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Bates, Jeff - leave the light on [2006]
Manche nennen ihn die Reinkarnation des legendären Conway Twitty, andere den Barry White der Countrymusic. Wie dem auch sei, fest steht, dass Jeff Bates sicherlich eine außergewöhnliche, Wärme-ausstrahlende Baritone-Stimme besitzt, deren Wirkung man sich kaum entziehen kann. Rein äußerlich wirkt er eigentlich eher wie einer der jungen Wilden, Marke Blake Shelton, Chris Cagle, Drew Womack etc., die auszogen, um Music City im Sturm zu erobern. Auch was seine Vergangenheit angeht, glaubt man kaum, was der Bursche schon so alles erlebt, bzw. auf dem Kerbholz hat. Als Kind zur Adoption freigegeben, mit 14 von der Schule geflogen, Militärdienst bei der Navy, Arbeit auf einer Öl-Plattform, erste musikalische Erfahrungen mittels einer Clubanstellung, Ehe, Umzug nach Nashville, erste Songwriteraktivitäten, Scheidung, nächste Ehe, Drogenkonsum, damit verbundene Diebstähle, schließlich Gefängnisaufenthalt. Dass Jeff Bates dennoch die Spur zurück ins Leben fand, verdankt er letztendlich den Herren Gene Watson, Tracy Lawrence und Kenny Beard. Die beiden erstgenannten Künstler entschlossen sich (mit Erfolg) Songs von Bates in ihr Programm zu nehmen, letztgenannter Produzent hielt ihm als Freund die Treue, vertraute seinem Songwriter-Talent, und verschaffte ihm einen Plattendeal bei RCA. Zur Recht, wie sein Debüt "Rainbow Man", das sich viele Monate in den Charts hielt, eindrucksvoll bewies. Nach einigem Hin und Her hat es nun endlich auch mit dem Nachfolger "Leave The Light On" geklappt, wieder eine Ansammlung äußerst gelungener, traditioneller, zeitloser Countrysongs! Anders wie beim Erstling (da hatte Jeff noch alle Stücke mit geschrieben), ist er diesmal nur bei einem Drittel der Songs kompositorisch involviert, wobei der Rest mit viel Fingerspitzengefühl ausgesucht wurde. Im Bereich der Begleitmusiker wurde das Licht alles andere als auf Sparflamme gehalten, d.h. Bates konnte so richtig aus dem Vollen schöpfen. Hier ist die Creme de là Creme der Nashville-Szene (u. a. Chad Cromwell, Billy Panda, David Grissom, Brent Mason, Joe Spivey, Tony Harrell, Dan Gugmore, Mike Johnson, Eric Darken) vertreten. Die CD startet mit der Singleauskoppelung von "Long Slow Kisses", das bereits auf dem Vorgänger enthalten war, und diesmal deutlich mehr Gesangsanteile enthält. Die Billy "Crash" Craddock-Cover-Version von "Rub It In" macht mit seinen Honkytonk-Anleihen (klasse Piano, schönes Slide-Solo) richtig Laune. Im weiteren Verlauf gibt es dann einen Mix aus sehr gemäßigtem Midtempo/Balladenanteil und einigen flotteren Nummern. Sämtliche Stücke sind durchweg in traditionellen Country-Bahnen angesiedelt. Sie sind dabei, nicht zuletzt durch Bates individuelle Stimme und die brillante musikalische Umsetzung, als absolut radiotauglich einzustufen, so daß der ein oder andere Hit schon dabei herausspringen sollte. Im Vordergrund immer das gut aufeinander abgestimmte Zusammenwirken von Steel-, E-Gitarre, Fiddle und Piano. Die ruhigen Sachen wie "No Shame", "Leave The Light On", "The Woman He Walked On", das autobiographische "One Second Chance", " I Can’t Write That" und "Mama Was A Lot Like Jesus" scheinen wie für Bate’s angerauht-warme Stimme geradezu prädestiniert zu sein und dürften in Conwy Twitty-mäßiger Art viele weibliche Herzen an angelehnter Männerschulter zum Schmelzen bringen. Für’s "starke" Geschlecht hält Jeff dann Songs wie "Hands On Man" (Billy Ray Cyrus-Charakter), "That’ll Get You Ten" (Mischung aus Montgomery Gentry und Trace Adkins mit viel Outlaw-Flair), das zunächst als Single und Albumtitel geplante (und danach wieder verworfene) "Good People" (schöner Countryheuler mit ausgiebigen Steelpassagen), oder der "Mitgröler" "What I Know" (mit eingeblendeten Live-Passagen) bereit, die nicht nur in Bierlaune die Stimmung der Zuhörerschaft heben dürften. "Leave The Light On" ist insgesamt wieder ein blitzsauberes, kräftiges, traditionell gehaltenes Werk, das sicherlich seinen Weg in die Charts finden wird. Nicht nur eingefleischten Bates-Fans, sondern eigentlich auch allen Liebhabern traditioneller Country-Komponenten im Allgemeinen ist diese Scheibe wärmstens zu empfehlen. Keine Frage, in Nashville wird das Licht für Jeff Bates weiterhin an bleiben! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4100
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bates, Jeff - one day closer: live ~ dvd [2011]
Großartige Live-DVD von Jeff Bates, zeitgleich erschienen mit seiner neuen "Mini-CD" "One day closer". Die DVD enthält einen am 12. Oktober 2010 "at the Trinity Music City Auditorium" aufgenommenen Konzertmitschnit sämtlicher Songs der "One da closer"-CD, die Jeff dort mit seiner klasse Touring-Truppe "The Good People Band" präsentiert. Ein feines Live-Erlebnis, denn der Mann singt auf der Bühne nicht minder stark als im Studio - im Gegenteil! Dementsprechend wird er vom Publikum begeistert gefeiert. Filmtechnisch ist das Ganze bestens eingefangen. Doch das ist nicht alles. Die DVD enthält darüber hinaus noch 3 Bonus-Videos, 2 Acoustic Studio-Performances und einen Film über "The making of the One day closer-CD". Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Der komplette DVD-Inhalt:

Live concert:
1 The Rapture
2 Living Stones
3 One Day Closer
4 Wayfaring Stranger
5 Life's Railway To Heaven
6 If You Could See Me Now

Bonus videos:
7 Don't Hate Me For Lovin' You
8 One Thing
9 That's What Christmas is

Acoustic studio performances:
10 He Wasn't Like Us
11 Amazing Grace

12 Fan Photo Slide Show
13 The Making of Jeff's One Day Closer CD

Art-Nr.: 7286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Bella, Mike - lost in the shuffle [2005]
Auch so ein Künstler, von dem man gar nicht glauben mag, dass er nicht schon einen Majorlabel-Vertrag in der Tasche hat und die Nashville Country-Charts durcheinander wirbelt. Welch ein feines Album. Mike Bella, seit frühester Jugend durch seine Familie in der Countrymusic involviert und ein glühender Verehrer von Buck Owens, präsentiert auf dem herrlichen Album "Lost in the shuffle" traditionellen, vollkommen unverfälschten, reinen Honky Tonk Country vom Allerfeinsten. Bella hat eine großartige, saubere Stimme! Das ist Musik in allerbester Tradition seines Vorbildes Buck Owens, aber auch geradezu ein "Muß" für die Freunde solcher Künstler wie Alan Jackson, George Strait, Merle Haggard (dessen "White Line Fever" er hier covert), Randy Travis, Paul Overstreet, Billy Yates usw.! Die Arrangements werden durch großartige Steelguitars, Fiddles, und Gitarren bestimmt, bedient von erstklassigen Musikern wie beispielsweise Steve Hinson und Hoot Hester! Ein ganz feines "Pure Country"r-Album!

Art-Nr.: 3965
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I won't live that long
Love lives on
Give me flowers
White line fever
Wild side of me

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Eleven Hundred Springs - eight the hard way [2011]
Eleven Hundred Springs - Made in Texas! Das ist ein Countrymusic-Gütesiegel, das die großartige Band aus Dallas stolz zur Schau trägt. Und das darf sie auch. Eine der besten texanischen Countrybands beglückt uns erneut mit einem wunderbaren Album allerfeinster, von zwangloser Spielfreude, Lockerheit und ursprünglicher Reinheit geprägter, lupenreiner Countrymusic, so wie sie in den Barrooms, Dancehalls und Honky Tonks von Texas zu Hause ist. Trotz ihres klassischen, durch und durch traditionellen Ambientes, teils mit einem schönen Old School-Flair, leben die Songs von ihrer unmittelbar rüberkommenden Frische. Sie sind simpel, eingängig, flockig, gehen prima ins Ohr und beeindrucken gleichzeitig mit exzellenter musikalischer Kompetenz. Durch den natürlichen Charme der Musik "riecht" man förmlich dieses unwiderstehliche, ländliche Texas-Flair. Hippe Nashville-Trends oder gar poppige Elemente sind der Band ein Greuel. Nein, diese Jungs spielen nichts als reine, unverbrauchte Countrymusic ohne aufgesetzten Schnickschnack. Bestimmt wird das musikalische Geschehen von dem großartigen Baritone-, Telecaster- und Acoustic-Gitarrenspiel sowie dem nicht minder starken Gesang des Frontmannes und Songwriters Matt Hillyer (seine Stimme zeichnet sich durch einen dezenten Gram Parsons-Vibe in Verbindung mit natürlichem Southern-Charme aus), der tollen Fiddle-Arbeit des "3rd generation Texas fiddlers" Jordan Hendrix und den herrlichen Steelguitar-Einlagen des vorzüglich agierenden Burton Lee, der auch vereinzelt mal mit ein klasse Dobro zupft. Komplettiert wird das Quintett durch den Bassisten Steven Berg (wie Matt Hillyer Gründungsmitglied der 1998 formierten Band) und den neuen Drummer Arjuna Contreras. Die Einflüsse der "Springs" reichen von den bereits erwähnten Gram Parsons und Waylon Jennings, über Hank Williams, Buck Owens, Willie Nelson, Johnny Cash und George Strait, bis hin zu Doug Sahm und Bob Wills and his Texas Playboys. All das verarbeiten sie zu ihrem eigenen, unwiderstehlichen, so reinen und wohl schmeckenden Country-Menü, auf das man, hat man es erst einmal gekostet, nicht mehr verzichten möchte. Ob die traumhaft lockere, flockige, honky-tonkin' Texas Country-Nummer "This ain't the first time (but it's the worst time)" mit der großartigen Baritone E-Gitarre, den wunderbaren Pedal Steel-Flls und der surrenden Fiddle (der Background-Gesang kommt übrigens von der exzellenten Brennen Leig), das flotte, schwungvolle, flüssige, schön ins Ohr gehende Traditional Country-Stück "Heartstrings" mit der starken E-Gitarren-/Fiddle-Begleitung, der lupenreine Old School Honky Tonker "No place else to go" in seinem klasse Steelguitar-/Fiddle-Arrangement und dem wunderbaren Harmonie-Gesang, das seinem Titel alle Ehre machende "Hardcore Honkytonk", oder der kraftvolle, mit einem klasse Waylon-Flair versehene, prächtig groovende Outlaw-/Roadhouse-Boogie "We're from Texas" (großartige Baritone Gitarren-Riffs, herrliche Pedal Steel) - diese Burschen spielen ihre "real country music" mit ungemein viel Herz und purem Idealismus. Das ist ihr Leben, das macht ihnen Spaß - und das kommt rüber. "Long live the 'Springs'"...

Die komplette Songliste:

1. This Ain't the First Time (But It's the Worst Time) 3:39
2. Heartstrings 3:13
3. Stuff You Can't Refuse 3:18
4. Nobody Loves You Like Me 2:39
5. No Place Else to Go 3:31
6. Not What I Thought You Would Say 3:26
7. Hardcore Honkytonk 3:17
8. We Can Work This Out 3:09
9. For Better or Worse 3:21
10. We're From Texas 3:05

Art-Nr.: 7294
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time (but it's the worst time)
Heartstrings
No place else to go
Not what I thought you would say
We can work this out
We're from Texas

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Owen, Jake - endless summer ep [2012]
4-Track EP! Schöne, viel "summer fun" verbreitende EP von Jake Owen, die die Wartezeit bis zum Nachfolgealbum der so erfolgreichen "Barefoot Blue Jean Night"-CD angenehm verkürzt. 4 lockere, lässige, fröhliche Songs, die einen ewigen Sommer suggerieren. Wie heisst es so schön in einem U.S.-Review: "Just a bunch of tunes for a sunset filled with beer, friends, and lazy kisses". Besser kann man es nicht ausdrücken.

Die komplette Tracklist:

1. Summer Jam - 3:41
2. Pass a Beer - 3:41
3. Steal My Kisses - 3:03
4. Surefire Feeling - 3:35

Art-Nr.: 7959
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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Paisley, Brad - this is country music [2011]
Das neue Album von Brad Paisley ist da! "This is Country Music" heisst es - und damit ist bereits alles gesagt. So spielt man heute "real country music"! Wunderbar! Einst als "savior of countrymusic" geadelt, hat dieser "Titel" noch immer Bestand, denn Paisley verkörpert Countrymusic wie kaum ein anderer. Authentisch und ehrlich durch und durch, ungemein abwechslungsreich und mit einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Paisley ist ein Wahsinns-Gitarrist (er streut wieder atemberaubende Soli ein), ein toller Sänger und ein Songwriter, der einfach immer das richtige Näschen für den richtigen Song hat. Herrlich beispielsweise das erfrischende Titelstück, eine rein und natürlich "duftende" Countrynummer, locker und knackig zugleich, mit einer tollen Melodie und grenzenlos virtuosem Gitarrenspiel. Oder auch das famose "Old Alabama", eine Hommage an die Countryhelden um Randy Owen und Co., denn als Alabama ihre größten Erfolge feierten, war Pailsey noch ein Teenager (klasse, das Alabama's Randy Owen, Jeff Cook und Teddy Gentry hier mit von der Partie sind). Ganz hervorragend beispielsweise auch der lupenreine "drinkin'" Honky Tonker "Don't drink the water", den Paisley zusammen mit Blake Shelton bringt, das furiose, von tierischen Gitarrenläufen begleitete und mit viel Wüsten-/Ghost Town-Flair "geschmückte" "Working on a tan", die harmonische, mit Carrie Underwood im Duett dargebotene, wunderschöne Ballade "Remind me", das frisch und flockig swingende, Steelguitar-getränkte, traditionelle "Toothbrush", das traumhafte Instrumental "Eastwood" (eine hinreissende Huldigung an den großen Western-Helden Clint Eastwood in einem wunderbar Spaghetti Wesren-kompatiblen Ambiente; Eastwood selbst hat hier einen kurzen Gast-Auftritt), oder das mit den Gästen Marty Stuart, Carl Jackson und Sheryl Crow herrlich grassig in Szene gesetzte Traditional "Life's railway to heaven". Egal, was Brad Pasiley auch anpackt: "This is Country Music" - und zawr in höchster Vollendung!

Das komplette Tracklisting:

1 This is Country Music - 5:14   
2 Old Alabama - 5:02   
3 A Man Don't Have to Die - 4:19   
4 Camouflage - 4:26   
5 Remind Me - 4:32   
6 Working On a Tan - 4:04   
7 Love Her Like She's Leavin' - 4:09   
8 One of Those Lives - 4:13   
9 Toothbrush - 3:09   
10 Be the Lake - 3:56   
11 Eastwood - 5:02   
12 New Favorite Memory - 4:11   
13 Don't Drink the Water - 3:46   
14 I Do Now - 4:00   
15 Life's Railway To Heaven - 4:52

Art-Nr.: 7373
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Thompson Square - same [2011]
Hinter Thompson Square verbirgt sich das junge Ehepaar Keifer und Shawna Thompson, die sich anschicken mit ihrem prächtigen Debutalbum die Countrycharts in Nashville ordentlich durcheinander zu wirbeln. Diese Musik ist jung, sie ist dynamisch, peppig, erfrischend, macht richtig Laune und ist trotz aller rockigen Elemente auf einer deutlichen Country-Grundlage gebettet. Shawna, die schon in ihren Teenager-Jahren einen Hang zur Countrymusic entwickelte (sie war ein großer Fan von Alabama und Reba McEntire), wuchs in dem kleinen Städtchen Chatom/AL auf, während Keifer, der in seiner Jugend nahezu alles an Musik aufsaugte, von Roger Miller bis Merle Haggard, genauso wie von Bruce Springsteen bis Tom Petty, stammt aus Miami in Oklahoma (nicht zu verwechseln mit dem berühmten Miami in Florida). Etwa zur gleichen Zeit siedelten die beiden vor einigen Jahren nach Nashville über, wo sie sich kurz darauf bei einem Gesangswettbewerb über den Weg liefen. Es war Liebe auf den ersten Blick, sowohl meschlich als auch muusikalisch. Die beiden heirateten und begannen fortan an ihrer gemeinsamen Karriere im Country-Circuit zu basteln. Und wie gut sie musikalisch zusammenpassen, beweisen sie eindrucksvoll auf ihrer großartigen Debut-CD. Tolle Melodien, exzellenter Lead Gesang von beiden, wundervolle Harmonies und nicht mehr aus den Ohren weichende Refrains prägen die durchweg erstklassigen Songs, die sich zumeist in einem recht schwungvollen, schön angerockten, saftigen Ambiente präsentieren, das zudem eine herrliche Frische austrahlt. Doch trotz dieser rockig, poppigen Anlagen ist die Basis absolut country. Das wird nicht nur durch die klug effektiv eingesetzten, Country-typischen Instrumente wie Pedal Steel, Banjo, Fiddle und Mandoline deutlich, die sich hervorragend mit den satten elektrischen Gitarren vertragen, sondern vor allem auch durch die sehr Country-tauglichen Stimmen von Shawna und Keifer. Der musikalische Bogen scheint von einer knackigen Martina McBride bis zu David Lee Murphy zu gehen, genauso wie von den frühen Sugarland bis zu Jake Owen, um es mal beispielhaft mit anderen Künstlern zu vergleichen. Beide übernehmen zu etwa gleichen Teilen den Gesang, zumeist sogar abwechselnd im selben Stück. Ebenfalls sind beide an den meisten Tracks songschreibertechnisch beteiligt, aber auch solche Vorzeige-Songwriter wie beispielsweise Jason Sellers, James LeBlanc, Billy Austin, Kip Moore und der bereits erwähnte David Lee Murphy sind involviert. Uptempo-Nummern sind in der Überzahl, aber auch die wenigen balladesken Stücke sind traumhaft melodisch und kraftvoll. Einfach fabelhaft. In diesem Duo steckt eine Menge Potenzial - das zeigt dieses Album deutlich. Wie gesagt, Thompson Square machen eine Menge Freude. Das ist knackiger, schwungvoller New Country vom Allerfeinsten! Die Fans werden die beiden schnell in ihre Herzen schließen - da sind wir uns sicher. Ein erster Beweis dafür ist der prompte und völlig verdiente Einstieg von 0 auf 3 in den Billboard Country Album-Charts. Weiter so, Shawna & Keifer!

Das komplette Tracklisting:

I   Got You - 3:05   
2   Are You Gonna Kiss Me Or Not - 3:05   
3   Glass - 3:52   
4   My Kind Of Crazy - 3:47   
5   Getaway Car - 3:32   
6   All The Way - 3:16   
7   Let's Fight - 3:01   
8   Who Loves Who More - 3:09   
9   If It Takes All Night - 4:10   
10 As Bad As It Gets - 3:28   
11 I Don't Wanna Miss You - 4:06   
12 One Of Those Days - 2:36

Art-Nr.: 7282
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Are you gonna kiss me or not
Glass
Getaway car
All the way
Let's fight
If it takes all night
One of those days

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