Artikel 1 bis 13 von 13 gefundenen...

[1-15]

 
BoDeans - american made [2012]
Neues, 2012er-Album der "veteran Americana-/Rootsrocker from Wisconsin"! Nach den zuletzt etwas schwächelnden Veröffentlichungen gelingt Frontmann Kurt Neumann und seinen Freunden (Co-Founder Sam Llamas ist nicht mehr dabei) diesmal ein beeindruckender "Turnaround" zu dem Niveau der frühen Werke. Abwechslungsreicher denn je hört man diesmal in den wieder wundervoll melodischen Rootsrock-Songs Einflüsse vom Blues, über Soul, Country bis hin zum Heartland Rock. Enthält eine großartige Coverversion von Bruce Springsteen's "I'm on fire". Die Truppe ist, auch ohne Llamas, in exzellenter Verfassung. So stark waren sie lange nicht. Tolle Scheibe!

Hier ein sehr informativer Auszug aus dem Ankündigungstext zu "American Made" im Original-Wortlaut:

"I've always thought of the BoDeans as a truly American band," says Kurt Neumann, the founder, primary writer and frontman of the veteran Milwaukee-based group. "We were blue-collar kids straight out of the heartland-how could we be anything else? ‘Roots rock' was a label I fought when I was younger, but I came to realize that if by ‘roots' you meant blues, rock, country and soul all slammed together into one sound, then I'd say yes-that is the sound of American-made music."
Neumann fully embraces that notion on American Made, the BoDeans' eleventh album. Its dozen songs are laced through with strands of indigenous roots elements-Heartland hoedown folk ("American," with guest Jake Owen spinning out the guitar solo), Celtic-rooted mountain music ("Walk Through This World," "Flyaway"), zydeco ("Everything You Wanted"), Southern roadhouse soul ("Don't Bring Me Down"), Chicago blues ("Shake the Fever") and 100-proof roots rock ("All the World"). These tracks are played with heartfelt emotion as well as jaw-dropping skillfulness by the band-Neumann on vocals and guitars, original member Michael Ramos (Patty Griffin, John Mellencamp) on keyboards and accordion, longtime BoDeans bassist Ryan Bowman and new member Warren Hood, a fiddle/violin virtuoso from Austin.
As it turns out, the album title bears a thematic resonance as well as a stylistic one. With American Made, the BoDeans have created a soul-stirring song cycle that directly reflects the American experience at this critical moment in our history. The album-which also includes a powerful rendition of Bruce Springsteen's "I'm on Fire"-was inspired by Neumann's blue-collar upbringing and his desire to express what a great country America remains, despite its troubles and the challenges facing it today.

Das komplette Tracklisting:

1. All The World 4:17
2. Jay Leno 4:35
3. American 4:10
4. Absolutely 4:00
5. All Over Me 3:56
6. Everything You Wanted 4:08
7. I'm On Fire 3:51
8. Walk Through This World 3:49
9. Flyaway 4:41
10. Don't Bring Me Down 3:58
11. Chemical 4:02
12. Shake The Fever 3:58

Art-Nr.: 7815
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All the world
Jay Leno
American
Everything you wanted
Don't bring me down
Chemical
Shake the fever

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bowen, Wade - the given [2012]
Red Dirt Vorzeige-Countryrocker/Texas Country-Artist Wade Bowen ist mit seinem vierten Studioalbum “The Given” (nebst zweier Live-Werke) erneut ein Meisterwerk gelungen. Er ist ein Künstler, dem es seit Anbeginn seiner Karriere gelungen ist, stetig sein Leistungsvermögen in behutsamen Schritten zu verbessern. Somit zeigt seine Formkurve auch weiterhin nach oben. Wade hat für seine neue CD einen (Major-) Labelwechsel vollzogen (jetzt bei BNA/Sony) und auch mit Justin Niebank (Bon Jovi, Kenny Chesney, Lonestar, Blackberry Smoke) einen neuen Produzenten angeheuert. Bei den zehn auserwählten Stücke zu "The Given" hatte Bowen laut eigener Aussage die Qual der Wahl, denn noch nie hatte er früher so viele Songs für ein Album im Vorfeld geschrieben. Der Opener „Saturday Night“ (wunderschöne, relaxte Melodie, erinnert ein wenig an "Lay It All On You" vom "Lost Hotel"-Album) hat als erste Single bereits die Top-Position der Texas Music-Charts erreicht (Billboard Country-Charts Platz 39). Wunderbar entspannt geht es mit "All That’s Left" weiter, einem Track, der mit dezenter Streicherbegleitung, Steel-Einlagen und einem atmosphärischen E-Gitarren-Solo klasse in Szene gesetzt ist. Überhaupt fällt auf, dass Wade auf diesem Silberling vermehrt die Steel-Gitarre zum Einsatz kommen lässt, vorzüglich bedient von einer der großen Koyphäen auf diesem Gebiet, Dan Dugmore. "A Battle Won" (Steel, E-Gitarren-Solo) oder "Patch Of Bad Weather" (schöne Slide-Begleitung, Piano, Orgel) bieten herrlichen, countryinfizierten Singer/Songwriter-Stoff im Stile von exzellenten Leuten wie Will Hoge oder Tom Petty mit intelligenten Texten. Großartig! Vor allem Wades rauchiger Gesang brilliert wieder einmal von vorn bis hinten. Zwei weitere Love-Songs (mit ein wenig "Cryin’ in My Beer"-Flair) folgen mit "On My Way To Wonderful" (melancholisch, verträumt) und "Say Anything" (emotionaler Refrain, wimmernde Steel-Gitarre). Das Zeug zu einer weiteren Nr. 1 hat "You Ain’t Got Me", ein erneut hochmelodischer und wahnsinnig atmosphärischer Track mit ganz starkem Refrain (wieder diese einnehmende Steelbegleitung, ganz starke E-Gutarren-Arbeit). Das ist Red Dirt-Musik am Rande der Perfektion! Auf dem überwiegend ruhig gehaltenen Silberling beweist Bowen bei "Beat Me Down", dass er es auch deftiger kann. Ein schöner, polternder Countryrocker (mit Southern-Flair), getrieben von sattem Drumming und toller Bariton-E-Gitarre, dazu Wades angrifflustiger Gesang. Geht richtig gut ab, die Nummer! Wer befürchtet hatte, dass Bowen zu stark von Nashville-Interessen beeinflusst werden könnte, bekommt mit der Auswahl beim Townes Van Tandt-Cover (einzige Fremdkomposition des Werkes) von Legende Guy Clark als Co-Sänger ad hoc den Gegenbeweis geliefert. Ein klares Bekenntnis zu seinen Texas-Wurzeln! Ein beeindruckendes Duett, das durch den unterschiedlichen Gesangscharakter der beiden Akteure einen besonderen Reiz entwickelt. Am Ende statuiert Wade dann nochmal ein großartiges Exempel seiner Sangeskunst beim sparsam instrumentierten und im Storytelling-Stil gebrachten "Before The Walls Were Blue" (genial hier Dugmores dezentes Dobrospiel, vorzüglich die weiblichen Harmoniegesänge von Jessica Murray). Eine Gänsehaut-Nummer zum Abschluss! Justin Niebank hat mit seiner transparenten Produktion die richtige Balance zur ruhigen Gesamtatmosphäre des Albums gefunden, die hochkarätigen Musiker, wie u. a. Shannon, Forrest, Greg Morrow, Tom Bukuvac, Jedd Hughes, Adam Shoenveld, Charlie Judge und Stuart Duncan (neben den bereits genannten) sorgten für die gewohnt exzellente, instrumentelle Umsetzung. Mit "The Given" serviert Wade Bowen seinen Fans ein weiteres starkes musikalisches "Stell-dich-ein" seines immensen Könnens. Wieder eine kleine, stetige Steigerung in seinem Schaffensspektrum und ein sehr gut gewählter Kompromiss zwischen Nashville-tauglichem New Country und seinen altbewährten Red Dirt-Roots. Möge er uns mit weiteren "Eingaben" dieser Art beglücken! Glänzende Vorstellung, Wade Bowen! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Saturday Night - 3:29
2. All That's Left - 3:44
3. A Battle Won - 3:39
4. Patch of Bad Weather - 3:39
5. On My Way To Wonderful - 4:15
6. Say Anything - 3:47
7. You Ain't Got Me - 4:18
8. Beat Me Down - 3:42
9. To Live is To Fly - 3:53
10. Before These Walls Were Blue - 3:34

Art-Nr.: 7804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Drivin' N' Cryin' - songs from the laundromat ~ ep [2012]
Die erste von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney in den kommenden 12 Monaten veröffentlichen wird. Es ist ein saustarkes Teil! Zwar bekommt der geneigte Fan prinzipiell nur 4 komplette Stücke zu hören (Nr. 5, "Baloney" ist nur ein 30-sekündiger "Songschnipsel"), aber die haben es in sich. Die Band schliesst damit nahtlos an den überragenden Album-Vorgänger"Great American bubble factory" aus dem Jahre 2009 an. Gehen wir die Stücke mal kurz durch: Es geht los mit powerndem, fetten, packendem Southern-rooted Guitar-Rock. "Dirty" heisst dieser Hammer-Opener, und er macht seinem Titel alle Ehre. Ein dreckiger Boogie mit einem deftigen, flammenden Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem bluesigen, schwer groocenden, rauen, aber dennoch überaus melodisch in Szene gesetzten und damit prächtig hängen bleibenden "Ain't waitin' on tomorrow", das sicher auch die Herzen vieler Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt. Herrlich dann der lockere, dennoch knackige, von transparenten "Jangle-Gitarren" dominierte Rootsrocker "REM", einem großartigen, von éinem leichten Retro Psychedelic-Feeling durchzogenen Tribute an die gleichnamige Band um Michael Stibe. Zu guter letzt gibt's noch den hinreissend melodischen, erneut recht flockig dargebotenen, von tollen Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrocker "Clean up". Wie gesagt, eine Nummer ist stärker als die andere. Drivin' N' Cryin', das zeigt diese erste EP in beeindruckender Form, stehen weiterhin voll im Saft! Und wie! Kommt in einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach grandios.

Einiges zu der Veröffentlichung im Original-Wortlaut:

The first new Drivin N Cryin release since 2009! Songs From The Laundromat will be the first of four EPs to be created and released over a 12 month period. Each EP will showcase a different facet of Drivin N Cryin's persona - rock, punk, country and... ?!

The first in a series of EPs that replace a new album from the veteran Atlanta quartet,Songs From the Laundromat presents a quick survey of Drivin’ N’ Cryin’s strengths. The five-track collection opens with a pair of industrial strength heavy rockers – while the blue-collar slam of “Ain’t Waitin’ On Tomorrow” delivers the goods like a UPS driver with unerring aim for the porch, “Dirty” falters slightly on its (clearly satirical) sex-you-up lyrics and exaggerated vocals, though not its raw boogie.
Then the band enters jangleland with “REM,” a perfect tribute to the band’s statemates, and sails home with the lovely country rock of “Clean Up,” written by Amsterdam’s Tim Knol. (The other track, the puzzling “Baloney,” is a 30-second belch of noise.) Songs From the Laundromat delineates D’n'C’s vision better than any press release.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:28
2. Ain't Waitin' on Tomorrow - 3:33
3. REM - 4:10
4. Baloney - :32
5. Clean Up - 3:07

Art-Nr.: 7827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty
Ain't waitin' on tomorrow
REM
Clean up

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Furay, Richie - hand in hand [2015]
Die Scheibe hört sich an wie ein wundervolles Poco-Revival! Großartig! Wer hätte das gedacht? Einer der bedeutendsten Pioniere des Countryrocks beglückt uns 9 Jahre nach "The heartbeat of love" noch einmal mit einem fantastischen, neuen Album: Richie Furay, der Mitbegründer der legendären Buffalo Springfield und Poco lässt mit "Hand in hand" eine goldene Ära wieder aufleben. Das Teil ist ein "Traum"! Im Jahre 2013 erschien mit "All fired up" von Poco, oder was davon übriggeblieben ist (nur der stimmlich schon sehr angeschlagene Rusty Young ist von den alten Kempen noch an Bord) überraschenderweise noch einmal eine neue Scheibe, die jedoch nicht ansatzweise an die Qualität alter Werke der Countryrock-Veteranen heranreichen konnte. Doch das hier, was Richie Furay nun abliefert, das ist er, der alte Poco-Glanz - funkelnd wie zu deren allerbesten Zeiten. Es ist eine Wonne! Geradezu brillant lässt Fura die alten Tage aufleben und infiltriert dennoch eine immense Frische in diesen prächtigen, neuen Retro-Countryrock. Seine unnachahmliche Stimme hat auch im Alter von 70(!) Jahren in puncto Klasse und Anziehungskraft nicht das Geringste eingebüsst (er singt klar, sauber, trifft jeden Ton - wie ein junger "Spund"), ebenso wenig wie das exzellente Songwriting. Track 1 beispielsweise, das hinreissende "We were the dreamers", erzählt, sowohl in seiner musikalischen, als auch in seiner textlichen Ausrichtung, die Geschichte von Poco. Furay sagt dazu: "This one began as a guitar riff I played over and over during the Buffalo Springfield reunion in 2010. I didn't have any lyrics, just the feel and a hook. Then one day it became more. It was the story of Poco. I wrote one of these before, but what are you gonna do when the lyrics just come? So for those of you who were there 'When it all began', reminisce with me again - we 'Were the dreamers'". Was für ein begnadeter, eine goldene Ära zurückbringender Countryrocker. Auch das folgende Titelstück des Albums, "Hand in hand" ist solch eine glanzvolle Nummer, die einen Ehrenplatz auf jedem klassischen Poco-Album bekommen hätte, wäre sie seinerzeit geschrieben worden. Furay widmet diesen Song seiner Ehefrau Nancy, mit der er seit nunmehr 47(!) Jahren verheiratet ist. Besticht durch ein wundervolles, vielschichtiges Gitarren-Arrangement mit starkem Mehr-Gitarren-Solo im Break und toller Orgel-Untermalung. Und so folgt eine Pracht-Nummer nach der nächsten. Ob das fast ein wenig monumentale, glänzend arrangierte "Don't tread on me" (tolle Gitarrenläufe), der lässige, flockig flotte, an der Schnittstelle zwischen Poco und der frühen Nitty Gritty Dirt Band angesiedelte Gitarren-Countryrocker "Someday" (Gast an der Solo-Gitarre ist hier Keb Mo) oder der zeitlose Retro Roots-/ Country Rock'n Roller "Still fine" mit seinem prächtigen "Early Seventies-Flair" - das komplette Material des Albums ist makellos. Das das alles so großartig gelungen ist, liegt natürlich auch an der Klasse der musikalischen Mitstreiter, die Furay gewinnen konnte. Mit dabei sind beispielsweise Dan Dugmore (guitars), Chris Leuzinger (guitars), Michael Rhodes (bass), Dennis Holt (drums), Sam Bush (mandolin, fiddle), Pete Wasner (keyboards) und eine Horder erstklassiger Background-Sänger wie etwas Furay's Tochter Jesse Furay Lynch, Jeff Hanna und Furay's alter Weggefährte George Grantham. Das Werk enthält zudem noch 3 Bonustracks, und zwar ein klasse Remake der Buffalo Springfield-Nummer "Kind woman" in einem starken Gewand aus Gitarre, gespielt von niemand Geringerem als Neil Young, Fiddle und Steel (erschien bereits auf "The heartbeat auf love"), eine coole Live-Version des Poco-Klassikers "A good feeling to know" und eine zweite Version der schönen, auf diesem Aöbum enthaltenen Ballade "Love at first sight", diesmal mit dem Lead-Gesang von Jesse Furay Lynch. Welch eine Freude, dass uns Furay noch einmal mit solch einem wundervollen Album beglückt. Da kommt man in all seinen Countryrock Notalgie-Gefühlen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. "Welcome back, Poco"... - äääh Richie Furay...

Das komplette Tracklisting:

1. We Were The Dreamers - 5:16
2. Hand In Hand - 4:23
3. Don't Lose Heart - 4:44
4. Don't Tread On Me - 7:24
5. Wind Of Change - 5:30
6. SomeDay (feat. Keb Mo) - 5:13
7. Love At First Sight - 4:42
8. Let It Slide - 4:35
9. Still Fine - 4:57
Bonustracks:
10. Kind Woman (feat. Neil Young & Kenny Loggins) - 4:59
11. A Good Feeling To Know Live - 4:47
12. Love At First Sight (feat. Jesse Furay Lynch) - 4:46

Art-Nr.: 8818
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We were the dreamers
Hand in hand
Don't lose heart
Don't tread on me
Someday
Let it slide
Still fine

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Grey & Mofro, JJ - this river [2013]
JJ Grey & Mofro lassen sie uns regelrecht atmen, diese schwüle, heisse, drückende Luft aus den Sümpfen Floridas. "This river" heisst ihr neues Meisterwerk, mit dem uns die Truppe um den charismatischen, begnadet singenden und Gitarre spielenden Frontmann John Grey Higginbotham, kurz JJ Grey, wieder mit einem leidenschaftlich angerichteten Cocktail aus Roots, Funk, Blues, Southern Rock und Soul verzaubert, uns mitnimmt auf eine packende, musikalische Reise durch die Swamps des Südens, voller brodelnder, mitreissender Grooves, voller funkiger Rhythmen, voller Southern Rock-Feeling - getränkt in eine triefende Portion Soul. Das Songmaterial ist einfach wunderbar. Einerseits kompakt, dann wieder mit von hingebungsvoller Spielfreude geprägten Jam-Feeling - die Band agiert einfach brillant. Toll auch die effektiv eingesetzten Bläser-Fill, die die Atmosphäre immer wieder zusätzlich aufheizen. Auch die Melodien sind klasse. Grandios!

Hier noch zwei Original-Zitate zu diesem Album, die den berühmten Nagel hundertprozentig auf den Kopf treffen:

"Impassioned singing, riff-based Southern rock, cold-blooded swamp funk and sly Memphis soul... A balance of wildness and cool. Southern swamp rock with undercurrents of Memphis soul…his songs chronicle ambiguous truths and unambifuous urges". (The New York Times)

"'This River' is chock-full of vibrant characters and compelling stories set to Stax-worthy soul, greasy Southern rock and funk and glorious ballads that stay with you long after the last notes fade. Gutsy vocals, rugged horns and muscular grooves come together to create a down-home musical celebration". (Product description)

Das komplette Tracklisting:

1. Your Lady, She's Shady - 3:10
2. Somebody Else - 4:40
3. Tame a Wild One - 4:21
4. 99 Shades of Crazy - 4:53
5. The Ballad of Larry Webb - 4:54
6. Florabama - 5:08
7. Standing On the Edge - 5:02
8. Write a Letter - 5:20
9. Harp & Drums - 6:12
10. This River - 5:20

Art-Nr.: 8127
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Your lady, she's shady
Somebody else
Tame a wild one
99 shades of crazy
The ballad of Larry Webb
Standing on the edge

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Indigenous - indigenous ~ featuring mato nanji [2012]
"Mato Nanji's always provided the heartbeat of the band Indigenous - along with the warm dusty voice and the soaring, spirited guitar fireworks that have earned the group from South Dakota's Nakota Nation a place among roots and blues rock's elite". Ja, Indigenous sind allein Mato Nanji's "Baby" und mit ihrem neuen Album gelingt der in Roots- und Bluesrock-Kreisen so gefeierten Band erneut ein Meilenstein ihrer bisherigen Karriere. Nach den feinen "Acoustic sessions" aus dem Jahre 2010 kehren Gitarrenhexer Mato (zudem ein vorzüglicher Sänger und Songwriter), sein Cousin, der exzellente Percussionspieler "American Horse", beide dem Stamm der Nakota-/Sioux-Indianer angehörend, mit ihren Freunden Jeff Martin (drums), Steve Evans (bass) und Jesse Bradman (organ) zu dem von der Band so geschätzten, fetten, druckvollen und teilweise auch schön jammigen, zündenden Bluesrock zurück, der zuweilen auch von einem schönen Roots-Feeling durchzogen ist. Mato Nanji's atemberaubendes, nicht selten an Stevie Ray Vaughan erinnerndes Gitarrenspiel (andere Einflüsse sind solche Gitarristen und Musiker wie Johnny Winter, Jimi Hendrix, R. L. Burnside und Jr. Kimbrough) kommt mit mehr Spirit und Feeling als je zuvor. Die Soli sind begnadet. Klasse auch die immer wieder wahrzunehmende, toll abgestimmte Orgel-Untermalung, die den Sound von Mato's meisterlichem Gitarrenspiel noch fetter werden lässt. Die Songs haben ordentlich Power, die Balance zwischen furiosen Uptempo-Nummern und zwei/drei rootsigen, traumhaften Balladen stimmt, und die Melodien sind vorzüglich. Das Album ist ungemein rockig, hat aber auch einen seeligen Blues. Es passt einfach alles! Los geht's mit dem tierisch groovenden, kraftvollen, von mächtigen E-Gitarren bestimmten Bluesrocker "Free yourself, free your mind", dem man ein leichtes Shuffle-Feeling anmerkt. Kerniges Drumming und herrliche, jammige Percussion unterstützen das packende Gutarrenspiel von Mato und Jonny Lang. Jawohl, der einstige "Wunderknabe" des Blues ist als Gast bei diesem Stück dabei und kehrt hier in beeindruckender Art und Weise zu den erdigen Bluesrock-Roots seiner Anfangstage zurück. Die beiden liefern sich prächtige Gitarrenduelle und wechseln sich auch beim Lead-Gesang ab. Gleich zu Anfang ein absoluter Volltreffer! Und es geht ohne einen einzigen schwachen Song bis zum Ende mit viel Abwechslung weiter. Ob beispielsweise der hammerstarke Bluesrock-Boogie "Everywhere I go" (tolle Melodie, guter Druck, baumstarke Lead Gitarre, schöne Orgel), das donnernde, von wuchtiger "Native Percussion" begleitete "Someone like you" (raue, dreckige, harte Gitarrenriffs, furioses Solo), die hinreissend schöne, erdige, dabei aber traumhaft melodische, rootsige Southern-/ Slow Blues-Ballade "Wake up" (hat ein herrliches Southern-Feeling,, als sei sie aus einer gemeinsamen Session der The Allman Brothers Band, Gov't Mule's und Stevie Ray Vaughan's hervor gegangen, Mato's ausgedehnte Gitarrenausflüge und -linien sind von beeindruckender Brillanz, schöne Orgel- und Percussion-Begleitung), oder der krachende, ordentlich abgehende Blues Rock'n Roller "By my side" (geht fett in die Beine, klasse Melodie, lichterloh brennende Gitarrensoli) - ein Highlight jagt das nächste. Dazu ist das Album mit satten 70 1/2 Minuten prall gefüllt. Und, wie gesagt, Ausfälle sucht man vergebens. Mato Nanji's Indigenous mit einem neuen "Killer"-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1.   Free Yourself, Free Your Mind - 5:06
2.   Everywhere I Go - 5:22
3.   Jealousy - 5:59
4.   Someone Like You - 5:30
5.   I Was Wrong to Leave You - 6:35
6.   No Matter What It Takes - 4:05
7.   Storm - 4:25
8.   Find My Way - 5:54
9.   All Those Lies - 5:34
10. The Way I Feel - 5:09
11. Wake Up - 6:23
12. By My Side - 3:46
13. When Tomorrow Comes - 6:33

Art-Nr.: 7789
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Free yourself, free your mind
Everywhere I go
Someone like you
I was wrong to leave you
Find my way
The way I feel
Wake up
By my side

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lucero - women & work [2012]
In der Roots-/Alternate Country-/Americana Rock-Szene geniessen Lucero schon seit rund 10 Jahren ein immenses Ansehen. Frontmann Ben Nichols mit seiner wunderbar heiseren, Staub-gegerbten, zuweilen etwas an einen erdigeren, kraftvolleren Steve Forbert erinnernden Stimme und seine Mannschaft stehen seit Jahren für einen rauen, trockenen, Southern-flavoured Sound, der irgendwo zwischen den Drive-By Truckers und kantigen Replacements angesiedelt ist. Nun legt die Truppe aus Memphis/Tennessee ihr brandneues Werk "Women & work" vor, ihr erstes bei dem renommierten ATO-Label, und macht damit nochmal einen riesigen Schritt nach vorn. In puncto Songwriting, Musikalität, Songstrukturen, Feeling, Spirit, Ausstrahlung - in allem. Es ist ein Pracht-Album geworden, eine herrliche, liebevolle Hommage an die Heimatstadt der Band mit einem ganz wundervollen Memphis Rock-/Soul-/Blues-Flair. Ben Nichols sagt dazu: "This record is Lucero doing what we do best. It s one part barrelhouse Rock & Roll and one part lonesome nights. The thing is, we are having more fun than ever playing both on stage and off and I think that shows on this album". Zu dem typischen trockenen Rootsrock-/Alternate Country-Sound der Band kommen diesmal eine gesunde Portion Heartland-/Memphis Rock und eine dezente Blues-/Soul-Atmosphäre hinzu, manchmal sogar ein wenig nostalgisch wirkend. Die großartige "Horn-Section", die diesmal das Klangbild bereichert, passt, gerade weil sie auch niemals zu opulent auftritt, einfach perfekt dazu. Die Songs sind lange nicht mehr so ruppig und Indie-mässig wie zu früheren Zeiten. Im Gegenteil: Sie klingen erstklassig strukturiert und bestechen mit hervorragenden Melodien. Durch das Memphis-/Heartland-Feeling klingen Lucero fast wie eine Mischung aus den Drive-By Truckers und erdigem Springsteen-Rock. Das hat eine Menge Charme und viel Klasse.Songs wie der hinreissende, kraftvolle und melodische Memphis-Rocker "On my way downtown", der furios dampfende und rollende Honky Tonk-/Roadhouse Heuler "Women & work", der vonn rootsigen E-Gitarren und funky Bläser-Fills bestimmte, kochende, "rocking and rolling" Blues-Boogie "Juniper" oder der wundervolle, ein feines Southern-Feeling verbreitende, von Steel-ähnlichen Gitarren umgebene Alternate Country-Rocker "Sometimes" mit seiner tollen Melodie und dem herrlichen Zusammenspiel von Gitarren, Piano und dezenten Bläsern sind nur einige, willkürlich ausgewählte Beispiele für die exzellente Vorstellung, die Lucero mit diesem fabelhaften Album abliefern. Ohne Frage ein absolutes, wenn nicht DAS Highlight der Jungs in ihrer bisherigen Karriere. Aufgenommen in den berühmten Ardent-Studios von Memphis und erstklassig produziert von Ted Hutt (u.a. Gaslight Anthem, Dropkick Murphys) begeistern wir uns an bestens hängen bleibendem Memphis- und Heartland-flavoured Americana-/Alternate Country-/Rootsrock vom absolut Feinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Downtown (Intro) - 1:07
2. On My Way Downtown - 4:29
3. Women & Work - 3:06
4. It May Be Too Late - 4:03
5. Juniper - 4:43
6. Who You Waiting On? - 3:29
7. I Can't Stand To Leave You - 4:49
8. When I Was Young - 4:43
9. Sometimes - 4:53
10. Like Lightning - 4:15
11. Go Easy - 5:30

Art-Nr.: 7715
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
On my way downtown
Juniper
Who you waiting on?
When I was young
Sometimes
Like lightning

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Potter, Grace and the Nocturnals - same [2010]
Gov't Mule's Warren Haynes ist ein bekennender Fan (mehrere gemeinsame Tourneen mit Mule stehen bereits zu Buche); sie sind im Roots- und Jamrock-Circuit genauso zu Hause (immer wieder stehen sie mit Bands wie den Avett Brothers, The Black Crowes oder den North Mississippi Allstars auf der Bühne, um nur einige zu nennen), wie auf dem Terrain des Souls, Bluesrocks, klassischen Rocks und des Modern Rocks; der amerikanische "Rolling Stone" kürte sie kürzlich zur "best new band of 2010" (obwohl die Truppe seit dem Debut aus dem Jahre 2006 nur Meisterliches vollbrachte und zu Recht sowohl bei Kritikern und Fans gleichermassen begeistert gefeiert wird) - all das zeigt eindrucksvoll, welches Standing diese Band mittlerweile in der Szene hat - und das Ende ist noch lange nicht in Sicht! Moderne Rock-Musik kann so einfach, so spannend, so atemnberaubend gut sein. Die aus Vermont stammenden Nocturnals und ihre charismatische Frontfrau Grace Potter liefern mit ihrem dritten, schlicht Grace Potter & the Nocturnals betitelten Album, einen mehr als eindrucksvollen Beleg dafür ab. Das ist pure, moderne Rock-Magie! "Grace Potter and the Nocturnals are like a modern-day version of early Tina Turner stroking the microphone in a spangled mini-dress while fronting the Rolling Stones circa Sticky Fingers", heisst es in einem Statement. Das ist durchaus zutreffend, beschreibt aber längst nicht die ganze Bandbreite dieser phantastischen Formation. Blues, Funk, Soul, Gospel, Americana, Rock - alles bringen sie in grenzenloser Leidenschaft und mit beeindruckender Kompetenz unter einen Hut und rühren ein geradezu umwerfendes, höllisch groovendes Roots-/Voodoo-/Mojo-Rock-Gebräu an, das seine Wurzeln tief in der Musik der Siebziger und Sechziger findet, gleichzeitig aber ungeheuer modern und zeitgemäss in Szene gesetzt wird. Alles ist sehr druckvoll, voller Seele, intensiv, emotional, Energie-geladen und bleibt prächtig hängen. Das Songmaterial besticht durch immense Substanz! Die Musiker sind exzellent. Die Nocturnals sind im Verlauf der letzten 3 Jahre vom Quartett zum Quintett angewachsen. Die Eingliederung des zweiten Gitarristen Benny Yurco macht den Sound noch kerniger, noch fetter. Dazu ist der ehemalige Bassist Bryan Dondero durch die ex-Bassistin von Ryan Adams' Cardinals, Catherine Popper, ersetzt worden. Noch ein paar Anmerkungen zu Grace Potter selbst: Was diese, gerade einmal 26-jährige, junge Dame, die ihre massgebliche Inspiration von solch unterschiedlichen Künstlern wie Aretha Franklin, Janis Joplin, Bonnie Raitt, Buddy Guy, Lucinda Williams, den Rolling Stones, Led Zeppelin, JJ Cale und The Band empfängt, leistet, ist einfach phänomenal. Was für eine Songwriterin, was für eine exzellente Organistin, Pianistin und Gitarristin, was für eine umwerfende Sängerin: Kraftvoll, "soulful", inbrünstig, "gritty", sehr sexy - aber nicht zu "röhrig". Sie ist eine begnadete Performerin! Steigen wir ein, in eine kleine Übersicht einiger ausgewählter Songs: Ein kurzes, intensives, wildes, raues, temperamentvoll von der Protagonistin herausgeschrieenes "Ooaah" eröffnet das Album mit dem leidenschaftlichen, lebendigen, tierisch starken Blues-/Funk-Rocker "Paris ("Ooh la la)", der von einem tighten, fetten Mörder-Groove bestimmt wird, wie auch von den dreckigen, massiven Riffs des Rhythmus-Gitarristen Benny Yurco. Potter bekundet, dass sie während des Songwriting-Prozesses immer wieder die legendären, englischen Kinks gehört hat und sich von einem solch simplen, aber markanten Führungsriff wie bei "You really got me" inspirieren liess. Das setzt Yurco, wie gesagt, bestens um und Lead Gitarrist Scott Tournet unterstützt das Ganze mit messerscharfen, brennenden Hooklines, mündend in einem glühenden Solo während des Breaks. Herrlich, wie die Band den etwas poppigen Refrain mit dieser rohen, fast schon Gov't Mule-kompatiblen, mächtigen Classic Bluesrock-Basis kombiniert. Hat jede Menge Biss und Druck! Ein packender Auftakt! Soulig, voller retro-psychedelischer Gitarrenklänge und sehr melodisch, geht es bei dem folgenden "Oasis" zu. Hat entfernt etwas von Jefferon Airplane. Die sich wie Spiralen durch den Song ziehenden Gitarrenlinien der beiden Gitarristen und Potter's großartiges Orgelspiel verbinden sich einfach wunderbar mit der lässig und "cool" groovenden Rhythmik. Dreckige, fette Dual Guitar Killer-Hooks und Potter's großartiger Power-Gesang sind die markanten Eckpfeiler des brodelnden, prima ins Ohr gehenden, kernigen Voodoo-Rockers "Medicine". Heiss, scharf - Grace Potter & the Nocturnals "under fire"! Das anschliessende, lockere, entspannte "Goodbye kiss" spielt mit einem lässigen Reggae-Rhythmus (schöne Harmonica-Klänge), während das folgende, grandiose "Tiny light" zwei völlig verschiedene musikalische Gesichter offenbart. Beginnt, getragen von Potter's feinem Klavierspiel und unaufdringlichen "sparkling guitars", zunächst ebenfalls recht entspannt mit einem wunderbar ins Ohr gehenden Refrain, ehe "Gracie" den Song plötzlich mit einem tierischen Schrei in ein instrumentales Break überleitet, das, vor allem ausgelöst durch Tournet's flammendes, raues Lead Gitarren-Spiel und Matt Burr's fulminantes Drumming, in einer lauten, monströsen, psychedelischen Jam-Orgie endet. Saustark! Wie auch das von raffinierten Gitarren-Loops und tollen Orgel-Fills bestimmte, sehr lebendige "Only love", das lockere, wunderbar melodische "One short night", der kochende, mächtig ins Tanzbein gehende, soulig-bluesige Retro Rock-Kracher "Hot summer night" (klasse Melodie, Potter singt sich die Seele aus dem Hals), die wunderschöne, von klaren, transparenten Gitarren durchzogene, ein dezentes Southern-Flair ausstrahlende, sehr gefühlvoll vorgetragene Ballade "Things I never needed", oder der mitreissende, voller Southern Soul und Blues-Feeling steckende. sehr melodische, feurige Rootsrocker "That phone", der mit seinen zündenden E-Gitarren und den tollen Orgel- und Piano-Fills fast wie eine imaginäre "Bonnie Raitt fronting The Black Ctowes"-Ausgabe klingt. Welchen Song man auch auswählt, jeder ist auf seine eigene Art etwas ganz Besonderes. Und das Album ist einfach "magic"! Grace Potter & the Nocturnals mit einem Bomben-Werk, dass das Zeug dazu hat, ein Klassiker des Jahres 2010 zu werden. So spielt man "psyched-up and rowdy" American Soul-, Blues-, Roots-, Groove-Rock der Neuzeit! Geil!

Das komplette Tracklisting:

1 Paris (Ooh La La) - 3:15   
2 Oasis - 4:41   
3 Medicine - 4:06   
4 Goodbye Kiss - 3:33   
5 Tiny Light - 4:43   
6 Colors - 5:15   
7 Only Love - 3:22   
8 Money - 2:54   
9 One Short Night - 3:50   
10 Low Road - 4:39   
11 That Phone - 3:18   
12 Hot Summer Night - 3:22   
13 Things I Never Needed - 4:11

Art-Nr.: 6959
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Paris (Ooh la la)
Medicine
Tiny light
One short night
That phone
Hot summer night

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Renegade Creation - bullet [2012]
Yeah - auf ein Neues: Nach ihrem großartigen, von den Experten, den Bluesrock-Fans und vor allem auch den Gitarren-Liebhabern gleichermassen hoch geschätzten Debut von 2010, legen die mit begnadeter Musikalität gesegneten Renegade Creation nach. "Bullet" heisst das zweite Meisterwerk der All Star-Formation um den californischen Meistergitarristen Michael Landau (ex Burning Water und Raging Honkies) und den nicht minder bekannten Blues-/Bluesrock-/Jazz-Gitarristen Robben Ford. Damals firmierten sie noch unter Landau, Michael - Robben Ford - Jimmy Haslip - Gary Novak (womit mit ex-Yellowjackets-Bassist Jimmy Haslip und dem langjährigen Chick Corea-Drummer Gary Novak auch die ebenso aussergewöhnliche Rhythmusfraktion genannt ist), doch der Titel ihres seinerzeitigen Erstlings fungiert seitdem auch als Bandname. "Bullet", im übrigen produziert von dem legendären Ed Cherney (u.a. Bob Dylan, Bonnie Raitt), bietet mitreissenden, ungemein abwechslungsreichen, exquisiten, durchaus melodischen, von höchster handwerklicher Kunst geprägten, facettenreichen California Bluesrock, natürlich vorwiegend geprägt von der herausragenden Gitarren-Akrobatik der beiden Saitenzauberer Landau und Ford, die zudem auch hervorragend singen. Das Werk enthält 5 Kompositionen von Robben Ford, 4 von Michael Landau und ein kraftvolles, bluesiges Remake des Bob Dylan-Klassikers "Too much of nothin'". Das Songmaterial ist exzellent, das komplette Album ein absoluter Genuß! Was für Musiker...

Die Original U.S.-Produktbeschreibung:
Michael Landau, Robben Ford, Jimmy Haslip and Gary Novak have achieved status as masters of their craft. Bullet is their 2nd collaboration. Bullet is a guitar tour de force riding on the fierce rhythmic foundation of bassist Jimmy Haslip and drummer Gary Novak. Delivering a set of rootsy blues rock crossed with hypnotic vocal tunes, the band draws on the unique guitar interplay between guitar giants Robben Ford and Michael Landau who inspire each other to new personal bests.

Das komplette Tracklisting:

1. All Over Again - 3:28
2. Bullet - 3:14
3. On a Mountain - 4:05
4. Nazareth - 5:11
5. People Like Me - 4:09
6. Too Much of Nothin' - 3:37
7. Greedy Life - 6:15
8. High and Low - 3:49
9. Older Today - 4:46
10. Saint and Satan - 4:08

Art-Nr.: 7810
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over again
Bullet
On a mountain
Nazareth
Greedy life
Saint and satan

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Satcher, Leslie - gypsy boots [2011]
Tolles Album der angesehenen Nashville-Songschreiberin! Leslie Satcher ist vermutlich den meisten New Country-Fans ein Begriff. Die dürfte ungefähr so jedem, der Tonträger dieser Sparte besitzt ganz sicher schon über den Weg gelaufen sein, sie zählt nämlich mit zu den prominentestenn Songwiterinnen der Szene und hat für unzählige Leute wie u.a. George Strait, Patty Loveless, Vince Gill, Willie Nelson, Reba McEntire, Gretchen Wilson oder Martina McBride Kompositionen beigesteuert. Untergegangen ist vermutlich ein wenig, dass sie auch eine hervorragende Musikerin und Sängerin ist. Mit "Gypsy Boots" hat sie jetzt ihren bereits dritten Silberling am Start. Leslie Satcher stammt ursprünglich aus Paris, Texas, zog aber 1989 nach Nashville, um ihr Musikglück zu versuchen, was dann ja auch songwritertechnisch höchst erfolgreich geklappt hat. Ihr neues Werk zeigt sie nun wieder einmal als eigenständige Interpretin auf dem bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens. Das Album ist ein ungemein abwechslungsreiches Konglomerat aus angriffslustigen, Energie-geladenen, kraftvollen, oft schön swampigen, bluesigen, rootsigen, deltamäßigen Countrysongs, garniert mit einigen traditionellen Countryballden im Stile der großen Old School-Heldinnen, die allesamt eina, allerdings sehr dezentes, spirituelles Flair durchzieht (Leslie ist ein tiefgläubiger Mensch - ihre musikalische Karriere begann ja auch schon als Kind im Kirchenchor), ohne dabei, wie gesagt, zu dick aufzutragen. Schon bei den beiden Auftaktstücken "Where I Am" und "Delta Wedding" spürt man unweigerlich diese schwüle, schweißgetränkte Hitze des Südens, musikalisch umgesetzt auf herrlich authentische Art und Weise (beißend scharf gespielte Akustikgitarre, erdige, rockige Slidegitarren, sperrige Fiddle und schwer gurgelnde Orgeltöne, biestiger, keifender Gesang), das man unweigerlich den Drang verspürt, sich ein kaltes Bier aus dem Kühlschrank zu fischen. Gleiches gilt für den Titeltrack, den sie in Zusammenarbeit mit Terri Clark und Jon Randall geschrieben hat und der von Clark bereits für ihr früheres Album "The Long Way Home" aufgegriffen wurde. Diese Version schneidet durch Satchers stärkeren Gesang noch besser ab. Große Klasse! "In The Shadows Of Your Wings" wird von einem leichten Heartlandtouch umwoben. Hier erinnert Satcher fast ein wenig an Heart-Frontfrau Ann Wilson (auch optisch ein ähnlicher Typ), als hätte die plötzlich Bock auf Country bekommen. Der wohl rockigste Song ist das von ihr zusammen mit Jim Beavers komponierte "And The Well Run Dry" ein richtig schön aggressiv gesungener Kracher mit satten E-Gitarren. Es gibt natürlich eine ganze Reihe Lieder in typisch traditioneller retrobehafteter, purer Countrymanier ("Reason To Hang On", "Sing Like Loretta Lynn", "Lonely Don’t You Know When To Leave", "If I Had Wings" - z.T. richtig schöne "Schwofer"), die mit Steel, Fiddle und den allseits beliebten, emotionalen Countryrefrains daherkommen. Klasse ebenfalls "Rock Of Love", bei dem man die Handschrift von Mitschreiber Vince Gill (Song ist auch auf seinem "These Days"-4er-Album von 2006), deutlich erkennen kann. Auch das mit Delbert McClinton und Al Anderson kreierte, sehr fetzige "Somethin' 'Bout You Lovin'" verbreitet mächtig Laune (furioses Honky Tonk-Piano in Jerry Lee Lewis-Manier)."Tough" ist, wie der Titel es kurz und bündig ausdrückt, ein richtig tougher Countryrocker, der, Kenner werden es wissen, auch auf Kellie Pickler's, vor einigen Monaten erschienenem bärenstarkem "100 Proof"-Silberling zu finden ist. Wieder weiß Leslie hier mit ihrer Stimmstärke zu punkten. Ein weiteres mit Jon Randall komponiertes Stück, "Where that train was going", hat erneut dieses schöne, swampige Bluesfeeling. Ganz am Ende "röhrt" sie dann nochmal so richtig, ohne instrumentelle Begleitung, bei "Georgia Trip '56" los, das von einem damaligen Besuch ihres Vaters bei der Verwandtschaft erzählt. Mann, kann die singen! Beeindruckend! Leslie Satcher's drittes Album "Gypsy Boots" lässt die erfolgreiche Songschreiberin mal in ganz anderem Licht erscheinen. Die Dame hat nicht nur kompositorisch gewaltige was zu bieten, sondern braucht sich auch als Interpretin vor keiner der arrivierten, weiblichen Größen Nashville's zu verstecken. Im Gegenteil! Ein Riesen-Kompliment an Leslie Satcher für dieses exzellente Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Where I Am 3:40
2. Delta Wedding 4:13
3. In the Shadow of Your Wings 4:02
4. Gypsy Boots 3:23
5. Reasons to Hang On 3:41
6. And the Well Run Dry 2:39
7. Sing Like Loretta Lynn 3:14
8. Lonely Don't Know When to Leave 3:53
9. Rock of Your Love 3:23
10. Tough 2:50
11. Somethin' 'Bout Your Lovin" 2:53
12. Where That Train Was Going 4:34
13. If I Had Wings 4:06
14. Georgia Trip '56 (Big Daddy) 3:19

Art-Nr.: 7802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where I am
In the shadow of your wings
Gypsy boots
Reasons to hang on
Lonely don't know when to leave
Tough
Somethin' 'bout your lovin'

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Virgil & the Accelerators - the radium [2011]
"The Radium" ist das Debutalbum von einer der aufregendsten und vielversprechendsten, jungen Bands des Gitarren Bluesrock-/Classic Rock-Circuits: Virgil & the Accelarators aus Großbritannien. Eine phänomenale, blutjunge Truppe mit einem "Monster-Guitarslinger", die dermassen stark und "abgebrüht" auftrumpft, als seien sie schon zig Jahre im Geschäft. Dabei sind sie alle gerade mal um die 20. In etwa bewegen sich Virgil & the Accelerators auf dem Terrain, das aktuell auch Davy Knowles & Back Door Slam und vor allem The Brew beackern - und das mindestens auf dem gleichen, unglaublich hohen Niveau. Die einschlägige Presse liegt ihnen jetzt schon zu Füßen und Fans, die ihre Konzerte gesehen haben, bekommen, überwältigt von den Eindrücken des gerade Erlebten, meistens nur noch ein staunendes, schlichtes "I'm speechless" heraus. Klassischer Blues und Rock verschmelzen sich bei der Band in einem recht ausgewogenen Verhältnis, vielleicht mit leichten Tendenzen in Richtung Rock. Doch der Blues ist allgegenwärtig. Ihre Musik strotzt nur so vor Kraft, Power und Spielfreude. Sie hat ein deutliches, in den Seventies fundamentiertes Retro-Basement, wirkt dabei aber dennoch aif der Höhe der Zeit. Auf Grund der exzellenten Songstrukturen und einer stets ausgezeichneten Melodik, bleibt das Zeug prächtig hängen. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Musiker die entsprechenden handwerklichen Voraussetzungen mitbringen - und das tun sie. Ihre formadiblen Fähigkeiten sind über jeden Zweifel erhaben. Virgil's Bruder Gabriel McMahon (18) am Schlagzeug (der Bursche bedient seine "Schießbude" zuweilen wie ein Irrwisch - der junge Keith Moon kommt einem sponatn in den Sinn) und Bassist Jack Timmis (21) zeichnen für die großartige, tighte Rhythmusarbeit verantwortlich (Timmis sorgt zum Teil auch für einen, den dominierenden Gitarrensound wunderbar unterstützenden Orgel-Background). Sie bereiten damit die Grundlage für die große Entfaltung ihres herausragenden Frontmannes Virgil McMahon (19). Virgil besticht nicht nur mit einer eindrucksvollen Gesangs-Performance, nein, er ist vor allen Dingen ein sagenhafter Gitarrist. Ein "Wunderknabe" an den 6 Saiten. Tolle, packende Riffs, ein wahres Lead Gitarren-Feuerwerk und fantastische Soli in allen Variationen, dazu viel Gefühl - es gibt nichts, was dieser Bursche nicht drauf hat. Er braucht sich nicht im Geringsten hinter den Großen der Szene, wie z. B. Joe Bonamassa, zu verstecken. Der Kerl ist ein Saitenhexer par excellénce. Er selbst scheint beeinflusst von solchen Leuten wie Rory Gallagher, Peter Green, Jimmy Page, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan und Gary Moore, in der Musik findet man zudem durchaus Spuren solcher Helden wie Cream, Free, Led Zeppelin, Rolling Stones und Robin Trower. Doch mit wem man Virgil und seine Accelerators auch vergleicht - einerseits passt es, andererseits haben sie längst ihren eigenen Stil gefunden. Los geht's mit dem famosen "Working man": Ein 1-minütiges Intro an der akustischen Gitarre eröffnet die Nummer, doch dann rockt die Band mit einem wunderbaren, unvergleichlichen, einen sofort packenden Groove los. Ein bärenstarker Bluesrocker nimmt Fahrt auf, der sofort das gane Potential der Band aufzeigt. Was für eine exzellente Gitarrenarbeit. Das ist zeitloser, kraftvoller Bluesrock zum "mit der Zunge schnalzen". Mit viel Power und durchaus hart kommt der raue, straighte Riffrocker "Backstabber" daher, der aber gleichzeitig prächtig ins Ohr geht. Toller, intensiver Gesang von Virgil und ein paar prickelnde Gitarrenritte sorgen für jede Menge Feuer. Von ähnlichem Kaliber sind auch die viel Dynamik entfaltenden Kracher "Bad girl" und "Cold hearted woman". Ganz stark auch das toll groovende "Low down and dirty" Startet zunächst mit wuchtigen, wunderbaren, stark an Paul Rodgers' Free erinnernden Power-Riffs und mündet schließlich in einer brillanten, mitreissenden, gut 3-minütigen, ungemein variabel gestalteten Gitarrenschlacht, die sich anhört, als sei eine ganze Armee von Gitarristen am Start. Furiose Lead-Läufe, brodelnde Wah Wah-Sequenzen, spannende Tempowechsel und herrliche Twin-Leads - es ist alles dabei. Eine Hammer-Nummer! Sehr stark auch der klar strukturierte, bluesige, von wunderbar groovenden Riffs geprägte Seventies Classic-Rocker "88", bei dem der Funke erneut sofort überspringt. Tolle Melodik, erstklassiger Gesang, fulminantes Gitarrenspiel, glühende Soli! Zum Ende dieses fantastischen Albums holt Virgil McMahon nochmal alles raus, was er drauf hat. "Silver giver" ist ein von Virgil's Gitarrenspiel dominiertes, wunderschönes Instrumental. Ein hinreissender Slow-Blues, weitestgehend recht ruhig in Szene gesetzt, im Verlauf aber deutlich an Kraft zunehmend, um gegen Ende wieder in ruhigere Gewässer zurück zu finden. Virgil begeistert während der knapp 9 Minuten dieser Nummer mit geradezu faszinierendem Gitarrenspiel. Er demonstriert seine grenzenlose Variabilität und Virtuosität, seine umwerfende Technik, seine Fingerfertigkeit, sein immenses Feeling. Schön hier die dezente Orgel-Untermalung. Was für ein toller Abschluß dieses brillanten Albums. "Play it loud and enjoy" empfehlen die Jungs ihren Fans im Coverbooklet. Oh ja, dem sollte man umbedingt folgen. Bringt den Lautstärke-Regler auf einen amtlichen Pegel, und ihr werdet eure helle Freude haben. "Virgil & the Accelerators will blow you away"...

Das komplette Tracklisting:

1. Working Man 6:35
2. Refuse To Believe 3:24
3. Backstabber 3:02
4. 88 3:54
5. Racing With Life 3:57
6. The Storm 2:39
7. Low Down And Dirty 6:16
8. Bad Girl 2:56
9. Fell To The Floor 4:38
10. Cold Hearted Woman 3:40
11. Silver Giver 8:49

Art-Nr.: 7832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Working man
Backstabber
88
Low down and dirty
Bad girl
Cold hearted woman
Silver giver

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Wheeler Trio, Charlie - rewind [2015]
"Hailing from a small town called Ridgway" im US-Bundesstaat Pennsylvania, gelingt dem famosen Charlie Wheeler Trio mit "Rewind" ein geradezu herausragendes "Hi Energy"-Bluesrock-Album. Ihre aussergewöhnliche, von großer Muikalität geprägte Art des "hard driving" Groove-Rocks ist eine fulminante Mischung aus Blues-, Funk- und Southern Rock-Elementen, zuweilen gepaart mit ein paar Spuren des energetischen Post Grunge Hard Rocks. Das wirkt ein wenig wie ein brodelndes Gemisch aus Anleihen der The Black Crowes, The Allman Brothers Band mit einem Hauch von Pearl Jam - und doch, Charlie Wheeler und seine Mannen kreieren ihr eigenes, ganz heißes Ding. Wheeler ist ein grandioser Musiker. Man kann gar nicht entscheiden, was man mehr herausstellen soll - sein, und das ist für dieses Genre wahrlich nicht alltäglich, bärenstarker, kraftvoller, intensiver Gesang, oder sein brillantes, ungemin virtuoses, emotionales, glühendes, trotz aller längeren Ausflüge auf den Punkt gebrachtes, wunderbar hängen bleibendes Gitarrenspiel. Er ist ein absoluter Meister seines Fachs, und zudem ein exzellenter Komponist. Umgeben wird er von einer nicht minder starken Rhythmusfraktion, bestehend aus dem technisch ungemein versierten, mit viel Finesse aufspielenden Drummer Rad Akers und dem für einen tollen Basic-Groove sorgenden Bassisten Dave Fink. Was die Drei auf die Beine stellen ist eine geradezu mitreissendes Elixier aus Blues und Rock, verfeinert mit den oben bereits erwähnten Spuren aus Funk-und Southern-Elementen. Trotz aller jammigen Neigungen, die die Band vor allen Dingen live auslebt, legt man bei diesem Album immensen Wert auf saubere, gut hänge bnleibende Songstrukturen, was hervorragend gelingt. Es gibt nicht eine schwache Nummer. Zudem kommt das Material in einem ungemein knackigen, kraftvollen, satten, fein akzuentierten, glasklaren Power-Sound. Es passt einfach alles zusammen. Das Album startet gleich mit einer mächtig Druck fabrizierenden "Killer"-Nummer. "Love letter" heisst der Track, ein gewaltig groovender Funk-Bluesrocker mit treibenden Basslinien und kochend heißen Gitarren-Riffs. Die Band spielt sich sofort in einen "Rausch", der Funke springt unmittelbar über. Gedanken wie "Wow, was für eine rattenscharfe Truppe" schwirren einem durch den Kopf. Das rockt! Enthält ein tierisches, mit klasse "Wah Wah"-Klängen angereichertes, brennendes Gitarrensolo im Break. Ein erster Vorgeschmack für die genialen Gitarrenläufe, die im weiteren Verlauf des Albums noch auf uns zukommen. "Big City Blues" ist ein wieder etwas funky groovender, packender, sehr auf eine gute Melodik ausgerichteter, dabei sehr spielfreudig und ordentlich knackig umgesetzter, kraftvoller Bluesrocker, der mit starken Riffs und einem glühenden, elektrisierenden, dabei ganz wunderbar melodischen Gitarrensolo des Meisters punktet. Großartig! Dann der Titeltrack "Rewind": Was für eine hinreissend schöne, dennoch immens knackig in Szene gesetzte, voller Southern-Flair steckende, exzellente Bluesrock-Ballade. Besticht zum einen mit einen saustarken, genauso kraftvollen, wie emotionalen "soulful" Gesangsvortrag Wheeler's, und zum anderen mit einem fantastischen, sich unwiderstehlich in unsere Gehörgänge schlängelnden, feurigen Gitarrensolo. Eine Wonne! Das folgende "Back to Frisco Bay" ist eine lupenreiner, schnörkelloser, erneut schön Southen-mässig eingefärbter, von traumhaften Lead Gitarren-Linien durchzogener, einen klasse Drive entwickelnder Boogie-/Blues-Rock'n Roller, während das furios nach vorn gehende, kochende "River's gonna rise" mit seinem tierischen Drumming und den fulminanten Wah Wah-Gitarrenklängen, inklusive eines Hammer-Solos, wieder etwas mehr Richtung Funk-Blues tendiert. Der würzige Bluesrocker "Love comes tumblin' down" kommt mit einem klasse Shuffle-Rhythmus und wird von Wheeler erneut gesanglich 1a vorgetragen. Unterbrochen wird die Nummer von einem dreckigen, direkten, überaus virtuosen, prächtig hängen bleibenden, spitzenmässigen Gitarrensolo. Kommen wir zu dem brillanten "The ghost of who you were", einem mörderisch knackig und klar in Szene gesetzten, irgendwie schwer und "heavy", gleichzeitig aber auch spielerisch locker wirkenden Midtempo (Blues)Rocker, mit einem ganz dezenten Southern-Feeling und großartigen Twin Guitar-Riffs. Das ausgedehnte, "zerrige", unter Starkstrom stehende Gitarrensolo im Break ist einfach umwerfend. Wen das nicht packt, dem ist wirklich nicht zu helfen. Es ist alles gesagt. Das Charlie Wheeler Trio verzückt uns mit einem Hammer-Album! Auch die Gov't Mule-Frakton wird wohl ihre helle Freude an dieser Truppe haben. Also, rein mit dem Ding in den Player, und lasst Euch treiben von dieser packenden "Mugge"...

Das komplette Tracklisting:

1. Love Letter - 4.07
2. Semi Good Lookin' - 3.35
3. Big City Blues - 4.38
4. Rewind - 5.27
5. Back to Frisco Bay - 3.12
6. Makin' Love in the Afternoon - 5.55
7. River's Gonna Rise - 5.15
8. I Like to Wander - 4.26
9. Love Comes Tumblin' Down - 3.58
10. Lady Luck - 3.50
11. The Ghost of Who You Were - 6.10
12. So Glad to Be Here - 4.19

Art-Nr.: 8953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love letter
Big City Blues
Rewind
Back to Frisco Bay
River's gonna rise
Love comes tumblin' down
The ghost of who you were

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Zito, Mike - greyhound [2011]
Nicht nur die Experten und Kritiker in den USA sind sich einig, auch die Fans realisieren es: Dieser Mann wird immer besser! War schon das 2009 erschienene "Pear river" ein aussergewöhlich starkes Teil, so setzt er mit dem famosen "Greyhound" glatt noch einen drauf. Immer mehr entwickelt sich der famose, texanische Roots- und Blues-rocking Gitarrist Mike Zito von einem zweifellos aussergewöhnlich talentierten "hotshot blues six-stringer" auch zu einem literarischen, ausdrucksstarken Songwriter und nicht minder, mit jeder Menge Ausstrahlung und Inspiration behafteten "soulful singer", ohne dabei seinen Status eines fulminanten "badass"-Gitarristen aufzugeben. Eine mitreissende Kombination, die er auf seinem neuen Album so stark wie noch nie offenbart. Beeinflusst sieht sich Zito vorwiegend von der Musik des amerikanischen Südens und der Swamps Louisiana's, wo sich seine sizilianischen Vorfahren vor weit über 100 Jahren einmal niederließen. So passt es, dass "Greyhound" zum einen von einem deutlichen, bluesig-rootsigen Southern Rock-Flair durchzogen ist und dass er zum anderen den in New Orleans ansässigen, ebenfalls der swampigen Roots-/Blues-Musik ergebenen, grandiosen Anders Osborne als zweiten Gitarristen und als Produzenten des Albums mit an Bord hat. Die Spuren, die man auf dem Werk findet, gehen von solchen Leuten wie Danny Gatton, Eric Clapton, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan bis zu The Allman Brothers Band, genauso wie von Creedence Clearwater Revival, über John Hiatt, Bob Seger und Mark Selby, bis hin zu Indigenous und bluesigen Chris Robinson-Sachen. Auch dies suggeriert diese hier so wundervoll umgesetzte Synthese aus Roots- und Bluesrock. Das Songmaterial ist toll strukturiert und steckt voller erdiger, herrlicher Gitarrenläufe, die immer schön dreckig und "gritty" klingen, besticht aber gleichzeitig auch mit einer prächtigen Melodik und Vertrautheit. Zito's exzellente Soli und seine Gitarrendominanz stehen jederzeit klar im Zeichen der einzelnen Songs. Und, wie gesagt, die sind durchweg vom Allerfeinsten. Zu den Höhepunkten eines allerdings ohne jede Schwächen aufwartenden Albums zählen Stücke wie beispielsweise der packende Upbeat-Shuffle "Until the day I die", das gar mit alten Bad Company-/Free-kompatiblen Riffs aufwartende, straighte, aber auch von einem klasse Tinsley Ellis-like Southern-rocking-Blues-Feeling durchzogene "Judgement day", das von einem pochenden Led Zeppelin-Rhythmus getragene "The hard way", der wunderbare, pure Love Slow-Blues "Please Please Please" mit seinem grandiosen, gefühlvollen, "jazz-inflected" Gitarrensolo, der erdige Texas-Bluesrocker "Roll on" mit seinen tollen Slide-Licks, oder das wunderschöne, melodische Titelstück "Greyhound", ein fantastischer, Blues-based Southern-Rootsrocker an der Schnittstelle John Fogerty, John Hiatt, Bob Seger und Stevie Ray Vaughan, mit traumhaften Slide Guitar-Linien und einem herrlich ins Ohr gehenden Chorus. Wenn er singt: "Run away, run away/I'm leaving today/There ain't nothing like the sound/Of a lonely Greyhound", sieht man sie geradezu wie in einem kleinen Roadmovie vorm geistigen Auge vorbeiziehen, diese faszinierenden, unendlichen Weiten Texas' und der Südstaaten. Mike Zito ist in absoluter Top-Form. Mit seinem neuen Album macht er den nächsten Schritt in die richtige Richtung, um sich endgültig in den Herzen der Fans fest zu spielen. Dieser Bursche wird uns wahrlich noch viel Freude bereiten, da gibt es keinen Zweifel. So, und nicht anders spielt man würzigen, Gitarren-dominierten, southern-fueled Roots-/Bluesrock voller Soul und Inspiration. Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 Roll On - 4:06
2 Greyhound - 5:00
3 Judgement Day - 5:44
4 Show Me the Way - 4:14
5 The Hard Way - 4:32
6 Motel Blues - 3:54
7 Stay - 5:31
8 Until the Day I Die - 4:15
9 The Southern Side - 3:52
10 Please, Please, Please - 3:59
11 Hello Midnight - 5:25

Art-Nr.: 7470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Roll on
Greyhound
Judgement day
The hard way
Until the day I die
Hello midnight
The southern side

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!