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Drive-By Truckers - american band [2016]
Die Drive-By Truckers in absoluter Bestform! Über "American Band" sagt "NPR Music" euphorisch "one of the nation's best bands has made what very well might be its greatest album". Tatsache ist, das die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia mit einem herausragend guten Werk am Start ist, das nur so vor prächtigem Songmaterial strotzt, für das ausschließlich die beiden Strategen Patterson Hood und Mike Cooley verantwortlich zeichnen. Trotz der natürlichen, von den Fans so geliebten DBT-Rauheit und der vorwiegend sehr provokanten und (politisch) engagierten Texte sind die Stücke frisch, melodisch und eingängig wie selten zuvor, was eine geniale Kombination ist. Tracks wie das hinreissende, von toller Piano-Begleitung bestimmte "Once they banned imagine", der von dreckigen Riffs und prächtigen, saftigen, sehr melodischen, markanten Lead Gitarren-Licks durchzogene Opener "Ramon Casiano", das geniale, lockere, nachdenklich und atmosphärisch in Szene gesetzte, dabei von einer wunderbaren Melodie bestimmte "Guns of Umpqua", das knackige, mit schön halligen, satten Gitarren inszenierte "Filthy and fried", sowie der von einem zwar simplen Rhythmus, dabei aber famosen, sehr variablen und prächtig im Ohr hängen bleibenden E-Gitarren-Linien bestimmte Roots-/Alternate Countryrocker "What it means" gehören vielleicht zu den Highlights des kompletten bisherigen Drive-By Truckers Repertoires überhaupt. Und das will bei dem grandiosen, bisherigen Output der Band wirklich etwas heißen. Produziert hat ihr "alter" Wegbegleiter David Barbe. Eine saustarke Vorstellung der "Truckers"!

Das komplette Tracklisting:

1. Ramon Casiano - 3:57
2. Darkened Flags On The Cusp Of Dawn - 2:42
3. Surrender Under Protest - 3:51
4. Guns Of Umpqua - 3:51
5. Filthy And Fried - 3:38
6. Sun Don't Shine - 3:24
7. Kinky Hypocrite - 3:13
8. Ever South - 5:44
9. What It Means - 6:25
10. Once They Banned Imagine - 4:11
11. Baggage - 5:45

Art-Nr.: 9285
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Green, William Clark - ringling road [2015]
"Rising star" am texanischen "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Himmel mit einem fantastischen neuen Album. William Clark Green, der heute im texanischen Lubbock lebt, gehört zu jenen dieser großartigen Countryrocker des Lone Star States, die ihre Country- und Rock-Wurzeln noch mit einer wunderbaren Portion Folk-, Roots-, und Americana-Musik kombinieren und dabei schlichtweg exzellente Songs kreieren, die zum einen vor musikalischer Klasse und Raffinesse nur so strotzen, zum anderan aber auch in herrliche Melodien eingebunden sind. Da paaren sich Lockerheit und Flockigkeit, mit Kraft und dieser unwiderstehlichen, unterschwelligen ländlichen Natürlichkeit und Rauheit, die diesen wunderbaren Red Dirt-Charme ausmachen. Green sieht sich selbst beeinflusst von solchen Leuten wie Steve Earle, Rodney Crowell, Lyle Lovett, Townes van Zandt und der texanischen Legende Willis Alan Ramsey. Spuren diser Vorbilder sind ohner jeden Zweifel in seinen prächtigen Songs jederzeit auszumachen, doch Green hat genug Potential um sein ganz eigenes Ding daraus zu kreieren, was im Endeffekt dann eher auf dem Terrain solcher Leute wie Reckless Kelly, Wade Bowen, Will Hoge oder der Josh Abbott Band angesiedelt ist. Nicht ein einziger schwacher Song ist unter den 11 herrlichen Nummern, die überwiegend schön knackig und einem einem tollen Gitarrengewand daherkommen, zu finden. Baumstarker Stoff für die Liebhaber des Genres! Ganz großartig auch die 3-fach aufklappbare, in einem tollen Gimmick-Cover (in der Art einer Zirkusarena mit "eingesteckter" CD) gestaltete Digipack-Verpackung! Ein rundum tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Next Big Thing
2. Sticks And Stones
3. Creek Don't Rise
4. Ringling Road
5. Final This Time
6. Fool Me Once
7. Sympathy
8. Hey Sarah
9. Old Fashioned
10. Going Home
11. Still Think About You

Art-Nr.: 8846
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Next big thing
Sticks and stones
Creek don't rise
Ringling road
Fool me once
Sympathy
Hey Sarah
Still think about you

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Kentucky Headhunters, The with Johnnie Johnson - meet me in bluesland [2015]
"Incredible"! So bringt es ein begeisterter U.S.-Fan auf den Punkt! Großartige Kooperation der urigen Southern Rock-Haudegen und dem legendären Pianisten von Chuck Berry, die gemeinsam ein mächtig kochendes Blues-/Bluesrock-/Boogie-Album einspielten. Ja, die Kentucky Headhunters spielen den Blues, allerdings gepaart mit ihrem typischen, straighten, von fetten Gitarren geprägten Southern Rock-Indikatoren. Entstanden sind die Aufnahmen im Jahre 2003, als Johnnie Johnson, den das Musikmagazin "Rolling Stone" einmal als "The greatest sideman in Rock'n Roll" bezeichnete, nach einer ausgedehnten Tournee mit den Rolling Stones, bei der er das Piano bediente, nach Kentucky flog, um seine guten Freunde, die Kentucky Headhunters, bei den Aufnahmesessions für deren Album "Soul" zu unterstützen, die ihn baten, das ein oder andere Stück mit seinem wunderbaren Klavierspiel zu veredeln. Doch aus diesen Session wurde viel mehr. Die Protagonisten spielten und spielten gemeinsam, hatten dermassen viel Spaß, dass diese Sessions gar nicht mehr enden wollten. Vor allem der rockin' Blues hatte es ihnen angetan. Die Tapes mit diesen hervorragenden Aufnahmen verschwanden anschließend in den Archiven - bis heute. 10 Jahre nach dem Tod von Johnson, der 2005 im Alter von 80 Jahren verstarb, entschieden sich die Kentucky Headhunters nun, diese Prachtaufnahmen zu veröffentlichen. Welch ein Glück! Was für ein leidenschaftlicher, ausgelassener, großartiger Trip in das Land des southern-rockigen Blues und Boogie. Nehmen wir nur den fetten, baumstarken Opener "Stunblin'", ein prächtiger "stompin'" Roadhouse-/Southern Rock'n Roll-Boogie, vollgepackt mit "hämmerndem" Piano und kochenden, straighten, typischen KHH-E-Gitarren-Riffs, den Slide-getränkten, brodelnden Blues-Shuffle "Walking with the wolf" (großartige Slideguitar-Linien, tolles Piano-Solo), den wundervoll rockenden Blues-Boogie "She's got to have it" (exzellente Piano-/Gitarren-Bgleitung, tierisches E-Gitarren-Solo), den straighten Riff-/Southern Rocker "Party in heaven", den hinreissenden, dabei ungemein kraftvoll und rau in Szene gesetzten Slow-Blues "Meet me in bluesland" (grandiose, ausgedehnte, von schönen Piano-Fills umgarnte Lead Gitarrenläufe, schönes Klavier-Solo und toller, inspirierter, intensiver Gesang von Richard Young), oder das voller Southern Soul steckende "Shufflin' back to Memphis", mit seiner exzellenten Slideguitar-/Klavier-Begleitung - welche Nummer man auch herauspickt, das Zeug dampft, bluest, rockt und "kickt", was das Zeug hält. Übrigens, auch der Sound ist spitzenmässig. Toll, dass dieses Material nun endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Famos!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

On January 25, 2003, Rock and Roll Hall of Famer Johnnie Johnson -- the man Rolling Stone called “the greatest sideman in rock and roll” for his groundbreaking piano work with Chuck Berry -- stepped on stage at Houston, Texas’ Reliant Stadium. He joined his hosts, The Rolling Stones, for a rousing rendition of Honky Tonk Women. After hanging out all night with Keith Richards, Johnson got on a plane and flew to Kentucky. There he reunited with his good friends, Grammy-winning Southern blues-rockers The Kentucky Headhunters -- brothers Richard and Fred Young, Greg Martin, Doug Phelps and Anthony Kenney. The plan was to have Johnnie lay down some piano for the band’s upcoming release, Soul. But the vibe was too strong and the music too good, so the tape just kept rolling. With songs and arrangements furiously being created on the spot and everything recorded live as it happened over the course of three days, a magical musical event was underway. Because the whole session was spontaneous, there were no immediate plans to release an album. After Johnnie’s death in 2005, the tapes, while never forgotten, remained unissued. The performances, which can now be heard on Meet Me In Bluesland, found Johnson playing some of the deepest and most rocking blues piano of his legendary career. With The Kentucky Headhunters at their down-home best, the album is a country-fried, blues-infused party from start to finish. The album grooves from the raunchy rock of Stumblin’ to the slide-fueled Superman Blues to the roof-raising version of Little Queenie to the salacious She’s Got To Have It (the last vocal Johnson ever recorded). “The minute Johnnie sat down with us, the music was a kind of ecstasy,” says guitarist/vocalist Richard Young. “Johnnie made us play like real men,” says guitarist/vocalist Greg Martin. “Playing with him, the groove got bigger and much more grown up.” Drummer Fred Young adds, “We all admired Johnnie from the start. The first time we played with him was the first time I ever felt like we were doing it right. The music we made on Meet Me In Bluesland is as good as it gets.” The relationship between Johnson and The Kentucky Headhunters dated back to 1992. Headed to New York for a Grammy Awards party, Greg picked up the new Johnnie Johnson CD, Johnnie B. Bad, for the ride. The band listened to nothing else all the way to New York. Having no idea he’d be at the party, they were shocked to see Johnnie Johnson sitting alone at a table. After some quick introductions, the musicians talked for hours, becoming fast friends. In 1993 they released their first collaboration, That’ll Work, on Nonesuch. They took the show on the road, playing gigs from the West Coast to New England, from Chicago’s Buddy Guy’s Legends to New York City’s Lone Star Café. They performed at The Jamboree In The Hills in Belmont County, Ohio, where Johnson, with the Headhunters triumphantly jamming behind him, played to over 30,000 fans. From their very first meeting, Johnson and The Kentucky Headhunters stayed close, getting together whenever possible. In 2003, when the band asked Johnson to record with them again, he couldn’t wait to get back to Kentucky and make music with his friends. Over the next three days, they created an album filled with rollicking, timeless performances. “Johnnie’s music was spontaneous, organic, magic energy,” says Greg. “During the recordings, everything was off-the-cuff and easy; a higher power just took over. This album is special, and we’re very happy in 2015 that it’s coming to fruition.” Adds Fred, “Johnnie gave us the gift of letting us know what it was like to do something great.”

Das komplette Tracklisting:

1. Stumblin' - 3:08
2. Walking With The Wolf - 3:28
3. Little Queenie - 3:31
4. She's Got To Have It - 3:18
5. Party In Heaven - 3:28
6. Meet Me In Bluesland - 5:44
7. King Rooster - 4:31
8. Shufflin' Back To Memphis - 4:50
9. Fast Train - 3:34
10. Sometime - 3:55
11. Superman Blues - 4:02

Art-Nr.: 8872
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stumblin'
Walking with the wolf
She's got to have it
Party in heaven
Meet me in bluesland
King rooster
Shufflin' back to Memphis
Superman blues

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Whiskey Myers - mud [2016]
Viertes Album von Whiskey Myers. Die Txaner untermauern ihren Status als einer der gefragtesten Southern Rock-/ Red Dirt-Acts der Gegenwart auf eindrucksvolle Art und Weise. Mit ihren Freunden von Blackberry Smoke agieren sie längst auf Augenhöhe. Ganz starke Vorstellung! Whiskey Myers rocks!

Daniel Daus vom "Sounds Of South"-Webzine schreibt zu diesem Album:
Whiskey Myers zählen fast schon zum ‚alten Eisen‘ der neuen heranwachsenden jungen Southern Rock-Generation. Die Band aus Palastine, Texas, die zunächst eher dem Red Dirt-Genre zugerechnet wurde, bestehend aus Cody Cannon (lead vocals, acoustic guitar) Cody Tate (guitars, vocals), John Jeffers (guitars, vocals), Gary Brown (bass), Jeff Hogg (drums) sowie den neuen Mitgliedern Jon Knudson (fiddle, keys – teilweise auf einem Piano aus dem Jahre 1904 eingespielt!) und Tony Kent (percussion) hat sich seit ihrem Debüt „Road Of Life“ aus dem Jahr 2008 kontinuierlich gesteigert und nimmt mittlerweile neben Blackberry Smoke so etwas wie eine Führungsposition dieser Bewegung ein. Mit „Mud“ legen sie jetzt ihren vierten Silberling, produziert von Grammy Gewinner Dave Cobb (Chris Stapleton, Rival Sons, Shooter Jennings), hin, der auch wieder zu überzeugen weiß. Ein kurzweiliges, zehn Stücke umfassendes Album, das eigentlich alles bietet, was der gediegene Freund von Country- und Southern Rock-inspirierter Musik erwartet. Zum Auftakt darf Knudson direkt mal seine Fiddle beim atmosphärischen Opener „On The River“ quietschen lassen. Nach recht introvertiertem Beginn, nimmt das Stück Fahrt auf, um im weiteren Verlauf immer wieder im Tempo zu variieren. Klasse auch die zu Cannons kauziger Stimme hinzu kommenden weiblichen Harmoniegesänge und die knarzige E-Gitarre am Ende. Ein toller Auftakt. Der Titelsong stampft schön zu raunzender Orgel und begleitenden Uuhuuh-Gesängen durch swampig matschige Southern Rock-Gefilde. Sehr schön hier das progressiv anmutende Bridge im Mittelteil. „Lightning Bugs And Rain“ ist ein fröhlicher Bläser-gestützter Schunkler, perfekt genießbar in Bierlaune. „Deep Down In The South“ hatte gut auf Lynyrd Skynyrds damaliges „Twenty“-Album gepasst. Toll wieder die Backgroundgesänge und die heulende E-Gitarre. Eine Klasse-Nummer. Die herzzerreißende Piano-getränkte Ballade „Stone“ (pathetischer Gesang von Cannon, episches E-Solo) beschließt die erste Hälfte des Werkes. „Trailer We Call Home“ erinnert entfernt an „Curtis Loew“, bleibt in seiner Gesamtheit aber mehr im Veranda-Country-Format. „Some Of your Love“ orientiert sich an den guten Siebzigern, im Refrain blinzeln die guten alten Bad Co. ein wenig durch. Der ‚Froschmann‘ taucht ab in Gewässer irgendwo zwischen Black Crowes (kein Wunder deren Rich Robinson hat als Co-Writer fungiert) und den derzeit angesagten Cadillac Three um deren Mastermind Jaren Johnston. Dass ein Lied mit dem Titel „Hank“ Country-lastig daherkommt war zu erwarten, Whiskey Myers schwenken aber trotz einer markanten Fiddle-Hook in deutliche Southern Rock-Gefilde über (klasse E-Gitarren und weibliche Background vocals). Am Ende werden ‚die guten alten Tage‘ überwiegend akustisch (Akustikgitarre, Mandoline) mit kollektiven Gesängen abgefeiert. Erinnert zum Teil an Skynyrds einstiges „Made In Shade“. Ein echter Gassenhauer als Finale. Whiskey Myers liefern mit „Mud“ erneut ein durchgehend starkes und in sich stimmiges Werk ab. Diese musikalische Schlammschlacht mit Whiskey Myers lohnt sich für Southern Rock- Kinder gebliebene Leute wie uns in jedem Fall! Klasse übrigens auch das Coverbild mit den tarn-beschmierten Gesichtern. (www.sounds-of-south.de)

Das komplette Tracklisting:

1. On the River - 3.54
2. Mud - 4.11
3. Lightning Bugs and Rain - 3.11
4. Deep Down in the South - 3.21
5. Stone - 5.35
6. Trailer We Call Home - 3.39
7. Some of Your Love - 3.23
8. Frogman - 3.38
9. Hank - 3.58
10. Good Ole Days (feat. Brent Cobb) - 3.57

Art-Nr.: 9267
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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