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Abair, Mindi and the Boneshakers - no good deed [2019]
"A Powerhouse Bluesrock-Lady"! Prächtiges, furioses, "kick-ass" Bluesrock-Album von "saxophone player extraordinaire" Mindi Abair und ihrer grandiosen Begleitband, den Boneshakers, um Gitarren-Ass Randy "Dynamite" Jacobs (u.a. Bonnie Raitt) - wie das ebenfalls fantastische Vorgänger-Werk "The Eastwest Sessions" erneut aufgenommen in den berühmten EastWest Studios von Hollywood/CA und produziert von niemand Geringerem als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Joe Bonamassa, Black Country Communion). Neben Mindi Abair (vocals, saxophones) und Randy Jacobs (guitars, vocals) bestehen die Boneshakers aus Rodney Lee (keyboards, vocals), sowie der einen herrlichen ,"edgy Rock'n Roll-Groove" produzierenden Rhythmus-Sektion aus Ben White (bass, vocals) und Third Richardson (drums, vocals). Die herausragende, aus Saint Petersburg/Florida stammende Saxophonistin Mindi Abair hat sich zunächst vor allem sehr erfolgreich im Jazz-Sektor etabliert, entdeckt aber im Laufe ihrer Karriere immer mehr ihre Liebe für den Blues, rockin' Blues und Bluesrock. 2014 geht sie schließlich mit ihrem langjährigen Freund, dem aus Detroit stammenden, exzellenten Gitarristen und Boneshakers-Gründer Randy Jacobs jene magische musikalische Partnerschaft ein, die nun mit "No good deed" in ihrem bereits dritten, gemeinsamen Album mündet. Und was ist das wieder für ein Knaller-Teil geworden. Mindi und die Boneshakers rühren ihr ganz eigenes, brodelndes, sehr vielseitiges, kerniges Detroit Bluesrock-Gebräu an, das auch mal mit einem Schuß Westcoast- und Southern-Blues gewürzt ist, ebenso wie mit Prise Soul, R&B, Funk, Americana und Jazz. Alles kommt sehr "tight" und knackig, ist geprägt von Mindi's betörend anziehendem Gesang und ihrem faszinierenden, virtuosen Saxophonspiel, aber auch von von den hochkarätoigen Fähihkeiten ihrer Band, allen voran eben dem blendend aufspieleden Saitenartisten Randy Jacobs, der sich immer wieder brenende Lead-Duelle mit seiner "Chefin" liefert. Es ist überaus beeindruckend, wie Mindi ihr ambitioniertes, fantastisches Saxophonspiel mit ihrem großartigen Gesang kombiniert, vor allen Dingen auch während der dynamischen, rauen und "lauten" Live-Auftritte der Band. Überhapt ist die Band für ihre blendende Bühnen-Präsenz bekannt. Das Songmaterial des neuen Albums ist durchweg von ganz großer Klasse - mmer kraftvoll, immer bluesig, immer rockig, ausgestattet mit ungemein guten Strukturen und starken Melodien, voller toller Grooves, voller Feuer und voller Leidenschaft und Seele. Diese Band brennt! Nach dem munteren, starken Opener "Seven day fool" (großartiges Cover einer alten Etta James-Nummmer mit würzigem, sehr geschmackvollerm Retro Sax-Solo von Mindi und prächtigem Gitarrensolo von Jacobs), folgt der ordentlich Power und Dampf abgebende, bestens groovende Power Bluesrock-Boogie "No good deed goes unpunished", der u. a. mit dreckigem Gitarrensolo und tollem Sax-/E-Gitarren-Schlagabtausch gegen Ende punktet. "You better run" ist ein alter Hit der Young Rascals aus dem Jahre 1966, aus dem die Boneshakers einen packenden, kochenden, erdigen Shuffle-Bluesrocker machen, vollgepckt mit zündenden Gitarrenriffs, starken Sax-Einlagen und wunderbaren Orgel-Fills. Dann mit "Sweetest lies" eine hinreißend melodische, etwas ruhigere, dennoch gut knackig servierte Bluesrock-Ballade, veredelt mit sehr feinen Gitarrenlinien und ebenso schönen Saxophon- und Piano-Klängen. Im Anschluß daran präsentieren uns die Boineshakers eine absolut geniale, sehr spannende, vollkommen eigenständige Version des grandiosen Storyville-/David Grissom-Klassikers "Good day for the Blues". Die Nummer kommt hier in einem voller Soul steckenden, wundervoll flockigen, dennoch schön kräftigen Upbeat-Groove, strahlt eine ungemeine Magie aus und besticht mit charismatischem Gesang und einem hinreißenden Saxophon-Solo von Mindi. Dazu hören wir bestens passendes, lässig klimperndes Piano und genüßliche (Slide)Gitarrenlicks von Jacobs. Umwerfend! Heiß! Herrlich auch der eine knisternde Spannung aufbauende, wunderbare Bar Blues "Bad news" (großartige Percussion), der krachende, mächtig zupackende Power (Blues(Rocker "Movin on" mit seinen tierischen Riffs und dem explosiven Gitarren-Solo, sowie die abschließende, mitreißende, ordentlich abgehende Coverversion von Ike and Tina Turner's "Baby, get it on", mit großartigem Duett Lead-Gesang von Mindi und Drummer Third Richardson, inklusive prächtiger Gitarren- und Sax-Soli. Was für eine erfrischende, bärenstarke Vorstellung von Mindi Abair und ihren Boneshakers. Eine aufregende Frau und ihre aufregende Band mit einem "rattenscharfen" Bluesrock-Album. Das wird wohl bei weitem nicht das letzte Highlight dieser Truppe gewesen sein. Wow!

Das komplette Tracklisting:

1. Seven Day Fool - 4:00
2. No Good Deed Goes Unpunished - 5:18
3. You Better Run - 2:53
4. Sweetest Lies - 5:23
5. Good Day For The Blues - 6:14
6. Mess I’m In - 4:10
7. Bad News - 4:45
8. Movin’ On - 4:06
9. Who’s Gonna Save My Soul? - 5:56
10. Baby Get It On - 3:54

Art-Nr.: 9842
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No good deed goes unpunished
You better run
Sweetest lies
Good day for the Blues
Bad news
Movin' on
Baby, get it on

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Brown Band, Zac - the owl [2019]
Die Zac Brown Band ist einer der ganz großen und kreativen Acts der Countryszene, die immer mal wieder sehr experimentierfreudig daherkommt und vor dem Austesten anderer Genres keinerlei Scheu hat. Vor zwei jahren gingen sie mit ihrem Werk "Welcome home" wieder zurück zu ihren gewohnten, klassischen Countrywurzeln, während sie nun, mit ihrem neuen Album "The owl" wieder deutlich an das divers diskutierte "Jeckyll + Hyde" von 2015 anknüpfen. Die Parallelen sind frappierend. Ohne jeden Zweifel mit größter künstlerischer Kompetenz bewegen sie sich abermals auf den verschiedensten Terrains. Wir hören poppige Dancebeats, Rap, R & B, Mainstream-Pop in bester DJ-Manier, elektronische Beats, Rock, aber auch schönen Americana und auch die ein oder andere Nummer, die man durchaus mit der "üblichen" Zac Brown Band-Musik vergleichen kann (z. B. das southern-infizierte "Me and the boys in the band", das erfrischend groovende "Shoofly pie", oder die wunderschöne Piano-Ballade "Leaving love behind"). Insgesamt aber ist es ein Album mit einem "wilden" Potpurri der unterschiedlichsten Klänge geworden. Dies bekommen sie allerdings großartig, mit prima Melodien und in höchster musikalischer Qualität hin. Das sind eben einfach klasse Musiker, absolute Profis.

Das komplette Tracklisting:

1. The Woods - 3:14
2. Need This - 2:38
3. OMW - 3:20
4. Someone I Used to Know - 3:29
5. Me and the Boys in the Band - 4:40
6. Finish What We Started (feat. Brandi Carlile) - 3:35
7. God Given - 2:51
8. Warrior - 3:22
9. Shoofly Pie - 3:37
10. Already On Fire - 2:57
11. Leaving Love Behind - 3:54

Art-Nr.: 9887
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Goodbye June - community inn [2019]
Vorzügliche, hoch talentierte Band aus Nashville/TN mit ihrem nunmehr dritten Album. Die Truppe, die sich nach dem Tod des Bruders ihres Gitarristen Tyler Baker, der in einem Juni starb (daher der Bandname), mit der Maxime formierte, dessen musikalische Ideen und Leidenschaften, in seinem Sinne, in ihrer großartigen Musik umzusetzen und auszuleben. Goodbye June spielen exzellenten, Gitarren orientierten, durchaus straighten, satten, klassischen, amerikanische Rock, dessen Wurzeln in den Siebzigern liegen. Songwriting und Songmaterial sind ausgesprochen stark. Spuren von Led Zeppelin und den Rolling Stones sind zu vernehmen, vielleicht auch eine gewisse Vergleichbarkeit mit ähnlich ausgerichteten Bands der Neuzeit, wie etwa Greta van Fleet oder den Rival Sons, doch Goodbye June agieren längst nicht so monumental wie Greta van Fleet und schon gar nicht so heavy wie die Rival Sons. Vielmehr lassen sie deutlich hörbar, vielleicht auch ihrer Herkunft geschuldet, immer wieder mal die Seele des Southern Rocks und des Blues in ihre Musik mit einfließen (Blachnerry Smoke- und ZZ Top-Elemente seien hier erwähnt), zuweilen sogar auch die sonniger Westcoast-Klänge. Das passt alles prächtig zusammen. Die Melodien sind klasse, die musikalischen Fähigkeiten der Jungs sowieso, und das durch und durch prächtige Material pendelt zwischen, knackigen, krachenden Rockern, tollen Midtempo-Tracks und der ein oder anderen exzellenten Ballade. Das Album startet gleich mit einem richtigen Kracher. "Rolling off my tongue" heißt die voller satter Gitarrenriffs und Hard Rock-Licks steckende, ordentlich nach vorn rockende Nummer. Kernige Drums und southernmäßig zwirbelnde Lead Gitarren vervollständigen das Bild. Sänger Landon Milbourn gibt alles und performt großartig. Ebenso wuchtig rockt das anschließende "Universal mega love", während das schöne, von wunderbaren Gitarren und effektvoller Lead Gitarre bestimmte "Secrets in the sunset" mit seinen dezent psychedelischen Spuren und seiner leicht hymnischen Attitüde eher im gepflegten Midtempo rockt, dies allerdings ebenfalls überaus kraftvoll. Hier sind die Einflüsse von Led Zeppelin deutlich spürbar. Ähnlich gelagert ist das gut ins Ohr gehende "Be yourseld", wobei hier die Gitarren mehr "southern" klingen. Das sehr starke "Natural" rockt wieder schärfer, schroffer, riffiger, wilder und straighter. Auch hier spürt man durchaus einen gewissen "Southern Rock-Dreck". Blendend auch die beiden absolut melodischen, mit vielschichtigen, transparenten Gitarren inszenierten, überaus gefälligen Tracks "Joan & Dylan" und "Anywhere the wind blows", wie auch das einmal mehr schön kernig rockende "Live in the now", das einem wieder ein wenig wie "Led Zeppelin meets Southern Rock" vorkommt. Wie gesagt, die Songs bleiben alle prima hängen. Es rockt einfach toll! Goodbye June präsentieren sich hier mit einem vorzüglichen Album. Das ist allerbester Classic American Retro Rock mit Spuren des Blues, Southern Rocks und Westcoast Rocks, der richtig Laune macht! Diese Band wird ihren Weg machen - ohne jeden Zweifel!

Das komplette Tracklisting:

1. Rolling Off My Tongue - 3:18
2. Universal Mega Love - 3:24
3. Secrets In The Sunset - 3:58
4. Be Yourself - 4:13
5. Lonely Beautiful People - 3:14
6. Natural - 3:18
7. Joan & Dylan - 3:52
8. Anywhere The Wind Blows - 3:45
9. Switchblade Heart - 3:45
10. Live In The Now - 4:22
11. I Don‘t Mind - 3:38
12. Free Child - 4:13

Art-Nr.: 9913
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rolling off my tongue
Secrets in the sunset
Be yourself
Natural
Joan & Dylan
Anywhere the wind blows
Live in the now

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Grateful Dead - saint of circumstance: giants st., east rutherf.,nj 6/17/91 [2019]
3 CD-Set! Live! Saint Of Circumstance: Giants Stadium, East Rutherford, NJ 6/17/91! Erneutes Highlight für die Deadheads! Erstmalige Veröffentlichung des Konzertes vom 17. 06. 1991 aus dem berühmten Giants Stadium von East Rutherford/New Jersey. Die Show gilt hinlänglich als eine der aufregendsten, inspiriertesten und genialsten Dead-Shows in deren letzter Live-Dekade, vollgepackt mit jeder Menge Überraschungen. Als Gäste mit dabei: Bruce Hornsby und Vince Welnick. Der Sound ist exzellent, ebenso die ausgesprochen schöne, geschmackvolle Covergestaltung des Digipacks. Tolles Teil!

Die Original-Produktbeschreibung:

Widely considered one of the most exciting, inspired, and greatest shows of the Dead's final decade of performing, the magnificent 6/17/91 show features relentlessly excellent performances, and is filled with surprises. Opening with a shocking 'Eyes Of The World', the Dead were firing on all cylinders from the opening notes of the show. Featuring beloved classics such as 'Truckin' and 'Uncle John's Band'. Rarities played at this show included 'Saint Of Circumstance', 'Might As Well', 'New Speedway Boogie', and 'China Doll', but the real standout in regards to the setlist choices was the recurrence of 'Dark Star', which wove in and out of the setlist throughout the show, including during the first set, making no less than six distinct appearances during the show. With an encore of The Band's 'The Weight', the Dead cap off one of their most highly regarded shows ever with a perfect song choice to send the crowd on it's way. Bruce Hornsby and Vince Welnick join Jerry Garcia, Bob Weir, Phil Lesh, Mickey Hart & Bill Kreutzmann to round out this stellar line-up.

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Eyes Of The World> (15:26)
2. Walkin’ Blues (7:01)
3. Brown-Eyed Women (6:10)
4. Dark Star> (1:32)
5. When I Paint My Masterpiece (5:28)
6. Loose Lucy (9:16)
7. Cassidy (7:11)
8. Might As Well (6:41)

Disc 2:
1. Saint Of Circumstance (10:55)
2. Ship Of Fools> (8:01)
3. Dark Star> (1:14)
4. Truckin’> (6:55)
5. New Speedway Boogie> (9:12)
6. Dark Star> (0:55)
7. Uncle John’s Band> (11:18)
8. Dark Star> (8:05)
9. Drums (12:30)

Disc 3:
1. Space> (8:47)
2. China Doll> (5:07)
3. Playing In The Band> (4:35)
4. Sugar Magnolia (10:53)
5. The Weight (6:20)

Art-Nr.: 9888
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 26,90

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Keith, Toby - boomtown [1994]


Art-Nr.: 4104
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Kentucky Headhunters, The - live at the ramblin' man fair [2019]
Die ewig "jungen" und ewig rockenden Southern Rock-Haudegen mit einer packenden Live-Scheibe, mitgeschnitten während ihres Europa-Debuts am 24. Juli 2016 beim englischen "Ramblin' Man-Festival. "These guys know how to rock'n roll". Was für eine Energie! Die Gitarren dampfen, es kocht überall. Das ist kerniger, fetter, dreckiger, zumeist ordentlich Blues-orientierter, fetter Gitarren Southern Rock voller Power und Spielfreude, voller Herz, Seele und Spaß. Es gibt kein Halten! Die Kentucky Headhunters feuern aus allen Rohren, die Southern Rock-/Bluesrock-Maschine läuft wie aus einem Guß! Neben eigenem Material ist der Gig vollgepackt mit tollen Covers, wie etwa mit der von Freddie King belannt gemachten, von Billy Myles geschriebene Bluesnummer "Have you ever loved a woman" oder dem legendären Beatles-Standard "Don't let me down" (als Gäste auf der Bühne sind hier: Black Stone Cherry und Bad Touch), der bei den KHH natürlich mächtig brodelt. Zusätzlich enthält das Album noch 3 bislang unveröffentlichte Studio-Bonustracks aus den im Jahre 2003 eiingespielten Aufnahmen der Kentucky Headhunters mit dem legendären Pianisten von Chuck Berry, Johnnie Johnson, die nicht auf dem 2015er-Werk "Meet me in Blueslanf" enthalten waren. Dieses Live-Album ist ein weiteres bärenstakes Southern-/(Blues)Rock-Statement der Kentucky Headhunters. Macht einfach nur Laune!

Das komplette Tracklisting:

1. Introduction - 0:37
2. Big Boss Man - 3:28
3. Ragtop - 4:36
4. Stumblin' - 3:10
5. Shufflin' Back to Memphis - 4:36
6. Have You Ever Loved A Woman? - 6:26
7. Wishin' Well - 3:14
8. Walking With The Wolf - 3:27
9. My Daddy Was A Milkman - 7:36
10. Don't Let Me Down - 4:31
Studio-Bonustracks with Johnnie Johnson:
11. Rock Me Baby - 5:01
12. Rock 'n' Roller - 3:06
13. Hi-Heel Sneakers - 3:20

Art-Nr.: 9755
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Big boss man
Ragtop
Have you ever loved a woman?
Wishin' well
Walking with the wolf
My daddy was a milkman
Rock 'n' Roller
Hi-Heel sneakers

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Knight, Chris - almost daylight [2019]
Rau, dreckig, intensiv, direkt, kraftvoll! Ganze 7 Jahre seit seinem letzten kleinen Geniestreich "Little victories" haut Chris Knight mit "Almost daylight" mal wieder einen absoluten Rootsrock-Kracher von einem Album raus. Der längst zu den gefeierten Aushängeschildern des Roots- und Americana-Rocks gehörende Singer-Songwriter aus dem entlegenen 200-Seelen Minen-Kaff Slaughters im U.S.-Bundestaat Kentucky geht seinen Weg der letzten beiden Dekaden konsequent weiter und schildert, inspiriert von den Größen des Heartland Rocks, wie John Mellencamp und Springsteen, und denen der texanischen Roots-Musik, wie Steve Earle, Joe Ely und John Prine, in seinen herausragenden Songs immer wieder kleine Geschichten von den zähen und schwierigen Lebensumständen der einfachen Bevölkerung seines Heimatstaates. Entsprechend rau und ungeschliffen, aber nie depressiv - im Gegenteil, kommt die so großartige Musik aus den Lautsprechern. Mächtige, trockene Drums (der Grammy-dekorierte Lynn Williams), schleppende, viel Staub und Dreck aufwühlende Grooves, massive, fette, stets präsente E-Gitarren (Chris Clark und der "alte" Georgia Satellites-Recke Dan Baird, mit dem Knight schon bei vielen seiner früheren Alben zusammenarbeitete), seine einzigartige, Whiskey-getränkte Reibeisenstimme, aber auch die bei aller Rauheit immer vorhanden, großartige Melodik - das macht ihn aus, diesen kernigen, von einer energetischen Seele, Natürlichkeit und Authentizität geprägten Gitarren Roots- und Americana-Rock von Chris Knight's "Almost daylight". Produziert hat das Werk im Übrigen Ray Kennedy. Los geht es mit dem erdigen, ruppigen, von fetten E-Gitarren, aber auch einer wunderbaren, hintergründigen Mandoline begleiteten, drückenden Rootsrocker "I'm William Callahan" - gleich ein absolutes, musikalisches Ausrufezeichen. Davon folgen im Anschluß daran noch zehn weitere: Zum Beispiel die raue, leicht bluesig angehauchte, mit erdigen Acoustic Gitarren-Riffs und glühenden E-Gitarren bestückte, von Chris Knight und seinem Freund Gary Nicholson komponierte Rootsrock-Ballade "Crooked mile", der grandiose, zusammen von Knight, Nicholson und Dan Baird geschriebene, herrlich melodische, dreckige Rootsrocker "Go on" (Mandoline, Akkordeon, trockene Acoustic Gitarren-Licks und wunderbare E-Gitarren-Linien mit einenm typischen Dan Baird-Solo), das vom massiven, vielschichtigen Gitarren und einer exzellent klingenden, melodisch begleitenden Orgel bestimmte "Send it in down", das textlich geniale "The damn truth", das wunderbar melodische und raue, mit tollen Gitarren und Mundharmonika instrumentierte "Everybody's lonely now", dem ruhigeren, gar in einer gewissen "Campfire"-Atmosphäre vorgetragenen Johnny Cash-Cover "Flesh and blood", bis hin zu dem das Album abschließenden, noch einmal ordentlich dreckig eingespielten, satten John Prine-Track "Mexican home", bei dem Mr. Prine höchstpersönlich als Duettpartner mitwirkt. Chris Knight manifestiert mit seinem nunmehr 9. Album seine Ausnahmestellung unter den amerikanischen Roots Singer-Songwritern. "Almost daylight" ist ein weiteres, in der Szene für jede Menge positives Aufsehen sorgendes, beeindruckendes Highlight seiner Krriere geworden. Wie haben wir es oben ausgedrückt? Ja, das ist ein "Rootsrock-Kracher von einem Album" Übrigens: "Destined to play it loud"!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm William Callahan - 3:19
2. Crooked Mile - 4:06
3. I Won't Look Back - 2:46
4. Go On - 2:51
5. The Damn Truth - 4:47
6. Send It on Down (feat. Lee Ann Womack) - 3:59
7. Almost Daylight - 3:08
8. Trouble up Ahead - 4:26
9. Everybody's Lonely Now - 3:17
10. Flesh and Blood - 3:09
11. Mexican Home (feat. John Prine) - 5:05

Art-Nr.: 9937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm William Callahan
Crooked mile
Go on
The damn truth
Send it on down
Everybody's lonely now
Mexican home

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Linden, Colin & Luther Dickinson - amour [2019]
Was für eine hinreißende Reise durch die vielseitigen Landschaften des rauen, natürlichen, unverfälschten Gitarren Rootsrocks, Blues, Rhythm'n Blues, Americana, Folk und Rock'n Rolls von 2 absoluten Meistern des Genres, dem kanadischen Gitarren-Ass, Sänger und Songwriter Colin Linden (Blackie and The Rodeo Kings) und (Slide)Gitarren-Held Luther Dickinson (North Mississippi Allstars). Performt mit ungemein viel Seele und Inspiration hören wir 10 prächtige Songs "of sentimental, romantic love", wie sie Colin Linden umschreibt, wunderbar rootsig inszeniert, mal sumpfig, bluesig, mal mit leicht jammigem Flair, aber auch voller erstklassiger Strukturen und hervorragend hängen bleibender Arrangements und Melodien. Begleitet werden die Beiden von einer Reihe hoch interessanter Gäste, den sogenannten "Tennessee Valentines", das sind Dominic Davis ( bass), Bryan Owings (drums), Fats Kaplin (violin, accordion), Kevin McKendree (keyboards), sowie den Lead-Sängerinnen Rachael Davis, Ruby Amanfu und -Sängern Billy Swan sowie den aus der TV-Serie "Nashville" bekannten Sam Palladio und Jonathan Jackson. Saustark beispielsweise der erdige, shuffelige Roadhouse-Boogie "Don't let go" (feines Piano und schöne Gitarren, ganz dezentes Gospel-Flair), das Cover von Jimmy Reed's ''Honest I Do", ein grandioser Nostalgie-Blues voller Magie und mit überaus ausdrucksstakem Gesang von Rachael Davis (tolle E-Gitarren-Begleitung), der rootsige, semi-akustische Folk-Blues "Careless love" (klasse Dobro von Colin Linden), das erdige, country-bluesige, mit trockenem Saloon-Piano und tollen Slidegitarren in Szene gesetzte, erstklassig von Sam Palladio vorgetragene "Crazy arms", die mit einem tollen Zydeco-/Bayou-Flair rüberkommende, gut t´rockende und tanzbare Billy Swan-Nummer "Lover please" (typisches Akkordeon, feine Gitarren), der Hill Country Gitarren-Blues "Dearest darling", u.s.w., u.s.w.! "Amour" ist ein absoluter Volltreffer von Linden und Dickinson. Die Beiden passen mit ihren musikalischen Ideen und Wurzeln einfach hervorragend zusammen. Man kann nur hoffen, dass dies nicht eine einmalige Zusammenarbeit war. So klasse wir dieses Album ist, hegen wir einen ganz klaren Wusch: Mehr davon...

Das komplette Tracklisting:

1. Careless Love (instrumental) - 3:35
2. Don't Let Go - 5:40
3. Honest I Do - 4:01
4. Careless Love - 4:57
5. Crazy Arms - 5:44
6. For The Good Times - 7:09
7. Lover Please - 3:23
8. What Am I Living For - 3:55
9. Dearest Darling - 3:33
10. Forget To Remember To Forget - 2:46

Art-Nr.: 9758
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Don't let go
Honest I do
Careless love
Crazy arms
Lover please
What am I living for
Dearest darling

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Micky and The Motorcars - long time comin' [2019]
Micky and The Motorcars um die beiden Brüder, Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, gelten, auch vom musikalischen Stil her, als so etwas wie die "Geschwisterband" zu Reckless Kelly, die von Willy und Cody Braun angeführt werden, zwei weiteren Brüdern des "Braun-Clans" aus Idaho. 5 lange Jahre hat es gedauert, bis die "Motorcars" nun endlich ihr neues Album, bezeichnenderweise "Long time comin'" betitelt, veröffentlichen. Doch das Warten hat sich, so stark wie das Material ist, absolut gelohnt. Aufgenommen wurde das Werk diesmal in Nashville unter der Mitwirkung von einer ganzen Schar dortiger Sessiongrößen, wie beispielsweise ex The Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Mickey Raphael (harmonica), Fred Eltringham (drums), Billy Mercer (bass) und Keith Gattis (guitars, mandolin, sitar, bass, percussion), der das Album auch hervorragend produzierte. Dennoch ist es, deutlich wahrnehmbar, ein absolut typisches Micky and The Motorcars-Album geworden (und zwar eines der Besten überhaupt), das diese angeraute, erdige, unwiderstehliche Texas Red Dirt-Mentalität prächtig repräsentiert. Geändert hat sich, dass Gary Braun diesmal, sowohl als Komponist, als auch als Lead Sänger deutlich mehr im Mittelpunkt steht, als bislang. War das früher hauptsächlich Micky's Resort, so teilen sich die Beiden diese Aufgabe nun etwa fifty-fifty auf. Das kommt richtig gut, denn Gary Barun's Stimme unterscheidet sich von Micky's nur minimal, was bedeutet: Auch er ist ein fantastischer Lead-Sänger. Insgesamt ist das Songmaterial einmal mehr vom Allerfeinsten. Das staubige, leicht roughe Ambiente ihres herrlichen Red Dirt Roots-, Americana-, und Countryrocks paart sich mit unwiderstehlichen Melodien, denen man sich kaum entziehen kann. Einen perfekten Auftakt gelingt den Jungs mit dem wunderbar dynamischen, im typischen Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Staub angesiedelten Americana-/Rootsrocker "Road to you", der in seiner Art auch hundertprozentig zu Reckless Kelly passen würde. Großartig! Nach dem lockeren, schön ungeschliffen natürlich wirkenden, dabei aber überaus melodischen, Countryrock-umwehten "Rodeo girl", kommt mit dem tollen, von erdigen Gitarrenriffs durchzogenen, abermals prächtig ins Ohr gehenden "Alone again tonight", die erste, grandios von Gary Braun vorgetragene Nummer. Gary hat diesen Song auch gemeinsam mit Produzent Keith Gattis geschrieben. Auch das mahnende, epische, leicht orientalisch angehauchte Anti Kriegs-Stück "Lions of Kandahar" ist ein Musterbeispiel für Gary's vorzüglichen Gesang. Er und Micky agieren absolut auf Augenhöhe. In ruhigerem Fahrwasser bewegt sich das mit feinen, dezenten Red Dirt-Gitarren und hintergründiger Orgel ausgestattete "All looks the same", dessen schöne Melodie mit großartigen Mundharmonika-Linien einhergeht. Ein wunderbar lockerer, flockiger, lässiger Groove ist die Basis der mit feinen E-Gitarren inszenierten Americana-/Countryrock-Nummer "Thank my mother's God", die in manchen Momenten gar an die frühen, rootsigeren Tage der großen Nitty Gritty Dirt Band erinnert. Hinreißend schön auch der vielschichtig arrangierte, gefühlvolle Red Dirt Rootsrocker "Hold this town together" (herrliche Slideguitar, inkl. Solo, dazu lässiges, unaufdringliches Piano), eine wundervolle Widmung an den früheren, verstorbenen Bassisten und Freund der Band, Mark McCoy, sowie der in ähnlichen, musikalischen Gefilden angesiedelte, finale Titelsong "Long tome comin'". Das Micky & the Motorcars längst aus dem Schatten Reckless Kelly's herausgetreten sind, beweist ihr neues Album einmal mehr eindrucksvoll. Sie präsentieren sich in exzellenter Verfassung! Wie schon erwänt, dies ist vielleicht eines der stärksten Alben ihrer bisherigen Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Road to You - 4:01
2. Rodeo Girl - 3:29
3. Alone Again Tonight - 3:20
4. Lions of Kandahar - 4:48
5. All Looks the Same - 3:16
6. Thank My Mother's God - 3:45
7. Break My Heart - 3:40
8. Run into You - 3:32
9. Stranger Tonight - 3:06
10. Hold This Town Together - 4:00
11. Long Time Comin' - 3:31

Art-Nr.: 9936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road to you
Alone again tonight
Lions of Kandahar
All looks the same
Thank my mother's God
Hold this town together
Long time comin'

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Montgomery Gentry - outskirts [2019]
Alle Achtung! Noch weitere 7 Songs des großartigen "southern country-rockin'" Duos Montgomery Gentry aus deren finalen "Here's to you"-Sesssions sind aufgetaucht - und die haben es richtig in sich. Diese letzten Aufnahmen, entstanden kurz vor dem tragischen Tod von Troy Genty am 8. September 2017 infolge eines Hubschrauberabsturzes, sind, nachdem sie im Juni dieses Jahres zunächst digital erhältlich waren, aufgefüllt um 4 weitere, interessante, schon früher einmal erschienene Songs, nun erstmalig auf einer weiteren, neuen Montgomery Gentry-CD mit dem Titel "Outskirts" veröffentlicht worden. Und es sind alles andere als "Füller", alles andere als überflüssige, zum Aussortieren verurteilte Nummern - Im Gegenteil: Es handelt sich durchweg um regelrechte "Knaller"-Songs, um allerbestes Material, wie es typischer für Montgomery Gentry nicht sein kann. "Outskirts" markiert so etwas wie die Rückkehr zu den Anfängen Montgomery Gentry's, die Rückkehr zu ihrem "signature Southern Rock Sound", für den sie weitesgehend standen und der ihnen sowohl große Anerkennung im Country-Lager, aber auch unter den Southern Rock-Freunden einbrachte. So sind die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Tracks weitestgehend eine herrlich raue, rockige und laute Angelegenheit. Los geht's mit dem ordentlich schmissigen, von klasse Gitarren (ganz stark das kleine Twin Lead-Intermezzo im Break) und einer tollen Melodie bestimmten, satten, southern-fueled Countryrocker "Outskirts", gefolgt von der von Darrell Scott (u. a. Robert Plant's Band of Joy) komponierten Wahnsinnsnummer "River take me". Leicht folkig angehaucht, u. a. mit Mandoline und Akkordeon in Szene gesetzt, gehalten im knackigen Midtempo, "galoppiert" der Song schließlich zu einem richtig fetten, glühenden, ausgedehnten, southern-rocking Doubel Lead E-Gitarren-Solo der Extraklasse. Montgomery Gentry in Bestform! Die Beiden haben sich noch einen weiteren Darrel Scott-Nummer vorgenommen, und zwar die hinreißende Ballade "You'll never leave Harlan alive", durch die abermals eine herrliche Southern-Brise weht, allein schon durch vielschichtigen Gitarren und die wunderbaren Slideguitar-Fills. Troy Gentry singt hier großartig. Exzellenten, traditionellen Country in Reinkultur bieten die Beiden hingegen bei ihrer herrlich dargebotenen, mit toller Pedal Steel instrumentierten Coverversion von Merle Haggard's "What am I gonna do with the rest of my life", inkl. eines fantastischen E-Gitarren-/Pedal Steel-Solos. Dann wird's wieder lauter und kraftvoller, zunächst mit dem stampfend rockenden, voller Southern Rock-Indikatoren steckenden, fetten "King of the world" (Gast-Gitarrist ist Gitarrenhexer Steve Vai), anschließend mit dem frischen, gut gelaunten, knackigen, prächtig ins Ohr gehende, satten Party New Country-Kracher "Joe Six-Pack". Vervollständigt wird die CD mit 3 Tracks von dem "20 years of hits"-Album, sowie dem bislang nur auf dem Waylon-Tribute "The music inside Vol. 2" erschienenen Waylon Jennings-Cover "Good ol' boys". "Outskirts" ist ein prächtiges, ein standesgemäßes Montgomery Gentry-Abschiedswerk, bei dem sie noch einmal voll im Saft stehen. Gerade die 7 neuen, bislang unveröffentlichten Nummern sind alles andere als Überbleibsel. Nein, sie repräsentieren Eddie Montgomery und Troy Gentry noch einmal exakt, wie sie wirklich waren. Ein "stolzer" Southern New Country-Act der Extraklasse, die sich Lynyrd Skynyrd genauso verbunden fühlten, wie auch Merle Haggard.

Das komplette Tracklisting:

1. Outskirts - 3:39
2. River Take Me - 5:20
3. What Am I Gonna Do With the Rest of My Life - 3:13
4. Never Been Nothing Else - 2:43
5. You'll Never Leave Harlan Alive - 4:57
6. King of the World - 2:48
7. Joe Six-Pack - 3:08
8. Didn't I - 3:37
9. Shakey Ground (with Ronnie Milsap) - 3:50
10. Roll With Me - 3:45
11. Good Ol' boys (Dukes of Hazzard Theme Song) - 2:50

Art-Nr.: 9926
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Outskirts
River take me
What am I gonna do with the rest of my life
You'll never leave Harlan alive
King of the world
Joe Six-Pack
Roll with me

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Soars, J.P. - let go of the reins [2019]
Erst vor wenigen Monaten begeisterte J.P. Soars die Blues-, Bluesrock-, Rootsrock- und Southernrock-Gemeinde mit seiner großartigen Veröffentlichung "Southbound l-95", und nun legt er schon mit seinem neuen Werk "Let go of the reins" adäquat nach. Das Teil ist erneut ein Volltreffer! Einzigartiger, swampiger, southern-rooted Bluesrock, der selbst die Alligatoren in den Sümpfen des amerikanischen Südens in Wallung bringt. Entstanden ist, dass das Album an nur 5 Tagen während einiger Marathon-Sessions in den Whiskey Bayou-Studios seines langjährigen Freundes und Blues-Kollegen Tab Benoit aufgenommen wurde, der das Werk auch produzierte. Soars (vocals, guitars, dobro, mandolin), Bassist Chris Peet, Tab Benoit an den Drums und Keyboarder Tillis Verdin trafen sich dort und jammten einfach drauf los. Man hatte keine Songs beisammen. Soars ließ sich während der Jammings treiben und inspirieren. Alles lief wie von selbst. Melodien und Texte sprudelten nur so aus ihm heraus und er begann die Stücke in Windeseile zu schreiben. Das entstandene, hochklassige Material und die ein oder andere Coverversion wurden unmittelbar live im Studion aufgenommen und resultierren nun in dieser wunderbaren CD. Man spürt sie regelrecht, die Authentizität, die Freude der Musiker, den Spirit und die Seele dieser Songs. Frisch, dreckig, rau, unbekümmert, voller Spielfreude, dazu dieses herrliche Southern-Flair - die gute Laune, die man offenbar bei den Aufnahmen hatte, kommt unmittelbar rüber. Der in Californien geborenen, in Arkansas aufgewachsenen, nun aber schon seit vielen Jahren im Süden Floridas lebende Soars ist ein wahres Multitalent, ein exzellenter Songwriter, erstklassiger, über eine wunderbar knarzig dreckige Stimme verfügender Sänger (erinnert vielleicht ganz entfernt ein wenig an John Hiatt) und ungemein versierter, bärenstarker Gitarrist, der hier immer wieder mit blendenden Gitarrensoli brilliert. Los geht's mit dem herrlich sumpfigen, swampig und leicht funky groovenden, unterschwellig drückenden, "heißen", gut in die Beine gehenden, schön "tighten" Southern-Bluesrocker "Been down so long", im übrigen eine toll inszenierte Coverversion von J.B. LeNoir. Die großartige Gitarrenarbeit von Soars und die nicht minder starke Orgel von Verdin ergänzen sich super, jeweils mit vorzüglichen Soli. Ein Auftakt nach Maß! Die nächste Coversversion folgt sofort im Anschluß mit einer sehr nach Southernrock duftenden, schön rootsig und ein wenig country-infizierten Fassung des alten Ozark Mountain Daredevils-Hits "If you wanna get to heaven". Soars’ "big guitar and gruff vocals" neben dem wunderbaren "driving beat" sind eine Klasse für sich. Nun folgen einige Eigenkompositionen. Zunächst die großartige, bluesige Verneigung an Freddie King mit dem forschen "Freddie King thing". Fantastische Lead Gitarre, feine Orgel-Fills und eine coole Backline, dazu Soars' unverwechselbarer, knarziger Gesang - das ist einfach klasse. Es folgt das sehr effektvolle, von einem wunderbaren, swampigen Hill Country-Groove getragene, gut nach vorn gehende, ein wenig psychedelisch und "bedrohlich" anmutende Titelstück "Let go of the reins", das voller bluesigem Southern-Flair steckt und mit hoch interessanter Gitarrenarbeit aufwartet. "Lonely ride" hingegen ist eine tolle, leicht soulige, bluesige Ballade, deren feine Lead Acoustic-Gitarre, inkl. eines klasse Solos, ein dezentes, sehr schöne "spanish guitar feeling" versursacht. Klasse hier auch die effektvollen, unauffälligen E-Gitarren- und Orgel-Tupfer. Ob der raue, dampfende Uptempo Blues Rock'n Roller "Have mercy on my soul" mit seinen "fiery guitars", das jazzige Django Reinhardt-Instrumental "Minor Blues", oder das wunderbare, mit großartigem Dobro-Spiel des Protagonisten aufwartende, ruhige, das Album abschließende, country-infizierte, rootsige "Old silver bridge", Soars und Company ziehen ihre außergewöhnliche Musikalität gekonnt und ohne jeden Ausfall bis zum Ende durch. "Blues fans would and should be grateful for this highly recommended, vibrant and heartfelt collection", heißt es in einem U.S-Review. Dem schließen wir uns vorbehaltlos an. Spitzenmäßige Arbeit von Soars und seinen Freunden. Ein wunderbares, southern-swampiges, bluesiges Vergnügen!

Das komplette Tracklisting:

1. Been Down so Long - 5:38
2. If You Want to Get to Heaven - 3:38
3. Freddie King Thing - 3:17
4. Let Go of the Reins - 5:21
5. Crows Nest - 4:47
6. Lonely Fire - 5:11
7. Have Mercy on My Soul - 4:10
8. Let It Ride - 2:39
9. Minor Blues - 4:11
10. Time to Be Done - 5:22
11. Old Silver Bridge - 3:46

Art-Nr.: 9878
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Been down so long
If you wanna get to heaven
Freddie King thing
Let go of the reins
Lonely fire
Have mercy on my soul
Old silver bridge

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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Whiskey Myers - same [2019]
Bärenstark! Fünftes, schlicht und einfach "Whiskey Myers" betiteltes, Studioalbum der texanischen Southern Rocker - und was für eine Glanzleistung. Hat man bei dem 2016er, beileibe nicht schwachen, Vorgänger noch ein wenig den Eindruck gehabt, die Band tendiere, vielleicht infolge des Major-Vertriebes, ein wenig mehr Richtung Mainstream, so geht es hier wieder rauer, erdiger, dreckiger und authentischer zu. Das Songmaterial ist erstklassig, steckt voller Leidenschaft und Inspiration, voller Biß und ehrlicher Southern Rock-Konsistenz, aber auch voller herrlicher Melodien. Krachende, straighte Southern Rock-Stampfer, wechseln mit coolen, lockeren Southern Countryrockern und der ein oder anderen wunderbaren Ballade, alles überaus Gitarren-orientiert arrangiert. Es gibt jede Menge prächtiger, flammender E-Gitarren-Soli. Whiskey Myers präsentieren sich in herausragender Form. Neben Blackberry Smoke vielleicht DIE "premier" Southern Rock Band unserer Tage.

Das komplette Tracklisting:

1. Die Rockin - 3:24
2. Mona Lisa - 2:26
3. Rolling Stone - 3:59
4. Bitch - 2:50
5. Gasoline - 3:59
6. Bury My Bones - 4:19
7. Glitter Ain't Gold - 3:36
8. Houston County Sky - 4:05
9. Little More Money - 4:05
10. California to Caroline - 3:31
11. Kentucky Gold - 4:10
12. Running - 5:27
13. Hammer - 5:01
14 . Bad Weather - 6:03

Art-Nr.: 9890
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Zito & Friends, Mike - rock 'n' roll: a tribute to chuck berry [2019]
Tolles, geradezu famos umgesetztes Prpjekt von Mike Zito! Der texanische Meistergitarrist initiierte dieses riesige, 20 Songs umfassende Tribut an einen der "prime architects of Rock & Roll" (Chuck Berry) und spielte es mit jeder Menge Freunden ein, die allesamt zu den "hottest Rock and Blues guitar players" unseres Planeten zählen. Dabei reiht sich ein Glanzlicht an das nächste. Unter den 21 Gast-Gitarristen befinden sich solch illustre Namen wie beispielsweise Joe Bonamassa, Joanna Connor, Walter Trout, Anders Osborne, Robben Ford, Luther Dickinson, Eric Gales, Sonny Landreth, Jeremiah Johnson, Tinsley Ellis, Kirk Fletcher, Tommy Castro, Albert Castiglia, Kid Andersen, Ally Venable, Jimmy Vivino und einige mehr. Zur festen Band gehören neben Mike Zito noch Terry Dry am Bass, Matthew Johnson an den Drums und Lewis Stephens an den Keyboards. Sie alle spielen sich die Seele aus dem Leib. Zito & Co. peppen die alten Klassiker mächtig auf, machen sie zu ordentlich dampfenden, rauen, fetten, erdigen, rootsigen Bluesrock- und Rock 'n' Roll-Krachern, die wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" in die heutige Zeit passen. Das Zeug klingt einerseits vertraut, andererseits herrlich frisch und "neu". Was da für eine Spielfreude, für eine Power und für eine unglaublich massive Gitarrenpräsenz drin stecken , ist die helle Freude. Mike Zito und seine Gäste spielen nicht nur ausgiebige "Hammer"-Soli, sie singen auch exzellent. Alles kommt wie aus einem Guß. Der Drive von vorn bis hinten, vom "St. Louis Blues" über "Rock and Roll music", bis "Thirty days" ist einfach umwerfend, ebenso die jeweils enthaltenen, packenden Gitarrenritte. Dazwischen kommen solch grandiose Nummern, wie etwa das als waschechter, klassischer Blues servierte "Wee Wee hours" (Joe Bonamassa’s und Mike Zito's "high-octane" Gitarrensoli sind eine Offenbarung), das zusammen mit Anders Osborne wunderbar rootsig zelebrierte, raue "Memphis" (hinreißendes Slideguitar-Spiel), oder das mit einem großartigen Latino-Rhythmus und Sonny Landreth's typischer Slide präsentierte "Havana moon". Das alles ist purer Genuß und "pure fun"! Nun, da wir uns im Herbst des Jahre 2019 befinden, mag sich der ein oder andere fragen: "Braucht die Welt tatsächlic noch einmal eine neue Ansammlung mit Covers alter Chuck Berry-Nummern"? Unsere Antowrt für dieses satte Mike Zito & Friends-Werk lautet unmißverständlich: "Hell, yes - it does". Unbedingt. Da führt absolut kein Weg dran vorbei. "Hail! Hail! Rock and Roll"!

Das komplette Tracklisting:

1. St. Louis Blues (with Charlie Berry III) - 3:18
2. Rock and Roll Music - (with Joanna Connor) - 3:08
3. Johnny B Goode (with Walter Trout) - 3:49
4. Wee Wee Hours (with Joe Bonamassa) - 5:25
5. Memphis (with Anders Osborne) - 3:05
6. I Want to Be Your Driver (with Ryan Perry) - 2:55
7. You Never Can Tell (with Robben Ford) - 4:00
8. Back in the USA (with Eric Gales) - 3:02
9. No Particular Place to Go (with Jeremiah Johnson) - 2:50
10. Too Much Monkey Business (with Luther Dickinson) - 3:13
11. Havana Moon (with Sonny Landreth) - 4:21
12. Promised Land (with Tinsley Ellis) - 3:29
13. Down Bound Train (with Alex Skolnick) -4:03
14. Maybellene (with Richard Fortus) - 2:55
15. School Days - (with Ally Venable) - 3:02
16. Brown Eyed Handsome Man (with Kirk Fletcher & Josh Smith) - 2:16
17. Reelin' and Rockin’ (with Tommy Castro) - 4:01
18. Let It Rock (with Jimmy Vivino) - 2:26
19. Thirty Days - (with Albert Castiglia) - 2:56
20. My Ding a Ling (with Kid Andersen) - 3:16

Art-Nr.: 9919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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