Artikel 1 bis 11 von 11 gefundenen...

[1-15]

 
Aldean, Jason - old boots, new dirt [2014]
Just in den Wochen, in denen viele Große der Zunft in Nashville mit ihren neuen Alben aufwarten, schickt jetzt auch Broken Bow Records sein Flagschiff Jason Aldean mit seinem brandaktuellen Werk "Old Boots, New Dirt" ins Rennen, nachdem zuvor sein Label-Kronprinz Dustin Lynch erfolgreich die Charts geentert hatte. Nach dem Motto "Never Change A Winning Team" setzt man auch diesmal wieder auf Konstanz. Wie schon auf den erfolgreichen Vorgängern "My Kinda Party" und "Night Train" gibt es 15 satte, durchgehend hitverdächtige Songs, allesamt im Single-tauglichen 3-4 Minuten-Bereich, produziert natürlich von Jasons Langzeit-Weggefährten Michael Knox, und auch eingespielt, vom - bis auf ganz marginale Änderungen - gleichen Musiker-Team (seine Live-Band mit Rich Redmond, Truly Kennedy, Kurt Allison plus arrivierte Studio-Könner wie Adam Shoenveld,, Dany Radar, Mike Johnson, Russ Pahl, Tony Harrell, Charlie Judge). Was die Singles angeht, darf man sofort von einem Traumstart sprechen. Das mit Drum Loops und einem R&B-Touch versehene balladeske "Burn It Down" hat direkt die Pole der Charts belegt und auch die atmosphärische Midtempo-Nummer "Tonight Looks Good On You" (Steel, klasse E-Gitarren-Fills, starkes E-Gitarren-Solo) hat direkt auf Platz 8 aufgeschlagen. Zwei Top-10-Singles direkt zum Auftakt, was will man mehr?! Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass das Album in den nächsten Tagen auch den Spitzenplatz in den Billboard Country Album-Charts belegen wird. Zurecht übrigens. Bis auf "Burn It Down" verzichtet Aldean zum Glück größtenteils auf die im Moment angesagten technischen Spielereien und Experimente, um seine Songs auch auf dem Country-übergreifenden Markt in Stellung zu bringen. Er macht das, was auch auf seinen früheren Alben funktionierte: Knackiger New Country - immer, dank der toll aufspielenden E-Gitarristen, mit einem dezenten Southern Rock-Drawl versehen. Der furiose Opener "Just Gettin’ Started", sowie "Show You Off", "Sweet Little Somethin’", das großartige "Laid Back" mit herrlicher Gitarrenperformance von Adam Shoenveld, "I Took It With Me" mit seinem "My Kinda Party"-Flair und das krachende "Gonna Know We Were Here" sind beste Beispiele. Das sind Tracks, die richtig rocken! Dazu ein paar feine Balladen wie "Tryin’ To Love Me", das wunderbare, mit Skynyrd-Führungsriff versehene "Too Fast" (dazu weinende Steel), die Trucker-Hommage "If My Truck Could Talk" mit emotionalem Powerrefrain, das relaxt groovende "Don’t Change Gone". Ein paar wunderbar melodische Midtempo-Stücke gefällig? Der Titelsong mit seinem Stadion-tauglichen, leicht mitsingbaren Refrain, das melancholische "Miss That Girl" und das abschließende, grandiose, rootsige "Two Night Town", das Aldean im Stile eines Will Hoge zelebriert - überragend! Ach ja, sämtliche Lieder wurden natürlich von den angesagten Songwritern (u. a. Chris deStefano,, Rhett Akins, Ashley Gorley, Neil Thrasher, Tony Martin, Brett Beavers, David Lee Murphy, Wendell Mobley, Hillary Lindsey, Ben Hayslip, Marv Green, Brett James) kreiert, die genau wissen, wie man Stücke auf höchstem Level den entsprechenden Künstlern auf den Leib schneidert. Selbst bei der Gestaltung des umfangreichen Booklets mit allen Texten und diversen Bildern des Protagonisten ist man sich treu geblieben. Der Sänger des Jahres 2014 bei den ACM-Awards, Jason Aldean, beweist mit seinem neuen Werk "Old Boots, New Dirt", dass er die musikalischen Stiefel noch lange nicht an den Nagel hängen will. Im Gegenteil, er wird mit seiner aktuellen Scheibe, den Status Quo im Reigen der Superstars der Szene wahren, wenn nicht sogar weiter ausbauen. Die Besucher seiner anstehenden "Burn It Down"-Tour (mit Georgia Florida Line, Tyler Farr und Miranda Lambert) dürfen sich auf ein "heißes" Programm freuen. Hier gilt erneut: "Value For Money" - ein tolles Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Just Gettin' Started - 3:15
2. Show You Off - 3:08
3. Burnin' It Down - 3:39
4. Tryin' To Love Me 3:45
5. Sweet Little Somethin' - 3:24
6. Laid Back - 3:04
7. Tonight Looks Good On You - 3:51
8. Too Fast - 3:22
9. If My Truck Could Talk - 3:30
10. Old Boots, New Dirt - 2:54
11. I Took It With Me - 3:02
12. Don't Change Gone - 2:56
13. Miss That Girl - 2:56
14. Gonna Know We Were Here - 3:44
15. Two Night Tow - 3:20

Art-Nr.: 8674
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Confederate Railroad - greatest hits [1996]
1.Queen of Memphis - 3:19
2.Daddy Never Was the Cadillac Kind - 3:43
3.The One You Love the Most - 3:06
4.See Ya - 2:50
5.When and Where - 2:26
6.Elvis and Andy - 3:30
7.Jesus and Mama - 3:22
8.Finish What He Started - 3:21
9.When You Leave That Way You Can Never Go Back - 4:10
10.Trashy Women - 3:15

Art-Nr.: 4921
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Corbin, Easton - about to get real [2015]
Hervorragendes, neues Album von einem der besten Vertreter der aktuellen Nashville-Szene, denen es gelingt pure, reine Country-Tradition und modernere Strömungen in einem gut ausbalancierten, ausgewogenen Verhältnis in Einklang zu bringen. Er wirkt top aktuell, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Okay, man hört mal einen Drum-Loop, doch im Großen und Ganzen braucht er keine allzu "aufgesetzten" Pop- oder gar "Rap"-Strömungen. Nein, Eaton Corbin zeigt auf "About to get real" einmal mehr wie moderner Country heute klingen sollte. Das liegt natürlich auch an seiner großartigen, "echten" Countrystimme. Songs wie der klasse Opener "Kiss me one more time", ein knackiger, melodischer, ein wenig im Fahrwasser von Luke Bryan daherkommender Songs, der allerdings nicht so "partylastig" wie bei Luke, sondern mehr nach Country klingt, das ebenfalls recht knackige, im gepflegten Middtempo gehaltene, eine gewisse Southern-Strömung offenbarende, mit tollen Gitarren in Szene gesetzte "Diggin' on you", und die überragende, von Ronnie Dunn und Terry Mcbride geschriebene, flotte lupenreine, mit Fiddle (larry Franklin), klimperndem Honky Tonk-Piano (gary Prim), herrlicher E-Gitarre (Brent Mason) und feiner Pedal Steel (Paul Franklin) in Szene gesetzte, wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson und Brooks & Dunn klingende, lupenreine, von einer wunderbaren Melodie getragene traditionelle Countrynummer "Wild women and whiskey" zählen zu den klaren Highlights in Corbin's bisheriger Karriere. Enthält zudem die großartige, von Tommy Lee James, Terry McBride und Shane McAnally komponierte Nummer "Are you with me", deren Melodie und erste vier Textzeilen die Grundlage für den gleichlautenden, "dusseligen", Dance-/Disco-Hit des belgischen DJ-Projektes Lost Frequencies bilden, der hierzulande momentan in den Hitaparaden der üblichen Mainstream-Radios rauf und runter läuft. Da sieht man mal wieder, wo sich solche DJs die Musik her holen, sie für ihre Zwecke "missbrauchen" und wie schön dagegen doch das Original ist. Wie gesagt, "About to get real" ist eine tolle Country-Scheibe von Easton Corbin!

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me One More Time - 3:17
2. Guys And Girls - 3:48
3. Clockwork - 3:09
4. Diggin' On You - 2:42
5. Baby Be My Love Song - 3:19
6. About To Get Real - 3:14
7. Yup - 3:13
8. Wild Women And Whiskey - 3:32
9. Are You With Me - 3:40
10. Damn Girl - 3:28
11. Just Add Water - 3:03
12. Like A Song - 3:48

Art-Nr.: 8916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gilbert, Brantley - the devil don't sleep ~ deluxe edition [2017]
2 CD-Set! Deluxe Version! Der in Jefferson/Georgia geborene Brantley Keith Gilbert gehört zweifellos zu den erfolgreichsten Künstlern der neuen, jungen Mainstream-Riege Nashville's. Warum das so ist, bestätigt und untermauert er mit seinem soeben erschienenen, neuen Werk "The devil don't sleep", das wir in der um eine "fette", 10 Tracks enthaltende Bonus-CD erweiterten Deluxe-Ausgabe anbieten, nachdrücklich. Ein großartiges Album!

Hier in Auszügen der Review des feinen, von uns sehr geschätzten "Sounds Of South"-Webzines:

Mit Brantley Gilbert kommt im neuen Jahr der erste ‚Big Player‘ der Nashville-Szene aus den Startlöchern und das direkt mit einem Paukenschlag. Der 32-jährige lässt mit „The Devil Don’t Sleep“, einem 26 Stücke umfassenden Sahneteil, in der aus zwei Silberlingen bestehenden Deluxe-Version, die Messlatte für seine nachfolgenden Kollegen schon mal in eine beträchtliche Höhe legen. Das beeindruckende vor allem ist, dass der aus Jefferson, Georgia, stammende Bursche auf seinem vierten Studio-Longplayer, bis auf einen Track, auch kompositorisch omnipräsent war (entweder alleine oder mit diversen namhaften Co-Writern), was man in der Zunft auf diesem Niveau, sicherlich nicht als gewöhnlich bezeichnen kann. Hut ab für diese kreative Leistung, auch angesichts der absolut beeindruckenden Ergebnisse seiner Schöpfungen! Die ‚Haupt-CD‘ mit satten 16 Songs wurde wieder, wie schon beim Vorgänger, von Dann Huff produziert und auch Gitarren-mäßig begleitet. Als Musiker wurde eine Mixtur aus Brantleys Live-Band (Jess Franklin, Stephen Lewis, BJ Golden, etc.) und arrivierten Studio-Musikern wie u. a. Ilya Toshinsky (mit starkem Akustikgitarrenspiel), Chris McHugh oder Charlie Judge von Huff zusammengestellt, die dem Sänger einen kräftigen, aber sehr transparent abgemischten Soundteppich erzeugten. Die Stücke beinhalten einen gelungene Melange aus Midtempo-Stücken (meist mit markanten Powerrefrains – hier direkt als bestes Beispiel der starke Opener „Rockin‘ Chairs“), einigen atmosphärischen Balladen („Smokin‘ Gun“, das herrlich mit Akustk- und E-Gitarren, sowie hallender Orgel instrumentierte „We’re Gonna Ride Again“ oder das kammermusikartige „Three Feet Of Water“ – mit Gordon Mote am Piano, Jonathan Yudkin am Cello), und ein paar swampigen Southern Rock-Krachern, wobei sich die, der Arbeiterklasse gewidmete Feier-Single „The Weekend„, mit Platz 14 bereits in Richtung Top Ten aufgemacht hat. Das Album, wird, da braucht man keine hellseherischen Kräfte zu entfachen, ebenfalls ganz oben anklopfen. Die Bonus-CD enthält weiteres Demo-Material von Brantley, wobei man bei den fünf weiteren Studio-Songs kaum Unterschiede zu Vollversionen feststellen kann. Auch diese hätten problemlos in die Haupt-CD eingebunden werden können. Differenzen sind eher marginal in der etwas gedämpfteren Produktion (4x Brantley, 1 x Dann Huff) und am mehr Stratocaster-orientierten Spiel der anderen Gitarristen (u. a. Jedd Hughes, Jeff King, Adam Shoenveld) auszumachen. Klasse hier das melancholische „Closer That We’ve Ever Been“, bei dem als einzigem Track, eine von Bruce Bouton gespielte Steel Gitarre integriert wurde. Dazu kommen noch fünf Lieder, die live im monumentalen Red Rocks Amphitheater in Denver, Colorado, aufgenommen wurden. Die offerieren die ganze spielerische Wucht seiner Begleit-Truppe. Kreischendes Publikum, Brantley als toller Sänger und redseliger Stimmungsmacher natürlich im Mittelpunkt, mit „Grown Ass Man“ eine mit Akustik-Slide begleitete Bühnen-Premiere, seine Hits „Hell On Wheels“ und „Kick It In The Sticks“, on top noch eine Pathos- und Patriotismus-getränkte Version von Hank Williams jrs. „Outlaw Woman“ (mit integriertem „Dixie“). Gänsehaut-Live-Atmosphäre pur. Fazit: Brantley Gilbert, glänzt auf „The Devil Don’t Sleep“ mit einer umfassenden Vorstellung, die seine Ambition, sich in den Spitzen-Positionen in der Riege junger wilder Kollegen wie Justin Moore, Eric Church, Jason Aldean & Co. zu manifestieren, deutlich untermauert. Schön, dass er sich hier, im Gegensatz zum Vorgänger „Just As I Am„, wieder etwas mehr in Richtung Country-/Southern Rock bewegt. Eine absolute Vollbedienung in Sachen starker Musik, sowie eine echte Ansage an seine Konkurrenz, die sich allerdings vermutlich nicht zur Ruhe betten wird…!
(Daniel Daus / www.sounds-of-south.de)

Das komplette Tracklisting:

CD 1:
1. Rockin‘ Chairs - 4.08
2. The Ones That Like Me - 3.25
3. The Weekend - 3.08
4. You Could Be That Girl - 3.48
5. Smokin‘ Gun - 3.39
6. Bro Code - 3.13
7. It’s About To Get Dirty - 4.29
8. Tried To Tell Ya - 3.42
9. In My Head - 3.43
10. Way Back - 3.39
11. Baby Be Crazy - 3.31
12. Outlaw In Me - 3.28
13. Bullet In A Bonfire - 4.22
14. The Devil Don’t Sleep - 3.45
15. We’re Gonna Ride Again - 4.40
16. Three Feet Of Water - 3.53

CD 2:
1. At Least We Thought It Was (Demo) - 3.45
2. I’ve Been There Before (Demo) - 3.48
3. Against The World (Demo) - 3.50
4. Closer Than We’ve Ever Been (Demo) - 4.22
5. You Promised (Demo) - 5.10
6. Read Me My Rights (Live at Red Rocks) - 4.20
7. Hell On Wheels (Live at Red Rocks) - 4.23
8. Grown Ass Man (Live at Red Rocks) - 6.51
9. Outlaw Women (Live at Red Rocks) - 8.00
10. Kick It In The Sticks (Live at Red Rocks) - 4.16

Art-Nr.: 9377
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
LaRue, Stoney - aviator [2014]
Stoney LaRue mit seinem vierten Studioalbum! Nachdem sich der in Edmond, Oklahoma lebende Singer/Songwriter auf seinem letzten Album "Velvet" ein wenig experimentierfreudig gezeigt hatte und trotzdem, was die Charts anbelangt, mit seinem bisher größten Erfolg belohnt wurde, wählt er mit seinem neuen Werk "Aviator" wieder die eindeutig eingängigere Variante und wartet mit wunderbar lockeren, flockig dahin fliessenden und sehr melodischen Songs auf, die sich, immer noch weit entfernt vom Nashville-Mainstream, genüsslich an der Schnittstelle zwischen rootsigem Country, teils mit durchaus traditionellem Ambiente, Americana, Alternate Country und feinem Red Dirt-Country tummeln. Das Material ist klasse! Verantwortlich hierfür ist die erneute Zusammenarbeit LaRues beim Songwriting mit Mando Saenz, der ja auch schon auf "Velvet" stark mit eingebunden war. Lediglich der Merle Haggard gewidmete Countryschwofer "Natural high" (weinende Steel, wunderschöne Harmoniegesänge von Aubrie Sellers) stammt aus der Feder von Freddy Powers. Produziert haben, in einem angenehm warmen und transparenten Sound, Frank Lidell (Eli Young Band) und Mike McCarthy. LaRue beeindruckt mit einer reifen, großartigen Gesangsleistung und hat zuweilen gar ein ganz dezentes Garth Brooks-Timbre in der Stimme, das hervorragend dem countrydurchzogenen Gehalt vieler Tracks unterstreicht. Natürlich ist es eine Freude, den hervorragenden Musikern (u. a. Wallflowers-Drummer Fred Eltringham, Glenn Worf, Oran Thornton, Glenn Duncan, Jim Hoke) zuzuhören, wobei Randy Scruggs (Sohn von Bluegrass-Legende Earl Scruggs) mit seinem herrlich klaren Akustikgitarrenspiel, Aubrie Sellers mit bezaubernden Harmoniegesängen und der variable Josh Grange mit E-Gitarre, Steel und Keys die auffälligsten Akteure darstellen. Vom flockigen Opener "One And Only" (quirliges Akustikgitarrenspiel, Steel, Fiddle-Tupfer) über das Dancehall-taugliche "Til I’m Moving On", dem atmosphärischen Titelstück "Aviatior" (tolle Akustik-Slide, Akkordeon, E-Piano, Crowd-Harmoniegesänge) den sehr eingängigen "A Little Too Long" (Akkordeon-Tupfer) und "Million Dollar Blues" (klasse Bariton-E-Gitarre, einfühlsame Harmoniegesänge von Sellers), bis zum bereits o. a. Steel-getränkten Heuler "Natural High" lässt Stoney diesmal vor allem seinem Country-Herz freien Lauf. Ganz stark auch das wunderbar lockere, entspannte, traumaft melodisch dahin gleitende "Blending Colors", das mit seiner Rhytmik, seinen vereinzelten Flöten-Klängen und dem markanten Akustik Gitarren-Spiel gar ein wenig an die "Heard It In A Love Song"-Art der The Marshall Tucker Band zu erinnern scheint. Am Ende gibt es mit "Studio A Trouble Time Jam" noch einen recht schroffen, psychedelisch angehauchten Countryrocker (mit dezentem Rockabilly-Flair, quäkiger Harp, rauem E-Gitarrenfinale) als Bonustrack, mit dem gegen eine unverhoffte Schließung eines RCA-Studios, das wohl inmitten einer Musiker-Session dicht gemacht wurde, protestiert werden soll. Sehr schön wieder mal das Cover-Artwork (schon auf "Velvet" hatte ja der Samtüberzug für Aufsehen gesorgt) mit allen Texten, das diesmal ganz im Zeichen des Flugwesens (zum Teil mit technischen Zeichnungen) nebst einigen Fotos von Stoney illustriert wurde. Stoney LaRue gelingt mit "Abviator" eine deutliche Steigerung zum Vorgänger "Velvet". Das Werk dürfte den Fans von lockerem, melodischem Alternate Country, Red Dirt Country und sicher auch dem ein oder anderen, traditionbewusstenCountry-Freund eine Menge Freude bereiten. Der Mann hebt dabei, wie der Titel es vermuten lassen könnte, überhaupt nicht ab, sondern stellt sich ganz in den Dienst der Musik. Er geht dabei weiter seinen ganz eigenen Weg - und das ist gut so. Klasse Stoff für aufgeschlossene Americana-/Country-Feinschmecker! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. One And Only - 5:02
2. Golden Shackles - 3:40
3. Til I'm Moving On - 2:25
4. Aviator - 3:49
5. First One To Know - 4:36
6. Blending Colors - 4:23
7. Spitfire - 3:19
8. Still Runnin' - 3:47
9. A Little Too Long - 3:47
10. It's Too Soon - 3:17
11. Million Dollar Blues - 3:47
12. Dark Side Of The Line - 3:10
13. Natural High (for Merle Haggard) - 3:46
14. Studio A Trouble Time Jam - 6:25

Art-Nr.: 8719
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One and only
Til I'm moving on
First one to know
Blending colors
Still runnin'
It's too soon
Million dollar blues

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McGraw, Tim - number one hits [2010]
2 CD-Set! Großartige neue Compilation von Tim McGraw mit all seinen bisherigen Nummer 1-Hits! Enthält darüber hnaus den explizit für diese Zuammenstellung eingespielten, anderweitig nicht erhältlichen, neuen Hit "Felt good on my lips", der bereits wieder auf dem besten Weg ist, McGraw's nächste Nummer 1 zu werden.

Die komplette Songliste:

Disc 1
1 Live Like You Were Dying - 4:57   
2 Don't Take the Girl - 4:10   
3 It's Your Love - 3:45   
4 Just to See You Smile - 3:34   
5 Something Like That - 3:03   
6 My Next Thirty Years - 3:38   
7 The Cowboy in Me - 4:05   
8 She Never Lets It Go to Her Heart - 3:01   
9 I Like It, I Love It - 3:24   
10 When the Wind Blows By - 4:36   
11 Please Remember Me - 4:55   
12 Real Good Man - 4:14   

Disc 2
1 Southern Voice - 4:01   
2 My Best Friend - 4:39   
3 Everywhere - 4:50   
4 Grown Men Don't Cry - 3:54   
5 Back When - 4:29   
6 Angry All the Time - 4:30   
7 Last Dollar (Fly Away) - 3:57   
8 Unbroken - 4:00   
9 Where the Green Grass Grows - 3:22   
10 Not a Moment Too Soon - 3:47   
11 Indian Outlaw [Dance Mix] - 4:20   
12 Felt Good on My Lips - 4:06

Art-Nr.: 7196
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Morrow, Cory - live at billy bob's texas ~ electric cd/dvd [2012]
Einfach großartig! Cory Morrow mit seinem 30. Auftritt im legendären Billy Bob’s Texas in Forth Worth (und gleichzeitig als 40. Künstler, der ein Live-Album in dem texanischen Kulttempel aufnimmt). Angesichts der Fülle der Songs, die an diesem herrlichen Abend im Juni des vergangenen Jahres aufgenommen wurden, hat man den ‚elektrischen’ Teil (um den es hier geht) und den Akustik-Set gesplittet und als separate CD/DVD-Kombination veröffentlicht. Das Konzert beginnt mit einem knapp gehaltenen Instrumentalintro, bei dem Cory inklusive aller Beteiligten (John Carroll, Jon Cearley, Kim Deschamps, Clint Litton und Brendan Anthony) ihre Instrumente mal kurz zum ‚Warmlaufen’ bringen, um dann mit „Ramblin’ Man“, einem stimmungsträchtigen Country-Road-Song, so richtig Fahrt aufzunehmen. Der aus Houston stammende Singer/Songwriter, mit einer Vorliebe für barfüßiges Auftreten, bietet dann im Verlauf des Abends ein Intermezzo seiner wichtigsten und beliebtesten Lieder sowie einiger toll umgesetzter Coverversionen. Auffällig, dass die im Billy Bob’s bisher immer recht steril wirkende Bühne diesmal etwas räumlich reduziert und auch viel angenehmer beleuchtet in Szene gesetzt wurde, und die starke musikalische Präsentation von Morrow & Co. damit auch noch optisch aufwertet. Genau wie beim Akustik-Set werden hier immer wieder kurze Interviews zu einigen Tracks mit Cory dazwischengesschaltet, bei denen er dann ein wenig ‚aus dem Nähkästchen’ plaudert. So erfährt man beispielsweise, dass Morrow „Good Intentions“ zwar mit den drei Co-Autoren Ray Wylie Hubbard, Radney Foster und Patrick Davis kreierte, ohne aber , dass die vier jemals beisammen gesessen hätten. Morrow trug Hubbard zunächst eine Idee vor, der gab seinen Input, dem fügte Foster bei einem Treffen mit dem Lalala-Gesang ein weiteres Element bei, um dann später den finalen Feinschliff durch Davis zu erhalten. Das Konzert bewegt sich über die gesamte Distanz auf überaus hohem Niveau und bietet eine schöne Mischung aus Country-, Red Dirt- und Rock-Elementen, getragen von Morrows sympathischer Performance. Für die spielerischen Glanzlichter sorgen die variabel agierenden Brendon Anthony (Fiddle und Mandoline) und Kim Deschamps (Dobro, E-Gitarre, Mandoline und Steel) und natürlich der als Guitar-Wizard bezeichnete John Carroll, der ein ums andere Mal die Saiten seiner Telecaster bis zum Äußersten strapaziert. Ein Genuss den Leuten zuzuschauen und zuzuhören! Mit den Songs steigert sich auch zunehmend die Stimmung im Publikum und auf der Bühne und gipfelt dann in der furiosen Endphase des Gigs. Beim auch von Travis Tritt im Repertoire befindlichen „It’s A Great Day To Be Alive“ nimmt das Auditorium dankbar die Gelegenheit wahr, den Refrain lauthals mit zusingen. Das Pete Townsend-Cover „Let My Love Open The Door“ rockt aus allen Rohren, Morrow begibt sich gegen Ende zum Handshaking und assisitiert dem reichhaltig tätowierten Drummer Clint Litton noch an den Cymbals. Spätestens beim abschließenden dezent punkig angehauchten “Beer“ brechen dann alle Dämme: Morrow, der sich wie von der Tarantel gestochen wild auf den ausgelegten Teppichen wälzt, und Carroll, der eine E-Gitarrensalve nach der anderen losfeuert (inklusiv grandiosem Southern-E-Solo), reißen das anfangs auf Stühlen verweilende Publikum dann völlig von den Sitzen. Ein temperamentvoller und genau richtig gewählter Abschluss eines fanatstischen Konzerts, das dann auch keine Wünsche mehr offen lässt. Nicht nur aus Vollständigkeitsgründen sollte man sich in jedem Fall auch den ebenfalls bärenstarken lohnenswerten Akustik-Set vom gleichen Gig gönnen! Die DVD ist Code-free und auf jedem Player abspielbar. (Daniel Daus)

Die komplette Setlist:

Disc 1 (CD):
1. Ramblin' Man - 4:41
2. Nothing Better - 3:38
3. Lonesome - 3:11
4. Good Intentions - 4:14
5. Lead Me On - 3:29
6. Spinning Around the Moon (Fly) - 3:42
7. Brand New Me - 3:26
8. Hold Us Together - 4:22
9. All Said And Done - 5:56
10. Drink One More Round - 4:31
11. Restless Girl - 5:54
12. 21 Days - 5:14
13. A Love Like This - 3:07
14. Gettin' Ready to Rain - 3:36
15. It's A Great Day To Be Alive - 4:49
16. Let My Love Open The Door - 4:43
17. Beer - 4:40

Disc 2 (DVD):
1. Ramblin' Man
2. Nothing Better
3. Lonesome
4. Good Intentions
5. Lead Me On
6. Spinning Around the Moon (Fly)
7. Brand New Me
8. Hold Us Together
9. All Said and Done
10. Drink One More Round
11. Restless Girl
12. 21 Days
13. A Love Like This
14. Gettin' Ready To Rain
15. It's A Great Day To Be Alive
16. Let My Love Open The Door
17. Beer

Art-Nr.: 7676
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Shelton, Blake - bringing back the sunshine [2014]
9. Studioalbum des beliebten New Country-Stars. Der aus Oklahoma stammende Blake Shelton hat sich, wie mittlerweile bekannt, in den Staaten über seine Musik hinaus einen Namen gemacht. So ist er sowohl als Coach der beliebten Casting-Show "The Voice" als auch als Co-Moderator der ACM-Awards (zusammen mit Luke Bryan) in der amerikanischen Medienlandschaft längst eine feste Größe geworden. Nun kehrt er mit "Bringing Back The Sunshine" wieder zu seinem Kerngeschäft zurück und hat dabei eine hohe Hypothek zu tragen. Der mega-erfolgreiche Vorgänger "Based On A True Story..." war bereits sein drittes No.1-Country-Album und ist unglaublicherweise jetzt immer noch in den Top-10 der Charts vertreten. Aber wie so oft in diesem Genre bringen die arrivierten Leute der Szene die besten Resultate, wenn der Druck am Größten erscheint. Und auch Shelton zeigt sich auf dem neuen, zwölf Stücke umfassenden Werk unter der Regie von Scott Hendricks relativ unbeeindruckt von dem ganzen "Tamtam" und ruft eine der bisher stärksten Leistungen seiner musikalischen Karriere ab. Er kehrt dabei so ein wenig zu seinen anfänglichen Roots zurück, als er damals mit seinem Single-Hit "Austin" den Grundstein für seine weitere Entwicklung legte. Der Auftakt-Song und Namensgeber zugleich "Bringing Back The Sunshine" bietet, wie der Titel es schon vermuten lässt, nach einem herrlichen Orgelintro, schließlich cabrio-tauglichen, flockigen Gute-Laune-New Country-Rock. Geht mit seiner tollen Melodie runter wie Öl. Das von einer Banjo-mäßig "blechern" klingenden Gitarre und herrlich eingestreuten Southern E-Gitarren-Riffs geführte, richtig lässig vor sich hin groovende Stück "Neon Light" hat als erste Single bereits Platz 6 der Billboard-Charts erreicht. Blakes typischer, von dezenter Introvertiertheit gekennzeichneter Gesang harmoniert herrlich zu dem Klangbild. Großen Balladenstoff gibt es beim folgenden "Lonely Tonight", bei dem Pistol Annies-Bandkollegin von Ehefrau Miranda Lambert, Ashley Monroe, traumhaft schönen Harmoniegesang beisteuert. Ein äußerst hitverdächtiges Duett. Weitere ruhige Momente gibt es mit dem romantisch anmutenden "A Girl", "I Need My Girl" (typische Powerballade mit kräftigem Refrain) oder dem mit einer wunderbaren Akustikgitarre ummantelten "Just South Of Heaven". Letztgenanntes Lied wirkt ein wenig wie eine Country-Ausgabe von Claptons berühmten "Tears Of Heaven". Sehr atmosphärisch auch der besungene, dem Alkohol geschuldete One-Night-Stand auf "Sangria". Dem modernen Zeitgeist des Genres huldigen dann Stücke wie "Gonna" (wieder mit sehr markanter Gitarrenarbeit, aber auch HipHop-Flair und Crowd-Hamonie-Gesängen), und das cool gebrachte und gespielte (wieder glänzende Gitarrenarbeit von Musikern wie Tom Bukovac, Troy Lancaster, Mike Henderson, Derek Wells oder Bryan Sutton), swampige "Buzzin’" (unter tatkräftiger Mithilfe von Voice-Teilnehmerin Rae Lynn). Freunde des traditionellen Country werden mit der pathosgeladenen Hommage an das Genre bei dem "Good Country Song" bestens versorgt. Hier drücken Aubrey Haynie mit aufheulender Fiddle und Russ Pahl mit wimmernder Pedal Steel sowie Blake samt belegter Stimme mächtig auf das Gefühlsinnenleben des Zuhörers. Diese Nummer hat wirklich, dem Titel getreu, alle Zutaten, die man mit solch einem Stück assoziiert. Der Rausschmeißer "Just Gettin’ Started" , eine zünftige, flott abgehende Countryrock-Uptempo-Nummer (klasse Bariton-E-Gitarren-Solo), beendet ein durchweg abwechslungsreich und kurzweilig gestaltetes Album, das wie im Fluge vergeht. Dazu gibt es ein sehr schön bebildertes Cover-Artwork (mit z. T. toll fotografierten, vom Verfall gekennzeichneten Gebäuden) mit allen Texten und Infos. Blake Shelton lässt mit "Bringing Back The Sunshine" noch mal ein wenig musikalischen Sonnenschein in den sich gerade dem Ende entgegen neigenden Country-Sommer strömen. Eine sehr starke Leistung, die mit Sicherheit wieder den einen oder anderen Hit abwerfen wird. Toll gemacht Mr. Shelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Bringing Back The Sunshine - 4:02
2. Neon Light - 3:41
3. Lonely Tonight (feat. Ashley Monroe) - 3:38
4. Gonna - 3:02
5. A Girl - 3:35
6. Sangria - 3:53
7. Buzzin' (feat. RaeLynn) - 3:45
8. Just South Of Heaven - 4:10
9. I Need My Girl - 3:32
10. Good Country Song - 3:37
11. Anyone Else - 4:21
12. Just Gettin' Started - 3:27

Art-Nr.: 8673
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Skaggs, Ricky and Sharon White - hearts like ours [2014]
Welch ein wunderschönes Country-Album. Ricky Skaggs und seine Frau Sharon White präsentieren uns mit mit ihrem gemeinsamen Werk "Hearts like ours" eine Reise in das Reich der "handgemachten", klassischen, zeitlosen, traditionellen Countrymusic, frei von jeglichen Einflüssen des Pop oder irgendwelchen modernen Strömungen des Mainstreams, dafür geprägt von Ehrlichkeit, Würde und herausragender Musikalität. Das Album, nahezu frei von Bluegrass-Elementen (lediglich die Coverversion der alten J. Geils Band-Nummer "No doubt about it" kommt in einem dynamischen, grassigen Gewand), erinnert stark an die früheren Arbeiten von Skaggs, zu Zeiten von "Waitin' for the sun to shine", "Don't cheat in our hometown" und "Highways & heartaches" in der ersten Achtziger-Hälfte, sowie an das Material von The Whites. Akustische Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Telecaster E-Gitarren, hier und da mal eine Mandoline, lockeres Drumming und der exzellente Gesang von Ricky und Sharon bestimmen das Geschehen in Verbindung mit einfach herrlichen Melodien. "Hearts like ours" ist purer, edler Country-Genuss!

Hier noch die offizielle Produktbeschreibung im Original-Wortlaut:
The multiple GRAMMY, CMA and Dove Award winners are married both on stage and off in this tender work that they have waited their whole professional careers to craft in perfect harmony together. Skaggs & White previously won a CMA (Country Music Assoc.) Award for Vocal Duo of the Year and are poised for lightning to strike again with this new album, Hearts Like Ours.
Country fans will rejoice in hearing Forever s Not Long Enough, co-written by Hall of Fame songwriter Bob DiPiero. In this up-tempo tune, Skaggs is back on his red telecaster electric guitar, putting down amazing licks and his signature clear, strong vocals along with tight harmony by White. In Reasons To Hang On, a new song co-written by Leslie Satcher, hit-maker for George Strait, Vince Gill and Reba McEntire, one finds a simple country faith that s really anything but simple, driven by mandolin and guitar to make a full country sound. A soothing steel intro opens When I m Good And Gone, co-written with heartfelt sincerity by country music artist Buddy Jewell after his father s passing. The tune If I Needed You special to Skaggs & White, sung to each other on their wedding day, showcases true love along with Hearts Like Ours, written by another country couple, Marty Stuart and Connie Smith. With throwback sounds for today s country audience, fans will appreciate the mix of mandolin, fiddle, steel, guitars and drums, bringing the best sounds of yesterday and today together. Hearts Like Ours captures a modern take on a classic country feel and is destined to be a highlight in country music this year.

Das komplette Tracklisting:

1. I Run To You - 3.53
2. Love Can't Ever Get Better Than This - 3.35
3. When I'm Good And Gone - 3.11
4. Forever's Not Long Enough - 3.07
5. If I Needed You - 3.52
6. I Was Meant To Love You - 3.28
7. It Takes Three - 2.50
8. Reasons To Hang On - 3.47
9. Hold On Tight (Let It Go) - 3.01
10. No Doubt About It - 2.42
11. Home Is Wherever You Are - 3.51
12. Hearts Like Ours - 3.58
13. Be Kind - 6.09

Art-Nr.: 8727
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I run to you
Love can't even get better than this
Forever's not long enough
If I needed you
It takes three
Hold on tight (let it go)
Home is wherever you are

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Yearwood, Trisha - prizefighter ~ hit after hit [2014]
Neue Musik von Trisha Yearwood - endlich! Was vom Titel her zunächst wie ein weiteres, "simples" Greatest Hits-Album erscheinen mag, ist aber keins. Zumnidestens kein "richtiges". "Prizefighter" ist Trisha's mittlerweile zwölftes Studioalbum, vollgepackt mit 16 durchweg großartigen Songs, davon 6 brandneu. 10 sind allerdings schon bekannt und gehören zu ihren bedeutendsten Nummern, doch diese hat Trisha neu eingespielt und präsentiert sie damit in einem sound- und arrangementsmässig neuen Gewand auf der Höhe der Zeit. Sie klingen nicht völlig anders, als die ursprünglichen Aufnahmen, wirken aber deutlich knackiger, frischer und klangtechnisch besser. Die übrigen 6 Nummern sind, wie gesagt, brandneue Stücke - die ersten seit 7 Jahren. Und die haben es in sich. Eine Nummer ist stärker als die andere. Knackige, rockige Country-Tracks, wie der schmissige, bärenstarke Opener "Prizefighter" (tolle E-Gitarren- und Piano-Begleitung, klasse Background Vocals von Kelly Clarkson) oder das dynamische "End of the world" wechseln mit hinreissend inszenierten Balladen, wie dem wunderschönen "I remember you" oder der so erfrischend natürlichen, reinen Country-Ballade "Met him in a hotel room", im übrigen co-komponiert von Rory Lee Feek (einer Hälfte von Joey + Rory). Eins wird mit dieser Veröffentlichung deutlich: Trisha Yearwood ist in blendender Verfassung und macht ihre Fans mal so richtig heiss auf ein hoffentlich in nicht allzu weiter Ferne liegendes, weiteres Album mit komplett neuem Material. "Prizefighter" jedenfalls ist schon mal ein mächtig starker Einstieg in Trisha's weitere musikalische Zukunft. Toll! Genau so wollen wir sie hören...

Das komplette Tracklisting:

1. PrizeFighter (featuring Kelly Clarkson)* - 4.07
2. Wrong Side of Memphis - 2.48
3. I Remember You* - 4.01
4. Walkaway Joe (featuring Don Henley) - 4.15
5. End of the World* - 3.34
6. In Another's Eyes (duet with Garth Brooks) - 3.34
7. Perfect Love - 3.01
8. How Do I Live - 4.05
9. Met Him in a Motel Room* - 3.25
10. She's In Love With the Boy - 4.09
11. Your Husband's Cheatin' On Us* - 5.06
12. Heaven, Heartache and the Power of Love - 3.50
13. Georgia Rain - 5.09
14. You Can't Trust the Weatherman* - 4.00
15. XXX's and OOO's - 2.47
16. The Song Remembers When - 3.56
* new songs

Art-Nr.: 8747
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!