einfach klasse! Tolle, erdige, Southern-fueled Lead-Gitarren und swampige, kernige Slide-Linien verzieren die Songs, ebenso wie die Klänge eines herrlichen, "verstaubten" Wurlitzer-Klaviers. Wie gesagt, wunderbar retro! Die Siebziger sind allgegenwärtig - und doch klingt alles sehr frisch und zeitgemäss. Los geht's mit dem großartigen, heissen, von einem tollen Waylon-Groove getragenen Outlaw-Countryrocker "Long distance man", dessen wunderbar funky wirkende, kurze Bläser-Fills der Nummer eine Menge Biss verpassen. Vollkommen locker, aber dennoch kraftvoll und dynamisch, kommt der anschliessende, schön flüssig dargebotene honky-tonkin' Roots-/Countryrocker "So many Honky Tonks" aus den Lautsprechern, dessen schönes, laues Southern-Feeling einem überaus geschmackvoll um die Nase weht. Es folgt eine phantastische Coverversion des alten Rusty Wier-Klassikers "Don't it make you wanna dance": Traumhafte Melodik, lockere, aber knackige Dynamik, wundervolles Slide-/Lap Steel-Spiel - ein Roots-/Countryrocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Hat erneut eine tiefe Southern-Seele. Klasse Piano-Geklimper! Ruhig, aber dennoch schwül, wird's bei "Dragob fly", einer prächtigen, semi-akustischen Roots-/Swamp-Nummer in einem klasse Banjo-/Acoustic Gitarren-/Akkordeon-/Slide-Gewand, der man, wüsste man es nicht besser, klar und deutlich eine Herkunft aus Louisiana bescheinigen würde. "Late night early morning" hat den Geist von The Band verinnerlicht, während Blakeman und seine Jungs in der Folge, zuunächst mit "Swamp water whiskey" und anschliessend mit "A quarter to three", zwei lupenreine, in vollster Blüte stehende, klassische Southern Rocker, die der besten Lynyrd Skynyrd-Ära entsprungen sein könnten, vom Stapel lassen. Der erste schön swampig mit feurig würzigen Riffs, dreckiger Lead Gitarre, starkem Wulitzer-Klavier im Hintergrund und weiblichem "soulful" Background-Gesang, der zweite mit einem charakteristischen Skynyrd-Groove, einem unterschwelligen Stones-Einschlag, heissen Bläser-Fills und einem brennenden, fetten E-Gitarren-Solo. Da kommt Freude auf! Danach wird die Power etwas runtergefahren. Die wunderschöne, ruhige, entspannte Country-/Americana-Ballade "Cannon ball" steht auf dem Programm. Fliesst mit ihren feinen Mandolinen- und Gitarren-Klängen, der hintergründigen Orgel-Untermalung, dem einsamen Dobro und dem sparsamen Percussion-Spiel locker, leicht und sehr natürlich in unsere Ohren. "Easy goin' woman" ist kerniger Texas Outlaw-/Roots-/Alternate Country an der Schnittstelle Waylon Jennings/Steve Earle und mit dem brodelnden, bluesigen, swampigen "Satin sheets" wird noch einmal mächtig gerockt (toller Groove, fiebrig glühendes Slide-Solo, dezenter Gospel-Touch). Es gibt auf diesem Album keinen Ausfall! Shy Blakeman und seine Mannschaft mit einem ungemein ambitionierten Werk! Retro-Country-/Roots-/Southern-Rock voller Herz und Seele! Wundervoll, wie Blakeman diese Musik in die heutige Zeit transportiert, wie er ihr, trotz aller Ursprünglichkeit, so viel Frische und Leben einhaucht, ohne auch nur einen Hauch an Authentizität einzubüssen. So muss man diese "Mugge" spielen! So lieben wir das! Das "Southern Roots Revival" des Shy Blakeman ist weiter auf dem Vormarsch...

Die komplette Tracklist:

1 Long Distance Man - 3:44   
2 So Many Honky Tonks - 2:46   
3 Don't It Make You Wanna Dance - 3:41   
4 Dragon Fly - 3:40   
5 Late Night Early Morning - 3:42   
6 Swamp Water Whiskey - 3:26   
7 A Quarter To Three - 3:59   
8 Cannon Ball - 3:30   
9 Old Folks Blues - 3:54   
10 Easy Goin' Woman - 3:13   
11 Livin' Proof - 3:49   
12 Satin Sheets - 3:43   
13 Save A Little Room - 4:45

Art-Nr.: 6939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
So many Honky Tonks
Don't it make you wanna dance
Dragon fly
Swamp water whiskey
A quarter to three
Cannon ball
Easy goin' woman

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Crain, Billy - skeletons in the closet [2010]
Bärenstarkes Solo-Album des legendären Southern Rock-Gitarristen! "Billy Crain has been a driving force on the Southern Rock and Rock scene for over three decades", heisst es in einem renommierten Online Southern Rock-Fanzine - und genau so ist es. Billy Crain war nicht nur Mitbegründer der einstigen Henry Paul Band, sondern ist auch seit dem Tod Hughie Thomassons bei den aktuellen Outlaws involviert, wo er sich seitdem größtenteils für dessen Gitarrenparts verantwortlich zeigt. Zudem zählt er zum Line-Up von Henry Paul's New Country-Seitenprojekt BlackHawk, das ja mittlerweile fast identisch zur aktuellen Outlaws-Besetzung musiziert. Was an vielen bisher allerdings weitestgehend vorrüber gegangen sein dürfte, ist, dass Billy (sein Bruder Tom Crain war übrigens über 15 Jahre Jahre lang ein ebenfalls überaus erfolgreicher Gitarrist und eine tragende Säule der legendären Charlie Daniels Band) auch als Songwriter in Nashville ungemein gefragt ist und so prominente Interpreten wie Shania Twain, die Dixie Chicks, Sara Evans oder Martina McBride zu den Abnehmern seiner Kompositionen zählen darf. Mit seinem neuen, wunderbaren Solo-Werk "Skeletons In The Closet" hat er sich selbst nun ein Album auf den eigenen Leib zugeschnitten, welches einerseits der ewig hungrigen Southern Rock-Fangemeinde (besonders den Traditionalisten) regelrecht Tränen in die Augen treiben dürfte, das aber auch die Anhänger knackiger, zeitloser Countryrock-"Mugge" und vor allem die Gitarren-Enthusiasten extrem begeistern wird. Es ist eine CD der Extraklasse, die genau das in den Mittelpunkt stellt, was die Anhänger des Genres so gerne mögen: Satte, vielfältige und filligrane E-Gitarrenarbeit! Und die gibt es voller zündender und absolut melodischer, kerniger Soli wirklich in Hülle und Fülle, Billy feuert hier mit seinen Saitengeräten regelrecht aus allen Rohren. Teilweise meint man sogar, dass Hughie Thomasson imaginären Beistand bei vielen der typischen Stratsoli leistet. Bis auf die Covergestaltung und den Mix der Stücke hat Crain sämtliche anderen Dinge wie Produktion, Songwriting und Gesang, sowie alle vertretenen Instrumente im Alleingang eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als nur hören lassen. Zehn wunderbare, leicht retroangehauchte Tracks (wirken aber dank der kräftigen und glasklaren Produktion sehr zeitgemäß), allesamt sehr melodisch und abwechslungreich, die den Hörer vor allem dank der erwähnten, furiosen Gitarrenarbeit des Protagonisten teilweise staunend zurücklassen. Hatten die Outlaws auf ihrer neuen "Demos"-Scheibe (wo Billy auch beim Songwriting stark mitgemischt hatte) schon sehr positiv überrascht, so ist Crain's Solowerk jetzt der richtige, exzellent passende Nachschlag. Vom flockigen Opener "Rise Up" (schöne Akustikgitarre, 38 Special-typischer E-Gitarren-Rhythmus, Outlaws-trächtige Soli) bis zum herrlichen Abschluss "Running With The Rebels" (ein Lied zum Mitsingen, Mitwippen; auch hier grandiose Stratocaster-Soloarbeit im Thomasson-Stil) bleiben absolut keine Wünsche offen. Billy's Gesang hat allerdings nicht die typische Whiskey-getränkte Southern-Röhre, sondern klingt teilweise wie eine Mischung aus Timothy B. Schmidt (Eagles / Poco) und Rusty Young (Poco), was allerdings ebenfalls prima zu dieser schwungvollen, erfrischenden, sich prächtig in unseren Gehörgängen festsetzenden Musik passt und so manchem Song zusätzlich gar ein unterschwelliges Westcoast-Ambiente verleiht. "Muddy Waters" im typischen Outlaws-Gewand der Anfangsjahre (leichter Western-Einschlag, herrliche, virtuos gespielte E-Gitarren-Salven), das hochmelodische "White Picket Fence" (klasse E-Gitarren-Fills, schöne Harmoniegesänge) und das dezent folkige "Hard Times At Ridgemont High" (Mandolinen-betont, könnte auch gut ins BlackHawk-Programm passen) bilden die Vorboten für eine sich im Verlauf immer weiter steigernde CD. "Quick Silver" mit seiner markanten Refrainzeile (hat viel early Poco-Fwwling) überzeugt mit polternden Drums, richtig raubeinigen, erdigen Slides und furiosem E-Gitarren-Spiel in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Allen Collins zu seiner Glanzzeit lässt grüßen! Der stampfende Titeltrack (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lied "Too Many Skeletons In Your Closet" der auch den Outlaws nahestehenden Ghost Riders) zeichnet sich durch eine markante E-Gitarren-Führungslinie aus und bietet die in Szenekreisen obligatorischen Twin-Parts. Das swampige und leicht countryumwobene "Daisy Chain" entpuppt sich mit seinem sofort in den Gehörgängenen verwurzelten Retro-Refrain (man fühlt sich teilweise in Crosby, Stills, Nash & Young-Tage zurückversetzt) und der tollen E-Gitarren-Arbeit, inklusiv kleinem Gitarrenfinish, als weiterer Kracher. Das erneut in allerbester Outlaws-Manier präsentierte "Borrowed Freedom" und das in den Strophen ein wenig an "House Of The Rising Sun" erinnernde "Cracks" (zum Teil dezent psychedelisch anghauchte, herrliche E-Gitarren-Arbeit) überzeugen wieder durch modern interpretierte Retroabwandlungskunst. Das bereits erwähnte "Running With The Rebels" würde jeden Southern-Fan auf die Knie gehen lassen, wäre da nicht der kleine Makel des Fehlens des Genre-obligatorischen Gitarrenfinishs, auf das man sich im Verlauf des Songs (trotz toller Soli zuvor) schon fast unweigerlich einrichtet. Trotzdem ein Klasse-Abschluss! Billy Crain überzeugt mit seinem Solo-Album "Skeletons In The Closet" auf ganzer Linie. Eine phantastische Visitenkarte eines absoluten Ausnahme-Gitarristen, Songschreibers und Allround-Musikers, die von vorn bis hinten einfach nur Spaß macht. Ein kleines Manko ist die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das darf und muß man bei dieser prachtvollen Musik einfach als zu vernachlässigen in den Hintergrund stellen. Ein tolles Album! Man darf gespannt sein, was Billy Crain in Zukunft noch so alles aus seiner offensichtlich mit Ideen nur so vollgepackten musikalischen Vorratskammer hevorholt... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up (4.04)
2. Muddy Waters (4.36)
3. White Picket Fence (3.50)
4. Hard Times At Ridgemont High (4.19)
5. Quick Silver (4.40)
6. Skeletons In The Closet (3.51)
7. Daisy Chain (4.30)
8. Borrowed Freedom (3.32)
9. Cracks (3.34)
10. Running With The rebels (3.20)

Art-Nr.: 7228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Muddy waters
White picket fence
Hard times at Ridgemont High
Quick silver
Skeletons in the closet
Borrowed freedom
Cracks

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Firebird - double diamond [2011]
Ungezügelter, dynamischer, harter, dabei prächtig hängen bleibender und durchaus eingängiger, erdiger, straighter, Energie geladener, bluesiger Retro Classic-Rock und Power Bluesrock voller glühender Gitarren-Attacken. Frontmann, Sänger und Gitarrist Bill Steer (ex Napalm Death/Carcass), der sich hier Lichtjahre von seinem ursprünglichen Death Metal-Krawall entfernt, sowie seine beiden Mitstreiter Smok Greyum May am Bass und der fabelhaft trommelnde Ludwig Witt geben sich ihren Roots hin, wie sie ausdrücklich betonen, und zollen mit ihrem nunmehr bereits sechsten Album erneut ihren großen Vorbildern wie Humble Pie, Free, Led Zeppelin, Deep Purple, Thin Lizzy, Grand Funk Railroad, AC/DC, Johnny Winter, Jimi Hendrix & Co Tribut - und zwar auf beeindruckende Art und Weise. Waren auch die vergangenen Firebird-Alben schon große Klasse, so setzen sie nun nochmal einen drauf und liefern mit "Double diamond" ihr bis dato klar bestes Werk ab. Die Songs sind druckvoll (auch die ein oder andere Ballade hat genügend Heavy-Appeal und "Pfeffer"), abwechslungsreich und melodischer als je zuvor und Steer's vor Spielfreude nur so strotzende Gitarrenarbeit ist eine Wucht. Immer wieder gibt es herrliche Läufe und Soli. Auch sein Gesang ist stärker denn je. Das ist geradliniger, Blues-orientierter, Seventies-based Gitarren-Hardrock auf einem beachtlich hohen Niveau, der ohne jeden Durchhänger tierisch Laune macht. Yeah, Firebird rocks!

Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

01. Soul Saviour (4:24)
02. Ruined (3:26)
03. Bright Lights (3:57)
04. For Crying Out Loud (2:33)
05. Farewell (3:54)
06. A Wing & A Prayer (2:57)
07. Pound Of Flesh (2:45)
08. Arabesque (3:15)
09. Lose Your Delusions (3:22)
10. Pantomime (5:12)

Art-Nr.: 7292
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Soul saviour
For crying out loud
Pound of flesh
Arabesque
Lose your delusions
Pantomime

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Fowler, Damon - devil got his way [2011]
"Fiery soul-blues guitarist" Damon Fowler aus Florida kommt zwei Jahre nach dem großartigen "Sugar shack" mit seinem neuen Album - und es ist wieder ein geradezu brillantes Teil geworden. Baumstarker, überaus authentischer, mit einer gewaltgen Portion natürlichem Southern-Flair und viel Roots-/Americana-/Swamp-Feeling versehener Bluesrock, der dementsprechend nicht nur die Blues-, sondern auch die Southern- und Rootsrock-Gemeinde begeistern wird. Herrliche Grooves! Vor allem Fowler's "creative lap steel work is what sets him apart from the rest of the guitar-slinging pack" urteilt der renommierte amerikanische Musikjournalist Hal Horowitz - und er hat damit absolut recht. Fowler ist ein zwar noch junger, aber jetzt schon mit jeder Menge Awards ausgezeichneter Meister der elektrischen, der Slide- und der Lap Steel-Gitarre, der sowohl eine riesige Fanbase hinter sich als auch die einschlägigen Experten restlos zu begeistern weiss. Selbst Musikerkollegen sind voller Anerkennung. Ein Beleg dafür ist das "Who is who" in der Szene, mit denen der Bursche bereits zusammengearbeitet hat: Jeff Beck, Buddy Guy, Johnny Winter, Edgar Winter, Robin Trower, Gregg Allman, Jimmie Vaughan, Junior Brown, Rick Derringer, Delbert McClinton, Derek Trucks Band, Little Feat, the Radiators und Tinsley Ellis sind nur einige einer langen, langen Liste. Das passt auch alles prima, denn die musikalische Seelenverwandtschuft zu diesen Leuten ist immer wieder spürbar, wie auch zu solchen Kollegen wie beispielsweise John Hiatt, Delta Moon, The Band, North Mississippi Allstars und gar den Goergia Satellites. Aus all dem kocht Fowler ein geradezu magisches Gebräu mit wunderbaren, einen, auch infolge ihres authentischen, natürlichen, rauen, aber ungemein sauber und akzentuiert produzierten Sounds, geradezu begeisternden Songs, bestehend aus "swampy, country-tinged, blues/rock grooves", phantastischen Gitarrenläufen (was für traumhafte Slide-/Lap Steel-Passagen), großartiger Melodik und viel, viel "Seele". Dazu ist er ein aussergeöhnlich guter Songwriter und, auch das ist besonders erwähnenswert, ein exzellenter Sänger. Damon Fowler zieht uns mit einer bestechend starken Vorstellung in seinen Bann. Diese Songs wirken so einfach und unkompliziert, bleiben so klasse hängen und stecken doch voller filigraner Vielseitigkeit. Dieser Mann ist auf dem besten Weg zu einer festen Institution in Sachen Roots-Blues, Swamp-Blues, Country-Blues(rock), Southern-Blues, Rootsrock, Bluesrock, Swamp-Rock, oder wie immer man sein "Ding" auch bezeichnen mag, zu werden. Tolles Album! So kann's weitergehen, Damon...

Das komplette Tracklisting:

1 We've Got a Good Thing - 3:59   
2 Devil Got His Way - 2:48   
3 After the Rain - 5:25   
4 Tight Rope - 3:40   
5 28 Degrees - 3:29   
6 Fruit Stand Lady - 3:15   
7 Cypress In the Pines - 3:37   
8 Don't Call Me - 4:18   
9 Once In Awhile - 3:27   
10 You Go Your Way - 4:39   
11 American Dream - 3:59   
12 Happy Hour - 2:29

Art-Nr.: 7256
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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We've got a good thing
Devil got his way
After the rain
28 degrees
Fruit stand lady
Once in awhile
American dream

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Fowler, Kevin - best of...so far [2010]
Enthält 3 brandneue, bislang unveröffentlichte Songs! Amarillo/Texas ist die Heimat von Kevin Fowler. Und wer aus Amarillo kommt muss einfach klasse Countrymusic machen! 18 großartige Songs bei 67 1/2 Minuten Spielzeit - es gibt keinen besseren Einstieg als diese hervorragende, nun in Eigenregie von Fowler auf seinem eigenen "Kevin Fowler Records"-Label herausgebrachte Compilation, um sich mit der wunderbaren Countrymusic dieses texanischen Honky Tonkers und Neo-Traditionalisten anzufreunden. Das ist auch dringend erforderlich, denn der Mann ist einfach klasse. Und für die Fowler-Fans ist das Werk eh ein Muß - allein schon wegen der 3 neuen, baumstarken Tracks, aber auch wegen der hervorragenden Zusammenstellung der besten Songs aus seinen vorangegangenen Alben, die im übrigen weitestgehend gestrichen und damit nicht mehr erhältlich sind. So muß traditionelle, authentische, knackige "real Texas Countrymusic" klingen, die, wie auch beispielsweise die Musik von Mark Chesnutt und George Strait, absolut Nashville-kompatibel ist. Obwohl das Backcover nur 2 Tracks als "previously unreleased" ausweist, gibt es, wie gesagt 3 brandneue Songs. Neben dem von feinem E-Gitarrenpicking, surrender Fiddle und schöner Steelguitar durchzogenen, viel Gute Laune vermittelnden, flotten, knackigen Roadhouse Honky-Tonker "Beer season" und dem erst verhalten beginnenden, dann aber richtig Fahrt aufnehmenden "What I wouldn't give for your love", ist das der herrliche, traditionelle, kraftvolle, southern-fueled Honky Tonk Two-Stepper "Pound sign" (produziert im übrigen von David Lee Murphy), der trotz seines knackigen, angerockten Ambientes auch bestens zum "(Line)Dancing" geeignet ist. Kevin Fowler ist in seiner texanischen Heimat längst ein Star. Es wird allerhöchste Zeit, dass dieser Bursche auch bei einem breiteren Country-Publikum Gehör findet. "Genuine Texas Country at it's very best"!

Das komplette Tracklisting:

1 Loose, Loud and Crazy - 3:24   
2 Long Line of Losers - 4:10   
3 Pound Sign [new song] - 3:01   
4 Beer, Bait and Ammo - 5:14   
5 Beer Season [new song] - 2:46   
6 100% Texan - 3:52   
7 Best Mistake I Ever Made - 3:59   
8 Butterbean - 2:49   
9 Señorita Mas Fina - 3:21   
10 Not Lovin' Anymore - 4:32   
11 The Lord Loves the Drinkin' Man - 4:37   
12 Triple Crown - 2:43   
13 What I Wouldn't Give for Your Love [new song] - 3:14   
14 Ain't Drinkin' Anymore - 2:56   
15 If These Old Walls Could Talk - 4:18   
16 Speak of the Devil - 3:59   
17 Hard Man to Love - 4:02   
18 Don't Touch My Willie - 4:25

Art-Nr.: 7234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Loose, loud and crazy
Pound sign
Beer season
The Lord loves the drinkin' man
Triple crown
What I wouldn't give for your love
Speak of the devil

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Fuchs, Dana - love to beg [2011]
Was für eine Röhre! "She has the soul of Janis Joplin", schwärmt ein U.S.-Rezensent. Recht hat er! Scharf, heiß, eine Frau wie ein Vulkan. Dana Fuchs, die vor allem durch ihre fulminanten, ekstatischen Live-Shows, bei denen sie sich sowohl stimmlich, als auch körperlich bis zum letzten verausgabt, bereits für mächtig Aufsehen in der Szene sorgte, kommt nun mit ihrem neuen Studiowerk. Ein tolles Teil! Dana darf man guten Gewissens dem Bluesrock-Genre zuordnen, wenngleich sie dort ihr ganz eigenes Gebräu anrührt. Sie und ihre "powerhouse band" präsentieren eine prächtige Gratwanderung zwischen Blues und Rock, mit einem Schuß Soul, Roots, R&B und Country. Unterm Strich ist das kochender, von einer charismatischen Frontfrau grandios intonierter "very soulful bluesy Rock", getragen von ihrer famosen, rauen Stimme und zumeist einem straighten, riffigen Gitarrengewand. Baumstark! Hat richtig Feuer! This girl rocks!

Das komplette Tracklisting:

1. Love To Beg 4:22
2. Nothing's What I Cry For 3:22
3. Golden Eyes 4:08
4. Keepsake 3:54
5. Set It On Fire 3:37
6. Faster Than We Can 2:20
7. Keep On Rollin' 3:21
8. Drive 4:48
9. Summersong 3:57
10. Pretty Girl 3:56
11. I've Been Loving You Too Long 3:33
12. What You See 4:29
13. Superman 5:02

Art-Nr.: 7290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love to beg
Nothing's what I cry for
Golden eyes
Set it on fire
Keep on rollin'
Drive
What you see

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Heartsfield - here i am [2010]
Heartsfield sind wieder richtig produktiv und, was noch viel wichtiger ist, sie stehen voll im Saft. Zwei Jahre nach dem großartigen "Disrupting the country" legt die kultige, in den Siebzigern heiß verehrte und seit einer runden Dekade wieder mächtig aktive Roots-/Southern Rock-Truppe aus Chicago mit dem exzellenten "Here I am" im großen Stil nach. Alles, was Heartsfield einst zu ihrem, vor allem in der Southernrock-Szene, so hohen Stellenwert verhalf, ist vorhanden. Dynamik, Energie, der fette, mit drei, zum Teil sogar vier Gitarren in Szene gesetzte Sound, das starke Songmaterial und vor allen Dingen die unwiderstehlichen, markanten, mehrstimmigen Satzgesänge (enthält eine tolle A-Capella-Neueinspielung ihres einstigen Hits "Music eyes" mit "Take 6" als Gast) in Verbindung mit den klassichen Southern Rock-Trademarks. Sänger, Songwriter, Gitarrist und Heartsfield-"Kopf" Perry Jordan stammt schließlich aus Georgia, dem Mutterland des Southern-Rocks, und das hört man permanent. Diese wunderbaren Harmonies, diese satte Mehr-Gitarren-Dynamik, die zünftigen Gtarren-Soli, der dezente Hang zum Countryrock, und die klassischen, kernigen Southern Rock-Elemente lassen die Spuren solcher Bands wie den Eagles, Poco, Crosby, Stills, Nash & Young, den Doobie Brothers, den Outlaws, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band, um nur einige Referenzgrößen zu nennen, zu dem einzigartigen und unverwechselbaren Heartsfield-Sound verschmelzen, den die Band heute wieder wie zu ihren allerbesten Zeiten zelebriert. Insgesamt ist "Here I am" deutlich kraftvoller und kompakter als der Vorgänger ausgefallen, was der Band sehr gut bekommt. Picken wir mal ein paar Song-Highlights heraus: Der kraftvolle, starke Opener "Here I am" verbindet kochende Southern-Slidegitarre mit einem schönen Countryfeeling aus akustischen Mandolinen- und Fiddle-Klängen, das bärenstarke, fett rockende "Lost in a daze dream", im übrigen komponiert von Perry Jordan und ex Ides Of March- und Survivor-Gründungsmitglied Jim Peterik (einst einer der Hauptsongwriter für 38 Special) lässt mit seinen wunderbaren, furiosen Double Lead Gitarren und der tollen Percussion Erinnerungen an Lynyrd Skynyrd und die Outlaws wach werden, bei dem kochenden, puren Southern Rock-Knaller "Lonesome town" klingen sie gar nach Molly Hatchet in Verbindung mit Doc Holliday (fette, straighte Riffs, klasse Twin-Licks), der swampige, countryfied Dixie-Rocker "New Orleans" kommt wie eine Mixtur aus Wet Willie, Poco und The Marshall Tucker Band, "Did you know" besticht mit wunderbarer, lockerer Lead-Gitarre und einem flockigen "Tucker Boys"-tauglichen Groove, der herrliche, melodische, southern-fueled Countryrocker "Ridin' on the rim" vereint satte E-Gitarren mit fein integrierten Mandolinen- und Pedal Steel-Klängen (schönes Westcoast-Feeling, toller Harmonie-Gesang), die von sehr melodischen Harmonies geprägte Southern Rock-Ballade "One word" bietet transparenten Gitarrensound satt, und der straighte, kraftvolle Southern Rocker "Whenever you can" kommt mit klassischen Skynyrd-Riffs, dominanten, markanten, mehrstimmigen Harmonies, einer klasse Banjo-Untermalung und fulminanter, glühender Lead-Gitarre. Vor allem aber sind all diese Nummern, wie auch das gesamte Album, eins: Typisch Heartsfield, und zwar "at their rocking very best". Die Chicagoer Rootsrock-, Countryrock-, Southern Rock-Institution hat aber auch gar nichts von ihrer Klasse aus den goldenen Siebzigern eingebüsst. Tolles Album! Long live Heartsfield...

Das komplette Tracklisting:

1. Here I Am 3:44
2. New Orleans 4:16
3. One Word 4:02   
4. Music Eyes (feat. Take 6) 6:35   
5. Got To 6:16   
6. Ridin' On the Rim 3:23   
7. Lonesome Town 4:46   
8. Did You Know 4:11   
9. Lost In A Daze Dream 4:41   
10. Kiss Me 3:40   
11. Whenever You Can 3:54   
12. Time Stand Still 3:50   
13. I Pray 3:43

Art-Nr.: 7078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here I am
One word
Got to
Lonesome town
Did you know
Lost in a daze dream
Whenever you can

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Kelly, Kristen & the Modern Day Drifters - placekeeper [2010]
In der mit so vielen wunderbaren Interpreten reichhaltig bestückten, texanischen "Red Dirt"-Szene spielen, bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Bonnie Bishop, Pauline Reese, Buster Jiggs), weibliche Künstler bislang eine eher untergeordente Rolle. Eigentlich nicht nachvollziehbar, denn an vielversprechenden Talenten mangelt es kaum. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die nicht nur überaus attraktive, sondern auch musikalisch mit viel Charisma und Klasse auftrumpfende Singer/Songwriterin Kristen Kelly, die zusammen mit ihrer exzellenten Formation, den Modern Day Drifters, ein regelrechtes Genre-Prachtwerk abliefert. "Placekeeper", das bereits zweite Album der Truppe, strotzt nur so vor großartigen Songs. Die Musik, die uns die Band mit so viel Unbekümmertheit, Herz, Frische und handwerklicher Kompetenz präsentiert, kann, ja muss man sogar als eine Art "Country" bezeichnen, wenngleich die Grenzen der Countrymusic hier als weitestgehend offen in Richtung Rootsrock, Americana und Countryrock zu betrachten sind - ab und an zudem durchsetzt mit einem Hauch von Blues und Southern-Flair. Kristen Kelly startete ihre Karriere zunächst als Background-Sängerin für u. a. Brandon Jenkins und Stoney LaRue, mit denen zusammen sie den kultigen "Red Dirt"-Hit "Down in flames" komponierte. 2006 schließlich gründete sie die Modern Day Drifters, mit denen sie seitdem kreuz und quer durch die Honky Tonks und Roadhouses von Texas tourt. Als ihre bedeutendsten Einflüsse bezeichnet Kelly die große Emmylou Harris (countryseitig), Patty Griffin, Susan Tedeschi (bluesseitig), aber auch solch klassische Countryrock-Helden wie beispielsweise die Eagles. Das ist in ihrer Musik, bei aller Eigenständigkeit und auch dem typischen, wundervoll ursprünglichen "Red Dirt-Grit", sehr schön herauszuhören. Neben Kelly's klasse Gesang (ihre kraftvolle, vitale Stimme ist in etwa an der Schnittstelle Susan Tedeschi/Miranda Lambert angesiedelt) stützt sich der Sound der Modern Day Drifters hauptsächlich auf das prächtige Zusammenspiel der beiden Top-Gitarristen Derrick Dutton, der zur Band mit der Referenz einer lokal viel beachteten Blues-Vergangenheit stiess und die Truppe mehr in Richtung Goove-, Blues- und Soul-infizierten Countryrock lenkte, und Joshua Roberts, der nach einigen Jahren in der sehr erfolgreichen Jam-Band Willis Brownstone das nötige Southern-Feeling und viel zusätzliche Lockerheit einbrachte. Beide brillieren mit tollen Riffs, Licks und einigen bewundernswerten Soli. Zusammen mit der formadiblen Rhythmussektion, bestehend aus Brady Miller an den Drums and Jimmy Kinerd am Bass, ist die Band komplett - und alles passt hervorragend zusammen. Das, wie gesagt, ausnahmslos prächtige Songmaterial wird sehr knackig und beherzt dargeboten, erdig, würzig, durch und durch ehrlich, weit weg vom allzu glatten Glamour Nashville's. Und dennoch sind die Songs geprägt von unwiderstehlichen Melodien, die sich voller Wonne in unseren Ohren festsetzen. Dazu ist der Sound trotz seiner ursprünglichen Note sehr sauber, klar und transparent produziert. Songs wie der herrliche, schwungvolle, knackige Countryrocker "I remember when" (tolles Dobro-Spiel von Gast Tommy Detamore, klasse E-Gitarrensolo), der schmissige, dennoch sehr lockere, froh gelaute, traditionelle "Pure Country-/Honky Tonk-/Roadhouse"-Heuler "Hearts be blind" (wieder exzellente Gitarrenlinien mit vorzüglichem Solo), oder auch die überaus melodische, erneut schön knackige New Country-Nummer "Small town way" (wäre auch einer Miranda Lambert wie auf den Leib geschrieben) zeigen eindrucksvoll mit welchem Herzblut und mit welcher Klasse die Band am Werk ist. Drei herausragende Nummern seien aber noch besonders erwähnt. Zunächsr das phantastische "Angel dust", eine hinreissend lockere, melodische, von einem wunderbaren Allmans-like Southern-Feeling durchzogene, frische, flockige Americana-/Countryrock-Nummer (tolles ein wenig an Dickey Betts erinnerndes, flüssiges, southern-fried E-Gitarrenspiel), dann das etwas aus dem Rahmen fallende, dafür aber umso stärkere Titelstück "Placekeeper", ein die ganze Vielseitigkeit der Band demonstrierender, bärenstark inszenierter, kerniger, Slide-getränkter Texas-/Shuffle-Roots-Blues (Kelly singt den Blues mit einer ähnlichen Ausstrahlung wie Susan Tedeschi und Bonnie Raitt), und schließlich die super melodische, knackige, herzhafte, voller Faszination zwischen einem authentischen, wunderschönen Countryfeeling und erdigem, bluesigem Roots-/Southern-Charme hin und her pendelnde, rund 6 1/2-minütige Traum-Ballade "Total loss", die sowohl die Countryrock-Freunde, als uch die Southern-Fraktion und die Americana-Fans begeistern dürfte - zwei exquisite, wundervolle E-Gitarrensoli inklusive, das zweite mit der Slide-Gitarre. Kristen Kelly & the Modern Day Drifters begeistern mit einem Pracht-Album, das zu den absoluten Highlights des abgelaufenen Jahres in Sachen Roots-/Americana-/Country-/Countryrock gezählt werden muss. Vielleicht wird die Band der erste, von einer Frontfrau gesteuerte Act der "Red Dirt Texas Music-Scene to play the big stages with the big boys". Es wäre ihnen wirklich zu wünschen, denn das Potential dazu haben sie allemal. Ganz groß!

Das komplette Tracklisting:

1 I Remember When - 3:34   
2 Placekeeper - 3:57   
3 Angel Dust - 4:13   
4 Your Love I Couldn't Hold - 3:47   
5 Total Loss - 6:37   
6 Hearts Be Blind - 3:53   
7 Small Town Way - 3:44   
8 Lost in Yourself - 3:41   
9 Payments Are Due - 4:04   
10 Best of Me - 5:00

Art-Nr.: 7246
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I remember when
Placekeeper
Angel dust
Total loss
Hearts be blind
Small town way

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Los Lonely Boys - rockpango ~ deluxe edition [2011]
Deluxe Edition! Die Garza-Brüder sind wieder da! 3 Jahre nach dem starken "Forgiven" legen sie mit dem famosen "Rockpango" (was für ein klasse, das ganze Feuer dieser tollen Musik ausdrückender Albumtitel) ihr nächstes Meisterwerk vor. Heisser, voller Energie und Power steckender, rhythmischer, temperamentvoller Latin-/Blues-/Groove-Rock'n Roll aus Texas, der den scharfen Pfeffer Mexiko's und den Blues Texas' mit einem packenden, unwiderstehlichen Groove vereint. Kochende, bluesige Latino-Rocker und ein paar wundervolle, melodische Balladen mit tollem, fulminatem Gitarrenspiel (das Stevie Ray Vaughan der große Held von Gitarrenmeister Henry Garzy war, ist unverkennbar - dementsprechend brilliert Henry mit ein paar furiosen Soli) und großartigem Lead-/Harmonie-Gesang "elektrisieren" gleichermassen Ohren und Körper. Hat das Feuer! Großartige Musiker, großartige Songs, ein wieteres Top-Album von "one of America's premier rock bands" (All Music Guide). Wir haben im übrigen die äusserst edel gestaltete Deluxe Edition mit einem im Vergleich zur Normalausgabe deutlich aufwendigeren, sehr feinen 3-fach Digipack-Klappcover, inklusive 12-seitigem, alle Texte umfassenden Booklet und einem zu einer stattlichen Größe aufklappbaren, wundervoll farbenfrohen "Rockpango"-Poster. Doch das ist nicht alles. Die Deluxe Edition enthält zudem 3 Bonustracks, darunter eine über 23-minütige Aneinanderreihung von interessanten Studio-Outtakes, sowie 4 Videos. "The Los Lonely Boys on fire"!

Das komplette Tracklisting:

1 American Idle - 3:27   
2 Fly Away - 3:37   
3 Love in My Veins - 3:44   
4 Road to Nowhere - 4:19   
5 16 Monkeys - 3:43   
6 Rockpango - 3:32   
7 Smile - 3:35   
8 Baby Girl - 4:07   
9 Change the World - 3:50   
10 Porn Star - 3:26   
11 Believe - 3:20   
12 Judgement Day [Bonus Track] - 3:14   
13 Smile.2 [Bonus Track] - 3:34   
14 Outtakes [Bonus Track] - 23:31   
15 Free Spirit [Multimedia Track]   
16 Coke in Chicago [Multimedia Track]   
17 Boxing [Multimedia Track]   
18 Warm Up [Multimedia Track]

Art-Nr.: 7317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American idle
Love in my veins
Road to nowhere
Rockpango
Change the world
Judgement day

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Miller, Buddy - buddy miller's the majestic silver springs [2011]
CD & DVD-Set! Neues Meisterwerk des unwiderstehlichen Buddy Miller, den man wohl als einen der größten Musiker und Ikonen der Americana-Szene überhaupt bezeichnen muß. Nicht nur bekannt durch seine Arbeiten als Solist und mit seiner Frau Julie mit vielen begnadeten Alben, sondern auch als überragender Gitarrist in den Bands von beispielsweise Emmylou Harris (Spyboy) und Alison Krauss & Robert Plant (während der "Raising sand"-Tour) und immer wieder als Produzent, zuletzt u. a. von Patty Griffin und Robert Plant's "Band of joy". Für das neue Werk hat sich Miller mit Bill Frisell, Marc Ribot und Greg Leisz 3 weitere, Genre-übergreifende, absolute Saitenartisten ins Boot geholt (die Vier nennen sich passenderweise "The Majestic Silver Strings"), mit denen gemeinsam er eine Reihe alter Country-Klassiker und Traditionals (wie auch ein paar wenige Eigenkompositionen) in einem grandiosen, rootsigen, wundervollen Americana-Gewand aufbereitet hat. Natürlich spielen dabei die Künste der 4 Gitarrenasse eine entscheidende Rolle (brillante, transparente Gitarrenarrangements aus Acoustc-, Electric-, Lap Steel-, Steel-, Baritone-, und Mando-Gitarren), doch von ähnlicher Wichtigkeit sind die phantastischen Gesangsleistungen, die zum einen von Buddy Miller und Marc Ribot übernommen wurden, für die aber auch eine Vielzahl hochkarätiger Gast-Sängerinnen und Sänger verantwortlich zeichnen. Mit dabei sind beispielsweise Patty Griffin, Shawn Colvin, Anne McCrary, Marc Anthony Thompson, Lee Ann Womack und selbstverständlich auch Julie Miller. Das Material kommt sehr entspannt rüber und besticht mit unglaublicher instrumentaler Finesse. Herrlich beispielsweise die wunderbar rootsige Interpretation der traditionellen Country & Western-/Cowboy-Nummer "Cattle call" (die alte Tex Owens-Nummer bringt man vor allem mit dem legendären Eddy Armold in Verbindung), der bluesig swingende Country-/Americana-Boogie "No good lover", Lefty Frizzell's Evergreen "That's the way love goes" (vorgetragen von Shawn Colvin), der traumhaft melodische Waltz "I want to be with you always" (ebenfalls eine alte Lefty Frizzell-Nummer mit tollem Duett-Gesang von Patty Griffin), die kantige, rootsige Version des George Jones-Klassikers "Why baby Why", oder das unterschwellig texanisch/mexikanisch angehauchte, exzellent von Lee Ann Womack vorgetragene "Return to me". Dieses Album ist ein wahres Americana-/Alternate Country-/Roots Country-Meisterstück, vollgepackt mit jeder Menge edler, authentischer, aber immer die nötige Portion Staub, Trockenheit und Ursprünglichkeit bewahrender Songpwerlen - so wie es sich für dieses Aufgebot an Ausnahmemusikern gehört. Großartig! Das Album kommt mit eine Bonus-DVD, die zum einen eine rund 20-minütige Dokumentation über die Entstehung des Albums enthält, und zum anderen mit einem Live-Song aus dem bisher einzigen Auftritt der "Majestic Silver Springs" vom 13. Januar 2010 aus dem Belcourt Theatre in Nashville/Tennessee aufwartet. Die Herren spielen den George Jones-Klassiker "Why baby why". Das endgültige Sahnehäubchen dieses brillanten Teils!

Das komplette Tracklisting:

1. Cattle Call 4:11
2. No Good Lover (Feat. Ann McCrary) 4:58
3. I Want To Be With You Always (Feat. Patty Griffin) 3:11   
4. Barres De La Prison (Feat. Marc Ribot) 3:50
5. Meds (Feat. Lee Ann Womack) 3:31   
6. Dang Me (Feat. Chocolate Genius) 5:02   
7. Bury Me Not On The Lone Prairie (Feat. Marc Ribot) 6:00   
8. That's The Way Love Goes (Feat. Shawn Colvin) 4:29   
9. Freight Train (Instrumental) 2:50
10. Why I'm Walkin' (Feat. Emmylou Harris) 5:48   
11. Why Baby Why (Feat. Marc Ribot) 3:40   
12. Return To Me (Feat. Lee Ann Womack) 5:06
13. God's Wing'ed Horse (Feat. Julie Miller) 4:10

Art-Nr.: 7293
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cattle call
No good lover
I want to be with you always
Barres de la prison
Why baby why
Return to me
God's wing'ed horse

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Steel Magnolia - same [2011]
Schon im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Debutalbums überaus erfolgreiches New Country-Duo, bestehend aus Meghan Linsey und ihrem Boyfriend Joshua Scott Jones. Die beiden trafen sich vor einiger Zeit in Nashville während einer Karaoke-Show und landeten schließlich bei dem in der amerikanischen Countryszene sehr renommierten "Country Music Television"-Contest "Can you duet", den sie auch prompt gewannen. (Ihre Vorgänger bei diesem Wettbewerb waren übrigens Joey + Rory.) Die Folge davon war ein Major-Deal bei Scott Barchetta's "Big Machine"-Label (auch beispielsweise die Heimat von Taylor Swift). Dann ging es Schlag auf Schlag: Ihr Top 5 Breakout-Hit "Keep on lovin' you" erzielte über eine Million Downloads, Steel Magnolia's neue Single "Just by being you (Halo and wings)" ist bereits unter den Top 5 der am meisten geschauten Videos auf CMT, sie waren mit Brad Paisley unterwegs auf dessen "H20 World Tour" und ernteten überall Anerkennung für ihre großartigen Performances, gipfelnd in zwei Nominierungen als "Duo of the year" für die "Academy of Country Music Awards". Nun ist ihr komplettes Debutalbum endlich da. Steel Magnolia bieten eine sehr knackig in Szene gesetzte, moderne, aber auch klassisch fundamentierte Mainstream New Country-Musik auf der Höhe der Zeit. Ihre Gesangsleistungen sind klasse. Kraftvoll und dynamisch übernehmen oft beide in ein und demselben Stück abwechselnd den Lead-Gesang. Im weitesten Sinne zielt ihre Musik in etwa auf das Klientel in der Schnittstelle zwischen Jason Aldean, Sugarland, Lady Antebellum, Keith Urban, Billy Currington, Rascal Flatts & Co.! Produziert wurde das Album von Dann Huff! Ein sehr vielversprechender Erstling mit jeder Menge Hit-Potenzial!

Das komplette Tracklisting:

1 Ooh La La - 3:28   
2 Keep On Lovin' You - 3:02   
3 Just By Being You (Halo and Wings) - 4:00   
4 Edge of Goodbye - 4:25   
5 Bulletproof - 3:49   
6 Not Tonight - 4:15   
7 Last Night Again - 3:54   
8 Without You - 3:27   
9 Rainbow - 4:30   
10 Eggs Over Easy - 3:55   
11 Homespun Love - 3:18   
12 Glass Houses - 4:05

Art-Nr.: 7276
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Stockholm Syndrome - apollo [2011]
Stockholm Syndrome sind ein in der Jamrock-Szene jetzt schon kultiges, grandioses, vor einigen Jahren aus dem Dunstkreis von Widespread Panic hervorgegangenes All-Star Sideprojekt, initiiert von dem famosen Panic-Bassisten Dave Schools und dem begnadeten Singer/Songwriter Jerry Joseph (Jerry Joseph & the Jackmormons). Die aktuelle Besetzung besteht neben Schools und Joseph (Gesang, Gitarre) noch aus dem bärenstarken Lead Gitarristen Eric McFadden (u.a. Keb Mo', George Clinton, Les Claypool), Gov't Mule's Keyboard-Virtuosen Danny Louis und dem herausragenden Drummer Wally Ingram (u.a. David Lindley, Jackson Browne und Sheryl Crow). Was für eine Besetzung! Und in der Tat liefert das Quintett mit "Apollo" ein den herausragenden Namen zu aller Ehre gereichendes, exzellentes, neues Studioalbum ab - das zweite nach dem 2004er "Holy happy hour". So ungewöhnlich der Name der Band ist (als Stockholm Syndrom bezeichnet man das Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen schließlich mit den Tätern sympathisieren), so prächtig ist ihre Musik. Natürlich muß man die Truppe in der Jamrock-Szene ansiedeln, und natürlich ist die Seelenverwandschaft mit Jerry Joseph's Jackmormons und vor allen Dingen Widespread Panic am engsten, doch jeder der beteiligten Musiker trägt seinen Teil an individueller Kraetivität zu dem ganz eigenen Stil der "Stockholmer" bei: Ein brodelndes, mit fabelhaften Songs gespicktes (teils sehr provokative, messerscharfe Lyrics von Jerry Joseph), kraftvolles, sehr inspiriertes Gebräu aus erdigem, wunderbar groovendem, auf exzellente Musikalität basierendem Jam Rock'n Roll voller sich wunderbar miteinander vertragender Roots-, Classicrock,- Southern-, Blues-, Funk-, Soul-, Folk-, und Psychedelic-Zutaten. Diese Mixtur mundet fantastisch. Spürbare Spielfreude und Virtuosität kennzeichen die Instrumentalpassagen, viel Kreativität das Songwriting. Tolle Percussion-Grooves treffen auf zündende Gitarrenriffs und brennende Soli, die von Danny Louis' brillanten Keyboard-Ergänzungen adäquat unterstützt werden, sowie Joseph's markigen Gesang. Trotz der allgegenwärtigen Jam-Mentalität und der teils recht rauen, dreckigen Spielweise entwickeln die Songs oft eine prima Melodik und bleiben klasse hängen. "'Apollo' sees Stockholm Syndrome building upon its initial outing by distilling a distinctive sound fueled by freewheeling creativity and incendiary rock power", heisst es in einem U.S.-Review - eine absolut passende Analyse. Songs wie zum Beispiel der von einem unwiderstehlichen Groove, erdigen, ganz dezent funkigen Riffs, einem unterschwelligen Psychedelic-Flair, wunderbaren Pedal Steel-Fills (John Keane) und einem fetten, rauen, robusten, saustarken E-Gitarren-Solo bestimmte Rocker "Apollo" (hat irgendwie etwas von Neil Young & Crazy Horse meets Widespread Panic and Pink Floyd), der jammige, von schönen Gitarren, großartiger Orgeluntermalung und toller Percussion bestimmte Soul-Rocker "Fools rush in", der auf bluesiger Basis in Szene gesetzte, kraftvoll und dynamisch abgehende, jammige Boogie "In your cups" (ultra dreckiges, von klasse Wah Wah-Klängen durchsetztes E-Gitarren-Solo), das folkige, von einer herrlichen Kombination aus Mandoline, Gitarre, Orgel und Piano (starkes Klavier-Solo von Danny Louis) geprägte, melodische "That which is coming", der groovige, gut abgehende, von zündenden Gitarren und klasse Wurlitzer-Klängen durchtränkte Jamrocker "Town & country", das mit viel Intensität, aber auch einer tollen Melodik in Szene gesetzte, jede Menge Southern Rock-Spirit und viel Soul verbreitende, kraftvoll und flüssig nach vorn rockende "Red lightnimg" (bäriges Gitarrensolo mit viel Drive), oder der entspannte, flockige Rootsrocker "Cool cool cool" demonstrieren eindrucksvoll die aussergewöhnliche Klasse dieser All Star-Allianz. Produziert hat das Werk im übrigen Dave Schools. Keine Frage: Die Fanbase dieser Truppe wird mit "Apollo" auch über die Widespread Panic-/ Gov't Mule-Community hinaus deutlich ansteigen - da sind wir uns sicher. Ein tolles Teil! Dieses muikalische Jamrock-Gebräu "schmeckt" einfach grandios...

Das komplette Tracklisting:

1   Apollo - 7:17   
2   Fools Rush In - 5:11   
3   In Your Cups - 4:23   
4   Emma's Pissed - 6:30   
5   That Which is Coming - 4:03   
6   Town & Country - 4:26   
7   Red Lightning - 5:42   
8   Sing Bird Sing - 4:08   
9   Cool Cool Cool - 4:58   
10 Finding - 3:21   
11 Wisconsin Death Trip - 5:24

Art-Nr.: 7274
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Apollo
In your cups
That which is coming
Town & country
Red lightning
Cool cool cool
Wisconsin death trip

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Thompson Square - same [2011]
Hinter Thompson Square verbirgt sich das junge Ehepaar Keifer und Shawna Thompson, die sich anschicken mit ihrem prächtigen Debutalbum die Countrycharts in Nashville ordentlich durcheinander zu wirbeln. Diese Musik ist jung, sie ist dynamisch, peppig, erfrischend, macht richtig Laune und ist trotz aller rockigen Elemente auf einer deutlichen Country-Grundlage gebettet. Shawna, die schon in ihren Teenager-Jahren einen Hang zur Countrymusic entwickelte (sie war ein großer Fan von Alabama und Reba McEntire), wuchs in dem kleinen Städtchen Chatom/AL auf, während Keifer, der in seiner Jugend nahezu alles an Musik aufsaugte, von Roger Miller bis Merle Haggard, genauso wie von Bruce Springsteen bis Tom Petty, stammt aus Miami in Oklahoma (nicht zu verwechseln mit dem berühmten Miami in Florida). Etwa zur gleichen Zeit siedelten die beiden vor einigen Jahren nach Nashville über, wo sie sich kurz darauf bei einem Gesangswettbewerb über den Weg liefen. Es war Liebe auf den ersten Blick, sowohl meschlich als auch muusikalisch. Die beiden heirateten und begannen fortan an ihrer gemeinsamen Karriere im Country-Circuit zu basteln. Und wie gut sie musikalisch zusammenpassen, beweisen sie eindrucksvoll auf ihrer großartigen Debut-CD. Tolle Melodien, exzellenter Lead Gesang von beiden, wundervolle Harmonies und nicht mehr aus den Ohren weichende Refrains prägen die durchweg erstklassigen Songs, die sich zumeist in einem recht schwungvollen, schön angerockten, saftigen Ambiente präsentieren, das zudem eine herrliche Frische austrahlt. Doch trotz dieser rockig, poppigen Anlagen ist die Basis absolut country. Das wird nicht nur durch die klug effektiv eingesetzten, Country-typischen Instrumente wie Pedal Steel, Banjo, Fiddle und Mandoline deutlich, die sich hervorragend mit den satten elektrischen Gitarren vertragen, sondern vor allem auch durch die sehr Country-tauglichen Stimmen von Shawna und Keifer. Der musikalische Bogen scheint von einer knackigen Martina McBride bis zu David Lee Murphy zu gehen, genauso wie von den frühen Sugarland bis zu Jake Owen, um es mal beispielhaft mit anderen Künstlern zu vergleichen. Beide übernehmen zu etwa gleichen Teilen den Gesang, zumeist sogar abwechselnd im selben Stück. Ebenfalls sind beide an den meisten Tracks songschreibertechnisch beteiligt, aber auch solche Vorzeige-Songwriter wie beispielsweise Jason Sellers, James LeBlanc, Billy Austin, Kip Moore und der bereits erwähnte David Lee Murphy sind involviert. Uptempo-Nummern sind in der Überzahl, aber auch die wenigen balladesken Stücke sind traumhaft melodisch und kraftvoll. Einfach fabelhaft. In diesem Duo steckt eine Menge Potenzial - das zeigt dieses Album deutlich. Wie gesagt, Thompson Square machen eine Menge Freude. Das ist knackiger, schwungvoller New Country vom Allerfeinsten! Die Fans werden die beiden schnell in ihre Herzen schließen - da sind wir uns sicher. Ein erster Beweis dafür ist der prompte und völlig verdiente Einstieg von 0 auf 3 in den Billboard Country Album-Charts. Weiter so, Shawna & Keifer!

Das komplette Tracklisting:

I   Got You - 3:05   
2   Are You Gonna Kiss Me Or Not - 3:05   
3   Glass - 3:52   
4   My Kind Of Crazy - 3:47   
5   Getaway Car - 3:32   
6   All The Way - 3:16   
7   Let's Fight - 3:01   
8   Who Loves Who More - 3:09   
9   If It Takes All Night - 4:10   
10 As Bad As It Gets - 3:28   
11 I Don't Wanna Miss You - 4:06   
12 One Of Those Days - 2:36

Art-Nr.: 7282
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Are you gonna kiss me or not
Glass
Getaway car
All the way
Let's fight
If it takes all night
One of those days

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Whiskey Myers - firewater [2011]
3 Jahre nach dem Überragenden Meisterwerk "Road of life" der texanischen Southern Rock-/"Red Dirt"-Rock-Formation Whiskey Myers kommt nun mit "Firewater" der heiß ersehnte Nachfolger. Leute, Ihr dürft Euch freuen: Die Truppe hat auch für das oft so schwere zweite Album nichts von ihrer Faszination und Klasse eingebüßt. Im Gegenteil: Sie machen den nächsten Schritt in die richtige Richtung und liefern mit "Firewater" erneut ein absolutes "Killer"-Teil ab. Whiskey Myers definieren und etablieren sich mit diesem zweiten Meisterwerk endgültig als eine der besten Southern Rock Bands unserer Tage! Überragend! Produziert hat übrigens Lery Powell, der mit seinen Messengers (Leroy and The Messengers Powell) kürzlich ebenso ein grandioses Werk ablieferte.

Das komplette Tracklisting:

1 Bar, Guitar and a Honkey Tonk Crowd (3.17)
2 Guitar Picker (3.28)
3 Ballad of a Southern Man (3.40)
4 Calm Before the Storm (5.39)
5 Broken Window Serenade (5.46)
6 Different Mold (5.21)
7 Turn It Up (3.24)
8 Virginia (4.20)
9 Anna Marie (3.37)
10 How Far (3.07)
11 Strange Dreams (6.12)
12 Song For You (7.59)

Art-Nr.: 7348
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bar, guitar and a honky tonk crowd
Ballad of a southern man
Broken window serenade
Different mold
Turn it up
Virginia
Strange dreams

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