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Garcia Band, Jerry - garcia live vol. 17: norcal '76 [2021]
3 CD-Set! Teil 17 der großartigen und so beliebten GarciaLive-Serie mit herausragenden und ganz besonderen Konzertmitschnitten aus den schier unerschöpflichen Archiven des legendären Grateful Dead-Gitarristen Jerry Garcia. Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit einer Reihe von 3 Konzerten innerhalb einer Woche, die im November 1976 im Norden Californiens stattfanden, genauer gesagt am 7. 11. 1976 im Keystone von Berkeley, am 12.11.1976 in der Freeborn Hall der University of Calivornia in Davis und am 13.11.1976 im East Gym der Humboldt State University in Arcata. Mit an Bord waren die Grateful Dead-Mitglieder Donna Jean & Keith Godchaux, sowie John Kahn und Ron Tutt. Spulenschäden, Bandverluste und anderen technische Schwierigkeiten verhinderten eine Veröffentlichung der gesamten Shows aus dieser hoch interessanten Phase der Band, doch die Überreste der Originalaufnahmen des legendären Dead-Archivars Betty Cantor-Jackson haben es in sich und offenbaren einige der besten Performances der Jerry Garcia Band von diesen 3 Konzerten. Erneut eine tolle Veröffentlichung für die vielen Deadheads und Garcia-Jünger.

Weitere Details sind aus der Original-Produktbeschreibung durch "Garcia Family Provisions" zu entnehmen:

GarciaLive Volume 17: NorCal ’76 presents highlights from three* stand-out Jerry Garcia Band performances captured over the span of a week. While a myriad of challenges from reel damage to tape loss and other assorted technical difficulties spoil any opportunity to feature the complete performances, what remains of Betty Cantor-Jackson’s original recordings offers some of the finest performances from this iteration of the Jerry Garcia Band.

1976 marked a period of transition for Garcia. Having eschewed the jazz and funk explorations of the early ‘70s in favor of a more “traditional” rock & roll vibe with Nicky Hopkins, Garcia likely found a sense of comfort by welcoming his Grateful Dead bandmates Keith & Donna Jean Godchaux into the fold towards the top of the year. While the band could still light it up with the best of them, as evidenced here by blistering versions of “Mystery Train,” “After Midnight,” and the almost obligatory closer “Mighty High,” tempos often eased to a swamp blues feel while the group pursued more sweet, introspective territory. A review of the Davis performance described the evening as “mellifluous” and continued, “never before have I seen Garcia dance, nor have I ever seen him smile so much.” Look no further than vibrant versions of “How Sweet It Is (To Be Loved By You)” “Stir It Up,” and “The Way You Do The Things You Do” for evidence of bliss. The sweetness is balanced by more pensive selections including poignant versions of “Catfish John,” bolstered by sublime harmonies from Donna Jean, and Irving Berlin's “Russian Lullaby.” Perhaps no performance better demonstrates the JGB’s power than the opening “Sugaree” which showcases Garcia’s fiery leads and impassioned vocal, Keith’s brilliant, understated accompaniment, and John Kahn & Ron Tutt’s deep pocket groove. It’s enough to put a smile on anyone’s face while giving you a few things to ponder at the same time.

*Caveat: “Mighty High” is sourced from an undated recording we suspect was made around this time.

Die komplette Setlist:

Disc One:
1. Sugaree †
2. They Love Each Other †
3. Catfish John ^
4. Midnight Moonlight ^

Disc Two:
1. How Sweet It Is (To Be Loved By You) †
2. Friend of the Devil †
3. Russian Lullaby *
4. Tore Up Over You *
5. I’ll Take A Melody *

Disc Three:
1. After Midnight *
2. Stir It Up *
3. Mystery Train †
4. The Way You Do The Things You Do ^
5. Mighty High #

* November 7th, 1976 at Keystone Berkeley, California
^ November 12th, 1976 at Freeborn Hall, University of California Davis
† November 13th, 1976 at East Gym, Humboldt State University, Arcata, California
# 1976, Unknown

Art-Nr.: 10450
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Howlin Rain - the dharma wheel [2021]
Howlin Rain, die großartige, allerorten hoch geschätzte Westcoast Jamrock-Formation aus San Francisco legt mit dem exzellenten "The dharma wheel" nun ihr bereits sechstes Studioalbum vor. Das Werk bietet eine "berauschende", genauso unbeschwerte, wie musikalisch überaus inspirierte und virtuose Reise durch den grenzenlosen Klangkosmos dieser vorzüglichen, 2004 gegründeten Band um die beiden Gitarristen Ethan Miller (gleichzeitig ein hervorragender Sänger, Songwriter und Keyboarder) und seinen kongenialen Partner Daniel Cervantes, der sich vor allem aus einer wunderbaren Verschmelzung von Late Sixties-/Early Sventies Progressive-, Psychedelic-, Westcoast-, Roots- und Classic Rock-Elementen zusammensetzt, aber auch Spuren aus Funk. Jazz, Southern Rock, Folk und Americana beinhaltet. Zuweilen hört sich das an, wie eine bestens funktionierende Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, doch auch Bands Led Zeppelin, Blue Cheer, Electric Flag und The Allman Brothers Band hinterlassen ihre Spuren. Vervollständigt wird das Line-Up der Band durch Jeff McElroy am Bass und Justin Smith an den Drums. Als Gäste hören wir die Violinistin Scarlet Rivera (Bob Dylan’s Rolling Thunder Revue) auf zwei der insgesamt sechs Tracks und Adam MacDougall (Chris Robinson Brotherhood, Circles Around The Sun, The Black Crowes) an den Keyboards, auf 4 Tracks. Das durchweg höchst abwechslungsreiche Songmaterial besticht mit vielen Wendungen, auch innerhalb der Stücke, und hält damit die Spannung stets hoch. Das lässt erahnen in welch hinreißenden, ausgelassenen Jammings sich die Band immer wieder live verliert. Trotzdem wirken die Songs hervorragend strukturiert und bleiben trotz der grenzenlosen Spielfreude gut hängen. Nach dem episch opulent anmutenden, jede Menge Pink Floyd-Appeal versprühenden, instrumentalen Intro "Prelude", folgt mit dem starken "Don't let the tears" nach 6 Minuten schließlich der "eigentliche" Opener, der zunächst erneut mit Floyd'schen Sounds, die auch während der kompletten Nummer nie komplett verschwinden, beginnt, sich in der Basis aber in einem schönen, funkigen, Grateful Dead-ähnlichen Hippie-Groove einpendelt. Toll, wie die Band das miteinander vereint. Auf der einen Seite haben wie die genauso lockeren, wie kernigen Gitarrenläufe und den durchaus Dead-affinen Gesang, auf der anderen die progessiven Keyboards und Synthesizer, was dann auch dezente Erinnerungen an Chris Robinson Brotherhood aufkommen lässt. Noch deutlicher wird der Dead-Einfluß und der californische Ursprung der Band bei dem folgenden, herrlich fluffigen, lockeren, während der Gesangspassagen sehr melodischen "Under the wheels". Nach etwa 5 Minuten beginnt schließlich eine, diesmal allerdings nicht allzu lange Jam-Phase, bei der es dann wieder progressiver und psychedelischer zugeht. Klasse Nummer! "Rotoscope" beginnt mit wunderbaren, deutlich im Southern Rock verwurzelten Gitarrenklängen, um in der Mitte dann in ein wunderbares, flüssiges, lockeres, dennoch durchaus kraftvolles, psychedelisches Jamming "zum Dahinschweben" überzugehen, mit schönen Synthesizern und Twin-Gitarren. Pink Floyd meets Grateful Dead meets Allmans. Grandiosen Retro Psychedelic California Country Jamrock hören wir mit dem tollen "Annabelle", bei dem Jerry Garcia und die New Riders of The Purple Sage ihre Spuren hinterlassen (starke Melodie, lockerer Groove, Fiddle, frische Gitarren, erstklassiger Gesang). Das über 16-minütige, kraftvolle, sehr progressiv rockende Titelstück "Dharma wheel" beendet schließlich dieses großartige Album - nochmal ein absolutes Howlin Rain-Highlight mit viel Westcoast-Flair während der Gesangspassagen und einem ausgeprägten, sehr psychedelischen, aber auch erdigen und durchaus eingängigen Jamming voller toller Keyboards- und Gitarrenklänge in bester "early Pink Floyd"-Manier. Was sind das für klasse Musiker. Ein wirklich starkes Album! Howlin Rain auf einem prächtigen Retro Progressive-/Westcoast-/Psych Rock-/Jam-Trip!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude - 6:02
2. Don't Let the Tears - 6:23
3. Under the Wheels - 7:09
4. Rotoscope - 7:41
5. Annabelle - 8:42
6. Dharma Wheel - 16:21

Art-Nr.: 10506
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the tears
Under the wheels
Rotoscope
Annabelle
Dharma wheel

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Williams, Lucinda - have yourself a rockin' little christmas [2021]
Lu's jukebox Vol. 5: Have yourself a rockin' little Christmas!

"Lu's jukebox" ist eine virtuelle Reihe von insgesamt 6 Benefiz-Konzerten zugunsten unabhängiger Musik-Clubs und -Promoter, die Lucinda Williams in den letzten gut zwei Monaten des vergangenen Jahres 2020 ins Leben rief und live mit ihrer herausragenden Band, ohne Publikum, in Ray Kennedy's "Room and Board"-Studios in Nashville/TN einspielte. Damit unterstützt die Americana-Ikone nicht nur die durch die Corona-Pandemie finanziell arg geplagten Locations, sondern bringt gleichzeitig für Ihre Fans und die Musikwelt eine grandiose, höchst interessante, exklusive, themenorientierte Konzertreihe auf den Weg, die ihresgleichen sucht. 6 Konzerte, 6 verschiedene Mottos, ausschließlich neu eingespielte, unveröffentlichte Tracks, bis auf ganz wenige Ausnahmen Coverversionen. Lucinda sagt dazu: "We’ve actually wanted to do a cover series for a long time now, but never had the time with my touring schedule", und ergänzt "My hope for this project is that we’ll be able to help as many venues as we can. They’re our homes, as artists. We have to take care of them, for the sake of live music to come". Was für eine fantastische Sache, was für ein Fest!

Mit dem 5. Teil der famosen "Lu's jukebox"-Reihe, betitelt "Have yourself a rockin' little Christmas", jetzt endlich auch auf CD erhältlich, feiert Lucinda Williams musikalisch Weihnachten. Aber das ist kein Weihnachtsalbum der üblichen Art, wie es andere Rock-, Americana- und Country-Ikonen schon zuhauf präsentiert haben, denn rührseelige Arrangements oder engelsähnliche "Silent Night"-Gesänge findet man bei Lu vergeblich. Hier regiert der rockige Blues und Soul, dreckig, roh, ehrlich, ungeschminkt. Mit ihrer herausragenden Band (Stuart Mathis - guitars, Joshua Grange - guitars & organ, Stephen Mackey - bass, Fred Eltringham - drums) covert sie 12, nicht unbedingt als typische Weihnachtslieder bekannte, (ur)alte Klassiker zum Thema Weihnachten und drückt diesen neuen Versionen ihr typisches, raues, eigenes Williams'sches Profil auf, so wie wir es auch schon bei Lucinda's bärenstarkem, aktuellem "Good souls better angels"-Album erleben durften. Intensiv, ungeschliffen, rotzig, aber auch emotional, voller Herzblut, erfrischend, zeitgemäß und einfach wunderschön entladen sich die Gefühle der Protagonistin in den überragenden, überwiegend von einem baumstarken, vielschichtigen Gitarrengewand umgebenen Songs. Fantastisch beispielsweise ihre Interpretation von Albert King's "Santa Claus Wants Some Lovin'" in dieser dynamisch bluesigen, rockigen, rohen Art, mit den prächtigen E-Gitarren, das rau swingende "Christmas in New Orleans" von Louis Armstrong, die rattenscharfe, etwas cineastisch und Americana-mäßig wirkende Fassung von "Run Rudolph Run" (tolle Bariton E-Gitarre), oder ihre erdige Version von Merle Haggard's "If We Make It Through December". Erstklassig produziert haben dieses Live-Event Ray Kennedy und Lucinda Williams' Gatte Tom Overby. Man kann Lucinda Williams und allen Beteiligten gar nicht oft genug zu dieser wunderbaren Idee und der herausragenden Umsetzung der Konzertreihe gratulieren. Ein mit "etwas anderen" Songs gespicktes Weihnachtsalbum vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Blue Christmas - 2:42
2. Run Rudolph Run - 3:42
3. Christmas Tears - 4:14
4. If We Make It Through December - 2:31
5. Merry Christmas Baby - 3:48
6. I've Got My Love to Keep Me Warm - 2:48
7. Santa Claus Wants Some Lovin' - 3:00
8. Christmas in New Orleans - 3:30
9. Please Come Home for Christmas - 2:39
10. Little Red Rooster - 3:53
11. Merry Christmas (I Don't Want to Fight Tonight) - 2:55
12. Have Yourself a Merry Little Christmas - 2:52

Art-Nr.: 10483
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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