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Carpenter, Mary Chapin - sometimes just the sky [2018]
Meisterhaftes, neues Album von Mary Chapin Carpenter! Mit großer Ruhe und Entspanntheit, in wunderbaren "stripped down" Arrangements, präsentiert sie unter der Produktion von Ethan Johns ein 13 Songs umfassendes Werk, das komplett live, mit kleiner Band in Peter Gabriel's Real World Studios außerhalb von Bath, England, eingespielt wurde. 12 Songs davon sind Neueinspielungen aus verschiedenen Alben ihrer 30-jährigen Historie, wobei niemals mehrere Stücke vom selben, Ihrer früheren Werke stammen, sondern jeweils 1 Track von einem anderen Album. Diese neuen Versionen sind völlig unterschiedlich zum Original, wirken regelrecht wie neue, famose Kompositionen. Dazu gibt es mit dem Titelstück "Sometimes just the sky" einen vollkommen neuen Song. Wie gesagt, alles ist sehr intim und wird von fantastischen Musikern vorgetragen. 13 erhabene, gefühlvolle, hinreissend vorgetragene Songs einer ganz großen Künstlerin in einem tollen Ambiente zwischen Country, Folk und Americana.

Das komplette Tracklisting:

1. Heroes and Heroines - 4:14
2. What Does It Mean to Travel - 3:36
3. I Have a Need for Solitude - 4:35
4. One Small Heart - 5:18
5. The Moon and St. Christopher - 4:25
6. Superman - 6:08
7. Naked to the Eye - 3:31
8. Rhythm of the Blues - 3:59
9. This is Love - 5:20
10. Jericho - 4:43
11. The Calling - 4:02
12. This Shirt - 5:02
13. Sometimes Just the Sky - 6:23

Art-Nr.: 9601
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Chambers, Sean - trouble & whiskey [2017]
Fetter Bluesrock-Gitarrenzauber pur! 4 lange Jahre hat es gedauert, bis der famose, ehemalige Gitarrist des legendären Hubert Sumlin mit dem Nachfolegwerk zum bärenstarken 2013er-Release "The Rock House Sessions" auf den Markt kommt, doch das Warten hat sich gelohnt. Die Bluesrock-Welt und auch die Gitarren-Enthusiasten werden begeistert sein. "Trouble & whiskey" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Was Sean Chambers und seine Mitstreiter (großartige Quartett-Besetzung) hier abliefern, ist zündender, von mitreissendem Gitarrenspiel geprägter, kraftvoller, satter Bluesrock vom Allerfeisten. Nicht umsonst kürte das renommierte britische "Guitarist Magazine" den Saitenhexer aus Fort Myers/Florida unlängst als einen der "Top 50 blues guitarists of the last cenmtury". Chambers kann es locker mit allen Größen des Genres aufnehmen, von Johnny Winter bis Stevie Ray Vaughan. Er ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein klasse Sänger. Das Album punktet mit durch und durch hervorragend strukturiertem Songmaterial, bietet aber zudem immer genügend Freiraum für Chambers, seine außergewöhnlichen Gitarrenkünste unter Beweis zu stellen. Seine Soli (auch Slide) sind stets ungemein zielgerichtet und gleichzeitig voll ungebremster Spielfreude in den Songs untergebracht - glühende, teils schön ausgedehnte Läufe voller Virtuosität, immer schön erdig, dreckig, rau und herrlich unbekümmert, und dennoch, ohne übermütiges "Gefrickel" auf den Punkt gebracht. Er macht das fantastisch. Das Album startet mit dem von kochenden Riffs durchzogenen, klassischen Gitarren-Bluesrocker "I need your lovin'", der sich unbeirrt straight und dreckig im Bewusstsein des Zuhörers festsetzt. Robert Johnson meets ZZ Top! Klasse Groove! Und die ersten beiden Soli des Meisters hinterlassen unmittelbar einen tiefen Eindruck. Was für ein starker Auftakt. Beim folgenden "Bottle keeps staring at me" demonstriert Chambers auf beeindruckende Art und Weise seine Slide-Künste. Ein Slideguitar-rockin' Blues der Extraklasse mit Reminiszensen an George Thorogood und Konsorten. Welch ein Feuer! Packende Lead Gitarren-Läufe begleiten den famosen, voller Energie steckenden, "drinkin'" Slow Blues "Trouble & whiskey", der den Zuhörer mit seiner Direktheit, der herausragenden Instrumentierung aus Lead Gitarre und schöner Orgel-Untermalung, sowie seiner großartigen Melodie geradezu magisch einfängt. Die beiden virtuosen, schön satten, fingerfertigen Gitarrenausflüge begeistern auf der ganzen Linie. Hat ein schönes, dezentes Southern-Flair. Grandios auch das dezent funky wirkende, dennoch lockere "Cut off my right arm", der klassische, mächtig groovende, voller satter Gitarrensoli steckende Bluesrocker "Handyman" (an der zweiten Lead Gitarre hören wir hier als Gast den ebenfalls fantastisch aufspielenden Jimmy Bennett), oder das finale, rhythmische "Gonna groove", bei dem der Songtitel Programm ist. Zudem brennt Chambers bei der glühenden Vollgas-Coverversion von Rory Gallagher's "Bullfrog Blues" ein fulminantes Slide-Feuerwerk ab. Was Sean Chambers und seine großartige Band hier auch anpacken, der Funke springt unmittelbar über. Ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk, das die Genre-Enthusiasten von vorn bis hinten begeistern dürfte.

Das komplette Tracklisting:

1. I Need Your Lovin' - 3:40
2. Bottle Keeps Staring at Me - 4:05
3. Trouble & Whiskey - 5:06
4. Travelin' North - 3:40
5. Cut off My Right Arm - 4:45
6. Bullfrog Blues - 4:31
7. Sweeter Than a Honey Bee - 4:23
8. Handyman - 5:53
9. Be Careful with a Fool - 4:53
10. Gonna Groove - 3:15

Art-Nr.: 9410
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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I need your lovin'
Bottle keeps staring at me
Trouble & whiskey
Cut off my right arm
Sweeter than a honey bee
Handyman
Gonna groove

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Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

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Howlin Rain - the alligator bride [2018]
Packendes, baumstarkes, neues Album der vor allem in der Jamrock-Szene hoch verehrten und gefeierten, "guitar-driven" Blues-, Roots-, Psychedelic-, Classic Rock-Formation aus San Francisco, die mit "The Alligator Bride" einen fulmianten Ritt durch die Stile und Hippie-Kulturen der losgelösten und so wunderbar frei und unbeschwert aufspielenden, vor allem in Kalifornien ansässigen Late Sixties-/Early Sventies Rock-Bewegung hinlegt. Kraftvoll, rau, wunderbar dreckig, überaus inspiriert und ambitioniert, dabei sehr zwanglos, ausgestattet mit höchstem handwerklichen Potential und vorzüglicher Musikalität, lebt das Quintett vor allen Dingen von dem beeindruckenden Zusammenspiel der beiden Lead-Gitarristen. Das sind zum einen der charismatische Frontmann Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder), sowie sein kongenialer Partner Daniel Cervantes, die sich, unterstützt von der prächtigen Rhythmusfraktion (Jeff McElroy am Bass und Drummer Justin Smith), mit gegenseitig anstachelnden Soli und "scharfen" Twin-Gitarren immer wieder in neue Sphären und Höhen spielen - voller Dynamik, Feuer und auch voller Seele. Einfach klasse! Das, wie gesagt, schön raue, ungeschliffene Songmaterial, kommt trotz aller jammigen Freiheiten und der großen Spielfreude, absolut strukturiert und richtig gut hängen bleibend rüber. Die Einflüsse reichen von den frühen Led Zeppelin über Humble Pie, Blue Cheer, Electric Flag, Pink Floyd und Neil Young's Crazy Horse, bis hin zu The Allman Brothers Band und Grateful Dead. Los geht's mit dem eine gewaltige Power ausstrahlenden, brennenden, ZZ Top-rooted Boogie-Rocker "Rainbow trout". Hat einen klasse Drive. Die beiden Gitarristen rocken wunderbar straight und machen gewaltig Betrieb. Dezent psychedelisch angehaucht, aber auch wieder schön geradeaus rockend, kommt die geniale "Killer"-Nummer "Missouri". Besticht erneut durch ihre raue Basis, in Kombination mit einer klasse Melodie. Und wieder geben die "Gitarreros" mächtig Gas. Heiße, ja zuweilen geradezu "fiebrige" Lead-Salven, vor allem auch gegen Ende des Songs, bestimmen das Arrangement. Es folgt das schöne "Speed". Beginnt zunächst ungemein entspannt, mit herrlicher Slide-Gitarre, bis es dann gegen Ende doch noch ordentlich laut wird. Eine Nummer, die wohl auch bestens in das Anforderungsprofil der Drive-By Truckers passen würde. Dann das von prächtigen, vielschichtigen, mal harmonischen, dann wieder ordentlich rauen Gitarren durchzogene, sowohl ein wenig mexikanisch, als auch psychedelisch angehauchte, sehr variantenreiche, jammige "The wild boys", gefolgt von dem dreckig rockenden, in bester Neil Young & Crazy Horse-Manier aus den Boxen donnernden Titelstück "The alligator bride". Ausgesprochen stark ist auch der ungemein spannend strukturierte Abschlußtrack "Coming down". Das alles ist retro durch und durch, und doch auf der Höhe der Zeit! Ein amerikanischer Kritiker fasste einmal eine Rezension für ein früheres Album der Band so zusammen: "If anyone wanted a crash course in 60's and 70′s album-oriented rock, this is it". Das gilt ohne Einschränkuneg auch für "The alligator bride". Ein tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Rainbow Trout - 4:28
2. Missouri - 4:48
3. Speed - 4:11
4. The Wild Boys - 8:09
5. Alligator Bride - 6:25
6. In The Evening - 4:21
7. Coming Down - 8:13

Art-Nr.: 9673
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Rainbow trout
Missouri
Speed
The wild boys
Alligator bride
Coming down

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Isbell and the 400 Unit, Jason - here we rest [2011]
Jason Isbell and the 400 Unit mit einem fantastischen, neuen Album! Der ehemalige Gitarrist, Sänger und Songwriter der Drive-By Truckers hat sich mit seiner eigenen Band nun ebenfalls und endgültig an vorderster Front der Rootsrock-/Americana Rock-Szene etabliert. Was für ein wunderbares, abwechslungsreiches Album. Dem aus dem musikhistorisch eminent bedeutenden Ort Muscle Shoals in Alabama stammende Isbell und seinen Mannen gelingt eine ungemein spannende und in aussergewöhnlich guten Songs rübergebrachte Mischung aus staubtrockenem Roots- und Americana-Rock in Verbindung mit einer gesunden Portion "deep Southern Soul", Country-Blues und Alternate Countryrock. Manchmal verleirt sich die Band auch in einem unwiderstehlichen Groove, der den besten Jambands der Szene zur Ehre gereicht, wie etwa bei dem mitreissenden, drückenden, irgendwo zwischen The Band und Little Feat angesiedelten Swamp-Rocker "Never could believe". Isbell singt famos und sein Gitarrenspiel ist eh vom Allerfeinsten. Traumhaft schön ist beispielsweise schon der Opener "Alabama pines", eine herrlich lockere, melodische Americana-Nummer mit zwar düsterem Text, aber einem umso süsser duftendem Southern-Touch und einem wunderbar staubigen Roots-/Alternate Country-Flair. Tolles E-Gitarren-/Acoustic-Gitarrenspiel, ergänzt mit einer surrenden Fiddle (Gastmusikerin Amanda Shires - Thrift Store Cowboys), begleitet von einem lässigen Schlagzeug-Groove, dazu Isbell's großartiger Gesang. Umwerfend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Der kernige, kraftvolle Gitarrenrocker "Go it alone" (wieder viel Southern-Esprit, erdige Riffs, exzellente Slide-Lead), der herrliche Midtempe Americana-Rocker "We've met" mit seiner tollen Retro Wurlitzer-Begleitung und dem Hauch von Southern Soul (erneut exzellentes Slide-Solo), die prächtige Muscle Shoals Soul-Nummer "Heart on a string" oder die lockere Alternate Country-Nummer "Tour of duty" - es sind alles Songs, die wunderbar hängen bleiben und einen trotzdem fesseln. Jason Isbell and the 400 Unit zeigen sich mit "Here we rest" in bestechender Form. Ohne das die Vorgänger auch nur im geringsten schwächelten ist dies dennoch ihr bis dato eindeutig stäkstes Werk. Wird in den Jahresendabrechnungen als eines der besten Alben der Roots-/Americana-Szene in 2011 eingehen, da sind wir uns sicher.

Das komplette Tracklisting:

1 Alabama Pines - 3:49
2 Go It Alone - 4:27
3 We've Met - 3:08
4 Codeine - 5:36
5 Stopping By - 4:09
6 Daisy Mae - 2:53
7 The Ballad of Nobeard - :27
8 Never Could Believe - 4:06
9 Heart on a String - 3:48
10 Save It For Sunday - 3:49
11 Tour of Duty - 3:25

Art-Nr.: 7344
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Alabama pines
Go it alone
We've met
Stopping by
Never could believe
Heart on a string

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Little Boys Blue - hard blue space [2018]
Little Boys Blue with Kid Memphis - Hard Blue Space! Eine der besten, aber leider auch unterschätztesten Blues-, Roots Blues- und Rockin' Blues-Formationen der USA, Little Boys Blue aus Jackson im U.S.-Bundesstaat Tennessee, legen nach ihrem fantastischen 2016er Werk "Tennissippi" nun mit "Hard blue space" nach und knüpfen damit nahtlos an die bärenstarke Leistung ihres Vorgängers an. Frontmann, Songwriter, Mundharmonika-Spieler und Sänger JD Taylor, dessen Sohn, der hoch talentierte Lead Gitarrist Alex Taylor und deren Freunde Dave Thomas (B3 Organ & Piano), Dave Mallard (Bass) und Mark Brooks (Drums), haben sich diesmal als Verstärkung noch einen zweiten Lead Gitarristen mit ins Boot geholt, und zwar den begnadet aufspielenden John Holiday, genannt "Kid Memphis", jener "Gitarrero",der in dem berühmten Johnny Cash-Movie "Walk The Line" Carl Perkins verkörperte. Erneut verbindet die Truppe, wenngleich das Album ein wenig näher am klassischen "Old School Blues" orientiert ist, als der Vorgänger, die erdigen Blues-, Bluesrock-, Rock'n Roll- und Roots-Charakteristika der Bundesstaaten Tennessee, Mississippi und Louisiana miteinander, um ein wunderbar raues, swampiges, schwüles, dabei hölchst kompetent in Szene gesetztes musikalische Gebräu voller Leidenschaft und Seele zu kreieren. Alles kommt in einem wunderbar vollen, satten Sound. Großartige Grooves beherrschen die Szenerie, das Songmaterial ist klasse, JD Taylor hat eine tolle Blues-Stimme - und dann diese dreckige Bluesharp und die beiden prächtig aufspielenden Lead Gitarristen, die sich immer wieder in herrlichen, genauso jammigen, wie eingängigen Soli miteinander messen, teils mit wunderbaren Piano-/Orgel-Ergänzungen. Songs wie beispielsweise der drückende, swampige, kraftvolle Stomper "Six feet down" (erdige, kernige Lead Gitarren-Läufe, raue Bluesharp, unaufdringliche Piano- und Orgel-Fills), der traditionelle, knackige Old School Blues "Loving kind" (toller Groove, zwei tierische Gitarren-Soli), das Slideguitar- und Bluesharp-getränkte Titelsück "Hard blue space", das herrlich schwungvolle, nostalgisch angehauchte "Morning train" (exzellente Gitarrenläufe, feines Bluesharp-Solo), der furiose, mit "heißen" Gitarren und klimperndem Piano inszenierte "rock'n rollige" Blues-Boogie/-Jive "Might as well" ("that rockin’ boogie piano will light up every juke joint dance floor from Bartlett to Beale", heißt es dazu treffend in einem US-Review), bis hin zu dem dezent soulig groovenden "Got a mind of your own", sind der "Knaller". Das musikalische Gesamtpaket passt einfach! Little Boys Blue sind sicher einer der heißesten Bluesacts des amerikanischen Südens, was sie mit ihrem neuen Album wieder einmal nachhaltig belegen. Schon beim vergangenen Werk resümierten wir: Dieser Band zuzuhören ist das reine Vergnügen. Das gilt aktuell mehr denn je. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Six Foot Down - 4:29
2. Loving Kind - 5:43
3. Blues Bug - 5:40
4. Hard Blue Space - 4:44
5. Morning Train - 3:59
6. Cold Inside - 5:34
7. Might As Well - 4:11
8. Got a Mind of Your Own - 5:37
9. If the Blues Start Calling - 6:08
10. Going Back to Memphis - 3:49

Art-Nr.: 9642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six feet down
Loving kind
Hard blue space
Morning train
Might as well
Got a mind of our own
If the blues start calling

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Milligan Vaughan Project - same [2017]
Was für Musiker! Welch eine Vita! Was für eine großartige, musikalische Partnerschaft, tief verwurzelt im Blues und Rock & Roll! Der eine - Malford Milligan: Bärenstarker Sänger, einstiger Frontmann der legendären Austin-Supergroup Storyville mit David Grissom (der auch einen Großteil des hier vorliegenden MVP-Albums produzierte. sowie zum Teil als zweiter Gitarrist fungiert) und Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmussektion Tommy Shannon und Chris Layton. Der andere - Tyrone Vaughan: Sohn von Jimmie Vaughan, Neffe von Legende Stevie Ray Vaughan, Mitglied vin Royal Southern Brotherhood und ebenfalls ein herausragender Gitarrist, der die Gene des Vaughan-Clans im Blut hat und deren außergewöhnliche Gitarristen-Tradition wie selbstverständlich fortsetzt. Das verspricht eine exzellente musikalische Vorstellung, die die Beiden und ihre vorzüglichen Begleitmusiker auch "ohne mit der Wimper zu zucken" abliefern. Wir hören prächtigen "hard & straight rockin' Blues", sowie wunderbaren, ästhetischen "bluesy and soulful Rock" in allerbester Storyville-Manier, der geprägt ist von saustarkem Gesang, hervorragendem Songwriting, erstklassiger musiklaischer Qualität, sowie Power, Biß und Seele. Schon der erste Track, das geradeaus und straight rockende "Soul satisfaction" (satte Gitarrenriffs, toller Gesang) ist ein "Knaller". Und es geht so weiter: Ob der wunderbar lockere, dennoch sehr kraftvolle Bluesrocker "Dangerous eyes (klasse Melodie, prächtige Slideguitar, feuriges E-Gitarren-Solo), das von einem mitreißenden Groove geprägte, schön funky und bluesig kommende, mit quirligen Gitarrenläufen gespickte "Little bit of heaven", der lässig rockende Blues "Driving you" (erneut mit großartigem Gitarrensolo), ihre tierische Coverversion von Buddy Guy's "Leave my girl alone" (prächtige Gitarrenläufe, inkl. brennendem Solo, toller Orgel-Background), die wunderschöne, melodische, sehr fein instrumentierte Blues-Ballade "Here I am" (im übrigen, wie schon der Opener des Albums, komponiert von David Grissom und Davy Knowles), wie auch der kernige Texas-Blues "Devil's breath" .- alles beste Beispiel für die exzellente Vorstellung die Milligan, Vaughan und ihre Begleiter hier abliefern. Abgerundet wird das Album mit zwei klasse Live-Aufnahmen, eine davon eine schöne Version von Storyville's "What passes for love". Tolles Album! Das Vermächtnis von Storyville und der Vaughan-Familie findet im Milligan Vuaghan Project seine logische Erfüllung. Hoffentlich ist dieses Album kein einmaliges Produkt dieses fruchtbaren musikalischen Zusammenschlusses, denn so darf's genre weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Soul Satisfaction - 4:29
2. Dangerous Eyes - 3:34
3. Little Bit of Heaven - 3:23
4. Driving You - 2:47
5. Leave My Little Girl Alone - 4:22
6. Compared to What - 4:32
7. Here I Am - 4:11
8. Devil's Breath - 4:37
9. Two Wings - 1:31
10. What Passes for Love (live) - 6:02
11. Palace of the King (live) - 3:40

Art-Nr.: 9588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Soul satisfaction
Dangerous eyes
Little bit of heaven
Driving you
Leave my girl alone
Here I am
Devil's breath

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Sheepdogs, The - changing colours [2018]
Schon die Musik ihres letzten Albums "Future nostalgia" bezeichneten wir als ein packendes, modernes Rock'n Roll Revival, was nun uneingeschränkt und mit allem Nachdruck auch für ihr neues Prachtwerk "Changing colours" gilt. "The Sheepdogs make the 1970s rock scene sound like it’s alive and well", ohne dabei auch nur ansatzweise "angestaubt" zu klingen. Nein, diese Band aus dem kleinen kanadischen Städtchen Saskatchewan wirkt mit ihrer Spielfreude, ihren herausragenden musikalischen Fähigkeiten, ihrer Variabilität und ihren erfrischenden Arrangements top aktuell. Großartig! Seit ihrem letzten Album haben die Sheepdogs im übrigen einen äußerst prominenten Neuzugang in ihren Reihen zu verzeichnen, und zwar niemand geringeren, als den schon als "Wunderkind" gefeierten, begnadeten jungen Bluesrock-Gitarristen Jimmy Bowskill, der den ausgestiegenen Rusty Matyas mehr als adäquat ersetzt. Die Einflüsse der Band reichen von solchen Ikonen wie Led Zeppelin, den Small Faces, Creedence Clearwater Revival über The Allman Brotthers Band, Lynyrd Skynyrd und, um mal aktuellere "Helden" zu nennen, Gov't Mule, aber auch von der Steve Miller Band, bis hin zu Gram Parsons und Crosby Stills Nash & Young. Ja, ihrem Energie-geladenen, klassischen Retro-Rocksound haben sie nun, und das bekommt ihnen richtig gut, auch noch ein paar Rootsrock-, Retro-Americana- und Retro-Country-Elemente hinzugefügt. Großen Anteil daran hat Jimmy Bowskill, der neben der Lead-Gitarre (wir hören immer wieder herrliche Twin Gitarren, bedient von Bowskill und Frontmann Ewan Currie), auch eine hervorragend eingefügte Pedal Steel Guitar, Mandoline, Banjo und sogar mal eine Fiddle bedient. Das kommt extrem gut! Ob Songs wie der dynamisch und kernig rockende, mit ordentlich fetten Gitarren eingespielte, angenehm geradeaus rockende Opener "Nobody", das mächtig "alt" und retro klingende, voller dreckiger, kraftvoller Gitarren und satter Leads aus den Lautsprechern preschende, mit einen Hauch von Psychedelia umwehte "I've got a hole where my heart should be", der mit tollen Twin-Riffs und -Leads gespickte, leicht southern angehauchte, erdige Retro Rocker "Saturday night", das mit Pedal Steel, E-Piano und feinsten akustischen Gitarren inszenierte, sehr melodische, viel Americana-Feeling verbreitende, wunderbare "Let it roll", der jammige, mit toller Percussion unterlegte, herrlich groovende Psychedelic-Trip "The big nowhere", das soulige, mit klasse integrierten Bläsern vorgetragene "I ain't cool", das Seventies Country-lastige mit wundervollen Gitarren (auch Pedal Steel) angereicherte, traumhaft lockere, ein prächtiges Gram Parsons-Feeling versprühende, toll ins Ohr gehende "Up in Canada" oder das CSNY-mässige "Run Baby run" - die Sheepdogs machen einen fantastischen Job. Die Band nimmt eine vorzügliche Entwicklung. "Changing colours" ist ein baumstarkes, den Sound der Siebziger packend wiederbelebendes Retro-Teil in vielen musikalischen "Farben", dem man sich kaum entziehen kann. Die Sheepdogs sind eine wirklich tolle Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Nobody - 4:30
2. I've Got a Hole Where My Heart Should Be - 3:14
3. Saturday Night - 2:54
4. Let It Roll - 3:42
5. The Big Nowhere - 3:40
6. I Ain't Cool - 3:26
7. You Got to Be a Man - 2:16
8. Cool Down - 2:37
9. Kiss the Brass Ring - 1:50
10. Cherries Jubilee - 2:17
11. I'm Just Waiting for My Time - 4:20
Medley:
12. Born a Restless Man - 1:39
13. The Bailieboro Turnaround - 1:31
14. Up in Canada - 3:47
15. Hms Buffalo - 0:59
16. Esprit Des Corps - 2:33
17. Run Baby Run - 4:23

Art-Nr.: 9598
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nobody
I've got a hole where my heart should be
Saturday night
Let it roll
I ain't cool
I'm just waiting for my time
Up in Canada
Run Baby run

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Too Slim and The Taildraggers - high desert heat [2018]
Der gefeierte "road-tested guitar dynamo" Tim "Too Slim" Langford und seine exzellente Band The Taildraggers brauchen nach ihren herausragenden vergangenen Veröffentlichungen wirklich niemandem mehr etwas zu beweisen. Und doch kennen sie keinen Stillstand. Sie wachsen weiter, sich stetig weiter zu entwickeln liegt in ihrer musikalischen Natur, genauso wie das Händchen für mitreissende Songs voller packender Strukturen. Ihr neues Werk "High desert heat" ist der nächste, überragende Schritt eines Gitarristen und seiner Band, für die es nach oben kein Limit zu geben scheint. Das Album bietet eine kochende, Energie geladene Reise durch die vielfältigen Gefilde des Bluesrocks, mit Abstechern zum straighten, Blues-getränkten Rock, Rootsrock und jammigen, spielfreudigen Southern-/Swamp-Rock, die keine Wünsche offen lässt und die die Glückshormone der Freunde des Genres und der Jünger von Langford's herausragenden Gitarrenkünsten zum Überlaufen bringen dürfte. Langford's Gitarrenläufe und Soli sprühen nur so vor Leidenschaft, Power, Energie und Intensität, stecken gleichzeitig aber auch voller Gefühl und Emotionalität. Übertriebenes "Gefrickel" ist nicht sein Ding, vielmehr liebt er es straight und authentisch, vollkommen natürlich und herrlich erdig und dreckig zu spielen, getrieben von dem in ihm brennenden Feuer und seiner musikalischen Kraft. Ein wahrer Meister seines Fachs. Gleich der Opener des Albums ist ein absoluter "Knaller". Langford und seine Freunde Jeff Fowlkes (drums, vocals) und Zach Kasik (bass, vocals) wagen sich mit Bravour an eine fulminante Bluesrock-Coverversion des alten Sixties Chambers Brothers-Klassikers "Time has come today", den sie, umgeben von herrlichen E-Gitarren, mit einer fett rockenden Inbrunst, dabei aber auch prächtig ins Ohr gehenden Melodie interpretieren. Bärenstark! Diese Wertung trifft auch ohne jeden Abstrich für den Rest des Albums zu, alles neue Eigenkompositionen. Da haben wir beispielsweise den satten, Bluesrocker "Trouble" mit seinen tollen Basslines und der fantastisch von Gastmusiker Sheldon “Bent Reed” Ziro gespielten, wunderbar dreckigen Bluesharp, die sich prächtig mit Langford's Lead-Gitarre abwechselt, oder das geradeaus, voller Dampf und Power rockende, intensive, southern rockig angehauchte "Broken white line", wie auch den schweren, rhythmischen von tierischen Gitarrenlicks und -soli bestimmten Bluesrock-Stomper "One step at a time". Erdig und rau, kommt der opulente, über 7-minütige, jammige Bluesrocker "Run away", vollgepackt mit prächtigen Gitarrenmomenten und sehr inspirierten, auf den Punkt gebrachten, genauso kernigen, wie toll strukturierten Soli. Das rund 3-minütige, sich stetig steigernde Gitarrenfinish ist schlicht super. Grandios auch die wundervolle, von satten Gitarrenlicks begleitete, ungemein melodische Ballade "A little more time", im Break selbstverständlich wieder angereichert mit einem massiven E-Gitarrensolo des Meisters. Erinnernt in seinen Strukturen ein wenig an die jüngeren Sachen von Kenny Wayne Shepherd. Der gewaltig dampfende Bluesrocker "Lay down your gun" mit seinen mächtigen Gitarren hingegen steckt voller Robin Trower- und Jimi Hendrix-Pathos, ehe das Werk mit dem hinreissenden, seinem Namen alle Ehre machenden, staubtrockenen, einsamen, Wüsten-Instrumental "High desert heat" (tolle Slide von Langford), genauso stark endet, wie es begonnen hatte. Too Slim and The Taildreggers zählen ohne jeden Zweifel zu den ganz Großen des Bluesrocks, werden aber leider bei der breiten Öffentlichkeit immer noch unterschätzt, bzw. zu wenig wahrgenommen. Doch wer sie einmal entdeckt hat, den packt es. Definitiv auch ein Fest für Freunde solcher Helden wie Billy Gibbons (ZZ Top), Warren Haynes (Gov't Mule), Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, dem legendären Duane Allman (The Allman Brothers Band) und vielen anderen seelenverwandten Gitarren-Heroen. "High desert heat" ist ein "Killer"-Teil geworden!

Das komplette Tracklisting:

1. Time Has Come Today - 4:03
2. Trouble - 5:19
3. Broken White Line - 4:23
4. Stories to Tell - 4:53
5. One Step at a Time - 5:59
6. What You Said - 4:17
7. Run Away - 7:04
8. A Llttle More True - 5:21
9. Lay Down Your Gun - 4:10
10. High Desert Heat - 3:43

Art-Nr.: 9617
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time has come today
Trouble
Broken white line
One step at a time
Run away
A little more true
Lay down your gun

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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Zito, Mike - first class life [2018]
Neues Album, exzellentes von Gitarrenvirtuose und Bluesrock-Maestro Mike Zito (ex Royal Southern Brotherhood), der auch mit "First class life" wieder einmal eine fantastische Leistung abliefert. "Soulful Guitar Bluesrock" vom Allerfeinsten!

Die U.S.-Produktbeschreibung:

2018 release. Blues-rock is a tightrope - and Mike Zito has never lost his footing. At times in his storied two-decade career, the Texas bandleader has rolled up the amps and rocked as hard as anyone. Yet his lifelong fascination with the blues has always reeled him back in. And now, having shaken the rafters with 2016's acclaimed Make Blues Not War, First Class Life finds Mike diving deep into the only genre that can do justice to his hard-won true stories of hardship and redemption. "Make Blues was pretty extreme and rocking," he reflects. "This time, I was definitely thinking more blues." First Class Life is a fitting album title from a man who remembers the hard times. "The title track is a nod to where I've come from and where I'm at," explains the songwriter whose promising early career was almost destroyed by addiction. "It's a rags-to-riches story, and it's certainly true. I grew up poor in St. Louis, and now I'm travelling the world to sing my songs. In the world of excess America, I may not look 'rich', but in my world, I most certainly am. I have a beautiful family, I'm clean and sober, and I get to play music."

Das komplette Tracklisting:

1. Mississippi Nights
2. First Class Life
3. I Wouldn't Treat a Dog (The Way You Treat Me)
4. The World We Live In
5. Mama Don't Like No Wah Wah
6. Old Black Graveyard
7. Dying Day
8. Back Problems
9. Time for a Change
10. Damn Shame
11. Trying to Make a Living

Art-Nr.: 9619
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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