Artikel 1 bis 8 von 8 gefundenen...

[1-15]

 
Brooks & Dunn - reboot [2019]
Brooks & Dunn sind wieder da, mit ihrem ersten Album seit 12 Jahren. Und was für einem! Für dieses Werk haben sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, nämlich "to recreate something and making it feel brand new". Mit einer Ansammlung von hochkarätigen Duettpartnern haben sie 12 ihrer größten Hits neu eingespielt und so aus bereits existierenden Songs ihres Fundus' etwas komplett Neues geschaffen. Das ist großartig gelungen. Da neu eingespielten Songs kommen ungemein knackig, dynamisch, erfrischend und modern rüber. Manchmal rockt es, vollgepackt mit satten E-Gitarren, dass sich die Balken biegen, mal stecken die Songs voller Gefühl. Ronnie Dunn & Kix Brooks harmonieren hervorragend mit ihren Gästen. Der Spagat zwischen purer Country-Tradition und Moderne gelingt prächtig. Der neue Anstrich der alten Nummern ist der "Knaller" und verbreitet durchweg gute Laune pur. Das Werk ist von vorne bis hinten ein "Hit". Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Brand New Man (with Luke Combs) - 3:11
2. Ain't Nothing 'Bout You (with Brett Young) - 4:01
3. My Next Broken Heart (with Jon Pardi) - 3:06
4. Neon Moon (with Kacey Musgraves) - 4:38
5. Lost and Found (with Tyler Booth) - 3:55
6. Hard Workin' Man (with Brothers Osborne) - 3:59
7. You're Gonna Miss Me When I'm Gone (with Ashley McBryde) - 4:19
8. My Maria (with Thomas Rhett) - 3:30
9. Red Dirt Road (with Cody Johnson) - 3:56
10. Boot Scootin' Boogie (with Midland) - 3:23
11. Mama Don't Get Dressed Up For Nothing (with LANCO) - 4:12
12. Believe (with Kane Brown) - 5:11

Art-Nr.: 9784
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Carmichael, Dillon - hell on an angel [2018]
Liebhaber des erdigen Outlaw- und Southern-Country aufgepasst: Mit dem großartigen Sänger und Songwriter Dillon Carmichael aus Burgin/Kentucky hat Produzenten-Ass Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell) mal wieder einen absoluten Hochkaräter an der Angel. Gesegnet mt erheblichem Songwriter-Potenzial und einer charismatischen, typischen Outlaw Country Bariton-Stimme, bewegt sich der langmähnige Bursche mit viel Pathos und ebenso viel Tradition auf den Spuren großer "Outlaws" ala Waylon Jennings & Co., um deren Art von Musik mit ihrer ganzen, in ihrer Historie verwurzelten Ursprünglichkeit, geschickt für die Gegenwart aufzubereiten. Das klappt fantastisch! Dabei befindet er sich in bester Gesellschaft mit solchen Kollegen wie beispielsweise Jamey Johnson, dem bereits erwähnten Chris Stapleton und Whitey Morgan, allerdings mit seiner ganz eigenen, musikalischen Identität, wie etwa diesem prächtigen Southern-Spirit. Deutlich hörbar ist dieser etwa bei dem bärenstarken Titelstück "Hell on an angel", das gespickt ist mit kerniger Slide, southernrockigen Twin-Guitars und einem furiosen "Guitar-Finish". Insgesamt ist das durchweg sehr starke Songmaterial oft sehr balladesk, unterbrochen von dem ein oder anderen Uptempo-"Rocker". Alles ist verpackt in schön erdige, dreckige, kraftvolle Arrangements, wie gesagt, voller Southern-Flair, hin und wieder auch mit Spuren von Roots-, Americana- und Blues-Strömungen, ohne dabie aber die Pfade des "richtigen" Country je zu verlassen. Die Melodien sind richtig klasse und die immer wieder eingesetzten rauen E-Gitarren passen dazu wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". An der Lead Gitarre hören wir übrigen den grandiosen Leroy Powell (einst bei Shooter Jennings und Leroy Powell and The Messengers). Weitere exzellente Musiker sind: Dave Cobb - acoustic guitar, Robby Turner - pedal steel, Mike Webb - keyboards, Chris Powell - drums, und einige mehr. Herausragend sind beispielsweise solche Tracks wie der über 6-minütige, wunderbar daramaturgisch inszenierte Opener "Natural disaster" (prächtiges Swamp-Flair), die tief traditionelle, dennoch so herrlich erdige, in eine tolle Melodie eingebundene Ballade "It's simple" (tolle Gitarren, Pedal Steel, gepflegtes Southern-Feeling), das klasse, Waylen Jennings-/Merle Haggard-mässige "Country women", das hinreissend schöne, mit feiner Pedal Steel und starken Southern E-Gitarren (klasse Solo) in Szene gesetzte "Dancing away with my heart", der exzellente, pure Honky Tonker "Hard on a hangover" (bester Honky Tonk-Country, wie er reiner und ehrlicher nicht sein kann), die seelige Rodeo-/Country-Ballade "Might be a cowboy" (nicht nur hier hören wir feinsten Background-Gesang von Kristen Rogers), wie auch die überaus inspirierte, abermals mit tollen Twin Guitar-Licks gespickte Southern-/Outlaw-Ballade "Dixie again" - doch, wie gesagt, das komplette Album kommt von vorn bis hinten wie aus einem Guß, ist ein richtiger "Knaller", und zwar auf einem verdammt hohen Niveau. Das Teil kommt in einem sehr schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack, mit 12-seitigem, fein bebildertem Booklet, inkl. aller Texte. Ein Pracht-Debut von Dillon Carmichael!

Das komplette Tracklisting:

1. Natural Disaster - 6:24
2. It's Simple - 3:31
3. Country Women - 3:15
4. Hell on an Angel - 4:34
5. Dancing Away with My Heart - 3:47
6. Hard on a Hangover - 3:47
7. That's What Hank Would Do - 3:59
8. Might Be a Cowboy - 3:59
9. Old Flame - 4:35
10. Dixie Again - 5:24

Art-Nr.: 9734
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Natural disaster
It's simple
Hell on an angel
Dancing away with my heart
Hard on a hangover
Might be a cowboy
Dixie agaiun

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Drugstore Gypsies, The - easy access [2019]
Noch eine klasse Band, die locker mit den Wegbereitern der jungen Southern Rock-Bewegung mithalten kann: The Drugstore Gypsies aus Texas! Dieses hoch talentierte Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) begeisterte uns schon mit seinem 2017er Debut auf ganzer Linie und legt nun mit "Easy access" fulminant nach. Fetter, kraftvoller, mal geradlinig harter, dann wunderbar melodischer, balladesker Rock/Southern Rock, vereinzelt durchsetzt mit den Roots ihrer Heimat, wie staubigem Red Dirt und auch mal einem Hauch von Blues und Countryrock. Die vereinzelten Bläsersätze, die noch beim ersten Album zu hören waren, sind verschwunden. Hier dominieren ausschließlich die E-Gitarren. Getrieben von diesen kernigen E-Gitarren, ensteht ein druckvoller, satter, straighter,vollmundiger Sound ohne aufgesetzte Schnörkel. Das Album startet mit dem kraftvollen, ja durchaus harten, mit wuchtigen Gitarrenriffs und zwirbelnder, "brennender" Lead Gitarre durchsetzten Kracher "Never settle", der den Zuhörer gleich mal ordentlich auf Betriebstemperatur bringt. Ein furioser Auftakt, der mit dem ähnlich gestrickten "The rapture" seine unmittelbare Fortsetzung findet, einer Nummer, die auch problemlos aus dem Repertoire southernrockiger Aerosmith stammen könnte. Das anschließende, ganz wunderbare "End of the show" teigt die Band schließlich von ihrer balladeskeren Seite. Voller Gefühl, eingebettet in eine tolle Melodie und umgeben von klasse E-Gitarren und viel Southern Rock-Flair, schlängelt sich diese prächtige Nummer zielsicher in unsere Gehörgänge. Sehr stark! Noch southernrockiger kommt das hinreißende, ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Feeling ausstrahlende, mit klimperndem Piano und satten E-Gitarren inszenierte, abermals überaus melodische "Take it from me". Ein echter "Hit", nicht nur für die geneigte Southern Rock-Fraktion. Fantastisch auch die umwerfende, geschickt zwischen Gitarren Rootsrock, texanischem Red Dirt-Rock und Southern Rock hin und her pendelnde Ballade "Left the night", sowie das "rattenscharfe", powernde, Slideguitar-getränkte "Run and hide", oder der finale, schön bluesige und gewaltig abrockende, von furiosen Gitarren (inkl. Slide und kernigen Soli) durchzogene Southern-Boogie "Right on the money". Keine Frage, die Drugstore Gypsies sorgen nicht nur in Southern Rock-Kreisen weiterhin für ordentlich Furore. Das macht richtig Laune! So kann's weitergehen, Jungs...

Das komplette Tracklisting:

1. Never Settle - 3:15
2. The Rapture - 3:56
3. End of the Show - 3:56
4. Take It from Me - 4:55
5. Let the Night - 4:08
6. Bat City - 3:20
7. Lady of the Night - 3:44
8. Comin' Around - 2:59
9. Run and Hide - 3:56
10. Right on the Money - 3:41

Art-Nr.: 9772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never settle
The rapture
End of the show
Take it from me
Let the night
Run and hide
Right on the money

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Florida Georgia Line - can't say I ain't country [2019]
4. Album des in Nashville, und darüber hinaus, mega-erfolgreichen Duos Florida Georgia Line, bestehend aus Brian Kelley und Tyler Hubbard, das in Music City von Erfolg zu Erfolg "rast". Sie gehen kosequent ihren Weg weiter, bieten modernen Mainstream Nashville Country auf der Höhe der Zeit voller prächtig zu verarbeitender Songs, die abermals jede Menge Hits abwerfen werden. Immer wieder mal streuen sie geschickt vereinzelte Pop-, Rock-, R&B- und auch Hip Hop-Elemente ein, bleiben aber auch dem Country treu, allein schon durch die dezente Einbindung von Pedal Steel, Mandoline, Banjo, Dobro und weiteren country-typischen Instrumenten und Klängen. Sie wollen "country" sein und sehen sich auch so, wie der Albumtitel eindeutig verrät. Enthält mit dem starken "You can’t hide red" ein klasse Duett mit Jason Aldean. Alles wirkt schön frisch. Das Material ist, wie gesagt, durchweg prädestiniert für den nächsten super Erfolg der Beiden.

Das komplette Tracklisting:

1. Tyler Got Him A Tesla (Skit) (feat. Brother Jervel)
2. Can’t Say I Ain’t Country
3. Simple
4. Talk You Out Of It
5. All Gas No Brakes (Skit) (feat. Brother Jervel)
6. Speed Of Love
7. Women (feat. Jason Derulo)
8. People Are Different
9. Told You
10. Sack’a Puppies (Skit) (feat. Brother Jervel)
11. Y’all Boys (feat. HARDY)
12. Small Town
13.Sittin’ Pretty
14.Catfish Nuggets (Skit) (feat. Brother Jervel)
15. Can’t Hide Red (feat. Jason Aldean)
16. Colorado - 2:57
17. Like You Never Had It
18. Swerve
19. Blessings

Art-Nr.: 9765
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Houser, Randy - magnolia [2018]
Randy Houser, der großartige Singer/Songwriter aus Jackson/Mississippi, mit einem sehr starken, hoch interessanten, neuen Album! Verwöhnt von jeder Menge Charterfolgen, legt Houser mit "Magnolia" dennoch ein Werk vor, das man nicht unbedingt zum Mainstream-Country zählen darf, denn er verzichtet ganz bewusst auf allzu moderne, aktuelle Nashville-Trends. Poppigen Country, elektronische Effekthascherei oder ähnliches sucht man vergebens. Statt dessen gibt's ehrlichen, handgemachten Country, durchaus rootsig, auch mal mit einem Hauch von Americana, mal einer Outlaw-Strömung oder gar bluesigen Elementen (beispielsweise bei dem exzellenten "Whole Lotta Quit" mit klasse E-Gitarre und dreckiger Bluesharp). Das ist mutig, selbstbeusst und extrem gelungen. Erstklasig produziert hat Dwight Yoakam-Spezi Keith Gattis unter der Mitwirkung von Houser selbst. Tolle Scheibe eines Nashville-Hitinterpreten. der sich aber auf keinen Fall in die vermeintlich falsche Richtung verbiegen lässt. Weiter so, Randy Houser!

Das komplette Tracklisting:

1. No Stone Unturned - 4:21
2. Our Hearts (feat. Lucie Silvas) - 3:28
3. What Whiskey Does (feat. Hillary Lindsey) - 3:46
4. Whole Lotta Quit - 4:25
5. No Good Place to Cry - 4:30
6. New Buzz - 2:59
7. Nothin' On You - 2:58
8. What Leaving Looks Like - 4:00
9. High Time - 5:48
10. Mamma Don't Know - 3:34
11. Running Man - 3:59
12. Evangeline - 3:54

Art-Nr.: 9751
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Johnson, Cody - ain't nothin' to it [2019]
"Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star", daran hat sich zum Glück auch nichts mit seinem neuen Album "Ain't nothin' to it" geändert, obwohl er nun einen großen Labelvertrag in der Tasche hat und dies somit seine erste Major-Veröffentlichung ist. Johnson bleibt seiner Linie treu und bietet allerbesten, mit prächtigen Songs gespickten Real Texas Country, wie es seiner ursprünglichen Herkunft entspricht (er ist in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' aufgewachsen). Allerbester "Stoff" für Traditionalisten und Freunde solcher Kollegen wie George Strait, Tracy Byrd, Alan Jackson & Co.! Cody Johnson in Top-Form!

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Nothin' to It - 3:22
2. Noise - 3:09
3. Fenceposts - 2:57
4. Understand Why - 3:10
5. Long Haired Country Boy (feat. The Rockin' CJB) - 4:17
6. Nothin' on You - 4:20
7. Honky Tonk Mood - 3:14
8. Monday Morning Merle - 3:49
9. Y'all People (Dedicated to the "CoJo Nation") - 3:08
10. Where Cowboys Are King - 3:04
11. On My Way to You - 3:33
12. Doubt Me Now - 3:03
13. Dear Rodeo - 4:14
14. Husbands and Wives (Live Bonus Track) - 2:48
15. His Name Is Jesus (Live Bonus Track) - 4:14

Art-Nr.: 9752
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lewis, Aaron - state I'm in [2019]
Aaron Lewis, "hauptberuflich" eigentlich Frontmann der zur Zeit auf Eis liegenden Metal-/Hardrock-Formation Staind, liebt von seiner frühesten Jugend an auch die Countrymusic, in deren Szene, vor allem unter den Traditionalisten und den Country-Outlaws, er sich mittlerweile einen immensen Namen gemacht hat, denn er liefert ein super Album nach dem anderen ab. Auch sein neues Werk, "State I'm in" ist ein absoluter Knüller, ein regelrechter Leckerbissen für die Freunde echter Countrymusic. Lewis kümmert sich nicht ansatzweise um irgendwelche "hippen" Trends, präsentiert sich mit seiner Musik aber dennoch auf der Höhe der Zeit. Durch und durch reiner Country ist seine Leidenschaft, der er mit all seiner Klasse, mit all seinem Herz frönt. Der Bursche ist ein herausragend guter Sänger und ebenso exzellenter Songwriter. Die Einflüsse von Legenden wie Johnny Cash, Kris Kristofferson und Willie Nelson und sogar Keith Whitley sind klar spürbar, ebenso wie Schnittstellen zu aktuellen Kollegen wie etwa Jamey Johnson und Whitey Mogan (Whitey and The 78's Morgan), doch Lewis' Songs glänzen neben ihrer beachtlich hohen Qualität auch mit großer Eigenständigkeit. Welche Hochachtung er in Nashville genießt, zeigt auch welche Musiker er für "State I'm in" wieder einmal an seiner Seite hat - es sind die ganz Großen. Brent Mason an der E-Gitarre bei 5 Songs, bei einem Vince Gill, Bobby Terry (ebenfalls E-Gitarre), Paul Franklin an der Pedal Steel, Ben Kitterman (Dobro), Dan Tyminski (Mandoline), Michael Rojas (Keyboards), und, und, und. Ja, es dominieren vor allen Dingen herrlich Country-typischen E-Gitarren, akustische Gitarren, Dobro, Piano, Orgel, mal eine Mandoline oder gar ein Akkordeon - allerdings kommt Lewis vollkommen ohne Fiddle aus. Man vermisst sie aber auch nicht. Im Gegenteil: Der wunderbare, vielschichtige Gitarren-/Pedal Steel Sound wirkt dafür umso saftiger, voller und transparenter. Nicht nur Songs wie beispielsweise der fantastische, herrlich Johnny Cash-affine Opener "The party's over", der angerockte Outlaw-Stampfer "Can't take back", die traumhaft schönen Ballden "State I'm in" und "Love me" (hinreißend melodisch, mit begnadeter Pedal Steel, Dobro, Acoustic Gitarre und prächtiger E-Gitarre), oder die bärenstarke Outlaw Country-Nummer "If I were the devil" sind eine wahre Wonne, nein, das ganze Album stimmt von vorn bis hinten - ohne jeden Aussetzer. Produziert hat übrigens niemand Geringeres als der große Buddy Cannon. Es passt alles. Rundum ein Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. The Party’s Over - 3:34
2. Can’t Take Back - 3:38
3. Reconsider - 3:51
4. It Keeps On Workin’ - 4:17
5. State I’m In - 3:01
6. God And Guns - 3:45
7. Love Me - 5:46
8. If I Were The Devil - 3:58
9. Burnt The Sawmill Down - 3:31
10. The Bottom - 4:58.

Art-Nr.: 9791
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pistol Annies - interstate gospel [2018]
Fantastisch! Ein Meisterwerk! Lone Star Annie (Miranda Lambert), Holler Annie (Angaleena Presley und Hippie Annie (Ashley Monroe) sind nach 5 Jahren Pause zuzück mit Album Nr. 3 und versetzne ihre Fans damit in Verzücken. Innovativer, kreativer und besser kann man frische und moderne Countrymusic kaum spielen. Wir hören eine hinreißende, in wunderbare Arrangements und prächtige Melodien verpackte, sehr abwechslungsreiche Mixtur aus peppigen, abgehenden "Rockern" und exquisiten, überaus intelligent gestalteten Balladen und Midtempo-Nummern, die trotz aller Progressivität und hoch spannenden, knackigen Interpretationen immer zu ihren "True Country"-Wurzeln stehen. Waren die ersten beiden Alben der "Annies" schon brillant, so haben sie nun ihr absolutes "Masterpiece" abgeliefert. Ohne jeden Zweifel eine der besten und "aufregendsten" Country-Veröffentlichungen des Jahres 2018.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The Pistol Annies — Miranda Lambert, Ashley Monroe and Angaleena Presley — who have previously recorded two of the smartest and most sophisticated albums on gender and sex, have outdone themselves with Interstate Gospel. The new album is more ambivalent, deeper and more bittersweet, casting a more melancholy hue. It is an album that tackles what they call "generations of shame," trying to tell the truth in a genre that often encourages lies, especially lies about the comforts of home.
It is an album about how terrible men are — how that terror has a genuine seductive quality, but also about how boring men can be, and the oppressive feelings brought on by both. It is an anthology of how many ways, both banal and excessive, hetero-normative pressures can be.
In exquisite harmonies and with lush guitars, they talk about what they believed at the altar, and what they no longer believe now that she was no longer "blinded by diamonds and driven by lust" (on "When I Was His Wife." The lullaby soft "Cheyenne" is a perfect story song about a woman who loves "country music and broken-in boots," who finds "plenty of pool table cowboys to hold her." It is a song that mentions Cheyenne's daddy and grandmother as roots for sadness, but there is a move where the narrator wants to be like Cheyenne, who treats love "as cold as the beer in her hand." It is a song so intense in feeling, and ambivalence, as brilliant as Sammi Smith's "Toast of 45" or Tammy Wynette's "Womanhood."
"Cheyenne" is not the only song that makes arguments about loneliness and autonomy. There are also moments where the claiming of women's sexual autonomy is genuinely audacious, using desire to break all social bonds — on the rollicking "Got My Name Changed Back," a rockabilly beat celebrates refusing a cheating man's name in favour of her own. On the blues grind of "Sugar Daddy," she claims to be a "red dirt queen of the palace" who states plainly that "there ain't a damn man in Dallas who wouldn't put a ring on her hand." I believe her, every sexy, shimmering inch of self-confidence is the sexiest claim of autonomy in years.
There are ballads that have the same confidence, but work somewhat between the pleasure of "Sugar Daddy," and the othering of something like "Cheyenne." "Milkman" is a tale of how restrictive life in a small town can be; the song that trades verses between the Annies, about the relationship between a free-wheeling daughter and a repressed mother. The daughter wants her mother to drink on a Sunday, make it past the water tower, pick wild flowers, and more importantly love the milkman in addition to loving her biological family. Cheating songs are often heartbreak songs; a cheating song where a child recognizes how oppressive loving daddy can be, is made even more shocking by how gently the argument is presented.
The last two Pistol Annies albums ranged from very good to brilliant; this album seems to be a breakthrough, a masterpiece that extends their already formidable gifts. (Anthony Easton / Exclaim.ca)

Das komplette Tracklisting:

1. Interstate Prelude - 1:07
2. Stop Drop and Roll One - 3:02
3. Best Years of My Life - 3:42
4. 5 Acres of Turnips - 2:55
5. When I Was His Wife - 3:29
6. Cheyenne - 4:16
7. Got My Name Changed Back - 2:54
8. Sugar Daddy - 3:38
9. Leavers Lullaby - 4:01
10. Milkman - 3:22
11. Commissary - 3:35
12. Masterpiece - 4:38
13. Interstate Gospel - 3:01
14. This Too Shall Pass - 3:02

Art-Nr.: 9732
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!