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BlackHawk - blue highway [2022]
Southern Rock-Ikone Henry Paul (The Outlaws) "fährt" musikalisch seit rund 30 Jahren ja bekanntermaßen zweigleisig. Sein zweites Projekt, die vor allem in ihrer Anfangszeit, Mitte der Neunziger Jahre, so überaus erfolgreiche, exzellente Country-/New Country-/Countryrock-Formation BlackHawk, deren herrliche Musik natürlich ebenfalls von einem wunderbaren Southernflair begleitet wird, veröffentlichte im Jahre 1994 ihr nach dem Bandnamen betiteltes Debutalbum "BlackHawk", dem u. a. solche Top 10-Hits wie "Every Once in a While" und "I Sure Can Smell the Rain" entsprangen. Doch eigentlich hatten Henry Paul, Van Stephenson und Dave Robbins ein Album mit komplett anderen Songs als Debut vorgesehen. Die Demos für diese Songs waren zu dem Zeitpunkt, als sie ihren Major-Deal mit "Arista" unterzeichneten, längst eingespielt. Doch für ihr nach dem Label-Deal anstehendes, erstes Album nahmen BlackHawk schließlich doch neues Material auf. Die Demos der bereits existierenden Songs, und was waren, bzw. sind das für großartige Nummern, verschwanden erst einmal in den Archiven - bis jetzt. Henry Paul kramte dieses alte, hervorragende Material nun endlich hervor. 14 Songs davon wurden aktuell neu abgemischt und remastered, sowie von Musikern wie Dale Oliver, Randy Threet, Jackie Street, Jason Roller, Eric Silver, Jaran Sorenson, Kip Raines und Bobby Huff zum Teil neu und zusätzlich instrumentiert. Das Resultat ist ein fantastisches, "neues, altes" BlackHawk-Album. Wäre "Blue highway" damals, vor dem Arista-Erstling, tatsächlich veröffentlicht worden, wäre es als überragendes Debut voller radiofreudlicher Tracks gefeiert worden und hätte wohl eine Menge Hits für die Band abgeworfen. Heute, fast 30 Jahre später, ist es ein beeindruckender Beleg dafür, für welche Musik BlacHawk stand und steht und welch immenses Potential und Talent in ihnen steckte - gerade auch, wenn man bedenkt, dass sie zu diesem Zeitpunkt erst wenige Monate als Band unterwegs waren. Alle 14 Songs sind einfach klasse und offenbaren den typischen BlackHawk-Sound. Herrliche Melodien, diese flockigen, flüssigen Rhythmen, Henry Paul's herausragenden Gesang, die schönen Harmonies, wie man sie auch vom luftigen Westcoast-Sound kennt, Paul's tolles Mandolinenspiel, die vielschichtigen Gitarren und die stets durch die Songs wehende, angenehme Southern-Brise. Paradetracks hierfür sind beispieldweise der wunderbare Opener "Don't put yourself down" ein fluffiger, genauso lockerer wie knackiger, traumhaft melodischer New Country-Knüller, eingebunden in klangvolle Gitarren und großartige Mandolinen-Ergänzungen, die flockige, mit feinen Slideguitar-Fills ergänzte, angenehm im Ohr verweilende New Country-Ballade "Baby the rain must fall", der zünftige, im kraftvollen Midtemporhythmus kommende, prächtige Countryrocker "Heavy hand", das dynamische, ein dezentes, lockeres Marshall Tucker-Feeling verspühende, mit herrlichen Gitarren und wieder dieser toll klingenden Mandoline gespickte "One good reason", oder auch die exzellente, in einem feinen Eagles'schen "Take it to the limit"-Dreiviertel-Takt präsentierte Countryballade "Wide open spaces". Songs, die ein besonders ausgeprägtes Southern(rock)-Flair versprühem und damit duchaus das Terrain der The Outlaws kreuzen, hören wir mit der hinreißend schönen, knackigen Ballade "Southern wind" (fantastisches Mandolinenspiel, Steelguitar, ein für Gänsehaut sorgender, herrlicher "southern smell"), dem flüssigen, einerseits ein frisches, sonniges Eagles-Feeling freisetzenden, andererseits vor Southernflair nur so strotzenden, von klangvollen Gitarren bestimmten Countryrocker "Blue highway", wie auch dem knackig rockenden, mit kräftigen Wah Wah-Gitarrenlicks und Fiddle inszenierten "Heartache and a half". Kurioserweise ist diese Nummer, sowie das sehr schöne "Shiloh", die Tracks Nr. 13 und 14, nicht auf dem Albumcover und der CD gelistet (dort stehen nur 12 Songs), aber eben dennoch auf dem Album enthalten. Gut so! Welch ein tolles Album! Ein "eigentliches", ganz exzellentes, bislang unveröffentlichtes, neu bearbeitetes und frisch remastertes Debutalbum von BlackHawk, das dem offiziellen Debut von 1994 in nichts nachsteht. Im Gegenteil, vielleicht sind diese Songs sogar noch ein bißchen stärker. Wie dem auch sei, die Fans dürfen sich glücklich schätzen, dass Henry Paul der Welt all diese großartigen Tracks nun zugänglich macht - im übrigen in einem erstklassigen Sound. Tolle Sache!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Put Yourself Down - 3:27
2. Baby the Rain Must Fall - 4:07
3. Southern Wind - 3:09
4. I'm Gonna Find a Way - 3:07
5. Where the Wild Roses Grow - 3:25
6. Not by Chance - 3:44
7. Heavy Hand - 3:51
8. Heart with a View - 3:17
9. Blue Highway - 2:53
10. Breathe the Night - 4:03
11. One Good Reason - 2:56
12. Wide Open Spaces - 3:14
13. Heartache and a Half - 3:31
14. Shiloh - 3:07

Art-Nr.: 10628
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't put yourself down
Baby the rain must fall
Southern wind
Heavy hand
Blue highway
One good reason
Wide open spaced
Heartache and a half

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Combs, Luke - growin' up [2022]
Luke Combs' Siegeszug wird auch mit seinem herausragenden, dritten Album "Growin' up" weitergehen. Innerhalb von kürzester Zeit katapultierte sich der Mann aus Charlotte/North Carolina an die Spitze der jungen Countrygeneration Nashville's, mit einem ganz eigenen, packenden, generationenübergreifenden Sound, der klassische Countrtraditionen und Moderne ohne große Effekthascherei geradezu perfekt und auf den Punkt miteinander vereint - und das auf höchstem musikalischen Niveau. Er ist ein Paradebeispiel dafür, dass man auch heute noch mit ehrlicher, voller Kraft und Seele performter, handgemachter Musik in Nashville zu höchsten Charts-Erfolgen gelangen kann. Das wird auch mit seinem neuen Werk wieder so sein. Die 12 darin enthaltenen Songs bieten eine nahezu perfekte Mischung aus stets ungemein melodischen, knackigen Balladen, genauso lockeren, wie voller Energie steckenden Midtempo-Nummern und einigen ordentlich fett und kraftvoll rockenden Stücken, deren Basis, das ist deutlich hörbar, zu jeder Zeit im echten, klassischen Country verwurzelt ist. Das packt sämtliche Country-Generationen, die Traditionalisten der George Strait- und Alan Jackson-Ära, Garth Brooks- und Brokks & Dunn-Jünger, genauso wie die jungen Fans eines Eric Church, die es mal gern eine Portion rockiger und kerniger möchten. Es ist eigentlich müßig auf einzelne Lieder einzugehen, da sie durchweg alle ein solch hohes Level erreichen, das man schon als besonders herausstellen muss. Dennoch seien stellvertretend für das gesamte Album mal vier davon herausgepickt: Zunächst der grandiose, textlich sehr autobiographisch gehaltene, sehr kraftvolle Opener "Doin' this" eine Gänsehaut-Countryballade voller Rock-Power und einer hinreißenden Melodie, eingebunden in wunderbare Gitarren (fettes, kurzes E-Gitarrensolo), schöne Pedal Steel-Fills und dezente, effektvolle Keyboards, das pulsierende, von knochenharten Gitarrenriffs und einer großartigen, trockenen Banjo-Untermalung geprägte, wuchtige "Any given Friday night", die lässige, flotte, luftige, traumhaft melodische, wie eine frische Sommerbrise wirkende New Country-Nummer "Outrunnin' your memory", die Luke mit der umwerfenden Miranda Lambert im Duett vorträgt (herrliche, schön transparent soundende Gitarren), oder auch die fantastische, erneut von wunderbar klangvollen Gitarren begleitete, prächtige, abermals durchaus kraftvolle Ballade "Middle of somewhere" (hier fühlen wir, wie auch bei fast allen anderen Tracks, ein wunderbares Southernflair). Nicht nur diese vier Nummern stufen wir als modernen Country und New Country der absoluten Premiumklasse ein. Das trifft auf das komplette Werk zu. Man kann sich an diesen Songs gar nicht satt hören. Luke Combs mit einem geradezu meisterhaften, dritten Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Doin' This - 4:14
2. Any Given Friday Night - 3:14
3. The Kind of Love We Make - 3:44
4. On the Other Line - 2:56
5. Outrunnin' Your Memory (feat. Miranda Lambert) - 4:15
6. Used To Wish I Was - 2:58
7. Better Back When - 3:24
8. Tomorrow Me - 3:29
9. Ain't Far From It - 3:37
10. Call Me - 3:20
11. Middle of Somewhere - 3:20
12. Going, Going, Gone - 2:57

Art-Nr.: 10627
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Crowell, Rodney - texas [2019]
Beeindruckend! Rodney Crowell, dieser "alte Haudegen", läuft doch tatsächlich noch einmal zu absoluter Höchstform auf! "Texas" ist eine furiose, grandiose Hommage an seinen U. S.-Heimatstaat. Crowell's irre starkes Songmaterial gleicht einer wunderbaren, musikalischen Reise durch den gesamten "Lone Star State "from the Rio Grande Border to the Piney Woods of East Texas and everywhere between", meisterhaft in Szene gesetzt - rau, erdig, staubig, sehr authentisch, überwiegend ordentlich rockig. Dafür hat er eine unglaubliche Schar von hochkarätigen Begleitmusikern und Gäste zusammengetrommelt, die mit Crowell zusammen geradezu mitreißend performen. Das sind z. B. John Jorgenson, Audley Freed, Jack Pearson, Jedd Hughes, Steuart Smith, Tim Lauer, Dennis Crouch, Michael Rhodes, Fred Eltringham, Greg Morrow, Billy F. Gibbons, Lee Ann Womack, Vince Gill, Willie Nelson, Steve Earle, Randy Rogers, und, und, und. Auf den Punkt produziert haben das Ganze Ray Kennedy und Rodney Crowell selbst. Diese großartigen, texanischen Songperlen starten mit dem knackigen, gleich eine super Dynamik rüberbringenden, dreckigen Americana-/Rootsrocker "Flatland hillbillies", der mit prächtiger Lead Gitarren-Arbeit von Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) und bestens passenden Gesangsergänzungen von Randy Rogers und Lee Ann Womack glänzt. Toller Groove! Gleich ein Knüller zu Beginn! Und es geht so weiter. Etwa mit dem ebenfalls tierisch groovigen, rauen, schwülen, swampigen, sehr flotten Roots-/Blues-Rocker "Caw Caw Blues" sowie dem in bester ZZ Top-Manier kommenden, powenden, krachenden Bluesrock-Boogie "56 Fury", bei dem sich, passend wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" Mr. Billy F. Gibbons mit seiner raspeligen, dreckigen Zweitstimme und brennendem E-Gitarren-Spiel (inkl. furiosem Solo) die Ehre gibt. Das wunderschöne "Deep in the heart of uncertain Texas" ist ein herrlich authentischer, klassischer Texas Country-Waltz, während es bei dem starken "You're only happy when you're miserable" wieder deutlich rockiger zugeht. Der ungemein kraftvoll nach vorn gehende Country-infizierte Rootsrocker "What you gonna do now" (Zweitstimme: Lyle Lovett) gleicht einer Reunion von Crowell's früherer Band The Cicadas, denn hier hat er mal wieder seine damaligen Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass zusammengetrommelt, die beide furios aufspielen (Smith mit einem tollen Solo). "The border", der Titel verrät es schon, ist eine fantastische Border Country-Ballade voller mexikanischer Einflüsse (starke Mexican Acoustic guitar und wunderbares Akkordeon), während wir mit "Treetop Slim & Billy Loegrass" einen herrlichen, Cash-mässig galoppierenden Outlaw Country-Feger zu hören bekommen (tolle E-Gitarren-, Manolinen-, Fiddle-Begleitung). Ganz groß auch nochmal der von einer exzellenten Melodie durchzogene, abschließende Americana-/Countryrocker "Texas drought part 1", abermals ein Beispiel für die ausgeprägte Schönheit und Klasse von Crowell's herausragendem Songwriting. "Texas" ist ein Meisterwerk, eine famose Standortbestimmung und Repräsentation texanischer Roots-Musik in all Ihren Facetten - vom Blues, zum Rock und zum Country. Rodney Crowell's "star shines brightest here, like a sun at it’s zenith", wie es ein ebenfalls begeisternder U.S.-Rezensent ausdrückt. Recht hat er! Ein packendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Flatland Hillbillies - 3:05
2. Caw Caw Blues - 3:12
3. 56 Fury - 3:50
4. Deep in the Heart of Uncertain Texas - 3:18
5. You're Only Happy When You're Miserable - 3:24
6. I'll Show Me - 4:03
7. What You Gonna Do Now - 3:16
8. The Border - 5:34
9. Treetop Slim & Billy Lowgrass - 3:01
10. Brown & Root, Brown & Root - 3:39
11. Texas Drought, Pt. 1 - 3:48

Art-Nr.: 9863
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flatland hillbillies
Caw Caw Blues
56 Fury
What you gonna do now
The border
Treetop Slim & Billy Lowgrass
Texas drought part 1

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Highwomen, The - same [2019]
Einmalig! Was für ein starkes Debut! Mit den Highwomen ist in Nashville ein neues, weibliches Allstar-Projekt, eine Art "Supergroup", entstanden, die mit ihrem Bandnamen, man vermutet es schon, den zwar legendären, aber recht kurzlebigen, einstigen Highwaymen (Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson und Waylon Jennings) ihre Referenz erweisen. Auch die Highwomen sind große Namen, und zwar der aktuellen Americana- und Country-Szene. Es handelt sich um Brandi Carlile (eine der wichtigsten Americana-Künstlerinnen der Gegenwart und frisch gekürte Siegerin der 18. Annual Americana Music Honors & Awards in der Kategorie "Album des Jahres" für ihr Werk "By the way, I forgive you", verliehen im Ryman Auditorium in Nashville am 11.09.2019), Natalie Hemby (ungemein erfolgreiche und in Nashville hoch gefragte Songwriterin für alles, was in der Countryszene Rang und Namen hat), Maren Morris (die Jüngste im Bunde und sehr erfolgreiche Hit-Lieferantin der jungen Countrygeneration), sowie Amanda Shires (ebenfalls eine große Künstlerin der aktuellen Americana-Szene, begnadete Fiddlerin und Sängerin, "nebenbei" Ehefrau von Roots- und Americana-Rocker Jason Isbell und "sporadisches" Mitglied von dessen Band The 400 Unit), von der auch der Vorstoß zur Gründung der Band ausging. Shires unterbreitete den Vorschlag zur Gründung eines weiblichen Gegenparts zu den Highwaymen, als sie vor einiger Zeit mit Produzent Dave Cobb im Studio an einem Album arbeitete. Der war total angetan von der Idee, was Shires wiederum dazu veranlasste ihre Kolleginnen Brandi Carlile, Maren Morris und Natalie Hemby zusammenzutrommeln - und die Highwomen waren geboren. Trotz aller Referanzen an die Highwaymen, die Musik der Highwomen ist nicht mit der von Cash und Co. zu vergleichen. Hatten die Herren damals ihre typische Outlaw Country-Attitüde eingebracht, spielen die Highwomen von faszinierenden Lead-Stimmen und Harmonie-Gesängen bestimmte, hinreissend schöne, absolut reine, unverfälschte Countrymusic der Gegenwart, allerdings frei von jeglichem Pop-Schnickschnack und Mainstream-Bombast. Nein, das ist so frisch und rein, so ehrlich und authentisch, wie man Countrymusic heute nicht besser spielen kann. Und wenn es der Song benötigt, wird auch ein Hauch von Americana integriert. Die Vier sind fantastische Sängerinnen und Songwriterinnen und ergänzen sich einfach wunderbar. Das Songmaterial ist grandios. Die Highwomen werden unterstützt von jeder Menge Gastmusikern, -Sängern und -Komponisten, wie zum Beispiel Sheryl Crow (background vocals, bass), Yola (vocals, background vocals), Dave Cobb (acoustic/electric guitar), Jason Isbell (acoustic/electric guitar), Phil Hanseroth (bass, background vocals), Tim Hanseroth (guitar, background vocals), Chris Powell (drums) und Peter Levin (piano and keyboards), mit Songs komponiert von Carlile, Hemby, Morris, Shires, Isbell, den Hanseroth Twillingen, Rodney Clawson, Lori McKenna, Miranda Lambert und Ray LaMontagne. Es gibt nicht den Hauch eines abfallenden Songs. Das Werk, natürlich erstklassig produziert vom umtriebigen "König" Dave Cobb, ist eine absolute Offenbarung für die aktuelle Countrymusic. Einfach wunderbar!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There’s no getting around the supergroup label for this collaborative effort. It’s right there in the band’s name, a direct reference to The Highwaymen, the short-lived act that found legends Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson and Waylon Jennings joining forces on an intermittent basis for about a decade in the mid-’80s through mid-’90s.
Like those proud, rootsy country icons, The Highwomen — comprising Americana singer-songwriters Brandi Carlile, Natalie Hemby, Amanda Shires and Maren Morris — showcase their C&W roots, in addition to their more boundary expanding work. The collective, formed by Shires when she noticed the lack of female voices on country radio, not surprisingly revels in woman-empowered concepts.
From the joy of motherhood (“My Only Child”) to the difficulties of everyday life (“Redesigning Women”’s “Runnin’ the world while we’re cleanin’ up the kitchen … How do we do it?”) with of course a few nods to lousy guys who done them wrong (Shires’ going all Dolly Parton on “Don’t Call Me” and Morris’ “Loose Change”), this is a fresh, occasionally feisty, feminine approach to the country genre informed by the group’s singer-songwriter strengths.   
Carlile dives into that concept on the honky-tonking “My Name Can’t Be Mama,” which sounds like a lost Loretta Lynn gem. It’s the rare entry, along with “Crowded Table,” where all participants trade off or harmonize together on lead vocals. Morris gets introspective on the moving ballad “Old Soul” (“I guess I was born an old soul”) and Shires joins with husband Jason Isbell (also a member of the backing band) to pen “If She Ever Leaves Me,” sung by Carlile as a nod to her out-of-the-closet sexuality.
Generally more subdued than the Miranda Lambert-led Pistol Annies and less groundbreaking than Trio (the iconic Emmylou Harris, Dolly Parton, Linda Ronstadt project that was a clear influence here), some of this doesn’t qualify as country. It would have helped if all four women participated in every performance since at least one is MIA on the majority of tunes. And while Dave Cobb’s production is typically professional, it’s also a little dry.
Regardless, this is a much needed shot in the arm from talented female singer-songwriters, most of whose solo work is on the fringes of country music and who have every right to expect these songs to stand alongside the testosterone-heavy dudes on the commercial airwaves.
Whether any of these tunes will crack that particular glass ceiling is unclear. But between their recognizable names and obvious talents as singers AND songwriters, if The Highwomen’s debut can’t do the trick, it’s hard to imagine what will.
(Hal Horowitz / American Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Highwomen - 3:32
2. Redesigning Women - 2:54
3. Loose Change - 2:22
4. Crowded Table - 3:29
5. My Name Can't Be Mama - 2:30
6. If She Ever Leaves Me - 3:13
7. Old Soul - 5:45
8. Don't Call Me - 3:36
9. My Only Child - 3:53
10. Heaven Is A Honky Tonk - 3:54
11. Cocktail And A Song - 3:37
12. Wheels Of Laredo - 4:15

Art-Nr.: 9885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lawrence, Tracy - made in america [2019]
Tracy Lawrence, einer der legendären und erfolgreichsten Traditionalisten aus der großen Zeit der Neunziger Jahre-Countrymusic (zusammen mit solchen Kollegen wie z. B. Tracy Byrd, Mark Chesnutt und natürlich auch Alan Jackson) veröffentlicht mit dem großartigen "Made in America" endlich mal wieder ein Album mit komplett neuem Songmaterial. Eingespielt mit einigen der besten Studiomusiker Nashville's, ist es ein typisches Tracy Lawrence-Werk geworden, wie zu seinen allerbesten Zeiten. Klasse Songs, überwiegend recht flott, sein unverwechselbarer Gesang und lupenreine, pure Countrymusic - das ist es, was ein neues Tracy Lawrence-Album verspricht, und das bekommen die Fans auch zu 100% in Reinkultur geboten. Lawrence ist noch immer eine Bank für "pure Country quality"!

Das komplette Tracklisting:

1. Made in America - 3:27
2. Forgive Yourself - 2:44
3. Running Out of People to Blame - 3:28
4. When the Cowboys Gone - 3:19
5. Nothin' Burns Like You - 4:11
6. First Step to Leaving - 2:55
7. It Ain't You - 2:55
8. Givin' Momma Reasons to Pray - 2:52
9. Work on My Willie - 3:25
10. Chicken Wire - 3:28
11. Just the South Comin' Out - 2:59
12. Stay Back a Hundred Feet - 3:00

Art-Nr.: 9862
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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LeDoux, Ned - buckskin [2022]
Er wird von Album zu Album besser, ohne damit sagen zu wollen, dass die beiden Vorgänger nichts taugen - ganz und gar nicht. Aber, mit seinem dritten Album "Buckskin" macht Ned LeDoux, Sohn der 2005 verstorbenen Countrymusic- und Rodeo-Legende Chris LeDoux, noch einmal einen weiteren, hervorragenden Entwicklungsschritt nach vorn in die richtige Richtung. Natürlich hat er das Talent seines Vaters im Blut und selbstverständlich tendiert er auch musikalisch und vor allem textlich (die sehr authentischen Songs handeln vorwiegend von Cowboys, Pferden und Rodeos) in die Richtung des guten, alten Chris LeDoux, doch Sohnemann Ned präsentiert sich, bei kompletter Wahrung der traditionellen Countrybasis, knackiger, erdiger, rootsiger und, das ist klar, zeitgemäßer, bringt zuweilen eine wunderbare Countryrock-Note ein, und wirkt damit eigenständiger und reifer als je zuvor, Klasse! Die Songs kommen in schön frischen Arrangements mit feinen Gitarren, großartigen Melodien, sind immer "real Country", sehr abwechslungsreich (von rockigen Tönen, über George Strait'schen Honky Tonk bis zu herrlichem Western-Swing gibt's alles) und erstklassig produziert von Mac McAnally. Ned LeDoux überzeugt hier mit einer erstklassigen Vorstellung.

Das komplette Tracklisting:

1. The Mountain - 4:12
2. Open Road - 3:29
3. Only Need One - 3:33
4. Hey Hey - 2:17
5. This Ain't My First Rodeo - 2:18
6. Upside of the Ground - 3:12
7. Cards in San Antone - 2:42
8. The Buckskin - 1:42
9. He Rides the Wild Horses - 2:36
10. Rodeo Dreams - 3:51
11. Cowboy is His Name - 3:36
12. Damn Good Cowboy - 3:19

Art-Nr.: 10561
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Midland - let it roll [2019]
Ihr Liebhaber erfrischender, durchaus in den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern verwurzelter, dennoch absolut zeitloser, unverfälschter, von herrlichen Melodien und einer unbeschreiblichen Klarheit und Lockerheit geprägter, klassischer Countryrock- und New Country-Musik, Midland sind Eure Band! Ihr Erstwerk "On the rocks" aus dem Jahre 2017 ist schon ein Killer-Teil, aber nun machen sie nicht nur genau dort weiter, wo sie vor 2 Jahren aufhörten, nein, sie setzen mit ihrem zweiten Album "Let it roll" (enthält im Übrigen ihren brandneuen Riesenhit "Every song's a drinkin' song") geradewegs noch mal einen drauf. Das ist genau das, was sich die Countryrock- und New Country-Gemeinde seit Jahren ersehnt. Kein Schnickschnack, nur wunderschöne Gitarren, traumhafte Songstrukturen, luftige Rhythmen, toller Gesang (auch mehrstoimmig), fließende Harmonien und dieses unwiderstehliche "Good Time-Feeling" - Midland bringen es auf den Punkt. Mal schön rockig, knackig, dann in lässigem Midtempo, auch mal die ein oder andere Ballade, dann richtig honky-tonkig und traditionell, um anschließend wieder den flockigen Countryrocker rauszulassen - es passt einfach alles zusammen. Fans der legendären Eagles um Don Henley und Glenn Frey oder der guten alten Nitty Gritty Dirt Band werden absolut begeistert sein, genauso wie die Liebhaber eher traditioneller Klänge, wie die des frühen Alan Jackson oder gar der Bellamy Brothers - für alle passt es zu 100 Prozent, denn die Musik ist so herausragend gut gemacht, das sich Countryrock und traditioneller Country wunderbar ergänzen und vertragen. Es laufen nur Sekunden vom knackigen Eröffnungstrack "Let it roll" (hinreißende Slideguitar) und man weiß sofort, "das ganze Album wird ein Knaller". Ganz groß! So muß klassischer Mainstream Countryrock und New Country heute klingen. Umwerfend!

Hier noch ein Original US-Review:

Let It Roll, Midland’s enjoyable second full-length album, is squared away to please all those who reside in the camp of folks who prefer their favored artists not stray too far from any previously winning formulas. If in fact, as the cliché goes, history repeats itself, then the Texas-based band is in for another exciting year most likely, as Let it Roll could easily be named On the Rocks: The Refill.
Produced by committee of hit-making veterans, including Dann Huff (Keith Urban, Thomas Rhett), Shane McAnally (Kacey Musgraves, Sam Hunt) and Josh Osborne, every track is impeccably smooth and unwavering from the formula Midland introduced in 2017. For what it’s worth, the recipe is a rather pleasant one, if sometimes almost too perfected: A bit of Dwight Yoakam here, a dash of Urban Cowboy there, a twist of Brooks & Dunn and a smattering of cheating, truck-driving and heartbreaking tales carefully stirred in.
The up-tempo first single, “Mr. Lonely,” along with the dreamy “Put the Hurt on Me,” and “I Love You, Goodbye” which recalls the 1993 Grammy-winning “Aint That Lonely Yet,” each gives Midland fans a taste of just how much the trio admires Yoakam’s contributions to the country canon. In the Tejano-flavored “Cheatin’ by the Rules,” the group successfully merges their admiration for Yoakam’s signature sound and their desire to give fans another tune that comes uncannily close to sounding like “Drinkin’ Problem.”
But Yoakam isn’t the only country idol being worshipped here. The pun-intensive “Playboys” revels in galloping Waylon Jennings-style reverb as Wystrach sings about kicking out the lights. The mid-tempo “Fast Hearts and Slow Towns” recalls the Eagles and Jackson Browne with pretty harmonies and the peaceful easy feelings that come from driving on the Seven Bridges Road. Interestingly enough, Midland seems to be worried about having the “retro” or “throwback” label applied to them too often.
Perhaps, as a proactive measure to combat the proliferation of such labeling, there’s the fully plugged-in, southern rocking “21st Century Honky-Tonk American Band.” Aside from it being one of the more clunky named songs of the year, it’s a tad ill-fitting for a group so proudly hellbent on sounding and looking like icons of the past to sing a song about which century they’re actually living in. (Kelly Dearmore / Sounds like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Let It Roll - 4:07
2. Fourteen Gears - 3:32
3. Mr. Lonely - 3:00
4. Cheatin’ Songs - 3:35
5. Put The Hurt On Me - 3:04
6. I Love You, Goodbye - 3:08
7. Every Song’s A Drinkin’ Song - 3:56
8. 21st Century Honky Tonk American Band - 4:38
9. Fast Hearts And Slow Towns - 3:19
10. Cheatin’ By The Rules - 3:41
11. Playboys - 3:41
12. Lost In The Night - 2:55
13. Gettin’ The Feel - 4:33
14. Roll Away - 4:30

Art-Nr.: 9868
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Midland - on the rocks [2017]
Mainstream Countryrock und New Country, wie man ihn besser kaum spielen kann. Ein super Debut!

Das kmplette Tracklisting:

1. Lonely For You Only - 3:50
2. Make A Little - 3:01
3. Drinkin' Problem - 3:40
4. At Least You Cried - 2:38
5. Burn Out - 3:08
6. Out Of Sight - 4:21
7. More Than A Fever - 3:42
8. Check Cashin' Country - 3:49
9. Nothin' New Under The Neon - 3:46
10. This Old Heart - 3:14
11. Altitude Adjustment - 3:26
12. Electric Rodeo - 3:18
13. Somewhere On The Wind - 3:20

Art-Nr.: 9687
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Moore, Justin - late nights and longnecks [2019]
Ganz große Klasse! Justin Moore "goes back to the roots" - und das in Zeiten, in denen Nashville im "Country Pop-Sumpf" zu versinken droht. Ein tolles Ausrufezeichen, das hoffentlich bewirkt, dass andere Künstler, vor allem auch die jungen, nachziehen. Der auf einer Farm in Poyen/Arkansas augfgewachsene, mittlerweile in Nashville längst zu den arrivierten Stars zählende Moore geht auf seinem neuen, sehr starken Album "Late nights and longnecks", ohne das er seine gewohnten, durchaus rockigen Pfade verlässt, ganz klar die "Classic Country"-Route. Wir hören durchweg modernen, erfrischenden Country und New Country, frei von jeglichen, befremdlichen, dem Genre nicht zuzuordnenden, aufgesetzten Pop- oder gar Rap-Klängen. Nein, diese Musik hat eine pur traditionelle Basis. Ja, das Material kommt überwiegend kraftvoll und sehr knackig, vollgepackt mit satten E-Gitarren (Brent Mason & Derek Wells), aber auch mit Pedal Steel (Paul Franklin) und Dobro (Ilya Toshinskiy), rockt schön fett (z. B. bei "Why we drink", "That's my boy" und "Never gonna drin again" - letzteres mit begnadeten, längeren, wechselseitigen E-Gitarren-Soli von Mason und Wells), hat aber auch seine ganz lockeren und flockigen Momente (z. B. bei dem wunderschönen "Jesus and Jack Daniels", sowie dem nicht minder starken "Good times don't"), seine Southern Rock-Bezüge ("Small town street cred") und unterbricht die Power-Titel auch mal mit einer sehr gelungenen, emotionalen Ballade ("On the rocks") - doch eines vereinigt sie alle: das bereits erwähnte, authentische "Classic Country"-Feeling. Vergleichbar ist das Ganze vielleicht am ehesten mit den richtig guten Sachen von Kollegen wie Blake Shelton, Montgomery Gentry und Toby Keith. Das Songmaterial (Justin Moore war bei jedem Track kompositorisch involviert) ist exzellent. Hier stimmt einfach alles. Justin Moore ist auf dem absolut richtigen Weg. Ein baumstarkes Album von ihm - möglicherweise sogar sein Bestes bisher!

Das komplette Tracklisting:

1. Why We Drink - 3:31
2. That’s My Boy - 3:10
3. The Ones That Didn’t Make It Back Home - 3:11
4. Jesus And Jack Daniels - 3:04
5. Airport Bar - 2:54
6. Small Town Street Cred - 3:52
7. Never Gonna Drink Again - 4:09
8. On The Rocks - 3:30
9. Someday I Gotta Quit - 3:37
10. Good Times Don’t - 2:46

Art-Nr.: 9855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Scott, Dylan - an old memory [2019]
Hinweis! "This product is an authorized, licensed CD and is manufactured on demand" - das heißt, es handelt sich hier um eine authorisierte, vom Label "Curb" lizensierte CD-R.

Dylan Scott, einer der jungen, aufstrebenden New Country-Acts Nashville's erfüllt sich mit seiner neuen EP "An old memory" einen lang gehegten Herzenswusch, denn der großartige Sänger mit der markanten, tiefen Bariton-Stimme huldigt mit 7 exzellent eingespielten Coverversionen einen seiner ganz großen Einflüsse und Helden: den legendären Keith Whitley. Die Neueinspielungen der alten Whitley-Klassiker kommen sehr authentisch und mit viel neuer Frische. Dazu hat Scott als Begleitmusiker einige von Whitley's damaligen Wegbegleitern rekrutiert, wie zum Beispiel Mac McAnally, Eddie Bayers und Carl Jackson, sowie Whitley's Ex-Gattin Lorrie Morgan. Großartig! Traditionelle, zeitlose Countrymusic vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Close Your Eyes - 4:19
2. I'm Over You - 3:03
3. When You Say Nothing At All - 3:40
4. Ten Feet Away - 3:33
5. Miami, My Amy - 3:13
6. Between An Old Memory And Me - 3:16
7. Tell Lorrie I Love Her (feat. Lorrie Morgan) - 4:12

Art-Nr.: 9861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Southall Band, Read - for the birds [2022]
Sie sind ein aufstrebendes, ungemein vielversprechendes, hoch talentiertes, junges Sextett mit 3 Gitarristen (2 Lead Gitarristen, sowie Frontmann, Lead Sänger und Rhythmusgitarrist Read Southall), dazu je ein Keyboarder, Bassist und Drummer, kommen aus der immer wieder herausragende Bands und Musiker hervorbringenden Texas-/Oklahoma-/Red Dirt-Area, beehren uns im März 2023 als Support-Act von Blackberry Smoke während derer Deutschland-Konzerte und spielen einfach eine "geile Mugge". Die Rede ist von der großartigen Read Southall Band, die mit ihrem nunmehr bereits dritten Album "For the birds" ein echtes "Pfund" von einem Album vorlegt, das die geneigte Rock-/Southern Rock- und Red Dirt Rock-Gemeinde, sofern sie neben exzellenter musikalischer Qualität und fetten Gitarren auch auf viel Abwechslung und Einbeziehung nahezu aller verwandten Genres steht, in "höchste Alarmbereitschaft" versetzen sollte. In ihrer Heimat, rund um die Staaten Texas und Oklahoma, ist die Band bereits in aller Munde und verfügt über eine mächtige Fanbase. So generierte beispielsweise ihr regionaler Hit "Why" aus dem 2017er Vorgängeralbum "Borrowed time", eine wunderbar lockere, texanische Red Dirt-/Americana-Ballade, sage und schreibe 18 Millinen Streams bei Spotify. Mit ihrem neuen Werk "For the birds" vollzieht die Band jedoch in ihrer musikalischen Entwicklung einen regelrechten Quantensprung und legt in puncto Rock-Power gewaltig zu. Das komplette Album wirkt ungemein kraftvoll, kommt in einem satten, zuweilen gar wuchtigen, fetten, schön erdigen Sound, auch bei den ruhigeren Stücken. Die durchweg baumstarken Songs werden vorwiegend von massiven Gitarren bestimmt (viele zündende Soli), wobei bei einzelnen Stücken die krachenden Riffs und Drums fast schon als hart und "heavy" zu bezeichnen sind, während die Gitarren bei anderen, etwas ruhigeren Tracks wiederum für prächtige, vielschichtige und harmonische Klangkaskaden sorgen. Alles wirkt sehr freigeistig, aber auch kompakt arrangiert, mit spannenden, zuweilen innerhalb der Songs variierenden Rhythmen und Grooves. Die Konstanten bei all dem Material: Es ist erstklassig strukturiert, überzeugt mit toller Melodik und bleibt damit prächtig hängen. Die unwiderstehliche Kombination der Read Southall Band aus Classic Rock, Hardrock, Grunge, Southern Rock, Blues, Rootsrock, Psychedelic, Americana, Country und ihren natürlichen Red Dirt-Anlagen lässt die Zuhörer Spuren verschiedenster Kollegen wie etwa Whiskey Myers, Cross Canadian Ragweed, Rival Sons, Soundgarden, Bad Company, Reckless Kelly und Waylon Jennings finden. Verrückt, passt aber 1a zusammen! Nach dem eine gewaltige Energie freisetzenden, von packenden Drums und massiven E-Gitarren dominierten, dem Album seinen Namen gebenden, gut 2 1/2-minütigen Intro "For the birds", legt die Band mit dem wuchtigen, schweren Rock-Kracher "DLTGYD" furios los. Grunge-kompatible, gewaltige Gitarrenriffs, pochende Drums, eine scharfe, "wiehernde" Orgeluntermalung und ein richtig cooles Heavy Southern Rock-Flair führen zu einem explosiven "Soundgarden meets Whiskey Myers"-Sound. Die Gitarren sind einfach großartig, ebenso die Power, der dynamische Tempowechsel gegen Ende, wie auch Southall's erstklassiger, ausdrucksstarker Gesang. Ein Auftakt nach Maß! Ein magischer, einem nicht mehr aus den Ohren gehendes, psychedelisches, nostalgisches, an Jim Morrison's Doors erinnerndes Riff in Verbindung mit einem tollen Groove zieht sich durch das folgende, exzellente, schön jammig arrangierte "Out of my mind". Southall singt mit Seele und Inbrunst, die feurigen Gitarren (starkes Solo) und Orgel ergänzen sich kongenial. Und es wird immer besser: Durchzogen von einer wunderbaren Melodie, deutlich lockerer aber nicht minder kraftvoll, stimmt die Band nun den umwerfenden Red Dirt-/Roots-/Classic-Rocker "Rose gold" an, der umgeben ist von fantastischen Gitarrenlicks und -linien. Der fett soundende, tief in den Ohren hängen bleibende Refrain, ist ein Hammer. Herrlich melodisch kommt auch die wunderschöne, epische Red Dirt-/Classic Rock-Ballade "Where we belong", während mit dem einerseits sehr straight rockenden, andererseits sehr raffiniert arrangierten Gitarren-Knaller "Stickin' n movin'" wieder die Southern Rock-Gemeinde voll auf ihre Kosten kommt. Und dann, wie großartig ist das denn: "Here we are (there we went)" bedeutet einen genauso abgefahrenen wie tollen Stilwechsel, hin zum lupenreinen Texas-Country, inklusive prächtig soundender Gitarren und sämtlicher "Hee Haw"-Cliches. Mit dem starken "High speed feet" schicken sie gleich noch einen kernigen Outlaw-/Southern Countryrocker hinterher. Etwas psychedelisch (tolle Gitarrenklänge) wird's anschließend mit der zuweilen leicht "schwebenden" Ballade "Josephine", ohne das die Band dabei ihre Red Dirt-Wurzeln außen vor lässt. Auch die Southern Rock-Vibes sind vorhanden. Prächtiges Gitarrensolo! Und mit dem dreckigen, satten, von kernigen, fetten Gitarren bestimmten "Right or wrong" hauen die Jungs dann noch einmal einen weiteren, treibenden Red Dirt-/Southern-Rocker der Extraklasse raus. Mit ihrem herausragenden, dritten Album "For the birds" gelingt der Read Southall Band ein kleines Meisterstück. Das ist wieder einmal eine junge Rockband aus dem Gebiet Texas/Oklahoma, die ihren ganz eigenen, packenden Sound kreiert. Diese vorzügliche, ja beeindruckende Zusammenführung von Red Dirt-, Southern Rock-, Blues-, Rootsrock-, Americana-, Country-, Grunge- und Classic Rock-Anlagen generiert ein Rock-Vergnügen, dem man sich nur schwer entziehen kann. Schlicht famos! "Play it loud and have fun"!

Das komplette Tracklisting:

1. For the Birds - 2:35
2. DLTGYD - 4:30
3. Out of My Mind - 4:10
4. Rose Gold - 5:29
5. C'est la Vie - 1:55
6. Where We Belong - 5:05
7. Stickin' n Movin' - 3:51
8. Here We Are (There We Went) - 3:11
9. High-Speed Feed - 3:39
10. Josephine - 5:15
11. Right or Wrong - 4:14
12. Time to Kill - 3:45

Art-Nr.: 10630
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
DLTGYD
Out of my mind
Rose gold
Where we belong
Stickin' n movin'
Here we are (there we went)
Josephine
Right or wrong

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Watson, Aaron - unwanted man [2022]
Ein Jahr nach dem großartigen "American soul" legt Aaron Watson mit dem nächsten Knüller-Album nach. "Unwanted man", geschrieben und aufgenommen während der Pandemie, ist Watson's 14. Studioalbum. Jeder dieser großartigen 11 neuen Songs stammt aus seiner Feder, zwei davon zusammen mit renommierten Co-Autoren. In den letzten, gut 20 Jahren hat sich Aaron Watson, vor allem in Texas, aber mittlerweile auch weit über die Grenzen des Lone Star States hinaus, eine ungemein erfolgreiche, viel beachtete Country-Karriere aufgebaut - und das als unabhängiger Künstler ohne Major Label-Vertrag. Seine Ausdauer, Moral, sein großes musikalisches Talent und seine unermüdlichen Touren durch die Honky Tonks und über die Festivals des Landes brachten ihm eine riesige Fambase ein. So bezeichnet ihn der renommierte "Rolling Stone" in Anspielung auf sein 2015er Werk "The underdog", das als erstes Independent-Album, das es jemals an die Spitze der Billboard Country-Charts schaffte, in die amerikanische Countrymusic-Geschichte einging, würdevoll als "Texas Country's reigning indie underdog", und "Forbes" nennt seine Karriere "eine der größten 'Do It Yorself'-Erfolgsgeschichten der Countrymusic". So gehört der in Amarillo aufgewachsene, heute in Abilene lebende Texaner ohne jeden Zweifel zu den etabliertesten und anerkanntesten Größen des Country - und zwar des echten, unverfälschten, traditionell verwurzelten, reinen Country. Der Mann hat einfach eine begnadete, wundervolle Countrystimme - lässig und cool, wie sie authentischer nicht sein kann. Er verkörpert den Neo-Traditionalist des 21. Jahrhunderts nahezu perfekt. Was wir hier hören, knüpft nahtlos an den Vorgänger "American soul" an, ist insgesamt vielleicht sogar noch ein wenig rauer, erdiger und kraftvoller. Das ist tief in den Traditionen eines George Jones, Alan Jackson, George Strait, Gary Allan, Willie Nelson und Waylon Jennings verankerter, schnörkelloser, astreiner, von herrlichem Honky Tonk- und Outlaw-Feeling begleteter, auch mal schön rockiger, unverfäschte Country, dem der ursprüngliche, texanische "Red Dirt"-Staub unverkennbar an den Stiefeln haftet. Hier ist nichts auf die manchmal etwas steril wirkende Nashville-Art glatt gebügelt. Alles kommt ehrlich rüber - und das in einem direkten, klaren, vorwiegend von vielschichtigen, zuweilen auch mal kernigen Gitarren und herrlicher Pedal Steel Guitar (Milo Deering) bestimmten, klasse Sound, vorzüglich produziert von Nate Coon und Aaron Watson selbst. Allein die überragende Eröffnungsnummer, das Titelstück "Unwanted man" rechtfertigt schon die Investition für das gesamte Album: Eine ungemein kraftvoll inszenierte, stark angerockte, dennoch lupenreine, jede Menge dreckiges Outlaw-Flair versprühende, dabei hoch melodische, mit tollen Steelguitar-Fills und rauen E-Gitarren-Linien (tolles Solo) geschmückte, klassische Countryballade, die einen mit ihrer spürbaren, ungezwungenen Authentizität geradezu magisch in ihren Bannd zieht. Ein brillanter Wegweiser für ein komplett, wirklich ausgesprochen starkes Album. Weitere Highlights: die knackig dreckige, gut Fahrt aufnehmende, etwas southernrockige Outlaw Countrynummer "Cheap seats" (toller Groove, markante, scharfe E-Gitarren-Licks, kurzes, zündendes Solo), die etwas zurückgenommenere, wundervolle, von transparenten Gitarren und schöner Pedal Steel bestimmte, reine Texas Countrynummer "When I see you" (würde auch bestens in das Repertoire eines "staubigeren" George Strait passen), das von prächtigen Pedal Steel-Linien durchzogene, "What's left of me", das coole, lockere, abermals Strait-affine, honky tonkige, pures Classic Country-Feeling versprühende "Dancing around the truth", der kernige, mit straffen E-Gitarren und klasse Pedal Steel intonierte, ordentlich nach vorn galoppierende "Red Dirt"-Countryknaller "Heck of a song", das von herrlichen, prima hängen bleibenden Gitarrenlicks durchzogene, im knackigen Midtempo präsentierte "Crash landing", die großartige Liebesballade "Nothing on you", und so weiter. Aaron Watson beeinduckt die Countrywelt mit einem weiteren Pracht-Album grundehrlicher, traditioneller, wunderbar natürlich ungeschliffener, klassischer, texanischer Countrykost - und das auf der Höhe der Zeit! Ganz stark!

Hier noch ein Hinweis, der aufgrund der großartigen Musik jedoch eher zu vernachlässigen ist, den wir aber dennoch erwähnen möchten:
Die CD kommt nur in einem einfachen, natürlich professionell gestaltetem Pappcover, ähnlich einem nicht aufklappbaren LP-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. Unwanted Man - 4:17
2. Cheap Seats - 3:53
3. When I See You - 3:21
4. The Old Man Said - 3:40
5. Dancing Around The Truth - 4:14
6. What's Left Of Me - 3:07
7. Heck Of A Song - 3:33
8. Crash Landing - 3:25
9. One In A Million Girl - 3:56
10. Nothing On You - 3:14
11. Once In A Life - 4:03

Art-Nr.: 10625
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Unwanted man
Cheap seats
When I see you
Dancing around the truth
What's left of me
Heck of a song
Crash landing
Nothing on you

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Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Whiskey Myers - tornillo [2022]
Southern Rock erlebt dieser Tage seinen x-ten Höhenflug, wobei 3 Vertreter dieses Genres im Moment den Ton angeben. Blackberry Smoke, Robert Jon & The Wreck und die Texaner von Whiskey Myers. Letztere trumpfen nun mit ihrem neuen, bereits 6. Album "Tornillo" einmal mehr ganz groß auf. Erneut ziehen sie ihr raues, dreckiges, ungemein authentisches Southern Rock-Ding unbeirrt durch, stagnieren aber nicht, sondern entwickeln sich stetig weiter. Aufgenommen in den berühmten Studios der sehr weitläufigen Sonic Ranch vor den Toren der texanisch/mexikanischen Grenzstadt Tornillo, nach der das Album benannt wurde, haben Whiskey Myers bei einem Großteil der Songs dieses Mal sehr geschickt eine fette Bläser-Section integriert, um ihrer eh schon kraftvollen Musik noch mehr Dampf und Druck zu verpassen. Das kommt richtig gut. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und allen Zutaten, die klassischen Southern Rock ausmachen. Brodelnden, powernden Rockern, wie etwa dem rassigen, treibenden "John Wayne" (tolle, bluesige Mundharmonika, dampfende Bläser-Fills, zündendes, mit Wah-Wahs veredeltes Gitarrensolo), dem abgehenden, total an Lynyrd Skynyrd erinnernden "Feet's" (schöner "Workin' for MCA"-Groove), dem erneut Bläser-unterstützten, von tollen, fetten, dynamischen Riffs angetriebenen und mit fulminanten, feurigen Gitarrenritten aufwartenden "The wolf", oder dem funky angehauchten, bluesigen, kochenden "Bad medicine", stehen die ein oder andere hinreißende, typische Southern Rock-Ballade, wie zum Beispiel das herrlich melodische, von weiblichen Background-Gesängen unterstützte und mit wunderbaren Slideguitar-Linien bestückte, kraftvolle "For the kids", das fantastische, rootsige, erdige, voller Soul steckende, ein wenig an eine southern inspirierte "Exile"-Stonesphase erinnernde, wunderschöne "Heavy on me", oder das voller massiver Gitarren steckende, starke "Other side" gegenüber. So soll Southern Rock sein! Whiskey Myers stehen voll im Saft und hauen mit "Tornillo" einmal mehr ein echtes, fettes, baumstarkes Southern-Pfund raus. Ganz großes Kompliment!

Das komplette Tracklisting:

1. Tornillo - 0:47
2. John Wayne - 4:55
3. Antioch - 4:05
4. Feet's - 4:34
5. Whole World Gone Crazy - 3:04
6. For the Kids - 5:38
7. The Wolf - 5:37
8. Mission to Mars - 3:50
9. Bad Medicine - 5:12
10. Heavy on Me - 4:37
11. Other Side - 4:47
12. Heart of Stone - 4:25

Art-Nr.: 10653
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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