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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Crowell, Rodney - texas [2019]
Beeindruckend! Rodney Crowell, dieser "alte Haudegen", läuft doch tatsächlich noch einmal zu absoluter Höchstform auf! "Texas" ist eine furiose, grandiose Hommage an seinen U. S.-Heimatstaat. Crowell's irre starkes Songmaterial gleicht einer wunderbaren, musikalischen Reise durch den gesamten "Lone Star State "from the Rio Grande Border to the Piney Woods of East Texas and everywhere between", meisterhaft in Szene gesetzt - rau, erdig, staubig, sehr authentisch, überwiegend ordentlich rockig. Dafür hat er eine unglaubliche Schar von hochkarätigen Begleitmusikern und Gäste zusammengetrommelt, die mit Crowell zusammen geradezu mitreißend performen. Das sind z. B. John Jorgenson, Audley Freed, Jack Pearson, Jedd Hughes, Steuart Smith, Tim Lauer, Dennis Crouch, Michael Rhodes, Fred Eltringham, Greg Morrow, Billy F. Gibbons, Lee Ann Womack, Vince Gill, Willie Nelson, Steve Earle, Randy Rogers, und, und, und. Auf den Punkt produziert haben das Ganze Ray Kennedy und Rodney Crowell selbst. Diese großartigen, texanischen Songperlen starten mit dem knackigen, gleich eine super Dynamik rüberbringenden, dreckigen Americana-/Rootsrocker "Flatland hillbillies", der mit prächtiger Lead Gitarren-Arbeit von Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) und bestens passenden Gesangsergänzungen von Randy Rogers und Lee Ann Womack glänzt. Toller Groove! Gleich ein Knüller zu Beginn! Und es geht so weiter. Etwa mit dem ebenfalls tierisch groovigen, rauen, schwülen, swampigen, sehr flotten Roots-/Blues-Rocker "Caw Caw Blues" sowie dem in bester ZZ Top-Manier kommenden, powenden, krachenden Bluesrock-Boogie "56 Fury", bei dem sich, passend wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" Mr. Billy F. Gibbons mit seiner raspeligen, dreckigen Zweitstimme und brennendem E-Gitarren-Spiel (inkl. furiosem Solo) die Ehre gibt. Das wunderschöne "Deep in the heart of uncertain Texas" ist ein herrlich authentischer, klassischer Texas Country-Waltz, während es bei dem starken "You're only happy when you're miserable" wieder deutlich rockiger zugeht. Der ungemein kraftvoll nach vorn gehende Country-infizierte Rootsrocker "What you gonna do now" (Zweitstimme: Lyle Lovett) gleicht einer Reunion von Crowell's früherer Band The Cicadas, denn hier hat er mal wieder seine damaligen Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass zusammengetrommelt, die beide furios aufspielen (Smith mit einem tollen Solo). "The border", der Titel verrät es schon, ist eine fantastische Border Country-Ballade voller mexikanischer Einflüsse (starke Mexican Acoustic guitar und wunderbares Akkordeon), während wir mit "Treetop Slim & Billy Loegrass" einen herrlichen, Cash-mässig galoppierenden Outlaw Country-Feger zu hören bekommen (tolle E-Gitarren-, Manolinen-, Fiddle-Begleitung). Ganz groß auch nochmal der von einer exzellenten Melodie durchzogene, abschließende Americana-/Countryrocker "Texas drought part 1", abermals ein Beispiel für die ausgeprägte Schönheit und Klasse von Crowell's herausragendem Songwriting. "Texas" ist ein Meisterwerk, eine famose Standortbestimmung und Repräsentation texanischer Roots-Musik in all Ihren Facetten - vom Blues, zum Rock und zum Country. Rodney Crowell's "star shines brightest here, like a sun at it’s zenith", wie es ein ebenfalls begeisternder U.S.-Rezensent ausdrückt. Recht hat er! Ein packendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Flatland Hillbillies - 3:05
2. Caw Caw Blues - 3:12
3. 56 Fury - 3:50
4. Deep in the Heart of Uncertain Texas - 3:18
5. You're Only Happy When You're Miserable - 3:24
6. I'll Show Me - 4:03
7. What You Gonna Do Now - 3:16
8. The Border - 5:34
9. Treetop Slim & Billy Lowgrass - 3:01
10. Brown & Root, Brown & Root - 3:39
11. Texas Drought, Pt. 1 - 3:48

Art-Nr.: 9863
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flatland hillbillies
Caw Caw Blues
56 Fury
What you gonna do now
The border
Treetop Slim & Billy Lowgrass
Texas drought part 1

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Highwomen, The - same [2019]
Einmalig! Was für ein starkes Debut! Mit den Highwomen ist in Nashville ein neues, weibliches Allstar-Projekt, eine Art "Supergroup", entstanden, die mit ihrem Bandnamen, man vermutet es schon, den zwar legendären, aber recht kurzlebigen, einstigen Highwaymen (Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson und Waylon Jennings) ihre Referenz erweisen. Auch die Highwomen sind große Namen, und zwar der aktuellen Americana- und Country-Szene. Es handelt sich um Brandi Carlile (eine der wichtigsten Americana-Künstlerinnen der Gegenwart und frisch gekürte Siegerin der 18. Annual Americana Music Honors & Awards in der Kategorie "Album des Jahres" für ihr Werk "By the way, I forgive you", verliehen im Ryman Auditorium in Nashville am 11.09.2019), Natalie Hemby (ungemein erfolgreiche und in Nashville hoch gefragte Songwriterin für alles, was in der Countryszene Rang und Namen hat), Maren Morris (die Jüngste im Bunde und sehr erfolgreiche Hit-Lieferantin der jungen Countrygeneration), sowie Amanda Shires (ebenfalls eine große Künstlerin der aktuellen Americana-Szene, begnadete Fiddlerin und Sängerin, "nebenbei" Ehefrau von Roots- und Americana-Rocker Jason Isbell und "sporadisches" Mitglied von dessen Band The 400 Unit), von der auch der Vorstoß zur Gründung der Band ausging. Shires unterbreitete den Vorschlag zur Gründung eines weiblichen Gegenparts zu den Highwaymen, als sie vor einiger Zeit mit Produzent Dave Cobb im Studio an einem Album arbeitete. Der war total angetan von der Idee, was Shires wiederum dazu veranlasste ihre Kolleginnen Brandi Carlile, Maren Morris und Natalie Hemby zusammenzutrommeln - und die Highwomen waren geboren. Trotz aller Referanzen an die Highwaymen, die Musik der Highwomen ist nicht mit der von Cash und Co. zu vergleichen. Hatten die Herren damals ihre typische Outlaw Country-Attitüde eingebracht, spielen die Highwomen von faszinierenden Lead-Stimmen und Harmonie-Gesängen bestimmte, hinreissend schöne, absolut reine, unverfälschte Countrymusic der Gegenwart, allerdings frei von jeglichem Pop-Schnickschnack und Mainstream-Bombast. Nein, das ist so frisch und rein, so ehrlich und authentisch, wie man Countrymusic heute nicht besser spielen kann. Und wenn es der Song benötigt, wird auch ein Hauch von Americana integriert. Die Vier sind fantastische Sängerinnen und Songwriterinnen und ergänzen sich einfach wunderbar. Das Songmaterial ist grandios. Die Highwomen werden unterstützt von jeder Menge Gastmusikern, -Sängern und -Komponisten, wie zum Beispiel Sheryl Crow (background vocals, bass), Yola (vocals, background vocals), Dave Cobb (acoustic/electric guitar), Jason Isbell (acoustic/electric guitar), Phil Hanseroth (bass, background vocals), Tim Hanseroth (guitar, background vocals), Chris Powell (drums) und Peter Levin (piano and keyboards), mit Songs komponiert von Carlile, Hemby, Morris, Shires, Isbell, den Hanseroth Twillingen, Rodney Clawson, Lori McKenna, Miranda Lambert und Ray LaMontagne. Es gibt nicht den Hauch eines abfallenden Songs. Das Werk, natürlich erstklassig produziert vom umtriebigen "König" Dave Cobb, ist eine absolute Offenbarung für die aktuelle Countrymusic. Einfach wunderbar!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There’s no getting around the supergroup label for this collaborative effort. It’s right there in the band’s name, a direct reference to The Highwaymen, the short-lived act that found legends Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson and Waylon Jennings joining forces on an intermittent basis for about a decade in the mid-’80s through mid-’90s.
Like those proud, rootsy country icons, The Highwomen — comprising Americana singer-songwriters Brandi Carlile, Natalie Hemby, Amanda Shires and Maren Morris — showcase their C&W roots, in addition to their more boundary expanding work. The collective, formed by Shires when she noticed the lack of female voices on country radio, not surprisingly revels in woman-empowered concepts.
From the joy of motherhood (“My Only Child”) to the difficulties of everyday life (“Redesigning Women”’s “Runnin’ the world while we’re cleanin’ up the kitchen … How do we do it?”) with of course a few nods to lousy guys who done them wrong (Shires’ going all Dolly Parton on “Don’t Call Me” and Morris’ “Loose Change”), this is a fresh, occasionally feisty, feminine approach to the country genre informed by the group’s singer-songwriter strengths.   
Carlile dives into that concept on the honky-tonking “My Name Can’t Be Mama,” which sounds like a lost Loretta Lynn gem. It’s the rare entry, along with “Crowded Table,” where all participants trade off or harmonize together on lead vocals. Morris gets introspective on the moving ballad “Old Soul” (“I guess I was born an old soul”) and Shires joins with husband Jason Isbell (also a member of the backing band) to pen “If She Ever Leaves Me,” sung by Carlile as a nod to her out-of-the-closet sexuality.
Generally more subdued than the Miranda Lambert-led Pistol Annies and less groundbreaking than Trio (the iconic Emmylou Harris, Dolly Parton, Linda Ronstadt project that was a clear influence here), some of this doesn’t qualify as country. It would have helped if all four women participated in every performance since at least one is MIA on the majority of tunes. And while Dave Cobb’s production is typically professional, it’s also a little dry.
Regardless, this is a much needed shot in the arm from talented female singer-songwriters, most of whose solo work is on the fringes of country music and who have every right to expect these songs to stand alongside the testosterone-heavy dudes on the commercial airwaves.
Whether any of these tunes will crack that particular glass ceiling is unclear. But between their recognizable names and obvious talents as singers AND songwriters, if The Highwomen’s debut can’t do the trick, it’s hard to imagine what will.
(Hal Horowitz / American Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Highwomen - 3:32
2. Redesigning Women - 2:54
3. Loose Change - 2:22
4. Crowded Table - 3:29
5. My Name Can't Be Mama - 2:30
6. If She Ever Leaves Me - 3:13
7. Old Soul - 5:45
8. Don't Call Me - 3:36
9. My Only Child - 3:53
10. Heaven Is A Honky Tonk - 3:54
11. Cocktail And A Song - 3:37
12. Wheels Of Laredo - 4:15

Art-Nr.: 9885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Lawrence, Tracy - made in america [2019]
Tracy Lawrence, einer der legendären und erfolgreichsten Traditionalisten aus der großen Zeit der Neunziger Jahre-Countrymusic (zusammen mit solchen Kollegen wie z. B. Tracy Byrd, Mark Chesnutt und natürlich auch Alan Jackson) veröffentlicht mit dem großartigen "Made in America" endlich mal wieder ein Album mit komplett neuem Songmaterial. Eingespielt mit einigen der besten Studiomusiker Nashville's, ist es ein typisches Tracy Lawrence-Werk geworden, wie zu seinen allerbesten Zeiten. Klasse Songs, überwiegend recht flott, sein unverwechselbarer Gesang und lupenreine, pure Countrymusic - das ist es, was ein neues Tracy Lawrence-Album verspricht, und das bekommen die Fans auch zu 100% in Reinkultur geboten. Lawrence ist noch immer eine Bank für "pure Country quality"!

Das komplette Tracklisting:

1. Made in America - 3:27
2. Forgive Yourself - 2:44
3. Running Out of People to Blame - 3:28
4. When the Cowboys Gone - 3:19
5. Nothin' Burns Like You - 4:11
6. First Step to Leaving - 2:55
7. It Ain't You - 2:55
8. Givin' Momma Reasons to Pray - 2:52
9. Work on My Willie - 3:25
10. Chicken Wire - 3:28
11. Just the South Comin' Out - 2:59
12. Stay Back a Hundred Feet - 3:00

Art-Nr.: 9862
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Midland - let it roll [2019]
Ihr Liebhaber erfrischender, durchaus in den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern verwurzelter, dennoch absolut zeitloser, unverfälschter, von herrlichen Melodien und einer unbeschreiblichen Klarheit und Lockerheit geprägter, klassischer Countryrock- und New Country-Musik, Midland sind Eure Band! Ihr Erstwerk "On the rocks" aus dem Jahre 2017 ist schon ein Killer-Teil, aber nun machen sie nicht nur genau dort weiter, wo sie vor 2 Jahren aufhörten, nein, sie setzen mit ihrem zweiten Album "Let it roll" (enthält im Übrigen ihren brandneuen Riesenhit "Every song's a drinkin' song") geradewegs noch mal einen drauf. Das ist genau das, was sich die Countryrock- und New Country-Gemeinde seit Jahren ersehnt. Kein Schnickschnack, nur wunderschöne Gitarren, traumhafte Songstrukturen, luftige Rhythmen, toller Gesang (auch mehrstoimmig), fließende Harmonien und dieses unwiderstehliche "Good Time-Feeling" - Midland bringen es auf den Punkt. Mal schön rockig, knackig, dann in lässigem Midtempo, auch mal die ein oder andere Ballade, dann richtig honky-tonkig und traditionell, um anschließend wieder den flockigen Countryrocker rauszulassen - es passt einfach alles zusammen. Fans der legendären Eagles um Don Henley und Glenn Frey oder der guten alten Nitty Gritty Dirt Band werden absolut begeistert sein, genauso wie die Liebhaber eher traditioneller Klänge, wie die des frühen Alan Jackson oder gar der Bellamy Brothers - für alle passt es zu 100 Prozent, denn die Musik ist so herausragend gut gemacht, das sich Countryrock und traditioneller Country wunderbar ergänzen und vertragen. Es laufen nur Sekunden vom knackigen Eröffnungstrack "Let it roll" (hinreißende Slideguitar) und man weiß sofort, "das ganze Album wird ein Knaller". Ganz groß! So muß klassischer Mainstream Countryrock und New Country heute klingen. Umwerfend!

Hier noch ein Original US-Review:

Let It Roll, Midland’s enjoyable second full-length album, is squared away to please all those who reside in the camp of folks who prefer their favored artists not stray too far from any previously winning formulas. If in fact, as the cliché goes, history repeats itself, then the Texas-based band is in for another exciting year most likely, as Let it Roll could easily be named On the Rocks: The Refill.
Produced by committee of hit-making veterans, including Dann Huff (Keith Urban, Thomas Rhett), Shane McAnally (Kacey Musgraves, Sam Hunt) and Josh Osborne, every track is impeccably smooth and unwavering from the formula Midland introduced in 2017. For what it’s worth, the recipe is a rather pleasant one, if sometimes almost too perfected: A bit of Dwight Yoakam here, a dash of Urban Cowboy there, a twist of Brooks & Dunn and a smattering of cheating, truck-driving and heartbreaking tales carefully stirred in.
The up-tempo first single, “Mr. Lonely,” along with the dreamy “Put the Hurt on Me,” and “I Love You, Goodbye” which recalls the 1993 Grammy-winning “Aint That Lonely Yet,” each gives Midland fans a taste of just how much the trio admires Yoakam’s contributions to the country canon. In the Tejano-flavored “Cheatin’ by the Rules,” the group successfully merges their admiration for Yoakam’s signature sound and their desire to give fans another tune that comes uncannily close to sounding like “Drinkin’ Problem.”
But Yoakam isn’t the only country idol being worshipped here. The pun-intensive “Playboys” revels in galloping Waylon Jennings-style reverb as Wystrach sings about kicking out the lights. The mid-tempo “Fast Hearts and Slow Towns” recalls the Eagles and Jackson Browne with pretty harmonies and the peaceful easy feelings that come from driving on the Seven Bridges Road. Interestingly enough, Midland seems to be worried about having the “retro” or “throwback” label applied to them too often.
Perhaps, as a proactive measure to combat the proliferation of such labeling, there’s the fully plugged-in, southern rocking “21st Century Honky-Tonk American Band.” Aside from it being one of the more clunky named songs of the year, it’s a tad ill-fitting for a group so proudly hellbent on sounding and looking like icons of the past to sing a song about which century they’re actually living in. (Kelly Dearmore / Sounds like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Let It Roll - 4:07
2. Fourteen Gears - 3:32
3. Mr. Lonely - 3:00
4. Cheatin’ Songs - 3:35
5. Put The Hurt On Me - 3:04
6. I Love You, Goodbye - 3:08
7. Every Song’s A Drinkin’ Song - 3:56
8. 21st Century Honky Tonk American Band - 4:38
9. Fast Hearts And Slow Towns - 3:19
10. Cheatin’ By The Rules - 3:41
11. Playboys - 3:41
12. Lost In The Night - 2:55
13. Gettin’ The Feel - 4:33
14. Roll Away - 4:30

Art-Nr.: 9868
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Midland - on the rocks [2017]
Mainstream Countryrock und New Country, wie man ihn besser kaum spielen kann. Ein super Debut!

Das kmplette Tracklisting:

1. Lonely For You Only - 3:50
2. Make A Little - 3:01
3. Drinkin' Problem - 3:40
4. At Least You Cried - 2:38
5. Burn Out - 3:08
6. Out Of Sight - 4:21
7. More Than A Fever - 3:42
8. Check Cashin' Country - 3:49
9. Nothin' New Under The Neon - 3:46
10. This Old Heart - 3:14
11. Altitude Adjustment - 3:26
12. Electric Rodeo - 3:18
13. Somewhere On The Wind - 3:20

Art-Nr.: 9687
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Moore, Justin - late nights and longnecks [2019]
Ganz große Klasse! Justin Moore "goes back to the roots" - und das in Zeiten, in denen Nashville im "Country Pop-Sumpf" zu versinken droht. Ein tolles Ausrufezeichen, das hoffentlich bewirkt, dass andere Künstler, vor allem auch die jungen, nachziehen. Der auf einer Farm in Poyen/Arkansas augfgewachsene, mittlerweile in Nashville längst zu den arrivierten Stars zählende Moore geht auf seinem neuen, sehr starken Album "Late nights and longnecks", ohne das er seine gewohnten, durchaus rockigen Pfade verlässt, ganz klar die "Classic Country"-Route. Wir hören durchweg modernen, erfrischenden Country und New Country, frei von jeglichen, befremdlichen, dem Genre nicht zuzuordnenden, aufgesetzten Pop- oder gar Rap-Klängen. Nein, diese Musik hat eine pur traditionelle Basis. Ja, das Material kommt überwiegend kraftvoll und sehr knackig, vollgepackt mit satten E-Gitarren (Brent Mason & Derek Wells), aber auch mit Pedal Steel (Paul Franklin) und Dobro (Ilya Toshinskiy), rockt schön fett (z. B. bei "Why we drink", "That's my boy" und "Never gonna drin again" - letzteres mit begnadeten, längeren, wechselseitigen E-Gitarren-Soli von Mason und Wells), hat aber auch seine ganz lockeren und flockigen Momente (z. B. bei dem wunderschönen "Jesus and Jack Daniels", sowie dem nicht minder starken "Good times don't"), seine Southern Rock-Bezüge ("Small town street cred") und unterbricht die Power-Titel auch mal mit einer sehr gelungenen, emotionalen Ballade ("On the rocks") - doch eines vereinigt sie alle: das bereits erwähnte, authentische "Classic Country"-Feeling. Vergleichbar ist das Ganze vielleicht am ehesten mit den richtig guten Sachen von Kollegen wie Blake Shelton, Montgomery Gentry und Toby Keith. Das Songmaterial (Justin Moore war bei jedem Track kompositorisch involviert) ist exzellent. Hier stimmt einfach alles. Justin Moore ist auf dem absolut richtigen Weg. Ein baumstarkes Album von ihm - möglicherweise sogar sein Bestes bisher!

Das komplette Tracklisting:

1. Why We Drink - 3:31
2. That’s My Boy - 3:10
3. The Ones That Didn’t Make It Back Home - 3:11
4. Jesus And Jack Daniels - 3:04
5. Airport Bar - 2:54
6. Small Town Street Cred - 3:52
7. Never Gonna Drink Again - 4:09
8. On The Rocks - 3:30
9. Someday I Gotta Quit - 3:37
10. Good Times Don’t - 2:46

Art-Nr.: 9855
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Scott, Dylan - an old memory [2019]
Hinweis! "This product is an authorized, licensed CD and is manufactured on demand" - das heißt, es handelt sich hier um eine authorisierte, vom Label "Curb" lizensierte CD-R.

Dylan Scott, einer der jungen, aufstrebenden New Country-Acts Nashville's erfüllt sich mit seiner neuen EP "An old memory" einen lang gehegten Herzenswusch, denn der großartige Sänger mit der markanten, tiefen Bariton-Stimme huldigt mit 7 exzellent eingespielten Coverversionen einen seiner ganz großen Einflüsse und Helden: den legendären Keith Whitley. Die Neueinspielungen der alten Whitley-Klassiker kommen sehr authentisch und mit viel neuer Frische. Dazu hat Scott als Begleitmusiker einige von Whitley's damaligen Wegbegleitern rekrutiert, wie zum Beispiel Mac McAnally, Eddie Bayers und Carl Jackson, sowie Whitley's Ex-Gattin Lorrie Morgan. Großartig! Traditionelle, zeitlose Countrymusic vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Close Your Eyes - 4:19
2. I'm Over You - 3:03
3. When You Say Nothing At All - 3:40
4. Ten Feet Away - 3:33
5. Miami, My Amy - 3:13
6. Between An Old Memory And Me - 3:16
7. Tell Lorrie I Love Her (feat. Lorrie Morgan) - 4:12

Art-Nr.: 9861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Yearwood, Trisha - every girl [2019]
Trisha Yearwood, eine der ganz großen Country-Queens der Neunziger, veröffentlicht mit "Every girl" ihr erstes, neues Countryalbum seit 12 Jahren. Ihre unzähligen loyalen Fans haben lange auf diesen Moment gewartet - und sie werden nicht enttäuscht. Es ist ein richtig starkes Werk geworden, ein typisches, wie man es nur von Trisha Yearwood geboten bekommt. Ihre fantastische, kraftvolle Stimme hat nichts, aber auch gar nichts von ihrem Reiz verloren und strahlt nach wie vor eine ungeheure Frische aus. Und das Songmaterial ist genauso abwechslungsreich, wie hochklassig. Stücke, wie beispielsweise die kraftvolle, kernige Ballade "Workin' on whiskey", die traumhaft schöne Coverversion von Karla Bonoff's klassischer, im Jahre 1977 komponierten und veröffentlichten Westcoast-Ballade "Home", der pure, satte, mit einer herrlichen Melodie versehene Volldampf-Countryrocker "Every girl in this town", das bkuesige "What gave me away" (mit Garth Brooks im Duett), der furiose Two Step-Countryfeger "Something kinda like it", das hinreißende, von Gretchen Peters geschriebene, Mariachi-angehauchte "The matador", das gospelige "I'll carry you home", das herrlich knackige "Can't take back goodbye", oder die Piano-getränkte, das Album abschließende, emotionale Ballade "Love you anyway" (nach dem legendären Riesenhit "Walkaway Joe" und "Inside out" ein erneutes Duett mit Don Henley von den Eagles) sprechen für sich. Einfach großartig! Cillea Houghton von "Sounds of Nashville" resümiert in ihrem Album-Review: "With 'Every Girl', Trisha Yearwood proves that she still stands as one of country music’s best vocalists and storytellers, drenching the project in a cinematic theme created by piano, strings and drops of steel guitar, all bound together by her timeless voice. Yearwood’s loyal fans, who have been eagerly awaiting her triumphant return with a full country album, will admire 'Every Girl', as it embodies all the elements that made her a country icon: strong lyrics, awe-inspiring stories and a voice that beautifully captures it all". Dem kann man nur zustimmen. Tolles Album mit einer Trisha Yearwood in blendender Verfassung!


Das komplette Tracklisting:

1. Workin' on Whiskey - 3:49
2. Find a Way - 3:19
3. Home - 3:43
4. Every Girl in This Town - 2:59
5. Tell Me Something I Don't Know (feat. Kelly Clarkson) - 3:48
6. What Gave Me Away (feat. Garth Brooks) - 3:29
7. Something Kinda Like It - 3:00
8. When Lonely Calls - 3:33
9. The Matador - 4:12
10. I'll Carry You Home - 3:36
11. Drink Up - 2:50
12. Bible and a .44 (feat. Patty Loveless) - 4:01
13. Can't Take Back Goodbye - 3:09
14. Love You Anyway (feat. Don Henley) - 4:08

Art-Nr.: 9876
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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