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Brody, Dean - black sheep ~ ep [2019]
6 Track-EP! Kanada-Import! Das ist Canadian Country vom Allerfeinsten! Klasse, neue, 6 großartige Tracks umfassende EP des in Nova Scotia lebenden Countrysängers und -songwriters, der ohne jeden Zweifel zu den besten und erfolgreichsten Countryartists in Kanada gehört. Viele sehen in ihm so etwas wie den männlichen Gegenpart zu der berühmten Kanadierin Terri Clark, was gar nicht mal so abwägig ist. Denn, wie Terri, spielt auch Dean Brody sehr traditionell verwurzelten Country und New Country, dennoch modern und absolut auf der Höhe der Zeit, oft temperamentvoll und dynamisch, wenn es darauf ankommt, aber auch voller Emotionen. Er hat absolut nicht nur das Potential der großen Nashville-Elite ala Justin Moore, Chris Young, Dierks Bentley, Jon Pardi & Co. Paroli zu bieten - nein, und das beweist diese EP auch wieder einmal eindrucksvoll, er tut es auch! Jeder einzelne Song der EP hat das Zeug in Nashville ein Top-Hit zu werden, trotzdem haben ihn die Countryfans außerhalb Kanada's unverständlicherweise noch nicht richtig "entdeckt". Das Material ist "echt" Country, steckt voller toller Melodien und herrlicher Arrangements, ist knackig und flockig zugleich, findet sofort seinen Zugang zu den oft kritischen Ohren der Countryfans. Ob das flotte, dynamische, hymnisch nach vorn rockende Titelstück "Black sheep" (feines, hintergründiges Banjo-Picking, satte E-Gitarren, klasse Melodie, schöner Drive), das moderne, gleichzeitig jede Menge Honky Tonk- und Outlaw-Feeling versprühende, frische "Whiskey in a teacup" (klasse Gitarren, stampfender, gut tanzbarer Rhythmus), das flockige, luftige, leichtgängige, wunderschöne "Moonlight girl", oder der knackige, tighte "Pure Country-Feger "Dose of Country", abermals mit schönen Gitarren und Banjobegleitung, sowie einem guten Linedance-Drive - ein potentieller Hit reiht sich an den nächsten. Aufgenommen wurde das Album in Nashville, produziert hat Matt Rovey, der sich in Nashville vor allem einen großen Namen als "Engineer" gemacht hat (u. a. Alan Jackson, Easton Corbin, Zac Brown Band, Clay Walker, Terri Clark). Dean Brody mit einer blendenden Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Black Sheep - 3:16
2. Whiskey in a Teacup - 3:02
3. Moonlight Girl - 3:24
4. Good Goodbye - 3:44
5. Ever After - 3:43
6. Dose of Country - 3:41

Art-Nr.: 9898
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Black sheep
Whiskey in a teacup
Moonlight girl
Dose of Country

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Brothers Osborne - skeletons [2020]
Brothers Osborne, das sind T. J. Osborne (lead vocals, acoustic guitar) und sein Bruder John Osborne (guitars), gelten als einer der heißesten, spannendsten und aufregendsten Acts Nashville's. Ihr grandioses, neues, nunmehr drittes Album "Skeletons" untermauert diesen Status mehr als jedes ihre beiden Alben davor - und auch die waren schon außergewöhlich stark. Doch "Skeletons" ist schlicht ein "Hammerteil"! Das renommierte amerikanische Magazin "Rolling Stone" etwa urteilt: "With 'Skeletons' Brothers Osborne deliver their first full-fledged Rock record". Das ist vielleicht ein wenig zu "hart" ausgedrückt, doch ja, das Album rockt schon gewaltig. Aber das beißt sich keineswegs mit ihren Countrywurzeln. Im Gegenteil! Die beiden charismatischen Brüder aus dem U.S.-Bundesstaat Maryland, T. J. mit seinem bärenstarken, unverwechselbaren, tiefstimmigen Gesang und Gitarrenhexer John (der Kerl spielt wie der Teufel), beide im übrigen auch exzellente Songwriter, und ihre fantastische Band präsentieren eine ungemein kreative, ja innovative, vielschichtige, abwechslungsreiche, moderne New Country-Musik, die die Grenzen zum Rock, Southern Rock, Rootsrock, Blues, Soul und Americana immer wieder genüßlich überschreitet. Doch egal, wie deutlich sie das tut, die Country-Erdung ist stets gegeben. Das alles spielt sich auf höchstem musikalischen Niveau ab, wirkt perfekt austaxiert und -balanciert. Ihr Variantenreichtum, pepaart mit den prächtigen Strukturen und Melodien ist eine Gabe, die nicht viele haben. Eric Church ist vielleicht noch so einer. Ein paar Songbeispiele seien stellvertretend für die große Vielfalt des Albums näher beleuchtet: Zum Beispiel der herrlich twangy, mit harmonischer Acoustic Gitarre und elektrischer Slideguitar beginnende, saustarke Opener "Lighten up", den schnell einsetzende, kraftvolle Drums und satte, ZZ Top-affine Riffs dann aber in Richtung eines toughen, swampigen, lauten Rockers lenken (klasse Melodie, zündendes, kleines E-Gitarren-Solo), der treibende, aufheizende, absolut hitverdächtige, mit "geilen" Gitarrenmomenten gespickte Countryrocker "All night", das ein wenig funkige "All the ggod ones are", der wunderschöne, mit tollen Gitarrenlicks und einer herrlichen Melodie versehene, sich flockig ins Ohr schraubende, gar ein wenig an die goldenen Neunziger erinnernde Countryrocker "I'm not for everyone" (klasse Akkordeon, prima Gitarren, Brooks & Dunn kommen einem hier in Erinnerung), der von abgefahrenen Tempowechseln gekennzeichnete, ein deutliches Waylon Jennings-Outlawflair verbreitende, partytauglich und trinkfest inszenierte, powernde Outlaw Country-Knaller "Back in the bottle" (scharfes E-Gitarren-Picking), das überaus melodische, frisch flockige, im besten Sinne etwas poppige New Country-Stück "High note", oder auch das furiose Instrumental "Muskrat greene", bei dem John Osborne mit seinen famosen Gitarrenkünsten mal so richtig von der Leine gelassen wird - eine Nummer kommt stärker als die andere. Zwei herausragende Tracks seien noch explizit erähnt: Zum einen das begnadete Titelstück "Skeletons", ein kraftvoller, von satten Gitarren, stampfenden, bedrohlichen Rhythmen und einem leicht swampigen Southern Rock-Vibe bestimmter, rauer Rocker, mit schön dreckiger, feuriger Lead Gitarren-Passage, und zum anderen das mächtig abgehende, heiße, elektrische, ungemein kraftvolle und (southern)rockige, gut tanzbare "Dead man's curve", das ein wenig wie ein modernes "The devil went down to Georgia" von der Charlie Daniels Band daherkommt, nur ohne Fiddle. Brothers Osborne gelingt mit "Skeletons", übrigens erneut meisterhaft produziert von Jay Joyce (u. a. Eric Church, Ashley McBryde), ein kleiner Geniestreich. Bei stetiger Weiterentwicklung haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren, spannenden, virtuosen und abwechslungsreichen Countryrock-Sound gefunden. Ihr eh schon immenses Standing bei Musikerkollegen, Experten und Fans wird damit weiter anwachsen. Begeisternde Vorstellung der Osbornes!

Das komplette Traclisting:

1. Lighten Up - 3:17
2. All Night - 2:48
3. All The Good Ones Are - 3:23
4. I'm Not For Everyone - 2:52
5. Skeletons -3:39
6. Back On The Bottle - 3:16
7. High Note - 3:32
8. Muskrat Greene - 2:36
9. Dead Man's Curve - 2:21
10. Make It A Good One - 3:26
11. Hatin' Somebody - 4:51
12. Old Man's Boots - 3:16

Art-Nr.: 10167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Chesney, Kenny - here and now [2020]
Tolles, überaus frisches, neues Alvum von Country-Superstar Kenny Chesney, der bei diesem Werk vor Energie nur so strotzt. Der Mann ist schon so lange dabei, kann seine vielen Hits und Preise, die er schon zu verzeichnen hat, kaum noch zählen, füllt mit seinen spektakulären Live-Auftritten die amerikanischen Stadien, als wäre es nichts - und dennoch wirkt er bei jeder weiteren Albumveröffentlichung stets hungrig, überaus inspiriert, voller Tatendrang und guter Ideen, was auch die prächtigen, neuen Songs von "Here and now" einmal mehr eindrucksvoll demonstrieren. Man hat zuweilen sogar das Gefühl, dass sich Chesney von Album zu Album immer noch steigern kann. Im typischen, so herrlich sonnigen Kenny Chesney New Country-Sound hören wir 12 neue Tracks, die, zumeist schön "schmissig" inszeniert in einem vollen, satten, gut rockenden Gitarrengewand und ausgestattet mit wundervoll ins Ohr gehenden Melodien (selbst die wenigen Balladen klingen so), ein überaus angenehmes, frisches, positives Lebensgefühl vermitteln. Die große Kenny Chesney-Anhängerschaft darf sich freuen, denn sie bekommt einmal mehr die hundertprozentige Chesney-Vollbedienung. Was der Mann anpackt, gelingt! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. We Do - 3:25
2. Here And Now - 2:51
3. Everyone She Knows - 3:25
4. Wasted - 3:49
5. Knowing You - 3:46
6. Heartbreakers - 3:16
7. Someone To Fix - 3:31
8. Happy Does - 2:48
9. Tip of My Tongue - 3:19
10. You Don't Get To - 3:36
11. Beautiful World - 3:10
12. Guys Named Captain - 4:02

Art-Nr.: 10058
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cobb, Brent - keep 'em on they toes [2020]
Nie war diese wunderbare, stets von einer herrlichen Southern-Brise durchzogene "pure rural, country, soul-filled music" des großartigen Americana-/Roots-/Country-/Singer-Songwriters Brent Cobb, im übrigen ein Cousin des sehr umtriebigen und hoch geschätzten Produzenten Dave Cobb, natürlicher und intimer als auf seinem exzellenten, neuen, nunmehr vierten Album "Keep 'em on they toes". Cobb, geboren und aufgewachsen in Georgia, zwischenzeitlich in Nashville ansässig, doch mittlerweile mit seiner Familie wieder in seinem Heimatstaat Georgia lebend, gilt in der Countrywelt längst als einer der gefragtesten und angesehensten jungen Songwriter. Nahezu die komplette Countryprominenz , wie z.B. Kenny Chesney, Miranda Lambert, Luke Bryan, Frankie Ballard, Little Big Town und unzählige mehr haben bereits Songs von ihm aufgenommen. Im Gegensatz zu den vielen Künstlern, die seine Stücke aufnehmen, interpretiert Cobb selbst seine Lieder fernab vom alltäglichen Country-Mainstream. Vielmehr ist seine natürlich erdige, angeraute Musik eine ungemein spannende und sehr abwechslungsreiche, musikalisch höchst anspruchsvolle Synthese aus diversesten Strömungen des Country, Alternate Country, Countryrocks, Americana und Rootsrocks. Auf seinem nun vorliegenden, neuen Album wählt der Protagonist für sein durchweg vorzügliches Songmaterial eine großartige, "stripped down" Instrumentierung (jeweils mit kompletter Band), um die Songs total in den Mittelpunkt des Projekts zu stellen und ihnen, frei von einer zu opulenten und effektvollen Produktion, den Raum zur Verfügung zu stellen, den sie benötigen. Enstanden ist ein wunderbar natürlicher, sehr akzentuiert produzierter, warmer Sound. Man hat beim Anhören das Gefühl, als weilte man gemeinsam mit der Band im Studio, um hautnah ihrem exzellenten Musizieren zu lauschen. Brent Cobb ist einfach ein fabelhafter Songwriter und Interpret, der auch mit solch sparsam und zurückhaltend instrumentierten Songs, mit ihren feinen Melodien und Strukturen, ein faszinierendes, spannendes Hörerlebnis garantiert. Und der Hauch des Südens ist allgegenwärtig. Das Album startet mit dem Titelstück "Keep 'em on they toes", einer wunderbar locker inszenierten Americana-/Roots-Nummer mit lässiger, flockiger Percussion, wohligen Orgel-Klängen und feinen akustischen Gitarren. Cobb's großartiger Gesangsvortrag vermittelt Ruhe, Natürlichkeit, Wärme, ja ein gewisses "Front Porch"-Feeling. Das ist southern umwobenes Singer-Songwiter Storytelling vom Allerfeinsten! Der folgende Countryrocker "Shut up and sing" wird von einem stampfenden Bassdrumming und einem klasse Outlaw-Groove geführt. Vermittelt zudem ein dezentes Waylon Jennings-Flair und besticht mit starken E-Gitarren- und Acoustic Gitarren-Licks, sowie zwei prächtig "sägenden" Intermezzi aus Mundharmonika und Fiddle. "Pure natural Honky Tonk Country", frei von jeder Mainstream-Opulenz, hören wir mit dem feinen, melodischen "Good times and good love", sehr schön instrumentiert mit unaufdringlichen Gitarren, lockerem Pianospiel (kleines Solo), Orgel und Fiddle. Abermals auf der Basis von lockeren Percussion-Klängen kommt die wunderbare Americana-Nummer "This side of the river". Großartig hier die hinreißende, sehr zurückhaltend gespielte E-Gitarre (inkl. kleinem Solo) und die kongenial eingesetzte Fiddle. Etwas kräftiger wird es schließlich mit dem bluesigen Americana-/Rootsrocker "Dust under my rug" der gut Fahrt aufnimmt und mit starkem, swampigem Lead Acoustic Gitarren-Spiel glänzt. Klasse auch die erdige, natürliche Fiddle-getränkte Southern Outlaw Country-Nummer "Soapbox" oder das entspannte "Little stuff". Es ist einfach ein tolles, ruhiges Album, das Brent Cobb hier abliefert. "To me, listening to this album feels like I’m sitting there with somebody, having a conversation", sagt Cobb über das Werk und ergänzt: "I would hope that it feels like sitting with an old friend you haven’t seen in a while. There’s nothing like being alone and listening to an album that is quiet and conversational – like those old records by Jerry Lee Lewis, Roger Miller, or Willie Nelson. I hope my music is that way to somebody now". Ja, Mr. Cobb, ist sie. Für diese exzellente, natürliche Musik gilt: Zeit nehmen - zuhören- genießen!

Das komplette Tracklisting:

1. Keep 'Em on They Toes - 2:43
2. Shut up and Sing - 4:45
3. Good Times And Good Love - 3:33
4. Sometimes I'm a Clown - 3:49
5. This Side of the River - 4:24
6. Dust Under My Rug - 3:22
7. Soapbox - 4:02
8. When You Go - 3:20
9. The World is Ending - 3:31
10. Little Stuff - 3:02

Art-Nr.: 10165
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep 'em on they toes
Shut up and sing
Good times and good love
This side of the river
Dust under my rug
Soapbox
Little stuff

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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Crowell, Rodney - texas [2019]
Beeindruckend! Rodney Crowell, dieser "alte Haudegen", läuft doch tatsächlich noch einmal zu absoluter Höchstform auf! "Texas" ist eine furiose, grandiose Hommage an seinen U. S.-Heimatstaat. Crowell's irre starkes Songmaterial gleicht einer wunderbaren, musikalischen Reise durch den gesamten "Lone Star State "from the Rio Grande Border to the Piney Woods of East Texas and everywhere between", meisterhaft in Szene gesetzt - rau, erdig, staubig, sehr authentisch, überwiegend ordentlich rockig. Dafür hat er eine unglaubliche Schar von hochkarätigen Begleitmusikern und Gäste zusammengetrommelt, die mit Crowell zusammen geradezu mitreißend performen. Das sind z. B. John Jorgenson, Audley Freed, Jack Pearson, Jedd Hughes, Steuart Smith, Tim Lauer, Dennis Crouch, Michael Rhodes, Fred Eltringham, Greg Morrow, Billy F. Gibbons, Lee Ann Womack, Vince Gill, Willie Nelson, Steve Earle, Randy Rogers, und, und, und. Auf den Punkt produziert haben das Ganze Ray Kennedy und Rodney Crowell selbst. Diese großartigen, texanischen Songperlen starten mit dem knackigen, gleich eine super Dynamik rüberbringenden, dreckigen Americana-/Rootsrocker "Flatland hillbillies", der mit prächtiger Lead Gitarren-Arbeit von Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) und bestens passenden Gesangsergänzungen von Randy Rogers und Lee Ann Womack glänzt. Toller Groove! Gleich ein Knüller zu Beginn! Und es geht so weiter. Etwa mit dem ebenfalls tierisch groovigen, rauen, schwülen, swampigen, sehr flotten Roots-/Blues-Rocker "Caw Caw Blues" sowie dem in bester ZZ Top-Manier kommenden, powenden, krachenden Bluesrock-Boogie "56 Fury", bei dem sich, passend wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" Mr. Billy F. Gibbons mit seiner raspeligen, dreckigen Zweitstimme und brennendem E-Gitarren-Spiel (inkl. furiosem Solo) die Ehre gibt. Das wunderschöne "Deep in the heart of uncertain Texas" ist ein herrlich authentischer, klassischer Texas Country-Waltz, während es bei dem starken "You're only happy when you're miserable" wieder deutlich rockiger zugeht. Der ungemein kraftvoll nach vorn gehende Country-infizierte Rootsrocker "What you gonna do now" (Zweitstimme: Lyle Lovett) gleicht einer Reunion von Crowell's früherer Band The Cicadas, denn hier hat er mal wieder seine damaligen Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass zusammengetrommelt, die beide furios aufspielen (Smith mit einem tollen Solo). "The border", der Titel verrät es schon, ist eine fantastische Border Country-Ballade voller mexikanischer Einflüsse (starke Mexican Acoustic guitar und wunderbares Akkordeon), während wir mit "Treetop Slim & Billy Loegrass" einen herrlichen, Cash-mässig galoppierenden Outlaw Country-Feger zu hören bekommen (tolle E-Gitarren-, Manolinen-, Fiddle-Begleitung). Ganz groß auch nochmal der von einer exzellenten Melodie durchzogene, abschließende Americana-/Countryrocker "Texas drought part 1", abermals ein Beispiel für die ausgeprägte Schönheit und Klasse von Crowell's herausragendem Songwriting. "Texas" ist ein Meisterwerk, eine famose Standortbestimmung und Repräsentation texanischer Roots-Musik in all Ihren Facetten - vom Blues, zum Rock und zum Country. Rodney Crowell's "star shines brightest here, like a sun at it’s zenith", wie es ein ebenfalls begeisternder U.S.-Rezensent ausdrückt. Recht hat er! Ein packendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Flatland Hillbillies - 3:05
2. Caw Caw Blues - 3:12
3. 56 Fury - 3:50
4. Deep in the Heart of Uncertain Texas - 3:18
5. You're Only Happy When You're Miserable - 3:24
6. I'll Show Me - 4:03
7. What You Gonna Do Now - 3:16
8. The Border - 5:34
9. Treetop Slim & Billy Lowgrass - 3:01
10. Brown & Root, Brown & Root - 3:39
11. Texas Drought, Pt. 1 - 3:48

Art-Nr.: 9863
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flatland hillbillies
Caw Caw Blues
56 Fury
What you gonna do now
The border
Treetop Slim & Billy Lowgrass
Texas drought part 1

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Eldredge, Brett - sunday drive [2020]
Der aus Paris im U.S.-Bundesstaat Illinois stammende Brett Eldredge hat sich mittlerweile fest in der Riege der großen Nashville-Stars unserer Zeit etabliert. Auch sein neues Album "Sunday drive" wird diesen Status weiter untermauern. Dem Mann mit der kraftvollen Stimme ist erneut ein Album gelungen, das seine Fans lieben werden. Die ein oder andere etwas knackigere Nummer ist auch zu hören, doch überwiegend bestimmen recht opulent in Szene gesetzte, sehr schöne, immer wieder mit Streichern bereicherte Country-Balladen das Geschehen. Dies ist genau die Art von Musik, die am besten zu ihm passt. Hier kann er all seine Emotionen einbringen. Und das gelingt ihm hervorragend. Brett Eldredge in Bestform!

Das komplette Tracklisting:

1. Where the Heart Is - 4:07
2. The One You Need - 4:05
3. Magnolia - 3:24
4. Crowd My Mind - 3:08
5. Good Day - 3:25
6. Fall For Me - 3:35
7. Sunday Drive - 4:53
8. When I Die - 3:07
9. Gabrielle - 3:36
10. Fix A Heart - 3:59
11. Then You Do - 3:17
12. Paris Illinois - 2:59

Art-Nr.: 10105
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Evans, Sara - copy that [2020]
Countrystar Sara Evans beglückt uns mit einem genauso interessanten, wie äußerst gelungenen, neuen Album. "Copy that" ist etwas ganz Besonderes für sie, es ist sozusagen der Soundtrack ihres Lebens. 13 für sie bedeutungsvolle Lieder aus Rock, Pop und Country verschiedenster Interpreten, Stilrichtungen und Epochen, die sie seit ihrer Geburt irgendwie bewegt oder geprägt haben, hat sie für dieses Album eingespielt, um sie mit ihren Fans, in ihrer jeweils eigenen Version, zu teilen. In ihrem Geburtsjahr 1971 war das beispielsweise Carole King's legendärer Nr. 1-Hit aus diesem Jahr, "It's too late", den sie hier mit ihrer großartigen Stimme in einer ganz wunderbaren Fassung präsentiert. Und so geht die Reise durch die Siebziger, Achtziger, Neunziger u.s.w. weiter. Sara Evans' Spannbreite ihrer für sie "wichtigen" Songs ist erstaunlich groß. So hören wir ihre Versionen solch diverser Nummern wie etwa "If I Can’t Have You" (Bee Gees / Yvonne Elliman), "Hard To Say I’m Sorry" (Chicago), "Monday morning" (Fleetwood Mac), "Come On Eilleen" (Dexys Midnight Runners), "My Sharona" (The Knack), "Don't Get Me Wrong" (The Pretenders), "6th Avenue Heartache" (The Wallflowers), bis hin zu Countryklassikern wie "She's Got You" (Patsy Cline) und "I'm So Lonesome I Could Cry" (Hank Williams), das sie zusammen mit der fantastischen Bluegrass-Formation Old Crow Medicine Show eingespielt hat. Jeder Mensch hat so etwas wie den Soundtrack seines Lebens, dies ist der von Sara Evans. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. If I Can't Have You - 3:11
2. Don't Get Me Wrong - 3:58
3. Come On Eileen - 4:05
4. Crazy Love - 3:01
5. Whenever I Call You "Friend" (feat. Phillip Sweet) - 4:07
6. It's Too Late - 3:35
7. Monday Morning - 2:49
8. All We Ever Do Is Say Goodbye - 4:36
9. I'm So Lonesome I Could Cry (feat. Old Crow Medicine Show) - 3:56
10. 6th Avenue Heartache - 5:52
11. My Sharona 3:52
12. She's Got You - 5:01
13. Hard To Say I'm Sorry - 5:22

Art-Nr.: 10141
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Gill, Vince - okie [2019]
Vince Gill, eine DER Country-Institutionen der letzten Jarhrzente, 21-facher Grammy-Gewinner, begnadeter Gitarrist, Sänger und Songwriter, seit einiger Zeit (nach dem Tod von Glenn Frey), neben seiner Solo-Karriere, festes Mitglied der legendären Countryrock-Band The Eagles, kommt mit seinem neuen, großartigen Album "Okie". Das Werk ist ein ungemein persönliches, ja intimes Tribut an seine Oklahoma-Roots, überaus emotional, zumeist eingebunden in ruhige, balladeske, erstklassige "stripped-down"-Arrangements und herrliche Melodien. Vince's warmer (Tenor)-Stimme und den fantastischen Musikern (u. a. Michael Rhodes, Tom Bukovac, Jedd Hughes, John Jarvis, Paul Franklin, Fred Eltringham) zuzuhören ist erneut ein wahrer Genuß. Eine Pracht beispielsweise die beiden Songs, in denen er zwei seiner größten Einflüsse huldigt, ""Nothin' like a Guy Clark song" und "A world without Haggard". Großes Songwriting! Ein wunderbares Album!

Das komplette Tracklisting:

1. I Don't Wanna Ride The Rails No More - 4:28
2. The Price Of Regret - 3:50
3. Forever Changed - 3:41
4. An Honest Man - 3:41
5. What Choice Will You Make - 4:13
6. Black And White - 3:46
7. The Red Words - 4:48
8. When My Amy Prays - 3:55
9. A Letter To My Mama - 3:36
10. Nothin' Like A Guy Clark Song - 5:03
11. That Old Man Of Mine - 3:52
12. A World Without Haggard - 4:52

Art-Nr.: 9867
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Gone West - canyons [2020]
Herrlicher, lockerer "Sun-Soaked Country" in einem wunderbaren "California-flavoured" Sound von Gone West! Gone West sind vier gestandene Musikerinnen und Musiker, die schon lange befreundet sind, sich aber erst 2018 musikalisch zusammentaten, um ihre Talente in einem gemeinsamen Bandprojekt zu vereinen. Das bekannteste Aushängeschild der Vier ist sicher die Grammy-dekorierte Colbie Caillat, die schon eine beeindruckende Karriere als Solistin vorweisen kann. Mit dabei sind zudem Caillat's Verlobter, Hawaiian Music Award-Gewinner Justin Kawika Young, ihr früherer Songwriting-Partner und Hit-Lieferant Jason Reeves, sowie dessen Gattin Nelly Joy, einst eine Hälfte des New Country-Duos The JaneDear Girls. Nach zwei Vorab-EPs ist nun endlich ihr Debutalbum "Canyons" erschienen, das die durchaus hohen Vorschußlorbeeren und Erwartungen, die man an eine Band solch renommierter Künstler hat, mit Bravour bestätigt. Es ist ein tolles, einfach wunderschönes Album geworden. Alle Vier sind exzellente Sänger, brillieren mit grandiosen "4-part Harmonies". Gone West bieten uns einen herrlich frischen, sonnigen, lockeren, viel Lebensfreude und gute Laune verbreitenden, die "goldenen Sonnenstrahlen" Californien's vermittelnden Country-/Countryrock-/Countrypop-Sound, dessen wunderschöne Gitarren, flockige Rhythmen, mehrstimmigen Gesänge und hinreißenden Melodien einem die Sonne ins heimische Musikzimmer bringt. Auch zum Cruisen im Cabrio entlang endloser Highways ist diese Musik bestens geeignet. Sucht man musikalische Vergleiche, so fallen einem am ehesten Lady Antebellum (neu nur noch "Lady A") und Little Big Town ein, doch Gone West's Musik klingt eher nach Californien, als nach Nashville. Ein amerikanischer Journalist beschreibt es so: "Gone West sprinkles magic over Canyons with their shimmering harmonies, heartfelt lyrics and hopeful notion that we’re all constantly evolving into who we’re meant to be – a universal message that shines a light in the darkness at a time when we need it most". Sehr passend ausgedrückt! Ein prächtiges Debutwerk von Gone West!

Das komplette Tracklisting:

1. Gone West - 3:21
2. Slow Down - 3:52
3. What Could've Been - 3:42
4. When To Say Goodbye - 3:41
5. Knew You - 3:37
6. Confetti - 3:15
7. I'm Never Getting Over You - 3:50
8. Gamblin' Town - 3:00
9. Talkin' Bout You - 2:57
10. R&R - 3:35
11. Home Is Where The Heartbreak Is - 3:25
12. This Time - 3:39
13. Tides - 3:51

Art-Nr.: 10088
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Green, Riley - different 'round here [2020]
Klasse! Erfrischend! "A breath of fresh air" schreibt ein amerikanischer Countrymusic-Journalist über das großartige Debutalbum des aus dem U.S.-Bundesstaat Alabama stammenden Riley Green. Dem muss man klar zustimmen, obwohl die musikalische Formel von Green gar nicht mal so spektakulär ist. Doch das ist gerade das Gute, das hebt das Niveau. Green präsentiert 14 erstklassige Songs (alle stammen aus seiner eigenen Feder, die meisten zusammen komponiert mit renommierten Nashville-Songwritern), die auf den Punkt genau kommen - klar strukturiert, simpel, unkompliziert, in herrlichen Melodien. Dazu bevorzugt er einen tollen, knackigen Classic Country Sound, zum Teil verwurzelt in der goldenen Neunziger Jahre Ära, verbiegt sich nicht, verzichtet nahezu komplett auf moderne, poppige Spielereien, sondern weicht von der manchmal durchaus rockigen Countryroute keinen Deut ab. Seine erstklassige Stimme unterstützt diesen Weg optimal, denn die ist "pure country". Vielleicht klingt das Ganze ein wenig, als kreuzten sich die Wege von Dierks Bentley und Jon Pardi. Die Songs kommen voller Dynamik, wie aus einem Guß. Das ist Countrymusic, die dem heutigen Nashville richtig gut tut. Das von Dan Huff produzierte Album "Different 'round here" (enthält übrigens Green's ersten Nr. 1-Hit "There was this girl") ist ein absolut toller, wie gesagt, sehr erfrischender "erster Streich" von Riley Green! Mögen auf diesem Level noch viele weitere folgen...

Das komplette Tracklisting:

1. There Was This Girl - 3:14
2. Different 'Round Here - 3:03
3. Same Old Song - 3:08
4. In A Truck Right Now - 3:51
5. Hard To Leave - 3:35
6. I Wish Grandpas Never Died - 4:10
7. Bettin' Man - 3:08
8. Numbers On The Cars - 3:39
9. My First Everything - 3:44
10. In Love By Now - 3:26
11. Get That Man A Beer - 3:22
12. Break Up More Often - 3:23
13. Runnin’ With An Angel - 3:56
14. Outlaws Like Us - 3:24

Art-Nr.: 10033
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hardy - a rock [2020]
Neues, ganz heißes Eisen aus der Nashville Countryschmiede! Michael Wilson Hardy aus dem kleinen Städtchen Philadelphia im U.S.-Bundesstaat Mississippi machte sich in der jüngeren Vergangenheit bereits einen großen Namen als Songwriter für etablierte Nashville-Stars, wie etwa Florida Georgia Line (‘Simple’, ‘Talk You Out Of It’), Morgan Wallen (‘Up Down’) und Blake Shelton, dessen Mega-Nummer "God's Country" er gemeinsam mit Devin Dawson und Jordan Schmidt komponierte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Hardy selbst im Rampenlicht auftauchen würde. Nach einigen EPs und dem im letzten Jahr mit vielen Kollaborateuren eingespielten, lediglich digital veröffenlichten "Hixtape: Vol 1", dem mit "One beer" (feat. Lauren Alaina & Devin Dawson) ein Riesenhit entsprang (ist auch auf dem hier vorliegenden Werk enthalten), folgt nun mit "A rock" Hardy's erstes vollständiges Majorlabel-Album. Hardy ist einer der vielversprechenden Neuen der jungen "loud-and-rowdy" Country-Generation, dem eine große Karriere bevorsteht. Typ und Musik passen in etwa in die Schnittmenge solcher Kollegen wie Florida Georgia Line, Luke Combs und Jason Aldean. Seine Songs bewegen sich zwischen "echten" Countrytraditionen, kernigem Redneck Country, Southern-Einflüssen und modernem, partytauglichem Countryrock und -pop, alles eingepackt in dieses "rough and rowdy"-Ambiente und in hochmelodische, bestens ins Ohr gehende Strukturen und "saftig" produzierte Arrangements, oft mit vielschichtigen Gitarren. Das ist richtig gut gemacht und kommt im zeitgemäßen Country-Mainstream bestens an. Macht auch einfach Laune. Nahezu jeder Song des Albums könnte als Single herauskommen und hätte höchstes Hit-Potenzial. CMT sagt über Hardy: "The pride of Philadelphia, MS is one of Music Row's most consistent hit-makers on the rise". Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Dieses Album wird ein Hit werden!

Das komplette Tracklisting:

1. Truck - 3:38
2. Boyfriend - 3:39
3. Give Heaven Some Hell - 3:37
4. Boots - 3:13
5. Where Ya At - 2:59
6. Ain’t a Bad Day - 3:22
7. One Beer (feat. Lauren Alaina and Devin Dawson) - 2:53
8. So Close (feat. Ashland Craft) - 3;45
9. Broke Boy - 3:52
10. Hate Your Hometown - 3:28
11. Unapologetically Country As Hell - 3:55
12. A Rock - 3:40

Art-Nr.: 10144
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lambert, Miranda - wildcard [2019]
Furioses, neues Album der exzellenten, aus Lindale/Texas stammenden Sängerin und Songwriterin, die sich auf "Wildcard" einmal mehr sehr kreativ, abwechslungsreich und qualitativ überaus hochwertig präsentiert. Sie nimmt in Nashville's Country-Kosmos eine absolute Ausnahmestellung ein. Das Songmaterial ist durchweg "allererste Sahne" und versprüht jede Menge Spielfreude und Frische. Bei jedem der 14 Songs war Miranda kompositorisch involviert. Dabei verarbeitet sie in ihren Stücken wieder eine ungeheure Bandbreite an musikalischen Strömungen. Das geht von erdigem Roots-/Blues-und Gospel-Stil ("Holy water"), über ultra-modernen, straffen, fetten Pop-Rock ("Mess with my head"), wunderschönen, traumhaft melodischen, gefühlvollen, rootsigen und leicht poppigen Midtempo New Country ("Bluebird"), dreckigen, bluesigen, wuchtigen, Slideguitar-getränkten Volldampf-Rootsrock ("Locomotive"), völlig flockigen und luftigen New Country ("Settling down"), auch mal eine herrliche, mit prächtigen Gitarren und Pedal Steel inszenierte Countryballade ("Dark bars"), bis hin zu total traditionell verwurzeltem, purem Country ("Tequila does") und einem super starken Duett mit Kollegin Maren Morris ("Way too pretty for prison"). Ja, MIranda Lambert klingt auf diesem Album (produziert hat diesmal übrigens Jay Joyce) sehr modern, absolut auf der Höhe der Zeit, zuweilen auch ordentlich poppig. Aber egal, welche Einflüsse sie gerade in den einzelnen Songs zulässt, sie klingt auch zu jeder Zeit richtig country. Das ist ein schmaler Grat, auf dem Miranda Lambert mit "Wildcard" jedoch absolut zielsicher wandelt. Erneut eine mehr als beeindruckende, ja famose Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. White Trash - 3:09
2. Mess with My Head - 2:33
3. It All Comes Out in the Wash - 3:34
4. Settling Down - 3:17
5. Holy Water - 3:14
6. Way Too Pretty for Prison (with Maren Morris) - 3:14
7. Locomotive - 3:13
8. Bluebird - 3:29
9. How Dare You Love - 3:37
10. Fire Escape - 3:49
11. Pretty Bitchin' - 3:31
12. Tequila Does - 4:01
13. Track Record - 3:19
14. Dark Bars - 4:46

Art-Nr.: 9925
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Larkin Poe - self made man [2020]
2 Mädels, 2 Gitarren - was für eine Energie! Mit ihrem neuen Album "Self made man" sind sie endgültig "on top", werden sie sich endgültig in den Herzen der Bluesrock-, Southern Rock- und Rootsrock-Fans festsetzen. Larkin Poe sind die beiden in Atlanta/Georgia aufgewachsenen, heute in Nashville/Tennessee lebenden Schwestern Rebecca (lead vocals, guitars, keyboards) and Megan Lovell (lap steel guitar, background vocals), unterstützt von den beiden Mitstreitern Brent "Tarka" Layman am Bass und Kevin McGowan am Schlagzeug. Die musikalische Karriere von Rebecca und Megan begann 2005, als sie zusammen mit ihrer dritten Schwester Jessica die Bluegrass-Band The Lovell Sisters gründeten, mit der sie durchaus erfolgreich waren. 2 Alben, Auftriite in der Grand Ole Opry und beim renommierten Bonnaroo Music Festival standen u.a. zu Buche. Im Jahre 2009 trennten sich die Lovell Sisters und ein Jahr später gründeten Rebecca und Megan Larkin Poe, womit sie sich schließlich ihren ganzen musikalischen Einfüssen, ihrer DNA, die sie im Blut haben und ihren ganzen Vorlieben, vom Rootsrock zum Country, vom Soul zum Gospel, und vor allen Dingen vom Blues zum Southern Rock hingaben. Das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man die Musik von Larkin Poe hört, ist deren ungezähmte, spürbare Power. Ihre raue, authentische, und doch überaus zeitgemäße Blues- und Southern-Power, ihre dreckige, packende Gitarren-Dominanz (Rebecca's fette E-Gitarre und Megan's furiose Lap Steel-/Slide-Gitarre), sowie Rebecca's großartiger, kraftvoller, bluesiger Gesang. Immer mal wieder werden die beiden, durchaus nachvollziehbar, als "the little sisters of the Allman Brothers" bezeichnet. Ihr neues, baumstarkes Album "Self made man" zeigt das in Vollendung. Herrlich, wie sich die beiden und ihre Band durch eine immer raue, dreckige, southern-rootsige Blueslandschaft wühlen, immer mal wieder mit Spuren von swampigem Hill Country Blues, Gospel, oder erdigem Americana und (Outlaw)Countryrock. Und es rockt und kocht, zuweilen ordentlich hart, bei aller musikalischen Freuiheit, Unabhängigkeit und Variabilität aber auch hervorragend strukturiert. Los geht's gleich mit einer "Wucht" von einem Opener, dem brodelnden Bluesrocker "She's a self made man". "This is classic, rising and falling blues, turned up to the max", mächtig rau und dreckig, voller southern-fueled Gitarrenpower. Stark der von paralleler Lead Gitarre begleitete, erdige Gesang von Rebecca Lovell, aber auch Megan's glühendes Slide-Solo. Klingt ein wenig als würden Jimmy Page und Duane Allman zusammen jammen. Großartig! Die Melodie stimmt ebenso. Man fühlt unmittelaber den "Spirit", mit dem die Mädels am Werk sind. In eine ähnliche Kategorie ist der folgende, famose Bluesrocker "Holy ghost fire" einzuordnen. Kommt mit gewaltiger Energie und prächtiger Gitarrenarbeit der beiden Protagonistinnen, mit einem schön swampigen Groove, natürlichem Southern-Esprit und einer klasse Melodie. Das Bluesfeuer brennt weiter mit dem starken "Keep diggin'", wie auch dem brodelnden, schweißtreibenden, southernrockin' Boogie "Back down south", bei dem sich Kollege Tyler Bryant mit erstklassiger Gitarrenarbeit zusätzlich einbringt. Ganz groß auch das gospelige, aber sehr energetisch und rau interpretierte, uralte Blind Willie Johnson-Cover "God moves on the water" (mit zusätzlichem Text von Rebecca und Megan Lovell), der herrliche, flotte, lockere, dennoch dreckige, prächtig ins Ohr gehende, von einem triefenden Southern-Flair durchzogene Americana-/Countryrocker "Tears of blue to gold" (Megan's Lap Steel kling hier wie eine Pedal Steel), das von tollem Resonator Guitar- und Lap Steel-Zusammenspiel geprägte, rootsige, southern-bluesige, sumpfige "Danger angel", der genauso bluesige wie rootsige, von einem schönen Americana-Feeling durchzogene Southern Rocker "Ex-Con" (tolle Gitarren), wie auch der das Album abschließende, starke, gut gelaunte, Countrystampfer "Easy street". Schon das vergangene Larkin Poe-Album "Venom & Faith" wurde zu Recht groß gefeiert und erhielt verdientermaßen eine Grammy-Nominierung, doch mit "Self made man" ist ihnen ohne jeden Zweifel ihr bisheriges Meisterstück gelungen. Ein famoser, unglaublich cooler, rauer, dreckiger Southern-, Roots-, Bluesrock-Ritt auf der Höhe der Zeit.

Das komplette Tracklisting:

1. She’s A Self Made Man - 3:01
2. Holy Ghost Fire - 3:22
3. Keep Diggin’ - 3:13
4. Back Down South (feat. Tyler Bryant) - 3:54
5. Tears Of Blue To Gold - 3:12
6. God Moves On The Water - 2:44
7. Every Bird That Flies - 3:40
8. Scorpion - 3:13
9. Danger Angel - 2:27
10. Ex-Con - 3:56
11. Easy Street - 2:17

Art-Nr.: 10082
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
She's a self made man
Holy ghost fire
Back down south
Tears of blue to gold
Danger angel
Ex-Con
Easy street

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Maddie & Tae - the way it feels [2020]
5 Jahre nach ihrem tollen Debut "Start here" veröffentlichen Maddie Marlow und Taylor Dye, kurz Maddie & Tae, nun einen ganz wunderbaren Nachfolger. Im Laufe des Jahres 2019 erschienen von den beiden, allerdings nur digital, zwei jeweils 5 Tracks umfassende EPs - zunächst im April "One heart to another, anschließend im Oktober "Everywhere I'm goin'". Nun, etwa ein Jahr nach der ersten EP liegt ihr vollständiges, ganz wundervolles, neues Album vor, das sowohl das komplette Material beider EPs enthält, sowie 5 weitere, brandneue Songs. Maddie & Tae bestechen mit hinreißenden, herausragenden Stimmen, sowohl beim Lead Gesang, als auch bei den wunderschönen Harmonies, und exzellentem Songwriting. Bis auf einen Track sind sie an allen Stücken kompositorisch beteiligt, zumeist in Kooperation mit namhaften Nashville-Songwritern. Ihre prächtige New Country-Musik strahlt eine herrliche Frische aus, zuweilen wie ein sonniges California-Flair, kommt knackig und locker zugleich, vermittelt eine positive Leichtigket und ist von Jimmy Robbins und Gitarrist Derek Wells in einem ganz exzellenten, klaren Sound produziert. Die Meldoien sind durchweg ein wahrer "Ohrenschmaus". Die meisten Songs kommen in einem schönen, lässigen Midtempo, aber es gibt auch einige richtig "schmissige" Tracks, sowie die ein oder andere, allerdings niemals schmalzige Ballade, wie etwa das baumstarke "Lay here with me", ein hinreißendes Duett mit Dierks Bentley. Weitestgehend vergleichbar mit solchen Kollegen wie Lady Antebellum, Little Big Town & Co. ist das einfach herausragend gut gemachter, erfrischender, junger New Country, schon mit einigen poppigen Bezügen, die allerdings niemals überhand nehmen und so als ideale Ergänzung zu den Countrywurzeln der beiden dienen. Ein amerikanischer Rezensent beschreibt das so: "In an age where argument drags on and on over what is and is not 'Country Music', 'The Way It Feels' hits the motherlode. An album of country songs from country artists presented in a contemporary style, but without severing its roots. Maddie & Tae have kept it country without being isolationist. It’s not so much a merging of styles or a blending of genres. It’s not pop music pushed onto a country audience. It’s modern country music. It really has been a long time coming, but it’s a triumphant return by any standards". Perfekt ausgedrückt! Maddie & Tae mit einem tollen, zweiten Album, das ihnen den Weg zu einer ganz großen Karriere ebnen könnte. Wir drücken die Daumen, denn diese beiden tun Nashville richtig gut.

Das komplette Tracklisting:

1. Everywhere I'm Goin' - 3:28
2. Bathroom Floor - 2:33
3. My Man - 3:01
4. Tourist In This Town - 3:25
5. Drunk Or Lonely - 3:43
6. One Heart To Another - 3:38
7. Trying On Rings - 3:05
8. Write A Book - 3:26
9. Water In His Wine Glass - 3:21
10. Die From A Broken Heart - 3:08
11. Ain't There Yet - 3:29
12. Lay Here With Me (feat. Dierks Bentley) - 2:58
13. Friends Don't - 3:08
14. I Don't Need To Know - 3:20
15. New Dog Old Tricks - 3:09

Art-Nr.: 10037
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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