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America - back pages [2011]
40 Jahre nach ihrem Debut sind sie wieder mit einem neuen Album am Start. Dewey Bunnell und Gerry Beckley, besser bekannt als America, beglücken uns mit einem wunderbaren Werk voller Coversongs, die sie über alles lieben und die für sie von entscheidender Bedeutung waren/sind. Stücke von Bob Dylan, James Taylor, Joni Mitchell, The Zombies, Simon & Garfunkel, Buffalo Springfield, Brian Wilson und vielen mehr in dem einzigartigen Gewand feinster, harmonischer, sonniger, lockerer Westcoast-Klänge. America klingen auf diesem Album wirklich wie zu ihren goldenen "Ventura highway"-, "A horse with no name"- und "Sister golden hair"-Zeiten. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1 America - 3:40   
2 A Road Song - 3:15   
3 Woodstock - 3:52   
4 Caroline No - 3:22   
5 Someday We'll Know - 3:37   
6 Sailing to Philadelphia - 4:57   
7 Crying in My Sleep - 4:41   
8 Time of the Season - 3:39   
9 Someting in the Way She Moves - 4:21   
10 On the Way Home - 2:37   
11 Til I Hear It from You - 3:45   
12 My Back Pages - 4:23

Art-Nr.: 7491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bottle Rockets - not so loud: an acoustic evening [2011]
Sie können auch anders: Die ansonsten doch recht druckvoll agierende Gitarren Rootsrock-Truppe kommt mit einem klasse Live-Mitschnitt, aufgenommen während zwei Acoustic-Shows am 19. und 20. Aprl 2007 im Lucas School House ihrer Heimatstadt St. Louis. Brian Henneman und seine Freunde haben hörbar Spaß daran, ihre Tracks in diesem schönen, rootsigen "stripped down" Acoustc-Gewand zu präsentieren, und das Publikum teilt diese Freude. Henneman betont, dass die meisten Songs der Bottle Rockets zunächst nur mit einer akustischen Gitarre geschrieben wurden. Und er ist mächtig stolz darauf, diese "down to the roots"-Versionen mittels dieser Live-Veröffentlichung nun den Fans zugänglich machen zu können. Wirklich eine feine Sache!

Die komplette Setlist:

1 Early In the Morning (2.08)
2 Gravity Fails (3.09)
3 Lucky Break (2.56)
4 Perfect Far Away (5.21)
5 One of You (2.15)
6 I Don't Want To Go Home (5.42)
7 1000 Dollar Car (3.37)
8 Kit Kat Clock (2.55)
9 Smokin’ 100's Alone (3.24)
10 Turn For the Worse (3.01)
11 Rural Route (7.14)
12 Kerosene (3.38)
13 Mom & Dad (4.44)

Art-Nr.: 7519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Bryan, Luke - tailgates & tanlines [2011]
Der sympathische, junge Mann und bekennende George Strait-Fan aus Georgia schwebt momentan auf einer Welle des Erfolges. Die erste Single seines dritten Albums "Tailgates & tanlines" ist bereits in den Top 5 der Billboard Country Singles-Charts vertreten, aber das scheint noch nicht das Ende zu sein, denn der Pfeil für das prächtige "Country girl (Shake it for me)", eine wunderbar authentische, fröhliche, junge Country Party-Nummer mit einem klasse Mitsing-Refrain, geht weiter steil nach oben. Das es so gut läuft, verwundert wenig, denn Bryan kann einfach auf hervorragendes Songmaterial zurückgreifen, das er in vielen Fällen auch mitkomponiert hat. Das "Zeug" bleibt richtig gut hängen, geht einfach prima ins Ohr. Das ist hervorragend gemachter Mainstream New Country, performt von herausragenden Musikern (nahezu jeder, der in Nashville's Top-Garde Rang und Namen hat, ist am Start), modern, top-aktuell, aber stets die puren Country-Traditionen wahrend. Luke setzt dabei auf eine gesunde Mischung aus kraftvollen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Uptempo-Nummern und der ein oder anderen, großartigen Balladen. Wunderbar, wie die transparenten, saftigen Gitarren immer wieder durch Steelguitar, Mandoline, Dobro oder Banjo ergänzt werden. Keine Frage, Luke Bryan ist dabei, sich in der A-Liga Nashville's nachhaltig zu etablieren. Das Album wird, neben dem bereits erwähnten "Country girl", noch etliche, weitere Hits abwerfen - das dürfte sicher sein. Klasse Stoff für die Fraktion von Blake Shelton, Eric Church, Rodney Atkins, Tim MvGraw, Ronnie Dunn, Chris Young, Billy Currington & Co.

Das komplette Tracklisting:

1   Country Girl (3.45)
2   Kiss Tomorrow Goodbye (3.23)
3   Drunk On You (3.33)
4   Too Damn Young (3.36)
5   Don't Want This Night To End (3.40)
6   You Don't Know Jack (3.16)
7   Harvest Time (3.27)
8   I Know You're Gonna Be There (3.37)
9   Muckalee Creek (3.56)
10 Tailgate Blues (3.43)
11 Been There Done That (4.29)
12 Faded Away (3.48)
13 I Knew You That Way (3.32)

Art-Nr.: 7508
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Carroll, Jason Michael - numbers ~ cracker barrel exclusive [2011]
Rar! Exklusive "Cracker Barrel"-Veröffentlichung!
Die Haare sind ab, vom Major-Label seiner beiden ersten Veröffentlichungen hat er sich getrennt, doch musikalisch ist er ganz der alte geblieben und liefert mit seinem neuen, exklusiv über die amerikanische "Cracker Barrel"-Kette erhältlichen Album "Numbers" eine kleine Meisterleistung ab. Der Bursche aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa lies" begeisterte und der danach noch einige weiter Top 20-Hits folgen liess, begeistert uns auch auf seinem neuen Werk nicht nur mit seiner prächtigen, unwiderstehlichen, tiefen Baritone-Stimme (diese Stimme ist einfach "pure country"), sondern auch mit seinem durchweg exzellenten Songmaterial. Da gibt es kein schwaches Stück. Alles wirkt ungemein frisch. Carroll gelingt eine großartige Balance zwischen klassischen Country-Traditionen, die auch jederzeit deutlich spürbar sind, und einem sehr zeitgemässen, die junge Country-/New Country-Generation repräsentierenden Sound. Das deckt sich im übrigen hervorragend mit seinen, im Innencover nachzulesenden, von ihm selbst angegebenen Einflüssen, denn er bedankt sich bei solchen Kollegen wie Aerosmith, Garth Brooks, Geoege Strait, Brad Paisley und Brooks & Dunn für die Inspurationen. Bis auf einen Track hat Carroll sämtliche Stücke selbst geschrieben, zumeist mit promionenten Co-Songwritern wie etwa Terry McBride, Tommy Lee James, Radney Foster, David Frasier, Rivers Rutherford, Josh Thompson und anderen. Bei den Begleitmusikern steht ihm Nashville's Top-Riege zur Seite, wie zum Beispiel Shannon Forrest (drums), Pat Buchanan, Tom Bukovac, Jerry McPherson (all guitars), Dan Dugmore (pedal steel), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin, banjo), u.s.w.! All das bürgt für Qualität! Hier reiht sich ein vermeintlicher Hit an den nächsten. Die Songs bleiben einfach klasse hängen. Nehmen wir beispielsweise den prächtigen Opener "This is for the lonely", eine ungemein lebendige, knackige, frische, überaus melodische Uptempo Country-/New Country-Nummer, die runter geht wie Öl. Wunderbare Instrumentierung aus toller Baritone E-Gitarre in Verbindung mit herrlichen Pedal steel-Linien bestimen das Bild und lassen ein dezentes Western-/Ghost Town-Feeling aufkommen, wie es zuweilen auch Gary Allan vermittelt. Oder das flockige, gefällige, sehr eingängige Titelstück "Numbers", die vorzügliche, lupenreine Country-Ballade "Hell or Hallelujah", der powernde, honky-tonkige, viel Southern-Flair verbreitende, dynamische, junge, Jason Aldean-kompatible, gut gelaunte New Country-Knaller "Meet me in the barn", das knackige, voller Southern Gospel-Soul steckende, aber auch von einem kraftvollen Hard Country-/Redneck-Touch geprägte, wieder sehr melodische "Can I get an Amen" - alles Beispiele für Jason Michael Carroll's immenses Potential. Wie gesagt, das komplette Album steckt voller potentieller Hits - auch wenn diese in Nashville's Countryradio wahrscheinlich kaum gespielt werden. Das liegt daran, dass Carroll momentan keinen Major-Deal hat und das Album eben nur über die "Cracker Barrel"-Kette veröffentlichte. Den Countryfans kann es egal sein. Was zählt, ist die Musik - und die ist einfach großartig. Jason Michael Carroll begeistert mit 11 tollen, neuen Country-/New Country-Songs (als Bonus ist zusätzlich noch einmal sein bis dato größter Hit "Alyssa lies" enthalten), die seinen Platz im Kreise solcher Kollegen wie Brad Paisley, Blake Shelton, Jake Owen, Trace Adkins, & Co. deutlich festigen dürfte. Eine klasse CD!

Wie gesagt: Diese CD gibt es nicht im regulären U.S.-Handel, sondern ausschließlich über die amerikanische Restaurant-Kette "Cracker Barrel"!

Die komplette Songliste:

1. This Is For The Lonely (3.51)
2. Numbers (3.30)
3. Ray Of Hope (3.23)
4. Meet Me In The Barn (3.17)
5. Hell Or Hallelujah (3.25)
6. Can I Get An Amen (3.44)
7. My Favorite (3.31)
8. Don't Know Why (3.47)
9. Let Me (3.58)
10. Stray (4.40)
11. Last Word (4.29)
12. Alyssa Lies (bonus track) (4.20)

Art-Nr.: 7528
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This is for the lonely
Numbers
Hell or Hallelujah
Can I get an Amen
Let me
Last word

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Chambers, Kasey - little bird [2011]
Jetzt endlich auch in den USA erschienen. Deswegen haben wir nun die preisgünstigere US-Pressung im Porgramm. Das neue Album der hinreissenden australischen Singer-Singwriterin ist erneut eine Ansammlung von herausragenden Songperlen an der Schnittstelle Country/Americana/Alternate Country/Roots! Mit traumhaften Melodien und locker, flockigen, aber immer die nötige Portion rootsigen "Grits" bewahrenden Songs schlägt sie eine faszinierende Brücke zwischen dem Material der früheren Dead Ringer Band und dem ihres 2008 mit Gatte Shane Nicholson eingespielten Werkes "Rattlin' bones". Nicholson ist im übrigen bei allen Tracks mit von der Partie (Gitarre, Mandoline, Background Gesang), ebenso wie zumeist auch der gesamte Chambers-Clan um Vater Bill und Bruder Nash. Herrlich, wie sich diese wunderschönen Songs in unseren, nach diesen Melodien geradezu "gierenden" Gehörgängen festsetzen. Gast auf einem Track: Patty Griffin! Kasey Chambers mit einem weiteren, absoluten Meisterwerk voller traumhaft schöner und inspirierter Songs - ein neuer Meilenstein ihren makellosen Karriere.

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

The pressure was off. Kasey Chambers had announced to her manager, record company and fans that there wouldn't be a new album for at least another year. And then the songs came rushing out - 14 diverse compositions, all delivered fully formed, completed within a few hectic weeks in February 2010, during which Kasey also performed as opening act through Lyle Lovett's Australasian tour. It was a mercurial creative period, the most exciting and intensive outpouring of her career: so much joyous, inspired music, brimming with irresistible energy and verve. "This album certainly took me by surprise, but I didn't question where these songs came from; they just arrived." Such spontaneous creativity demanded immediate action; her manager and brother Nash Chambers, agreed, and thus the Little Bird album was swiftly born.
Within a month, recordings had been completed in Nash's Foggy Mountain Studio, using an all-star band that Kasey dubs The Millionaires; John Watson on drums, Jeff McCormack on bass, Shane Nicholson, Jim Mogine (Midnight Oil) and Kasey's dad Bill Chambers playing all manner of guitars and stringed instruments. Then came a procession of respected guest vocalists for different tracks: Missy Higgins, Camille Te Nahu, Kevin Bennett, Brooke Harvey, Andy Toombs, James Gillard, and seminal American country singer Patty Griffin. "These guys are some of my favourite musicians and singers, including the backbone of my touring band, so there is a familiarity and intuitive understanding of where this music should go," says Kasey. Nothing in the recording process sounds forced or laboured; every track sounds fresh, positive, exciting. "When the songs are that fresh, there's something magical about taking them into the studio and bringing them to life, right then and there." Little Bird launches an exciting new phase of Kasey's career, one that shows her confident, calm and full of shimmering optimism.

Das komplette Tracklisting:

1. Someone Like Me (4.09)
2. Beautiful Mess (3.14)
3. Devil On Your Back (3.23)
4. Little Bird (3.30)
5. Georgia Brown (1.45)
6. Somewhere (3.47)
7. This Story (3.43)
8. Love Like A Hurricane (3.10)
9. Down Here On Earth (3.15)
10. Nullarbor (The Biggest Backyard) (2.24)
11. Bring Back My Heart (2.56)
12. Invisible Girl (3.19)
13. Train Wreck (5.56)
14. The Stupid Things I Do (hidden track) (2.00)

Art-Nr.: 7164
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Church, Eric - chief [2011]
Was für ein interessantes, innovatives, prächtiges Country-/New Country-/Countryrock-Album! Genauso mutig wie erfrischend! Eric Church zeigt mit seinem dritten Album auf beeindruckende Art und Weise, wie man New Country-Musik mit neuen, nicht unbedingt alltäglichen Klangtupfern und Arrangements auf einen modernen, dem Jahre 2011 entsprechenden, zeitgemässen Level bringen kann, ohne die Grundwerte der Countrytraditionen zu ignorieren. Ein "abenteuerliche" (das meinen wir ausschließlich positiv) Gratwanderung, die er mit Bravour meistert. Tolle Sounds! Erinnert in seinem Mut und in seiner Experimintierfreudigkeit an die Anfänge von Big & Rich, nur nicht so verrückt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent! Die Songs sind durchweg wunderbar melodisch und bleiben klasse hängen. Eine bärenstarke Vorstellung von Church!

Dazu noch ein Original-Statement:

"To some modern country artists, the words critics are using to describe Eric Church's third studio album may seem off-putting, but to the trailblazing mutineer and his equally passionate fans, the terms: "strange," "aggressive," "wild," and "rare," couldn't be more complimentary. Church's third studio album, Chief, has been buzzing as the most experiential, head-turning country album of the year."

Das komplette Tracklisting:

1 Creepin' - 3:52   
2 Drink in My Hand - 3:11   
3 Keep On - 2:38   
4 Like Jesus Does - 3:18   
5 Hungover & Hard Up - 2:53   
6 Homeboy - 3:47   
7 Country Music Jesus - 3:52   
8 Jack Daniels - 5:04   
9 Springsteen - 4:23   
10 I'm Gettin' Stoned - 4:02   
11 Over When It's Over - 2:39

Art-Nr.: 7490
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Clark, Terri - roots and wings [2011]
Beeindruckend! Wundervoll! Terri Clark gelingt mit ihrem neuen Album "Roots and wings" eine wahre Meisterleistung! Im Jahre 1995 tauchte die so sympathische Kanadierin wie aus dem Nichts in den amerikanischen Countrycharts auf und begann fortan mit ihrer powervollen Honky Tonk-Stimme und ihrer knackigen Musik für jede Menge Wirbel zu sorgen. Heute, 16 Jahre, 7 Studioalben und unzählige CCMA- und CMA-Awards später, demonstriert sie nachhaltig und sehr, sehr eindrucksvoll, warum sie das bis dato einzige weibliche, kanadischen Mitglied der "Grand Ole Opry" ist. Trotz aller Erfolge hat sich Terri Clark von ihren Labels und der ach so mächtigen Nashville-Mafia nie verbiegen lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen, beispielsweise ihrer kanadischen Kollegin Shania Twain, blieb sie sich stets selbst treu und stand zu ihren Roots einer den reinen Country-Traditionen verpflichteten Sängerin und Songwriterin. So verlor sie nie ihre Inspiration. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Charterfolge mittlerweile ausbleiben, doch Terri Clark interessiert das nur am Rande. Sie macht einfach ihr Ding. Sie konzentriert sich auf ihren eigenen künstlerischen Anspruch, auf ihr Herz und ihre Seele. Und die Musik, die sie veröffentlicht, gibt ihr hundertprozentig recht. Musikalisch war sie nie besser als heute. "Roots and wings" ist eines der stärksten Alben ihrer gesamten Karriere, da gibt es nicht die Spur eines Zweifels. Was wir zu hören bekommen, ist allerbeste Countrymusic, sehr persönlich, emotional, aber auch auch ungemein lebendig, frisch und stimmungsvoll in Szene gesetzt. Eine grandiose Mischung von 10 wunderbaren Songs, deren Spannbreite von knackigem New Country, Countryrock und fröhlichem Country-Pop, über fokige und grassige Momente, bis hin zu purem Honky Tonk reicht. Jedes einzelne Stück ist ein Highlight für sich. Nehmen wir beispielsweise den schmissigen Fiddle- und Guitar-driven Opener "Wrecking ball", ein dynamischer Uptempo New Country-Knaller mit tollem, würzigem E-Gitarren-Picking und gut in die Beine gehendem Drive. Oder die traumhaft melodische, wunderschöne, so erfrischend rüber kommende Countrynummer "Breakin' up thing" mit ihrem herrlichen Groove und ihrem sonnigen Westcoast-Flair (großartige Baritone E-Gitarre, prächtige Steelguitar-Linien), die lockere, flockige, mit feiner Mandoline und schönem Banjo begleitete Ballade "The one" (klasse hier der kraftvolle Refrain), der knackige, erdige, sehr persönliche, ihre eigenen, kanadischen Roots reflektierende Countryrocker "Northern girl" (tolle Melodie), das dezent grassige, leicht luftige, mit feinem Banjo-Picking und exquisitem Akkordeon-Spiel in Szene gesetzte "Beautiful and broken", der urige, tief traditionelle, "einsame" Honky Tonk-Waltz "Lonesome's last call" (herrlich jaulende Steel, heulende Fiddle), ihre sehr emotionale Widmung an ihre während der Aufnahmen zu diesem Album verstorbenen Mutter, "Smile" (toller Harmonie-Gesang von Alison Krauss), oder die dynamische, gut gelaunte, wunderbar melodische, kräftige New Country Pop-Nummer "We're here for a good time" (starke Slideguitar-Licks) - alles beeindruckende Beispiele dafür, in welch brillanter Verfassung Terri Clark momentan ist. 9 der 10 Songs hat sie im übrigen selbst geschrieben oder mitkomponiert, 4 davon mit der ehemaligen Sugarland-Kollegin Kristen Hall, die sich ja bekanntermassen nach deren erstem Album von Jennifer Nettles und Kristian Bush trennte. Unter den Begleitmusikern hat Terri Clark natürlich ein paar Leute der 1A-Garde mit an Bord, wie zum Beispiel Brent Mason, Kenny Greenberg, Jason Barry an den E-Gitarren, B. James Lowry, Bryan Sutton an den akustischen Gitarren (letzterer auch Banjo und Mandoline), Dan Dugmore an der Steel, Shannon Forrest an den Drums, Stuart Duncan an der Fiddle, Glen Worff am Bass und viele andere mehr. All das, vor allem aber Terri Clark's exzellente Performance selbst, sind ein Garant für den puren Country-Genuß. Traditionsbewusst, zeitlos aktuell, leidenschaftlich, voller Seele und voller Authentizität. Terri Clark ist endgültig zu einer der ganz Großen der Countryzunft geworden.

Das komplette Tracklisting:

1. Wrecking Ball (3.31)
2. Breakin' Up Thing (3.54)
3. The One (3.44)
4. Northern Girl (3.48)
5. Beautiful And Broken (4.04)
6. Lonesome's Last Call (3.45)
7. The Good Was Great (4.26)
8. Smile (4.16)
9. We're Here for Good Time (2.44)
10. Flowers in The Snow (4.21)

Art-Nr.: 7500
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Cleaves, Slaid - sorrow & smoke ~ live at the horseshoe lounge [2011]
2 CD-Set! Wundervolles Live Doppel-Album des großartigen, ursprünglich aus Maine stammenden Singer/Songwriters, der nun schon seit vielen Jahren zu den wichtigsten Vertretern der Austin-Szene in Texas zählt und längst in einem Atemzug mit solchen Leuten wie Jimmie Dale Gilmore, Lucinda Williams, Robert Earl Keen, Guy Clark und Joe Ely genannt wird. Mitgeschnitten wurde das Werk während zweier Acoustic-Shows in Trio-Besetzung (Slaid Cleaves – vocals and acoustic guitar, Michael O’Connor – acoustic lead guitar and vocals, Oliver Steck – accordion, harmonica, trumpet and vocals) am 20. 04. und 29. 06. 2010 in der ungeheuer intimen Atmosphäre des Horseshoe Lounge in Austin, jener Bar, die eine der wichtigsten Anlaufstationen für Cleaves seit seiner Ankunft vor rund 20 Jahren in der texanischen Americana-Metropole war. Cleaves und seine kleine Band liefern ein exquisites Konzert ab. Das hat ungemein viel Flair. Man spürt die Nähe und Verbundenheit dieser exzellenten Musiker zum Publikum. Die Drei bringen Cleaves' wunderbar melodische Songs in ihrem akustischen Ambiente fantastisch rüber. Toller Gesang, großartiges Storytelling, klasse Gitarrenpicking, sogar mal eine intime Trompete, ein paar Akkordeon- und Mundharmonika-Einlagen - und das alles in einem grandiosen Sound. Herrlich beispielsweise auch der Part mit Songs der texanischen Cowboy-/Western-/Swing-Legende Don Walser, bei denen Clkeaves gar mit kleinen Jodel-Einlagen glänzt. Was haben die für einen Spaß! Ein tolles Live-Album! Ganz große Americana-/Folk-/Alternate Country-/Singer-Songwriter-Unterhaltung!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Hard to Believe - 3:41
2 Horseshoe Lounge - 3:26
3 Drinkin' Days - 4:52
4 Black T Shirt - 3:40
5 No Angel Knows - 4:33
6 Below - 5:32
7 Tumbleweed Stew - 3:44
8 Sinner's Prayer - 4:50
9 Broke Down - 3:01
10 Wishbones - 5:50
11 New Year's Day - 4:08

Disc 2
1 Cry - 3:52
2 Lydia - 4:38
3 Green Mountains and Me - 4:23
4 Horses - 4:16
5 Texas Top Hand - 3:50
6 Rolling Stone From Texas - 3:53
7 Breakfast In Hell - 7:27
8 Key Chain - 3:29
9 One Good Year - 4:54
10 Go For the Gold - 4:48
11 [Untitled] - :55

Art-Nr.: 7538
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to believe
Horseshoe Lounge
Drinkin' days
Wishbones
Texas Top Hand
One good year

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Cooder, Ry - pull up some dust and sit down [2011]
Klasse neues Album von dem großen Ry Cooder über dessen kümstlerisches Spektrum in einer amerikanischen Biographie folgendes zu lesen ist: "Whether serving as a session musician, solo artist, or soundtrack composer, Ry Cooder's chameleon-like fretted instrument virtuosity, songwriting, and choices of material encompass an incredibly eclectic range of North American musical styles, including rock & roll, blues, reggae, Tex-Mex, Hawaiian, Dixieland jazz, country, folk, R&B, gospel, and vaudeville." Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch"Pull up some dust and sit down" ist ein typisches Ry cooder-Album mit allen Facetten dessen großartiger Musik. Mit dabei: Sohnemann Joachim Cooder am Schlagzeug und seine alten Weggefährten Flaco Jimenez (accordion) und Jim Keltner (drums on 1 track). Kommt in einem feinen Digipack mit 20-seitigem Booklet, inkl. aller Texte.

Das komplette Tracklisting:

1. No Banker Left Behind 3:34
2. El Corrido de Jesse James 4:14
3. Quick Sand 3:13
4. Dirty Chateau 5:27
5. Humpty Dumpty World 4:16
6. Christmas Time This Year 2:46
7. Baby Joined the Army 6:34
8. Lord Tell Me Why 3:00
9. I Want My Crown 2:36
10. John Lee Hooker for President 6:06
11. Dreamer 5:04
12. Simple Tools 5:04
13. If There's a God 3:05
14. No Hard Feelings 5:52

Art-Nr.: 7527
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Kentucky Headhunters, The - dixie lullabies [2011]
Die "alten" Southern Rock-Haudegen haben wieder zugeschlagen. Dreckig, rockig, erdig - eben typisch Kentucky Headhunters!

Die komplette Tracklist:

1. Dixie Lullaby 2:41
2. Boone's Farm Boogie 3:14
3. Great Acoustics 3:46
4. Tumblin' Roses 3:38
5. Les Paul Standard 3:18
6. In a Perfect World 3:34
7. Roll on Little Pretty 3:26
8. Sugar Daddy 3:15
9. Just Another Night 4:13
10. Little Miss Blues Breaker 2:54
11. Little Angel 3:41
12. Just Believe 4:30
13. Ain't That a Shame 2:32
14. Recollection Blues 4:24

Art-Nr.: 7595
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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LaRue, Stoney - velvet [2011]
Der Texaner gilt nicht nur im Gebiet von Texas und Oklahoma als eine der einflussreichsten und viel beachtetsten Persönlichkeiten der dortigen "Red Dirt"-Szene. Doch mit seinem neuen, großartigen Studioalbum "Velvet" macht Stoney LaRue einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, der seine Karriere auch über die Grenezen des "Red Dirt"-Movements hinaus richtig in Gang bringen sollte, nämlich im Roots-/Americana-Bereich. Das Werk strotzt nur so vor exzellentem, anspruchsvollem Songwriting (alle Songs wurden von Stoney LaRue geschrieben, zumeist mit seinem kongenialen Co-Autor Mando Saenz) und bewegt sich, musikalisch harausragend umgesetzt, mit viel Ausstrahlung und überaus authentisch in einem sehr abwechslungsreichen Grenzgebiet zwischen Rootsrock, Americana, Alternate Countryrock, mal mit einem Hauch von Blues, und seinen im Blut liegenden texanischen "Red Dirt"-Genen. Aufgenommen mit einer Horder erstklssiger Nashville-Größen (u. a. Randy Scruggs - guitar, Glenn Worf - bass, Chad Cromwell - drums, Glen Duncan - fiddle) schlägt er damit eine Brücke von solchen Kollegen wie beispielsweise The Band Of Heathens, The Band, manchmal erahnt man sogar Spuren von Little Feat, über Leute wie Buddy Miller und dem aktuellen Robert Plant mit seiner Band Of Joy, bis hin zu etablierten "Red Dirt"-Größen wie Robert Earl Keen, Cody Canada (Cody & the Departed Canada) und Wade Bowen. Die Umsetzung kommt herrlich trocken und staubig. Filigran instrumentierte Passagen in einem großartig angelegten, semi-akustischen Ambiente gehen mit wunderbar melodischen Refrains einher. "Wiregrass" beispielsweise würde mit seinem jammigen, swampigen Flair prächtig in das southern angehauchte, bluesige Repertoire der Band Of Heathens passen, "Travelin' kind" ist eine herrliche Singer/Songwriter-Ballade in einem Gewand aus feinstem Acoustic Gitarren-Picking, tollen Steelguitar-Klängen, großartiger Percussion und exzellent integrierten Zweitgesang von Lee Ann Womack (tolle Melodie, schönes "Red Dirt"-Feeling), "Sharecropper" ist ein erstklassiger, dreckiger, kerniger Rootsrocker ohne viel Schnörkel, "Te Amo Mas Que La Vida" klingt fast, als sei es aus einer imaginären Session von Ry Cooder, Flaco Jimenez, Los Lobos und dem unvergessenen Doug Sahm entsprungen und das Titelstück "Velvet" ist eine hinreissend schöne, melodische, locker flockige, texanische "Red Dirt"-Countryrock-Nummer. Doch egal, welches Stück man betrachtet, das hat alles richtig Hand und Fuß. Stoney LaRue mit einem tollen, von genauso viel Herz wie Reife geprägten Roots-/Americana-Album auf höchstem Niveau! Schön designed ist das Teil auch noch, denn die Scheibe kommt in einem edlen, mit dunkelrotem Samt überzogenen Digipack, inklusive eines alle Texte umfassenden Booklets. Rundum eine überaus beeindruckende, eine super Sache!

Das komplette Tracklisting:

1 Dresses - 3:35
2 Wiregrass - 4:17   
3 Look At Me Fly - 4:52   
4 Travelin' Kind - 3:30   
5 Sharecropper - 4:11   
6 Sirens - 5:12   
7 Te Amo Mas Que - 3:46   
8 Has Been - 3:36   
9 Way Too Long - 3:15   
10 Velvet - 6:23

Art-Nr.: 7529
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wiregrass
Look at me fly
Travelin' kind
Sharecropper
Sirens
Te Amo Mas Que La Vida
Velvet

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McCain, Edwin - mercy bound [2011]
Edwin McCain meldet sich nach ein paar Jahren Pause endlich mal wieder mit einem neuen, hervorragenden Studioalbum zurück. Der großartige Sänger und Songwriter aus South Carolina, im übrigen sehr gut befreundet mit Gov't Mule's Warren Haynes (McCain taucht immer mal wieder bei den berühmten, von Haynes in Ashville inszenierten, alljährlichen "Chistmas jams" auf, von denen ja auch schon einige als "The Benefit Concert" veröffentlicht wurden), bleibt sich auch mit "Mercy bound" seiner, von den Fans so geschätzten Linie treu und kommt mit einer für ihn typischen Mischung aus wunderbarem "rootsy light rock, singer/songwriter-inspired folk and soaring Southern-style melodies". Er ist prächtig bei Stimme und sein von viel Emotion und Kraft geprägter Gesang ist stark wie immer, genauso wie sein Songwriting. Tracks wie der großartige Opener "The boy who cried love" (eine von viel Romantik geprägte Nummer im Stile seiner großen Hits wie "Beautiful life" oder "I'll be"), das gut abgehende, viel Drive aufbauende "Boom", der großartige "easygoing funk" von "Strange angel", das folkige, schön southern-inspirierte, melodische "Millhouse girl", das exzellente, southern-bluesige, semi-akustische Duett "Uncharted" mit der Singer/Songwriterin Maia Sharp, die das Album auch produzierte, das rootsige, sehr melodische, mit tollen Gitarren umgesetzte "Anywhere I'm going" oder die akustische, dezent swampige Ballade "The lucky one", bei der im übrigen Kumpel Warren Haynes mit ein paar "Acoustic Slide"-Zupfern seine Aufwartung macht, belegen das eindrucksvoll. Edwin McCain ist musikalisch noch immer ganz der Alte geblieben - und das ist gut so. "Mercy bound" ist ein zweifelsfreier Nachweis für seine blendende Verfassung.

Das komplette Tracklisting:

1 The Boy Who Cried Love - 3:25
2 Mercy Bound - 5:03
3 Sober - 5:25
4 Boom - 4:24
5 Anywhere I'm Going - 2:57
6 My Judas - 3:32
7 Strange Angel - 3:41
8 Uncharted - 3:41
9 Better Story to Tell - 4:08
10 Millhouse Girl - 3:35
11 The Lucky One - 4:30

Art-Nr.: 7539
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The boy who cried love
Sober
Boom
Anywhere I'm going
Better story to tell
Millhouse girl
The lucky one

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Moreland & Arbuckle - just a dream [2011]
Kochende Fusion aus brodelndem Delta Blues, drückendem Southern Rock und rauem, eine Menge Dreck aufwühlendem, erdigem Roots-/Bluesrock. Aaron Moreland (guitars, bass, background vocals) und Dustin Arbuckle (lead vocals harmonica), zusammen mit ihrem Drummer Brad Horner und ein paar musikalischen Gästen (u. a. Steve Cropper - guitars on 1 track und Chris Wiser - keyboards on 4 tracks), mit einem ungemein rauen, authentischen, voller Inspiration, Leidenschaft und Seele eingespielten "Killer"-Album, das ohne Zweifel einen neuen Höhepunkt in der nun schon über 10-jährigen Karriere dieser Jahr für Jahr exzessiv durch die USA tourenden, "road-tested" Band. Es ist grandios, wie sie ihre unbändige, raue Live-Power auch ins Studio transportieren. Musikalisch hört man Spuren von den North Mississippi Allstars, der Steepwater Band, The Black Crowes oder Anders Osborne, genauso wie von Howlin' Wolf, Robert Johnson oder Paul Butterfield. Der Süden kocht, die Swamps brodeln, der Blues ist allgegenwärtig, genau wie ihre "raw Power". Dreckige Bluesharp-Ausflüge und mächtig Dampf machende Slide-Gitarren dominieren das Geschehen. Toller Gesang, großartiges Songmaterial, u. a. mit einer prächtigen Coverversion von Tom Waits' "Heartattack and wine" und Howlin' Wolf's "Who will be next". Ein "sauscharfes", mitreissendes Gebräu! Rauer,Harp- und Gitarren-dominierter Delta-/Roots-/Southern-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Hier noch ein Original U.S. Review:

A decade into their partnership, roots/blues rockers Aaron Moreland and Dustin Arbuckle have logged tens of thousands of road miles and released a handful of well-received albums, but for the first time, they have put extra effort and hours in at the studio perfecting a set of songs. The work has paid off. Their previous releases adequately captured the duo's live vocal-harp-guitar swamp rock fireworks, but this one is crafted with more care and attention to details that enhance the raw power that remains at the heart of their approach. Chris Wiser lays down swirling organ on four tracks, adding to the intensity of tunes such as "Purgatory" and the thunderous "Troll" that already charge ahead with locomotive force. Guitarist/producer Moreland keeps the sound basic, yet bolsters it with occasional overdubs and background vocals. When the twosome connect with overdriven hard and distorted guitar on the thundering riff of "Travel Every Mile," the effect emerging out of large speakers or even ear-buds feels like a swaggering, stomping elephant. Tom Waits' "Heart Attack and Vine," a longtime concert favorite, gets the Moreland & Arbuckle treatment, which means the basic guitar lick is amplified and the sleaze aspect, already substantial with Waits' decadent, urban lyrics, is emphasized with music that matches the seedy concepts. Harpist/singer Arbuckle has become a powerful, expressive performer and even lays his harp down for a handful of selections to concentrate on vocals. The stream of consciousness, somewhat rambling, spoken word dialog of "Gypsy Violin" is the album's most adventurous, even experimental moment. The backwards tapes and dialog lend a psychedelic edge that, while it doesn't entirely connect, shows the twosome are willing to explore outside of their typical boundaries, challenging themselves and their audience. Booker T and the MG's guitarist Steve Cropper appears to add a solo to his "White Lightnin'," shifting to twangy soul, also a bit of a departure from the blues-rock at the heart of the disc. Songs like the grinding "So Low" chug and stomp to a slower, more humid beat with Moreland's grimy guitar taking center stage. They return to their Chicago roots with a cover of the Howlin' Wolf approved "Who Will Be Next," a pile-driving performance and showcase for Arbuckle's Little Walter-styled amplified harmonica. Throughout the disc, Moreland & Arbuckle shift and morph their trademarked attack just enough to keep the music contemporary yet drenched in the deep well of inspiration they get from their predecessors in the blues genre. ~ Hal Horowitz, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1 The Brown Bomber - 4:51
2 Just a Dream - 3:46
3 Purgatory - 4:11
4 Travel Every Mile - 4:50
5 Heartattack and Vine - 3:48
6 Troll - 5:17
7 Gypsy Violin - 1:37
8 Shadow Never Changes - 4:06
9 Good Love - 3:47
10 Who Will Be Next - 3:00
11 So Low - 5:27
12 White Lightnin' - 3:36

Art-Nr.: 7526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Just a dream
Purgatory
Travel every mile
Shadow never changes
Good love
So low
White lightnin'

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Reckless Kelly - good luck & true love [2011]
Herausragendes, neues Album der texanischen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrock-Helden! Es ist gerade mal wenige Wochen her, seit die jüngeren Braun-Brüder, Micky und Gary, mit ihrer Band Micky & The Motorcars ihr großartiges Album "Raise My Glass" veröffentlicht haben, da werfen auch die beiden älteren Brüder des Braun-Clans, Cody und Willy, mit ihrer Band Reckless Kelly und dem neuen Meisterwerk "Good Luck & True Love" geradezu ein "Hammerteil" in die Waagschale. Der Vorgänger "Somewhere In Time" aus dem Jahre 2010, bei dem man dem musikalischen Vorbild Pinto Bennett in Form eines Coverwerkes Tribut zollte, wurde, obwohl musikalisch bärenstark umgesetzt, von der RK-Fangemeinde eher mit geteilter Meinung aufgenommen. Doch mit ihrem neuen Longplayer gibt es nun wieder eigenständiges Reckless Kelly-Material (im übrigen auf eigenem, neuem Label) und das hat es wahrlich in sich. Ja, man muss wohl konstatieren, das die Band, die ohnehin schon seit Jahren auf Top-Niveau agiert, sich erneut gesteigert hat. Sie sind auf dem Zenit ihrer bisherigen Laufbahn angelangt. Bei diesem Werk stimmt wirklich alles (näheres dazu noch später)! Schon der Opener "Give It A Try" dürfte der in letzter Zeit nicht so üppig verwöhnten Red Dirt-Szene regelrecht Freudentränen in die Augen treiben. Was für ein herrlich melodischer, entspannter, dennoch mit der richtigen Portion texanischem Staub behafteter Countryrocker. David Abeytas Slide-Gitarre surrt, Cody Brauns Mandoline zirpt als dezent folkige Untermalung und Willy singt dazu mit seiner charismatischen Wohlfühlstimme. Einfach wunderbar. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende, voller Selbstironie getextete "Save Me From Myself", das in seiner Art weniger introvertiert herüberkommt. Das mit einem leichten Tom Petty-Feeling daher kommende "Guarded Hear" punktet mit einem traumhaften, sich in den Gehörgängen sofort festsetztendem, markanten Refrain. Toll hier die E-Gitarren-/Mandolinenkombi im Solo-Teil. Dann wird der "Rock-Hammer" geschwungen. "She Likes Money, He Likes Love" heisst dieser famose Knaller, bei dem die "Luzie richtig abgeht". Da werden gar Erinnerungen an countryrockende Georgia Satellites wach. Drummer Jay Nazz gibt dabei schon fast in punkiger Manier die Schlagzahl vor. Sollten die Radiostationen mal nach einem furiosen Country Rock'n Roller Ausschau halten, der trotzdem von einer tollen Melodie getragen wird, dürften sie hier fündig werden. Den Puls wieder runterfahren darf man dann beim anschließenden "I Never Liked St. Valentine", einer wunderschönen Willy Braun/Todd Snider-Komposition (herrliches Akustikgitarrenspiel), die sowohl die irischen Wurzeln der Brauns als auch die mit diesem Tag verbundenen Emotionen auf bemerkenswerte, durchaus humoristische Art und Weise ("I don’t need a Ballantine") verbindet. In der zweiten Hälfte des Albums wird dann der Countryfaktor deutlich erhöht, zumal Cody Braun von der Mandoline vermehrt zur Fiddle umschwenkt. Die "sägt" sich beispielsweise unbeirrt ihren Weg durch das schwungvolle "Weatherbeaten Soul" (inkl. schönem Solo). Der prächtige Titeltrack "Good Luck & True Love" bietet dann nochmal gitarrenbetonten Red Dirt-Countryrock in Perfektion. Stark hier auch das Gesangs-Wechselspiel zwischen Willy und Cody im Refrain. Richtig schönen, fast schon tradiotionellen Country gibt es auf "I Stayed Up All Night". Willy mit Erzählgesang voller Pathos, Cody lässt ein ums andere Mal die Fiddle aufheulen, im Chorus steuert Nashville-Sängerin Dani Flowers bezaubernde Harmonies bei. Klasse! Apropos Nashville. Die auch unter "Music City" bekannte Hochburg des kommerziellen Country bekommt in "New Moon Over Nashville" textlich ihr Fett weg. Eine wunderschöne, leicht rootsige Countrynumme. Das abschließende, saustarke "Hit The Ground Runnin’" fängt zunächst recht harmlos an, entwickelt sich aber nach der Eingangstrophe zu einem furiosen, gitarrenbetonten Southern Rocker mit grandiose E-Gitarrenarbeit von David Abeyta (fette Soli). Ein fulminater, kräftiger Ausklang. Große Klasse! Auch die Produktion von Abeyta und den beiden Braun-Brüdern ist als sehr transparent, sauber und kräftig zu bezeichnen. Doch nicht nur die Musik dieses Albums ist fantastisch gelungen. Auch das komplette, prächtige Cover-Artwork darf nicht unerwähnt bleiben. Dessen Kreateure Sarah und Shauna Dodds haben hier ein mit viel Liebe zum Detail behaftetes, buntes Digipack erkoren. Zum einen kann man sich in einem Spiel mit der "Hand Of Fortune" (eine beigefügte ausgestanzte Hand, die man da, wo die CD steckt, drehen kann) sein Glück mittels vorgefertigter Antworten erfragen, zum anderen kann man das beigefügte Booklet noch durch die linke Seite der Digipack-Hülle ziehen und sich mittels einer darin ausgefügten Aussparung einen Schwarz-/Weiß-Kurzfilm (mit Willy und Cody als Protagonisten in historischem Outfit) in Daumenkino-Manier anschauen. Mit viel Geschmack gemacht! Somit ist "Good & True Love" nicht nur ein musikalisches Meisterexemplar geworden, sondern auch als regelrechtes Gesamtkunstwerk zu betrachten. Phantastisch! Ein absolutes Schmuckstück der Red Dirt-/Countryrock-Sparte - in jeder Hinsicht! Reckless Kelly rules! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Give It A Try 4:05
2. Save Me From Myself 3:10
3. Guarded Heart 2:56
4. She Likes Money, He Likes Love 4:15
5. I Never Liked St. Valentine 4:02
6. Weatherbeaten Soul 3:30
7. Good Luck & True Love 3:17
8. I Stayed Up All Night Again 3:56
9. New Moon Over Nashville 3:37
10. Hit The Ground Runnin' 5:31

Art-Nr.: 7549
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Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Give it a try
Save me from myself
She likes money, he likes love
I never liked St. Valentine
Good luck & true love
New moon over Nashville
Hit the ground runnin'

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Shepherd, Ashton - where country grows [2011]
Die amerikanischen Fachleute und Journalisten überschütten sie mit Lob und feiern sie, im übrigen vollkommen zu Recht, als die neue "Queen of Country". Dennoch entsprang ihrem 2008 veröffentlichten, hervorragenden Debut "Sounds so good" mit "Taking off this pain" unverständlicherweise nur ein Top 20-Hit. Nun legt die junge, mit einer so wunderbaren, authentischen Countrystimme gesegnete Singer/Songwriterin aus Leroy/Alabama (großartig, dieser natürliche, ganz dezent rauchige Underton in ihrem Gesang) mit "Where country grows" den mit großer Spannung erwarteten Nachfolger vor und beweist eindrucksvoll, dass die Einschätzungen der Fachwelt hundertprozentig richtig sind. Was ist das für ein exzellentes Album! Ashton Shepherd ist eine tolle Künstlerin, die der Countrymusic ungemein gut tut. Das sie das Nashville-Countryradio und die Charts noch nicht völlig durcheinander wirbelt, liegt vielleicht daran, dass ihre Musik für den heutigen Geschamck, vor allem der jungen Country-Generation, zu wenig "young and wild" ala Jason Aldean, dafür aber zu viel "real country" ala Loretta Lynn ist. Aber das muss und wird sich hoffentlich ändern, denn diese Musik ist genau das, was die Nashville-Charts so nötig hätten, damit sie auch wieder ihrer eigentlichen Bestimmung gerecht werden, eine reine "Country"-Hitliste zu sein. Ashton Shepherd gelingt ein qualitativ überaus hochwertiger, ja geradezu brillanter Spagat zwischen puren Countrytraditionen und zeitgemässer Country-Moderne, wobei sie aber die fundamentalen Werte reiner Countrymusic zu keiner Minute in den Hintergrund stellt. Das erinnert zuweilen an die besten Zeiten solcher Kolleginnen wie Trisha Yearwood, Terri Clark, in Ansätzen der Dixie Chicks und vor allem auch Patty Loveless. 8 von 10 Songs hat Ashton selbst geschrieben oder mitgeschrieben, zum Teil mit solch etablierten Top-Songwritern wie George Strait-Spezi Dean Dillon und Toby Keith's Lieblings-Komponist Bobby Pinson. Das Songmaterial ist ohne Ausnahme vom Allerfeinsten. Stücke wie das herrliche, flotte, von tollen Gitarren, Steel und Fiddle begleitete Titelstück oder der wundervolle, gut gelaunte Honky Tonker "Beer on a boat" sind wahre Perlen neuzeitlicher Country-Tradition. Gratulation an Ashton Shepherd für diese famose Leistung und dieses prächtige Album. "This girl really knows, where country grows"...

Das komplette Tracklisting:

1 Look It Up - 2:59
2 I'm Good - 3:25
3 Where Country Grows - 3:12
4 I'm Just a Woman - 4:38
5 More Cows Than People - 2:41
6 Beer on a Boat - 3:06
7 While It Ain't Rainin' - 4:10
8 Tryin' to Go to Church - 3:20
9 That All Leads to One Thing - 4:01
10 Rory's Radio - 3:39

Art-Nr.: 7476
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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