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Combs, Luke - what you see is what you get [2019]
Luke Combs hat sich innerhalb kürzester Zeit ganz oben in der Spitze der jungen Countrygarde Nashville's festgesetzt. Mit seinem vor zwei Jahren erschienenen Debutalbum "This one's for you" startete er sofort zu einem schier unaufhaltsamen Siegeszug. Fast ein ganzes Jahr lang Platz 1 in den Billboard Album-Charts waren die Folge (aktuell, in den Charts zum 16.11.2019, also rund 2 1/2 Jahre nach seiner Debut-Veröffentlichung, rangiert das Werk immer noch auf einem unglaublichen Platz 2), sowie etliche Number One und Top Five Single-Hits und jede Menge Awards. Das war ein richtiger Paukenschlag, dem der aus Charlotte, North Carolina stammende Sänger und Songwriter nun mit "What you see is what you get" das nächste "Killer"-Werk folgen lässt. Leute, das ist ein Paradewerk moderner, ohne große Effekthascherei gespielter, echter Countrymusic - und der Beweis dafür, dass man immer noch (oder wieder) ohne aufgesetzten "Pop-Firlefanz" zu ganz großen Country Charts-Ehren kommen kann. Gut so! Das Album enthält satte 17 Tracks - einer besser, als der andere. Die ersten 5 Songs sind die der vor einem halben Jahr, allerdings nur zum Download, erschienenen Vorab-EP "The prequel", plus 12 weitere brandneue Stücke. Luke Combs, der sich mit großer Qualität in allen Bereichen des Country tummelt, von flotten, manchmal richtig kraftvollen Countryrockern, über Songs mit Outlaw- und Southern-Feeling, bis hin zu gut gelaunten "drinkin' songs" (herrlich hier das zusammen mit Brooks & Dunn eingespielte "1,2 many") und auch der ein oder anderen wunderbaren Ballade, kommt, wie gesagt, voll und ganz ohne Country-fremde Strömungen aus und besticht mit einer wirklich herausragenden "Pure Country"-Stimme, warm und kraftvoll zugleich. Mit seinem grandiosen Gesang trifft er auf jeden Fall das Herz der Liebhaber traditioneller Countryklänge, aber zweifellos auch das der Countryrocker. Damit bedient er gleichermaßen die Klientel solch unterschiedlicher Kollegen wie beispielsweise Brooks & Dunn, Eric Church (ist hier Gast bei dem starken "Does to me"), Jon Pardi, Justin Moore, Montgomery Gentry und Aaron Lewis, bis hin zu dem ein oder andere Alan Jackson-Fan. Das ist sicher einer der Indikatoren für seinen riesigen Erfolg. Ein weiters Plus aller Songs sind die großartigen Melodien. Es passt eben alles! Luke Comns' zweites Album ist erneut ein absoluter Volltreffer. Sein immenser Erfolg wird sich, verdientermaßen, fortsetzen und es wird weiter Hits hageln. "That's true modern Country", durch und durch authentisch - und trotzdem werden die Charts "gerockt". Toll! Dieser Luke Combs tut Nashville verdammt gut.

Das komplette Tracklisting:

1. Beer Never Broke My Heart - 3:06
2. Refrigerator Door - 3:24
3. Even Though I'm Leaving - 3:45
4. Lovin' On You - 3:15
5. Moon Over Mexico - 3:24
6. 1, 2 Many (feat. Brooks & Dunn) - 3:00
7. Blue Collar Boys - 3:41
8. New Every Day - 3:19
9. Reasons - 3:44
10. Every Little Bit Helps - 4:08
11. Dear Today - 3:39
12. What You See Is What You Get - 2:52
13. Does To Me (feat. Eric Church) - 3:43
14. Angels Workin' Overtime - 4:13
15. All Over Again - 3:30
16. Nothing Like You - 3:16
17. Better Together - 3:37

Art-Nr.: 9941
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Knight, Chris - almost daylight [2019]
Rau, dreckig, intensiv, direkt, kraftvoll! Ganze 7 Jahre seit seinem letzten kleinen Geniestreich "Little victories" haut Chris Knight mit "Almost daylight" mal wieder einen absoluten Rootsrock-Kracher von einem Album raus. Der längst zu den gefeierten Aushängeschildern des Roots- und Americana-Rocks gehörende Singer-Songwriter aus dem entlegenen 200-Seelen Minen-Kaff Slaughters im U.S.-Bundestaat Kentucky geht seinen Weg der letzten beiden Dekaden konsequent weiter und schildert, inspiriert von den Größen des Heartland Rocks, wie John Mellencamp und Springsteen, und denen der texanischen Roots-Musik, wie Steve Earle, Joe Ely und John Prine, in seinen herausragenden Songs immer wieder kleine Geschichten von den zähen und schwierigen Lebensumständen der einfachen Bevölkerung seines Heimatstaates. Entsprechend rau und ungeschliffen, aber nie depressiv - im Gegenteil, kommt die so großartige Musik aus den Lautsprechern. Mächtige, trockene Drums (der Grammy-dekorierte Lynn Williams), schleppende, viel Staub und Dreck aufwühlende Grooves, massive, fette, stets präsente E-Gitarren (Chris Clark und der "alte" Georgia Satellites-Recke Dan Baird, mit dem Knight schon bei vielen seiner früheren Alben zusammenarbeitete), seine einzigartige, Whiskey-getränkte Reibeisenstimme, aber auch die bei aller Rauheit immer vorhanden, großartige Melodik - das macht ihn aus, diesen kernigen, von einer energetischen Seele, Natürlichkeit und Authentizität geprägten Gitarren Roots- und Americana-Rock von Chris Knight's "Almost daylight". Produziert hat das Werk im Übrigen Ray Kennedy. Los geht es mit dem erdigen, ruppigen, von fetten E-Gitarren, aber auch einer wunderbaren, hintergründigen Mandoline begleiteten, drückenden Rootsrocker "I'm William Callahan" - gleich ein absolutes, musikalisches Ausrufezeichen. Davon folgen im Anschluß daran noch zehn weitere: Zum Beispiel die raue, leicht bluesig angehauchte, mit erdigen Acoustic Gitarren-Riffs und glühenden E-Gitarren bestückte, von Chris Knight und seinem Freund Gary Nicholson komponierte Rootsrock-Ballade "Crooked mile", der grandiose, zusammen von Knight, Nicholson und Dan Baird geschriebene, herrlich melodische, dreckige Rootsrocker "Go on" (Mandoline, Akkordeon, trockene Acoustic Gitarren-Licks und wunderbare E-Gitarren-Linien mit einenm typischen Dan Baird-Solo), das vom massiven, vielschichtigen Gitarren und einer exzellent klingenden, melodisch begleitenden Orgel bestimmte "Send it in down", das textlich geniale "The damn truth", das wunderbar melodische und raue, mit tollen Gitarren und Mundharmonika instrumentierte "Everybody's lonely now", dem ruhigeren, gar in einer gewissen "Campfire"-Atmosphäre vorgetragenen Johnny Cash-Cover "Flesh and blood", bis hin zu dem das Album abschließenden, noch einmal ordentlich dreckig eingespielten, satten John Prine-Track "Mexican home", bei dem Mr. Prine höchstpersönlich als Duettpartner mitwirkt. Chris Knight manifestiert mit seinem nunmehr 9. Album seine Ausnahmestellung unter den amerikanischen Roots Singer-Songwritern. "Almost daylight" ist ein weiteres, in der Szene für jede Menge positives Aufsehen sorgendes, beeindruckendes Highlight seiner Krriere geworden. Wie haben wir es oben ausgedrückt? Ja, das ist ein "Rootsrock-Kracher von einem Album" Übrigens: "Destined to play it loud"!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm William Callahan - 3:19
2. Crooked Mile - 4:06
3. I Won't Look Back - 2:46
4. Go On - 2:51
5. The Damn Truth - 4:47
6. Send It on Down (feat. Lee Ann Womack) - 3:59
7. Almost Daylight - 3:08
8. Trouble up Ahead - 4:26
9. Everybody's Lonely Now - 3:17
10. Flesh and Blood - 3:09
11. Mexican Home (feat. John Prine) - 5:05

Art-Nr.: 9937
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm William Callahan
Crooked mile
Go on
The damn truth
Send it on down
Everybody's lonely now
Mexican home

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Marvel, Kendell - solid gold sounds [2019]
Jede Menge Countryfans werden mit vielen Songs des großartigen Songwriters Kendell Marvel sehr vertraut sein, ohne dass es ihnen eigentlich bewusst ist. Innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte wurde der aus Illinois stammende Künstler zu einer der größten und gefragtesten Komponisten Nashville's, der "im Hintergrund" unzählige Hits für die Countryelite verfasste, von George Strait bis Jake Owen, Gary Allan bis Chris Stapleton und viele mehr. Da Marvel neben seinem herausragenden Songwriter-Talent auch noch über eine geradezu perfekte Classic-/Outlaw-Country-Stimme verfügt, ist es nur folgerichtig, dass er jetzt zusätzlich beschlossen hat, auch selbst ins "Rampenlicht" zu treten und seine eigenen Alben zu veröffentlichen. Ein kluger Entschluß und ein Glücksfall für die (Outlaw)Countryfreunde, denn sein neues Werk (das mittlerweile zweite), "Solid gold sounds", ist ein Volltreffer. Erstklassig produziert von Dan Auerbach (The Black Keys) und David Ferguson, präsentiert Kendell Marvel eine wunderbare Gratwanderung zwischen vollkommen reiner, klassischer Old School Countrymusic und erdigem Outlaw Country, mal rockig, kernig, aber auch mit vielen hinreißenden, ruhigeren Balladen, nie abdriftend in poppige Gefilde, sondern immer rootsig, authentisch und "totally country" durch und durch. Die Einflüsse reichen unter anderem von Don Williams, über Randy Travis, bis hin zu Kris Kristofferson und Waylon Jennings, sowie aktuell Chris Stapleton, mit dem er auch recht viel zusammenarbeitet. Bei dem wirklich tollen, vielseitigen Songmaterial stehen meist viele, vielschichtige, differenziert klingende, transparente Gitarren im Mittelpunkt, oft auch mit Pedal Steel, aber auch mit bluesigen Ansätzen, vor allem wenn Dan Auerbach seine satte, typische Black Keys-E-Gitarre auspackt. Alle Tracks, bis auf einen (eine interessante, feine Coverversion des alten Bee Gees-Klassikers "I've gotta get a message to you"), stammen aus der Feder von Kendell Marvel und Dan Auerbach, oft zusammen mit weiteren, sehr namhaften Songwritern, wie "Big" Al Anderson, Paul Overstreet, Ronnie Bowman und Pat McLaughlin. Gleich die ersten beiden, großartigen Tracks des Albums könnten unterschiedlicher kaum sein, und trotzdem passt, bezogen auf den Hörgenuss, alles auf dem Album, von vorn bis hinten perfekt zusammen. Der klasse Opener "Hard time with the truth" mit seinem prächtigen Waylon Jennings-Touch, ist eine rockige, richtig raue, erdige, kraftvolle, von vielen unterschiedlichen E-Gitarren durchzogene Outlaw Country-Nummer, während das folgende, herrlich lockere, flockige, traumhaft melodische "Let it go", unwiderstehlichen, sofort ins Ohr gehenden, klassischen Country bietet, dessen Sound, Riffs und herrlich entspannter Flow gar ein gewisses Eagles-/"Tequila Sunrise"-Feeling aufkommen lassen. Fantastisch hier die sich durch den Song schlängelnde E-Gitarren-Linie, die Baritone-Gitarre, die wundervoll integrierte Pedal Steel und die recht dezente Fiddle. Saustark auch der treibende, dreckige, voller zündendem Southern-Flair steckende Countryrocker "Blood on the water", der nochmal einen fetten Extra-Schub durch die furiose Gitarrenarbeit von John Osborne (eine Häfte des sehr erfolgreichen Duos Brothers Osborne) erhält, mit dem zusammen Marvel schon einige Songs komponiert hat, u. a. den starken Brothers Osborne-Hit "Pushing Up Daisies". Osborne's Gitarrensolo hier ist große Klasse, genauso die das Spiel der beiden weiteren, kongenial zuarbeitenden Gitarristen Russ Pahl und Dan Auerbach. Die selben 3 Saitenkünstler (grandioses 3-part Lead Gitarren-Break im Mittelteil) bestimmen auch das Geschehen bei dem sehr coolen, famos groovenden, rootsigen "Cadillac'n". Toll kommen aber auch solch wunderschönen Balladen, wie die pure Retro-Classic Country-Nummer "Musta kept it for himself" (Outlaw-Feeling in Reinkultur), oder das mit feiner Pedal Steel angereicherte, wieder schön retro angehauchte, wunderbar melodische "Easy rider", das zuweilen leicht an The Band erinnert. Das lockere, mit einem typischen Waylon-/Kristofferson-Flair aufwartende, in schöner Fiddle-/Gitarren-Steel-Instrumentierung dargebotene "Roots of my raisin'" schließt dieses erstklassige Album schließlich genauso stark ab, wie es begonnen hatte. Unter den Begleitmusikern Marvel's befinden sich neben den schon genannten Künstlern im übrigen noch solche "veteran studio aces" wie Gene “Bubba” Chrisman (drums), Bobby Wood (keys) und Charlie McCoy (harmonica), sowie Hochkaräter wie Mike Rojas (keyboards), Billy Sanford (dobro, guitar), Dave Roe (bass), Stuart Ducan (fiddle), und einige mehr. All das und die herausragende Klasse Marvel's sind der Beleg für dieses exzellente Resultat. "Solid gold sounds" bietet "gritty" Country vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time with the Truth - 4:11
2. Let It Go - 2:51
3. When It's Good - 3:50
4. Blood in the Water - 2:53
5. I've Gotta Get a Message to You - 3:34
6. Cadillac'n - 3:38
7. If You Know What's Good - 3:18
8. Musta Kept It for Himself - 3:25
9. Easy Rider - 3:33
10. Roots of My Raisin' - 2:50

Art-Nr.: 9949
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard time with the truth
Let it go
Blood in the water
Cadillac'n
Musta kept it for himself
Easy rider
Roots of my raisin'

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Micky and The Motorcars - long time comin' [2019]
Micky and The Motorcars um die beiden Brüder, Frontmann Micky Braun und Gitarrist Gary Braun, gelten, auch vom musikalischen Stil her, als so etwas wie die "Geschwisterband" zu Reckless Kelly, die von Willy und Cody Braun angeführt werden, zwei weiteren Brüdern des "Braun-Clans" aus Idaho. 5 lange Jahre hat es gedauert, bis die "Motorcars" nun endlich ihr neues Album, bezeichnenderweise "Long time comin'" betitelt, veröffentlichen. Doch das Warten hat sich, so stark wie das Material ist, absolut gelohnt. Aufgenommen wurde das Werk diesmal in Nashville unter der Mitwirkung von einer ganzen Schar dortiger Sessiongrößen, wie beispielsweise ex The Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Mickey Raphael (harmonica), Fred Eltringham (drums), Billy Mercer (bass) und Keith Gattis (guitars, mandolin, sitar, bass, percussion), der das Album auch hervorragend produzierte. Dennoch ist es, deutlich wahrnehmbar, ein absolut typisches Micky and The Motorcars-Album geworden (und zwar eines der Besten überhaupt), das diese angeraute, erdige, unwiderstehliche Texas Red Dirt-Mentalität prächtig repräsentiert. Geändert hat sich, dass Gary Braun diesmal, sowohl als Komponist, als auch als Lead Sänger deutlich mehr im Mittelpunkt steht, als bislang. War das früher hauptsächlich Micky's Resort, so teilen sich die Beiden diese Aufgabe nun etwa fifty-fifty auf. Das kommt richtig gut, denn Gary Barun's Stimme unterscheidet sich von Micky's nur minimal, was bedeutet: Auch er ist ein fantastischer Lead-Sänger. Insgesamt ist das Songmaterial einmal mehr vom Allerfeinsten. Das staubige, leicht roughe Ambiente ihres herrlichen Red Dirt Roots-, Americana-, und Countryrocks paart sich mit unwiderstehlichen Melodien, denen man sich kaum entziehen kann. Einen perfekten Auftakt gelingt den Jungs mit dem wunderbar dynamischen, im typischen Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Staub angesiedelten Americana-/Rootsrocker "Road to you", der in seiner Art auch hundertprozentig zu Reckless Kelly passen würde. Großartig! Nach dem lockeren, schön ungeschliffen natürlich wirkenden, dabei aber überaus melodischen, Countryrock-umwehten "Rodeo girl", kommt mit dem tollen, von erdigen Gitarrenriffs durchzogenen, abermals prächtig ins Ohr gehenden "Alone again tonight", die erste, grandios von Gary Braun vorgetragene Nummer. Gary hat diesen Song auch gemeinsam mit Produzent Keith Gattis geschrieben. Auch das mahnende, epische, leicht orientalisch angehauchte Anti Kriegs-Stück "Lions of Kandahar" ist ein Musterbeispiel für Gary's vorzüglichen Gesang. Er und Micky agieren absolut auf Augenhöhe. In ruhigerem Fahrwasser bewegt sich das mit feinen, dezenten Red Dirt-Gitarren und hintergründiger Orgel ausgestattete "All looks the same", dessen schöne Melodie mit großartigen Mundharmonika-Linien einhergeht. Ein wunderbar lockerer, flockiger, lässiger Groove ist die Basis der mit feinen E-Gitarren inszenierten Americana-/Countryrock-Nummer "Thank my mother's God", die in manchen Momenten gar an die frühen, rootsigeren Tage der großen Nitty Gritty Dirt Band erinnert. Hinreißend schön auch der vielschichtig arrangierte, gefühlvolle Red Dirt Rootsrocker "Hold this town together" (herrliche Slideguitar, inkl. Solo, dazu lässiges, unaufdringliches Piano), eine wundervolle Widmung an den früheren, verstorbenen Bassisten und Freund der Band, Mark McCoy, sowie der in ähnlichen, musikalischen Gefilden angesiedelte, finale Titelsong "Long tome comin'". Das Micky & the Motorcars längst aus dem Schatten Reckless Kelly's herausgetreten sind, beweist ihr neues Album einmal mehr eindrucksvoll. Sie präsentieren sich in exzellenter Verfassung! Wie schon erwänt, dies ist vielleicht eines der stärksten Alben ihrer bisherigen Karriere.

Das komplette Tracklisting:

1. Road to You - 4:01
2. Rodeo Girl - 3:29
3. Alone Again Tonight - 3:20
4. Lions of Kandahar - 4:48
5. All Looks the Same - 3:16
6. Thank My Mother's God - 3:45
7. Break My Heart - 3:40
8. Run into You - 3:32
9. Stranger Tonight - 3:06
10. Hold This Town Together - 4:00
11. Long Time Comin' - 3:31

Art-Nr.: 9936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road to you
Alone again tonight
Lions of Kandahar
All looks the same
Thank my mother's God
Hold this town together
Long time comin'

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