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Davis & The Black Ties, Shaw - tales from the west [2018]
"These guys are hot"! Explosiver und intensiver, dynamischer und mächtig kraftvoller Gitarren-Bluesrock - das ist die Passion dieses erst im Mai 2016 gegründeten Trios aus Pompano Beach/SouthFlorida um den teils geradezu ekstatisch aufspielenden, jungen Gitarristen Shaw Davis. Ergänzt werden Shaw Davis & The Black Ties um die hervorragend auf den Frontmann abgestimmte, toll groovende, sehr "tighte" Rhythmusfraktion, bestehend aus Bobby Van Stone an den Drums und Bassist Patrick Stevenson. Die Truppe bevorzugt einen ungemein rauen und emotionalen, tief in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern verwurzelten Stil, dessen Basis immer der Blues ist, der aber gleichzeitig mit Stilmitteln des Hardrocks und des improvisationsfreudigen Psychedelicc Blues spielt. Die Einflüsse reichen von Davis' großem Vorbild Stevie Ray Vaughan, über Jimi Hendrix, Robin Trower, Frank Marino, bis hin zu den frühen Deep Purple. Alle Drei sind exzellente Musiker, die total unbeschwert, frei und völlig zwanglos aufspielen, allen voran ihr hoch talentierter Frontmann, der sich nicht nur als "irrer" Gitarrenhexer präsentiert, sondern auch als vorzüglicher Sänger und Songwriter. Die Arrangements sprühen nur so vor Feuer und Power. Es herrscht eine geradezu jammige Spielfreude, die gekennzeichnet ist von großer Variabilität und stets die Spannung hoch haltender, kleiner, verspielter Effekte, auch bei Davis' packenden Gitarrenausflügen. Trotz zuweilen ordentlicher Härte, zupackender, fetter Riffs und der schon erwähnten Improvisationsfreude, stimmen die Strukturen der großartigen Songs zu jeder Zeit. Den Anfang macht der furiose, mit klasse Gitarrenlicks gespickte, großartige Retro Power-Bluesrocker "Take my hand", bei dem sofort dieses unverkennbare Hendrix-/Marino-Flair, wie auch eine dezent psychedelische Note und die unbändige Kraft, die die Truppe ausstrahlt, zu hören sind, wenngleich der Beginn des Tracks ein wenig verhaltener arrangiert ist. Doch nachher geht es dann mächtig ab. Davis beeindruckt gegen Ende mit einem wieselflinken und sehr effektvollen, brennenden Gitarrensolo. Keine Frage, die Band ist "on fire"! Und es geht so weiter. Aus Frank Zappa's "Willie The Pimp" machen Davis & Co. einen gewaltigen, schwerblütigen Heavy-Bluesrocker mit rauem Gesang und monströsen Gitarrenläufen, während die Band bei dem wunderbaren Titelstück "Tales from the west" geschickt und voller Spielfreude zwischen ruhigeren und krachend lauten Sequenzen hin und hwr pendelt, um das Finale in einem fulminanten Gitarrensolo münden zu lassen. "Mama told me" kommt ein wenig funky und "Atomic groove" macht seinem Namen alle Ehre, denn dieser schnelle, rasante, feurige, stark Sixties umwobene, intensive Rocker kennt im Grunde nur eine Richtung: nach vorn! Nach einem Feuerwerk von einem Gitarrensolo gibt es im Mittelteil aber auch eine etwas ruhigere, herrlich verspielte Gitarrenpassage (schöne Wah-Wahs), was einmal mehr die Raffinesse der Band betont, um danach wieder das Gaspedal durchzutreten und alles zu geben. Saustark auch die verrückte Cover-Version von Junior Kimbrough's "I gotta try you girl", aus dem die Truppe einen variantenreichen Retro-Kracher, vollgepackt mit Strukturwechseln, spannenden Ideen und aufregenden Gitarrenspielereien zaubert - von knochenhart bis verzerrt, über akustisch, psychedelisch, wieder hin zu "heavy electric". Ein fulminantes Hill Country Bluesrock-Spektakel! Klasse auch das abschließende, epische "My friend". Shaw Davis & The Black Ties begeistern mit einem wirklich fesselnden Album. Machen die so weiter, gehört dieser Band die Zukunft. "If you've been wanting to know who is doing that hard edged blues rock today... look no further", resümiert ein begeisterter U.S.-Fan. Und er hat Recht. Wahrhaft ein tolles Bluesrock-Werk einer ungemein vielversprechenden Band!

Das komplette Tracklisting:

1. Take My Hand - 4:51
2. Willie the Pimp - 3:50
3. Tales from the West - 4:50
4. Mamma Told Me - 4:04
5. Fire Inside - 5:07
6. Know Where You Been - 4:04
7. Atomic Groove - 5:02
8. I Gotta Try You Girl - 6:28
9. My Friend - 7:47

Art-Nr.: 9832
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take my hand
Willie The Pimp
Tales from the west
Know where you been
Atomic groove
I gotta try you girl

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Ingram, Jack - ridin' high...again [2019]
Hammer! Was für ein grandioses Werk von Jack Ingram! Eine geradezu brillante, über 77 Minuten währende Tour aus fantastischen Eigenkompositionen und ein paar ausgewählten, packend interpretierten Covers durch die Gefilde des erdigen, ursprünglichen, Staub-gegerbten, durch und durch authentischen, vorwiegend Gitarren-orientierten Texas Red Dirt-/County-/Americana-/Rootsrocks (genial die beiden Lead Gitarristen Chris Masterson und Charlie Sexton), deren Magie man sich zu keiner Phase des Album entziehen kann. Dieses Werk wird in der Jahresendabrechnungen der besten Rootsrock-/Americana-Alben 2019 ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1. Alright Alright Alright - 5:35
2. Don't It Make You Wanna Dance - 4:30
3. Staying Outta Jail - 7:21
4. Desperados Waiting for a Train - 6:37
5. Where There's a Willie - 8:04
6. Gotta Get Drunk - 5:36
7. Tin Man - 5:48
8. Down the Road Tonight - 5:50
9. Never Ending Song of Love - 4:28
10. Sailor & The Sea - 9:45
11. Everybody Wants to Be Somebody - 3:00
12. Shooting Stars - 5:33
13. Jesus Was a Capricorn - 5:07

Art-Nr.: 9804
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jacobs, Cris - color where you are [2019]
"Color where you are" ist das abermals herausragend starke, neue Album des gleichermaßen in der Roots-, Southern- und Jam-Szene beheimateten, sowie bei Experten, Kritikern und Fans ein, wie wir finden vollkommen zu Recht, immens hohes Standing genießenden Cris Jacobs (vocals, guitars) und seiner blendend aufspielenden Cris Jacobs Band (Todd Herrington - bass, Dusty Ray Simmons - drums/percussion und Jonathan Sloane - guitars, sowie Gast-Keyboarder Daniel Clarke. Was wir hier zu hören bekommen, ist ein absoluter Genuß! Jacobs, einstiger Frontmann der in Baltimore beheimateten Band "The Bridge", und seine Freunde beglücken uns mit einer, im Vergleich zum ebenfalls saustarken Vorgängerwerk "Dust of gold", noch feineren, noch inspirierteren Mischung aus seeligen Rock-, Blues-, Funk-, Roots-, Swamp-, Southern-, Jam-, Americana- und Countryrock-Anlagen, durch die, vom Anfang bis zum Ende, eine stets präsente, herrlich angenehme Southern-Brise weht. In den Songs der Truppe finden sich immer mal wieder Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, JJ Grey & Mofro (ohne Bläser), Ivan Neville, Little Feat, The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder gar einem southern-rootsigen Tom Petty. Jacobs ist ein grandioser Songwriter, super Gitarrist und geradezu charismatischer Sänger mit einer Stimme voller Wärme, Harmonie, aber auch voller natürlicher Rauheit, der seine wundervollen Stücke voller Seele und Gefühl vorträgt, ja sie regelrecht "lebt" und mit feinsten Melodien veredelt. Das funktioniert auf diesem beeindruckend hohen Niveau natürlich nur, wenn die Chemie zwischen der gesamten Musikermannschaft stimmt, alle Mann sich blind verstehen und auf dem gleich hohen Level performen. Genau das ist bei der Cris Jacobs Band zu 100% gegeben. Was sind das für fantastische Musiker! Pure Spiefreude, eine spürbare Lockerheit, grenzenlose Harmonie und bärenstarke Grooves, sowie ein gewisses New Orleans Swamp-Flair und der bereits erwähnte ewige Southern-Spirit bestimmen das Geschehen, genauso wie Authentizität und unverfälschte Natürlichkeit. Markante, funky Gitarrenriffs, ein packender Bass-/Drums-Groove, ein schön swampiges Southern-Flair und eine großartige Melodie prägen den Eröffnungstrack "Painted roads". Klasse hier, wie sich das klimpernde Piano und die hintergründigen (Slide)Gitarrenklänge ergänzen. Gleich zu Beginn ein richtiger "Killer"-Song! Erneut ein fetter Bass Groove-Drive und kernige Riffs ziehen sich durch den erdigen, drückenden, bluesigen Swamp-/Rootsrocker "Under the big top", ausgestattet mit einem klasse "Voodoo-Spirit" und rauen Slidegitarren. Nimmt am Ende ordentlich Fahrt und Power auf. Deutlich entspannter kommt das traumhaft melodische, schön lockere, mit einer unglaublichen Wärme und einem hinreißenden Country-/Southern-Feeling ausgestattete "Buffalo girl", dessen "gentle Country swirl" unweigerlich an Großtaten solcher Bands wie Buffalo Springfield oder Poco erinnert. Toll wieder die Slide-Licks und die prächtig dazu passende Orgel im Hintergrund. Das ist die pure Wonne! Genau wie die anschließende, von einer ebenso wundervollen Melodik durchzogene, viel Southern-Esprit ausstrahlende Americana-Ballade "Afterglow" (wunderbar erdige Slidegitarre in der zweiten Hälfte). So reihen sich weiterhin eine prächtige Nummer an die nächste. Ob der furios groovende, bluesige Country-/Swamp-/Funk-Rocker "Rooster coop", das wunderschöne, von herrlichen Gitarren umgebene "Holler and hum", oder der mit einem tollen Bayou-Feeling ausgestattete, bluesige Southern-Stomper "Night birds" - es passt alles. Cris Jacobs landet mit "Color where you are" abermals einen ganz großen Wurf! Ein absoluter Leckerbissen für die vielen Liebhaber, die ihre musikalische Passion irgendwo zwischen den sich verwischenden Grenzen von Rootsrock, Blues, Swamp, Jamrock und Americana, in Verbindung mit diesem unvergleichlichen, natürlichen Southern-Spirit finden. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Painted Roads - 4:01
2. Under the Big Top - 3:47
3. Buffalo Girl - 4:28
4. Afterglow - 4:56
5. We'll Act Like Strangers - 4:16
6. Rooster Coop - 3:17
7. Holler and Hum - 5:14
8. Ghosts of Evangeline - 4:22
9. Night Birds - 3:58
10. Hold Close These Things - 6:22

Art-Nr.: 9795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Painted Roads
Under the Big Top
Buffalo Girl
Afterglow
Rooster Coop
Holler and Hum
Night Birds

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Kentucky Headhunters, The - live at the ramblin' man fair [2019]
Die ewig "jungen" und ewig rockenden Southern Rock-Haudegen mit einer packenden Live-Scheibe, mitgeschnitten während ihres Europa-Debuts am 24. Juli 2016 beim englischen "Ramblin' Man-Festival. "These guys know how to rock'n roll". Was für eine Energie! Die Gitarren dampfen, es kocht überall. Das ist kerniger, fetter, dreckiger, zumeist ordentlich Blues-orientierter, fetter Gitarren Southern Rock voller Power und Spielfreude, voller Herz, Seele und Spaß. Es gibt kein Halten! Die Kentucky Headhunters feuern aus allen Rohren, die Southern Rock-/Bluesrock-Maschine läuft wie aus einem Guß! Neben eigenem Material ist der Gig vollgepackt mit tollen Covers, wie etwa mit der von Freddie King belannt gemachten, von Billy Myles geschriebene Bluesnummer "Have you ever loved a woman" oder dem legendären Beatles-Standard "Don't let me down" (als Gäste auf der Bühne sind hier: Black Stone Cherry und Bad Touch), der bei den KHH natürlich mächtig brodelt. Zusätzlich enthält das Album noch 3 bislang unveröffentlichte Studio-Bonustracks aus den im Jahre 2003 eiingespielten Aufnahmen der Kentucky Headhunters mit dem legendären Pianisten von Chuck Berry, Johnnie Johnson, die nicht auf dem 2015er-Werk "Meet me in Blueslanf" enthalten waren. Dieses Live-Album ist ein weiteres bärenstakes Southern-/(Blues)Rock-Statement der Kentucky Headhunters. Macht einfach nur Laune!

Das komplette Tracklisting:

1. Introduction - 0:37
2. Big Boss Man - 3:28
3. Ragtop - 4:36
4. Stumblin' - 3:10
5. Shufflin' Back to Memphis - 4:36
6. Have You Ever Loved A Woman? - 6:26
7. Wishin' Well - 3:14
8. Walking With The Wolf - 3:27
9. My Daddy Was A Milkman - 7:36
10. Don't Let Me Down - 4:31
Studio-Bonustracks with Johnnie Johnson:
11. Rock Me Baby - 5:01
12. Rock 'n' Roller - 3:06
13. Hi-Heel Sneakers - 3:20

Art-Nr.: 9755
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big boss man
Ragtop
Have you ever loved a woman?
Wishin' well
Walking with the wolf
My daddy was a milkman
Rock 'n' Roller
Hi-Heel sneakers

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Linden, Colin & Luther Dickinson - amour [2019]
Was für eine hinreißende Reise durch die vielseitigen Landschaften des rauen, natürlichen, unverfälschten Gitarren Rootsrocks, Blues, Rhythm'n Blues, Americana, Folk und Rock'n Rolls von 2 absoluten Meistern des Genres, dem kanadischen Gitarren-Ass, Sänger und Songwriter Colin Linden (Blackie and The Rodeo Kings) und (Slide)Gitarren-Held Luther Dickinson (North Mississippi Allstars). Performt mit ungemein viel Seele und Inspiration hören wir 10 prächtige Songs "of sentimental, romantic love", wie sie Colin Linden umschreibt, wunderbar rootsig inszeniert, mal sumpfig, bluesig, mal mit leicht jammigem Flair, aber auch voller erstklassiger Strukturen und hervorragend hängen bleibender Arrangements und Melodien. Begleitet werden die Beiden von einer Reihe hoch interessanter Gäste, den sogenannten "Tennessee Valentines", das sind Dominic Davis ( bass), Bryan Owings (drums), Fats Kaplin (violin, accordion), Kevin McKendree (keyboards), sowie den Lead-Sängerinnen Rachael Davis, Ruby Amanfu und -Sängern Billy Swan sowie den aus der TV-Serie "Nashville" bekannten Sam Palladio und Jonathan Jackson. Saustark beispielsweise der erdige, shuffelige Roadhouse-Boogie "Don't let go" (feines Piano und schöne Gitarren, ganz dezentes Gospel-Flair), das Cover von Jimmy Reed's ''Honest I Do", ein grandioser Nostalgie-Blues voller Magie und mit überaus ausdrucksstakem Gesang von Rachael Davis (tolle E-Gitarren-Begleitung), der rootsige, semi-akustische Folk-Blues "Careless love" (klasse Dobro von Colin Linden), das erdige, country-bluesige, mit trockenem Saloon-Piano und tollen Slidegitarren in Szene gesetzte, erstklassig von Sam Palladio vorgetragene "Crazy arms", die mit einem tollen Zydeco-/Bayou-Flair rüberkommende, gut t´rockende und tanzbare Billy Swan-Nummer "Lover please" (typisches Akkordeon, feine Gitarren), der Hill Country Gitarren-Blues "Dearest darling", u.s.w., u.s.w.! "Amour" ist ein absoluter Volltreffer von Linden und Dickinson. Die Beiden passen mit ihren musikalischen Ideen und Wurzeln einfach hervorragend zusammen. Man kann nur hoffen, dass dies nicht eine einmalige Zusammenarbeit war. So klasse wir dieses Album ist, hegen wir einen ganz klaren Wusch: Mehr davon...

Das komplette Tracklisting:

1. Careless Love (instrumental) - 3:35
2. Don't Let Go - 5:40
3. Honest I Do - 4:01
4. Careless Love - 4:57
5. Crazy Arms - 5:44
6. For The Good Times - 7:09
7. Lover Please - 3:23
8. What Am I Living For - 3:55
9. Dearest Darling - 3:33
10. Forget To Remember To Forget - 2:46

Art-Nr.: 9758
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let go
Honest I do
Careless love
Crazy arms
Lover please
What am I living for
Dearest darling

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Magpie Salute, The - high water ll [2019]
Zweites, voller Dampf, Power und baumstarkem "rootsy and bluesy Rock'n Roll" steckendes Studioalbum und Sequel zu dem letztes Jahr erschienenen "High water l" von The Magpie Salute, der aktuellen Band um die beiden ex The Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, sowie Sven Pipien (Bass), ebenfalls ehemals The Black Crowes. Vervollständigt wird die Truppe von Matt Slocum (Keyboards) und Joe Magistro (Drums), alles exzellente Musiker, sowie dem hervorragenden Lead Sänger und Frontmann John Hogg. Zusammen fabrizieren die Sechs ein wunderbar fettes Gebräu aus erdigem, bluesigerm, stark Gitarren orientiertem Rock/Southern Rock/ Roots Rock und Jam Rock, der durchaus artverwandt mit dem der "Krähen" ist. Und das ist auch gut so! Das Songmaterial ist erstklassig - genauso gut strukturiert, wie jammig freizügig und spielfreudig. Die Musiker, vor allem die Gitarristen Rich Robinson und Marc Ford, bekommen jede Menge Freiraum für ihr exzellentes Spiel. The Magpie Salute gelingt mit "High water ll" ein absoluter Volltreffer, der nicht nur die Gefolgschaft der ehemaligen The Black Crowes vollends begeistern dürfte.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Here's the release of High Water II, the highly-anticipated second studio album from Rich Robinson’s latest band, The Magpie Salute.
Robinson (The Black Crowes) is again joined by fellow-travelers Marc Ford (The Black Crowes) on guitar, bassist Sven Pipien (The Black Crowes), drummer Joe Magistro, and keyboardist Matt Slocum, along with the remarkable John Hogg again handling the vocals. Together, the band conjures up a thick stew of psychedelia-tinged Americana Rock & Roll; a clear extension and expansion of the ideas we heard in their 2018 studio album High Water I.
Densely layered and packed full of musical ideas, these twelve tunes aren’t, with the exception of a few choruses, exactly “sing-along” songs. They’re most definitely “feel along” songs; the kind you’ll listen to way more than once, discovering new things with repeated plays. What we have here is a band in search of the source, the central universal vibe, and they’re getting mighty close.
The Magpie Salute means business and they prove it with opener “Sooner or Later.” Everything you need to know about the album is contained in this track. The band fills every sonic frequency from the opening bars, yet Hogg’s vocals and stream-of-consciousness lyrics still grab your attention and rise above the maelstrom of sound, then the nearly-chanted chorus gives you a soft place to land between verses and righteously buzzy lead breaks. A deep bass and piano open then settles into a very Stones-y groove on “Gimme Something” that is a straight-up visit to the church of Rock, right down to the “take me higher” chorus. Preach it. End of Summer track “Leave it All Behind” then kicks hard on the power of Joe Magistro’s heavy-hitting drums, then sneaks in a brief, trippy Beatle-esque middle section complete with vibrato chords.
Some powerful horn arrangements lift the country-tinged Americana of “In Here” to another place entirely. This stand-out track feels like a spirit-lifting anthem for every trembling searcher who remains undaunted. The Magpie Salute finally slows things down a bit and lets you catch your breath with the sad and pretty porch-picking open of “You and I” before building to another powerful and untethered finish; Robinson’s guitar mirroring every emotion in the vocals. The same template works, in spades, on “Mother Storm.” The spare acoustic open lays a foundation the band uses to build sound and emotion to a gorgeous peak, that leads to a long, slow fade-out that feels like waking up from a difficult but important dream. That mid-career Stones-y vibe deep in the band’s DNA returns on “Mirror Mix,” creating a bed of sound and vibration that listeners will want to lay down on while absorbing the “Feel what’s on the inside” chorus.
The mournfully beautiful Don Quixote-esque ode “Lost Boy,” featuring a guest turn on vocals and fiddle from Alison Krauss is a quiet gem that’ll drop tears in many beers. The band then switches gears entirely as the trippy sonic hi-jinx return on the sassy “Turn It Around.” With its strutting “Jean Genie” vibe, and gnarly guitar line snaking throughout, this is the kind of track that would be a rock radio hit if rock radio still existed. The trip peaks with “Life is a Landslide” as the first few ominous opening bars quickly give way to a bouncy through-the-looking-glass jaunt that sneaks in a heavy survival tip: “Life is a landslide you ride along or you die.” Following on that theme, the band reminds you to “live in the moment” with the bouncy blues/funk of “Doesn’t Really Matter.” But even this strutting, seemingly straight-ahead rocker surprises with an unexpected, blissed-out and dreamy middle section that then shifts back, on a dime, to a re-funkified coda. It’s that kind of extra effort that sets this band apart.
Album closer “Where is This Place” is a journey all its own. Building from the band’s slowest, swampiest opening groove and built on a loose guitar loop that I can’t quite call a “riff,” this jam has enough space for all the players to contribute and a tribal/hypnotic chorus that matches the guitar line. This is the band working toward its core essence; they’re not here to explain anything, they’re trying to get to a place of universal feeling and they want you to come along. You’re going to want to join them on High Water II.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. Sooner Or Later - 3:33
2. Gimme Something - 4:05
3. Leave It All Behind - 3:00
4. In Here - 3:22
5. You And I - 3:46
6. Mother Storm - 4:06
7. A Mirror - 4:12
8. Lost Boy (feat. Alison Krauss) - 4:21
9. Turn It Around - 3:54
10. Life Is A Landslide - 4:12
11. Doesn't Really Matter - 4:28
12. Where Is This Place - 4:11

Art-Nr.: 9908
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Nelson & Promise Of The Real, Lukas - turn off the news (build a garden) [2019]
Die großartige Band um Lukas Nelson, Willie's Sohn, liefert ein Pracht-Album nach dem nächsten ab. Auch "Turn off the news (build a garden)" zeigt die Band in absoluter Top-Verfassung. Auf den Spuren von den Byrds, Tom Petty, Little Feat und Neil Young, für den sie ja zeitweise auch als Backing Band fungieren, verwöhnen sie uns mit einer meisterlichen, überaus melodischen und klasse arrangierten Songauswahl zwischen klassischem Rock, Pop, Blues, Rootsrock, Southern Rock, Jamrock, Countryrock und Americana - alles wie aus einem Guß. Die Truppe versteht sich blind, wird immer besser und reifer. Nelson's Songwriter-Qualitäten sind außergewöhnlich, sein Gitarrenspiel ist exzellent, sein Gesang großartig und die Chemie mit allen übrigen Musikern stimmt einfach. Freie, natürliche, inspirierte, lockere, erfrischende Spielfreude und diese tolle Meldoien sind untrennbar miteinander verbunden. Die illustre Anzahl von Gästen reicht darüber hinaus von Papa Willie und Sheryl Crow über Neil Young bis hin zu Margo Price und Shooter Jennings. Lukas Nelson & Promise Of The Real sind endgültig aus dem großen Schatten ihrer familiären und musikalischen Väter herausgetreten. Bravouröse Leistung, Jungs! Wir jedenfalls sind von dem neuen Werk vollends begeistert.

Das komplette Tracklisting:

1. Bad Case - 4:39
2. Turn Off The News (Build A Garden) - 3:43
3. Where Does Love Go - 3:43
4. Save A Little Heartache - 3:09
5. Lotta Fun - 2:57
6. Civilized Hell - 4:51
7. Mystery - 3:33
8. Simple Life - 4:43
9. Out In LA - 4:20
10. Something Real - 3:42
11. Stars Made Of You - 4:33
12. Turn Off The News (Build A Garden) (Acoustic) - 3:01
13. Consider It Heaven - 4:19

Art-Nr.: 9836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Osborne, Anders - buddha and the blues [2019]
Endlich wieder einmal ein neues, tolles Album des brillanten New Orleans-Rockers Anders Osborne, jetzt schon ein wahres Denkmal der New Orleans/Louisiana Roots-/Swamp-/Southern-/Blues-/Rock-Szene, der mit "Buddah and the Blues" mal wieder einen echten Volltreffer landet. Osborne hat sich für die Aufnahmen diesmal nach Los Angeles begeben und das Werk überwiegend mit musikalischen Legenden der goldenen Generation des "California Sounds" ala Eagles, Jackson Browne, Linda Ronstadt & Co. eingespielt, nämlich Waddy Wachtel (guitars), Bob Glaub (bass), Benmont Tench (keyboards) und Chad Cromwell (drums). Herausgekommen ist ein wunderbar frisches, sonniges, knackiges Werk voller hoch melodischer Songs, vorwiegend angesiedelt im Rootsrock-/Americana-Rock-Bereich, die Osborne's New Orleans-/Southern Roots zwar nicht leugnen können, aber eben auch diese unvergleichliche DNA des typischen California-Sounds ausstrahlen. Das hat einfach was! Diese spürbache Lockerheit und Frische ist umwerfend. Das durchweg exzellente Material kommt in einem tollen Sound, produziert con Chad Cromwell. Osborne ist einfach ein Multi-Talent, ein Musiker und Songwriter mit herasuragenden Fähigkeiten. Ein herrliches Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Alone - 3:59
2. Fields Of Honey - 3:56
3. Running - 3:36
4. Smoke and Mirrors - 4:51
5. Aching For You Love - 3:39
6. Escape - 4:07
7. Buddha and the Blues - 3:07
8. The One I Love - 3:33
9. Traveling With Friends - 3:51
10. Alone (unplugged) - 3:51

Art-Nr.: 9803
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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