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Captain Legendary Band, The - tclb live [2013]
2 CD-Set! Was für eine großartige Band! Das 2010 erschienene Studioalbum der Captain Legendary Band (damals "firmierten" sie noch unter Charlie Hager & the Captain Legendary Band), "Smoking barrel", bezeichneten wir seinerzeit als wahres "Killer-Album". Weiterhin führten wir anlässlich ihres Gewinns als bester Live-Act bei den 2010er "Texas Music Awards" aus, dass dieser Gewinn "wahrlich keine Überraschung ist, wenn sie das, was sie auf ihrem Studioalbum anbieten, auch nur annähernd auf die Bühne bringen". Leute, und wie sie das es auf die Bühne bringen! "Hammer"! Die Captain Legendary Band verzückt die Welt der Red Dirt-Rock-, Countryrock-, Rootsrock-, Dixie Rock- und Southern Rock-Begeisterten mit einem tollen, wirklich beeindruckenden Doppel Live-Album ihrer Show vom 4. Mai 2013 aus dem Firehouse Saloon in Dallas/Texas, bestehend aus einem Acoustic- (CD 1) und einem Electric-Set (CD 2) von insgesamt satten 135 Minuten Spielzeit. Hat man sich diesen Live-Mitschnitt erst einmal "reingezogen", versteht man schnell, warum die Jury der TMA von den Auftritten dieser Truppe so überzeugt ist. Das ist die pure, von zwei exzellenten Lead Gitarren (Charlie Hager und sein kongenialer Partner Aaron Bancroft) bestimmte, countryfied Southern-/Red Dirt-Freude. Die Band, gegründet in Baton Rouge/Louisisana während der College-Zeit von Charlie Hager, residiert mittlerweile in dessen texanischer Heimat Humble, einem kleinen Städtchen im Harris County, nördlich von Houston. Seine musikalischen Einflüsse und die der Band beschreibt Hager als tief verwurzelt im Southern Rock und Blues, aber auch im Outlaw Country und Countryrock. In Namen ausgedrückt nennt er Waylon Jennings, Jerry Jeff Walker, die Ozark Mountain Daredevils, The Marshall Tucker Band, Lynyrd Skynyrd und die Outlaws. Wie vorzüglich die Truppe (neben den erwähnten Gitarristen Charlie Hager und Aaron Bancroft gehören noch Charlie's Bruder Jeff Hager am Bass und Drummer Matt Groll zum Line-Up) diese Einflüsse in ihren Stücken auf ihre ganz eigene Art und Weise zum Ausdruck bringt, zeigen sie voller Nachhaltigkeit bei der hier vorliegende "Firhouse Saloon"-Show.- auch bei dem Acoustic-Set. Die Band spielt voller Dynamik und bringt die pure Spielfreude rüber. Es entsteht eine wunderbare Southern-Atmosphäre. Die Musikalität der Jungs ist exzellent, die Lead-Gitarren (auch die akustischen), inklusive grandioser, wechselseitiger Soli, sind die pure Wonne, der Sound ist glasklar. Ausnahmslos großartiges Songmaterial, oft kompakt, mit tollen Melodien, aber auch mit ausreichend Freiraum für die vielen, teils sehr jamfreudigen Instrumentalpassagen. Als fünften Mann haben sie bei der Show noch den dritten Gitarristen Billy Jo High mit auf der Bühne, der auch häufig die Pedal Steel bedient. Einzelne Song-Highlights herauszupicken, ist nahezu unmöglich - zu gut und ausgewogen ist das Material. Stellvertretend für einen fantastischen Gesamtauftritt seien für den Acoustic-Set solche Titel wie der traumhaft melodische, flockige Countryrocker "Kemah bay" (tolle Pedal Steel-Fills, großartiges, wechselseitiges Acoustic Gitarren-Solo der beiden Saitenkünstler), der dynamische, bluesige, von grandiosem Gitarrenspiel geprägte Boogie "Train song", sowie der packende, in bester MTB-/Lynyrd Skynyrd-Tradition präsentierte Southern-/Country-Rocker "Lost in a song" (mehr southern als country) mit seiner furiosen, rund 3-minütigen, "Freebird"-mässigen, finalen (Acoustic)Gitarrenschlacht, und für den Electric-Set solche "Knaller" wie der flüssige, lässige Countryrocker "Brianna" (tolles, southern-rooted Dual Lead Guitar-Solo), der dampfende, lupenreine Outlaws-mässige Southernrocker "Smoking barrel" (furiose "Green grass & high tides"-kompatible "guitar-battle"), sowie der famose Outlaw-/Southern-/Red Dirt-Rocker "Where did I go wrong" erwähnt, in den die Band plötzlich eine ausgedehnte Cover-Passage von Pink Floyd's "Time" aus deren Jahrhundert-Werk "Dark side of the moon" einbaut (großartig, wie man in eine Floyd-Nummer so viel Southern Rock-Atmosphäre hineinbekommt). Nebem den bereits genannten musikalischen Einflüssen der Band, dienen als weitere Vergleichsgrößen der jüngeren Vergangenheit sicher auch solche Kollegen wie beispielsweise Cross Canadian Ragweed, The Band Of Heathens, Blackberry Smoke und Whiskey Myers. Vermutlich Ende 2014 wird die Captain Legendary Band in unseren Gefilden für ein paar Club-Gigs zu Gast sein. Dieses Live-Album weckt darauf die pure Vorfreude. Baumstarkes Teil!

Die komplette Setlist:

CD 1: Acoustic Set
1. Cold Texas Night - 6.13
2. Back 2 Home - 4.09
3. Leaving Louisiana In The Broad Daylight - 5.10
4. Kemah Bay - 4.38
5. Train Song - 4.00
6. Writing On The Wall - 4.37
7. Heartbroke Bank Robery - 5.11
8. Put Me In My Place - 5.06
9. Louisiana Moonshine - 4.46
10. Gypsy Eyes - 5.06
11. P&WT - 5.11
12:Standing On The Rock - 2.18
13. Lost In A Song - 8.00

CD 2: Electric Set
1. Brothers - 4.18
2. NE TX Women - 4.19
3. Lifetime - 5.22
4. Brianna - 4.53
5. Where Did I Go Wrong - 8.14
6. Flyin' - 4.09
7. I Can't Change - 4.21
8. Honey - 4.17
9. Harry The Beast Stomp - 2.14
10. Down - 4.37
11. The Captain - 7.10
12. Cocaine Afternoon - 2.52
13. Moonshiner's Prayer - 5.15
14. Smoking Barrel - 9.04

Art-Nr.: 8596
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back 2 home
Kemah Bay
Train song
Lost in a song
Brothers
Brianna
Where did I go wrong
Honey
Smoking barrel

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Duarte Group, Chris - live [2013]
2 CD-Set! Endlich! Das war mal fällig! Nach rund 20 Jahren im Geschäft und jeder Menge grandioser Studio-Veröffentlichungen beglückt der texanische "guitarslinger" seine gropße Fangemeinde mit einem großartigen Live Doppelalbum. Mitgeschnitten während der 2012-Tour durch Japan zelebriert die Chris Duarte Group eindrucksvoll, zu was sie auf der Bühne fähig ist: Energie-geladener, mit furiosen, brennebden, variablen, explosiven Gitarrenläufen gespickter, immens spielfreudiger, zuweilen schön jammiger, "loud'n proud" Bluesrock der Extraklasse. Was auf dem Albumsticker über Duarte steht, trifft einfach zu: "One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today". Ganz starker Auftritt!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 two CD live release from the Blues rocker. After two decades of recording and touring with many live fan recorded bootlegs in circulation, Chris Duarte finally has an official live set that catches him tearing it up during his 2012 tour of Japan. A brilliant guitarist of the highest caliber, Duarte's riveting live show has been finally captured on disc and it's a fine thing to behold. Chris' recordings have always been rooted firmly in the Blues with a Rock 'n' Roll edge which further established Duarte as one of the rare musical talents of his generation. Chris Duarte Group Live continues in the tradition of smokin' Blues with doses of heavy Psychedelia throughout. With more than 10 records to his credit with no live CD in his discography, this set is the release for which Duarte fans have been waiting as it shows Duarte in his best light as one of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Hideaway - 5:32
2. Big Legged Woman - 6:38
3. Ridin' - 4:23
4. Do the Romp - 5:34
5. Make Me Feel So Right - 5:13
6. Bottle Blues - 6:49
7. Let’S Have a Party - 4:01
8. Still I Think of You - 4:59
9. Free For Me - 5:04
10. One More Cup of Coffee - 7:22
11. 101 - 5:34

Disc 2
1. The Best I Can Do - 3:26
2. Satisfy - 4:33
3. People Say - 10:20
4. Hold Back the Tears - 7:18
5. Sundown Blues - 8:26
6. My Way Down - 4:58
7. Cleopatra - 6:36
8. Like Eric - 5:06
9. Hard Mind - 9:15
10. Alabama - 6:28

Art-Nr.: 8288
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Grissom, David - how it feels to fly [2014]
Der texanische Ausnahmegitarrist David Grissom setzt die Reihe seiner vorzüglichen Veröffentlichungen mit einem weiteren, bravourösen Werk allerbesten Blues-/Roots-/Southern-/Gitarrenrocks fort. "How it feels to fly" heisst das nunmehr vierte, eigene Album dieses famosen Saitenkünstlers, der schon seit ewigen Zeiten zu den am meisten gebuchten Gitarristen der Rock-, Roots,- Blues-, und Country-Szene gehört, und unzähligen Künstler als "Sideman" auf deren Tourneen zur Verfügung stand und steht. Joe Ely, John Mellencamp, die einstige, bärenstarke Bluesrock-Formation Storyville, The Allman Brothers Band, Buddy Guy, Charlie Robison, James McMurtry, die Dixie Chicks - all das sind nur einige Stationen von Bands in denen er gespielt hat. Er ist, sowohl im Studio, als auch live, für sein tightes, sattes, kraftvolles, auf den Punkt gebrachtes, immer den rockigen Faktor herausstellendes Gitarrenspiel bekannt, spielt seine Soli zuweilen aber auch wunderbar flüssig und locker. Bei all den vielen Verpflichtungen nimmt sich Grissom aber immer wieder die Zeit, seine eigenen, voller Herzblut steckenden Alben einzuspielen, in denen er all die vielen Einflüsse seiner musikalischen Vita und seine Bluesrock-Roots prächtig miteinander vereint. Genau das ist ihm bei "How it feels to fly" wieder besonders eindrucksvoll gelungen. Das Album besteht aus 8 brandneuen, durchweg saustarken Studiotracks, die er mit seiner Live-Band (Quartettbesetzung, neben Grissom sind das Stefano Intelisamo an den Tasteninstrumenten, Scott Nelson am Bass und Bryan Austin an den Drums) aufgenommen hat und einem rund halbstündigen Konzertmitschnitt einer fulminanten Show aus dem berühmten Saxon Pub in Austin vom 9. April 2013. Das ist die absolute David Grissom-Vollbedienung. Grandios schon der krachende, kernige Opener "Bringin' Sunday mornin' to Saturday night", ein elektrisierender, von knochenharten Riffs und feurigen Gitarrenausflügen bestimmter, kochender, klassischer Bluesrocker, wie er im sprichwörtlichen "Buche" steht. Oder der wundervoll melodische, traumhaft locker, dennoch sehr kraftvoll in Szene gesetzte Southern-/Rootsrocker "Georgia girl", das sowohl von akustischen, aber auch von höllischen E-Gitarrenläufen geprägte "Never came easy to me", das packende, herrlich groovende und prächtig hängen bleibende Instrumental "Way Jose", das in seiner jammigen Grundausrichtung und mit seinem triefenden Southern-/Blues-Glair nahezu perfekt in das Anforderungsprofil der The Allman Brothers Band passt (fantastische Gitarrensoli und nicht minder starke Orgel-Einlagen von Intelisano), der knackig, aber auch sehr flockige Rootsrocker "Gift of desperation", bis hin zu der wundervollen, weitestgehend akustisch gehaltenen Roots-Ballade "Satisfied", bei der Grissom mit prächtigen Acoustic-Riffs und toller Acoustic Lead-Gitarre brilliert, zwischendurch aber auch mal kurz eine schön bluesige, würzige, satte E-Gitarre einsetzt - eine Nummer ist stärker als die nächste. Und dann der Live-Part. Hier lässt es die Band dann nochmal so richtig krachen. Wir hören eine gut 9-minütige, bärenstark gespielte Coverversion des Allmans-Klassiker "Jessica", zwei brodelnd und überaus spielfreudig dargebotene Tracks seines Vorgängerwerkes "Way down deep" (das Titelstück und eine irre starke, wieder über 9-minütiuge Fassung des Instrumentals "Flim Flam"), sowie eine kochende, mit fulminanten Gitarrensoli gespickte Coververion von ZZ Top's "Fandango"-Nummer "Nasty dogs and funky kings". David Grissom und seine Band in Hochform! Ein irre starkes Album! Flammender Texas Guitar Blues-/Roots-/Southern-Rock, der vollends begeitert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bringin' Sunday To Saturday Night - 4.18
2. How It Feels To Fly - 4.22
3. Georgia Girl - 3.16
4. Never Came Easy To Me - 5.04
5. Way Jose - 4.20
6. Overnight - 3.39
7. Gift Of Desperation - 4.25
8. Satisfied - 3.47
9. Jessica (live) - 9.04
10. Way Down Deep (live) - 6.47
11. Flim Flam (live) - 9.48
12. Nasty Dogs And Funky Kings (live) - 4.27

Art-Nr.: 8462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bringin' Sunday mornin' to Saturday night
Georgia girl
Never came easy to me
Way Jose
Gift of desperation
Satisfied
Nasty dogs and funky kings

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Hard Working Americans - same [2014]
Tolle, neue Band mit einem Line-Up ganz großer Namen aus der Roots-, Southern-, Jamrock-Szene, die hier mit einem bärenstarken Debutalbum auftrumpfen! Die Hard Working Americans sind: Todd Snider - vocals (höchst angesehener, grandioser Singer-Songwriter aus Texas), Dave Schools - bass (von Widespread Panic), Neal Casal - guitars (von Chris Robinson Brotherhood, ex Ryan Adams' Cardinals), Chad Staehly - keyboards (von Great American Taxi) und Duane Trucks - drums (der jüngere Bruder von The Allman Brothers Band- und Tedeschi Trucks Band-Meistergitarrist Derek Trucks, Col. Bruce Hampton & the Pharoah Gummit). Und die Truppe hält, was die Namen versprechen: Ein wunderbares, grooviges, von vorzüglicher Musikalität und instrumenteller Klasse, aber auch perfektem Zusammenspiel geprägtes und mit herausragendem Songmaterial ohne jeden Ausfall gespicktes Werk allerbester Rootsrock-Musik, umgeben von dem Flair der Südstaaten, spielfreudiger Jam-Neigung, rootsiger Gitarrenrock-Passagen und auch mal einem Hauch von Americana. Die Einflüsse aller beteiligten Musiker und ihrer Herkunft sind deutlich hörbar, also von Todd Snider über Kevin Gordon (dessen "Down to the well" sie geradezu begnadet covern), Steve Earle bis zu Ryan Adams, von The Black Crowes über Chris Robinson Brotherhood bis hin zu The Allman Brothers Band und Widespread Panic. All diese musikalischen "Gene", die sie in ihrem Blut haben, verschmelzen sie auf natürliche, vollkommen selbstverständliche Art und Weise in diesen fabelhaften Songs. So spielen sie zum Beispiel auch eine packende Fassung von "Welfare Music" (The Bottle Rockets) und Kevn Kinney's "Steight to hell" (Drivin' N' Cryin'). Hier kommt etwas ganz Großes auf uns zu! Die Hard Working Americans mit einem absoluten "Killer"-Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Blackland Farmer - 4:22
2. Another Train - 2:55
3. Down to the Well - 4:16
4. The Mountain Song - 3:20
5. Stomp and Holler - 4:48
6. Straight to Hell - 5:51
7. Welfare Music - 3:32
8. Mr. President Have Pity on the Working Man - 3:18
9. Run a Mile - 3:50
10. I Don't Have a Gun - 4:11
11. Wrecking Ball - 4:47

Art-Nr.: 8445
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another train
Down to the well
The mountain song
Stomp and holler
Atraight to hell
Run a mile
I don't have a gun

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Too Slim and The Taildraggers - blue heart [2013]
"'Blue Heart' will rock your head off", sagt die "Smoky Mountain Blues Society" über das neue Album von Tim "Too Slim" Langford und seinen Taildraggers, aber das ist fast noch untertrieben. Was für ein Killer-Teil" Es rockt, es bluest, es "swampt", es kocht und brodelt an allen Ecken und Enden. "Saitenhexer" Langford ist zudem in Höchstform und begeistert mit einem flammenden Gitarren- und Slidegitarren-Spektakel. Das ist dampfender, kerniger, voller Southern-Esprit steckender, fetter American Bluesrock, dem man sich bedingungslos ergibt. Die aktuelle Besetzung der Taildraggers besteht neben Timothy "Too Slim" Langford (guitars, vocals) noch aus Bassist E. Scott Esbeck (ex Stone River Boys, Los Straightjackets) und Drummer Jeff "Shakey" Fowlkes (ex Robert Bradleys Black Water Surprise, Kid Rock), doch für das neue Album "Blue heart" zog es den Protagonisten nach Nashville, um dort gemeinsam mit Produzent Tom Hambridge (u.a. Buddy Guy, George Thorogood) und einigen örtlichen Musikgrößen dieses Werk einzuspielen. Hambridge selbst übernahm neben dem Produzentenjob noch den Part des Schlagzeugers (und was für einen - der Kerl ist ein begnadeter, straighter Drummer, der mit seinem kraftvollen, "hard hitting" Stil den anderen mächtig Dampf macht und sie gnadenlos nach vorn treibt), Tommy MacDonald, aus dem Umfeld von Delbert McClinton spielt Bass, der ehemalige Keyboarder aus der Band von Stevie Ray Vaughan, Reese Wynans, übernahm bei einigen Tracks die Orgel-Parts, Wet Willie's Jimmy Hall spielt bei einem Stück Mundharmonika und übernimmt bei dem schönen "Good to see you smile again" sogar den Lead Gesang, und mit Rob McNelley, ebenfalls aus dem McClinton-Dunstkreis, hat Langford sogar noch einen zweiten Gitarristen mit an Bord, der die eh schon gewaltige und massive Gitarrenpräsenz noch einmal zusätzlich verstärkt. Die beiden "Gitarreros" spielen großartig zusammen. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme bärenstark und bleibt einfach klasse hängen. Es scheint, als sei dem Material durch die Aufnahme der Songs mit diesen exzellenten Musikern in Nashville ein zusätzliches, erdiges, natürliches Flair des Südens eingehaucht worden. Das kommt wunderbar rüber. Ein Musterbeispiel dafür ist der fantastische Opener "Wash my hands", ein kompromislos straighter, rauer, und ungemein "cool" vorgetragener Swamp-/Southern Rocker, der auch vorzüglich in das Anforderungsprofil von ZZ Top passen würde - zumal "Slim's" Gesang nicht nur hier ein wenig an Billy Gibbons erinnert. Dreckige, zerrige, kochende Riffs, ein ordentlich nach vorn galoppierender Drive und die glühenden Lead Gitarren-Läufe des Meisters bestimmen das Geschehen. Jeder, sowohl die beteiligten Musiker, als auch der Zuhörer, ist sofort auf Betriebstemperatur. Toll! Weiter geht's mit dem schwerblütigen Bluesrocker "Minutes seem like hours", der erst recht verhalten beginnt, dann aber schnell seine Kraft ausspielt. Wieder kommt eine feine Southern-Brise auf, verbunden mit einem dezent psychedelischen Wüstenflair. Langford's Gitarrenarbeit ist brillant. Diese Nummer zieht eine tiefe Furche durch den roten Sand zwischen Texas und Tennessee. "Geil"! Etwas anders gelagert ist das Titelstück "Blue heart", das vorwiegend geprägt ist von dem dreckigen Harpspiel Jimmy Hall's (inkl. eines exzellenten Solos). Trotz einer dezenten Swamp-Note haftet dieser Nummer auch ein gewisser Chicago Blues-Spirit an. Eine furiose Uptempo-"Tour de force" in Sachen Southern-/Blues-Rock'n Roll erleben wir dann mit dem pulsierenden Kracher "If you broke my heart". Wow, was für eine Power! Tom Hambridge haut auf die Felle als gäbe es kein Morgen und Langford feuert ein paar Gitarrenlicks ab, die die Hütte buchstäblich in Flammen setzen. Zurück bleibt nichts als verbrannte Erde. Ähnlich sieht das bei dem schön jammigen Swamprock-/Bluesrock-Knaller "Preacher" aus, der von permanent unter Starkstrom stehende Gitarrenfills McNelley's und schier endlosen, höllisch glühenden Slidelinien Langford's geprägt ist. Wirkt, als würden sich Gov't Mule und ZZ Top gegenseitig in einen Rausch spielen. Der "New Years Blues" hingegen ist ein von hinreissenden, fetten Gitarrelinien durchzogener Midtempo-Bluesrocker, aus dessen Poren einmal mehr der Schweiß des Südens quillt. Mit dem semi-akustischen "Angels are back" klingt dieses "Hammer"-Album dann etwas ruhiger aus. Too Slim and The Taildraggers verfügen schpn jetzt über eine immense, sehr loyale Fanbase. Die wird mit dem neuen Werk garantiert noch zunehmen. Auch in puncto Anerkennung und Erfolg ist die Band mittlerweile bestens im Geschäft. Die letzten vier Studioalben erreichten allesamt die Top 10 der Billboard Blues Album Charts. Zudem sammelten sich unzählige Awards an. "Blue heart" wird das weiter vorantreiben, denn Kritiker und Presse überschütten das Werk bereits jetzt mit wahren Lobeshymnen - vollkommen zu Recht. Eines der besten "Too Slim"-Alben überhaupt!

Das komplette Tracklisting:

1. Wash My Hands - 4:04
2. Minutes Seem Like Hours - 3:52
3. Blue Heart - 4:54
4. Make It Sound Happy - 5:11
5. Good To See You Smile Again - 3:24
6. When Whiskey Was My Friend - 3:28
7. If You Broke My Heart - 3:27
8. New Years Blues - 5:16
9. Shape of Blues To Come - 4:32
10. Preacher - 6:35
11. Angels Are Back - 4:38

Art-Nr.: 8210
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wash my hands
Minutes seem like hours
Blue heart
When whiskey was my friend
If you broke my heart
New Years Blues
Preacher

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Too Slim and The Taildraggers - free your mind [2009]
Was gibt es doch für grandiose Bands!

Gitarren-Enthusiasten, Southern Rocker, Swamp-Rocker, Roots-Rocker und all ihr ewig hungrigen Bluesrock-Begeisterten: "This Band knocks you down"!!!

Die Rede ist von Too Slim and The Taildraggers aus Spokane im US-Bundesstaat Washington um den begnadeten Gitarren-Hexer (maßgeblich u.a. beeinflusst von Duane Allman) und charismatischen Sänger Tim "Too Slim" Langford, gegründet bereits im Jahre 1986! Zu Hause mit Awards regelrecht überhäuft, bereits etliche Alben auf dem Buckel, sind sie bei uns (bis jetzt) nahezu im Verborgenen geblieben. Das muß und wird sich ändern!

Aus Anlass der brandneuen Veröffentlichung "Free your mind" haben wir die 3 letzten Studioalben dieser famosen Truppe organisiert - eines stärker als das andere! Drei "Killer"-Alben eines absoluten Juwels der Southern- und Roots-based Bluesrock-Szene.

Nicht nur die Anhänger solcher Kollegen wie Stevie Ray Vaughan, Indigenous, Lynyrd Skynyrd, Gov't Mule, North Mississippi Allstars, ZZ Top, Sonny Landreth, Robert Johnson, Johnny Winter, aber auch von John Fogerty, einem dreckigen Tom Petty und John Mellencamp werden aus dem Häuschen sein... - ""Straight Whiskey Blues with Southern Rock Beer Chaser"... - was für ein Fest!

Nähere Infos, auch zu jedem einzelnen Album in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1 When You Love Somebody - 4:56   
2 Last Train - 4:04   
3 Devil in a Doublewide - 3:57   
4 Free You Mind - 4:09   
5 Testament - 6:10   
6 Been Through Hell - 4:12   
7 Peace with the Maker - 4:54   
8 Bottle It Up - 4:02   
9 Throw Me a Rope - 4:47   
10 This Phone - 4:40   
11 The Light - 6:10

Art-Nr.: 6290
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When you love somebody
Devil in a doublewide
Testament
Been through hell
Peace with the maker
Throw me a rope

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Too Slim and The Taildraggers - shiver [2011]
Yeah! Gitarrenhexer Tim "Too Slim" Langford, maßgeblich beeinflusst von Duane Allman, und seine Taildraggers kommen mit einem neuen Album! Das ist der nächste Knüller der Truppe aus dem U.S.-Bundesstaat Washigton. Kochender, groovender, heisser, brodelnder Buesrock, Rootsrock, Swamp Rock, Southern Rock, irgendwo in der Schnittmenge zwischen ZZ Top, Indigenous, Gov't Mule, den North Mississippi Allstars, Wet Willie, Johnny Winter und einem dreckigen, bluesigen Tom Petty.

Auszug aus der offiziellen Produktbeschreibung:

Too Slim and the Taildraggers new release Shiver is the 10th studio album from this group from Seattle who celebrate their 25th year of touring worldwide. Their last two releases, Free Your Mind and The Fortune Teller charted on the Billboard Top Blues Chart a total of 17 times reaching as high as #5 and #9 respectively. Shiver features some amazing guest performances by BMA award winner Curtis Salgado, Duffy Bishop and the Texas Horns. The band has sold approximately 100,000 albums since their debut release in 1988. Too Slim and the Taildraggers have won over 30 Northwest Music Awards.

Das komplette Tracklisting:

1 Stoned Again - 4:36
2 Daddies Bones - 4:55
3 Can't Dress It Up - 5:05
4 In Your Corner - 4:54
5 I Heard Voices - :48
6 Everybody's Got Something - 5:02
7 Workin' - 5:57
8 She Sees Ghosts - 4:45
9 Inside of Me - 4:29
10 As the Tears Go By - 4:52
11 Shiver - 4:01
12 Ducerius - 4:30

Art-Nr.: 7341
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stoned again
Daddies bones
In your corner
Workin'
Inside of me
As the tears go by
Shiver

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