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Allman, Gregg - live: back to macon, ga january 14, 2014 ~ 2 CDs & 1 DVD [2015]
Wir haben die Original U.S.-Amerikanische Doppel CD-/DVD-Kombi-Ausgabe!

2 CD & 1 DVD-Set! Mitreißende, hingebungsvolle Performance von Gregg Allman (The Allman Brothers Band) und seiner achtköpfigen Band aus dem Grand Opera House von Macon/Georgia, der Stadt, wo vor über 45 Jahren der große Triumpfzug der legndären ABB begann, vom 14. Januar 2014! In Gregg's famoser Band spielen u. a. der begnadete Gitarrist Scott Sharrard, der bekannte Memphis-Drummer Steve Potts und der langjährige ABB-Percussionist Marc Quinones, sowie 3 überhaupt nicht störende, nie zu dominant aufspielende Bläser, die dem Sound jede Menge Soul und Würze verleihen und damit richtig gut tun. Als Gast bei einigen Stücken fungiert zudem Gregg's Sohn Devon Allman (ex Royal Southern Brotherhood) an der Gitarre, so zum Beispiel bei der klasse interpretierten Zugabe "One way out". Die großartige Setlist mit einigen Allmans-Klassikern, stark arrangiertes Material aus Gregg's diversen Solo-Alben, sowie ein paar prächtig inszenierten Coverversionen (u. a. Jackson Browne's "These days", Wilson Pickett's Klassiker "I've found a love" und die packende, ungeheuer dynamische, southern-fueled Bluesrock-/Boogie-Nummer "Love like kerosene" seines Gitarristen Scott Sharrard) und die so großartige aufspielenden, herausragenden Musiker bescheren uns ein fantastisches Konzert. Schön, dass wir mittels dieser tollen Doppel-CD und der exzellent gefilmten Live-DVD (enthält zusätzlich 2 Bonustracks, die nicht auf den CDs enthalten sind) an diesem fulminanten Event teihaben dürfen. Gregg Allman, im übrigen bestens bei Stimme, und seine Band in blendender Verfassung. Was für eine Show!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist:

CD 1:
1. Statesboro Blues - 5.25
2. I’m No Angel - 4.06
3. Queen of Hearts - 6.35
4. I Can’t Be Satisfied - 5.15
5. These Days - 4.02
6. Ain’t Wastin’ Time No More - 6.50
7. Brightest Smile In Town - 4.55
8. Hot ’Lanta - 5.33
9. I’ve Found a Love - 4.39

CD 2:
1. Don't Keep Me Wonderin' - 5.11
2. Before the Bullets Fly - 4.11
3. Melissa - 6.19
4. Midnight Rider - 5.10
5. Love Like Kerosene - 4.42
6. Whipping Post - 5.36
7. One Way Out - 11.28

DVD:
Statesboro Blues
I’m No Angel
Queen of Hearts
Interview: What Macon Was To Us
I Can’t Be Satisfied
These Days
Ain’t Wastin’ Time No More
Interview: Practicing in Macon
Brightest Smile In Town
Hot’Lanta
I’ve Found a Love
Don't Keep Me Wonderin'
Before the Bullets Fly
Melissa
Interview: We Worked Hard
Midnight Rider
Love Like Kerosene
Interview: Songwriting for the Allman Brothers
Whipping Post
One Way Out
BONUS:
Stormy Monday
Floating Bridge
Feature: The Gregg Allman Band at the H&H

Art-Nr.: 8937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Boland & The Stragglers, Jason - squelch [2015]
Die famosen Jason Boland & The Stragglers präsentieren ihr neues, grandioses Werk "Squelch"! Klassischer, traditionell fundamentierter Red Dirt-Country mit einem Hauch von Outlaw-Feeling, wie man ihn besser wohl kaum spielen kann. Das ist durch und durch ehrlicher Country, absolut frei von jeglichen poppigen Mainstream-Strömungen, und dennoch ist er so "progressiv" gespielt, dass er den Zahn der Zeit auf den Punkt genau trifft. Diese "Oklahoma-Boys" sprechen die puren Traditionalisten genauso an, wie das junge Klientel, das sie mit ihren so ungemein abwechslungsreich, erdig und clever arrangierten Songs, sowie dem natürlich rüberkommenden "Outlaw"-Image wie selbsteverständlich an die Countrymusic heranführen. Dabei helfen teils angerockte Momente genauso wie ihre den Zeitgeist treffende Sprache in den Texten, alles bei Wahrung jeglicher, reiner Countrytraditionen. Und die Melodien sind einfach wunderbar. Steelguitar, surrende Fiddle und Honky Tonk-Piano bestimmen das instruemntelle Geschehen genauso wie vielschichtige, erdige E-Gitarren. Tracks wie der starke, Waylon Jennings-beeinflusste, mit feiner Fiddle und quirliger Steeguitar, schön "rowdy" in Szene gesetzte Outlaw Country-Heuler "Break 19", der staubige, pure Red Dirt Honky-Tonker "The first to know", der fetztige, kompakte, wunderbar raue, schnelle, von powernden E-Gitarren unterstützte, gar etwas punkige, dabei absolut eingängige Countryrock-Kracher "I guess it's alright to be an asshole" (brennendes Gitarrensolo inklusive), das traumhaft melodische, genauso lockere wie knackige, mit herrlicher Steelguitar und Mandoline inszenierte "Holy relic sale", die von feinen Americana-Strömungen durchzogene, dynamische, leicht Outlaw-behaftete, fantastische, reine Countrynummer "Heartland bypass", der wunderbar swingende, flotte Retro Honky Tonk-/Roadhouse-Stampfer "Fat and merry", oder die hinreissend schöne, toll ins Ohr gehende, dennoch schön staubig arrangierte, "waltzing" Ballade "Bienville" sind nur einige wenige Beispiele für das durchweg herausragende Songmaterial. "Squelch" ist ohne jeden Zeifel ein weiterer, brillanter Meilenstein in der Karriere dieser einzigartigen Band. Diese Musik ist die wahre Country-Pracht!

Aus der Original-Produktbeschreibung:
October 9th, 2015 marks a milestone for Jason Boland & The Stragglers with the release of their upcoming album, Squelch - the 10th addition to their catalogue since the band s inception in 1998. As they approach nearly a million records sold through their independent trademark, Proud Souls Entertainment, Jason has one main goal... Stay the course. After eighteen years of touring all over the globe and playing more than 125 shows each year, it s safe to say these guys are veterans of their trade and have the rare ability to remain not only relevant, but also in high demand; no small feat in a cut-throat business that has proven it can wash out even the biggest of acts in only a few, short years. Jason attributes his success to his determination to remain steadfast and true to the country music of old, avoiding the constant allure of what many consider watered down, cliche-driven songs that seem to dominate mainstream country radio today. Squelch, referring to the knob on wide-band radios that is used to keep the unwanted noise out, is exactly what this album represents. Eleven tracks of steel and fiddle driven country songs for the country music connoisseur.

Das komplette Tracklisting:

1. Break - 3.00
2. The First To Know - 3.37
3. I Guess It s Alright - 2.02
4. Holy Relic Sale - 3.43
5. Heartland Bypass - 4.34
6. Lose Early - 4.32
7. Do You Love Me Any Less - 3.47
8. Fat and Merry - 3.11
9. Christmas In Huntsville - 3.07
10. Bienville - 4.35
11. Fuck, Fight, and Rodeo - 2.09

Art-Nr.: 8998
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break 19
I guess it's alright to be an asshole
Holy relic sale
Heartland bypass
Lose early
Fat and merry
Bienville

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Bryan, Luke - spring break ... checkin' out [2015]
Vor 2 Jahren veröffentlichte Country-Superstar Luke Bryan "Spring break...here to party", nun kommt seine finale "Spring break"-CD: "Spring break...checkin' out" heisst das Werk und ist erneut thematisch angelelnt an seine berühmten, alljährlich statt findenden Frühlings-Strandkonzerte ("Spring Break Shows"), die er zum Beispiel regelmässig im Spinnaker Beach Club - Panama City Beach in Florida gibt. Da geht es um Sonne, Strand, Spaß und Party, dementsprechend ist die Musik ausgerichtet. Und die ist so etwas von klasse. Mit diesen herrlichen Songs ist gute Laune einfach vorprogrammiert. Jeder noch so miese Tag verwandelt sich mit diesen 11 großartigen, erfrischenden, schmissigen, hoch melodischen Country-/New Country-Nummern in einen stimmungsvollen Frühlings-/Sommer-Freudentag. In den letzten Jahren hat Luke anlässlich seiner "Spring Break"-Shows jeweils einzelne EPs eingespielt (jedes Jahr eine), die es exklusiv für die Fans bei den Konzerten zu kaufen gab. Ansonsten waren sie nicht erhältlich. Mit diesem zweiten und letzten "Spring Break"-Album kommen nun auch alle übrigen Fans und New Country-Freunde wieder in den Genuß der prächtigen Songs der "Spring Break"-EPs, zumindestens der meisten. Das Album enthält die vermeintlich besten alle 6 Stücke der letztjährigen "Spring Break"-EP und darüber hinaus noch 5 weitere, brandneue, bislang völlig veröffenliche, absolute "Mörder"-Nummern. Es gibt somit keinerlei Überschneidungen mit dem 2013er Album. Ja, überhaupt muss man sagen, dass dieses "Spring Break"-Material durch und durch zu dem Besten gehört, was Luke Bryan bislang veröffentlichte. Nichts kompliziertes, einfach nur schnörkelloser, herrlich melodischer, erfrischender, sich wunderbar in den Gehörgängen festsetzender, flotter, knackiger Country und New Country, der einen in allerbeste Stimmung versetzt. Lasst uns den Frühling und den Sommer einläuten. Diese "Spring Break"-Party ist ein absoluter Hit! Luke Bryan erneut in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. My Ol' Bronco - 3.13
2. Games - 2.56
3. She Get Me High - 3.37
4. Spring Breakdown - 3.48
5. Good Lookin' Girl - 3.44
6. Checkin' Out - 3.31
7. You and the Beach - 3.19
8. Night One - 3.53
9. Like We Ain't Ever - 3.18
10. The Sand I Brought to the Beach - 3.28
11. Are You Leaving with Him - 3.24

Art-Nr.: 8854
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Corbin, Easton - about to get real [2015]
Hervorragendes, neues Album von einem der besten Vertreter der aktuellen Nashville-Szene, denen es gelingt pure, reine Country-Tradition und modernere Strömungen in einem gut ausbalancierten, ausgewogenen Verhältnis in Einklang zu bringen. Er wirkt top aktuell, ohne die Countrypfade je zu verlassen. Okay, man hört mal einen Drum-Loop, doch im Großen und Ganzen braucht er keine allzu "aufgesetzten" Pop- oder gar "Rap"-Strömungen. Nein, Eaton Corbin zeigt auf "About to get real" einmal mehr wie moderner Country heute klingen sollte. Das liegt natürlich auch an seiner großartigen, "echten" Countrystimme. Songs wie der klasse Opener "Kiss me one more time", ein knackiger, melodischer, ein wenig im Fahrwasser von Luke Bryan daherkommender Songs, der allerdings nicht so "partylastig" wie bei Luke, sondern mehr nach Country klingt, das ebenfalls recht knackige, im gepflegten Middtempo gehaltene, eine gewisse Southern-Strömung offenbarende, mit tollen Gitarren in Szene gesetzte "Diggin' on you", und die überragende, von Ronnie Dunn und Terry Mcbride geschriebene, flotte lupenreine, mit Fiddle (larry Franklin), klimperndem Honky Tonk-Piano (gary Prim), herrlicher E-Gitarre (Brent Mason) und feiner Pedal Steel (Paul Franklin) in Szene gesetzte, wie eine Mischung aus George Strait, Alan Jackson und Brooks & Dunn klingende, lupenreine, von einer wunderbaren Melodie getragene traditionelle Countrynummer "Wild women and whiskey" zählen zu den klaren Highlights in Corbin's bisheriger Karriere. Enthält zudem die großartige, von Tommy Lee James, Terry McBride und Shane McAnally komponierte Nummer "Are you with me", deren Melodie und erste vier Textzeilen die Grundlage für den gleichlautenden, "dusseligen", Dance-/Disco-Hit des belgischen DJ-Projektes Lost Frequencies bilden, der hierzulande momentan in den Hitaparaden der üblichen Mainstream-Radios rauf und runter läuft. Da sieht man mal wieder, wo sich solche DJs die Musik her holen, sie für ihre Zwecke "missbrauchen" und wie schön dagegen doch das Original ist. Wie gesagt, "About to get real" ist eine tolle Country-Scheibe von Easton Corbin!

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss Me One More Time - 3:17
2. Guys And Girls - 3:48
3. Clockwork - 3:09
4. Diggin' On You - 2:42
5. Baby Be My Love Song - 3:19
6. About To Get Real - 3:14
7. Yup - 3:13
8. Wild Women And Whiskey - 3:32
9. Are You With Me - 3:40
10. Damn Girl - 3:28
11. Just Add Water - 3:03
12. Like A Song - 3:48

Art-Nr.: 8916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Currington, Billy - summer forever [2015]
New Country Platinum-selling artist Billy Currington mit seinem neuen Album! Enthält seinen aktuellen Top-Hit "Don't it". Es wird nicht der einzige bleiben...

Das komplette Tracklisting:

1. Don't It
2. Drinkin' Town With A Football Problem
3. Wake Me Up
4. Good Night (featuring Jessie James Decker)
5. Jonesin'
6. Give It To Me Straight
7. It Don't Hurt Like It Used To
8. Nowhere Town
9. Do I Make You Wanna
10. Sweet Love
11. Soundtrack
12. Summer Forever

Art-Nr.: 8874
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Dan + Shay - where it all began [2014]
Neues, hochtalentiertes Duo aus Nashville! Hinter Dan + Shay stehen die beiden jungen Musiker und Songwriter Dan Smyers und Shay Mooney, die sich 2012 in Nashville trafen und spontan beschlossen, im gemeinsamen Songwriting ihr Glück zu versuchen. Die Chemie stimmte, die Ideen sprudelten und mit Ihrem Warner Brothers-Majordebüt "Where I All Began" hat man sicher viel mehr erreicht, als man zunächst in den kühnsten Träumen erhofft hatte. Dass man gleich noch on top eine ACM Vocal Group Of The Year-Nominierung einheimste, einen Grand Ole Opry Auftritt verbuchen konnte und mit arrivierten Musikern wie Blake Shelton auf Tour geschickt wird, setzte dem Ganzen sicherlich noch die Krone auf. Nicht zu vergessen ihre erste Single "19 You + Me" (schöne Heartland-trächtige E-Gitarren-/ Piano-/Mandolinen-unterlegte Powerballade in Rascal Flatts-Manier), die mittlerweile kurz davor ist, die Top 10 der Bilboard Country Single Charts zu knacken. Auch wenn wir uns hier in New Country-Mainstream-Pop-Gefilden bewegen muss attestiert werden, dass die ganze Sache sehr organisch herüberkommt, nicht zuletzt auch ein Verdienst von Musikern wie Adam Shoenveld, Bryan Sutton und Danny Orton, die das Ganze immer genügend country-affin und stilsicher mit in Szene setzen. Sämtliche Stücke stammen aus der Feder der beiden Hauptprotagonisten in Asssistenz einiger namhafter Co-Autoren wie Danny Orton, Ben Hayslip, Rhett Akins oder Nathan Chapman. Produziert hat Dan Smyers, wobei Danny Orton, Scott Hendricks und Chris deStefano teilweise als Co-Produzenten fungierten. Dan erweist sich zudem als Gitarren- und Banjospieler, Percussion sowie Backgroundsänger. also als breit aufgestellter Musiker, während Shay Mooney sich auf den Lead-Gesang (er klingt fast wie ein Zwillingbruder von Gary LeVox) und das Akustikgitarrenspiel konzentrierte. Beide sehen zudem blendend aus und werden sicher gerade bei der weiblichen Klientel so manches Herz brechen. Die Songs bewegen sich in Sphären zwischen den omnipräsenten Rascal Flatts und Keith Urban, und verbreiten auch mit den hervorragend sitztenden Harmoniegesängen eine sommerliche, gute Laune. Ideal für eine Seasidetour mit eine paar netten Mädels hinten im offenen Cabriolet. Adam Shoenveld mit seinen gut getimeten E-Gitarren-Soli und Bryan Sutton mit seinem variablen und filigranen Akustikgitarren-, Mandolinen- und Banjospiel sorgen immer wieder für die instrumentellen Highlights. Hitverdächtig sind eigentlich alle Stücke durch die Bank. "Nothing Like You", "Parking Brake" und "Party Girl" (mit "Ooh-ooh-ooh"-Gastvocals von Carolyn Dawn Johnson) dürften aufgrund der markanten und im Gehörgang haften bleibenden Refrains das höchste Chartpotential beinhalten. Im letzten Viertel wird mit der Hinzunahme von Cello-Einlagen bei Tracks wie "I Heard Goodbye", "Party Girl" und dem abschließenden, wunderbar melancholischen "Close Your Eyes" zusätzlich atmosphärisch gepunktet. Dan + Shay alias Dan Smyeers und Shay Mooney bereichern mit ihrem frischen, unverbraucht klingenden Debüt Nashvilles Countrypop-Szene auf äußerst angenehme Weise. Wer ein Faible für mainstreamorientierte Duos der Marke Love & Theft, Blue County & Co. besitzt und generell frischem New Countrypop mit Niveau aufgeschlossen ist, dürfte hier an der richtigen Adresse sein. Nicht zuletzt auch ein heißer Tipp für Leute, die unbedingt eine ernsthafte Alternative zur Überbrückung bis zum nächsten Rascal Flatts-Album suchen. Dan + Shay kommen mit ihrem Erstling "Where It All Began" richtig gut aus den Startlöchern! So kann es gerne weiter gehen! (Danierl Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Show You Off - 3:03
2. Stop Drop + Roll - 3:17
3. 19 You + Me - 3:37
4. What You Do To Me - 3:30
5. Can't Say No - 2:54
6. First Time Feeling - 3:59
7. Nothin' Like You - 3:06
8. Somewhere Only We Know - 3:06
9. Parking Brake - 3:36
10. I Heard Goodbye - 3:41
11. Party Girl - 3:52
12. Close Your Eyes - 3:56

Art-Nr.: 8517
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Houser, Randy - fired up [2016]
Klasse, neues Album von Randy Houser. "Fired Up" heißt sein Werk, das bisher vierte in seiner, seit 2008 anlaufenden Karriere, was im übertragenen Sinne ja so etwas wie "hoch motivier" bedeutet. Nach einer, für einen passionierten Songwriter wie Houser (schrieb ja unter anderem auch Trace Adkins‘ "Honky Tonk Badonkadonk") schon fast unendlich lang erscheinenden Pause seit seiner letzten CD "How Country Feels", von drei Jahren, merkt man ihm den hohen "Motivationsgrad" auch regelrecht an. Randy "feuert" eine ordentliche Salve mit satten 17 neuen Songs ab, unter anderem auch seinen aktuellen Riesenhit "We Went" (eingängiger, rhythmischer, sogar durchaus tanzbarer New Country), der in den Country Airplay-Charts auch sofort auf den ersten Platz geschossen ist. Randy selbst war in fünf Tracks kompositorisch involviert und beweist auf "Chasing Down A Good Time" (geschrieben zusammen mit Jeffrey Steele und Anthony Smith - markant euphorischer Refrain, klasse Tempowechsel), "Senior Year" (Akustikgitarrenuntermalung, Steel-Tupfer, Powerrefrain), "Lucky Me" (tolle Melodie, Bariton-E-Gitarre, Steel-, Orgelfills, Slide-Solo, überaus hitverdächtig), dem knackig rockenden "Before Midnight" (Jason Aldean-Stil) und dem wahrhaften Lovesong "True" (voller Emotionen, hinreißendes E-Gitarren-Solo), seine außergewöhnlichen Songwriter-Skills. Auch der Rest der Stücke wurde natürlich vom Who-Is-Who der Nashville-Schreiber kreiert (u. a. Dallas Davidson, Ben Hayslip, Rhett Akins, Craig Wiseman, Shane Minor, Brice Long, Michael Dulaney, Tony Martin, Ashley Gorley). Der 2. vorgesehene Single "Song Number 7" (hier demnach auch an siebter Stelle platziert - melodischer Midtempotrack, mitgeschrieben von Jungstar Chris Janson) dürfte aufgrund der markanten und leicht merkbaren/nachsingbaren Refrainzeile ebenfalls beste Aussichten auf einen großen Charterfolg haben. Toll natürlich auch der Titelsong "Fired Up" (Steel, Orgel, Southern E-Gitarren-Solo) mit seiner starken E-Hook und Housers zündendem Gesang (insgesamt auch sehr flexible und starke Leistung). Die wunderbare Southern Soul-Ballade "Little Bit Older", mit dezentem "Knockin‘ On Heaven‘s Door"-Flair, bereitet unweigerlich Gänsehaut (inkl. fulminantem E-Gitarren-Solo). Ein absolutes Highlight! Aus der Feder der Warren Brothers stammt der, mit ihrem eigenwilligen Humor, inszenierte Titel "Hot Beer And Cold Women". Der in Nashville sich in aller Munde befindliche Chris Stapelton ist auf der Blockbuster-tauglichen Powerballade "One Way" (Streicher, Piano, dramatisches E-Gitarren-Solo) sowohl kompositorisch als auch mit Background-Gesang involviert. Das zum Abschluss schön swampig, in Redneck-Manier groovende "Whiskeysippi River" (erneut starkes E-Gitarren-Solo) hätte Trace Adkins auch wieder gut zu Gesicht gestanden und wird von Houser ebenso mit Bravour gemeistert. Ein tolles Ende eines bärenstarken Albums, das, gemessen an der hohen Anzahl der Liedern, eine Hitdichte aufweist, die ihresgleichen sucht. Dabei gelingt Randy Houser und seinem Produzent Derek George ein fast perfekter Spagat zwischen kommerziellem Anspruch und musikalischem Ethos. Denn anders wie viele seiner Kollegen Luke Bryan, Thomas Rhett & Co. in letzter Zeit, lässt Randy seine Country Roots weiterhin maßgeblich in seine Musik einfließen und nicht als reine Alibi-Funktion verkümmern. Das Werk erinnert in seiner Art ein wenig an Justin Moores starken Longplayer "Off The Beaten Path". Der Mann aus Jackson, Mississippi (mittlerweile ja beim Broken Bow Unterlabel Stoney Creek Records beheimatet) hat sich somit längst zu Recht fest in der Elite Nashvilles etabliert, was "Fired Up" sicher noch einmal deutlich untermauern wird. Starker Country-/New Country-Stoff, der in diesem Jahr in allen Belangen noch für viel Furore sorgen wird! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Back - 3:32
2. We Went - 2:59
3. Chasing Down a Good Time - 3:33
4. Senior Year - 3:59
5. Mine Tonight - 3:25
6. Lucky Me - 3:42
7. Song Number 7 - 2:59
8. Before Midnight - 3:14
9. True - 3:49
10. Yesterday's Whiskey - 3:42
11. Fired Up - 3:34
12. Little Bit Older - 2:49
13. Gotta Get You Home - 3:43
14. Hot Beer and Cold Women - 3:46
15. Same Ole Saturday Night - 3:31
16. One Way (Bonus Track) - 3:43
17. Whiskeysippi River (Bonus Track) - 4:02

Art-Nr.: 9127
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Keith, Toby - 35 mph town [2015]
"35 Mph Town" heißt das neue Album des Country-Superstars - und es ist wieder ein klasse Teil geworden! Man kann zu Toby Keiths Musik und seiner darin enthaltenen Botschaften stehen, wie man will, fest steht aber, dass der Mann sich niemals zugunsten irgendwelcher zeitgenössischer Trends verbiegen lassen würde, wie es in Nashville bei vielen Interpreten zur Unsitte geworden ist. Und so zieht er mit seinem mittlerweile 18. Album "35 Mph Town" auch konsequent wieder 'sein Ding' durch. Ehrlicher New Country, mit einigen trinkfreudigen, patriotischen und aus seiner Sicht lebensnahen Statements, produziert von ihm selbst zusammen mit Bobby Pinson (ein Song mit Mac McAnally), fein eingespielt von Nashvilles Top-Studiomusikern (u. a. Chad Cromwell, Ilya Toshinsky, Kenny Greenberg, Brent Mason, Eric Darken, Danny Rader, Steve Nathan, Russ Pahl). Und so hat das Werk auch nur ganz knapp die Pole-Position der Billboard Album Charts verpasst, trotzdem mit Platz 2 wieder eine beachtliche Platzierung erreicht. Keith startet seine neue CD mit dem versöhnlich anmutenden "Drunk Americans", ein patriotisches Lied aus der Feder von Brandy Clark, Bob DiPiero und Shane McAnally, die einzige Komposition, an der Toby nicht beteiligt war (der fast komplette Rest stammt von ihm und Bobby Pinson). Wenn betrunkene Menschen zusammen singen, ist es, auf die einfache Formel gebracht, egal, ob sie Malocher, Manager, Cowboys oder Rothaut, Prom Queen oder Stripperin, Demokraten oder Republikaner sind. Klasse dann der von einer satten Horn Section unterstützte Uptempo Country Rocker "Good Gets Here". Das zu einem späteren Zeitpunkt folgende "10 Foot Pole" schlägt mit ein bisschen polterndem Lynyrd Skynyrd-Flair in eine ähnliche Kerbe. Der Titelsong beschreibt (Tobys Gesang voller Pathos) die sich immer mehr zum Negativen verändernden Zeiten in Amerikas Kleinstädten, übrig geblieben sei meist nur noch das Tempolimit von 35 mph. Ein wunderbarer relaxter Track ist "Rum Is The Reason", das, von Steel Drums unterlegt (klasse gespielt von Robert Greenidge), dezentes Calypso Feeling vermittelt. Bizarr die Aussage, dass, wenn Stalin und Hitler, statt Wodka und Bier, Rum getrunken hätten, wäre der Menschheit ihre Schreckensherrschaft wohl erspart geblieben, denn Piraten haben ja aufgrund ihres Rum-Konsums auch nie die Welt regiert. Politikgeschehen aus der vereinfachten Sicht eines Toby Keith, trotzdem ein herrliches Stück! Mit "What She Left Behind" folgt eine eingängige und sehr melodische Countryballade über das Verlassenwerden. Großartig auch das in 'Crying In My Beer'-Tradition gebrachte "Haggard, Hank & Her". Zu tollen Akustik- und Bariton-E-Gitarrenklängen, hallender Orgel und weinender Steel, wird Whisky-besäuselt an der Theke über das verpatzte Leben sinniert. Klasse hier auch die dezenten Harmonies von der guten Mica Roberts. Beim etwas wehmütig und melancholisch (wunderbare Akkordeon-Unterlegung) rüber kommenden "Sailboat For Sail" geben sich Toby und Jimmy Buffett gegenseitig die Ehre. Der etwas augenzwinkernde und selbstironische 'One Night Stand'-Song "Every Time I Drink I Fell In Love" drückt dann noch mal auf die Tube und beweist, dass sich Toby durchaus auch selbst auf die Schippe nehmen kann. Launiger, in Bakersfield-Manier gespielter Country Rock mit feinem Gitarren- /Banjo-Arrangement und kleinem Instrumental-Ausklang. Am Ende überrascht der 320 Millionen Dollar schwere Country-Entertainer mit einem echten Streicher-untermalten Schmachtfetzen: "Beautiful Stranger". Das ist dann doch sehr gewöhnungsbedürftig für ein musikalisches Raubein, das sich eigentlich lieber über 'Drinking Beer' und 'Kicking Ass' auslässt. Trotzdem insgesamt eine schöne Herz-Schmerzballade. Toby Keith lässt mit seinem aktuellen Werk "35 Mph Town" wieder nichts anbrennen. Man bekommt, wo Toby Keith drauf steht, auch den authentischen Toby Keith geboten. Und wenn man sein typisch selbstgefälliges, zufriedenes Grinsen auf dem Backcover (alle Songtexte sind übrigens im beigefügten Booklet enthalten) sieht, weiß man, genauso wie er, dass die Toby Keith-(New)Country-Welt nach wie vor noch im Lot ist. Sehr gute Leistung! "Classic Toby at his best"! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Drunk Americans - 3.20
2. Good Gets Here - 2.20
3. 35 mph Town - 3.40
4. Rum Is The Reason - 3.17
5. What She Left Behind - 3.32
6. 10 Foot Pole - 2.55
7. Haggard, Hank & Her - 3.20
8. Sailboat For Sale (feat. Jimmy Buffett) - 3.08
9. Every Time I Drink I Fall In Love - 3.40
10. Beautiful Stranger - 4.17

Art-Nr.: 8999
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Maddie & Tae - start here [2015]
Bärenstarkes Debutalbum des fantastisch harmonierendes Duos Maddie & Tae, das sind die beiden großartigen Singer-Songwriterinnen Maddie Marlow und Taylor Dye (an allen Songs sind sie kompositorisch beteiligt), die mit ihrer wunderbaren Musik nicht nur die Countryfans in Nashville, sondern auch die Kritiker und Experten begeistern. Ja, diese Mädels tun Nashville richtig gut. Mit ihren herausragenden Stimmen und ihrem vorzüglichen Songmaterial schaffen die beiden, und das macht sie so besonders, eine erstklassige Balance zwischen astreinen, schön traditionell fundamentierten, allerdings sehr zeitgemäß in Szene gesetzten Countrynummern (wie etwa der herrliche Opener "Waiting on a plane", der auch wunderbar in das Repertoire von nicht zu poppigen Lady Antebellum passen würde, oder das grandiose, flockige "Downside of growing up" mit seiner exzellenten Madolinen-, Gitarren-, Mundharmonika-, Banjo,- Pedal Steel-Begleitung, das auf der Schiene der überragende Ashley Monroe dargeboten wird) und sehr modernem New Country-Material, das auch mal auf poppiges "Programming" zurückgreift (wie zum Beispiel ihr großer Hit, das schmissige "Girl in a Country Song"), wobei jedoch niemals auch nur ansatzweise die "echte" Countrybasis aussen vorgelassen wird. Und dann diese Stimmen! Kein Frage, diese Mädels sind "real Country"! Mit an Bord sind solche 1a-Musiker wie etwa Dan Huff (der auch produzierte), Jimmy McPherson an den Gitarren, Paul Franklin und Dan Dugmore (Pedal Steel), Shannon Forest (Drums), Ilya Toshinskiy (Acoustic Guitar, Banjo, Mandoline), Stuart Duncan (Fiddle), und viele andere. "Maddie & Tae are far more than one-trick ponies. They stick to their guns on their full-length debut standing country proud", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. "Start here" ist ein super Start für die beiden, denen mit dieser prächtigen Musik eine blendende Karriere bevorstehen könnte. Weiter so, Mädels!

Das komplette Tracklisting:

1. Waitin on a Plane - 3.26
2. Girl in a Country Song - 3.37
3. Smoke - 3.01
4. Shut Up and Fish - 3.18
5. Fly - 3.37
6. Sierra - 2.45
7. Your Side of Town - 3.02
8. Right Here, Right Now - 3.37
9. No Place Like You - 3.19
10. After the Storm Blows Through - 3.42
11. Downside of Growing Up - 3.28

Art-Nr.: 8961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Mavericks, The - mono [2015]
Raul Malo's Mavericks mit einem neuen, fulminanten Album! Produziert von Niko Bolas, im übrigen, entsprechend dem Album-Titel, im Mono-Sound, liefert die Band 12 neue, herausragende Songs ab, alle im typischen, nostalgisch angehauchten Mavericks-Gewand, dennoch voller zügelloser Spielfreude und Frische daher kommen. Wir hören temperamentvolle, von heissen, wunderbar tanzbaren Rhythmen geprägte und mit prächtigen Bläsern aufgeheizte Uptempo-Nummern, hinreissend schöne, traurige Balladen und gut gelaunten Tex Mex-Country (grandios beispielsweise das alte Doug Sahm-Cover von "Nitty Gritty"). Raul Malo singt einmal mehr fantastisch. Er ist und bleibt so etwas wie der "neue" Roy Orbison. Die Band ist in brillanter Verfassung, "Mono" ein bravouröses Album!

Das komplette Tracklisting:

1. All Night Long - 3:56
2. Summertime (When I'm With You) - 3:00
3. Pardon Me - 3:45
4. What Am I Supposed To Do - 3:02
5. Stories We Could Tell - 3:55
6. What You Do To Me - 3:19
7. Let It Rain (On Me) - 2:59
8. The Only Question Is - 4:09
9. Out The Door - 3:31
10. (Waiting For) The World To End - 4:22
11. Fascinate Me - 3:43
12. Nitty Gritty - 3:05

Art-Nr.: 8802
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Moore, Kip - wild ones [2015]
Zweites Studioalbum des aus Tifton, Georgia stammenden Country-Singer/Songwriters! Nachdem Kip Moore mit seinem Debüt "Up All Night" einen sensationell guten Einstand in Nashville gefeiert hatte (Album Platz 3, die Single "Somethin' 'Bout A Truck" sein erster Nr.1-Hit, "Beer Money" und "Hey Pretty Girl" jeweils nochmal unter den Top-10), folgt jetzt mit "Wild Ones" der bereits heiß erwartete Nachfolger (wieder bei MCA Nashville), nachdem er zwischenzeitlich mit "Young Love" und "Dirt Road" bereits zwei Singles auf den Markt "geworfen" hatte. Das damit schon unter beträchtlichem Erfolgsdruck stehende Werk stellt eine behutsame und gut durchdachte Verifikation des Vorgängers dar, also quasi ein Upgrade, bei dem an den bewährten Stärken festgehalten wurde und in vereinzelten Fällen ein wenig gefeilt und geändert wurde. Im Wesentlichen ist hier die etwas stärkere Rockausrichtung zu erwähnen. Besonders hervorzuheben ist, dass Kip, wie schon zuvor, wieder konsequent sämtliche dreizehn Lieder (mit einigen bewährten und ein paar neuen Co-Writern) kreiert hat, was in diesen Künstlersphären nicht alltäglich ist (viele wählen sich ja meist bequem auf sie zugeschnittenes Fremdmaterial aus). Hut ab dafür. Geblieben ist angesichts der begonnenen Erfolgsstory natürlich seine Kooperation in Sachen Produktion mit Hitschreiber Brett James, der auch zwei Stücke kompositorisch begleitet und bei ein paar Background Vocals beigesteuert hat. Lediglich beim Opener und zugleich dem Titelstück "Wild Ones", ein Percussion- und Basslinien-betonter Midtempotrack mit einem euphorisch gesungenen Refrain, hat der sich ebenfalls gut im Geschäft befindliche Chris DeStefano an den Reglerknöpfen mitgewirkt. Das folgende, sehr flockig und poppig ins Ohr gehende "Come And Get It" überrascht am Ende mit einem überaus intensiven, E-Gitarren-dominierten Instrumentalfinish. Für einige hitverdächtige Momente des Silberlings sorgen wieder die eingespielten Erfolgsautoren Troy Verges und Blair Daily ("Beer Money"), die auf Sachen wie "Girl Of The Summer" (heartlandträchtige Power-Ballade), "What Ya Got On Tonight" (markante E-Gitarrenlinie, energiegeladener Refrain/Rhythmus) und dem, mit dezent keltischem Flair behafteten "Running For You" (klasse E-Gitarren-Solo) eindrucksvoll demonstrieren, wie man in Nashville den Nerv der Zeit trifft. Klasse auch das mit Westin Davis und Dan Couch atmosphärisch konstruierte "That Was Us", bei dem die in Axel Rose-/Kid Rock-Manier gebrachten Refrains/Harmoniegesänge schöne Farbtupfer abgeben. Zu einem Favoriten bei Kips Live-Konzerten (zur Zeit ist er ja mit Dierks Bentley und Canaan Smith groß auf Tour) dürfte im patriotisch geprägten "Amiland" das heroische "Lipstick" ('Hey'- Schlachtgesänge, ein wenig John Farnham-90er Stadion-Flair) avancieren, in dem Kip in so ziemlich allen bekannten Regionen der Staaten den Lippenstift seiner Liebsten küssen möchte. Sehr schön und im Refrain mitsingbar das ebenfalls Heartland-gefärbte "Heart's Desire". Textlich überzeugt "Complicated", wo mit starken Zeilen wie "All I know sometimes you love it, sometimes you hate it, but what good’s love if it ain’t a little complicated? No it don’t always go like you always hoped it would, but sometimes complicated is pretty damn good"” proklamiert wird, dass echte Liebe nicht immer nur "Friede, Freude Eierkuchen" bedeuten muss. Banjo und E-Gitarren führen den wohl Country-behaftesten Song "I'm To Blame". Das Stück klettert als erste Single gerade in den Charts nach oben. Steve Millers "The Joker" dürfte bei "That's Alright With Me" Pate gestanden haben. Ein lustiger Text und eine typisch coole Gesangsperformance von Kip runden diesen launigen Track ab. Das Piano-betonte "Comeback Kid" überzeugt in dezent pathetischer Weise im Stile großer zeitgenössischer, amerikanischer Songwriter wie z. B. Will Hoge und legt noch ein paar persönliche Seiten des Protagonisten offen. Ein recht emotional und autobiografisch gefärbter, starker Abschluss. Kip Moore hat mit "Wild Ones" dem Druck des erfolgreichen Vorgängers problemlos standgehalten, was, wie beschrieben, umso mehr zu würdigen ist, da es sich hier um Kompositionen handelt, in die er sich ausschließlich selbst miteingebracht hat. Das Album wird sicherlich einige Hits hervorbringen und vielleicht auch Chancen für diverse Nominierungen bei den anstehenden Awards in der einen oder anderen Sparte haben. Dazu muss man Kip eine deutlich spürbarere Reife und Weiterentwicklung attestieren. Bester Stoff für Liebhaber auf der Höhe von jungen Wilden wie Eric Church, Keith Urban, Tyler Farr & Co.! Dickes Kompliment dafür! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wild Ones - 3:21
2. Come And Get It - 4:55
3. Girl Of The Summer - 3:56
4. Magic - 3:36
5. That Was Us - 3:59
6. Lipstick - 4:17
7. What Ya Got On Tonight - 2:59
8. Heart's Desire - 4:20
9. Complicated - 3:02
10. I'm To Blame - 2:16
11. That's Alright With Me - 3:36
12. Running For You - 3:32
13. Comeback Kid - 3:13

Art-Nr.: 8960
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Old Dominion - meat and candy [2015]
Starkes Debütalbum der Newcomer-Band Old Dominion, die mit "Break Up With Him" sofort einen Hit in den Billboard-Country-Singlecharts landete. Auch wenn der Bandname vermutlich bei den meisten Leuten zunächst Achselzucken auslösen wird, werden einige der Bandmitglieder so Manchem beim Studieren von New Country-Alben zumindest unbewusst schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen sein, denn deren Frontmann Matthew Ramsey, Multiinstrumentalist Trevor Rosen und Gitarrist Brad Tursi haben bereits erfolgreich Stücke für keine geringeren Interpreten wie u. a. The Band Perry ("Chainsaw", "Better Dig Two"), Dierks Bentley ("Say You Do"), Chris Young ("Neon"), Craig Morgan ("Wake Up Lovin' You"), Tyler Farr ("A Guy Walks Into A Bar"), Kenny Chesney, Keith Urban, Blake Shelton, Sam Hunt oder die Randy Rogers Band kreiert. Zu den Dreien gesellen sich Whit Sellers am Schlagzeug und Geoff Sprung am Bass, als prominenter Gastspieler konnte sich Ilya Toshinsky noch an Banjo, Mandoline, Hi-String-, Resonator- und Akustikgitarre austoben. Beim Songwriting assistierten zum Teil Nashville-Größen wie Russ Copperman und Shane McAnally - letztgenannter hat ihr Major Erstlings-Werk "Meat And Candy" dann auch mit einem schön klaren, transparenten Sound produziert. Old Dominion haben sich dem klassischen, gut gemachten Mainstream Country verschrieben. Jedes Stück der insgesamt elf Tracks geht gut ins Ohr und weist erhebliches Hitpotential, sowohl in Richtung Country-, als auch der allgemeinen US-Billboard-Charts auf. Um die countrytypischen Feinheiten neben den durchaus prägnanten Gitarren aufzuspüren, muss man sehr aufmerksam zuhören. Die Songs haben ihr Fundament im Pop Rock, sind aber derartig schön und versiert eingespielt, dass man mit ihnen sofort "warm" wird. Nicht zuletzt auch ein Verdienst von Matthew Ramseys angenehmer, leicht rauchiger Stimme (Richtung James Otto, Pat Green ). Der Opener "Snapbac"“ bietet sofort rhythmischen Stoff für die heutige Jung-Generation, begleitet von euphorischen "Who-oh-oh"-Gesängen. Klasse hier das kurze E-Gitarren-Slide-Solo. Wunderbar instrumentiert ist das relaxte "Half Empty" (schöne Stratocaster- und E-Pianoklänge), bei dem Ramsey im Geiste neben einer Dame in der Bar metaphorisch sinniert, ob das Glas halb voll oder leer ist. Die Powerballade "Wrong Turns" enthält flapsige Synthie-Spielereien, aber auch tolle Heartland Twin-Gitarren. Herrlich das mega-cool groovende "Said Nobody", das zum Genießen kühler Drinks in der Bodega am abendlichen Palmenstrand einlädt. Ebenfalls gute Laune verbreitet auch das verspielte "Crazy Beautiful Sexy" und macht seinem Titel alle Ehre. Wunderbar eingängig auch das Piano-lastige, an Phil Vassar erinnernde "Nowhere Fast". Mit Handclaps rhythmisch unterlegt, nimmt einen vor allem der fröhliche Refrain von "Beer Can In A Truck Bed" gefangen. Klasse auch die E-Gitarrenbegleittöne inklusive des Solos. Der bereits zu Anfang erwähnte Hit "Break Up With Him" kombiniert hippen Sprechgesang in der Art eines Kip Moore mit melodischem Powerrefrain und starken E-Gitarren. Von einer angenehmen Akustikgitarre wird "Song For Another Time" eingeleitet und beendet, in dem so einige Hits vergangener Zeit wie "Browne-Eyed Girl", "Paradise City", "Candle In The Wind" etc. gewürdigt werden. Toll hier das heulende E-Gitarren-Solo. Das melodische und stark gesungene "Til It's Over" sowie das atmosphärische "We Got It Right" beenden ein harmonisches und sehr melodisches, instrumentell mit vielen Feinheiten erstklassig eingespieltes Gesamtwerk, das auf ganzer Linie überzeugt, sofern man die "Country-Fünf" auch "mal gerade sein" lassen kann. Auch das kunterbunt gestalte Cover Artwork mit den schrill kombinierten Süß- und Fleischköstlichkeiten, präsentiert von einer hübschen Dame passt da ins Schema. Zu Old Dominions "Meat And Candy" sollte bedenkenlos zugreifen, wer mit den letzten Sachen von Billy Currington, Tyler Farr, Sam Hunt, Kip Moore, Thomas Rhett & Co., aber auch einem Blake Shelton und Keith Urban sehr leben konnte. Insgesamt richtig gut gemachter, sehr kompetenter, dieser Tage hoch angesagter Nashville-Stoff , der ganz sicher eine Menge Hits abwerfen wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Snapback - 3.26
2. Half Empty - 2.50
3. Wrong Turns - 3.28
4. Said Nobody - 3.04
5. Crazy Beautiful Sexy - 3.08
6. Nowhere Fast - 3.08
7. Beer Can in a Truck Bed - 3.21
8. Break Up with Him - 3.27
9. Song for Another Time - 3.11
10. Til It's Over - 3.27
11. We Got It Right - 3.15

Art-Nr.: 9032
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Ray, Michael - same [2015]
Neuer, talentierter "Jungspund" am Major-Countryhimmel! Michael Ray, aus dem kleinen Nest Eustin in Florida stammend, kommt wie es so oft ist, aus einer musikalischen Familie. Ein Garth Brooks-Konzert in Orlando war schließlich der berühmte Auslöser, der Michael zum Start einer Karriere als Countrymusiker bewegte. Nachdem er und seine Band sich zunächst mit unzähligen Konzerten in Florida eine heimatliche Fanbasis erspielt hatten, folgte konsequenterweise der Schritt nach Nashville. Auch hier war der Weg zunächst nicht auf Rosen gebettet. Erst ein von Big & Rich initiierter Kontest, den Michael gewann, brachte schließlich den Durchbruch und letztendlich den Deal mit Warner Bros. Nashville. Ray wurde von Produzentenikone Scott Hendricks (u. a. Blake Shelton, Brooks & Dunn, Alan Jackson) unter die Fittiche genommen und der ist gleich voll des Lobes: "Michael, he’s got it all. He sings well. He’s a really seasoned entertainer. Girls find him not hard to look at. He’s got the drive, the motivation, the work ethic, the right attitude going into this thing. He’s been great to work with in the studio, just getting better and better every time we’re recording. He takes it seriously, and we do have really high hopes for him." Der Bursche mit der Vorliebe für aufwendige Arm-Tattoos (wie man es auf den Bildern der CD gut entnehmen kann), startet sein Debüt mit der ersten Single "Kiss You In The Morning", ein schmissiges, positive Energie verströmendes Lied, das, nicht nur der Stimmenähnlichkeit wegen, Parallelen zu Blake Shelton aufweist. Ist direkt unter den TOP-10 der Billboard-Country-Single-Charts eingeschlagen. Weiter geht es in Jason Aldean-Manier mit "Another Girl", ein Stück mit schön rockig treibendem Southern Groove. Ein Fan-Favorit ist bereits "Real Man Loves Jesus" - wen wundert's - aus der Feder der Pastoren-Söhne Brad und Brett Warren. Tollen satten Country Rock bietet "Livin' It Up", Insider kennen das Stück vielleicht noch von Emerson Drives "Believe". Der großartige Big & Rich-Track "Run Away With You" wurde von Michael und John Rich neu aufgemöbelt. 'Kiss a little more' heißt die einfache Botschaft auf dem ruhigen "Think A Little Less", gefolgt von der Piano-geladenen Ballade "I Wish I Was Here". Das von einem markanten E-Bariton-Gitarrenriff geführte "This Love" erweist sich als tanz- und radiotaugliche Nummer. Auch das melodische "Drivin' All Night" empfiehlt sich nicht nur fürs Nachtradio. Mit "Everything In Between" folgt eine weitere, tolle, sehr atmosphärische Ballade. Klasse hier die etwas düster anmutenden Steeltupfer von Russ Pahl, die dem Lied eine gewisse Tiefe verleihen. Überhaupt muss man hier wieder die Klassemusiker aus der Eliteliga Nashvilles (u.a. Nir Z, Adam Shoenveld, Troy Lancaster Charlie Judge, Michael Rojas, Perry Coleman) erwähnen, die sich für den Debütanten sichtlich ins Zeug legen. Besonders Dany Radar mit seinem glasklaren, variablen Akustikgitarrenspiel (allein schon das Banjo-ähnliche Wirken auf "Kiss You In The Morning" ist bärenstark) und die E-Gitarristen setzten ihr großartiges Können immer wieder in Szene. Am Ende huldigt Michael auf "Somewhere South" seinen Südstaaten-Wurzeln, dazu gibt’s zum Abschluss passender Weise eine kurze Mini-E-Gitarren Twin.-Einlage. Michael Ray eröffnet sein Nashville-Stell-Dich-Ein mit der frischen Energie eines unverbrauchten Major-Neulings auf Höhe von Kollegen wie dem bereits erwähnten Blake Shelton. Justin Moore, Chris Young, Jake Owen, Dustin Lynch & Co. Das erstaunlich reif wirkende Debüt des typischen Mädchenschwarms wird neben "Kiss You In The Morning" sicherlich noch jede Menge weiterer Hits abwerfen. Ein wirklich vielversprechender Karrierestart mit einem klasse Album! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Kiss You In The Morning - 3.01
2. Another Girl - 3.00
3. Look Like This - 3.13
4. Real Men Love Jesus - 3.11
5. Livin' It Up - 3.03
6. Run Away With You - 3.40
7. Think A Little Less - 2.57
8. Wish I Was Here - 3.20
9. This Love - 2.58
10. Drivin' All Night - 3.43
11. Everything In Between - 3.29
12. Somewhere South - 3.40

Art-Nr.: 8934
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Rucker, Darius - southern style [2015]
Großartig! Darius Rucker mit seinem bislang mit Abstand stärksten Album. "Southern Style", ein Werk, bei dem der Name auch wirklich Programm ist. Dreizehn wunderbare, neue Tracks, durchströmt von einem herrlich relaxten omnipräsenten "Southern Flavor", einfach nur zum Genießen! Der ehemalige aus Charleston, South Carolina stammende Frontmann der Rockband Hootie & The Blowfish hat mit seinem Schwenk als Solo-Interpret ins Countrygenre alles richtig gemacht. Als dunkelhäutiger Künstler kann er hier sogar fast so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen. Alle seine bisherigen Alben, wie auch die auserkorenen Singles waren überaus erfolgreich. Auch "Southern Style" hat sofort, und das vollkommen zu Recht, die Spitze der Billboard Country-Album Charts erklommen. Rucker beginnt sein Werk mit dem launigen, Popcorn-trächtigen "Homegrown Honey", das unter Mithilfe von Nathan Chapman und Lady Antebellum-Frontmann Charles Kelley entstanden ist. Eine flockige, hippe E-Gitarrenlinie inkl. eines Southern-mäßigen Solos, ein spaßiger Text über ein flottes Southern Girl in New York hievten den Opener, zugleich erste Single de Albums, sofort unter die Top Ten. Apropos Songwriter: Auch bei den restlichen Tracks assistierten Darius mit Leuten wie Mark Nesler, Rivers Rutherford, Ashley Gorley, Rhett Akins, Troy Verges, Blair Daily, Hillary Lindsey, Monty Criswell etc. - das "Who-Is-Who" der Szene. Ein zusätzlicher Beweis dafür, dass der Mann zur Zeit absolut gefragt ist. Auch was die Musiker angeht, hat Capitol Records natürlich groß aufgefahren: Leute wie u. a. Shannon Forrest, Greg Morrow, Jt Corenflos, Brent Mason, Michael Rhodes, Danny Rader, Gordon Mote usw. sind da absolute Qualitätsgaranten, denen man auch hörbar den Spaß am guten Songmaterial anmerkt. "Good For A Good Time" hält den Stimmungspegel zunächst weiter hoch, allerdings diesmal auf deutlich countrylastigerem Terrain. Dobro, Honky Tonk-Piano, Fiddle und Telecaster geben bei diesem Saloonfeger den Ton an. Erst mit "Baby I’m Right" driftet Rucker in deutlich ruhigere Gefilde ab. Ein grandioses melodisches Duett mit der famos (mit) singenden Mallary Hope (im Stile von Lee Ann Womack, Chely Wright), das so ein wenig an frühere Kollaborationen von Josh Abbott (Josh Abott Band) und Kacey Musgraves erinnert. Klasse hier die von Andy Leftwich gespielte zirpende Mandoline. Das Titelstück "Southern Style" ist eine herrliche Hommage an das Lebensgefühl des Südens mit all seinen Klischees ("…she loves Lil Wayne and Lynyrd Skynyrd, keeps her tan lines in the winter…"), musikalisch natürlich mit typischer Slide-Gitarre (Pat Buchanan und Rich Robinson) in Szene gesetzt. Das mit Josh Thompson und Jessi Alexander geschriebene "High On Life" bietet ebenso wie das fröhliche "You, Me And My Guitar" (beide wieder mit toller Mandoline) beschwingten Southern Country Rock, während der Lovesong "Perfect", sowie das klasse instrumentierte "Low Country" (Slide und Manoline, Orgel) eher balladeskere, melancholischere Töne anstimmen. Hier kommt Darius‘ markanter Gesang (übrigen wieder eine Glanzleistung von ihm) natürlich besonders gut zur Geltung. "Need You More" mit synthetischen Streicherarrangements und Harmoniegesängen im Power-Refrain ist der Blockbuster-taugliche Song für Ruckers kommende Stadion-Auftritte. Schönen ruralen Country mit positiver Aura serviert Rucker auf "Half Full Dixie Cup". Das herrliche Zusammenwirken von Aubrey Haynies Fiddle und Mike Johnsons Dobro machen diesen musikalischen Becher halbvoll und nicht halb leer. 'Lighter Up" stampft unter der Führung von Bobby Terrys Banjo und knackigen E-Gitarren in Southern Rock-Manier, bevor Darius mit den Abschlusstracks "You Can Have Charleston" (in seiner Heimatstadt wurde übrigens jetzt zu seinen Ehren eine Straße in den Darius-Rucker-Boulevard umbenannt) und "So I Sang" in deutlich nachdenklicheres, teilweise autobiografisches Material driftet. Zwei Stücke voller Intensität, die nochmal seine einzigartige Stimme in den Vordergrund rücken. Produziert haben die beiden Urgesteine Frank Rogers (acht Songs) und Keith Stegall (fünf Songs) in einem angenehm klingenden Soundspektrum. Darius Rucker fügt der Liste seiner bisherigen, hervorragenden Alben mit "Southern Style" ein weiteres, ganz wundervolles Werk hinzu. Die Lieder fließen in ihrer Lockerheit und mit ihren herrlichen Melodien nur so in unsere Ohren. Klare, durchaus traditionell fundamentierte, natürliche, wunderschöne, dabei auch absolut den Nerv der Zeit treffende Countrymusic vom Allerfeinsten! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Homegrown Honey - 3:24
2. Good For A Good Time - 3:39
3. Baby I'm Right (feat. Mallary Hope) - 3:12
4. Southern Style - 3:56
5. High On Life - 3:33
6. Perfect - 3:21
7. You, Me And My Guitar - 3:16
8. Low Country - 4:11
9. Need You More - 3:30
10. Half Full Dixie Cup - 3:33
11. Lighter Up - 3:15
12. You Can Have Charleston - 4:28
13. So I Sang - 3:27

Art-Nr.: 8858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Turnpike Troubadours - same [2015]
Die grandiosen Turnpike Troubadours aus Oklahoma, eine der besten Red Dirt-Bands überhaupt, legen ihr neues Album vor. Es ist erneut ein Paradebeispiel handwerklich exzellent inszenierter, wunderbarer, genauso abwechslungsreicher, origineller, wie von feinsten Melodien geprägter Red Dirt Roots-/Americana-/Country-/Countryrock-Musik, die einen von vorn bis hinten begeistert. Die Truppe ist in absoluter Top-Form! Was für fantastische Songs! Kommt übrigens in einem mit tollem graphischen Prägedruck ausgestatteten Digipack! Rundet das vorzügliche Gesamtbild des Albums dementsprechend mit einem ebenso qualitativ hochwertigen Cover ab.

Das komplette Tracklisting:

1. The Bird Hunters - 5.11
2. The Mercury - 3.43
3. Down Here - 3.09
4. Time of Day - 3.23
5. Ringing in the Year - 4.15
6. A Little Song - 2.44
7. Long Drive Home - 4.10
8. Easton & Main - 3.57
9. 7 Oaks - 3.10
10. Doreen - 3.27
11. Fall out of Love - 3.18
12. Bossier City

Art-Nr.: 8978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bird hunters
The Mercury
Down here
Ringing in the year
Long drive home
Easton & Main
Doreen
Fall out of love

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