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Evans, Sara - words [2017]
Klasse neues Album von Sara Evans. Nach vielen Turbulenzen, sowohl im privaten, als auch musikalischen Bereich, hat sich Sara Evans von ihrem bisherigen Major-Label getrennt und veröffentlich "Words" nun auf ihrem eigenen Label "Born To Fly", vertrieben von einem unabhängigen Distributor. Die neu gewonnene, musikalische Freiheit bekommt ihr hörbar gut, denn ihr neues Werk wirkt frisch und unverbraucht. Sie spielt genau die Songs, die sie spielen möchte, frei von jedem Mainstream- und Erfolgsdruck, einfach nur der Musik willen. Das gelingt großartig.. Bester Country/ New Country einer erstklassigen Sängerin mit neu gewonnener musikalischer Freihet. Stark!

Hier noch ein Originbal U,S.-Review zu dieser klasse Veröffentlichung:

Sara Evans returns after three years away with 14 new songs to showcase who she is as a mother, wife, lover, fighter and business woman. Chasing the mainstream can be a hard thing for a successful artist when they have had a handful of hits and released records which cracked the mainstream zeitgeist. Like Lee Ann Rimes did with Remnants earlier this year, Sara Evans has decided to independently release Words on her own label (Born To Fly Records) and it finds her refreshed and sounding better than she did on her past couple of releases (even if she did get one more great hit in "A Little Bit Stronger" from that era). Instead of chasing whatever sounds the mainstream has, we have Sara in contemplative balladeer mode throughout the Majority of Words and this is truly where Sara and her distinctive alto shine.
Midtempo "Diving In Deep" reminds me of Paul Simon's "Graceland" musically with some afro-centric percussive melodies serving as the anchor for Sara Evans to sing about falling in love with all the gusto that we always do when in a relationship ("when all is fair in love in war, the consequence I will ignore because this time I'm diving in deep," she sings). "I Don't Trust Myself" is a moody song about being self-aware enough to not fall back into old routines while "I Want You" is a sweet, soaring alternative to "I Don't Trust Myself." Fans of the earlier catalog from Sara Evans, will certainly find moments to enjoy here with the rootsy "Make Room At The Bottom" (co-written by Ashley Monroe), "I'm On My Way" and album opener "Long Way Down" while "Marquee Sign," one of three songs co-written by Sara Evans herself, showcase the singer's pen is still sharp. The song also showcases harmonies from her daughter Olivia. The title track, "Words," feels like a long-lost Emmylou song and "Night Light" features family harmony from Sara Evans three siblings Matt, Lesley and Ashley. Finally, "Letting You Go," is a song any parent can relate to as they watch their children grow up and go away and become adults themselves. It's a beautiful song and a strong closer (though, really, the acoustic version of "A Little Bit Stronger" serves as the real closer here).
It's often hard for stars to know when the time is right to stop chasing mainstream radio and it gets even harder for them to do that if they strive for a career in the independent realm. On some ways, you could listen to Sara Evans new, independently-released Words album and feel like she's chasing a train she'll never catch but the reality is that this is a record for a fans and if she does get some mainstram radio success, awesome, but if not, that's OK too because, hits or not, Words is the record of her career. (Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Down - 4:14
2. Marquee Sign - 4:01
3. Diving in Deep - 2:36
4. All the Love You Left Me - 4:17
5. Like the Way You Love Me - 3:05
6. Rain and Fire - 3:38
7. Night Light - 3:38
8. I Need a River - 4:22
9. I Don't Trust Myself - 3:34
10. Make Room at the Bottom - 3:12
11. Words - 2:48
12. I Want You - 3:41
13. Letting You Go - 4:11
14. A Little Bit Stronger (Acoustic Version) - 4:38

Art-Nr.: 9478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lynne, Shelby & Allison Moorer - not dark yet [2017]
Hinreissend schönes Americana-Album der beiden Schwestern Shelby Lynne und Allison Morrer, die hier ihre beiden herausragenden Talente geradezu traumhaft miteinander kombinieren. Ihr Gesang ist exzellent! Bis auf ein eigenes Stück, das fantastische "Is it too much", befinden sich auf dem Album ausschließlich Coverversionen von ausgewählten Stücken diversester Künstler, denen die Beiden problemlos ihren eigenen Stempel aufdrücken. Es ist eine Wonne, wie sie an Stücke, wie etwa Merle Haggard's "Silver wings", Townes van Zandt's "Lungs", Bob Dylan's "Not dark yet", Jessi Colter's "I'm looking for blue eyes" oder Nirvana's "Lithium" herangehen. Die Arrnagements kommen in einer wundervollen, "stripped down" Full Band-Instrumentierung, inszeniert von granduiosen Musikern, wie beispielsweise Doug Pttibone (guitars), Benmont Tench (keyboards), Don Heffington (drums), Taras Prodaniuk (bass), und vielen mehr. Zurücklehnen und genießen! Das ist hochklassige Americana-/Roots-/Alternate Country-Musik, deren Magie sich der geneigte Genre-Fan kaum entziehen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. My List - 2.53
2. Every Time You Leave - 2.23
3. Not Dark Yet - 4.20
4. I'm Looking For Blue Eyes - 2.58
5. Lungs - 2.55
6. The Color of a Cloudy Day - 4.04
7. Silver Wings - 2.34
8. Into My Arms - 4.48
9. Lithium - 5.39
10. Is It Too Much - 4.46

Art-Nr.: 9502
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Midnight North - under the lights [2017]
Was gibt es doch für exzellente Bands, die trotz ihrer großartigen, ganz wunderbaren Musik und durchaus prominenter Besetzung in unseren Gefilden, auch unter manchen Kennern, weitestgehend unbekannt sind. Ein Musterbeispiel dafür sind die in der californischen San Francisco Bay Area beheimateten, vor allem in der Jamrock-Szene mächtig von sich Reden machenden Midnight North um den hoch talentierten Sänger, Gitarristen und Songwriter Grahame Lesh, dem Sohn des legendären Grateful Dead-Bassisten Phil Lesh, und die fantastische Singer-Songwriterin, Gitarristin, Keyboarderin Elliott Peck, die sich etwa fifty-fifty den Lead Gesang teilen. Die weiteren Mitglieder der Truppe sind Alex Jordan (guitar/organ/vocals), Connor O'Sullivan (bass) und Alex Koford (drums). Das nun veröffentlichte, herausragende Werk "Under the lights" ist bereits das dritte Album der Band. Midnight North spielen eine hinreissende, geradezu brillante, erfrischende, lässige Mischung aus Americana, Rootsrock, Countryrock und California Rock, alles mit einer jammigen Note und großer Lockerheit, und, wer mag es ihnen bei diesen musikalischen Genen verdenken, einem wunderbar flockigen Grateful Dead-/New Riders Of The Purple Sage-Touch. Grahame Lesh und seine Freunde verfügen in den Staaten durch ihr umtriebiges Live-Engagement längst über eine riesige Fanbase und in einschlägigen Kreisen ein ebensolches Standing. Grahame Lesh trat in der Vergangenheit oft mit Phil Lesh & Friends bei den bekannten "Midnight Rambles" von Levon Helm auf und tritt heute mit Midnight North fast wöchentlich in dem "Terrapine Crossroads" auf, dem berühmten, von seinem Vater gegründeten Restaurant und Live-Club in San Rafael/California, wo die Truppe als so etwas wie die dortige "Hausband" fungiert. Mit ihrem neuen Werk, im übrigen produziert von David Simon-Baker (Los Lobos, ALO, Jackie Greene, The Mother Hips), hat die Band die sommerliche und unbeschwerte Frische Kaliforniens und der Bay Area nahezu perfekt eingefangen. Die Songs bestechen mit herrlichen "Flows" und weisen nicht die Spur einer Schwachstelle auf. Bestechend dabei die umwerfenden Melodien und grandiosen "Three-Part Harmonies" von Lesh, Peck und Jordan. Neben den oben schon genannten Bezugsgrößen Grateful Dead und New Riders drängen sich zudem Vergleiche mit Railroad Earth, Donna the Buffalo, den legendären Crosby, Stills, Nash & Young und ganz entfernt sogar der Tedeschi Trucks Band auf. Los geht's gleich mit dem Titelstück, einem wunderbaren, knackigen, sehr dynamischen, "driving Americana Rocker", der sich mit seiner herrlichen Melodie sofort in unseren Ohren festsetzt. Grahame Lesh's Gesang fängt den Zuhörer unmittelbar ein (wie auch Elliot Peck's beim folgenden Track). Großartig dazu passen die frischen Gitarren und der treibende, aber ungemein lockere Groove. Tom Petty's Mudcrutch lassen ein wenig grüßen. Ein brillanter Audtakt. Weiter geht's mit dem hinreissenden, erneut toll groovenden, jammigen, sonnigen Midtempo-Rootsrocker "Playing a poor hand well". Fantastisch, wie schon erwähnt, Miss Peck's wundervoller, glasklarer, ausdrucksstarker Gesang. Sehr schön hier auch die effektiv eingesetzten (Gast)-Bläser, die den Song zusätzlich aufwerten. Nach dem nostalgisch anmutenden, sehr schönen "Everyday" (klasse Harmonie-Gesänge), verwöhnt uns die Band mit dem traumhaft melodischen, flockigen Retro-Countryrocker "Greene County", der mit herrlichen Reminiszensen an die New Riders, Gram Parsons und die Flying Burrito Brothers punktet. Was für eine Lässigkeit! Die goldenen California Countryrock-Zeiten sind zurück. Toll! "Funky rhythms" begleiten das abermals großartig groovende, rootsige, kraftvolle, ein klein wenig düsterer daher kommende "Roamin'", ausgestattet mit vielschichtigen Gitarren und einer schönen, unauffällig im Hintergrund agierenden Orgel, während uns die Band mit dem wunderbar melodischen "Headline from Kentucky" wieder in lässig rockende Americana-Gefilde entführt. Auch das kräftige, die typische California-Mentalität verbreitende "Echoes" und der hinreissend schöne und melodische, gar ein wenig southern angehauchte, flockig frische Countryrocker "The highway song" sind absolute Highlights. Es ist einfach die pure Wonne Wonne, dieser großartgen Band zuzuhören. Dieses Werk ist ein absoluter Leckerbissen der Jam-/Americana-/Roots-/Countryrock-Szene in Jahre 2017. Herrlich! Wir jedenfalls sind vollends begeistert und freuen uns jetzt schon auf weitere Großtaten von Midnight North.

Das komplette Tracklisting:

1. Under The Lights - 3:23
2. Playing A Poor Hand Well - 3:50
3. Everyday - 4:02
4. Greene County - 4:38
5. Roamin' - 4:10
6. Headline From Kentucky - 4:20
7. Back To California - 4:09
8. One Night Stand - 3:33
9. Echoes - 3:36
10. The Highway Song - 3:47
11. Little Black Dog - 2:45

Art-Nr.: 9470
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Under the lights
Playing a poor hand well
Greene County
Roamin'
Headline from Kentucky
Back to California
Echoes
The highway song

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Robinson Brotherhood, Chris - anyway you love, we know how you feel [2016]
Die Stimme der The Black Crowes, der Spirit von Jerry Garcia und Grateful Dead und ein wenig "Psychedelic magic". Das neue, nunmehr schon vierte Album der Chris Robinson Brotherhood um ex Black Cowes-Frontmann Chris Robinson und Gitarrist Neal Casal ist da. Mehr "bluesy" und "funky" als die Vorgänger, herrlich retro und sehr jammig. Großartig!

Hier ein vorzügliches U.S.-Review im Original:
Perhaps it's unfair -- or at least slightly reductive -- to compare the Chris Robinson Brotherhood to the work of Rich Robinson, the estranged brother of the band's leader, but listening to their 2016 albums side by side illustrates the divide between the co-leaders of the Black Crowes. Flux, the fourth album by Rich, doubles down on the earthy Southern sounds that always rooted the Crowes, but Anyway You Love, We Know How You Feel, the fourth LP by the CRB, is so light it floats away on its own haze. Apart from the knowing "Leave My Guitar Alone," the rhythms aren't blues-boogie, they're nimble funk-rock colored by a psychedelic sensibility that isn't about chops but rather endless expansion. It's jam music where the playing isn't the point: it's the vibe and, sometimes, the song. Robinson certainly luxuriates in his winding words, lyrics that conjure fleeting indelible moments, but what impresses is the structure -- he doesn't write hooks, he writes melodies, where the verses slide into the chorus then glide into a bridge -- and how the band underpins these tunes with interplay that feels loose yet tight: the performances often stretch for longer than six minutes but the CRB aren't aimless, they're simply riding their groove. Such accents as early-'70s analog synths and a couple of pastoral acoustic numbers may give Anyway You Love, We Know How You Feel a throwback feel but the Chris Robinson Brotherhood aren't living in the past, they're pushing jam band tradition forward by keeping their expansion focused on funk. (Stephen Thomas Erlewine / AllMusic)

Das komplette Tracklisting:

1. Narcissus Soaking Wet - 7:06
2. Forever as the Moon - 5:00
3. Ain't It Hard but Fair - 7:34
4. Give Us Back Our Eleven Days - 2:48
5. Some Gardens Green - 6:07
6. Leave My Guitar Alone - 6:08
7. Oak Apple Day - 7:27
8. California Hymn - 4:34

Art-Nr.: 9232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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