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Blackberry Smoke - the southern ground sessions ~ ep [2018]
6 Song EP! Die hoch geschätzten Southern Rocker Blackberry Smoke veröffentlichen eine wunderbare Acoustic-EP, die sie live in den Southern Ground Studios von Nashville aufgenommen haben. Diese Aufnahmen zeigen die ganze Spielfreude und Klasse der Band, die hier herrliche, akustische Versionen von 5 Tracks ihres letzten Studioalbums "Find a light" präsentiert, sowie eine fantastische Coverversion des alten Tom Petty-Hits "You got lucky", ebenfalls akustisch performt. Das Material klingt frisch, innovativ und zeigt die große, künstlerische Entwicklung, die die Band in den letzten Jahren vollzogen hat. Gast bei 2 Stücken ist Jason Isbell's Gattin Amanda Shires an der Fiddle, sowie bei einem Track Oliver Wood von den Wood Brothers. Richtig spannend, richtig klasse! Ganz feines Teil von Blackberry Smoke!

Das komplette Tracklisting:

1. Run Away from It All - 4:27
2. Medicate My Mind - 4:39
3. Let Me Down Easy (feat. Amanda Shires) - 3:01
4. Best Seat in the House - 4:34
5. You Got Lucky (feat. Amanda Shires) - 5:15
6. Mother Mountain (feat. Oliver Wood) - 3:35

Art-Nr.: 9718
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,90

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Hoge, Will - my american dream [2018]
8 Track Mini-Album! Rootsrock, Southern Rock und Americana-Rock der absoluten Extraklasse! Will Hoge hat die Zügel im Vergleich zu seinem Vorgänger wieder deutlich angezogen. In den Texten aufgewühlt über die politische Situation in den Staaten, in der musikalischen Umsetzung dreckig, rau, rockig, kraftvoll, beherzt, voller erdiger Gitarren und mit ordentlich viel Southern-Esprit, aber auch voller bester Melodien, jagt ein Song-Highlight das nächste. Abermals ein ganz großer Wurf von Will Hoge!

Das komplette Tracklisting:

1. Gilded Walls - 4:19
2. Stupid Kids - 2:45
3. Still a Southern Man - 4:04
4. Oh Mr. Barnum - 3:27
5. Thoughts & Prayers - 3:31
6. My American Dream - 4:03
7. The Illegal Line - 4:01
8. Nikki's a Republican Now - 3:21

Art-Nr.: 9702
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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King Band, Marcus - carolina confessions [2018]
Sie sind die neuen Stars der Southern-, Southern Bluesrock-, Southern Jamrock-Szene! Warum das so ist, demonstrieren sie eindrucksvoll mit ihrem neuen Album! Marcus King, dieser blutjunge Wahnsinns-Gitarrist und großartige, so herrlich heiser klingende Sänger und seine Freunde kommen mit einer hinreissend authentischen Reise durch die bluesigen und jammigen Gefilde des Southernrocks. Warren Haynes beispielsweise ist ein riesiger Fan von Marcus King - ja, und das passt einfach, denn die musikalische Verwandtschaft zu Genre-Größen wie Gov't Mule, The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und der Tedeschi Trucks Band ist nicht zu leugnen. Tolle Gitarrensoli und zuweilen brodelnd, aber nie "too much" eingesätzte Bläser, sorgen für einen vielschichtigen Sound. Mal kocht es ordentlich, aber sehr oft spielt die Band, trotz aller Kraft, mit einem wunderbaren, lockeren Flow. Eine herausragende, prächtige Vorstellung der Marcus King Band! Ein "Muß" für alle Genre-Liebhaber!

Das komplette Tracklisting:

1. Confessions - 5:24
2. Where I'm Headed - 4:53
3. Homesick - 6:24
4. 8 a.m. - 3:38
5. How Long - 5:21
6. Remember - 4:01
7. Side Door - 4:24
8. Autumn rains - 4:01
9. Welcome ’Round Here - 4:21
10. Goodbye Carolina - 6:15

Art-Nr.: 9703
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Long, Jonathon - same [2018]
Jonathon Long, ein junger, ganz wunderbarer, bemerkenswerter Sänger, Songwriter und Gitarrist aus Baton Rouge/Louisiana, der in der auch in hiesigen Gefilden hoch geschätzten Bluesrock-Lady Samantha Fish eine große Verehrrein und Förderin hinter sich weiß, mischt mit seinem neuen, bereits dritten Album die amerikanische Southern Bluesrock-Szene ordentlich auf und begheistert auf ganzer Linie. Der Mann hat gleichermaßen den traditionellen Blues solcher Legenden wie Buddy Guy, Slim Harpo und Lazy Lester aufgesogen, wie auch den Geist von Ronnie van Zant und Lynyrd Skynyrd verinnerlicht. Produziert von Miss Fish höchst persölich und veröffentlicht über ihr eigenes "Wild Heart"-Label, präsentiert Long eine großartige, abwechslungsreiche, exzellent ausbalancierte Mixtur aus swampigem Louisiana Blues und bluesigem Rock, klassischem Retro Southern Rock (vor allem die E-Gitarren klingen so herrlich southern) und southern-inspiriertem Rootsrock. Der Mann ist ein vorzüglicher Songwriter, ein klasse Sänger und ebenso starker Gitarrist. Er hat einfach ein Händchen für prächtg hängen bleibendes Songmaterial. Samantha Fish sagt dazu: "Jonathon arrived in the studio with a compelling arsenal of songs, Immediately I felt the songs cut straight to the soul with a fiery command of the guitar that left everyone's jaws on the floor. He delivers passionate performances on every song like a high-spirited southern preacher laying a fire and brimstone wrath on his Sunday morning congregation. This rugged Louisiana guitar slinger is an all-around star and I'm grateful for the opportunity to witness and take part in his rise". Das Resultat ist dieses tolle Album voller kompakter, "catchy" Songs, die mit ihren hervorragneden Arrangements tief beeindrucken - melodisch, voller Inspiration und Seele, und immer wieder garniert mit einfach wunderbaren, tief im Southern Rock verankerten Gitarrenläufen und -soli. Es beginnt mit dem durchaus lockeren, dennoch schön knackigen und auch kraftvollen, riffigen, swampy Southern-Bluesrocker "Bury me", der gleich mit einer super Melodie und einem klasse E-Gitarrensolo glänzt. Miss Fish hilft dazu mit ein paar zusätzlichen, dreckigen Gitarrentönen aus. Die Stimme des Protagonisten kommt mit einem prächtigen "Dixie drawl" und Lynyrd Skynyrd's "flag of Southern Rock waves proudly". Schon zu Beginn des Albums ein echtes Statement von Jonathon Long und seiner, im übrigen bestens auf ihn abgestimmten, Band. Balladesker geht es bei dem folgenden, herrlich southern-rockigen, sich unwiderstehlich in unsere Ohren schlängenden "Shine your love" zu. Das feurige Gitarrensolo hier ist "pure southern". Straight, bluesy und sehr, sehr "soulful" kommt der großartig groovende Louisisana-Rootsrocker "That's when I knew", und auch das flockig lockere, von tollen Allmans- und Marshall Tucker-ähnlichen Gitarren durchzogene, lässige "Living the blues" überzeugt auf ganzer Linie. So geht das munter weiter, beispielsweise mit dem von klimperndem Piano unterstützten, schnörkellosen Southern Rocker "Natural girl", oder der Slideguitar-getränkten, seeligen Ballade "The river" (saustarker, emotionaler Duett-Gesang von Samantha Fish), bis hin zu dem brodelnden, aus massiven Gitarrenriffs bestehenden (dazu ein tolles, kerniges Solo), dampfenden Finale "Pray for me". Keine Frage, Jonathon Long trifft die Herzen der Bluesrocker und Southern Rocker gleichermaßen, und zwar in überzeugendster Art und Weise. Mit diesem Burschen wird, wenn er so weiter macht, auch in Zukunft zu rechnen sein. Gratulation an Mr. Long für eine super Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Bury Me - 2:55
2. Shine Your Love - 3:11
3. That's When I Knew - 3:57
4. The Light - 3:40
5. Living the Blues - 3:18
6. Natural Girl - 2:36
7. The River - 3:46
8. Pour Another Drink - 3:35
9. This Road - 2:49
10. Where Love Went Wrong - 3:19
11. Pray for Me - 4:21

Art-Nr.: 9705
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bury me
Shine your love
That's when I knew
Living the blues
Natural girl
The river
Pray for me

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McBryde, Ashley - girl going nowhere [2018]
Der überaus renommierte "Rolling Stone" aus den USA bezeichnet sie als "one of the most exciting new voices in country music, a whiskey-swilling high priestess of dive bars whose radically lyrics-driven, rock-leaning approach to mainstream country commands instant attention", und wir sehen in ihem fantastischen Album ""Girl going nowhere" bereits jetzt eines DER Top-Werke des Country im Jahre 2018. Die 34-jährige Ashley McBryde aus Mammoth Spring /Arkansas ist ein richtiges Power-Paket. Schon sehr früh, in ihrer Jugendzeit, entwickelte sie eiausgeprägtes Interesse für die Musik und das Schreiben von Songs. Ihr Musiklehrer verhöhnte sie damals und prophezeite ihr, dass ihre Songs niemals das Licht der Welt erblicken würde, was sie schon als Jugendliche nur noch mehr anstachelte. Nie gab sie auf. Und nun gilt sie, auch außerhalb Nashville's, als eine der angesagtesten Songwriterinnen. Genau über diese Entwicklung hat sie im übrigen das wunderbare Eröffnungs- und Titelstück "Girl goin' nowhere" geschrieben, eine wahrhaft traumhafte, ruhige Americana-/Country-Ballade, in der es heißt: "Don't waste your life behind that guitar, you may get gone, but you won't get far", um im Verlauf des Stückes über ihren Werdegang und heutigen Status in der Musikszene zu resümieren: "But when the lights come up, and I hear the band, and where they said I'd never be, is exactly where I am, I hear the crowd, I look around, and I can't find an empty chair, not bad for a girl goin' nowhere". Nein, das ist wirklich nicht schlecht für ein Mädel, dem man kaum etwas zugetraut hatte. Ashley MvBryde strahlt eine immense Power aus. Sie erzählt von Biker Bars und Honky Tonks und macht echten, handgemachten, oft ordentlich nach vorn gehenden, erdigen, knackigen, dampfenden, rauen New Country und Countryrock (zuweilen mit einem Hauch von Americana), in einem prächtig ausgewogenen Verhältnis mit ganz wunderbaren, ebenfalls eine ehrliche Grundrauheit beibehaltenden, herrlichen Balladen und Midtempo-Nummern. Die Songs sind allesamt von erlesener Klasse, es gibt nicht die Spur eines Ausfalls, die Melodien sind einfach wunderbar, und ihre Band (das Werk hat sie ausschließlich mit ihrer eigenen Band aufgenommen, ohne die üblichen Nashville-Studiomusiker) spielt herrlich Gitarren-orientiert - und zwar wie aus einem Guß.Grandios beispielsweise der treibende, fetzige, ungemein dynamische, dabei traumhaft melodische, krachende Countryrocker "Radioland", das Tom Petty-mässige "The jacket", das mit kernigen Classic Rock-Riffs angereicherte, in manchen Gitarren-Passagen gar an The Who's "Baba O'Riley" erinnernde "American scandal", das Springsteen-affine "El Dorado", das von großartigen Lynyrd Skynyrd-Grooves geprägte, lässig rockende "Livin' next to Leroy", die rootsige Americana-/Country-Ballade "A little dive bar in Dahlonega", oder das gefühlvolle, dezent soulige "Home sweet highway", und, und, und... - ein Highlight folgt den nächsten.Es läuft für sie in Nashville. Und das ist gut so, denn Ashley McBryde verkörpert wieder handgemachte, "echte" rockige Countrymusic und "wehrt" sich damit erfolgreich gegen all diesen elektronischen Bombast. Sie spielt mittlerweile in der Grand Ole Opry, tritt längst mit etablierten Größen wie Mranda Lambert, Chris Stapleton und vor allem auch Eric Church auf, der sich als ganz großer Fan von ihr outete und sie unterstützt, wo er nur kann. Kein Wunder also auch, dass Church's Produzentengenie Jay Joyce auch Ashley's Debutalbum produzierte. Kurzes, knappes Fazit: Ashley McBryde's Debut "Girl going nowhere" ist schlichtweg ein "Killer"-Album - nicht mehr und nicht weniger!

Das komplette Tracklisting:

1. Girl Goin' Nowhere - 3:27
2. Radioland - 3:05
3. American Scandal - 4:02
4. Southern Babylon - 4:05
5. The Jacket - 2:40
6. Livin' Next To Leroy - 4:30
7. A Little Dive Bar in Dahlonega - 3:29
8. Andy (I Can't Live Without You) - 3:52
9. El Dorado - 3:58
10. Tired of Being Happy - 3:50
11. Home Sweet Highway - 3:30

Art-Nr.: 9607
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Girl goin' nowhere
Radioland
Livin' next to Leroy
A little dive bar in Dahlonega
Tired of being happy
Home sweet highway

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Morrow, Sam - concrete and mud [2018]
Neues, fantastisches Album des in Texas geborenen, die Musik der Südstaaten liebenden und heute im californischen Los Angeles lebenden Singer-Songwriters Sam Morrow, der mit "Concrete and mud" eine geradezu mitreißende Scheibe verschiedenster Stile offeriert, die allerdings alle im erdigen Country, Alternate Country, Americana und Countryrock zusammenfinden. Fantastisch, wie er das hinbekommt. Voller "Southern swagger", Muscle Shoals Soul, traditionellem Honky Tonk und californischem Retro-Countryrock vereint er, weit weg von Nashville's glatt gebügelten Mainstream-Produktionen, eine vollkommern reine, unverfälschte, natürlich raue, ja dreckige, total rootsig eingefärbte Kombination aus Einflüssen solcher Leute wie Chris Stapleton, Steve Earle, Waylon Jennings, Merle Haggard, Dwight Yoakam, aber auch Lynyrd Skynyrd, Little Feet und Gram Parsons. Morrow und seine exzellenten Begleitmusiker (u.a. der groß aufspielende Lead Gitarrist Eli Wulfmeir, ex Shooter Jennings-Spezi Ted Russell Kamp am Bass Skip Edwards an den Keyboards und Pedal Steel-Legende Jay Dee Maness) ergänzen sich geradezu perfekt. Los geht's mit dem wunderbar erdigen "rambling" Country-/Americana-Rocker "Heartbreak man", der auf einem klasse, dezent funky angehauchten, kraftvollen Groove basiert und gleich mit einem sehr starken, kernigen E-Gitarren-Solo aufwartet. Das anschließende "Paid by the mile" vereint den Country-Funk eines Jerry Reed oder Tony Joe White mit dem Southern Groove von Lynyrd Skynyrd und Little Feat, die auch bei der fantastischen, rockigen Retro Outlaw Country-Nummer "Quick fix" (tolle Slideguitar, inkl. drückendem Solo) ihre Spuren hinterlassen. Leicht psychedelisch wird es bei der mit großartigen Baritone E-Gitarren-Licks inszenierten, ein feines Ghost Town-, Wüsten-Feeling offerierenden California Country-Ballade "San Fernando sunshine" (tolles Psychedelic E-Gitarren-Solo inklusive), während der quirlige, dynamische, dreckige Honky Tonk-Countryrocker "Good ole days" daherkommt, als sei er einer imaginären, gemeinsamen Session von Merle Haggard, Dwight Yoakam und Chris Stapleton entsprungen. Ein Hauch von Tarantino versprüht die staubige Wüsten-Countrynummer "Weight of a stone", der gegenüber das Pedal Steel-getränkte "Coming home" unverfälschten, reinsten Neo Traditional Country bietet. Bluesig, rootsig, southern und herrlich dreckig rockig wird's bei dem knackig kraftvollen, saustarken "Cigarettes" (tolle Lead-Gitarre parallel zum Gesang, glühendes Slide-Solo, kerniger Groove), um das Album schließlich mit der wunderschönen, etwas ruhigeren Delta Country-Ballade "Mississippe river" (großartige Mandoline, Dobro, Banjo) genauso stark ausklingen zu lassen, wie es begonnen hatte. Das alles hat schon gewaltig viel Substanz. Eine von vorn bis hinten saustarke Vorstellung von Sam Morrow!

Das komplette Tracklisting:

1. Heartbreak Man - 3:49
2. Paid by the Mile - 4:52
3. San Fernando Sunshine - 4:47
4. Quick Fix - 3:32
5. Good Ole Days - 3:22
6. The Weight of a Stone - 4:41
7. Skinny Elvis - 2:58
8. Coming Home - 3:08
9. Cigarettes - 4:24
10. Mississippi River - 3:37

Art-Nr.: 9610
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heartbreak man
San Fernando sunshine
Quick fix
Good ole days
Weight of a stone
Coming home
Cigarettes
Mississippi river

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Morton and The Chesapeake Sons, Jason - same [2018]
Klasse, in Nashville/TN ansässiges Quartett, das sich im Country-Mekka der USA aber eher dem Southern Rock verschrieben hat. Genauer gesagt spielen die Jungs um Frontmann Jason Morton eine sehr ansprechende Mischung aus klassischen Rock-, Southern- und Countryrock-Zutaten, die in ihren Arrangements allerdings klar den typischen Southern Rock solcher Bands wie beispielsweise Lynyrd Skynyrd, Doc Holliday, die eher Country-orientiertere Seite der The Allman Brothers Band, The Marshall Tucker Band und Blackberry Smoke bevorzugen. Dabei ist eine gesunde Mischung aus einigen powernden Uptempo-Tracks (beispielsweise der ein wenig an Doc Holliday und Blackfoot erinnernde Opener "Ride all night") und exzellenten, wunderbar melodischen Southern-Balladen, teils mit charakteristischen Twin Gitarren, flockig groovender Percussion und erdigen, angerauten E-Gitarren-Soli entstanden. Stellvertretend für diese großartigen Balladen sei hier das meisterhafte, über 7 Minuten lange, wunderbar ins Ohr gehende und dennoch jammig gestaltete "Southern sound" genannt, das mit seinem typischen Arrangement und dem ausgedehnten E-Gitarren-Solo dem Songnamen allergrößte Ehre erweist. Tolle Nummer, aber auch der komplette Rest des Albums bietet prima Genre-Kost. Jason Morton and The Chesapeake Sons mit einem vielversprechenden, beeindruckenden Debut.

Das komplette Tracklisting:

1. Ride All Night - 3:30
2. The Things I've Done - 3:25
3. Southern Sound - 7:07
4. Matacumbe - 4:46
5. I Knew - 3:37
6. Before It Gets Better - 3:21
7. One More Night - 4:31
8. Mexico - 3:03
9. Round The Corner - 3:36
10. No Time - 4:38

Art-Nr.: 9684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ride all night
Southern sound
Matacumbe
I knew
Before it gets better
Mexico
Round the corner

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Pistol Annies - interstate gospel [2018]
Fantastisch! Ein Meisterwerk! Lone Star Annie (Miranda Lambert), Holler Annie (Angaleena Presley und Hippie Annie (Ashley Monroe) sind nach 5 Jahren Pause zuzück mit Album Nr. 3 und versetzne ihre Fans damit in Verzücken. Innovativer, kreativer und besser kann man frische und moderne Countrymusic kaum spielen. Wir hören eine hinreißende, in wunderbare Arrangements und prächtige Melodien verpackte, sehr abwechslungsreiche Mixtur aus peppigen, abgehenden "Rockern" und exquisiten, überaus intelligent gestalteten Balladen und Midtempo-Nummern, die trotz aller Progressivität und hoch spannenden, knackigen Interpretationen immer zu ihren "True Country"-Wurzeln stehen. Waren die ersten beiden Alben der "Annies" schon brillant, so haben sie nun ihr absolutes "Masterpiece" abgeliefert. Ohne jeden Zweifel eine der besten und "aufregendsten" Country-Veröffentlichungen des Jahres 2018.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The Pistol Annies — Miranda Lambert, Ashley Monroe and Angaleena Presley — who have previously recorded two of the smartest and most sophisticated albums on gender and sex, have outdone themselves with Interstate Gospel. The new album is more ambivalent, deeper and more bittersweet, casting a more melancholy hue. It is an album that tackles what they call "generations of shame," trying to tell the truth in a genre that often encourages lies, especially lies about the comforts of home.
It is an album about how terrible men are — how that terror has a genuine seductive quality, but also about how boring men can be, and the oppressive feelings brought on by both. It is an anthology of how many ways, both banal and excessive, hetero-normative pressures can be.
In exquisite harmonies and with lush guitars, they talk about what they believed at the altar, and what they no longer believe now that she was no longer "blinded by diamonds and driven by lust" (on "When I Was His Wife." The lullaby soft "Cheyenne" is a perfect story song about a woman who loves "country music and broken-in boots," who finds "plenty of pool table cowboys to hold her." It is a song that mentions Cheyenne's daddy and grandmother as roots for sadness, but there is a move where the narrator wants to be like Cheyenne, who treats love "as cold as the beer in her hand." It is a song so intense in feeling, and ambivalence, as brilliant as Sammi Smith's "Toast of 45" or Tammy Wynette's "Womanhood."
"Cheyenne" is not the only song that makes arguments about loneliness and autonomy. There are also moments where the claiming of women's sexual autonomy is genuinely audacious, using desire to break all social bonds — on the rollicking "Got My Name Changed Back," a rockabilly beat celebrates refusing a cheating man's name in favour of her own. On the blues grind of "Sugar Daddy," she claims to be a "red dirt queen of the palace" who states plainly that "there ain't a damn man in Dallas who wouldn't put a ring on her hand." I believe her, every sexy, shimmering inch of self-confidence is the sexiest claim of autonomy in years.
There are ballads that have the same confidence, but work somewhat between the pleasure of "Sugar Daddy," and the othering of something like "Cheyenne." "Milkman" is a tale of how restrictive life in a small town can be; the song that trades verses between the Annies, about the relationship between a free-wheeling daughter and a repressed mother. The daughter wants her mother to drink on a Sunday, make it past the water tower, pick wild flowers, and more importantly love the milkman in addition to loving her biological family. Cheating songs are often heartbreak songs; a cheating song where a child recognizes how oppressive loving daddy can be, is made even more shocking by how gently the argument is presented.
The last two Pistol Annies albums ranged from very good to brilliant; this album seems to be a breakthrough, a masterpiece that extends their already formidable gifts. (Anthony Easton / Exclaim.ca)

Das komplette Tracklisting:

1. Interstate Prelude - 1:07
2. Stop Drop and Roll One - 3:02
3. Best Years of My Life - 3:42
4. 5 Acres of Turnips - 2:55
5. When I Was His Wife - 3:29
6. Cheyenne - 4:16
7. Got My Name Changed Back - 2:54
8. Sugar Daddy - 3:38
9. Leavers Lullaby - 4:01
10. Milkman - 3:22
11. Commissary - 3:35
12. Masterpiece - 4:38
13. Interstate Gospel - 3:01
14. This Too Shall Pass - 3:02

Art-Nr.: 9732
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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Wild Feathers, The - greetings from the neon frontier [2018]
Wow! Wundervoll! Was für herrliche Melodien, welch wunderbare, klare, mal schön knackige, mal flockige Arrangements. Mit ihrem dritten Album "Greetings from the neon frontier" entfernt sich das 2010 in Nashville/Tennessee gegründete Rootsrock-Quartett wieder von den leicht spacigen Klängen ihres Vorgängers und orientiert sich mehr an ihrem Debut. Und dieses schon fantastische Debut toppen sie fast noch. Was ist das für eine fantastische Reise durch die erfrischenden, hoch melodischen Landschaften des Americana, Roots- und Countryrocks, voller toller, klarer Gitarren und wunderbar in Szene gesetzten Lead-Stimmen und Harmonie-Gesänge. Zuweilen schön southern klingend, dann wieder an die besten Tage der Eagles erinnernd, treffen die Wild Feathers den Nerv der Countryrock- und Americana-Liebhaber zu einhundert Prozent. Das Werk ist schlichtweg ein Knüller. Ganz klar schon jetzt eines der Genre-Heighlights des Jahres 2018.

Das komplette Tracklisting:

1. Quittin' Time - 3:12
2. Wildfire - 3:33
3. Stand By You - 3:03
4. No Man's Land - 5:10
5. Two Broken Hearts - 3:17
6. Golden Days - 3:49
7. Big Sky - 3:31
8. Hold Onto Love - 4:01
9. Every Morning I Quit Drinkin' - 3:56
10. Daybreaker (Into the Great Unknown) - 3:12

Art-Nr.: 9646
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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