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Gallagher, Rory - notes from san francisco [2011]
2 CD-Set! Unverzichtbar für die Fans dieses unvergessenen Gitarrengottes! Dieses 2 CD-Set beinhaltet ein bislang nie veröffentlichtes, in San Francisco aufgenommenes Studioalbum aus dem Jahre 1978, das Rory seinerzeit wegen seiner Meinung nach nicht zufriedenstellender Abmischung aus dem Verkehr zog (jetzt wurden die Aufnahmen von Rory's Bruder und seinem Neffen neu überarbeitet) und auf der CD2 einen ebenfalls bislang unveröffentlichten Live-Mitschnitt vom Dezember 1979 aus dem Old Waldorf von San Francisco. Der Sound der beiden CDs ist absolut in Ordnung! Historisch bedeutende, musikalische Dokumente aus dem Fundus dieses begnadeten Blues Rock'n Roll-Gitarristen.

Ein informatives U.S.-Review im Original:

It's surprising, considering the interesting back-story on the studio portion of this posthumous Rory Gallagher release, that there are no notes on the actual packaging to chronicle its eventual appearance in 2011, nearly 33 years after being recorded in December,1977. According to the press release though, Gallagher clashed with producer Elliot Mazer about the mix on these dozen tunes and not only shelved the tapes, but broke up his long time band after the San Francisco session ended. Out went keyboardist Lou Martin and drummer Rod de'Ath, replaced by skinsman Ted McKenna (bassist Gerry McAvoy remained) to strip down the sound for his next phase. About half these songs such as "Mississippi Sheiks," "Fuel to the Fire," "Brute Force & Ignorance," "Cruise on Out" and "Overnight Bag" appeared on 1978's Photo Finish in different performances. Some like the closing "Out on the Tiles" and "B Girl" will be new to all but the most ardent Gallagher followers. The guitarist apparently mentioned to his brother Donal shortly before his death that he'd like the tapes to be released someday if they were remixed, which is exactly what Donal's son Daniel did in 2011, resulting in these long lost tracks finally seeing the light of day. Despite Gallagher's reservations, everything here is up to his usual high standard and he obviously respected the material enough to re-record the bulk of it with a different band and producer later that year. Electric violin on "Mississippi Sheiks" is a new twist on both Gallagher's blues/rock style and the song, which helps differentiate this version from the more famous one that appeared on Photo Finish. Saxophone, played by Martin Fiero, enhances two cuts, also bringing a unique groove, especially to the lumbering "Brute Force and Ignorance." The package includes a December 1979 live show, also recorded in San Francisco, that finds Gallagher and his two piece in typically fine fettle. They revisit the Taste-era chestnut "Bullfrog Blues" and tear into the rarity "I'm Leavin'" with their notoriously paint peeling approach. He digs back some years for a tough take on "Tattoo'd Lady" but most of the set is derived from his mid-late 70s albums Top Priority, Photo Finish and Calling Card. A closing breathless "Sea Cruise" is probably a nod to Jerry Lee Lewis on whose album that appeared on with Gallagher guesting. It caps off a roaring, electrifying show that, along with the studio disc, makes a worthwhile addition to any Gallagher lover's collection. Even lacking detailed liner notes this is a keeper and an important historical document in Rory Gallagher's short but eventful career. ~ Hal Horowitz, Rovi

Disc 1
1 Rue the Day - 4:26   
2 Persuasion - 4:45   
3 B Girl - 4:42   
4 Mississippi Sheiks - 5:56   
5 Wheels Within Wheels - 3:40   
6 Overnight Bag - 4:46   
7 Cruise On Out - 5:19   
8 Brute Force & Ignorance - 5:45   
9 Fuel To the Fire - 5:43   
10 Wheels Within Wheels [Alt. Version] [Alternate Take][Version] - 3:55   
11 Cut a Dash [bonus track] - 3:49   
12 Out On the Tiles [bonus track] - 4:22   

Disc 2
1 Follow Me [Live] - 6:25   
2 Shinkicker [Live] - 3:42   
3 Off the Handle [Live] - 7:01   
4 Bought and Sold [Live] - 4:43   
5 I'm Leavin' [Live] - 4:35   
6 Tattoo'd Lady [Live] - 6:49   
7 Do You Read Me [Live] - 6:11   
8 Country Mile [Live] - 3:51   
9 Calling Card [Live] - 5:51   
10 Shadow Play [Live] - 5:11   
11 Bullfrog Blues [Live] - 5:38   
12 Sea Cruise [Live] - 3:39

Art-Nr.: 7376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Martin, Clint - last of a dying breed [2011]
"I dedicate this album to my grandma Queita Martin, who I miss every day. Thank you for buying me those old George Strait cassettes when I was a kid". Clint Martin's in den Linernotes des Covers nachzulesender, emotionaler Dank an seine Großmutter, die ihn in seiner Kindheit stetig mit neuer George Strait-Musik versorgte, offenbart uns klar und deutlich den wohl größten Einfluß des Texaners. Der junge Mann aus dem kleinen Kaff Leesville, im Südwesten der Gonzales County Area gelegen, gehört zu den wohl vielversprechendsten Talenten des Country. Ausgestattet mit dem Potential, vielleicht eines Tages in die schier überdimensionalen Fußstapfen seines großen Vorbildes treten zu können, legt er mit "Last of a dying breed" ein Album vor, das voller Vitalität mitten ins Herz der Countryfreunde trifft. Wunderbar! Diese Countrymusic lebt, sie atmet, sie ist durch und durch ehrlich und echt. Sie ist traditionell, rein, ursprünglich - und dennoch schafft Martin den so schwierigen Spagat zwischen purem Classic-Country und knackigem, erdigem, modernem Texas-(New)Country spielend. Nahezu alle Songs sind absolut Nashville- und Charts-kompatibel, bewahren aber gleichzeitig diese im Lone Star State so einzigartig zelebrierte, zwanglose, erdige "Red Dirt"-Mentalität. Damit bewegt er sich einerseits auf dem Terrain solcher Nashville-Helden wie beispielsweise Mark Chesnutt, Tracy Byrd, Alan Jackson, George Strait, Easton Corbin und jüngst Craig Campbell, liegt andererseits aber auch voll auf der Schiene solcher Texas-Heroes wie Jason Boland & The Stragglers, Trent Willmon, Jamie Richards oder Pat Green. Unterlegt von den jeweilegen Songs glänzend angepassten Rhythmen schlängeln sich herrliche Steelguitars durch diese Lieder, begleitet von surrenden Fiddles, hier und da mal einer grassig gezupften Mandoline und prächtigem, erstklassig in Szene gesetzten E-Gitarren. Der exzellente John Carroll begesitert diesbezüglich mit hochwertigem, typischem Country-Picking, ebenso wie mit zündenden Soli. Welch ein Rahmen für Martin's großartigen Gesang. Er verfügt über eine hervorragende Countrystimme mit einer Ausstrahlung und Performance, die sich absolut auf Augenhöhe mit den vorgenannten Kollegen wiederfindet. Ein weiteres Plus: Der Mann ist ein grandioser Songwriter. Hier braucht's keine Nashville-Profis. Martin erledigt das vollkommen allein und komponiert Songs, wie sie "countryer" nicht sein können - auch textlich (nachzulesen im Booklet). Man sieht sie quasi vor Augen, die Weiten der texanischen Prairies und die urigen Honky Tonk-Saloons. Man spürt ihn regelrecht, den Staub an den Cowboystiefeln und hat ihn einfach in der Nase, diesen "smell of the wild west". Los geht's gleich mit einem mitreissenden Traditional (New)Country-Feger ("I love being me"), der einem nicht mehr aus den Ohren gehen will. Überhaupt strotzen die Songs nur so vor klasse Melodien. Die Nummer entwickelt einen tollen Drive, begeistert mit wirbelnder Fiddle, schön im Hintergrund jaulender Steel und exzellentem E-Gitarren-Picking, inklusive eines erdigen, staubigen Solos. “'I Love Being Me' makes you want to drive ninety miles per hour on the interstate with the top down", sagt Martin über dieses Lied. Keine Frage, das ist Countryfeeling pur! So folgt ein Highlight nach dem nächsten, wie beispielsweise das knackige, dynamische "Storm of her memory" (hier werden pure Countrytradition und kernige Rock E-Gitarre auf ganz natürliche Weise miteinander vereint), das sich von einem langsamen Waltz zunächst in einen flotten, Fiddle-getränkten Western Two-Stepper und dann in eine Waylon-kompatible Outlaw-Countrynummer verwandelnde "Living lives overdues" (großartiger, kleiner E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Schlagabtausch in der Mitte), der furios abgehende, swingende, wohl jeden noch so faulen Cowboy auf die Tanzfläche ziehenden Roadhouse-/Honky Tonk-Heuler "Keepin' it country" (schönes Piano-Geklimper), oder das geniale Titelstück "Last of a dying breed (Grandpa's song)". In dieser wunderschönen, traumhaft melodischen, puren Country-Ballade erzählt Martin die Geschichte seines Großvaters. Eine Geschichte über das Leben eines der letzten wahren Cowboys, einer vom Aussterben bedrohten "Spezies", wie es sie heute kaum noch gibt. Und er erzählt sie mit der perfekten musikalischen Begleitung aus wimmernder, klarer Steelguitar, wunderbaren Mandolinen-Akkorden, feinen Fiddle-Klängen und unaufdringlcher, großartiger E-Gitarre. Herrlich! Eigentlich müssten die Labelbosse Nashville's diesen Mann schon längst auf dem Radar haben. Clint Martin hat das Zeug dazu, wieder mehr klassische Traditionen in der Countrymusic zu etablieren, ohne sie dabei allzu "altbacken" klingen zu lassen, Nein, das ist zwar pur und rein, aber auch absolut zeitgemäss. Der Bursche wäre eigentlich ein Glücksfall für Nashville, wenn die "Nashville-Mafia" ihm eine Chance gäbe. Aber vielleicht will er das ja gar nicht. Vielleich will er einfach nur seine Unabhängigkeit bewahren und seine musikalische Freiheit genießen. Wir jedenfalls genießen diese wunderbare Musik in vollen Zügen. Das Teil ist im übrigen eine rare "Privatpressung" im Eigenvertrieb des Künstlers.

Die komplette Tracklist:

1. I Love Being Me 3:39
2. In The Doghouse Again 4:03
3. Storm of Her Memory 3:55
4. Last of a Dying Breed (Grandpa's Song) 4:10
5. Gone 3:56
6. My Ship Ran Aground 4:24
7. Keepin' it Country 3:50
8. Red Rio Grande 4:02
9. The Long Ride 3:59
10. Living Life's Overdues (incl. hidden track) 9:08

Art-Nr.: 7371
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I love being me
In the doghouse again
Storm of her memory
Last of a dying breed (Grandpa's song)
Gone
Keepin' it country
Living life's overdues

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Martin, Leland - the early years [2008]
Eine feine Sache für alle Leland Martin- und Traditional Country-Fans: Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft und nun bringt er in Eigenregie endlich einige seiner früheren Aufnahmen, die es schon lange nicht mehr auf "regulären" Alben gibt, bzw. noch nie gab, auf den Markt. Der Bursche aus Houston/Missouri ist ein "richtiger Kerl" vom Lande, der schon zig Jobs auf dem Buckel hat um sich und seine Familie durchzubringen, dabei aber seit frühester Kindheit die Countrymusic, das Singen, Gitarre spielen und Songs schreiben nie aus den Augen verlor. Vielleicht kommt er deshalb so authentisch rüber. Unter anderem feierte er in den Achtzigern einigen Erfolg als Tour-Gitarrist für Freddie Hart. Zuletzt überzeugte er mit dem großartigen Trucker Country-Album "I'll pick the guitar, you drive the truck". Auch die hier nun veröffentlichten Songs aus den frühen Jahren können sich wirklich sehen (hören) lassen und belegen nachhaltig, warum Martin auch unter den hiesigen Countryfreunden so beliebt ist. Das Material ist klasse! Deutlich merkt man die Einflüsse von Merle Haggard, George Jones, George Strait, Johnny Cash und auch Elvis, die er auch schon in jungen Jahren hervorragend in sein eigenes Material integrierte. Und gesangstechnisch kann Martin mit seinen großen Vorbilden bestens mithalten. "The early years" zeigt einen Leland Martin, dessen Musik schon damals die gleiche Qualität hatte wie heute. Das ist schöne, zeitlose, "real traditional Countrymusic"!

Das komplette Tracklisting:

1 I Need A Little Good Luck Bad
2 Last Whiskey Trip
3 Silent Love
4 Tell Ol' Rover To Move On Over
5 If You Only Knew Jesus
6 Stupid Little Cupid
7 Dreams Still Come True
8 Fairytales
9 Our Little Boy
10 Home Is Where The Honky Tonk Is
11 Who Am I To Say
12 Think Before You Drink

Art-Nr.: 6123
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last whiskey trip
Tell ol' rover to move on over
Stupid little cupid
Home is where the honky tonk is
Who am I to say
Think before you drink

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Travis, Randy - anniversary celebration [2011]
Randy Travis feiert sein 25-jähriges Jubiläum im Country-Geschäft mit einer fantastischen Neu-Veröffentlichung. Er hat eine ganze Horde hochkarätiger Kollegen und Kolleginnen eingeladen und mit ihnen eine Reihe von Duetten aufgenommen. Dabei handelt es sich einerseits um einige neue Songs, aber auch um Neueinspielungen von ein paar seiner größten Hits. Mit an Bord sind u. a.: Brad Paisley, Alan Jackson, John Anderson, Kenny Chesney, Jamey Johnson, George Jones, Tim MvGraw, Lorrie Morgan, Josh Turner, Carrie Underwood, die Zac Brown Band, Gene Watson... - was für Namen. Das dabei etwas ganz Feines herausgekommen ist, versteht sich von selbst. Tolle sache! Randy Travis feiert - und die Fans feiern mit diesem großartigen Album mit.

Die komplette Songliste:

1 Everything and All (mit Brad Paisley)
2 A Few Ole Country Boys (mit Jamey Johnson)
3 Forever and Ever, Amen (mit Zac Brown Band)
4 He Walked On Water (mit Kenny Chesney)
5 T.I.M.E. (mit Josh Turner)
6 Love Looks Good On You (mit Kristin Chenowth)
7 Better Class of Losers/She's Got the Rhythm (and I Got the Blues) (mit Alan Jackson)
8 More Life (mit Don Henley)
9 Can't Hurt a Man (mit Tim McGraw)
10 Promises (mit Shelby Lynne)
11 Is It Still Over? (mit Carrie Underwood)
12 Road To Surrender (mit Kris Kristofferson & Willie Nelson)
13 Diggin' Up Bones (mit John Anderson)
14 Someone You Never Knew (mit Eamonn McCrystal)
15 Too Much (mit James Otto)
16 Didn't We Shine (mit George Jones, Lorrie Morgan, Ray Price, Connie Smith, Joe Stampley & Gene Watson)
17 Everything and All

Art-Nr.: 7414
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Williams, Zane - the right place [2009]
"Sometimes you have to go all the way around the country just to find your way back home again". Ein Umstand, den Zane Williams, würde man ihn fragen, bestätigen könnte, wie kein anderer. Den großartigen, außergewöhnlich talentierten Singer-Songwriter aus Abilene/Texas, den man mittlerweile als einen der aufstrebendsten und vielversprechendsten Country-Künstler Texas' bezeichnen muß, zog es infolge seiner musikalischen Mission im Jahre 1999 nach Nashville. Neun Jahre lebte er dort, zog durch die Clubs, spielte Hunderte von Ggs an Colleges und Universitäten und erlangte durchaus Aufmerksamkeit und Anerkennung als Songwriter. So nahm beispielsweise Jason Michael Carroll den von Williams komponierten Song "Hurry home" für sein zweites Album "Growing up is getting old" auf, der sogar, als Single ausgekoppelt, die Top 20 der Billboard Country Singles-Charts erreichte. Dennoch hat Zane Williams seine wirkliche musikalische Richtung in Nashville nie gefunden. Das gelang ihm erst, als er wieder in seinen Heimatstaat Texas zurückkehrte. Dort lebt er heute in dem Städtchen McKinney, dem Heimatort seiner Ehefrau Jodi. “It took me 9 years in Nashville to figure out who I am musically and find my sound. And sure enough once I found it, it sounded like Texas", sagt Williams und definiert damit die Basis seiner wunderbaren Countrymusic, die er heute spielt - lupenreinen, unverfälschten, "gritty" Texas-Country, frei von jeglichem Nashville-Glamour. Sein bereits im Jahre 2009 erschienenes Album "The right place" (ja, Texas ist der Platz, wo er hingehört, wo er seine musikalischen Vorstellungen uneingeschränkt verwirklichen kann) ist der beeindruckende Beweis für das immense Potenzzial, das in diesem Mann steckt - ein geradezu meisterliches Werk. Radney Foster, der "The right place" produzierte, sagt über ihn: "Zane Williams is the real deal. He has the wordsmith chops of a young Guy Clark, and the melodic sense of Rodney Crowell". Ein großes und vollkommen nachvollziehbares Kompliment. Doch Williams' großartige Musik darf und muß man noch weit differenzierter betrachten. Er schafft hier eine unwiderstehliche Balance zwischen absolut traditionellen Country-Klängen, purem Honky Tonk und feinem Old School-Feeling, aber auch zwischen erdigem Outlaw-Flair, knackigem "Red Dirt"-Country(rock) und New Country. So finden sich in seiner Musik nicht nur Spuren der bereits erwähnten Ikonen Guy Clark und Rodney Crowell, sondern ebenso von solch unterschiedlichen, mehr oder minder berühmten Künstlern wie George Strait, Johnny Cash, Billy Joe Shaver, Trent Willmon, Radney Foster, Jason Boland & The Stragglers und Jack Ingram. Daraus kreiert Williams seinen wunderbaren, von tollen Melodien und exzellentem Songwriting (alle Nummern hat er selbst geschrieben, davon nur zwei mit einem Co-Autor) geprägten Stil, der immer durch und durch Country ist. Kraftvolle, kernige Songs wechseln mit urigen Honky Tonkern und lockeren, flockigen Nummern, an der richtgen Stelle auch mal unterbrochen von einer staubigen Ballade. Das fantastische Titelstück beispielsweise, mit dem das Album beginnt, ist eine prächtige, schmissig und schwungvoll in Szene gesetzte, astreine Texas-Countrynummer, angetrieben von einer herrlichen, sirenenartigen Fiddle (Tammy Rogers) und gut nach vorn gehenden, knackigen Drums. Dazu eine Mischung aus flotten Acoustic Gitarren-Riffs und würziger, leicht angerockter E-Gitarre, inklusive eines klasse Solos. Und diese Melodie - einfach großartig! Zane Williams' erstklassige, mit einem schönen Texas-Twang versehene Countrystimme passt exzellent zu dieser Musik. Das ist vorzügliche, erfrischend unverbrauchte Countrymusic, der man den texanischen "Red Dirt"-Staub stets anmerkt. Klasse! Und es geht so weiter: Ob der lupenreine Old School Barroom Honky-Tonker "Tired of being perfect" mit seinem dezenten Hank Williams-Flair (toller, "rührender" Honky Tonk-Rhythmus, exzellente Pedal Steel, starkes Baritone E-Gitarren-Spiel, klimperndes Saloon-Piano), der wie eine Mischung aus Johnny Cash und Foster & Lloyd rüber kommende, fröhliche, honky-tonkin' Roadhouse-Feger "99 bottles" (klasse E-Gitarren-Picking in Verbibdung mit herrlichen Dobro-Klängen), die wundervolle, lockere, reine und sehr melodische, mit feiner Mandolinen- und Akkordeon-Begleitung, sowie passenden Gitarren-Fills in Szene gesetzte Countrynummer "River girl" (man sieht vorm geistigen Auge quasi die unendlichen, ländlichen, texanischen Weiten, in die man, auf einem alten Schaukelstuhl sitzend, von der Veranda seines einsamen Farmhauses in der Abenddämmerung hinaus schaut), der kernige, riffige Outlaw-/Honky Tonk-Boogie "Live to love again" (erinnert an den alten Outlaw-Haudegen Billy Joe Shaver, aber auch an die berühmte Foster & Lloyd-Nummer "Crazy over you"), das von einem schönen Western-/Prairie-Feeling geprägte "Six steel strings" (wunderbares Gitarren-/Steel-Atrangement), oder die staubtrockene, leicht mexikanisch angehauchte Ballade "Pablo and Maria", die Williams mit großer Ausstrahlung in allerbester Outlaw-/Western-Storytelling-Manier vorträgt - das sind schon beeindruckende Stücke. Zane Williams liefert mit "The right place" ein weiteres Indiz dafür, warum für viele Countryfans Texas das wahre Mekka der Countrymusic ist, und nicht Nashville - eben "der richtige Platz". Gratulation an ihn für diese absolute Pracht-CD!

Das komplette Tracklisting:

1. The Right Place 3:36
2. Tired of Being Perfect 3:17
3. 99 Bottles 4:06
4. River Girl 3:45
5. Live to Love Again 3:44
6. I Am What I Am 4:01
7. Six Steel Strings 3:45
8. Pablo and Maria 5:32
9. The Cowboy and the Clown 3:42
10. Christmas Feels Like Christmas Again 4:28

Art-Nr.: 7347
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The right place
Tired of being perfect
99 bottles
River girl
Live to love again
I am what I am
Six steel strings

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