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Alabama - alabama & friends at the ryman ~ 2 cds + 1 dvd [2014]
2 CD & 1 DVD-Set! Welch ein Leckerbissen für die unzähligen Fans dieser Country-Veteranen, aber auch für die Fans des Country im Allgemeinen. "At the Ryman" ist der auf 2 Live-CDs und einer fantastischen Konzert-DVD veröffentlichte Mitschnitt einer aktuellen, spektakulären Show der legendären Superstar-Band mit einigen hochkarätigen Gästen, aufgenommen im historischen Ryman Auditorium von Nashville, "the Mother Church of Country Music". Hits wie "Tennessee river", "Dixieland delight", "The closer you get", High cotton", "My home's in Alabama", "Mountain music" und viele mehr hören und sehen wir in tollen Performances (filmtechnisch hervorragend aif der DVD festgehalten), teils mit solchen Kollegen wie Jason Aldean, Trisha Yearwood, Luke Bryan, der Eli Young Band, Florida Georgia Line und Jamey Johnson. Was für ein Konzert! Die Setlist der CDs und der DVD ist identisch. Dafür gibt es nur ein Wort: Goßartig! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard

CD 2:
1. Born Country
2. All American
3. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
4. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
5. High Cotton
6. Take Me Down
7. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
8 That s How I Was Raised
9. My Home's In Alabama - featuring Jamey Johnson
10. Mountain music

DVD:
1. If You re Gonna Play In Texas (You Gotta Have A Fiddle In The Band)
2. Tennessee River - featuring Jason Aldean
3. Dixieland Delight
4. Song Of The South
5. One In The World
6. Forever s As Far As I ll Go - featuring Trisha Yearwood
7. Dancin , Shaggin On The Boulevard
8. Born Country
9. All American
10. Love In The First Degree - featuring Luke Bryan
11. The Closer You Get - featuring Eli Young Band
12. High Cotton
13. Take Me Down
14. I m In A Hurry (And Don t Know Why) - featuring Florida Georgia Line
15. That s How I Was Raised
16. My Home s In Alabama - featuring Jamey Johnson
17. Mountain Music

Art-Nr.: 8703
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Aldean, Jason - old boots, new dirt [2014]
Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk "Old Boots, New Dirt" ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto "Never Change A Winning Team" setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern "My Kinda Party" und "Night Train" gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom - bis auf ganz marginale Änderungen - gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld,, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen. Das mit Drum Loops und einem R&B-Touch versehene balladeske "Burn It Down" hat direkt die Pole der Charts belegt und auch die atmosphärische Midtempo-Nummer "Tonight Looks Good On You" (Steel, klasse E-Gitarren-Fills, starkes E-Gitarren-Solo) hat direkt auf Platz 8 aufgeschlagen. Zwei Top-10-Singles direkt zum Auftakt, was will man mehr?! Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass das Album in den nächsten Tagen auch den Spitzenplatz in den Billboard Country Album-Charts belegen wird. Zurecht übrigens. Bis auf "Burn It Down" verzichtet Aldean zum Glück größtenteils auf die im Moment angesagten technischen Spielereien und Experimente, um seine Songs auch auf dem Country-übergreifenden Markt in Stellung zu bringen. Er macht das, was auch auf seinen früheren Alben funktionierte: Knackiger New Country - immer, dank der toll aufspielenden E-Gitarristen, mit einem dezenten Southern Rock-Drawl versehen. Der furiose Opener "Just Gettin’ Started", sowie "Show You Off", "Sweet Little Somethin’", das großartige "Laid Back" mit herrlicher Gitarrenperformance von Adam Shoenveld, "I Took It With Me" mit seinem "My Kinda Party"-Flair und das krachende "Gonna Know We Were Here" sind beste Beispiele. Das sind Tracks, die richtig rocken! Dazu ein paar feine Balladen wie "Tryin’ To Love Me", das wunderbare, mit Skynyrd-Führungsriff versehene "Too Fast" (dazu weinende Steel), die Trucker-Hommage "If My Truck Could Talk" mit emotionalem Powerrefrain, das relaxt groovende "Don’t Change Gone". Ein paar wunderbar melodische Midtempo-Stücke gefällig? Der Titelsong mit seinem Stadion-tauglichen, leicht mitsingbaren Refrain, das melancholische "Miss That Girl" und das abschließende, grandiose, rootsige "Two Night Town", das Aldean im Stile eines Will Hoge zelebriert - überragend! Ach ja, sämtliche Lieder wurden natürlich von den angesagten Songwritern (u. a. Chris deStefano,, Rhett Akins, Ashley Gorley, Neil Thrasher, Tony Martin, Brett Beavers, David Lee Murphy, Wendell Mobley, Hillary Lindsey, Ben Hayslip, Marv Green, Brett James) kreiert, die genau wissen, wie man Stücke auf höchstem Level den entsprechenden Künstlern auf den Leib schneidert. Selbst bei der Gestaltung des umfangreichen Booklets mit allen Texten und diversen Bildern des Protagonisten ist man sich treu geblieben. Der Sänger des Jahres 2014 bei den ACM-Awards, Jason Aldean, beweist mit seinem neuen Werk "Old Boots, New Dirt", dass er die musikalischen Stiefel noch lange nicht an den Nagel hängen will. Im Gegenteil, er wird mit seiner aktuellen Scheibe, den Status Quo im Reigen der Superstars der Szene wahren, wenn nicht sogar weiter ausbauen. Die Besucher seiner anstehenden "Burn It Down"-Tour (mit Georgia Florida Line, Tyler Farr und Miranda Lambert) dürfen sich auf ein "heißes" Programm freuen. Hier gilt erneut: "Value For Money" - ein tolles Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Just Gettin' Started - 3:15
2. Show You Off - 3:08
3. Burnin' It Down - 3:39
4. Tryin' To Love Me 3:45
5. Sweet Little Somethin' - 3:24
6. Laid Back - 3:04
7. Tonight Looks Good On You - 3:51
8. Too Fast - 3:22
9. If My Truck Could Talk - 3:30
10. Old Boots, New Dirt - 2:54
11. I Took It With Me - 3:02
12. Don't Change Gone - 2:56
13. Miss That Girl - 2:56
14. Gonna Know We Were Here - 3:44
15. Two Night Tow - 3:20

Art-Nr.: 8674
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Anderson, John - goldmine [2015]
Der legendäre Country-Veteran andlich mal wieder mit einem neuen Album - und er ist noch immer ganz der alte. Beste, typische Countrymusic der Marke John Anderson. Seine Fans dürfen sich freuen...

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

To put it simply, John Anderson is one of the greatest country music
singers to ever step up to the microphone, possessing one of the most
instantly recognizable vocal instruments in the history of the genre.
On Anderson s latest album Goldmine, released on his own Bayou
Boys label, Anderson has completed a long overdue record of original
songs the award-winning songwriter wrote or co-wrote 12 of the
album s 13 tracks that will bring joy to the hearts of some of the
most devoted fans in country music. Goldmine is also a record that,
given the current state of contemporary country, could, like latter day
releases by Cash and Haggard before him, find a home amid lovers
of authentic music of any genre. Though he would never compare
himself to his heroes, the fact is, John Anderson is now the standard
bearer for traditional country music, of the 100 Proof variety.

Das komplette Tracklisting:

1. Freedom Isn't Free - 3:26
2. Magic Mama - 3:43
3. Back Home - 4:02
4. Goldmine - 2:59
5. Happily Ever After - 3:49
6. I Work Alot Better - 2:19
7. I Will Cross O'er the River - 3:37
8. Louisiana Son of a Beast - 4:05
9. Holdin' On - 3:33
10. Song the Mountain Sings - 4:30
11. On and on and On... - 4:37
12. Don't Forget to Thank the Lord - 3:39
13. You All Are Beautiful - 3:26

Art-Nr.: 8866
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bates, Jeff - me and conway [2014]
Großartige, neues Scheibe von Jeff Bates. Zu hören sind 6 neue, eigene Songs und 6 Coverversionen von Klassikern des unvergessenen Conway Twitty, mit denen Jeff Bates, der Titel des Albums verrät es schon, seine Verbundenheit und Wertschätzung zu einem seiner großen Helden zum Ausdruck bringen möchten. Das gelingt ihm hervorragend. Mit verantwortlich dafür ist die Crew hervorragender Musiker, die Bates mit an Bord hat, wie etwa Eddie Bayers (drums), Mike Brignardello (bass), John Wills (acoustic guitar), J.T Corenflos und James Mitchell (beide electric guitar), Mike Johnson (steel guitar) und Tony Harrel (keyboards). Alles, auch Bates' eigene Stücke ist wunderbar traditionell gehalten. Die Songauswahl ist klasse. Enthält mit dem alten Honky Tonker "After the fire is gone" ein tolles Duett mit einer anderen Ikone des Country, Loretta Lynn. Was wir mit diesem Album geboten bekommen, ist bester "real" Traditional Country von Jeff Bates zu Ehren von Conway Twitty!

Das komplette Tracklisting:

1. Me and Conway - 2:47
2. Don't Take It Away - 3:44
3. Sleepin' In - 3:24
4. She's Got a Single Thing in Mind - 3:45
5. If Heaven Had a Phone - 3:28
6. I'd Love to Lay You Down - 3:17
7. That Thing We Do - 3:15
8. That's My Job - 5:00
9. Slow Burn - 4:10
10. Lost in the Feeling - 3:45
11. Heavan Is a Hell of a Woman - 3:24
12. After the Fire Is Gone (with Loretta Lynn) - 2:41

Art-Nr.: 8728
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Me and Conway
Don't take it away
Sleepin' in
I'd love to lay you down
That thing we do
Heaven is a hell of a woman
After the fire is gone

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Brown Band, Zac - greatest hits so far... [2014]
Tolle Greatest Hits-Collection der phantastischen Zac Brown Band!

1. Chicken Fried - 3:56
2. Whatever It Is - 3:28
3. Toes - 4:21
4. Free - 3:48
5. Highway 20 Ride - 3:49
6. As She's Walking Away (feat. Alan Jackson) - 3:43
7. Colder Weather - 4:33
8. Knee Deep (feat. Jimmy Buffett) - 3:23
9. Keep Me In Mind - 3:34
10. No Hurry - 3:46
11. The Wind - 2:56
12. Jump Right In - 3:00
13. Goodbye In Her Eyes - 5:24
14. Sweet Annie - 4:38

Art-Nr.: 8733
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brown Band, Zac - jekyll + hide [2015]
"Jekyll + Hyde", der Titel des neuen Albums der herausragenden Zac Brown Band, ist exzellent gewählt. Das Album ist abwechslungsreicher denn je und bewegt sich auf den dieversesten musikalischen Terrains. Und das alles ist, wie man das von dieser gro0artigen Truppe auch erwartet, hervorragend gelungen. "Jekyll would be monotonous without Hyde, and the monster wouldn't exist without the doctor", heisst es in einem U.S.-Review in Anlehnung an die berühmte Horrorgeschichte. Das trifft es hervorragend. Ja, die Band macht mit einigen Stücken genau da weiter, wo sie mit ihren vergangenen Werken aufgehört hat (z.B. "Homegrown", "Castaway", "Remedy", "Tomorrow never comes"), das ist der "Dr. Jeckyll"-Part, doch dann kommt "Mr Hyde" zum Vorschein, denn die Jungs streuen die ein oder andere gewaltige Überraschung ein. Das wird die Country-Puristen möglicherweise erschrecken, bietet aber musikalisch "ganz großes Kino". Da haben wir zum Beispiel lupenreinen Big Band Swing ala Fred Astaire mit "Mango tree" (Sara Bareilles hift aus), mit "Heavy is the head" einen lauten, krachenden, heftigen, "schreienden" Rocker (Gast ist Soundgarden-Ikone Chris Cornell), poppige Dancebeats bei "Beautiful drug", Souliges bei "Loving you easy" und den sphärischen, jammigen, psychedelisch angehauchten, über 7-minütigen, modernen Rocker "Junkyard". Doch was die Truppe auch anpackt, sie zelebriert es mit Leidenschaft und höchster musikalischer Qualität. Und wer sich mit der Historie der Zac Brown Band auskennt wird deren Experimentierfreudigkeit eh nachvollziehen können, denn ursprünglich kommen sie nicht nur aus dem Countrybereich, sondern hatten und haben auch in der Jamrock-Szene eine hohe Repitation. Alles ist also absolut nachvollziehbar - und, wie gesagt, sie kriegen das ja auch grandios hin. Ein weiters Zitat des eingangs schon erwähnten U.S.-Journalisten: "The mix might be jarring for fans with country proclivities, but where would be the excitement without a little suspense"? Recht hat er! Produziert hat diesmal übrigens nicht Keith Stegall, sondern Jay Joyce. Die Zac Brown mit einem weiteren, bärenstarken Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Beautiful Drug - 3:11
2. Loving You Easy - 2:35
3. Remedy - 3:51
4. Homegrown - 3:25
5. Mango Tree (feat. Sara Bareilles) - 3:41
6. Heavy Is the Head (feat. Chris Cornell) - 3:59
7. Bittersweet - 5:10
8. Castaway - 3:08
9. Tomorrow Never Comes - 3:58
10. One Day - 3:49
11. Dress Blues - 5:30
12. Young And Wild - 3:14
13. Junkyard - 7:13
14. I'll Be Your Man (Song For A Daughter) - 5:48
15. Wildfire - 2:46
16. Tomorrow Never Comes (Acoustic Version) - 4:36

Art-Nr.: 8860
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Chesney, Kenny - the big revival [2014]
Ganz starkes, neues Album des Country-Superstars! "The big revival" ist ein klassisches New Country-Album, typisch Kenny Chesney durch und durch (und das möchten wir als Riesen-Kompliment verstanden wissen), wenngleich er diesmal deutlich knackiger, rockiger (das Werk ist weitestgehend bestimmt von einem satten Gitarrensound mit einigen großartigen Soli der Herren Kenny Greenberg, Pat Buchanan, Rob McNelley & Co.) und nicht so "karibisch" daherkommt wie zuletzt. Kenny macht das ganz hervorragend, zumal die Songauswahl exzellent ist und voller toller Melodien steckt. Dazu erliegt Chesney, wie so viele seiner Kollegen, nicht der Versuchung dieses derzeit so "hippen" Nashville-Mainstreams aus aufgemotzten, unnatürlichen und zuweilen so Country-befremdlichen Rap- und/oder Elektronik-Klängen zu verfallen - und das ist ihm hoch anzurechnen. Er bleibt er selbst. Hut ab dafür! Das Akbum strotzt nur so vor Frische. Kenny Chesney wirkt auch nach über 30 Millionen verkaufter Album noch unverbraucht und geht fühlbar in seiner Musik auf. Beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1. The Big Revival - 3:11
2. Drink It Up - 2:47
3. Til It's Gone - 4:10
4. American Kids - 3:02
5. Wild Child ([with Grace Potter) - 3:09
6. Beer Can Chicken - 4:07
7. Rock Bottom - 3:41
8. Don't It - 3:16
9. Save It for a Rainy Day - 3:02
10. Flora-Bama - 4:30
11. If This Bus Could Talk - 4:54

Art-Nr.: 8671
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Church, Eric - the outsiders [2014]
Mittlerweile eines der absoluten Flaggschiffe des jungen, wilden, modernen Nashville New Country-Sounds - Eric Church mit seinem neuen Album! Wieder ein klasse Werk! Eigentlich hätte es Eric sich einfach machen können. Sein Vorgängerwerk "Chief" hatte den Musiker an die Spitze der Album-Charts katapultiert und auch mit "Drink In My Hand" und "Springsteen" gleich zwei Nr. 1-Singles abgeworfen. Warum nicht einfach mit gleichem Konzept die Erfolgsstory fortführen? Zumal er für seinen neuen Silberling satte 120 Songs (!!!) mit diversen Songwriter-Kollegen im Vorfeld verfasst hatte. Aber nicht so Eric Church. Er geht mit "The Outsiders" (der Titel ist hier Programm) den unbequemen Weg und führt den New Country bis an seine Grenzen und teilweise darüber hinweg. Ein Album, das zweifellos polarisieren wird und vermutlich auch soll. Eine wirklich mutige Entscheidung. Produzent Jay Joyce (Little Big Town), hier auch instrumentell stark involviert (viele Soundeffekte/-spielereien einbringend), ließ das ganze Aufnahmeprocedere und die finale Songauswahl laut eigener Aussage einfach "passieren", bis sich das Ganze am Ende gefunden hatte. Ein Aufsehen erregendes, tolles Werk am Ende, teilweise mit epischen Ausmaßen. So auch gleich der Titeltrack zu Beginn des Albums. Church eröffnet das Lied zu sparsamer E-Gitarrenbgleitung mit introvertiertem Sprechgesang, der dann von einem agressiv explodierendem Refrain inklusiver Crowd-Harmiegesänge durchdrungen wird, an den sich ein psychedelisch anmutendes, kreischendes E-Gitarrensolo (fast sogar Metal-kompatibel, Church hat sich ja auch mal als Pantera-Fan geoutet) anschließt, um dann mit einem kurzen gesungenen "That’s who we are" (Teil der Refrainzeile) auszuklingen. Ein Beginn, den der gestandene New Country- und Church-Fan sicherlich erst mal verdauen muss. Um so überraschender, dass der Song es immerhin in die Top-10 der Single Charts geschafft hat. Eric gönnt danach seiner Hörerschaft ein weing Zeit zum Durchatmen. Das folgende "A Man Who’s Gonna Die Young" singt er passend zum Titel recht innehaltend und nur von einer leisen E-Gitarre begleitet. "Cold One" beginnt dann mit einer slidenden Dobro ziemlich traditionell und einem typisch lässigen Church-Refrain im Stile früherer Lieder, wird aber gegen Ende abrupt von einer Art Speed-Bluegrass-Solo-Passage (Banjo/E-Gitarre) aus dem Groove gerissen, um kurz vor Schluss dann aber wieder den Faden zu finden. "Rollercoaster" wird von einem recht künstlichen Drum-Loop-Rhythmus und dazwischen kalt klimpernden Moll-Piano-Klängen getragen, der Refrain wirkt dagegen fast übermelodisch und weich. Auch keine alltägliche Kost für Countryverhältnisse. Mit "Talladega" (aus der Feder von Church und Luke Laird) gibt es dann den ersten Hit-verdächtigen Ohrwurm und New Country pur. Klasse hier das Akustikgitarrenspiel zu sparsamem Piano und dezenterOrgel, sowie das filigrane E-Gitarren-Solo zum Ausklang. "Broke Record" mit seiner kratzigen Akustikgitarrenführung und dem coolen Church-Gesang hätte auch gut auf "Chief" gepasst, "Like A Wrecking Ball" ist ein herrlicher Schwofer, fast schon an Procul Harums legendäres "A Whiter Shade Of Pale" erinnernd, aber natürlich eher in Countrysphären einzusortieren. Herrlich hier der hallende Klang der E-Gitarre und Erics Stimme, dazu gurrt die Orgel einfach wunderbar. Klammerbluestauglich! Doch dann wieder genug der Harmonie. Bei "That’s damn Rock’N’Roll" predigt Church im mahnenden Stile eines Hohepristers was den wirklichen Rock’N’Roll ausmacht. Rockige AC/DC-Gitarrenriffs, rotzige Harmoniegesänge von Joanna Cotton und dezentes Led Zeppelin-Flair komplettieren diesen nahezu klassischen Rocksong. Mit "Dark Side" findet Church wieder in die Countryspur zurück (schönes Akustikgitarren-Solo), um dann wieder mit eher grenzüberschreitender Kost aufzuwarten. Das Präludium "Princess Of Darkness" fließt in Johnny Cash-Erzählmanier mit fast progressiven Zügen (Pink Floyd schimmern ein wenig durch) dahin, geht bei "Devil, Devil" in einen schweren Countrystampfer über, der dann zum Abschluss noch mit einer episch anmutenden Instrumentalpassage mit verstörenden Harmoniegesängen fast ins Countryabsurdum geführt wird. Der vermutlich hier an seine Grenzen geführte Church-Fan wird dann aber wieder mit dem wieder radiotauglichen "Give Me Back My Hometown" (zweite Single, zur Zeit Platz 7) zurück in seine heil geglaubte Welt zurückgeholt. Die wird aber mit dem durchgeknallten "The Joint" (passend zum Titel) auf dem Fuße wieder ins Ungleichgewicht gebracht. Ein Song, ein bisschen im kauzigen J.J. Cale-Stil mit teilweise verschrobenen Trompetengebläse. Man hat den Eindruck beim Einspielen des Songs ist in der Musikercrew der eine oder andere Joint herumgereicht worden und hat wohl auch bei Eric intensiv Halt gemacht. Fazit: Eric Church präsentiert mit "The Outsiders" ein schwieriges aber dennoch sehr hörenswertes Album, das mal aus den konventionellen Gefilden der Nashville-Musik ausbricht, ohne sie dabei allerdings zu ignorieren. Wenn man sich auf dieses Werk einlässt und ein gewisses Maß an Toleranz und Flexibilität mitbringt, bereitet es einem doch einiges an intensiven und lohnenswerten musikalischen Momenten. Man darf gespannt sein, wie das Church, der ja in den nächsten Wochen mit drei Deutschland-Konzerten aufwartet (die Bärchen-Crew wird in Köln anwesend sein), sein neues Album in Szene setzen wird. Zunächst erstmal Respekt für seinen Mut und seine Aufrichtigkeit. Eigenwilliger, aber starker Stoff auf ganz hohem Niveau. Eric Church in einer neuen Dimension! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Outsiders - 4:12
2. A Man Who Was Gonna Die Young - 3:13
3. Cold One - 3:25
4. Roller Coaster Ride - 4:36
5. Talladega - 4:22
6. Broke Record - 3:29
7. Like A Wrecking Ball - 3:18
8. That's Damn Rock & Roll - 4:26
9. Dark Side - 3:38
10. Devil, Devil (Prelude: Princess Of Darkness) - 8:02
11. Give Me Back My Hometown - 4:12
12. The Joint - 3:49

Art-Nr.: 8467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Clark, Terri - some songs [2014]
Recht schwer erhältlicher Kanada-Import, da das Album bislang nur in Kanada erschienen ist!

Terri Clark mit einem prächtigen, neuen Album! Auf sie ist einfach immer Verlass! Tolle Songs, tolle Melodien, großartige Arrangements, frei von neumodischem "Schnickschnack"! Allerbester Country/New Country in Reinkultur mit einer Terri in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes Crazy - 3:06
2. Some Songs - 3:12
3. Longer - 3:02
4. Don't Start - 3:25
5. I Cheated on You - 3:15
6. Feelin' Pretty Good Right Now - 3:30
7. Just Add Water - 2:49
8. Wheels Down - 3:27
9. Bad Car - 3:00
10. Better with My Boots On - 3:44

Art-Nr.: 8681
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Confederate Railroad - greatest hits [1996]
1.Queen of Memphis - 3:19
2.Daddy Never Was the Cadillac Kind - 3:43
3.The One You Love the Most - 3:06
4.See Ya - 2:50
5.When and Where - 2:26
6.Elvis and Andy - 3:30
7.Jesus and Mama - 3:22
8.Finish What He Started - 3:21
9.When You Leave That Way You Can Never Go Back - 4:10
10.Trashy Women - 3:15

Art-Nr.: 4921
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Corbin, Easton - about to get real [2015]
Hervorragendes, neues Album von einem der besten Vertreter der aktuellen Nashville-Szene, denen es gelingt pure, reine Country-Tradition und modernere Strömungen in einem gut ausbalancierten, ausgewogenen Verhältnis in Einklang zu bringen. Er wirkt top aktuell, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Okay, man hört mal einen Drum-Loop, doch im Großen und Ganzen braucht er keine allzu "aufgesetzten" Pop- oder gar "Rap"-Strömungen. Nein, Eaton Corbin zeigt auf "About to get real" einmal mehr wie moderner Country heute klingen sollte. Das liegt natürlich auch an seiner großartigen, "echten" Countrystimme. Songs wie der klasse Opener "Kiss me one more time", ein knackiger, melodischer, ein wenig im Fahrwasser von Luke Bryan daherkommender Songs, der allerdings nicht so "partylastig" wie bei Luke, sondern mehr nach Country klingt, das ebenfalls recht knackige, im gepflegten Middtempo gehaltene, eine gewisse Southern-Strömung offenbarende, mit tollen Gitarren in Szene gesetzte "Diggin' on you", und die überragende, von Ronnie Dunn und Terry Mcbride geschriebene, flotte lupenreine, mit Fiddle (larry Franklin), klimperndem Honky Tonk-Piano (gary Prim), herrlicher E-Gitarre (Brent Mason) und feiner Pedal Steel (Paul Franklin) in Szene gesetzte, wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson und Brooks & Dunn klingende, lupenreine, von einer wunderbaren Melodie getragene traditionelle Countrynummer "Wild women and whiskey" zählen zu den klaren Highlights in Corbin's bisheriger Karriere. Enthält zudem die großartige, von Tommy Lee James, Terry McBride und Shane McAnally komponierte Nummer "Are you with me", deren Melodie und erste vier Textzeilen die Grundlage für den gleichlautenden, "dusseligen", Dance-/Disco-Hit des belgischen DJ-Projektes Lost Frequencies bilden, der hierzulande momentan in den Hitaparaden der üblichen Mainstream-Radios rauf und runter läuft. Da sieht man mal wieder, wo sich solche DJs die Musik her holen, sie für ihre Zwecke "missbrauchen" und wie schön dagegen doch das Original ist. Wie gesagt, "About to get real" ist eine tolle Country-Scheibe von Easton Corbin!

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me One More Time - 3:17
2. Guys And Girls - 3:48
3. Clockwork - 3:09
4. Diggin' On You - 2:42
5. Baby Be My Love Song - 3:19
6. About To Get Real - 3:14
7. Yup - 3:13
8. Wild Women And Whiskey - 3:32
9. Are You With Me - 3:40
10. Damn Girl - 3:28
11. Just Add Water - 3:03
12. Like A Song - 3:48

Art-Nr.: 8916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Currington, Billy - summer forever [2015]
New Country Platinum-selling artist Billy Currington mit seinem neuen Album! Enthält seinen aktuellen Top-Hit "Don't it". Es wird nicht der einzige bleiben...

Das komplette Tracklisting:

1. Don't It
2. Drinkin' Town With A Football Problem
3. Wake Me Up
4. Good Night (featuring Jessie James Decker)
5. Jonesin'
6. Give It To Me Straight
7. It Don't Hurt Like It Used To
8. Nowhere Town
9. Do I Make You Wanna
10. Sweet Love
11. Soundtrack
12. Summer Forever

Art-Nr.: 8874
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Farr, Tyler - suffer in peace [2015]
Zweites Werk von einem der neuen, jungen, wilden Shooting-Stars aus Nashville. Nachdem Tyler Farr mit seinem Debüt "Redneck Crazy" (sowohl mit dem Album als auch der gleichnamigen Single) die absolute Spitze der Country-Billboard-Charts nur hauchdünn verfehlt hatte (beide jeweils Platz 2, zweitgenannte konnte sich immerhin 20 Wochen halten!), legt er jetzt mit dem Nachfolger "Suffer In Peace" (direkter Einstieg auf Platz 2) erneut einen Traumstart hin. Auch die Single "A Guy Walks Into A Bar", ein wunderbar melodisches Midtempostück mit Powerrefrain und starken E-Gitarren (inkl. heulendem Solo), klettert bereits schnurstracks in den Top 10 nach oben. Vom Türsteher zum Country-Star! Der ursprünglich aus Missouri stammende Sohn eines Tour-Gitarristen von George Jones legt schon ein beeindruckendes Tempo in Sachen Karriere vor und verkörpert in dieser Hinsicht auch ein wenig so was wie den berühmten 'American Dream'. Kein Wunder also, dass Farr sich auch auf einigen Tracks äußerst heimatverbunden gibt und gerade im patriotisch und religiös veranlagten Lager der New Country-Szene reichhaltig punkten wird. Schon der southern angerockte Opener "C.O.U.N.T.R.Y." (klasse direkt das Intro mit einer kratzigen Dobro-Linie, polternden Drums und flotten E-Gitarren) behandelt die Stereotypen des Genres (nette Zeile: "Old Charlie Daniels calls the devil a son of a bitch") auf allseits bekannte Weise. "Raised To Pray" (mitgeschrieben von den Warren Brothers) und auch das abschließende "Why We Live Here" sind pathos-getränkte Hommages an die Werte des amerikanischen Südens. Klasse Tylers Duett mit Jason Aldean auf "Damn Good Friends", eine Hymne an die echte oder wahre Freundschaft mit Leuten, die man im Leben meist nur an einer Hand abzählen kann. Sicherlich im Vorfeld der kommenden Jason Aldean-Tour, wo Tyler supporten wird, ein klug kalkulierter Live-Earcatcher. Das textlich humorvolle "Better in Boots" mit unterschwelligem Reggae-Flair, macht im Stile von Leuten wie Luke Bryan, Billy Currington oder Kip Moore Laune auf den Sommer. Seine stärksten Momente hat Farr allerdings bei Stücken, wo eine dezent düster emotionale Ebene ins Spiel kommt. Großartig vor allem das atmosphärische "Withdrawals" und das schon fast depressiv angehauchte "I Don't Even Want This Beer", wo die vorzügliche E-Gitarrenarbeit von Musikern wie Troy Lancaster, Adam Shoenveld und Derek Wells, ähnlich wie bei Brantley Gilbert auf seinem letzten Silberling, eine fast dramatische Note zu Tylers emotionalem Gesangsvortrag in die Songstruktur einbringen. Produziert haben in einem sehr klaren und kräftigen Sound Julian King (Grammy-Gewinner für Faith Hills "Breathe"-Album) und Sony A&R Vize-Präsident Jim Catino. Insgesamt besticht Tyler Farrs "Suffer In Peace" mit sattem, fettem, rockigem und ungemein kraftvollem New Country auf der Schiene solcher Seelenverwandter wieJaseon Aldean, Eric Church, Justin Moore, Brantley Gilbert und Konsorten. Hier werden auf jeden Fall noch weitere Hits abfallen. Und vielleicht klappt es ja diesmal auch noch mit der anvisierten Nummer Eins! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. C.O.U.N.T.R.Y - 3.21
2. A Guy Walks Into a Bar - 3.16
3. Withdrawals - 3.44
4. Damn Good Friends (Duet with Jason Aldean) - 3.05
5. Suffer in Peace - 4.00
6. Raised to Pray - 3.34
7. Criminal - 3.10
8. Better in Boots -2.56
9. Poor Boy - 3.03
10. I Don't Even Want This Beer - 3.13
11. Why We Live Here - 3.17

Art-Nr.: 8855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Florida Georgia Line - anything goes [2014]
Einer der heissesten Acts unter den sogenannten "jungen Wilden" Nashville's sind Georgia's Tyler Hubbard und Florida's Brian Kelley, besser bekannt als Florida Georgia Line. Nach ihrem mega-erfolgreichen Debut "Here's to the good times" von 2012, das immer noch hoch in den Album-Charts platziert ist, kommt nun der von den Fans schon sehnlichst erwartete Nachfolger. "Anything goes" heisst das Werk, das nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Vollgepackt mit potentiellen Hits wird das Duo erneut die Charts rocken - da gibt es keinen Zweifel. Die erste Single "Dirt" schoß bereits auf Platz 1 der Billboard Country Singles-Charts und die zweite Auskopplung "Sun daze" ist ebenfalls dorthin unterwegs. Die Erfolgsgeschichte geht weiter...

Das komplette Tracklisting:

1. Anything Goes - 3:38
2. Sun Daze - 3:04
3. Good Good - 3:16
4. Dirt - 3:50
5. Smile - 2:49
6. Sippin' On Fire - 3:13
7. Smoke - 3:35
8. Bumpin' The Night - 3:41
9. Angel - 3:30
10. Confession - 3:10
11. Like You Ain't Even Gone - 3:30
12. Every Night - 3:06

Art-Nr.: 8718
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Harris and the Tough Choices, JP - home is where the hurt is [2014]
Das ist die Musik für alle die, die monieren, dass Countrymusic schon lange nicht mehr die ist, die sie sein sollte. Die in Nashville ansässige Band JP Harris and the Tough Choices um den großartigen, aus Alabama stammenden Singer-Songwriter JP Harris holt mit ihren wunderbaren Klängen die Zeiten zurück, als echter Hardcore Honky Tonk und Country im Mittelpunkt der Charts standen, lange bevor Worte wie "Pop" oder "New" in Zusammenhang mit dem Begriff Country gebracht wurden. Schaut man sich den fast wie ein fernab der Zivilisation "hausender" Einsiedler wirkenden JP Harris auf dem Cover an, dann kauft man es ihm und seinen Freunden sofort uneingeschränkt ab, dass sie ihre Musik auch zu 100 Prozent leben. "That's real Country living and playing"! Und sie machen das einfach klasse! Bestes Songmaterial (alle Songs stammen aus der Feder von Harris), dargeboten von erstklassigen Musikern, herrlich zwanglos und unbeschwert gespielt, weitab vom glattgebügelten Nashville-Sound. Das ist vollkommen natürlicher, einfacher, lupenreiner Country und Honky Tonk, der geprägt ist von einem gewissen Retro-Charme, aber dennoch sehr frisch und absolut zeitlos rüberkommt. Die Einflüsse der Band liegen bei den großen Country-Legenden wie etwa George Jones, Merle Haggard, Johnny Cash, Billy Joe Shaver und anderer Seelenverwandte. Vergleicht man die Truppe mit Künstlern aus der heutigen Zeit, so liegen sie in ihrer Philosophie vielleicht auf einer Wellenlänge mit Leuten wie beispielsweise Dale Watson oder auch Daniel Romano. Bestimmt werden die Arrangements vorwiegend von dem ungemein starken Gitarrenspiel von Lead Gitarrist Adam Meisterhans und seinem Kollegen an der Pedal Steel, Brett Resnick. Die beiden ergänzen sich kongenial und versorgen die Stücke mit herrlichen Licks, großartigem Picking und einigen starken Soli. Songs wie etwa der mit einem typischen Fiddle-Intro startende und von einem herrlichen Gitarren- und Pedal Steel-Zusammenspiel bestimmte Barroom Honky Tonker "A broken heart", die von einem dezenten Tex Mex-Flair durchzogene, wundervolle Country & Western-Ballade "South Oklahoma", das texanisch klingende, mit einem typischen Waylon Jennings Outlaw-Groove unterlegte "Old love letters" (glänzende, wechselseitige Gitarren- und Pedal Steel-Soli), die hinreissend traurige, von einer wimmernden Steel durchzogene, einsame Ballade "Home is where the hurt is", das ein wenig an den guten, alten Kris Kritofferson erinnernde "Every little piece", oder die wunderbar frisch und flockig klingende, mit einem tollen Bakersfield-Feeling ausgestattete, herrlich locker zelebrierte Countrynummer "Maria" (Merle Haggard und Buck Owens hinterlassen ihre Spuren) sind nur ein paar lose ausgewählte Beispiele für ein komplett starkes Album. Das ist reiner, unverfälschter County, wie ihn die Traditionalisten lieben. Treffendes U.S.-Zitat zum Ende: "If you wanna dance, if you wanna cry in your drink, or if you like scruffy fellas in tight jeans, then look out for J.P. Harris and The Tough Choices..." - es passt einfach! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Give a Little Lovin' - 3:11
2. A Breaking Heart - 2:39
3. South Oklahoma - 3:16
4. Old Love Letters - 3:30
5. Home Is Where The Hurt Is - 3:10
6. Maria - 3:25
7. Every Little Piece - 4:22
8. One for Every Day - 2:13
9. Truckstop Amphetamines - 2:38
10. Young Women and Old Guitars - 2:25

Art-Nr.: 8688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A breaking heart
South Oklahoma
Old love letters
Home is where the hurt is
Maria
Every little piece
One for every day

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