Artikel 1 bis 10 von 10 gefundenen...

[1-15]

 
Aldean, Jason - night train [2012]
Mittlerweile ist er der absolute Superstar unter den "jungen Wilden" Nashvilles: Jason Aldean! Auch sein neues Album "Night Train" belegt eindrucksvoll, warum das so ist. Jason Aldean trifft mit seinen Songs den Zahn der Zeit im New Country-Genre. Und das eigentlich schon von seinem ersten Album an. "Relentless", seine zweite CD, wurde vor einigen Wochen noch als letztes Werk nachträglich mit Platin bedacht, was zuvor schon mit dem Debüt, "Wide Open" und dem Vorgänger "My Kinda Party" (sogar doppelt, zur Zeit auch noch immer unter den Top-10 der Billboard Country-Album-Charts) gelungen war. Der Bursche und seine Musik sind einfach beliebt, was die ausverkaufte Stadiontour dieses Jahres zusätzlich untermauert. Mit "My Kinda Party" war die Messlatte natürlich für "Night Train" immens hoch gelegt. Aber auch hier gibt sich das Zugpferd des Broken Bow Records-Labels selbstbewusst und kämpferisch, man spürt über die gesamte Distanz des Silberlings das Bestreben, diesem hohen Niveau Stand zu halten. Und das ist auch wieder einmal prächtig gelungen. Im Prinzip hat man nahtlos an das Vorgängerwerk angeknüpft. Erneut gibt es satte 15 Stücke zu genießen, produziert hat wieder mit schön transparentem Klang Langzeitweggefährte Michael Knox. Auch die Musiker mit u.a. Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison, Adam Shoenveld, Danny Rader, Mike Johnson, Tony Harrell, Charlie Judge, Rob McNelly und einigen Backgroundsängern/-innen stellen die bewährte Mischung aus Tourband und Studiomusikern dar. Bei den Songwritern bilden wieder Neil Thrasher und Wendell Mobley das Hauptgerüst (8 Songs), weitere prominente Namen wie David Lee Murphy, Rhett Akins, Ben Hayslip, Hillary Lindsey, Tom Shapiro, etc. bilden die Qualitäts-Garantie für hochwertige Musikkost. Einziger Unterschied: Jason war kompositorisch auf "Night Train" überhaupt nicht beteiligt und hat sich diesmal (mit Bravour) ganz auf sein "Näschen" bei der Songauswahl verlassen. So hat die erste, vorab gebrachte Single "Take A Little Ride" (sehr southern-rockig, stark an den erfolgreichen Titeltrack des letzten Werkes "My Kinda Party" angelehnt) schon wieder in rekordverdächtiger Geschwindigkeit Platz 1 der Country Singles-Charts belegt. Auch bei den restlichen Stücken hat man fast erneut die Qual der Wahl, alle sehr melodisch, sehr variabal gestaltet (mal flockiger New Country, mal Heartland-Zutaten, auch mal ein Hauch von Hip Hop, viel Southern Rock, dazu in allen Tempoarten). Besonders klasse das viel Atmosphäre versprühende "Wheels Rollin’", das fast wie "Chris Cagle meets Lynyrd Skynyrd" daherkommt und dazu noch im Refrain Bob Segers berühmtes "Turn The Page" huldigt. Großartig! Klasse natürlich auch, wenn er mit seinen ebenfalls sehr erfolgreichen Countrykumpels Luke Bryan und Eric Church "The Only Way I Know" zum Besten gibt. Hier spürt man förmlich sofort den Spaß der Drei, den sie hatten, als sie sich im Wechselgesang die Mikros weiterreichten. "1994" würdigt den Countrystar der 80er, Joe Diffie, ein Hip Hop-trächtiges, sehr launiges Countrystück in der Tradition von Big & Rich. Auf eine Zusammenarbeit mit einer weiblichen Künstlerin wie zuvor mit Kelly Clarkson wurde diesmal im übrigen verzichtet. Powerballaden gibt es jedoch mit "Talk", "I Don’t Lonely Well", "Walking Away" oder "Water Tower" zur Genüge. Richtig düster (auch vom Text) wird es bei "Black Tears", ein Lied, das richtig unter die Haut geht. Es erinnert ein wenig an Garth Brooks’ "The Thunder Rolls". Weitestgehend ist das jedoch knackiger, kraftvoller New Country vom Allerfeinsten (auch flexible und etwas toleranter ausgerichtete Southern Rock-Fans könnten durchaus mal ein Ohr riskieren)! Und so wird "Take A Little Ride" auch bei weitem nicht der letzte Hit aus diesem vorzüglichen Album gewesen sein. 15 tolle neue Songs von Jason Aldean! Der Mann ist top - in allen Belangen! Und sein "Night Train" ganz sicher eine Reise wert...! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. This Nothin' Town - 3:11
2. When She Says Baby - 2:51
3. Feel That Again - 3:21
4. Wheels Rollin' - 4:39
5. Talk - 3:49
6. The Only Way I Know - 3:13
7. Take a Little Ride - 3:07
8. I Don't Do Lonely Well - 3:24
9. Night Train - 3:52
10. 1994 - 4:02
11. Staring at the Sun - 3:14
12. Drink One for Me - 3:06
13. Black Tears - 4:16
14. Walking Away - 3:37
15. Water Tower - 3:43

Art-Nr.: 7961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hiatt, Lilly and The Dropped Ponies - let down [2012]
Manchmal haben es die Leute halt einfach in den Genen. Wenn sie zusätzlich noch ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickeln, dabei ihre "naturbedingten" Wurzeln nicht verleugnen ("my dad definitely serves as one of my biggest inspirations", sagt Lilly und ergänzt: "I really look up to him. I draw from his music. He’s my hero and always has been and he’s very good for advice"), aber dennoch ihren eigenen musikalischen Stil finden, dann entsteht solch ein Highlight wie Lilly Hiatt's Debutalbum "Let down", vorwiegend eingespielt mit ihrer exzellenten Begleitband, den "Dropped Ponies". Lilly ist die Tochter von John Hiatt, einem der bedeutendsten Roots-/Americana Singer/Songwriter der letzten vier Dekaden. Auf beeindruckende Art und Weise schlägt Lilly Hiatt im weitesten Sinne die musikalische Route ihres berühmten Vaters ein, will heißen, sie bewegt sich mit erfrischender Unbekümmertheit auf dem Roots-/Alternate Country-/Americana-Terrain. Der Name Hiatt ist für sie eindeutig kein Fluch, sondern ein Segen. Sie empfindet überhaupt keinen Druck, sie hat diese Musik einfach im Blut. Es ist ihre Berufung, wie sie sagt. In den letzten Jahre hat die heute 28-jährige, in Nashville lebende Lilly, ihren "own particular brand of countrified folk/rock and Americana" stets verfeinert. Nicht selten hat sie mit solchen Größen wie beispielsweise Emmylou Harris, Jim Lauderdale oder Lyle Lovett die Bühne geteilt. Eines Tages traf Lilly die aussergewöhnlich talentierte Gitarristin Beth Finney aus North Carolina und nun kam der Stein richtig ins Rollen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Hiatt's wunderbare Melodien und Finney's "turbulentes", aber sehr gefühlvolles und virtuoses Gitarrenspiel waren füreinander bestimmt. Dei beiden Mädels holten noch Bassmann Jake Bradley (Over The Rhine) und Drummer John Badford (Charles Walker and the Dynamites, Drew Holcombe Band) mit ins Boot und nun waren die "Drooped Ponies" komplett. Auch Papa John Hiatt war sofort von der Truppe begeistert, genau wie dessen aktueller Lead Gitarrist Doug Lancio (arbeitete auch schon mit u. a. Patty Griffin, Gretchen Peters, Jack Ingram), der die "Ponies" mit in sein Studio nahm, um dort deren Debut "Let down" aufzunehmen und zu produzieren. Das Resultat ist großartig! Tolles Songmaterial an der Schnittstelle zwischen Rootsrock, Countryrock und Americana, tolle Musiker, klasse Produktion! Das Material ist überwiegend schön locker, flockig, besticht mit tollen Meldoien, kommt mal im eher ruhigeren Midtempo, rockt zuweilen aber auch sehr beherzt und erdig. Lilly nennt als weitere Einflüsse Leute wie John Prine, Neil Young, The Rolling Stones, Elvis Costello, Loretty Lynn, The Band, Townes van Zandt, Guy Clark und gar Pearl Jam. Irgendwie findet man von alledem auch tatsächlich Spuren in diesen wunderbaren Liedern. Trotz aller Lockerheit steckt in den Songs viel Kraft. Die Instrumentierung ist sehr gitarrenorientiert. Neben schön transparent und klar klingenden akustischen und elektrischen Gitarren, vernehmen wir zudem herrliche Mandolinen- und Pedal Steel-Klänge. Alles wirkt ausgeprochen harmonisch. Zwei Stücke sind übrigens nicht mit den "Dropped Ponies", sondern mit John Hiatt's aktueller Begleitband eingespielt worden (ein mit John an der Lead Gitarre). Grandios beispielsweise der flockige Opener "Championship fighter", eine überaus melodische Americana-Nummer in einem tollen Mandolinen-, Gitarren-, Pedal Steel-Gewand. Oder die knackige, dennoch lockere (Alternate)Countrynummer "Young black rose" (großartiges Storytelling) mit ihrem feinen Groove, den hintergründigen Mandolinen-Riffs und dem prächtigen E-Gitarren-Picking, inkl. starkem Solo, von Beth Finney, der traumhaft melodische, wie Öl runter gehende Retro-Countryrocker "People don't change" (wieder exzellentes Gitarrensolo), das gar ein wenig an den "Twang" einer Rosanne Cash in ihren besten Tagen erinnernde "3 days", das energische, raue, rootsige "Angry Momma", das hinreissend schöne, emotionale "Knew you were coming" , ein "song written as sharply as Lucinda Williams and sung as sweetly as Patty Griffin", wie es ein U.S.-Kritiker umschreibt, bis hin zu dem abschließenden, straighten, riffigen, fett abgehenden Volldampf Roots-Rock'n Roller "Big bad wolf" - was man auch herauspickt, es gibt keine Schwachstellen. Die Familien-Tradition der Hiatt's findet ihre natürliche musikalische Fortsetzung. Lilly Hiatt and The Dropped Ponies mit einem exzellenten, ganz starken Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Championship Fighter (3.21)
2. Young Black Rose (3.53)
3. People Don't Change (3.27)
4. 3 Days (2.38)
5. Oh Mister (3.12)
6. Let Down (4.36)
7. Angry Momma (4.08)
8. Master (3.21)
9. Knew You Were Coming (3.13)
10. Big Bad Wolf (3.17)

Art-Nr.: 7975
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Championship fighter
Young black rose
People don't change
3 days
Let down
Knew you were coming
Big bad wolf

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jackson, Alan - thirty miles west [2012]
Alan Jackson in Bestform! Nach seinem Labelwechsel liefert er mit "Thirty miles west" eines seiner stärksten "Hard Country"-Alben der letzten Jahre ab. Jackson ist neben George Strait einer der wenigen Künstler, die mit ihrer unverfälschten "Pure Country"-Musik aus Nashville einfach nicht wegzudenken sind und zwischen all den Pop-geschwängerten Neuzeit-Produkten die Fahnen des traditionellen, reinen Country hoch halten. Enthält mit dem starken Southern Country Uptempo-Feger "Dixie highway" ein brillantes, 7 1/2-minütiges Duett mit Zac Brown (Zac Brown Band). "Hut ab" vor Alan Jackson, der auch mit seinem 15. Studioalbum weit entfernt von irgendwelchen Abnutzungserscheinungen ist. Im Gegenteil! So kann's weitergehen, Mr Jackson...

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Come Back as a Country Song - 3:02
2. You Go Your Way - 3:17
3. Everything But the Wings - 4:44
4. Talk Is Cheap - 3:48
5. So You Don't Have to Love Me Anymore - 3:42
6. Look Her in the Eye and Lie - 3:48
7. Dixie Highway (Duett with Zac Brown) - 7:24
8. She Don't Get High - 4:12
9. Her Life's a Song - 4:25
10. Nothin' Fancy - 3:12
11. Look Way to Go - 3:39
12. Life Keeps Bringin' Me Down - 3:04
13. When I Saw You Leaving (For Nisey) - 4:04

Art-Nr.: 7806
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Kaplansky, Lucy - reunion [2012]
Lucy Kaplansky zählt zu den beliebtesten und geachtetsten Singer/Songwriterinnen der USA. "Reunion" ist das bereits 7. Studioalbum der aus Chicago stammenden New Yorkerin, auf das ihre große Anhängerschaft ganze 5 Jahre warten musste. Áber, das war nicht anders zu erwarten, es hat sich gelohnt. Bisher waren alle Alben von Lucy Kaplansky von ausserordentlich hoher Qualität - und auch mit "Reunion" ist das nicht anders. Es ist ein meisterhaftes Werk an der Schnittstelle zwischen Folk, Americana und Alternate Country geworden, voll gepackt mit wunderschönen. sehr entspannt aufgenommenen, in feinen, exquisiten "stripped down" Arrangements instrumentierten Songs. Kaplamsky's Songwriting besticht mit einer immensen Anziehungskraft, ihr ruhiger, so viel Charisma ausstrahlender Gesang ist schlicht umwerfend schön und die begleitenden Musiker (u. a. Duke Levine und Kevin Barry - guitars, lap steel, sowie Ben Wittman - drums) sind ein Garant für das aussergewöhnlich hohe Niveau auch dieses Kaplansky-Albums. Beim grandiosen "This morning I am born again" beispielsweise hat es sich Buddy Miller nicht nehmen lassen, Lucy mit seiner großartigen Zweitstimme zu unterstützen. Überhaupt sind Lucy's Songs durchaus kompatibel mit denen von Buddy & Julie Miller, genauso wie die Anhänger solcher Kolleginnen wie Patty Griffin, Tift Merritt, Nanci Griffith und vor allem Mary Chapin Carpenter auch von Lucy's Musik fasziniert sein werden. Die Melodien sind herrlich, die Balance zwischen rootsigem Ambiente und eleganter Instrumentierung stimmt zu einhundert Prozent. Akustische Gitarren, Mandolinen, mal ein Banjo, elektrische Gitarren, Lap Steel, mal ein Harmonium oder Klavier, sowie die gediegene Rhythmusarbeit aus Bass und Drums harmonisieren großartig mit Lucy's Stimme. Ein hinreissend schönes, fantastisches Folk-/Americana-/Alternate Country-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Scavenger - 4:02
2. The Beauty Way - 4:11
3. Mother's Day - 3:20
4. Life Is Beautiful - 3:51
5. This Morning I Am Born Again - 3:06
6. Reunion - 3:44
7. Gone Gone Gone - 3:49
8. I'll See You Again - 4:41
9. My Father's Son - 4:15
10. I'm Looking Through You - 3:32
11. Sleep Well - 3:24

Art-Nr.: 7953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Scavenger
The beauty way
Life is beautiful
This morning I am born again
Reunion
I'll see you again

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lewis, Aaron - the road [2012]
Saustarkes Country-Album des Frontmannes der U.S.-Rockband Staind, der hiermit die Countryroots seiner Jugend, als er mit dieser Musik aufwuchs, überaus authentisch und glaubhaft verarbeitet. Das Werk ist um Längen stärker als seine letzjährige EP "Town line", denn Lewis verkörpert hier den echten Cowboy und singt seine großartigen Songs mit dem richtigen Twang. Das ist keine "fixe Idee" nach dem Motto "ich mach' jetzt mal ein Country-Album" - nein, das kauft man ihm wirklich ab. Sehr traditionell und durch und durch "real country" (auch textlich) sind die Stücke überwiegend recht ruhig und balladesk, dabei aber auch schön knackig und kraftvoll in einem fein akzentuierten, sehr transparenten, saftigen Sound in Szene gesetzt worden. Verantwortlich für diese fantastische Produktion zeichnen Aaron Lewis und Nashville's legendärer "Hit-Producer" James Stroud (u. a. Toby Keith, Willie Nelson, Clay Walker, Chris Young). Aaron Lewis' Musik ist, wie gesagt, absolut traditionell fundamentiert, oft versehen mit einem schönen, unaufdringlichen Outlaw-Touch, wirkt aber dennoch sehr zeitgemäss. Man hört deutlich die Spuren solcher Helden wie Kris Kristofferson, Waylon Jennings, Willie Nelson und George Jones, aber auch aktuelle Kollegen wie beispielsweise Josh Turner oder Jamey Johnson sind in etwa auf Lewis' Wellenlänge. Klar, Aaron Lewis ist üblicherweise ein Rocksänger, doch er verfügt gleichzeitig über eine geradezu ideale, kraftvolle Countrystimme, die wie gemacht für diese wunderbaren Songs ist. Nicht eine Nummer (alle, bis auf eine, stammen aus Lewis' Feder) fällt ab, allessamt sind sie extrem stark. Die Melodien sind geradezu traumhaft schön. Begleitet wird er von den ganz Großen der Nashville Studio-Szene, wie beispielsweise Eddie Bayers (drums), Michael Rhodes (bass), Brent Mason (electric guitar), B. James Lowry (acoustic guitar), Paul Franklin (steel guitar), Ben Kitterman (dobro) und einigen mehr. Die Arrangements sind vorwiegend sehr Gitarren-orientiert, wobei vor allem Paul Franklin's herrlich wimmernde Pedal Steel, Ben Kitterman's wundervolle Dobro-Begleitung und Brent Mason's saftiges, teilweise richtig kräftiges E-Gitarren-Spiel ins Gewicht fallen. Es passt alles prächtig zusammen. Vor allem Franklin und Mason harmonieren großartig miteinannder und lassen sich zuweilen auf erstklassige Soli ein. Songs wie etwa die knackig inszenierte, dabei hoch melodische, von einem herrlichen Outlaw-Feeling durchzogene Honky Tonk-Ballade "75" (hinreissend heuelende Steel, grandioses E-Gitarren-Picking), das traditionelle, rhythmisch gar an Johnny Cash erinnernde, durchaus erdige, von einer tollen Dobro-Begleitung bestimmte Titelstück "The road" (grandioses, virtuoses, sattes E-Gitarren-Spiel), das lässige, immens gute Laune verbreitende, recht lockere, dennoch knackige, modern neo-traditionell in Richtung Easton Corbin, Craig Campbell gehende, hoch melodische "Endless summer", die patriotische Classic Country-/Outlaw Country-Ballade "Red, white & blue" (traumhaftes Steel-/E-Gitarren-Zusammenspiel, inkl. herrlicher, wechselseitiger Soli), das von schönem Dobro und feinster Steel-/Gitarrenbegleitung bestimmte, wunderbar tiefstimmig vorgetragene "Lessons learnde" (vor dieser Interpretation darf sich Josh Turner durchaus mal verneigen), oder das southern-angehauchte, Waylon-lastige "State lines" repräsentieren dieses Pracht-Album perfekt. Ganz stark auch "Party in hell", alles andere als ein "Party-Kracher", sondern vielmehr eine andächtige, dezent düstere Ballade in bester Jamey Johnson-Manier, bei der im Text einige der großen, gegangenen Helden wie Waylon Jennings, Keith Whitley und Janis Joplin genannt werden. Aaron Lewis ist mit Macht in der Countrymusic angekommen. Dieses Album klingt mehr nach Country wie die meisten der sogenannten "jungen Wilden" aus Nashville ala Jason Aldean, Eric Church & Co., sodass man nur hoffen kann, dass Lewis in Nashville eine echte Chance erhält und seine Musik auch im Countryradio landet. Es täte "Music City" so gut. "I hope people hear the record and realize that this is all me" sagt Lewis über die Songs des Albums und ergänzt: "I'm writing songs about who I am and where I am, just like I've done my whole career. The setting for the songs might be different but they're as honest as anything I've ever done." Gratulation an Aaron Lewis für diese beeindruckende, tolle Scheibe.

Das komplette Tracklisting:

1. 75 - 5:42
2. The Road - 2:49
3. Endless Summer - 3:22
4. Red, White & Blue - 5:42
5. Lessons Learned - 3:24
6. Forever - 4:29
7. Grandaddy's Gun - 3:45
8. State Lines - 2:50
9. Anywhere But Here - 5:07
10. Party In Hell - 4:06

Art-Nr.: 7991
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
75
The road
Endless summer
red, white & blue
Lessons learned
State lines
Party in hell

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Niemann, Jerrod - free the music [2012]
Hoch interessantes, zweites Album von Jerrod Niemann (wir erinnern uns noch an seinen großen Hit "Lover Lover"), bei dem der klasse Sänger und erfolgreiche Songwriter (u. a. Co-Autor der Garth Brooks-Nummer "Good ride cowboy" den Albumtitel genau richtig gewählt hat. "Free the music" heisst das Werk - und Niemann scheint seine Songs in der Tat von jeglichen eingefahrenen Zwängen befreien zu wollen. Sehr erfrischend und sehr abwechslungsreich, darüber hinaus mit viel Humor. lässt er jede Menge, zunächst etwas "fremd" wirkende Klänge und Einflüsse zu, die sich dann aber sehr schnell als das "Salz in der Suppe" herausstellen. Das wirkt abenteuerlich, spannend und sehr pfiffig und lässt Niemann's Countrymusic damit in einem sehr interessanten Licht erscheinen. Wir hören Trompeten, karibische Klänge, sonnige Songs, Old Time-Shuffles, funky Grooves, auch mal ein paar Pop-Loops und ja, irgendwie ist es dennoch richtige Countrymusic - allein schon durch die ganz großartige, überaus angenehme, warme Countrystimme des Protagonisten. Großartig, dass es solche Typen wie Jerrod Niemann gibt, die im sonst oft so konservativen Nashville diesen Humor und diese Experimentierfreudigkeit in ihre Musik einfliessen lassen, und die trotzdem immer "country" und immer authentisch bleiben. Und es kommt beim Publikum an. Die Single "Shinin' on me", eine prächtige, lockere, dennoch knackige, froh gelaunte, mit schönen Bläsern untermalte New Country-Nummer, ist längst in den Top Twenty der U.S. Billboard Country Singles-Charts unterwegs, mit klarer Tendenz nach oben. Daumen hoch für Jerrod Niemann - ein hervorragendes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Free the Music - 3:41
2. Whiskey Kinda Way - 3:32
3. Get on Up - 3:19
4. I'll Have to Kill the Pain - 3:25
5. Only God Could Love You More - 3:29
6. Shinin' on Me - 3:14
7. Honky Tonk Fever - 3:25
8. Guessing Games - 3:44
9. It Won't Matter Anymore - 2:49
10. I'm All About You - 3:26
11. Real Women Drink Beer - 3:11
12. Fraction of a Man - 4:15

Art-Nr.: 7941
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - cheers, it's christmas [2012]
Weihnachten ist nicht mehr so weit weg und somit ist die Zeit angebrochen, dass vor allem im Countrybereich wieder das ein oder andere, interessante Album mit Christmas-Songs veröffentlicht wird. Country Superstar Blake Shelton, im Moment (zu Recht) mega-erfolgreich, kommt mit dem 14 Songs umfassenden Werk "Cheers, it's Christmas", einem sehr schönen Album mit einigen, zum Teil mit vielen "Strings" instrumentierten, klassischen Weihnachtsliedern und einigen großartigen, "echten", puren Countrysongs zum Thema "Christmas", wie zum Beispiel der flotte, kraftvolle, saustarke, Fiddle-driven Homky Tonk Christmas-Feger "Santa's got a choo choo train". Zudem hat Blake Shelton einige hochkarätige Gäste als Duettpartner gewinnen können, wie zum Beispiel Gattin Miranda Lambert, Reba McEntire, The Pistol Annies, und Kelly Clarkson. So kann Weihnachten kommen.

Hier die Original U. S. Produktbeschreibung:

Reigning ACM and CMA Male Vocalist of the year, Blake Shelton presents his first Christmas album, Cheers It's Christmas on Warner Bros. Records. The album will feature several duet performances including fellow The Voice advisor Michael Buble, long-time friend Reba, and a very special duet with his mother, Dorothy Shackleford. The album includes classic Christmas songs that have touched Blake over the years. Many of the tracks were also recorded at the famous Capitol Studios with full orchestral accompaniment.

Das komplette Tracklisting:

1. Jingle Bell Rock (feat. Miranda Lambert) 2:03
2. White Christmas 3:37
3. Oklahoma Christmas (feat. Reba McEntire) 3:29
4. Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow! 2:48
5. There's A New Kid In Town (feat. Kelly Clarkson) 4:30
6. Santa's Got A Choo Choo Train 3:35
7. Home (feat. Michael Bublé) 3:46
8. Winter Wonderland 2:15
9. The Christmas Song 3:55
10. Blue Christmas (feat. Pistol Annies) 2:06
11. I'll Be Home For Christmas 3:24
12. Silver Bells (feat. Xenia) 3:10
13. Time For Me To Come Home (feat. Dorothy Shackleford) 2:40
14. The Very Best Time Of Year (feat. Trypta-Phunk) 2:58

Art-Nr.: 7956
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Swift, Taylor - red [2012]
Das neue Album des Country-/Countrypop-Superstars!
Wir haben nicht die vermeintlich speziell für den europäischen Markt besonders verpoppte Version, sondern die Original U.S.-Country-Ausgabe!

Die komplette Songliste:

1. State of Grace - 4:55
2. Red - 3:43
3. Treacherous - 4:02
4. I Knew You Were Trouble - 3:39
5. All Too Well - 5:29
6. 22 - 3:52
7. I Almost Do - 4:04
8. We Are Never Ever Getting Back Together - 3:13
9. Stay Stay Stay - 3:25
10. The Last Time - 4:59
11. Holy Ground - 3:22
12. Sad Beautiful Tragic - 4:44
13. The Lucky One - 4:00
14. Everything Has Changed - 4:05
15. Starlight - 3:40
16. Begin Again - 3:57

Art-Nr.: 7971
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Various Artists - we walk the line: a celebration of the music of Johnny Cash [2012]
CD & DVD-Set! Auch verpackungsmässig toll aufgemachte DVD + CD eines großartigen Konzertes vom 20. April 2012, das hochkarätige Künster aus der Americana- und Country-Szene zu Ehren von Johnny Cash anlässlich seines 80. Geburtstages im Moody Theater von Austin/TX gaben. Mit dabei waren solche Leute wie Kris Kristofferson, Ronnie Dunn, Lucinda Williams, Jamey Johnson, Willie Nelson, Brandi Carlisle, Sheryl Crow, die Carolina Chocolate Drops und viele mehr. Fantastisch auch die Band, die auf der Bühne stand um die einzelnen Künstler zu begleiten: Buddy Miller - guitar, Ian McLagan - organ & piano, Don Was - bass und Kenny Aronoff - dums! Es waren grandiose Performances - ein Fest für die Country- und Americana-Fans gleichermassen. Sound- und Bildqualität der DVD sind exzellent

Die DVD ist code free und somit auf jedem DVD Player abspielbar.

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Johnny Cash influenced a great variety of musicians and it was never more apparent than on Friday, April 20, 2012 at The Moody Theater in Austin, TX. The special concert and 80th-birthday tribute, We Walk the Line: A Celebration of the Music of Johnny Cash, featured an all-star list of talent not only celebrating the life and legacy of Johnny Cash, but also paying tribute to Cash, his music, his roots and his heritage.

The two and a half hour show featured a wide spectrum of legendary musicians including Outlaw country pioneers (Kris Kristofferson, Willie Nelson), contemporary icons (Ronnie Dunn, Evanescence s Amy Lee) and Grammy Award Winners (Pat Monahan of Train and The Carolina Chocolate Drops). An all-star band led by GRAMMY Award-winning Don Was which included Buddy Miller, Kenny Aronoff, Ian McLagen, and Greg Leisz served to back these once-in-a-lifetime performances. We Walk the Line: A Celebration of the Music of Johnny Cash features several remarkable pairings such as Willie Nelson and Sheryl Crow performing "If I Were A Carpenter," one of several duets recorded by Cash and his wife, June Carter Cash. Pat Monohan and Shelby Lynne trade verses on "It Ain' t Me Babe," Kris Kristofferson joins Jamey Johnson for "Sunday Morning Comin' Down," both returning with Willie Nelson and Shooter Jennings for "The Highwayman."

1. Folsom Prison Blues (Performed by Brandi Carlile)
2. Get Rhythm (Performed by Andy Grammer)
3. I'm So Lonesome I Could Cry (Performed by Amy Lee)
4. Hey Porter (Performed by Buddy Miller)
5. Why Me Lord (Performed by Shelby Lynne)
6. Help Me Make It Through the Night (Performed by Pat Monahan)
7. It Ain't Me Babe (Performed by Shelby Lynne and Pat Monahan)
8. Sunday Morning Coming Down(Performed by Jamey Johnson and Kris Kristofferson)
9. Jackson (Performed by Carolina Chocolate Drops)
10. Wreck Of The Old 97 (Performed by Rhett Miller)
11. Ring Of Fire (Performed by Ronnie Dunn)
12. Cocaine Blues (Performed by Shooter Jennings)
13. Hurt (Performed by Lucinda Williams)
14. The Long Black Veil (Performed by Iron & Wine)
15. Big River (Performed by Kris Kristofferson)
16. Cry, Cry, Cry (Performed by Sheryl Crow)
17. If I Were A Carpenter (Performed by Willie Nelson and Sheryl Crow)
18. Highwayman (Performed by Willie Nelson, Kris Kristofferson, Shooter Jennings and Jamey Johnson)
19. I Walk The Line (Performed by Full Ensemble)

BONUS FEATURES (DVD):
20. I Still Miss Someone (Rehearsal performance by Willie Nelson)
21. The Man Comes Around (Performed by Matthew McConaughey)
22. Johnny Cash, His Life and Music Artist Interviews
23. Walking The Line: The Making of a Celebration

Art-Nr.: 7873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Yoakam, Dwight - blame the vain [2005]
Dwight Yoakam ist einfach einzigartig und eine Klasse für sich! Nach der Trennung von Gitarrist und Produzent Pete Anderson, mit dem er fast 20 Jahre innig zusammen gearbeitet hatte und einem erneuten Labelwechsel, liefert er mit "Blame the vain" ein 12 Songs umfassendes neues, diesmal selbst produziertes, Album ab, das man erneut als einen weiteren Meilenstein seiner großen musikalischen Schaffenskraft bezeichnen muß! Eigentlich bietet er auf dem Album gar nicht allzu viel Neues, doch vielleicht ist es gerade das, und vor allen Dingen mit welcher Qualität er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt, was "Blame the vain" so herausragend gut werden läßt! Mit bestechender Selbstverständlichkeit und überragendem Songwriting (er hat alle Titel ohne jeden Co-Autor selbst geschrieben) vereint er hier praktisch alle stilprägenden Elemente, die ihn bislang während seiner langen Karriere auszeichneten: Purer, klassischer Traditional-Country, lupenreinen Honky Tonk, zuweilen ein gewisses Rockabilly-Flair, Bakersfield Country, eine flockige Westcoast-Frische, aber auch rootsige Alternate Country-Tendenzen und knackigen, fetzigen Countryrock, immer verpackt in seinen unvergleichlichen, spannenden und kreativen Arrangements. Hat wieder richtig Pep! Zentraler Musiker ist sein neuer Gitarrist Keith Gattis, der ein Meister seines Fachs ist. Seine großartige Gitarrenarbeit, zuweilen in Verbindung mit wunderbaren Steelguitar-Passagen und schönen Keyboard-Klängen bilden das Soundgerüst. Unter den weiteren Musikern: Keyboards und Pedal Steel: Skip Edwards, Drums: Mitch Marine, Bass: Taras Prodaniuk, Background Gesang unter anderem: Timothy B. Schmit (The Eagles), usw.! Los geht's mit dem knackigen, ungemein frischen, von herrlich satten Gitarren begleiteten, dynamischen Countryrocker "Blame the vain" der ein wenig von dem Flair seines Hits "A thousand miles from nowhere" verinnerlicht hat. Eine wunderbare Melodie und dieser vielschichtige Gitarrensound (Gattis spielt ein klasse Solo) bohren sich tief in unsere Gehörgänge! Ein super Auftakt! Es folgt mit "Lucky that way" ein wundervoller, herzzerreißender 3/4-Takter in purer Country-Tradition, eine echte "Tear-in your beer"-Ballade. Die wimmernde Steelguitar läßt eine gewisse "Hank Williams meet Gram Parsons"-Atmosphäre entstehen, in die dann feinste Lead Gitarren-Klänge, inklusive toller Baritone-Gitarre, dringen. Dann das fantastische "Intentional heartache", ein mit immensem Drive (tolles Bongo-Spiel) ausgestatteter, wieder sehr viel Frische ausstrahlender, abgehender Gitarren-Countryrocker, der einem an einem auch noch so tristen Tag hunderprozentig auf Trab bringen dürfte. Was für eine tolle Melodie, welch ein Schwung! Endet in einem dynamischen Finale aus tollen, transparenten Gitarren und einer Art, höchst angenehmem, Sprechgesang, der eine ordentliche Energie ausstrahlt. So jagt eine prachtvolle Nummer die nächste, das Album hat keinen Aussetzer! Ob die traurige Honky Tonk-Ballade "Does it show", der mit toller Baritone-Gitarre ausgestattete, astreine Bakersfield Country-"Feger" "I'll pretend", der klar in der Tradition seines großen Mentors Buck Owens steht, die lockere Midtempo-Nummer "When I first came here", die etwas an den späten Elvis erinnert, der pure, von einem dezenten Johnny Cash-Flair begleitete, knackige Honky Tonker " I wanna love again", das mit einem modernen, abgedrehten Synthesizer-Intro beginnende "She'll remember", das dann zu einer lupenreinen, sehr traditionellen Countrynummer wird - alles Dwight Yoakam in Höchstform! Yoakam wird vielleicht nicht mehr die ganz großen Hits landen, die er einst im "Countryradio" hatte, doch er kann sich voller Stolz auf seine Fahnen schreiben, daß er sich nie hat verbiegen lassen und stets seiner Vision von erstklassiger Countrymusic treu geblieben ist. "Blame the vain" ist ein weiteres Meisterwerk dieses großartigen Künstlers! Kommt im schönen Digipack mit einem 16-seitigen Booklet, inklusive aller Texte!

Art-Nr.: 3307
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blame the vain
Lucky that way
Intentional heartache
I'll pretend
I wanna love again

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!