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Allan, Gary - set you free [2013]
Der Mann aus Southern California mit einem neuen, hervorragenden Album. Lange haben wir ihn nicht mehr so gut gehört. Gary Allen gab sein Debüt bereits 1996 und zählt mit seinem 9. Studioalbum bereits zum Inventar der Szene. Trotz wirklich beachtlicher Erfolge (immerhin drei Nr.1-Hits), fortwährend exzellenter Alben und stetiger Major-Präsenz (Allan ist quasi seit Beginn bei MCA unter Vertrag) schaffte er es nie ganz, in den Kreis der ganz großen Superstars wie Tim McGraw, Kenny Chesney oder Keith Urban & Co. vorzustoßen. Seine Vorliebe für traditionellen "Bakersfield-derived Country" und auch seine etwas nach innen gekehrte Art (dafür liegt allerdings auch ein triftiger Grund vor: Seine von Depressionen geplagte Frau hatte 2004 Selbstmord begangen) standen ihm für den ganz großen Durchbruch immer ein wenig im Weg. Das könnte sich allerdings mit seinem neuen Album "Set You Free" gravierend ändern. Ein tolles, modernes New Country-Werk mit vielen starken, sehr abwechslungsreichen Songs, klasse produziert und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt. Gary selbst hat fünf der Tracks mitkomponiert, sieben co-produziert, zum einen mit Greg Droman, der auch für das Vorgängerwerk "Get Off On The Pain" verantwortlich war, zum anderen mit Freund und Langzeitweggefährten Mark Wright. Den Rest übernahm Jay Joce, der schon Interpreten wie Eric Church und Little Big Town betreut hat. Zum ersten Mal spielt er auf einem seiner Longplayer Akustik- und E-Gitarre. Auch wenn sein neues Werk wieder voller Zitate steckt, die an seine verstorbene Frau erinnern, so ist diesmal aber eine deutlich positive Tendenz erkennbar. Es scheint, dass Allan den Verlust weitestgehend verarbeitet hat - eine Art spürbare Aufbruchsstimmung durchzieht dieses hervorragende Album. Dazu legte er mit der herrlich flockigen Single "Every Storm (Runs Out Of Rain)" (klasse Harmoniegesänge von Rachel Proctor) und einer derzeitigen Top-5-Platzierung (Tendenz steigend) einen Traumstart hin. Und die CD beinhaltet noch jede Menge weiterer Stücke, die entsprechendes Potential aufweisen, womit auch der komplette Silberling gute Chancen auf großen Chart-Erfolg haben sollte. Ganz stark direkt der von knackigen E-Gitarren getragene Opener "Tough Goodbye", der mit seiner starken Melodie sofort richtig Laune macht. Auch ein absoluter Hitkandidat. Gleiches gilt für die beiden kitschfreien Powerballaden (mit den typisch kräftigen Refrains) "You Without Me" (Richtung Jason Aldean) und "One More Time" (das Lied erinnert dezent an Diamond Rios gleichnamiges Stück), sowie das wieder von markanter Gitarrenarbeit getragene, rhythmische "Pieces" (schön rockiger Refrain). Aber es gibt auch jede Menge unkonventionelle Tracks, die einiges an Überraschungen aufweisen. "Bones" beispielsweise erweist sich als knochentrockener, fetter Southern Rocker, der auch Van Zant gut zu Gesicht stünde (Gary singt im Stile von Donnie Van Zant, klasse Bluesharp von Matt Warren, der auch stark beim Songwriting involviert war). Die teilweise etwas düstere "Crying in My Beer"-Ballade "It Ain’t The Whiskey" (mit weinender Steel im Refrain - Parallelen in den Strophen und im Aufbau zu Bleu Edmondsons "The Band Plays On") fesselt sehr und das mit dem deutlichen Stempel der Warren Brothers (beide haben das Stück mit Blair Daly komponiert) versehene "Sand In My Soul" ist im Refrain gar mit einer dezenten "Hotel California" Westcoast-Note behaftet. Das sehr relaxte "Hungover Heart" steckt voller Southern Soul - sher stark hier die typischen E-Gutarren-Fills. Die beiden außergewöhnlichsten Songs sind "No Worries" und "Drop". Erstgenanntes ist eine launige Mischung aus Country und Reggae (Marke Jimmy Buffet, Kenny Chesney - mit den obligatorischen Steel Drums), bei dem sofort der nächste Karibik-Urlaub am geistigen Auge vorbeifliegt (Blake Sheltons „Some Beach“ schlägt in eine ähnliche Kerbe), letztgenanntes Lied verbeugt sich vor Sachen wie Tennessee Ernie Fords "16 Tons" oder Randy Newmans "Leave Your Hat On" (bekannt durch Joe Cocker). sehr cool und leicht jazzig swingend von Nashvilles Parademusikern in Szene gesetzt. Den Ausklang bildet das überaus angenehme, mit Streicherbegleitung atmosphärisch aufgewertete "Good As New" (toll das raue Cello, dazu wieder herrliche Gitarrenarbeit). Gary Allan hat mit "Set You Free" schon ganz früh im Jahr ein heftiges Ausrufezeichen in Music City gesetzt. Es klingt frischer und knackiger als je zuvor. Das gesamte Songmaterial ist "erste Sahne“ und sehr kurzweilig. Dazu auch gesanglich eine Top Leistung von ihm. Selbst die unterschiedlichen Produzenten erweisen sich hier als außerordentlicher Glücksfall. So ist "Set You Free" noch viel mehr als ein echter persönlicher Befreiungsschlag. Hut ab für diese überragende Leistung, Mr. Allan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tough Goodbye - 3:14
2. Every Storm (Runs Out of Rain) - 3:46
3. Bones - 3:54
4. It Ain't the Whiskey - 4:20
5. Sand in My Soul - 3:19
6. You Without Me - 3:55
7. One More Time - 5:25
8. Hungover Heart - 3:48
9. No Worries - 3:18
10. Drop - 4:15
11. Pieces - 3:24
12. Good as New - 3:35

Art-Nr.: 8039
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Armiger, Katie - fall into me [2013]
Die junge, gerade mal 21-jährige, hübsche und darüber hinaus hoch talentierte, in Houston/Texas geborene Katie Armiger veröffentlicht mit "Fall into me" ihr bereits viertes Studioalbum - und es ist ihr bislang mit Abstand bestes. Ausgestattet mit einer wunderbaren, klaren, sehr kraftvollen, variablen Stimme präsentiert die Snger-Songwriterin (Katie hat sämtliche Songs mitkomponiert.) eine stilvolle Mischung aus Contemporary Country, New Country und Country-Pop der allerfeinsten Sorte, wie sie im heutigen Nashville total angesagt ist. Umso unverständlicher ist es, dass sich bislang die großen Charterfolge noch nicht eingestellt haben, aber das wird bei dieser großartigen Musik zwangsläufig irgendwann passieren. Katie wurde ihr Talent quasi in die Wiege gelegt. Sie sang schon, bevor sie laufen konnte, mit 10 schrieb sie ihre ersten Songs, mit 14 gewann sie einen renommierten Country-Wettbewerb des Radiosenders "Radio 93Q" als Houston's beste Countrysängerin, was die Aufmerksamkeit bedeutender Nashville-Funktionäre auf den Plan rief, allen voran Produzent Mark Oliverius. Die Dinge kamen ins Rollen. Mit 15 verööfentlichte sie ihr Debutalbum und mit jetzt 21 ist sie am bisherigen Höhepunkt ihrer musikalischen Entwicklung angekommen. Sie trifft den Nerv der modernen Nashville New Country-/Country Pop-Szene punktgenau. In etwa an der Schnittstelle zwischen Carrie Underwood, Taylor Swift und Martina McBride macht sie mit ihrer erfrischenden Art und ihren großen gesanglichen Fähigkeiten eine hervorragende Figur und agiert damit absolut auf Augenhöhe der vorgenannten Stars. Ihre Songs sind sehr gefällig, bewegen sich zumeist im knackigen Midtempo-Bereich, sind ausgestattet mit hervorragenden Melodien und sehr klar, saftig und transparent instrumentiert. Ihr gelingt eine überuas ansprechende Balance zwischen Country- und Pop-Elementen, wobei der Countrypart stets spürbar ist und somit seiner dem Genre entsprechenden Bedeutung durchaus gerecht wird. Nicht nur solche Songs wie beispielsweise der tolle, fast ein wenig swampig anmutende New Country-Stampfer "He's gonna change" (sehr rhythmisch, leicht rockig, mit einem prächtig ins Ohr gehenden Refrain und starkem Slide Gitarren-Spiel von Kenny Greenberg), das sehr flockig, aber knackig und dabei überaus frisch und "sonnig" rüberkommende, melodische "Man I thought you were", das powernde "Playin' with fire" (hier kommt gar eine zarte Reminiszens an Wynonna auf), die prächtig groovende, folkige, auch ein wenig Soul- und Blues-Flair ausstrahlende New Country-Nummer "Better in a black dress", der mit exzellenten Mandolinen- (Ilya Toshinsky) und Steel-Fills (Kenny Greenberg), abermals herrlich melodische Stomper "Black and white", das flotte, knackige, füssige, erneut unsere Gehörgänge bestens verwöhnende "I'm free" (exzellente Dobro-Klänge, starke E-Gitarren), bis hin zu der abschliessenden, wunderschönen, von Katie mit viel Seele vorgetragenen Country-Ballade "Safe" (feine Instrumentierung aus Mandoline, Steel, Acoustc Guitar und Piano), stecken voller Hit-Potential, nein, nahezu jeder der 14 Tracks des Albums hat das Zeug in die Top-10 der Nashville-Charts vorzustossen. Hoffen wir, dass der guten Katie der große Durchbruch endlich gelingt. Verdient hätte es die tolle Sängerin mit diesen klasse Songs auf jeden Fall. Ganz großartige Vorstellung von Katie Armiger!

Das komplette Tracklisting:

1. He's Gonna Change - 3:18
2. Man I Thought You Were - 3:39
3. Playin' With Fire - 3:18
4. Better in a Black Dress - 3:36
5. Okay Alone - 3:43
6. Black and White - 3:24
7. I'm Free - 3:06
8. Merry Go Round - 3:25
9. Baby You're Everything - 3:41
10. Cardboard Boxes - 3:30
11. Stealing Hearts - 3:36
12. Not Too Late - 3:15
13. So Long - 3:05

Art-Nr.: 8042
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
He's gonna change
Man I thought you were
Better in a black dress
Black and white
I'm free
Not too late
Safe

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Band Perry, The - pioneer [2013]
Zweites Album des jungen New Country-Trios, die mit ihrem 2010er Debut einen mega-erfolgreichen Start hinlegten. Das neue Album knüpft nahtlos an die Erfolge des ersten an. Auch die erste Single davon, "Better dig two", schoss sofort an die Spitze der Billboard Country Singles-Charts. Und es wird sicher nicht die letzte Nr. 1 davon gewesen sein...

Über das Album:
2013 release, the sophomore album from the superstar Country trio. Building on the musical foundation demonstrated by the band on their first album, Pioneer is steeped in Country tradition, with Rock 'n' Roll elements both on performance and songwriting. The album was produced by Dann Huff and has been listed as one of Entertainment Weekly's 12 Albums We Can't Wait For. ''When we set out to record Pioneer, the three of us drove across the country from Greeneville to Malibu to work with one of our musical superheroes, Rick Rubin,'' said Reid Perry. ''Our time in the studio with Rick was so incredible because during our early sessions he challenged us to set higher goats as songwriters.'' ''With that experience came the realization that we needed to take the music back home to Tennessee and have Dann Huff bring the songs to life with his production,'' adds Neil Perry. ''Sometimes where one starts off is not where one ends up, which is a big theme for us on Pioneer.''

Das komplette Tracklisting:

1. Better Dig Two - 3:14
2. Done - 3:25
3. Don't Let Me Be Lonely - 4:11
4. Pioneer - 4:18
5. Forever Mine Nevermind - 3:56
6. Night Gone Wasted - 3:37
7. I Saw a Light - 4:08
8. Mother Like Mine - 3:51
9. Chainsaw - 3:47
10. I'm a Keeper - 3:30
11. Back to Me Without You - 3:56
12. End of Time - 4:18

Art-Nr.: 8120
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Brian Band, Kenneth - welcome to alabama [2011]
"Welcome to the finest in pure Southern Rock! Welcome to Alabama! Welcome to the fabulous Kenneth Brian Band!" Ist das herrlich! Voller lebendigem Spirit und natürlicher Authentizität transportiert die in Nashville/Tennessee ansässige Truppe um den in Florida aufgewachsenen, grandiosen Sänger, Songwriter und Lead Gitarristen Kenneth Brian, ihre unwiderstehliche, ganz tief in der goldenen Ära des Southern Rocks verwurzelte Musik in die heutige Zeit. "'Welcome To Alabama' shines like a beacon for those who fear that Southern Culture is all but lost, and proves that it isn’t lost at all", heisst es dazu treffend in einem U.S.-Review. In der Tat ist die Kenneth Brian Band genau eine dieser Bands, die diese Musik auch in der heutigen Zeit für immer am Leben erhalten. Kenneth Brian (lead vocals, lead guitar), Travis Stephens (rhythm guitar, background vocals), Zach Graham (bass) und Dickey Rryor (drums) haben die Ideologie und Philosophie solcher unumstösslichen Größen wie The Allman Brothers Band, die frühen Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, Wet Willie und Konsorten in ihrer musikalischen Seele verinnerlicht und treten auf vollkommen natürliche Weise ihr Erbe an. Sie tun dies einerseits sehr ambitioniert, andererseits ungemein locker und ehrlich. Dies ist genau die richtige Mischung aus Rock-, Blues-, Gospel-, und Country-Einflüssen, die auch damals, in den Siebzigern, den Southern Rock entstehen ließen. So passt es, dass sich einer der ganz großen Persönlichkeiten und Pioniere der Southern Rock-Bewegung der Band annahm und dieses wunderbare Album produzierte: Johnny Sandlin! Sandlin spielte einst mit Duane und Gregg Allman bei Hour Glass, wurde dann Vize-Präsident des legandären Southern Rock-Labels "Capricorn Records" und arbeitete als Produzent und Engineer mit unsagbar vielen Künstlern wie den Allman Brothers, Marshall Tucker, Wet Willie, Bonnie Bramlett, Delbert McClinton, Widespread Panic, Derek Trucks, der Nitty Gritty Dirt Band, um nur einige aufzuzählen, zusammen. Und Sandlin hat es meisterhaft fertiggebracht, "Welcome to Alabama" in einem wundervollen, Siebziger-mässigen, Vinyl-kompatiblen, schön warmen, aber mit allen Ecken und Kanten belassenen, dennoch sehr harmonischen, "geschmeidigen" Retro-Capricorn-Sound erscheinen zu lassen, was die Authentizität dieser Musik zusätzlich untermauert. Das Songmaterial ist erste Sahne: "Gritty", erdig, melodisch und hervorragend hängen bleibend. Brian, der ein toller Sänger ist und mit bärenstarkem Gitarrenspiel aufwartet (tolle, genauso melodische, wie satte und zündende Soli), kann sich auf eine ebenso starke Rhythmusfraktion verlassen. "Masterful song-crafting, blistering guitar work, spot-on harmonies, and a take-no-prisoners rhythm section", heisst es dazu in einem U.S.-Review, "Kenneth is really unbelievable as a guitar player - he's a real shit-kicking gunslinger with great chops" in einem anderen. Es passt einfach alles zusammen. Stellvertretend für ein Album ohne jede Schwäche seien zum Beispiel solche Killer-Nummern wie der großartige Opener "Something better", ein mit "early Skynyrd"-Riffs getränkter, rauer Saouthern Rocker mit einem feurigen Gitarrensolo im Break, das traumhaft melodische, flockige, von herrlichen, saftigen, eingängigen und locker gespielten Southern-Gitarren geprägte "Texas by tonight", das grandiose Titelstück "Welcome to Alabama", eine mitreissende, seelige, klassische Southern Rock-Hymne, die vollkommen natürlich Spuren nahezu aller frühen Southern Rock-Helden (The Allman Brothers Band, The Winters Brothers Band, The Marshall Tucker Band, Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd...) miteinander vereint, das von einem klasse Retro-/Outlaw-Countryrock-Feeling durchzogene"Holdin' on" mit seiner tollen Melodie und den hinreissenden Gitarrelinien, sowie der dreckige, von erdigen Gitarrenm, aber auch wunderbar melodischen Harmonies durchzogene "Neil Young goes South"-Rocker "Tonight we ride" erwähnt. Ganz stark auch die einzige Coverversion des Albums, Dickey Betts' "Nothing you can do", bei dem die legendäre Bonnie Bramlett mit von der Partie ist. Überhaupt sind ein paar namhafte Gäste mit am Start, die ebenfalls unterstreichen, mit was für einer bärenstarken Musik wir es hier zu tun haben: Randall Bramblett (keyboards), Jason Isbell (slide guitar), Charlie Daniels' Bassmann Charlie Hayward, und noch ein paar mehr. Alles in allem ein durch und durch grandioses Teil! "'Welcome to Alabama' is a classic Southern Rock masterpiece"! Jawohl, dieser Aussage schliessen wir uns vorbehaltlos an. "Welcome to Alabama" ist die pure Southern Rock-Freude!

Das komplette Tracklisting:

1. Something Better - 3:59
2. Texas By Tonight - 4:13
3. Welcome To Alabama - 4:26
4. Last Call - 3:28
5. Holdin On - 3:25
6. Tonight We Ride - 4:46
7. Nothin You Can Do - 3:34
8. Prayer For Love - 4:29
9. The Fall - 6:09
10. Cry To the Dark - 5:08

Art-Nr.: 7615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Something better
Texas by tonight
Welcome to Alabama
Holdin' on
Tonight we ride
Prayer for love
The fall

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Lucero - women & work [2012]
In der Roots-/Alternate Country-/Americana Rock-Szene geniessen Lucero schon seit rund 10 Jahren ein immenses Ansehen. Frontmann Ben Nichols mit seiner wunderbar heiseren, Staub-gegerbten, zuweilen etwas an einen erdigeren, kraftvolleren Steve Forbert erinnernden Stimme und seine Mannschaft stehen seit Jahren für einen rauen, trockenen, Southern-flavoured Sound, der irgendwo zwischen den Drive-By Truckers und kantigen Replacements angesiedelt ist. Nun legt die Truppe aus Memphis/Tennessee ihr brandneues Werk "Women & work" vor, ihr erstes bei dem renommierten ATO-Label, und macht damit nochmal einen riesigen Schritt nach vorn. In puncto Songwriting, Musikalität, Songstrukturen, Feeling, Spirit, Ausstrahlung - in allem. Es ist ein Pracht-Album geworden, eine herrliche, liebevolle Hommage an die Heimatstadt der Band mit einem ganz wundervollen Memphis Rock-/Soul-/Blues-Flair. Ben Nichols sagt dazu: "This record is Lucero doing what we do best. It s one part barrelhouse Rock & Roll and one part lonesome nights. The thing is, we are having more fun than ever playing both on stage and off and I think that shows on this album". Zu dem typischen trockenen Rootsrock-/Alternate Country-Sound der Band kommen diesmal eine gesunde Portion Heartland-/Memphis Rock und eine dezente Blues-/Soul-Atmosphäre hinzu, manchmal sogar ein wenig nostalgisch wirkend. Die großartige "Horn-Section", die diesmal das Klangbild bereichert, passt, gerade weil sie auch niemals zu opulent auftritt, einfach perfekt dazu. Die Songs sind lange nicht mehr so ruppig und Indie-mässig wie zu früheren Zeiten. Im Gegenteil: Sie klingen erstklassig strukturiert und bestechen mit hervorragenden Melodien. Durch das Memphis-/Heartland-Feeling klingen Lucero fast wie eine Mischung aus den Drive-By Truckers und erdigem Springsteen-Rock. Das hat eine Menge Charme und viel Klasse.Songs wie der hinreissende, kraftvolle und melodische Memphis-Rocker "On my way downtown", der furios dampfende und rollende Honky Tonk-/Roadhouse Heuler "Women & work", der vonn rootsigen E-Gitarren und funky Bläser-Fills bestimmte, kochende, "rocking and rolling" Blues-Boogie "Juniper" oder der wundervolle, ein feines Southern-Feeling verbreitende, von Steel-ähnlichen Gitarren umgebene Alternate Country-Rocker "Sometimes" mit seiner tollen Melodie und dem herrlichen Zusammenspiel von Gitarren, Piano und dezenten Bläsern sind nur einige, willkürlich ausgewählte Beispiele für die exzellente Vorstellung, die Lucero mit diesem fabelhaften Album abliefern. Ohne Frage ein absolutes, wenn nicht DAS Highlight der Jungs in ihrer bisherigen Karriere. Aufgenommen in den berühmten Ardent-Studios von Memphis und erstklassig produziert von Ted Hutt (u.a. Gaslight Anthem, Dropkick Murphys) begeistern wir uns an bestens hängen bleibendem Memphis- und Heartland-flavoured Americana-/Alternate Country-/Rootsrock vom absolut Feinsten.

Das komplette Tracklisting:

1. Downtown (Intro) - 1:07
2. On My Way Downtown - 4:29
3. Women & Work - 3:06
4. It May Be Too Late - 4:03
5. Juniper - 4:43
6. Who You Waiting On? - 3:29
7. I Can't Stand To Leave You - 4:49
8. When I Was Young - 4:43
9. Sometimes - 4:53
10. Like Lightning - 4:15
11. Go Easy - 5:30

Art-Nr.: 7715
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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On my way downtown
Juniper
Who you waiting on?
When I was young
Sometimes
Like lightning

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Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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In the garden
Tennessee walker mare
White buffalo
Fake hex
Poor lost souls
Self?
Useless heart

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Mavericks, The - in time [2013]
"The Mavericks are back, and they are better than ever"! Was ist das für ein großartiges Album! Rund 8 Jahre waren sie getrennt, rund 10 Jahre gab es kein Album von ihnen. Nun kommt mit dem geradezu famosen "In time" das "Comeback"-Album der einzigartigen Truppe um den grandiosen Sänger Raul Malo, ein Werk das locker an die ganz großen Zeiten von Hits wie "What a crying shame", "There goes my heart" oder "Dance the night away" anknüpft. Und trotzdem strotzt ihr unverwechselbarer Sound, diese mitreissende Kombination aus traditionellem Roadhouse-Honky Tonk, froh gelauntem, teils etwas nostalgisch anmutendem Rockabilly-Rockl'n Roll und feurigem, schmissigem Tex-Mex nur so vor Frische. Es scheint als hätten sie mehr Spaß miteinander als je zuvor - und das kommt in beeindruckender Art und Weise rüber. Man muss sich nur solche herrlichen Stücke wie das schmissige "Back in your arms again" oder das traumhaft melodische "Born to be blue" anhören - es ist eine Wonne! Die internationale Presse ist voll des Lobes. Die neuerliche Zusammenkunft der Mavericks ist nicht nur wieder irgend so eine "langweilige" Reunion, nein, diese Truppe steht mit ihrer wunderbaren Musik voll im Saft und sprüht nur so vor Spielfreude. Einfach wundervoll! Die Fans dürfen jubeln...

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 release, the first album in 10 years from the reunited Country/Rock outfit led by Raul Malo. Again drawing on myriad influences - from Buck Owens' tonk to Roy Orbison's heartbreak, Ravel's eroticism to Buena Vista Social Club's infectious rhythms, Patsy Cline's brazen emotion and that little Mavericks' magic. For their first sessions in almost a decade, it was spontaneous combustion; literally, the band falling into step with the euphoria they were known for. And they built quite an album from there. ''It took life for us to get to this point everybody was so free. From the first notes, it sounded like an explosion of sound; we went where the songs took us with a singularity of purpose. We came in to make music as grown-ups, to make music as men.'' Raul Malo (lead singer)

Das komplette Tracklisting:

1. Back in Your Arms Again - 4:20
2. Lies - 3:33
3. Born to Be Blue - 3:30
4. Come Unto Me - 4:28
5. In Another's Arms - 3:32
6. Fall Apart - 3:06
7. All Over Again - 3:57
8. Forgive Me - 3:21
9. Amsterdam Moon - 2:38
10. That's Not My Name - 3:07
11. As Long as There's Loving Tonight - 3:25
12. Dance in the Moonlight - 5:05
13. (Call Me) When You Get to Heaven - 8:16
14. Ven Hacia Mi [Come Unto Me] - 4:26

Art-Nr.: 8077
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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McGraw, Tim - two lanes of freedom ~ accelerated deluxe edition [2013]
Deluxe Edition mit 4 Bonustracks! Nach dem Verkauf von über 40 Millionen Alben und 32 Number One-Singles für sein bisheriges Label "Curb", veröffentlicht Country-Superstar Tim McGraw nach viel rechtlichem Hickhack mit seiner alten Plattenfirma nun sein erstes Album für "Big Machine Records". "Two lanes of freedom" heisst das Teil - und es ist ein erstaunlich frisches und inspiriertes, sehr abwechslungsreiches Werk geworden. Auch nach so vielen Jahre und diesem immensen Erfolg wirkt Tim McGraw noch immer sehr ambitioniert, was man seinem vorzüglich ausgewählten, großartigen Songmaterial deutlich anmerkt. Das Titelstück "Two lanes of freedom" beispielsweise besticht mit einem geschickt integrierten, unterschwelligen Celtic-Touch, das hoch melodische "One of these nights" ist klassischer McGraw-Mew Country, das etwas "rauer" gehaltene, starke "Southern girl" hat einen tollen Groove und ist von einem Hauch von "Muscle Schoals"-Soul durchzogen, "Truck Yeah" kommt sehr modern und jung, mit leichtem Country Rap-Einschlag, während solche wundervollen Balladen wie etwa "Book of John", vorzügliches New Country-Storytelling bieten. Super auch das knackige, mit satten Gitarrenlinien von Keith Urban versehene, zusammen mit Taylor Swift vorgetragene "Highway don't care", die ihrerseits vor einigen Jahren mit ihrer ersten Hitsingle "Tim McGraw" ihren großen Durchbruch schaffte. Tim McGraw liefert erneut eine Meisterleistung in Sachen Contemporary Country ab. Er ist eben einer der ganz Großen in Music City! Wir bieten die um 4 klasse Tracks "aufgemotzte" Deluxe Edition"an, denn auf das Bonusmaterial darf man einfach nicht verzichten.

Die komplette Tracklist:

1. Two Lanes of Freedom - 4:26
2. One of Those Nights - 3:56
3. Friend of a Friend - 5:13
4. Southern Girl - 4:15
5. Truck Yeah - 3:29
6. Nashville Without You - 3:37
7. Book of John - 3:27
8. Annie I Owe You a Dance [Bonus Track] - 3:44
9. Mexicoma - 3:33
10. Number 37405 - 4:45
11. It's Your World - 4:29
12. Tinted Windows [Bonus Track] - 4:13
13. Highway Don't Care - 4:39
14. Truck Yeah (live) [Bonue Track] - 4:16
15. Let Me Love It Out of You [Bonus Track] - 5:34

Art-Nr.: 8053
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Monroe, Ashley - like a rose [2013]
Oh ja, kann Countrymusic schön sein! Geradezu hinreissendes Album der hervorragenden Songwriterin und faszinierenden Sängerin aus Knoxville/Tennessee, vielen sicher auch bekannt als "Hippie Annie" bei den Pistol Annies (Ashley Monroe, Angaleena Presley und Miranda Lambert). Ashley hat sich voll und ganz der traditionellen, lupenreinen Countrymusic verschrieben. Für "Like a rose" gelang es ihr, niemanden Geringeren als den großen Vince Gill für den Produzentenjob zu gewinnen, der sich von Anfang an als bekennender Fan dieser herausragenden Musikerin outete. "Vom ersten Tag an, als ich sie hörte, war ich verrückt nach ihrer Stimme", sagt Vince. Aber auch Ashley ist großer Fan von Vince Gill, so dass die Chemier sofort stimmte. Ashely nennt als ihre bedeutendsten Einflüsse solche Größen wie die Carter Family, Carl Snith, Patsy Montana und Dolly Parton, was sich in ihrer Musik durchaus widerspiegelt, aber auch Vince Gill prägt das Album deutlich. Oft hört man eindeutige Bezüge zu der Countrymusic eines frühen Vince Gill, einer frühen Patty Loveless, Pam Tillis oder gar Emmylou Harris. Ashley schwört auf die traditionellen Klänge. So bestimmen vorwiegend diverse Gitarren, heulende Pedal Steel, Fiddle und klimperndes Klavier das Geschehen rund um Ashley's unwiderstehlichen "East Tennessee twang". Trotz aller Bezüge zu klassichem Country und Honky Tonk ist Ashley alles andere als eine Retro-Countrysängerin. Vielmehr ist sie ein "Modern Girl", das eindrucksvoll in der Lage ist, klassische Country-Traditionen in der Gegenwart zu etablieren. Genau das ist es, was Nashville so dringend braucht. Alle Songs hat Ashley mitgeschrieben, 2 davon gemeinsam mit Vince Gill (darunter das wunderbar rhythmisch "galoppierende", mit einem prächtigen Bass-Grrove unterlegte und toller Fiddle- Piano-, Gitarren- und Pedal Steel-Begleitung in Szene gesetzte, etwas an alte Rodney Crowell-, Rosanne Cash-, Emmylou- und Vince-Großtaten erinnernde "Monroe Suede") und das famose Titelstück "Like a rose" zusammen mit Jon Randall Stewart und der texanischen Songwriter-Ikone Guy Clark (locker, flockig, unberührt rein, traumhaft melodisch, mit vorzüglichem Harmonie-Gesang von Vince). Wundervoll beispielsweise auch der schön knackige, dennoch lockere, pure Midtempo-Honky Tonker "Two weeks late" mit dem entsprechenden, typischen Rhythmus, oder das schöne Duett mit Blake Shelton, "You ain't Dolly (and you ain't Porter)". Die Idee zu diesem Song stammte übrigens von Dolly Parton selbst. Doch was immer Ashley auf diesem aussergewöhnlich starken Album auch präsentiert, diese Musik besticht mit enormer Qualität und zeitloser Frische. Einst feierte man Brad Paisley als den "Savior of Countrymusic", eine Bezeichnung, die im Bereich der "Mädels" sicher auch uneingeschränkt zu Ashley Monroe passt. Keine Frage, "Like a rose" ist eines der absoluten Highlights des bisherigen Countryjahres 2013. Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1. Like a Rose - 3:50
2. Two Weeks Late - 3:48
3. Used - 3:24
4. Weed Instead of Roses - 3:19
5. You Got Me - 3:11
6. The Morning After - 4:23
7. Monroe Suede - 2:33
8. She's Driving Me Out of Your Mind - 3:19
9. You Ain't Dolly (And You Ain't Porter) - 4:03

Art-Nr.: 8089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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No Justice - 2nd avenue [2010]
Vier Jahre hat's gedauert, bis No Justice aus Stillwater/Oklahoma, eine der mittlerweile gefragtesten "Red Dirt" Countryrock-Institutionen des Lone Star States mit einer immensen Fanbase im Rücken, endlich ein neues Studioalbum vorlegen. Nun ist es mit "2nd avenue" da, und es ist, wie auch nicht anders zu erwarten, ein klasse Teil geworden. Dabei haben sich No Justice prima wieterentwickelt und sind für das neue Werk, sowohl aufnahmetechnisch und logistisch, als auch musikalisch, durchaus neue Wege gegangen, ohne ihre eigene Identität auch nur im geringsten aufzugeben und ihre grundsätzlichen Countryrock-Pfade zu verlassen. Sie sind bei einem neuen, auf Nashville fokusierten Label unter Vertrag und haben das Album auch dementsprechent in "Music City" aufgenommen - und zwar erstklassig produziert von Dexter Green (u. a. Colective Soul). Dabei ist der Sound deutlich rauer als früher ausgefallen und vor allem in puncto Dynamik haben die Jungs nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Kurzum: Die Band hat ganz klar die toughere, rockigere Route gewählt - was ihr allerdings ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht. Dabei behält sie in ihren durchweg großartigen Songs ihre so geschätzte , wunderbare Melodik ohne Einschränkungen bei. Das ist kraftvoller, knackiger, zumeist ordentlich abgehender, dynamischer Countryrock mit der genau richtigen Portion staubigem, authentischem Texas "Red Dirt grit", den es braucht. Damit befinden sie sich prinzipiell auf dem Terrain solcher Kollegen wie beispielsweise der Casey Donahew Band, Kyle Bennett Band, Britt Lloyd Band, von Phil Hamilton (Phil and the Backroad Drifters Hamilton), Wade Bowen, Cross Canadian Ragweed & Co., doch No Justice ziehen absolut ihr eigenes Ding durch. Sie sind eine tolle Live-Truppe (200 Gigs im Jahr sind normal) und prächtig aufeinander eingestellt. No Justice-Sänger Steve Rice sagt zum Stil und zum Charakter des neuen Albums: "The band s Country leanings were certainly a fit for Nashville, while the No Justice sound had developed over the years into a well-balanced compound of roots, red dirt, country and blues. We appeal to just about anybody, from 5-year olds to 50-year olds, from cowboys to punk rock chicks.' Genau das kommt rüber. Das Material ist einfach klasse - genauso simpel und geradeaus, wie abwechslungsreich. Es ist rootsig, würzig, rau, auch durchaus mal poppig, aber immer rockig, erdig und mit viel Drive und Schwung in Szene gesetzt. So klingen sie beispielsweise auch ein ums andere Mal wesentlich mehr "southern-fried" als bei ihren beiden vorigen Studio-Veröffentlichungen. Bester Beleg dafür ist der harte, brennende, von drückenden Riffs dominierte, astreine Southern-Rocker "WW III" mit seinem fast schon jammig wirkenden. schwülen Percussion-Groove. Rice singt rau und dreckig, die E-Gitarren, inklusive einer rauen, kleinen Dual Guitar-Attacke, machen richtig Dampf. Wirbelt eine Menge texanischen "Red Dirt"-Staub auf. Passt klar in die Richtung der härteren Nummern von Cross Canadian Ragweed und beinhalted sogar dezente Spuren von The Black Crowes oder auch Zach Williams (Zach & The Reformation Williams). Auch das fetzig rockende, von starken Gitarrenlicks dominierte "Love song" passt in die Southern-Ecke. Ansonsten dominieren überwiegend kernige, dynamische, sprtzige, knackige Geradeaus-Countryrocker mit viel Drive das Geschehen. Solche Vollgas-Nummern wie zum Beispiel der mächtig nach vorn gehende Opener "Goin' nowhere" (melodischer Power-Countryrock vom Feinsten, klasse Gitarren-/Orgel-Instrumentierung, kurzes, feuriges Slide-Intermezzo), das von schnellen, krachenden Drums nach vorn gepeitschte Titelstück "2nd avenue" (knalliger, zeitgemässer "Red Dirt"-Countryrock/-pop mit Nashville-Kompatibilität und jeder Menge Hit-Potenzial), oder das wieder sehr melodische, aber furios abgehende "Just get going". Balladen, obwohl deutlich in der Minderheit, gibt es natürlich auch ein paar. Zum Beispiel der wunderbare, von herrlichen Gitarrenlicks geprägte, sehr melodische, von Tempo zwar zurückgenomme, dennoch durchaus knackige Countryrocker "5 more minutes" oder das erfrischende, mit feinen Acoustic Gitarren-Riffs, dezenten E-Gitarren-Fills und einem unaufdringlichen Cello in Szene gesetzte Abschlußstück "Heart on a chain", das zwar einen flotten Rhythmus hat, dennoch sehr balladesk enspannend und locker rüberkommt. Ein weiteres Highlight, und das unterstreicht einmal mehr die vorhandene Vielseitigkeit, erleben wir mit der großartigen, semi-akustischen, swampigen, mit tollen Handclaps und exzellentem Dobro-Spiel (Gast: Mike Daly) arrangierte Roots-, Delta Country Blues-Nummer "Coming up the river", mit ihrem deznten Credence Clearwater Revival-/John Fogerty-Spirit und der hintergründigen Gospel-Note (erstklassiger, herzhafter Background-Gesang von Rebecca Lynn Howard). Fazit: Wieder mal ein tolles Countryrock-Album von No Justice, ein wenig fetziger als zuvor, aber mit allem, was das Quuintett schon immer augezeichnet hat: Klasse Melodien, starke Songs - und dieser unwiderstehliche, texanische "Red Dirt"-Charme. Weiter so, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1 Goin Nowhere - 3:46   
2 WW III - 3:22   
3 2nd Avenue - 3:40   
4 5 More Minutes - 3:49   
5 Just Get Going - 3:00   
6 Coming Up the River - 2:56   
7 Love Song - 3:39   
8 Gone Ain't Far Enough - 4:04   
9 Broken Heart Tattoo - 2:53   
10 Heart On A Chain - 3:30

Art-Nr.: 6989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goin' nowhere
WW III
2nd avenue
5 more minutes
Coming up the river
Love song
Broken heart tattoo

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No Justice - same [2006]
Countryrock in seiner ganzen Blüte! No Justice aus Stillwater/Oklahoma (na klar, woher sonst?...) präsentieren auf ihrem zweiten Album erneut eine bravouröse Ansammlung von traumhaft melodischen, erfrischenden, schwungvollen und knackigen Ohrwürmern, einen wunderbaren musikalischen Roadtrip quer durch die texanischen "Red Dirt"-Roots-/Americana-/Country-Landschaften! Herrlich! Mühelos reihen sie sich, sowohl von der Substanz der Songs her, als auch von ihrer musikalischen Klasse, in die Reihe solcher Kollegen wie Cross Canadian Ragweed, Wade Bowen, Stoney LaRue, Reckless Kelly, Randy Rogers und Great Divide ein, deren J.J. Lester das Werk im übrigen co-produzierte. Ihnen klebt einerseits der Staub an den Stiefeln, andererseits bestechen sie mit durchaus Nashville-kompatiblen, von einer sehr angenehmen, unaufdringlichen Pop-Sensibilität getragenen Harmonien! Das Zeug geht runter wie Öl! Mit zwei neuen Leuten an Bord, Armando Lopez an den Drums und dem zweiten Gitarristen Brandon Jackson, klingt die Band noch vitaler und insgesamt auch knackiger als beim, ebenfalls schon außergewöhnlich starken, Debut. Zudem kommt ihr immenses, durch ausgedehntes Touring permanent gefestigtes Spielverständnis (200 Gigs im Jahr sind absolut normal...), auch im Studio völlig zwanglos rüber. Die Songs leben von ihren traumhaften Melodien und dieser einzigartigen Verschmelzung texanischen "Red Dirt"-Flairs und klassischen Countryrock-Elementen, wie man sie gar von der Nitty Gritty Dirt Band oder Poco her kennt. Dominiert wird das Ganze von einem breiten, kompakten, würzigen Gitarrensound, vereinzelt veredelt durch eine im Hintergrund agierenden Orgel und Steve Rice's ganz großartigem Gesang "with a little grit and a lot of soul"! Logisch, daß das Album mit "Never come back" auch gleich mit einem "Killer"-Song eröffnet wird: Knackiger, flotter, genauso frischer wie rootsig "Red Dirt"-fundierter, locker lässiger Uptempo-Countryrock mit einem wunderbaren, saftigen Gitarrensound und einer unwiderstehlichen, sich tief in die Gehörgänge bohrenden Melodie! Wieder einmal einer dieser hinreißenden Songs, die als ideale Begleitung eines coolen Cabrio-"Ritts", entlang der staubigen, endlosen texanischen Highways vorstellbar sind - man hat dieses Bild regelrecht vor Augen! Toll! Weiter geht's mit der traumhaft melodischen, prachtvollen Ballade "Don't walk away", inklusiver herrlich würziger, rootsiger Lead Gitarren-Läufe, ehe mit dem wunderbaren "Red dress" der nächste schwungvolle, flockig knackige Countryrocker folgt, der in etwa die gleichen Voraussetzungen mitbringt und Assoziationen weckt, wie die Eröffnungs-Nummer: Eine exzellente Melodie, traumhafte Harmonie zwischen Instrumentierung und Gesang, leicht rootsig, staubig, ausgestattet mit wunderbaren Gitarren (inklusive eines starken, würzigen, rockigen Solos), knackig, wunderschön! Zeitloser Countryrock wie aus einem Guß! "Bend but don't break" wartet anschließend sogar mit einem dezenten Southernflair auf, das an schwungvolle, dynamische Countryrock-Nummern der frühen Outlaws oder ihrer heutigen Jünger Hurry Sundown zu erinnern scheint. Tolle Gitarren-Riffs und-Läufe! Welch eine musikalische Freude! Wir könnten nun noch auf weitere Songs näher eingehen, doch es ändert sich nichts! Ein "Hit" jagt den nächsten! No Justice geben sich zu keiner Minute dieses Albums ein Blöße! "No doubt about it, the sky is the limit for this band", brachte es neulich ein texanischer Fan auf den Punkt! Wie recht er hat! Diese Jungs sind auf dem Weg ganz nach oben...

Art-Nr.: 4067
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Never come back
Don't walk away
Red dress
By my side
Way down

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Ortega, Lindi - cigarettes & truckstops [2012]
Lindi Ortega "is the rising star" der Alternate Country-/Americana-Szene, euphorisch gefeiert von Presse und Fans gleichermassen - im übrigen völlig zu Recht, wie wir finden. Das 2011er-Werk "Little red boots" galt als eines der besten Americana-Alben des Jahres und mit dem neuen Werk "Cugarettes & truckstops" wird das nicht anders sein. Die kanadische Singer/Songwriterin ist mit einer wunderbaren, einzigartigen Stimme gesegnet, die irgendwie die einsame Reinheit einer Dolly Parton und Emmylou Harris suggeriert, verbunden mit einer erdigen Raffinesse. Auf jeden Fall ist man von ihrem charismatischen Gesang und ihrer Musik regelrecht fasziniert. Zuweilen scheint es vielleicht auch so, als singe sie wie eine imaginäre Mischung aus Heather Nova, der legendären Nancy Sinatra und Neko Case. Lindi, aufgewachsen im kanadischen Ontario (ihre Mutter ist irischer Herkunft, die Familie ihres Vaters stammt aus Mexiko) und mittlerweile in Nashville lebend, nennt als musikalische Einflüsse eine große Bandbreite von Musikern, wie etwa Leonard Cohen und Van Morrison, aber auch Loretta Lynn, Gram Parsons, Hank Williams und Johnny Cash, ebenso wie Jeff Buckley und Cat Power. All das spiegelt sich in ihrer Musik wider, dazu ein Hauch von Blues und Soul, von Rock und Roots, doch die Basis ist ein hinreissendes (Alternate)Caountry- und Americana-Fundament. Freunde und Liebhaber von Kolleginnen wie Lucinda Williams, Patty Griffin, Tift Merritt, Kasey Chambers, Elizabeth Cook und Neko Case werden auch von Lindi's Musik begeistert sein, wenngleich sie ihren ganz eigenen Stil verkörpert. Alles klingt locker, mit sehr viel Twang, einem Hauch von Psychedelia (vor allem durch den unaufdringlichen Hall, mit dem ihre wundervolle Stimme unterlegt ist) und Melancholie, instrumentiert mit vielseitigen Gitarren, teilweise in einem herrlichen "Spaghetti Western"-Sound, mit Mandoline und großartig klimperndem Honky Tonk-Klavier, sowie einer fantastischen Rhythmus-Sektion. Das Songwriting und die Songs sind herausragend, bleiben prächtig hängen, mit tollen Melodien, die ins Ohr gehen. In vielen ihrer Songs geht es um Kummer, Schmerz und die depressive Seite des Lebens, musikalisch sehr emotional und fragil umgesetzt. Nur wenige Stücke sind fröhlich, wie zum Beispiel der flockige, wunderschöne Opener "Cigarettes & truckstops". Songs wie das hinreissende "High", wo Lindi tief in ihre Seele eindringt (tolle Melodie, "she sings like an angel"), die großartige Anti Drogen-Ballade "Use me", in der sie sich selbst als Gegenmittel zu den selbstzerstörerischen Abhängigkeiten ihres Liebhabers anbietet, der raue Honky Tonk-Stomp "The day you lie", oder das swampig groovende, gar ein wenig an John Fogerty's CCR erinnernde "Murder of crows" sind nur einige der herausragenden Tracks dieses grandiosen Albums. Die zierliche, schwarzhaarige Schönheit trifft den Zeitgeist moderne Americana-Musik mit einem unwiderstehlichen Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sowie mit der einzigartigen Verschmelzung ihrer Einflüsse. Die Alternate Country- und Americana-Welt hat einen neuen Star! Was hat diese Dame für eine Ausstrahlung! Produziert hat das Album im übrigen der langjährige Weggefährte von T-Bone Burnett, Colin Linden, der auch die meisten Saiteninstrumente bedient. Lindi Ortega mit einer meisterhaften Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Cigarettes & Truckstops - 4:28
2. The Day You Die - 3:00
3. Lead Me On - 4:25
4. Don't Wanna Hear It - 2:59
5. Demons Don't Get Me Down - 3:55
6. Murder of Crows - 4:39
7. Heaven Has No Vacancy - 3:51
8. High - 3:54
9. Use Me - 3:03
10. Every Mile of the Ride - 3:15

Art-Nr.: 8025
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cigarettes & truckstops
The day you die
Don't wanna hear it
Demons don't get me down
Murder of crows
High
Use me

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Park, Kyle - beggin' for more [2013]
Schon 2011 bescheinigten wir dem in Austin/Texas beheimateten Kyle Park anlässlich seines Albums "Make or break me" eine Menge Kreativpotential und das man ganz sicher noch einiges von ihm hören werde. Park's Entwicklung geht seitdem steil nach oben. Seine Fangemeinde wächst pausenlos, seine Shows sind ausverkauft und spätestens seitdem er mit dem ungemein frischen, knackigen, von saftigen Gitarren-Hooklines und wunderbaren Steel-Fills geprägten, traumhaft melodischen Country-/New Country-Knaller "The night is young" die Spitze der Texas Music Charts erklomm, ist er in aller Munde. Dieses großartige Stück ist die Lead-Single seines nun vorliegenden, großartigen, neuen Albums "Beggin' for more", das Kyle auf dem Höhepunkt seines bisherigen Schaffens präsentiert. Was wir hören ist allerbester, frischer, dynamischer Texas Country und New Country mit einem Hauch von Red Dirt-Flair. Durchaus sehr traditionell verwurzelt, schafft der Singer-Songwriter (sämtliche Stücke stammen aus seiner Feder, ein paar davon gemeinsam mit Co-Writern, wie etwa das flockige, flotte, mit feinen Acoustic Gitarren, Dobro und schöner Pedal Steel instrumentierte, flüssige "You make me believe", das er gemeinsam mit Cody Johnson komponierte) eine prima Synthese aus klassischem Texas Country, Honky Tonk, Outlaw Country und "jungen", absolut Nashville-kompatiblen New Country-Elementen. Das Songwriting ist klasse, alles wirkt frisch und flott, eingebunden in ausgezeichnete Melodien. Die Uptempo-Tracks überwiegen, aber es gibt auch die ein oder andere, hervorragende Ballade, wie beispielsweise das wieder prima ins Ohr gehende, in einem prächtigen Fiddle-, Dobro-, Steel-Gewand kommende, mit feinen Baritone Guitar-Klängen inszenierte "Like nobody will". Das Album ist voll mit potentiellen Hits. Nehmen wir nur den tollen, von einem feinen Boogie-Rhythmus angetriebenen, lupenreinen Honky Tonker "Beggin' for more", den starken, etwas "angerockten" Outlaw Country-Shuffle "Turn that crown upside down", der mit seinem Southern-Flavor klar an Waylon Jennings, Hank jr. und Charlie Daniels erinnert (schöne Fiddle, erdige E-Gitarre), oder das herrliche, wunderbar lockere, gar mit einem wundervollen George Strait'schen "Amarillo by morning"-Feeling daher kommende "Fit for the king" (tolles Zusammenspiel von Fiddle, Pedal Steel und E-Gitarre). Park wird von einer Schar erstklassiger Musiker begleitet, wie zum Beispiel John Carroll (guitars), Cindy Cashdollar (dobro), Larry Franlin (fiddle), Tommy Detamore und Milo Deering (steel guitar), Clint Black's altem Weggefährten Hayden Nicholas (guitars), Glenn Fukanaga (bass) und Will Armstrong (drums) - auch das ein Garant für das erstklassige Ergebnis, das Park mit diesem Album abliefert. Keine Frage, er ist auf dem besten Weg sich fest in der Liga solcher Kollegen wie Aaron Watson, Trent Willmon, Kevin Fowler & Co. zu etablieren. Klasse Album von Kyle Park - eindeutig seine bis dato stärkste Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. The Night is Young - 3:33
2. Beggin' For More - 3:11
3. You Make Me Believe - 3:09
4. True Love - 4:09
5. Long Distance Relationship - 3:07
6. No Woman of Mine - 3:58
7. Tagged - 3:06
8. Live Through the Pain - 3:08
9. He Got You - 3:41
10. Turn That Crown Upside Down - 2:57
11. Like Nobody Will - 3:42
12. Fit For the King - 3:21
13. Bad Timing - 3:50

Art-Nr.: 8108
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The night is young
Beggin' for more
You make me believe
Tagged
Turn that crown upside down
Like nobody will
Fit for the king

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Radiators, The - the last watusi ~ live [2012]
3 CD-Set! Nach über 30 Jahren im Geschäft hat sich Mitte 2011 eine der beliebtesten Jamrock-Bands überhaupt, die Radiators aus New Orleans um die beiden famosen Gitarristen Dave Malone und Camile Baudoin, sowie den exzellenten Organist und Pianist Ed Volker von der BÜhne verabschiedet und einvernehmlich getrennt. Die Mitglieder widmen sich künftig ihren Familien, bzw. anderen Projekten. Das endlose, jahrelange Touren ist vorbei. Die vielen, vielen, "Fish Heads" in der ganzen Welt, wie ihre Fans liebevoll genannt werden, werden unendlich traurig sein. Eine der besten Bands der Southern-/ Delta-/ Roots-/ Voodoo-/ Swamp-/ Grooverock-Szene, die nicht nur die Gemeinde zwischen The Allman Brothers Band und Little Feat in ihren Bann zog und immer ziehen wird, quittiert den Dienst. Toll, dass die Truppe zum Abschied noch einmal ein grandioses Live-Dokument ihrer legendären Konzerte veröffenlicht, und zwar einen prächtigen 3 CDs umfassenden Extrakt der letzten 3 Shows ihrer Karriere, die sie in ihrer Heimatstadt New Orleans. im berühmten "Tipitana's" am 09., 10. und 11 Juni 2011 gespielt haben. Die erste Show (CD 1) ist akustisch, die anderen beiden sind elektrisch. 3 1/2 Stunden Live-Musik des hiatorischen Abschieds der Radiators. Zum Schluß liefen sie noch einmal zu absoluter Hochform auf. Die Setlist umfasst Songs ihrer gesamten Karriere, sowie ein paar sehr seltene Stücke und ausgesuchte Covers. Das "Tipitana's" kochte - und nicht nur in New Orleans werden die Radiators für immer unserblich bleiben. Ein großartiges 3 CD-Set!

Hier die Original-Produktbeschreibung:
These 3 CDs represent the best of each of the final 3 shows at Tips. The first night was an all acoustic affair mixing Rads originals with covers by Bob Dylan and Jesse Winchester. The last two discs represent a band on a mission, to go out in style and leave nothing on the table. The songs cover the entire 33 year career of the band and include fan favorites and a couple of lesser known Rad's gems. Altogether the set includes over 3 ½ hours of gritty down home Nawlins' rock n' roll that shows just how versatile the band was. Enjoy!!!!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Who Been Here - 5.37
2. Fools Go First - 5.12
3. Diamond Joe - 7.08
4. You Ain't Going Nowhere - 5.18
5. Oh Daniel - 6.34
6. Smoke and Dust - 6.13
7. Sailor's Delight - 5.18
8. The Brand New Tennessee Waltz - 3.59
9. Soul On Fire - 4.42
10. The Ballad of Delia Green - 5.52
11. Murder In My Heart for the Judge - 6.42
12. The Cuckoo - 5.25
13. Last Fair Deal Gone Down - 6.21

Disc 2
1. Metric Man - 4.39
2. #2 Pencil - 12.09
3. Total Evaporation - 7.11
4. Fall of Dark - 3.26
5. You Can't Keep No Secrets From the Holy Ghost - 4.14
6. Roll Me Over - 7.27
7. Crawfish Head - 5.27
8. I Don't Speak Love - 7.33
9. When Her Snake Eyes Roll - 4.09
10. Soul Of the World - 5.51
11. Rub It In - 5.46
12. Jigsaw - 5.59

Disc 3
1. Last Getaway - 6.24
2. Monkey Meet - 5.07
3. Cocktail Music - 4.42
4. River Run - 9.47
5. Daddy's Coming Home - 4.20
6. Where Was You At? - 7.25
7. Hot Lube - 5.16
8. Red Dress - 5.26
9. Let The Red Wine Flow - 5.11
10. Waiting For The Rain - 7.00
11. Lost Radio - 6.17
12. Like Dreamers Do - 8.09

Art-Nr.: 8009
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Romano, Daniel - come cry with me [2013]
Shooter Jennings sagt über Daniel Romano und sein exzellentes Album "Come cry with me": "Gram Parsons mixed with George Jones" - und recht hat er. Aber wie Romano das macht: Einfach fantastisch! Klassischer Old School, Sixtiers-angelehnter Country, ohne jede Schnörkel, durch und durch authentisch, voller hinreissender "lonesome crying steelguitar" und wunderschönen Melodien. Und trotzdem trifft er den Zahn der Zeit. Ein super Teil!

Das komplette Tracklistng:

1. Middle Child - 3:48
2. Two Pillow Sleeper - 3:51
3. Just Between You and Me - 3:39
4. I'm Not Crying Over You - 2:53
5. He Lets Her Memory Go (Wild) - 5:02
6. Chicken Bill - 2:31
7. When I Was Abroad - 2:16
8. Where No One Else Will Find It - 2:40
9. That's the Very Moment - 4:14
10. A New Love (Can Be Found) - 3:33

Art-Nr.: 8047
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Middle child
Two pillow sleeper
Just between you and me
He lets her memory go (wild)
Chicken Bill
When I was abroad
That's the very moment

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