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Boland & The Stragglers, Jason - dark & dirty mile [2013]
Grandios!! Welch ein Feeling, was für wundervolle Songs! Besser kann man lupenreinen, traditionellen, leicht Outlaw-behafteten, puren Red Dirt Country nicht spielen! Im Rahmen früherer CD-Rezensionen attestierten wir Jason Boland und seinen famosen Stragglers, dass sie ein absolutes "Juwel" unter den Country-Bands sind. Dieses Urteil untermauern sie mit ihrem neuen Album "Dark & dirty mile" noch einmal nachhaltig. Gesanglich und musikalisch ist das ein Hochgenuß! Rein, tief traditionell und doch absolut auf der Höhe der Zeit, durchzogen von einem wunderbaren Outlaw-Feeling (man spürt einen gewissen Eifluß von Waylon Jennings, den die Stragglers aber nie überstrapazieren) und immer diesen unwiderstehlichen, einzigartigen Spirit des "roten Staubs" von Texas und Oklahoma spürend - so in etwa kann man die Countrymusic Bolands und seiner Stragglers umschreiben. Das ist pure Magie! Schon die Eröffnungsnummer, das Titelstück "Dark & dirty mile" lässt einen nicht mehr los. Relativ relaxt, voller Outlaw-Spuren solcher Helden wie dem schon erwähnten Waylon Jennings, Johhny Cash, Kris Kristofferson und Jamey Johnson (um mal einen Künstler der heutigen Zeit zu nennen), sehr natürlich, vornehmlich begleitet von dem tollen Zusammenspiel akustischer Gitarre und Fiddle, unterlegt mit einem tollen, innovativen Rhythmus und geprägt von einer hinreissenden Melodie, zieht diese fantastische, pure Countrynummer im unwiderstehlichen "Red Dirt"-Staub ihre Kresie. Es ist nicht im Geringsten nachvollziebar, dass Nashville und die großen Labels der Countrymusic diese herausragende Band noch nicht für sich entdeckt haben. Das genau ist es, was die heutige Countrymusic braucht. DieseIdentifikation, diese Leidenschaft, diesen Spirit, diese Natürlichkeit, diese Reinheit, diese ausserordentliche Qualität. Aber vielleicht ist es auch gut so, denn so bewahren sich Jason Boland & the Stragglers einfach ihre Authentizität und werden nicht durch den Glamour Nashvilles vom rechten Weg abgebracht. Auch die zweite Nummer des neuen Albums, "Electric Bill" ist einfach wundervoll. Pure, unverfälschte Honky Tonk-Musik mit herrlicher Fiddle, tollen Steelguitar-Einsätzen und abermals einer großartigen Melodie. Das ist zudem absolut George Strait- oder Merle Haggard-kompatibel. Dies trifft auch auf die Steel- und Fiddle-getränkte, grandiose Ballade "Lucky I guess" zu. Das jaulende Pedal Steel-Spiel vom exzellenten Roger Ray erzeugt regelrecht Gänsehaut. So hören wir eine vorzügliche Nummer nach der nächsten. Jason Boland & The Stragglers mit einem weiteren Meisterwerk. Co-Produzent des Albums ist, neben der Band selbst, im übrigen Shooter Jennings. "Dark & dirty mile" ist schlichtweg "amazing", wie es ein amerikanischer Kritiker ausdrückt. Ein Referenzbeispiel traditioneller, texanischer Countrymusic der heutigen Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. Dark and Dirty Mile - 4:09
2. Electric Bill - 3:15
3. Lucky I Guess - 5:07
4. The Only One - 3:58
5. They Took It Away - 3:31
6. Ludlow - 4:07
7. Nine Times Out of Ten - 3:43
8. Blue Diamond - 3:42
9. Green Screen - 3:19
10. Spend All Your Time - 4:59
11. See You When I See You - 5:23

Art-Nr.: 8167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dark & dirty mile
Electric Bill
Lucky I guess
They took it away
Nine times out of ten
Spend all your time
See you when I see you

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Bryan, Luke - crash my party [2013]
Die Party geht weiter! Keine Frage, er gehört zu den erfolgreichsten Interpreten der jungen Nashville-Garde. Nachdem Luke Bryan bereits im letzten Jahr bei den ACM Awards so ziemlich alles abgeräumt hatte, was es zu holen gab (u.a. der prestige-trächtige Titel "Entertainer Of The Year"), scheint es 2013 überhaupt kein Halten mehr zu geben. Hatte er schon zu Anfang dieses Jahres bereits mit "Spring Break ... Here To Party" ein fulminantes, 14 Stücke umfassendes Nr. 1-Album vorgelegt, zieht er nur wenige Monate später mit "Crash My Party" direkt das nächste heiße Eisen aus dem Köcher. Und das schöne Titelstück (eine ruhiger emotionaler Lovesong, nicht wie es der Titel vermuten lässt) hat schon wieder die Pole-Position der Country-Billboard-Singles-Charts erklommen! Der Mann startet durch und ist endgültig in der Riege der absoluten Superstars angekommen. Das neue Album knüpft nahtlos an den Vorgänger an, produziert hat erneut Jeff Stevens. Ein topmodernes Werk mit allem, was dazu gehört, wie es sich für ein Major-Album eben gehört. Gespart wurde an nichts, Top-Songwriter (u.a. Dallas Davidson, Ashley Gorley, Cole Swindell, Michael Carteer, Brett James, Bobby Pinson, Jim Beavers, Neil Thrasher, Wendall Mobley, etc.) und natürlich auch Musiker aus der ersten Garde von Nashvilles Studio-Szene (Ilya Toshinsky, Shannon Forrest , Greg Morrow, Mike Brignardello, Jimmy Lee Sloas, Russ Pahl, Mike Johnson, Eric Darken, Mike Rojas - lediglich bei den Gitarristen wurde mit Kenny Greenberg, Tom Bukovac und JT Corenflos etwas variiert) legen den Grundstein für Bryans Steilflug in Richtung Spitze. Ähnlich wie Tim McGraw muss man auch Luke ein gewisses "Händchen" bei der Auswahl seiner Songs attestieren, hier ist ihm immer alles auf den Laib geschnitten, selbst wenn - wie beim angerappten Opener "That’s My Kind Of Night" - mal ein wenig in Richtung Big & Rich herumexperimentiert wird (klasse hier das coole Ganjospiel von Ilya Toshinsky). Flotte, E-Gitarren-lastige Stücke der Marke "Beer In The Headlights" oder "Out Like That" geben sich immer wieder mit Midtempostücken ("We Run This Town", "Shut It Down" - teilweise mit schönem Heartland-Flair) und diversen Powerballaden ("I See You", "Play It Again" - mit den typisch kraftvollen Refrains) die Klinke in die Hand. Die großen Momente des Albums finden immer dann statt, wenn die filigranen Musiker mit ihren Instrumenten diese einzigartige New Country-Atmosphäre erzeugen und sich mit Bryans emotionalem und zum Teil melancholischem Gesang paaren. Tolle Beispiele sind hier "I See You", "Goodbye Girl", das phantastische "Blood Brothers" (aus der Feder von Brett James und Bobby Pinson - mit ganz eigenwilligem Drum Programming, sehr feinen Gitarren und hallendem Steel-Solo) oder das finale "Dirt Road Diary" (neben "I See You" das einzige von Luke mitgeschriebene Stück - herrlich hier das von Mike Rojas in Bruce Hornsby-Manier gepielte Piano und der etwas an Rascal Flatts erinnernde Powerrefrain). Ein ganz starker Abschluss! Luke Brayn liefert mit "Crash My Party" nicht nur einen erneut einen Top-Hit, sondern auch ein großartiges Album ab, eine klasse Mischung aus knackigen, rockigen New Country-Songs und einigen ruhigeren Stücken, das noch jede Menge Potential für weitere "No.1"-Tracks bietet. Die Erfolgsstory des Luke Bryan wird ohne Zweifel weitergehen... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. That's My Kind of Night - 3:10
2. Beer in the Headlights - 2:51
3. Crash My Party - 3:54
4. Roller Coaster - 4:19
5. We Run This Town - 3:13
6. Drink a Beer - 3:22
7. I See You - 3:06
8. Goodbye Girl - 2:39
9. Play It Again - 3:46
10. Blood Brothers - 4:03
11. Out Like That - 3:17
12. Shut It Down - 3:16
13. Dirt Road Diary - 3:31

Art-Nr.: 8284
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Diffie, Joe, Sammy Kershaw, Aaron Tippin - all in the same boat [2013]
Jawohl, sie sitzen alle im selben Boot. Drei der anerkanntesten, beliebtesten und erfolgreichsten Neo-Traditionalisten der Neunziger Jahre, Joe Diffie, Sammy Kershaw und Aaron Tippin sind in diesem Jahr in den Staaten gemeinsam auf Tour. Aus diesem Anlaß haben sie auch beschlossen parallel ihr erstes, gemeinsames Studioalbum zu veröffentlichen - und es ist ein prima Teil geworden. Unabhängig von jeglichen Majorzwängen (sie haben alle Drei schon lange keinen Major-Deal mehr) haben sie sich ins Studio begeben um einfach nur gemeinsam ihr Ding zu machen, ihre Art der Countrymusic, so wie sie sie lieben. Da die Musik der Drei schon immer relativ ähnlich ausgerichtet war, passt das auch bei diesem Projekt einfach klasse zusammen. Das ist typische, mal knackige, mal ein wenig balladeske, traditionelle, zeitlose Countrymusic im bekannte Stil dieser hervorragenden Sänger - und das meinen wir absolut positiv. Es würde auch nicht zu ihnen passen, sich jetzt anders auszurichten und den aktuellen Nashville-Trands anzupassen. Nein, sie bleiben sich treu und spielen einfach nur ihren zeitlosen Country. Das Songmaterial ist klasse wie eh und je. Die meisten Stücke sind neue Kompositionen, dazu gibt es ein schönes Cover von Neil Young's "Heart of gold" und ein paar wenige Neueinspielungen alter Klassiker. Tolle Sache, von den 3 Country-Haudegen mal wieder etwas zu hören. Und gemeinsam sind sie richtig stark.

Das komplette Tracklisting:

1. All in the Same Boat - 4:08
2. Kiss This - 2:53
3. Heart of Gold - 3:08
4. She Don't Know She's Beautiful - 2:41
5. The Way You Look Tonight - 3:32
6. On and On - 3:10
7. The Route That I Took - 2:54
8. I'm Hangin' On - 3:11
9. Misery Loves Country - 3:09
10. I Love to Work - 3:07
11. He Believed - 3:29
12. Old Friends - 3:23

Art-Nr.: 8197
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All in the same boat
On and on
The route that I took
I'm hangin' on
I love to work
He believed

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Hayes, Hunter - same (encore) ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition! Nashville's neues Mega-Talent (Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist) bringt sein super erfolgreiches Nashville-Debut aus dem Jahre 2011 nun noch einmal als erweiterte Deluxe Edition auf den Markt. Enthalten sind alle Tracks der ursprünglichen Veröffentlichung, drei davon sind neu eingespielt ("Everybody's got somebody but me" mit Gast Jason Mraz, "What you gonna do" - jetzt als Duett mit Ashley Monroe und "More than I should"), plus 5 brandneue Tracks, darunter sein neuer Riesen-Hit "I want crazy" (ist bereits in den Top 3 der U. S. Billboard Country Singles Charts mit Tendenz Richtung Nr. 1). Das neue Material ist große Klasse, also absolut lohnenswert!

Das komplette Tracklisting:

1. Storm Warning - 3:59
2. Wanted - 3:49
3. If You Told Me To - 3:26
4. Love Makes Me - 3:20
5. Faith to Fall Back On - 3:08
6. Somebody's Heartbreak - 3:49
7. Rainy Season - 5:08
8. Cry With You - 3:48
9. Everybody's Got Somebody But Me - 2:40 (feat. Jason Mraz) [Encore]
10. What You Gonna Do - 5:38 (Duet With Ashley Monroe) [Encore]
11. More Than I Should - 3:23 (Encore)
12. All You Ever - 3:36
13. In a Song - 4:20 (Encore)
14. I Want Crazy - 3:58 (Encore)
15. A Thing About You - 3:20 (Encore)
16. Better Than This - 3:33 (Encore)
17. Light Me Up - 4:06 (Encore)

Art-Nr.: 8224
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Lady Antebellum - golden [2013]
Achtung! Wir bieten die Original U.S.-Countryversion an!

Ist es eine Weiterentwicklung, oder sollte man eher sagen "back to the roots"? Wohl ein wenig von beidem ist zutreffend, doch eintscheidend ist das Resultat - und das ist brillant, einfach wunderbar. Hillary Scott, Charles Kelley und Dave Haywood, das super-erfogreiche Trio Lady Antebellum liefert mit "Golden", seinem vierten Studioalbum (sieht man mal von der letztjährigen Weihnachts-CD ab), eine grandiose Leistung ab. Das neue Werk ist längst nicht so überproduziert wie der Vorgänger "Own the night". Keine die Songs "aufblusternden" Strings, keinerlei unnötiger Bombast, keine soundtechnischen Spielereien. Nein, alles wirkt überaus authentisch, natürlich, handgemacht. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, wie mega-erfolgreich "Own the night" war. Doch Lady Antebellum sind auch eine begnadete Live-Truppe und diese Authentizität ihrer Konzerte wollten sie unbedingt ins Studio transportieren. Das ist ihnen fantastisch gelungen. Dazu passt, dass das Album auch während einer Pause ihrer "Own the night"-Worldtour eingespielt wurde und die meisten Songs "on the road" entstanden sind. Es ist beeindruckend, mit welcher Frische die Band auf "Golden" agiert. Songmaterial und Musik wirken noch einmal gereift. Das Material ist knackig, meistens recht flott (mit dem Titelstück "Golden" gibt es nur eine "echte" Ballade), schwungvoll und vermittelt jede Menge positive Energie. Die Lieder sind extrem stark. Es gibt nicht einen einzigen Füller oder gar Ausfall. Die Meldoien sind traumhaft. Akustische und elektrische Gitarren bestimmen das Bild, dazu Bass, Drums, Piano, mal ein Dobro, eine Steelguitar, ein Banjo, eine Mandoline - das sind die Instrumente, die den harausragenden (Harmonie)Gesang der Drei umgeben. Beim Lead Gesang rückt diesmal Hillary Scott gegenüber Charles Kelley etwas mehr in den Vordergrund. "Golden" ist der nächste Meilenstein in der furiosen Karriere dieser großartigen Band. Ein Album, das die Bodenständigkeit, die sich Lady Antebellum trotz allen Erfolges stets bewahrt haben, nachhaltig unterstreicht. Dieses Werk wird am Jahresende mit Sicherheit zu den besten New Country-/Contemporary Country Pop- Alben 2013 zählen. Lady Antebellum in bestechender Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Get to Me - 3:49
2. Goodbye Town - 4:48
3. Nothin' Like the First Time - 3:44
4. Downtown - 3:15
5. Better Off Now (That You're Gone) - 3:03
6. It Ain't Pretty - 3:29
7. Can't Stand the Rain - 3:11
8. Golden - 3:27
9. Long Teenage Goodbye - 3:42
10. All For Love - 3:17
11. Better Man - 4:04
12. Generation Away - 4:04

Art-Nr.: 8184
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Rogers Band, Randy - trouble [2013]
Superbe Vorstellung der Randy Rogers Band! Der ursprünglich aus Cleburn, Texas stammende Bandleader und seine Bandkumpanen Brady Black (Fiddle), Geoffrey Hill (Guitars), Jon Richardson (Bass) und Les Lawless (Drums) präsentieren auf ihrem 6. Studio-Werk "Trouble" eine unwiderstehliche Mischung aus etatmäßigem Texas Red Dirt-Coountryrock und zeitgenössischem, modernen New Country. Die Truppe hat sich seit ihren Independent-Tagen bis zu ihrer mittlerweile schon sieben Jahren währenden Major-Phase (seit 2010 sind sie bei MCA Nashville unter Vertrag) ständig weiterentwickelt und ist mit ihren Alben seitdem immer unter den Top-10 der Billboard Country-Charts platziert gewesen, mit dem Vorgänger "Burning The Day" sogar auch in den allgemeinen US-Charts. Auch die neue CD "Trouble" bietet wieder jede Menge Qualität und ungemein starken Stoff mit enormer Bandbreite, und so braucht man kein Hellseher zu sein, um auch dieser Scheibe entsprechenden Erfolg zu attestieren. Produziert hat diesmal das angesagte Multitalent Jay Joyce (The Wallflowers, Iggy Pop , The Warren Brothers, Eric Church), der erst kürzlich Little Big Town auf den Thron der Billboard Country-Album Charts verhalf. Er ist hier zudem musikalisch stark incolviert (Guitars, Piano, B-3). Joyce versteht es auf "Trouble" hervorragend, aus dem Quintett neue Frische und Energie herauszukitzeln, behält dabei aber immer ihre Ursprünglichkeit und ihre Roots im Auge zu. Schon das Auftaktstück "Goodbye Lonely" versteht es, direkt zu punkten. Herrlich melodischer, Radio-tauglicher Red Dirt Countryrock in der Art, wie ihn auch die Eli Young Band sehr gerne zelebriert. Als Single parallel zur Album-Veröffentlichung wurde jedoch, das schön raubeinige, peppige "Fuzzy" auserwählt (mit Gastauftritt von Ray Wylie Hubbard), das in seiner schwermütig swampig-stampfenden Rockmanier so bisher gar nicht im Repertoire dieser Band zu finden war. Sehr stark! Mit "Speak Of The Devil" folgt die erste Power-Ballade, bei der Randy in den Strophen seinen angenehm rauchigen Gesang perfekt zur Geltung bringt und in den aufbrausenden Refrains, in der leicht näselnden Manier eines Tim McGraw, geballte Kraft und typische Emotionalität mit ins Spiel bringt. Von Songs dieser Art gibt es mit "One More Sad Song", "Had To Give That Up" und dem abschließenden "I Never Got Around That" (mit wunderschöner Mandolinenuntermalung) weitere starke Exemplare zu bewundern. Zusätzliche Gastauftritte gibt es beim Waltz-artig voranpreschenden Countrystomper "Flash Flood" durch Gary Allan (Harmoniegesang), dem ja vor kurzem mit "Set You Free" auch ein Nr.1-Album gelungen ist, und bei "Trouble Knows My Name" durch dengerade 80 Jahre alt gewordenen "Recken" Willie Nelson, der dem Lied ein herrliches Outlaw-Flair einhaucht (stark dazu auch das quäkige Mundharmonikaspiel von Mickey Raphael). Klasse die beiden Charaktere mal im Duett-Gesang zu erleben! "If I Had Another Heart" stammt aus der Feder des langjährigen Rogers-Weggefährten und Mentors Radney Foster, der immerhin drei der früheren Randy Rogers-Alben produzierte. Dieser Song trägt seine typische, leicht introvertierte Handschrift. Die wohl größte Überraschung des Werkes, das saustarke "Shotgun" wurde jedoch von Bassist Jon Richardson im Alleingang komponiert. Ein prächtiger, fett abgehender, swampiger "Ass-kicking Countryrocker", bei dem auch Lynyrd Skynyrd-Stücke wie "Voodoo Lake" und "Smokestack Ligthning" leicht hindurchschimmern. Ein wuchtiger Track mit garantiertem Fußwippfaktor. Stark neben Randys toller Gesangsleistung auch wieder das Zuspiel von Gitarrist Geoffrey Hill und Fiddle-Player Brady Black (mit ein Trademark der Gruppe), die sich beide gleichberechtigt so manches Solo um die Ohren hauen (meist in Wechselmanier). Insgesamt ein wirklich toller und äußerst abwechslungsreicher Longplayer, bei dem viele der Stücke sofort im Gehör haften bleiben. So stark hat man die Band trotz ihrer immer beständigen Leistungen schon lange nicht erlebt. Joyce hat, das spürt man hier omnipräsent, neuen Hunger in diesem Quintett geweckt. Nicht unerwähnt bleiben darf das tolle Cover-Artwork (auch mit allen Songtexten inklusive). Schon das Titelbild mit den Fingerabdrücken der fünf Musiker ist eine gelungene Idee aber auch die typischen, erkennungsdienlichen Bilder (mit vorgehaltenen Nummern) von gerade eingetroffenen Knastinsassen sind "zum Piepen" (sämtliche Bandmitglieder mit schön grimmigen Gesichtern). Am Ende wird aber alles gut und die Band verlässt gemeinsam die geöffneten Gefängnisstore. Eine schöne Bildgeschichte am Rande. Randy Rogers und seine vier Mitstreiter kehren mit "Trouble" nach drei Jahren beeindruckend in den aktuellen Musikzirkus zurück und dürften im New Country-verwöhnten Nashville, sowie in ihrer Red Dirt-Domäne Texas, aber ganz sicher auch landesweit, weiter für Furore sorgen. Und vielleicht gibt es ja diesmal sogar das erste Nr.1-Album ihrer Karriere. Die Aussichten sind gut. In jedem Fall ist das mit das beste Werk ihrer bisherigen Karriere. Chapeau Randy Rogers Band! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Goodbye Lonely - 3:19
2. Fuzzy - 3:20
3. Speak of the Devil - 4:02
4. Flash Flood - 3:08
5. Trouble Knows My Name - 4:03
6. One More Sad Song - 3:51
7. If I Had Another Heart - 3:57
8. Don't Deserve You - 3:54
9. Had to Give That Up Too - 3:50
10. Shotgun - 3:52
11. Never Got Around to That - 3:34

Art-Nr.: 8154
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Goodbye lonely
Fuzzy
Speak of the devil
Flash flood
One more sad song
Shotgun

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Thompson Square - just feels good [2013]
Zweites Album von Thompson Square, die damit einen weiteren, großen Schritt in die richtige Richtung machen. War das Debüt schon klasse, so setzen Shawna und Keifer Thompson mit "Just feels good" direkt noch mal einen drauf. Ist das herrlich knackiger, erfrischender, junger und dynamischer New Country - satt instrumentiert, mit durchweg exzellenten Songs ausgestattet und von Melodien durchzogen, die sich unwiderstehlich in unseren Ohren festsetzen. Hatte man mit der Single vom Debüt, "Are you gonna kiss me or not", bereits Platz 1 der Billboard-Country-Single-Charts geschafft, dürfte somit jetzt auch das komplette Album aufgrund der hohen Breite potentieller Hits ein ganz heißer Anwärter für die Pole-Position sein (der Vorgänger erreichte immerhin auch schon Platz 3). Ins Single-Rennen hat man zunächst "If I didn’t have you" geschickt, geschrieben von den beiden zusammen mit Jason Sellers und Paul Jenkins. Eine typische, kraftvolle, emotional besungene Powerballade mit viel autobiografischem Flair (wie auch einige andere Songs), in Szene gesetzt mit schönen Keys, herrlich schweren Bariton-E-Gitarren, einem Mandolinen-untermalten Bridge (gespielt vom umtriebigen Saiten-Multiinstrumentalisten Ilya Toshinsky) und einem großartigen E-Gitarren Solo. Schon nach kurzer Zeit hat man in stetigem Steigflug Platz 15 erklommen. Tendenz weiter nach oben kletternd. Überhaupt durchweht das ganze Album eine unglaublich positive Energie. Bei den beiden Gewinnern des besten Vocal-Duos 2012 läuft es im Moment einfach rund. Das dokumentieren sie auch auf den vielen Fotos (strahlend wie frisch Verliebte) auf dem Cover und im beiliegenden Booklet (dazu mit allen Texten), sowie in ihrem ausdrucksstarken, sich wunderbar ergänzenden Gesang. Das wirkt nicht gespielt oder aufgesetzt, im Gegenteil - sehr sympathisch sogar. Eine ihrer großen Stärken ist, dass sie ein hervorragendes Gespür entwickelt haben, welches Stück wie und von wem gesungen werden muss. Ob Keifer oder Shawna allein (der Partner dann meist mit Harmoniegesängen) oder im Duett, es passt immer auf den Punkt. Drei Stücke hat das Ehepaar in Zusammenarbeit mit den Hitgaranten David Lee Murphy und Brett James kreiert. Herrlich direkt der wunderbar rhythmisch abgehende, fetzende Opener "Everything I shouldn’t be thinking about" (klasse E-Gitarrenuntermalung, starkes Solo, Mandolinenbridge) und als ein Highlight der CD das dezent bluesig angehauchte "For the life of me" (tolle E-Gitarren-Arbeit von Adam Shoenveld, inkl. krachendem Solo). Als Stimmungsmacher für ihr kommendes Live-Programm dienen Stücke wie "Here we go again", "Here’s to being here", "I can’t outrun you" oder "Maybe it’s you", zum Teil mit feinen Mitsing-Passagen, aber auch, dank Rob McNellys teilweise keltisch angehauchten E-Gitarrenspiel, mit einem gewissen Heartland-Flair. Gut dazu passend Shawna Thompsons manchmal fast elfenhaft klingender Gesang. Coole Stücke sind das an SHeDaisy erinnernde "Testing the water" (leieriges E-Gitarrenspiel, teilweise Sprechgesang, toller markanter Refrain) und das aus der Feder der Warren Brothers in Kooperation mit Bobby Pinson stammende, lässig groovende Titelstück "Just feels good" (unterschwelliges Reggae-Flair, Southern E-Gitarren-Solo). Für die emotionalen Momente sorgen Power-Balladen wie "That’s so me and you" und die bereits oben erwähnte Single "If I didn’t have you". Produziert haben, wie auch schon den Vorgänger Jason Aldeans Live-Band-Mitglieder (Kurt Allison, David Fanning, Tully Kennedy und Rich Redmond), die sich unter dem Namen New Voice Entertainment (NV) zusammengetan haben. Thompson Square fühlen sich beim Broken Bow- (Jason Aldean, Kristy Lee Cook, Dustin Lynch) Unterlabel Stoney Creek Records (mit Randy Houser als weiterem Flaggschiff) sichtlich wohl. So ist der Titel ihres neuen Albums, "Just feels good", eine mehr als treffende Zustandsbeschreibung ihrer aktuellen Gefühlslage. Mit diesem Werk dürften sie dem noch momentanen Marktführer in diesem Segment, Lady Antebellum (die sie ja auf deren "Own The Night"-Worldtour begleitet hatten) und auch ähnlich strukturierten Interpreten wie Sugarland oder Little Big Town ganz dicht auf die "Pelle" rücken! Das "CMA Duo of the Year" mit einem absoluten Pracht-Werk! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Everything I Shouldn't Be Thinking About - 2:58
2 Here We Go Again - 3:29
3 You Don't Get Lucky - 3:50
4 That's So Me And You - 3:43
5 I Can't Outrun You - 3:02
6 Testing the Water - 3:12
7 For the Life of Me - 3:06
8 If I Didn't Have You - 3:22
9 Here's to Being Here - 3:55
10 Just Feels Good - 3:16
11 Maybe It's You - 3:28
12 Run - 3:29
13 Home is You - 4:06

Art-Nr.: 8112
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Wilson, Gretchen - i got your country right here [2010]
"Redneck woman" Gretchen Wilson lässt sich nicht verbiegen und schon gar nicht in eine Schublade pressen. Doch genau das versuchte ihr voriges Label "Sony" als die Verkaufszahlen der Nachfolge-Alben nach dem historischen Mega-Erfolg ihres Debuts von vor 6 Jahren, "Here for the party", stetig zurück gingen. Als Wilson bereits vor über einem Jahr ihr neues Werk "I got your country right here" fertig stellte, was sie selbst im übrigen als ihr authentischstes und bestes bezeichnet, da es am ehesten ihre Live-Shows repräsentiert, nörgelte Sony ständig an dem Ergebnis herum, vor allen Dingen weil es zu rockig sei und zu wenig Balladen enthalte, und cancelte das Werk schließlich von der Veröffentlichungsliste. Wilson war stinksauer, doch es gelang ihr sich mit samt dem Album aus dem Vertrag mit Sony herauszukaufen. Sie gründete kurzerhand ihr eigenes Label "Redneck Records", suchte sich einen unabhängigen Distributor - und nun ist "I got your country right here" endlich da. Das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn es ist in der Tat ein klasse Werk geworden! Klar, das Album ist ihr bis dato rockigstes und dabei mächtig Southern-orientiert (Wilson selbst bezeichnet es gar "the first female Southern Rock album"), doch es ist genauso tief im "echten" Country verwurzelt. Es ist eine grandios gelungene, feurige, "spicy" Gratwanderung zwischen "deep fried Southern-Countryrock", wie sie ihn in dem von fetten Gitarrenriffs (inkl. glühender Slide) bestimmten Boogie-Stomper "I got your country right here (das Titelstück - übrigens komponiert von Jeffrey Steele und Tom Hambridge) anstimmt (hier werden im Text jede Menge Southern Rock-Heroen von der Charlie Daniels Band über Lynyrd Skynyrd bis hin zu den Allman Brothers zitiert), knackigen, vollkommen traditionell fundamentierten, dennoch ungemein frisch, rockig und modern rüber kommenden, abgehenden Roadhouse-/Outlaw-Honky Tonkern, wie der furiose, rau gehaltene, dennoch ungemein melodische und vor allen Dingen prima tanzbare "Earrings song" (herrliches Steel-, Fiddle-, Baritone Guitar-, Dual Lead Guitar-Arrangement) und vollkommen reinen Country-Balladen, wie das von wunderbaren Mandolinen-, Steel- und Baritone Guitar-Klängen durchzogene "I'm only human". Die Rocker sind klar in der Überzahl und es geht weitestgehend überaus dynamisch und temperamentvoll zur Sache (klasse in diesem Zusammenhang auch der bluesige Country-/Southern Rocker "Work hard, play harder", das prächtige Tribut an die amerikanischen "Highway Kings", "Trucker man", und das ordentlich dampfende "Blue collar done turn red"), doch was sie auch anpackt und wie sehr es auch rockt - die Musik ist jederzeit durch und durch "real proud American Blue Collar Country"! Tolles Album! Das ist Gretchen Wilson, wie sie leibt und lebt! Weiter so!

Das komplette Tracklisting:

1 I Got Your Country Right Here - 3:15   
2 Work Hard, Play Harder - 3:10   
3 I'm Only Human - 3:40   
4 The Earrings Song - 2:54   
5 Trucker Man - 3:00   
6 Blue Collar Done Turn Red - 3:04   
7 Outlaws and Renegades - 3:52   
8 Walk on Water - 3:31   
9 Love on the Line - 3:48   
10 As Far as You Know - 2:57   
11 I'd Love to Be Your Last - 3:34

Art-Nr.: 6841
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I got your country right here
Work hard, play herder
I'm only human
Earrings song
Outlaws and renegades
As far as you know

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